Bauer tauscht in Australien erneut CEO aus.

Bauer ernennt Brendon Hill (Foto) bei der australischen Verlagstochter zum Geschäftsführer, schreibt "New Business". Er folgt auf Paul Dykzeul, der "in den Ruhestand" geht. Hill ist bereits der sechste CEO, den Bauer seit Eintritt in den australischen Zeitschriftenmarkt 2012 einsetzt. Die Verlagstochter kämpft mit schwächelnden Auflagen und Umsätzen.
new-business.de

"Welt": "Spiegel"-Redakteure sind uneins über Klusmann-Reformen und Relotius-Konsequenzen.


Claas halb leer: Der "Spiegel" kommt angesichts des Relotius-Skandals und des Umbaus zur integrierten Print-Online-Redaktion nicht zur Ruhe, skizziert Per Hinrichs in der "Welt am Sonntag" nach Gesprächen mit "Spiegel"-Mitarbeitern. "Altgedienten Heft-Journalisten" seien Klusmanns "Ton und Tempo" nicht geheuer. Andere lobten Klusmanns "Pragmatismus und Eloquenz".

Der Schock aus dem Fälschungsfall Claas Relotius sei intern noch nicht ausgestanden. Einen "umfassenden Freispruch" für Relotius' Ressortleiter Ullrich Fichtner habe Chefredakteur Steffen Klusmann nach internem Druck wieder kassiert. Dem Buch von Relotius-Enthüller Juan Moreno sehe Klusmann gelassen entgegen: Lieber solle es Moreno schreiben als "irgendein Honk". Gegangen ist nach dem Skandal, außer Relotius, bisher nur einer: Der Dokumentar, der für die Relotius-Faktenchecks zuständig war, ging in den Vorruhestand.
"Welt am Sonntag", S. 34 (Paid), turi2.de (Background)

Mitarbeit: Dirk Stascheit

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Spiegel"-Chef Steffen Klusmann über den Relotius-Skandal (Archiv 12/2018).

Meinung: Bücher sind künftig Werbeträger statt reine Produkte.

Digitalisierung: Bücher sind künftig Werbeträger und Autoren das Produkt, sagt Blogger und Journalist Richard Gutjahr im Buchreport-Interview über die Digitalisierung des Buchmarktes. Die Bindung zu den Nutzern und damit auch die Macht der Autoren wachse durch soziale Medien. Verlage müssten mehr auf Bewegtbild setzen, da der Textkonsum abnehme.
buchreport.de

Egmont macht 2018 rund 1,6 Mrd Euro Umsatz und 190 Mio Euro Gewinn.

Egmont wächst 2018 in Umsatz und Gewinn, sagt der Geschäftsbericht. Die skandinavische Mediengruppe, zu der u.a. Egmont Ehapa mit dem "Lustigen Taschenbuch" gehört, macht rund 1,6 Mrd Euro Umsatz, ein Plus von fast 100 Mio, und 190 Mio Euro Gewinn (Ebitda). Ein Viertel des Wachstums geht auf Sparten zurück, die Egmont gerade neu erschließt, u.a. E-Commerce, Videospiele und Marketingdienstleistungen.
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Aus dem Archiv von turi2.tv: Peter Höpfner über 50 Jahre "Lustiges Taschenbuch" - Keine Print-Krise in Entenhausen.