"Bild" spielt jetzt Basketball auf Snapchat.

bildlogoBild startet die wöchentliche Basketball-Videoshow Crunchtime auf Snapchat. Regelmäßige Sendungen im Hochkant-Format gibt es auch zu Fußball und Autos sowie tägliche Storys auf dem Hauptkanal bild. Snapchat ist laut Plattformen-Redakteur Morten Wenzek längst nicht tot, "Bild" erreiche allein mit Storys im Schnitt 650.000 täglich aktive User, darunter sehr viele im Schüler-Alter.
snapchat.com (Basketball-Show) via twitter.com, twitter.com (Zahlen)

Video-Tipp: Michael Sandvoss im Erfolgs-Fragebogen.


Erfolgsarchitekt: Michael Sandvoss, bei Media Impact verantwortlich fürs Luxus-Marketing, feiert erste Erfolge im Kinderzimmer als Lego-Architekt. Später im Berufsleben agiert er nicht immer erfolgreich – vielleicht hätte er Immobilien kaufen sollen, statt einen Verlag zu gründen, sagt er im Erfolgs-Fragebogen von turi2 am Rande der Launchparty zur turi2 edition #8. Trotzdem ist er rückblickend zufrieden: "Heute habe ich ein ganz gutes Gefühl dafür, was funktioniert und wie man es vermarktet", auch wegen der Risiken, die er früher eingegangen ist.
turi2.tv (3-Min-Video)

"Kress": Rabe und Döpfner sind die bestbezahlten Medien-Manager.

Manager-Gehälter: "Kress"-Chefredakteur Markus Wiegand wühlt sich durch die Bilanzen der Medienkonzerne und kürt Thomas Rabe und Mathias Döpfner mit geschätzten Bezügen im unteren zweistelligen Mio-Bereich zu den bestbezahlten Medien-Managern. ProSiebenSat.1-Chef Max Conze bekommt laut Bilanz 5,5 Mio Euro, Ströer-CEO Udo Müller 3,57 Mio und Constantin-Chef Olaf Schröder 633.000 Euro.
kress.de

Bild beschert seinen Kunden mit dem Volks-Produkt satte Umsatzsteigerungen.

bildlogoBild hat mit dem Volks-Produkt ein erfolgreiches Vermarktungskonzept kreiert, das eigentlich nur zufällig entstanden ist, schreibt Santiago Campillo-Lundbeck. Seit dem Start im Jahr 2002 wurden mehr als 60 Mio Volks-Produkte verkauft. Die Kampagnen sorgten für mehr als 40 Mrd Kontakte bei die 80 Kunden. Die zu erwartenden Umsätze können mit dem Volks-Produkt laut Media Impact im Vergleich zu normalen Kampagnen um 43 bis 100 % gesteigert werden.
"Horizont" 20/2019, S. 17 (Paid)

Springers Kommunikationschefin Edda Fels sagt, wenn sie nichts sagt, schreibt Steffen Grimberg.

Springer: Kommunikationschefin Edda Fels (Foto), die ihr Amt Ende 2019 nach mehr als zwei Jahrzehnten abgibt, ist für Springer ein Segen, schreibt Steffen Grimberg. Egal, was passiert, sie bleibt stets sachlich und souverän. Wenn sie nichts sagen kann, will oder muss, sagt sie auch nichts, aber sagt das dann auch klar. Die große Bühne ist nicht ihre Sache.
kress.de, turi2.de (Background)

Springers PR-Chefin Edda Fels tritt ab.


Raus aus der Brandung: Edda Fels, 60, gibt zum Jahresende ihren Posten als PR-Chefin bei Springer "aus persönlichen Gründen" ab. Ihr Nachfolger wird Malte Wienker, 37, der aktuell Referent von Springer-Chef Mathias Döpfner ist. Wienker wechselt bereits im Juni in die PR-Abteilung, in der zudem Anne Uhlemann, 38, zusätzliche, stellvertretende Leiterin wird.

Fels leitet die Springer-PR seit 1996. Insgesamt ist sie seit 1992 für den Verlag tätig. Wienker war einige Jahre lang als Anwalt für Springer aktiv und betrieb seit 2017 Lobbyarbeit für den Verlag bei Verbänden und in Parlamenten. 2018 wechselte er ins Büro von Mathias Döpfner.
axelspringer.com

Springer steigt bei Firma von Gabor Steingart ein.


Schiff Ahoi! Springer verbündet sich mit Gabor Steingart und erwirbt 36 % an Steingarts Firma Media Pioneer Publishing. Als Hauptquartier dient der Firma ab Frühjahr 2020 ein 40 Meter langes und 7 Meter breites Redaktionsschiff inklusive Newsroom, Tonstudio und Event-Bereich. Mit Elektroantrieb soll die "Pioneer One" täglich auf der Spree im Berliner Regierungsviertel umherschippern.

Mit an Bord ist als Chefredakteur Michael Bröcker (2. von links im Bild), derzeit noch Chefredakteur der "Rheinischen Post", dessen Wechsel zu Steingart bereits bekannt ist. Ingo Rieper (links), zuletzt Finanzchef der Handelsblatt Media Group, agiert als Vorstandsvorsitzender, Steingart selbst konzentriert sich als Herausgeber auf den Ausbau des journalistischen Angebots.

Ziel der Firma ist es, wie Gabor Steingart jüngst bereits im Podcast-Gespräch mit Peter Turi ankündigte, ein profitables Geschäftsmodell für neue Medienangebote zu etablieren, das auf Werbeerlöse verzichtet und inhaltlich sowie wirtschaftlich auf Leser-Beteiligung setzt. Auf das Gerücht, zur Experimentier-Abteilung von Springer zu werden, sagte Steingart im turi2 podcast: "Wir sind kein Labor. Wir sind eine Firma, die produzieren möchte, am Ende auch Gewinne machen wird und natürlich offen ist für Partnerschaften, aber nicht als Experimentierlabor."
axelspringer.com

Springer wächst im Digital-Geschäft, operativer Gewinn sinkt.

Springer verdient im 1. Quartal 2019 weniger Geld, dafür mehr im Digitalen. Der Digitalumsatz steigt um rund 9 % und trägt nun knapp 74 % es leicht rückgängigen Konzernumsatzes von rund 772 Mio Euro bei. Der bereinigte Konzern-Gewinn geht um 2,5 % auf 167 Mio runter, 86,6 % davon stammen aus Digital-Aktivitäten. Mit dem Verkauf des Ferienhaus-Vermittlers @Leisure verabschiedet sich Springer für 2019 von prognostizierten Umsatz-Zuwächsen und erwartet Erlöse auf dem Niveau von 2018.
meedia.de, dwdl.de, axelspringer.com

"Süddeutsche Zeitung": Burda gilt beim ADAC als Favorit für Mitgliedermagazin-Auftrag.

ADAC LogoBurda hat als bislang einziger Bewerber ein Konzept für die Produktion des ADAC-Mitgliedermagazins im ADAC-Verwaltungsrat präsentiert und gilt damit als Favorit, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Es gehe um einen dreistelligen Millionenbetrag ab 2020, auch Springer sei an dem Deal interessiert. Derzeit verhandle der ADAC "mit zwei renommierten Großverlagen", widerspricht ein ADAC-Sprecher einer Vorentscheidung.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Springer: Döpfner, Bayer, Wiele und Deutz bekommen neues Bonus-Programm.


Darf's etwas mehr sein? Die Springer-Vorstände Mathias Döpfner, Jan Bayer, Andreas Wiele und Julian Deutz bekommen zusammen eine sukzessive Bonuszahlung von gut 74 Mio Euro, schreibt Kai-Hinrich Renner. Allerdings nur, wenn sie es schaffen, den Börsenwert des Konzerns innerhalb von drei bis fünf Jahren um 40 % zu steigern. 2019 ist das nicht der Fall, der Stichtag ist jährlich der 1. Mai.

Den Bonus müssen die vier in Springer-Aktien investieren, die sie noch ein bis zwei Jahre halten. Stephanie Caspar ist nicht Teil des Programms, es gilt nur für seit 2016 amtierende Vorstände.
morgenpost.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Mathias Döpfner und sein Zehn-Jahres-Plan für Springer.

Springer: Felix Lander wird Chief Revenue Officer bei "Business Insider".

Springer: Felix Lander soll als Chief Revenue Officer die Erlöse von "Business Insider" ausbauen und neue Geschäftsfelder entwickeln. Er kommt von der "Bild", dort verantwortete er zuletzt die Social-Media-Aktivitäten. Beim Wirtschaftsmagazin arbeitet er eng mit Media Impact zusammen und berichtet an die Executive Publisher Romanus Otte und Jakob Wais
horizont.net, turi2.de (Background)

Ralph Büchi beginnt mit Arbeit als Springer-Aufsichtsratschef.

Springer: Ralph Büchi (Foto) hat planmäßig den Posten des Aufsichtratschefs von Guiseppe Vita angetreten, schreibt "Bild am Sonntag". Vita ist nach 18 Jahren bei Springer künftig Ehrenvorsitzender. Auch Ulrich Plett beginnt mit der Arbeit im Aufsichtsrat für den scheidenden Lothar Lenz.
"Bild am Sonntag", S. 3 (Paid), turi2.de (Background)

Zahl des Tages: Jeder 15. Heavy User schließt bei der "Welt" ein Digital-Abo ab.

Zahl des Tages: Jeder 15. Heavy User entscheidet sich bei der "Welt" für ein Digital-Abo, plaudert Chefredakteur Ulf Poschardt im "Horizont"-Interview aus dem Nähkästchen der Tracking-Daten. Zwischen 30 und 60 % der Nutzer landeten "bewusst und direkt" auf den Online-Angeboten der "Welt".
"Horizont" 16/2018, S. 10-11 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Strengere Maßstäbe für freie Mitarbeiter": "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt im Gespräch.

Zitat: Mathias Döpfner spricht sich gegen Upload-Filter aus.

"Wir als Journalisten-Haus sind per se gegen den Einsatz von Upload-Filtern, weil sie theoretisch zur Inhaltskontrolle missbraucht werden können."

Springer-Chef Mathias Döpfner, vorab eifriger Befürworter der EU-Urheberrechtsreform, erklärt bei der Springer-Hauptversammlung und nach der finalen Abstimmung in Brüssel, dass er Upload-Filter im Journalismus ablehnt.
per Mail

Springer will sich vom Bereich Marketing Media trennen.

Springer plant, sich "mittel- bis langfristig" vom Geschäftsbereich Marketing Media zu trennen, kündigt Vorstandschef Mathias Döpfner bei der Hauptversammlung an. Zum Bereich zählt etwa das Preis- und Produktvergleich-Portal Idealo. Ein Sprecher erläutert, Trennung bedeute nicht Verkauf – einzelne Töchter könnten beispielsweise anderen Bereichen zugeordnet werden. Ein Verkauf von Idealo sei nicht geplant. Springer will sich laut Döpfner auf die beiden anderen Säulen digitaler Journalismus und digitale Rubriken konzentrieren und darin nichts weniger werden als "Weltmarktführer". In das Rubrikengeschäft mit Job-, Immobilien- und Autoportalen will Springer dieses Jahr einen "mittleren zweistelligen Mio-Euro-Betrag" investieren.
de.reuters.com

Hinweis: In einer früheren Version war von einem Verkauf des Bereichs Marketing Media die Rede. Laut Springer solle der Bereich jedoch nicht verkauft, sondern aufgelöst und die enthaltenden Unternehmen z.B. neu zugeordnet werden.

"Bild" startet einen TV-Sender bei waipu.tv.


Bewegt-BILD nonstop: "Bild" bespielt erstmals einen TV-Kanal mit eigenen Inhalten. Auf der Streaming-Plattform waipu.tv laufen diverse Formate rund um die Uhr, die Rotation wird individuell für jeden Nutzer zusammengestellt. Im Angebot sind News- und Promi-Videos, Reportagen und Lifestyle-Themen, Technik-Tests von "Computer Bild" sowie Geschichts- und "Auto Bild"-Videos.

Die Politik-Talkshow "Die Richtigen Fragen" sowie News-Sondersendungen werden live eingespielt. Einzelne Videos können in der Waipu-Mediathek abgerufen werden. Nutzer können Waipu fürs Streaming auf TV-Geräten, Smartphones und Tablets abonnieren, künftig gibt es eine Kooperation mit O2. Auch der ADAC hat einen TV-Kanal bei Waipu.
axelspringer.com, waipu.tv/bild

Idealo verklagt Google auf 500 Mio Euro Schadenersatz.

Idealo verklagt Google wegen Missbrauchs seiner Marktdominanz auf 500 Mio Euro Schadenersatz. Googles Preisvergleich Google Products habe eigentlich keine Chance auf vordere Rankingplätze, werde von Google aber trotzdem prominent platziert – zulasten von Idealo. Das Portal hängt sich mit der Klage direkt an das EU-Kartellrechtsurteil von 2017 gegen Google. Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager ermutigte schon damals Unternehmen, auf Grundlage des Urteils Schadensersatz von Google zu verlangen. Wenn Idealo Erfolg hat, könnten andere europäische Firmen dem Beispiel folgen.
finanzen.net, handelsblatt.com

Chefredakteur Jan-Eric Peters verlässt Springers Samsung-News-App Upday.


Updayte fürs Leben: Upday, Springers News-App für Samsung-Smartphones, und Chefredakteur Jan-Eric Peters gehen getrennte Wege. Er verabschiedet sich bis Juni 2020 in ein Sabbatical und werde dann eine neue Aufgabe bei Springer übernehmen. Einen direkten Nachfolger soll es nicht geben, stattdessen will Springer die redaktionelle Leitung "rotierend" besetzen. Die Leiter der acht nationalen Upday-Redaktionsteams sollen abwechselnd die übergeordnete redaktionelle Verantwortung übernehmen.

Peters schreibt in einer Mail an das Team, Upday sei bei "Null gestartet und heute die Nummer 1, die beliebteste News-App in Europa". Damit sei sein "Auftrag bei Upday erfüllt". Nach 35 Jahren in der Medienbranche wolle er eine Pause "für so manches, das ich schon immer mal machen wollte". Peters hat Upday seit 2015 aufgebaut, inzwischen ist die News-App in 16 Ländern aktiv. Vor seinem Job bei Upday war Peters zehn Jahre Chefredakteur der "Welt"-Gruppe. (Foto: Michael Kappeler/dpa)
meedia.de, horizont.net, facebook.com


Springer verklagt Adblocker-Anbieter Eyeo wegen Verletzung des Urheberrechts.

Springer klagt vor dem Landgericht Hamburg erneut gegen den Adblocker-Anbieter Eyeo. Diesmal argumentiert Springer mit dem Urheberrecht: Adblocker veränderten die Programmiercodes von Webseiten und griffen damit direkt in das rechtlich geschützte Angebot von Verlagen ein. Zuvor hatte Springer bereits versucht, Adblocker auf Grundlage des Wettbewerbsrechts zu verbieten - und kassierte eine Niederlage.
horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Eyeo-Mitgründer Tim Schumacher senkt die Lautstärke von Online-Werbung. (11/2015)

Urteil: Berliner OVG lässt Bild.de weiterhin live streamen.

bildlogoBild darf weiterhin Livestreams senden, bestätigt das Berliner Oberverwaltungsgericht die Entscheidung des Verwaltungsgerichts. Im Netz sei die rechtliche Abgrenzung zwischen zulassungspflichtigem Rundfunk und zulassungsfreien Medien ungeklärt und höchst umstritten – weshalb sich die Richter zugunsten von Bild.de entschieden hätten. Die MABB hatte die Live-Formate auf Bild.de beanstandet.
horizont.net, turi2.de (Background)

Mark Zuckerberg diskutiert mit Facebook-Kritiker Mathias Döpfner.


Giganten-Gipfel: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg diskutiert eine Stunde mit Springer-Chef Mathias Döpfner – über Plattformen, Journalismus und Facebooks Pläne. Das gesamte Gespräch steht als Video zum Abruf auf Zuckerbergs Facebook-Profil bereit. Zuckerberg bestätigt, dass Facebook an einem speziellen Produkt für journalistische Inhalte arbeitet – vergleichbar mit dem Video-Bereich Facebook Watch. Wie das Produkt aussehe, sei völlig offen. Facebook wolle sich mit Verlagen beraten und es nicht "in einem Vakuum bauen", sagt Zuckerberg.

Döpfner betont, dass die Zukunft des Journalismus in digitalen Bezahlangeboten liege, denn Reichweite zahle nicht die Miete. Im gesamten Gespräch stellt vor allem der gelernte Journalist Döpfner die Fragen, etwa nach Privatheit und Datenschutz. Zuckerberg sagt, das Thema sei im öffentlichen Bewusstsein und auch im Unternehmen Facebook deutlich wichtiger geworden. Für Zuckerberg ist das Gespräch, aufgezeichnet Sonntag am Rande der Springer-Management-Tagung, eine weitere vertrauensbildende Maßnahme – Döpfner ist als Präsident des Verlegerverbandes BDZV ein Kritiker der Plattformen und konnte mit dem EU-Urheberrecht gerade einen Sieg gegen die US-Tech-Giganten erringen. (Foto: Springer / Charles Yunck)
facebook.com (61-Min-Video)

Zitat: Mathias Döpfner will das Internet nicht kaputt gemacht haben.

"Die Behauptung ist ungefähr so richtig wie die These, dass die Einführung der Straßenverkehrsordnung die freie Mobilität der Bürger zerstört hat."

Springer-Chef Mathias Döpfner freut sich im Springer-Intranet, dass er künftig auf der Vorfahrt-Straße ist und widerspricht der These, er habe geholfen, das Internet "kaputt zu machen".
meedia.de, turi2.de (Background)

Springer und die Börse Stuttgart gründen ein Joint Venture für den Handel mit Kryptowährungen.


Kryptischer Zusammenschluss: Springer und die Börse Stuttgart starten im Sommer eine gemeinsame Plattform zum Handel mit digitalen Vermögenswerten wie Kryptowährungen. Das Angebot soll sowohl redaktionelle Informationen als auch direkte Handelsmöglichkeiten liefern. Dafür gründen Springer und die Börse Stuttgart ein Joint Venture. Die Börse Stuttgart wird im noch zu gründenen Gemeinschaftsunternehmen Mehrheitseigner. Springer hält künftig gemeinsam mit seinem Tochterunternehmen finanzen.net insgesamt 30 % der Firma.

Ob das neue Angebot Teil von finanzen.net werden soll oder ob die Partner ein eigenständiges Portal starten, ist noch nicht entschieden. Wohl dafür aber, wer im Aufsichtsrat des Joint Ventures sitzen soll: Börse-Geschäftsführer Alexander Höptner sowie sein Aufsichtsrat Thomas Munz und Springer-Mann Valentin Schöndienst.
axelspringer.com, meedia.de

"Welt" bereinigt ihre Auflage und streicht u.a. Bordexemplare.

Abgeschminkt: Springer verabschiedet sich bei der "Welt" von der Auflagenkosmetik und streicht unwirtschaftliche Bordexemplare und andere Kooperationen. Eine "kurzfristig stärker sinkende Auflage" nehme man dabei "bewusst in Kauf", sagt Springers Digital-Vorständin Stephanie Caspar. Alle reinen Marketing-Aktivitäten will der Verlag auf die "Welt am Sonntag" konzentrieren, außerdem soll das digitale Bezahlangebot WeltPlus auf 100.000 Abonnenten wachsen.
dwdl.de, dnv-online.net, axelspringer.com

Zitat: Stephanie Caspar will gute Ideen nicht an Technologie scheitern lassen.

"Nehmen Sie das Tech-Thema ernst, denn es ist für alle sehr frustrierend, wenn gute Ideen an eigentlich lösbaren technologischen Fragen scheitern."

Springer versucht, "entscheidende Technologie" selbst zu besitzen, durch eigene Entwicklungen oder Zukäufe, sagt Digital-Vorständin Stephanie Caspar beim Digital Innovators' Summit.
horizont.net (Paid)

Polizei widerspricht der "Bild", sie habe die Redaktion nicht durchsuchen wollen.

bildlogoDementi: Die Staatsanwaltschaft Frankfurt schreibt in einer Pressemitteilung, sie habe keine Durchsuchung bei der "Bild" geplant. Ziel sei gewesen, "Straftaten mit zeugenschaftlicher Unterstützung durch ein Medienunternehmen aufzuklären". Die "Bild" verweigerte der Polizei, die keinen richterlichen Durchsuchungsbeschluss hatte, am Samstag den Zugang zur Redaktion.
twitter.com, turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Ulf Poschardt wird 52.

Ulf Poschardt
Wir graturilieren: Ulf Poschardt, Chefredakteur der "Welt" im Hause Springer, feiert heute zurückhaltend seinen 52. Geburtstag. Den Tag verbringt er "wie immer im Newsroom, beim besten Team der 'Welt'". Das Beste im abgelaufenen Jahr war für Poschardt zu sehen, dass guter Journalismus digital viele Abonnenten finden kann.

Für das kommende Jahr wünscht er sich für den Journalismus mehr Mut und Originalität – und dazu "weniger Opportunismus und Sentimentalität". Glückwünsche erreichen ihn heute oldschool per Fax und Telex oder klassich per Mail.

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Strengere Maßstäbe für freie Mitarbeiter": "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt im Gespräch.

"Bild" verhindert Durchsuchung der Redaktionsräume ohne Durchsuchungsbefehl.

bildlogoBild verweigert der Polizei eine Durchsuchung der Redaktionsräume ohne richterlichen Durchsuchungsbeschluss. Im Auftrag des Landeskriminalamts Hessen und der Staatsanwaltschaft Frankfurt wollten die Beamten am Samstag Internet-Zugriffsdaten von "Bild"-Lesern beschlagnahmen. Hintergrund sei ein internes Verfahren gegen Polizisten wegen der Bedrohung einer NSU-Opferanwältin.
bild.de