Ulf Poschardt twittert Grönemeyer-Richtigstellung.

Social Media: Ulf Poschardt twittert eine Richtigstellung bezüglich Herbert Grönemeyer. Der Chefredakteur der Welt-Gruppe hatte bei der Diskussion um Grönemeyers "Keinen Millimeter nach rechts"-Aufruf getwittert, der Sänger sei aus Steuergründen "nach London geflüchtet". Grönemeyers Anwalt hatte eine Richtigstellung gefordert, Poschardt seine Follower dazu abstimmen lassen – die hatten mehrheitlich für einen Rechtsstreit gestimmt.
pressesprecher.com, twitter.com, turi2.de (Background)

Herbert Grönemeyer sorgt nach politischem Aufruf für Debatte in Social Media.

Social Media: Herbert Grönemeyer ruft bei einem Konzert dazu auf, "keinen Millimeter nach rechts" zu rücken. Wenn Politiker "schwächeln", liege es "an uns zu diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat." Grönemeyer bekommt bei Twitter Unterstützung von Außenminister Maas. Zuvor hatten Kritiker, darunter auch AfD-Leute, Grönemeyer einen Nazi-Tonfall unterstellt.
zdf.de, stern.de, welt.de

Twitter sperrt Nutzer aus Kuba, u.a. Parteichef Raúl Castro.

Twitter sperrt mehr als ein Dutzend Accounts kubanischer Nutzer, darunter die von Parteichef Raúl Castro, seiner Tochter Mariela Castro und zahlreicher Staatsmedien. Die Sperrung erfolgte ohne Vorwarnung, angeblich wegen "Verletzung der Twitter-Regeln", und pünktlich zu einer TV-Ansprache von Präsident Miguel Díaz-Canel über die Folgen von US-Sanktionen.
theguardian.com, radiorebelde.cu (Staatssender)

ARD bricht Handball-Übertragung in der Schlussphase für Werbung ab.

Spot(t) statt Sportschau: Beim Handball-Spiel zwischen dem SC Magdeburg und dem THW Kiel (Endstand 32:31) schaltet die ARD am Samstagabend 40 Sekunden vor dem Spielende abrupt in die Werbung. Bei Twitter machen die Zuschauer ihren Ärger Luft, da die "Sportschau" den entscheidenden Strafwurf nicht mehr live zeigt. Die ARD entschuldigt sich bei Twitter und wolle den Fehler "analysieren".

Die ARD macht die letzten zwei Spielminuten im Stream verfügbar. "Ich ahne schon wie die Kollegen in Hamburg bei der "Tagesschau" nervös werden," sagt ARD-Kommentator Florian Naß kurz vor dem Ende der "Sportschau"-Übertragung ahnungslos und fügt zuvor optimistisch hinzu: "Die werden hier rechtzeitig fertig in Magdeburg, in diesem packenden Spiel." Doch wenig später schaltet die ARD vor der anschließenden "Tagesschau" in die Werbung.
twitter.com, bild.de, sport1.de

Twitter reagiert auf chinesische Kampagne gegen Hongkong-Proteste.

China: Twitter und Facebook haben Accounts gesperrt, die kampagnenartig im Sinne der chinesischen Staatsführung die Proteste in Hongkong diskreditierten. Twitter schaltet zudem seine Werbetools für Staatsmedien ab, allerdings nicht für unabhängige, gebührenfinanzierte öffentlich-rechtliche Medien. Twitter hat nach eigenen Angaben 936 aktive und rund 200.000 noch nicht eingesetzte Accounts gesperrt. Facebook hat fünf Accounts, sieben Seiten und drei Gruppen gelöscht.
spiegel.de, twitter.com (Staatsmedien), twitter.com (gesperrte Accounts), turi2.de (Background)

Twitter experimentiert mit einer Themen-Funktion.

Twitter experimentiert mit einer Funktion, bei der Nutzer Themen genauso folgen können wie Accounts. Sie erscheinen nicht unter dem Explore-Reiter, sondern direkt in der Timeline. Twitter testet das Prinzip zunächst für Android-Nutzer mit dem Thema Sport. Falls die Funktion für alle Nutzer kommt, will Twitter die Themen von Mitarbeitern kuratieren lassen, um Hassbotschaften und Co zu umgehen.
mashable.com

Twitter räumt unzulässigen Daten-Transfer an Werbekunden ein.

Twitter räumt eine mögliche Daten-Panne ein: Werbekunden sollen mehr als ein Jahr lang Daten für personalisierte Anzeigen erhalten haben, ohne dass Nutzer der Verwendung zustimmten. Dazu zählten das Land, in dem sich Nutzer befinden und Angaben, ob und wie lange sie Anzeigen anschauten. Twitter macht keine Angaben, wie viele Nutzer davon betroffen sein könnten.
spiegel.de

Twitter führt sein Agentur- und Adtech-Team zusammen.

Twitter strukturiert bei der Zusammenarbeit mit Agenturen und Adtech-Partnern um und bündelt beides künftig in einem Team. Davon verspricht sich "viel attraktivere Möglichkeiten für Agenturen und Marken", die heutzutage datengetrieben seien. Stephanie Prager, die bisher das Agenturgeschäft leitet, führt die neue Einheit als Leiterin Global Agency und Plattformlösungen. Stellen will Twitter bei der Zusammenführung nicht abbauen.
adage.com

FDP will Auskunftsanspruch für Betroffene bei Hass im Netz.

Social Media: Der innenpolitische Sprecher der FDP, Konstantin Kuhle, fordert einen Auskunftsanspruch bei Hasskommentaren, schreibt die "FAZ". Richter sollen künftig entscheiden, ob etwa Facebook oder Twitter Nutzerdaten herausgeben müssen. Es sei "absurd", dass Urheberklagen zivilrechtlich einfacher durchsetzbar seien als bei einer "Bedrohung von Leib und Leben".
"FAZ", S. 15 (Paid)

“Spiegel”: Diekmann-Agentur Storymachine twittert für Ursula von der Leyen.

Storymachine twittert im Namen von Ursula von der Leyen, schreibt der "Spiegel". Die PR-Agentur von Kai Diekmann und Philipp Jessen soll die CDU-Politikerin bei ihrem Werben um den Posten der EU-Kommissionschefin unterstützen. Die Agentur habe von der Leyen bereits vor einiger Zeit ein Angebot gemacht, als Verteidigungsministerin habe sie jedoch noch abgelehnt. Der Auftrag ist erst nach ihrer Nominierung für den EU-Spitzenjob ergangen, so der "Spiegel". Storymachine schweigt gewöhnlich zu der Frage nach ihren Kunden.
"Spiegel" 29/2019, S. 30 (Paid), twitter.com/vonderleyen

Video-Tipp: Stefan Winterbauer trifft Ulrich Wilhelm zum “Sommerinterview”.

Meedia schickt Stefan Winterbauer zum Video-"Sommerinterview" mit ARD-Chef Ulrich Wilhelm (Foto). In knapp 30 Minuten fragt er Wilhelms Positionen zu aktuellen Themen und Kritik ab. Wilhelm lehnt eine Verengung des Auftrags von ARD und ZDF auf Kultur, Bildung und Information ab, bekräftigt seine Forderung nach einem an die Teuerungsrate angepassten Rundfunkbeitrag und kontert Kritik, dass die ARD vor allem Ältere erreiche.

Den Vorwurf politisch unausgewogener Berichterstattung sieht Wilhelm gelassen, weil es ihn schon in vordigitaler Zeit gab, will die Kritiker aber ernst nehmen. "Wir sind nie divers genug", sagt Wilhelm zur Frauenquote in Führungspositionen und sozialer Durchmischung der Redaktionen. Öffentliche Debatten sollten ARD-Journalisten - auch bei Twitter - eher abbilden, als selbst zum Akteur zu werden, sagt Wilhelm über twitternde Mitarbeiter. Selbst will der BR-Intendant nicht auf Twitter aktiv werden.
youtube.com (30-Min-Video), meedia.de

Urteil: Donald Trump darf Kritiker auf Twitter nicht sperren.


Alle Vögel sind schon da: Donald Trump darf auf Twitter niemanden blocken, entscheidet ein Bundesberufungsgericht. Der US-Präsident nutze seinen Account häufig für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit und dürfe deshalb auch ihm unliebsame Kritiker nicht von seinem Feed aussperren. Damit verletze er den 1. Zusatzartikel der US-Verfassung.

Der 1. Zusatzartikel verhindert, dass die US-Regierung Ansichten blockiert oder ausschließt, die ihr unliebsam sind. Das Urteil bestätigt eine frühere Entscheidung eines Bundesrichters. 2017 hatte Donald Trump sieben Accounts blockiert, die seine Inhalte negativ kommentiert hatten.
washingtonpost.com, turi2.de (Background)

Analyse: Werbe-Wachstum in den sozialen Medien hat sich halbiert.

Werbetreibende fahren ihre Investitionen in Social Media zurück, sagt eine Analyse des britischen Marktforschers Warc. Die Werbeeinnahmen von Facebook, Pinterest, Snap, Twitter, WeChat und Weibo seien im ersten Quartal 2019 zwar um 26 % gestiegen, im Vorjahreszeitraum waren es aber 51 %. Laut Warc liegt es am stockenden Nutzerwachstum, rückläufiger Nutzungsdauer und sinkendem Vertrauen in Facebook und Co.
horizont.net

Twitter warnt Nutzer vor Politiker-Tweets mit unangemessenen Inhalten.


Ein Maulkorb für Trump: Twitter will unangebrachte Tweets von Politikern in Zukunft mit einem Warnhinweis versehen. Die Regel gilt für alle verifizierten Accounts von Politikern mit mehr als 100.000 Followern. Besonders zielt sie allerdings auf die Twitter-Öffentlichkeitsarbeit eines gewissen Präsidenten – der wiederholt Tweets abgesetzt hat, die gegen Twitter-Regeln verstoßen. Twitter selbst schreibt im Blogbeitrag zur neuen Politiker-Regel, man habe derlei Tweets "aus öffentlichem Interesse" stehen lassen.

Künftig deckt Twitter regelwidrige Tweets mit einem Hinweis ab. Ähnlich wie bei eingebetteten YouTube-Videos müssen Nutzer erst aktiv den Hinweis anklicken, um den Tweet zu sehen. Ein Team mit Mitgliedern aus verschiedenen Unternehmensbereichen entscheidet, ob regelwidrige Tweets von öffentlichem Interesse sind – wenn nicht, werden sie gelöscht.
sueddeutsche.de, blog.twitter.com

Klick-Tipp: Animation visualisiert Entwicklung populärster sozialer Netzwerke.

Klick-Tipp: The Next Web zeigt in einer anderthalbminütigen Animation Aufstieg, Fall und Entwicklung der populärsten sozialen Netzwerke in den letzten 15 Jahren – LinkedIn etwa war von Anfang an dabei, MySpace steigt erst auf und fällt dann ins Bodenlose, Facebook und WeChat wachsen immer weiter. Die zugrundeliegenden Daten stammen aus Geschäftsberichten und teilweise aus Schätzungen der Redakteure.
thenextweb.com

Bundestag will Social Media stärker für Öffentlichkeitsarbeit nutzen.

Bundestag setzt künftig in der Öffentlichkeitsarbeit stärker auf Social Media, schreibt "Welt". Twitter und Instagram wolle der Bundestag "sobald wie möglich" nutzen, sofern keine datenschutzrechtlichen Bedenken dagegensprechen. Noch würden Ressourcen fehlen, um die Accounts inhaltlich zu bespielen. Im Oktober wolle eine Projektgruppe prüfen, ob auch Facebook und WhatsApp gemäß DSGVO genutzt werden könne.
"Welt", S. 11 (Paid), finanznachrichten.de, turi2.de (Background)

Forscher glauben, die Fake-News-Gefahr bei den Europawahlen ist gering.

Fake News zu den EU-Wahlen sind ein überschätztes Problem, sagt eine Studie des Oxford Internet Institutes. Auf Twitter fanden die Forscher zehnmal mehr seriöse deutschsprachige Tweets als Irreführendes. Auf Facebook bekommen Posts von Junk-News-Portale zwar deutlich mehr Interaktionen als seriöse Medien, sie erreichen durch die Vielzahl der Artikel aber trotzdem mehr Nutzer.
spiegel.de

Tech-Giganten und 17 Staaten unterzeichnen Christchurch-Appell im Kampf gegen Terrorvideos.


Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron bei einer Pressekonferenz zum "Christchurch-Gipfel" Elysée-Palast.

Anti-Terror-Pakt: Die Internetriesen Facebook, Twitter, Google, Microsoft und Amazon unterzeichnen gemeinsam mit 17 Staaten einen Christchurch-Appell. Das internationale Bündnis will gemeinsam die Ausbreitung von Gewalt und Extremismus im Netz bekämpfen. Die Initiative geht von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron sowie der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern aus.

Die Unterzeichner versichern, dass Meinungsfreiheit sowie das freie Internet nicht beeinträchtigt werden sollen. Facebook hatte bereits im Vorfeld angekündigt, Regelverstöße mit einem Live-Streaming-Verbot zu ahnden. Microsoft, Twitter, Google und Amazon unterstützen den Aufruf und stelle Maßnahmen in Aussicht, etwa Terror-Inhalte künftig sofort zurückzuziehen.

Unter den 17 beteiligten Staaten sind u.a. Deutschland, Großbritannien und Australien. Die USA haben sich dem Abkommen nicht angeschlossen. Das Weiße Haus lies jedoch verlauten, dass man die Ziele grundlegend unterstütze, den Appell jedoch zur Zeit nicht mittragen könne.
mashable.com, abendblatt.de

Twitter verbittet sich Scherze zur Europawahl.

Twitter erklärt sich nach diversen Account-Sperren wegen teils harmloser Tweets u.a. von Sawsan Chebli und der "Jüdischen Allgemeinen" im Digitalausschuss des Bundestages. Twitter entschuldigte sich, Mitarbeiter sollen nun nachgeschult werden. Satire werde jedoch im Zuge der Europawahl weiterhin gesperrt. Im Vorfeld der Wahlen gebe es in Deutschland zehnmal so viele Meldungen von angeblich irreführenden Tweets wie in anderen EU-Staaten.
spiegel.de, turi2.de (Sawsan Chebli), turi2.de ("Jüdische Allgemeine")

Twitter sperrt “Jüdische Allgemeine” wegen eines harmlosen Tweets.

Twitter sperrt den Account der "Jüdischen Allgemeinen" und entschuldigt sich nach Protesten von Nutzern. Zur Sperrung wegen angeblicher Wahlbeeinflussung hat ein Link auf ein dpa-Interview mit Israels Botschafter geführt. Vor wenigen Tagen war auch SPD-Politikerin Sawsan Chebli gesperrt worden. Grund hierfür könnten falsch kalibrierte Algorithmen sein, möglicherweise aber auch Aktivisten, die massenhaft harmlose Tweets melden.
sueddeutsche.de, turi2.de (Chebli)

Meinung: Facebook-Chefkommunikator kontert Forderungen nach Zerschlagung.

Facebook: Nicht die Größe zählt, sondern die Einhaltung der Verbraucherrechte, kontert der Facebook-Chefkommunikator Nick Clegg die Forderung nach einer Zerschlagung von Facebook in einem Gastbeitrag der "New York Times". Die grundsätzlichen Probleme der sozialen Medien würden ohne Facebook nicht verschwinden. Die Marktmacht sei bei genauer Betrachtung nicht so groß, da Nutzer auf Dienste wie YouTube, Twitter oder dem "aufstrebenden Wettbewerber" TikTok ausweichen könnten.
nytimes.com, turi2.de (Background)

Twitter sperrt zeitweise Account von SPD-Politikerin Sawsan Chebli.


Ver-zwitschert: Twitter sperrt zeitweise den Account der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli, meldet die dpa. "Wir werden schon dafür sorgen, dass dieser Name nie verschwindet", hatte die SPD-Politikerin am Samstagabend zum Berliner Namensranking getwittert, bei dem Mohammed der häufigste Babyname ist. Die Sperrung ihres Accounts ist seit Sonntagnachmittag aufgehoben. Auch der ursprüngliche Tweet ist wieder sichtbar.

Chebli antwortete mit ihrem Tweet der AfD, die von "Islamisierung" sprach. Der Tweet wurde zeitweise gelöscht, da dieser zunächst als Verstoß gegen die Twitter-Regeln gewertet wurde. "Offenbar falsch programmierte Maschinen" dürften sich nicht um die Erkennung von Regelverstößen kümmern, kritisiert Chebli. Twitter wolle irreführende Wahlbeeinflussung zur Europawahl eindämmen. Auch andere Accounts habe Twitter zeitweise gesperrt.
welt.de, twitter.com (Chebli-Tweet), twitter.com (Sperrung aufgehoben), faz.net

“New York Times” entschuldigt sich für antisemitische Netanyahu-Karikatur.

New York Times entschuldigt sich bei Twitter für eine Karikatur, die Israels Ministerpräsident Netanyahu zeigt. Die Zeichnung parodiert Netanyahu als Blindenhund mit Davidstern am Halsband, der einen blinden US-Präsidenten Trump mit Kippa führt. Die Karikatur ist am Donnerstag in der internationalen Printausgabe erschienen.
twitter.com, spiegel.de

Meinung: Die “heute-show” ist humorlos, aber Ernstes wird verlacht.

Satire: Karnevalswitze werden zu ernst genommen, Regierungserklärungen aber verlacht, beobachtet Hajo Schumacher. Die "heute-show" sei humorloser als eine Pressekonferenz mit Peter Altmaier. Glaubwürdigkeit habe wie im Journalismus weniger mit den Inhalten als mit dem Personal zu tun - so auch bei der Standup-Künstlerin Enissa Amani.
morgenpost.de, turi2.de (Background)

Meinung: Ohne “Spiegel”-Aufschrei hätte Enissa Amani keine Schlagzeilen gemacht.

Satire darf alles, aber nicht alle dürfen Satire, beobachtet Leo Fischer, Ex-Chefredaktur von "Titanic". Hätte sich "Spiegel"-Autorin Anja Rützel nicht als Opfer inszeniert, hätte es Enissa Amanis (Foto) Kritik nie in die Schlagzeilen geschafft. Satire von Menschen mit ausländisch-klingenden Namen werde in Deutschland immer noch zu wenig ernst genommen.
neues-deutschland.de, turi2.de (Background)

Elon Musk muss künftig Tweets zu Tesla freigeben lassen.


Maulkorb für Musk: Tesla-Gründer Elon Musk und die US-Börsenaufsicht SEC einigen sich auf künftige Twitter-Regeln, schreibt die dpa. Musk darf keine Informationen mehr eigenmächtig in schriftlicher Form verbreiten, die Teslas Aktienkurs beeinflussen könnten. Dazu zählten u.a. Aussagen über Finanzen, Produktionsziele oder Fusionen. Sämtliche Kommunikation müsse Musk vorab von einem in Wertpapierfragen erfahrenen Anwalt genehmigen lassen.

Das Gericht muss dem Deal noch zustimmen. Die US-Börsenaufsicht hatte Musks Twitter-Kommunikation bereits im Vorjahr unter Auflagen gestellt, die Musk aber nicht einhielt. Dieser hatte durch irreführende Tweets zu Teslas Produktionszielen und einem möglichen Börsenrückzug bei Anlegern für Ärger gesorgt.
zeit.de, turi2.de (Background)

Basta: Yellow Press enthüllt vermeintliche Eltern von Tochter des Funke-Sprechers.

Zu dieser Meldung gibt es weiter unten eine Aktualisierung

Die Korenkturen: Funke-Sprecher Tobias Korenke kennt die Märchenstunden der Yellow Press von Berufswegen. Bauers "Neue Post" macht auch vor ihm keinen Halt: Auf einem Foto mit Hubertus Meyer-Burckhardt und Dorothee Röhrig wird seine Tochter Clara zu deren Nachwuchs.
twitter.com



Update 29.4., 12:15 Uhr: Auch das Klambt-Magazin "Die neue Frau" hat die Familienzugehörigkeit von Clara falsch dargestellt. Die Redaktion gibt ihr außerdem einen falschen Namen. Der eingebundene Tweet zeigt die Klambt-Seite, unser Screenshot die "Neue Post".

Mitarbeit: Markus Trantow

Twitter wächst im 1. Quartal solide.

Twitter setzt im 1. Quartal 787 Mio Dollar um, ein Zuwachs um 18 % und mehr, als Analysten erwartet haben. 679 Mio Dollar kamen durch Anzeigen rein, 107 Mio durch "sonstige Umsätze" wie Datenlizensierung. Der Gewinn liegt bei 191 Mio Dollar, um einen Steuereffekt bereinigt bei 66 Mio Dollar. Die Zahl der monatlichen Nutzer sinkt im Vergleich zum 1. Quartal 2018 um 6 Mio auf 330 Mio, im Vergleich zum Vorquartal steigt die Zahl jedoch um 9 Mio. Künftig will Twitter die Nutzerzahlen anders messen: In täglichen Nutzern, die sich monetarisieren lassen. Die Zahl steht derzeit bei 134 Mio.
cnbc.com, q4cdn.com (Kennzahlen, PDF), theverge.com (neue Metrik)

Sri Lankas Regierung blockiert Facebook und YouTube nach Bombenanschlag.

Fake News: Nach dem Bombenanschlag am Ostersonntag in Sri Lanka blockiert die Regierung den Zugriff auf Plattformen wie Facebook, WhatsApp, Instagram oder YouTube. Die Maßnahme solle das Verbreiten von Gerüchten und gezielten Falschmeldungen eindämmen. Twitter und SMS sollen weiterhin funktionieren, schreibt die "Washington Post".
washingtonpost.com, heise.de

“Spiegel”-Journalistin erntet Shitstorm nach Kritik an Standup-Künstlerin.

Social Media: "Spiegel"-Journalistin Anja Rützel erntet einen Shitstorm von Fans der Standup-Künstlerin Enissa Amani (Foto). Rützel kritisierte Amanis Auftritt bei einem Influencer-Award als "sonderbaren Vortrag". Amani sagte darin u.a., sie höre die Berufsbezeichnung Komikerin nicht gerne. Rützel stellte ihren Account auf privat, nachdem sie bei Twitter beschmipft wurde. Amani distanzierte sich von den beleidigenden Postings gegen Rützel.
twitter.com, watson.de, spiegel.de (Rützels Amani-Kritik), instagram.com (Amani gegen Beleidigungen)