Hass im Netz: Bisher wurden rund 1.300 Bußgeldverfahren eingeleitet.

Hass, Du bist umzingelt: Wegen Mängeln bei der Umsetzung des Gesetzes gegen Hasskommentare im Internet hat das Bundesamt für Justiz bisher rund 1.300 Bußgeldverfahren gegen Anbieter sozialer Netzwerke eingeleitet, zitiert das "Handelsblatt" aus der Antwort der Bundesregierung an die FDP-Bundestagsfraktion. Ausgesprochen wurde bisher nur ein Bußgeld: Facebook muss wegen mangelnder Transparenz im Umgang mit Hasskommentaren 2 Mio Euro zahlen. Der Bescheid ist noch nicht rechtskräftig.

Plattformen wie Facebook, Twitter oder Google müssen gemäß NetzDG ein einfaches und ständig verfügbares Verfahren zur Übermittlung von Nutzerbeschwerden über rechtswidrige Inhalte zur Verfügung stellen. Allein in diesem Bereich sind seit Januar 2018 insgesamt 1.167 Bußgeldverfahren eingeleitet worden – mehr als die Bundesregierung erwartet hatte. Die Regierung war zunächst nur von 500 Verfahren pro Jahr ausgegangen.
handelsblatt.com

Lese-Tipp: Pressemitteilungen von Politikern finden im Netz keinen Zuspruch.

Lese-Tipp: Politiker müssen begreifen, dass Social Media nur ein anderer politischer Raum ist, um Botschaften zu übermitteln, sagt Influencerin Lilly Blaudszun, die für die SPD twittert, in der "Bild". Dazu gehörten auch private Einblicke von Politikern. Theresa Hein (Foto), die für die CDU twittert, betont, dass Politiker authentisch bleiben müssen, Pressemitteilungen zu reproduzieren führe im Netz zu keinem Erfolg.
bild.de (Paid)

Twitter-Nutzer können sich kaum gegen Account-Sperrungen wehren.

Twitter löscht immer wieder Nutzerkonten mit fragwürdigen Begründungen, beobachtet die "Welt am Sonntag". Ironische Tweets seien dem Kurznachrichtendienst fremd, Nutzer müssten Tweets oft unfreiwillig löschen, damit der Account wieder freigeschaltet wird. Betroffene hätten kaum eine Chance sich juristisch zu wehren, da die Europa-Zentrale von Twitter in Irland sitzt.
"Welt am Sonntag", S. 34 (Paid)

Twitter und Facebook sperren zigtausende Desinformations-Accounts.


Weihnachtsputz: Facebook und Twitter legen einen Jahresend-Sprint gegen Desinformation hin. Twitter zieht einer saudischen Kampagne mit rund 6.000 Accounts und 32 Mio Tweets den Stecker. Facebook legt die Gruppe The BL lahm, die mit künstlicher Intelligenz verfremdete Nutzerbilder erzeugt habe, um plausibler zu wirken, was die Entdeckung übrigens nicht erschwert haben soll.

Laut Facebook hängt The BL an der Falun-Gong-Publikation "Epoch Times". 610 Facebook-Konten, 89 Facebook-Seiten, 156 Gruppen und 72 Instagram-Profile machten demnach Stimmung für Donald Trump und gegen die chinesische Regierung. Zusätzlich sperrt Facebook 300 Seiten und 39 Facebook-Accounts, die sich im Sinne der georgischen Regierungspartei als Medien oder öffentliche Figuren ausgegeben haben sollen.
nytimes.com, twitter.com (Saudi-Arabien)

Staatliche Manipulation: Twitter sperrt Accounts mit Bezug zu Saudi-Arabien.

Ausgetwittert: Twitter blockiert zahlreiche Accounts mit Verbindungen nach Saudi-Arabien, teilt der Kurznachrichtendienst in einem Blogeintrag mit. Die Accounts sollen Beiträge, die sich positiv über saudische Autoritäten geäußert haben, durch aggressives Liken oder Retweeten verstärkt haben. Die Konten verstoßen demnach gegen die Regeln der Plattform. Die Manipulation habe das Ziel, die "geopolitischen Interessen" Riads voranzutreiben.

Twitter sieht eine "erhebliche staatlich gestützte Informationsoperation", die aus Saudi-Arabien gekommen sei. Die Mehrheit der betroffenen Accounts sei arabischsprachig gewesen. Einige englischsprachige Beiträge zielten auf ein "westliches Publikum". Im November teilte das US-Justizministerium mit, dass zwei frühere Twitter-Mitarbeiter private Kontoinformationen von Regierungskritikern für Saudi-Arabien ausspioniert haben sollen.
handelsblatt.com, bild.de

Zahl des Tages: BMW knackt Marke von 500.000 bestellten E-Autos.

Zahl des Tages: Elektrisierende 500.000 E-Autos verkaufte BMW bisher weltweit, teilt der Autobauer bei Twitter mit. Zuvor twitterte BMW einen Countdown - ein Seitenhieb gegen Mitbewerber Tesla. Twitter-Fan Elon Musk hatte nach der US-Markteinführung des Cybertrucks die hohe Zahl der Vorbestellungen öffentlichkeitswirksam zelebriert.
t3n.de, turi2.de (Cybertruck)

Basta: Datenschutzbehörde kritisiert nach Thunberg-Tweets die Deutsche Bahn.

Fridays For Datenschutz: Die Berliner Datenschutzbeauftragte kritisiert nach dem PR-Wirbel um Greta Thunbergs Sitzplatzreservierung die Deutschen Bahn. Der Konzern hatte Journalisten Details zu ihrer Reise preisgegeben - nachdem Thunberg diese selbst zuvor bei Twitter DSGVO-unkonform veröffentlichte. Der Maulwurf dürfte damit in den eigenen Reihen sitzen - zumindest auf dem ICE-Boden.
wuv.de, turi2.de (Background)

Wirbel um Bahn-Tweet: Greta Thunberg soll in der 1. Klasse gereist sein.

Bahn-Gate: Greta Thunberg soll, anders als es ihr Tweet über überfüllte Züge suggerierte, mit einem Sitzplatz in der 1. Klasse gereist sein, behauptet die Deutsche Bahn. Thunberg hatte zuvor ein Foto veröffentlicht, das sie auf dem Boden eines ICE zeigte. Auf dem Weg nach Norddeutschland habe die Klimaaktivistin erst ab Göttingen einen Sitzplatz erhalten, relativierte Thunberg später ihren Bahn-Tweet.
n-tv.de, twitter.com (Thunberg-Foto), twitter.com (Bahn-Reaktion)

Basta: Queen Elisabeth II sucht per Stellenanzeige einen Social-Media-Chef.

Twittern im Namen Ihrer Majestät: Queen Elisabeth II, 93, sucht einen Social-Media-Chef in einer 37,5-Stundenwoche - Lunch inklusive. Das Königshaus wolle "neue Wege" gehen, um die Präsenz der Queen "auf der Weltbühne zu erhalten", heißt es in der Stellenanzeige. Über die drohende mediale Bedeutungslosigkeit nach dem Brexit scheint die Queen not amused.
bild.de

Twitter sperrt in NRW vorübergehend Polizei-Accounts.

Twitter: Einige Accounts von Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen werden vom Kurznachrichtendienst "vorübergehend gesperrt", meldet der WDR. Betroffen sei u.a. die Polizei in Heinsberg, Soest oder dem Rhein-Kreis Neuss. Von den Accounts seien "einige ungewöhnliche Aktivitäten ausgegangen". Nutzer können zustimmen, dass sie dennoch Zugriff erhalten wollen. Die Polizeibehörde in Mettmann, die zwischenzeitlich auch betroffen war, spricht von "technischen Problemen".
blog.wdr.de

Elon Musk wird nach Pädophilie-Tweet freigesprochen.

width=Vertwittert: Elon Musk wird vom Vorwurf der Verleumdung freigesprochen, urteilt ein US-Gericht. Musk hatte den britischen Rettungstaucher Vernon Unsworth in einem Tweet als "pädophilen Kerl" bezeichnet, wofür er sich später entschuldigte. Bei der Rettungsaktion für die in einer Höhle in Thailand eingeschlossenen Jugendfußballmannschaft wollte Musk 2018 ein Mini-U-Boot einsetzen, was der Rettungstaucher öffentlich als PR-Gag kritisierte.

Musk relativierte seine Wortwahl später vor Gericht als "allgemeine Beleidigung". Für seinen Anwalt bestehe die Twitter-Debatte aus "frotzelnden Tweets in einem Streit unter Männern". Musk habe den Rettungstaucher nicht als pädophil bezeichnen wollen.
handelsblatt.com, cnbc.com

Twitter will inaktive Accounts nun zunächst doch nicht löschen.

Twitter will nun doch nicht wie angekündigt länger inaktive Accounts löschen. Der Dienst reagiert damit auf Kritik und kündigt an, zunächst einen Weg zu suchen, um Profile verstorbener Nutzer in einen Gedenkzustand zu versetzen und so von der Maßnahme auszunehmen. Außerdem wolle Twitter zunächst nur inaktive Profile in der EU löschen. Twitter begründet dies damit, dass die Nutzer der Datenschutzgrundverordnung zustimmen müssten.
t-online.de, turi2.de (Background)

Twitter fordert inaktive Nutzer zu Lebenszeichen auf, sonst droht die Löschung.


Nestbereinigung: Twitter will konzertiert gegen Karteileichen vorgehen. Alle Nutzer, die ihren Account seit länger als sechs Monaten nicht genutzt haben, bekommen derzeit eine Aufforderung, sich bis zum 11. Dezember einzuloggen. Ansonsten könnte das Konto dauerhaft gelöscht werden. Das steht zwar auch in den Nutzungsregeln, nur durchgegriffen hat Twitter bei längerer Abstinenz bisher kaum.

Noch unklar ist, ob und wann Twitter freiwerdende Nutzernamen neu vergibt. Ein Sprecher macht jedoch wenig Hoffnung, dass auf einen Schlag Tausende bisher besetzter Namen frei werden. Das Großreinemachen erstrecke sich "über mehrere Monate" und erfolge nicht an einem Tag.
techcrunch.com, theverge.com

Hater sind keine Trolle und deshalb anders zu behandeln, meint Mario Sixtus.

Internet: Opfer und Zeugen von Hasskommentaren sollten mit den Verfassern nicht umgehen wie mit Trollen, schreibt Journalist und Blogger Mario Sixtus. Ignorieren sei falsch, Hater bräuchten Gegenwind – "widersprechen, zurückbrüllen, Tweets melden, öffentlich Blocklisten teilen, laut werden". Sixtus wünscht sich Beistand für Opfer statt kluger Ratschläge.
twitter.com

Snapchat überprüft auch politische Anzeigen auf Fakten.

Snapchat überprüft alle politischen Anzeigen auf Fakten, sagt Snap-Chef Evan Spiegel bei CNBC an. Snapchat wolle einen Raum schaffen, in dem seine überwiegend jungen Nutzer mit politischen Botschaften in Kontakt kommen, ohne die Gefahr von Falschinformationen. Snap fährt damit einen Mittelweg zwischen Facebook, das Lügen in politischen Anzeigen toleriert, und Twitter, das Politik-Werbung fast ganz von seiner Plattform verbannt.
cnbc.com via businessinsider.de

Twitter schafft beim politischen Werbeverbot Ausnahmen für Lobbygruppen.

Twitter gibt Details zum angekündigten Verbot von politischen Anzeigen bekannt, das künftig weltweit gelten soll. Ausgenommen sind Lobbyverbände, sofern sie für eine Sache statt gegen konkrete Gesetze werben. Damit könnten Konzerne wie ExxonMobil eine Anzeige schalten, die mögliche Vorteile von Fracking zeigt, wenn diese nicht gegen bestimmte Gesetze wettert. Werbliche Tweets können künftig nicht mehr nur in bestimmten Postleitzahl-Bereichen ausgespielt werden. Twitter schränkt die Auswahlkriterien für Werbetreibende ein.
vox.com, persoenlich.com

Twitter rollt Themen-Funktion weltweit aus.

Twitter rollt eine Funktion, mit der Nutzer Themen folgen können, weltweit bis zum 13. November aus. Zu über 300 Themen will Twitter Beiträge aggregieren. Die Tweets wählt ein Algorithmus anhand des Inhaltes, aber auch der bisherigen Beiträge des Nutzers zum Thema und den Reaktionen zum Tweet aus. Das Thema Politik lässt Twitter bewusst außen vor. Twitter hat die Funktion seit August zunächst für Android-Nutzer in den USA zu Sportthemen getestet.
theverge.com, turi2.de (Background)

Basta: Elon Musk stellt bei Twitter die Sinnfrage und geht offline.

Ausgezwitschert: Elon Musk verkündet seinen Abschied von Twitter. Er sei sich nicht sicher, welchen Nutzen der Kurznachrichtendienst habe, zweifelt der Tesla-Chef nach Erreichen der Marke von über 29 Mio Abonnenten am Sinn von Social Media. Nach der digitalen Abstinenz, dürfte mehr analoge Zeit für Musks Montagsautos bleiben.
tagesspiegel.de, twitter.com

Zitat: “Bild”-Chef Reichelt will mit AfD-Politikern keinen Geburtstag feiern.

"Sie zum Geburtstag einladen und feiern muss man mit Holocaust-Verniedlichern sicher nicht. Bei 'Bild' wäre das undenkbar."

"Bild"-Chef Julian Reichelt ärgert sich bei Twitter über die "FAZ", die den 70. Geburtstag auch mit AfD-Politiker Alexander Gauland feiert.
twitter.com

Twitter verbietet politische Anzeigen.

Twitter verbannt politische Anzeigen weltweit von seiner Plattform. Ab dem 22. November, und damit rechtzeitig zum Präsident­schafts­wahlkampf in den USA, können Politiker ihre Botschaften nicht mehr durch Bezahlung pushen. Twitter-Chef Jack Dorsey begründet: "Wir glauben, die Reichweite politischer Botschaften sollte verdient, nicht gekauft werden." Damit entzieht sich Twitter dem Problem von Facebook, das in bezahlten Anzeigen Politiker-Lügen toleriert.
tagesspiegel.de, theverge.com, buzzfeednews.com

Basta: Twitter-Chef Jack Dorsey setzt sich selbst auf Twitter-Entzug.

Auf Entzug: Twitter-Chef und Miterfinder Jack Dorsey limitiert seine eigene Nutzung von Twitter auf täglich zwei Stunden, verrät er auf einer Veranstaltung des Kurznachrichtendienstes. Die nicht ganz vogelfreie Zeichenlimitierung bei Twitter dürfte damit aus reinem Selbstschutz eingebaut sein. Weniger ist eben manchmal mehr.
businessinsider.de

Twitter schließt regelwidrige Politiker-Tweets von Likes und Retweets aus.

Twitter: Nutzer können künftig Tweets, in denen Regierungspolitiker gegen die Nutzungsregeln verstoßen, nicht mehr liken oder retweeten. Twitter kündigt an, die Inhalte aber nicht zu löschen, da sie von öffentlichem Interesse seien. Dafür erscheine ein Hinweis, dass der Tweet gegen Regeln verstoße und sei erst hinter dieser Anmerkung sichtbar. Das Zitieren von auf diese Art markierten Tweets mit einem eigenen Kommentar bleibe erlaubt.
techcrunch.com

Jörg Kachelmann wirft dem RBB unseriöse Wetterberichte vor.

RBB streitet sich mit Jörg Kachelmann (Foto) über angeblich erfundene Temperaturwerte in Wetterberichten des RBB-Inforadio, schreibt Übermedien. Einige Temperaturwerte aus dem Sendegebiet seien berechnet statt gemessen, was Kachelmann bereits vergangene Woche bei Twitter als "Fake" kritisierte. Der RBB spricht von "fachüblichen Berechnungsmodellen".
uebermedien.de

Twitter hat Daten zur Account-Sicherung für Werbung genutzt.


Wenn der Vogel zweimal zwitschert: Twitter gibt in einer Mitteilung zu, Telefonnummern und E-Mail-Adressen, die Nutzer für Zwei-Faktor-Authentifizierung hinterlassen haben, für Werbezwecke missbraucht zu haben. Twitter spricht davon, dass möglicherweise "versehentlich" Nutzerdaten und Telefon- und Maillisten von Werbekunden abgeglichen wurden. Wie viele Nutzer betroffen sind und wie lange der Abgleich praktiziert wurde, weiß der Zwitscherdienst allerdings wohl selbst nicht so genau.

Am 17. September habe Twitter das Problem behoben und nun die Nutzer "im Sinne der Transparenz" informiert. Warum der US-Konzern gut drei Wochen für diese Information brauchte, ist unklar. Immerhin: Es sollen keine personenbezogenen Daten an Werbepartner weitergegeben worden sein. Für die gleiche Praxis handelte sich Facebook in der Vergangenheit Ärger mit den US-Wettbewerbshütern von der FTC ein.
spiegel.de, twitter.com (englische Mitteilung), twitter.com (deutsche Mitteilung)

Unterlassungsklage: Herbert Grönemeyer gewinnt gegen Björn Höcke.

Grönemeyer vs. Höcke: Herbert Grönemeyer setzt sich vor Gericht gegen Björn Höcke durch. Der AfD-Mann darf den inzwischen gelöschten Tweet "Herbert Grönemeyer flüchtete aus dem 'bunten' Bochum und vor dem Finanzamt" nicht wiederholen und muss ihn richtigstellen. Grönemeyer habe zwar eine Zeitlang in London gelebt, seine Steuern aber weiter in Berlin gezahlt.
tag24.de

Basta: Greta Thunberg macht sich Trumps Kritik zu eigen.

So war das nicht gemeint: "Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut", kommentiert Donald Trump bei Twitter subtil gehässig Greta Thunbergs emotionale Rede beim Uno-Klimagipfel. Womit er nicht rechnet: Greta übernimmt Trumps Worte 1:1 in ihre Twitter-Beschreibung. Die News einer Untersuchung zur Amtsenthebung Trumps dürfte sie noch glücklicher machen.
theguardian.com, instagram.com/tagesschau

Tool-Tipp: Twitter macht Listen in iOS prominenter.

Tool-Tipp: Twitter erlaubt Nutzern seiner iOS-App ab sofort bis zu fünf Listen als alternative Timelines anzulegen. Die Listen sind direkt über den Homescreen verfügbar. In Listen können Nutzer Accounts sammeln ohne dass sie ihnen in der Haupt-Timeline folgen müssen. So können sie zum Beispiel Übersichten von Kollegen oder zu speziellen Themen anlegen.
theverge.com

Ulf Poschardt twittert Grönemeyer-Richtigstellung.

Social Media: Ulf Poschardt twittert eine Richtigstellung bezüglich Herbert Grönemeyer. Der Chefredakteur der Welt-Gruppe hatte bei der Diskussion um Grönemeyers "Keinen Millimeter nach rechts"-Aufruf getwittert, der Sänger sei aus Steuergründen "nach London geflüchtet". Grönemeyers Anwalt hatte eine Richtigstellung gefordert, Poschardt seine Follower dazu abstimmen lassen – die hatten mehrheitlich für einen Rechtsstreit gestimmt.
pressesprecher.com, twitter.com, turi2.de (Background)

Herbert Grönemeyer sorgt nach politischem Aufruf für Debatte in Social Media.

Social Media: Herbert Grönemeyer ruft bei einem Konzert dazu auf, "keinen Millimeter nach rechts" zu rücken. Wenn Politiker "schwächeln", liege es "an uns zu diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat." Grönemeyer bekommt bei Twitter Unterstützung von Außenminister Maas. Zuvor hatten Kritiker, darunter auch AfD-Leute, Grönemeyer einen Nazi-Tonfall unterstellt.
zdf.de, stern.de, welt.de