Bertelsmann lässt Callcenter-Fusion von Majorel und Sitel platzen.

Leitung tot: Bertelsmann lässt die geplante, 8,7 Mrd Euro schwere Fusion des luxemburgischen Callcenter-Dienstleisters Majorel mit dem Konkurrenten Sitel platzen, meldet das "Handelsblatt". Grund seien Meinungsverschiedenheiten mit der französischen Eigentümerfamilie von Sitel: Man habe sich nicht auf eine "Struktur" einigen können.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Autovermieter Sixt stellt auf Elektrofahrzeuge um.

Bye bye, Benziner: Autovermieter Sixt stellt seine Flotte auf Elektrofahrzeuge um und will laut "Handelsblatt" bis Ende des Jahrzehnts "70 bis 90 %" E-Autos in Betrieb haben. 50 Mio Euro sollen in den Ausbau eines eigenen Ladenetzes fließen, zudem werde die E-Flotte verstärkt beworben. Bisher fahren nur rund 10 % der Sixt-Autos elektrisch oder als Hybride.
handelsblatt.com

Ex-Ministerin Brigitte Zypries berät Apple.

Apfel-Rat: Die ehemalige Justiz- und Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries berät Apple seit Anfang September "zu verschiedenen Themen", bestätigt sie T-Online. Die 68-Jährige beschäftige sich für ihren neuen Arbeitgeber mit "digitalen Themen". T-Online vermutet, Apples Interesse an Zypries hänge mit der Ermittlung des Bundeskartellamt gegen den Konzern zusammen.
t-online.de, turi2.de (Background)

Debatte: Digitalbeteiligungen von P7S1 enttäuschen.

Digitales Drama: Die Digitalbeteiligungen von ProSiebenSat.1 enttäuschen, analysiert Nils Jacobsen bei Meedia. Anstatt im Angesicht eines stagnierenden TV-Geschäft als "Fundament der Zukunft" zu dienen, schwächeln die meisten Beteiligungen und mussten teilweise "verramscht" werden. P7S1-Chef Rainer Beaujean habe durch teils "völlig überzogene Preisvorstellungen" zur Krise beigetragen.
meedia.de (€)

Debatte: Amazon nutzt sein Streaming-Angebot als Köder.

Hobbit-Strategie: Online-Riese Amazon nutzt sein Streaming-Angebot als Köder, schreibt Tobias Mayer. Die Mega-Serie Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht sei vor allem ein Vehikel, um neue Prime-Kundinnen anzulocken – und ihnen am Ende nicht nur Unterhaltung, sondern auch Amazon-Topseller anzudrehen. Weil die Serie mutmaßlich mehr als eine Mrd Dollar kostet, sei die Ausrichtung klar: Amazon ziele mit ihr auf das Massenpublikum.
tagesspiegel.de

Zitat: Telekom-Chef Tim Höttges will die Büroflächen in Deutschland halbieren.

"Sowohl am Standort Darmstadt als auch in Bonn werden 50 Prozent der Bürofläche mittelfristig verschwinden."

Telekom-Chef Tim Höttges kündigt an, die Büroflächen des Konzerns in Deutschland deutlich zu schrumpfen: Man sei in der Vergangenheit "überdimensioniert" gewesen; Mitarbeiterinnen sollten künftig verstärkt hybrid arbeiten.
spiegel.de

Telekom macht im 2. Quartal 9,9 Mrd Euro Gewinn und hebt die Prognose an.

Telekom macht im 2. Quartal 9,9 Mrd Euro Gewinn – ein Wachstum von 5 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Mobilfunkunternehmen hebt dementsprechend seine Gewinnprognose für 2022 von 36,6 Mrd auf rund 37 Mrd Euro an. Die Hälfte des erwirtschafteten Einkommens geht auf das Konto der US-Tochter T-Mobile, allerdings zählt der Konzern auch in Deutschland 194.000 Neukunden.
manager-magazin.de

Xing-Mutter New Work SE steigert Umsatz im 1. Halbjahr um 12 % auf 152,6 Mio Euro.

Xing-Mutter New Work SE macht im 1. Halbjahr 2022 einen Umsatz von 152,6 Mio Euro, ein Wachstum von 12 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Pro-Forma-Konzernergebnis liegt mit 24,3 Mio Euro unter dem des Vorjahres (26 Mio Euro), was das Unternehmen u.a. mit der Neuausrichtung von Xing begründet. Besonders stark wächst der E-Recruiting-Sektor, der um 25 % zulegt und 98,8 Mio Euro umsetzt.
new-work.se

VW-Chef Oliver Blume will den Vorstand verkleinern.


Schrumpfkur durch den Blume: Der neue VW-Chef Oliver Blume (Foto) will offenbar den Vorstand des Autokonzerns verkleinern, meldet Reuters. Die Unternehmensführung sei unter Herbert Diess auf zwölf Mitglieder "angeschwollen" und sei "zu groß und schwer zu koordinieren". Zudem seien etliche Vorstandsmitglieder Vertraute von Diess, die dieser berufen hatte, um während diverser Machtkämpfe seine Position zu sichern.

Wackeln sollen vor allem die Posten von Einkaufschef Murat Aksel und Vertriebschefin Hildegard Wortmann, auch China-Vorstand Ralph Brandstätter und IT-Chefin Heike Stars stehen auf der Kippe. Insgesamt will Blume den Vorstand auf acht bis neun Personen stutzen, endgültige Entscheidungen sind noch nicht gefallen.
reuters.com, faz.net

Foto: Jan Huebner/Imago

Deutsche Bahn verlängert die Umsteigezeiten bei ICE- und IC-Fahrten.

Wenn's mal wieder länger dauert: Die verspätungsgebeutelte Bahn gelobt Besserung und kündigt u.a. verlängerte Umsteigezeiten bei ICE- und IC-Fahrten an, durch die Reisende ihre Anschlüsse verlässlich erreichen sollen. 1.000 weitere Mitarbeiterinnen sollen das Service-Personal in Zügen und Bahnhöfen verstärken. Ab 2024 steht eine Generalsanierung der am stärksten befahrenen Strecken auf dem Plan.
wiwo.de, per Mail

Hör-Tipp: Philip Kaleta berichtet von seiner H&M-Recherche.

Hör-Tipp: Reporter Philip Kaleta berichtet im "True Story"-Podcast von seiner H&M-Recherche, während der der Moderiese keine gute Figur gemacht hat: Per "Freiwilligenprogramm" wollte das Unternehmen u.a. junge Mütter und Schwerbehinderte "loswerden" und setzte Mitarbeiterinnen entsprechend unter Druck. Die Betroffenen haben Kaleta "imponiert", da sie für ihre Rechte gekämpft hätten.
axelspringer.com (22-Min-Podcast)

Marken investieren im 2. Quartal 19% mehr Geld in Social-Media-Werbung.

Sell social: Marken investieren im 2. Quartal 19% mehr Geld in Social-Media-Werbung, ergibt eine Analyse von Emplifi. Durchschnittlich 4.200 Dollar pro Monat zahlen Unternehmen für Anzeigen auf Facebook, Instagram und TikTok. Um einen Klick auf die eigene Website zu generieren, müssen Marken im Durchschnitt 20 Cent ausgeben.
horizont.net (Paid)

Video-Tipp: “Spiegel” und NDR finden Separatorenfleisch in neun von 30 Wurstproben.

Video-Tipp: "Spiegel" und NDR recherchieren gemeinsam zu fragwürdigen Fleischprodukten und finden im Labor Separatorenfleisch in neun von 30 Wurstproben. Der Einsatz von Seperatorenfleisch müsste eigentlich auf der Verpackung gekennzeichnet werden – entsprechende Hinweise finden sich aber auf keinem Produkt. Fünf der neun verdächtigen Aufschnitt-Sorten stammen von der Tönnies-Gruppe, die den Einsatz des Billig-Fleischs abstreitet.
spiegel.de (12-Min-Video)

Deutsche Bahn: Berthold Huber wird Infrastrukturvorstand, Evelyn Palla rückt in den Bahn-Vorstand auf.

Ziel erreicht: Die Deutsche Bahn macht Berthold Huber (Foto) wie erwartet zum Infrastrukturvorstand und Nachfolger von Ronald Pofalla. Hubers bisheriges Ressort, der Personenverkehr, wird in Fern- und Nahverkehr aufgeteilt: Den Fernverkehr übernimmt Michael Peterson, für Regio zeichnet künftig Evelyn Palla verantwortlich. Palla rückt damit als dritte Frau in den Bahn-Vorstand auf.
handelsblatt.com, manager-magazin.de, turi2.de (Background)

Basta: USA wollen Nikotingehalt in Zigaretten senken.

Schwacher Tobak: Die USA wollen den Nikotingehalt in Zigaretten senken, um mehr Menschen vor der Sucht zu bewahren. Der Tabakindustrie brennt erwartungsgemäß der Hut: Im Falle eines staatlich verordneten Lungenschutz-Limits würden Fluppen-Freunde einfach mehr paffen. Ein Klagemarathon könnte ebenfalls dazu führen, dass die Pläne in Schall und Rauch aufgehen.
faz.net

Twitter kooperiert mit Shopify.

Nestbau: Twitter kooperiert mit Shopify, um attraktiver für Händlerinnen zu werden und den Produktverkauf über eine eigens entwickelte App zu ermöglichen. Der "Twitter Shopping Manager" geht zunächst in den USA an den Start, wann die App nach Europa kommt, steht noch nicht fest. Auf ihrem Twitter-Profil können Unternehmen ihre Waren schon seit einiger Zeit kostenlos hervorheben.
horizont.net (Paid)

Deutsche Bahn muss genderneutrale Anrede bei Fahrkartenbuchung ermöglichen.

Keins von beiden: Die Deutsche Bahn muss künftig eine genderneutrale Anrede bei der Fahrkartenbuchung gewährleisten, bestätigt das OLG Frankfurt am Main. Geklagt hatte eine Person mit nicht-binärer Geschlechtszugehörigkeit, die sich von den Auswahlmöglichkeiten "Herr" oder "Frau" benachteiligt fühlte. Zudem muss die Bahn dem betroffenen Menschen 1000 Euro Entschädigung zahlen.
spiegel.de

EY-Studie: Ausländische Firmen fahren Investitionen in Deutschland zurück.

Attraktivitäts-Verlust: Um 10 % auf 841 sinkt 2021 die Anzahl der Investitionsprojekte von ausländischen Firmen in Deutschland, ergibt eine Studie der Beratungsgesellschaft EY – zum vierten Mal in Folge ein Rückgang. Unternehmen klagen u.a. über zu lange Genehmigungsprozesse und eine unzureichende digitale Infrastruktur. Amazon ist mit 18 Projekten, überwiegend Logistikzentren, der größte Einzelinvestor gewesen.
epaper.handelsblatt.com (Paid)

Dating-App Grindr will an die Börse.

Wallstreet-Match? Die Dating-App Grindr bereitet ihren Börsengang vor und hat sich dafür mit einer Akquisitionsgesellschaft zusammengetan. Der Zusammenschluss steht aber noch unter Vorbehalt der Behörden und wird vermutlich erst in der zweiten Jahreshälfte konkret. Grindr ist besonders bei queeren Personen populär, am Börsengang könnte das Unternehmen 384 Mio Dollar verdienen.
spiegel.de

Zitat: Puma-Chef Björn Gulden hält Boris Becker die Stange.

"Auch wenn er Fehler gemacht hat, bleibt auch Boris weiterhin ein Teil unserer Familie."

Puma-Chef Björn Gulden kündigt im "Focus"-Interview an, dem gestrauchelten Tennis-Star Boris Becker die Stange halten zu wollen: Den Sportler und das Unternehmen verbinde eine "langjährige, erfolgreiche Partnerschaft".
"Focus" 19/2022, S. 59 (Paid), turi2.de (Background)

“Welt” sendet Gespräch von Mathias Döpfner und Elon Musk.

Mathias meets Elon: Die "Welt" zeigt am Nachmittag des 7. Mai um 15:15 Uhr ein Gespräch von Springer-CEO Mathias Döpfner mit Tesla-Boss und Twitter-Käufer Elon Musk. Es wurde Anfang März im Tesla-Werk in Fremont in den USA aufgezeichnet. Döpfner und Musk sprechen u.a. über nachhaltige Energiewirtschaft, wozu Musk sagt: "Es ist völliger Irrsinn, Kernkraftwerke abzuschalten". Künstliche Intelligenz und Robotik sowie Corona sind ebenfalls Themen.

Die Sendung ist nach Ausstrahlung auch in der Mediathek und via TV-App verfügbar. Nach dem Interview bringt "Welt" die Dokumentation "Space X – Projekt Marsrakete", die sich mit Musks Weltraumfahr-Plänen beschäftigt.
presseportal.de

Basta: Herbert Diess liebäugelt mit VW-Umbenennung.

Herberts Visionen: VW-Chef Herbert Diess liebäugelt laut "Manager Magazin" mit einer Umbenennung des Autokonzerns. Ihm schwebe eine "Meta"-Morphose à la Marc Zuckerberg vor, um das "Potential des Unternehmens voll zur Geltung zu bringen". "Voltswagen" ist schon mal raus aus dem Rennen, die US-Börsenaufsicht dürfte nach dem Motto "Stay tuned" reagieren.
manager-magazin.de (Paid), turi2.de (Background)

VW baut die Unternehmenskommunikation um.

VW dreht in der Unternehmenskommunikation am Personalkarussell: PKW-Chefsprecher Robin Aschhoff (Foto) wechselt im Sommer für den Konzern nach China, wo er sich um die internationale Medienarbeit kümmern soll. Sein Nachfolger wird Jens Katemann, bisher Chefkommunikator von Skoda. Katemanns Posten geht wiederum an Ariane Kilian, die aktuell die Kommunikation des VW-Geschäfts mit Komponenten leitet.
businessinsider.de (Paid)

Uber startet Abo-Service “Uber One” in Berlin.

Uber startet in Berlin den Abo-Service "Uber One". Das Angebot kostet circa fünf Euro pro Monat, für Abonnentinnen entfallen dadurch die Liefergebühren bei "Uber Eats". Zusätzlich gibt es fünf Prozent Rabatt bei einer Essensbestellung ab zehn Euro, bei gebuchten Fahrten beträgt der Preisnachlass zehn Prozent. Das Modell soll schrittweise in ganz Deutschland ausgerollt werden.
businessinsider.de

Unilever will keine Werbung mehr an Kinder unter 16 Jahren richten.

Unumworben: Unilever will keine Werbung mehr an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren richten, teilt der Konzern mit. Zudem sollen keine Influencerinnen mehr eingesetzt werden, die vor allem diese Zielgruppe bedienen oder selbst unter 16 Jahre alt sind. 2020 hatte Unilever bereits seine Werbung für Kinder unter 13 Jahren eingestellt.
markenartikel-magazin.de, meedia.de

Debatte: Tesla hat ein Problem mit kritischen Journalistinnen.

Nörgel-Factory: Tesla hat ein Problem mit kritischen Journalistinnen, bemängelt Harald Stocker in einem DJV-Kommentar. Er sei bereits vor 13 Jahren nach einem TV-Dreh von Musks Unternehmen gerüffelt worden, seitdem sei die Situation "eher schlimmer" geworden. Teslas Zeichen, zur Eröffnungsfeier in Grünheide nur ausgewählte Medien einzuladen, sei unangemessen: Ein von Steuergeldern finanziertes Unternehmen habe sich "an die demokratischen Spielregeln zu halten".
djv.de

Coca Cola cancelt deutsches Automatengeschäft.

Refresh yourself: Coca Cola setzt den Rotstift an und cancelt sein Automatengeschäft in Deutschland, berichten "Handelsblatt" und "Manager Magazin". Der Bereich soll an externe Dienstleister übergeben werden. Zudem schließt der Konzern seinen Standort im nordrhein-westfälischen Hamm zum Jahresende. Insgesamt fallen deutschlandweit rund 410 Stellen weg.
handelsblatt.com, manager-magazin.de

Debatte: Managerinnen sind oft zu entscheidungsunfreudig, schreibt Janina Kugel.

Vogel-Strauß-Methode: Managerinnen sind oft zu entscheidungsunfreudig, kritisiert Janina Kugel in einem "Manager Magazin"-Gastbeitrag. Die "Angst vor falschen Entscheidungen" oder "heftigem Gegenwind" sei so groß, dass meist "gar nichts passiert". Missstände in Unternehmen würden zudem gerne vertuscht. Furcht sei in Führungspositionen aber unangebracht: Nur Mut führe zur Chance auf Weiterentwicklung.
manager-magazin.de

Video-Tipp: Jürgen Winkler von Onlineprinters erklärt den Papier-Mangel.

Video-Tipp: Die Druckerei Onlineprinters hat zwar jede Menge Aufträge, aber wenig Papier, erklärt COO Jürgen Winkler dem BR. Der Mangel liege sowohl an bestreikten als auch stillgelegten Papierfabriken, die Preise für eine Tonne sind in den vergangenen Monaten um bis zu 80 % gestiegen. Spezielle Sorten haben mittlerweile eine Lieferdauer von bis zu drei Monaten.
br.de (2:30-Min-Video)

Telekom-Betriebsräte wollen Rückzug aus Russland.

Funkloch: Konzern- und Gesamtbetriebsrat der Telekom sprechen sich per Resolutionen für den Rückzug des Unternehmens aus Russland aus. Der Vorstand hatte bis jetzt eine klare Positionierung vermieden, laut Konzernchef Timotheus Höttges arbeite man "nach wie vor an einer Lösung". Die Telekom beschäftigt in Russland mehr als 2.000 Angestellte, u.a. in Moskau und St. Petersburg.
handelsblatt.com

Berlusconi stockt Anteil an ProSiebenSat.1 auf mehr als 25 % auf.

Più di un quarto: Media for Europe, Medienkonzern von Silvio Berlusconi, stockt seine Anteile an ProSiebenSat.1 auf mehr als 25 % auf. Durch Zukäufe sei die Schwelle von mehr als einem Viertel der Stimmrechte "direkt und indirekt" überschritten worden. Kürzlich hatte der Bayerische Landtag eine Verschärfung des Bayerischen Mediengesetzes verabschiedet, um für diesen Fall ein Vetorecht zu haben.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Ex-Opel-Chef Michael Lohscheller heuert bei US-Startup Nikola an.

Fährt weiter: Ex-Opel-Chef Michael Lohscheller heuert nach seinem kurzen Gastspiel beim vietnamesischen Mischkonzern Vingroup beim US-Startup Nikola an. Lohscheller wird dort "President" und soll sich um das globale Geschäft mit Elektro-LKWs kümmern. Nikola ist nicht unumstritten: Das Unternehmen hatte bei Vorführungen teils Attrappen statt Prototypen gezeigt.
manager-magazin.de

Google-Mutter Alphabet macht im 4. Quartal mehr als 21 Mrd Dollar Gewinn.

Alphabet, Mutter von Google, macht im 4. Quartal 21,89 Mrd Dollar Gewinn. Der Umsatz wächst auf 75,32 Mrd Dollar – ein Plus von mehr als 30 % im Vergleich zum Vorjahr. Stärkster Umsatzbringer ist Google selbst mit 69,4 Mrd Dollar. Die Cloud kommt auf einen Umsatz von 5,54 Mrd, macht unterm Strich aber 890 Mio Verlust.
googlewatchblog.de

Uefa legt Pizza-Streit wegen “Champignons League” ad acta.

Die Sache ist gegessen: Der Fußballverband Uefa legt seinen Pizza-Streit aufgrund des Teigfladens "Champignons League" zügig wieder in die Tiefkühltruhe. "Die Uefa Champions League kann glücklich neben dieser köstlich klingenden Pizza leben" resümiert die europäische Fußballunion. Schuld am Gourmet-Gau sei ein "übereifriger" Marken-Manager gewesen, der "voreilig" gehandelt habe.

Die Gießener Firma Pizza Wolke, die zunächst Anwaltspost von der Uefa erhalten hatte, ist damit aus dem Schneider. Sie muss ihre Markenanmeldung der "Champignons League" doch nicht zurückziehen.
wiesbadener-kurier.de, turi2.de (Background)