Hier finden Sie aktuelle Videos und Interviews vom Branchenfernsehen turi2.tv.

Wer ist Anja Hermanni? Der krasse Fail der turi2 edition #8.


Voll verkackt: Die turi2 edition #8 landet heute auf zehntausend Schreibtischen der Branche. Ganz groß auf dem Cover beim "Großen Buch vom Erfolg": Anja Hermanni. Wie hat es die dänische Pädagogin, die keine Zeile fürs Buch geschrieben hat, auf den Titel geschafft?

Nun ja: Anja ist die Lebensgefährtin von Uwe C. Beyer, dem Creative Director der turi2 edition. Uwe setzte Anja als Platzhalter für 8.000 Namen der Branche ein, die ein personalisiertes Buch bekommen sollten. Leider ging der Platzhalter in Druck, ohne dass ihn jemand austauschte. Und so wurde Anja Hermanni ohne eigenes Zutun zur vielgelesenen Erfolgs-Autorin und Teil der Fail-Liste turi2.de/misserfolg.

Übrigens: Die 8.000 Branchenpromis können ihren eigenen Namen ganz dezent auf dem Buchrücken lesen.
turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube)

“Ganzheitliches Marketing” – L’Oréal-Manager Stefan Geister will Mitarbeiter zu Influencern machen.


Haltung ist das neue Marketing: Stefan Geister, bei L'Oréal Deutschland verantwortlich für Apotheken-Marken wie Vichy und CeraVe, krempelt Führungsstruktur und Marketing im Konzern um. Im Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Innovation Day Beauty von Gruner + Jahr erklärt der Manager, wie L'Oréal sich zum nachhaltigen Unternehmen gewandelt hat. Sein Ziel: Jeder Mitarbeiter soll Botschafter der Marken und Influencer für die Kunden werden.

Nachhaltigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter lässt sich der Konzern im neuen Hauptquartier in Düsseldorf einiges kosten: Auf dem Dach summen Bienen, aus speziellen Wasserleitungen sprudelt Mineralwasser. Privilegien wie designierte Parkplätze und Chef-Büros sind abgeschafft, statt mit dem Flugzeug reisen Chefs und Mitarbeiter, wo immer es geht, mit der Bahn. "Unser Engagement muss von Herzen kommen und ehrlich gemeint sein", sagt Geister.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Video-Tipp: Die Launch-Party der turi2 edition #8 in 80 Sekunden.


Videokorrektur: Passend zum Thema Fuckup haben wir Gipfelstümper von turi2 gestern das falsche Video zu unserer Launchparty & Fuckup-Night in der Flyeralarm-Lounge verlinkt - hier ist das richtige: Anne-Nikolin Hagemann hat die 100 Gäste in 80 knackige Sekunden gepackt. Zu sehen sind die Plaudergäste Andreas Arntzen, Ina Tenz, Aleksander Ruzicka und Oliver Wurm, aber auch der Spaß, den die Gäste hatten.
turi2.tv (80-Sek-Video)

Mehr von der FuckUp-Night von turi2 und Flyeralarm: Media-"Sonnenkönig" Aleksander Ruzicka erzählt seine Knast-Geschichte.

turi2 FuckUp Night: Ina Tenz und ihr missglückter Kaninchen-Coup.


Eine flog aus dem Osternest: Ina Tenz kauft bei Ebay ein scheinschwangeres Kaninchen – und vermasselt damit die Oster-Aktion bei Antenne Bayern. Die Programmdirektorin erzählt Heike Reuther von ihrem Missgeschick bei der FuckUp Night von turi2 in der Flyeralarm Lounge München. Wie es sich für eine leidenschaftliche Storytellerin gehört: Die Geschichte um Ebay-Kaninchen Mütze hat ein Happy End.
turi2.tv (8-Min-Video bei YouTube)

Aus dem Archiv: Ina Tenz beantwortet den Unterwegs-Fragebogen zur turi2 edition #7:


Aus dem Archiv: Ina Tenz bei den Medientagen in München 2017 über Radio und dieses Internet.

Flyeralarm Frauen-Bundesliga: Thorsten Fischer will den Frauenfußball populärer machen.


Marketing-Doppelpass: Flyeralarm ist ab kommender Spielzeit fünf Jahre lang Namenssponsor der Frauen-Fußballbundesliga. Thorsten Fischer, Gründer und Chef des Online-Druckhauses, wünscht sich im turi2.tv-Interview am Rande der Pressekonferenz von DFL und Flyeralarm, dass Frauen-Fußball und Druckerei voneinander profitieren: "Wir haben als Flyeralarm bewiesen, dass wir wissen, wie man eine Marke aufbaut."

Fischer tritt in große Fußstapfen: Bisher ist der Versicherungs-Konzern Allianz Namenssponsor. Flyeralarm bringt aber Fußball-Erfahrung mit – bei den Spielen der Männer-Fußball-Nationalmannschaft läuft Flyeralarm-Werbung auf der Bande. Im heimischen Würzburg trägt das Stadion der drittklassigen Kickers den Namen der Online-Druckerei.

Weitergehende Pläne, wie etwa ein vom Unternehmen gesponserter Mannschafts-Aufbau – wie Red Bull es in Leipzig macht und Dietmar Hopp in Hoffenheim – hat Fischer allerdings nicht: "Ein Sieg in der dritten Liga schmeckt im Zweifel genauso gut wie ein Sieg in der ersten Liga."
turi2.tv (4-Min-Interview bei YouTube)

Mitarbeit: Markus Trantow

“Da ist viel von Guido drin” – Guido Maria Kretschmer & Brigitte Huber über das “Guido”-Magazin und Beauty-Trends.


Print Queen: Publikumsliebling und Modedesigner Guido Maria Kretschmer bezeichnet sich selbst als "Morgenbummler" – sein Tag startet mit einer Art Bestandsaufnahme: "Nach dem Duschen fasse ich einmal alles an, was mir gehört." Seine Beauty-Vorlieben verrät er im Gespräch mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Innovation Day Beauty von Gruner + Jahr im Doppelinterview mit "Brigitte"-Chefredakteurin Brigitte Huber, die auch "Guido" verantwortet.

Huber schwärmt von Kretschmer: Viele Frauen würden ihm genauso vertrauen wie der besten Freundin: "Der Mann hat Geschmack, der meint es total gut mit mir." Für Kretschmer ist die "Guido" "großes Vergnügen und großes Glück". Seine Print-Expansion nennt er "die logische Konsequenz aus meiner Sehnsucht, Menschen nahe zu sein". In Zeiten, in denen Print totgesagt wird, mache es Sinn, den Menschen zu zeigen, dass es schön ist, auch mal zurückzublättern – elektronisch sei das nicht so leicht möglich.
turi2.tv (8-Min-Video bei YouTube)

turi2 edition #8: Ina Tenz erzählt live von ihren Radio-Pannen.


Zuerst das Herz übers Hindernis werfen: Ina Tenz stammt aus der niedersächsischen Provinz und wirbelt heute als Programmdirektorin von Antenne Bayern – nach Stationen in Australien, Berlin, Luxemburg und Hannover. Heike Reuther spricht mit ihr für die turi2 edition Unterwegs über die Besonderheiten des Radiomachens, die Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Sendern und warum sie Streamingdienste nicht fürchtet. Weiterlesen…

“Richtig in die Fresse gekriegt” – Michael Trautmann über die Höhen und Tiefen seines Werber-Lebens.



Werber mit Wirkung: Michael Trautmann ist On the Way to New Work – in seinem gleichnamigen Podcast und in seinem Leben. Im Video- und Podcast-Interview mit Peter Turi spricht der erfolgreiche Werber über seinen persönlichen wie beruflichen Wandel - aber auch über seine Misserfolge und was er daraus gelernt hat (turi2.de/misserfolg). Trautmann sagt, dass persönlich vorgetragene Werbung im Podcast besser funktioniert als ein Spot und dass er kein Problem damit hat, sich zum Testimonial für ein Produkt zu machen, hinter dem er steht. Weiteres Thema ist seine Agenturgründung mit André Kemper 2004 – und die "schmerzhafte Trennung". Inzwischen heißt die Agentur Thjnk und Trautmann, das T im Agenturnamen, plant selbst den geordneten Rückzug.

Ab Mitte des Jahres firmiert er noch als Senior Advisor der Agentur, kümmert sich aber vor allem um neue, eigene Projekte: Der Gesprächs-Podcast "On the Way to New Work", den er gemeinsam mit Christoph Magnussen produziert und der zwei Mal pro Woche erscheint, und die Agentur Upsolut Sports. Trautmann und Kollegen wollen die Fitness-Sportart Hyrox populär machen.

Über seinen persönlichen Wandel sagt Trautmann, dass er heute weniger schnell beleidigt ist als früher und Kritik besser annehmen kann. Dem Nachwuchs rät er, früh damit anzufangen, sich selbstkritisch zu hinterfragen.

Das ganze 47-Minuten-Gespräch von Michael Trautmann und Peter Turi ist als turi2.tv-Video bei YouTube abrufbar und steht als Audio unter turi2.de/podcast sowie bei iTunes, Spotify, Deezer und AudioNow bereit.



Kapitelmarken bei YouTube:

Michael Trautmann ...

1:19 ... über seinen größten Misserfolg, sein Scheitern bei der Internationalisierung von Springer & Jacoby – und was er daraus gelernt hat.

3:21 … sagt, was er aus seinem Misserfolg gelernt hat und was er heute anders machen würde.

5:56 … über seine Werbekarriere und das Zusammenspiel mit André Kemper.

7:37 … über sein Verhältnis zu André Kemper heute.

9:05 … über die Anfänge von Kemper-Trautmann, heute Thjink.

9:32 … über coole und uncoole Werbung.

10:55 … über Diversität in der Werbebranche.

11:53 … über seinen Weg in den Hintergrund bei Thjnk und alternde Werber.

13:32 … über seinen Rückzug von Thjnk – und wie er der Agentur verbunden bleiben will.

14:45 … überlegt noch, was künftig auf seiner Visitenkarte steht und seine Firma Upsolut Sports.

16:59 … über sein Werbevermächtnis.

20:10 … über seinen größten Werbe-Fehler.

21:09 … über seinen Versuch, Klavier spielen zu lernen.

23:46 … über die Perspektiven für die Werbung.

26:42 … über den Podcast-Gastgeber als überschwänglichen Werbe-Presenter.

33:51 … über die Perspektive für Podcasts.

35:40 … über die Gäste-Akquise für den New-Work-Podcast.

37:33 … über journalistische Podcasts vs. Influencer-Podcasts.

39:31 … über den Podcast als Einnahmequelle.

40:30 … über die Messbarkeit des Podcast-Erfolgs.

41:55 … über Hörerbindung und neue Podcast-Ideen.

43:16 … über die Vorbilder Martin Winterkorn und Rupert Stadler.

46:49 … rät dem Nachwuchs, sich früh regelmäßig zu reflektieren.

turi2.tv – die Top 5 des Branchenfernsehens im April 2019.


Die Quoten bei turi2.tv: Media-Pionier Gabor Steingart erklärt, wie er ganz ohne Werbung ein Podcast-Imperium aufbauen will – ein Thema, das polarisiert und mit mehr als 8.800 Views die meisten Zuschauer anlockte – Platz 1 im Ranking der meistgeklickten turi2.tv-Videos. “Spiegel”-Blattmacher Clemens Höges spricht über die Aufklärung der Affäre Relotius. Und Jessica Peppel-Schulz, neue Deutschlandchefin von Condé Nast, berichtet, wie sie nach dem Sabbatical mit 120 % in den neuen Job starten will.
die ganze Top 5 anschauen, turi2.tv (die Top 5 in einer Playlist)

Emotionaler als “Geo”: Peter Wohlleben und Michael Schaper stellen “Wohllebens Welt” vor.


Print über Bäume: Gruner + Jahr erweitert die Reihe seiner Persönlichkeits-Magazine um ein Heft mit dem Bestseller-Autor Peter Wohlleben – heute Mittag hat der Verlag "Wohllebens Welt" der Öffentlichkeit vorstellt. Wohlleben firmiert als "Chefreporter" unter Chefredakteur Michael Schaper. Ein klassisches Persönlichkeits-Magazin soll das Heft nicht sein, sagt Wohlleben im Video-Interview von turi2.tv, eher ein "Natur-Magazin mit speziellem Blick, nämlich meinem."

Chefredakteur Schaper, selbst eher kein Naturbursche, gesteht, dass er anfangs nicht sicher war, ob "Geo" und Wohlleben kompatibel sind. Er war dem falschen Vorurteil erlegen, dass Wohlleben einen esoterischen Ansatz verfolgt. Das aber stimme nicht – in "Wohllebens Welt" sei alles wissenschaftlich fundiert. Wohlleben finde andere Worte und beschreibe emotionaler und eingängiger als die klassischen "Geo"-Texte. Das habe sich seine Redaktion für dieses Heft zu eigen gemacht.

"Wohllebens Welt" liegt ab heute mit 110.000 Auflage am Kiosk und soll alle drei Monate erscheinen. Das Heft kostet 6 Euro.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

“E-Mobilität muss man anders rüberbringen”: Renault-Chef Uwe Hochgeschurtz im Auto-view.


Frankreich fährt vor: Das kleine gallische Auto-Dorf Renault zeigt deutschen Automobil-Römern die Rücklichter. Alle Hersteller wollen zu Elektro-Marken werden – "wir haben das bereits vor fünf Jahren gemacht", sagt Renaults Deutschland-Statthalter Uwe Hochgeschurtz beim "Focus" Inner Circle. Für "Horizont" und turi2.tv nimmt Hochgeschurtz Platz im Renault Zoe und sagt: Den Ottomotor-Normalverbraucher spreche er am effektivsten über den Fahrkomfort an.

Der geräumige Kleinwagen Zoe fahre sich "sehr angenehm". Anstelle eines röhrenden Auspuffs erwartet den Fahrer eine fast lautlose Automatik. "Man muss heutzutage Elektromobilität anders rüberbringen", sagt Hochgeschurtz und versucht gängige Vorurteile zu widerlegen. Mit einer realen Reichweite von 300 Kilometern komme der Zoe gut bis zur nächsten von 18.000 Ladestationen. Der Kaufpreis sei, abzüglich E-Auto-Bonus, nah an einem konventionellen Auto.
turi2.tv (4-Min-Interview)

Anschauen, was gesund macht: Gudrun Kreutner über Kommunikation und digitale Apotheken.


Gesunde halbe Stunde: Gudrun Kreutner ist die "Anwältin der Apotheker" – und nach dem Podcast veröffentlicht turi2.tv jetzt das Video zum Gespräch. Die PR-Chefin des "Apotheken Umschau"-Verlages Wort & Bild spricht mit Jens Twiehaus über Kommunikation, digitale Herausforderungen für die 20.000 deutschen Apotheken und den Wandel des Verlages. Und auch Kreutners gesundes Hobby ist ein Thema: Die Österreicherin findet ihren persönlichen Ausgleich in der Kunst und hat ein eigenes Atelier in Wien.
turi2.tv (33-Min-Video auf YouTube)

Einzelne Abschnitte anklicken:
Gudrun Kreutner über ...
0:00 ... sich, Job und ihre Bahn-Leidenschaft
4:02 ... ihre Rolle und den Wort & Bild Verlag
6:36 ... Herausforderungen der Verlagsbranche
8:21 ... die PR-Arbeit und Gesundheitskommunikation
11:47 ... Apotheker und die Verbindungen des Verlags zu ihnen
15:01 ... die Digitalisierung im Apotheken-Markt
18:43 ... das E-Commerce-Angebot von Wort & Bild
19:53 ... ihre Arbeit als Künstlerin und Parallelen zur Kommunikationswelt
25:51 ... den Wandel im Wort & Bild Verlag
30:54 ... die Kunst als berufliche Ausflucht

Dieses Gespräch gibt es auch nur zum Hören als Podcast.

“Das war ein Fehlstart” – Uber-Manager Christoph Weigler will auch Partner der Taxis sein.


Uber-nommen: Uber-Mann Christoph Weigler will kein Taxi-Schreck mehr sein und steckt den noch rauchenden Colt ein. Im Interview von turi2.tv am Rande des "Focus" Inner Circle in Berlin geht der Deutschland-Chef des Fahrdienstvermittlers lieber in die Charme-Offensive und gesteht: Ubers erste Runde auf dem deutschen Markt war ein "Fehlstart". Als Grund für den ruppigen Beginn nennt er Ubers fehlende Kinderstube: "Wir waren gerade erst drei Jahre alt", als das Startup nach Deutschland kam, "getrieben vom Enthusiasmus".

Heute weiß Weigler, der Uber seit drei Jahren leitet, dass Wild-West-Mentalität hierzulande nicht weiterhilft. Anders als viele Fahrer in Berlin kann er mit Taxifahrern sprechen, ohne mit Eiern beworfen zu werden. Allein in der Bundeshauptstadt lassen sich neben den Uber-eigenen Fahrern auch 1.500 klassische Taxifahrer Fahrten von Uber vermitteln, sagt Weigler – ein für den deutschen Markt maßgeschneidertes Konzept.
turi2.tv (5-Min-Video bei YouTube)

“Spiegel”-Aufklärer Clemens Höges: Relotius-Kommission möchte keinen Zeitdruck.


Wortkarge Aufklärer: Knapp vier Monate nach der Relotius-Affäre treffen sich hunderte Journalisten beim Reporterforum im "Spiegel"-Haus – und sind teils verwundert über die wenigen Antworten. "Spiegel"-Blattmacher Clemens Höges bittet um Geduld und sagt: "Die Kommission möchte sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen". "Spiegel"-Chefredakteur Steffen Klusmann sagt seine Teilnahme am Workshop der Reporter kurzfristig ab – wegen einer Management-Tagung.

Die dreiköpfige Kommission habe viele Gespräche mit Beteiligten geführt und interne Abläufe hinterfragt, erzählt Höges. Ihr Bericht gehe zunächst an Chefredaktion und Geschäftsführung. Auf ungeduldige Fragen von Anwesenden, wann Ergebnisse vorliegen werden, antwortet Höges lediglich: "bald". "Es ist für uns eine große Aufgabe, denn wir stellen absolute Transparenz her", sagt Höges bei der Eröffnung der Veranstaltung (siehe Video). In Zeiten von Fake News gehe es darum, wieder das Vertrauen der Leser zu gewinnen: "Das gilt für den 'Spiegel', aber nicht nur für den 'Spiegel' – obwohl der 'Spiegel' gewissermaßen Ground Zero war." (Foto: Jens Twiehaus)
turi2.tv (2-Min-Video mit Höges)

Clemens Höges zur Relotius-Aufklärung im Video:

VDZ-Präsident Rudolf Thiemann hält Google-Geldregen für keinen Automatismus.


Dann eben ohne: VDZ-Präsident Rudolf Thiemann lässt den Regenschirm für den großen Geldregen, den sich manche Verlage nun durch das europäische Leistungsschutzrecht erhoffen, noch in der Tasche. Ob Google künftig für jeden Text-Snippit zahle, "das müssen Sie Google fragen, ich weiß das nicht", sagt er im Interview von turi2.tv beim VZB-Mediengipfel in München. Für die Verlage sei entscheidend, ob sie mit den Digital-Konzernen freiwillige Vereinbarungen erzielen, "um einen fairen Anteil an den Werbeeinnahmen zu bekommen, die im Umfeld unserer Inhalte generiert werden". Falls nicht, würden sicher "einige Verlage auch überlegen, dass Reichweite nicht alles ist", sagt Thiemann.

Der Politik wirft Thiemann "Hasenfüßigkeit" vor, wenn Politiker jungen YouTube-Usern im Vorfeld der Europawahl überängstlich versprechen, für die Urheberrechtsreform eine Regelung ohne Upload-Filter zu finden. "Ich halte das für falsch, so zu denken". Angst vor eigenen Inhalten von Google, Apple und Co hat der VDZ-Präsident nicht: "Wettbewerb sind wir gewohnt. Wenn Google und Co eigene Inhalte schaffen, dann müssen wir das zur Kenntnis nehmen, das dürfen sie ja schließlich."
turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube)

Jessica Peppel-Schulz startet bei Condé Nast mit 120 % Power.


Aus der Auszeit an die Spitze: Jessica Peppel-Schulz ist seit dem 1. April neue Deutschlandchefin von Condé Nast. Geplant war das nicht, denn eigentlich wollte sie sich nach ihrem Ausstieg bei der Digital-Agenturgruppe UDG 2017 zwei Jahre Auszeit gönnen. Doch der Job bei Condé Nast war zu verlockend, sagt sie im Interview von turi2.tv beim VZB-Mediengipfel in München, ihr erstes Video-Interview seit ihrem Amtsantritt. "Mein Herz ist gesprungen für diese Herausforderung. Deshalb war das dann doch eine leichte Entscheidung." Gereizt habe sie vor allem das global orientierte Markenportfolio von Condé Nast.

Frisch im Amt will Peppel-Schulz zu ihren Plänen und Strategien für Condé Nast noch nichts sagen und spricht lieber über ihr Sabbatical. Seit ihrem 15. Lebensjahr habe sie "noch nie nicht gearbeitet". Ihre Auszeit war für sie "die Chance, einmal einfach in den Tag hineinleben zu dürfen." Statt "fancy Weltreisen" bedeutete das für die Mutter dreier Kinder aber vor allem: "den Alltag einer Familie genießen". Die Familie hat sie während ihrer Auszeit ordentlich auf Trab gehalten, "und deshalb bin ich jetzt energetisch 120 % da." Außer einem Energieschub bringt sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den Verlag mit, den Plan, Innovationsprozesse "mit Ruhe, Gelassenheit und Reife" zu begleiten - und den guten Vorsatz, "regelmäßig zu Mittag zu essen".
turi2.tv (5-Min-Video bei YouTube)

turi2.tv – die Top 5 des Branchenfernsehens im März 2019.


Die Quoten bei turi2.tv: Kommunikation im Wandel, E-Sport und die “Apotheken-Umschau” – das Programm im Branchenfernsehen turi2.tv war auch im März sehr vielfältig. Vogel-Chef Matthias Bauer erklärt, wie der Fachverlag sich zum Kommunikations-Haus wandelt und lockte mit rund 5.300 Views die meisten Zuschauer an. “Zocker vom Dienst” Benedikt Wenck trimmt die dpa auf E-Sport (2.365 Views) und Wort & Bild-Chef Dennis Ballwieser erläutert im Strategiegespräch, warum Kokurrenz den Verlag besser macht.
>>> hier geht’s zur kompletten Top 5

Waltraut von Mengden kämpft für Verlage gegen die “Feinde” aus Fernost und Übersee-West.


Chinesen und Amerikaner aufgehorcht: Waltraut von Mengden macht als erste Vorsitzende des Verbands der Zeitschriftenverlage in Bayern Lobbyarbeit bei der Politik. Die Verlage haben "einen gemeinsamen 'Feind' ausfindig gemacht", der "uns leider allen das Leben schwer macht", sagt sie im Interview von turi2.tv beim VZB-Mediengipfel in München und meint Tech-Giganten aus den USA und China. Die hätten durch ihre Monopolstellung "einen ungeheuren Wettbewerbsvorteil". Umso wichtiger sei es für die deutschen Verlage, sich zu vernetzen und der Politik die Macht der Verlage, auch als Wirtschaftsmacht, zu demonstrieren.

Früher war Waltraut von Mengden Geschäftsführerin des MVG Verlags, damals noch Herausgeber der deutschen "Cosmopolitan". Heute ist sie aus dem operativen Verlagsgeschäft weitgehend raus und darüber nicht ganz unglücklich. Sie ist noch an zwei Verlagen beteiligt, u.a. an Inspiring Network von Katarzyna Mol-Wolf, schaut sich das Geschäft aber sonst aus der "Vogelperspektive" an. "Ich freue mich, dass ich nicht mehr so 200 % in diesem operativen Geschäft sein muss", sagt sie. Gerade für kleinere und mittelständischen Verlage sei das Leben "schon sehr hart" geworden.
turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube)

“Konkurrenz macht uns immer besser” – Wort & Bild-Chef Dennis Ballwieser im Strategie-Gespräch.


Prävention gegen Print-Arthrose: Wort & Bild-Chef Dennis Ballwieser hat gut Lachen – knapp 10 Mio Ausgaben der "Apotheken Umschau" setzt der Verlag jeden Monat ab und erreicht damit 20 Mio Leser, gedruckt. Printkrise? Nicht im beschaulichen Baierbrunn. Dass sich die Apotheken-Kundenzeitschrift trotzdem digitalisieren muss, erklärt Ballwieser im großen Interview von turi2.tv: "Heute ist es für die Über-60-Jährigen noch völlig normal, mit Papiermedien umzugehen, das wird sich bei uns genauso verändern, wie es sich bei den Magazinen und Tageszeitungen verändert hat." Schon heute bietet der Verlag Apps für die Apotheken vor Ort und versucht, den traditionellen Apothekern in die digitale Welt zu helfen.

Im Video-Podcast spricht Ballwieser auch über seinen eigenen Weg zur "Rentner-Bravo", wie das Flaggschiff des Verlags manchmal etwas abschätzig genannt wird. Der heute 38-Jährige arbeitet seit 15 Jahren für "Apotheken Umschau" – und so abwertend findet er "Rentner-Bravo" auch gar nicht: "Das ist ein großes Lob. Als ich durch die Pubertät gegangen bin, da war das ohne die 'Bravo' kaum vorstellbar."

Das ganze Gespräch zwischen Dennis Ballwieser und turi2-Chefredakteur Markus Trantow ist jetzt auch als Video-Interview verfügbar. Wer lieber hört, klickt auf turi2.de/podcast oder bei Spotify, iTunes und Deezer.
turi2.tv (40-Min-Video bei YouTube)

Buch-Boom: Markus Dohle erklärt, wie der Buchmarkt von Netflix & Co profitiert.


Altes Medium, neue Gewinne: Markus Dohle, Buch-Vorstand von Bertelsmann und als Chef von Penguin Random House wichtigster Buch-Verleger der Welt, versprüht auf der Bilanz-Pressekonferenz des Medienriesen Print-Optimismus. Im Video-Interview von turi2.tv jubelt Dohle, "die Endverbraucher-Ausgaben für Bücher steigen jedes Jahr", auch angefeuert von Netflix, Amazon Prime und Co. Hollywood braucht gute Stoffe und verfilmt mehr Bücher des Riesen-Verlags, viele Film- und Serien-Fans greifen hinterher zum gedruckten Original, sagt Dohle.

Also alles in Butter im Buch-Business? Dohle gibt zu, dass die Zahl der Buch-Leser gerade in Deutschland sinkt: "20 % der Menschen sind für 80 % des Buch-Umsatzes verantwortlich". Damit dem Verleger die Leser nicht doch irgendwann ausgehen, setzt Dohle auf spannende Kinderbücher und freut sich auch hier über Wachstum. "Seit 'Harry Potter' vor 20 Jahren sind Kinder- und Jugendbücher die am schnellsten wachsende Buch-Kategorie."
turi2.tv (5-Min-Video)

Mehr über Markus Dohle lesen Sie auch in der turi2 edition #8, die am 9. Mai erscheint.

Mitarbeit: Jens Twiehaus

Wie aus dem Vogel-Verlag ein Dienstleister für Kommunikation wird.


Fliegender Wandel: Der frühere Vogel-Verlag ist der Wandel-Weltmeister in der Fachmedien-Branche. Aus dem einstigen Zeitschriften-Haus wird ein Kommunikations-Unternehmen, das neben Journalismus jetzt auch PR macht, Websites baut oder Events ausrichtet. Im turi2.tv-Video erläutert der junge Vogel-Chef Matthias Bauer die Transformation des fast 130 Jahre alten Unternehmens mit Hauptsitz Würzburg. Bauer sagt: "Wer anführend sein möchte, muss sich weiterentwickeln."
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

“Wir brauchen digitale Bildung”: SAP-Vorstand Christian Klein über den Wandel im Software-Konzern.


Noch immer Neuland: SAP-Vorstand Christian Klein ist seit Studientagen ein Teil des Software-Konzerns – und erlebt auch im digital geborenen Unternehmen stetigen Wandel. Doch Klein fürchtet, dass ihm bald die Mitarbeiter ausgehen, berichtet er beim "Focus" Inner Circle in Berlin. Programmieren und vernetztes Denken – "das müssen Schulen und Universitäten in ihre Lehrpläne aufnehmen", sagt Klein im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Intern bildet SAP etwa in Künstlicher Intelligenz weiter: "Auch für viele unserer Mitarbeiter sind diese neuen Technologien Neuland."

SAP, 1972 gegründet, habe gerade in den vergangenen Jahren massive Neuerungen erlebt: Unternehmen legen ihre Daten in die Cloud, wollen alle SAP-Dienste auch auf Smartphones nutzen – und nun steckt Künstliche Intelligenz in immer mehr Produkten. "In der heutigen Zeit ist es schon sehr, sehr spannend in der IT-Branche", meint Klein, der selbst am Konzept des intelligenten Unternehmens bastelt – sprich: mehr Agilität im Alltag: "Die Kunden erwarten ein individualisiertes Produkt. Sie erwarten möglichst noch am nächsten Tag eine schnelle Lieferung."
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)

“Tech-Konzerne zu zerschlagen wäre saudumm”: Frank Thelen will lieber “deutschen Champion” aufbauen.


Anpacken statt verbieten: Investor Frank Thelen findet es schlicht "saudumm", massiv wachsende Internet-Unternehmen wie Google und Facebook zwangsweise aufzuspalten. Thelen geht unternehmerisch an die Sache und kündigt im Video-Interview beim "Focus" Inner Circle an, in Deutschland einen Innovations-Champion aufbauen zu wollen. Sein Fokus liegt auf Blockchain, Energie und digital vernetzter Mobilität. Deshalb tritt Thelen bei der Vox-Show "Die Höhle der Löwen" kürzer: "Ich will mich jetzt mehr auf Zukunftstechnologien konzentrieren."

Thelen warnt die wirtschaftlich florierende Gesellschaft vor zu viel Gelassenheit: "Uns geht es heutzutage noch sehr gut. Industrien, die wir haben, wie die Autoindustrie, die blühen noch. Die werfen noch tolle Gewinne ab. Aber das wird sich sehr bald ändern." In den neuen Leit-Industrien sei Deutschland hinten dran, obwohl es an der Zeit sei, ein Gegengewicht zu GAFA (Google, Apple, Facebook, Amazon) aus den Vereinigten Staaten und BAT (Baidu, Alibaba, Tencent) aus China aufzubauen. Aber: "Erstmal müssen wir überhaupt digital werden", sagt Thelen im Video von "Horizont" und turi2.tv.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Frank Thelen über die notwendige Digitalisierung der kompletten Verlagswelt.

“Ein gesellschaftliches Phänomen” – Benedikt Wenck ist E-Sport-Koordinator der dpa.


Der will nicht nur spielen: Benedikt Wenck ist E-Sport-Koordinator der dpa. Im Sportressort kümmert er sich um die Profi-Athleten an der Tastatur. Wenck erläutert im Video von Horizont und turi2.tv, weshalb virtuelle Ballerspiele mehr als Freizeitvertreib sind: Profis verdienen Millionen – und pushen sich teils durch Doping. Wenck sagt: "Über gesellschaftliche Phänomene sollten wir ernsthaft berichten."

Die dpa bietet Online-Medien einen Newsfeed zu E-Sport-Themen an, bis Februar zum Testen kostenlos. "Bild" und "Mindener Tageblatt" probierten die neuen News von der nüchternen Nachrichtenagentur aus. Wenck ist selbst Zocker und beobachtet die Szene schon lange. Ein interner Blog-Beitrag löste seine Beförderung zum journalistischen Kapitän für digitale Leibesübungen aus.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Korrektur:


turi2.tv – die Top 7 des Branchenfernsehens im Februar 2019.


Die Quoten bei turi2.tv: Über 33.000 Views für die sieben meistgesehenen Videos – das Branchenfernsehen turi2.tv freut sich auch im Februar über Bestwerte. Das meistgesehene turi2.tv-Video war mit über 10.000 Aufrufen das 6-Minuten-Porträt von Edith Kimani, die bei der Deutschen Welle Afrika ein Gesicht gibt. Das Gesicht der Deutschen Bahn und damit oft Prellbock wütender Fahrgäste ist Richard Lutz, der im turi2.tv-Interview beschwichtigt: “Sie sehen, ich lebe noch” – und mehr als 7.000 mal angeschaut wurde. Im neuen Reich der Funke Mediengruppe in Essen führt Immobilien-Chef Heiko Hansler turi2.tv durchs Haus (über 4.500 Views) und in Hamburg zeigen Selma Stern und Nikolaus Blome die neue “Bild Politik. Bei der dpa-Chefredaktionskonferenz äußern Chefredakteure und -redakteurinnen ihre Erwartungen an den Nachwuchs. Und dpa-Chefredakteur Sven Gösmann will sich künftig ganz nach den Bedürfnissen der Kunden richten.
die Top 7 anschauen, turi2.tv (die Top 7 in einer Playlist)

“Bei uns geht es um Markenwelten” – Lisa Tippelt vermarktet Beautyprodukte auf möglichst vielen Kanälen.


Schöne Geschichten: Die Zeiten der für ein Jahr durchgebuchten einseitigen Anzeige sind definitiv vorbei, sagt Lisa Tippelt, verantwortlich für die Fashion- & Beauty-Werbung bei Bauer Advertising, im Gespräch mit "Horizont" und turi2.tv. Nach zwölf Jahren im Anzeigengeschäft weiß sie: "Die Kunden fragen immer mehr nach noch nie dagewesenen Geschichten und Konzepten" – in Print, Online und Social Media.

"Es geht darum, die Marke so emotional wie möglich aufzuladen", sagt Tippelt über ihr Verkaufsrezept am Rande der Verleihung des Prix de Beauté in Wiesbaden. Egal, ob es sich um Pflegeprodukte und Mode, oder um Autos und Finanz-Produkte handelt. Die Kern-Kompetenz von Bauer sieht sie vor allem in der Zielgruppen-Expertise: "Wir können genau sagen, wie ich welche Leserin welchen Titels am besten anspreche."
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Ende der Reichweiten-Vermarktung: Nikolaus Förster macht “Impulse” zum Abo-Only-Magazin.


Weichmacher, ade: Nikolaus Förster schraubt an der Strategie seines Unternehmer-Magazins Impulse. Ab April streicht der Verleger und Herausgeber alles, was die Auflage weich macht und künstlich in die Höhe treibt – Bordauflage, Lese-Zirkel, nur teilweise bezahlte Mitglieder-Abos für Verbände fallen weg. Die bisher stolze Auflage von knapp 70.000 Heften schrumpft auf 12.500, der Copy-Preis steigt um 5 auf 24,90 Euro. Im Video-Interview mit turi2.tv erklärt Förster den neuen Weg: "Wenn Kunden das Magazin für 25 Euro kaufen und es zugleich in einer Fluglinie kostenlos bekommen, passt das nicht mehr zusammen." Auch vom Kiosk, wo "Impulse" ohnehin nur einige Hundert Exemplare absetzt, verschwindet das Heft.

Werbekunden will Förster mit einem leicht gesenkten Preis und dem Versprechen "100 % Zielgruppe und 0 % Streuverluste" bei der Stange halten. Gleichzeitig meldet er positive Geschäftszahlen in eigener Sache: Der Verlag ist mit 4,4 Mio Euro Umsatz und 136.000 Euro Gewinn im dritten Jahr in Folge profitabel und das Magazin längst nicht mehr der einzige Umsatzbringer: Seminare, Coachings und Unternehmerreisen sorgen zusätzlich für Umsatz.

Im Interview empfiehlt Förster Verlegern, in Qualität zu investieren: "Nur wenn die Qualität stimmt, wird es auch eine Zahlungsbereitschaft geben." Viele Verlage sind qualitativ nicht mehr so hochwertig wie früher, findet Förster, und daher von bröckelnden Anzeigen-Erlösen abhängig.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

“Die Leserin entkommt uns nicht” – für Lara Gonschorowski ist “Cosmo” eine Lebenseinstellung.


Im Beauty-Dschungel: Lara Gonschorowski, die neue Chefredakteurin der "Cosmopolitan", ist zum ersten Mal Gastgeberin des Prix de Beauté in Wiesbaden. Der Preis sei ein "Navigationsinstrument" für die Leserinnen, im unglaublich großen Beauty-Markt die besten Produkte zu finden, sagt sie im Interview von Heike Reuther für "Horizont" und turi2.tv. "Wir sind das Magazin mit der größten Beauty-Kompetenz. Da liegt es auf der Hand, dass wir dafür auch einen Award verleihen."

Ihre Leserinnen möchte Gonschorowski "in jeder Situation und an allen möglichen Orten" erreichen: Nicht nur mit dem Print-Magazin und Social Media, sondern auch mit einem Cosmo-Podcast und bald auch mit eigenen Coaching-Programmen. "Die Leserin entkommt uns überhaupt nicht, wir sind überall da, wo sie sich bewegt, und können überall in Kontakt treten", sagt Gonschorowski.

Außerdem verrät sie im turi2-Interview, für was ihr Herz als Chefredakteurin am lautesten schlägt und warum es niemals eine "Cosmopolitan Woman" für die Zielgruppe 50+ geben wird.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

“Ein Medien-Unternehmen im Körper eines Tech-Konzerns” – Chefredakteur Florian Stickel über die Microsoft-Redaktion.


Zwischen München und Berlin: Florian Stickel leitet seit 18 Jahren die Redaktion von Microsoft Deutschland. Im Video-Interview mit "Horizont" und turi2.tv berichtet er, wie sich die Arbeit verändert hat. Vor anderthalb Jahren ist die Redaktion von München nach Berlin gezogen – der Münchner Stickel führt die Redaktion seitdem aus der Ferne: "Das ist überhaupt kein Problem", sagt der Chefredakteur am Rande der dpa-Chefredaktionskonferenz. Die Technologie des Software-Riesen machte es möglich – etwa mit Tools für Online-Meetings.

Wie viel Medienunternehmen steckt im Tech-Konzern aus dem Silicon Valley? "Erstaunlich viel", sagt Stickel. Aber die Arbeit hat sich verändert: Früher hat die Redaktion ihre Inhalte selbst erstellt, heute kuratieren die Redakteure in Berlin Texte und Bilder von Medienpartnern wie dpa, Tagesspiegel.de oder Bunte.de. Stickel achtet auf einen bunten Mix aus harten und weichen News, Unterhaltung, Sport und "alles was die Leute so beschäftigt" – um ein möglichst breites Publikum zu erreichen.
turi2.tv (3-Min-Video), turi2.de (Background)

“Print wird leider unterschätzt” – Burda-Verlagschef Burkhard Graßmann im Strategie-Gespräch.


Print-Plädoyer: Burkhard Graßmann hält im großen Video-Interview von turi2.tv eine flammende Rede fürs Gedruckte. Der Verlags- und Anzeigenchef von Marken wie "Focus" und "Playboy" sagt im Gespräch mit Peter Turi, dass die Industrie zu oft Pferde reitet, die schon lange tot sind – und meint damit Online-Inventar, dessen Wirkung seiner Meinung nach an vielen Stellen verpufft. Die Reichweite von Zeitschriften und die Werbewirkung von Gedrucktem sei dagegen doppelt und dreifach belegt, durch Studien wie IVW, MA und LAE. Und der Burda-Manager gibt Einblicke in die Arbeit der Anzeigen-Abteilung, die heutzutage immer häufiger wie eine Agentur arbeitet, um den Werbekunden Kommunikationslösungen anzubieten.

Weitere Themen des 52-Min-Gesprächs sind Burdas Geschäft mit Events und Siegeln, der Umgang mit Influencern und neue Zeitschriften-Erfindungen. Außerdem spricht Graßmann über seinen größten Misserfolg und seine Leidenschaft fürs Segeln. Der Talk mit Peter Turi und Burkhard Graßmann ist nun auch als Video verfügbar, einzelne Themen lassen sich unten gezielt anklicken. Wer nur hören möchte, findet das Gespräch im turi2 podcast – sowie direkt bei Spotify, iTunes und Deezer.
turi2.tv (52-Min-Video)

Burkhard Graßmann spricht mit Peter Turi über

0.17 Min ... seinen größten Misserfolg mit Musicload.

04.19 Min ... seine Plattensammlung, die er im Zuge der Digitalisierung entsorgt hat.

07.51 Min ... das Offline-Gefühl beim Segeln.

09.30 Min ... seine Doppelrolle als Verlagschef und Anzeigenverkäufer.

11.20 Min ... seinen Wechsel von der Tech-Branche ins Verlagsgeschäft.

14.40 Min ... die Print-Neuerfindung "Free Men's World".

17.52 Min ... über Line-Extensions bestehender Zeitschriften.

19.19 Min ... Burdas Geschäft mit Siegeln und Produkttests.

32.25 Min ... die Bedeutung des klassischen Anzeigengeschäfts und der Marktforschung.

33.39 Min ... über Zeitschriften vs. Online- und TV-Werbung.

38.38 Min ... Trends in der Werbeindustrie.

40.28 Min ... Events als Geschäft.

43.13 Min ... die Trennung von Redaktion und Werbung.

45.47 Min ... den Umgang mit Influencern.

48.44 Min ... Marken, die selbst kommunizieren.

“Hundefutter werden wir nie verkaufen” – Sven Gösmann über das Geschäft der dpa in Zeiten sinkender Auflagen.


Beistand von oben: Sven Gösmann empfiehlt der Medienbranche, "in sich zu gehen" – nach der Causa Relotius und gemieteten Komparsen in Reportagen tue das sicher gut, sagt der Chefredakteur der dpa im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Zur Chefredaktions-Konferenz lädt Gösmann am Montag dieser Woche in die Berliner Heilig-Kreuz-Kirche, "ein klassischer Ort".

Statt Einkehr setzt die Nachrichtenagentur auf Austausch mit den führenden Journalisten ihrer Kunden. Kein dpa-Produkt solle mehr an den Bedürfnissen der angeschlossenen Redaktionen vorbei entwickelt werden, so Gösmann. So soll ein neues auf dem Chat-Programm Slack basierendes Tool die Kommunikation zwischen Agentur und Redaktionen beschleunigen, Künstliche Intelligenz die Bild-Suche der dpa besser machen.

Angesichts sinkender Zeitungs-Auflagen und damit auch Agentur-Einnahmen setzt Gösmann auf "Quersubventionierung": dpa-Töchter wie news aktuell und technische Dienstleistungen helfen dabei, sagt er. Allerdings würden die Nebengeschäfte immer "Journalismus-nah" sein, "Hundefutter werden wir nie verkaufen".
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Auch bei turi2.tv: Das erwarten Chefredakteure von Journalismus-Einsteigern.

“Sie sehen, ich lebe noch”: Wie Bahn-Chef Richard Lutz die Medien erlebt.


Lutz nimmt's locker: Richard Lutz ist der Buhmann der Bahnfahrer – als Chef der Deutschen Bahn muss er den Kopf für alle Probleme hinhalten. Wie nimmt er die Berichterstattung wahr, fragen "Horizont" und turi2.tv bei der dpa-Chefredaktionskonferenz. Lutz antwortet pragmatisch-ironisch: Er lebe noch. Einen Bogen um die Presse macht er nicht, wohl aber um Social Media: "Für Twitter, Facebook und andere Dinge bin ich wahrscheinlich schon zu alt", sagt der 54-Jährige.

Werktags vertraut Lutz auf den dicken Pressespiegel der Bahn und liest meist digital, am Wochenende hält er bevorzugt Papier in der Hand. Er sieht in den Medien ein Stimmungsbarometer. "Wir sind ja kein abgehobenes Unternehmen", sagt er. "Man muss ein Gefühl dafür kriegen, wie dieses Unternehmen draußen wahrgenommen wird." Um die Stimmung in den sozialen Netzwerken macht er dabei, womöglich sicherheitshalber, einen Bogen.
turi2.tv (2-Min-Interview)

“Neugierde, Neugierde, Neugierde!” – Das erwarten Chefredakteure von Journalismus-Einsteigern.


Das Ohr auf der Schiene: turi2.tv fragt am Rande der dpa-Chefredaktionskonferenz in Berlin, welche Fähigkeiten junge Journalisten beim Berufseinstieg brauchen – und sechs prominente Medienmacher antworten. Martin Dowideit, Leiter Digitales beim "Handelsblatt" und selbst Ausbildungsredakteur, legt viel Wert auf Quellentreue: "Es gibt viele Recherche-Protokolle, bevor der erste Artikel geschrieben wird." Antje Homburger aus der dpa-Chefredaktion und Peter Stefan Herbst von der "Saarbrücker Zeitung" wünschen sich "Neugier" beim Nachwuchs.

Xing-Chefredakteurin Jennifer Lachman hat die Erfahrung gemacht, dass Journalisten heute "ein dickes Fell" brauchen, um für ihre Texte zu streiten – und "eine Prise Humor hat irgendwie auch noch keinem geschadet". Joachim Braun, erster Journalist der Zeitungsgruppe Ostfriesland, sieht eine Affinität zu neuen Medien und die Bereitschaft, auch mal ein Video zu machen, als wichtige Voraussetzung für Zeitungs-Journalisten. n-tv.de-Chef Tilman Aretz wünscht sich vor allem Team-Player in seinem Team.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

So sieht es bei Funke aus: Heiko Hansler zeigt die neue Heimat der Mediengruppe.



Funk(e)haus: Heiko Hansler ist Immobilien-Chef der Funke Mediengruppe, gemeinsam mit turi2-Redakteurin Maria Gramsch geht er durch das neue Haus in Essen: von der Funke Lounge, durch das historische Gründerzimmer bis zur LED-Medientreppe im Foyer. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Gebäude-IT konnten die Mitarbeiter der Funke Mediengruppe in zwei Umzugswellen Ende Januar ihre neue Heimat am Jakob-Funke-Platz 1 in Essen beziehen.

Das schwarz gehaltene Medienhaus 1 soll gleichermaßen den Steinkohleflöz und Druckerschwärze symbolisieren – "das beides verbindet uns mit der Region und den Medien", erklärt Hansler. Der runde Medienturm soll an die Form eines Druckzylinders erinnern. In seinem Erdgeschoss hat die Mediengruppe den "Kiosk 2.0" entwickelt. In dem modernen Büdchen können die Leser "alle Produkte der Funke Mediengruppe nicht nur kaufen, sondern auch konsumieren".
turi2.tv (5-Min-Video)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Ein Bekenntnis zum Ruhrgebiet": Funke-Chef Michael Wüller über die neue Zentrale in Essen.

turi2.tv – die Top 5 des Branchenfernsehens im Januar 2019.


Die Quoten bei turi2.tv: Das meistgesehene Video aus der Produktion von turi2.tv war im Januar mit über 11.000 Aufrufen das 7-Minuten-Porträt von “Welt”-Journalistin Niddal Salah-Eldin. In Essen haben uns Funke-Chef Michael Wüller und “WAZ”-Chefredakteur Andreas Tyrock durch die neue Funke-Zentrale geführt und auch bei der Eröffnung des neuen Google-Büros in Berlin war turi2.tv dabei. Das Video des Gesprächs mit “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt im turi2 podcast haben über 5.400 Zuschauer gesehen.
Top 5 hier anschauen, turi2.tv (die Top 5 in einer Playlist)

“Ein Bekenntnis zum Ruhrgebiet”: Funke-Chef Michael Wüller über die neue Zentrale in Essen.



Funkenagelneu: An diesem Wochenende sind in Essen wieder die Umzugswagen gerollt – für die zweite Umzugswelle der Funke Mediengruppe vom alten ins neue Hauptquartier. Michael Wüller, Finanz-Experte unter den drei Funke-Geschäftsführern, erklärt im Interview mit turi2.tv, dass seine Mit-Geschäftsführer und er künftig nicht mehr durch lange Gänge und Büro-Wände voneinander getrennt arbeiten. Im Open Space sollen Wege schneller, Abstimmungen kürzer werden.

Der Neubau ist für Wüller "ein Bekenntnis zu Essen und zum Ruhrgebiet – hier sind unsere Wurzeln". Die Bedeutung der anderen Standorte, etwa der Zentralredaktion in Berlin, die Chefredakteur Jörg Quoos seit 2015 aufbaut und leitet, solle das neue Haus nicht schmälern.
turi2.tv (4-Min-Video)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "User First" – Chefredakteur Andreas Tyrock zeigt die neue "WAZ"-Redaktion in Essen.



“Strengere Maßstäbe für freie Mitarbeiter”: “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt im Gespräch.


Freien auf die Finger schauen: Die "Welt" lernt aus dem Fall Claas Relotius. Chefredakteur Ulf Poschardt will "strengere Maßstäbe" an freie Mitarbeiter anlegen – und Fotos von Reisen und Gesprächen einfordern, um Geschichten zu checken. Poschardt sagt im Gespräch mit Peter Turi aber auch, der Fall Relotius sei "ein 'Spiegel'-Problem". Das komplette Gespräch zur "Welt"-Zukunft, zu Social Media und der Zukunft des Journalismus steht jetzt als Video online.
turi2.tv (46-Min-Video), turi2.de/podcast (nur Audio)

Die Themen zum direkten Reinspringen:

0:00 ... die Döpfner-Debatte: Stellen Springer-Journalisten das Twittern ein?

4:55 ... was er mit Social Media macht – und was Social Media mit ihm macht.

7:33 ... was Journalisten müssen: über Provokation, Hartnäckigkeit, Haltung.

11:26 ... seine Erfolge und Misserfolge.

15:00 ... über journalistische Qualität und den Fall Relotius.

18:02 ... was "Welt" aus dem Fall Relotius lernt.

21:23 ... vor welchen Herausforderungen "Welt" steht: Digitale Abos und Leser loyalisieren.

25:20 ... über "Welt"-Journalisten und den Nachwuchs.

31:00 ... wie Online, Print und TV zusammenspielen.

34:28 ... der Newsroom: was im neuen Haus anders wird.

42:16 ... über Experimentierlust und Fehlerkultur.

Das Gespräch gibt es auch zum Anhören als turi2 podcast:

“User First”: Chefredakteur Andreas Tyrock zeigt die neue “WAZ”-Redaktion in Essen.


Frische Fugen für Funke: Die Funke Mediengruppe hat sich ein neues, schickes Stammhaus in Essen gebaut – in dieser Woche fand die erste Umzugs-Runde an den Jakob-Funke-Platz statt. Eine Adresse, die so frisch ist, dass Google Maps sie beim Besuch von turi2.tv noch nicht recht finden will. Im Video-Rundgang durch seine neue Redaktion sagt "WAZ"-Chefredakteur Andreas Tyrock, dass in den neuen Räumen der digitale Leser stärker im Mittelpunkt stehen soll. Seit Montag produziert Tyrock hier, seit Mittwoch lautet die Parole: "User first". Die Redaktion beginnt schon morgens um sechs Uhr mit der Arbeit, damit die Online-Leser früher frische Texte zu lesen bekommen. Auf zwei großen Video-Wänden haben die Macher ihre Nutzer in Echtzeit im Blick.

Abgesehen von der schöneren Arbeits-Umgebung soll sich für die Journalisten wenig ändern: "Die Redaktion ist seit zehn Jahren Newsroom-Arbeit gewöhnt", erklärt Chefredakteur Tyrock. Die Reporter behalten etwa ihre festen Arbeitsplätze im Open Space. Wer vertraulich telefonieren oder mit Kollegen sprechen wolle, könne sich in sogenannte "Think Tanks" zurückziehen – kleine, schalldichte Besprechungsräume. Wo seine Mitarbeiter arbeiten, ist Tyrock im Prinzip egal: "Es geht darum, gute Ergebnisse zu liefern. Und für mich ist es da erst einmal zweitrangig, wo der Kollege sitzt und seinen Text schreibt."
turi2.tv (6-Min-Video)

Video: Google expandiert in Berlin – und meckert über schlechtes Netz.


Dickes G oben an der Spree: Google zeigt sein neues Büro in Berlin-Mitte – und will die Zahl seiner Mitarbeiter dort auf 300 verdoppeln. Und turi2.tv zeigt die Eröffnung in einem 3-Min-Video. Im Haus der ehemaligen Uni-Frauenklinik operieren jetzt Google-Entwickler und Anzeigenverkäufer. Ein Schwerpunkt liegt auf digitaler Bildung für Bürger. Nachhilfe in Sachen Digitalisierung braucht aber vor allem Deutschland, sagt Manager Philipp Justus mit Blick auf die Internet-Infrastruktur: "Da reden wir seit Jahren drüber – und es tut sich nicht besonders viel."
turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube)

#Medienmenschen: Niddal Salah-Eldin im Video-Porträt.


Mit Kraft und Karma: Niddal Salah-Eldin fällt auf. Durch mitreißenden Optimismus, Herzlichkeit – und auch ihre schwarze Hautfarbe. turi2 begleitet die "Welt"-Journalistin, die im Mai in die dpa-Chefredaktion wechselt, mit der Kamera. Salah-Eldin erzählt, wie ihre sudanesischen Eltern aus ihr früh einen mutigen Menschen machten – und wie sie diese Einstellung heute als Expertin für digitale Innovationen in die Redaktion trägt: "Ich will die großen Nüsse knacken."

Salah-Eldin kam als Kind mit ihren Eltern aus dem Sudan nach Göttingen, Mutter und Vater sind Naturwissenschaftler. Sie lasen ihrer kleinen Tochter in gebrochenem Deutsch Grimm-Märchen vor, im Kinderhort kümmerte sich Erzieherin Annette. Sie weckten in der kleinen Niddal eine Leidenschaft für Sprache, die sie in den Journalismus brachte – und bald in die Spitze der größten deutschen Nachrichtenagentur. Salah-Eldins zweite Leidenschaft ist das Singen, was sie im Video eindrucksvoll beweist.
turi2.tv (7-Min-Video bei YouTube)

Video-Fragebogen: Sebastian Matthes.

Video-Fragebogen: Sebastian Matthes wollte Geiger werden – und spielt heute die erste digitale Geige im "Handelsblatt"-Orchester. Der Stellvertreter von Sven Afhüppe gibt im turi2.tv-Fragebogen zu, ein ungeduldiger Mensch zu sein. Ganz kribbelig wird er beim Blick auf viele Medienhäuser, die sich viel zu zaghaft digitalisieren. "Viele Medienunternehmen sind jetzt noch in der Lage, aus einer Position der Stärke zu agieren. In ein paar Jahren ist es möglicherweise nicht mehr so", sagt Matthes, der von Amazon-Gründer Jeff Bezos fasziniert ist und beim Kochen indischer Gerichte wieder ein bisschen von seiner Ungeduld runterkommen kann.
turi2.tv (2-Min-Video bei YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv (Oktober 2018): "Handelsblatt"-Digitalchef Sebastian Matthes im Strategie-Gespräch.

Video-Tipp: Manuela Kampp-Wirtz im Fragebogen.


Video-Tipp: BurdaStyle-Chefin Manuela Kampp-Wirtz wollte als Kind Rennfahrerin werden – ermutigt von der "Du-kannst-alles"-Einstellung ihrer Mutter. Dann wurde doch eine Verlagsmanagerin aus ihr, wobei der bekennende Nutella-Fan sich auch als Hobby-Psychologin betätigt. Ihr Motto, nicht nur in therapeutischen Situationen: Nicht reden, anpacken.
turi2.tv (74-Sek-Video auf YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Unsere Influencer sitzen in der Redaktion": BurdaStyle-Chefin Manuela Kampp-Wirtz baut auf ihre Marken.

turi2 edition #7: Klaus Schanda, Marketingchef der Zugspitzbahn, im Porträt.


Der Berg ruft: Deutschlands höchster Berg boomt – 3.000 Gäste fahren täglich mit der Zugspitzbahn in luftige Höhen. Marketingchef Klaus Schanda erklärt im Unterwegs-Gespräch mit turi2-Autorin Anne-Nikolin Hagemann, wie er beim Gipfel-Marketing Modernisierung mit Tradition verbindet. Das ganze Gespräch aus der turi2 edition #7 ist im kostenlosen Blätter-PDF lesbar. Im Video-Fragebogen gibt Schanda zu, dass er sich nach einem halben Jahr auf dem Berg nach dem Meer sehnt. (Foto: Markus Burke) Weiterlesen…