Meinung: Cornelius Pollmer unterzieht Bild Live einer “mitfühlenden Beobachtung”.

Bild Live: Wer den ganzen Tag auf Bild.de verbringt, "dem rauscht am Ende der Kopf wegen all der Redundanz", beobachtet Cornelius Pollmer. Immer mehr Bewegtbild kreise hauptsächlich "effektvoll um einen Nachrichtenwert von manchmal nur zwei, drei Sätzen". Breaking-News-Sendungen liefen u.a., "wenn es etwas gibt, das bei 'Bild' für eine Lage gehalten wird".
sueddeutsche.de (Paid)

“Alfons”: “BamS” launcht neues Food-Magazin.

Bild am Sonntag liegt übermorgen erstmals das Food-Magazin "Alfons" von und mit Starkoch Alfons Schuhbeck bei. Das Heft erreicht dadurch laut Springer eine Auflage von rund 680.000. In der ersten Ausgabe liegt der Fokus auf weihnachtlichen Rezepten. Chefredakteurinnen sind die Schwestern Violet Kiani und Wäis Kiani. Im Frühjahr 2021 soll "Alfons" zum zweiten Mal erscheinen.
axelspringer.com, clap-club.de

Lipinski: Springer bereitet sich auf “größere Übernahmen” vor.

Springer muss aufgrund der Corona-Krise von Januar bis September ein Umsatzminus von 6,4 % auf 2,12 Mrd Euro einstecken. Der Gewinn sinkt um 11 % auf 391 Mio Euro. Der Konzern sei “hungrig” zu wachsen, sagt Mathias Döpfner auf der virtuellen Hauptversammlung. Damit rechtfertigt der Vorstandschef auch den geplanten Squeeze-out der Minderheitsaktionäre. Für Branchenkenner sei das ein Signal, dass Springer “größere Übernahmen” plane, schreibt Gregory Lipinski.
de.reuters.com, meedia.de

Lese-Tipp: Die “Wirtschaftswoche” beleuchtet Mobbing als “Karrieremacher”.

Lese-Tipp: Die "Wirtschaftswoche" beleuchtet Mobbing als "Karrieremacher" und bemüht dafür u.a. das Beispiel Mathias Döpfner. Der Springer-Chef wurde im Sportunterricht immer als letzter in die Mannschaft gewählt, weil er schon in jungen Jahren außergewöhnlich groß war. Genützt könnte es ihm nicht nur laut Psychologen haben. Seine Einschätzung: "Ich habe gelesen, dass beruflicher Erfolg die Konsequenz von Zurückweisung in der Kindheit ist".
"Wirtschaftswoche" 48/2020, S. 96 (Paid)

VDZ startet Kampagne für journalistische Umfelder.

VDZ startet eine Gattungskampagne für Werbung in Publikums­zeitschriften und deren Digital-Ablegern. Springer, Burda, Condé Nast und Delius Klasing sowie Funke, Jalag, Klambt und die Motor Presse Stuttgart sind mit zwölf Medien-Marken dabei. Die Kampagne unter dem Motto Darum Markenmedien will das Vertrauen der Leser*innen in journalistische Inhalte betonen.
vdz.de, wuv.de, horizont.net (Paid)

Ulf Poschardt kritisiert Klima-Themenwoche der ARD als “Ökolobby”-Arbeit.

"Welt"-Chef Ulf Poschardt teilt wieder aus – diesmal gegen die ARD. Er wirft ihr vor, in ihrer Klima-Themenwoche "abgeschmackte Ökolobby-Laubsägearbeit" und unkritischen Journalismus zu betreiben. Die Parteilichkeit zerstöre "nahezu jede Glaubwürdigkeit". Poschardt befürwortet, dass die CDU (wohlgemerkt auch die AfD) in Sachsen-Anhalt eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ablehnt. Dieses "leise Signal des Widerstands" müsse "dringend stärker werden".
welt.de (Paid), turi2.de (Background)

Video-Tipp: Andreas Ludwigs führt durch den noch weitgehend leeren Springer-Neubau.

Video-Tipp Rund vier Wochen nach der Eröffnung des Springer-Neubaus in Berlin führt Baustellen-Chef Andreas Ludwigs durch das Gebäude, in dem corona­bedingt derzeit vor allem Menschen fehlen. Ludwigs erklärt, wie Frischluft ins Haus kommt, er zeigt Café- und Co-Working-Flächen, die Unisex-Toiletten und den Dachgarten.
youtube.com (6-Min-Video)

Ex-“Bild”-Chefredakteur Günter Prinz ist tot.

Günter Prinz ist tot. Der Ex-"Bild"-Chefredakteur und ehemalige Springer-Vorstand ist mit 91 Jahren gestorben, twittert Kai Diekmann. Prinz pushte die Auflage der Zeitung in den 70ern mit einem "Mix aus Sex, Facts und Fiction, aus Politik, Verbrechen und Verbrauchertipps" auf mehr als fünf Mio und erfand bei Springer unter anderem Ein Herz für Kinder sowie die Ableger "Bild der Frau" und "Auto Bild".
twitter.com, bild.de, spiegel.de, wikipedia.de (Prinz)

Mathias Richter wechselt von ProSiebenSat.1 als Social-Media-Chef zu “Bild”.

Bild holt Mathias Richter (Foto), 32, als neuen Head of Social Media Business und Editorial an Bord. Er kommt von der ProSiebenSat.1-Tochter Studio 71, wo er zuletzt Head of Branded Entertainment war. Auf dem neu geschaffenen Posten verantwortet er die Social Media-Auftritte von "Bild" redaktionell und kaufmännisch. Sein Vize fürs Redaktionelle wird - wie berichtet - Morten Wenzek. Anne-Kathrin Liebknecht, 28, verantwortet die Business- und Marketing-Aktivitäten.
new-business.de, turi2.de (Background Wenzek)

Meinung: Bild-Live-Sendung zum Anschlag in Wien war “mittlere Katastrophe”.

Bildungsfern sehen: Bild Live hat in seiner mehrstündigen Berichterstattung zum Anschlag in Wien einige falsche Gerüchte in die Welt gesendet, beobachtet Moritz Tschermak. Breaking-Sondersendungen wie diese mache gefährlich, dass sie anfällig für Falschinformationen seien. Zudem kritisiert Tschermak, dass die Redaktion zunächst unkenntlich gemachte Szenen in Videos später unverpixelt gezeigt habe.
bildblog.de

Bild des Tages: “Bild” übernimmt das Oval Office.


Präsidiale Kulisse: Die Bild-Live-Moderator*innen Kai Weise, Patricia Platiel, Claus Strunz und Nele Würzbach (von links nach rechts) posieren im Oval Office, dem Büro des amerikanischen Präsidenten im Weißen Haus. Von hier aus senden sie zur US-Wahl 12 Stunden live. Weil der Amtsinhaber keine Anstalten macht, das Original-Oval-Office zu räumen, haben Handwerker 14 Tage lang eine Kopie im 1. Stock des Springer-Hochhauses in Berlin nachgebaut. Die Tapete wurde dem Original nachempfunden, eben der Teppich mit US-Wappen, sogar die Privat-Fotos hinter Trumps Ledersessel sind originalgetreu. (Foto: Bild / Springer)
axelspringer.com, bild.de

Ringier verkauft Tageszeitung “Le Temps” an Stiftung.

Ringier Axel Springer Schweiz verkauft die Westschweizer Zeitung Le Temps an die Stiftung Aventinus. Die Redaktion zieht von Lausanne zurück nach Genf. Ringier begründet den Schritt damit, dass die Tageszeitung nicht zu seinem "publizistischen Portfolio, welches zum grössten Teil aus Zeitschriften besteht", passe. Der Verkauf sichere Arbeitsplätze und die Zukunft des Titels. Chefredaktor Stéphane Benoit-Godet bleibt allerdings bei Ringier, als Chef des Magazins L'illustré.
handelszeitung.ch, persoenlich.com, ringieraxelspringer.ch, turi2.de (Background)

Vize-Chefredakteur und Social-Stratege verlassen “Bild”.

Bild verzeichnet Abgänge in Schlüsselpositionen, schreibt Marvin Schade im Branchendienst Medieninsider. Vize-Chefredakteur Daniel Böcking (Foto) soll es vom Boulevard-Blatt zur Agentur Storymachine von Ex-"Bild"-Chef Kai Diekmann ziehen. Social-Media-Stratege Andreas Rickmann kehrt dem Blatt zum Jahreswechsel ebenfalls den Rücken und will sich als Berater selbstständig machen.
medieninsider.com (Paid)

“Welt” versteckt Kommentarfunktion hinter der Paywall.


Geschlossene Gesellschaft: Die "Welt" zieht einen Zaun um die Kommentar­funktion auf Welt.de und in ihrer App. Kommentieren dürfen ab heute nur noch zahlende Abonnent*innen von Welt plus. Die Redaktion begründet die Beschränkung mit der Zunahme an Kommentaren, die Hass, Rassismus oder Gewalt­verherrlichung verbreiten. Bei durchschnittlich 650.000 Kommentaren im Monat seien es "in den weit überwiegenden Fällen Nicht-Abonnenten" gewesen, die die "Grenzen unserer Nutzungsregeln getestet und übertreten haben".

Das Blatt habe sich die Entscheidung "nicht leicht gemacht", erhofft sich nun aber "ein Mehr an intelligenter, anregender Debatte". Zugleich will die Redaktion ihre Präsenz im Kommentarbereich erhöhen. Bisher sei rund ein Viertel der Kommentare von den 130.000 Digital-Abonnent*innen gekommen, die oft "die interessantesten Fragen und Argumente" brächten. Die "Welt"-Redaktion beschreibt ihre Plus-Community als ein "gutes Stimmungsbarometer für die politische Großwetterlage".
welt.de

“New Business”: Springer will Car&Boat Media verkaufen.

Springer will seine französische Tochter Car&Boat Media verkaufen, schreibt "New Business". Zu dem Online-Auto-Kleinanzeigenanbieter gehören die Marken La Centrale, Promoneuve, Caradisiac und MaVoitureCash. Er soll rund 400 Mio Euro wert sein. Drei Unternehmen haben Interesse: die Finanzinvestoren ICG und Providence Equity Partners sowie das deutsche Portal AutoScout24.
new-business.de

Basta: “Bild” mag keine Petzen – außer, wenn sie selber petzt.

Dezente Doppelmoral: Die "Bild" hat in der Corona-Krise offenbar große Angst vor "Corona-Verpetzern", analysiert Moritz Tschermak im Bildblog. Es sei denn, "Bild" hat selbst etwas zu petzen – einen Armin Laschet ohne Maske zum Beispiel. Dass er die nur kurz zum Essen abgenommen hat, wird nach anfänglich großem Aufreger erst hinter der Paywall aufgelöst.
bildblog.de

Zahl des Tages: Springers Insider Inc. steigt beim Medien-Startup Morning Brew ein.

Zahl des Tages: Mit 75 Mio Dollar bewertet Springers Insider Inc., Mutterfirma von Business Insider, das Medien-Startup Morning Brew und übernimmt einen Mehrheitsanteil, berichtet Axios. Die Firma produziert Business-Newsletter und Podcasts. Die Gründer Alex Lieberman und Austin Rief bleiben als Minder­heits­gesellschafter an Bord, die Firma soll eigenständig unter dem Insider-Dach weiterarbeiten.
axios.com via talkingbiznews.com

Ad Alliance vermarktet künftig auch die Print-Titel von Media Impact.

Vermarktungsriese: Die Ad Alliance von Bertelsmann vermarktet ab 2021 auch die Print-Titel von Springers Media Impact, also u.a. "Bild" und "Welt". Bisher hat sie bereits deren Digitalangebote im Portfolio. Die Ad Alliance agiert für Media Impact als Dienstleister und verhandelt mit Agenturen auf Rechnung von Media Impact Rahmenverträge. Media Impact verkauft sein Inventar weiterhin daneben auch selbstständig. Media-Impact-Chef Carsten Schwecke kündigt im Interview mit "Horizont" an, dass dies auch so bleiben soll: "Das Werbegeschäft von Axel Springer ist viel zu groß und bedeutend, als dass wir die eigene Vermarktung jemals abgeben würden." Mitarbeiter*innen würden zudem nicht den Betrieb wechseln: "Bei aller Partnerschaft bleiben die Mediengruppe RTL, Gruner + Jahr und wir im Werbemarkt ja auch harte Wettbewerber."

Die Ad Alliance führt neben den Springer-Medien und den Bertelsmann-eigenen Titeln von IP Deutschland und G+J ems auch die Titel von Spiegel Media und ab 2021 von rtv. Springers Digitaltitel sind seit September 2019 Teil der Vermarktungsgemeinschaft. Die nunmehr stärkere Orientierung zur Ad Alliance ist auch eine Reaktion auf das weitestgehende Ende der Vermarktungskooperation zwischen Springer und Funke. (Foto: Bildagentur-online / Picture Alliance)
presseportal.de, horizont.net (Paid)

Amazon veröffentlicht im Dezember eine Doku-Serie zur “Bild”.


"Bild"-ungsfernsehen: Amazon zeigt in seinem Streaming-Dienst Prime Video ab 18. Dezember die siebenteilige Dokumentationsreihe "BILD.Macht.Deutschland?". Die Serie verspricht "noch nie dagewesene Einblicke" in den Alltag der Redaktion. So soll zu sehen sein, wie Reporter*innen recherchieren und mit Entscheider*innen aus Politik und Gesellschaft umgehen. Chefredakteur Julian Reichelt (Foto) und sein Stellvertreter Paul Ronzheimer erklären in Interviews ihre Meinung.

Produziert wurde die Reihe von Constantin Entertainment unter der Federführung von Jochen Köstler. Springer hat seinem Team dafür "umfassenden Zugang" gewährt. Oliver Berben, TV-Vorstand bei Constantin Film, sagt zur Dokumentation: "Die Möglichkeit, tiefgehende Einblicke in Deutschlands größte Medienmarke und die Redaktion der 'Bild' zu bekommen, ist einmalig und wird überraschen."
dwdl.de, rnd.de

Springers Online-Jobbörse Stepstone matcht Firmen und Bewerber*innen mittels KI.

Stepstone will Firmen und und Bewerber*innen mittels Künstlicher Intelligenz zusammenbringen. Ein Algorithmus schlägt Nutzer*innen von Springers Online-Jobbörse Stellen­anzeigen und Firmen Kandidat*innen vor, die aufgrund der eingegebenen Daten besonders gut passen. Das Problem: In Deutschland haben 40 % der Nutzer*innen Vorbehalte, für bessere Such­ergebnisse ihre Daten preiszugeben.
handelsblatt.com

Corona-Test von Julian Reichelt fällt negativ aus.

Bild-Chef Julian Reichelt hat sich laut einem am Freitag durchgeführten Corona-Test nicht mit dem Virus infiziert, schreibt Medieninsider. Das Portal bezieht sich auf eine E-Mail von Reichelt an seine Mitarbeiter. Der "Bild"-Chefredakteur hatte sich am Mittwoch in Quarantäne begeben, weil er zuvor Kontakt mit Gesundheitsminister Jens Spahn hatte, der positive auf das Corona-Virus getestet wurde.
medieninsider.de (Paid), turi2.de (Background)

Kicker überholt “Bild” und RTL im Social-Media-Ranking und sichert sich Platz 4.

Kicker schiebt sich im Social-Media-Ranking von Storyclash im September an Bild (-30 %, Platz 5) und RTL (-13 %, Platz 6) vorbei auf Platz 4. Auch die "Tagesschau" verliert (-24 %), kann ihren Spitzen­platz aber verteidigen. Den einzig positiven Wert in den Top 10 erreicht das ZDF mit +4 % (Platz 2).
horizont.net

Medieninsider: “Bild”-Chef Julian Reichelt nach Spahn-Besuch in Corona-Quarantäne.


Ihm spahnt nichts Gutes: "Bild"-Chef Julian Reichelt hat sich in Quarantäne begeben, berichtet Medieninsider. Reichelt hatte am Montagabend Jens Spahn, der Mittwoch positiv auf das Coronavirus getestet wurde, in der Redaktion der "Bild" empfangen. In einer E-Mail an die Belegschaft schreibt Reichelt, er habe "rund eine halbe Stunde mit ihm in einem Raum verbracht". Reichelt schreibt weiter: "Damit bin ich ein Erstkontakt und begebe mich nunmehr nach Hause. Zurück kommen werde ich erst kommende Woche, so ich denn negativ getestet worden bin. Auch alle weiteren möglichen Erstkontakte von Jens Spahn informieren wir umgehend."

Laut Medieninsider gibt Reichelt auf Nachfrage an, es gehe ihm gut. Von Symptomen ist bislang keine Rede. Am Mittwochnachmittag hatte das Gesundheitsministerium bekannt gegeben, dass Jens Spahn positiv auf Corona getestet worden sei und sich in häusliche Quarantäne begebe. Er habe bislang nur Erkältungssymptome.
medieninsider.com (Paid), turi2.de (Background)

Springer baut Journalistenschule um – Niddal Salah-Eldin wird Chefin.


Sprung zurück: Niddal Salah-Eldin, bisher stellvertretende dpa-Chefredakteurin, tritt den Rückweg zu ihrem Ex-Arbeitgeber Springer an. Ab September 2021, nach ihrer Elternzeit, wird sie dort Chefin der frisch gegründeten FreeTech Academy. Unter diesem Dach will Springer die Ausbildung von Entwickler*innen und Journalist*innen bündeln. Die Axel Springer Akademie, Journalistenschule des Medienkonzerns, wandert dafür unter das neue FreeTech-Dach. Kooperationspartner für den zusätzlichen technologischen Ausbildungsstrang ist die Berliner Fachhochschule Code. Springer vergibt Stipendien für dort eingeschriebene Bachelor-Student*innen, die zusammen mit journalistischen Auszubildenden an gemeinsamen Projekten arbeiten sollen.

Die Ausbildung der ersten zwölf Tech-Stipendiat*innen an der FreeTech Academy sei schon im September gestartet, teilt Springer mit. Mit dem Akademie-Umbau wolle der Konzern "eine Brücke zwischen Journalismus, Technologie und Freiheit schlagen", sagt Mathias Döpfner. Journalismus und Technologie müssen "immer wieder zusammengebracht und miteinander verschränkt werden", um Innovation und Transformation zu erreichen, glaubt Salah-Eldin. Technologie könne "die Art wie Journalisten recherchieren, berichten und ihre Inhalte produzieren sowie distribuieren in erheblichem Maß verändern und verbessern".

Bis Salah-Eldin im September zurück ist, leiten der bisherige Akademie-Chef Marc Thomas Spahl und Ulrich Schmitz, Chef der Springer-Einheit Digital Ventures, die FreeTech Academy.
axelspringer.com (PM), horizont.net (Paid), turi2.de/koepfe (Profil Salah-Eldin)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Niddal Salah-Eldin singt, spricht über ihre Liebe zur Musik und ihren Weg in den Journalismus (Januar 2019).



“Bild” kämpft mit internen Querelen wegen ihrer Berichterstattung über die US-Wahl.

Bild verzeichnet internen Widerstand gegen ihre amerikanische Wahlberichterstattung, schreibt Meedia. In internen Chats wirft ein Redakteur dem Blatt vor, betont "Anti-Mainstream" zu berichten und andere Perspektiven zu vernachlässigen. So seien einige seiner Texte wegen ihres Inhalts zurückgehalten worden. Anlass der Diskussion war ein Artikel zum TV-Duell, der Joe Biden besonders kritisch beäugte.
meedia.de (Paid)

Gerhard Schröder droht “Bild” mit juristischen Schritten wegen Nawalny-Interview.

Vergiftete Stimmung: Altkanzler Gerhard Schröder will wegen Aussagen von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny juristisch gegen "Bild" vorgehen, kündigt er in einem Beitrag bei Linked-in an. Nawalny nennt Schröder im "Bild"-Interview "Laufbursche Putins" und sagt, er habe "keine Zweifel", dass Schröder von Putin "auch verdeckte Zahlungen" erhalte - jedoch habe er auch keinen Beleg dafür. Schröder nennt die Behauptung "falsch" und wirft "Bild" vor, die Aussagen verbreitet zu haben, ohne ihn um eine Stellungnahme zu bitten.
linkedin.com, dwdl.de, bild.de (Interview) via twitter.com

Lese-Tipp: Fake News wirken wie Superspreader, sagt Bundespräsident Steinmeier.

Lese-Tipp: Journalismus kommt ohne "eine bejahende Haltung zur Freiheit und zur aufklärenden Vernunft" nicht aus, sagt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Eröffnung des neuen Berliner Springer-Gebäudes. Die "Welt" veröffentlicht seine Rede. "In einer Pandemie wirken falsche Informationen wie ein Superspreader", mahnt Steinmeier.
welt.de (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Andreas Ludwigs zeigt im August 2018 die Baustelle des Springer-Neubaus.

Google News Showcase will keine Löcher in Paywalls erzwingen.


Kein Paywall-Specht: Google will beim neuen Nachrichten-Angebot "Google News Showcase" keine Verlage zwingen, Bezahl-Inhalte via Google kostenlos zu veröffentlichen. Damit stellt der Konzern gegenüber turi2 Fragen klar, die Christian Meier in der "Welt" von Montag aufgeworfen hat. Meier hatte berichtet, dass sich mindestens einer der teilnehmenden Verlage dagegen wehre, Bezahl-Inhalte via Google kostenlos anzubieten. Unklar sei gewesen, ob die Verlage verpflichtet seien, Paid-Inhalte anzubieten. Ein Google-Sprecher teilt nun mit, dass es "keine Verpflichtung zur Bereitstellung von 'Paywall-Artikeln' gibt". Welche Artikel in dem neuen News-Angebot veröffentlicht würden, liege allein bei den teilnehmenden Verlagen.

Darüber hinaus teilt Google mit, dass es sich bei dem neuen News-Angebot – ähnlich wie in der Suche und bei Google News – um eine reine Verlinkung auf Verlagsseiten, nicht um eine Re-Publikation der Verlagsinhalte handelt. So könnten die Verlage "ihre Inhalte auf ihren eigenen Webseiten monetarisieren" – zusätzlich zu der Gebühr, die Google zahlt.
turi2 – eigene Infos, turi2.de (Background "Welt")

Bild des Tages: Springer eröffnet seinen Berliner Neubau.


In luftiger Höh' haben sich Verlegerin Friede Springer, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Springer-Chef Mathias Döpfner und Architekt Rem Koolhaas (v.l.n.r.) im neuen Springer-Quartier in Berlin versammelt. Bei einem Festakt mit 70 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur wurde der Neubau am Vormittag offiziell eröffnet. (Foto: Dirk Lässig)
axelspringer.com

“Welt”: Otto Schily gratuliert Ex-Chefredakteur Thomas Schmid zum Geburtstag.

Von Ex zu Ex: Glückwünsche zum 75. Geburtstag schickt Ex-Innenminister Otto Schily dem Ex-"Welt"-Chefredakteur Thomas Schmid. In einem Gastbeitrag lobt der 88-jährige Schily Schmid als einen "Intellektuellen par excellence", der "frei von missionarischem Eifer" sei. Ulf Poschardt bewundert indes, dass Schmid auch in seinen Texten "nie den einfachen Weg" gehe.
welt.de (Schily, Paid), welt.de (Poschardt, Paid)

“Blick” startet 2021 ein Digitalangebot für die französische Schweiz.

Blick expandiert 2021 mit einem französischsprachigen Digitalangebot in die Westschweiz. Chefredakteur wird Michel Jeanneret, der von Springers "L'Illustre" zur "Blick"-Gruppe wechselt. Er baut für das Boulevard-Blatt eine etwa 20-köpfige Redaktion in Lausanne auf. Sie soll eigenständige Recherchen durchführen und News des deutschsprachigen "Blick"-Angebots übernehmen und anpassen.
persoenlich.com, blick.ch (Interview Jeanneret)

Springers neues Gebäude soll die digitale Transformation symbolisieren.

Springer-Neubau: Die "Welt am Sonntag" klopft Konzernmutter Springer für den Neubau in Berlin auf die Schulter. Kunstkritiker Boris Pofalla schreibt, das Gebäude des Architekten Rem Koolhaas symbolisiert die "digitale Transformation" des Konzerns. Mit Brücken, Wendel­treppen und Balkonen scheine das Ziel erreicht, "digitales Arbeiten und physische Interaktion wieder zu verbinden".
welt.de (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Andreas Ludwigs zeigt im August 2018 die Baustelle des Springer-Neubaus.

Video-Tipp: Making-Of zum Axel-Springer-Neubau.

Video-Tipp: Am 6. Oktober wird der Axel-Springer-Neubau eröffnet, Gäste sind u.a. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Architekt Rem Koolhaas. Einen kleinen Vorgeschmack auf das neue Gebäude bietet ein Making-Of-Film, der Einblick in die wichtigsten Stationen gibt - vom Ausheben der Baugrube bis zur Konstruktion des 45 Meter hohen Atriums.
youtube.com (2-Min-Video)

Staatsanwaltschaft Berlin klagt Ex-Springer-Manager an.

Springer: Die Staatsanwaltschaft Berlin erhebt Anklage gegen den ehemaligen Logistik-Manager Markus Günther sowie sechs Kompliz*innen. Der Gruppe wird gewerbsmäßiger und bandenmäßiger Betrug sowie Untreue in 293 Fällen vorgeworfen. Günther soll zehn Jahre lang ein Betrugs-System unterhalten haben, das vor allem auf Scheinrechnungen für Speditionsdienstleistungen basierte. Der Schaden für den Verlag beläuft sich auf über 10 Mio Euro.
manager-magazin.de, turi2.de (Background)