Aldi Nord zieht sich nach 45 Jahren aus Dänemark zurück.

Zuviel des Norden: Aldi Nord zieht sich nach rund 45 Jahren aus Dänemark zurück. Konkurrent Rema soll 114 der 188 dänischen Aldi-Filialen übernehmen, auch die restlichen Läden werden in den kommenden Monaten verkauft. Aldi Nord will sich künftig auf seine übrigen acht europäischen Märkte konzentrieren, die "stärkeres Wachstum" versprechen.
manager-magazin.de

DWDL: Ralph Dommermuth will sich offenbar an Sky Deutschland beteiligen.

Himmlischer Deal? United Internet-Mehrheitseigner Ralph Dommermuth will sich offenbar an Sky Deutschland beteiligen, das zum Verkauf steht. DWDL berichtet, Dommermuths Firmengruppe sei "gemeinsam mit einem Partner" mit Sky-Verkäufer Comcast "handelseinig geworden". United Internet dementiert die Einstiegs-Pläne.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Nach Startup-Brandbrief: Christian Lindner kündigt eine Reform der Mitarbeiter-Beteiligungen an.

Verspricht Besserung: Bundesfinanzminister Christian Lindner stellt als Reaktion auf den Brandbrief von 15 Startup-Vertretern u.a. eine Reform der Mitarbeiter-Beteiligungen in Aussicht, meldet das "Handelsblatt". Die Regierung wolle das Problem der Steuerlast auf Beteiligungen ohne unmittelbaren Geldfluss aufgreifen: "Dazu werden wir kurzfristig Eckpunkte vorlegen. Ihre Hinweise sind daher höchst willkommen", antwortet Lindner.
handelsblatt.com (€), turi2.de (Background)

Brandbrief: Startup-Spitzen prangern zu wenig Fortschritt an.


Gründungs-Sorgen: 15 Startup-Führungskräfte warnen in einem Brandbrief an die Bundesregierung vor einem Innovationsnotstand, meldet das "Handelsblatt". "Ohne Innovationen und Wachstum haben wir keine Chance", schreiben sie u.a. an Robert Habeck und Christian Lindner. Zu den Unterzeichnern gehören z.B. die CEOs und Mitgründer Niklas Östberg von Delivery Hero, Julia Bösch von Outfittery und Co-CEO Robert Gentz von Zalando. Sie fordern u.a. mehr Wachstums-Kapital, eine bessere Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmens-Erfolg sowie einen einfacheren Zugang zum Kapitalmarkt. Zudem wünschen sich die Startup-Unternehmerinnen schnellere Visaverfahren für Fachkräfte aus dem Ausland sowie eine Reform der Altersvorsorge. Darüber hinaus beklagen die Briefschreiberinnen zu viel Bürokratie – und schlagen daher die Einrichtung eines Bürger-Portals bis 2025 vor, über das Services rund um die Firmengründung abgewickelt werden können. Hypr-Gründer Sachar Klein merkt bei Twitter kritisch an, dass von den 15 Unterzeichnenden nur drei weiblich sind – obwohl es im Brief auch darum geht, dass nur 20 % der Gründungen von Frauen stammen.
"Handelsblatt", S. 4 (€), twitter.com
(Foto: IMAGO / STPP, IMAGO / Tagesspiegel, Picture Aliance / SvenSimon, Annegret Hilse, Montage: turi2)


Lese-Tipp: Wie Cyberkriminelle die Firmen gezielt ausforschen.

Lese-Tipp: 2021 hat es laut einem Allianz-Bericht 623 Mio Ransomware-Attacken auf Firmen gegeben, doppelt so viele wie im Jahr davor, schreibt die "Süddeutsche". Teilweise würden die Unternehmen u.a. mit der Verschlüsselung von Daten sogar doppelt oder dreifach erpresst. Inzwischen seien Lösegeld-Forderungen maßgeschneidert, erklärt der Experte Marek Stanislawski: "Die Gruppen investieren Ressourcen, um den 'richtigen' Betrag festzulegen."
sueddeutsche.de

Tengelmann-Brüder Georg und Christian Haub beenden ihren Rechtsstreit.

Kriegsbeil begraben: Die Tengelmann-Brüder Georg und Christian Haub (Foto) beenden ihren Rechtsstreit, berichtet die "WAZ". Die Brüder hätten ein dreijähriges Ankaufsrecht für Christian Haub vereinbart, durch das dieser Alleineigentümer des Unternehmens werden könne. Ursprünglich stritten die beiden um 800 Mio Euro aus der Verpfändung von Firmenrücklagen.
waz.de (€) via manager-magazin.de, turi2.de (Background)

CEO-Tina Müller wechselt in den Douglas-Aufsichtsrat, Sander van der Laan übernimmt.


Abgeschminkt: Kosmetikhändler Douglas und Geschäftsführerin Tina Müller, 54, gehen fast getrennte Wege, meldet das "Manager Magazin". Müller macht ihren Posten als Vorsitzende der Geschäftsführung frei, wechselt zum 1. November aber in den Aufsichtsrat des Unternehmens. Obwohl es keine offizielle Begründung für ihren Abgang gibt, soll er laut "Manager Magazin" auf Druck des Eigentümers erfolgen: Der Finanzinvestor CVC wollte Douglas eigentlich in diesem Jahr an die Börse bringen und so weiterverkaufen. Zudem ist Douglas mit hohen Schulden belastet. Der Niederländer Sander van der Laan, 54, übernimmt Müllers Job und soll für "mehr Umsatz und eine höhere Rendite" bei Kajal und Co sorgen.

Müller selbst verabschiedet sich per Linked-in unter der Überschrift It's time for a change von ihrem CEO-Posten. Sie zählt die Errungenschaften der vergangenen fünf Jahre auf, darunter den erfolgreichen Weg durch die Corona-Krise, den Ausbau der Exklusivmarken im Sortiment und das Wachstum im Online-Geschäft. Und sie betont den Rekordumsatz mit dem das Unternehmen das Geschäftsjahr 2021/22 abschließen wird. Müller habe sich entschieden, "dass jetzt der richtige Moment für eine Staffelübergabe ist". Der Abschied falle ihr "unfassbar schwer", werde aber durch die Verpflichtung von van der Laan erleichtert, dessen "langjährige Retailerfahrung" sie hervorhebt.
manager-magazin.de (€), handelsblatt.com, linkedin.com, douglas.de

Update 18.45 Uhr: Wir haben die Perspektive des "Manager Magazin" mit einem zweiten Absatz um die Perspektive von Tina Müller und entsprechende Links ergänzt.

Mitarbeit: Markus Trantow

Amazon vernichtet erneut neue Ware in Deutschland.

Ungebraucht und ungeliebt: Amazon vernichtet in Deutschland erneut in großem Stil neuwertige oder neue Waren, recherchieren Business Insider und ZDF Frontal. Bereits 2018 waren entsprechende Vorwürfe laut geworden, die Bundesregierung verschärfte daraufhin das Kreislaufwirtschaftsgesetz. Bei Nichteinhaltung der Regeln drohen Amazon aber keine Konsequenzen. Der Konzern spricht lieber von "entfernen" statt "vernichten" und bemüht sich laut eigenen Angaben um eine "höhere Recyclingquote".
businessinsider.de, turi2.de (Background)

Bertelsmann lässt Callcenter-Fusion von Majorel und Sitel platzen.

Leitung tot: Bertelsmann lässt die geplante, 8,7 Mrd Euro schwere Fusion des luxemburgischen Callcenter-Dienstleisters Majorel mit dem Konkurrenten Sitel platzen, meldet das "Handelsblatt". Grund seien Meinungsverschiedenheiten mit der französischen Eigentümerfamilie von Sitel: Man habe sich nicht auf eine "Struktur" einigen können.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Autovermieter Sixt stellt auf Elektrofahrzeuge um.

Bye bye, Benziner: Autovermieter Sixt stellt seine Flotte auf Elektrofahrzeuge um und will laut "Handelsblatt" bis Ende des Jahrzehnts "70 bis 90 %" E-Autos in Betrieb haben. 50 Mio Euro sollen in den Ausbau eines eigenen Ladenetzes fließen, zudem werde die E-Flotte verstärkt beworben. Bisher fahren nur rund 10 % der Sixt-Autos elektrisch oder als Hybride.
handelsblatt.com

Ex-Ministerin Brigitte Zypries berät Apple.

Apfel-Rat: Die ehemalige Justiz- und Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries berät Apple seit Anfang September "zu verschiedenen Themen", bestätigt sie T-Online. Die 68-Jährige beschäftige sich für ihren neuen Arbeitgeber mit "digitalen Themen". T-Online vermutet, Apples Interesse an Zypries hänge mit der Ermittlung des Bundeskartellamt gegen den Konzern zusammen.
t-online.de, turi2.de (Background)

Debatte: Digitalbeteiligungen von P7S1 enttäuschen.

Digitales Drama: Die Digitalbeteiligungen von ProSiebenSat.1 enttäuschen, analysiert Nils Jacobsen bei Meedia. Anstatt im Angesicht eines stagnierenden TV-Geschäft als "Fundament der Zukunft" zu dienen, schwächeln die meisten Beteiligungen und mussten teilweise "verramscht" werden. P7S1-Chef Rainer Beaujean habe durch teils "völlig überzogene Preisvorstellungen" zur Krise beigetragen.
meedia.de (€)

Debatte: Amazon nutzt sein Streaming-Angebot als Köder.

Hobbit-Strategie: Online-Riese Amazon nutzt sein Streaming-Angebot als Köder, schreibt Tobias Mayer. Die Mega-Serie Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht sei vor allem ein Vehikel, um neue Prime-Kundinnen anzulocken – und ihnen am Ende nicht nur Unterhaltung, sondern auch Amazon-Topseller anzudrehen. Weil die Serie mutmaßlich mehr als eine Mrd Dollar kostet, sei die Ausrichtung klar: Amazon ziele mit ihr auf das Massenpublikum.
tagesspiegel.de

Zitat: Telekom-Chef Tim Höttges will die Büroflächen in Deutschland halbieren.

"Sowohl am Standort Darmstadt als auch in Bonn werden 50 Prozent der Bürofläche mittelfristig verschwinden."

Telekom-Chef Tim Höttges kündigt an, die Büroflächen des Konzerns in Deutschland deutlich zu schrumpfen: Man sei in der Vergangenheit "überdimensioniert" gewesen; Mitarbeiterinnen sollten künftig verstärkt hybrid arbeiten.
spiegel.de

Telekom macht im 2. Quartal 9,9 Mrd Euro Gewinn und hebt die Prognose an.

Telekom macht im 2. Quartal 9,9 Mrd Euro Gewinn – ein Wachstum von 5 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Mobilfunkunternehmen hebt dementsprechend seine Gewinnprognose für 2022 von 36,6 Mrd auf rund 37 Mrd Euro an. Die Hälfte des erwirtschafteten Einkommens geht auf das Konto der US-Tochter T-Mobile, allerdings zählt der Konzern auch in Deutschland 194.000 Neukunden.
manager-magazin.de

Xing-Mutter New Work SE steigert Umsatz im 1. Halbjahr um 12 % auf 152,6 Mio Euro.

Xing-Mutter New Work SE macht im 1. Halbjahr 2022 einen Umsatz von 152,6 Mio Euro, ein Wachstum von 12 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Pro-Forma-Konzernergebnis liegt mit 24,3 Mio Euro unter dem des Vorjahres (26 Mio Euro), was das Unternehmen u.a. mit der Neuausrichtung von Xing begründet. Besonders stark wächst der E-Recruiting-Sektor, der um 25 % zulegt und 98,8 Mio Euro umsetzt.
new-work.se

VW-Chef Oliver Blume will den Vorstand verkleinern.


Schrumpfkur durch den Blume: Der neue VW-Chef Oliver Blume (Foto) will offenbar den Vorstand des Autokonzerns verkleinern, meldet Reuters. Die Unternehmensführung sei unter Herbert Diess auf zwölf Mitglieder "angeschwollen" und sei "zu groß und schwer zu koordinieren". Zudem seien etliche Vorstandsmitglieder Vertraute von Diess, die dieser berufen hatte, um während diverser Machtkämpfe seine Position zu sichern.

Wackeln sollen vor allem die Posten von Einkaufschef Murat Aksel und Vertriebschefin Hildegard Wortmann, auch China-Vorstand Ralph Brandstätter und IT-Chefin Heike Stars stehen auf der Kippe. Insgesamt will Blume den Vorstand auf acht bis neun Personen stutzen, endgültige Entscheidungen sind noch nicht gefallen.
reuters.com, faz.net

Foto: Jan Huebner/Imago

Deutsche Bahn verlängert die Umsteigezeiten bei ICE- und IC-Fahrten.

Wenn's mal wieder länger dauert: Die verspätungsgebeutelte Bahn gelobt Besserung und kündigt u.a. verlängerte Umsteigezeiten bei ICE- und IC-Fahrten an, durch die Reisende ihre Anschlüsse verlässlich erreichen sollen. 1.000 weitere Mitarbeiterinnen sollen das Service-Personal in Zügen und Bahnhöfen verstärken. Ab 2024 steht eine Generalsanierung der am stärksten befahrenen Strecken auf dem Plan.
wiwo.de, per Mail

Hör-Tipp: Philip Kaleta berichtet von seiner H&M-Recherche.

Hör-Tipp: Reporter Philip Kaleta berichtet im "True Story"-Podcast von seiner H&M-Recherche, während der der Moderiese keine gute Figur gemacht hat: Per "Freiwilligenprogramm" wollte das Unternehmen u.a. junge Mütter und Schwerbehinderte "loswerden" und setzte Mitarbeiterinnen entsprechend unter Druck. Die Betroffenen haben Kaleta "imponiert", da sie für ihre Rechte gekämpft hätten.
axelspringer.com (22-Min-Podcast)

Marken investieren im 2. Quartal 19% mehr Geld in Social-Media-Werbung.

Sell social: Marken investieren im 2. Quartal 19% mehr Geld in Social-Media-Werbung, ergibt eine Analyse von Emplifi. Durchschnittlich 4.200 Dollar pro Monat zahlen Unternehmen für Anzeigen auf Facebook, Instagram und TikTok. Um einen Klick auf die eigene Website zu generieren, müssen Marken im Durchschnitt 20 Cent ausgeben.
horizont.net (Paid)

Video-Tipp: “Spiegel” und NDR finden Separatorenfleisch in neun von 30 Wurstproben.

Video-Tipp: "Spiegel" und NDR recherchieren gemeinsam zu fragwürdigen Fleischprodukten und finden im Labor Separatorenfleisch in neun von 30 Wurstproben. Der Einsatz von Seperatorenfleisch müsste eigentlich auf der Verpackung gekennzeichnet werden – entsprechende Hinweise finden sich aber auf keinem Produkt. Fünf der neun verdächtigen Aufschnitt-Sorten stammen von der Tönnies-Gruppe, die den Einsatz des Billig-Fleischs abstreitet.
spiegel.de (12-Min-Video)

Deutsche Bahn: Berthold Huber wird Infrastrukturvorstand, Evelyn Palla rückt in den Bahn-Vorstand auf.

Ziel erreicht: Die Deutsche Bahn macht Berthold Huber (Foto) wie erwartet zum Infrastrukturvorstand und Nachfolger von Ronald Pofalla. Hubers bisheriges Ressort, der Personenverkehr, wird in Fern- und Nahverkehr aufgeteilt: Den Fernverkehr übernimmt Michael Peterson, für Regio zeichnet künftig Evelyn Palla verantwortlich. Palla rückt damit als dritte Frau in den Bahn-Vorstand auf.
handelsblatt.com, manager-magazin.de, turi2.de (Background)

Basta: USA wollen Nikotingehalt in Zigaretten senken.

Schwacher Tobak: Die USA wollen den Nikotingehalt in Zigaretten senken, um mehr Menschen vor der Sucht zu bewahren. Der Tabakindustrie brennt erwartungsgemäß der Hut: Im Falle eines staatlich verordneten Lungenschutz-Limits würden Fluppen-Freunde einfach mehr paffen. Ein Klagemarathon könnte ebenfalls dazu führen, dass die Pläne in Schall und Rauch aufgehen.
faz.net

Twitter kooperiert mit Shopify.

Nestbau: Twitter kooperiert mit Shopify, um attraktiver für Händlerinnen zu werden und den Produktverkauf über eine eigens entwickelte App zu ermöglichen. Der "Twitter Shopping Manager" geht zunächst in den USA an den Start, wann die App nach Europa kommt, steht noch nicht fest. Auf ihrem Twitter-Profil können Unternehmen ihre Waren schon seit einiger Zeit kostenlos hervorheben.
horizont.net (Paid)

Deutsche Bahn muss genderneutrale Anrede bei Fahrkartenbuchung ermöglichen.

Keins von beiden: Die Deutsche Bahn muss künftig eine genderneutrale Anrede bei der Fahrkartenbuchung gewährleisten, bestätigt das OLG Frankfurt am Main. Geklagt hatte eine Person mit nicht-binärer Geschlechtszugehörigkeit, die sich von den Auswahlmöglichkeiten "Herr" oder "Frau" benachteiligt fühlte. Zudem muss die Bahn dem betroffenen Menschen 1000 Euro Entschädigung zahlen.
spiegel.de

EY-Studie: Ausländische Firmen fahren Investitionen in Deutschland zurück.

Attraktivitäts-Verlust: Um 10 % auf 841 sinkt 2021 die Anzahl der Investitionsprojekte von ausländischen Firmen in Deutschland, ergibt eine Studie der Beratungsgesellschaft EY – zum vierten Mal in Folge ein Rückgang. Unternehmen klagen u.a. über zu lange Genehmigungsprozesse und eine unzureichende digitale Infrastruktur. Amazon ist mit 18 Projekten, überwiegend Logistikzentren, der größte Einzelinvestor gewesen.
epaper.handelsblatt.com (Paid)

Dating-App Grindr will an die Börse.

Wallstreet-Match? Die Dating-App Grindr bereitet ihren Börsengang vor und hat sich dafür mit einer Akquisitionsgesellschaft zusammengetan. Der Zusammenschluss steht aber noch unter Vorbehalt der Behörden und wird vermutlich erst in der zweiten Jahreshälfte konkret. Grindr ist besonders bei queeren Personen populär, am Börsengang könnte das Unternehmen 384 Mio Dollar verdienen.
spiegel.de

Zitat: Puma-Chef Björn Gulden hält Boris Becker die Stange.

"Auch wenn er Fehler gemacht hat, bleibt auch Boris weiterhin ein Teil unserer Familie."

Puma-Chef Björn Gulden kündigt im "Focus"-Interview an, dem gestrauchelten Tennis-Star Boris Becker die Stange halten zu wollen: Den Sportler und das Unternehmen verbinde eine "langjährige, erfolgreiche Partnerschaft".
"Focus" 19/2022, S. 59 (Paid), turi2.de (Background)

“Welt” sendet Gespräch von Mathias Döpfner und Elon Musk.

Mathias meets Elon: Die "Welt" zeigt am Nachmittag des 7. Mai um 15:15 Uhr ein Gespräch von Springer-CEO Mathias Döpfner mit Tesla-Boss und Twitter-Käufer Elon Musk. Es wurde Anfang März im Tesla-Werk in Fremont in den USA aufgezeichnet. Döpfner und Musk sprechen u.a. über nachhaltige Energiewirtschaft, wozu Musk sagt: "Es ist völliger Irrsinn, Kernkraftwerke abzuschalten". Künstliche Intelligenz und Robotik sowie Corona sind ebenfalls Themen.

Die Sendung ist nach Ausstrahlung auch in der Mediathek und via TV-App verfügbar. Nach dem Interview bringt "Welt" die Dokumentation "Space X – Projekt Marsrakete", die sich mit Musks Weltraumfahr-Plänen beschäftigt.
presseportal.de

Basta: Herbert Diess liebäugelt mit VW-Umbenennung.

Herberts Visionen: VW-Chef Herbert Diess liebäugelt laut "Manager Magazin" mit einer Umbenennung des Autokonzerns. Ihm schwebe eine "Meta"-Morphose à la Marc Zuckerberg vor, um das "Potential des Unternehmens voll zur Geltung zu bringen". "Voltswagen" ist schon mal raus aus dem Rennen, die US-Börsenaufsicht dürfte nach dem Motto "Stay tuned" reagieren.
manager-magazin.de (Paid), turi2.de (Background)

VW baut die Unternehmenskommunikation um.

VW dreht in der Unternehmenskommunikation am Personalkarussell: PKW-Chefsprecher Robin Aschhoff (Foto) wechselt im Sommer für den Konzern nach China, wo er sich um die internationale Medienarbeit kümmern soll. Sein Nachfolger wird Jens Katemann, bisher Chefkommunikator von Skoda. Katemanns Posten geht wiederum an Ariane Kilian, die aktuell die Kommunikation des VW-Geschäfts mit Komponenten leitet.
businessinsider.de (Paid)

Uber startet Abo-Service “Uber One” in Berlin.

Uber startet in Berlin den Abo-Service "Uber One". Das Angebot kostet circa fünf Euro pro Monat, für Abonnentinnen entfallen dadurch die Liefergebühren bei "Uber Eats". Zusätzlich gibt es fünf Prozent Rabatt bei einer Essensbestellung ab zehn Euro, bei gebuchten Fahrten beträgt der Preisnachlass zehn Prozent. Das Modell soll schrittweise in ganz Deutschland ausgerollt werden.
businessinsider.de

Unilever will keine Werbung mehr an Kinder unter 16 Jahren richten.

Unumworben: Unilever will keine Werbung mehr an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren richten, teilt der Konzern mit. Zudem sollen keine Influencerinnen mehr eingesetzt werden, die vor allem diese Zielgruppe bedienen oder selbst unter 16 Jahre alt sind. 2020 hatte Unilever bereits seine Werbung für Kinder unter 13 Jahren eingestellt.
markenartikel-magazin.de, meedia.de

Debatte: Tesla hat ein Problem mit kritischen Journalistinnen.

Nörgel-Factory: Tesla hat ein Problem mit kritischen Journalistinnen, bemängelt Harald Stocker in einem DJV-Kommentar. Er sei bereits vor 13 Jahren nach einem TV-Dreh von Musks Unternehmen gerüffelt worden, seitdem sei die Situation "eher schlimmer" geworden. Teslas Zeichen, zur Eröffnungsfeier in Grünheide nur ausgewählte Medien einzuladen, sei unangemessen: Ein von Steuergeldern finanziertes Unternehmen habe sich "an die demokratischen Spielregeln zu halten".
djv.de