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Meinung: Der VDZ sollte bei seiner Jahrestagung mehr über Zeitschriften reden.

VDZ: Der Zeitschriftenverleger-Verband sollte bei seiner Jahreskonferenz nicht nur Meinungs- und Pressefreiheit diskutieren, schreibt Ulrike Simon. Die meisten Mitglieder seien mit Frauen-, Wohn-, Lifestyle- oder Fernsehschriften am Markt und nicht mit politischen Kommentaren oder Auslandsberichten. Die Tagung hätte mehr Relevanz, wenn sie die brennenden Themen der Mehrzahl der Zeitschriften-Verleger in den Fokus rücke. Dabei müsste sich der Verband nicht minderwertig fühlen, da gerade diese Blätter Milieus erreichten, die von Medien wie "Spiegel" oder "Tagesschau" nicht erreicht würden.
horizont.net

VDZ fordert staatliche Hilfe bei der Zustellung.


Postboten-Bitte: Die Deutschen Zeitschriftenverleger fordern vom Bund Hilfe bei der Zustellung. Weil die Deutsche Post die Preise anzieht und mehr als 90 Prozent der Abo-Auflagen per Post zu den Abonnenten kommen, seien Presseverlage ernsthaft gefährdet. Verbandspräsident Rudolf Thiemann fordert beim VDZ-Treffen "den Fortbestand einer wirtschaftlich verkraftbaren Postzustellung und dies möglichst auch werktäglich und zwar überall, flächendeckend." Die Verleger hoffen auf vergünstigte Zustellung. Die Post hat angekündigt, die Versandpreise für Tages- und Wochentitel 2020 um 3,9 bis 6,9 % zu erhöhen.
tagesspiegel.de, "FAZ", S. 13 (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv (04/2019): VDZ-Präsident Rudolf Thiemann hält Google-Geldregen für keinen Automatismus.

VDZ-Chef Thiemann will G+J, Zeit- und Spiegel-Verlag zurückholen.

VDZ: Präsident Rudolf Thiemann muss, um eine neue und wohl nach Umsatzgrößen verteilte Beitragsstruktur durchzusetzen, den Verband radikal umstrukturieren, schreibt Gregory Lipinski. Dabei würden durch ein Aufrück-Verfahren auch die abtrünnigen Mitglieder Gruner + Jahr, "Spiegel", "Zeit" und die Medweth-Gruppe zurückkehren. Sie sind im Landesverband vertreten, seit 2017 aber nicht mehr im Fachverband Publikumszeitschriften.
meedia.de, turi2.de (Background)

Aus dem turi2.tv-Archiv (04/2019): VDZ-Präsident Rudolf Thiemann hält Google-Geldregen für keinen Automatismus.

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IndieMag-Szene setzt auf Print: Es sind Webdesigner, junge Autorinnen und Redakteure, Podcasterinnen und Projektmanager bei digitalen Think Tanks – die Gründer und Macher von Independent Magazinen. Was treibt die Szene an und wie finanziert sie sich? Und warum setzt sie so überzeugt auf Print?
editorial.media


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Blockchain-Basics: Verlage erhoffen sich mehr Sicherheit, Transparenz und Unmittelbarkeit von der Blockchain. Was genau Blockchain überhaupt ist, wie Medienunternehmen es nutzen können und welche Start-ups Sie in Berlin kennen sollten: die richtigen Antworten auf Ihre Fragen gibt es am 6. November. Hier anmelden.

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VDZ Tech Summit: Sie sind Innovationstreiber, lösungsorientiert & prägen die Zukunft der Branche – bis 4. Oktober können Sie u.a. Sabine Bendiek (Microsoft), Nikša Gopčević (Styria), Trevor Kaufman (Piano), Jean-Paul Schmetz (Hubert Burda Media) und Andy Wilson (Dropbox) mit Early-Bird-Rate live erleben – Jetzt anmelden!

VDZ macht Antje Jungmann zur Kommunikations-Oberbefehlshaberin.

Alles hört auf ihr Kommando: Antje Jungmann dient sich hoch und leitet künftig die Kommunikation des VDZ, bisher war sie Vize-Chefin. Vorgängerin Sandra Pabst verlässt die Verlegerlobby nach drei Monaten wieder – "wegen unterschiedlicher Auffassungen". Jungmann hat ihre Karriere als eine der ersten Offiziersanwärterinnen der Bundeswehr begonnen und bis 2013 als Presseoffizierin der Deutsch-Französischen Brigade gedient.
per Mail, turi2.de (Background)

“Clap”: Der VDZ will seine Landesverbände fusionieren.

VDZ: Der Verlegerverband soll eine neue Struktur bekommen, schreibt "Clap". Die derzeit fünf Landesverbände Nord, Bayern, Südwest, NRW und Berlin-Brandenburg – die jeweils eigene Strukturen haben – sollen mit dem Bundesverband fusionieren und eine einheitliche Beitragsstruktur erhalten. Auf der Delegiertenversammlung am Mittwoch habe lediglich der Verband Berlin-Brandenburg gegen das Vorhaben gestimmt.
clap-club.de

Meinung: Philipp Welte lehnt eine Fusion von VDZ und BDZV ab.

Schöne neue Welte: Burda-Vorstand und VDZ-Vize Philipp Welte spricht sich im Interview mit Ulrike Simon gegen eine Fusion von VDZ und BDZV aus. Kooperationen seien an mancher Stelle sinnvoll, aber die beiden "in sich schon komplexen Gebilde" würden durch eine Fusion keine moderne, schnelle Interessenvertretung. Stattdessen müsse der VDZ durch Reformen einheitlicher hinsichtlich Mitgliedschaft, Leistung und Beitrag werden.
"Horizont" 16/2019, S. 13 (Paid)

Zeitschriften-Branche stagniert – und setzt ihre Hoffnungen auf den Vertrieb.


Digitalvertrieb hui, Werbung pfui: Die deutschen Zeitschriftenverleger erwarten für dieses Jahr einen stabilen Umsatz – aber eine völlig gegensätzliche Entwicklung in den Segmenten. Der Bereich digitale Werbung, E-Commerce und Rubriken soll um 9,6 % wachsen, digitaler Vertrieb um 14,5 %, Events und Corporate Publishing um 3,8 %, geben die Mitglieder des VDZ laut Trend-Umfrage an. Umsätze mit Print-Vertrieb werden um 3,8 % zurückgehen, das Anzeigengeschäft um 4,2 %. Fach- und Publikumsverlage erzielten 2018 zusammen 20,6 Mrd Euro Umsätze – eine Steigerung um mehrere Milliarden, weil Methoden geändert wurden.

Die Hoffnung der Branche liegt auf dem Vertrieb: 4 Mrd Euro setzten Publikumszeitschriften 2018 mit Abos und Einzelverkäufen um – die Zahl hat der VDZ neu und erstmals über IVW-Zahlen hinaus erhoben. Einnahmen aus dem Lesermarkt werden wichtiger, sagt VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer (Foto, links). Einerseits weil das Geschäft mit Print-Anzeigen weg bricht. Andererseits weil digitale Werbedollars hauptsächlich bei Google und Facebook landen. Scherzer hofft auf ein Umdenken der Werbungtreibenden weg von den Plattformen: "Wenn sich das Mindset der Buchenden nicht ändert, sind wir bei 85 bis 90 % in drei Jahren."

Die Zahl der Publikumszeitschriften wächst trotz sinkender Reichweiten der großen Titel immer weiter. 2018 zählte der VDZ 1.625 Magazin-Titel, ein Plus von 38 % verglichen mit 2001. 45 % der Verlage planen auch in diesem Jahr neue, regelmäßig erscheinende Printtitel, 60 % Print-Sonderausgaben. Scherzer glaubt fest an eine analoge Zukunft – selbst Airbnb baue jetzt Hotels und Amazon eröffne Geschäfte. Zudem habe 20 Jahre Medienwandel gezeigt, dass alle Verlage noch da seien: "Ich habe den Eindruck, dass in dieser Branche noch immer Geld verdient wird."
turi2 bei VDZ-Pressekonferenz in Berlin, vdz.de (Mitteilung) vdz.de (PDF-Dokument)

VDZ-Präsident Rudolf Thiemann hält Google-Geldregen für keinen Automatismus.


Dann eben ohne: VDZ-Präsident Rudolf Thiemann lässt den Regenschirm für den großen Geldregen, den sich manche Verlage nun durch das europäische Leistungsschutzrecht erhoffen, noch in der Tasche. Ob Google künftig für jeden Text-Snippit zahle, "das müssen Sie Google fragen, ich weiß das nicht", sagt er im Interview von turi2.tv beim VZB-Mediengipfel in München. Für die Verlage sei entscheidend, ob sie mit den Digital-Konzernen freiwillige Vereinbarungen erzielen, "um einen fairen Anteil an den Werbeeinnahmen zu bekommen, die im Umfeld unserer Inhalte generiert werden". Falls nicht, würden sicher "einige Verlage auch überlegen, dass Reichweite nicht alles ist", sagt Thiemann.

Der Politik wirft Thiemann "Hasenfüßigkeit" vor, wenn Politiker jungen YouTube-Usern im Vorfeld der Europawahl überängstlich versprechen, für die Urheberrechtsreform eine Regelung ohne Upload-Filter zu finden. "Ich halte das für falsch, so zu denken". Angst vor eigenen Inhalten von Google, Apple und Co hat der VDZ-Präsident nicht: "Wettbewerb sind wir gewohnt. Wenn Google und Co eigene Inhalte schaffen, dann müssen wir das zur Kenntnis nehmen, das dürfen sie ja schließlich."
turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube)

Waltraut von Mengden kämpft für Verlage gegen die “Feinde” aus Fernost und Übersee-West.


Chinesen und Amerikaner aufgehorcht: Waltraut von Mengden macht als erste Vorsitzende des Verbands der Zeitschriftenverlage in Bayern Lobbyarbeit bei der Politik. Die Verlage haben "einen gemeinsamen 'Feind' ausfindig gemacht", der "uns leider allen das Leben schwer macht", sagt sie im Interview von turi2.tv beim VZB-Mediengipfel in München und meint Tech-Giganten aus den USA und China. Die hätten durch ihre Monopolstellung "einen ungeheuren Wettbewerbsvorteil". Umso wichtiger sei es für die deutschen Verlage, sich zu vernetzen und der Politik die Macht der Verlage, auch als Wirtschaftsmacht, zu demonstrieren.

Früher war Waltraut von Mengden Geschäftsführerin des MVG Verlags, damals noch Herausgeber der deutschen "Cosmopolitan". Heute ist sie aus dem operativen Verlagsgeschäft weitgehend raus und darüber nicht ganz unglücklich. Sie ist noch an zwei Verlagen beteiligt, u.a. an Inspiring Network von Katarzyna Mol-Wolf, schaut sich das Geschäft aber sonst aus der "Vogelperspektive" an. "Ich freue mich, dass ich nicht mehr so 200 % in diesem operativen Geschäft sein muss", sagt sie. Gerade für kleinere und mittelständischen Verlage sei das Leben "schon sehr hart" geworden.
turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube)

Philipp Welte hält europaweites Urheberrecht für “unausweichlich”.

Urheberrecht: Philipp Welte, Zeitschriften-Vorstand von Burda, schreibt bei "Focus", bei der heutigen Abstimmung im Europaparlament ginge es um nicht weniger als die "Zukunft unserer pluralistischen Demokratie". Welte schimpft auf globale Plattformen und ihre "gewaltige digitale Materialschlacht" und hält europaweites Urheberrecht für "unausweichlich".
focus.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Ich rede mit allen über alles": Philipp Welte reagiert auf Widerstand des Kartellamts.

Europäische Kreativ-Verbände appellieren an EU-Parlament, der Urheber­rechtsreform zuzustimmen.

EU-Urheberrechtsreform: Rund 230 europäische Kreativ-Verbände, darunter VDZ, BDZV, Gema und DJV, machen Lobbyarbeit in Brüssel. In einem gemeinsamen Brief appellieren sie an die Abgeordneten des EU-Parlaments, dem Gesetzesentwurf zuzustimmen. Es sei eine "historische Chance", ein Internet zu schaffen, das "fair und nachhaltig für alle" sei.
vdz.de, djv.de

Sandra Pabst wird Geschäftsführerin Kommunikation beim VDZ.

VDZ beruft Sandra Pabst zur Geschäftsführerin Kommunikation. Sie folgt auf Peter Klotzki, der zum Bundesverband der Freien Berufe (BFB) wechselt, wo er Hauptgeschäftsführer wird. Pabst ist Inhaberin einer eigenen Kommunikationsberatung. Sie war unter anderem stellvertretende Sprecherin von Ilse Aigner, als diese Bundesministerin für Landwirtschaft war. Bis zu Pabsts Dienstantritt im Mai übernimmt Vize Antje Jungmann kommissarisch.
prreport.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Für Stephan Scherzer sind Redakteur und Techniker im Digitalen gleichberechtigt.

Hör-Tipp: "Man muss den Maschinenraum verstehen wollen", sagt Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des VDZ, im Geek-Week-Podcast von Marcus Schuler. Redakteure und Techniker seien im Digitalen gleichberechtigt. Begeistert erzählt Scherzer, wie er in den frühen 1990er Jahren als Chefredakteur der "Mac World" das Layout mit Schere und Kleber durch Desktop-Publishing ersetzt hat.
geek-week.de (45-Min-Audio)

VDZ-Sprecher Peter Klotzki wird Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband der Freien Berufe.


Häuptling der Freien: Peter Klotzki, 54, seit 2009 Kommunikations-Geschäftsführer beim Zeitschriftenverband VDZ, wird Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband der Freien Berufe (BFB). Seinen Nachfolger will der VDZ in Kürze nennen. Klotzki startete als Redakteur beim Bundeswehr-Hörfunk, war von 2004 bis 2009 Pressesprecher des Arbeitsgeberverbands Gesamtmetall und ist FDP-Mitglied. Der BFB hat 41 Mitgliedsverbände und spricht für 5,1 Millionen freiberuflich tätige Rechtsanwälte, Notare, Ärzte, Apotheker und Ingenieure.

Der Wechsel an die Spitze des BFB ist für Kommunikationstalent Klotzki ein schöner Karriereschritt - und für den VDZ ein herber Verlust. Bereits im November hatte Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Print und Digitale Medien, seinen Abschied beim VDZ verkündet. Der Verband steht seit dem Austritt von mehreren Hamburger Verlagen unter Sparzwang.
per Mail, eigene Infos, turi2.de (von Reibnitz)

Mitarbeit: Peter Turi

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Disruptive Start-ups – hier wird Geld ausgegeben!
7.291 Mio US Dollar investierten Venture Capitalists zwischen 2015 & 2017 in Berliner Start-ups. Die Hauptstadt liegt auf Platz 12 des globalen Start-up Rankings des Center for American Entrepreneurship. Die Folge sind Disruption und Innovation für ganze Märkte, wie die Digital Disruptor Tour zeigt.

Zitat: Birgit Schrowange findet Print nachhaltiger als Fernsehen.

"Ich habe für mich festgestellt, dass so eine Zeitschrift nachhaltiger ist als z. B. Fernsehen. Man kann die Zeitschrift immer mal wieder in die Hand nehmen und etwas noch einmal lesen."

Birgit Schrowange sagt im Interview mit dem VDZ-Magazin "Print & More", dass sie sofort "Ja" gesagt habe, als Burda sie zum Magazin-Maskottchen machen wollte. Die TV-Moderatorin selbst liest gerne "Bunte" und "Emotion".
"Print & More" 4/2018, S. 67 (PDF)

Alexander von Reibnitz verlässt den VDZ, wechselt zum Wort & Bild Verlag.


Von Berlin nach Baierbrunn: Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Print und Digitale Medien, verlässt den Verleger-Verband nach 17 Jahren und heuert beim "Apotheken Umschau"-Verlag Wort & Bild an. In Baierbrunn übernimmt von Reibnitz die Geschäftsführung einer Tochterfirma, mit der er die Diversifikation des Verlags vorantreiben soll. Er verantwortet Content Marketing, Zusatz- und Neugeschäfte sowie internationale Projekte, teilt der Verlag mit. Zudem wird er Mitglied der Geschäftsleitung des Wort & Bild Verlags.

Der Verlag erwartet durch die neue Apothekenzeitschrift "My Life" aus dem Hause Burda ab 2019 ungewohnte Konkurrenz, die mit Kampfpreisen in den Markt drängt und um die Gunst der Apotheker und ihrer Kunden buhlt. Von Reibnitz' Nachfolge beim VDZ übernimmt sein bisheriger Vize Lutz Drüge, der bereits seit elf Jahren für den Verband tätig ist.
horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Alexander von Reibnitz beantwortet unseren Video-Fragebogen

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Das waren VDZ Publishers' Summit und Publishers' Night 2018: Im Mood-Video sehen Sie in 90 Sekunden die Highlights vom Kongress der Zeitschriftenverleger und der Nacht der Verleger in Berlin am 5. und 6. November. 900 Teilnehmer aus Verlagen, Politik und Wissenschaft feierten u.a. die Verleihung der Goldenen Victoria an Bundeskanzlerin Merkel. >> zum Video