“Tagesspiegel” bekommt 2020 eine Paywall.

Tagesspiegel errichtet 2020 online eine Paywall, berichtet das "Medium Magazin". "T Plus" solle nach dem Freemium-Modell funktionieren, welche Artikel etwas kosten, entscheide künftig womöglich künstliche Intelligenz statt menschliche Redakteure. Tagesspiegel.de bekommt einen Relaunch, in diesem Zuge steigt die Redaktion auf das browserbasierte System Cue um. Bisher arbeitet der "Tagesspiegel" parallel mit acht verschiedenen Systemen.
presseportal.de

“Tagesspiegel” startet Briefing zu Gesundheitsthemen.

Tagesspiegel will sich stärker in den Themen Gesundheit und E-Health positionieren. Dafür holt die Zeitung den Autor und Journalist Thomas Trappe, der zuletzt für den Ärztenachrichtendienst tätig war. Trappe übernimmt die redaktionelle Verantwortung für ein neues Background-Briefing zu Gesundheitsthemen, das ab Januar Presseschau, eigene Recherchen und Analysen liefern soll. Das kostenpflichtige Angebot ergänzt die bereits bestehenden zu den Feldern Digitalisierung, Energie und Klima sowie Mobilität.
tagesspiegel.de

“Tagesspiegel” startet Newsletter mit Tipps für Ausflüge ins Berliner Umland.

Tagesspiegel will Berliner ins Umland locken und weitet sein Newsletter-Angebot aus. Ab heute gibt es jeden Donnerstag den kostenlosen Newletter "Berliner – draußen". Darin liefert die Redaktion Ausflug- und Veranstaltungstipps aus dem Berliner Umland. Sie stellt Künstler und Gastronomen vor, aber gibt auch Tipps für Picknick-Orte oder Wanderungen.
tagesspiegel.de

Klaus Brinkbäumer schreibt “SpiegelStrich”-Kolumne beim “Tagesspiegel”.

Tagesspiegel gewinnt Ex-"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer als Kolumnisten. Der passende Titel für seinen wöchentlichen Auftritt lautet "SpiegelStrich" – Brinkbäumer will über Politik und ihre Sprache schreiben. Er arbeitet bereits als Autor für die "Zeit" im Holtzbrinck-Universum und fand zuletzt kritische Worte für sein Ausscheiden beim "Spiegel".
new-business.de, turi2.de (Background)

Julia Richter wird Direktorin Politische Kommunikation beim “Tagesspiegel”.

Tagesspiegel holt Julia Richter von der Pharma-Lobby und macht sie zur Direktorin Politische Kommunikation. Richter soll politische Entscheider beraten und spezielle Angebote für die Gesundheitswirtschaft konzipieren. Mit Agenda, Morgenlage und Politikmonitoring hat der "Tagesspiegel"-Verlag mehrere Dienste für Experten aufgebaut.
tagesspiegel.de

Bundesregierung muss “Tagesspiegel” vorerst nicht über Teilnahme von AKK an “Morgenlagen” informieren.

Tagesspiegel erfährt vorerst nicht, ob und wie oft Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Chefin an den "Morgenlagen" im Kanzleramt teilgenommen hat. Das Verwaltungsgericht Berlin lehnt den Antrag auf einstweilige Anordnung ab. Es sei kein "gesteigertes öffentliches Interesse" erkennbar, somit läge keine Eilbedürftigkeit vor. Dagegen hat der "Tagesspiegel" Beschwerde beim OVG Berlin-Brandenburg eingelegt. In der Sache selbst ist noch nicht entschieden.
rp-online.de, handelsblatt.com

Früherer “Tagesspiegel”-Bildungsexperte Uwe Schlicht, 81, ist tot.

Uwe Schlicht, 81, ist tot: Der ehemalige "Tagesspiegel"-Journalist starb am Freitagabend nach langer schwerer Krankheit in Berlin. Er schrieb mehr als 40 Jahre lang über die Berliner Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungspolitik und war auf diesem Gebiet eine Instanz. Uwe Schlicht war Ressortleiter und rief eine tägliche Bildungsseite ins Leben. 2002 ging er in den Ruhestand, 2003 verlieh ihm die FU Berlin den Ehrendoktor für sein journalistisches Lebenswerk.
tagesspiegel.de (Todesmeldung), tagesspiegel.de (Archiv-Artikel von Schlicht)

Checkpoint-Newsletter: Lorenz Maroldt ist reif für die Insel.

Tagesspiegel will seinen Checkpoint-Newsletter ein Jahr lang mit Meldungen von Norderney anreichern und dafür im monatlichen Wechsel Mitarbeiter auf die ostfriesische Insel schicken. Das Team bewirbt sich auf ein Blogger-Programm der Insel, das Kamera, Computer, eine möblierte Wohnung und 450 Euro Taschengeld pro Monat umfasst.
per Mail, twitter.com (2-Min-Video)

“Tagesspiegel” holt Ombudsfrau und wählt Vertrauenspersonen.

Tagesspiegel setzt nach Vorwürfen sexueller Belästigung die Ombudsfrau Christine Lüders ein, schreibt der "Journalist". Die Ex-Chefin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes soll prüfen, ob es beim "Tagesspiegel" strukturelle Sexismus-Probleme gibt. Die Belegschaft hat auch vier Vertrauenspersonen gewählt. Ein langjähriger Journalist des Hauses bleibt vorerst freigestellt, weil er mutmaßlich Frauen belästigt hat.
journalist-magazin.de, turi2.de (Background)

Analyse: Umbau bei IQ Media könnte “Süddeutscher” und “FAZ” die Tür öffnen.

IQ Media: Der Umbau beim Holtzbrinck-Vermarkter könnte eine Brücke sein, um auch die "Süddeutsche" und die "FAZ" an Bord zu holen, schreibt Roland Pimpl. IQ Media kümmert sich künftig nur noch um Mediaagenturen und Mandanten, "SZ" und "FAZ" müssten somit nicht mehr befürchten, dass Holtzbrinck in einer Allianz "über Gebühr von ihren Kunden profitiert".
horizont.net (frei nach Registrierung), turi2.de (Background)

Holtzbrinck streicht Vermarkter IQ Media zusammen – zugunsten der Einzel-Titel.


Neuer IQ-Test: Holtzbrinck baut seinen Vermarkter IQ Media radikal um, schreibt Roland Pimpl bei Horizont.net. Von bisher 70 Mitarbeitern sollen noch 20 bleiben, die übrigen 50 in den einzelnen Verlagen unterkommen. Auch an der Spitze des Vermarkters gibt es einen Wechsel: Geschäftsführer Stefan Knieß (Foto, links) geht im Herbst und Julia Schleunung (Foto, rechts), bisher Sales Director, übernimmt. Damit verabschiedet sich die Holding von der Gemeinschafts-Vermarktung seiner Titel. "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche", "Zeit" sowie "Tagesspiegel" sollen Kunden künftig direkt ansprechen. Die Rest-IQ-Media soll sich um Agenturen und das Mandantengeschäft kümmern, etwa die Vermarktung von "Mare" und den Mercedes-Magazinen.

Die gemeinschaftliche Vermarktung der Holtzbrinck-Titel hat sich offenbar nicht bewährt, glaubt Roland Pimpl als Grund für den Umbau. Damit geht Holtzbrinck einen radikal anderen Weg als andere großen Player im Markt: Bei Bertelsmann etwa wachsen Inhalte in der Content Alliance und Vermarktung in der Ad Alliance konzernweit und medienübergreifend immer weiter zusammen.
horizont.net (nach Registrierung frei)

Verlage und Digitalunternehmen gründen Austauschforum OP next.

Online-Publisher im deutschsprachigen Raum haben den Verein OP next gegründet, in dem sie sich über digitale Produktentwicklungen austauschen wollen. Die Plattform richtet sich an Publisher, die überregional journalistische Digitalprodukte herausgeben. Zu den Gründungsmitgliedern zählen u.a. "Spiegel", "Standard", Golem.de, Gruner + Jahr, die "Neue Zürcher Zeitung", Tamedia und Zeit Online.
opnext.info

“DNV”: Berliner Zeitungsboten tragen testweise Einkauf Aktuell aus.

Deutsche Post testet in Berlin eine Fremdzustellung ihrer Werbesendung Einkauf Aktuell, berichtet "DNV". Statt Postboten sollen für sechs Monate die Zeitungsboten von Berlin Last Mile zum Einsatz kommen. Die Firma gehört dem Logistiker Fiege sowie den Berliner Töchter-Verlagen von DuMont, Holtzbrinck und Funke. Einkauf Aktuell erreicht nach eigenen Angaben 20 Mio Haushalte, in Berlin sind es jeden Samstag 1,8 Mio Exemplare.
dnv-online.net

BuzzFeed: “Tagesspiegel” stellt Mitarbeiter nach Vorwürfen sexueller Belästigung frei.

Tagesspiegel stellt einen Mitarbeiter nach Vorwürfen sexueller Belästigung bis zur abschließenden Klärung frei. Eine Kollegin wirft ihn vor, sie bei einer Taxifahrt an die Brust gefasst zu haben. Der Mitarbeiter bestreitet die Vorwürfe – es handele sich um eine Rufmordkampagne. Wie BuzzFeed berichtet, wurde die Chefredaktion erstmals 2012 über das "grenzüberschreitende Verhalten" des Redakteurs informiert. Chefredakteur Lorenz Maroldt seien inzwischen drei weitere Kollegen genannt worden, denen unangemessenes Verhalten vorgeworfen wird – "von verbaler Übergriffigkeit bis hin zu sexueller Belästigung". Für die Aufarbeitung der Vorkommnisse setzt der "Tagesspiegel" nun eine Ombudsfrau ein. Sie soll den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch künftig als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen.
buzzfeed.com, tagesspiegel.de

Zitat: Einmal gedruckt, sind die Entscheidungen gefallen, sagt Mathias Müller von Blumencron.

"Der Unterschied zu Online ist: Irgendwann musst du dich entscheiden, und wenn es gedruckt ist, lässt es sich nicht mehr ändern."

Mathias Müller von Blumencron, Blattmacher beim "Tagesspiegel", spricht im "Horizont"-Interview über den Unterschied zwischen Print- und Digital-Arbeitsalltag.
"Horizont" 18/2019, S. 10 (Paid), turi2.de (Background)

“Tagesspiegel”: Ab Mai kostet der Checkpoint, Bezahlsystem für Tagesspiegel.de soll folgen.


Cashpoint: Der Tagesspiegel hebt die Bezahlschranke und macht den Newsletter Checkpoint ab Mitte Mai kostenpflichtig, sagt Lorenz Maroldt im "Horizont"-Interview. Der Newsletter kommt künftig in zwei Fassungen: Eine abgespeckte Version bleibt kostenlos verfügbar, das längere Original enthält Exklusiv-Infos, einen täglichen Comic, Verlosungen und Vorteilsangebote.

Abonnenten zahlen 6,99 Euro im Monat, das Jahresabo kostet 5 Euro monatlich. Der Checkpoint wird in diesem Zuge erweitert und erscheint an sechs Tagen in der Woche, also auch am Wochenende. Später sollen zudem App und Website überarbeitet werden und ein Bezahlsystem für Tagesspiegel.de folgen.
"Horizont" 18/2019, S. 10 (Paid)

“Tagesspiegel”-Türkei-Korrespondent Thomas Seibert erhält Akkreditierung zurück.

Tagesspiegel: Türkei-Korrespondent Thomas Seibert darf wieder aus Istanbul berichten. Die türkische Regierung hat seine Akkreditierung verlängert. Vor vier Wochen hatte der Entzug der Pressekarten von Seibert sowie ZDF-Korrespondent Jörg Brase diplomatische Verstimmungen verursacht. Brase erhielt seine Akkreditierung schon nach zwei Tagen zurück.
faz.net, tagesschau.de, turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Stephan-Andreas Casdorff wird 60.


Wir graturilieren: "Tagesspiegel"-Herausgeber Stephan-Andreas Casdorff wird heute 60 Jahre alt. Diesen besonderen Tag will der gebürtige Kölner mit denen verbringen, "die mich halten, mit der Familie". Casdorff wird heute in Erinnerungen schwelgen beim Betrachten von Bildern.

Sein letztes Jahr in den persönlichen 50ern sei geprägt gewesen von Wertschätzung – Casdorff wechselte nach 14 Jahren als Chefredakteur auf den Posten des Herausgebers. Dort wünscht er sich fürs neue Lebensjahr: zu lernen, mehr zu wissen und ein Symposium. Gratulationen erreichen ihn per E-Mail oder per Brief, denn gute Briefe, mit Seele, seien wie gute Freunde.

Hatice Akyün und Robert Ide schreiben Kolumnen für den “Tagesspiegel”.

Tagesspiegel bekommt neue Kolumnen: Hatice Akyün (Foto) schreibt samstags im wöchentlichen Wechsel mit Pascale Hugues für das Ressort Meinung/Causa. Sie war bisher Kolumnistin der "Bild am Sonntag" und schrieb bereits von März 2011 bis Ende 2014 "Tagesspiegel"-Kolumnen. Harald Martenstein gibt nach 20 Jahren seine Berlinale-Kolumne an Robert Ide, Geschäftsführender Redakteur und Leiter der Berlin-Redaktion, ab. Deniz Utlu beendet seine Kolumne "Einträge ins Logbuch" und bleibt Essayistl
tagesspiegel.de

“Tagesspiegel” adelt das Datenjournalismus-Team zum Innovation Lab.

Tagesspiegel institutionalisiert sein Datenjournalismus-Team und nennt es nun Innovation Lab. Es besteht aus insgesamt fünf Redakteuren, Entwicklern und KI-Experten, Leiter ist Hendrik Lehmann. Das Team soll den "Tagesspiegel" auf die "kanalübergreifende Zukunft des Journalismus" vorbereiten und wurde bereits für seine Arbeit "Radmesser" ausgezeichnet.
per Mail, turi2.de (Background Radmesser)

“Tagesspiegel” macht Penelope Winterhager zur Chief Creative Officer.

Tagesspiegel macht Penelope Winterhager zum Chief Creative Officer. In der neugeschaffenen Position soll sie für den Verlag neue Produkte und Plattformen mit Berlin als Bezug entwickeln und umsetzen. Winterhager war bisher Verlagsleiterin für "Politik und Konzepte". Für sie rückt die bisherige Vize-Verlagsleiterin Susan Knoll auf. Vor kurzem hat der "Tagesspiegel" mit Robin Müller zudem erstmals einen Chief Technology Officer angestellt.
tagesspiegel.de (Winterhager), tagesspiegel.de (Müller)

“Tagesspiegel” veröffentlicht Magazin “Tagesspiegel Winterglück”.

Tagesspiegel veröffentlicht heute das Magazin "Tagesspiegel Winterglück". Auf 136 Seiten für 9,80 Euro erhalten Leser 200 Empfehlungen für den Winter in Berlin und der Umgebung. Das Heft teilt sich in die vier Kapitel Bewegen, Entspannen, Erleben und Genießen. Darin stellt "Tagesspiegel Winterglück" unter anderem Kulturangebote und Parks vor, bietet aber auch Tipps für die Entspannung daheim.
tagesspiegel.de

“Tagesspiegel” startet einen Infodienst zu Digitalisierung und KI.

Taggesspiegel verschickt täglich 6 Uhr den Newsletter Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI. Er enthält u.a. eine internationale Presseschau, Analysen und Leseempfehlungen. Sascha Klettke und Sonja Alvarez leiten dafür ein eigenes Redaktionsteam. Es arbeitet mit der "Tagesspiegel"-Hauptstadtredaktion und dem Tagesspiegel Politikmonitoring zusammen. Der "Tagesspiegel" hat bereits einen Info-Dienst für Energie-Experten, beide Dienste sind kostenpflichtig.
tagesspiegel.de, turi2.de (Energie-Dienst)

Tagesspiegel und Zeit Online dokumentieren Todesopfer rechter Gewalt.

Klick-Tipp: Tagesspiegel und Zeit Online haben gemeinsam zu Todesopfern rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung recherchiert. Eine interaktive Karte dokumentiert alle Opfer und Taten seit 1990. Den Recherchen zufolge wurden doppelt so viele Menschen von rechten Tätern umgebracht, wie die Behörden bisher sagen.
zeit.de, tagesspiegel.de

“Tagesspiegel”: Ex-Volos Anna Sauerbrey und Christian Tretbar werden Mitglieder der Chefredaktion.

Tagesspiegel macht Anna Sauerbrey, 38, und Christian Tretbar, 39, zu Mitgliedern der Chefredaktion um Lorenz Maroldt und Mathias Müller von Blumencron. Anna Sauerbrey hat beim "Tagesspiegel" volontiert und leitet das Ressort Meinung/Causa. Christian Tretbar, ebenfalls Ex-Volo, ist seit 2017 Online-Chefredakteur.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Mathias Müller von Blumencron wird Chefredakteur des “Tagesspiegel”.


Vom Main an die Spree: Der "Tagesspiegel" holt Mathias Müller von Blumencron, zuletzt Digitalchef der "FAZ", als Chefredakteur nach Berlin. Er soll die Hauptstadtzeitung von Holtzbrinck künftig gemeinsam mit Lorenz Maroldt leiten. Der bisherige Co-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff "wechselt in den Kreis der Herausgeber", schreibt der Verlag in einer Pressemitteilung. Er steht seit 2004 an der Spitze des "Tagesspiegel". Welche Rolle er neben den Herausgebern Giovanni di Lorenzo und Sebastian Turner einnehmen wird, lässt der Verlag offen.

Hinter der Berufung Blumencrons dürfte Turner persönlich stehen. Er nennt den Neuzugang "eine exzellente Wahl, um das Profil des Tagesspiegels als Leitmedium der Hauptstadt weiter zu schärfen". Den bisherigen ersten Journalisten Maroldt und Casdorff klopft Verleger Dieter von Holtzbrinck auf die Schulter und lobt sie für den Erfolg der Zeitung.

Der "Tagesspiegel" hat seit 1998 rund 20 % Auflage verloren. In den vergangenen Jahren ging es für die Zeitung im umkämpften Hauptstadtmarkt wieder leicht nach oben. Die verkaufte Auflage liegt laut IVW derzeit bei 110.749 Exemplaren.
tagesspiegel.de (Pressemitteilung), turi2.de (Background)

Hinweis: In einer früheren Version dieses Textes hieß es, Casdorff sei seit 2014 Chefredakteur. Das war ein Zahlenfehler. Wir bitten diesen zu entschuldigen.

“Tagesspiegel” macht Leser zu Abstandsmessern im Fahrradverkehr.


Ja wir san am Radl nah: Der "Tagesspiegel" startet das Crossmedia-Projekt Radmesser, mit dem die Zeitung herausfinden möchte, wie gefährlich der Straßenverkehr für Radfahrer in Berlin ist. Gemeinsam mit Experten hat der "Tagesspiegel" dazu einen Abstandssensor entwickelt. 100 dieser Sensoren will die Zeitung an Freiwillige verteilen, die acht Wochen mit dem Gerät am Rad fahren sollen. Durch möglichst viele verschiedene Teilnehmer will die Redaktion so besonders gefährliche Stellen für Radfahrer ausfindig machen.

In einer ersten Veröffentlichung zeigt der "Tagesspiegel" mit interaktiven Grafiken bereits Messergebnisse einer ersten Fahrt sowie Statistiken zu den Radwegen in Berlin. Das Medieninnovationszentrum Babelsberg fördert das Projekt,
tagesspiegel.de, interaktiv.tagesspiegel.de

Tagesspiegel erscheint zum Christopher Street Day in Regenbogenfarben.

Tagesspiegel hüllt sich heute anlässlich des Christopher Street Days mit einer Sonderausgabe in Regenbogenfarben – dem internationalen Symbol der LGBTI-Bewegung. Mit der Aktion will der Tagesspiegel ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt setzen. Zur CSD-Parade in Berlin sollen die bunten Blätter verteilt werden. Die Aktion ist in Zusammenarbeit mit Scholz & Friends entstanden.
per Mail

Maroldt: Kombination von Fachnewsletter und Zeitung schafft Chancen.

Paid Content: Zusammenarbeit von Bezahl-Fachnewsletter Background und Tageszeitungs-Redaktion ist ein großer Vorteil, sagt "Tagesspiegel"-Chef Lorenz Maroldt im Interview mit Christian Meier und Stefan Winterbauer. Allein der Background-Newsletter über Energiethemen beschäftigt sieben Mitarbeiter. Die Paid-Content-Angebote deutscher Verlage seien im Schnitt zu teuer, meint Maroldt.
meedia.de (45-Min-Audio), turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Stefan Niggemeier und Harald Martenstein führen ein Streitgespräch.

Lese-Tipp: Stefan Niggemeier und Harald Martenstein treffen sich zum Streitgespräch. Die beiden Lieblings-Streithähne diskutieren über Privilegien alter weißer Männer und Martenstein wirft Niggemeier vor, schlecht zur Herkunft des Begriffs "Nacht der langen Messer" recherchiert zu haben.
uebermedien.de (Paid)

“Tagesspiegel” bringt sechsseitige Beilage von Exiljournalisten.

Tagesspiegel bringt am 16. Juni eine sechsseitige Beilage mit dem Titel "Heimaten". Exiljournalisten aus Syrien, Afghanistan und Ägypten schreiben darin über ihre Erfahrungen. Die Beilage ist Teil des Projekts #jetztschreibenwir, das der "Tagesspiegel" seit zwei Jahren gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Robert Bosch Stiftung durchführt.
tagesspiegel.de

Hör-Tipp: Lorenz Maroldt spricht über Umgang mit “Vogelschiss”-Aussage.

Hör-Tipp: "Tagesspiegel"-Chef Lorenz Maroldt berichtet im Deutschlandfunk von einem "überwältigenden Leser-Echo" auf die AfD-kritische Titelseite zur "Vogelschiss"-Aussage von AfD-Politiker Alexander Gauland. Gaulands Äußerung zeige seine Geisteshaltung. Es sei falsch, dauernd zu fragen, ob die Diskussion über ein Thema der AfD schade oder nutze. Die Flüchtlingskrise sei kein AfD-Thema, sondern ein gesellschaftliches Thema, sagt Maroldt.
deutschlandfunk.de (7-Min-Audio)