Virologe Klaus Stöhr gewinnt gerichtlich gegen den “Spiegel”.

Falsch zitiert: Virologe Klaus Stöhr, 62, gewinnt gerichtlich gegen den "Spiegel". Das Magazin hat ihn in dem Beitrag "Propheten auf dem Irrweg" falsch zitiert, urteilt das Landgericht Frankfurt am Main. Der "Spiegel" legte Stöhr die verkürzte Aussage "Weil die Weltbevölkerung durchseucht werde, seien Impfstoffe nicht notwendig" in den Mund, obwohl sich der Wissenschaftler schriftlich "wesentlich differenzierter" geäußert habe. Der "Spiegel" will das Urteil noch prüfen.
presseportal.de, bild.de

CuriosityStream steigt bei Spiegel TV Geschichte und Wissen ein.

American History: Der Streaming-Anbieter CuriosityStream steigt bei Spiegel TV Geschichte und Wissen ein. Das amerikanische Unternehmen übernimmt 32 % der Anteile, die bisherigen Eigner Spiegel TV und Autentic GmbH behalten je 34 %. Der Sender Spiegel TV Wissen soll im Zuge der veränderten Gesellschafterstruktur unter der Marke Curiosity neu positioniert werden.
new-business.de, turi2.de (Background)

Video-Tipp: Der “Spiegel” ist wieder in Afghanistan und liefert ein Stimmungsbild.

Video-Tipp: "Hier zu sein, ist eine bizarre Erfahrung", sagt "Spiegel"-Reporter Christoph Reuter in Kabul. Nach der "Bild" und dem ARD-"Weltspiegel" ist das Magazin nun also auch wieder mit einem Team vor Ort. Es scheint "zwei Wirklichkeiten" zu geben, berichtet Reuter: Die Taliban würden sich "extrem freundlich und höflich" geben, die Akkreditierung habe man "innerhalb von fünf Minuten" bekommen. In der Bevölkerung herrsche aber weiterhin große Angst, auf den Straßen sehe man zudem so gut wie keine Frauen ohne Begleitung oder Burka mehr.
spiegel.de (4-Min-Clip)

“Bild”: Geschäftsführer Goetz Hoefer verlässt Spiegel TV.

Spiegel TV und Co-Geschäftsführer Goetz Hoefer gehen getrennte Wege, berichtet zuerst "Bild". Er verlasse das Unternehmen "Knall auf Fall" und und mitten im Umzug der Spiegel-TV-Redaktion auf das Gelände der NDR-Tochter Studio Hamburg. Laut Verlag geht er "eigenen Wunsch und in aller Freundschaft, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen". Hoefer, ehemaliger Bauer-Manager, hatte Auftrags­produktionen vorangetrieben und sich für einen Auszug aus der "Spiegel"-Zentrale starkgemacht, was bei Teilen der Belegschaft auf Kritik stieß.
bild.de, dwdl.de, spiegelgruppe.de

“Spiegel”, Vice und T-Online streamen Wahlkampf-Streitgespräch.

Streiten im Stream: "Spiegel", Vice und T-Online moderieren ein Wahlkampf-Streitgespräch mit CSU-Chef Markus Söder und Grünen-Chef Robert Habeck (Foto). Die Plattformen streamen die Diskussion zeitgleich am 28. August ab 20 Uhr. Die Moderation übernehmen Melanie Amann, Leiterin des "Spiegel"-Hauptstadtbüros, Sven Böll, Leiter redaktionelle Entwicklung von T-Online und Tim Geyer, Vize-Chefredakteur von Vice. Zur Debatte stehen u.a. Themen wie der Klimawandel oder Gerechtigkeit in Deutschland.
t-online.de

Meedia: Oliver Radtke soll G+J-Beteiligungen verantworten, die RTL nicht übernimmt.

Gruner + Jahr: Chief Operating Officer Oliver Radtke (Foto) soll künftig alle Beteiligungen verantworten, die nicht unter das Dach von RTL wechseln, hört Gregory Lipinski aus Unternehmens­kreisen. Konkret sind das Territory, Applike, die "Spiegel"-Beteiligung und die sächsische DDV Mediengruppe, bei der Radtke drei Jahre Vorsitzender der Geschäfts­führung war. Bertelsmann-Boss Thomas Rabe will an den Beteiligungen festhalten, sollte es doch zu einem Verkauf kommen, sieht Lipinski am ehestens Bauer als möglichen Käufer der DDV-Gruppe. Beim "Spiegel" erwartet er gemeinsame Produktionen mit RTL.
meedia.de (Paid)

“Spiegel”-Newsletter “Die Lage” erscheint nun auch als Podcast.

Spiegel vertont seine Morgen- und Abend-Newsletter Die Lage als Podcasts. Sie ersetzen das bisherige Audio-News-Format "Update". Die Vertonung über­nimmt Detektor.fm. Entwicklungs­chef Ole Reißmann kündigt einen "politischen Podcast mit echtem 'Spiegel'-Tiefgang, aber so kompakt und kurz wie die Radio­nachrichten" an.
spiegelgruppe.de (Ankündigung), spiegel.de (Podcast)

Meinung: “Spiegel”-Coverstory kommt sexistisch und misogyn daher.

Spiegelt den Spiegel: Die aktuelle "Spiegel"-Cover-Story "Papa kann das schon alleine" kommt "wie ein fieser Tritt in die Rücken" aller in der Pandemie belasteten Mütter daher, urteilt Anne Dittmann in der "Welt". Die Aufmachung mute fast satirisch an, inhaltlich präsentiere er "sexistische und teils schon misogyne 'Lösungsvorschläge'". Der Artikel behaupte, dass es Gleichberechtigung nur nicht gebe, weil sich Mütter dem verweigern.
edition.welt.de (Paid)

“Horizont”: Gruner + Jahr gibt’s künftig zwei Mal.

Der doppelte Gruner: Gruner + Jahr gibt es mit der Übernahme durch RTL künftig zwei Mal, berichtet Roland Pimpl bei "Horizont". Neben der RTL-Tochter Gruner + Jahr Deutschland GmbH wird es weiterhin die Gruner + Jahr GmbH geben als Hülle für die "Spiegel"-Anteile, DDV, Territory und Applike. Wie es mit den Unternehmen weitergeht, findet Pimpl ungewiss.
horizont.net (Paid)

“Spiegel” findet im Laschet-Buch weitere ungekennzeichnete Textübernahmen.

Lasche Quellenangabe: Der "Spiegel" findet im Buch "Die Aufsteigerrepublik" von Armin Laschet vier weitere Passagen, die Laschet ohne korrekte Kenn­zeichnung aus anderen Quellen übernommen hat. Problematisch sind zwei Sätze aus einem "FAZ"-Beitrag von Salomon Korn, ehemals Vize­präsident des Zentral­rats der Juden, ein Satz des früheren EU-Innen­kommissars Franco Frattini sowie Text­fragmente aus zwei Wikipedia-Artikeln.
spiegel.de (Paid)

Meedia: Abbuchungen bei “Spiegel”-Abonnentinnen unter falschem Namen.


Abo-Aufregung: Beim "Spiegel" hat es technische Probleme beim Einzug der Abo-Gebühren gegeben, schreibt Gregory Lipinski bei Meedia. Demnach sei bei einigen Abonnentinnen nicht wie üblich eine Abbuchung vom "Spiegel-Verlag", sondern von der Berliner Lernplattform "Sofatutor GmbH" vorgenommen worden.

Der "Spiegel" begründet den Fehler mit technischen Problemen seines Dienstleisters Stripe. Die Abbuchungen selbst seien korrekt gewesen. Der "Spiegel" habe seine Abonnentinnen sofort über den Vorfall informiert.
meedia.de (Paid)

“Spiegel”: Junge Union bemühte sich um illegale Spende von TikTok.


Schlechter Einfluss: Der "Spiegel" wirft der Jungen Union um Philipp Amthor fragwürdige Verbindungen zu TikTok vor. Demnach wollte der chinesische Konzern gezielt Einfluss auf Amthor nehmen, um sein schlechtes Image in Deutschland aufzupolieren. Amthor räumt ein, TikTok vorgeschlagen zu haben, 2.500 Euro an ein Usedomer Musikfestival in seinem Wahlkreis zu spenden, schreibt der "Spiegel". Außerdem habe sich die Junge Union Übertragungstechnik eines Livestreams mit den Kandidaten des CDU-Parteivorsitzes von dem chinesischen Anbieter bezahlen lassen und ihn als Geldgeber verschleiern wollen.

Die Junge Union weist die Vorwürfe zurück und spricht von einer "Sponsoringvereinbarung" mit TikTok. So ein Deal verlangt aber eine Gegenleistung wie etwa Werbebanner, die es nicht gab, schreibt der "Spiegel", der in der Aktion eine illegale Parteispende sieht. TikTok "sieht kein unrechtmäßiges Verhalten" seinerseits, spricht aber selbst von einer "Spende" - anders als die Junge Union und Amthor. Die Partei erklärt, besagte Rechnung inzwischen selbst beglichen zu haben.
spiegel.de (Paid)

Zitat: Trigema-Chef Wolfgang Grupp hält nicht viel vom Homeoffice.

"Wenn es einen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice geben würde, dann bräuchte ich garantiert 50 Prozent mehr Leute, weil die Effizienz leiden würde – bis man all diese Videokonferenzen abgestimmt hat, geht viel Zeit ins Land."

Trigema-Chef Wolfgang Grupp hat seine Mitarbeiterinnen lieber im Großraumbüro, sagt er im "Spiegel"-Interview. Im Homeoffice ließen sich keine schnellen Entscheidungen treffen.
spiegel.de (Paid)

Zitat: Ricarda Lang äußert sich zu Baerbocks N-Wort-Interview.

"Dieses Wort sollte niemand von uns aussprechen, weil es Rassismus reproduziert und weil es Menschen verletzt."

Ricarda Lang, Vize-Chefin der Grünen, äußert sich im "Spiegel"-Talk mit Markus Feldenkirchen kritisch zum N-Wort-Interview von Annalena Baerbock – findet aber, die Kanzlerkandidatin sei gut mit ihrem Fauxpas umgegangen.
spiegel.de (32-Min-Video), turi2.de (Background Baerbock)

IVW: “Spiegel” gewinnt dank Digital-Abos, “Welt” und “Wams” verlieren deutlich.


Digital gewinnt: Im 2. Quartal fällt die Bilanz der IVW durchwachsen aus: Bei 60 der 100 reichweitenstärksten Titel steht ein Minus in der Statistik, mehr als ein Dutzend wächst prozentual zweistellig. In den Top 20 legen immerhin vier Magazine zu: Der "Spiegel", "TV pur", "TV für mich" und Funkes "Land Idee". Dem "Spiegel" retten die Digital-Abos inklusive E-Paper die Auflage, die mehr als ein Viertel der knapp 408.000 Abos ausmachen. Prozentual größter Gewinner bei den Zeitschriften ist die "Vogue", die es mit knapp 33 % Plus auf über 91.000 Verkäufe schafft.

Bei den Zeitungen gewinnen insbesondere "Zeit" (13 %), "FAZ" (7,2 %) und "FAS" (4,6 %). Springers "BamS" legt mit 1,3 % Plus leicht zu und verdankt ihr Wachstum ebenfalls den Digitalabos, die um 81 % gestiegen sind. "Welt" und "WamS" verlieren deutlich, "Bild" und "Süddeutsche" leicht.
dwdl.de, meedia.de (Zeitschriften), meedia.de (Zeitungen), dwdl.de (Harte Auflage)

Hör-Tipp: Ann-Katrin Müller erzählt von ihrer Vergangenheit als Arbeiterkind.

Hör-Tipp: Ann-Katrin Müller berichtet im Podcast Hinter den Zeilen wie sie es als Arbeiterkind zur "Spiegel"-Politikredakteurin gebracht hat und welche Hürden sie überwinden musste. In ihrem Elternhaus habe es keine Tageszeitungen gegeben, die Lust an Nachrichten und Allgemeinbildung sei durch ihren Opa geweckt worden. Als Arbeiterkind braucht man "diese eine Person", die einen pusht, um es in den Journalismus zu schaffen, sagt Müller. Es müsse institutionalisiert werden, dass es so eine Person für jeden gibt.
hinterdenzeilen.de (62-Min-Audio)

Christoph Seeger verlässt “Spiegel”-Vermarkter.

Kurzes Vergnügen: Christoph Seeger räumt seinen Posten als Head of Content beim Vermarkter Spiegel Media, "um sich neuen Herausforderungen zu stellen". Dort arbeitet er seit 2020, zuvor hat er fast zwei Jahrzehnte den "Harvard Business Manager" geleitet, bevor ihn Antonia Götsch ersetzt hat. Seegers Position wird nicht nachbesetzt.
meedia.de (Paid), turi2.de (Background)

“Spiegel” fällt auf Aktivisten und erfundenen CDU-Zukunftsrat rein.

No future: Der "Spiegel" ist auf eine Falschmeldung von Aktivisten reingefallen und muss zurückrudern. Am Dienstag weist das Nachrichtenmagazin in seinem Newsletter "Lage am Morgen" auf eine angekündigte Pressekonferenz im Konrad-Adenauer-Haus hin, bei der ein neuer "CDU-Zukunftsrat" vorgestellt werden soll. Dieser will die Interessen der jungen Wählerinnen vertreten und teilt gegen die Union aus: Die Partei habe eine "ungesunde Wirtschaftsverstrickung" und wälze die Folgen des Klimawandels auf die kommenden Generationen ab.

"Unser Fazit ist, dass das Regierungsprogramm der CDU nicht zukunftsfähig ist", zitiert der "Spiegel" aus einem Tweet der Organisation. "Wie das Konrad-Adenauer-Haus mitteilt, handelt es sich offenbar um eine Fake-Gruppierung, kreiiert von Klimaschützern", schreibt Martin Knobbe, Leiter des "Spiegel"-Hauptstadtbüros und entschuldigt sich für die Falschmeldung. Stefan Hennewig, Bundesgeschäftsführer der CDU, hat den Fake bereits am Montagabend auf Twitter öffentlich gemacht. Darin beschuldigte er fünf Mitglieder von Extinction Rebellion für den "ersten deep fake" des Bundestagswahlkampfs 2021 verantwortlich zu sein.
faz.net, archive.newsletter2go.com (Original), archive.newsletter2go.com (Korrektur)

Sebastian Pufpaff macht kein neues “TV Total”.

Verpufft: Sebastian Pufpaff wird keine Neuauflage von TV Total moderieren. Einen entsprechenden "Spiegel"-Bericht weist der Kabarettist in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" zurück. Es handle sich dabei um "ein Gerücht". Er selbst habe erst durch einen Freund per Whatsapp von den Plänen erfahren und wisse nicht, "woher der 'Spiegel' das hat". Pufpaff hat eine Vermutung: "Irgendwann stand ich mal neben Stefan Raab, und dann meinte wohl einer: ,Aha, jetzt gibt es TV Total mit Sebastian Pufpaff.'"
presseportal.de via dwdl.de, turi2.de (Background)

DFB-Affäre: Unterlagen über Kurt Diekmann stammen laut Polizei nicht von gehacktem Computer.


Kein Gehacktes: Die strittigen Unterlagen in der DFB-Affäre um den Kom­mu­ni­ka­tions­berater Kurt Diekmann sind laut Polizei NRW nicht illegal auf dessen Computer ausgespäht worden, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Sowohl der DFB als auch Diekmann selbst hatten die u.a. von "Bild" veröffentlichten Dokumente darauf zurückgeführt. Die Ermittlerinnen und eine extern beauftragte Firma hätten hingegen laut "aktuellstem Stand der Technik keine Spuren für ein Hacking festgestellt".

Insbesondere DFB-Interimspräsident Rainer Koch hatte der "Süddeutschen Zeitung" und weiteren Medien vorgeworfen, im Besitz von "unrechtmäßig erlangtem Datenmaterial" zu sein. Auch der "Spiegel", der mit Diekmann selbst mehrere Jahre zusammenarbeitete, flankierte die Vorwürfe u.a. mit der Formulierung, "ein Hauch von Watergate" liege über dem DFB. Auslöser der Affäre um Diekmann war vor allem ein Machtkampf zwischen Ex-DFB-Präsident Fritz Keller und Ex-Generalsekretär Friedrich Curtius.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

“Spiegel”: Das Innenministerium entscheidet über ein “Schwachstellenmanagement” bei Software.

Lücken schließen? Das Innenministerium will ein "Schwachstellenmanagement" nach dem Vorbild der USA einrichten, schreibt der "Spiegel". Im dort angesiedelten Prozess könnte ein neu geschaffenes Geheimgremium über die notwendige Schließung in Lücken von Software-Produkten entscheiden – bleibt die Schwachstelle heimlich geöffnet, können Polizei und Geheimdienste sie für ihre Zwecke nutzen. Zeitgleich fordert das Innenministerium von den ­Sicherheitsbehörden, diese Lücken "nur unter bestimmten Umständen verantwortungsvoll" auszunutzen, berichtet "Spiegel".
"Spiegel" 27/2021, S. 43 (Paid)

“Spiegel” berichtet über massive Probleme des Wettanbieters Tipico.

Unsauberes Geschäft: Der Sportwettenanbieter Tipico nimmt es mit Geldwäsche-Kontrollen nicht sehr genau, berichtet der "Spiegel". Demnach würden zahlreiche Wetten mit hohen Summen von anonymen Kunden getätigt. Filialen sind verpflichtet, auffällige Wetten zu melden, doch das geschehe kaum. Auch bei Franchisepartnern wird offenbar nicht genau hingeschaut, wo das Geld für den Betrieb herkommt, liest der "Spiegel" aus internen Tipico-Dokumenten.

Das Unternehmen prangere intern selbst grobe Verstöße gegen Geldwäscheregeln in den eigenen Reihen an. Verdeckte Testbesuche, bei denen 20 % der Wettbüros beanstandet wurden, hätten "den katastrophalen Zustand in den Filialen" deutlich gemacht, schreibt der "Spiegel". Tipico-Gründer Dieter Pawlik verdiene an der Sache sogar noch: Er betreibe eine Firma, welche die Filialen zur Einhaltung von Geldwäschevorgaben berät.
spiegel.de (Paid)

Zitat: Franziska Giffey weiß jetzt, dass Können nicht mit einem Titel zusammenhängt.

"Okay, ich habe Fehler dabei gemacht, für die muss ich geradestehen. Aber es ist trotzdem meine Arbeit und das, was ich dabei gelernt habe, kann mir keiner nehmen."

Franziska Giffey, SPD-Politikerin, sagt im "Spiegel"-Doppelinterview mit FDP-Mann Marco Buschmann, dass sie im Hinblick auf ihren aberkannten Doktortitel trotz der Entscheidung des Prüfgremiums kein anderer Mensch sei.
spiegel.de (Paid), welt.de, turi2.de (Background)

Reuters: Uefa droht, das EM-Finale von London nach Budapest zu verlegen.

Uefa droht damit, das EM-Finale von London nach Ungarn zu verlegen, schreibt Reuters. Die britische Regierung soll die zehntägige Quarantänepflicht für gut 2.500 Personen, darunter u.a. Politikerinnen und Sponsoren kippen, um London als Austragungsort zu wahren. Zuerst hatte die "Times" von der möglichen Verlegung des Finales nach Ungarn berichtet. Budapest ist die einzige Arena mit voller Auslastung.
reuters.com, spiegel.de, thetimes.co.uk

Tobias Rapp fragt, ob “Tagesschau”-Sprecherinnen Romane schreiben sollten.

Tages-Thema: Das Problem am Islam-Roman "Die Kandidatin" von "Tagesschau"-Sprecher Constantin Schreiber ist, dass er als "Meinungsstück" und "islamfeindlicher Kommentar seines Autors" gelesen werde, schreibt Tobias Rapp im "Spiegel". Das Buch werde auch in der Redaktion von ARD aktuell stark besprochen: Einige Kolleginnen würden fordern, "Tagesschau"-Sprecherinnen keine Genehmigung für Romane zu erteilen, andere, dass es sich dabei um Privatsache handelt. Marcus Bornheim, Chefredakteur der "Tagesschau", gibt an, dass Schreibers Roman nichts mit der Arbeit bei der "Tagesschau" zu tun habe und "unter die Freiheit der Kunst falle". Die eigentliche Frage sei, wie Medienhäuser mit einer solchen Lage umgehen, die ihr altes Modell "gleichzeitig untergräbt und bestätigt", schreibt Rapp.
"Spiegel" 25/2021, S. 110 (Paid), turi2.de (Background)

Ex-Wirecard-Manager wollen Millionen Euro aus der Insolvenzmasse.

Schamlos: Ehemalige Topmanager von Wirecard fordern beim Insolvenzverwalter Millionen Euro ein, obwohl die Staatsanwaltschaft wegen Betrugs und anderer Delikte gegen sie ermittelt, berichtet der "Spiegel". Der frühere Chefbuchhalter Stephan von Erffa etwa, der in Untersuchungshaft sitzt, verlange 2,1 Mio Euro an Rechts- und Versicherungskosten und ausstehenden Gehältern.
spiegel.de (Paid)

Dagmar Rosenfeld und Markus Feldenkirchen starten Polit-Talk bei Phoenix.

Phoenix findet eine Nachfolge für Augstein und Blome: Im wöchentlichen Talk #rosenfeld/feldenkirchen treffen "Welt"-Chefredakteurin Dagmar Rosenfeld und "Spiegel"-Autor Markus Feldenkirchen zum verbalen Schlagabtausch aufeinander. Die 15-minütige Sendung läuft seit dieser Woche jeweils am Donnerstag um 21.30 Uhr.
dwdl.de, phoenix.de (erste Ausgabe, 15-Min-Video)

“Spiegel” startet sein Podcast- und Hör-Abo Audio+.

Hören, was ist: Der "Spiegel" startet ein Bezahl-Abo für Hör-Inhalte namens Audio+. Darin enthalten sind der schon etablierte Podcast Spiegel Daily sowie drei neue Podcasts namens "Geschichte", "Coaching" und "Dein Spiegel". Außerdem bietet Audio+ die vertonte Version des Magazins. Die "Spiegel"-App wird für das neue Angebot um eine Audiothek mit Playlist- und Offline-Funktion erweitert. Das Angebot soll künftig ausgebaut werden, u.a. um eine Vorlesefunktion für sämtliche Artikel durch eine KI-Stimme. Es ist im ersten Jahr für Bestandskundinnen von Spiegel+ kostenlos.
spiegelgruppe.de, meedia.de (Paid)

Lieferkettengesetz hat weniger Wirkung als erhofft.

Gesetz mit Lücken: Der Bundestag verabschiedet das heiß diskutierte Lieferkettengesetz. Ab 2023 sind deutsche Unternehmen mit über 3.000 Beschäftigten dazu verpflichtet, bei Menschenrechtsverstößen und Umweltverschmutzung ihrer Zulieferer einzugreifen. SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil kündigt bei Verstößen eine "robuste behördliche Durchsetzung" an. Kritikerinnen geht das Gesetz nicht weit genug, da Unternehmen nur die unmittelbaren Partnerinnen prüfen müssen, die ihren Sitz meist in Deutschland haben - nicht in Bangladesch. Eine zivilrechtliche Haftung der Unternehmen ist ebenfalls nicht mehr vorgesehen.
spiegel.de, zeit.de, tagesschau.de

“Spiegel” ersetzt in Google-Text “Schrottmasken” durch “unbrauchbare Masken”.

Spiegel streicht den Begriff "Schrottmasken, der in einem Hinweistext bei Google zu lesen war. Damit wurde der Beitrag über Schutzmasken beworben, die Jens Spahn dem Bericht zufolge an Arme und Behinderte ausliefern wollte. Nun ist im Google-Text von "unbrauch­baren Masken" die Rede, wie zuvor bereits im Beitrag selbst. Ein "Spiegel"-Sprecher nennt die Verwendung des Begriffs gegenüber "Bild" ein "Versehen".
bild.de, spiegel.de (Korrektur am Ende), turi2.de (Background)

Özlem Topçu verlässt “Zeit”, wechselt als Vize-Ressortleiterin zum “Spiegel”.

Ihre Zeit ist rum: Journalistin Özlem Topçu (Foto), 44, geht von der "Zeit" zum "Spiegel". Sie und Katrin Kuntz, 38, werden neue Vize-Chefinnen des Auslandsressorts. Bei der "Zeit" war Topçu seit 2009 im Politik-Ressort. "Spiegel"-Reporterin Kuntz vertritt Britta Kollenbroich, die bis Herbst 2022 in Elternzeit ist. Topçu und Kuntz gesellen sich zu Maximilian Popp und Christoph Scheuermann, ebenfalls Vize-Ressortchefs.
kress.de

Hör-Tipp: KI kann helfen, Archive zu verbessern.

Hör-Tipp: Christina Elmer vom "Spiegel" und Ulrike Köppen vom BR sprechen bei OMR Media mit Pia Frey über Nutzen und Grenzen für den Einsatz von KI im Journalismus. KI könne mit Zusammenfassungen etwa helfen, audio-visuelle Archive besser zu verschlagworten und daraus neue Produkte zu erstellen. Dagegen sollte eine KI nie selbstständig und unredigiert Texte veröffentlichen oder unterschiedliche Preise z.B. bei Paywalls veranschlagen.
omrmedia.podigee.io (54-Min-Audio)

“Horizont”: “Spiegel” schließt Corona-Jahr mit Umsatzminus und Gewinnplus ab.


Von Corona genesen: Der "Spiegel" bringt im Pandemie-Jahr 2020 das Kunststück fertig, bei sinkenden Umsätzen und einbrechenden Werbe­märkten unterm Strich den Gewinn des Verlags deutlich zu steigern. Grund dafür sind harte Einschnitte auf der Kosten­seite. Wie Roland Pimpl bei "Horizont" berichtet, ist der Umsatz der Spiegel-Gruppe um knapp 11 Mio Euro bzw. 4,1 % auf rund 256 Mio Euro gesunken. Das Vermarktungs­geschäft bricht gar um knapp ein Fünftel, rund 18 Mio Euro, auf nur noch 81 Mio Euro ein. Großer "Bilanzretter" sind die Vertriebs­erlöse, die um 10 Mio Euro auf 130 Mio Euro steigen und mit 51 % erstmals mehr als die Hälfte der Gesamterlöse ausmachen. Allein das Digital-Abo Spiegel+ erlöst 11 Mio Euro mehr als 2019, davon gehen 3,5 Mio Euro aufs Konto der Mehrwertsteuer­senkung für digitale Presse­produkte.

Auf der Kostenseite hat die Spiegel-Gruppe ihre Ausgaben mit einem Corona-Sparprogramm um mehr als 11 Mio Euro gesenkt, u.a. durch den Wegfall unrentabler Auflagen­bestandteile, Projektstopps, weniger Marketing und geringere Reisekosten. Harte Einschnitte gab es beim Personal, wo der Verlag freiwerdende Stellen nicht neubesetzt hat. In den kommenden Jahren will die Spiegel-Gruppe ihre Ausgaben dauerhaft um weitere 10 Mio senken, mittelfristig wohl auch durch Stellenstreichungen.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Mitarbeit: Björn Czieslik

Claas Relotius spricht erstmals öffentlich über seinen Betrugsskandal.

Erstes Interview: "Wahrscheinlich die allerwenigsten" seiner 120 Texte seien korrekt gewesen, erzählt Claas Relotius dem Schweizer Magazin "Reportagen". Mit einem mehr als 90 Fragen umfassenden Interview bricht der Ex-"Spiegel"-Reporter sein Schweigen nach Bekanntwerden des Betrugsskandals vor etwa zweieinhalb Jahren. Er habe "beim Schreiben nie niederträchtige Absichten" gehabt und bereue es, Menschen verletzt zu haben. Relotius hatte seinerzeit auch für "Reportagen" fünf Texte verfasst. Das Magazin hat u.a. mit dem behandelnden Psychiater gesprochen und psychiatrische Berichte eingesehen.
reportagen.com (Paid), kress.de, faz.net, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Spiegel"-Chef Steffen Klusmann über die Konsequenzen aus dem Relotius-Skandal (Archiv 05/2019).

Werbe-Deals mit Kahn, Zusammenarbeit mit Kriminellen – “Spiegel” untersucht Tipico-Geschäfte.


Aufs falsche Pferd gesetzt? Der "Spiegel" nimmt sich in seiner aktuellen Ausgabe das Geschäft von Tipico vor. Das Magazin enthüllt Details über Werbe-Deals, u.a. mit Oliver Kahn und dem FC Bayern. Außerdem berichtet das Blatt, dass Tipico für den Betrieb seiner Wett-Shops zum Teil mit Kriminellen kooperiert hat. Der "Spiegel" zitiert aus internen Firmenunterlagen, wonach der Wettanbieter u.a. mit einem Bremer Unternehmer mit Eintrag wegen Steuerhinterziehung im Gewerbezentralregister zusammengearbeitet hat. Andere Wettbüro-Betreiber seien wegen "Waffenbesitzes, Körperverletzung, Betrug, Beleidigung oder Steuervergehen" verurteilt worden, schreibt der "Spiegel". Auch mit dem verurteilten Wettbetrüger ­Marijo Cvrtak soll Tipico demnach gearbeitet haben.

Parallel veröffentlicht der "Spiegel" Details zu Werbedeals des Wettanbieters mit dem Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn und dem FC Bayern. Zwischen 2014 und 2020 habe Kahn 7,1 Mio Euro für Werbung erhalten. An den FC Bayern seien zwischen 2015 und 2019 mehr als 24 Mio Euro geflossen – 5,5 Mio Euro pro Jahr plus Zusatzkosten für Werbebanner oder Sponsoren-Wände. Mit dem Werbe-Engagement habe Tipico das Ziel verfolgt, "die Sportwette als populären wie auch rechtlich gesicherten Bestandteil in der Unterhaltungskultur zu verankern", zitiert das Magazin aus internen Unterlagen der Wett-Firma. (Foto: Christoph Hardt / Geisler-Fotopress / Picture Alliance)
"Spiegel", 22/2021, S. 58 (Paid)

Mitarbeit: Markus Trantow

“Spiegel”-Artikel über Julian Reichelt bleibt online – versehen mit einer Anmerkung.

Redaktionsschwanz: Der Artikel des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" über die kolportierten innerbetrieblichen Verfehlungen von "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt ("Vögeln, fördern, feuern") ist weiter online - jetzt ergänzt durch einen Redaktionsschwanz, wonach Reichelt "eidesstattlich versichert" hat, von der "Kommunikationsabteilung des Axel-Springer-Verlages nicht über unsere Fragen informiert worden" zu sein. Die Gelegenheit zur Stellungnahme hat demnach Reichelt ohne Schuld des "Spiegel" verpasst.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Julian Reichelt erwirkt einstweilige Verfügung gegen “Vögeln, fördern, feuern”-Artikel des “Spiegel”.

Vorerst ausgevögelt: Das Landgericht Hamburg untersagt dem "Spiegel" per einstweiliger Verfügung die Weiterverbreitung der Verdachtsberichterstattung gegen Julian Reichelt. Im Artikel "Vögeln, fördern, feuern" ging es um das Compliance-Verfahren gegen Julian Reichelt, der "Bild"-Chefredakteur ging rechtlich dagegen vor. In dem Artikel sind laut Gericht die Grundsätze der zulässigen Verdachtsberichterstattung nicht eingehalten worden. Es sei davon auszugehen, dass Reichelt keine ausreichende Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen habe. Genau das hatte Reichelt moniert. Der "Spiegel" kann Widerspruch gegen den Beschluss einlegen. Reichelt ist nach Ende des Compliance-Verfahrens, in dem es um Vorwürfe des Machtmissbrauchs ging, auf seinen Posten zurückgekehrt.
welt.de, mopo.de, turi2.de (Background)

“Spiegel” kooperiert mit Ufa.

Film ab: Der Spiegel-Verlag und Spiegel TV arbeiten künftig mit der Ufa zusammen und wollen einzelne journalistische Geschichten der Spiegel-Gruppe verfilmen. Redakteurinnen vom "Spiegel" und "Manager Magazin" sollen mit Hintergrundinformationen an der "Entwicklung von fiktionalen und dokumentarischen Filmen und Serien mitwirken", teilt der Verlag mit. "Spiegel"-Chefredakteur Steffen Klusmann spricht von "Spiegel-Stories fürs Fernsehen und zum Streamen." In der Themenentwicklung befindet sich u.a. der Mordversuch an Alexej Nawalny.
ufa.de, wuv.de

Literaturkritiker Volker Weidermann verlässt den “Spiegel”.

Spiegel verliert Autor Volker Weidermann, schreibt "Kress". Der Literaturkritiker verlässt das Haus nach sechs Jahren laut "Kress" enttäuscht und wechselt zur "Zeit", bei der er als Feuilleton-Chef tätig sein wird. In einer E-Mail an Kolleginnen schreibt Weidermann, dass ihm die Kündigung "leicht gefallen" sei und kritisiert darin das Kulturressort unter der aktuellen Leitung von Sebastian Hammelehle. Dort habe Weidermann "Beharrungswillen, Unmut und Kontrollwahn" kennengelernt.
kress.de, medieninsider.com (Paid)

“Bild” wirft dem “Spiegel” kalkulierte “Corona-Panikmache” vor.

Bild wirft dem "Spiegel" kalkulierte "Corona-Panikmache" vor. Der "Spiegel" hatte für den Monat Mai eine deutschlandweite Corona-Inzidenz von 1.200 sowie bis zu 50.000 Neuinfektionen täglich prophezeit, was nicht eingetreten ist. Die Redaktion des Nachrichtenmagazins räumt gegenüber der "Bild" ein, die herangezogenen Modelle seien "nicht perfekt".
bild.de

Hör-Tipp: “Spiegel” diskutiert im Live-Podcast “Sperrstunde” über die Nähe zwischen Politik und Medien.

Hör-Tipp: "Spiegel" will mit seinem Live-Podcast "Sperrstunde" einen Blick hinter die Nachrichten-Kulissen geben. Heute ab 21 Uhr sprechen die Journalistinnen Cornelia Schmergal, Jonas Leppin und Veit Medick u.a. über die Balance zwischen Distanz und Nähe zu Politikerinnen und den Zugang zu exklusiven Informationen.
per Mail, spiegel.de (Link zum Livestream ab 21 Uhr)

Zitat: Robert Habeck findet es erforderlich, den Streit mit Boris Palmer formal zu schlichten.

"Das Wochenende hätten wir uns alle anders vorgestellt. Wäre super gewesen, Boris hätte einfach geschwiegen."

Grünen-Chef Robert Habeck äußert sich auf einer Pressekonferenz deutlich zu dem Parteiausschlussverfahren seines Parteikollegen Boris Palmer. Man habe im Hintergrund "immer wieder" versucht, die Probleme zu klären, das gehe jetzt allerdings nicht mehr, so Habeck.
spiegel.de, turi2.de (Background)

“Spiegel” wirft “SZ”, ZDF und “Bild” Parteilichkeit im DFB-Machtkampf vor.

DFB: Im Machtkampf zwischen Präsident Fritz Keller und seinem Generalsekretär Friedrich Curtius teilen "Süddeutsche Zeitung", ZDF und "Bild" "fulminant gegen die Keller-Gegner" aus, wirft der "Spiegel" den Medien vor. "SZ" und ZDF hätten "bis aufs Wort" identische Fragenkataloge an den früheren DFB-Berater Kurt Diekmann geschickt, die auf geleakten internen E-Mails fußten, aus denen zuerst die "Bild" zitiert hatte. Diekmann vermutet einen Hackerangriff und hat Strafanzeige gestellt.

In einem "Bild"-Bericht von Ende April wird Diekmann als dubioser Berater dargestellt – dabei soll das Springer-Blatt selbst mit ihm zusammengearbeitet und ihm "8000 Euro netto plus Spesen" für DFB-Interna bezahlt haben, schreibt der "Spiegel". Das Magazin resümiert: Hätte sich Keller nicht mit einem Nazi-Vergleich ins Abseits manövriert, "wäre der Kampf deshalb wohl für ihn entschieden gewesen".
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Fast 300 Personen haben sich in Berlin wegen Behörden-Diskriminierung beschwert.

Diskriminierung: Knapp ein Jahr nach Einführung des neuen Antidiskriminierungsgesetzes in Berlin haben sich 287 Menschen wegen Behörden-Diskriminierung beschwert. Der "Spiegel" schreibt u.a. von 45 Beschwerden bei der Polizei. Die meisten Beschwerden habe es wegen "rassistischer Zuschreibungen" gegeben, sagt der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt im "Spiegel". An zweiter Stelle kämen Diskriminierungen wegen Behinderung oder Krankheit.
"Spiegel" 19/2021, S. 24 (Paid)