Pandemie könnte 2021 zu einer Erstausstrahlungslücke führen.

Kein Drehbuch: Corona hat die Film- und TV-Industrie nach wie vor im Griff, schreibt Petra Schwegler über den Zustand der krisengeprägten Filmbranche. Obwohl inzwischen wieder gedreht wird, könnte es 2021 zu einer "Erstausstrahlungslücke" kommen. Insbesondere ARD und ZDF fehle es an Nachschub - betroffen sei auch der "Tatort"-Sendeplatz am Sonntagabend.
blog.medientage.de

“Tatort” dreht wieder.

Tatort dreht wieder: Mit 10 Wochen Corona-Verspätung nehmen die saarländischen TV-Kommissare ihre Ermittlungen wieder auf. Auch der SWR setzt seine Dreharbeiten an einer unterbrochenen Produktion ab kommender Woche fort, der NDR plant ebenfalls für Juni die Wiederaufnahme eines Borowski-Drehs. Der HR geht es langsamer an: Dort sollen die Produktionen erst im Frühherbst wieder starten.
derstandard.at

“Tatort” leidet unter Corona und Sparmaßnahmen.

Tatort wird wohl spätestens 2021 seltener in Deutschlands TV-Zimmern flimmern, schreibt Aurelie von Blazekovic. Zwar gebe es aktuell noch genug frische Fälle, für die Zukunft kämen aber zwei Faktoren zusammen: derzeit stockende Produktionen ob der Corona-Pandemie und Sparmaßnahmen bei den Sendeanstalten. Die könnten sogar noch größer ausfallen, wenn die geplante Erhöhung des Rundfunkbeitrags verschoben wird.
sueddeutsche.de

WDR: “Tatort”-Nachschub ist bis in die nächste Saison sicher.

"Tatort" Corona: Der Krimi-Nachschub ist auch in Lockdown-Zeiten sicher, sagt WDR-"Tatort"-Experte Ulrich Noller im Medienmagazin von WDR5. Die "Tatorte" bis zur Sommerpause seien fertig und auch einige Filme für die neue Saison. Derzeit sind alle Dreharbeiten ausgesetzt. Die Produktion einer Doppelfolge für das "Tatort"-Jubiläum im November stocke. Die Filme würden aber rechtzeitig fertig, wenn die Produktionen noch im Mai weitergehen.
wdr.de (11-Min-Audio)

RTL und SWR streichen Produktionen, Medientage Mitteldeutschland abgesagt.

Corona-Absagen: RTL cancelt sein Oster-Musik-Event Die Passion. Auch eine Produktion ohne Publikum sei nicht mehr möglich, da die Stadt Essen Veranstaltungen mit mehr als 15 Personen auf öffentlichen Flächen untersagt. Der SWR bricht die Dreharbeiten für den nächsten "Tatort" aus Ludwigshafen ab. Auch die Medientage Mitteldeutschland finden 2020 nicht statt.
dwdl.de (RTL), tagesspiegel.de (SWR), flurfunk-dresden.de (Medientage)

Zahl des Tages: Der “Tatort” erreicht 2019 im Schnitt 9 Mio Zuschauer.

Zahl des Tages: Krimisüchtige 9 Mio Zuschauer lockt der "Tatort" 2019 im Schnitt an – 300.000 mehr als 2018. Das entspricht einem Marktanteil von rund 25,8 % (24,9 %). Die besten Zuschauerzahlen erreichte dabei erneut das Ermittlerteam aus Münster. Auch das Ermittlerduo aus Österreich lockte überdurchschnittlich viele Zuschauer vor die Bildschirme.
spiegel.de

Schauspielerin Friederike Kempter verlässt Liefers und Prahl beim “Tatort Münster”.

Ausermittelt: Schauspielerin Friederike Kempter steigt aus dem "Tatort Münster" aus, schreibt die "Bild". Nach 17 Jahren verlasse sie "aus persönlichen Gründen" die Krimireihe. Die Ermittler aus Münster zählen mit bis zu 15 Mio Zuschauern zum quotenstärksten "Tatort"-Team der ARD. Axel Prahl und Jan Josef Liefers habe Kempter ermutigt, "so lange es allen Spaß mache" weiterzudrehen.

Die letzte Klappe mit Kempter für den Fall "Limbus" fiel bereits, Ausstrahlung soll im Frühjahr 2020 sein. Kempter wurde 2018 erstmals Mutter und wolle sich nach dem "Tatort"-Abschied künftig auf andere Projekte konzentrieren, schreibt die "Bild". Als Ermittlerin Nadeshda Krusenstern gehört sie seit Oktober 2002 zum Münster-Cast.
"Bild". S. 4 (Paid)

Der NDR bringt seine kommenden Folgen des “Tatort” auch als Podcast.

Tatort für die Ohren: Der NDR bringt die beiden kommenden Folgen der ARD-Krimireihe auch als Podcast in die ARD Audiothek. Den Auftakt macht die neue Folge "Querschläger" mit Wotan Wilke Möhring, Franziska Weisz und Milan Peschel, die das Erste am Sonntag im TV ausstrahlt und die ab Freitag als Audio-Fassung verfügbar ist. Später will der NDR auch eine neue Folge mit Til Schweiger und Fahri Yadim parallel zur TV-Ausstrahlung als Podcast anbieten.
presseportal.de

Zitat: “Tatort” ist eine Gute-Nacht-Geschichte, sagt TV-Kommissarin Friederike Kempter.

"Das sind Gutenachtgeschichten, die niemandem wehtun sollen, weit entfernt von dem Schmerz, den ein Gewaltverbrechen im realen Leben auslösen würde."

"Tatort"-Kommissarin Friederike Kempter, 40, sagt im Interview mit "Zeit Verbrechen", der "Boom der TV-Krimis" sei ein "merkwürdiges Phänomen" und sie selbst kein großer Krimi-Fan.
zeit-verlagsgruppe.de

Zahl des Tages: “Tatort” stellt mit 127 TV-Leichen die Mordstatistik auf den Kopf.

Zahl des Tages: Fiktive 127 TV-Leichen gibt es allein im "Tatort"-Rekordjahr 2014 - so viele wie bisher in keinem anderen Fernsehjahr, zählt das RND. In den Anfangsjahren des ARD-Klassikers waren es jährlich nur 26 TV-Tote. Die Anzahl der Morde hat sich in den letzten 25 Jahren in der Realität halbiert, beim "Tatort" steigt die durchschnittliche Zahl der TV-Leichen dagegen.
rnd.de

“Tatort”-Schauspielerin Almila Bagriacik streitet sich mit dem Ex-Manager um Provisionen.

ARD: "Tatort"-Schauspielerin Almila Bagriacik streitet sich mit ihrem Ex-Manager Samir Osman um nicht gezahlte Provisionen, schreibt "Bild am Sonntag". Zudem habe die Schauspielerin private Schulden beim Ex-Manager. Zu keiner Zeit habe Bagriacik erklärt, "keine berechtigen Provisionszahlungen mehr leisten zu wollen", kontert ihr Anwalt.
"Bild am Sonntag", S. 38 (Paid)

Im “Tatort” sterben mehr Menschen als in der Realität.

Tatort ist viel mörderischer als die Realität, sagt eine Auswertung von tatort-blog.de und der "Süddeutschen". Laut Kriminalstatistik gab es 2018 in Deutschland 386 Mordopfer, allein in der am Sonntag beendeten "Tatort"-Saison starben 76 Menschen. Morde an ausländischen Opfern spielten im "Tatort" kaum eine Rolle, Morde innerhalb der Familie seien unterrepräsentiert.
"Süddeutsche Zeitung", S. 26 (Paid)

Basta: Schweiger-“Tatort” ist reif für die Insel.

Eiland der Hoffnung: Til Schweiger dreht seinen nächsten "Tatort" auf der Insel Neuwerk im Wattenmeer – Kommissar Tschiller brauche einen gechillten Neuanfang. Vielleicht sucht Schweiger, zuletzt wegen gefloppten Honig-Kopfes belächelt und als Kommissar umstritten, auch eine neue Zielgruppe – das Pilcher-Publikum sitzt auf dem Trockenen und ist mit Insel-Stoff gut zu ködern.
dwdl.de

“Tatort” zeigt Journalisten stets als eitle Fatzkes, kritisiert Karl-Markus Gauß.

Tatort und andere TV-Formate denunzieren oft Journalisten und stellen sie als charakterlose Boulevard-Bösewichte dar, kritisiert Karl-Markus Gauß. In Zeiten, in denen Journalisten "inhaftiert, malträtiert, mit Arbeitsverbot belegt" werden, hält er es für "erbärmlich", auf diese Art den Vorurteilen gegenüber Journalisten Vorschub zu leisten.
sueddeutsche.de

Zitat: Regisseur Christian Alvart stört der “heilige Ernst” bei “Tatort”-Diskussionen.

Christian Alvart"Wir konnten eine neue Welt erschaffen und haben mit Til Schweiger einen sehr physischen Darsteller, der solche Steve-McQueen- oder Bruce-Willis-artigen Figuren glaubwürdig verkörpern kann."

Regisseur Christian Alvart erklärt im Interview mit der "Süddeutschen", was ihn am "Tatort"-Drehen reizte und dass ihm "der heilige Ernst auf den Keks" ging, mit dem über den "Tatort" diskutiert wurde.
sueddeutsche.de

Weiteres Zitat über seine Zusage als Regisseur für den "Tatort":
"Die Redakteurin Jeanette Würl vom NDR hat mich mit ihrer Leidenschaft angesteckt. Sie fragte, ob ich Lust hätte, für den Kieler Tatort eine Henning-Mankell-Vorlage als Thriller zu inszenieren, weil sie meine Arbeit und Vorliebe für das Genre kannte. Vor der Ausstrahlung ist sie leider verstorben. Mankell lese ich auch privat. Zu meiner Entscheidung hat auch beigetragen, dass ich, als das Angebot kam, am nächsten Sonntag den Tatort angeguckt habe und wie weggeblasen war."

“Tatort”-Schauspieler Axel Prahl ist Opfer von Identitätsdiebstahl.

"Tatort"-Schauspieler Axel Prahl erhält regelmäßig Post von Inkasso-Unternehmen, berichtet die "Bild". Hintergrund seien Einkäufe von Betrügern, die Prahls Identität im Internet verwenden. "Erst kriegt man einen Schock, wenn solche Post ins Haus flattert. Mittlerweile ist es schon Routine, dann bei der Polizei die Vorgangsnummer für den Betrug durchzugeben", so der Schauspieler.
"Bild" S. 4 (Paid)

Meinung: “Tatort”-Wiederholungen am 1. Mai zeigen Programm-Armut der Dritten.

Acht Tatort-Wiederholungen am 1. Mai legen die Programm-Armut der dritten ARD-Sender bloß, kritisiert Joachim Huber. In den ARD-Magazinen werde "Vielfalt nur mit wechselnden Kulissen und Moderatoren vorgetäuscht". Es sei schade um das Beitragsgeld, dass die dritten Sender sich einzeln am bundesweiten Problem Rückenschmerzen abarbeiten. In den Dritten sei zwar Regionales zu finden, aber nichts Originelles.
tagesspiegel.de

Basta: “Bild” kritisiert Fehler in der Handlung des “Tatorts”.

Verdrehte Geschichte: Der "Tatort Meta" lässt den BND-Vorläufer Organisation Gehlen im Untergrund bis heute fortbestehen. Wahrheitsexperten von "Bild" vermissen bei der Geschichte Hand und Fuß: In Kliniken gibt es normalerweise keine gemischtgeschlechtlichen Zimmer und die "Tatort"-Macher verschieben die Kontrolle des Auslandsgeheimdienstes vom Kanzleramt zum Innenministerium.
bild.de, morgenpost.de

Zitat: Ulrich Tukur sieht Machtmissbrauch auch in Politik und Wirtschaft.

"Übe­r­all sit­zen Men­schen, de­nen Macht als Ersatzbefriedigung für et­was dient, was tief in ih­rem In­nern nicht funk­tio­niert."

Schauspieler und "Tatort"-Kommissar Ulrich Tukur sagt im "Spiegel"-Interview, im Film und Theater sei Macht als Trieb­be­frie­digung nur besonders deutlich zu sehen, weil dort mit Emotionen gearbeitet wird. Im Fall Dieter Wedel plädiert er dafür, die Vorwürfe "in der Ruhe ei­nes Gerichtssaals" zu ver­han­deln.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Weitere Zitate aus dem Interview:
Über die Vorwürfe gegen Wedel:
"Ich möch­te, dass das nicht wahr ist. Sehe aber, dass da et­was ist. Auf der ei­nen Sei­te will ich ihn schüt­zen. Auf der an­de­ren Sei­te fällt es mir schwer. Ich weiß nicht, was ich den­ken soll."

Zu Nachbearbeitungen von Filmen wegen Verfehlungen der Schauspieler:
"Ich fin­de es auch fa­tal, dass Ke­vin Spacey nach Be­läs­ti­gungs­vor­wür­fen aus sei­nem Film her­aus­ge­schnit­ten wur­de. Das ist ein mo­ra­li­scher Ri­go­ris­mus, der die Kunst zer­stört. Die Kunst, die die­se Män­ner ge­ne­riert ha­ben, ge­hört der All­ge­mein­heit. So­bald sie in der Welt ist, steht sie für sich und wird un­ab­hän­gig von ih­ren Schöp­fern."

Über Dieter Wedel:
"We­del ist ein Be­ses­se­ner. Im Gu­ten wie im Bö­sen. Wenn Schau­spie­ler nicht im­stan­de wa­ren, das um­zu­set­zen, was er sich vorstellte, ließ er sei­ner Frus­tra­ti­on schon mal frei­en Lauf. Dann konn­te er schnell un­leid­lich und cho­le­risch wer­den. Das ist aber ein Ver­hal­ten, das er mit nicht we­ni­gen sei­ner Kol­le­gen teilt."

Zitat: Ulrich Tukur beklagt Redakteure mit wenig künstlerischer Kom­pe­tenz.

"Nur ist es eben leider so, dass bei eini­gen Fernsehsendern Men­schen mitreden, die es bes­ser nicht täten. Da kom­men Ein­sprü­che und Rat­schlä­ge, die der­ar­tig an den Haa­ren her­bei­ge­zo­gen sind, dass man aus dem Stau­nen nicht her­aus­kommt."

"Tatort"-Kommissar Ulrich Tukur sagt im "BamS"-Interview, dass er sich nicht von Redakteuren, "die Angst um ihren Pos­ten haben und nicht unbedingt mit künstlerischer Kompetenz glän­zen" in die Stof­fe hin­ein­re­den lassen will.
"Bild am Sonntag", S. 40-41 (Paid), vorab.bams.de (Vorabmeldung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Jede Zen­sur an mei­nem Tat­ort ist inak­zep­ta­bel."

"Wer den Zuschau­ern stän­dig Brei vor­setzt, ris­kiert, dass sie ihre Zäh­ne verlieren. Man muss auch mal kau­en! Sonst ver­reckt das For­mat an sich selbst."

"Wenn die Ansa­ge von oben käme, die Dreh­bü­cher abzu­mil­dern, dann wür­de ich mich herz­lich für acht tol­le Fil­me bedan­ken und Herrn Murot an sei­nem Hirn­tu­mor ster­ben las­sen. Ich lie­be das Team um den Tat­ort, aber ich habe auch kei­ne Angst vor Tren­nun­gen."

Basta: “FAZ” empfiehlt der AfD nach ihrer “Tatort”-Kritik eine Umbenennung.

Bündnis ohne Humor: Die AfD kritisiert, die ARD instrumentalisiere den "vielen Deutschen geradezu heiligen" "Tatort" gegen die eigene Partei. Der "Tat­ort" sei so vor­her­seh­bar wie ein Leit­ar­ti­kel im "Neu­en Deutsch­land" zu DDR-Zeiten. Die "FAZ" widerspricht und empfiehlt der Partei eine Umbenennung in LfD: La­men­tie­ren für Deutsch­land.
"FAZ", S. 13 (Paid)

Meinung: Regisseur Dominik Graf fürchtet Unterforderung der “Tatort”-Zuschauer.

Tatort: Regisseur Dominik Graf kritisiert die ARD dafür, nur noch zwei experimentelle "Tatorte" pro Jahr zuzulassen. Manches, "wovon man in Deutschland peinlicherweise immer noch glaubt, es sei 'experimentell'", gehöre längst zur internationalen Filmsprache, sagt Graf der "Bild am Sonntag". Mit "Konventionalitäts-Zwang" sichere die ARD keine Qualität. Wenn die Zuschauer "vor Unterforderung nur noch gähnen", sei der "Tatort" zerstört.
"Bild am Sonntag", S. 6/7 (Paid), vorab.bams.de, turi2.de (Background)

Zitat: Jan Josef Liefers stellt sich bei der im TV grassierenden Krimiflut die Henne-Ei-Frage.

"Mittlerweile weiß man gar nicht mehr, ob wirklich nur Krimis so viele Zuschauer anlocken - oder ob die Leute so viele Krimis gucken, weil ihnen kaum noch etwas anderes angeboten wird."

"Tatort"-Schauspieler Jan Josef Liefers diagnostiziert im Interview mit "TV Digital" dem deutschen Fernsehen ganz betriebsunblind akute Krimigrippe.
presseportal.de

ARD will dass der “Tatort” die Nerven der Zuschauer nur selten experimentell kitzelt.

ARD will experimentelle "Tatorte" nur noch zweimal jährlich produzieren. Die Krimireihe solle nicht zum Wettlauf der Redaktionen um den abgedrehtesten Film mutieren. Die neun Landesrundfunkanstalten können prinzipiell selbst über ihren jeweiligen "Tatort" entscheiden, Koordinator Gebhard Henke hat aber ein Auge auf die Inhalte und sieht den "klassischen Ermittlerkrimi" als "DNA des Tatorts.“ Denn die Zuschauer liefen vor allem dann Sturm, wenn ihr Sonntagskrimi die Realitätsnähe und die Auflösung am Schluss schuldig bleibe.
derwesten.de

“Tatort” bekommt Ableger “Lammerts Leichen” – als Mini-Webserie.

Tatort aus Dresden bekommt einen Ableger als Mini-Serie im Netz, berichtet "Bild am Sonntag". Am 6. November startet der MDR Lammerts Leichen. In den sechs jeweils fünf Minuten langen Folgen steht der Pathologe Lammert im Mittelpunkt – sonst nur Sidekick des Ermittler-Trios. Laut "BamS" ist auch eine Ausstrahlung der Serie im TV geplant.
bild.de (Paid), daserste.de

Basta: ARD-Sender überbieten sich im Vermeiden von Marken.

Etikettenschwindel: "Berger"-Bier trinken, einen "Kranschi"-Riegel essen oder die populistische NAP wählen – die ARD-Sender geben sich große Mühe, jede Produktplatzierung zu vermeiden. Das treibt manchmal seltsame Blüten. Im Schwarzwald-"Tatort" am Sonntag trinkt ein Kind z.B. "Cola 88". Irritierend: Die doppelte 8 steht in Neonazi-Kreisen für "Heil Hitler".
dwdl.de

Video-Tipp: SWR baut Stuttgarter Weinsteige in einer Halle nach.

Video-Tipp: Der SWR baut für den "Tatort: Stau", der am Sonntag ausgestrahlt wird, in einer Freiburger Halle die Stuttgarter Neue Weinsteige mit schwäbischer Gründlichkeit nach. Teil des Sets: Original-Lampen aus dem Stuttgarter Bauhof mit der richtigen Lichtfarbe. Die vermeintlichen Abgase auf Stuttgarts verstautester Straße werden am Drehort erzeugt.
swr.de (4-Min-Video), swr.de

“Tatort” demnächst ohne Andreas Hoppe.

Tatort verliert mit Andreas Hoppe einen weiteren Ermittler, berichtet die "Bild". Grund seien Unstimmigkeiten mit dem SWR. Der Schauspieler verkörpert bisher den Ko-Kommissar Mario Kopper an der Seite der von Ulrike Folkerts gespielten Lena Odenthal. Als Ersatz soll künftig die Rolle von Lisa Bitter ausgebaut werden, womit Ludwigshafen das erste feste rein weibliche Ermittler-Team im "Tatort" hätte.
"Bild", S. 4 (Paid)

Bremer “Tatort”-Kommissare steigen aus.

Tatort: Die beiden Schauspieler Sabine Postel, 62, und Oliver Mommsen, 48, kündigen ihren Ausstieg aus der Krimi-Reihe an. 2017 drehen sie als Bremer Hauptkommissare Inga Lürsen und Nils Stedefreund noch zwei Episoden, 2018 dann ihren letzten "Tatort", der Anfang 2019 zu sehen sein wird. Beide sehen in den Figuren kein weiteres Entwicklungspotenzial. Postel ist seit dem Start des Bremer "Tatorts" im Jahr 1997 dabei, Mommsen kam 2001 dazu.
bild.de, horizont.net

Zitat: Axel Ranisch will mit Improvisation mehr Humor in den “Tatort” bringen.

Settermin 'Zorn - Kalter Rauch' in Halle"Mein Problem mit dem herkömmlichen Fernsehfilm ist, dass die Kamera vor lauter Aufbauen, Ausleuchten und Proben erst eingeschaltet wird, wenn alles tot ist."

Regisseur Axel Ranisch setzt bei seinen Filmen auf Improvisation, um dem Zuschauer mehr Alltagshumor und Leben zu bieten. Am Sonntag zeigt die ARD einen "Tatort", den der Regisseur ohne Drehbuch gedreht hat.
"Süddeutsche Zeitung", S. 31 (Paid)

Harald Schmidt steigt beim Schwarzwald-“Tatort” wieder aus – noch vor Drehbeginn.

harald-schmidt150Harald Schmidt gibt dem SWR einen Korb und sagt den neuen Schwarzwald-"Tatort" schon vor Drehbeginn wieder ab. Der SWR spricht von "persönlichen Gründen" des Entertainers. Erst Anfang Dezember hatte der Sender die Rolle von Schmidt als Kriminaloberrat Schöllhammer bekannt gegeben. Er sollte den Chef des neuen Ermittler-Duos Franziska Tobler (Eva Löbau) und Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) spielen. Die Rolle werde nun gestrichen, sagt der Sender. Die Dreharbeiten sollen im März beginnen - im Herbst soll der Krimi im Ersten Premiere feiern.
presseportal.de, turi2.de (Background)