Donald Trump bietet sich als Wahlhelfer an.

Neue Hilfskraft: Ex-Präsident Donald Trump will die Republikaner dabei unterstützen, Abgeordneten- und Senatorenposten bei der Kongresswahl im November 2022 "zurückzuerobern". Das verkündete er bei einem Spenden-Dinner für die Partei in seinem Luxusanwesen Mar-a-Lago. Über seine eigenen politischen Pläne will Trump erst nach der Abstimmung reden. Theoretisch könnte er 2024 ein weiteres Mal bei der Präsidentschaftswahl antreten.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

“Spiegel” kritisiert Interview-Regelungen für Amanda Gorman, interviewt sie aber trotzdem.

"Interview": Der "Spiegel" kritisiert die Bedingungen, zu denen Dichterin Amanda Gorman Fragen beantwortet: Nur über drei Ecken erreichen sie Gorman "möglicherweise", Kürzungen sind weder bei Fragen noch Antworten erlaubt. Trotz Bedenken beugt sich der "Spiegel" den Spielregeln und erhält zum Dank Aussagen wie: "Ich darf selbstbewusst sein, nachdem Frauen jahrtausendelang Angst hatten."
"Spiegel" 13/2021, S. 102 (Paid), spiegel.de (Interview, Paid)

Joe Biden verdoppelt Impfziel und will 2024 wieder antreten.

Hohe Ziele: US-Präsident Joe Biden will mindestens 200 Mio US-Bürgerinnen in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit impfen lassen. Das bisherige Ziel von 100 Mio Impfungen sei bereits vergangene Woche erreicht worden – nach knapp 60 Tagen im Amt. Außerdem will Biden 2024 erneut zur Präsidentschaftswahl antreten. Das sei seine Erwartung, sagte der 78-Jährige auf seiner ersten Pressekonferenz seit Amtsantritt.
tagesschau.de, t-online.de

Meinung: Trumps angekündigtem Netzwerk fehlen “grundsätzliche Erfolgs-Elemente”.

Trumps Twitter-Klon wird die Social-Media-Landschaft kaum verändern, meint Santiago Campillo-Lundbeck. Die Zielgruppe von Donald Trump sei zu alt für Digital-Plattformen, ein großer Teil seiner Reichweite habe auf seiner Präsidentschaft beruht und zahlungskräftige Werbungtreibende hätten kein Interesse an Umfeldern mit Hate Speech und Desinformation. Campillo-Lundbeck vermutet deshalb hinter dem Projekt wohl "am Ende nur einen Newsletter für Trump-Fans, der bestenfalls Propaganda-Zwecke erfüllt".
horizont.net (Paid)

Die “Ellen DeGeneres Show” hat 1 Mio Zuschauerinnen verloren.

Toxische Quoten: Die Ellen DeGeneres Show hat seit September 2020 mehr als 1 Mio Zuschauerinnen verloren, errechnet Nielsen. Durchschnittlich wollen nur noch 1,5 Mio Menschen Ellen DeGeneres talken sehen – im Vorjahreszeitraum schalteten noch 2,6 Mio ein. Grund könnte DeGeneres Entschuldigung für "toxisches Klima" am Set ihrer Show gewesen sein, mit der sie im vergangenen Herbst auf entsprechende Vorwürfe reagiert hatte.
nytimes.com, turi2.de (Background)

Trump will eigene Social-Media-Plattform aufbauen.

Comeback des Grauens? Ex-Präsident Donald Trump will sich offenbar mit einer eigenen Plattform in den sozialen Medien zurückmelden. In zwei bis drei Monaten soll die neue Plattform starten, sagt Berater Jason Miller bei Fox News, dann werde "das Spiel komplett neu definiert". Nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington hatte Twitter Trumps Account gesperrt, andere Dienste wie Facebook zogen nach.
handelsblatt.com, spiegel.de

Zahl des Tages: NFL kassiert für TV-Rechte bald mehr als 10 Mrd Dollar.

Zahl des Tages: Gigantische 10 Mrd Dollar verlangt die NFL für die TV-Rechte in den USA ab 2023 pro Jahr. Zum Vergleich: Derzeit verlangt die amerikanische Football-Profiliga von den Sendern rund 5,9 Mrd Dollar pro Saison. Die neuen Verträge gelten bis 2033. Für die Kosten-Explosion sorgen u.a. zwei neue Partnerinnen: Neben ABC hat sich auch der Streaming-Dienst von Amazon Rechte an den Spielen gesichert.
faz.net, ran.de

Lese-Tipp: Die “Epoch Times” sieht aus wie eine seriöse Zeitung, ist aber keine.

Lese-Tipp: Die "Epoch Times" sieht nur auf den ersten Blick wie eine seriöse Zeitung aus, schreibt Nina Rehfeld in der "FAZ". Stattdessen verschleiere die Publikation ihre Struktur und Finanzen und verbreite gezielt Desinformationen. Die "Epoch Times" wird in 36 Ländern und 22 Sprachen veröffentlicht, besonders in den USA dient sie "der konservativen politischen Elite als geneigtes Sprachrohr".
"FAZ", S. 13 (Paid)

Netflix geht gegen Account-Sharing vor.

Netflix LogoTeilen verboten: Netflix geht gegen Account-Sharing vor und fordert Nutznießer-Streamerinnen u.a. per Popup-Meldung auf, sich ein eigenes Abo zuzulegen. Unbekannt ist derzeit, ob das Vorgehen auf die USA begrenzt ist und wie viele Kundinnen genau betroffen sind. Netflix und anderen Streamingdiensten entgehen durch das Teilen von Accounts zahlreiche Einnahmen.
thestreamable.com via wiwo.de