Meinung: Von der WDR-Spotify-Kooperation profitiert vor allem Spotify.

WDR hat mit der Kooperation mit Spotify beim Maischberger-Podcast Tatsachen für die gesamte ARD geschaffen, von denen vor allem Spotify profitiert, kommentiert Sandro Schroeder. Spotify bekommt für seine Marke die analoge und digitale Reichweite der ARD, die es versäumt hat, selbst eine offene Podcast-Plattform zu etablieren. Die Kooperation wirke "wie ein verzweifeltes Nachsteuern" und sei "keine gute Strategie".
uebermedien.de, turi2.de (Background)

Der WDR kooperiert beim Maischberger-Podcast künftig mit Spotify.


Podcast becomes the Radio-Star: Der WDR kooperiert künftig mit Spotify und sichert sich so die Rechte am Sandra Maischberger Podcast. Laut WDR planen einige Landesrundfunkanstalten, die Gespräche des Podcasts im Radio auszustrahlen. Damit werde "weltweit erstmals eine Audio-Kooperation mit Spotify auch im Radio zu hören sein." Bereits jetzt gibt es die Folgen des Formats auch in der ARD-Audiothek. Schiwa Schlei, Leiterin ARD Partnermanagement Audio, sagt: "Uns ist es wichtig, ARD-Personalities über alle Mediengattungen und Plattformen hinweg als ARD Köpfe und Stimmen zu positionieren."

Der Sandra Maischberger Podcast erscheint seit Mitte September, bislang exklusiv bei Spotify. In den jeweils rund einstündigen Folgen spricht die Journalistin mit jeweils einem Gast über gesellschaftliche wie private Themen. Gäste waren bereits unter anderem Gesundheitsminister Jens Spahn, Unternehmer Dirk Roßmann und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal. (Foto: Jens Krick / Geusker-Fotopress / Picture Alliance)
presseportal.de, turi2.de (Background)

Luisa Neubauer podcastet klimaneutral bei Spotify.


Erderwärmende Geschichten: Klima-Aktivistin Luisa Neubauer startet einen monatlichen Podcast bei Spotify, die erste Episode ist heute erschienen. In 1,5 Grad will sie Menschen eine Bühne bieten, "die keine Wissenschaftler oder Aktivisten sind", sagt sie im "FAZ"-Interview und glaubt, in eine Lücke zu stoßen: "Es gibt radikal zu wenig Formate, in denen die Klimakrise als Gesellschaftskrise aufgegriffen wird."

Bedenken, sich an einen internationalen Großkonzern wie Spotify zu binden, hat Neubauer nicht: Mit dem Anspruch, das Thema möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, "landet man schnell bei Plattformen wie Spotify", sagt sie und argumenteiert, dass sie auch ihr Buch über einen Verlag veröffentlicht und nicht mit eigener Infrastruktur. Ihre Bedingungen: Der Podcast soll werbefrei und klimaneutral sein. Und sie will kein Geld dafür: "Hätte ich ein Honorar gekriegt, hätte mich das in Konflikte bringen können."

In der Premierenfolge spricht Neubauer mit dem Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf darüber, welche verheerenden Folgen die Klimakrise schon heute zeigt. Schauspielerin und Aktivistin Jane Fonda berichtet über die Lage in den USA und warum es für sie das Richtige war, sich für den Kampf gegen die Klimakrise mehrfach verhaften zu lassen. Für künftige Folgen kündigt Neubauer einen Besuch mit YouTuber Rezo bei einer Brankohlegrube im Rheinland an.
faz.net, deutschlandfunkkultur.de, radiowoche.de, open.spotify.com

Spotify steigert seine Nutzerzahl auf mehr als 300 Mio.

SpotifySpotify zählt im 3. Quartal weltweit rund 320 Mio monatlich aktive Nutzer*innen, über 20 Mio mehr als im Vorquartal. Bei den Premium-Abos beläuft sich die Zahl auf 144 Mio, ein Plus von rund 6 Mio. Die Kündigungsrate lag mit knapp 4 % so niedrig wie nie. Mit Abo-Gebühren macht Spotify rund 1,8 Mrd Euro Umsatz, nur 185 Mio wurden durch Werbung erreicht. Insgesamt schließt der Streaming-Dienst das Quartal mit einem Verlust in Höhe von 40 Mio Euro ab, im Vorjahr wurde ein Gewinn von 54 Mio Euro erzielt.
theverge.com, dwdl.de

Podcasts gelten in der Branche als “Wundermittel”.

Podcasts verfügen über eine "bestechende Ökonomie", weil sie ein überdurch­schnittliches Vermarktungs­potenzial bei geringen Kosten mit bringen, schreibt Philipp Alvares im "Manager Magazin". Die Branche stürze sich daher auf das Format, als sei es "ein Wundermittel". Selbst in Deutschland sind schon fünfstellige Honorare pro Folge möglich. Dabei zeichne sich insbesondere bei Spotify ein Trend wie beim Videostreaming ab: Plattformen, die bisher auf das Material anderer angewiesen waren, werden selbst zu Produzenten. Einzig Apple scheine den Trend lange verschlafen zu haben.
manager-magazin.de (Paid)

App-Entwickler verbünden sich gegen Apple.

App-okalypse: Eine Gruppe bekannter App-Entwickler verbündet sich gegen Apple, um für neue Regeln im App-Store des Unternehmens zu kämpfen - vor allem für niedrigere Provisionen. Mitglieder der "Coalition for App Fairness" sind u.a. Spotify, Tinder-Betreiber Match Group, Fortnite-Entwickler Epic Games sowie der Verlegerverband European Publishers Council. Die Organisation hat neben Apple aber auch andere App-Store-Betreiber wie Google im Visier.
manager-magazin.de via wsj.com

Coalition for App Fairness mit Epic Games und Co kämpft gegen Appstore-Zwang.

Epische Gilde: Die "Coalition for App Fairness", zu der Epic Games, Match Group, Deezer, Spotify und andere gehören, will gegen Apples Appstore-Regeln vorgehen. Die Unternehmen, die deswegen alle schon Clinch mit dem Apfelkonzern hatten, schließen sich dafür in einer Non-Profit-Organisation zusammen. Sie kritisieren wettbewerbsfeindliche Regeln, fehlende Wahlfreiheit für Endkund*innen und hohe Transaktionsgebühren. Ihr Ziel ist das Ende des Appstore-Zwangs.
heise.de, businessinsider.com, turi2.de (Background)

Sandra Maischberger startet einen Podcast auf Spotify.

Podcast bei Maischberger: Sandra Maischberger startet diesen Freitag einen wöchentlichen Podcast, der exklusiv auf Spotify zu hören ist. In den zunächst 17 Folgen spricht die Journalistin unter anderem mit Jens Spahn und Manuela Schwesig. In der Auftaktfolge ist Unternehmer Dirk Rossmann zu Gast. Die Folgen sollen jeweils etwa eine Stunde lang sein.
handelsblatt.com (Paid), dwdl.de

Radiosender wie SWR3 passen ihre Apps der digitalen Konkurrenz von Spotify an.

Radiosender werden im Wettlauf mit Spotify kreativer, schreibt die "taz". Die App von SWR3 ermöglicht u.a. das Überspringen von Musiktiteln. "Uns ist es lieber, Hörer*innen schalten innerhalb unseres Programms um als auf eine andere Welle oder in eine andere App", sagt SWR3-Chef Thomas Jung. Auch andere Sender prüfen, inwieweit sie ihre Livestreams ausbauen.
taz.de

Audio-Nutzung im Netz wächst auf 50 Mio Nutzer*innen in Deutschland.

Online-Audio-Nutzung: 50 Mio Menschen in Deutschland nutzen Webradio und Audio-On-Demand-Angebote, das sind 71 % der Bevölkerung ab 14 Jahren und 6,1 Mio mehr als 2019, sagt der Online-Audio-Monitor 2020. Das wichtigste Nutzungsgerät ist mit 76 % das Smartphone. Ein Drittel der Online-Audio-Nutzer*innen hört Podcasts. Am beliebtesten sind Infosendungen, Wissens- und Lernbeiträge, gefolgt von Unterhaltung und Nachrichten. Bei der MA IP Audio dominiert im 2. Quartal Spotify mit knapp 152 Mio Sessions pro Monat, Zweitplatzierter ist mit 12,3 Mio Sessions SWR3.
mabb.de, online-audio-monitor.de (Online-Audio-Monitor), radioszene.de (MA IP Audio)

Spotify verpartnert sich mit League of Legends.

Spotify verpartnert sich mit League of Legends, einem der beliebtesten E-Sport-Games der Welt. Neben Playlists arbeitet das neue Bündnis auch an mehreren Podcasts; "Untold Stories: Top Moments from Worlds", soll etwa im Vorfeld der 10. League-of-Legends-Weltmeisterschaft diesen Herbst veröffentlicht werden. Auch die Entstehung der neuen Hymne können Fans via Spotify verfolgen.
horizont.net, theverge.com

“Michelle Obama Podcast” läuft ab 29. Juli auf Spotify.

Ex-First-Lady Michelle Obama podcastet exklusiv für Spotify. Ab dem 29. Juli erscheint der Michelle Obama Podcast wöchentlich. Darin will sie über die "großen Themen" sprechen, wie sie in einem Teaser zur ersten Staffel ankündigt. Sie werde etwa mit ihrer Mutter, ihrem Bruder, Freund*innen und Kolleg*innen sprechen. Die Folgen werden auch kostenlos abrufbar sein: Firmen wie Salesforce sponsern das Projekt.
theverge.com, faz.net, open.spotify.com (2-Min-Audio)

Spotify startet seinen ersten deutschen, fiktionalen Podcast “Susi”.

Spotify bringt mit dem fiktionalen Podcast "Susi" ab dem 7. Juli eine Eigenproduktion mit prominenten Stimmen an den Start. Die Hauptrolle spricht Komikerin Martina Hill. Auch Bastian Pastewka wirkt mit. Bei "Susi" handelt es sich um eine deutsche Adaption des US-Podcasts "Sandra", einer Produktion des Labels Gimlet, das Spotify 2019 übernommen hat.
meedia.de, spotify.com

Spotify und Warner Bros./DC machen Superhelden zu Podcastern.

Superman-Sound: Spotify und Warner Bros./DC verbünden sich und statten Superhelden und Superschurken gemeinsam mit Podcasts aus. Der Deal umfasst Figuren wie Batman, Joker, Superman und Wonder Woman, die Podcast-Rechte liegen für unbestimmte Zeit bei Spotify. Die Folgen sollen die Helden in neue Abenteuer schicken, sich aber nicht an bereits existierende Filme oder Serien anlehnen.
techquila.co.in, hollywoodreporter.com

Spotify angelt sich exklusiv Podcast-König Joe Rogan.

Spotify nimmt Stand-up-Comedian und Podcast-König Joe Rogan unter Exklusiv-Vertrag. Sein Joe Rogan Experience ist einer der meistgehörten Podcast der Welt, bisher aber nicht bei Spotify vertreten. Das ändert sich ab September, später im Jahr ist der Podcast als Audio und Video nur noch über Spotify abrufbar, bleibt aber kostenlos.
theverge.com, newsroom.spotify.com

Spotify startet Audio-App für Kinder auch in Deutschland.

Spotify testet seine App "Spotify Kids" jetzt auch in Deutschland. Wer das Familien-Paket von Spotify abonniert hat, kann die App zusätzlich nutzen und darüber jugendfreie Hörspiele und Musik abspielen. Eltern sollen das Nutzungsverhalten ihrer Kinder über die App kontrollieren und zum Beispiel einsehen können, welche Stücke sie zuletzt gestreamt haben.
heise.de, apps.apple.com (iOS), play.google.com (Android)

Spotify tut nur so, als helfe es Musikern in der Krise, kritisiert Daniel Gerhardt.

Spotify inszeniert sich in der Krise "als großer Kümmerer der Kunstschaffenden", beobachtet Daniel Gerhardt. Ideen wie die Trinkgeldfunktion seien zynisch, denn Spotify profitiere von der Krise, lasse aber nur Kund*innen etwas zurückgeben und deckele seine eigenen Spenden streng. Die Krise in der Musikbranche hätten die Schweden indes selbst mit heraufbeschworen.
zeit.de

Musikbranche geht gegen die Manipulationen von Abspielzahlen beim Streaming vor.

Bundesverband Musikindustrie und der internationale Dachverband IFPI setzen beim Berliner Landgericht eine einstweilige Verfügung gegen die Webseite Followerschmiede.de durch. Der Anbieter bietet sogenannte Fake Streams an, die Abspielzahlen von Musiktiteln auf Streamingdiensten wie Spotify manipulieren sollen. Dies sei unlauterer Wettbewerb.
heise.de

Hörspiele und Historie ebnen Podcasts in Deutschland den Weg, sagt Michael Krause.

Podcasts sind in Deutschland deshalb ein Phänomen, weil das gesprochene Wort einen höheren Stellenwert als anderswo hat, glaubt Michael Krause, Chef von Spotify Europa. Die Deutschen seien historisch bedingt hörspielaffin, weil es nach dem Zweiten Weltkrieg kaum Theater gab, und "sehr synchronisationsverwöhnt", was eine gute Voraussetzung für Podcasts bilde.
welt.de (Paid)

Spotify meldet mehr Nutzer, mehr Umsatz – und mehr Verlust.


Hört, hört: Spotify wächst 2019 stärker als erwartet und meldet 271 Mio monatlich aktive Nutzer – knapp 1 Mio mehr als Spotify als Ziel ausgegeben hat und 31 % mehr als im Vorjahr. Die meisten Nutzer zahlen jedoch nicht für den Audio-Streamer: Die Zahl der Premiumnutzer liegt bei 124 Mio – 29 % mehr als 2018. Wachstumstreiber sind zunehmend auch Podcasts: Die Podcast-Nutzung hat sich laut Spotify verdreifacht. 16 % der Nutzer würden die nun über 700.000 Podcasts auf der Plattform anhören.

Seinen Jahresumsatz steigert Spotify um knapp 29 % auf 6,76 Mrd Dollar. Der operative Verlust wächst von 43 Mio Dollar auf 73 Mio Dollar. Dafür sind laut Spotify vor allem steigende Kosten für Marketing und Entwicklung verantwortlich. Auch für 2020 erwartet Spotify Verluste, die bis zu 250 Mio Euro betragen könnten. Das Jahr sei ein "Investitionsjahr". Ziel sei es, 328 bis 348 Mio Nutzer, darunter bis zu 153 Premium-Hörer, zu erzielen.
handelsblatt.com, theverge.com

Nielsen: Musik-Streaming knackt 2019 in den USA erstmals die Billion-Grenze.


Auf die Ohren: Musik-Streaming ist 2019 in den USA um 30 % gewachsen und knackt damit erstmals die Marke von einer Billion Streams, errechnet Nielsen. Streaming-Dienste decken 82 % des gesamten Musikkonsums in den USA ab, 2018 lag die Zahl noch bei 77 %. Physische Albumverkäufe sinken um 19 % auf nur noch 9 % des Gesamtvolumens. Treiber des Booms seien u.a. Veröffentlichungen der Künstler Taylor Swift, Billie Eilish und Post Malone gewesen.

Derweil machen Streamingdienste große Verluste durch Passwortpiraterie und unter Freunden geteilten Accounts. Im Jahr 2019 gingen Streamingdiensten dadurch rund 9,1 Mrd Dollar flöten. Bis 2024 soll die Zahl auf 12,5 Mrd Dollar steigen, prognostiziert das Forschungsunternehmens Parks Associates.
9to5mac.com, hollywoodreporter.com

Auch Spotify zieht politischer Werbung vorerst den Stecker.


Unpolitische Musik für die Ohren: Spotify tut es anderen Tech-Firmen gleich und untersagt im Jahr der US-Präsidentschaftswahl politische Werbung auf seiner Plattform. Die neuen Regeln sollen Anfang 2020 in Kraft treten und politische Anzeigen in kostenfreien Accounts sowie in exklusiven Podcasts verbannen. Spotify begründet, es habe nicht genug Kapazitäten, um die Anzeigen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Offiziell spricht der Musikstreaming-Anbieter nicht von einem dauerhaften Verbot politischer Werbung, sondern von einer Pause.

Der Schritt hat zunächst nur Auswirkungen auf die USA, da Spotify in anderen Ländern aktuell keine politische Werbung verkauft. Bisher haben in den USA unter anderem der demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders und das Komitee der Republikanischen Partei Anzeigen geschaltet. Auch Twitter will ab 2020 keine politische Werbung zulassen, Google schränkt die Targeting-Möglichkeiten deutlich ein.
adage.com, theverge.com, turi2.de (Background)

“FAZ” analysiert den kommerziellen Erfolg von “Last Christmas”.

Last Christmas ist "ein absoluter Goldesel", beobachtet die "FAZ". Allein Antenne Bayern und der SWR3 zahlten 2018 rund 35.000 Euro Tantiemen. Der Weihnachtsklassiker wurde in Deutschland an Heiligabend 2,5 Mio Mal bei Spotify gestreamt, wovon nicht nur die Plattenfirma Sony verdient. George Michael habe den Song im Alleingang geschrieben, gesungen, eingespielt und produziert. Die Rechte gingen nach seinem Tod an seine Erben.
faz.net

Meinung: Die Jahrescharts von Spotify sind nicht repräsentativ.

Spotify: Rapper Capital Bra ist 2019 der meistgestreamte Künstler in Deutschland, aber damit nicht zwangsläufig der meistgehörte Künstler des Landes, kritisiert Jan Kedves in der "Süddeutschen Zeitung". Die Jahrescharts des weltweit größten Streamingdienstes sind nicht repräsentativ. Die Anzahl der tatsächlichen Nutzer verschweigt Spotify "hartnäckig".
"Süddeutsche Zeitung", S. 10 (Paid)

Charlotte Roche bringt ein Buch zu ihrem Beziehungs-Podcast heraus.

Paardiologie, der Beziehungs-Podcast von Autorin Charlotte Roche und ihrem Ehemann Martin Keß-Roche bei Spotify, geht in Druck. Im April 2020 erscheint bei Piper ein Beziehungs-Buch zum Podcast. Auf 320 Seiten geht es um Sex, Eifersucht, Geld oder Kindererziehung. Die aus dem Podcast bekannte Paar-Therapeutin "Dr. Amalfi" kommentiert die Themen.
rnd.de

Spotify startet eine App für Kinder ab 3 Jahren.

Spotify startet eine eigenständige App für Kinder ab 3 Jahren und will so mehr Familien-Abos vertreiben. Die Kinder-App sortiert anstößige Inhalte vorab aus. Eltern können die Altersgruppe ihres Kindes wählen, das dann altersgerechte Angebote und eine entsprechende Aufmachung der App erhält. Spotify will zudem mehr Inhalte für Kinder, etwa Hörspiele, auf für die Plattform bringen.
techcrunch.com

Spotify testet bezahlte Musikempfehlungen.

Spotify will Google, Facebook und Co. einen Teil der Werbeausgaben von Musik-Labels abknöpfen, berichtet Tim Ingham. Labels können künftig Anzeigen beim Streaming-Dienst buchen, die gezielt Nutzer auf neue Musik hinweisen. Premium-Nutzer können diese bezahlten Empfehlungen ausschalten. Die Anzeigen erscheinen auch innerhalb der empfohlenen Neuerscheinungen, die Spotify bisher rein basierend auf dem Hörverhalten erstellt. Das Anzeigeformat will Spotify zunächst in den USA testen.
musicbusinessworldwide.com

Basta: Spotify verwechselt 15-jährigen Deutschen mit US-Rapper.

Weltstar über Nacht: Der 15-jährige Hobby-YouTuber Emre hat rund 400 Abonnenten. Mit seinen jüngsten Rap-Song erreichte er übers Wochenende ein deutlich größeres Publikum. Nachdem er den Titel unter seinem Künstlernamen Future bei Spotify einstellte, legte der Streaming-Plattform kein neues Profil für Emre an, sondern veröffentlichte den Song als Neuerscheinung des US-Rappers Future. Der hat 21 Mio Follower.
spiegel.de

Berufe mit Zukunft: O wie Ohrwurm – Daniel Nikolaou.


Große Töne: Daniel Nikolaou verantwortet bei Spotify die deutschsprachigen Podcasts. Anne-Nikolin Hagemann porträtiert ihn für die turi2 edition #8 als O wie Ohrwurm in unserem Berufe-Alphabet. Er verrät das Geheimnis erfolgreicher Podcasts: Wer seine Hörer bindet, hat schon gewonnen. Lesen Sie das ganze Porträt über Daniel Nikolaou hier als Online-Text oder hier im kostenlosen PDF des Buchs.