Basta: Goldiges Kerlchen.

Ohne Gold ist selbst das Licht finster: Frei nach dem Motto "Wo gehobelt wird, da fallen Späne" hat ein ehemaliger Osram-Mitarbeiter 67 Kilo Goldspäne im Wert von 2,3 Mio Euro aus einem Werk geschmuggelt. Bei insgesamt 360 Gelegenheiten vergoldete der Mann sich seine Arbeit zusätzlich und spazierte mit Spänen "am Körper" nach draußen. Eine güldene Zukunft winkt ihm nicht: Dem goldigen Kerlchen droht ein Prozess.
faz.net

“Washington Post” schafft 41 neue Redakteurs-Stellen.

Washington Post, seit 2013 im Besitz von Amazon-Gründer Jeff Bezos, schafft 41 neue Redakteurs-Stellen – darunter Positionen für Breaking News und zur "Einhaltung der Newsroom-Standards". Die Joboffensive ist Teil des "Post"-Plans, national und international zu wachsen und an Relevanz zu gewinnen. Die neuen Stellen sollen zudem so besetzt werden, dass sie die Diversität innerhalb der Redaktion stärken.
nytimes.com (frei nach Anmeldung)

Sieben Großkonzerne unterstützen “Breakthrough Energy” von Bill Gates.

Die glorreichen Sieben: Sieben Großkonzerne unterstützen das "Breakthrough Energy"-Projekt von Bill Gates, das klimafreundlichen Technologien zum Durchbruch verhelfen will. Zu den Geldgebern gehören u.a. General Motors, American Airlines sowie die Bank of America. Knapp 1 Mrd Dollar soll direkt in ausgewählte Projekte fließen, über öffentlich-private Partnerschaften sollen noch weitere "Mrd von Dollar" mobilisiert werden.
handelsblatt.com, winfuture.de

Twitter zahlt wegen irreführender Nutzerzahlen 809 Mio Dollar an Investoren.

Twitter einigt sich nach jahrelangem Streit mit seinen Investoren auf einen Vergleich in Höhe von 809,5 Mio Dollar. Die Investoren hatten seit 2016 geklagt, weil Twitter irreführende Angaben zur Zahl seiner Nutzerinnen und Nutzer gemacht hatte. Die Justiz muss dem Vergleich noch zustimmen, das Geld soll noch in diesem Jahr fließen.
theverge.com, wsj.com (Paid), manager-magazin.de

Zitat: Thomas Voigt spricht von Kompromissen bei der Corporate-Zeitschrift “Now”.

"Beide Seiten mussten Kompromisse eingehen."

Thomas Voigt, Kommunikationschef der Otto Group, erklärt im Interview mit dem "Journalist" die Produktion der Corporate-Zeitschrift "Now": Gemeinsam mit der "Geo"-Redaktion sei ein "nahbares und spannendes" Heft entstanden, alle Beteiligten würden aber auch "die Grenzen dieser Zusammenarbeit" kennen.
journalist.de, turi2.de (Background "Now")

Debatte: Soziale Herkunft muss in einer diversen Wirtschaft mehr im Fokus stehen.

Diversität: Im Diskurs um mehr Vielfalt in der Wirtschaft geht es zu wenig um die soziale Herkunft, schreibt Profi-Netzwerkerin Tijen Onaran im "Handelsblatt". Dabei könnten Unternehmen gerade von Menschen aus sozial benachteiligten Familien profitieren, weil diese "die sprichwörtliche 'Extrameile' gehen" und sich "mehr über den Leistungsgedanken als andere" definieren.
handelsblatt.com

Zahl des Tages: Unternehmen zahlen rund 900 Mio Euro Corona-Hilfe zurück.

Zahl des Tages: Insgesamt 911 Mio Euro Corona-Soforthilfen zahlen Unternehmen freiwillig an den Bund zurück, errechnet die "Bild am Sonntag". Das meiste Geld kommt aus Bayern zurück, 25.000 Firmen geben rund 190 Mio Euro zurück. Unterm Strich hat die Bundesregierung für die aktuellen Corona-Hilfen bisher mindestens 33 Mrd Euro ausgegeben, 2021 rechnet man mit insgesamt 208,7 Mrd Euro.
bild.de

Wir graturilieren: Stephan Puls wird 60.

Wir graturilieren: Stephan Puls, Leiter des Media-Geschäfts bei der Lufthansa Industry Solutions, wird heute 60. Seinen runden Geburtstag feiert Puls "im kleinen Kreis mit der Familie". In welches Restaurant es geht, weiß Puls noch nicht, das sei noch ein gut gehütetes Geheimnis seiner Frau. Fest steht dafür, dass auch geknuddelt werden darf, "da alle geimpft sind". Am meisten beeindruckt haben Puls im abgelaufenen Jahr die vielen Schulkinder, die trotz fehlender Technik und "kaum vermittelter Medienkompetenz" versucht haben, den Distanzunterricht zu meistern. Genervt haben ihn passend dazu Aussagen von Bildungsministerinnen, digitaler Unterricht habe gut funktioniert. Medienvertreterinnen hätten bei Interview-Antworten wie diesen nicht gut genug nachgehakt.

Am kniffligsten war es für Puls, seine Kundinnen nur am PC sehen und sprechen zu können: "Soziale Antennen kommen da ins Schwitzen." Umso mehr freut sich Puls im kommenden Jahr darauf, seine Kundinnen wieder im echten Leben treffen zu können. Privates Highlight wird ein Urlaub an der der holländischen Nordseeküste mit Foto-Exkursion an Orten für den Hochwasserschutz. Gratulationen erreichen Puls via E-Mail, Xing und Linked-in.

Hör-Tipp: Delivery Hero investiert lieber in Wachstum, als auf die Gewinne zu schauen.

Hör-Tipp: "Es ist noch zu früh, Delivery Hero nur auf Profit zu optimieren", sagt Technologiechef Christian Hardenberg im "Manager-Magazin"-Podcast. Man sehe derzeit noch zu viel Wachstumspotenzial im Essens-Liefermarkt. Zuletzt ist das Unternehmen für Hunderte Mio Euro beim Konkurrenten Gorillas eingestiegen, auch sonst tätigt die Firma hohe Investitionen. Hardenberg gesteht ein, damit einen riskanten Kurs zu fahren. Mittelfristig werde man aber eine "hochprofitable Firma" sein.
manager-magazin.de, turi2.de (Background)

Deutsche Post kauft Getränkelogistiker Hillebrand für 1,5 Mrd Euro.

Geschluckt: Die Deutsche Post übernimmt den Getränkelogistiker J. F. Hillebrand für 1,5 Mrd Euro – der größte Post-Deal seit 16 Jahren, berichtet das "Handelsblatt". Hillebrand verschifft jährlich rund eine halbe Mio Container mit Spirituosen. Der Umsatz lag zuletzt bei 1,4 Mrd Euro, der Gewinn im Vor-Corona-Jahr 2019 bei 66,4 Mio Euro. Die Firma beschäftigt rund 2.700 Mitarbeitende in 90 Ländern.
handelsblatt.com

Media Markt und Saturn: 13 Filialen machen bis Ende September zu.

Ceconomy, Metro-Schwester, schließt bis Ende September insgesamt 13 Media-Markt- und Saturn-Filialen in Deutschland und weitere 10 bis 15 Standorte im Ausland. In den Innenstädten könnten dafür demnächst kleinere Elektro-Märkte entstehen. Auch über Shop-in-Shop-Konzepte denkt der Konzern nach. Ein "größeres Restrukturierungsprogramm" ist laut Finanzvorstand Florian Wieser nicht geplant.
tagesschau.de

“Handelsblatt”: Westliche Konzerne finanzieren Propaganda von Lukaschenko mit.  

Fragwürdiges Werbeumfeld: Überwiegend westliche Unternehmen schalten Werbung im weißrussischen Fernsehen, schreibt Mathias Brüggmann im "Handelsblatt". Firmen wie Henkel und Nestlé würden damit die Staatspropaganda von Diktator Alexander Lukaschenko unterstützen. Eine Analyse der Menschenrechtsgruppe Libereco habe ergeben, dass 63 % der insgesamt 874 in einer Woche ausgestrahlten Werbespots von westlichen Konsumgüter-Konzernen stammen. Mit den daraus entstehenden Einnahmen finanzieren sich die drei Staatssender Belarus 1, ONT und CTV.

Spot-Spitzenreiter ist Procter & Gamble, von dem US-Konzern sind binnen einer Woche rund 100 Spots zu sehen gewesen. Zum Unternehmen gehören z.B. die Marken Pampers, Ariel und Oral-B. Auf den Plätzen danach folgen der Schweizer Lebensmittel-Gigant Nestlé mit 79 Spots und der US-Süßwarenhersteller Mars mit 44 Spots. Rang vier belegt der deutsche Hersteller Henkel mit 43 Spots. Libereco-Vorsitzender Marco Fieber wirft den Firmen fehlendes Unrechtsbewusstsein vor: Die "katastrophale Menschenrechtslage" in Weißrussland sei ihnen "vollkommen egal". Die Werbeclips seien schließlich auch im Umfeld politischer Sendungen zu sehen. Erst vor kurzem musste etwa der regierungskritische Blogger Roman Protasewitsch ein erzwungenes Geständnis im Fernsehen abgeben. Henkel sagt auf "Handelsblatt"-Anfrage, man beobachte die Situation in Weißrussland "mit Sorge", man sei daher im "systematischen Austausch" mit Politikerinnen. Procter & Gamble handle "stets im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben" und orientiere sich an den Unternehmenswerten.
handelsblatt.com, lphr.org

Zitat: Merck-Chefin Belén Garijo ist das Frauen-Thema leid.

"Ich möchte nicht über mich als Frau reden. Ich sehe mich nicht als weiblichen CEO. Ich bin CEO, fertig."

Merck-Geschäftsführerin Belén Garijo hofft, dass sie nicht die letzte alleinige Frau an der Spitze eines Dax-Konzerns sein wird, sagt sie der "Süddeutschen Zeitung". Sie sehne sich nach dem Tag, an dem das Thema Frauen in Führungspositionen "kein Thema mehr ist, sondern ganz normal".
sueddeutsche.de (Paid)

Lese-Tipp: Wie Tim Cook Apple zum “Quasimonopolisten” gemacht hat.

Lese-Tipp: Tim Cook hat Apple mit "beispielloser Härte" zu einer "gigantischen Geldmaschine" geformt, schreiben Matthias Hohensee und Jörn Petring in der "Wirtschaftswoche". Insgesamt stehe Apple "so stark und mächtig da wie nie, ein Achill der Unternehmenswelt mit ziemlich gut geschützter Ferse". Problemfelder sind allerdings u.a. drohende Kartellstrafen sowie eine mögliche Eskalation des bilateralen Konflikts zwischen den USA und China.
wiwo.de (Paid)

Zahl des Tages: Bayer legt zusätzliche 4,5 Mrd Dollar für Glyphosat-Klagen zurück.

Zahl des Tages: Weitere 4,5 Mrd Dollar legt Bayer für den kostspieligen Rechtsstreit um den Unkraut-Killer Glyphosat zurück. Bisher hatte der Pharmakonzern schon rund 11 Mrd Dollar zur Seite gelegt. Die internationale Krebsforschungsagentur IARCD hatte den Wirkstoff 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Über 125.000 Klägerinnen haben in den USA schon Schadenersatz gefordert.
handelsblatt.com, spiegel.de

Facebook verdoppelt seinen Gewinn auf 10,4 Mrd Dollar.

Facebook verdoppelt seinen Gewinn im jüngsten Quartal auf 10,4 Mrd Dollar, was vor allem an den steigenden Preisen für Anzeigen liegt. Der Umsatz wächst im Vergleich zum Vorjahr um 56 % auf 29 Mrd Dollar – das stärkste Umsatzwachstum seit 2016. Die Zahl der täglich aktiven Nutzerinnen klettert in den vergangenen drei Monaten um 30 Mio auf 1,91 Mrd.
theguardian.com, zeit.de

Ex-Ebay-Manager muss wegen Bedrohung von Bloggern ins Gefängnis.

Anzeigen-Plattform: Ein Ex-Ebay-Manager muss für eineinhalb Jahre ins Gefängnis, weil er die Betreiber eines Ebay-kritischen Blogs eingeschüchtert hat. Fünf seiner Kolleginnen, mit denen er das betroffene Ehepaar gemeinsam bedrohte, sind ebenfalls angeklagt. Die Ebay-Angestellten hatten den Opfern u.a. eine blutige Schweinemaske per Post geschickt.
faz.net, turi2.de (Background)

Google will nur Geimpfte zurück in die Büros lassen.

Ohne kein Office: Google will nur Geimpfte wieder in seine Büros lassen, kündigt Chef Sundar Pichai an. Die Regelung soll in den kommenden Wochen in den Vereinigten Staaten ausgerollt werden, weitere Standorte weltweit sollen in den kommenden Monaten folgen. Zusätzlich dürfen Angestellte bis mindestens 18. Oktober im Homeoffice bleiben. Facebook zieht nur wenige Stunden nach Googles Ankündigung nach – und verlangt ebenfalls Impfungen von Präsenz-Mitarbeiterinnen.
blog.google, theverge.com, mashable.com (Facebook)

Volkswagen kauft Europcar für 2,5 Mrd Euro zurück.

Driving home: Volkswagen kauft den Autovermieter Europcar für 2,5 Mrd Euro zurück. Auf VW entfallen künftig 66 % der Anteile, weitere Käufer sind der Vermögensverwalter Attestor sowie der niederländische Mischkonzern und offizielle VW-Importeur Pon Holdings. Der Deal soll frühestens im 1. Quartal 2022 über die Bühne gehen und bedarf der Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden. Die Wolfsburger hatten Europcar 2006 für 1,26 Mrd Euro an den französischen Finanzinvestor Eurazeo verkauft, aktuell gehört das Unternehmen mehrheitlich einer Reihe von Hedgefonds.

VW verspricht sich von dem Rückkauf vor allem Zugriff auf Technologie und Infrastruktur von Europcar, um verstärkt Car-Sharing und weitere Mobilitätsmodelle anbieten zu können. Am klassischen Autovermietungs-Geschäft dürfte Volkswagen strategisch eher weniger interessiert sein.
handelsblatt.com, wiwo.de (Paid), turi2.de (Background)

Microsoft profitiert erneut vom starken Cloud-Geschäft.

Microsoft 150Microsoft profitiert auch im jüngsten Quartal von seinem starken Cloud-Geschäft, das dem Software-Riesen einen Gewinn von 16,5 Mrd Dollar beschert – eine Steigerung von 47 % im Jahresvergleich. Stärkster Gewinner ist Microsofts Plattform Azure, deren Umsatz um 51 % gewachsen ist. Die PC-Sparte samt Windows und der Spielekonsole XBox wächst um 9 % auf einen Umsatz von 14,1 Mrd Dollar.
manager-magazin.de, handelsblatt.com, derstandard.at

Apple steigert im jüngsten Quartal den Umsatz um 36 % auf rund 81 Mrd Dollar.

Apple steigert seinen Umsatz im jüngsten Quartal um 36 % auf rund 81 Mrd Dollar. Unterm Strich steht ein Gewinn von 21,7 Mrd Dollar – 93 % mehr als ein Jahr zuvor. 39,6 Mrd erlöst Apple von April bis Ende Juni alleine mit iPhone-Verkäufen, auch das boomende China-Geschäft mit starker Nachfrage der Apple Watch trägt zum Umsatzsprung bei.
manager-magazin.de, finanzen.net, cnet.com

Google-Mutter Alphabet macht im 2. Quartal 18,5 Mrd Dollar Gewinn.

Alphabet, Mutter des Tech-Riesen Google, macht im 2. Quartal einen Umsatz von 61,8 Mrd Dollar und fährt einen Gewinn von 18,5 Mrd Dollar ein. Größter Umsatzbringer mit 57 Mrd Dollar ist Google selbst, YouTube spült 7 Mrd Dollar in die Kasse. Die Google Cloud macht fast eine halbe Mrd Dollar Verlust, andere Alphabet-Unternehmen verbrennen noch einmal knapp 1,4 Mrd Dollar.
googlewatchblog.de, manager-magazin.de, theverge.com

Zahl des Tages: Allianz und Bayerische Versorgungskammer kaufen Hochhaus für 1,4 Mrd Euro.

Zahl des Tages: Schwindelerregende 1,4 Mrd Euro berappen Allianz und Bayerische Versorgungskammer für das Hochhaus T1 des Frankfurter Quartiers Four. Der Wolkenkratzer wird gerade auf dem ehemaligen Gelände der Deutschen Bank in der Frankfurter Innenstadt errichtet und soll mit 233 Metern das dritthöchste Gebäude Deutschlands werden. Bei dem Deal handelt es sich um den teuersten Kauf einer Einzelimmobilie in der deutschen Geschichte.
faz.net

Schwäbischer Verlag wird Alleineigentümer der Nordkurier Mediengruppe.

Gar nicht geizig: Der Schwäbische Verlag wird rückwirkend zum 1. Januar 2021 Alleineigentümer der Nordkurier Mediengruppe in Neubrandenburg. Bisher hielt Schwäbisch Media ein Drittel des Verlags, weitere gleichberechtigte Gesellschafter waren die Mediengruppe Presse-Druck in Augsburg sowie die Kieler Nachrichten. Über den Kaufpreis sei "Stillschweigen vereinbart" worden, das Kartellamt muss noch zustimmen.
per Mail

Debatte: Clubhouse könnte vom nächsten Lockdown profitieren.

Houseparty: "Die Häme über den liederlichen Zustand des Clubhouse-Universums" wäre "ethisch gut vertretbar", schreibt Andrian Kreye in der "Süddeutschen". Bei stichprobenartigen Nutzungen stolpert der Journalist jüngst nur noch über vereinzelte deutsche Gesprächsgruppen, während die englische Themenliste wie ein "ausgelesener Spamfilter" wirkt. Kreye könnte sich aber vorstellen, dass ein weiterer Lockdown Clubhouse zu neuen Höhenflügen verhilft: "Wenn nicht in dieser, dann eben in der nächsten Pandemie".
sueddeutsche.de (Paid)

Unternehmenssprecherin Sabia Schwarzer verlässt die Allianz.

Allianz: Sabia Schwarzer (Foto), Leiterin der Unternehmenskommunikation, verlässt den Versicherungsriesen nach 25 Jahren. Ende August gehe die 51-Jährige "im besten Einvernehmen", teilt der Konzern mit – wohin, ist noch offen. Schwarzers Nachfolgerin wird die US-Amerikanerin Lauren Day, 44, die momentan Strategiechefin bei der Private-Equity-Firma Annycent Capital ist.
prreport.de

Kenneth McGrath wird Vize-Chef von Lidl.

Irische Wochen: Kenneth McGrath (Foto) wird zum 1. Oktober 2021 stellvertretender Lidl-Chef und soll den Discounter als Nachfolger von Gerd Chrzanowski künftig ganz führen. Für den Iren McGrath ist Lidl kein Neuland: Er war bereits von 2009 bis 2013 Chef von Lidl Irland und begleitete auch den Markteintritt in den USA. Aktuell ist McGrath CEO von Save a Lot, einem der größten US-Discounter.
wiwo.de, wuv.de, manager-magazin.de (Paid)

Startups ärgern sich über Fahrplandaten-Deal der Bahn mit Google.

Saure Startups: Weil die Deutsche Bahn künftig Livedaten ihrer verspäteten Züge an Tech-Gigant Google freigeben will, fühlen sich kleinere Unternehmen und Startups benachteiligt. Das Bundeskartellamt ist laut "Handelsblatt" bereits "alarmiert". Obwohl die Deutsche Bahn von einer "nicht exklusiven Partnerschaft" mit Google spricht, will sie Startups trotzdem nicht mit Daten versorgen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

VW verlängert Vertrag von Hiltrud Werner, der einzigen Frau im Konzernvorstand, nicht.

Aussteigen, bitte: VW verlängert den Vertrag der einzigen weiblichen Konzernvorständin Hiltrud Werner nicht. Werner, 55, ist seit 2017 zuständig für Integrität und Recht und bleibt bis Ende Januar 2022. Grund für den Wolfsburger Abgang sind laut "Business Insider" Differenzen zwischen Werner und VW-Chef Herbert Diess.
businessinsider.de

Zoom will für 15 Mrd Dollar den Cloud-Spezialisten Five9 kaufen.

Penunzen aus der Pandemie: Corona-Shootingstar Zoom will für rund 15 Mrd Dollar den amerikanischen Cloud-Spezialisten Five9 kaufen, berichtet das "Manager Magazin". Für den Videokonferenzdienst wäre es die bislang größte Akquise. Der Deal soll vor allem der Cloud-Telefonanlage Zoom Phone zugute kommen und im ersten Halbjahr 2022 abgeschlossen werden.
manager-magazin.de, wsj.com

Debatte: Steven Meyer prangert “Pinkwashing” von Unternehmen an.

Falsche Fuffziger: Immer mehr Konzerne verpassen sich ein buntes Image, unterstützen queere Menschen aber oft nicht wirklich, schreibt Steven Meyer im "Focus". Seit sich das gesellschaftliche Klima geändert habe, lasse sich Profit aus der Solidarität schlagen. US-Firmen wie AT&T, CVS und Walmart würden durch Spenden an konservative Politikerinnen im Hintergrund sogar dazu beitragen, dass "alles noch schlimmer wird".
"Focus" 26/2021, S. 86 (Paid)

Medienberichte: Bosch-Chef Volkmar Denner tritt Ende 2021 ab.

Bosch: Volkmar Denner gibt seinen CEO-Posten nach rund neun Jahren Ende 2021 ab, berichten das "Manager Magazin" und das "Handelsblatt". Kommenden Donnerstag bestimme der Autozulieferer einen neuen Chef, als Favorit gilt der für die Autosparte verantwortliche Stefan Hartung. Denner soll Anfang 2022 die Spitze der Robert Bosch Industrietreuhand KG von Franz Fehrenbach übernehmen. In der Treuhand fallen alle wesentlichen Entscheidungen, 93 % der Stimmrechte sind hier gebündelt.
manager-magazin.de (Paid), handelsblatt.com (Paid)

Lese-Tipp: Hacker-Erpressergruppe entdeckt das Franchising für sich.

Lese-Tipp: Die "Zeit" blickt hinter die Kulissen der Hacker-Erpressergruppe Netwalker, die mit Ransomware seit 2019 um die 109 Mio Euro von Unternehmen ergaunert hat. Dafür hat die inzwischen vom FBI aufgedeckte Bande gezielt nach externen Entwicklern gesucht und als eine der ersten Gruppen ein kriminelles Franchisemodell aufgebaut: 25 % des Lösegelds gehen an die Netwalker-Hintermänner, 75 % an die Helfer, auch "Affiliates" genannt.
zeit.de

Tesla will Bitcoin unter Bedingungen wieder akzeptieren.

Angekündigte Rolle rückwärts: E-Autobauer Tesla will Bitcoin wieder als Zahlungsmittel zulassen, wenn die Kryptowährung bei ihrer Herstellung zur Hälfte erneuerbare Energien nutzt, twittert Elon Musk. Außerdem habe Tesla 10 % seiner Bitcoin-Bestände verkauft, "um zu bestätigen, dass Bitcoin einfach liquidiert werden kann, ohne den Markt zu bewegen". Daraufhin legte der Bitcoin-Kurs am Sonntag zu.
n-tv.de, turi2.de (Background)

Lufthansa meidet den belarussischen Luftraum weiter bis mindestens 20. Juni.

Lufthansa umfliegt Belarus weiterhin bis mindestens einschließlich 20. Juni. Bereits Ende Mai habe die Airline diesen Zeitraum festgelegt – als Reaktion auf die erzwungene Landung einer Ryanair-Maschine und der darauffolgenden Festnahme des regierungskritischen Bloggers Roman Protasewitsch. In den kommenden Tagen werde über eine Verlängerung oder Aufhebung der Maßnahme beraten.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Siemens: Unter “Teamspieler” Roland Busch wird wieder kritischer diskutiert, schreibt Stefan Stahl.

Teamwork: Der neue Siemens-Chef Roland Busch ist "ein Gegenentwurf zu seinem Vorgänger Joe Kaeser", gelte aber nicht als "verkopfter Zeitgenosse", schreibt Stefan Stahl in der "Augsburger Allgemeinen". Busch sei ein Teamplayer, anders als zuletzt werde wieder kritischer und offener im Management diskutiert, sei aus dem Umfeld der Konzernzentrale zu hören.
augsburger-allgemeine.de

EU kauft bis zu 1,8 Mrd weitere Biontech-Impfdosen.

Großauftrag: Die EU hat für die Jahre 2021 bis 2023 zusätzliche 900 Mio Dosen des Corona-Vakzins von Biontech und Pfizer bestellt, weitere 900 Mio sind eine Option. Derweil hat Biontech angekündigt, ärmeren Ländern beim Preis für den Impfstoff entgegenzukommen. Eine von der Politik jüngst geforderte Patentfreigabe halte man dagegen für nicht zielführend.
bild.de, handelsblatt.com