T-Mobile US startet Telefon-Hotline zur Suizidprävention.

T-Mobile US schaltet die Kurzwahl 988 frei, unter der Kund*innen eine Hilfehotline für psychische Probleme erreichen. Die US-Kommunikationsbehörde hatte die Hotline 2019 verordnet und den Anbietern bis Juli 2022 Zeit gegeben, die Kurzwahl umzusetzen. T-Mobile ist nun der erste Anbieter. Kritiker*innen bemängeln, dass die Hotline nur für Anrufe funktioniert und keine Textnachrichten empfangen kann.
theverge.com

t-online baut Berichterstattung zu Wirtschaft und Finanzen aus.

t-online setzt weiter auf reichweitenorientierte Inhalte und startet ein Wirtschafts- und Finanzangebot auf seinem Nachrichtenportal. Dafür hat t-online ein neues Ressort aufgebaut, das von Florian Schmidt redaktionell geleitet wird. Marc Schmitz, Chef der der Ströer Content Group, sagt: "Wir erreichen mit t-online 60 % der Bundesbevölkerung, und ein Großteil davon sind Finanzlaien. Diesen Nutzern wollen wir die komplizierte Welt der Finanzen spielerisch näherbringen und sie zu mündigen Anlegern machen." Helfen sollen neben Analysen und Interviews dabei auch Tools, mit denen zum Beispiel Zinsen errechnet werden können.
t-online.de

RTL und die Telekom kooperieren bei Content, Technologie und Streaming.

Neue Partner: Die Mediengruppe RTL Deutschland und die Telekom arbeiten zusammen bei der Entwicklung von Addressable TV. 2021 sollen erste gemeinsame Tests stattfinden. Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden der Telekom sagt: "Gemeinsam wollen wir die TV-Branche maßgeblich mitgestalten und im deutschen Werbemarkt neue Akzente setzen." In einem ersten Schritt der Zusammenarbeit integriert die Telekom das RTL-Streamingangebot TV Now Premium in Streaming-Angebote von MagentaTV.
presseportal.de

T-Mobile zahlt 200 Mio Dollar für die Beilegung des Sprint-Streits mit der FCC.

T-Mobile muss 200 Mio Dollar Strafe für einen Verstoß des übernommenen Mobilfunkunternehmens Sprint zahlen, entscheidet die US-Telekomaufsicht FCC. Danach wird die Untersuchung beigelegt. Sprint soll vor der Fusion mit der US-Telekom-Tochter monatlich Subventionen für Lifeline-Nutzer*innen beansprucht haben, die es nicht gab. Die staatliche Hilfe Lifeline unterstützt einkommensschwache Bürger*innen bei den Kosten für Telefon- oder Internetanschluss.
theverge.com

Die Corona-Warn-App soll schrittweise deutlich mehr Funktionen erhalten.


App durch die Mitte: Die Corona-Warn-App soll mit deutlich mehr Funktionen zu einem schärferen Schwert in der Pandemie-Bekämpfung werden, berichtet Business Insider mit Verweis auf vertrauliche Projektpläne von SAP und Telekom. Bis März 2021 sollen schrittweise zusätzliche Funktionen dazu kommen, die zum Beispiel auch die Erfassung von Kontaktdaten bei Restaurant-Besuchen ersetzen sollen. Die entsprechende Funktion planen die Entwickler*innen für Anfang 2021. Nutzer*innen könnten dann mit einem QR-Code im jeweiligen Lokal einchecken. Mit Version 1.10 sollen die Nutzer*innen ab Ende Februar genauer einsehen können, wann eine Risikobegegnung stattgefunden hat. Gleichzeitig bekommt die App ein Kontakttagebuch.

Bereits ab der Version 1.7, die wohl noch in diesem Monat ausgerollt wird, soll die Warn-App statt wie bisher einmal am Tag mehrfach täglich einen Datenabgleich durchführen, um vor eventuellen Risikobegegnungen zu warnen. Ende November soll die App zudem eine Erinnerungsfunktion erhalten, die Nutzer*innen auffordert, ein positives Testergebnis tatsächlich zu melden. Dies bleibt bislang noch in vielen Fällen aus. Im Dezember soll die App den Dokumenten zufolge zusätzlich Statistiken zur Pandemie erhalten, um die Rate der Interaktionen zu erhöhen.
businessinsider.de, spiegel.de