Wiedervorlage: Das wichtigste vom Wochenende – Jennifer Morgan, Alexander Kekulé, Franziska Giffey.


Wiedervorlage: Das wichtigste vom Wochenende für alle Meinungsmacher*innen, die es verpasst haben:

Jen ohne Fortune: Jennifer Morgan, ehemalige SAP-Co-Chefin, ist an falschen Schwerpunkten und einem "Young Boys Club" aus der Gegend von Walldorf gescheitert. Zu diesem Ergebnis kommt Tech-Redakteurin Eva Müller, nachdem sie fürs "manager magazin" bei SAP recherchiert und mit CEO Christian Klein gesprochen hat.
turi2.de, manager-magazin.de (Paid)


Medialer Antikörper: "Die Kampagne der 'Bild'-Zeitung ist sehr, sehr tendenziös", sagt Forscher Alexander Kekulé im "FAZ"-Podcast. Diesen Umgang mit Christian Drosten wolle er in keinem Fall unterstützen. Kekulé hält außerdem fest, der "Tagesspiegel" habe ihn mit der Forderung, Drosten solle seine Studie zurückziehen, falsch zitiert
weiterlesen auf turi2.de, faz.net (Paid)


Frauenförderung: Familienministerin Franziska Giffey will Corona-Staatshilfen an "Maßnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit" knüpfen, sagt sie der "Bild am Sonntag". Unternehmen sollten sich für finanzielle Hilfen "im Gegenzug" z.B. dafür einsetzen, Löhne anzugleichen oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken.
bild.de (Paid)


Krisen-Logistik: "Wenn die zweite Welle kommt, sind wir heute deutlich besser vorbereitet." Im Video-Interview von turi2.tv sagt Monika Schaller, dass Deutsche Post und DHL aus der Corona-Krise viel gelernt haben. Vor allem die Bedeutung der Logistik habe sich gezeigt, sagt die Leiterin der Unternehmenskommunikation.
turi2.de, turi2.tv (7-Min-Video auf YouTube)


Mein Homescreen: Enita Ramaj, Chefin der Bauer-Portale Cosmopolitan.de, Madame.de und Männersache.de, findet sich im Home Office ganz gut zurecht, da sie vor ihrer Zeit bei Bauer selbstständig war. Jedoch fehlt dabei der Arbeitsweg mit dem Rad, auf dem sie sich normalerweise über Spotify beschallen und inspirieren lässt.
turi2.de

Wiedervorlage: Das wichtigste aus KW 22/20 – Christian Drosten, Bild, Twitter.


Wiedervorlage: Was in der Kalenderwoche 22 wichtig war – für alle Meinungsmacher*innen, die es verpasst haben:

Wer zieht schneller? "Bild" verdirbt es sich mit der Wissenschafts-Community: Die Zeitung nimmt mehrere Anläufe, den Virologen Christian Drosten als Schlamper vorzuführen. Doch keiner der von Springers Boulevard-Haubitze zitierten Forscher will mit dem Blatt etwas zu tun haben. Nun soll sich sogar Verlegerin Friede Springer über "Kampagnenjournalismus" beschwert haben. "Bild"-Chef Julian Reichelt fordert Drosten zum (Rede-)Duell und beschwert sich via "Spiegel" u.a. über den "Spiegel" und "Heiligenverehrung in den Medien".


Twitter-Gewitter: Donald Trump ist überhaupt nicht erfreut, dass Twitter offensichtliche Lügen des US-Präsidenten als solche nun auch kennzeichnet. Per Dekret will er soziale Medien im Allgemeinen und seinen Lieblingsdienst im Speziellen an die kurze Leine nehmen.


Wochen-Ende: Die "FAZ" macht ihre "FAZ Woche" dicht. So richtig rund lief es für das Wochen-Magazin der Frankfurter zuletzt ohnehin nicht – Corona gibt ihr nun den Rest. "FAZ"-Geschäftsführer Thomas Lindner sagt, das Konzept sei "schlicht ein paar Jahre zu spät in den Markt" gekommen.


Dating auf Distanz ist in Zeiten der Kontakt-Beschränkungen richtig en vogue, sagt Parship-Chef Tim Schiffers im Video-Interview mit turi2.tv. Kurzarbeit ist für die ProSiebenSat.1-Tochter daher kein Thema, Home Office dagegen schon – aber bitte nicht als Dauerzustand, findet Schiffers.


Echte Pionier-Leistungen haben ihren Preis: Bei Media Pioneer von Gabor Steingart einen deutlich höheren als bisher bekannt. Bis zu 100.000 Euro dürfen echten Fans investieren und das Medien-Schiff dafür u.a. einmalig zum Party-Boot umfunktionieren. Wir wünschen Mast- und Schotbruch.


Außerdem: Funke entlässt den Großteil seiner Programm-Redaktion in Hamburg. +++ Springer steigt im Bieter-Kampf um Ebay-Kleinanzeigen aus. +++ Focus geht unter die True-Crime-Macher. +++ Amazon zeigt noch mehr Bundesliga-Spiele. +++ Altkanzler Schröder macht als Podcaster und bei Insta von sich reden.

Wiedervorlage: Das wichtigste vom Wochenende – Laura Karasek, Gabor Steingart, Yoram Roth.


Wiedervorlage: Das wichtigste vom Wochenende für alle Meinungsmacher*innen, die es verpasst haben:

Gute Seiten, schlechte Seiten: Moderatorin Laura Karasek spricht bei turi2.tv über Emanzipation in Zeiten von Corona. "Wir fallen zurück in so ein 50er-Jahre-Ding", befürchtet sie, wenn Männer weiter ihre Termine wahrnehmen und ihren Frauen die Kinder überlassen. Außerdem geht's um Unterhaltung in schwerer Zeit und Solidarität auf Instagram.
turi2.tv (17-Min-Video auf YouTube)


Juristischer Ärger für Gabor Steingart: Der kostenpflichtige Newsletter "Hauptstadt-Briefing" verletzt womöglich die Markenrechte von Detlef Prinz, der seit zwei Jahrzehnten sonntags den gedruckten Hauptstadtbrief als Beilage der "Berliner Morgenpost" herausgibt. Gegen eine einstweilige Verfügung will Steingart Widerspruch einlegen.
turi2.de, horizont.net (Paid)


Wieder unterwegs: Flixbus fährt den Fernbus-Betrieb ab Donnerstag wieder hoch – zunächst mit rund 50 Haltepunkten, darunter Berlin, Frankfurt am Main und Weimar. Auch die Lufthansa will ab Mitte Juni wieder häufiger abheben. Laut "Bild am Sonntag" stehen 20 Urlaubsziele auf dem Flugplan.
manager-magazin.de (Flixbus), bild.de (Lufthansa)


Corona-Schleudern: Auf einen baptistischen Gottesdienst in Frankfurt am Main gehen 40 Infektionen in umliegenden Landkreisen zurück. In einem Restaurant im Landkreis Leer haben sich sieben Menschen mit dem Virus infiziert.
fr.de (Frankfurt), ndr.de (Leer)


Mein Homescreen: Yoram Roth, Fotokünstler und Mit-Eigentümer der Stadtmagazine "Zitty" und "Tip Berlin", zeigt bei turi2 seinen Homescreen. Tagsüber testet er eine neue Foto-App für "Tip", nachts produziert er Techno-Tracks.
turi2.de

Wiedervorlage: Das Wichtigste aus KW 21/20 – Lufthansa, Bundesliga, Bahamas-Leaks.


Wiedervorlage: Was in der Kalenderwoche 21 wichtig war – für alle Meinungsmacher*innen, die es verpasst haben oder vertiefen wollen:

Lufthansa ist gerettet. Nein! Doch! Ohhh! Erst hieß es, Politik und Airline hätten sich geeinigt: Der Bund steigt mit bis zu 25 % + eine Aktie bei der Airline ein – nun wird noch weiter verhandelt. Die Idee der Politik, die Kranich-Airline solle alle bestellten Airbus-Flugzeuge trotz Krise tatsächlich abnehmen, kommt bei der Lufthansa nicht so gut an.
turi2.de


Der Ball rollt wieder in der Fußball-Bundesliga und neuerdings auch bei Amazon Prime. Der Streaming-Dienst sichert sich einen Teil der Online-Rechte und zeigt nun schon in der zweiten Woche dieselben Spiele wie Dazn. Grund ist die Kündigung des Sublizenz-Gebers Discovery.
turi2.de


Einen Doppelpass in die Steuer-Oase hat in den 1980ern Uwe Seeler gespielt. Der Kult-Kicker hat auf den Bahamas jahrelang eine Briefkastenfirma betrieben, sagen Unterlagen, die dem "Spiegel" zugespielt wurden. Er ist nicht der einzige mutmaßliche Steuer-Sünder.
turi2.de


Besser essen, gerade in Corona-Zeiten haben sich die Lebensmittel-Liebhaber von Edeka und der Verlag Burda auf die Fahnen geschrieben. Im Video-Interview von turi2.tv erklärt Burda-Managerin Nina Winter, dass das Online-Angebot eatbetter.de mehr sein will als eine Rezeptseite.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)


Außerdem: Bei Volkswagen verunglückt eine Insta-Werbung. +++ Das "Grundgesetz-Magazin" von Oliver Wurm komm zurück an den Kiosk. +++ Christian Drosten ist der in den Medien am häufigsten zitierte Virologe. +++ Die "Lindenstraße" ist museumsreif.