Basta: Amazon sammelt Kassenbons der großen und kleinen Konkurrenz.

Mitwisser: Amazon sammelt Daten über die Konkurrenz und das Kaufverhalten seiner Kundschaft jetzt auch offline. Teilnehmer*innen des Amazon Shopper Panels in den USA können monatlich zehn Kassenbons, etwa aus dem Supermarkt, mit dem E-Commerce-Riesen teilen – und dafür 10 Dollar kassieren. Günstiger ist Industriespionage sonst nicht zu haben.
wuv.de, techrcunch.com

“Manager Magazin”: About You arbeitet auf den Börsengang hin.

Otto-Tochter und Modehändler About You drängt an die Börse, möglich sei ein Termin im März 2021, hört das "Manager Magazin" von Insidern. Geschäftsführer Tarek Müller und sein Team befänden sich bereits in Gesprächen mit Investmentbanken. Als Marktwert werden laut Bericht mindestens 3 Mrd Euro angepeilt.
manager-magazin.de, manager-magazin.de (Paid, ausführlich), turi2.de/koepfe (Profil Müller)

Aus dem Archiv: Tarek Müller als digitaler Hoffnungsträger des Otto-Konzerns (März 2017).

Video-Tipp: Neues vom Tabakkonzern Philip Morris, der keiner mehr sein will.

Video-Tipp: Thorsten Scheib, Marketingchef des Tabakkonzerns Philip Morris, spricht im Interview mit unserem TV-Kooperationspartner "Horizont" über den Wandel seines Arbeitgebers weg vom reinen Zigaretten- zum Tabakerhitzer-Hersteller. Scheib vergleicht den Prozess mit einer Achterbahnfahrt: "Am Anfang sind wir im Dunkeln gefahren, da haben wir den nächsten Looping nicht gesehen. Mittlerweile haben wir das Licht angeschaltet."
horizont.net (22-Min-Video)

Basta: Ein Keks als Kassenschlager.

Krümel-Konjunktur: Kekse mit Nutella-Füllung haben Menschen in Italien dazu verführt, innerhalb von elf Monaten satte 122 Mio Euro in das Schoko-Gebäck zu investieren. Vielerorts war es über Monate vergriffen. Was Olaf Scholz und Peter Altmaier aus diesem Erfolg lernen können: Um die Wirtschaft anzukurbeln, reicht manchmal schon ein cremig-süßer Wumms in Mürbeteig.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

turi2 edition #12, 50 Vorbilder: Ronald Focken schreibt über Bill Gates.


Philanthrop und Kapitalist: Kann einer der reichsten Menschen der Welt beides gleichzeitig sein? Werber und Serviceplan-Chef Ronald Focken stellt in der turi2 edition #12 fest: Bill Gates beweist eindrucksvoll, dass das möglich ist. Lesen Sie jetzt den ganzen Beitrag kostenlos online oder im E-Paper. Hier können Sie das gedruckte Buch bestellen.

Hör-Tipp: Die Vaude-Chefin über Fehlschläge beim New-Work-Wandel.

Hör-Tipp: Antje von Dewitz, Chefin des Outdoor-Ausrüsters Vaude, spricht im Podcast Team A über Rückschlage bei der Einführung flexibler Arbeitszeiten und New-Work-Methoden in ihrem Unternehmen. Einzelne Mitarbeiter*innen hätten Produkte illegal im Internet verkauft. Die Idee, Führungsebenen abzuschaffen, sei krachend gescheitert. Aber: "Meine Wahrnehmung ist, dass dieses vertrauensvolle Miteinander so viel Energie freisetzt, dass wir den ein oder anderen Tiefschlag auch wegstecken können", sagt von Dewitz.
manager-magazin.de (36-Min-Audio)

Klick-Tipp: virtueller 3D-Rundflug zum #BER und seinen baulichen Fiaskos.

Klick-Tipp: Das "Tagesspiegel" Innolab zeigt mit einem virtuellen 3D-Rundflug über und durch den Berliner Flughafen, warum er neun Jahre später als geplant eröffnet wird. Die Redaktion hat dafür mit Ingenieur*innen und Forscher*innen wurden die baulichen Fiaskos recherchiert und erklärt sie sowie die Zukunft des #BER im Modell.
interaktiv.tagesspiegel.de

turi2 edition #12, 50 Vorbilder: Volker Krug schreibt über Michael Jordan.


Greatest of All Time? Er ist ein Ausnahmetalent, ein harter Arbeiter und für viele der beste Basketballer aller Zeiten: Michael Jordan überlässt die wichtigsten Würfe aber auch mal anderen. Deloitte-Chef Volker Krug beschreibt ihn in der turi2 edition #12 als Wahnsinnstyp mit Vorbild-Charakter. Lesen Sie jetzt den ganzen Beitrag kostenlos online oder im E-Paper. Hier können Sie das gedruckte Buch bestellen.

Zitat: Uber-Chef Dara Khosrowshahi hält Deutschland als Markt für unverzichtbar.

"Deutschland ist der größte Markt in Europa, und um wirklich ein globales Unternehmen zu sein, wollen wir hier auf Dauer präsent sein."

Uber-Chef Dara Khosrowshahi sagt im Interview mit der "Welt am Sonntag", dass er findet, dass sich die Regeln für sein Unternehmen in Deutschland ändern müssen, dies aber auch passieren wird.
"Welt am Sonntag" (Paid)

Roland Busch will Siemens auf Geschäftskunden ausrichten.

Siemens will unter Roland Busch keine Firma für Endkunden sein, sondern eine für Geschäftskunden, sagt der neue Chef im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". In Sachen Nachhaltigkeit lässt Siemens künftig alle Projekte von einer KI nach Risikopotential prüfen, um nicht wieder wie beim Investment in einer Kohlemine in Australien in die Kritik zu geraten.
"FAS", S. 20 (Paid)

Business Insider: E-Scooter-Verleih Bird will mit dubiosen Methoden aus der Krise.

E-Scooter-Unternehmen Bird versucht sich mit fragwürdigen Methoden durch die Coronakrise zu manövrieren, schreibt Business Insider. Seine Fahrzeuge hat das Unternehmen an Subunternehmer verkauft und geleast. Die Flotten werden von Selbstständigen gemanagt. Die finanziellen Risiken lagert Bird dabei auf seine Partner ab. Business Insider zitiert einen Unternehmer, der auf unrealistische Umsatzversprechen verweist und sagt: "Sie locken die Leute bewusst in die Schuldenfalle." Anwälte kritisieren, dass Bird die Preispolitik bestimmen und jederzeit aus einem Vertrag aussteigen kann.
businessinsider.de

Lidl mausert sich im Verborgenen zum Lebensmittel-Großhersteller.

Lidl produziert immer mehr Waren selbst, die Schwartz-Produktion in der Nähe von Aachen ist inzwischen einer der größten deutschen Lebens­mittel-Hersteller – und zugleich einer der verschwiegensten, berichtet die "Wirtschaftswoche". Vor allem bei Best­sellern und "strategischen Waren­gruppen" wie Schokolade, Eiscreme, Backwaren und Kaffee will sich der Discounter nicht auf externe Lieferanten verlassen.
wiwo.de (Paid), wiwo.de (Interview, Paid)

Verwaltungsgericht: Gastro-Sperrstunde in Berlin ist “unverhältnismäßig”.

Berlin: Das Verwaltungsgericht kassiert die Corona-Sperrstunde in der Hauptstadt und gibt damit dem Eilantrag von elf Gastronom*innen statt. Die Entscheidung gilt vorerst nur für ihre Läden. Unterm Strich sei "nicht ersichtlich, dass die Maßnahme für eine nennenswerte Bekämpfung des Infektionsgeschehens erforderlich" sei, sagt ein Gerichtssprecher. Die Sperrstunde stelle zudem einen "unverhältnismäßigen Eingriff" in die Berufsfreiheit dar.
berliner-zeitung.de, rbb24.de

Bayern lässt Beherbergungsverbot auslaufen.

Bayern Raute150Bayern kippt das Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Risikogebieten, es soll noch heute auslaufen. Stattdessen setzt der Freistaat auf die Umsetzung der am Mittwoch zwischen Bund und Ländern vereinbarten, leicht verschärften Kontaktbeschränkungen. Bisher mussten Tourist*innen aus Hotspot-Regionen in Bayern einen maximal 48 Stunden alten, negativen Corona-Test vorlegen, um etwa in ein Hotel einchecken zu dürfen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

turi2 edition #12: Otto-CEO Alexander Birken über Amazon und seinen Glauben.


Birken unter Eichen: Alexander Birken, CEO der Otto Group, steht zwischen bemalten Bäumen in der Firmenzentrale im Hamburger Stadtteil Bramfeld. Wegen Corona ist die Begegnungszone mit Eichenwald im Sommer 2020 gesperrt. Die Otto Group ist der einzige Dinosaurier, der die Disruption vom Versandhändler ins Internet geschafft hat. Im Interview mit Peter Turi spricht Birken über unternehmerische Werte und warum Amazon für die Zukunft kein Vorbild ist. Lesen Sie jetzt den ganzen Text kostenlos hier als Online-Text oder im E-Paper der turi2 edition #12.

Video-Tipp: Justina Rokita über die VW-Tochter Moia in der Corona-Krise.

Video-Tipp: Justina Rokita, Marketingchefin der VW-Tochter Moia, spricht darüber, wie ihr Ridesharing-Angebot die Corona-Krise meistert. Im Interview mit unserem TV-Koop-Partner "Horizont" sagt sie, es wäre immer klar gewesen, "dass Moia weiterfährt". Dennoch kam auch Moia nicht um Kurzarbeit herum, die aber im November beendet werden soll.
horizont.net

Meinung: Janina Kugel wünscht sich mehr Frauen in Führungspositionen.

Frauen nach vorn: Managerin Janina Kugel plädiert in einem "Spiegel"-Gastbeitrag für mehr Frauen in Führungspositionen. Kein einziges deutsches Großunternehmen werde von einer Frau geleitet oder erreiche einen Frauenanteil von 30 % - laut Kugel "beschämend". Männer würden bevorzugt Männer einstellen, zudem fehle "augenscheinlich der Wille" die Situation zu verändern.
spiegel.de

Zitat: Thomas Voigt würde seinen Chef gern in Talkshows schicken.

"Wenn die deutsche Wirtschaft weiter den Herren Frank Thelen und Wolfgang Grupp die Fernsehshows überlässt, ist das zu wenig."

Otto-Kommunikationschef Thomas Voigt wünscht sich, dass mehr "CEOs aus Fleisch und Blut" in die Talkshows gehen. Otto-Chef Alexander Birken scheut dies allerdings - "was ich sehr bedauere".
PR-Report 5/20, S. 38-46 (Paid), turi2.de/koepfe (Profil Voigt), turi2.de/koepfe (Profil Birken)

Basta: Wirecard legt Parkautomaten am Schliersee lahm.

Cash only: Krisenkonzern Wirecard legt nicht nur sich selbst, sondern auch sämtliche Parkautomaten im oberbayerischen Ausflugsort Schliersee lahm. Das Unternehmen wickelte bisher alle bargeldlosen Parkzahlungen ab, seit der Insolvenz akzeptieren die Uhren statt Karten nur noch Kleingeld. Digitaler Zahlungsnachfolger soll die App Parkster werden, die hoffentlich nicht bald pleite geht.
merkur.de

BMW belebt sein gedrucktes Kundenmagazin wieder.


Print-PS: BMW belebt sein gedrucktes Kundenmagazin wieder und vergibt den Auftrag dafür an die Agentur CP Department, berichtet CP Monitor. Die Zeitschrift soll künftig dreimal jährlich mit einer Auflage von insgesamt 200.000 Stück erscheinen, die neue Erstausgabe unter Regie von Joachim Fischer ist für März 2021 geplant. Zudem will BMW das Magazin international stärken - eine englische Version ist ohnehin geplant, weitere Länderausgaben sind noch offen.

BMW hatte sich im Frühjahr 2018 für den Abschied von Print und eine reine Digital-Strategie entschieden. Der Grund für das gedruckte Revival ist die Feststellung, dass vor allem Käufer*innen von großvolumigen Fahrzeugen "weniger online-affin" sind.
cpmonitor.de

Thalia-Chef nennt Berichterstattung über umstrittene China-Regale “einseitig”.

Thalia-Chef Michael Busch bezeichnet die Berichterstattung über die umstrittene Kooperation seiner Buchhandelskette mit einem chinesischen Staatsunternehmen im "Spiegel" als "einseitig". Thalia wolle "ein breites Spektrum von Meinungen abbilden", sodass sich Leser*innen selbst ein Bild machen könnten. Allerdings sei es ein "Fehler" gewesen, die betroffenen Regale nicht von Anfang an zu kennzeichnen. Die Kooperation werde sicher noch eineinhalb Jahre weiterlaufen, schätzt Busch.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Michael Busch erklärt seine Anti-Amazon-Strategie (November 2018).

“Andere sind gut. Wir sind güter”: DB Cargo startet interne Kampagne.

DB Cargo, seit Januar von Managerin Sigrid Nikutta gesteuert, hebt intern eine neue Kampagne der Agentur GUD aufs Gleis. Der Claim "Andere sind gut. Wir sind güter" soll Mitarbeiter*innen motivieren und das "Wir-Gefühl" der Belegschaft stärken, so die Hoffnung des Logistikers. Für die Deutsche Bahn ist die Gütersparte seit Jahren ein Verlustgeschäft – Corona hat die Lage weiter verschärft.
horizont.net

Aus dem Archiv: DB-Cargo-Chefin Sigrid Nikutta im Talk mit Peter Turi (September 2020).

Martin Noé sieht Kritik am “Manager Magazin” als “Verschwörungstheorie”.

Kein Systemversagen: Chefredakteur Martin Noé wehrt sich gegen die Kritik am "Manager Magazin", die Bahn-Kommunikationschef Oliver Schumacher im Branchenblatt PR-Report geübt hat. Noé bezeichnet dessen Vorwürfe, das "System Manager Magazin" sei durch "Hybris", "elitäres Gehabe", "Häme" und "Schadenfreude" gekennzeichnet, als "Verschwörungstheorie". Sein Magazin schreibe "auch positive Geschichten" - die "Faktenlage" müsse das aber auch hergeben. Mit anonymen Quellen zu arbeiten, sei gerechtfertigt, da es in einem "hierarchischen System" wie der Bahn eine "Opposition, wie man sie in der Politik kennt", nicht gebe. Das "Manager Magazin" nehme es "gelassen bis desinteressiert" hin, dass Schumacher als Medien- und Werbechef der Bahn seit sieben Jahren keine Anzeigen mehr im Heft geschaltet hat.
"PR Report" 5/20 (Paid)

Video-Tipp: Sven Weisbrich über seinen Wechsel von Werbung zu Bier.

Video-Tipp: Sven Weisbrich, Ex-CEO der Mediaagentur UM Deutschland, macht statt in Werbung seit einem Jahr in Helles Bier. Im Interview mit Volker Schütz, Chefredakteur unseres TV-Koop-Partners "Horizont", erklärt Weisbrich seine Entscheidung, die u.a. darauf fußt, dass Frankfurt arm an Brauern und stadteigenen Bieren ist. Diese Lücke schließen nun eine Rezeptur, die "dem Frankfurter Geschmack entgegenkommt" - und ein fränkischer Brauer.
horizont.net (19-Min-Video)

Dropbox belässt Angestellte dauerhaft im Home Office.

Dropbox erlaubt seinen Angestellten unbegrenzt im Home Office zu bleiben, berichtet Business Insider. Die bestehenden Büros des Unternehmens werden zu Coworking-Spaces umgebaut und sollen vor allem für Teambuilding-Maßnahmen genutzt werden. Dropbox reiht sich damit hinter Twitter und Atlassian ein, die Mitarbeiter*innen ebenfalls dauerhaft von zu Hause arbeiten lassen.
businessinsider.com

Basta: Schlemmen bei Singapore Airlines.

Flugzeug-Futtern: Singapore Airlines macht Schlemmer per Pop-Up-Restaurants in zwei parkenden Maschinen glücklich. Schlappe 400 Euro werden für ein Suite-Menü fällig, Essen in der Holzklasse gibt's ab 33 Euro. Binnen 30 Minuten sind alle verfügbaren Plätze weg - die Gäste können nun endlich das Rätsel lösen, ob Tomatensaft unter den Wolken genauso gut schmeckt wie darüber.
handelsblatt.com, spiegel.de

Eon macht Publicis zum Media- und Performance-Partner in europäischen Kernmärkten.

Eon vergibt nach einem Pitch seinen auf 45 Mio Euro geschätzten europäischen Media- und Performance-Etat an die Publicis Groupe. Ihre Agentur Starcom wird die Media-Aktivitäten von acht europäischen Märkten zentral aus Deutschland betreuen. Starcom ist schon Eon-Partner in Rumänien und Italien, bisher waren in Großbritannien Vizeum und in Deutschland Dentsu Aegis zuständig. Für Deutschland und Schweden übernimmt die Agentur zudem das Performance-Marketing.
per Mail (Pressemitteilung), campaignlive.co.uk

YouTube will zur E-Commerce-Plattform werden.

YouTube möchte auf der eigenen Seite Produkte verkaufen. In Videos ausgestellte Waren können künftig mit einer Software verzahnt und auf YouTube im Shop angeboten werden. Erste Tests laufen bereits. Das Video-Portal könnte bei den Verkäufen via Provision mitverdienen. Außerdem will YouTube ein Werbeformat einführen, das die direkte Interaktion mit der Produktpalette der Werbenden ermöglicht.
wuv.de

Disney macht seine Konzernstruktur streaming-fit.

If you can dream it, you can do it: US-Unterhaltungsriese Walt Disney schraubt an seiner Konzern-Struktur und richtet sich künftig vor allem auf Streaming-Angebote aus. TV- und Filmgeschäft sowie die Online-Videodienste werden in der neuen Sparte Media and Entertainment Distribution gebündelt. Der Umbau soll das Medien- und Werbegeschäft effektiver mit den Online-Services verknüpfen und Disney-Inhalte zugänglicher für Streaming-Plattformen machen. In Zukunft liege der "vorrangige Fokus" auf den Streaming-Services des Unternehmens, teilte Disney mit.

Vor allem der im November 2019 gestartete Netflix-Konkurrent Disney+ wird in der Konzernhierarchie nach vorne gerückt, mehr Aufmerksamkeit erfahren auch die weiteren On-Demand-Dienste wie ESPN+ und Hulu. Neuer Chef der Sparte wird Kareem Daniel, der bereits seit 14 Jahren für Disney arbeitet und sich zuletzt in der wegen Corona kriselnden Themenpark-Sparte um Fanartikel kümmerte. Die Disney-Aktie reagierte mit einem Kurssprung von fast 6 % nach Börsenschluss.
onvista.de, techcrunch.com, cnet.com

NOZ Medien kauft Anteile der Hamburger Agenturgruppe Spotleit.

NOZ Medien kaufen sich bei der Hamburger Agenturgruppe Spotleit ein. Die Firma hat 70 Mitarbeiter und rühmt sich mit dem Anspruch: "Wir bringen das, was Sie antreibt, mit einem Leitsatz auf den Punkt." Über die Höhe des Investments machen beide Seiten keine Angaben. Bereist seit einigen Monaten kooperiert NOZ-Digitaltochter Grow Digital Group mit Spotleit.
meedia.de

Meinung: Amerikas Tech-Konzerne fürchten sich vor einem Wahlsieg Bidens.

Silicon Valley drückt Donald Trump insgeheim die Daumen, schreibt Thomas Jahn im "Handelsblatt". Trumps Attacken auf die Unternehmen seien oft rein verbal und wenig systematisch. Bei einem Biden-Wahlsieg "müssen Amazon, Facebook & Co mit einem fundamentaleren Angriff aus Washington rechnen", sagt Jahn. Der demokratisch geprägte Rechtsausschuss im US-Repräsentantenhaus wirft den Tech-Konzernen u.a. vor, Monopole zu bilden und die amerikanische Wirtschaft und Demokratie zu gefährden.
handelsblatt.com

turi2 edition #12, 50 Vorbilder: Ralf Kleber schreibt über Neil Armstrong.


Bescheidener Pionier: Er ist der erste Mensch, der seinen Fuß auf den Mond setzt – doch Neil Armstrong lenkt das Scheinwerferlicht lieber auf andere. Das beeindruckt Amazon-Deutschlandchef Ralf Kleber. In der turi2 edition #12 beschreibt er die Mond-Mission als ein Paradebeispiel dafür, wie innovative Teams funktionieren. Lesen Sie jetzt den ganzen Text kostenlos hier als Online-Text oder im E-Paper der turi2 edition #12.

turi2 edition #12: KfW-Vorständin Ingrid Hengster über Krisen und Führung.


Die Stabilisatorin: KfW-Vorständin Ingrid Hengster verantwortet bei der Staatsbank den wichtigen Geschäftsbereich Inland und damit die Hilfen für die coronageschädigte Wirtschaft. Heike Turi spricht in der turi2 edition #12 mit ihr über Krisenmanagement und Frauen als bessere Führungskräfte. Lesen Sie jetzt den ganzen Text kostenlos hier als Online-Text oder im E-Paper der turi2 edition #12.

Deutsche Bank entwickelt mit Eintracht Frankfurt ein Bezahl-System.

Deutsche Bank will mit Eintracht Frankfurt neue digitale Geschäftsmodelle entwickeln, die Namens­partner­schaft für den Deutsche Bank Park geht daher über reines Sponsoring hinaus und hat "die Zukunft des Bankings" im Blick, sagt Vorstandschef Christian Sewing im Sponsors-Podcast. Erstes Projekt ist die gemeinsame Entwicklung eines offenen Bezahl­systems, das später auch Dritte nutzen sollen.
sponsors.de (Paid), soundcloud.com (52-Min-Audio)

turi2 edition #12, 50 Vorbilder: Regine Sixt schreibt über Henrietta Szold.


Für die gute Sache: Die US-Amerikanerin Henrietta Szold streitet für einen jüdischen Staat in Palästina – und gründet ein Krankenhaus in Jerusalem, das Juden, Muslime und Christen gleichermaßen behandelt. Unternehmerin Regine Sixt beschreibt sie in der turi2 edition #12 als Vorbild für ihre eigenen Taten. Lesen Sie jetzt den ganzen Beitrag kostenlos online oder im E-Paper. Hier können Sie das gedruckte Buch bestellen.