Tages­spiegel-Tochter Urban Media über­nimmt Digital­vermarktung der Egro Medien­gruppe.

Stadtlich: Die Tages­spiegel-Tochter Urban Media übernimmt die regionale und bundes­weite Digital­vermarktung der Websites der Egro Medien­gruppe, zu der u.a. das "Berliner Abend­blatt" gehört. Ziel sei es, "Heraus­forderungen in einem stark durch inter­nationale Konzerne getriebenen Werbe­markt effektiver zu begegnen".
tagesspiegel.de

Katrin Sohns leitet das Ressort Kultur beim “Tagesspiegel”.

Tagesspiegel macht Katrin Sohns ab Oktober zur Ressor­leiterin Kultur. Sie tritt in die Nachfolge von Rüdiger Schaper, der als Kulturpolitischer Korrespondent und Autor weitermacht. Sohns ist ausgebildete Kultur­wissenschaftlerin und Kuratorin und kommt vom Goethe-Institut, wo sie Leiterin des Kultur­programms in den Regionen Südostasien, Australien und Neuseeland sowie Nordwesteuropa war.
tagesspiegel.de

Hör-Tipp: Sebastian Turner verrät, wie Medien im “wahnsinnigen Wettbewerb” überleben können.

Hör-Tipp: Der Schlüssel fürs Überleben von Medien in einem "wahnsinnigen Wettbewerb" ist "Differenzierung und Alleinstellung", sagt Sebastian Turner (Foto), Gründer von Table Media und ehemaliger "Tagesspiegel"-Herausgeber im rundumerneuerten "Hy-Podcast". Der "Tagesspiegel" etwa profitiere davon, in den großen Berliner Berufsgruppen Domänenkompetenz zu haben – also mit Ortskenntnissen zu punkten, die "eigentlich alle auf der Hand liegen". Christoph Keese moderiert den "Hy-Podcast" ab sofort zusammen mit Hy-Redakteurin Sophie Ronczka. Zudem kommt pro Folge zusätzlich ein Experte der Digital-Beratung und Springer-Tochter Hy zu Wort. Zum Auftakt gibt Julian Yogeshwar Einblicke in die Monetarisierung im Web 3.0. Dabei seien vor allem User-Daten eine neue Form der Online-Währung.
open.spotify.com (30-Min-Audio)

Valerie Höhne wechselt vom “Spiegel” zum “Tagesspiegel”.

Spiegel­verkehrt: Die Journalistin Valerie Höhne wechselt am 1. September vom Haupt­stadt­büro des "Spiegels" ins Haupt­stadt­büro des "Tages­spiegels". Beim Nachrichten­magazin ist sie seit 2018 angestellt und berichtet vor allem über die Grünen und das Bundes­familien­ministerium. Bei der Zeitung soll sie "exklusive Informationen erlangen und besondere Recherche­ansätze entwickeln", so Haupt­stadtbüro-Leiter Georg Ismar.
per Mail

Basta: Sebastian Turner wird Ehrendoktor.

Doktor Turner, graduieren Sie: Die englische Universität York verleiht Medien­unternehmer Sebastian Turner die Ehren­doktor­würde für seine Beiträge zur Presse­freiheit. Das Table.Media-Konzept und sein "stunning" Turn­around des "Tages­spiegels" seien internationale Vorbilder. Gegenüber Guttenberg und Giffey ist Dr. h.c. Turner klar im Vorteil: Kein Plagiats­jäger kann ihm den Doktor-Hut wieder nehmen.
per Mail, york.ac.uk

Pressemitteilung im Wortlaut:

Die Universität von York, eine der Top-100 Forschungs­universitäten weltweit, hat Table.Media-Gründer Sebastian Turner für seine Beiträge zur Presse­freiheit die Ehren­doktor­würde verliehen. Das Table.Media-Konzept der Domänen­kompetenz und der „stunning“ Turnaround des Tages­spiegels seien internationale Vorbilder, teilt die Universität mit.

Die Ehren­doktor­würde wurde im Rahmen der Abschluss­feierlich­keiten 2022 am 18. Juli im Audimax der Universität von York verliehen. Der Heraus­geber von Table.Media und zuvor des Tages­spiegels rief in der Graduation­speech die Absolventen dazu auf, sich nicht an die digitalen Platt­formen anzupassen, sondern sich dafür einzu­setzen, dass die Platt­formen offene Gesell­schaften fördern und nicht zersetzen.

Nach “Tagesspiegel”-Klage: Kanzleramt muss Protokolle zu Corona-Gipfeln herausgeben.


Karten auf den Tisch: Das Bundeskanzleramt muss interne Aufzeichnungen von fünf Bund-Länder-Konferenzen zu der Corona-Pandemie offenlegen, urteilt das Verwaltungsgericht Berlin nach einer Klage des "Tagesspiegel". Vier Kurzprotokolle stammen aus dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020, das fünfte aus dem November 2020. Zu den weiteren 13 Corona-Treffen aus dem Jahr 2020 lägen laut dem Kanzleramt keine Protokolle vor.

Der "Tagesspiegel" hatte bereits Ende 2020 Zugang zu den Unterlagen beantragt. Die Bundesregierung verweigerte bisher deren Herausgabe und stufte sie als vertraulich ein. Offensichtlich hatte die Regierung befürchtet, es könne "durch entsprechende Berichterstattung eine neue und ungewollte Dynamik" in den weiteren Beratungsvorgang kommen.

Der "Tagesspiegel" argumentiert, die Protokolle aus den Anfangszeiten der Pandemie seien "bereits jetzt historische Dokumente". Zudem gebe es ein erhebliches öffentliches Interesse daran, wie sich die Regierungschefs in den damaligen Verhandlungen positioniert hätten. Das nun gefällte Urteil stärke die Informationsfreiheit und schaffe "Transparenz in der politisch wichtigen Frage, wie die Entscheidungen am Beginn der Corona-Pandemie zustande kamen", sagt Jost Müller-Neuhof, der rechtspolitische Korrespondent des "Tagesspiegel", zu der dpa.
tagesspiegel.de via rnd.de
(Foto: imageBROKER, Schoening, Picture Alliance)

“Tagesspiegel” holt Sabine Schicketanz und Sidney Gennies in die erweiterte Chefredaktion.

Tagesspiegel holt Sabine Schicketanz, 45, und Sidney Gennies, 33, in die erweiterte Chefredaktion. Schicketanz ist Chefredakteurin der "Potsdamer Neuesten Nachrichten", die zum "Tagesspiegel" gehören; Gennies verantwortet seit 2019 das "Tagesspiegel"-Ressort "Story". Beide behalten ihre Posten und bekommen daher zusätzlich mehr Verantwortung.
tagesspiegel.de

“Zeit”, “Handelsblatt” und “Tagesspiegel” unterstützen russische und ukrainische Medien.

Medienhilfe: Die "Zeit" und Zeit Online, die Handels­blatt Media Group und der "Tages­spiegel" unter­stützen die russischen Exil-Medien Meduza und 7×7 sowie das unabhängige ukrainische Medien­haus NV. Die Hilfe erfolgt finanziell sowie durch inhaltliche Kooperation. So berichten u.a. NV-Chefredakteur Witalij Sytsch und seine Kolleginnen bei Zeit Online von der Arbeit ihrer Redaktion.
zeit-verlagsgruppe.de

“Tagesspiegel” baut mit Maria Fiedler und Christopher Ziedler das Hauptstadtbüro aus.

Verwechslungsgefahr: Der "Tagesspiegel" verstärkt sein Hauptstadtbüro und macht Maria Fiedler zur Stellvertreterin von Leiter Georg Ismar. Fiedler hat zuvor als politische Korrespondentin v.a. über die Themen Rechtspopulismus und Innenpolitik berichtet. Christopher Ziedler wechselt von der "Stuttgarter Zeitung" in die "Tagesspiegel"-Innenpolitik.
kress.de

Newsletter-Promi-Tipp von Ulrike Teschke.

Newsletter-Promi-Tipp: "Tagesspiegel"-Geschäftsführerin Ulrike Teschke schwört am Morgen auf den Checkpoint aus ihrem eigenen Haus und seiner perfekt zu Berlin "passenden Tonalität". Ansonsten schaut sie gerne in der Elbvertiefung der "Zeit" nach, was in ihrer zweiten Lieblingsstadt Hamburg passiert.

Meine Lieblings-Morgen-Newsletter?
Das ist seit vielen Jahren und noch immer unser Tagesspiegel Checkpoint-Newsletter.

Was schätze ich daran?
Der Checkpoint informiert mich Tag für Tag über alles, was in Berlin passiert – und das in einer ganz eigenen, perfekt zu der Stadt passenden Tonalität, die ich im Bereich der Newsletter nach wie vor für einzigartig halte.

Mein Newsletter-Geheimtipp?
Kein wirklicher Geheimtipp, aber ich lese gerne die Elbvertiefung der "Zeit", weil Hamburg – neben Berlin – meine absolute Lieblingsstadt ist.

Sind Morning-Podcasts der Tod der Morgen-Newsletter?
Auf keinen Fall. Auch wenn die Stimme im Ohr am Morgen ihren ganz eigenen Reiz hat – zumindest, wenn man kein Morgenmuffel ist – werden Leseletter nicht aussterben. Im Gegenteil, an unserem immer weiterwachsenden Checkpoint sieht man, dass der Bedarf nach dieser Art der Informationsvermittlung weiterhin groß ist.

Das wünsche ich turi2 zum 15. Geburtstag:
Mit 15 Jahren ist man ja mittendrin im Teenageralter und damit in einer Zeit, sich auszuprobieren und vielleicht auch ein Stück weit die Dinge auf den Kopf zu stellen. Deshalb wünsche ich turi2 weiterhin eine aufregende Reise, spannende neue Entdeckungen und dem Team dahinter viel Freude an der so erfolgreichen gemeinsamen Arbeit.

Die Promi-Tipps erscheinen im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag des turi2-Morgen-Newsletters.

“Ich habe viele Freundschaften riskiert” – Lorenz Maroldt über “Checkpoint” und Community.



Nachteule: Wenn sich Lorenz Maroldt an die Anfänge seines Checkpoint-Newsletters im Jahr 2014 erinnert, "habe ich viele skeptische Stimmen in Erinnerung", sagt er im turi2 Jobs-Podcast. Im Gespräch mit Verleger Peter Turi erzählt der "Tagesspiegel"-Chef­redakteur, damals seien Kolleginnen besorgt gewesen, der Newsletter "kannibalisiert die Zeitung", E-Mail sei zu alt und es stecke zu wenig "Tagesspiegel" drin. Maroldt hängt sich trotzdem rein und kommentiert jeden Tag mit spitzer Feder Berlins Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Damit er pünktlich um 6 Uhr morgens die E-Mails versenden kann, riskiert er Freundschaften: "Abends konnte ich entweder gar nicht oder saß auf heißen Kohlen." Anders als viele Abonnentinnen denken, stecke in dem Newsletter viel Energie und harte Arbeit, die sich Maroldt mittlerweile mit einem Team teilt. Leichtigkeit zu vermitteln, ist jedoch genau sein Ziel: "Die Leser und Leserinnen haben das Gefühl, das erzählt mir einer mal kurz." Hätte er anfangs genau gewusst, was auf ihn zukommt, "hätte ich einen Ticken zu lange überlegt und es doch nicht gemacht".

Der "Checkpoint", mittlerweile eine Community, ist eines von nun mehr als 50 Produkten des "Tagesspiegels". Die "bunte Produkt-Palette" reicht laut Maroldt von verschiedenen Newslettern über Veranstaltungen zu Podcasts. Vor einigen Jahren habe es nur die Print­ausgabe und den Online-Auftritt gegeben – die auch in Zukunft Bestand haben, meint Maroldt. Trotz der vielfältigeren Formate rechnet der Chef­redakteur damit, dass sich der Journalismus in Zukunft wieder in Richtung Expertise bewegt. Demnach werde es wichtiger, "dass man versucht, einen Ticken mehr zu wissen, als die Experten in ihren Berufen". Auf "gute Allrounder" sei etwa eine Lokal­redaktion zwar weiterhin angewiesen, "Spezialisierung ist aber der richtige Weg".

Für all das braucht es vor allem "Leidenschaft und Neugier", sagt Maroldt. Nichts nerve mehr als Kolleginnen, "die einfach nicht mehr neugierig sind". Außerdem sollten sich Medien­schaffende immer wieder selbst hinterfragen, "sich neu inspirieren lassen". Auf diese Fähigkeiten und Einstellungen achtet Maroldt auch bei Nachwuchs-Journalistinnen. Er sei nicht "grundsätzlich überzeugt, wenn ein*e 25-Jährige*r wahnsinnig schnell viel gemacht hat nach der Schulzeit". Da fehle ihm häufig die "Unfall-Erfahrung", die alle im Leben irgendwann sammeln müssten.

Der Podcast erscheint im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag der Gattung Morgen-Newsletter.
turi2.tv (48-Min-Podcast auf YouTube), turi2.podigee.io, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de

“Tagesspiegel” macht Anja Wehler-Schöck zur Ressortleiterin “Internationale Politik”.

International Relations: Der "Tagesspiegel" macht Anja Wehler-Schöck ab 1. August zur Leiterin des neu gegründeten Ressorts "Internationale Politik". Wehler-Schöck kommt vom IPG-Journal, wo sie seit 2021 Chefredakteurin ist. Zuvor arbeitete sie u.a. für die Deutsche Botschaft in Washington und die Friedrich-Ebert-Stiftung.
meedia.de

Der Siegeszug der Morgen-Newsletter – Teil 9: Tagesspiegel Checkpoint.


24. November 2014: In Berlin startet Lorenz Maroldt den Hauptstadt-Newsletter "Checkpoint"

In Berlin entdeckt und entfaltet ein Chefredakteur sein Talent für das Genre Newsletter: "Tagesspiegel"-Chefredakteur Lorenz Maroldt wird zum Nacht­menschen mit tiefen Ringen unter den Augen und kommentiert bereits um 6 Uhr morgens süffisant und sarkastisch das Hauptstadt­geschehen mit seinem Newsletter Checkpoint.

Unterstützt von einem wachsenden Team legt Maroldt den Finger in die Wunden des Berliner Chaos­betriebs beim Flughafen BER, bei Bürger- und Bezirksämtern. Den Newsletter gibt es heute in einer leicht gekürzten, kostenlosen Fassung ("Kurzstrecke") und als Teil des "Tagesspiegel"-Digital-Abos ("Langstrecke").
turi2.de (gesamte Chronik), turi2.de (Interview Maroldt)

Die Chronik der Morgen-Newsletter erscheint im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag des turi2-Morgen-Newsletters.

Lorenz Maroldt: “Man muss Gegenwind aushalten können.”


Ausgeschlafener Spät-ins-Bett-Geher: Mit seinem Morgen-Newsletter Checkpoint ist “Tagesspiegel”-Chefredakteur Lorenz Maroldt zum Vorbild in der Zeitungsbranche geworden. Seit 2014 berichtet er zunächst alleine, heute im Wechsel mit Kolleginnen Tag für Tag um 6 Uhr morgens kompetent, süffisant und sarkastisch über das Hauptstadt­geschehen. Im Interview erzählt Maroldt, dass er meist nachts schreibt, gerne auch bei einem Wein oder Bier. Die persönliche Ansprache im Newsletter führe bei den Leserinnen zu einem “Gefühl der persönlichen Verbundenheit mit dem Medium” und erzeuge eine viel höhere Resonanz. Maroldts Tipp für Newsletter-Neulinge: “Wer seinen Newsletter nicht leidenschaftlich macht, sollte es lieber gleich lassen.” Maroldts Interview erscheint im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag des turi2-Morgen-Newsletters. Weiterlesen >>>

Zitat: Joachim Huber verteidigt die Unterhaltung im öffentlich-rechtlichen TV.

"Auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gilt der schlichte Grundsatz: Mit Speck fängt man Mäuse."

Joachim Huber, Ressortleiter Medien beim "Tagesspiegel", verteidigt den Unterhaltungsauftrag von ARD und ZDF – der jüngst von Markus Söder in Zweifel gezogen wurde. Söder sei "nur einer von 16 Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit 16 Geschmäckern".
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

“Tagesspiegel” geht morgen in den Warnstreik.

More money: Der Berliner "Tagesspiegel" geht am Mittwoch in den Warnstreik, aufgerufen dazu haben die Deutsche Journalisten-Union sowie der DJV Berlin-Brandenburg. Grund sind u.a. Unstimmigkeiten darüber, wie Redakteurinnen künftig nach Branchentarifvertrag bezahlt werden sollen. In der Holtzbrinck-Gruppe, zu der der "Tagesspiegel" gehört, hatte es kürzlich einen Tarifabschluss für Beschäftigte von "Zeit Online" gegeben.
bb.verdi.de, turi2.de (Background)

“Tagesspiegel” startet Podcast “Berliner und Pfannkuchen”.

News via Voicemail: Der Berliner "Tagesspiegel" veröffentlicht ab heute jeden Montag, Mittwoch und Freitag eine Folge des Podcasts Berliner und Pfannkuchen. Im Zentrum stehen pro Folge drei Sprachnachrichten, zwei von prominenten Persönlichkeiten und eine aus der "Tagesspiegel"-Checkpoint-Community. Die für den Checkpoint-Newsletter verantwortliche Redakteurin Ann-Kathrin Hipp moderiert abwechselnd zusammen mit Lorenz Maroldt und Anke Myrrhe aus der "Tagesspiegel"-Chefredaktion.
checkpoint.tagesspiegel.de

“Tagesspiegel” lehnt Anzeige für neue Martenstein-Kolumne ab.


Anzeige ist (nicht) raus: Der "Tagesspiegel" weigert sich, eine Anzeige der "Welt am Sonntag" zur neuen Kolumne von Harald Martenstein zu veröffentlichen. "Natürlich möchten wir sie trotzdem keinem vorenthalten", twittert "WamS"-Chefredakteurin Dagmar Rosenfeld die mit "Sie vermissen Harald Martenstein in Ihrer Zeitung?" überschriebene Werbung. "Wenn Sie unangepasste Denker schätzen, dann kommen Sie zu uns", heißt es darin weiter.

"Harald Martenstein ist bekannt für seinen unangepassten Scharfsinn, an seinen Texten kann man sich reiben", freut sich Rosenfeld in einer Pressemitteilung auf den Neuzugang. Martensteins neue Kolumne "Neben der Spur" erscheint erstmals an diesem Wochenende. Martenstein hatte mit kurzer Unterbrechung seit 1988 für den "Tagesspiegel" geschrieben. Nachdem das Blatt seinen umstrittenen Text zum "Tragen von Judensternen" zurückgezogen hatte, kündigte er Mitte Februar seinen Abschied an.
twitter.com, berliner-zeitung.de, turi2.de (Background)


“Tagesspiegel” bietet Arbeitsplatz und Honorar für Medienschaffende aus Russland und der Ukraine.

Tagesspiegel will geflüchteten Medienschaffenden aus Russland und der Ukraine helfen, von Deutschland aus weiter journalistisch tätig sein zu können. Die Zeitung bietet einen Arbeitsplatz in Berlin und ein monatliches Honorar an. Interessierte können sich mit Anschreiben, Lebenslauf und Arbeitsproben bewerben.
tagesspiegel.de

Wir graturilieren: Ann-Kathrin Hipp wird 29.


Wir graturilieren: "Tagesspiegel"-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp wird heute 29 Jahre alt. Ihren Geburtstag verbringt sie mit Freunden in einem Brandenburger Bauwagen "irgendwo im Nirgendwo". Auch während der Feier ist sie mit den Gedanken in der Ukraine. "Gemeinschaft ist das, was am besten durch beschissene Zeiten helfen kann", habe sie in den vergangenen Monaten gelernt. Sie ziehe den Hut vor Berlins riesengroßer Hilfsbereitschaft für Geflüchtete.

Beruflich steht schon bald ein Highlight an, denn Anfang April startet der neue "Tagesspiegel Checkpoint"-Podcast, den sie gemeinsam mit Lorenz Maroldt und Anke Myrrhe hosten wird. Zur gleichen Zeit will sie – "toitoitoi" – ihren ersten Halbmarathon laufen. Fürs restliche Jahr plant sie dann vor allem eines: "Nochmal die letzten Züge in den 20ern genießen."

Über Glückwünsche freut sich Hipp heute per Mail, Instagram oder Twitter.

(Foto: André Groth)

“Tagesspiegel” bringt Paralympics Zeitung in digitaler Form.

Inklusive Berichterstattung: Die Paralympics Zeitung des "Tagesspiegel" und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung erscheint zum Start der Winterspiele in Peking nur noch in digitaler Form und nicht mehr als gedruckte Beilage diverser Zeitungen. Die neue Ausgabe erscheint am 04.03. als E-Paper, online und einmalig auch mit ausgewählten Texten auf einer Doppelseite im gedruckten "Tagesspiegel". Während der Winterspiele berichtet die aus Nachwuchsreporterinnen bestehende Redaktion täglich in einer digitalen Serie von den Paralympics.
per Mail, turi2.de (Background)

Zitat: Harald Martenstein sieht sich als Opfer einer Ideologie, die Andersdenkende ausschaltet.

"Das ist eine klare Botschaft an junge Journalisten, niemals einen Satz zu schreiben, mit dem nicht schon mindestens zehn Kollegen durchgekommen sind, ohne unliebsam aufzufallen."

In seinem ersten Text in der "Welt" schreibt Harald Martenstein über seinen Abgang beim "Tagesspiegel". Seine Geschichte zeige: "Niemand ist mehr sicher, auch dann nicht, wenn zahlreiche Blechorden in Form von Journalistenpreisen an der Brust baumeln".
welt.de (Paid), turi2.de (Background)

Der ehemalige “Tagesspiegel”-Kolumnist Harald Martenstein schreibt für die “Welt”.

Schnell untergekommen: Der Ex-"Tagesspiegel"-Kolumnist Harald Martenstein findet ein neues Zuhause bei der "Welt". Deren Geschäftsführer Ulf Poschardt kündigt auf Linked-in einen "brillianten ersten Text" des Journalisten in der "Welt am Sonntag" an. Martenstein hatte vor etwa einer Woche seinen Abschied vom Hauptstadt-Blatt erklärt, nachdem die Chefredaktion seine umstrittene Kolumne zum "Tragen von Judensternen" zurückgezogen hatte.
linkedin.com, turi2.de (Background)

Der “Tagesspiegel” mischt nun auch bei TikTok und Snapchat mit.

Zeigt Präsenz: Der "Tagesspiegel" eröffnet Accounts bei TikTok und Snapchat. Das sei ein "wichtiger Schritt, um unser Portfolio weiter zu diversifizieren und zu verjüngen", sagt Chefredakteur Christian Tretbar. Für die Plattformen wolle man "eigens vertikale Videos" produzieren, die sich "in ihrer Machart vom bisherigen 'Tagesspiegel'-Stil deutlich unterscheiden". Zum Auftakt soll es eine Videoserie über die Präsidentschaftswahlen in Frankreich geben, weitere Formate seien in Planung.
tagesspiegel.de

Debatte: Der “Tagesspiegel” hat kopflos auf die Kritik an der Martenstein-Kolumne reagiert.

Cancel-Culture-Fall? Mit dem Zurückziehen der Martenstein-Kolumne hat der "Tagesspiegel" kopflos auf Kritik reagiert, schreibt "Welt"-Autor Alan Posener. Die Satire dürfe "fast nichts" mehr, wo die Maßstäbe des "Tagesspiegel" gelten. Glossen, "die Graubereiche, Missverständnisse, Provokationen und Emotionen vermeiden", seien schließlich keine Glossen mehr.
welt.de (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Jochen Bittner kritisiert Jubel über den Martenstein-Abgang.

"Dass manche Journalisten den Abgang eines Kollegen feiern, ist schon denkwürdig genug. Dass sie es auch noch mit Hilfe von übler Nachrede aus dem intellektuellen Delirium tun, sagt dann noch mal mehr über sie als über Martenstein."

Jochen Bittner, Ressortleiter Streit bei der "Zeit", reagiert bei Twitter auf einen Kommentar von Ex-DuMont-Chefredakteur Franz Sommerfeld zum "Tagesspiegel"-Abgang von Harald Martenstein. Sommerfeld sprach von einem "Gewinn für die Zeitung", mit seiner Kolumne über Judensterne auf Corona-Demos habe Martenstein die "Rampe von Birkenau mit dem Impfzentrum des Berliner ICC" verglichen.
twitter.com, facebook.com (Sommerfeld-Kommentar), turi2.de (Background)

Kolumnist Harald Martenstein verlässt den “Tagesspiegel”.


Verabschiedet sich: Journalist Harald Martenstein kehrt dem "Tagesspiegel" nach der Löschung seiner umstrittenen Kolumne zum "Tragen von Judensternen" den Rücken. Auf Seite 1 der Sonntags-Ausgabe erklärt Martenstein unter der Überschrift "Ich bleibe bei meiner Meinung" seinen Abgang. Bei der der Entscheidung der Chefredaktion um Lorenz Maroldt, den Text zurückzuziehen, sei er demnach nicht eingebunden gewesen: "So etwas bedeutet in der Regel, dass man sich trennt, den Entschluss habe ich gefällt."

Gleichzeitig verteidigt Martenstein seinen viel kritisierten Artikel, in dem er das Tragen von "Judensternen" mit der Aufschrift "Ungeimpft" auf Corona-Demos als "eine Anmaßung", jedoch als "sicher nicht antisemitisch" bezeichnet hatte: "Wie immer habe ich geschrieben, was ich denke." Leute, die Judensterne benutzen würden, um sich zu Opfern zu stilisieren, seien "dumm und geschichtsvergessen". Leute, die auf ihren Demos zur Vernichtung Israels aufrufen, seien jedoch "etwas gefährlicher", beharrt Martenstein auf seiner Meinung. "Sollte die Redaktion die Größe besitzen, mir diese Abschiedsworte zu gestatten und sie nicht zu löschen, danke ich ihr dafür", schließt Martenstein sein Schluss-Statement ab.

Die Chefredaktion merkt dazu an, "viele Gespräche" u.a. mit Betroffenen und dem Autor selbst geführt zu haben. Man sei zu dem Schluss gekommen, dass "wir diese Kolumne so nicht hätten veröffentlichen sollen". Martenstein war von 1988 bis 1997 Redakteur beim "Tagesspiegel". Nach einem kurzen Gastspiel als Leiter der Kultur-Redaktion der Münchner "Abendzeitung" kehrte er in leitender Funktion zum "Tagesspiegel" zurück. Von 2002 bis 2007 hatte Martenstein eine Kolumne in der "Zeit", seit 2007 beim "Zeit-Magazin".
facebook.com (Statement Martenstein), harald-martenstein.de (Kolumne), twitter.com, turi2.de (Background)

“Tagesspiegel” zieht Harald Martensteins Kolumne zum “Tragen von Judensternen” zurück.

Rückzug: Der "Tagesspiegel" zieht die umstrittene Kolumne von Journalist Harald Martenstein zum Thema "Judensterne" zurück. Martenstein schrieb am 7. Februar in seinem Text, das Tragen von "Judensternen" mit der Aufschrift "Ungeimpft" auf Corona-Demos sei "eine Anmaßung", jedoch "nicht antisemitisch". Die Chefredaktion hat die Kolumne nach einer Prüfung und in Absprache mit dem Autor offline genommen.

Zur Begründung heißt es: "Nicht alles, was rechtlich gesagt werden darf, ist dem Ton des 'Tagesspiegels' angemessen." Glossen, Kolumnen und Kommentare sollten "scharf sein dürfen", jedoch niemanden persönlich verletzen. Zudem wolle die Zeitung auf "Provokation um der Provokation willen" verzichten.
tagesspiegel.de

Zitat: Autor und Regisseur Heinrich Breloer traut der Politik zu, das ZDF abzuschaffen.

"Früher war der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine Bastion, die uneinnehmbar war. Ich dachte, da wachsen Leute nach, die das verteidigen werden. Heute könnte ich mir vorstellen, dass sich die Politik von einem Sender, möglicherweise dem ZDF, trennt."

Autor und Dokumentarfilm-Regisseur Heinrich Breloer schätzt im Interview mit dem "Tagesspiegel" die Zukunft des ZDF eher wackelig ein. Die dritten Programme seien weniger bedroht – sie seien "für die einzelnen Ministerpräsidenten zu wichtig".
tagesspiegel.de

Nach Holtzbrinck-Recherche: Der “Tagesspiegel” will seine Transparenz-Richtlinien überprüfen.


Transparenz-Debatte: Der "Tagesspiegel" will als Reaktion auf die Holtzbrinck-Recherche der "Berliner Zeitung" über vermeintliche Interessenkonflikte im Verlagshaus seine internen Abläufe und Transparenz-Richtlinien überprüfen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Allerdings sei "kein Fall" von mittelbarer oder unmittelbarer Einflussnahme durch Gesellschafter, den Verlag oder der Geschäftsführung auf die Berichterstattung bekannt. Dies gelte für die Art und den Tenor der Berichte sowie für die Themenauswahl. Fehlende Transparenz-Hinweise wolle man "selbstverständlich ergänzen und zukünftig noch intensiver recherchieren und kenntlich machen".

Verleger Holger Friedrich bestreitet derweil, dass der Holtzbrinck-Text eine Retourkutsche für den kritischen "Zeit"-Artikel über die angeblich schlechte Stimmung bei der "Berliner Zeitung" vom November gewesen sei – "auch wenn der Gedanke naheliegend ist". Friedrich hatte vor wenigen Wochen eine Gegendarstellung in der "Zeit" bewirkt. U.a. seien Angaben zur Finanzierung der "Berliner Zeitung" falsch gewesen. Die "Zeit" wiederum geht nun gegen diese Entscheidung vor und erwartet im März ein endgültiges Urteil.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Verwirrung um “Tagesspiegel”-Bericht: Deutsche Welle darf doch bei der Moskau-Reise von Olaf Scholz dabei sein.


Welle um die Deutsche Welle: Vor der geplanten Moskau-Reise von Kanzler Olaf Scholz am 15. Februar gibt es Verwirrung darüber, ob die Deutsche Welle vor Ort vertreten sein darf. Der "Tagesspiegel" hatte zunächst gemeldet, das Bundespresseamt habe der Deutschen Welle eine Absage erteilt, der Auslandssender habe nicht auf der Liste der mitreisenden Journalistinnen gestanden. Nur wenige Stunden später stellt Regierungssprecher Steffen Hebestreit bei Twitter klar: "Um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen: Die Deutsche Welle ist zur Reise des Bundeskanzlers nach Moskau eingeladen."

Auf der ursprünglichen ersten Passagierliste habe der Sender jedoch gefehlt, schreibt der "Tagesspiegel". Dies habe sich im Verlauf des Samstags aber "zum Glück aufgelöst", sagt DW-Sprecher Christoph Jumpelt der Zeitung. Der "Tagesspiegel" hatte zunächst vermutet, dass Scholz mit der Abwesenheit der Deutschen Welle einem Konflikt mit Putin aus dem Weg gehen möchte. In dieser Woche hatte Russland als Reaktion auf das von der ZAK erteilte Sendeverbot von RT DE das russische DW-Büro geschlossen.
tagesspiegel.de, twitter.com, turi2.de (Background)

Klick-Tipp: Wie klimaschädlich sind beliebte Lebensmittel?

Klick-Tipp: Der "Tagesspiegel" stellt mit interaktiven Grafiken dar, wie klimaschädlich beliebte Lebensmittel sind. Je weiter unten die Obst- oder Gemüsesorte, Fleisch oder Fisch stehen, desto niedriger ist die CO2-Bilanz. Während es zwar schon bei Brotsorten Unterschiede gibt, ist der Belag "ausschlaggebend". Käse steht mit 924g CO2 pro 100g besser da als der Schinken mit 1147g, ist aber wie andere Milchprodukte "weit schädlicher als man denkt".
interaktiv.tagesspiegel.de

Termin des Tages: Der “Tagesspiegel” lädt zum virtuellen Neujahrsempfang.

termine2-logoTermin des Tages: Der Berliner "Tagesspiegel" lädt ab 18.30 Uhr zum virtuellen Neujahrsempfang mit der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey. Die SPD-Politikerin stellt sich den Fragen von Herausgeber Stephan-Andreas Casdorff und Chefredakteur Christian Tretbar. Das Event gibt es als kostenlosen Livestream auf der Website des "Tagesspiegels".
Die wichtigsten Termine der Branche: turi2.de/termine

IVW: Die größten 110 Regionalzeitungen verlieren alle.

IVW: Die größten 110 deutschen Regionalzeitungen verlieren im 4. Quartal allesamt an Auflage. Der "Tagesspiegel" schreibt das geringste Minus, da er schwindende Print-Käufe mit Digitalabos kompensiert. In Hamburg verliert die "Morgenpost" satte 9,7 %, in Bayern schwächelt vor allem die zu Ippen gehörende "tz". Die Funke-Zeitungen aus Thüringen melden sogar ein Minus von fast 10 %, die Daten sind aber aufgrund eines Hacker-Angriffs aus dem vergangenen Jahr nur bedingt belastbar.
meedia.de

Zitat: Medienschaffende müssen Voreingenommenheit “bei der Arbeit ausblenden”, sagt Jörg Schönenborn.

"Wenn mit Haltung gemeint ist, Argumente, Perspektiven, Gesprächspartner nach der persönlichen Meinung auszuwählen, dem Publikum aber Unvoreingenommenheit vorzugaukeln, wird das Wort Haltung missbraucht."

WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn spricht im "Tagesspiegel"-Interview über Vor­eingenommen­heit bei Medienschaffenden. Journalismus sei "die Profession" diese zu erkennen "und bei der Arbeit auszublenden".
tagesspiegel.de

Zitat: Wissenschafts-Kommunikation braucht klare Regeln, sagt Drosten.

"Ich wünsche mir, dass innerhalb der Wissenschaft eine Diskussion angestoßen wird, wie Standards für die Wissenschafts­kommunikation definiert werden können und für die Wissenschaftler verbindlich werden."

Christian Drosten sagt im "Tagesspiegel", die Wissenschaft müsse bei öffentlichen Auftritten "erkennbar" zwischen Meinungen und fakten­basierten Aussagen unterscheiden.
tagesspiegel.de

Hör-Tipp: “Tagesspiegel”-Journalistin Anna Sauerbrey empfiehlt bei Demos Kontakt zur Polizei.

Hör-Tipp: Bodyguards sind für Medien­schaffende bei Demos nicht immer hilfreich, sagt Anna Sauerbrey vom "Tagesspiegel" bei Deutschlandfunk Kultur. In Situationen mit hoher Dynamik sei es schwierig, "mehrere, vielleicht auch demonstrations­unerfahrene Sicher­heits­leute im Schlepptau" zu haben. Gerade mit Kamera seien Journalistinnen leicht erkennbar und würden schneller zu Opfern von Angriffen. Ihr Rat: Im Vorfeld den Kontakt zur Polizei suchen, was einen kritischen Blick auf die Arbeit der Einsatz­kräfte nicht ausschließe.
deutschlandfunkkultur.de (7-Min-Audio), turi2.de (Backgroudn)

Debatte: Journalistinnen sind Spielbälle “publicitysüchtiger” Politiker, schreibt Ernst Elitz.

Fehlende Distanz: Die "Twitter-­Connection" zwischen Politik und Journalismus befeuert die Verschwörungs­theorie eines "elitären Macht­konglomerats", sagt Ernst Elitz. Im "Tagesspiegel" kritisiert der Deutschland­radio-Gründungs­intendant, dass Journalistinnen während der Konferenzen der Minister­präsidentinnen mit der Kanzlerin in diesem Jahr zum "Spielball publicitysüchtiger Politiker wurden".
tagesspiegel.de

Verlagsleiterin Nora Kopplin verlässt den “Tagesspiegel”.

Noch eine: Der "Tagesspiegel" und Verlagsleiterin Nora Kopplin gehen getrennte Wege, berichtet "Kress". Damit dreht sich das Personalkarussel des Blattes zum dritten Mal binnen weniger Monate auf Führungsebene. Zuletzt war CTO Robin Müller von Robert Bordo ersetzt worden. Außerdem wurde Gabriel Grabner, der Sohn von DvH Medien-Aufsichtsratschef Michael Grabner, Geschäftsführer. Kopplins Zukunft ist noch unklar.
kress.de, turi2.de (Background)

Willkommen im Club: Joachim Huber.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Joachim Huber ist Leiter des Medienressorts beim "Tages­spiegel". Zuletzt nimmt er etwa Olaf Scholz in der Debatte um den "Bild"-Artikel "Lockdown-Macher" in die Pflicht oder wettert gegen Talkshows, die dem Volk "Globuli spendieren". Huber ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungsmacherinnen in Deutschland.
turi2.de/koepfe (Profil Huber)

Klick-Tipp: “Tagesspiegel” berichtet per Live-Blog von der Intensivstation.

Klick-Tipp: Im Münchner Uni-Klinikum Großhadern ist fast kein Intensivbett mehr frei, dennoch bitten täglich anderer Kliniken um Hilfe bei der die Aufnahme schwer betroffener Corona-Patienten. "Tagesspiegel"-Reporter Dennis Pohl berichtet seit dem Morgen mit einem Live-Blog von der Intensivstation, um einen möglichst unmittelbaren Blick in den Alltag eines Krankenhauses in der Pandemie zu vermitteln.
tagesspiegel.de

Termin des Tages: Politikfrühstück des “Tagesspiegels”.

termine2-logoTermin des Tages: Der "Tagesspiegel" lädt ab 8.30 Uhr zum Politikfrühstück ein. Herausgeber Stephan-Andreas Casdorff begrüßt u.a. den Charité-Chef Heyo K. Kroemer und die Kommunikations-Wissenschaftlerin Senja Post. Das Event unter dem Motto "Vertrauen in Wissenschaft und Innovationen" findet als Livestream mit Chat-Funktion statt. Zuschauende können Fragen stellen.
Die wichtigsten Termine der Branche: turi2.de/termine

Kroatien setzt “Tagesspiegel”-Journalist 24 Stunden lang fest.

Tagesspiegel: Kroatien hat den Journalisten Sebastian Leber 24 Stunden lang festgesetzt. Die Polizei hatte ihm Menschenschmuggel und illegalen Grenzübertritt vorgeworfen. Ein Gericht verurteilte ihn im Schnellverfahren wegen des Grenzübertritts zu umgerechnet 500 Euro Strafe. Leber recherchiert über die Situation der Flüchtlinge im Grenzgebiet. Am Montag will er nach Deutschland zurückkehren.
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Leistungsschutzrecht: Google schließt Verträge mit “Zeit”, “Spiegel” und Co.

Leistungsschutz-Lizenz: Google schließt mit dem "Spiegel", der "Zeit", dem "Handelsblatt", dem "Tagesspiegel" sowie mit den Online-Portalen T-Online, Golem und Netzwelt Lizenz-Verträge ab, die auf dem im Juni eingeführten Leistungsschutzrecht basieren. Für "erweiterte Vorschauen von Nachrichten" bekommen die Medienhäuser künftig Vergütungen. Für Snippets gibt es kein Geld, die kurzen Text-Auszüge fallen auch nicht unter das neue Leistungsschutzrecht. Über die Höhe der Zahlungen schweigen sich die Unternehmen aus. Weitere Gespräche mit "großen und kleineren Verlagen" seien laut Google in einem "fortgeschrittenen Stadium". Man sei zuversichtlich, eine "gesetzeskonforme und für alle funktionierende Lösung" zu finden.

Auch mit den Verwertungsgesellschaften sei Google weiterhin im Gespräch. Corint Media hatte von Google zuletzt eine Lizenzgebühr für Nutzung von Überschriften, Artikelausschnitten und Vorschau-Bildern gefordert. Für das Jahr 2022 seien dafür rund 420 Mio Euro fällig. Der Suchmaschinen-Riese wies die Forderungen als "haltlos" zurück.
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