Basta: Anthony Fauci eröffnet die Baseball-Saison.

Virologen-Wurf: Dem führenden US-Corona-Experten Anthony Fauci wird am Freitag eine besondere Ehre zuteil. Er darf den traditionellen, symbolischen ersten Wurf der neuen Baseball-Saison ausführen. Donald Trump wird das wohl genauso ärgern, wie die "Bild", falls die DFL sich entschließt, dem nachzueifern und Christian Drosten den Ball für die neue Bundesliga-Saison ins Stadion tragen lässt.
spiegel.de

Frauen beschuldigen Fox-News-Moderatoren der sexuellen Belästigung.

Fox News steht vor dem nächsten Sex-Skandal: Zwei Frauen werfen Moderatoren sexuelle Belästigung vor, darunter Tucker Carlson und Sean Hannity. Der dritte Beschuldigte, Korrespondent Ed Henry, ist Anfang des Monats wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung entlassen worden. Fox News sieht die Vorwürfe gegen Carlson und Hannity durch eine eigene Untersuchung widerlegt. Die Frauen klagen seit Montag in New York gegen die Moderatoren.
spiegel.de, guardian.com

Twitter deaktiviert erneut einen Tweet von Trump.

Twitter deaktiviert den Video-Tweet eines Social-Media-Mitarbeiters des Weißen Hauses, den Trump weiterverbreitet hat und der mit einer Coverversion des Songs In the End von Linkin Park unterlegt war. Die Band selbst hat Beschwerde bei Twitter eingereicht. Laut Spiegel.de ist es mindestens der fünfte Urheberrechtsverstoß von Trump oder seinem Team innerhalb weniger Wochen.
spiegel.de

Lidl hat in den USA langsam Erfolg, beobachtet Florian Kolf.

Lidl findet nach Fehlentscheidungen und Stagnation doch noch Zugang zum US-Markt, beobachtet Florian Kolf. Der neue US-Chef Johannes Fieber habe das Scheitern abgewendet, das durch eine Expansion drohte, die "überhastet geplant und schlecht an die Marktbedingungen angepasst war". Fieber setze auf kleinere Läden, die richtigen Standorte, aggressivere Preise und "weniger Schnickschnack". Anders als in Deutschland äußern sich die US-Lidl-Manager auch in sozialen Medien zu gesellschaftlichen Themen.
handelsblatt.com

Trump schaltet Anti-TikTok-Anzeigen auf Facebook und Instagram.

USA: Trump schaltet auf Instagram und Facebook Anzeigen, in denen er die chinesische App beschuldigt, Nutzer*innen "auszuspionieren" und aufruft, eine Petition zum Verbot zu unterzeichnen. Er erwägt, die App in den USA zu verbieten und hat auch Anzeigen gegen Twitter und Snapchat geschaltet. Dort heißt es, die Plattformen versuchten, "den Präsidenten zum Schweigen zu bringen".
businessinsider.com

Lese-Tipp: Jodi Kantor und Megan Twohey über die Weinstein-Recherche.

Lese-Tipp: Der "Spiegel" spricht mit den "NYT"-Reporterinnen Jodi Kantor (Foto) und Megan Twohey, die den Weinstein-Skandal aufgedeckt haben, über die Grenze zwischen Aktivismus und Journalismus und wie sie es geschafft haben, Vertrauen zu betroffenen Schauspieler*innen aufzubauen. Denn vor ihnen hat die Geschichte "niemand je hart gekriegt". In Hollywood habe die Haltung geherrscht, "dass die sprichwörtliche Besetzungscouch Teil der Kultur sei". Kantor sagt, das Aufdecken habe einerseits Veränderungen gebracht, andererseits sorge sie sich weiter um Frauen mit geringem Einkommen wie "die Kellnerin, deren Boss sie begrapscht".
spiegel.de (Paid)

“Michelle Obama Podcast” läuft ab 29. Juli auf Spotify.

Ex-First-Lady Michelle Obama podcastet exklusiv für Spotify. Ab dem 29. Juli erscheint der Michelle Obama Podcast wöchentlich. Darin will sie über die "großen Themen" sprechen, wie sie in einem Teaser zur ersten Staffel ankündigt. Sie werde etwa mit ihrer Mutter, ihrem Bruder, Freund*innen und Kolleg*innen sprechen. Die Folgen werden auch kostenlos abrufbar sein: Firmen wie Salesforce sponsern das Projekt.
theverge.com, faz.net, open.spotify.com (2-Min-Audio)

EuGH kassiert Datenschutz-Abkommen zwischen EU und USA.

Nutzloses Schutzschild: Der EuGH hat das Datenschutz-Abkommen "Privacy Shield" zwischen der EU und den USA für ungültig erklärt. Die von der EU geforderten Standards beim Datentransfer könnten in den USA nicht eingehalten werden. Der EuGH gibt mit diesem Urteil dem Aktivisten Max Schrems recht, der beanstandet, dass Facebook Daten europäischer Nutzer*innen in die USA überträgt, wo sich NSA oder FBI Zugriff darauf verschaffen dürfen. Firmen wie Facebook können Daten von EU-Bürger*innen aber weiter auf Basis von sog. Standardvertragsklauseln in die USA übertragen. Diese sind laut EuGH zulässig.
sueddeutsche.de, heise.de, turi2.de (Background)

Facebook will offizielle Musikvideos veröffentlichen.


Hier spielt die Musik: Facebook will ab August in den USA offiziell lizenzierte Musikvideos veröffentlichen und YouTube damit eindeutige Töne vorträllern, berichtet Techcrunch. Künstler*innen können eine entsprechende, separate Seite mit Musik-Videos selbst anlegen, ab August generiert Facebook diese automatisch, wenn sie es nicht selbst tun. Die Seite kombiniert deren eigene offizielle Videos mit solchen, in denen sie zu sehen sind. Laut Bloomberg hat Facebook Ende 2019 mit Universal Media Group, Sony Music und Warner Music Group über Rechte an Musikvideos verhandelt. Alle drei Plattenfirmen seien an einer Alternative zu YouTube interessiert gewesen. Bisher können Künstler*innen der großen Labels wegen der Lizenzrechte keine vollständigen Musikvideos, sondern nur kurze Vorschau-Clips veröffentlichen.
techcrunch.com

US-Gericht: Enthüllungs-Buch von Trump-Nichte darf erscheinen.

USA: Der Streit um das Enthüllungs-Buch Zu viel und nie genug von Mary Trump, Nichte, und Robert Trump, Bruder des US-Präsidenten, ist gerichtlich entschieden. Das oberste Gericht im US-Bundesstaat New York lässt die Veröffentlichung zu. Der Richter sagt u.a. dass schon so viel über das Buch berichtet worden sei, dass es falsch und zwecklos wäre, die Veröffentlichung zu stoppen.
faz.net

Apple testet das Personal auf Corona und plant bis Ende 2020 mit Home Office.

An apple a day keeps Corona away? US-Techkonzern Apple rechnet erst Ende 2020 mit einer vollständigen Rückkehr in die Büros, zitiert Bloomberg aus einer Videobotschaft der Apple-Personalchefin Deirdre O'Brien an die Belegschaft. Das Virus zwinge das Unternehmen, einige US-Standorte wieder temporär zu schließen. Apple will das Personal im Home Office mit Covid-19-Testkits ausstatten. Der Konzern plant zudem eine schrittweise Rückkehr in "viele" Büros im asiatisch-pazifischen Raum sowie in Europa - je nach "lokalen Bedingungen".

Das Unternehmen will die Belegschaft des US-Hauptquartiers schrittweise zurückkehren lassen - die erste Phase hat bereits begonnen. O'Brien befürchtet angesichts der höheren Online-Nachfrage während der Pandemie teils "erhebliche Wartezeiten" bei Bestellungen. Die Mitarbeiter*innen geschlossener Apple Stores sollen von zu Hause arbeiten und online oder telefonisch Kund*innen beraten.
bloomberg.com (Paid), businessinsider.com

US-Zeitungsgruppe McClatchy geht an Hedge-Fonds.

McClatchy, zweitgrößte Lokalzeitungsgruppe der USA, geht an den Hedge-Fonds Chatham Asset Management - ehemals einer der größten Gläubiger des Konzerns. Der Hedge-Fonds sei als erfolgreicher Bieter aus der vom Insolvenzgericht beaufsichtigten Auktion hervorgegangen, über die gebotene Summe gibt es keine Informationen. McClatchy hatte im Februar Konkurs angemeldet.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Nach Digitalsteuer: USA beschließen Zölle gegen Frankreich.

Digitalsteuer: Die USA wollen zusätzliche Zölle von 25 % auf französische Waren wie Kosmetik oder Handtaschen erheben. Zuvor hatte Frankreichs Regierung eine Digitalsteuer von 3 % beschlossen, die Internetkonzerne wie Facebook trifft. Die US-Maßnahme wird zunächst 180 Tage ausgesetzt, um eine Einigung auszuhandeln.
tagesschau.de

Bloomberg: Facebook denkt über Stopp für Polit-Werbung vor der Wahl nach.

Facebook erwägt, in den Tagen vor der US-Wahl im November keine politischen Anzeigen zu erlauben, berichtet Bloomberg unter Berufung auf Insider. Eine Entscheidung sei jedoch noch nicht getroffen. Facebook ist in Bezug auf politische Werbung bereits mehrfach in die Kritik geraten, etwa weil der Konzern auch Lügen in den Anzeigen zulässt.
bloomberg.com

Amazon weist seine Mitarbeiter*innen an, TikTok zu deinstallieren und rudert dann zurück.


Tiktokt nicht ganz sauber: Amazon ruft am Freitag seine Mitarbeiter*innen in einer Rundmail dazu auf, die App von TikTok zu löschen und führt Sicherheitsrisiken als Grund an. Rund fünf Stunden später rudert der Konzern zurück und erklärt: Die E-Mail sei ein Fehler gewesen. Zuvor hieß es, Angestellte müssten die App von allen Geräten entfernen, von denen sie auf ihre Amazon-E-Mails zugreifen. Wer die App nicht noch am selben Tag entfernt, würde seinen mobilen Zugriff auf Dienstmails verlieren.

Erst vor Kurzen wurde bekannt, das TikTok unter iOS auf Informationen aus der Zwischenablage zugreift. US-Außenminister Mike Pompeo kündigte zu Wochenbeginn zudem an, dass die US-Regierung erwäge, die chinesische App in den USA zu sperren.
nytimes.com, adweek.com, theverge.com

Die Zahl der Corona-Infizierten in Tulsa ist nach Trumps Wahlkampfauftritt gestiegen.

Corona-Wahlparty: In Tulsa melden die Gesundheitsbehörden rund zwei Wochen nach der Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump steigende Corona-Infektionen. In den vergangenen Tagen waren es fast 500 Fälle. Behördenchef Bruce Dart bezeichnet es bei einer Pressekonferenz als „mehr als wahrscheinlich“, dass der Trump-Auftritt und andere Veranstaltungen zu der Zunahme beigetragen haben.
welt.de

US-Justiz sieht Wirecard in einen Millionenbetrug mit Marihuana verwickelt.

Wirecard beschäftigt nun auch die US-Justiz. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, untersuchen die zuständigen Behörden, welche Rolle der Zahlungsdienstleister in einem ca. 100 Mio umfassenden Bankbetrug spielt. Die Justiz ermittelt in dem Fall bereits gegen zwei Personen, die sich mit Zahlungsabwicklern abgesprochen haben sollen, um Banken zu täuschen, damit diese Kreditkartenzahlungen für Marihuana-Produkte bestätigen.
manager-magazin.de, wsj.com (Paid)

Facebook will die Wahlbeteiligung in den USA steigern.


Wahlfänger: Facebook will sich als neutraler Demokratie-Botschafter positionieren und ruft ab morgen alle US-Nutzer*innen im Wahlalter auf, sich zur Stimmabgabe für die Präsidentschaftswahl zu registrieren. Dafür blendet das Netzwerk am Kopf seiner App und Website eine Box mit Informationen ein, wie man sich im jeweiligen Bundesstaat registrieren kann. Wo verfügbar, verlinkt Facebook direkt die entsprechende Website des Bundesstaates. Ein Counter zählt zudem die Nutzer*innen, die sich laut eigener Angebe bereits eingetragen haben. Sie können das zudem ihren Kontakten mitteilen und sie so animieren, es ihnen gleich zu tun. Insgesamt will Facebook 4 Mio US-Bürger*innen zusätzlich zur Wahlurne bringen. Wer keine Wahlwerbung erhalten will, kann diese im "Voting Information Center" deaktivieren.

Mit seiner Positionierung als Demokratie-Botschafter versucht Facebook auch sein zuletzt erneut angekratztes Image aufzubessern. Zahlreiche Werbekunden verzichten derzeit auf Anzeigen bei Facebook, um gegen dessen Umgang mit Hassrede zu protestieren. Facebook-Chef Mark Zuckerberg zeigt sich vom Protest bisher unbeeindruckt und sagt, dass er davon ausgeht, dass die Werbekunden schon bald wieder zurückkehren werden.
theverge.com, businessinsider.de, turi2.de (Background)

Apple sperrt 30 weitere US-Filialen wegen Corona-Pandemie wieder zu.

Apple schließt in den USA wegen der Corona-Pandemie weitere 30 Läden, u.a. in Kalifornien, Louisiana und Nevada. Damit sind nun 77 der insgesamt 271 Apple Stores in den USA nach vorherigen Öffnung wieder dicht. Der Gouverneur von Kalifornien lässt derweil alle Bars wieder schließen sowie in weiten Teilen des Bundesstaats auch Restaurants, Museen und Kinos.
theverge.com, cnet.com (Apple), businessinsider.com (Kalifornien)

Adidas-Personalchefin Karen Parkin tritt nach Rassismus-Vorwürfen zurück.

Adidas: Personalchefin Karen Parkin tritt zurück, Vorstandschef Kasper Rorsted übernimmt ihre Aufgaben interimistisch. Parkin soll auf einer Firmen-Veranstaltung Rassismus als "Lärm", über den nur in den USA diskutiert werde, bezeichnet haben. Teile des US-Teams haben sich über Parkin beschwert, gestreikt und eine Untersuchung gefordert.
faz.net, manager-magazin.de

Zahl des Tages: Anthony Fauci fürchtet 100.000 Covid-19-Fälle täglich.

Zahl des Tages: Bis zu 100.000 Covid19-Infizierte täglich fürchtet US-Virologe Anthony Fauci – bisher sind es mehr als 40.000. In den USA starben bereits mehr als 126.000 Menschen an oder in Verbindung mit Corona – mehr als im Afghanistan-Krieg, im Irak-Krieg, im Korea-Krieg und im Vietnam-Krieg zusammen, errechnet CNN.
tagesspiegel.de (Fauci), cnn.com (Todeszahlen)

Reddit sperrt Gruppe von Trump-Anhängern, Twitch legt Trumps Kanal lahm.

Social Media vs. Trump: Reddit macht die Gruppe "The_Donald" dicht, in der sich mehr als 800.000 Anhänger Trumps - teils rassistisch - austauschen. Die Gruppe habe gegen die Regeln des Forums verstoßen, Moderatoren "einfachste Erwartungen" nicht erfüllt. Die Video-Plattform Twitch legt zeitgleich Trumps eigenen Kanal lahm: Aufgrund beleidigender Kommentare in einem Stream ist der Präsidenten-Account zeitweise suspendiert.
spiegel.de

Lese-Tipp: “Zeit”-Autor Philipp Daum bereist Alaska – virtuell.

Lese-Tipp: Philipp Daum will trotz Corona endlich Alaska bereisen und begibt sich virtuell auf einen Trip quer durch den US-Bundesstaat. Auf Google Street View "fährt" er die Straßen entlang. Einen Abschnitt bestreitet Daum im Flugsimulator, ein Museum besucht er digital. Für die passende Atmosphäre sorgen örtliche Radiosender via Stream und das Zelt im Wohnzimmer.
zeit.de

Trump-Regierung: Twitter und Co sollen gegen “kriminelle” Aufrufe vorgehen.

Sozial-Hilfe: Das US-Heimatschutzministerium ruft Twitter, Facebook, Snap und Co per Brief dazu auf, gegen Beiträge vorzugehen, in denen Nutzer*innen etwa zum Sturz von Statuen aufrufen, meldet die "Washington Post". Obwohl in den USA viele Demonstrationen nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd friedlich abliefen, sieht der Verfasser und Regierungsbeamte Chad Wolf in den Protestlern "gewalttätige Extremisten" und eine "noch nie dagewesene Bedrohung".
washingtonpost.com

Donald Trumps Nichte darf über ihre Familie schreiben.

Buch ohne sieben Siegel: Mary Trump, Nichte des US-Präsidenten, darf über ihre Familie schreiben, entscheidet ein Gericht. Trumps Bruder Robert hat dagegen geklagt, Mary Trump verstoße gegen eine Verschwiegenheitsklausel. Die Psychologin beschreibt in dem Buch, wie ihr Onkel Donald "der Mann wurde, der die Gesundheit der Welt, die wirtschaftliche Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedroht". Es soll Ende Juli erscheinen.
rnd.de, nzz.ch

Jenny Slate und Kristen Bell geben ihre schwarzen Sprechrollen ab.

Stimmt stimmlich nicht: Die weißen US-Schauspielerinnen Jenny Slate und Kristen Bell geben ihre Synchron-Rollen als schwarze Charaktere in "Big Mouth" und "Central Park" ab. Slate begründet: "Schwarze Figuren in Animationsserien sollten von schwarzen Sprechern gespielt werden." Die Schöpfer der Zeichentrickserien entschuldigen sich für die nicht durchdachte Besetzung.
guardian.com

Disney-Parks in Kalifornien öffnen später als geplant.

Disney Logo 150Disney verschiebt die Wiedereröffnung seiner Freizeitparks in Kalifornien auf unbestimmte Zeit. Der geplante Termin am 17. Juli ist Makulatur, weil Kalifornien Richtlinien für die Öffnung frühestens am 4. Juli veröffentlicht. Danach brauche Disney Zeit für die Umsetzung. Die Disney-Parks in Florida sollen am 11. Juli wieder öffnen, die in Shanghai und Hongkong sind bereits offen.
eu.usatoday.com, cnbc.com

HBO Max holt “Vom Winde verweht” mit Disclaimer-Clip zurück ins Programm.

Zurückgeweht: HBO Max holt den Film "Vom Winde verweht" wieder in sein Streaming-Programm. Ein rund vierminütiger Clip soll die Geschehnisse kritisch einordnen und den historischen Kontext präsentieren. Dazu kommt die Aufnahme einer Panel-Diskussion über das "komplizierte Erbe" des umstrittenen Klassikers. Vor rund zwei Wochen hatte HBO den Film wegen seines rassistischen Grundtons in den Giftschrank gestellt.
variety.com, nytimes.com, turi2.de (Background)

Condé Nast setzt Anti-Rassismus-Beratungsausschuss auf redaktionelle Inhalte an.

Conde Nast 150Condé Nast versucht, das Image des Medienunternehmens, das weiße Privilegien zementiert, loszuwerden und will eine Plattform für "neue Stimmen und vielfältige Inhalte" schaffen. Chef Roger Lynch kündigt außerdem einen externen Anti-Rassismus-Beratungsausschuss an, der an der Seite des Redaktionsteams arbeiten soll.
adage.com, turi2.de (Background)

Jeff Bezos kündigt 2 Mrd Dollar schweren Klima-Fonds an.

Amazon will mit einem Klima-Fonds in Höhe von zwei Mrd Dollar Unternehmen und Startups, die nachhaltig wirtschaften, bei ihrem "Übergang zu einer CO2-emissionsfreien Wirtschaft" unterstützen. Der Climate Pledge Fund richtet sich weltweit an Firmen aus den Branchen Transport und Logistik, Energie, Fertigung, Lebensmittel und Landwirtschaft. Amazon hat sich verpflichtet, seine eigenen Emissionen bis 2040 auf Null zu reduzieren.
techcrunch.com

Hollywoodproduzent Steve Bing, 55, ist tot.

Hollywood: Produzent Steve Bing, 55, ist tot. Laut Angaben der Website tmz.com nahm sich Bing aufgrund von Depressionen das Leben. Bekannt wurde Bing vor allem mit seiner 80 Mio Dollar schweren Investition in den Animationsfilm "Der Polarexpress", zudem produzierte er Filme für Martin Scorsese und Warren Beatty. Bing galt außerdem als Freund von Ex-US-Präsident Bill Clinton.
spiegel.de

Haben Sie düstere Gedanken oder fühlen sich in einer vermeintlich ausweglosen Situation? Hier finden Sie Hilfe.

“New York Times” lässt Mitarbeiter*innen bis Januar 2021 im Homeoffice.

New York Times lässt ihre Mitarbeiter*innen bis Januar 2021 im Homeoffice, auch danach ist die Rückkehr ins Verlagsgebäude für Angestellte nicht verpflichtend. Ausgenommen von der Regelung sind nur Mitarbeiter*innen, deren Anwesenheit für die Produktion des Printprodukts unverzichtbar ist sowie Personen, die für Gebäudetechnik und -sicherheit zuständig sind. Ursprünglich wollte die "NYT" bereits im September den normalen Bürobetrieb wieder aufnehmen.
wuv.de

US-Verleger wehren sich mit Bericht gegen Googles Marktdominanz.

US-Verlegerverband News Media Alliance stellt einen 33-seitigen Bericht vor, demzufolge Google Medien zu ungünstigen Inhalte-Deals zwingt. Schuld sei Googles Marktmonopol; der Bericht soll auch bei aktuellen Ermittlungen des Justizministeriums gegen Google helfen. Außerdem erhofft sich die NMA von dem Bericht Einfluss in Washington, wo darüber entschieden wird, ob Nachrichtenproduzenten bessere Bedingungen mit Tech-Plattformen aushandeln können.
pressgazette.co.uk, newsmediaalliance.org (Bericht)