T-Systems übernimmt kurzfristig Impfterminvergabe in NRW.

Eingesprungen: T-Systems hat vor Ostern kurzfristig eine Hälfte der Impfterminvergabe von NRW übernommen. Der Auftrag stammt von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, deren eigene IT zu Jahresbeginn ob des Impf-Runs viele Serverausfälle gemeldet hat. Die dauer-defizitäre Telekom-Tochter, die bereits in Sachsen die Terminvergabe regelt, ist hingegen stabil geblieben. Die andere Hälfte der Impf-Dates hat die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein selbst verwaltet und erneut Beschwerden wegen Serverausfällen auf sich gezogen.
handelsblatt.com

Zitat: Telekom-Managerin Kenza Ait Si Abbou sieht strukturellen Rassismus bei KI-Systemen.

"Die Bilder, mit denen KI-Systeme gefüttert beziehungsweise trainiert werden, schöpfen in erster Linie aus alten Datenbanken, die immer noch mehrheitlich mit Fotos von weißen Männern gefüllt sind."

Kenza Ait Si Abbou, Senior Managerin für Robotik und Künstliche Intelligenz bei der Telekom, sagt im "Welt"-Interview, dass die KI häufig von im Internet gelikten Fotos lernt, die weiße Menschen zeigen: "Daraus schließen die Maschinen, dass diese Menschen wichtiger seien als andere".
edition.welt.de (Paid)

Netzausbau: Telekom meldet 5G-Abdeckung von 80 %.

Telekom versorgt laut eigenen Angaben rund 66 Mio Menschen mit dem Mobilfunk-Standard 5G, das seien 80 % der Bevölkerung. Ende 2020 lag die Zahl noch bei 55 Mio. Bis Ende dieses Jahres möchte der Konzern eine Abdeckung von 90 % erreichen. Derweil urteilt der EuGH, dass die deutsche Telekom und ihre Tochter Slovak Telekom eine Wettbewerbs-Strafe von insgesamt 57 Mio zahlen müssen. Sie sollen ihre beherrschende Stellung auf dem slowakischen Markt für Breitband-Internetdienste missbraucht haben.
telekom.com, manager-magazin.de

Johannes B. Kerner wird EM-Moderator bei Magenta TV.

Sportlicher Ausflug: ZDF-Moderator Johannes B. Kerner wechselt im Sport-Bereich zum Telekom-Dienst Magenta TV und moderiert dort ab diesem Sommer die Fußball-EM, meldet die "Bild am Sonntag". Auch für die Spiele der WM 2022 und der nächsten EM 2024 sei er im Gespräch. Für Shows bleibt Kerner dem ZDF erhalten. Bereits 2019 ist er bei Magenta TV mit dem Talk Bestbesetzung zu sehen gewesen.
bild.de (Paid), turi2.de (Background)

Michael Hagspihl wird Marketing-Chef-Koordinator bei der Telekom.

Umstrukturierung: Michael Hagspihl wird Marketing-Chef bei der Telekom. Der bisherige Privatkunden-Geschäftsführer wechselt Anfang Mai auf den neu geschaffenen Posten. Er soll für besser aufeinander abgestimmte Kommunikationsaktivitäten des Konzerns sorgen. Auf seiner bisherigen Position folgt André Almeida nach, der aktuell im Europa-Geschäft tätig ist.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Basta: Timotheus Höttges hat schon Gäule sterben sehen.

Totgesagte leben länger: Telekom-Chef Timotheus Höttges schimpft im Interview mit YouTuber Tilo Jung über den "überkomplizierten", "toten Gaul" De-Mail, die Technik zur sicheren digitalen Behördenkommunikation, die "nie jemand genutzt hat". Man habe den Dienst eingestellt. Die Telekom stellt eilig klar: Ein bisschen trabt er schon noch, lediglich ohne aktive Vermarktung. Was nun überholt ist, denn bekanntlich ist auch negative Aufmerksamkeit eben: Aufmerksamkeit.
spiegel.de

Die Telekom erzielt erstmals mehr als 100 Mrd Euro Umsatz.

100 Billion Euro Baby: Die Deutsche Telekom macht 2020 insgesamt 101 Mrd Euro Umsatz, ein Plus von 25,4 %. Grund ist vor allem die Übernahme des US-Konkurrenten Sprint. Das bereinigte Ebitda liegt bei 35 Mrd Euro und damit 41,6 % höher als zuletzt. Ohne den Zukauf beträgt das Wachstum 7,9 %. Für 2021 rechnet die Telekom nur mit leichtem Wachstum, weil Corona das Geschäft mit Großkunden und Roaming-Gebühren weiter belastet.
faz.net

Harald Krüger lehnt den Posten als Telekom-Aufsichtsratschef nun doch ab.

Telekom muss erneut jemanden für den Chefposten im Aufsichtsrat suchen. Harald Krüger, von 2015 bis 2019 Chef von BMW und bereits Aufsichtsratmitglied, will den Posten nun doch nicht übernehmen. Er sollte eigentlich im April dem langjährigen Aufsichtsratchef Ulrich Lehner nachfolgen und hatte bereits zugestimmt. Als Grund für die Absage soll er laut involvierten Personen "persönliche Gründe" aufgeführt haben.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Telekom will Glasfaser-Anbindung der Haushalte beschleunigen.

Telekom peilt 2 Mio. neue Haushalte pro Jahr an, die direkt per Glasfaserkabel angebunden werden sollen. In diesem Jahr wurden 600.000 neue Direktanschlüsse durchgeführt. Bis 2030 soll jeder Haushalt einen Glasfaserzugang bekommen, verspricht der neue Telekom-Deutschlandchef Srini Gopalan. Aktuell laufen die Kabel häufig nur zu Verteilerkästen, von denen aus aufgerüstete Kupferkabel in die Wohnungen führen. Die Telekom will anders als in der Vergangenheit mit Partnern arbeiten, um ihre Pläne in die Tat umzusetzen.
sueddeutsche.de, handelsblatt.com

Video-Tipp: Telekom versöhnt Teenager mit Stiefvater.

Video-Tipp: Die Telekom drückt in ihrem Weihnachtsspot "Funkstille" auf die Tränendrüse. Der Clip erzählt von einem Teenager und dessen schwierige Beziehung zu seinem Stiefvater. Anrufe und Textnachrichten ignoriert der Junge, am Ende besinnt er sich seiner Mutter zuliebe. Der Spot ist eine polnische Produktion der Agentur DDB.
youtube.com (2-Min-Video) via horizont.net (Paid)

Medieninsider: Schlechte Stimmung in der Redaktion von t-online.

T-Online kämpft mit schlechter Stimmung in der Redaktion, schreibt Marvin Schade. Mitarbeitende sehen "Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten ungerecht verteilt", außerdem herrsche hoher Arbeitsdruck. Oft gebe es ohne Vorankündigungen neue Tatsachen. Mehrere weibliche Führungskräfte hat T-Online so verloren, darunter Tatjana Heid, die nicht aus der Elternzeit zurückkehren wird. Ihr Ressort hat t-online in ihrer Abwesenheit umgebaut.
medieninsider.de (Paid)

T-Mobile US startet Telefon-Hotline zur Suizidprävention.

T-Mobile US schaltet die Kurzwahl 988 frei, unter der Kund*innen eine Hilfehotline für psychische Probleme erreichen. Die US-Kommunikationsbehörde hatte die Hotline 2019 verordnet und den Anbietern bis Juli 2022 Zeit gegeben, die Kurzwahl umzusetzen. T-Mobile ist nun der erste Anbieter. Kritiker*innen bemängeln, dass die Hotline nur für Anrufe funktioniert und keine Textnachrichten empfangen kann.
theverge.com

t-online baut Berichterstattung zu Wirtschaft und Finanzen aus.

t-online setzt weiter auf reichweitenorientierte Inhalte und startet ein Wirtschafts- und Finanzangebot auf seinem Nachrichtenportal. Dafür hat t-online ein neues Ressort aufgebaut, das von Florian Schmidt redaktionell geleitet wird. Marc Schmitz, Chef der der Ströer Content Group, sagt: "Wir erreichen mit t-online 60 % der Bundesbevölkerung, und ein Großteil davon sind Finanzlaien. Diesen Nutzern wollen wir die komplizierte Welt der Finanzen spielerisch näherbringen und sie zu mündigen Anlegern machen." Helfen sollen neben Analysen und Interviews dabei auch Tools, mit denen zum Beispiel Zinsen errechnet werden können.
t-online.de

RTL und die Telekom kooperieren bei Content, Technologie und Streaming.

Neue Partner: Die Mediengruppe RTL Deutschland und die Telekom arbeiten zusammen bei der Entwicklung von Addressable TV. 2021 sollen erste gemeinsame Tests stattfinden. Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden der Telekom sagt: "Gemeinsam wollen wir die TV-Branche maßgeblich mitgestalten und im deutschen Werbemarkt neue Akzente setzen." In einem ersten Schritt der Zusammenarbeit integriert die Telekom das RTL-Streamingangebot TV Now Premium in Streaming-Angebote von MagentaTV.
presseportal.de

T-Mobile zahlt 200 Mio Dollar für die Beilegung des Sprint-Streits mit der FCC.

T-Mobile muss 200 Mio Dollar Strafe für einen Verstoß des übernommenen Mobilfunkunternehmens Sprint zahlen, entscheidet die US-Telekomaufsicht FCC. Danach wird die Untersuchung beigelegt. Sprint soll vor der Fusion mit der US-Telekom-Tochter monatlich Subventionen für Lifeline-Nutzer*innen beansprucht haben, die es nicht gab. Die staatliche Hilfe Lifeline unterstützt einkommensschwache Bürger*innen bei den Kosten für Telefon- oder Internetanschluss.
theverge.com

Die Corona-Warn-App soll schrittweise deutlich mehr Funktionen erhalten.


App durch die Mitte: Die Corona-Warn-App soll mit deutlich mehr Funktionen zu einem schärferen Schwert in der Pandemie-Bekämpfung werden, berichtet Business Insider mit Verweis auf vertrauliche Projektpläne von SAP und Telekom. Bis März 2021 sollen schrittweise zusätzliche Funktionen dazu kommen, die zum Beispiel auch die Erfassung von Kontaktdaten bei Restaurant-Besuchen ersetzen sollen. Die entsprechende Funktion planen die Entwickler*innen für Anfang 2021. Nutzer*innen könnten dann mit einem QR-Code im jeweiligen Lokal einchecken. Mit Version 1.10 sollen die Nutzer*innen ab Ende Februar genauer einsehen können, wann eine Risikobegegnung stattgefunden hat. Gleichzeitig bekommt die App ein Kontakttagebuch.

Bereits ab der Version 1.7, die wohl noch in diesem Monat ausgerollt wird, soll die Warn-App statt wie bisher einmal am Tag mehrfach täglich einen Datenabgleich durchführen, um vor eventuellen Risikobegegnungen zu warnen. Ende November soll die App zudem eine Erinnerungsfunktion erhalten, die Nutzer*innen auffordert, ein positives Testergebnis tatsächlich zu melden. Dies bleibt bislang noch in vielen Fällen aus. Im Dezember soll die App den Dokumenten zufolge zusätzlich Statistiken zur Pandemie erhalten, um die Rate der Interaktionen zu erhöhen.
businessinsider.de, spiegel.de