Zitat: Frank Thelen sieht einen traurigen Tag für die deutsche Autoindustrie.

"Es mag für viele noch nach Science-Fiction klingen, aber wer sich mit der Technologie und den Fakten auseinandersetzt, traut seinem Tesla bald mehr als sich selbst – wenn es ums Autofahren geht."

Frank Thelen, bekennender Tesla-Fahrer, kommentiert den erstarkten Tesla-Börsenwert zu Lasten von VW in einem "Handelsblatt"-Gastbeitrag als "traurigen Tag für die deutsche Autoindustrie".
handelsblatt.com

Aus dem turi2-Archiv: Warum sich Frank Thelen auf Facebooks Digitalgeld freut (09/2019).

Volkwagen-Chef Diess will den Autobauer zu einem Tech-Konzern wandeln.

Volkswagen muss sich zu einem Tech-Konzern wandeln, fordert Konzernchef Herbert Diess in einer Rede vor Führungskräften, aus der das "Handelsblatt" zitiert. "Der Sturm geht jetzt erst los", Volkswagen müsse im Wettbewerb mit Tesla und im Zuge des Wandels der Automobilindustrie an Tempo zulegen. Das Auto werde sich künftig zum "wichtigsten Mobile Device" entwickeln.
handelsblatt.com

Basta: Tesla verkauft T-Shirts mit zerbrochener Cybertruck-Scheibe.

Profitables Scheitern: Tesla verkauft nach dem Fauxpas bei der Präsentation seines Cybertrucks, wo die bruchsichere Scheibe durch eine Metall­kugel zerbrach, nun T-Shirts mit zerdepperter Scheibe auf der Brust. Bereits in Planung sind auch Shirts mit seltenen Kröten drauf, die Natur­schützer in der Nähe von Teslas geplantem Werk in Brandenburg sicher noch finden werden.
futurezone.at via mobilegeeks.de

Zahl des Tages: BMW knackt Marke von 500.000 bestellten E-Autos.

Zahl des Tages: Elektrisierende 500.000 E-Autos verkaufte BMW bisher weltweit, teilt der Autobauer bei Twitter mit. Zuvor twitterte BMW einen Countdown - ein Seitenhieb gegen Mitbewerber Tesla. Twitter-Fan Elon Musk hatte nach der US-Markteinführung des Cybertrucks die hohe Zahl der Vorbestellungen öffentlichkeitswirksam zelebriert.
t3n.de, turi2.de (Cybertruck)

Kein Tesla-Werk wäre ein Schaden für Deutschland, warnt Altmaier.

Tesla: Sollte das Werk in Brandenburg nicht realisiert werden, "wäre es ein Schaden für ganz Deutschland", warnt Wirtschaftsminister Peter Altmaier im Interview mit dem "Tagesspiegel". "Leuten wie Elon Musk" werde "überall in Europa ein roter Teppich ausgelegt". Die Entscheidung für den deutschen Standort sei ein Erfolg. Altmaier verspricht Brandenburg Hilfe vom Bund.
tagesspiegel.de

Aus dem turi2.tv-Archiv (11/2018): Wirtschaftsminister Peter Altmaier macht sich für "Super-Mediathek" stark.

Tesla berechnet künftig Gebühren für die Premium-Datennutzung im Auto.

Tesla verlangt ab 2020 für die Premium-Datennutzung im Fahrzeug 9,99 Dollar im Monat. Damit lassen sich bestimmte Funktionen wie Live-Verkehrsdaten oder das Streamen von Online-Medien nutzen. Für die einfache Navigation oder das Streamen von Medien über Bluetooth des Smartphones reicht der kostenlose Basistarif.
mashable.com, tesla.com (Tarifdetails)

Elon Musk wird nach Pädophilie-Tweet freigesprochen.

width=Vertwittert: Elon Musk wird vom Vorwurf der Verleumdung freigesprochen, urteilt ein US-Gericht. Musk hatte den britischen Rettungstaucher Vernon Unsworth in einem Tweet als "pädophilen Kerl" bezeichnet, wofür er sich später entschuldigte. Bei der Rettungsaktion für die in einer Höhle in Thailand eingeschlossenen Jugendfußballmannschaft wollte Musk 2018 ein Mini-U-Boot einsetzen, was der Rettungstaucher öffentlich als PR-Gag kritisierte.

Musk relativierte seine Wortwahl später vor Gericht als "allgemeine Beleidigung". Für seinen Anwalt bestehe die Twitter-Debatte aus "frotzelnden Tweets in einem Streit unter Männern". Musk habe den Rettungstaucher nicht als pädophil bezeichnen wollen.
handelsblatt.com, cnbc.com

Basta: Scherben bringen Elon Musk kein Glück.

Scherben bringen (kein) Glück: Nach der missglückten Präsentation des Tesla Cybertrucks, bei der vermeintlich bruchsichere Scheiben zerbrachen, sinkt der Aktienkurs von Tesla um 6 %, beobachtet "Forbes". Elon Musk verliert damit an einem Tag rund 697 Mio Euro. Glasklar bruchsicher dürfte seine Altersabsicherung sein: Musk verbleibe ein Vermögen von 21,4 Mrd Euro.
bild.de, forbes.com

Lese-Tipp: Tesla könnte in Deutschland Probleme mit dem Arbeitsrecht bekommen.

Lese-Tipp: Tesla könnte in der geplanten Gigafactory bei Berlin in Konflikt mit dem deutschen Arbeitsrecht und den Gewerkschaften geraten, prophezeit ein Exmanager von Tesla in der "Wirtschaftswoche". Konflikte seien vorprogrammiert, da das System "'Hire and Fire' in Deutschland – im Gegensatz zu den USA – nicht funktioniert". Eine Einigung wie bei der Übernahme des deutschen Maschinenbauers Grohmann könnte "deutlich schwerer fallen", da das Werk bedeutend mehr Arbeitsplätze haben wird.
"Wirtschaftswoche" 49/2019, S. 50-54 (Paid), turi2.de (Background)

Tesla investiert rund 4 Mrd Euro in das deutsche Werk.

Tesla will in die geplante Fabrik in der Gemeinde Grünheide rund 4 Mrd Euro investieren, zitiert die "Bild am Sonntag" aus einer Absichtserklärung zwischen Elon Musk und dem Wirtschaftsministerium von Brandenburg. Der erste Elektro-SUV solle 2021 vom Band rollen, bis zu 7.000 Mitarbeiter sollen jährlich bis zu 150.000 E-Autos produzieren. Tesla könne mit staatlichen Zuschüssen von rund 300 Mio rechnen, sofern auch die EU zustimmt.
"Bild am Sonntag", S. 10 (Paid), turi2.de (Background)

Tesla produziert ab 2021 im brandenburgischen Grünheide.

Tesla plant die neue Fabrik im brandenburgischen Grünheide im Landkreis Oder-Spree, schreibt der "Tagesspiegel". Zuvor hatte BMW zeitweise ein Interesse an der Industriefläche bekundet. In Berlin wolle Tesla zudem ein Design- und Entwicklungszentrum errichten. Der Baubeginn für das Werk sei im 1. Quartal 2020 geplant, Produktionsstart sei 2021.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Niedersachens Wirtschaftsminister wirbt um Tesla-Werk.

Tesla: Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann wirbt im "Handelsblatt" für ein Werk in Niedersachen. Ausschlaggebend für den Zuschlag zugunsten Berlin-Brandenburg sei "womöglich" der Flächenbedarf der Fabrik. Nach dem Stellenabbau beim Windkraftanlagenbauer Enercon in Emden könnten Fachkräfte vermittelt werden, hofft Althusmann.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Basta: Elon Musk stellt bei Twitter die Sinnfrage und geht offline.

Ausgezwitschert: Elon Musk verkündet seinen Abschied von Twitter. Er sei sich nicht sicher, welchen Nutzen der Kurznachrichtendienst habe, zweifelt der Tesla-Chef nach Erreichen der Marke von über 29 Mio Abonnenten am Sinn von Social Media. Nach der digitalen Abstinenz, dürfte mehr analoge Zeit für Musks Montagsautos bleiben.
tagesspiegel.de, twitter.com

Basta: Elon Musk geht unter die Rapper.

Musiker Musk macht sich zum Affen: Der Tesla-Chef geht unter die Rapper und veröffentlicht bei Soundcloud den Titel "RIP Harambe". Der Gorilla Harambe wurde 2016 in einem US-Zoo erschossen. Die Twitter-Gemeinde rätselt, ob es sich tatsächlich um Musks Stimme oder doch einen vorgezogenen Aprilscherz handelt. Musikexperten sind sich dagegen einig: Sie wollen Musk Musikkünste lieber auf den Mond Mars schießen.
techcrunch.com, soundclound.com

Basta: Investor will Elon Musk bei Twitter mundtot machen.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold? Ein Investor fordert per Gericht ein Twitter-Verbot für Elon Musk (Foto). Der "unkontrollierte Gebrauch von Twitter für fehlerhafte Statements über das Unternehmen" müsse gestoppt werden. Musk war zuvor nach "irreführender" Tweets von der Börsenaufsicht verklagt worden. Manche Manager mögen Musk mundtot.
welt.de, turi2.de (Background)

Basta: Milliardär Musk flirtet mit Mars-Mädchen bei Twitter.

Blind Date auf dem Mars: Elon Musk will als SpaceX-Gründer Menschen zum Mars fliegen, was ein anonymer Twitter-Account namens "Mars" aufgreift: Musk sei jederzeit willkommen. "I want you baby", antwortet er flirtend - "Schick mir heiße Bilder und ich komme sofort". Milliardär Musk mag eben Mars-Mädchen.
cnet.com, futurezone.at, twitter.com, turi2.de (Background)



Lese-Tipp: Tesla vereint alle Zulieferer in US-Gemeinschaftswerk.

Lese-Tipp: Das Gemeinschaftswerk von Tesla und Panasonic in Nevada produziert bereits mehr als 60 % aller Akkuzellen für E-Autos weltweit, scheibt Stefan Hajek. Während die deutschen Hersteller noch diskutierten, ob es sinnvoll sei, in einem Hochlohnland wie Deutschland industriell Batterien herzustellen, schaffe Elon Musk in den USA Fakten: Alles, was für die Akkus und Antriebe gebraucht wird, solle im 7-Tage-Betrieb unter einem Dach produziert werden. Dies spare Transport- und Lagerkosten, verbessere aber vor allem die interne Kommunikation bei technischen Problemen.
wiwo.de (Paid)

Basta: Elon Musk verspricht Hunde-Modus.

Hundherum glücklich: Mit einem knappen "Yes" beantwortet Tesla-Chef Elon Musk bei Twitter die Frage, ob Tesla in seine Autos nicht einen Hunde-Modus einbauen könne. Die Vierbeiner würden mit Musik und Klimaanalage versorgt, Passanten bekämen die Nachricht "Mir geht's gut, mein Herrchen kommt gleich wieder". Genervte Aktionäre wünschen sich eine solche Funktion auch, um Elon Musk mal ein paar Tage abzustellen.
businessinsider.de

US-Bundesstaat Nevada verklagt Tesla wegen unbezahlter Steuern.


Tesla ohne Taxes: Der US-Bundesstaat Nevada verklagt den Elektroauto-Bauer wegen nicht gezahlter Steuern in Höhe von 655.000 Dollar, berichtet Bloomberg. Das Arbeitsministerium verlange die Summe für das 1. und 2. Quartal 2018. Tesla habe in dem Zeitraum zu versteuernde Löhne in Höhe von 68 Mio bzw. 55 Mio Dollar ausgezahlt, jedoch nicht genug in den Arbeitslosen-Versicherungsfonds eingezahlt.

2014 hatte der Bundesstaat Tesla eine Steuererleichterung in Höhe von 1,25 Mrd Dollar zugebilligt, damit der Elektroauto-Bauer seine Gigafactory in Nevada errichtet. Rund 3.000 Arbeiter hat Tesla seither für den Bau und den Betrieb der Fabrik eingestellt. Die Subventionen seien durch das Strafverfahren nicht gefährdert.
bloomberg.com, theverge.com, reviewjournal.com

Zitat: Startup-Löwe Frank Thelen fordert mehr Kampfgeist.

"Elon Musk schläft in seiner Produktion. Schlafen die Vorstände der deutschen Automobilhersteller in der Produktion? Nicht, dass ich wüsste."

Investor und Vox-Löwe Frank Thelen fordert mehr unternehmerischen Einsatz in Deutschlands Chefetagen.
W&V 40/2018, S. 10-15 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Der Begriff Startup ist total überreizt. Er ist zu einem Synonym für Coolness geworden. Das ist Blödsinn."

"Ich möchte ein bis drei relevante Technologieunternehmen in Deutschland mit aufbauen: (...) Mit 'relevant' meine ich auch die Marktkapitalisierung, und da sprechen wir über viele Mrd Euro. Das ist mein Lebenstraum. (...) Darunter muss sich alles andere einordnen."

Aus dem Archiv von turi2.tv: Frank Thelen über die notwendige Digitalisierung der kompletten Verlagswelt.

Basta: Tesla fahren für den guten Zweck.

Ein Herz für Tesla-Gründer: Der Online-Shop Save Elon verkauft Accessoires wie Taschen und Bademode, um Geld für Elon Musk zu sammeln. Die Spendenaktion will den "furchtlosen Welt-Veränderer" unterstützen – die US-Börsenaufsicht zwingt ihn zum Teil-Rückzug. Insider erwarten, dass Tesla fahren wohl bald als Spende von der Steuer absetzbar sein wird.
businessinsider.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Business Insider sammelt Erfahrungen von 42 Tesla-Mitarbeitern.

Lese-Tipp: Business Insider interviewt 42 Tesla-Mitarbeiter über ihre "intensive Arbeitsumgebung". Sie berichten vom "Tesla-Leben", das einige als Workaholics gern mit mehr als 70 Stunden in der Woche in den Fabriken verbringen. Elon Musk arbeite so viel, dass die Mitarbeiter ihn teilweise mit Kissen und Decke u.a. in der Fabrikhalle, unter einem Schreibtisch oder in einem Konferenzraum vorfinden.
businessinsider.de