Hier finden Sie aktuelle Videos und Interviews vom Branchenfernsehen turi2.tv.

Ina Karabasz macht das “Handelsblatt” fit für die Bühne.


Journalismus im Show-Format: Das "Handelsblatt" baut auf Veranstaltungen – und will sie künftig journalistischer gestalten. Redakteurin Ina Karabasz konzipiert derzeit Live-Formate für die Bühne und erzählt im turi2.tv-Video, wie sie Kollegen auf ihren großen Auftritt vorbereitet. Karabasz glaubt an learning by doing, um eine "Peinlichkeitstoleranz" zu entwickeln. Sie erwarte keine perfekten Moderatoren, sondern authentische Redakteure, die vor Publikum ihre Arbeit machen.

Karabasz hat die Aufgabe als Live-Leiterin von Jessica Schwarzer übernommen und will Besuchern von "Handelsblatt"-Veranstaltungen "zeigen, was wir als Journalisten machen". Journalisten sollten live auf der Bühne ähnlich arbeiten wie beim Schreiben von Artikeln. Ein Artikel habe einen Spannungsbogen – den könne man auch auf die Bühne bringen, sagt Karabasz. Das "Handelsblatt" veranstaltet zahlreiche Fachkonferenzen, Jahrestagungen oder Gespräche auf der Dachterrasse des Medienhauses – teilweise exklusiv für Mitglieder des Wirtschaftsclubs.
turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Das große Interview mit "Handelsblatt"-Geschäftsführer Frank Dopheide (einzelne Themen anklicken oder als Audio-Podcast hören).

turi2.tv – die Top 7 des Branchenfernsehens im Dezember 2018.


TV-Quoten bei turi2: Mit fast 25.000 Video-Views, davon über 24.000 bei YouTube, ist das Interview mit “Spiegel”-Chefredakteur Steffen Klusmann zur Relotius-Affäre das meistgesehene turi2.tv-Video überhaupt. Auf Platz 2 folgt die Keks-Erbin Verena Bahlsen und ihr Plädoyer für Disruption (6.548 Video-Views), “Zeit”-Geschäftsführer Rainer Esser verrät sein Erfolgsrezept und findet knapp 5.000 Zuschauer. Außerdem in den Top 7: die lustigsten Pannen beim Branchenfernsehen turi2.tv und 45 Minuten Klatsch über Klatsch mit “Gala”-Chefredakteurin Anne Meyer-Minnemann. Auffällig: turi2.tv-Videos werden nicht nur bei YouTube, sondern auch bei Facebook und Twitter gern gesehen. Weiterlesen und Videos anschauen…

Drei Minuten Feierei – die wichtigsten Medien-Jubiläen 2018.


Hoch die Tassen: Krisen-Modus in den klassischen Medien hin oder her – 2018 haben die Medienjubilare gefeiert, als gebe es weder Krise noch Probleme. turi2.tv war mit der Kamera dabei, als Funkes "Hamburger Abendblatt" und Springers "Welt am Sonntag" den jeweils 70. Geburtstag feierten. Wir sprachen mit Sport1-Chef Olaf Schröder und "Focus"-Chefredakteur Robert Schneider anlässlich der 25. Geburtstage des Senders und des Nachrichten-Magazins. Auch der bisherige "stern"-Chefredakteur Christian Krug kam zu Wort: Er holte zum 70. Jubiläum der Illustrierten die gefälschten "Hitler-Tagebücher" aus dem Giftschrank.

Hier geht es direkt zu den turi2.tv-Videos ...

... zum 70. Geburtstag des "Hamburger Abendblatts"

... zum 25. Geburtstag von Sport1

... zum 70. "stern"-Jubiläum

... zum 70. Jubiläum der "Welt am Sonntag"

... zum 25. "Focus"-Geburtstag

... zum 65. Jubiläum der Deutschen Welle

turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Drei Minuten Digitalisierung – der Medienwandel bei turi2.tv.


Internet geht nicht mehr weg: Die Digitalisierung aller Lebensbereiche treibt Medien- und Markenmacher auch 2018 um. In turi2.tv-Interviews sprechen die spannendsten Köpfe der Branche, wie sie die Chancen des Netzes für sich nutzen. "Handelsblatt"-Chefredakteur Sven Afhüppe beschreibt, dass der digitale Kunde zum wichtigsten werde, Startup-Löwe Frank Thelen sieht keine Alternative zur "Volldigitalisierung" und Vaunet-Chef Hans Demmel missfällt das Vollpumpen sozialer Netzwerke mit Inhalten.

Hier geht es direkt zu den Video-Interviews mit ...
... Sven Afhüppe, "Handelsblatt"

... Frank Thelen, Startup-Investor

... Sebastian Matthes, "Handelsblatt"

... Ove Saffe, Funke

... Thomas Rabe, Bertelsmann

... Nico Hofmann, UFA

... Hans Demmel, Vaunet

... Rainer Esser, "Zeit"

... Miriam Meckel, Ada-Verlegerin

turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Drei Minuten Kulturwandel – turi2.tv-Gespräche zur Zukunft der Medienarbeit.


Culture eats everything: Medien wandeln sich und mit ihnen das Miteinander in den Häusern. turi2.tv zeigt zum Jahreswechsel die spannendsten Gedanken aus den Interviews: So erzählt Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel vom Ende der Burnout-Kultur, Handelsblatt-Chef Frank Dopheide von der Umstellung von Mann- auf Raumdeckung und Funke-Verlegerin Julia Becker schmunzelt über Männer in Führungspositionen.

Hier geht es direkt zu den Video-Interviews mit ...
... Frank Dopheide, Handelsblatt

... Mathias Döpfner, Springer

... Julia Becker, Funke

... Rainer Esser, "Zeit"

... Julia Jäkel, Gruner + Jahr

... Katarzyna Mol-Wolf, Inspiring Network

turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Drei Minuten Inspiration – die positiven Ideen aus turi2.tv-Interviews.


Die König(innen) der Kreativität: Das Jahr 2018 war voller Ideen. Zum Jahreswechsel schneidet turi2.tv die klügsten Gedanken zusammen. Miriam Meckel erzählt im Video von ihrem Slack-Channel für unwichtige Dinge, Verena Bahlsen vom Neustart in alten Strukturen und Reporter Jaafar Abdul Karim, dass er sich nirgendwo Journalismus verbieten lässt.

Hier geht es direkt zu den Video-Interviews mit ...
... Verena Bahlsen, Food-Unternehmerin

... Andreas Arntzen, Wort & Bild

... Michael Busch, Thalia

... Anna-Beeke Gretemeier, "stern"

... Jaafar Abdul Karim, Reporter und Moderator

... Mathias Döpfner, Springer

... Tim Alexander, Deutsche Bank

... Miriam Meckel, Ada-Verlegerin

turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Drei Minuten Print-Debatte – turi2.tv im Schnelldurchlauf.


Debattieren über Druckerzeugnisse: Spannende Köpfe der Medienbranche haben 2018 ihre Sicht auf die Zukunft für Print bei turi2.tv erzählt. Wir zeigen zum Jahreswechsel in drei Minuten die Gedanken von u.a. Springer-Chef Mathias Döpfner, der künftigen "stern"-Chefredakteurin Anna-Beeke Gretemeier und Bertelsmann-Boss Thomas Rabe.

Hier geht es direkt zu den Video-Interviews mit ...
... Mathias Döpfner, Springer

... Frank Dopheide, Handelsblatt

... Anna-Beeke Gretemeier, "stern"

... Kai Rose, Klambt

... Thomas Rabe, Bertelsmann

... Florian Haller, Serviceplan

... Robert Schneider, "Focus"

... Horst Ohligschläger, Bayard

... Jochen Arntz, "Berliner Zeitung"

... Manuela Kampp-Wirtz, BurdaStyle

... Rainer Esser, "Zeit"

turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube)

turi2 podcast: Das war 2018 – die Themen des Jahres im O-Ton.


12 Monate in 24 Minuten: Gabor Steingart fliegt beim "Handelsblatt" raus, Klaus Brinkbäumer beim "Spiegel" und Christian Krug macht beim "stern" auch keine Blätter mehr. Obendrein stößt Claas Relotius mit seinen "Spiegel"-Fälschungen die ganze Medien-Branche in die nächste Eskalationsstufe der Glaubwürdigkeitskrise. turi2.tv hat 2018 mit Kamera und Mikrofon viele Branchen-Beben dokumentiert, aber auch Gründe zu feiern. Die spannendsten O-Töne des Jahres fassen Björn Czieslik und Markus Trantow im Podcast-Jahresrückblick von turi2 zusammen – 24 Minuten Skandale und Krisen, Inspiration und Erfolge. Die O-Ton-Show zum Jahresende finden Sie unter turi2.de/podcast, bei Spotify und iTunes.

Zu Wort kommen u.a. "Spiegel"-Chef Steffen Klusmann zur Relotius-Affäre, Gabor Steingart vor und nach seinem "Handelsblatt"-Abgang. Es spricht der scheidende "stern"-Chefredakteur Christian Krug über den neuen, offenen Umgang mit den gefälschten Hitler-Tagebüchern und seine Nachfolgerin Anna-Beeke Gretemeier über die Zusammenarbeit in der "stern"-Chefredaktion. "Emotion"-Verlegerin Katarzyna Mol-Wolf wünscht sich mehr Frauen in Führungs-Jobs und geht mit gutem Beispiel voran, Rainer Esser will keine Alpha-Männchen bei der "Zeit" und Axel Wallrabenstein macht im Flüster-Interview seinem Ruf als Politik-Einflüsterer alle Ehre.

Die kompletten Interviews zu allen O-Tönen aus dieser Podcast-Episode finden Sie in dieser turi2.tv-Playlist bei YouTube.
turi2.de/podcast



“Heute ist mehr Lametta”: Anne Meyer-Minnemann über die Promi-Inszenierungen in Zeiten von Social Media.


Früher war alles ... anders: Mit dem Siegeszug der Sozialen Medien ändert sich die Glamour-Welt der Reichen und Schönen – Anne Meyer-Minnemann ist seit 20 Jahren auf und neben dem Roten Teppich mit dabei, wenn sich Stars und Sternchen inszenieren. Im Gespräch mit Peter Turi erzählt die "Gala"-Chefredakteurin, dass die Stars früher zu später Stunde auf den Tischen tanzten und fremd knutschten. Heute werde zurückhaltender gefeiert, auch weil jederzeit Smartphone-Kameras klicken könnten. Meyer-Minnemann erklärt außerdem, wie es der "Gala" gelingt, hinter die Selbstinszenierung der Stars zu schauen und wo sie neue Einnahme-Quellen neben dem Journalismus wittert. Und Meyer-Minnemann und Turi klatschen in eigener Sache: Sie spricht über die Trennung von ihrem Ehemann, er über seine neue Liebe und Heiratspläne.

Das Gespräch ist nun als Video verfügbar. Unten lassen sich einzelne Themen gezielt anklicken. Wer nur hören möchte, findet das Gespräch im turi2 podcast – sowie direkt bei Spotify und iTunes.

Anne Meyer-Minnemann spricht mit Peter Turi ...


0:28 ... über Nackt-Fotos von Fußballern auf ihrem Smartphone

3:16 ...über den Begriff "Klatschtante" und warum sie keine ist

6:06 ... über den respektvollen Umgang der "Gala" mit Prominenten

9:46 ... über männliche "Gala"-Leser

10:49 ... über ihren Aufgaben als Chefredakteurin und die eigene "Gala"-Party

15:24 ... über das Benehmen von Instagram-Stars und wie sich das Promi-Geschäft dadurch ändert

21:26 ... über die Nähe zu Prominenten

26:29 ... über Promi-Partys früher und heute

31:44 ... über die Bedeutung von Print im Promi-Journalismus und warum auch Instagram-Stars aufs "Gala"-Cover wollen

32:45 ... über ihre Tätigkeit als Buch-Autorin

34:45 ... über die Anforderungen an eine Chefredakteurin

35:33 ... über neue Projekte von "Gala"

37:33 ... über #metoo-Momente auf Partys

41:19 ... über Smalltalk-Fauxpas, Schönheitsoptimierung und Branchenklatsch.

45:26 ... über Klatsch in eigener Sache

turi2.tv (50-Min-Gespräch bei YouTube), turi2.de/podcast

“Jammern verboten”: Wie “Zeit”-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt.


Esser kann's besser: Bei der "Zeit" steigen die Umsätze, der Abonnenten-Stamm ist stabil. Geschäftsführer Rainer Esser steht als Person für diesen Erfolg und erläutert seine Rezepte im ausführlichen Interview von Peter Turi. Esser spricht über Diversität, Diversifizierung – und warum seine Journalisten keinen Grund zur Klage haben. Das Gespräch ist nun als Video verfügbar. Unten lassen sich einzelne Themen gezielt anklicken. Wer nur hören möchte, findet das Gespräch im turi2 podcast – sowie direkt bei Spotify und iTunes.

Rainer Esser spricht mit Peter Turi über ...

0:57 ... sich, seinen Job und 80-Stunden-Wochen

4:17 ... das Geschäft mit den "Zeit" Reisen

6:20 ... Unternehmenskultur und Diversität

7:20 ... die Bezahlung der (freien) Journalisten

9:00 ... seine weitere Karriere und die Holtzbrinck-Brüder

10:47 ... Profitabilität und Erfolg der Marke "Zeit"

16:12 ... den "Zeit"-Leser-Club als Wertegemeinschaft

22:56 ... Wochen-Frequenz und andere Faktoren für Erfolg

26:18 ... den Weg der Kunden-Gewinnung

29:38 ... das Geschäft mit Events und Konferenz

33:08 ... die steigende Bedeutung neuer Geschäftsfelder

34:47 ... Anzeigenschwund und neue Modelle im Werbegeschäft

39:27 ... Print-Zukunft und die "Zeit" im kleinen Format

turi2.tv (44-Min-Gespräch bei YouTube), turi2.de/podcast

Video-Tipp: Aufsteiger Frank Thomsen beantwortet den Unterwegs-Fragebogen.

Video-Tipp: Frank Thomsen ist unterwegs – auf der Karriereleiter nach oben. Der Kommunikations- und Marketing-Chef von Gruner + Jahr ist heute frisch befördert worden und nun zusätzlich Publisher aller News- und Wissens-Marken. Für die turi2 edition #7 beantwortet der gebürtige Flensburger den Unterwegs-Fragebogen: Thomsen erzählt von seiner Weltreise zu Studienzeiten und über sein Lebensziel, gerecht zu bleiben.
turi2.tv (2-Min-Video), turi2.de (Background)

Die turi2 edition #7 gibt es hier im kostenlosen Blätter-PDF.

Das große Gespräch mit Julia Jäkel von der Launchparty zur turi2 edition #7:

Keine Chips, kein Frischkäse: Jan Spielhagen über Möglichkeiten und Grenzen der Magazin-Marke “Beef”.


Vom Magazin zur Marke: Vor neun Jahren hat Jan Spielhagen das Männer-Kochmagazin Beef erfunden, heute rührt er als Food-Chef in den Töpfen aller Koch-Zeitschriften von Gruner + Jahr – und "Beef" ist weit mehr als ein Zwei-Monats-Titel. Das Heft verkauft Messer, Pfannen, Kühlschränke und lädt seine Fans in ein eigenes Grill-Restaurant. "Es gibt schon ein paar Produkte, die mir einfielen, die man noch machen könnte unter der Marke 'Beef'", sagt Spielhagen im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Aber er sieht auch Grenzen: Chips oder Frischkäse mit "Beef"-Logo will Spielhagen sich nicht vorstellen.

Reicht Print allein nicht mehr? Braucht ein erfolgreiches Magazin Umsatz außerhalb des Zeitschriften-Regals? "Wir könnten mit 'Beef' auch sehr gut von reinen Vertriebs- und Anzeigenerlösen leben", sagt Spielhagen, nimmt die zusätzlichen Merchandising- und Lizenz-Euros aber gerne mit. Voraussetzung sei, dass das Magazin "weiterhin wahnsinnig gut ist". Mit manchen Produkten mache er seine Leser auch einfach "glücklich", sagt Spielhagen und freut sich auch selbst über den "Beef"-Adventskalender. 4.500 Kisten mit 24 Fleisch-Spezialitäten und Küchenprodukten zum Preis von 70 Euro waren in Windeseile ausverkauft.
turi2.tv (5-Min-Video)

G+J-Vermarkter Frank Vogel erklärt das Verkaufs-Rezept für seine Food-Titel.


Viele Köche: Vermarktungs-Chef Frank Vogel schaut den Zeitschriften-Lesern auf den Teller und denkt sich angesichts immer spezieller werdender Food-Vorlieben neue Vermarktungs-Rezepte für das Food-Portfolio von Gruner + Jahr aus. Auch die Koch-Zeitschriften werden immer spezieller, sagt Vogel im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Die Leser wollen sich "in der Identität des Magazins wiederfinden", dann geben sie auch 10 Euro pro Heft aus, wie etwa beim Männer-Kochmagazin "Beef".

So vielfältig wie die Vorlieben der Menschen, sind die Marketing-Möglichkeiten, so Vogel. Die Konsumenten wollten sich persönlich angesprochen fühlen, die Marschrichtung lautet: "Von der Zielgruppe zur Zielperson." Neben dem Trend zum iPad oder Smartphone als Kochbuch erlebt Vogel aber auch den Gegentrend. Immer mehr Hobby-Köche wollen am Herd abschalten, nicht nur vom Alltag, sondern auch das Handy – ein neues, hochwertiges Küchenumfeld für Print.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

turi2 edition #7: Svenja Finger beantwortet den Unterwegs-Fragebogen.


Heute hier, morgen auch noch: Reisebloggerin Svenja Finger ist viel unterwegs, aber auch gerne Zuhause. Im Video-Fragebogen zur turi2 edition #7 verrät sie, dass sie die Adventszeit in New York verlebt und immer eine Schlafmaske im Koffer hat, denn nur bei kompletter Dunkelheit, bekommt sie nachts die Augen zu. Am liebsten ist sie mit ihrem Freund Daniel unterwegs. Zusammen haben sie schon mehrere Wochen auf nur 4 Quadratmetern verbracht.
turi2.tv (2-Min-Video bei YouTube)

Video vielleicht verpasst? Die meistgeklickten turi2.tv-Videos im November 2018.


Video vielleicht verpasst? Mehrfach-Mama und Microsoft-Mitarbeiterin Magdalena Rogl hat immer genug Power im Koffer (1.819 Aufrufe), Wirtschaftsminister Peter Altmaier macht sich für eine Super-Mediathek stark (1.776 Aufrufe) und RTLplus-Leiter Peter Lacher kocht mit “Essen & Trinken” (1.582 Aufrufe). Das sind die meistgesehenen turi2.tv-Videos bei YouTube, Facebook und Twitter im November.
Top 10 anschauen auf turi2.de

OWM-Chef Joachim Schütz: “Die erste Aufgabe von Werbung ist, zu verkaufen.”


Werber, keine Weltretter: Joachim Schütz vereint in der Werbe-Kunden-Lobby OWM mehr als 100 werbungtreibende Unternehmen – dass die Firmen und Konzerne mit ihren Media-Milliarden auch eine gesellschaftliche Verantwortung tragen, sieht er nicht so. "Die erste Aufgabe von Werbung ist, zu verkaufen", sagt Schütz im Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Best4-Event. Dass Media-Investitionen auch Arbeitsplätze schaffen und für den Erhalt einer freien und vielfältigen Presse sorgen, sieht er als "sekundäre Effekte".

"Jedes Unternehmen entscheidet selbst, wo es seine Gelder investiert", sagt Schütz. Eine konzertierte Aktion der in der OWM organisierten Unternehmen, Facebook und Google unter Druck zu setzen, damit sie Fake News ernsthaft bekämpfen, sieht er deswegen nicht. "Wir versuchen diese Thematik über Argumente und Öffentlichkeitsarbeit anzugehen." Empfehlungen geben könne er aber nicht. Gute Werbeumfelder sind den Unternehmen dennoch wichtig, sagt Schütz. Oft hätten Unternehmen durch die automatische Platzierung aber zu wenig Kontrolle über die Umfelder, in denen ihre Werbung läuft.
turi2.tv (5-Min-Video)

“Alles hinterfragen”: Wie Verena Bahlsen das Keks-Business umkrempelt.


Kein Stein Keks auf dem anderen lassen: Verena Bahlsen hat eine feste Stimme, tausend Ideen und die Rückendeckung von Papa. Mit dieser Wucht rollt die 25-Jährige das Unternehmen Bahlsen von außen auf. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv spricht sie Klartext: "Wir können uns nicht in bestehenden Systemen weiterentwickeln." Ihre Thesen sorgen beim Innovation Day Food von Gruner + Jahr EMS für Aufsehen – auch, weil sie ganz nebenbei Pläne schmiedet, wie die Marke Bahlsen den mächtigen Supermarkt-Ketten die kalte Schulter zeigen kann.

Verena Bahlsen strebt auf den digitalen Marktplätzen eigene, starke Distributionskanäle für die Bahlsen-Produkte an: "Mein Vater predigt immer: Unabhängigkeit, Unabhängigkeit, Unabhängigkeit ist das Wichtigste für einen Unternehmer und wir sind nicht unabhängig", sagt sie mit Blick auf Rewe, Lidl und Co. Ihre vielen Gedanken laufen im Startup Hermann's zusammen, mit dem Bahlsen zugleich die Lebensmittelindustrie nachhaltiger gestalten will. Dabei stößt sie auch intern auf Widerstände, erzählt sie, denn nicht alle glauben, dass Disruption auch diese Branche erfasst. Verena Bahlsen aber sagt: "Wir denken alle, es passiert nicht, bis jemand anderes es gemacht hat."
turi2.tv (5-Min-Interview bei YouTube)

Zeitschrift wird Koch-Show: Jan Peter Lacher über “Essen & Trinken – Für jeden Tag”.


Crossmediales Kochen: Jan Peter Lacher bestellt einen oft genutzten Fernseh-Acker neu. Sein Sender RTLplus dreht gerade "Essen & Trinken – Für jeden Tag", das ab Ende Januar ausgestrahlt wird. "Horizont" und turi2.tv treffen Lacher beim Innovation Day Food von Gruner + Jahr EMS, denn die Zeitschrift Essen & Trinken steht Pate und liefert die Rezepte: "Wir können von der unglaublichen kulinarischen Expertise profitieren", sagt Lacher und kündigt viele Wechselspiele zwischen TV, Heft und Online-Angebot an.

TV-Koch Tim Mälzer ist bereits "Essen & Trinken"-Herausgeber und nun Mitproduzent der Fernsehsendung, die im Studio seines Hamburger Restaurants Bullerei entsteht. Die Koproduktion unter dem großen Bertelsmann-Dach, crossmedial vermarktet vom Verbund der Ad Alliance, soll sogar ganz junges Publikum zum Best-Ager-Sender RTLplus lotsen: "Essen und Trinken ist als Thema generationenübergreifend geeignet. Die gleiche Erfahrung haben wir bei den Game-Shows gemacht."
turi2.tv (4-Min-Interview bei YouTube)

turi2 edition #7: Stephanie Mair-Huydts im Porträt.


Out of Ostfildern: Die abenteuerlustige Verlegerfamilie Mair hat den Markt für Reiseführer erobert – MairDumont verlegt jeden zweiten Reiseführer, der in Deutschland gekauft wird. Verlegerin Stephanie Mair-Huydts erzählt Tatjana Kerschbaumer für die turi2 edition 7, warum sie alles anders macht als ihr Opa, ihr Geschäft nicht 14 Tage Urlaub ist, sondern die Vorfreude darauf und wie sie mit Marken wie Marco Polo, Baedeker und Dumont verschiedene reiselustige Zielgruppen bedient. Weiterlesen …

turi2 edition #7: Magdalena Rogl hat immer genug Power im Koffer.


Mehrfach-Mama, Microsoft-Mitarbeiterin, Münchnerin: Magdalena Rogl, Head of Digital Channels bei Microsoft Deutschland, füllt verschiedet Rollen mit Leben und kam im Zickzack zum Erfolg. Anne-Nikolin Hagemann porträtiert sie für die turi2 edition #7 als herzliche Macherin, die auch mit Sinnsprüchen Geld verdienen könnte, sich für Chancengleichheit und digitale Bildung engagiert und Glück für das wichtigste Karriereziel hält. Weiterlesen…

Babor-Managerin Isabel Bonacker begegnet Influencern und Zalando skeptisch.


Makellose Markenmacherin: Isabel Bonacker würde für ein kleines bisschen Reichweite nicht ihre Großmutter verkaufen. Die Managerin der Kosmetik-Firma Babor jubelt mit Vorsicht über digitale Möglichkeiten, erzählt sie im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Verlage-Event Best4. "Wir müssen immer einlösen können, was wir mit der Marke versprechen", sagt Bonacker. Auf Instagram lenkt sie deshalb kein Geld in die Taschen unzähliger Influencer. Und im digitalen Regal von Zalando steht die Babor-Ampulle bewusst nicht zwischen zig anderen Produkten.

Bonacker baut weiterhin auf Print-Anzeigen, die aus ihrer Sicht ein sicheres Umfeld versprechen. "Wir haben in einer groß angelegten Marktforschung festgestellt, dass unsere Zielgruppe, unsere Verwenderin, die meist 35 aufwärts ist, liest und Print mag." Sie selbst fühlt sich manchmal selbst überfordert von der Flut digitaler Informationen und sieht die klassischen, analogen Medien als Lösung, weil sie mit solider Recherche und kuratierter Vorauswahl wieder für Übersicht sorgen können.
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)

ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm will nicht nur in der Nische senden.


Nicht nur Nische: Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks und amtierender ARD-Vorsitzender, blickt gespannt auf 2019. Dann entscheiden die Länder wie der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks künftig sein soll. "Über allem steht, dass die Rundfunkfreiheit gewährt bleibt", sagt Wilhelm im Interview mit turi2.tv heute in München. Nicht minder wichtig ist ihm, dass die ARD nicht zum Informations- und Kultur-Nischenprogramm zusammengestutz wird, sondern auch künftig Filme, Sport und Unterhaltung zeigen darf: "Alles gehört zum Leben und die einzelnen Sendungen kann man auch nicht glasklar nur einer bestimmten Kategorie zuordnen".

"Ermutigend" nennt Wilhelm das Ergebnis der Volksabstimmung über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Schweiz: "Wenn das anders ausgegangen wäre, hätte das sicher auch eine Wirkung gehabt für die Diskussion in Deutschland." Hierzulande stellt er erfreut fest, dass das "Vertrauen in die etablierten Medien, auch in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wieder steigt". Über die Einigung mit den Verlagen, was ARD und ZDF online dürfen, ist Wilhelm froh und sieht sich im gemeinsamen Kampf gegen Facebook & Co: "Ein überwölbendes gemeinsames Interesse ist glaube ich ein guter Hintergrund, um gut auszukommen."
turi2.tv (5-Min-Video)

turi2 edition #7: Jens Vögele im Porträt.


Mit dem Radl da: Jens Vögele sitzt als Chefredakteur von vier Bike-Magazinen fest im Sattel – im Gegensatz zu Tatjana Kerschbaumer. Für die turi2 edition7 Unterwegs unternehmen beiden eine 8-Stunden-Tour in Südtirol. Genug Zeit, um u.a. über Vögeles Weg zur Motor Presse, Antworten auf die Printkrise und Marken im Special-Interest-Bereich zu sprechen. Weiterlesen…

Thalia soll zum Treffpunkt werden: Buchhändler Michael Busch erklärt seine Anti-Amazon-Strategie.


Home sweet Buchhandlung: Thalia-Chef Michael Busch hadert nicht mit Amazon, sondern investiert. 300 Buchhandlungen sollen zu heimeligen "Treffpunkten in deiner Nähe" werden, sagt Busch im Video-Interview von turi2.tv. Seine Vision sind großzügige Wohnzimmer mit angeschlossenem Buchverkauf, das Personal nennt er "Botschafter geistiger Nahrung". Buschs optimistischer Ansatz: Er bekämpft den Online-Handel nicht, sondern studiert ihn und arbeitet an seinen eigenen Stärken.

Michael Busch, der am Vorabend des Interviews noch einen Film via Amazon gestreamt hat, meint: "Ich glaube, wir wären nicht so gut, wie wir heute sind, wenn Amazon nicht da wäre." Vom digitalen Riesen hat er den radikalen Fokus auf den Kunden gelernt. Der soll es möglichst gemütlich haben – auf Polsterstühlen im Laden, aber auch durch diverse Optionen, bei Thalia sein Geld loszuwerden. Die Thalia-Filialen neuen Typs befinden sich am Hauptsitz Hagen, in Leipzig und in Düsseldorf. Bei diesen Piloten werde nicht alles gut sein, aber Busch will im Weihnachtsgeschäft lernen und das verbesserte Konzept dann wie in der modernen Software-Entwicklung global "ausrollen".
turi2.tv (4-Min-Interview bei YouTube)

GIK-Chefin Julia Scheel lockt Print-Werbekunden mit Sympathie-Punkten für ihre Marken – und Brand Safety.


Klasse gegen Masse: Julia Scheel ist 2018 der kluge Kopf hinter der verlagsübergreifenden Markt-Media-Studie Best4Planning. Im Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Best4-Events in Berlin trommelt die Marktforscherin aus dem Hause Burda für die qualitativ hochwertigen Werbeumfelder in Zeitungen und Zeitschriften. Werbekunden könnten etwa von den hohen Sympathie-Werten des Werbeträgers Print profitieren. Dass dennoch immer mehr Werbe-Euros zu Facebook und Google fließen statt in Print, erklärt sie sich damit, dass viele Firmen womöglich zu sehr auf Abverkauf als auf Markenpflege setzen.

Dass einigen Unternehmen billige Reichweite wichtiger ist als das Werbe-Umfeld, glaubt die Marktforscherin dagegen nicht: Es gebe eine große Sensibilität bei den Unternehmen, sagt Scheel. Nachholbedarf sieht sie aber in der Media-Planung. Dort werde oft viel eingekauft und ausgesteuert und "mitunter die Qualität vernachlässigt, was sehr schade ist." Dem Argument, dass Werbekunden mit ihren Budgets auch gesellschaftliche Verantwortung tragen und auch deswegen in Print investieren sollten, folgt sie nur zum Teil: Grundsätzlich stehe es allen Unternehmen gut, verantwortlich zu handeln - Medienunternehmen und Werbekunden. Burda-Frau Scheel sagt aber auch: "Print braucht kein Mäzenatentum".
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

turi2 edition #7: Sigrun Kaiser beantwortet den Unterwegs-Fragebogen.


Kapitänin im blauen Ozean: Sigrun Kaiser, Vorstandsvorsitzende der Blue Ocean AG, ist Herrin über 60 regelmäßig erscheinende Titel, dazu Sticker-Serien, Spiele-Apps und vielem mehr, was das Kinderherz begehrt. Anne-Nikolin Hagemann porträtiert die schwäbische Unternehmerin für die turi2 edition 7 als Print-Hoffnungsträgerin, die am Kiosk mit Schokolade um kleine Käufer konkurriert. Weiterlesen…

turi2 edition #7: Schickler-Chef Rolf-Dieter Lafrenz reist jetzt lieber im Lastwagen.


Brummi-Fahrer 2.0: Rolf-Dieter Lafrenz arbeitet seit vielen Jahren für Verlage – und steht jetzt auf der Straße. Der Geschäftsführer der Beratungsfirma Schickler hat das Logistik-Startup Cargonexx gegründet und trifft sich mit Markus Trantow für die turi2 edition #7 stilecht auf dem Fernfahrer-Parkplatz. Lafrenz ist unterwegs in Richtung Wachstum: Cargonexx soll um 100 Mitarbeiter wachsen. Seine Zeit als Medienberater hat ihn ihm die Lust geweckt, selbst das Steuer in die Hand zu nehmen. Weiterlesen…

Telekom-Mediachef Norman Wagner steckt Print noch nicht ins Altpapier.


Media Magenta: Norman Wagner lenkt seit August die Werbe-Millionen der Telekom. Der neue Head of Group Media hat den Verlagen zu ihrem Event Best4 eine frohe Botschaft mitgebracht: In Sachen Print-Werbung ist nicht alles schlecht. Wagner sagt im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv: "Papier schafft eine Nutzungssituation, die offener für Werbung macht." Wird die Telekom also verstärkt in Print investieren? Eher nicht. Denn die Telekom-Produkte würden immer digitaler – und der Weg von der digitalen Anzeige zum Online-Shop ist kürzer.

Wagner gibt im Interview zu verstehen: Er strebt bei der Telekom eine Evolution an, aber gerade keine Revolution. Vorgänger Andreas Nassauer hat kurz vor dem Wechsel vieles umgebaut, die Telekom hat etwa strategische Entscheidungen über ihr Media-Geschäft wieder ins Haus geholt, statt an Mediaagenturen auszulagern. Norman Wagner will jetzt Detailfragen in den Fokus nehmen: etwa die Markenführung auf den digitalen Kanälen verbessern und Nutzung und Wirkung digitaler Werbung besser erforschen.
turi2.tv (4-Min-Interview bei YouTube)

Auch bei turi2.tv: Telekom-Chef Timotheus Höttges verspricht funklochfreies Deutschland – sogar im Zug.

turi2 edition #7: Michael Tallai im Porträt.


Tallai on Tour: Michael Tallai, Geschäftsführer der Mediengruppe Thüringen, hat die weite Reise von der Welt der Journalisten in die Welt der Verkäufer gewagt. Seine Umtriebigkeit lohnt sich für den Verlag – mit seinem Dienstwagen ist Tallai in und um Erfurt ständig unterwegs, schüttelt Hände, redet, besucht, zeigt Gesicht. Thüringen ist für Funke dank seiner Vermarktungs-Ideen wieder “so etwas wie eine gemähte Wiese”, schreibt Tatjana Kerschbaumer in der turi2 edition 7. Weiterlesen…

turi2 edition #7: Martin Moschek im Porträt.


Nur Länder ohne Risiko, erschossen zu werden: Martin Moschek, Adobe-Kommunikationschef für Zentraleuropa, hat neben der Cloud noch eine zweite Liebe: das Fahrrad. Mit ihm ist er weltweit unterwegs und bloggt darüber, für Adobe bringt er Kreative und Digitalisierung zusammen. Anne Fischer porträtiert Moschek für die turi2 edition 7 als Reisenden, der unterwegs gern einfach mal verdreckt im Zelt liegt. Weiterlesen…

“Unsere Influencer sitzen in der Redaktion”: BurdaStyle-Chefin Manuela Kampp-Wirtz baut auf ihre Marken.


Noch nicht aus der Mode: Manuela Kampp-Wirtz wacht als Chefin von Burdas Style-Segment über zahlreiche Medien zu den schönen Seiten des Lebens. Doch die frisch geföhnte Welt von "Elle", "InStyle" und "Harper’s Bazaar" steht besonders unter Druck, seit Internet-Stars sich exzessiv beim Wimpern tuschen filmen. Kampp-Wirtz nimmt die Konkurrenz im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv gelassen: Ihre Mode-Experten säßen weiter in der ersten Reihe vor dem Laufsteg. "Wir haben Expertise, unsere Influencer sitzen in der Redaktion."

Kampp-Wirtz vertraut auf starke Traditionsmarken – zu denen neben den Fashion-Titeln auch "Bunte" und "Freundin" gehören. Sie macht die Marken lieber selbst zu Plattformen, auf denen Influencer stattfinden. Zu Veranstaltungen wie der InStyle Lounge lade Burda selbst Influencer ein, ebenso zahlende Werbekunden und Publikum. Die Burda-Zeitschriften versuchen Instagram und Co zu nutzen, statt sich ausnutzen zu lassen. Mit ihrem Team denkt Kampp-Wirtz auch schon einen Schritt weiter: Burdas Mode-Marken sollen auch auf Sprachassistenten präsenter werden, weil Alexa in immer mehr Haushalten zur Mitbewohnerin wird.
turi2.tv (4-Min-Interview bei YouTube)

turi2 edition #7: Wladimir Kaminer im Porträt.


Russe auf Reisen: Wladimir Kaminer unternimmt 150 Lesereisen und mehr im Jahr – am liebsten in die Provinz. Tatjana Kerschbaumer begleitet den Schriftsteller bei seiner harten Arbeit an der Heiterkeit. Sie erfährt, warum Kaminer preußische Pünktlichkeit bei seinen Auftritten schätzt, er überall Freunde hat und Lesungen für Autoren überlebenswichtig sind. (Foto: Johannes Arlt) Weiterlesen …

turi2 edition #7: Philipp Prinzing im Unterwegs-Gespräch.


Profi im Anflug: Für Philipp Prinzing geht es mit den Luftfahrttiteln der Motor Presse hoch hinaus. Maria Gramsch führt mit ihm für die turi2 Edition7 ein Unterwegs-Gespräch über riskante Fotografie in der Luft und Erfüllung im Beruf. Der Geschäftsführende Redakteur für “Aerokurier” und den “Klassiker der Luftfahrt” fotografiert aus Flugzeugen mit ausgebauter Tür und muss bei Shootings im Zweifelsfall blitzschnell Ersatz für streikende, historische Maschinen finden.
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turi2 edition #7: Andreas Prasse im Porträt.


Lichter der Großstadt: Andreas Prasse und WallDecaux bepflastern weltweit Flughäfen, Bahnhöfe und Innenstädte mit Werbung. Mit Peter Turi läuft Prasse, beim Außenwerber verantwortlich für Marketing und Vertrieb, für die turi2 edition 7 durch Berlin. Dabei ärgert er sich über “Wild-Werbung”, erzählt von der Zukunft – City Lights digital – und verrät sein Karriereziel, das mit Anteilen am Werbekuchen zu tun hat. (Fotos: Holger Talinski) Weiterlesen…

Telekom-Chef Timotheus Höttges verspricht funklochfreies Deutschland – sogar im Zug.

Erleben, ob's verbindet: Telekom-Chef Timotheus Höttges hofft auf eine rosamagentarote Zukunft, wenn seine Mobilfunkmasten erst einmal Internet im 5G-Netz bieten. Doch zuvor ist noch Fleißarbeit nötig: Schön wäre es vielerorts ja, überhaupt Netz zu haben. "Wir sind da dran, alle Funklöcher zu schließen", verspricht Höttges im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Publishers' Summit des VDZ. Höttges gibt zu, dass erst kurz zuvor seine Telefonkonferenz einfach abbrach – kein Telekom-Netz mitten in Berlin. Techniker ist informiert.

Höttges sieht sich derzeit unter Druck von Politik, Behörden und der Wirtschaft. Er begrüßt zwar die Funkloch-Melde-App der Netzagentur, weiß aber selbst, dass die Telekom ihrem Anspruch mancherorts nicht gerecht wird. Auch die Ankündigungen großer Unternehmen, ihre Fabrik-Roboter lieber in Eigenregie mit 5G-Netz zu versorgen, nimmt Höttges äußerlich gelassen: "Es ist durchaus nachvollziehbar, dass Unternehmen ihre Industrieanlagen selber steuern wollen, das nicht aus der Hand geben wollen und dafür den 5G-Standard nutzen", lautet die verständnisvoll-diplomatische Reaktion für die Kamera.
turi2.tv (3-Min-Interview bei YouTube)

turi2 edition #7: Martina Koederitz im Porträt.


Fast forward: Martina Koederitz, Topmanagerin bei IBM, ist immer in Bewegung, wusste schon früh, dass sie ins Management will und hat es aktiv eingefordert. Tatjana Kerschbaumer trifft die Managerin auf der Cebit und begleitet sie einen Messetag lang. Dabei erzählt Koederitz, dass sie die KI “Watson” sogar in ihre vier Wände lassen würde und erklärt, dass top ausgebildete IT-Damen der Branche oftmals flöten gehen. (Foto: Johannes Arlt) Weiterlesen…

turi2 edition #7: Internet-Ministerin Dorothee Bär im Porträt.


Zwischen Hass und Herzchen: Flugtaxi-Vordenkerin und Digital-Ministerin Dorothee Bär wird im Netz oft kritisiert. In der turi2 edition 7 erzählt sie, warum sie sich dort trotzdem zu Hause fühlt, für eine Politikerin so erstaunlich viel Privates preisgibt und findet, dass Wähler genau darauf Anspruch haben. Das komplette Porträt von Anne-Nikolin Hagemann über Dorothee Bär ist jetzt kostenlos im Blätter-PDF der “turi2 edition 7” lesbar. Weiterlesen …

Bayern-Berlin-Express: Flugtaxi-Vordenkerin Dorothee Bär pendelt mit der Bahn zwischen der Hauptstadt und Frrrangen. Die turi2 edition #7 passt sie für einen Video-Fragebogen am Berliner Hauptbahnhof ab. Weiterlesen …–>

Das waren VDZ Publishers’ Summit und Publishers’ Night 2018.


Am 5. und 6. November traf sich der Verband der Zeitschriftenverleger zu seiner Jahrestagung in Berlin - mehr als 900 Menschen nahmen am Publishers' Summit und der anschließenden Publishers' Night teil. turi2.tv war mit Kamera und Mikrofon dabei.

In unserer Playlist sehen Sie Interviews mit Telekom-Chef Timotheus Höttges, Wirtschaftsminister Peter Altmaier, BurdaStyle-Chefin Manuela Kampp-Wirtz und VDZ-Präsident Rudolf Thiemann. Im 90-sekündigen Mood-Video erleben Sie den Kongress und die Publishers' Night im Schnelldurchlauf.
turi2.tv

Alle Interview vom Tag der Verleger:











Harte Arbeit statt Gebete: Der katholische Verleger Rudolf Thiemann über sein erstes Jahr an der VDZ-Spitze.


Da steht immer ein Preis drauf: Verleger-Präsident Rudolf Thiemann plädiert im Gespräch mit Horizont und turi2.tv für gedruckten Journalismus. "Für bestimmte Sujets ist Print einfach besser", sagt Thiemann, auch weil dort immer ein Preis draufstehe. Mit Kostenlos-Kultur und Reichweiten-Vermarktung kann er selbst wenig anfangen und sieht etwa Facebooks Instant Articles als "negativ für Verlage". Sich an den Playern aus Übersee abarbeiten wolle der Verleger der christlichen Liborius Gruppe trotzdem nicht, stattdessen stelle er die Leistungen der Verlage in den Mittelpunkt: "Wir machen kuratierten Journalismus und das ist bei den Plattformen eben nicht der Fall."

Diese Botschaft trägt Thiemann zu den Politikern in Berlin und Brüssel und nennt erste Erfolge: Die Richtlinie zur reduzierten Mehrwertsteuer für Presseprodukte werde kommen, auch das gerade beschlossene EU-Leistungsschutzrecht für Verlage schreibt er dem VDZ auf die Fahnen. Große Hoffnungen, dass die abtrünnigen Schwergewichte Gruner + Jahr, "Spiegel" und "Zeit" als Vollmitglieder in den Verband zurückkehren, macht sich Thiemann offenbar nicht: "Es wäre schön", sagt er und spielt den Ball in die Hälfte der Hamburger: "Aber tun Sie mir einen Gefallen: Fragen Sie die Verlage selber."
turi2.tv (4-Min-Video)

Wirtschaftsminister Peter Altmaier macht sich für “Super-Mediathek” stark.

Eine für alles: Wirtschaftsminister Peter Altmaier wirbt beim Publishers' Summit des VDZ für eine europäische Plattform der Publisher – unabhängig von Google und Facebook. Altmaier wird beim Video-Interview von turi2.tv und "Horizont" konkreter: Es solle eine "deutsche oder europäische Plattform mit weltweitem Anspruch" entstehen. Der CDU-Mann ermutigt die Branche, nicht nur nach Regulierung der Internet-Giganten zu rufen: "Entscheidend ist, dass man auf diesem Markt selbst in Erscheinung tritt, dass man selbst um Kunden und Marktanteile kämpft."

Für Altmaier geht es um die Frage, "ob wir selbst etwas gestalten oder ob wir uns von Plattformen, die aus anderen Rechtskreisen kommen, die aus anderen Kulturkreisen kommen, die Regeln vorgeben lassen." Er sieht höchste Zeit im europäischen Verbund zu handeln, da sich Google und Facebook bereits 60 % der Online-Werbeeinnahmen teilen würden. Der verlegerfreundliche Altmaier sicherte dem VDZ auch in seiner Rede Unterstützung zu und beschwichtigt im anschließenden Interview, dass Regulierungen für die Internet-Branche erfolgreich auf dem Weg seien.
turi2.tv (3-Min-Interview bei YouTube)

Liz Corbin hat trotz Brexit keine Angst vor Bedeutungsverlust von BBC World News.


Brexit, so what? Liz Corbin, News-Chefin von BBC World News, hat keine Sorge, dass das weltweite Interesse am internationalen, kommerziellen Nachrichtensender der BBC nach dem Brexit sinken könnte: "Die BBC ist schon viel älter als die Europäische Union und hat ihren Platz in der Welt", sagt sie im Interview mit Horizont und turi2.tv bei den Medientagen München. Mit weltweit mehr Mitarbeitern als jeder andere Newskanal werde sich BBC World News auch künftig dem internationalen, unabhängigen Journalismus verschreiben.

"Wir sind nicht das Sprachrohr des Vereinigten Königreichs oder der Regierung", entgegnet sie ganz entschieden auf die Frage nach politischer Einflussnahme. Die BBC sei immer noch die "vertrauenswürdigste Nachrichtenmarke der Welt", sagt Corbin. Damit das so bleibt, müsse der Sender weiterhin "relevant, genau und unparteiisch" sein. Das gelte auch für die unterschiedlichen Ansichten über den bevorstehenden Brexit.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

“What’s Next?!” Ein Besuch im Kreativlabor der Zeitschriften-Verlage.


Verlage frisch durchdacht: Junge Medienleute basteln in Berlin an Konzepten für die Zukunft. turi2.tv und "Horizont" besuchen das Kreativlabor "What's Next?!", organisiert vom Verleger-Verband VDZ. Beim morgen beginnenden Publishers' Summit stellen die Neudenker ihre Ideen vor. Teilnehmerin Anja Kopf vom Wort & Bild Verlag ist besonders wichtig, dass die klassischen Medien viel stärker vom Kunden her denken, statt Lesern irgendwas "aufzudrücken".

Carsten Meier von der Agentur Intraprenör entwickelt mit den Teilnehmern konkrete Prototypen aus den Gedankenspielen. In Gruppen haben sie sich mit Bloggern, Influencern und Facebook-Mitarbeitern ausgetauscht. Teilnehmer Fabian Forer vom Baumedien-Fachverlag Rudolf Müller hat die Themen Kultur und Miteinander im Unternehmen in den Blick genommen: "Es muss der älteren Generation die Angst des Verlusts der Wissensbasis genommen werden."
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Video vielleicht verpasst? Die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Oktober 2018.



Video vielleicht verpasst? Frank Dopheide erklärt, wie das Handelsblatt mit "ada" die deutsche Wirtschaft schult. Wolfgang Ainetter kommuniziert im Verkehrsministerium mit Storys statt Polit-Sprech. Und Düzen Tekkal wurde von der Journalistin zur Aktivistin für die Freiheit. Das sind die meistgesehenen turi2.tv-Videos bei YouTube, Facebook und Twitter im Oktober.

Top 1:
Frank Dopheide erklärt Ada: Wie das Handelsblatt die deutsche Wirtschaft schult.
8.660 Aufrufe (davon 606 bei YouTube)

Top 2:
Wie Wolfgang Ainetter im Verkehrsministerium kommuniziert: Storys statt Polit-Sprech.
5.877 Aufrufe (davon 599 bei YouTube)

Top 3:
Düzen Tekkal – von der Journalistin zur Aktivistin für die Freiheit.
4.587 Aufrufe (davon 239 bei YouTube)

Top 4:
Miriam Meckel will mit "Ada" ein Wirtschaftswunder schaffen.
4.029 Aufrufe (davon 1.319 bei YouTube)

Top 5:
Minister Andreas Scheuer erklärt seine Kommunikation: Neuigkeiten-Zimmer und Instagram Live.
3.380 Aufrufe (davon 553 bei YouTube)

Top 6:
Julia Jäkel über Lässigkeit und ihren Weg nach oben.
2.890 Aufrufe (davon 1.025 bei YouTube)

Top 7:
So feierte Funke 70 Jahre "Hamburger Abendblatt" in der Elbphilharmonie.
2.843 Aufrufe (davon 959 bei YouTube)

Die Top 7 in einer Playlist















Das waren die meistgeklickten turi2.tv-Videos im September

Media-Impact-Chef Hans Hamer: Warum Anzeigenverkäufer heute Kreative und Berater sein müssen.

Kreativer Kohle machen: Hans Hamer zieht für Springer und Funke die Werbe-Euros an Land. Im Video-Interview von Peter Turi beschreibt der Chef des Vermarkters Media Impact, wie rasant sich sein Geschäft wandelt. Zu den digitalen Konkurrenten kommt eine weitere Herausforderung durch Werbekunden: "Wir als Vermarkter müssen immer mehr Kreativleistung bringen."

Umdenken muss Hamer auch bei den Werbeformaten. Die Ganzseite 4c in "Bild" ist nicht mehr das Maß aller Dinge – kultige Kampagnen, die jeder kennt, gebe es in der fragmentierten Medienwelt ohnehin kaum. Hamers Leute verkaufen Werbung auch digital-only, ohne nebenbei noch Print aufzuschwatzen. Gefragt sei Beratung, um gemeinsam mit dem Kunden zu verstehen, was er braucht: "Zuhören wird wichtiger als nur zu senden."
turi2.tv (15-Min-Gespräch auf YouTube)

Die Themen des Gesprächs gezielt zum Anklicken: Hans Hamer über ...
0:29 ... den Wandel seines Jobs
1:57 ... Herkunft und Werdegang
5:30 ... Influencer und digitale Werbung
7:28 ... Storytelling und Content Marketing
9:20 ... den Anzeigenverkäufer als Berater
10:26 ... seine Frage an Dieter Zetsche
11:00 ... seine Frage an Mark Zuckerberg
12:17 ... Events als Werbeträger
13:00 ... Luxus-Trend und Special Interest

“Der alte Mann auf der Bank” erzählt Geschichten zur Zukunft der Vergangenheit.

Hinweis 9.7.2019: Wegen einer Markenrechtsstreitigkeit heißt das Projekt nicht mehr wie ursprünglich berichtet "Der Mann auf der Bank", sondern "Der alte Mann auf der Bank". turi2 hat das Wording im Text nachträglich geändert.


Geschichten über Geschichte: Der Pay-TV-Sender History und die Bewegtbild-Agentur Gary Glotz von Karikaturist Peter "Bulo" Böhling begegnen Geschichtsvergessenheit mit Humor. In der Animationsreihe Der alte Mann auf der Bank spricht ein älterer Herr mit Menschen, die fremdenfeindlich sind, Fakten verleugnen oder lieber mit dem Finger auf andere zeigen, statt sich selbst zu hinterfragen. Als Vorlage für den Mann auf der Bank diente Bulo sein eigener Vater, heute 93, der den Zweiten Weltkrieg und die dunklen Stunden der deutschen Geschichte selbst miterlebt hat.

"Das ist eine Reise in die Vergangenheit gewesen, bei der ich sehr oft geweint habe und fassungslos vor dem saß, was ich da gehört, gesehen und gelesen habe", sagt Bulo im Interview mit turi2.tv. History-Produzent Emanuel Rotstein will mit dem Projekt zeigen, "dass wir eine klare Haltung haben" und junge Leute dazu bringen, "sich mit dem Damals auseinanderzusetzen". Die zunächst vier rund zweiminütigen Clips laufen demnächst im TV, im Web und den Social-Media-Kanälen von History. turi2.tv zeigt bereits einen kleinen Ausschnitt.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)