Peter Huth verteidigt Milliardäre mit Raumfahrt-Ambitionen.

Lasst sie machen: Wer Elon Musk und Jeff Bezos für ihre Raumfahrt-Aktivitäten verurteilt, versteht nicht "wie Fortschritt zustande kommt", schreibt Peter Huth in der "Welt". Die Milliardäre strebten nicht nach Trophäen, sondern wollten die Sterne für die Menschheit erobern. Ihren "Pioniergeist" zu missbilligen sei "nicht nur kleinlich, sondern klein".
edition.welt.de (Paid)

Gigafactory bei Berlin: Teslas 11.000-Seiten-Bauantrag enthält einige Schwärzungen.


007 Musk: Satte 11.000 Seiten umfasst der abgeänderte, inzwischen dritte Bauantrag für Elon Musks neue Tesla-Fabrik in Grünheide – einige Stellen darin sind geschwärzt. Unter anderem sind die Baukosten von Auto- und Batteriefabrik nicht mehr einsehbar, berichtet etwa die "Bild". Im vorherigen Antrag sei noch die Rede von 700 Mio Euro für den Rohbau und 1,1 Mrd Euro für das Gesamtprojekt die Rede gewesen. Auch Angaben zu Prozessketten und Stoffen sind in den öffentlich ausgelegten Unterlagen teils unkenntlich gemacht. Offenbar befürchtet Tesla Industriespionage, meldet der "Tagesspiegel". Offiziell bestätigt ist nun auch, dass das Unternehmen mit der Herstellung von Batteriezellen mit 50 Gigawattstunden Jahreskapazität plant. Musk hatte ursprünglich das Doppelte angekündigt, dennoch wird die Batteriefabrik damit die größte Europas. Zum Vergleich: Die geplante Batteriezellfabrik vom VW-Konzern in Salzgitter soll erst in einigen Jahren eine Kapazität von 40 GWh erreichen.

Rund 500.000 E-Autos sollen pro Jahr vom Band rollen, noch in diesem Jahr will Tesla die Produktion aufnehmen. Gestartet war das XXL-Projekt einst im November 2019, mittelfristig entstehen bis zu 12.000 neue Jobs. Bisher baut Tesla mit vorzeitigen Zulassungen, die endgültige umweltrechtliche Genehmigung über das Bundesimmissionsschutzgesetz steht noch aus. Bis zum 16. August kann jeder Einwendungen beim Landesumweltamt gegen das Projekt einreichen, am 13. September findet eine öffentliche Anhörung in der Stadthalle Erkner statt.
bild.de, tagesspiegel.de, rbb24.de

Tesla will Bitcoin unter Bedingungen wieder akzeptieren.

Angekündigte Rolle rückwärts: E-Autobauer Tesla will Bitcoin wieder als Zahlungsmittel zulassen, wenn die Kryptowährung bei ihrer Herstellung zur Hälfte erneuerbare Energien nutzt, twittert Elon Musk. Außerdem habe Tesla 10 % seiner Bitcoin-Bestände verkauft, "um zu bestätigen, dass Bitcoin einfach liquidiert werden kann, ohne den Markt zu bewegen". Daraufhin legte der Bitcoin-Kurs am Sonntag zu.
n-tv.de, turi2.de (Background)

Tesla akzeptiert keine Bitcoin mehr – Kryptowährung bricht ein.

Umwelt- vs. Geldvernichtung: Elon Musk kündigt bei Twitter an, dass Tesla nun doch keine Bitcoin als Zahlungsmittel mehr akzeptiert. Der Kurs der Kryptowährung bricht daraufhin von 54.700 auf 46.600 Dollar ein. Grund für die Bitcoin-Skepsis sei der hohe Stromverbrauch: "Kryptowährung ist auf vielen Ebenen eine gute Idee und wir glauben an eine vielversprechende Zukunft, aber dies kann nicht zu großen Lasten der Umwelt gehen", schreibt Musk.
zeit.de, twitter.com (Musk-Statement)

Video-Tipp: Elon Musk nimmt sich bei “Saturday Night Live” selbst auf die Schippe.

Video-Tipp: Tesla-CEO und SpaceX-Gründer Elon Musk hat das erste Mal durch die US-Comedyshow Saturday Night Live geführt, im Stand-Up scherzt der Milliardär u.a. über seinen oft eigenwilligen Twitter-Stil. Manchmal sage oder poste er merkwürdige Dinge, aber so funktioniere sein Gehirn nun mal: "Ich habe Elektroautos neu erfunden und schieße Menschen in Raketen zum Mars. Dachtet ihr wirklich, ich wäre ein gechillter, normaler Typ?"
twitter.com (5-Min-Clip) via spiegel.de


Tesla hat wochenlang ohne Baugenehmigung Rohre verlegt.

Tesla hat wochenlang Abwasserrohre ohne Baugenehmigung verlegt, berichten Business Insider und "Frontal 21". Bei einer Routinekontrolle am 25. März seien die Baugräben aufgefallen. Daraufhin habe das Brandenburger Umweltministerium einen Baustopp vom 26.03. bis zur Zulassung der Arbeiten am 12.04. verhängt. Das Ministerium prüft zudem ein Bußgeldverfahren.
businessinsider.de, zdf.de

Produktionsstart des Tesla in Grünheide verschiebt sich womöglich um Monate.

Gigastopp? Der für Juli geplante Tesla-Produktionsstart im Werk in Grünheide könnte sich deutlich verzögern, schreibt das "Handelsblatt". Tesla muss womöglich Unterlagen zum Bau der Gigafactory erneut öffentlich auslegen – was bis zu drei Monate dauert. Dem Landesumweltministerium fehlen bisher Unterlagen, um zu entscheiden, ob der Schritt nötig ist. Tesla hat die Pläne für die Versickerung des Niederschlagswassers auf dem Gelände nachträglich geändert, außerdem fehlt ein Gutachten zu Fragen möglicher Störfälle in der Fabrik.
handelsblatt.com

Mehrere Corona-Fälle auf Tesla-Baustelle.

Corona-Ausbruch: Bei Tesla sind mindestens 20 Corona-Fälle auf der Großbaustelle für die Gigafactory in Berlin aufgetreten, meldet der "Tagesspiegel". 40 der schätzungsweise 1.000 bis 2.000 Beschäftigten von Tesla und Baufirmen stehen unter Quarantäne. Laut einer Branchen-Insiderin habe der E-Auto-Bauer ein eigenes Testcenter auf der Baustelle eingerichtet, Mitarbeitende würden nun regelmäßig getestet.
tagesspiegel.de

Elon Musk sucht Streit mit “Frontal 21”.


Dünnes Fell: Tesla-Obervater Elon Musk schießt in einem Tweet mit dem Wortlaut "Wow, shame on ZDF Info!" gegen Frontal 21. Das Magazin des ZDF-Hauptprogramms hat letzte Woche in seiner Sendung Turbo, Tempo, Tesla kritische Stimmen zum Wasserverbrauch der Tesla-Gigafabrik in Brandenburg zu Wort kommen lassen. Musks Tweet antwortet auf einen getwitterten Post des Tesla-begeisterten Blogs Tesmanian, der die Berichterstattung von Frontal21 als fehlerhaft bezeichnet. Der Film porträtiere Tesla als "Schurke", schreibt das Blog.

Das ZDF-Magazin zitiert André Bähler, Chef des Wasserverbandes Strausberg-Erkner, der sagt, dass die Trinkwasserversorgung "am Gabentisch der Wirtschaftspolitik" geopfert werde. Musk hingegen urteilt in einem Statement, dass die Region "nicht sehr trocken" sei. "Frontal21" berichtet im Beitrag auch kritisch über Druck auf das Brandenburger Landesamt für Umwelt und die Arbeitsbedingungen bei Tesla, das Gewerkschaften kategorisch ablehnt.
rnd.de, twitter.com (Musk-Tweet), zdf.de (Frontal-21-Sendung), tesmanian.com (Blogpost)

Basta: Elon, der Ermächtigte.

Man möge niederknien: Tesla versendet eine Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht und verkündet darin, dass Elon Musk nun auf der neu eingeführten Hierarchie-Stufe "Technoking of Tesla" thront. Welche neuen Privilegien das für den Regent des Regelbruchs, die höchste Hoheit des Börsianer-Hohns, den Emir der E-Expeditionen, mit sich bringt, wird nicht näher ausgeführt.
digitalfernsehen.de

Analyse: Deutsche Autokonzerne drohen von Software-Revolution überrollt zu werden.

Tesla droht deutsche Autohersteller wie BMW, VW und Daimler im Wettbewerb abzuhängen, sagt eine Analyse der Boston Consulting Group. Mehr als 90 % der Branchen-Innovationen seien Software basiert, auf diesem Feld verfügten die Hersteller "nicht über die erforderlichen Fähigkeiten", obwohl sie massiv in Software investieren. Ein Problem sei, entsprechende IT-Talente zu finden.
"Spiegel" 5/2021, S. 61 (Vorab)

Touchscreen-Probleme: Kraftfahrtbundesamt prüft Tesla-Modelle auch in Deutschland.

Reif für die Werkstatt: Das Kraftfahrt-Bundesamt hat eine Prüfung von Tesla eingeleitet, meldet die "Bild am Sonntag". Die Behörde habe bei verschiedenen Modellen Sicherheitsbedenken durch die großen, in der Mittelkonsole verbauten Touchscreens – und daher das Unternehmen aufgefordert, Informationen darüber herauszugeben. Die US-Straßenbehörde NHTSA hatte mehr als 150.000 Autos der Marke in den USA deshalb kürzlich zurückgerufen: Wegen Chip-Problemen könnte der Bildschirm ausfallen.
bild.de (Paid)

Autonomes Fahren: Waymo-Chef sieht in Tesla keine Konkurrenz.

Waymo, Googles Ausgründung für autonomes Fahren, sieht Tesla nicht als Konkurrenten, sagt Waymo-Chef John Krafcik im Interview mit dem "manager magazin". Tesla warne bei seinem Fahr-Assistenzsystem, die Hände am Lenkrad zu halten, "auf unseren Lenkrädern steht: Anfassen verboten". Die Kosten für autonomes Fahren würden überschätzt, ein Waymo-Auto inklusive Computer und Sensoren sei "nicht teurer als eine moderat ausgestattete S-Klasse". Den Sprung nach Deutschland erwartet Krafcik schon "recht bald".
manager-magazin.de (Paid, Interview), manager-magazin.de (Zusammenfassung)

“Wirtschaftswoche”: Tesla schreckt Bewerber*innen mit Chaos und Arroganz ab.

Tesla ist wohl doch nicht der Traum-Arbeitgeber, für den viele den E-Autobauer halten, schreibt die "Wirtschaftswoche". Bewerber*innen für Jobs im Werk in Grünheide berichten u.a. von chaotischen Einstellungs­gesprächen und arroganten Personalern. Die Arbeitsagentur Frankfurt / Oder habe mit Tesla bereits "intensiv über die Fach- und Arbeits­kräfte­situation in Deutschland" gesprochen. Tesla will in Grünheide 7.000 Stellen besetzen.
wiwo.de

Tesla: Wald-Rodung vorerst wieder untersagt.

Keine Axt im Walde: E-Autobauer Tesla darf auf seiner Baustelle in Grünheide vorerst keine Waldflächen mehr abholzen, entscheidet das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Die Umweltverbände Nabu und Grüne Liga hatten Beschwerde gegen eine Erlaubnis des Verwaltungsgerichts Frankfurt/Oder eingereicht. Tesla will weitere 83 Hektar Wald roden, 92 Hektar sind schon abgeholzt.
spiegel.de, manager-magazin.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Elon Musk hat seine etablierten Mitbewerber als arrogant wahrgenommen.

Lese-Tipp: Elon Musk sagt im langen Interview mit Mathias Döpfner in der "Welt am Sonntag", dass seine Konkurrenten ihm gegenüber früher "ziemlich arrogant" aufgetreten sind. Die Ablehnung der etablierten Unternehmen sei für seine Mitarbeiter*innen aber "wirklich eine große Motivation" gewesen. Mittlerweile würde Tesla jedoch ernstgenommen. Seinen komplettem Reichtum will Musk in Aktien von Tesla und SpaceX halten: "Wenn Tesla und SpaceX bankrott gehen, gehe auch ich persönlich bankrott. Zu hundert Prozent."
"Welt am Sonntag" (Paid)

Elon Musk will Batterieproduktion ebenfalls in Brandenburg ansiedeln.

Elektrifiziert: Nach einer Autofertigung will Elon Musk nun auch eine gewaltige Batteriezellenproduktion in seiner Gigafabrik in Brandenburg aus dem Boden stampfen. Bis zu 250 Gigawattstunden will er jährlich produzieren, das wäre genug für vier Mio Autos. Während Umweltverbände auf die höheren Anforderungen an eine Batterieproduktion hinweisen, stehen politische Stimmen aus FDP und CDU den Tesla-Plänen positiv gegenüber. Einen Antrag für die Produktion von Batteriezellen hat der Milliardär aber noch nicht gestellt.
handelsblatt.com

Elon Musk hat sich womöglich mit Corona infiziert.

Corona-Verwirrung: Tesla-Chef Elon Musk hat womöglich Corona. Bei Twitter schreibt er, dass zwei Antigen-Test positiv und zwei weitere negativ ausgefallen seien – alle an einem Tag. Ergebnisse von PCR-Tests stünden noch aus. Musk klagt über Erkältungssymptome, sein Tweet beginnt mit den Worten "Hier geht etwas extrem Falsches vor" und geht bei Corona-Leugnern gerade durch die Decke.
mashable.com, twitter.com

Zahl des Tages: Tesla zahlt Quereinsteiger*innen in Grünheide 2.700 Euro brutto.

Zahl des Tages: Rund 2.700 Euro brutto beträgt der Einstiegslohn bei Tesla im brandenburgischen Werk – für Quereinsteiger*innen, sagt Jochem Freyer, Leiter der Agentur für Arbeit in Frankfurt Oder, der "Berliner Zeitung". Ab Juli 2021 soll die Tesla-Produktion in Grünheide mit 7.000 bis 8.000 Mitarbeiter*innen starten.
berliner-zeitung.de

“Welt am Sonntag”: Tesla soll in Deutschland 12 Mio Euro Batterie-Bußgeld zahlen.


Batterie-Bürokratie: Das deutsche Umweltbundesamt schickt der deutschen Tesla-Tochter einen Bußgeldbescheid über 12 Mio Euro, weil der US-Autobauer sich nicht an die Rücknahmepflichten von Batterieprodukten halte, schreibt die "Welt am Sonntag". In einem Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC schreibt Tesla, es gehe hauptsächlich um "administrative Verpflichtungen". Tesla nehme weiterhin Batteriepacks aus seinen Fahrzeugen zurück.

Das deutsche Batteriegesetz schreibt vor, dass Hersteller von E-Autos die von ihnen verkauften Batterien zurücknehmen oder einen Entsorgungspartner benennen müssen.Das Unternehmen legt Widerspruch ein. Tesla hat gegen den bescheid Widerspruch eingelegt, rechnet aber nicht damit, dass der Fall "unser Geschäft wesentlich negativ beeinträchtigen wird".
"Welt am Sonntag" (Paid)

Basta: Elon Musk hat in Grünheide eine Rechnung offen.

Trockengelegt: Weil Tesla seine Wasserrechnung für die Baustelle in Grünheide über 15.000 Euro nicht bezahlt, hat der Versorger Strausberg-Erkner dem E-Autobauer den Hahn zugedreht. Bis das Geld geflossen ist, sind kreative Übergangslösungen gefragt. Notfalls muss Elon Musk die Tränen der Aktionär*innen über den verzögerten Bau in die Leitungen einspeisen.
moz.de (Paid) via tagesspiegel.de, manager-magazin.de

Tesla löst die Pressestelle für die weltweite Kommunikation auf.

Presseanfragen fahren Einbahnstraße: Tesla hat die zentrale PR-Abteilung in den USA aufgelöst, schreibt Electrek, ein US-Portal für E-Mobilität. Der US-Konzern ist damit der erste Autobauer ohne eigene Pressestelle. "Wir haben kein PR-Team mehr", zitiert Electrek einen nicht namentlich genannten Insider. Keely Sulprizio hatte die Unternehmenskommunikation zuletzt in den USA verantwortet. Sie verließ Tesla im Dezember. Nach ihrem Abgang sollen die übrigen Mitarbeiter*innen des PR-Teams in andere Abteilungen gewechselt sein oder hätten Tesla verlassen. In Deutschland trat Stefan Keuchel im August 2019 - nur wenigen Monate nach seinem Amtsantritt - als PR-Chef für den deutschsprachigen Raum zurück.

In Europa und Asien soll es noch PR-Manager geben, auf das PR-Team für die weltweite Kommunikation will Tesla künftig aber verzichten, berichtet das US-Fachmagazin Electrek. Rich Otto, zuletzt PR-Mann für YouTuber, solle künftig als Produktmanager für Tesla tätig sein. Danielle Meister, zuletzt für die internationale Kommunikation verantwortlich, ist im April zu WhatsApp gewechselt. (Foto: picture alliance/Pressebildagentur Ulmer)
electrek.co via t3n.de

Meinung: Elon Musk hebt sich von deutschen Unternehmer*innen ab.

Tesla-Chef Elon Musk liefert zwei Dinge, die Unter­nehmen in Deutschland vermissen lassen: "nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten" und "atem­be­rau­ben­des Tem­po", kommentieren Markus Dettmer, Simon Hage und Michael Kröger. Anders als für hiesige Firmen üblich versuche Musk zudem, seinen Fabrikbau in Grünheide auf allen möglichen planungsrechtlichen Wegen zu beschleunigen – auf eigenes Risiko.
"Spiegel" 39/20, S. 70-72 (Paid)

Zitat: Ministerpräsident Dietmar Woidke gewährt Tesla keine Sonderrechte.

"Tesla kann nicht mit 150 Stundenkilometern durch die Spielstraße düsen."

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sagt im "Handelsblatt", auch Tesla muss sich beim Bau seiner Gigafactory an die Vorschriften halten. Die Zusammenarbeit sieht er dennoch als Vorzeige-Beispiel für eine "leistungsfähige Verwaltung" mit Signalwirkung.
handelsblatt.com (Paid)

Bild des Tages: Person, Woman, Man, Camera, Tesla.


Männlein auf der Heiden: Tesla-Chef Elon Musk steht auf der Baustelle der Tesla Gigafactory im brandenburgischen Grünheide und unterhält sich mit Journalist*innen. Auf einem Areal in der Gemeinde bei Berlin sollen ab Juli 2021 bis zu einer halben Million Fahrzeuge pro Jahr vom Band rollen. Musk hofft, diese Zahl so schnell wie möglich zu erreichen. (Foto: Patrick Pleul / dpa / Picture Alliance)

Bild des Tages: Elon Musk besucht Curevac.


Der Heiland kommt: In einem schwarzen Tesla X fährt Unternehmer Elon Musk am Tübinger Hauptsitz des Biopharma-Unternehmen Curevac vor. Musk sitzt auf dem Beifahrersitzt und ist hinter getönten Scheiben kaum zu erkennen. Trotz Dauerregens erwarten einige Tesla-Jünger ihn schon mit laufenden Smartphone-Kameras, bevor Musk in der Tiefgerage verschwindet. (Foto: Ulmer Pressebildagentur / Imago Images)
tagblatt.de (Live-Ticker zum Besuch)

Basta: Tesla-Chef Elon Musik findet die Kritik am Autopilot-Begriff “idiotisch”.

Abgefahrene Kritik: Der Begriff Autopilot für das Fahrassistenzprogramm findet Tesla-Chef Elon Musk nicht missverständlich, sagt er dem Fachmagazin "Automobile News". Die Vorwürfe seien "idiotisch" und "lächerlich". Die Leute, die Autopilot zum ersten Mal benutzen, sind "extrem paranoid". Unklar bleibt, ob der Autopilot auch automatisch auf ägyptische Pyramiden zusteuert.
handelsblatt.com

Tesla meldet wieder Quartalsgewinn – trotz Corona.

Schwarz statt rot: E-Autobauer Tesla fährt erstmals zum vierten Mal in Folge einen Quartalsgewinn ein. Für den Zeitraum von April bis Juni meldet das Unternehmen einen Gewinn von 104 Mio Dollar und knapp 100.000 verkaufte Fahrzeuge. Firmenchef Elon Musk hat außerdem den Bau einer neuen Fabrik in Austin im US-Bundesstaat Texas angekündigt. Dort soll unter anderem das Panzer-Auto Cybertruck vom Band laufen.
handelsblatt.com, theverge.com

Gericht: Der Begriff “Autopilot” in Tesla-Werbung ist irreführend.

Freude am Selbstfahren: Wegen "irreführender" Werbung und Aussagen zum autonomen Fahren hat der US-Elektroautobauer Tesla von Elon Musk (Foto) vor dem Landgericht München eine Schlappe eingefahren. Er darf in Deutschland nicht mehr mit dem Begriff "Autopilot" für seine Fahrzeuge werben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Geklagt hatte die Wettbewerbszentrale. Der Vorwurf: Anders als Tesla etwa auf seiner Webseite und während des Bestellvorgangs suggeriere, sei vollständig autonomes Fahren in den Elektroautos der Marke weder technisch möglich noch hierzulande erlaubt. Einen Teil seines Fahr-Assistenzsystems bewirbt Tesla unter anderem mit der Formulierung "Volles Potenzial für autonomes Fahren" und "Autopilot inklusive". Diese Wortwahl erwecke beim Durchschnittsverbraucher aber falsche Vorstellungen, findet jetzt das Gericht. Eine Fahrt ganz ohne menschliches Eingreifen erlaube das System nämlich nicht.

Andreas Ottofülling, Mitglied der Geschäftsleitung des Münchner Büros der Wettbewerbszentrale, nannte die Entscheidung einen "Erfolg auf der ganzen Linie". Um das Urteil sofort vollstreckbar zu machen, müsste die Wirtschaftsorganisation eine Sicherheitsleistung in Höhe von 100.000 Euro erbringen. Ob sie das tut, wolle sie nach Prüfung der Urteilsgründe entscheiden.
handelsblatt.com, sueddeutsche.de, justiz.bayern.de, wettbewerbszentrale.de

Schüler filmt Tesla-Fabrik in Brandenburg und Elon Musk hat nichts dagegen.

Mit Elons Segen: Ein 13-jähriger Schüler filmt mit einer Drohne seit Februar den Baufortschritt der Tesla-Fabrik in Brandenburg. Die YouTube-Videos vom Tesla Kid stoßen in der Community auf großes Interesse - bis der Sicherheitsdienst ihn stoppt. In einem Video bittet er seine Follower um Hilfe, eine Genehmigung zu bekommen. Die folgt auf kurzem Dienstweg von Tesla-Chef Elon Musk, der twittert: "Fine by me".
"FAZ", S. 9 (Paid), youtube.com (Drohnen-Videos)

Basta: Elon Musk versteht was von Rundum-Vermarktung.

Produktverquickung: NBC-Latenight-Veteran Jay Leno macht zusammen mit Elon Musk in dessen Elektro-SUV Cybertruck eine Spritztour durch Los Angeles. Scheinbar spontan fahren sie durch den Test-Tunnel der Musk-Firma The Boring Company. Zur perfekten Musk-Markting-Show fehlt eigentlich nur noch eine SpaceX-Rakete, die ihnen im Tunnel entgegen kommt.
youtube.com (6--Min-Video) via mashable.com, theverge.com