Touchscreen-Probleme: Kraftfahrtbundesamt prüft Tesla-Modelle auch in Deutschland.

Reif für die Werkstatt: Das Kraftfahrt-Bundesamt hat eine Prüfung von Tesla eingeleitet, meldet die "Bild am Sonntag". Die Behörde habe bei verschiedenen Modellen Sicherheitsbedenken durch die großen, in der Mittelkonsole verbauten Touchscreens – und daher das Unternehmen aufgefordert, Informationen darüber herauszugeben. Die US-Straßenbehörde NHTSA hatte mehr als 150.000 Autos der Marke in den USA deshalb kürzlich zurückgerufen: Wegen Chip-Problemen könnte der Bildschirm ausfallen.
bild.de (Paid)

Autonomes Fahren: Waymo-Chef sieht in Tesla keine Konkurrenz.

Waymo, Googles Ausgründung für autonomes Fahren, sieht Tesla nicht als Konkurrenten, sagt Waymo-Chef John Krafcik im Interview mit dem "manager magazin". Tesla warne bei seinem Fahr-Assistenzsystem, die Hände am Lenkrad zu halten, "auf unseren Lenkrädern steht: Anfassen verboten". Die Kosten für autonomes Fahren würden überschätzt, ein Waymo-Auto inklusive Computer und Sensoren sei "nicht teurer als eine moderat ausgestattete S-Klasse". Den Sprung nach Deutschland erwartet Krafcik schon "recht bald".
manager-magazin.de (Paid, Interview), manager-magazin.de (Zusammenfassung)

“Wirtschaftswoche”: Tesla schreckt Bewerber*innen mit Chaos und Arroganz ab.

Tesla ist wohl doch nicht der Traum-Arbeitgeber, für den viele den E-Autobauer halten, schreibt die "Wirtschaftswoche". Bewerber*innen für Jobs im Werk in Grünheide berichten u.a. von chaotischen Einstellungs­gesprächen und arroganten Personalern. Die Arbeitsagentur Frankfurt / Oder habe mit Tesla bereits "intensiv über die Fach- und Arbeits­kräfte­situation in Deutschland" gesprochen. Tesla will in Grünheide 7.000 Stellen besetzen.
wiwo.de

Tesla: Wald-Rodung vorerst wieder untersagt.

Keine Axt im Walde: E-Autobauer Tesla darf auf seiner Baustelle in Grünheide vorerst keine Waldflächen mehr abholzen, entscheidet das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Die Umweltverbände Nabu und Grüne Liga hatten Beschwerde gegen eine Erlaubnis des Verwaltungsgerichts Frankfurt/Oder eingereicht. Tesla will weitere 83 Hektar Wald roden, 92 Hektar sind schon abgeholzt.
spiegel.de, manager-magazin.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Elon Musk hat seine etablierten Mitbewerber als arrogant wahrgenommen.

Lese-Tipp: Elon Musk sagt im langen Interview mit Mathias Döpfner in der "Welt am Sonntag", dass seine Konkurrenten ihm gegenüber früher "ziemlich arrogant" aufgetreten sind. Die Ablehnung der etablierten Unternehmen sei für seine Mitarbeiter*innen aber "wirklich eine große Motivation" gewesen. Mittlerweile würde Tesla jedoch ernstgenommen. Seinen komplettem Reichtum will Musk in Aktien von Tesla und SpaceX halten: "Wenn Tesla und SpaceX bankrott gehen, gehe auch ich persönlich bankrott. Zu hundert Prozent."
"Welt am Sonntag" (Paid)

Elon Musk will Batterieproduktion ebenfalls in Brandenburg ansiedeln.

Elektrifiziert: Nach einer Autofertigung will Elon Musk nun auch eine gewaltige Batteriezellenproduktion in seiner Gigafabrik in Brandenburg aus dem Boden stampfen. Bis zu 250 Gigawattstunden will er jährlich produzieren, das wäre genug für vier Mio Autos. Während Umweltverbände auf die höheren Anforderungen an eine Batterieproduktion hinweisen, stehen politische Stimmen aus FDP und CDU den Tesla-Plänen positiv gegenüber. Einen Antrag für die Produktion von Batteriezellen hat der Milliardär aber noch nicht gestellt.
handelsblatt.com

Elon Musk hat sich womöglich mit Corona infiziert.

Corona-Verwirrung: Tesla-Chef Elon Musk hat womöglich Corona. Bei Twitter schreibt er, dass zwei Antigen-Test positiv und zwei weitere negativ ausgefallen seien – alle an einem Tag. Ergebnisse von PCR-Tests stünden noch aus. Musk klagt über Erkältungssymptome, sein Tweet beginnt mit den Worten "Hier geht etwas extrem Falsches vor" und geht bei Corona-Leugnern gerade durch die Decke.
mashable.com, twitter.com

Zahl des Tages: Tesla zahlt Quereinsteiger*innen in Grünheide 2.700 Euro brutto.

Zahl des Tages: Rund 2.700 Euro brutto beträgt der Einstiegslohn bei Tesla im brandenburgischen Werk – für Quereinsteiger*innen, sagt Jochem Freyer, Leiter der Agentur für Arbeit in Frankfurt Oder, der "Berliner Zeitung". Ab Juli 2021 soll die Tesla-Produktion in Grünheide mit 7.000 bis 8.000 Mitarbeiter*innen starten.
berliner-zeitung.de

“Welt am Sonntag”: Tesla soll in Deutschland 12 Mio Euro Batterie-Bußgeld zahlen.


Batterie-Bürokratie: Das deutsche Umweltbundesamt schickt der deutschen Tesla-Tochter einen Bußgeldbescheid über 12 Mio Euro, weil der US-Autobauer sich nicht an die Rücknahmepflichten von Batterieprodukten halte, schreibt die "Welt am Sonntag". In einem Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC schreibt Tesla, es gehe hauptsächlich um "administrative Verpflichtungen". Tesla nehme weiterhin Batteriepacks aus seinen Fahrzeugen zurück.

Das deutsche Batteriegesetz schreibt vor, dass Hersteller von E-Autos die von ihnen verkauften Batterien zurücknehmen oder einen Entsorgungspartner benennen müssen.Das Unternehmen legt Widerspruch ein. Tesla hat gegen den bescheid Widerspruch eingelegt, rechnet aber nicht damit, dass der Fall "unser Geschäft wesentlich negativ beeinträchtigen wird".
"Welt am Sonntag" (Paid)

Basta: Elon Musk hat in Grünheide eine Rechnung offen.

Trockengelegt: Weil Tesla seine Wasserrechnung für die Baustelle in Grünheide über 15.000 Euro nicht bezahlt, hat der Versorger Strausberg-Erkner dem E-Autobauer den Hahn zugedreht. Bis das Geld geflossen ist, sind kreative Übergangslösungen gefragt. Notfalls muss Elon Musk die Tränen der Aktionär*innen über den verzögerten Bau in die Leitungen einspeisen.
moz.de (Paid) via tagesspiegel.de, manager-magazin.de

Tesla löst die Pressestelle für die weltweite Kommunikation auf.

Presseanfragen fahren Einbahnstraße: Tesla hat die zentrale PR-Abteilung in den USA aufgelöst, schreibt Electrek, ein US-Portal für E-Mobilität. Der US-Konzern ist damit der erste Autobauer ohne eigene Pressestelle. "Wir haben kein PR-Team mehr", zitiert Electrek einen nicht namentlich genannten Insider. Keely Sulprizio hatte die Unternehmenskommunikation zuletzt in den USA verantwortet. Sie verließ Tesla im Dezember. Nach ihrem Abgang sollen die übrigen Mitarbeiter*innen des PR-Teams in andere Abteilungen gewechselt sein oder hätten Tesla verlassen. In Deutschland trat Stefan Keuchel im August 2019 - nur wenigen Monate nach seinem Amtsantritt - als PR-Chef für den deutschsprachigen Raum zurück.

In Europa und Asien soll es noch PR-Manager geben, auf das PR-Team für die weltweite Kommunikation will Tesla künftig aber verzichten, berichtet das US-Fachmagazin Electrek. Rich Otto, zuletzt PR-Mann für YouTuber, solle künftig als Produktmanager für Tesla tätig sein. Danielle Meister, zuletzt für die internationale Kommunikation verantwortlich, ist im April zu WhatsApp gewechselt. (Foto: picture alliance/Pressebildagentur Ulmer)
electrek.co via t3n.de

Meinung: Elon Musk hebt sich von deutschen Unternehmer*innen ab.

Tesla-Chef Elon Musk liefert zwei Dinge, die Unter­nehmen in Deutschland vermissen lassen: "nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten" und "atem­be­rau­ben­des Tem­po", kommentieren Markus Dettmer, Simon Hage und Michael Kröger. Anders als für hiesige Firmen üblich versuche Musk zudem, seinen Fabrikbau in Grünheide auf allen möglichen planungsrechtlichen Wegen zu beschleunigen – auf eigenes Risiko.
"Spiegel" 39/20, S. 70-72 (Paid)

Zitat: Ministerpräsident Dietmar Woidke gewährt Tesla keine Sonderrechte.

"Tesla kann nicht mit 150 Stundenkilometern durch die Spielstraße düsen."

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sagt im "Handelsblatt", auch Tesla muss sich beim Bau seiner Gigafactory an die Vorschriften halten. Die Zusammenarbeit sieht er dennoch als Vorzeige-Beispiel für eine "leistungsfähige Verwaltung" mit Signalwirkung.
handelsblatt.com (Paid)

Bild des Tages: Person, Woman, Man, Camera, Tesla.


Männlein auf der Heiden: Tesla-Chef Elon Musk steht auf der Baustelle der Tesla Gigafactory im brandenburgischen Grünheide und unterhält sich mit Journalist*innen. Auf einem Areal in der Gemeinde bei Berlin sollen ab Juli 2021 bis zu einer halben Million Fahrzeuge pro Jahr vom Band rollen. Musk hofft, diese Zahl so schnell wie möglich zu erreichen. (Foto: Patrick Pleul / dpa / Picture Alliance)

Bild des Tages: Elon Musk besucht Curevac.


Der Heiland kommt: In einem schwarzen Tesla X fährt Unternehmer Elon Musk am Tübinger Hauptsitz des Biopharma-Unternehmen Curevac vor. Musk sitzt auf dem Beifahrersitzt und ist hinter getönten Scheiben kaum zu erkennen. Trotz Dauerregens erwarten einige Tesla-Jünger ihn schon mit laufenden Smartphone-Kameras, bevor Musk in der Tiefgerage verschwindet. (Foto: Ulmer Pressebildagentur / Imago Images)
tagblatt.de (Live-Ticker zum Besuch)

Basta: Tesla-Chef Elon Musik findet die Kritik am Autopilot-Begriff “idiotisch”.

Abgefahrene Kritik: Der Begriff Autopilot für das Fahrassistenzprogramm findet Tesla-Chef Elon Musk nicht missverständlich, sagt er dem Fachmagazin "Automobile News". Die Vorwürfe seien "idiotisch" und "lächerlich". Die Leute, die Autopilot zum ersten Mal benutzen, sind "extrem paranoid". Unklar bleibt, ob der Autopilot auch automatisch auf ägyptische Pyramiden zusteuert.
handelsblatt.com

Tesla meldet wieder Quartalsgewinn – trotz Corona.

Schwarz statt rot: E-Autobauer Tesla fährt erstmals zum vierten Mal in Folge einen Quartalsgewinn ein. Für den Zeitraum von April bis Juni meldet das Unternehmen einen Gewinn von 104 Mio Dollar und knapp 100.000 verkaufte Fahrzeuge. Firmenchef Elon Musk hat außerdem den Bau einer neuen Fabrik in Austin im US-Bundesstaat Texas angekündigt. Dort soll unter anderem das Panzer-Auto Cybertruck vom Band laufen.
handelsblatt.com, theverge.com

Gericht: Der Begriff “Autopilot” in Tesla-Werbung ist irreführend.

Freude am Selbstfahren: Wegen "irreführender" Werbung und Aussagen zum autonomen Fahren hat der US-Elektroautobauer Tesla von Elon Musk (Foto) vor dem Landgericht München eine Schlappe eingefahren. Er darf in Deutschland nicht mehr mit dem Begriff "Autopilot" für seine Fahrzeuge werben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Geklagt hatte die Wettbewerbszentrale. Der Vorwurf: Anders als Tesla etwa auf seiner Webseite und während des Bestellvorgangs suggeriere, sei vollständig autonomes Fahren in den Elektroautos der Marke weder technisch möglich noch hierzulande erlaubt. Einen Teil seines Fahr-Assistenzsystems bewirbt Tesla unter anderem mit der Formulierung "Volles Potenzial für autonomes Fahren" und "Autopilot inklusive". Diese Wortwahl erwecke beim Durchschnittsverbraucher aber falsche Vorstellungen, findet jetzt das Gericht. Eine Fahrt ganz ohne menschliches Eingreifen erlaube das System nämlich nicht.

Andreas Ottofülling, Mitglied der Geschäftsleitung des Münchner Büros der Wettbewerbszentrale, nannte die Entscheidung einen "Erfolg auf der ganzen Linie". Um das Urteil sofort vollstreckbar zu machen, müsste die Wirtschaftsorganisation eine Sicherheitsleistung in Höhe von 100.000 Euro erbringen. Ob sie das tut, wolle sie nach Prüfung der Urteilsgründe entscheiden.
handelsblatt.com, sueddeutsche.de, justiz.bayern.de, wettbewerbszentrale.de

Schüler filmt Tesla-Fabrik in Brandenburg und Elon Musk hat nichts dagegen.

Mit Elons Segen: Ein 13-jähriger Schüler filmt mit einer Drohne seit Februar den Baufortschritt der Tesla-Fabrik in Brandenburg. Die YouTube-Videos vom Tesla Kid stoßen in der Community auf großes Interesse - bis der Sicherheitsdienst ihn stoppt. In einem Video bittet er seine Follower um Hilfe, eine Genehmigung zu bekommen. Die folgt auf kurzem Dienstweg von Tesla-Chef Elon Musk, der twittert: "Fine by me".
"FAZ", S. 9 (Paid), youtube.com (Drohnen-Videos)

Basta: Elon Musk versteht was von Rundum-Vermarktung.

Produktverquickung: NBC-Latenight-Veteran Jay Leno macht zusammen mit Elon Musk in dessen Elektro-SUV Cybertruck eine Spritztour durch Los Angeles. Scheinbar spontan fahren sie durch den Test-Tunnel der Musk-Firma The Boring Company. Zur perfekten Musk-Markting-Show fehlt eigentlich nur noch eine SpaceX-Rakete, die ihnen im Tunnel entgegen kommt.
youtube.com (6--Min-Video) via mashable.com, theverge.com

Wegen Corona: Tesla holt Mitarbeiter aus Deutschland in die USA.

Tesla ruft seine Mitarbeiter aus Deutschland wegen des Corona-Virus in die USA zurück, berichtet die "Automobilwoche". Rund 30 Amerikaner, die für Tesla in Berlin tätig sind, seien auf dem Rückweg. Welche Auswirkungen die Maßnahme auf den Bau der Tesla-Fabrik in Brandenburg hat, ist unklar. Für Mitte April ist der Spatenstich geplant.
automobilwoche.de (Paid)

Basta: Elon Musk will mit Rammstein raven.

Rave-Bunker: Teslas Ober-Partyanimal Elon Musk fragt auf Twitter, ob der Keller der Gigafactory in Brandenburg nicht die perfekte "mega Techno-Höhle" wäre, u.a. für Live-Gigs von Rammstein. Für Musk endet die Party hoffentlich nicht wie sonst – hoch hinaus streben, weit unten landen.
twitter.com

Meinung: Westdeutsche sollten Ostdeutschen Tesla-Fabrik gönnen.

Tesla: Die Proteste bayrischer Umweltschützer gegen den Bau der Fabrik in Brandenburg sind auch ein Ost-West-Problem, meint Martin Machowecz. Dem Osten fehlten bis heute hochwertige Arbeitsplätze in Entwicklung, Management und kommerzieller Forschung, Tesla sei deshalb ein Symbol – dass eine ostdeutsche Region "auch mal die Gegend" ist, "in der die Entscheidungen getroffen werden". Nur wenn die Westdeutschen das ertrügen, statt die "zarten Anfänge zu zerstören", klappe es mit dem Aufholen der Ost-Wirtschaft.
"Zeit" 10/2020, S. 26 (Paid)

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg erlaubt Tesla, weiter zu roden.

Tesla darf auf seinem künftigen Werksgelände in Grünheide weiterroden, entscheidet das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg im Eilverfahren. Es weist die Klagen des Umweltverbands Grüne Liga und des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern ab. Die Abholzung eines Wirtschaftswaldes sei ein weniger schwerwiegender Natureingriff und alle für die Entscheidung nötigen Stellungnahmen hätten vorgelegen.
tagesspiegel.de, spiegel.de, turi2.de (Background)

CDU und FDP warnen vor weiteren Verzögerungen beim Bau des Tesla-Werks.

Tesla: Nach dem vorläufigen Stopp der Rodungsarbeiten auf dem künftigen deutschen Werksgelände warnt der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger (Foto), vor weiteren Verzögerungen und einem "Imageschaden", schreibt das "Handelsblatt". "Bei dieser Ansiedlung schauen uns weltweit Industrieunternehmen und Investoren besonders zu", mahnt Steiger. Der FDP-Verkehrspolitiker Oliver Luksic erwägt eine Einschränkung der Klagemöglichkeiten.
handelsblatt.com (Paid), turi2.de (Background)

Teslas deutsche Fabrik könnte später kommen als geplant.

Tesla rechnet beim Bau der Fabrik in Grünheide mit Verzögerungen, zitiert die "Welt am Sonntag" aus dem Risikobericht des Autobauers. Der Bau sei "mit einer ganzen Reihe von Unsicherheiten verbunden", u.a. aufgrund regulatorischer Vorgaben und dem Erhalt von Genehmigungen. "Außerhalb der Vereinigten Staaten haben wir begrenzte Produktionserfahrung", urteilt Tesla.
welt.de

Gericht lehnt die Eilanträge gegen die Baumfällungen beim Tesla-Werk ab.

Tesla: Das Verwaltungsgericht in Frankfurt (Oder) lehnt die Eilanträge von zwei Naturschutzverbänden ab, die gegen die ersten Rodungen auf dem Tesla-Gelände in Grünheide vorgehen wollten. Die vom brandenburgischen Landesumweltamt erteilte Genehmigung des "vorzeitigen Beginns" der Baumfällarbeiten ist rechtmäßig.
rbb24.de, turi2.de (Background)

Tesla rodet erstes Waldstück – trotz laufendem Genehmigungsverfahren.

Tesla beginnt trotz eines laufenden umweltrechtlichen Genehmigungsverfahrens für das geplante Werk in Brandenburg mit der Rodung eines knapp 92 Hektar großen Waldstücks, schreibt das "Handelsblatt". Auch "bauvorbereitende Maßnahmen" wie das Anlegen von Baustraßen haben nach Absprache mit dem Land Brandenburg begonnen.
handelsblatt.com, twitter.com

CDU-Wirtschaftspolitiker will Tesla bei Umweltschutzauflagen entgegenkommen.

Tesla: Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer, will die Umweltschutzauflagen für die geplante Fabrik in Brandenburg lockern, schreibt das "Handelsblatt". "Dieser Fall zeigt wieder ganz klar, dass das Genehmigungs- und Planungsprozedere in Deutschland völlig überbürokratisiert, zu langwierig und zu schwerfällig ist", sagt Pfeiffer.
handelsblatt.com

Tesla will deutsche Staatshilfe für Batteriezellfertigung.

Tesla beantragt Subventionen des Bundes für die Batteriezellfertigung und -forschung in Deutschland, erfährt das "Handelsblatt" aus Regierungskreisen. Tesla und das Bundeswirtschaftsministerium kommentieren die Information auf "Handelsblatt"-Anfrage nicht. Das Wirtschaftsministerium arbeitet bereits mit "mehr als 55 Unternehmen" an einem anderen europäischen Großprojekt zur Batteriezellfertigung.
handelsblatt.com