Kevin Spacey: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen den Schauspieler ein.

#MeToo: Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren wegen sexueller Nötigung gegen US-Schauspieler Kevin Spacey eingestellt. Vergangene Woche war das Handy des mutmaßlichen Opfers, das als Beweismaterial vorgelegt werden sollte, verschwunden. Spacey wurde vorgeworfen, einen damals 18-Jährigen betrunken gemacht und in den Schritt gefasst zu haben.
spiegel.de, turi2.de

US-Politiker starten Initiativen gegen Facebooks Währung Libra.

USA wollen Facebook die Einführung der Digitalwährung Libra verbieten. Die Demokraten-Mehrheit im Banken-Ausschuss des Repräsentantenhauses arbeitet an einer Regulierung, die speziell große Tech-Konzerne aus der Finanzwelt verbannen soll. Präsident Trump bezweifelt schon jetzt die Stabilität von Libra und sagt, der Dollar sei die einzige Währung der USA.
mashable.com, turi2.de (Background)

Huawei streicht offenbar Jobs in den USA.

Huawei will Mitarbeiter in den USA entlassen, schreibt das "Wall Street Journal". Betroffen seien Angestellte der auf Entwicklung spezialisierten Tochterfirma Futurewei Technologies, wofür bisher 850 Mitarbeiter in mehreren US-Städten arbeiten. Zwischen China und den USA tobt ein Handelskonflikt. Huawei hat die Einsparungen bisher nicht bestätigt.
handelsblatt.com, wsj.com, turi2.de (Background)

Meinung: Geldstrafe gegen Facebook setzt falsches Signal an Tech-Konzerne.

Facebook: Die Strafe der US-Verbraucherschutzbehörde FTC gegen Facebook zeigt, dass Konzerne sich aus Untersuchungen herauskaufen können, kommentiert "FAZ"-Autor Bastian Benrath. Facebook-Chef Zuckerberg sei offen für mehr Datenschutz wie bei der DSGVO. Der Konzern bliebe auch mit stärkerer Regulierung profitabel.
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)

New Orleans kritisiert Tropensturm-Berichterstattung der "Washington Post".

Washington Post erntet von der Stadtverwaltung in New Orleans Kritik für die Berichterstattung zum Tropensturm Barry. Die Zeitung titelte, die Bewohner verließen "in Angst" die Stadt. Die Überschrift entspreche nicht der Faktenlage. Die "New Orleans Advocate", die einzig verbliebene Lokalzeitung der Stadt, zügelt die Kollegen: "Ihr macht unsere Familien und Freunde verrückt". Das Gefährliche sei nicht die Windstärke, sondern das Wasser.
sueddeutsche.de

Basta: Facebook-Gruppe will Treffen mit Außerirdischen erzwingen.

Nicht von dieser Welt: Verschwörungstheoretiker wollen das millitärische Sperrgebiet Area 51 stürmen. Angeblich leben in Nevada Außerirdische. Bereits über 600.000 Alien-Jäger haben bei der Facebook-Veranstaltung zugesagt. Ein irdischer Gewinner steht jetzt schon fest: Der lokale Tourismusverband stellt sich auf steigende Besucherzahlen ein.
faz.net, facebook.com (Aufruf)

Facebook einigt sich im Datenschutzskandal mit US-Handelsbehörde auf Vergleich.

Ins Netz gegangen: Facebook und die US-Handelsbehörde FTC einigen sich auf einen Vergleich, schreibt das Wall Street Journal. Die FTC hatte im Zuge des Cambridge-Analytica-Skandals vor über einem Jahr eine Ermittlung eingeleitet. Die fünf leitenden Vertreter der Kommission hätten mit drei zu zwei Stimmen für eine Zahlung von umgerechnet rund 4,4 Mrd Euro gestimmt.

Bisher äußern sich die FTC und Facebook nicht zur Einigung. Die Strafe entspricht weniger als ein Zehntel des Facebook-Gewinns von knapp 56 Mrd Dollar im vergangenen Jahr. Die Datenanalyse-Firma, die im US-Wahlkampf auch für den späteren Präsidenten Donald Trump arbeitete, hatte Daten von Facebook-Nutzern abgegriffen.
wsj.com, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Warner Brothers legen "Familie Feuerstein" als animierte Erwachsenen-Serie neu auf.

Familie Feuerstein kommt zurück ins Fernsehen. Warner Brother geben der Trickfilmserie aus den 1960er Jahren eine Neuauflage – als Animationsserie für Erwachsene. Hinter der Produktion steht die Firma der Schauspielerin Elizabeth Banks. Auf welchem Sender die Serie laufen wird, ist noch unklar. Die Originalserie war ein großer TV-Hit und die erste Trickfilmserie im US-Abendprogramm.
variety.com via spiegel.de

WarnerMedia nennt sein Streaming-Angebot HBO Max.

WarnerMedia nennt erste Details zu seinem angekündigten Streaming-Dienst. Der Zusammenschluss von HBO, Turner und Warner Bros. setzt auf den Klang der "Game of Thrones"-Mutter HBO und nennt das Angebot HBO Max. Starten soll HBO Max in den USA Anfang 2020 und damit nach Disney+. Neben eigens produzierten Inhalten setzt der Dienst vor allem auf Klassiker wie "Friends". Die Serie lief bislang bei Netflix. Preise gab WarnerMedia noch nicht bekannt.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Urteil: Donald Trump darf Kritiker auf Twitter nicht sperren.


Alle Vögel sind schon da: Donald Trump darf auf Twitter niemanden blocken, entscheidet ein Bundesberufungsgericht. Der US-Präsident nutze seinen Account häufig für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit und dürfe deshalb auch ihm unliebsame Kritiker nicht von seinem Feed aussperren. Damit verletze er den 1. Zusatzartikel der US-Verfassung.

Der 1. Zusatzartikel verhindert, dass die US-Regierung Ansichten blockiert oder ausschließt, die ihr unliebsam sind. Das Urteil bestätigt eine frühere Entscheidung eines Bundesrichters. 2017 hatte Donald Trump sieben Accounts blockiert, die seine Inhalte negativ kommentiert hatten.
washingtonpost.com, turi2.de (Background)

Verfahren gegen Kevin Spacey könnte eingestellt werden.

#MeToo: Das Verfahren gegen Hollywood-Star Kevin Spacey wegen sexueller Belästigung könnte eingestellt werden. Das Handy des mutmaßlichen Opfers, das als Beweismaterial vorgelegt werden sollte, ist verschwunden. Zuvor seien u.a. von der Mutter Fotos von dem Telefon gelöscht worden. Die Staatsanwaltschaft erbat sich eine Woche Zeit für eine Entscheidung. Vergangene Woche wurde bereits die Zivilklage gegen den Schauspieler zurückgezogen.
spiegel.de

Zitat: Peter Altmaier beneidet die optimistischen Amerikaner im Silicon Valley.

"Doof ist nur, dass all die Optimisten im Silicon Valley sitzen und all die Bedenkenträger in Deutschland."

Wirtschaftsminister Peter Altmaier würde gern Tests für selbstfahrende Autos in Deutschland zulassen – es gebe jedoch zu viel, was dagegen spricht, sagt er auf seiner Reise durch das Silicon Valley.
faz.net (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Wirtschaftsminister Peter Altmaier macht sich für "Super-Mediathek" stark.

Condé Nast kündigt strategische Neuausrichtung an.

Condé Nast steht unter der Führung der neuen Deutschlandchefin Jessica Peppel-Schulz vor einem Strategiewechsel, schreibt "New Business". Künftig sollen Print, Digital, Events, E-Commerce und Kooperationen stärker verknüpft werden. Die Zusammenarbeit mit Condé Nast International solle ausgebaut werden. Der Verlag setze künftig auf weitere Erlösquellen, u.a. durch ausgebaute Beraterleistungen für Kunden.
new-business.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Jessica Peppel-Schulz startet bei Condé Nast mit 120 % Power (April 2019).

Facebook erhält Paket mit Verdacht auf Sarin.

Facebook-LogoFacebook: Am Firmensitz im kalifornischen Menlo Park ist ein Paket eingegangen, das möglicherweise das Nervengift Sarin enthält. Detektoren in der Poststelle hatten bei einer Routinekontrolle angeschlagen. Facebook hat vier Gebäude evakuiert, drei davon sind inzwischen wieder zugänglich. Zwei Mitarbeiter, die womöglich mit der Substanz in Kontakt gekommen sind, zeigten bisher keine Symptome.
welt.de, spiegel.de, nbcbayarea.com

Update 17.25 Uhr: Weitere Test haben ergeben, dass das Paket kein Sarin oder andere gefährliche Substanzen enthält.
reuters.com

Amazon eröffnet in US-Drogerien Abhol-Schalter.

Amazon bietet künftig in mehr als 100 Filialen der US-Drogeriekette Rite Aid kostenlose Abhol-Schalter an. Bis Ende 2019 sollen es 1.500 Filialen sein – Amazon sucht dafür weitere Kooperationspartner. Beobachter werten den Schritt als weiteren Vorstoß in die Apotheken-Branche. Der Konzern hat 2018 für knapp 1 Mrd Dollar die Online-Apotheke PillPack gekauft.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

EU-Kartellamt ermittelt gegen den US-Chiphersteller Broadcom.

Gechipt: Die EU-Kommission vermutet beim US-Chiphersteller Broadcom illegale Geschäftspraktiken und hat deshalb ein kartellrechtliches Prüfverfahren eingeleitet. Die EU-Kartellwächter gehen davon aus, der Chiphersteller verpflichte seine Kunden, nur bei ihm zu kaufen, auch handelsübliche Rabatte seien daran geknüpft. Broadcom mache die eigenen Produkten zudem absichtlich inkompatibel mit denen anderer Hersteller und schließe so bewusst Wettbewerber vom Markt aus.

Konkret geht es um Chips für Modems und TV-Digitalreceiver sowie Signalwandler und WLAN-Chips. Broadcom soll nun innerhalb von zwei Wochen nachweisen, dass die angeführten Praktiken keine Nachteile für die Verbraucher haben – oder sie andernfalls einstellen.
faz.net, heise.de

China erwägt, FedEx auf die schwarze Liste zu setzen.

FedEx gerät zwischen die Fronten im Handelsstreit zwischen China und den USA. China erwägt, dem Logistikunternehmen alle Geschäfte in China zu untersagen. Der Schritt sei eine Reaktion auf nicht ausgelieferte Huawei-Pakete. FedEx gab am Montag bekannt, seinerseits die Trump-Regierung verklagen zu wollen. Die Einhaltung der Sanktionen gegen chinesische Firmen sei logistisch weitestgehend unmöglich.
businessinsider.de

Zahl des Tages: US-Umsatz mit Podcast-Werbung soll bis 2021 auf 1 Mrd Dollar steigen.

Zahl des Tages: Auf rund 1 Mrd Dollar soll der Werbeumsatz mit Podcasts bis 2021 in den USA steigen, errechnet Guggenheim. Aktuell lägen die Umsätze noch nicht einmal halb so hoch, seien jedoch im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte gewachsen. Profiteur könnte Spotify werden. Die Schweden investieren kräftig in Podcasts und könnten bis zu einem Viertel der Umsätze abgreifen.
businessinsider.de

Journalistin beschuldigt Trump, sie in den Neunzigern sexuell missbraucht zu haben.

USA: Die Journalistin E. Jean Carroll wirft Donald Trump vor, sie in einem Kaufhaus sexuell missbraucht zu haben. Das "New York Magazine" hat Auszüge aus ihrem neuen Buch veröffentlicht, in dem sie schreibt, der Vorfall habe sich 1995 oder 1996 ereignet. Trump habe sie um Hilfe bei der Auswahl von Damenunterwäsche gebeten und in der Umkleidekabine versucht, sie zu vergewaltigen. Sie habe fliehen können. Trump bestreitet die Anschuldigungen. Außer Carroll werfen 15 weitere Frauen Trump sexuelle Belästigung vor.
zeit.de, welt.de

Huawei klagt gegen US-Handelsministerium.

Huawei reicht Klage gegen das US-Handelsministerium ein, das Telekomausrüstung von Huawei beschlagnahmt hat. Huawei hatte es aus China in ein kalifornisches Testlabor geschickt und wollte es später wieder nach China befördern. Dafür sei keine Lizenz erforderlich. Die US-Regierung hat ihre schwarze Liste derweil um fünf chinessische Unternehmen erweitert: Supercomputer-Hersteller Sugon, drei Tochterfirmen und ein Computertechnologie-Institut.
faz.net