Wirtschaftsmagazin “Sheconomy” kommt nach Deutschland.

Sheconomy, österreichisches Wirtschaftsmagazin, erscheint am 14. Oktober erstmals auch in Deutschland - zunächst als Test in Bayern. Deutsche Herausgeberin wird die Münchner Kommunikationsexpertin Yvonne Molek. Das Printmagazin will sich "als zentrale Plattform für erfolgreiche Frauen" etablieren. "Sheconomy" erscheint in Österreich seit 2018 vierteljährlich zum Copypreis von 5,90 Euro.
per E-Mail, sheconomy.at (Österreich)

Lese-Tipp: Holger Friedrich ist ein “Systemsprenger” mit Schwäche für Symbolik, schreibt Alexander Osang.

Lese-Tipp: Alexander Osang beschreibt im "Spiegel" Holger Friedrich, Verleger der "Berliner Zeitung", als "Systemsprenger", der in der Berliner Gesellschaft "immer noch nicht" dazugehöre. Friedrich habe eine Schwä­che für Symbolik und Autos, seinen eigenen Worten lausche er hinterher "wie ei­nem Pop­song". Oft spreche Friedrich von Springer-Chef Mathias Döpfner, der für ihn "eine Ori­en­tie­rung in die­sem Ne­bel­meer" zu sein scheint, in dem er seit ei­nem Jahr herumirre. Persönlich getroffen haben sich beide noch nie.
"Spiegel" 41/2020, S. 56 - 63 (Paid)

Hör-Tipp: Die Startup-Kultur hängt nicht vom Tischkicker ab, sagt Stephanie Mair-Huydts.

Hör-Tipp: Startups prägen im Geschäftsleben eine neue Leitkultur, die aber "nicht mit dem Tischkicker getan" ist, sagt Stephanie Mair-Huydts, Geschäftsführerin des Mair-Dumont-Verlages, im SWR1-Podcast. Dass sich seit drei Jahren alle im Verlag duzen, habe Mair-Huydts "aus dem Bauch entschieden". Seitdem beobachtet sie weniger Krawatten und ein "schönes Miteinander".
swr.de (30-Min-Audio)

Verleger Christian Mucha sieht bei RTL eine mangelnde journalistische Sorgfalt.

RTL: Der österreichische Verleger Christian W. Mucha wirft der "Exclusiv"-Redaktion "glatten Wortbruch" vor und fordert Schadenersatz sowie Schmerzensgeld, zitiert DWDL aus einem Leitartikel Muchas im Magazin "Extradienst" sowie aus einem Facebook-Beitrag von Anfang Juli. RTL zeigte Versprecher seiner russischen Ehefrau Ekaterina, sieht die "journalistische Sorgfaltspflicht" aber nicht verletzt.
dwdl.de

Verleger kritisieren die Einstellung des NDR-“Bücherjournals”.

NDR bekommt für die Ankündigung, als Sparmaßnahme das "Bücherjournal" zu streichen, den Unmut von Verlegern zu spüren. Florian Illies von Rowohlt hält es für "naiv zu glauben, man könne ausgerechnet bei der Kultur unbemerkt und schadensfrei" sparen. Thomas Rathnow, CEO der Verlagsgruppe Random House, kritisiert, Kultursendungen seien sicher nicht teuer und das NDR-Programm habe schon aktuell "kein Übermaß an kulturellen Sendungen". Das NDR-"Bücherjournal", gestartet 1965, ist eine der ältesten deutschen Literatursendungen.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Holger Friedrich will sein Investment in den Berliner Verlag nicht mehr als Hobby bezeichnen.

Berliner Verlag: Holger Friedrich, seit 2019 Besitzer des Verlags, sagt im Interview mit "Meedia", dass er in den ersten drei Jahren nicht mit schwarzen Zahlen rechnet. Dennoch sei es ein Fehler gewesen, das Engagement als "Hobby" zu bezeichnen. Die Investition sei sehr wohl unternehmerisch. Seine Imageprobleme zwischen anfänglicher Überhöhung und anschließender Kritik sieht er auch darin begründet, dass in Deutschland nicht differenziert genug auf den Osten geschaut werde.
"Meedia" 18/20, S. 26 (Paid)

Claudia Baumhöver verlässt den dtv.

Deutscher Taschenbuch Verlag und Claudia Baumhöver, die seit 2015 den Verlag führt, gehen getrennte Wege, schreibt buchmarkt.de. Demnach habe es "Differenzen in der Geschäftsleitung" sowie "unterschiedliche Gesellschafterinteressen" gegeben. Stephan Joß, langjähriger Geschäftsführer des zum dtv-Gesellschafterkreis gehörenden Carl Hanser Verlags, übernimmt als Interims-Geschäftsführer.
buchmarkt.de

“Berliner Zeitung”: Matthias Thieme hat nicht “aus persönlichen Gründen” gekündigt.

Berliner Zeitung: Ex-Chefredakteur Matthias Thieme teilt über einen Anwalt mit, die Begründung des Verleger-Paars Friedrich, er habe "aus persönlichen Gründen" gekündigt, treffe nicht zu. Man habe Stillschweigen vereinbart, an das er sich halten wolle, tatsächlich hätten ihn aber "ausschließlich betriebliche Gründe" veranlasst.
horizont.net, turi2.de (Background)

“WamS”: Verlegerpaar Friedrich täuschte die Existenz einer Schweizer GmbH vor.

Mehr Schein als Sein? Silke und Holger Friedrich, Verleger der "Berliner Zeitung", haben in der Schweiz "mehr als vier Jahre lang" die Existenz einer GmbH vorgetäuscht, recherchieren Christian Meier und Uwe Müller für die "Welt am Sonntag". Die Autoren mutmaßen, womöglich habe "das Unternehmerpaar die eigene Bedeutung betonen wollen". Auf ihrer Internetseite haben die Friedrichs demnach von 2015 bis vor wenigen Wochen die fiktive Zürcher Commercial Coordination Swiss verzeichnet, samt Firmenadresse, an der es anscheinend nicht mal einen Briefkasten gab.

Die Firma hat es laut Handelsregisteramt des Kantons Zürich nie gegeben, recherchiert die "WamS". Dem Ehepaar Friedrich könnten nach Schweizer Recht nun strafrechtliche Konsequenzen drohen. Eine Bitte um Stellungnahme habe der Medienanwalt des Verlegerpaares abgelehnt, schreibt die Zeitung.
"Welt am Sonntag", S. 30 (Paid)

Lese-Tipp: Ulrike Simon analysiert Augsteins Gespräch mit den Friedrichs.

Lese-Tipp: Ulrike Simon analysiert das Gespräch des Verleger-Ehepaars Friedrich mit Jakob Augstein – beide antworteten "wahlweise gar nicht, trotzig oder ausweichend" auf die Fragen des "Freitag"-Verlegers. Sie erweckten den Eindruck, Journalisten seien respektlos, empathiefrei und unfair. Davon abgesehen sei es schwer gewesen, den Thesen der Friedrichs zu folgen, so Simon – der rote Faden des Gesprächs sei "die Opferrolle, die sich das Paar zuschreibt, um dieselbe umgehend zu dementieren" gewesen.
horizont.net, radioseins.de (Teil-Aufzeichnung des Gesprächs)

Verleger rechnen ab 2025 mit Wachstum durch das Digitale.

Digitalerlöse werden ab 2025 die Rückgänge in Print kompensieren können, glaubt eine Mehrheit von 54 % der Befragten in der Trendumfrage der Zeitungsbranche, die die Unternehmensberatung Schickler im Auftrag des BDZV durchgeführt hat. Die Befragten planen zudem, den Anteil kostenpflichtiger Beiträge von 31 % auf 51 % zu erhöhen und stärker auf Newsletter zu setzen.
wuv.de

Meinung: Verleger müssen Mehrwertsteuer-Senkung besser nutzen.

Verleger verschlafen, die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 % für elektronische Medien zu nutzen, kritisiert Jochen Kalka. Sie hätten Jahre Zeit gehabt, sich darauf vorzubereiten und dennoch hole keiner " adhoc seine Pläne aus der Schreibtischschublade". Kalka fordert, das veraltete Vertriebsmodell auszusortieren und "bei null" anzufangen, mit der geringeren Besteuerung als "Rückenwind".
onetoone.de, turi2.de (Background)

Bundestag beschließt die reduzierte Umsatzsteuer auch für digitale Presseprodukte.

Mehrwertsteuer: Der Bundestag beschließt einen ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % auch für Apps, Webseiten sowie Datenbankangebote mit Büchern, Zeitungen und Zeitschriften, meldet der VDZ. Die steuerliche Gleichbehandlung von elektronischen und gedruckten Presseprodukten war im Regierungsentwurf zunächst nicht vorgesehen.
horizont.net, presseportal.de

Philipp Keel will mit Mehrheit am Diogenes-Verlag deren Unabhängigkeit sichern.

Diogenes-Verlag: Philipp Keel (Foto), Sohn des Diogenes-Gründers Daniel Keel, spricht im "FAZ"-Interview über seinen Kampf um die Mehrheit am Schweizer Verlag. Nach dem Tod von Rudolf Bettschart, Ex-Geschäftspartner des Verlaggründers, wollte Philipp Keel die Anteile übernehmen, um die Unabhängigkeit des Verlages zu sichern.
"FAZ", S. 9 (Paid)

Zitat: Philipp Welte sagt, Verleger müssten Schmerzen ertragen.

"Ein Verleger muss Risiken nehmen, Schmerzen ertragen und dabei jeden Tag glücklich sein, weil die Journalisten, die für ihn arbeiten, ihn jeden Tag mit einer Wundertüte von neuen Themen überraschen."

Burda-Vorstand Philipp Welte erklärt bei "Phoenix persönlich" den Unterschied zwischen einem Unternehmer und einem Verleger und plädiert für starke Verleger-Persönlichkeiten.
phoenix.de (30-Min-Video)

Zahl des Tages: Verleger befürchten 6,9 % höhere Paketpreise.

Zahl des Tages: Um 6,9 % könnten die Paketpreise für Geschäftskunden 2020 steigen, befürchtet der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger. Die Deutsche Post lässt bisher offen, wie hoch die Preissteigerung tatsächlich ausfällt. Die "Preisspirale" gefährde "die Existenz der Zeitschriftenpresse", wetttern die Verleger.
"FAZ", S. 13 (Paid)

Wir graturilieren: Elisabeth Raabe wird 80.


Wir graturilieren: Elisabeth Raabe, Verlegerin bei Edition Momente, früher Arche Verlag, wird heute 80 Jahre alt. Als literarische Schatzsucherin seit fast 50 Jahren im Geschäft, gibt sie ihr bekanntestes Verlagswerk, den "Literatur Kalender" bereits im 35. Jahr heraus. Ihren Geburtstag feiert Raabe "in privatem Rahmen mit all den treuen Begleitern durch die Lebensjahre".

Ihr größter verlegerischer Erfolg im vergangenen Jahr war, als das Kochbuch für die kleine alte Frau der 92-jährigen Autorin Sybil Gräfin Schönfeldt im Buchhandel zu laufen begann und auf der Bestellerliste landete. Fürs kommende Jahr wünscht Raabe sich inspirierende Gespräche, begeisterte Kalender-Leser und Gesundheit. Sie selbst liest gerade Karl Jaspers Leben als Grenzsituation. Eine Biographie in Briefen. Über Gratulationen freut sich Raabe auf allen Wegen, z.B. per E-Mail.

China setzt kritische Verleger aus Hongkong unter Druck.

China: Verleger aus Hongkong, die z.B. Tagebücher von Zeitzeugen und Biografien von in Ungnade Gefallenen verkaufen, geben immer häufiger auf, beobachtet Friederike Böge. Fünf Jahre hätten gereicht, um den "anarchischen, kritischen" Honkonger Buchmarkt ausbluten zu lassen. Kunden vom Festland fürchten Gepäckkontrollen, der Pekinger Flughafen konfisziert Tausende Bücher. Die Regierung überwacht Buchsendungen und übt Druck auf die Druckereien aus. Die drei chinesischen Großverlage bieten keine politische Literatur an.
"FAS", S. 5 (Paid)

turi2 edition #8: Markus Dohle über Bertelsmanns Bestseller.


I’m a Bertelsman in New York: Er stammt aus dem Sauerland und hat es zur Nr. 1 beim weltgrößten Buchverlag geschafft – Markus Dohle steht auf dem Gipfel des Erfolgs. Dort hat ihn Tatjana Kerschbaumer besucht und mit ihm für die turi2 edition #8 über Erfolg und Misserfolg gesprochen. Das ganze Interview ist jetzt im kostenlosen Blätter-PDF der “turi2 edition #8” lesbar. Im Erfolgs-Videofragebogen verrät Dohle, dass er früher gerne Lehrer geworden wäre. Weiterlesen…

Google weist die Mrd-Forderung der VG Media zurück.


Keine Mille für Verleger: Google hält die Forderungen der VG Media für "haltlose Gedankenspiele", schreibt Heise. Auch die EU-Urheberrechtsreform ändere daran nichts. Die VG Media fordert 1,24 Mrd Euro von Google, für die künftige Inanspruchnahme von Presseerzeugnissen aller EU-Verleger bis 2024. Laut Heise denkt der Suchriese seinerseits über eine Art "Gegenrechnung" der Mio frei monetarisierbarer Klicks nach.
heise.de, turi2.de (Background)

Philipp Welte hält europaweites Urheberrecht für “unausweichlich”.

Urheberrecht: Philipp Welte, Zeitschriften-Vorstand von Burda, schreibt bei "Focus", bei der heutigen Abstimmung im Europaparlament ginge es um nicht weniger als die "Zukunft unserer pluralistischen Demokratie". Welte schimpft auf globale Plattformen und ihre "gewaltige digitale Materialschlacht" und hält europaweites Urheberrecht für "unausweichlich".
focus.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Ich rede mit allen über alles": Philipp Welte reagiert auf Widerstand des Kartellamts.

Zitat: “Verwerter” ist nur rechtlich ein guter Begriff, sagt Verleger Jonathan Beck.

"'Verwerter' klingt, als verdienten wir uns mit den Werken naiver Autoren eine goldene Nase, weshalb es dem 'freien Internet' obliegt, die Autoren und ihre Werke aus unserem Joch zu holen."

Jonathan Beck, Leiter des C.-H.-Beck-Verlags, sagt im Urheberrechtsreform-Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", Verleger kümmerten sich für Autoren "eben auch um vieles, was mit Geld und rechtlichen Aspekten" zu tun habe.
"Süddeutsche Zeitung", S. 9 (Paid)

turi2 edition #7: Stephanie Mair-Huydts im Porträt.


Out of Ostfildern: Die abenteuerlustige Verlegerfamilie Mair hat den Markt für Reiseführer erobert – MairDumont verlegt jeden zweiten Reiseführer, der in Deutschland gekauft wird. Verlegerin Stephanie Mair-Huydts erzählt Tatjana Kerschbaumer für die turi2 edition 7, warum sie alles anders macht als ihr Opa, ihr Geschäft nicht 14 Tage Urlaub ist, sondern die Vorfreude darauf und wie sie mit Marken wie Marco Polo, Baedeker und Dumont verschiedene reiselustige Zielgruppen bedient. Weiterlesen …

Verleger Peter Holzmann ist gestorben.

Peter Holzmann ist tot. Der Seniorverleger der Holzmann Medien ist am 11. November mit 82 Jahren gestorben. Den Verlag, der damals Hans Holzmann Verlag hieß, hat er schon mit 25 Jahren übernommen. Flaggschiff des Verlages ist die "Deutsche Handwerks Zeitung", dazu kommen 14 weitere Zeitschriften zu Handwerk, Hotellerie, Gesundheitswirtschaft und Hightech. (Foto: Rohde Fotografie)
holzmann-medien.de

Lese-Tipp: Thomas Ganske will seinen Verlag nicht “verzwergen”.

Lese-Tipp: Verleger Thomas Ganske spricht mit der "Wirtschaftswoche" offen über das schwierige Geschäft in kriselnden Printzeiten. Er kämpft mit stetig schrumpfenden Umsätzen, sein Sohn mit dem Überführen des Verlags ins digitale Zeitalter. "Gezielt verzwergen" will Ganske den Verlag nicht. Kritiker werfen ihm vor, Führungskräfte zu vergraulen, nicht loslassen zu können und das Geld gut laufender Geschäftsbereiche in marode zu stecken. Ganske will weitermachen, jedes Jahr mindestens ein neues Magazin auf den Markt bringen und in der Buchsparte die Abhängigkeit vom Bestsellergeschäft verringern.
"Wirtschaftswoche" 43/2018, S. 58 (Paid)

Zitat: Verlegersein ist laut Thomas Ganske eher kein Goldgräbertum.

"Wenn man nur das wirtschaftliche Ergebnis bewertet, dann ist man falsch in unserem Genre."

Verleger Thomas Ganske sagt der "Wirtschaftswoche", er bereue "Tempo" und "Woche" nicht – beide Titel waren sehr beliebt, verschlangen aber Mio. Ganskes Blickwinkel: Er habe mit ihnen "das Zeitungslesen und Zeitungsmachen verändert".
"Wirtschaftswoche" 43/2018, S. 58 (Paid)

fragebogen2: Klaus Krammer.


fragebogen2: Klaus Krammer hat auf seine Mutter gehört. Der Chef des Krammer-Verlags und Sprecher der Deutschen Fachpresse entschied sich für die solide Ingenieur-Ausbildung – und gibt nun Medien für Ingenieure raus. Das erfolgreiche Verlagsgeschäft finanziert Krammers große Leidenschaft: seine Segelyacht im Mittelmeer, schwärmt er im Video-Fragebogen. Und offenbart seine große Schwäche: die Schlamperei. Sein Schreibtisch gleiche einem Trümmerhaufen und werde alle zwei Monate mit der Schubkarre aufgeräumt.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Fachpresse-Sprecher Klaus Krammer im Antritts-Interview.

“Seid Unternehmer, nicht Verleger”: Fachpresse-Sprecher Klaus Krammer im Antritts-Interview.


Frisches vom Fach: Die Deutsche Fachpresse wählt Klaus Krammer zu ihrem neuen Sprecher. Im Interview für "Horizont" und turi2.tv sagt Krammer, er wolle den Unternehmer aus den Verlegern heraus kitzeln. Sein Düsseldorfer Haus macht Medien für Sanitärtechniker, Schweißer und Zimmerleute – und erreicht schon heute die meisten Kontakte über Videos.

Krammer, der das Familien-Unternehmen in dritter Generation führt, ist neuen Technologien gegenüber aufgeschlossen: Beim Krammer Verlag schreibt Software einfache Texte und entlastet Redakteure. Der Fachpresse will er künftig mit einem "Technologie-Hub" unter die Arme greifen: Darin soll der Verband Fachleute für diverse Innovationen vernetzen.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Klambt sieht weitere Zukäufe als Option.

Klambt kann sich die Übernahme weiterer Print-Titel vorstellen, sagt Klambt-Verleger
Lars Rose. Denkbar sei auch der Kauf von Titeln, bei denen den Großverlagen die wirtschaftliche Vision fehle. Neugründungen in den "Massenmärkten", in denen Klambt unterwegs ist, seien jedoch schwierig oder sogar zum Scheitern verurteilt. Verlagskooperationen seien bei einem gemeinsamen Papiereinkauf oder Alternativen zur Zustellung per Deutsche Post sehr sinnvoll.
"Horizont" 18/2018, S. 16 (Paid)

Verleger Wilhelm Sandmann ist tot.

Wilhelm Sandmann ist tot. Der Verleger und frühere BDZV-Präsident ist am Dienstag mit 86 Jahren gestorben. Sandmanns Karriere begann als Schriftsetzer, später arbeitete er u.a. für Springer, 1975 wurde er Geschäftsführer bei Madsack. Von 1984 bis 1995 war er Verleger der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" und der "Neuen Presse", danach Aufsichtsratschef. Ab 1992 war Sandmann acht Jahre BDZV-Präsident.
presseportal.de

BDZV protestiert gegen mehr Online-Texte für ARD und ZDF.

Zeitungsverleger haben Angst, dass ARD und ZDF im Netz mit dem Segen der Politik noch mehr statt weniger Text bringen könnten. Anlass dafür ist laut BDZV ein neuer Textvorschlag für den Telemedienauftrag, der momentan in den Staatskanzleien kursiere und nach Angaben des Verlegerverbands "sehr viel mehr und deutlich hervorgehobene Textbeiträge" erlaube. Der BDZV hält die Regelung für "medienpolitisch nicht tragbar" und appelliert an die Bundesländer, dem Text nicht zuzustimmen.
bdzv.de

Wir graturilieren: Katarzyna Mol-Wolf wird 44.


Wir graturilieren: Katarzyna Mol-Wolf, Verlegerin und Emotion-Chefin, feiert heute ihren 44. Geburtstag. Im vergangenen Lebensjahr hat sie ihren Verlag "fit für die Zukunft gemacht" und freut sich über den "erfolgreichen Neustart" mit der Angelique-Kerber-Ausgabe. Privat hat sie nach einem Umzug einen Ruhepol im neuen Zuhause gefunden.

Mit "Emotion" will Katarzyna Mol-Wolf sich weiterhin für Gleichberechtigung von Frauen einsetzen und dabei mit Enthusiasmus viele neue Leserinnen mitreißen. Den Geburtstag verbringt sie mittags im Büro mit Kolleginnen und Kollegen bei Pasta und Cremant, abends zu Hause mit Familie und Freunden. Gratulationen sind auf allen Wegen willkommen, u.a. per Mail - Hauptsache, sie sind "ohne Altersnennung".

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Testosteron ist nicht der beste Ratgeber": Julia Becker und Katarzyna Mol-Wolf im Doppel-Interview.