Uber übernimmt den Essenslieferdienst Cornershop.

Uber übernimmt für einen nicht genannten Preis die Mehrheit am Lebensmittel-Lieferdienst Cornershop. Cornershop ist derzeit in Mexiko, Kanada, Chile und Peru aktiv und liefert Nutzern Lebensmittel aus lokalen Geschäften. 2018 wollte Walmart das Startup für 225 Mio Dollar übernehmen, scheiterte aber am Veto der Kartellämter. Uber versucht sich seit einiger Zeit vielseitiger aufzustellen und nicht mehr nur Taxikonkurrent zu sein, sondern auch als Lieferdienst Kunden zu gewinnen, insbesondere mit Lebensmitteln.
nytimes.com

Zitat: Uber-Deutschland Christoph Weigler sieht beim Image Aufholbedarf.

"Man kann nicht einfach einen Mobilitätsdienst in San Francisco erfinden und ihn danach mal eben so in der ganzen Welt ausrollen."

Christoph Weigler, Deutschlandchef von Uber, sagt im "Horizont"-Interview, Mobilität sei ein lokales Geschäft. Wegen Fehlern in der Vergangenheit habe Uber beim Image Aufholbedarf.
horizont.net (Paid)


Aus dem Archiv von turi2.tv: "Das war ein Fehlstart" - Uber-Manager Christoph Weigler will auch Partner der Taxis sein. (4/2019)

Verkehrsministerium will Rückkehrpflicht für Uber & Co doch beibehalten.

Uber & Co sollen nach einer Fahrt auch künftig zu ihrem Firmensitz zurückkehren müssen, schreibt der "Focus". "Die Rückkehrpflicht für auftragslose Mietwagen bleibt erhalten", heißt es in einem Arbeitspapier von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Kommunen sollen jedoch Ausnahmen erlauben können. Ursprünglich war vorgesehen, die Rückkehrpflicht abzuschaffen, nach Protesten der Taxibranche macht Scheuer nun einen Rückzieher.
focus.de

Uber & Co müssen Fahrer in Kalifornien als Angestellte behandeln.

Kalifornien verpflichtet Fahrdienste wie Uber und Lyft dazu, ihre Fahrer als Angestellte zu behandeln, statt wie bisher als Selbständige. Das neue Gesetz gilt für alle Jobs, bei denen der Arbeitgeber die Kontrolle hat. Erfolgreich dagegen war die Lobbyarbeit der kalifornischen Verlage: Zeitungsboten sind von der Regelung ausgenommen.
cnet.com, nytimes.com, talkingbiznews.com (Zeitungsboten)

Fahrer von Uber und Lyft demonstrieren für mehr Rechte.

Fahrdienste: Hunderte Fahrer von Uber und Lyft haben am Dienstag für ein Gesetz demonstriert, dass es den Unternehmen erschweren soll, Fahrer als selbstständige Unternehmer zu klassifizieren. Stattdessen sollen ihnen in vielen Fällen Lohnzahlungen im Krankheitsfall und eine Arbeitslosenversicherung zustehen. Über das Gesetz berät derzeit der Senat des US-Staates Kalifornien.
theverge.com

Uber expandiert in Westafrika und plant Bootsservice in Nigeria.

Uber will an der Elfenbeinküste und im Senegal expandieren. Der Taxischreck überlegt außerdem, in der nigerianischen Metropole Lagos einen Bootsservice anzubieten. Erste Wasser-Erfahrungen sammelt Uber derzeit in Mumbai. In vielen afrikanischen Ländern besitzen nur wenige Menschen Autos und der ÖPNV ist kaum ausgebaut. Abgesehen von Nigeria und Ghana ist Westafrika aber bisher kaum Uber-erschlossen.
businessinsider.com

Uber-Chef wechselt Marketing- und Operativchef aus.

Uber trennt sich von Operativchef Barney Harford und Marketing-Chefin Rebecca Messina. Uber-Chef Dara Khosrowshahi wolle sich stärker selbst um das Kerngeschäft kümmern. Lobby- und PR-Chefin Jill Hazelbaker übernimmt das Marketing zusätzlich. Andrew Macdonald, bisher für das Auslandsgeschäft verantwortlich, wird neuer Operativchef. Beide gelten als enge Vertraute von Khosrowshahi.
bloomberg.com

Zitat: Dara Khosrowshahi will mit Uber auch in ländliche Regionen vordringen.

"Wir werden die Erträge, die wir in den Städten erwirtschaften, zum Ausbau des Angebots in den ländlichen Regionen einsetzen."

Uber-Chef Dara Khosrowshahi will auch die Menschen auf dem Land von A nach B bringen. Diese fühlten sich von "den Errungenschaften des digitalen Zeitalters" ausgegrenzt, weshalb Populisten auf dem Land mehr Zuspruch erhielten, sagt er im "Handelsblatt"-Interview.
handelsblatt.com (Paid)

Uber, Lyft und Co verantworten in San Francisco bis zu 61 % des zusätzlichen Verkehrs.

Fahrdienste wie Uber, Lyft und Co sind in San Francisco für bis zu 61 % des zusätzlichen Verkehrs verantwortlich, errechnet die County Transportation Authority. Nun werde debattiert, Uber-Fahrten mit einer Gebühr zu verteuern, um die Zunahme des Verkehrs einzudämmen.
"manager magazin" 05/2019, S. 94-100 (Paid)

Mehr bei turi2.tv: "Das war ein Fehlstart" – Uber-Manager Christoph Weigler will auch Partner der Taxis sein.

Meinung: Rückständigkeit, nicht Uber, ist das Problem der Taxibranche.

Uber ist nicht die Ursache der Probleme in der Taxibranche, argumentiert Richard Gutjahr, der in den traditionellen Kutschen u.a. Kreditkartenzahlung, Quittungen per E-Mail und Kaugummis vermisst. Wenn die Branche die Wünsche der Kunden nach mehr Service verpennt, machten eben Wettbewerber das Rennen.
gutjahr.biz

Zum Thema bei turi2.tv: "Das war ein Fehlstart" – Uber-Deutschlandchef Christoph Weigler im Interview.

“Das war ein Fehlstart” – Uber-Manager Christoph Weigler will auch Partner der Taxis sein.


Uber-nommen: Uber-Mann Christoph Weigler will kein Taxi-Schreck mehr sein und steckt den noch rauchenden Colt ein. Im Interview von turi2.tv am Rande des "Focus" Inner Circle in Berlin geht der Deutschland-Chef des Fahrdienstvermittlers lieber in die Charme-Offensive und gesteht: Ubers erste Runde auf dem deutschen Markt war ein "Fehlstart". Als Grund für den ruppigen Beginn nennt er Ubers fehlende Kinderstube: "Wir waren gerade erst drei Jahre alt", als das Startup nach Deutschland kam, "getrieben vom Enthusiasmus".

Heute weiß Weigler, der Uber seit drei Jahren leitet, dass Wild-West-Mentalität hierzulande nicht weiterhilft. Anders als viele Fahrer in Berlin kann er mit Taxifahrern sprechen, ohne mit Eiern beworfen zu werden. Allein in der Bundeshauptstadt lassen sich neben den Uber-eigenen Fahrern auch 1.500 klassische Taxifahrer Fahrten von Uber vermitteln, sagt Weigler – ein für den deutschen Markt maßgeschneidertes Konzept.
turi2.tv (5-Min-Video bei YouTube)

Uber plant die Übernahme des Konkurrent Careem.

Uber will den im Nahen Osten aktiven Konkurrenten Careem kaufen, berichtet Bloomberg. Uber sei bereit rund 3,1 Mrd Dollar für den Anbieter aus Dubai zu zahlen und habe bereits mit der Beteiligungsgesellschaft des saudischen Prinzen Al-Walid bin Talal und dem japanischen Konzern Rakuten gesprochen, die beide Anteile an Careem besitzen. Der Deal könnte Dienstag offiziell werden. Auch Daimler zählt zu den Investoren von Careem, das nach eigenen Angaben mit rund 1 Mio Fahrer in 90 Städten zusammenarbeitet und rund 30 Mio Nutzer hat.
bloomberg.com, manager-magazin.de

Flixbus kooperiert in Deutschland mit Uber.

Flixbus arbeitet wie bereits in Frankreich künftig auch in Deutschland mit dem Fahrdienstleister Uber zusammen. Flixbus-Kunden können ihre Reise mit Uber kombinieren und so von der Bushaltestelle bis an die Haustür weiterfahren. Der Service ist zunächst in Berlin, München, Frankfurt und Düsseldorf verfügbar. Mit der Kooperation reagiert Flixbus auch auf die Übernahme der Fernbus-Sparte der französischen Bahn durch die Mitfahrzentrale Blablacar.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Tech-Firmen drängen mit teils überzogenen Bewertungen an die Börse, sagt Aktienstratege Matt Maley.

Startups wie Uber, Airbnb und Pinterest drängen 2019 mit einer häufig zu hohen Firmenbewertung an die Börse, sagt Matt Maley, Aktienstratege des Vermögensverwalters Miller Tabak. Uber könnte mit über 90 Mrd Dollar bewertet werden - so viel wie die größten US-Autobauer Ford und General Motors zusammen.
"Handelsblatt", S. 28-29 (Paid), turi2.de (Background)

DriveNow, Car2Go und MyTaxi fusionieren zu einer Carsharing-Markenfamilie.

Carsharing: BMW und Daimler wappnen sich gegen Uber und führen ihre Mobilitäts-Dienstleistungen in Gemeinschafts-Unternehmen zusammen. DriveNow und Car2Go werden etwa zu Share Now, die digitale Taxi-Zentrale MyTaxi heißt bald Free Now und fusioniert mit weiteren Buchungsplattformen. Insgesamt verschmelzen 14 Einzeldienste zu 5 Mobilitäts-Plattformen für Reisen, Mietwagen, Parkplatzsuche, Taxi-Dienste und Ladestationen für E-Autos.
zeit.de, handelsblatt.com, manager-magazin.de

Meinung: Uber und Carsharing lassen Sex im Auto aussterben.

Sex im Auto stirbt langsam aus, beobachtet Nora Reinhardt bei Neon.de. Grund sind Großstädter, die immer häufiger auf einen eigenen fahrbaren Untersatz verzichten und stattdessen auf Carsharing setzen – oder gleich Uber fahren. In geliehenen Karossen kommen es eher selten zur Kopulation, trauert die Autorin. Wenn allerdings bald selbstfahrende Autos ihre Runden drehen, könnte der Beischlaf auf dem Beifahrersitz eine Renaissance erleben.
stern.de/neon