“Welt” sendet Gespräch von Mathias Döpfner und Elon Musk.

Mathias meets Elon: Die "Welt" zeigt am Nachmittag des 7. Mai um 15:15 Uhr ein Gespräch von Springer-CEO Mathias Döpfner mit Tesla-Boss und Twitter-Käufer Elon Musk. Es wurde Anfang März im Tesla-Werk in Fremont in den USA aufgezeichnet. Döpfner und Musk sprechen u.a. über nachhaltige Energiewirtschaft, wozu Musk sagt: "Es ist völliger Irrsinn, Kernkraftwerke abzuschalten". Künstliche Intelligenz und Robotik sowie Corona sind ebenfalls Themen.

Die Sendung ist nach Ausstrahlung auch in der Mediathek und via TV-App verfügbar. Nach dem Interview bringt "Welt" die Dokumentation "Space X – Projekt Marsrakete", die sich mit Musks Weltraumfahr-Plänen beschäftigt.
presseportal.de

Twitter startet Verhandlungen mit Elon Musk.

Gibt nach: Auf Druck der Aktionäre verhandelt Twitter mit Tesla-Chef Elon Musk über sein Übernahme-Angebot. Beide Parteien könnten diese Woche noch einen Kompromiss finden, berichtet Bloomberg. Zuvor hatte der Verwaltungsrat angekündigt, Musks Pläne mit einem Aktionärsrechteplan verhindern zu wollen. Musk bietet aktuell 54,20 Dollar pro Aktie.
Bloomberg.com (Paid), faz.net, turi2.de (Background)

Elon Musk stellt 46,5 Mrd Dollar für Twitter-Übernahme bereit.

Privates Netzwerk: Tesla-Chef Elon Musk will sein Übernahme-Angebot für den Kurznachrichtendienst Twitter offenbar aufstocken. Musk habe sich eine Finanzierung in Höhe von 46,5 Mrd Dollar gesichert und plane ein offizielles Übernahmeangebot, berichtet Reuters unter Berufung auf eine Pflichtmitteilung der US-Börsenaufsicht. 33,5 Mrd Dollar habe Musk selbst zusammengekratzt, 13 Mrd Dollar hätten Banken zugesagt.

Ein erstes Angebot in Höhe von 41,4 Mrd Dollar hatte bei den Twitter-Aktionären keine allzu große Begeisterung ausgelöst. Der Verwaltungsrat wehrt sich gegen die Übernahme durch Elon Musk und will mit einem Aktionärsrechteplan verhindern, dass Institution, Personen oder Gruppen per Aktienerwerb auf dem freien Markt die Kontrolle über den Konzern erhalten, ohne einen angemessenen Preis zu zahlen. Musk selbst hält aktuell neun Prozent und hat wohl verstanden, worum es den Aktionären geht - mehr Geld.
reuters.com, manager-magazin.de, turi2.de (Background)

Basta: Elon Musk besitzt angeblich kein eigenes Haus mehr.

Couch­surfer-CEO: Tesla-Chef und Möchtegern-Twitter-Befehls­haber Elon Musk besitzt nach eigener Aussage kein eigenes Haus mehr und schläft auf den Sofas von Freunden. Der einzige Luxus, den er sich leiste, sei ein Privatjet, sagt er in einem Interview bei YouTube. Auch als reichster Mann der Welt kann man sich offenbar erfolgreich durchs Leben schnorren.
youtube.com (66-Min-Video) via businessinsider.com

Basta: Börsenaufsicht verdächtigt Elon Musk des Insiderhandels.

Wissensvorsprung: Die Twitter-Kapriolen von Elon Musk rufen die US-Börsenaufsicht auf den Plan. Der Behörde kommt es spanisch vor, dass Kimbal Musk ausgerechnet einen Tag bevor Bruder Elon sich von seiner Twitter-Gefolgschaft den Verkauf von 10 Prozent seiner Tesla-Anteile absegnen lässt, Aktien im Wert von 108 Mio Dollar verscherbelt. Twitter-Reflex oder Insiderhandel, das ist hier die Frage.
theverge.com, wsj.com (Paid)

“Welt”: Tesla steigt jetzt auch in Deutschland ins Versicherungsgeschäft ein.


Versicherungs-Start: E-Autobauer Tesla will nun auch hierzulande im Versicherungsmarkt mitmischen, berichtet die "Welt". Die Gesellschaft "Tesla Insurance Ltd. (Germany Branch)" sei nun offiziell im deutschen Handelsregister eingetragen. Den Schwerpunkt legt das Unternehmen von Elon Musk offenbar nicht nur auf das Autoversicherungsgeschäft. In den Bafin-Anmeldeunterlagen der Tesla Insurance sei neben Haftpflicht- und Kaskoversicherungen für Autos auch von Unfallversicherungen und Rechtsschutz die Rede. Geplant sei zudem ein "individuelles Prämiensystem", das "wenig riskantes Fahren" mit günstigen Prämien belohnt. Tesla greift dabei auf den jeweiligen Datenschatz zum Fahrverhalten zurück.

Bereits im März vergangenen Jahres hatte Tesla Insurance über die Bafin eine Zulassung für den deutschen Markt erhalten. Der europäische Sitz der Versicherungszentrale ist in Malta – was vor allem steuerliche Hintergründe haben dürfte, gilt das Land doch als Niedrigsteuerland für ausländische Firmen. Die deutsche Tochter hat ihren Sitz im brandenburgischen Grünheide, Heimat der geplanten Gigafactory. Wann genau das deutsche Tesla-Versicherungsangebot auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt. Die "Welt" spekuliert über einen zeitgleichen Start mit dem Model Y aus der Berliner Produktionsstätte. Seit 2019 bietet Tesla bereits eigene, vergünstigte Kfz-Versicherungen in den USA an.
edition.welt.de (Paid)

“Spiegel”: Tesla verschweigt Kundschaft fehlende Fahrzeugteile.

Merkt schon niemand: Der Autobauer Tesla hat 13.500 Fahr­zeuge ohne ein Steuer­gerät, das autonomes Fahren ermöglicht, nach Deutschland geliefert. Laut internen Chats, die dem "Spiegel" vorliegen, will Tesla so trotz Chip­mangels seine Produktions­ziele erreichen. Die Käuferinnen sollten aber nicht über das fehlende Teil informiert werden, obwohl die Autos in Zukunft eine Nach­rüstung benötigen.
spiegel.de (Paid)

Tesla bringt in China Karaoke-Mikrofone für seine Autos heraus.

Singing in the Car: Tesla springt auf den in China beliebten Karaoke-Zug auf und verkauft dort ab sofort mit dem "Tesla Mic" für umgerechnet 170 Euro ein Karaoke-Mikrofon für seine Fahrzeuge. Dieses ist u.a. mit einem speziellen Sound-Modi für die Amateursängerinnen ausgestattet. Bereits 2019 hatte der E-Autobauer die Software "Caraoke" eingeführt, mit dem neusten Update sind durch eine Kooperation mit der chinesischen Plattform Leishi KTV mehr Lieder verfügbar.
t3n.de, wsj.com (Paid)

Zitat: Mobilfunkmasten sollten erst nach dem Bau eine Genehmigung erhalten, fordert Telefonica-Chef Markus Haas.

"Wenn das bei Tesla geht, muss das doch für das Mobilfunknetz auch gehen, das ist immerhin das Rückgrat unserer Digitalisierung."

Markus Haas, Chef von Telefonica Deutschland, fordert im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", dass Mobilfunkmasten erstmal gebaut werden dürfen und danach eine Genehmigung erhalten. Eine solche "Genehmigungsfiktion" würde den Netzausbau beschleunigen. Zudem richte ein Mast "sicher weniger Schaden an als eine Fabrik für Elektroautos".
sueddeutsche.de (Paid)

Video-Tipp: “Zapp” widmet sich Teslas mangelnder Pressearbeit.

Video-Tipp: NDR-Journalist Fritz Lüders versucht für "Zapp" auf verschiedenen Wegen mit Verantwortlichen von Tesla in Kontakt zu kommen – vergeblich. Andere Journalistinnen erzählen von "durch-choreographierten" Presseterminen und dass der E-Autobauer sogar versucht hat, Video-Material vor der Veröffentlichung "einzufangen".
ndr.de (19-Min-Video), youtube.com

E-Autobauer Vinfast kündigt Produktionsstandort in Deutschland an.

Tesla-Rivale: Der E-Auto-Hersteller Vinfast will Elektroautos in Deutschland bauen. Das vietnamesische Unternehmen hat eine entsprechende Kooperation mit der Außen­wirtschaft­sagentur GTAI verkündet. Bei dem Autobauer stand im vergangenen Jahr für wenige Monate der ehemalige Opel-Chef Michael Lohscheller an der Spitze.
spiegel.de, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Elon Musk löst Twitter-Versprechen zu Aktienverkauf ein.

Versprochen ist versprochen: Elon Musk hat laut eigenen Angaben 10 % seiner Tesla-Anteile verkauft und damit sein Versprechen eingelöst, das er bei einer Twitter-Umfrage Anfang November gegeben hatte. Er zahle damit im laufenden Jahr mehr als elf Mrd Dollar an Steuern. US-Politiker hatten dem reichsten Mann der Welt vorgeworfen, zu wenige Steuern zu zahlen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

“Time Magazine” kürt Elon Musk zur “Person des Jahres”.

Time Magazine ernennt Tesla-Chef Elon Musk zur "Person des Jahres". Die Auszeichnung sei ein Zeichen für Einfluss und "nur wenige Menschen hätten mehr Einfluss auf das Leben auf der Erde und möglicherweise auch auf das Leben außerhalb der Erde als Musk", sagt "Time"-Chefredakteur Edward Felsenthal, der auch das Engagement von Musk in Sachen Klima und soziale Gerechtigkeit lobt. Musk sei eine "Mischung aus Clown, Genie, Visionär, Showman und Unternehmer".
time.com, tagesschau.de

Basta: Kampf der Sinnlos-Gadgets.

Drauf gepfiffen: Tesla reagiert mit einem eigenen sinnfreien Gadget auf das überteuerte Poliertuch von Apple: die Cyberwhistle, eine Pfeife im Design des Tesla-Cybertrucks, für 50 Dollar. Dank eines Tweets von Elon Musk ist das Flötinstrument genauso schnell ausverkauft wie der Apple-Lappen – der seinen Zweck erfüllt und die Konten beider Unternehmen ordentlich aufpoliert.
giga.de, turi2.de (Background)

Tesla-Werk in Grünheide soll einen Betriebsrat bekommen.

Tesla: Das Werk in Grünheide bekommt offenbar einen Betriebsrat, melden "Business Insider" und die IG Metall. Für den 29. November haben demnach sieben Mitarbeitende zur Wahl eines Wahlvorstandes eingeladen. Rund 12.000 Beschäftigte sollen künftig bis zu 500.000 E-Autos in der Fabrik bei Berlin bauen, im Dezember soll die Produktion starten.
businessinsider.com (Paid), t-online.de, igmetall-bbs.de

Basta: Elon Musk twittert den Tesla-Kurs runter.

Twitter-Troll: Tesla-Chef Elon Musk legt sich bei Twitter mit Bernie Sanders an. Als der US-Senator abermals fordert, dass Superreiche ihren fairen Anteil an Steuern zahlen müssen, stänkert Musk zurück: "Ich vergesse immer wieder, dass du noch am Leben bist." Was er wohl ebenfalls vergessen hat: Dass er mit Twitter-Eskapaden wie diesen den Börsen-Kurs seiner eigenen Firma runterdrückt – in dem Fall um mehr als 5 % auf unter 1 Billion Dollar.
manager-magazin.de, twitter.com

Elon Musk verkauft weitere Aktien im Wert von 690 Mio Dollar.

Legt nach: Tesla-Chef Elon Musk hat weitere Aktien im Wert von 690 Mio Dollar verkauft. In zwei Transaktionen hat sich der Milliardär so von insgesant rund 640.000 Tesla-Papieren getrennt. Anfang der Woche hatte Musk bereits Aktien von über 5 Mrd Dollar abgestoßen, um Steuern zu begleichen – und sich damit an eine Twitter-Abstimmung gehalten.
wiwo.de, turi2.de (Background)

Twitter-User stimmen für Teilverkauf von Musks Tesla-Aktien.

In der Bringschuld: Elon Musk hat bei Twitter darüber abstimmen lassen, ob er 10 % seiner Tesla-Aktien verkaufen soll – und 57,9 % der Abstimmenden sind dafür. Das entspricht mehr als zwei Mio Twitter-Konten. Musk hatte versprochen, sich an das Ergebnis der Umfrage zu halten. Damit muss er jetzt ein Aktienpaket im Wert von mehr als 20 Mrd Dollar verkaufen, um Steuern zu zahlen.
spiegel.de, wsj.com, turi2.de (Background)

Musk startet Abstimmung zu Teilverkauf seiner Tesla-Aktien.

Milliarden-Demokratie: Elon Musk lässt bei Twitter darüber abstimmen, ob er 10 % seiner Tesla-Aktien verkaufen soll, um Steuern zu zahlen. Er mache den Vorschlag, da, "in letzter Zeit viel über nicht realisierte Gewinne als Mittel zur Steuervermeidung gesprochen wird", schreibt er dazu. Musk besitzt 23 Prozent an Tesla, was etwa 230 Mrd Dollar entspricht. Er wolle sich an das Ergebnis der Umfrage halten, "egal wie sie ausgeht". Die Umfrage geht bis Sonntagabend, in der ersten Stunde sind fast eine halbe Mio Stimmen eingegangen.
twitter.com, spiegel.de, cnet.com

Bloomberg: Apple heuert ehemaligen Tesla-Ingenieur an.

Apple schnappt sich laut Bloomberg den ehemaligen Tesla-Ingenieur Christopher Moore, der beim Auto­bauer das umstrittene "Full-Self-Driving"-System verantwortet hat. Moore soll bei Apple ebenfalls an einer Selbstfahr-Software für E-Autos arbeiten. Über das Projekt mit dem Codenamen "Project Titan" ist noch nicht viel bekannt.
bloomberg.com (Paid), theverge.com, derstandard.at

t3n: Der Weltall-Wettlauf zwischen Musk und Bezos ist nur inszeniert.

Galaktisches Theater: Das Wett­rennen ins Weltall zwischen Tesla-Chef Elon Musk und Amazon-Gründer Jeff Bezos (Foto) ist "eher inszeniert als tatsächlich unternehmerisch relevant", schreibt Gregor Wolckenhaar bei t3n. SpaceX und Blue Origin sind "keine Wett­bewerber auf demselben Markt", mit ihren "Sticheleien" unterstützen sich die Superreichen bloß gegenseitig. Die Medien "hypen" die Auseinander­setzung der Konzerne zu sehr.
t3n.de

Meinung: Musk, Besos und Co. für den Welthunger in die Verantwortung zu nehmen, ist absurd, sagt Olaf Gersemann.

Keine Robin Hoods: Der Chef des UN-Welt-Ernährungs­programms sagt, ein paar Mrd Dollar von Elon Musk, Jeff Bezos & Co könnten den Hunger auf der Welt besiegen. Für Olaf Gersemann (Foto) von der "Welt" ist diese Aussage ein "Skandal", da sie andeutet, der Welthunger lasse sich "mit dem Scheckbuch" beseitigen. Das Versagen sei eher bei "Ministern und Regierungschefs" zu suchen, nicht bei den Milliardären.
welt.de

“Spiegel”: Tesla startet am Montag einen bundesweiten Stromtarif.


Elon statt E.on: Tesla liefert ab 18. Oktober Ökostrom an Haushalte in Deutschland, schreibt der "Spiegel". Der E-Autobauer startet seinen eigenen Tarif zusammen mit dem britischen Startup Octopus Energy und verspricht ein "sauberes, digitalisiertes Energiesystem". Das Angebot können zunächst nur Besitzerinnen einer Solaranlage und einer Tesla-Powerwall nutzen, mit der sich Strom zu Hause zwischenspeichern lässt. Der weiße Kasten ist laut "Spiegel" die Grundlage für die "Disruption am Strommarkt": Mehrere Powerwalls sollen sich zu "virtuellen Kraftwerken" zusammenschließen. Die gespeicherte Energie wird bei Bedarf ins öffentliche Netz gespeist und die Kundschaft an den Einnahmen beteiligt. Außerdem soll eine Künstliche Intelligenz von Octopus Energy den günstigsten Stromtarif ermitteln, teils stündlich.

Tesla testet das Angebot seit März in Baden-Württemberg und seit Mitte Juli auch in Bayern. Zu Beginn reicht Tesla den Ökostrom zum Einkaufspreis an die Kundinnen weiter, zuzüglich Grundgebühr und einer monatlichen Pauschale. Bis das Powerwall-Netz ausgebaut ist, ist der Tarif laut Foren-Beiträgen "recht teuer".
"Spiegel" 42/2021, S. 71 (Paid)

Zitat: Von Elon Musk als Event-Manager könne man noch etwas lernen, sagt Thomas Fromm.

"Power, Party, große Pläne: Dass der Tesla-Chef einen Bau feiern lässt, für den es noch gar keine endgültige Baugenehmigung gibt, das ist ganz große PR-Kunst."

Thomas Fromm von der "Süddeutschen Zeitung" sieht in Elon Musk einen "Event-Impresario", der ganz genau weiß, dass ihn am Ende niemand dazu zwingen wird, "seinen Jahrmarkt wieder einzustampfen".
sueddeutsche.de (Kommentar), sueddeutsche.de (Bericht, Paid)

Lese-Tipp: Der “Spiegel” porträtiert Elon Musk zwischen Genie und Wahnsinn.

Lese-Tipp: Der "Spiegel" nähert sich in seiner Titelgeschichte dem "Einstein des 21. Jahrhunderts", Elon Musk. Er gebe sich wie ein "Kumpel", der jederzeit erreichbar sei und sich wenig um das kümmert, was die Öffentlichkeit von ihm denkt. Dabei hat er seine Presseabteilung aufgelöst und lädt sich, wo er hin will, selbst ein. Das erinnere an Donald Trump. Seine Firmen seien ganz auf ihn zugeschnitten – die Ingenieure müssten damit leben, dass Musk sich in Details einmischt. Auch seine Ehen führe er wie Startups: "schnell gründen, und wenn's läuft, schnell skalieren, bei Nichterfolg schnell wieder dichtmachen".
spiegel.de (Paid)

Tesla zahlt Ex-Mitarbeiter 130 Millionen Schadenersatz wegen Diskriminierung.

Tesla muss einem ehemaligen Mitarbeiter in den USA mehr als 130 Mio Dollar Schadensersatz zahlen, weil er auf Arbeit rassistisch beleidigt wurde. Der Schwarze hat zwischen 2015 und 2016 als Aufzugführer in der Tesla-Fabrik im kalifornischen Fremont gearbeitet. Es handelt sich um die wohl höchste Strafe, die je wegen Diskriminierung am Arbeitsplatz ausgesprochen wurde.
spiegel.de, wsj.com (Paid), manager-magazin.de

“Tagesspiegel”: Bundesregierung will Tesla-Fabrik mit 1,1 Mrd Euro fördern.

Elektroprämie: Tesla-Chef Elon Musk kann mit einer saftigen EU-Förderung für seine Gigafactory rechnen. Die Bundesregierung will die Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide offenbar mit 1,1 Mrd Euro aus dem EU-Batteriezellenprogramm fördern, berichtet der "Tagesspiegel". Die Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium sei wohl reine Formsache. Tesla will in Grünheide nicht nur Elektroautos bauen, sondern auch die nötigen Batteriezellen.
tagesspiegel.de

Zitat: Birgit Priemer deutet Schwierigkeiten mit Elon Musk an.

"Lassen Sie es uns so formulieren: Wir halten den Umgang von Elon Musk mit den Medien generell für verbesserungswürdig."

Birgit Priemer, Chefredakteurin von "Auto Motor und Sport", lässt im gemeinsamen "Horizont"-Interview mit ihren Kollegen Michael Pfeiffer und Jochen Knecht durchblicken, dass der Draht zum Tesla-Boss – anders als zum Rest der Autobranche – noch ausbaufähig ist.
horizont.net (Paid)

Peter Huth verteidigt Milliardäre mit Raumfahrt-Ambitionen.

Lasst sie machen: Wer Elon Musk und Jeff Bezos für ihre Raumfahrt-Aktivitäten verurteilt, versteht nicht "wie Fortschritt zustande kommt", schreibt Peter Huth in der "Welt". Die Milliardäre strebten nicht nach Trophäen, sondern wollten die Sterne für die Menschheit erobern. Ihren "Pioniergeist" zu missbilligen sei "nicht nur kleinlich, sondern klein".
edition.welt.de (Paid)

Gigafactory bei Berlin: Teslas 11.000-Seiten-Bauantrag enthält einige Schwärzungen.


007 Musk: Satte 11.000 Seiten umfasst der abgeänderte, inzwischen dritte Bauantrag für Elon Musks neue Tesla-Fabrik in Grünheide – einige Stellen darin sind geschwärzt. Unter anderem sind die Baukosten von Auto- und Batteriefabrik nicht mehr einsehbar, berichtet etwa die "Bild". Im vorherigen Antrag sei noch die Rede von 700 Mio Euro für den Rohbau und 1,1 Mrd Euro für das Gesamtprojekt die Rede gewesen. Auch Angaben zu Prozessketten und Stoffen sind in den öffentlich ausgelegten Unterlagen teils unkenntlich gemacht. Offenbar befürchtet Tesla Industriespionage, meldet der "Tagesspiegel". Offiziell bestätigt ist nun auch, dass das Unternehmen mit der Herstellung von Batteriezellen mit 50 Gigawattstunden Jahreskapazität plant. Musk hatte ursprünglich das Doppelte angekündigt, dennoch wird die Batteriefabrik damit die größte Europas. Zum Vergleich: Die geplante Batteriezellfabrik vom VW-Konzern in Salzgitter soll erst in einigen Jahren eine Kapazität von 40 GWh erreichen.

Rund 500.000 E-Autos sollen pro Jahr vom Band rollen, noch in diesem Jahr will Tesla die Produktion aufnehmen. Gestartet war das XXL-Projekt einst im November 2019, mittelfristig entstehen bis zu 12.000 neue Jobs. Bisher baut Tesla mit vorzeitigen Zulassungen, die endgültige umweltrechtliche Genehmigung über das Bundesimmissionsschutzgesetz steht noch aus. Bis zum 16. August kann jeder Einwendungen beim Landesumweltamt gegen das Projekt einreichen, am 13. September findet eine öffentliche Anhörung in der Stadthalle Erkner statt.
bild.de, tagesspiegel.de, rbb24.de

Tesla will Bitcoin unter Bedingungen wieder akzeptieren.

Angekündigte Rolle rückwärts: E-Autobauer Tesla will Bitcoin wieder als Zahlungsmittel zulassen, wenn die Kryptowährung bei ihrer Herstellung zur Hälfte erneuerbare Energien nutzt, twittert Elon Musk. Außerdem habe Tesla 10 % seiner Bitcoin-Bestände verkauft, "um zu bestätigen, dass Bitcoin einfach liquidiert werden kann, ohne den Markt zu bewegen". Daraufhin legte der Bitcoin-Kurs am Sonntag zu.
n-tv.de, turi2.de (Background)

Tesla akzeptiert keine Bitcoin mehr – Kryptowährung bricht ein.

Umwelt- vs. Geldvernichtung: Elon Musk kündigt bei Twitter an, dass Tesla nun doch keine Bitcoin als Zahlungsmittel mehr akzeptiert. Der Kurs der Kryptowährung bricht daraufhin von 54.700 auf 46.600 Dollar ein. Grund für die Bitcoin-Skepsis sei der hohe Stromverbrauch: "Kryptowährung ist auf vielen Ebenen eine gute Idee und wir glauben an eine vielversprechende Zukunft, aber dies kann nicht zu großen Lasten der Umwelt gehen", schreibt Musk.
zeit.de, twitter.com (Musk-Statement)

Video-Tipp: Elon Musk nimmt sich bei “Saturday Night Live” selbst auf die Schippe.

Video-Tipp: Tesla-CEO und SpaceX-Gründer Elon Musk hat das erste Mal durch die US-Comedyshow Saturday Night Live geführt, im Stand-Up scherzt der Milliardär u.a. über seinen oft eigenwilligen Twitter-Stil. Manchmal sage oder poste er merkwürdige Dinge, aber so funktioniere sein Gehirn nun mal: "Ich habe Elektroautos neu erfunden und schieße Menschen in Raketen zum Mars. Dachtet ihr wirklich, ich wäre ein gechillter, normaler Typ?"
twitter.com (5-Min-Clip) via spiegel.de


Tesla hat wochenlang ohne Baugenehmigung Rohre verlegt.

Tesla hat wochenlang Abwasserrohre ohne Baugenehmigung verlegt, berichten Business Insider und "Frontal 21". Bei einer Routinekontrolle am 25. März seien die Baugräben aufgefallen. Daraufhin habe das Brandenburger Umweltministerium einen Baustopp vom 26.03. bis zur Zulassung der Arbeiten am 12.04. verhängt. Das Ministerium prüft zudem ein Bußgeldverfahren.
businessinsider.de, zdf.de

Produktionsstart des Tesla in Grünheide verschiebt sich womöglich um Monate.

Gigastopp? Der für Juli geplante Tesla-Produktionsstart im Werk in Grünheide könnte sich deutlich verzögern, schreibt das "Handelsblatt". Tesla muss womöglich Unterlagen zum Bau der Gigafactory erneut öffentlich auslegen – was bis zu drei Monate dauert. Dem Landesumweltministerium fehlen bisher Unterlagen, um zu entscheiden, ob der Schritt nötig ist. Tesla hat die Pläne für die Versickerung des Niederschlagswassers auf dem Gelände nachträglich geändert, außerdem fehlt ein Gutachten zu Fragen möglicher Störfälle in der Fabrik.
handelsblatt.com

Mehrere Corona-Fälle auf Tesla-Baustelle.

Corona-Ausbruch: Bei Tesla sind mindestens 20 Corona-Fälle auf der Großbaustelle für die Gigafactory in Berlin aufgetreten, meldet der "Tagesspiegel". 40 der schätzungsweise 1.000 bis 2.000 Beschäftigten von Tesla und Baufirmen stehen unter Quarantäne. Laut einer Branchen-Insiderin habe der E-Auto-Bauer ein eigenes Testcenter auf der Baustelle eingerichtet, Mitarbeitende würden nun regelmäßig getestet.
tagesspiegel.de

Elon Musk sucht Streit mit “Frontal 21”.


Dünnes Fell: Tesla-Obervater Elon Musk schießt in einem Tweet mit dem Wortlaut "Wow, shame on ZDF Info!" gegen Frontal 21. Das Magazin des ZDF-Hauptprogramms hat letzte Woche in seiner Sendung Turbo, Tempo, Tesla kritische Stimmen zum Wasserverbrauch der Tesla-Gigafabrik in Brandenburg zu Wort kommen lassen. Musks Tweet antwortet auf einen getwitterten Post des Tesla-begeisterten Blogs Tesmanian, der die Berichterstattung von Frontal21 als fehlerhaft bezeichnet. Der Film porträtiere Tesla als "Schurke", schreibt das Blog.

Das ZDF-Magazin zitiert André Bähler, Chef des Wasserverbandes Strausberg-Erkner, der sagt, dass die Trinkwasserversorgung "am Gabentisch der Wirtschaftspolitik" geopfert werde. Musk hingegen urteilt in einem Statement, dass die Region "nicht sehr trocken" sei. "Frontal21" berichtet im Beitrag auch kritisch über Druck auf das Brandenburger Landesamt für Umwelt und die Arbeitsbedingungen bei Tesla, das Gewerkschaften kategorisch ablehnt.
rnd.de, twitter.com (Musk-Tweet), zdf.de (Frontal-21-Sendung), tesmanian.com (Blogpost)

Basta: Elon, der Ermächtigte.

Man möge niederknien: Tesla versendet eine Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht und verkündet darin, dass Elon Musk nun auf der neu eingeführten Hierarchie-Stufe "Technoking of Tesla" thront. Welche neuen Privilegien das für den Regent des Regelbruchs, die höchste Hoheit des Börsianer-Hohns, den Emir der E-Expeditionen, mit sich bringt, wird nicht näher ausgeführt.
digitalfernsehen.de