Lese-Tipp: Tesla könnte in Deutschland Probleme mit dem Arbeitsrecht bekommen.

Lese-Tipp: Tesla könnte in der geplanten Gigafactory bei Berlin in Konflikt mit dem deutschen Arbeitsrecht und den Gewerkschaften geraten, prophezeit ein Exmanager von Tesla in der "Wirtschaftswoche". Konflikte seien vorprogrammiert, da das System "'Hire and Fire' in Deutschland – im Gegensatz zu den USA – nicht funktioniert". Eine Einigung wie bei der Übernahme des deutschen Maschinenbauers Grohmann könnte "deutlich schwerer fallen", da das Werk bedeutend mehr Arbeitsplätze haben wird.
"Wirtschaftswoche" 49/2019, S. 50-54 (Paid), turi2.de (Background)

Tesla investiert rund 4 Mrd Euro in das deutsche Werk.

Tesla will in die geplante Fabrik in der Gemeinde Grünheide rund 4 Mrd Euro investieren, zitiert die "Bild am Sonntag" aus einer Absichtserklärung zwischen Elon Musk und dem Wirtschaftsministerium von Brandenburg. Der erste Elektro-SUV solle 2021 vom Band rollen, bis zu 7.000 Mitarbeiter sollen jährlich bis zu 150.000 E-Autos produzieren. Tesla könne mit staatlichen Zuschüssen von rund 300 Mio rechnen, sofern auch die EU zustimmt.
"Bild am Sonntag", S. 10 (Paid), turi2.de (Background)

Tesla produziert ab 2021 im brandenburgischen Grünheide.

Tesla plant die neue Fabrik im brandenburgischen Grünheide im Landkreis Oder-Spree, schreibt der "Tagesspiegel". Zuvor hatte BMW zeitweise ein Interesse an der Industriefläche bekundet. In Berlin wolle Tesla zudem ein Design- und Entwicklungszentrum errichten. Der Baubeginn für das Werk sei im 1. Quartal 2020 geplant, Produktionsstart sei 2021.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Niedersachens Wirtschaftsminister wirbt um Tesla-Werk.

Tesla: Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann wirbt im "Handelsblatt" für ein Werk in Niedersachen. Ausschlaggebend für den Zuschlag zugunsten Berlin-Brandenburg sei "womöglich" der Flächenbedarf der Fabrik. Nach dem Stellenabbau beim Windkraftanlagenbauer Enercon in Emden könnten Fachkräfte vermittelt werden, hofft Althusmann.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Basta: Elon Musk stellt bei Twitter die Sinnfrage und geht offline.

Ausgezwitschert: Elon Musk verkündet seinen Abschied von Twitter. Er sei sich nicht sicher, welchen Nutzen der Kurznachrichtendienst habe, zweifelt der Tesla-Chef nach Erreichen der Marke von über 29 Mio Abonnenten am Sinn von Social Media. Nach der digitalen Abstinenz, dürfte mehr analoge Zeit für Musks Montagsautos bleiben.
tagesspiegel.de, twitter.com

Basta: Elon Musk geht unter die Rapper.

Musiker Musk macht sich zum Affen: Der Tesla-Chef geht unter die Rapper und veröffentlicht bei Soundcloud den Titel "RIP Harambe". Der Gorilla Harambe wurde 2016 in einem US-Zoo erschossen. Die Twitter-Gemeinde rätselt, ob es sich tatsächlich um Musks Stimme oder doch einen vorgezogenen Aprilscherz handelt. Musikexperten sind sich dagegen einig: Sie wollen Musk Musikkünste lieber auf den Mond Mars schießen.
techcrunch.com, soundclound.com

Basta: Investor will Elon Musk bei Twitter mundtot machen.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold? Ein Investor fordert per Gericht ein Twitter-Verbot für Elon Musk (Foto). Der "unkontrollierte Gebrauch von Twitter für fehlerhafte Statements über das Unternehmen" müsse gestoppt werden. Musk war zuvor nach "irreführender" Tweets von der Börsenaufsicht verklagt worden. Manche Manager mögen Musk mundtot.
welt.de, turi2.de (Background)

Basta: Milliardär Musk flirtet mit Mars-Mädchen bei Twitter.

Blind Date auf dem Mars: Elon Musk will als SpaceX-Gründer Menschen zum Mars fliegen, was ein anonymer Twitter-Account namens "Mars" aufgreift: Musk sei jederzeit willkommen. "I want you baby", antwortet er flirtend - "Schick mir heiße Bilder und ich komme sofort". Milliardär Musk mag eben Mars-Mädchen.
cnet.com, futurezone.at, twitter.com, turi2.de (Background)



Lese-Tipp: Tesla vereint alle Zulieferer in US-Gemeinschaftswerk.

Lese-Tipp: Das Gemeinschaftswerk von Tesla und Panasonic in Nevada produziert bereits mehr als 60 % aller Akkuzellen für E-Autos weltweit, scheibt Stefan Hajek. Während die deutschen Hersteller noch diskutierten, ob es sinnvoll sei, in einem Hochlohnland wie Deutschland industriell Batterien herzustellen, schaffe Elon Musk in den USA Fakten: Alles, was für die Akkus und Antriebe gebraucht wird, solle im 7-Tage-Betrieb unter einem Dach produziert werden. Dies spare Transport- und Lagerkosten, verbessere aber vor allem die interne Kommunikation bei technischen Problemen.
wiwo.de (Paid)

Basta: Elon Musk verspricht Hunde-Modus.

Hundherum glücklich: Mit einem knappen "Yes" beantwortet Tesla-Chef Elon Musk bei Twitter die Frage, ob Tesla in seine Autos nicht einen Hunde-Modus einbauen könne. Die Vierbeiner würden mit Musik und Klimaanalage versorgt, Passanten bekämen die Nachricht "Mir geht's gut, mein Herrchen kommt gleich wieder". Genervte Aktionäre wünschen sich eine solche Funktion auch, um Elon Musk mal ein paar Tage abzustellen.
businessinsider.de

US-Bundesstaat Nevada verklagt Tesla wegen unbezahlter Steuern.


Tesla ohne Taxes: Der US-Bundesstaat Nevada verklagt den Elektroauto-Bauer wegen nicht gezahlter Steuern in Höhe von 655.000 Dollar, berichtet Bloomberg. Das Arbeitsministerium verlange die Summe für das 1. und 2. Quartal 2018. Tesla habe in dem Zeitraum zu versteuernde Löhne in Höhe von 68 Mio bzw. 55 Mio Dollar ausgezahlt, jedoch nicht genug in den Arbeitslosen-Versicherungsfonds eingezahlt.

2014 hatte der Bundesstaat Tesla eine Steuererleichterung in Höhe von 1,25 Mrd Dollar zugebilligt, damit der Elektroauto-Bauer seine Gigafactory in Nevada errichtet. Rund 3.000 Arbeiter hat Tesla seither für den Bau und den Betrieb der Fabrik eingestellt. Die Subventionen seien durch das Strafverfahren nicht gefährdert.
bloomberg.com, theverge.com, reviewjournal.com

Zitat: Startup-Löwe Frank Thelen fordert mehr Kampfgeist.

"Elon Musk schläft in seiner Produktion. Schlafen die Vorstände der deutschen Automobilhersteller in der Produktion? Nicht, dass ich wüsste."

Investor und Vox-Löwe Frank Thelen fordert mehr unternehmerischen Einsatz in Deutschlands Chefetagen.
W&V 40/2018, S. 10-15 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Der Begriff Startup ist total überreizt. Er ist zu einem Synonym für Coolness geworden. Das ist Blödsinn."

"Ich möchte ein bis drei relevante Technologieunternehmen in Deutschland mit aufbauen: (...) Mit 'relevant' meine ich auch die Marktkapitalisierung, und da sprechen wir über viele Mrd Euro. Das ist mein Lebenstraum. (...) Darunter muss sich alles andere einordnen."

Aus dem Archiv von turi2.tv: Frank Thelen über die notwendige Digitalisierung der kompletten Verlagswelt.

Basta: Tesla fahren für den guten Zweck.

Ein Herz für Tesla-Gründer: Der Online-Shop Save Elon verkauft Accessoires wie Taschen und Bademode, um Geld für Elon Musk zu sammeln. Die Spendenaktion will den "furchtlosen Welt-Veränderer" unterstützen – die US-Börsenaufsicht zwingt ihn zum Teil-Rückzug. Insider erwarten, dass Tesla fahren wohl bald als Spende von der Steuer absetzbar sein wird.
businessinsider.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Business Insider sammelt Erfahrungen von 42 Tesla-Mitarbeitern.

Lese-Tipp: Business Insider interviewt 42 Tesla-Mitarbeiter über ihre "intensive Arbeitsumgebung". Sie berichten vom "Tesla-Leben", das einige als Workaholics gern mit mehr als 70 Stunden in der Woche in den Fabriken verbringen. Elon Musk arbeite so viel, dass die Mitarbeiter ihn teilweise mit Kissen und Decke u.a. in der Fabrikhalle, unter einem Schreibtisch oder in einem Konferenzraum vorfinden.
businessinsider.de

“WSJ”: Tesla prüft Deutschland als möglichen Standort für ein E-Auto-Werk.


Teslas Vorstellung von einer Gigafactory. (Foto: Tesla)

Made in Germany: Tesla steht mit Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie den Niederlanden in Gesprächen über den Bau einer Gigafactory, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. In der geplanten Fabrik will der Autobauer sowohl Elektroautos als auch Batterien fertigen. Derzeit rollen Teslas E-Autos hauptsächlich in der Fabrik in Kalifornien vom Band.

Mitte Juni hatte Tesla-Chef Elon Musk in einem Tweet bereits angekündigt, dass Deutschland unter den Favoriten als Standort für eine europäische Fabrik ist. Das Saarland hatte sich nach dem Tweet von Elon Musk mit einer Bewerbung als möglicher Tesla-Standort vorgestellt. Beide Länder betonen jedoch, dass offiziellen Verhandlungen noch nicht stattgefunden hätten. Die Gespräche seien noch in einem sehr frühen Stadium. Bis zum Jahresende soll der neue Standort bekanntgegeben werden.
wsj.com (Paid), manager-magazin.de, twitter.com (Tweet Musk), turi2.de (Background)

Das Saarland bringt sich als möglichen Tesla-Standort in Stellung.

Elon Musk soll ein Auge auf das Saarland als möglichen Tesla-Standort werfen, wunschträumen Ministerpräsident Tobias Hans und Vize-Regierungschefin Anke Rehlinger. Sie haben Musk einen Bewerbungsbrief geschrieben. Anlass war Musks Tweet, Deutschland sei ein bevorzugter Standort für eine europäische "Gigafactory", in der sowohl Fahrzeuge als auch Batterien produziert werden.
augsburger-allgemeine.de

Wir graturilieren: Michael Krechting wird 41.


Wir graturilieren: Michael Krechting, Leiter der neuen Digital-Redaktion der "Neuen Osnabrücker Zeitung" in Hamburg, feiert heute "ganz langweilig" mit seiner Familie im Garten seinen 41. Geburtstag – und zum Vatertag auch seinen zweieinhalbjährigen Sohn dafür, dass es ihn gibt und er mehr plappert, "als man das gebürtigen Münsterländern gemeinhin zutraut".

Das Beste am abgelaufenen Jahr war der Aufbau der neuen Zentralredaktion – ein solches Neuaufbau-Projekt mit gestalten zu dürfen, sei in diesen Zeiten alles andere als selbstverständlich: "Dafür bin ich sehr dankbar." Für das neue Lebensjahr hat er einen ganz besonderen Wunsch an Tesla-Chef Elon Musk, der die Teststrecke für seinen Hyperloop zwischen Osnabrück und Hamburg einrichten soll, "damit ich das Pendlerleben besser ertrage".

Gratulationen erreichen Michael Krechting via Facebook und Twitter, über Xing, LinkedIn oder einfach per E-Mail.