“Tagesspiegel” macht Anja Wehler-Schöck zur Ressortleiterin “Internationale Politik”.

International Relations: Der "Tagesspiegel" macht Anja Wehler-Schöck ab 1. August zur Leiterin des neu gegründeten Ressorts "Internationale Politik". Wehler-Schöck kommt vom IPG-Journal, wo sie seit 2021 Chefredakteurin ist. Zuvor arbeitete sie u.a. für die Deutsche Botschaft in Washington und die Friedrich-Ebert-Stiftung.
meedia.de

Der Siegeszug der Morgen-Newsletter – Teil 9: Tagesspiegel Checkpoint.


24. November 2014: In Berlin startet Lorenz Maroldt den Hauptstadt-Newsletter "Checkpoint"

In Berlin entdeckt und entfaltet ein Chefredakteur sein Talent für das Genre Newsletter: "Tagesspiegel"-Chefredakteur Lorenz Maroldt wird zum Nacht­menschen mit tiefen Ringen unter den Augen und kommentiert bereits um 6 Uhr morgens süffisant und sarkastisch das Hauptstadt­geschehen mit seinem Newsletter Checkpoint.

Unterstützt von einem wachsenden Team legt Maroldt den Finger in die Wunden des Berliner Chaos­betriebs beim Flughafen BER, bei Bürger- und Bezirksämtern. Den Newsletter gibt es heute in einer leicht gekürzten, kostenlosen Fassung ("Kurzstrecke") und als Teil des "Tagesspiegel"-Digital-Abos ("Langstrecke").
turi2.de (gesamte Chronik), turi2.de (Interview Maroldt)

Die Chronik der Morgen-Newsletter erscheint im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag des turi2-Morgen-Newsletters.

Lorenz Maroldt: “Man muss Gegenwind aushalten können.”


Ausgeschlafener Spät-ins-Bett-Geher: Mit seinem Morgen-Newsletter Checkpoint ist “Tagesspiegel”-Chefredakteur Lorenz Maroldt zum Vorbild in der Zeitungsbranche geworden. Seit 2014 berichtet er zunächst alleine, heute im Wechsel mit Kolleginnen Tag für Tag um 6 Uhr morgens kompetent, süffisant und sarkastisch über das Hauptstadt­geschehen. Im Interview erzählt Maroldt, dass er meist nachts schreibt, gerne auch bei einem Wein oder Bier. Die persönliche Ansprache im Newsletter führe bei den Leserinnen zu einem “Gefühl der persönlichen Verbundenheit mit dem Medium” und erzeuge eine viel höhere Resonanz. Maroldts Tipp für Newsletter-Neulinge: “Wer seinen Newsletter nicht leidenschaftlich macht, sollte es lieber gleich lassen.” Maroldts Interview erscheint im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag des turi2-Morgen-Newsletters. Weiterlesen >>>

Zitat: Joachim Huber verteidigt die Unterhaltung im öffentlich-rechtlichen TV.

"Auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gilt der schlichte Grundsatz: Mit Speck fängt man Mäuse."

Joachim Huber, Ressortleiter Medien beim "Tagesspiegel", verteidigt den Unterhaltungsauftrag von ARD und ZDF – der jüngst von Markus Söder in Zweifel gezogen wurde. Söder sei "nur einer von 16 Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit 16 Geschmäckern".
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

“Tagesspiegel” geht morgen in den Warnstreik.

More money: Der Berliner "Tagesspiegel" geht am Mittwoch in den Warnstreik, aufgerufen dazu haben die Deutsche Journalisten-Union sowie der DJV Berlin-Brandenburg. Grund sind u.a. Unstimmigkeiten darüber, wie Redakteurinnen künftig nach Branchentarifvertrag bezahlt werden sollen. In der Holtzbrinck-Gruppe, zu der der "Tagesspiegel" gehört, hatte es kürzlich einen Tarifabschluss für Beschäftigte von "Zeit Online" gegeben.
bb.verdi.de, turi2.de (Background)

“Tagesspiegel” startet Podcast “Berliner und Pfannkuchen”.

News via Voicemail: Der Berliner "Tagesspiegel" veröffentlicht ab heute jeden Montag, Mittwoch und Freitag eine Folge des Podcasts Berliner und Pfannkuchen. Im Zentrum stehen pro Folge drei Sprachnachrichten, zwei von prominenten Persönlichkeiten und eine aus der "Tagesspiegel"-Checkpoint-Community. Die für den Checkpoint-Newsletter verantwortliche Redakteurin Ann-Kathrin Hipp moderiert abwechselnd zusammen mit Lorenz Maroldt und Anke Myrrhe aus der "Tagesspiegel"-Chefredaktion.
checkpoint.tagesspiegel.de

“Tagesspiegel” lehnt Anzeige für neue Martenstein-Kolumne ab.


Anzeige ist (nicht) raus: Der "Tagesspiegel" weigert sich, eine Anzeige der "Welt am Sonntag" zur neuen Kolumne von Harald Martenstein zu veröffentlichen. "Natürlich möchten wir sie trotzdem keinem vorenthalten", twittert "WamS"-Chefredakteurin Dagmar Rosenfeld die mit "Sie vermissen Harald Martenstein in Ihrer Zeitung?" überschriebene Werbung. "Wenn Sie unangepasste Denker schätzen, dann kommen Sie zu uns", heißt es darin weiter.

"Harald Martenstein ist bekannt für seinen unangepassten Scharfsinn, an seinen Texten kann man sich reiben", freut sich Rosenfeld in einer Pressemitteilung auf den Neuzugang. Martensteins neue Kolumne "Neben der Spur" erscheint erstmals an diesem Wochenende. Martenstein hatte mit kurzer Unterbrechung seit 1988 für den "Tagesspiegel" geschrieben. Nachdem das Blatt seinen umstrittenen Text zum "Tragen von Judensternen" zurückgezogen hatte, kündigte er Mitte Februar seinen Abschied an.
twitter.com, berliner-zeitung.de, turi2.de (Background)


“Tagesspiegel” bietet Arbeitsplatz und Honorar für Medienschaffende aus Russland und der Ukraine.

Tagesspiegel will geflüchteten Medienschaffenden aus Russland und der Ukraine helfen, von Deutschland aus weiter journalistisch tätig sein zu können. Die Zeitung bietet einen Arbeitsplatz in Berlin und ein monatliches Honorar an. Interessierte können sich mit Anschreiben, Lebenslauf und Arbeitsproben bewerben.
tagesspiegel.de

Wir graturilieren: Ann-Kathrin Hipp wird 29.


Wir graturilieren: "Tagesspiegel"-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp wird heute 29 Jahre alt. Ihren Geburtstag verbringt sie mit Freunden in einem Brandenburger Bauwagen "irgendwo im Nirgendwo". Auch während der Feier ist sie mit den Gedanken in der Ukraine. "Gemeinschaft ist das, was am besten durch beschissene Zeiten helfen kann", habe sie in den vergangenen Monaten gelernt. Sie ziehe den Hut vor Berlins riesengroßer Hilfsbereitschaft für Geflüchtete.

Beruflich steht schon bald ein Highlight an, denn Anfang April startet der neue "Tagesspiegel Checkpoint"-Podcast, den sie gemeinsam mit Lorenz Maroldt und Anke Myrrhe hosten wird. Zur gleichen Zeit will sie – "toitoitoi" – ihren ersten Halbmarathon laufen. Fürs restliche Jahr plant sie dann vor allem eines: "Nochmal die letzten Züge in den 20ern genießen."

Über Glückwünsche freut sich Hipp heute per Mail, Instagram oder Twitter.

(Foto: André Groth)

“Tagesspiegel” bringt Paralympics Zeitung in digitaler Form.

Inklusive Berichterstattung: Die Paralympics Zeitung des "Tagesspiegel" und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung erscheint zum Start der Winterspiele in Peking nur noch in digitaler Form und nicht mehr als gedruckte Beilage diverser Zeitungen. Die neue Ausgabe erscheint am 04.03. als E-Paper, online und einmalig auch mit ausgewählten Texten auf einer Doppelseite im gedruckten "Tagesspiegel". Während der Winterspiele berichtet die aus Nachwuchsreporterinnen bestehende Redaktion täglich in einer digitalen Serie von den Paralympics.
per Mail, turi2.de (Background)

Zitat: Harald Martenstein sieht sich als Opfer einer Ideologie, die Andersdenkende ausschaltet.

"Das ist eine klare Botschaft an junge Journalisten, niemals einen Satz zu schreiben, mit dem nicht schon mindestens zehn Kollegen durchgekommen sind, ohne unliebsam aufzufallen."

In seinem ersten Text in der "Welt" schreibt Harald Martenstein über seinen Abgang beim "Tagesspiegel". Seine Geschichte zeige: "Niemand ist mehr sicher, auch dann nicht, wenn zahlreiche Blechorden in Form von Journalistenpreisen an der Brust baumeln".
welt.de (Paid), turi2.de (Background)

Der ehemalige “Tagesspiegel”-Kolumnist Harald Martenstein schreibt für die “Welt”.

Schnell untergekommen: Der Ex-"Tagesspiegel"-Kolumnist Harald Martenstein findet ein neues Zuhause bei der "Welt". Deren Geschäftsführer Ulf Poschardt kündigt auf Linked-in einen "brillianten ersten Text" des Journalisten in der "Welt am Sonntag" an. Martenstein hatte vor etwa einer Woche seinen Abschied vom Hauptstadt-Blatt erklärt, nachdem die Chefredaktion seine umstrittene Kolumne zum "Tragen von Judensternen" zurückgezogen hatte.
linkedin.com, turi2.de (Background)

Der “Tagesspiegel” mischt nun auch bei TikTok und Snapchat mit.

Zeigt Präsenz: Der "Tagesspiegel" eröffnet Accounts bei TikTok und Snapchat. Das sei ein "wichtiger Schritt, um unser Portfolio weiter zu diversifizieren und zu verjüngen", sagt Chefredakteur Christian Tretbar. Für die Plattformen wolle man "eigens vertikale Videos" produzieren, die sich "in ihrer Machart vom bisherigen 'Tagesspiegel'-Stil deutlich unterscheiden". Zum Auftakt soll es eine Videoserie über die Präsidentschaftswahlen in Frankreich geben, weitere Formate seien in Planung.
tagesspiegel.de

Debatte: Der “Tagesspiegel” hat kopflos auf die Kritik an der Martenstein-Kolumne reagiert.

Cancel-Culture-Fall? Mit dem Zurückziehen der Martenstein-Kolumne hat der "Tagesspiegel" kopflos auf Kritik reagiert, schreibt "Welt"-Autor Alan Posener. Die Satire dürfe "fast nichts" mehr, wo die Maßstäbe des "Tagesspiegel" gelten. Glossen, "die Graubereiche, Missverständnisse, Provokationen und Emotionen vermeiden", seien schließlich keine Glossen mehr.
welt.de (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Jochen Bittner kritisiert Jubel über den Martenstein-Abgang.

"Dass manche Journalisten den Abgang eines Kollegen feiern, ist schon denkwürdig genug. Dass sie es auch noch mit Hilfe von übler Nachrede aus dem intellektuellen Delirium tun, sagt dann noch mal mehr über sie als über Martenstein."

Jochen Bittner, Ressortleiter Streit bei der "Zeit", reagiert bei Twitter auf einen Kommentar von Ex-DuMont-Chefredakteur Franz Sommerfeld zum "Tagesspiegel"-Abgang von Harald Martenstein. Sommerfeld sprach von einem "Gewinn für die Zeitung", mit seiner Kolumne über Judensterne auf Corona-Demos habe Martenstein die "Rampe von Birkenau mit dem Impfzentrum des Berliner ICC" verglichen.
twitter.com, facebook.com (Sommerfeld-Kommentar), turi2.de (Background)

Kolumnist Harald Martenstein verlässt den “Tagesspiegel”.


Verabschiedet sich: Journalist Harald Martenstein kehrt dem "Tagesspiegel" nach der Löschung seiner umstrittenen Kolumne zum "Tragen von Judensternen" den Rücken. Auf Seite 1 der Sonntags-Ausgabe erklärt Martenstein unter der Überschrift "Ich bleibe bei meiner Meinung" seinen Abgang. Bei der der Entscheidung der Chefredaktion um Lorenz Maroldt, den Text zurückzuziehen, sei er demnach nicht eingebunden gewesen: "So etwas bedeutet in der Regel, dass man sich trennt, den Entschluss habe ich gefällt."

Gleichzeitig verteidigt Martenstein seinen viel kritisierten Artikel, in dem er das Tragen von "Judensternen" mit der Aufschrift "Ungeimpft" auf Corona-Demos als "eine Anmaßung", jedoch als "sicher nicht antisemitisch" bezeichnet hatte: "Wie immer habe ich geschrieben, was ich denke." Leute, die Judensterne benutzen würden, um sich zu Opfern zu stilisieren, seien "dumm und geschichtsvergessen". Leute, die auf ihren Demos zur Vernichtung Israels aufrufen, seien jedoch "etwas gefährlicher", beharrt Martenstein auf seiner Meinung. "Sollte die Redaktion die Größe besitzen, mir diese Abschiedsworte zu gestatten und sie nicht zu löschen, danke ich ihr dafür", schließt Martenstein sein Schluss-Statement ab.

Die Chefredaktion merkt dazu an, "viele Gespräche" u.a. mit Betroffenen und dem Autor selbst geführt zu haben. Man sei zu dem Schluss gekommen, dass "wir diese Kolumne so nicht hätten veröffentlichen sollen". Martenstein war von 1988 bis 1997 Redakteur beim "Tagesspiegel". Nach einem kurzen Gastspiel als Leiter der Kultur-Redaktion der Münchner "Abendzeitung" kehrte er in leitender Funktion zum "Tagesspiegel" zurück. Von 2002 bis 2007 hatte Martenstein eine Kolumne in der "Zeit", seit 2007 beim "Zeit-Magazin".
facebook.com (Statement Martenstein), harald-martenstein.de (Kolumne), twitter.com, turi2.de (Background)

“Tagesspiegel” zieht Harald Martensteins Kolumne zum “Tragen von Judensternen” zurück.

Rückzug: Der "Tagesspiegel" zieht die umstrittene Kolumne von Journalist Harald Martenstein zum Thema "Judensterne" zurück. Martenstein schrieb am 7. Februar in seinem Text, das Tragen von "Judensternen" mit der Aufschrift "Ungeimpft" auf Corona-Demos sei "eine Anmaßung", jedoch "nicht antisemitisch". Die Chefredaktion hat die Kolumne nach einer Prüfung und in Absprache mit dem Autor offline genommen.

Zur Begründung heißt es: "Nicht alles, was rechtlich gesagt werden darf, ist dem Ton des 'Tagesspiegels' angemessen." Glossen, Kolumnen und Kommentare sollten "scharf sein dürfen", jedoch niemanden persönlich verletzen. Zudem wolle die Zeitung auf "Provokation um der Provokation willen" verzichten.
tagesspiegel.de

Zitat: Autor und Regisseur Heinrich Breloer traut der Politik zu, das ZDF abzuschaffen.

"Früher war der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine Bastion, die uneinnehmbar war. Ich dachte, da wachsen Leute nach, die das verteidigen werden. Heute könnte ich mir vorstellen, dass sich die Politik von einem Sender, möglicherweise dem ZDF, trennt."

Autor und Dokumentarfilm-Regisseur Heinrich Breloer schätzt im Interview mit dem "Tagesspiegel" die Zukunft des ZDF eher wackelig ein. Die dritten Programme seien weniger bedroht – sie seien "für die einzelnen Ministerpräsidenten zu wichtig".
tagesspiegel.de

Nach Holtzbrinck-Recherche: Der “Tagesspiegel” will seine Transparenz-Richtlinien überprüfen.


Transparenz-Debatte: Der "Tagesspiegel" will als Reaktion auf die Holtzbrinck-Recherche der "Berliner Zeitung" über vermeintliche Interessenkonflikte im Verlagshaus seine internen Abläufe und Transparenz-Richtlinien überprüfen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Allerdings sei "kein Fall" von mittelbarer oder unmittelbarer Einflussnahme durch Gesellschafter, den Verlag oder der Geschäftsführung auf die Berichterstattung bekannt. Dies gelte für die Art und den Tenor der Berichte sowie für die Themenauswahl. Fehlende Transparenz-Hinweise wolle man "selbstverständlich ergänzen und zukünftig noch intensiver recherchieren und kenntlich machen".

Verleger Holger Friedrich bestreitet derweil, dass der Holtzbrinck-Text eine Retourkutsche für den kritischen "Zeit"-Artikel über die angeblich schlechte Stimmung bei der "Berliner Zeitung" vom November gewesen sei – "auch wenn der Gedanke naheliegend ist". Friedrich hatte vor wenigen Wochen eine Gegendarstellung in der "Zeit" bewirkt. U.a. seien Angaben zur Finanzierung der "Berliner Zeitung" falsch gewesen. Die "Zeit" wiederum geht nun gegen diese Entscheidung vor und erwartet im März ein endgültiges Urteil.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Verwirrung um “Tagesspiegel”-Bericht: Deutsche Welle darf doch bei der Moskau-Reise von Olaf Scholz dabei sein.


Welle um die Deutsche Welle: Vor der geplanten Moskau-Reise von Kanzler Olaf Scholz am 15. Februar gibt es Verwirrung darüber, ob die Deutsche Welle vor Ort vertreten sein darf. Der "Tagesspiegel" hatte zunächst gemeldet, das Bundespresseamt habe der Deutschen Welle eine Absage erteilt, der Auslandssender habe nicht auf der Liste der mitreisenden Journalistinnen gestanden. Nur wenige Stunden später stellt Regierungssprecher Steffen Hebestreit bei Twitter klar: "Um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen: Die Deutsche Welle ist zur Reise des Bundeskanzlers nach Moskau eingeladen."

Auf der ursprünglichen ersten Passagierliste habe der Sender jedoch gefehlt, schreibt der "Tagesspiegel". Dies habe sich im Verlauf des Samstags aber "zum Glück aufgelöst", sagt DW-Sprecher Christoph Jumpelt der Zeitung. Der "Tagesspiegel" hatte zunächst vermutet, dass Scholz mit der Abwesenheit der Deutschen Welle einem Konflikt mit Putin aus dem Weg gehen möchte. In dieser Woche hatte Russland als Reaktion auf das von der ZAK erteilte Sendeverbot von RT DE das russische DW-Büro geschlossen.
tagesspiegel.de, twitter.com, turi2.de (Background)

Klick-Tipp: Wie klimaschädlich sind beliebte Lebensmittel?

Klick-Tipp: Der "Tagesspiegel" stellt mit interaktiven Grafiken dar, wie klimaschädlich beliebte Lebensmittel sind. Je weiter unten die Obst- oder Gemüsesorte, Fleisch oder Fisch stehen, desto niedriger ist die CO2-Bilanz. Während es zwar schon bei Brotsorten Unterschiede gibt, ist der Belag "ausschlaggebend". Käse steht mit 924g CO2 pro 100g besser da als der Schinken mit 1147g, ist aber wie andere Milchprodukte "weit schädlicher als man denkt".
interaktiv.tagesspiegel.de

Termin des Tages: Der “Tagesspiegel” lädt zum virtuellen Neujahrsempfang.

termine2-logoTermin des Tages: Der Berliner "Tagesspiegel" lädt ab 18.30 Uhr zum virtuellen Neujahrsempfang mit der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey. Die SPD-Politikerin stellt sich den Fragen von Herausgeber Stephan-Andreas Casdorff und Chefredakteur Christian Tretbar. Das Event gibt es als kostenlosen Livestream auf der Website des "Tagesspiegels".
Die wichtigsten Termine der Branche: turi2.de/termine

IVW: Die größten 110 Regionalzeitungen verlieren alle.

IVW: Die größten 110 deutschen Regionalzeitungen verlieren im 4. Quartal allesamt an Auflage. Der "Tagesspiegel" schreibt das geringste Minus, da er schwindende Print-Käufe mit Digitalabos kompensiert. In Hamburg verliert die "Morgenpost" satte 9,7 %, in Bayern schwächelt vor allem die zu Ippen gehörende "tz". Die Funke-Zeitungen aus Thüringen melden sogar ein Minus von fast 10 %, die Daten sind aber aufgrund eines Hacker-Angriffs aus dem vergangenen Jahr nur bedingt belastbar.
meedia.de

Zitat: Medienschaffende müssen Voreingenommenheit “bei der Arbeit ausblenden”, sagt Jörg Schönenborn.

"Wenn mit Haltung gemeint ist, Argumente, Perspektiven, Gesprächspartner nach der persönlichen Meinung auszuwählen, dem Publikum aber Unvoreingenommenheit vorzugaukeln, wird das Wort Haltung missbraucht."

WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn spricht im "Tagesspiegel"-Interview über Vor­eingenommen­heit bei Medienschaffenden. Journalismus sei "die Profession" diese zu erkennen "und bei der Arbeit auszublenden".
tagesspiegel.de

Zitat: Wissenschafts-Kommunikation braucht klare Regeln, sagt Drosten.

"Ich wünsche mir, dass innerhalb der Wissenschaft eine Diskussion angestoßen wird, wie Standards für die Wissenschafts­kommunikation definiert werden können und für die Wissenschaftler verbindlich werden."

Christian Drosten sagt im "Tagesspiegel", die Wissenschaft müsse bei öffentlichen Auftritten "erkennbar" zwischen Meinungen und fakten­basierten Aussagen unterscheiden.
tagesspiegel.de

Hör-Tipp: “Tagesspiegel”-Journalistin Anna Sauerbrey empfiehlt bei Demos Kontakt zur Polizei.

Hör-Tipp: Bodyguards sind für Medien­schaffende bei Demos nicht immer hilfreich, sagt Anna Sauerbrey vom "Tagesspiegel" bei Deutschlandfunk Kultur. In Situationen mit hoher Dynamik sei es schwierig, "mehrere, vielleicht auch demonstrations­unerfahrene Sicher­heits­leute im Schlepptau" zu haben. Gerade mit Kamera seien Journalistinnen leicht erkennbar und würden schneller zu Opfern von Angriffen. Ihr Rat: Im Vorfeld den Kontakt zur Polizei suchen, was einen kritischen Blick auf die Arbeit der Einsatz­kräfte nicht ausschließe.
deutschlandfunkkultur.de (7-Min-Audio), turi2.de (Backgroudn)

Debatte: Journalistinnen sind Spielbälle “publicitysüchtiger” Politiker, schreibt Ernst Elitz.

Fehlende Distanz: Die "Twitter-­Connection" zwischen Politik und Journalismus befeuert die Verschwörungs­theorie eines "elitären Macht­konglomerats", sagt Ernst Elitz. Im "Tagesspiegel" kritisiert der Deutschland­radio-Gründungs­intendant, dass Journalistinnen während der Konferenzen der Minister­präsidentinnen mit der Kanzlerin in diesem Jahr zum "Spielball publicitysüchtiger Politiker wurden".
tagesspiegel.de

Verlagsleiterin Nora Kopplin verlässt den “Tagesspiegel”.

Noch eine: Der "Tagesspiegel" und Verlagsleiterin Nora Kopplin gehen getrennte Wege, berichtet "Kress". Damit dreht sich das Personalkarussel des Blattes zum dritten Mal binnen weniger Monate auf Führungsebene. Zuletzt war CTO Robin Müller von Robert Bordo ersetzt worden. Außerdem wurde Gabriel Grabner, der Sohn von DvH Medien-Aufsichtsratschef Michael Grabner, Geschäftsführer. Kopplins Zukunft ist noch unklar.
kress.de, turi2.de (Background)

Willkommen im Club: Joachim Huber.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Joachim Huber ist Leiter des Medienressorts beim "Tages­spiegel". Zuletzt nimmt er etwa Olaf Scholz in der Debatte um den "Bild"-Artikel "Lockdown-Macher" in die Pflicht oder wettert gegen Talkshows, die dem Volk "Globuli spendieren". Huber ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungsmacherinnen in Deutschland.
turi2.de/koepfe (Profil Huber)

Klick-Tipp: “Tagesspiegel” berichtet per Live-Blog von der Intensivstation.

Klick-Tipp: Im Münchner Uni-Klinikum Großhadern ist fast kein Intensivbett mehr frei, dennoch bitten täglich anderer Kliniken um Hilfe bei der die Aufnahme schwer betroffener Corona-Patienten. "Tagesspiegel"-Reporter Dennis Pohl berichtet seit dem Morgen mit einem Live-Blog von der Intensivstation, um einen möglichst unmittelbaren Blick in den Alltag eines Krankenhauses in der Pandemie zu vermitteln.
tagesspiegel.de

Termin des Tages: Politikfrühstück des “Tagesspiegels”.

termine2-logoTermin des Tages: Der "Tagesspiegel" lädt ab 8.30 Uhr zum Politikfrühstück ein. Herausgeber Stephan-Andreas Casdorff begrüßt u.a. den Charité-Chef Heyo K. Kroemer und die Kommunikations-Wissenschaftlerin Senja Post. Das Event unter dem Motto "Vertrauen in Wissenschaft und Innovationen" findet als Livestream mit Chat-Funktion statt. Zuschauende können Fragen stellen.
Die wichtigsten Termine der Branche: turi2.de/termine

Kroatien setzt “Tagesspiegel”-Journalist 24 Stunden lang fest.

Tagesspiegel: Kroatien hat den Journalisten Sebastian Leber 24 Stunden lang festgesetzt. Die Polizei hatte ihm Menschenschmuggel und illegalen Grenzübertritt vorgeworfen. Ein Gericht verurteilte ihn im Schnellverfahren wegen des Grenzübertritts zu umgerechnet 500 Euro Strafe. Leber recherchiert über die Situation der Flüchtlinge im Grenzgebiet. Am Montag will er nach Deutschland zurückkehren.
tagesspiegel.de

Leistungsschutzrecht: Google schließt Verträge mit “Zeit”, “Spiegel” und Co.

Leistungsschutz-Lizenz: Google schließt mit dem "Spiegel", der "Zeit", dem "Handelsblatt", dem "Tagesspiegel" sowie mit den Online-Portalen T-Online, Golem und Netzwelt Lizenz-Verträge ab, die auf dem im Juni eingeführten Leistungsschutzrecht basieren. Für "erweiterte Vorschauen von Nachrichten" bekommen die Medienhäuser künftig Vergütungen. Für Snippets gibt es kein Geld, die kurzen Text-Auszüge fallen auch nicht unter das neue Leistungsschutzrecht. Über die Höhe der Zahlungen schweigen sich die Unternehmen aus. Weitere Gespräche mit "großen und kleineren Verlagen" seien laut Google in einem "fortgeschrittenen Stadium". Man sei zuversichtlich, eine "gesetzeskonforme und für alle funktionierende Lösung" zu finden.

Auch mit den Verwertungsgesellschaften sei Google weiterhin im Gespräch. Corint Media hatte von Google zuletzt eine Lizenzgebühr für Nutzung von Überschriften, Artikelausschnitten und Vorschau-Bildern gefordert. Für das Jahr 2022 seien dafür rund 420 Mio Euro fällig. Der Suchmaschinen-Riese wies die Forderungen als "haltlos" zurück.
blog.google, meedia.de, turi2.de (Background)

Termin des Tages: Giga-Gipfel von “Handelsblatt” und Vodafone diskutiert Zukunft der digitalen Welt.

termine2-logoTermin des Tages: "Handelsblatt", "Tagesspiegel" und Vodafone laden heute Vormittag zum Giga-Gipfel. 50 digitale Vordenkerinnen, darunter Miriam Meckel und Hannes Ametsreiter, diskutieren über Gesundheit, Städte und Bildung der Zukunft. Der Livestream ist nach Anmeldung kostenlos und im Anschluss auch als Aufzeichnung abrufbar.
Die wichtigsten Termine der Branche: turi2.de/termine

Wir graturilieren: Dieter von Holtzbrinck wird 80.


Wir graturilieren: Verleger Dieter von Holtzbrinck feiert heute seinen 80. Geburtstag. Der Mann hinter "Zeit", "Handelsblatt" und "Tagesspiegel" ist in der Öffentlichkeit eine Art Phantom, Auftritte und Interviews sind rar. "Er repräsentiert einen Verleger- und Unternehmertyp, der im Stillen agiert. Das Schrille, das Laute ist nicht sein Ding", schreibt die dpa in ihrem Porträt zum rundem Geburtstag. "Zeit"-Geschäfts­führer Rainer Esser attestiert von Holtzbrinck "einen ungeheuren Mut für unternehmerische Entscheidungen". Sebastian Turner, einer seiner Ziehsöhne, betont in der turi2 edition #12 von Holtzbrincks "konsequentes Bekenntnis zur Qualität".

Volkmar Mair, Verleger beim Reiseführer-Verlag MairDumont, schreibt im "Handelsblatt": "Dieter von Holtzbrinck ist absolut seefest, was selten ist." Er schätzt die Gelassenheit seines Segelfreundes, dessen Hilfsbereitschaft und seinen "auch versteckten Humor, manchmal freundlichen Spott".

In einem seiner seltenen Interviews sagt Dieter von Holtzbrinck 2016 in der "Zeit": "Meine Geschwister und ich sind Verleger geworden, weil wir große Freude an der intellektuellen Herausforderung haben, die das Publizieren von Qualitäts­zeitungen und anspruchsvollen Buch­programmen mit sich bringt." Er habe "natürlich eine Meinung", selbst zur Feder greife er aber nicht: "Das kann schnell fehl­interpretiert werden als Eingriff des Verlegers. Da würde es heißen: 'Aha, der spielt jetzt Ober-Chefredakteur'."
horizont.net (dpa-Porträt), turi2.de (Beitrag Turner), "Handelsblatt" S. 44/45 (Paid), zeit.de (Interview von 2016, Paid)

Klick-Tipp: Der “Tagesspiegel” analysiert die Instagram-Fotos der Parteien.

Klick-Tipp: Der "Tagesspiegel" betreibt Fleißarbeit und analysiert mehr als 27.000 Instagram-Fotos der Kandidatinnen und Kandidaten für den Bundestag. Gescannt wird u.a. nach Auto-, Fahrrad- und Krawattendichte auf Bildern. Weitere Erkenntnisse: Die "Linke" posiert für Insta besonders gern mit Rucksäcken und Jutebeuteln, die FDP postet die meisten Hunde.
interaktiv.tagesspiegel.de

Urteil: Bundesbehörden dürfen Presse-Anfragen nicht verschleppen.

Presse-Anfragen: Bundesbehörden dürfen Medien-Anfragen nicht hinauszögern, um die von den Anfragen Betroffenen erst zu befragen, urteilt das Bundesverwaltungsgericht. Das Gericht rüffelt mit dem Urteil nach Meinung des DJV-Chefs Frank Überall u.a. das Verhalten des Gesundheitsministeriums bei den Masken-Affären. Das Gericht urteilte konkret über eine Klage des "Tagesspiegels", der vom BND wissen wollte, welche Journalistinnen zu einem bestimmten Zeitpunkt Zutritt zum Geheimdienst hatten.
spiegel.de

“Tagesspiegel” startet neuen Newsletter “Morgenlage” und “Abendlage”.

Tagesspiegel baut sein Newsletter-Konzept um und verschickt künftig werktags zweimal täglich überregionale Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die "Morgenlage" erscheint um 6 Uhr, die "Abendlage" um 18 Uhr. Der neue Newsletter wechselt die "Morgenlage Politik", "Morgenlage Wirtschaft" und die "Fragen des Tages" ab.
newsletter.tagesspiegel.de

“Tagesspiegel”: Lina Rusch leitet Infodienst zu Digitalisierung und KI.

Tagesspiegel: Lina Rusch ist seit Anfang Juli neue Redaktionsleiterin des Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI. Sie folgt auf Miriam Schröder, die im April zur geschäftsführenden Redakteurin für die Bereiche Background und Wirtschaft befördert worden ist. Rusch kam 2016 zum "Tagesspiegel" und ist seit Sommer 2018 Teil der Fachnewsletter-Redaktion.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Sebastian Turner wird 55.

Wir graturilieren: Sebastian Turner, Gründer des Medien-Startups Table.Media und ehemaliger "Tagesspiegel"-Herausgeber, wird heute 55. Seinen Geburtstag feiert Turner "teilgeimpft und ganz gesund im Lande". Das Beste am abgelaufenen Jahr war für ihn der "schnelle Markterfolg" seines Unternehmens in Deutschland und China. Zuletzt geärgert hat er sich über "einen eigenen Fehler". Für das kommende Jahr plant Turner allerhand "Tischlerarbeiten", gemeint ist damit der Ausbau des Newsbriefing-Angebots. Nach China.Table und dem noch recht jungen Bildung.Table soll z.B. "Europe.Table" demnächst ganz neu dazukommen. Gratulationen sind "bei Tisch" willkommen – und digital per Mail.

Willkommen im Club: Ulrike Teschke.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Nach fast 20 Jahren in Diensten des Zeit Verlags wechselt Ulrike Teschke 2017 in die Geschäftsführung des Verlags des "Tagesspiegels". Zudem engagiert sich Teschke im Vorstand der Helga-Stödter-Stiftung für Frauen in Führungs­positionen. Teschke ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macherinnen in Deutschland.
turi2.de/koepfe (Profil Teschke)

Theresa Böschen wird Head of Product beim “Tagesspiegel”.

Funke übergesprungen: Theresa Böschen stößt ab August als Head of Product zum "Tagesspiegel" und verantwortet die digitale Produktentwicklung. Sie folgt auf Christian Bigge, der zum Softwareunternehmen Stibo DX wechselt. Böschen kommt von Funke, wo sie bei den News-Plattformen ebenfalls die digitale Produktentwicklung geleitet hat und berichtet künftig an die "Tagesspiegel"-Geschäftsführung.
tagesspiegel.de

Der “Tagesspiegel” startet ein neues Finanzmarkt-Briefing.

Finanzieller Zungenbrecher: Der "Tagesspiegel" startet das neue Finanzmarkt-Briefing Tagesspiegel Background Sustainable Finance unter Leitung von Thomas Wendel. Der wöchentliche Newsletter soll sich mit nachhaltigen Finanzmärkten beschäftigen, Termin-Tipps liefern und wichtige Akteurinnen der Branche vorstellen. Wendel kommt vom GDV-Magazin Postionen, wo er als Chefredakteur arbeitete.
tagespiegel.de, backgroundtagesspiegel.de