Xing-Nutzer*innen suchen seit Corona auch ungekündigt häufiger nach einem neuen Job.

Vertrauensverlust durch Corona: Im Juni suchen deutlich mehr Deutsche aktiv nach einem neuen Job als vor Corona, ergibt eine Umfrage von Xing unter seinen Nutzer*innen. Nun sind es 43 % der Befragten, vor Corona waren es lediglich 11 %, obwohl 61 % einen Neustart in der Krise als schwierig bezeichnen. Grund dafür, dass dennoch gesucht wird, könnte vor allem Vertrauensverlust sein: 29 % der Befragten geben an, ihren Arbeitgeber nun kritischer zu sehen als vor Corona.
horizont.net

Wie geht’s der Arbeitswelt, Astrid Maier?


Eiszeit in der Wirtschaft: "Der Arbeitsmarkt ist im Moment eingefroren und der Wirtschaft fröstelt es." Im turi2.tv-Interview erklärt Xing-Chefredakteurin Astrid Maier wie es in der Corona-Krise um die Arbeitswelt bestellt ist. Nach der Krise werde es wieder Fachkräftemangel geben, da er auf "strukturellen Problemen, die mit der Krise nichts zu tun haben" basiert, wie z.B. dem demografischen Wandel oder der Digitalisierung. Der eingefrorene Markt werde nach der Krise wieder auftauen.

Für das Arbeiten nach der Krise erwartet Astrid Maier eine gesunde Mischung: Führungskräfte würden derzeit erfahren, dass sie nicht die Kontrolle verlieren, wenn Mitarbeiter*innen im Home Office arbeiten. Auf der anderen Seite falle den Mitarbeitenden selbst auf, "dass sie vielleicht produktiver sind, aber es auch genießen, mit Kolleg*innen einen Kaffee zu trinken". So werde "das Beste aus zwei Welten" zusammenkommen und "wir viel mehr darauf achten, das zu tun, was wir wirklich im Leben tun wollen".
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

“taz”: Maik Koltermann wird “Mopo”-Chefredakteur, Arist von Harpe Verlagsleiter.


Ausgewechselt: Digital-Unternehmer und Neu-Verleger Arist von Harpe wechselt die Führung der "Hamburger Morgenpost" aus, schreibt die "taz" – Chefredakteur Frank Niggemeier, Vize Alexander Krug und Verlagsleiterin Susan Molzow verlassen demnach die Zeitung. Von Harpe selbst werde Verlagsleiter und habe Ex-Vize-Chefredakteur Maik Koltermann als Chefredakteur zurück zur "Mopo" geholt. Koltermann sei 2019 gegangen, weil er bei Dumont keine Rückendeckung für seine Strategie des Print-Qualitätsjournalismus erhalten habe. In der Redaktion regiert laut "taz" aktuell "verhaltener Optimismus". Von Harpe hat angekündigt, die Printausgabe als "Herzstück" zu betrachten.
taz.de, turi2.de (Background)

Arist von Harpe übernimmt die “Hamburger Morgenpost” von DuMont.


Morgenstund hat Gold im Mund: Xing-Manager Arist von Harpe übernimmt das Boulevardblatt von DuMont, berichtet Ulrike Simon. Von Harpe wolle den Titel "neu aufstellen und ihm eine langfristige Perspektive geben", schreibt der Verlag. Neu-Verleger von Harpe erwirbt nicht nur Printtitel und Mopo.de, sondern auch den Medienvermarkter Hamburg First , die Corporate Publishing Agentur DuMont Media sowie die Beteiligung an Radio Hamburg. Über den Kaufpreis haben beiden Parteien Stillschweigen vereinbar. Die "taz" berichtet jedoch von einem negativen Kaufpreis, wonach von Harpe eine "Mitgift in einstelliger Mio-Höhe" erhalte. Die Belegschaft soll größtenteils übernommen werden, in Chefredaktion und Geschäftsführung könnte es aber zu einem Stühlerücken kommen, schreibt die "taz" weiter.

Arist von Harpe ist Geschäftsführer von Xing Marketing Solutions, zuvor war er in gleicher Position bei der Adtech-Firma Facelift, die inzwischen zu 75 % DuMont gehört. DuMont habe mit dem Verkauf der "Hamburger Morgenpost" den Prüfprozess seiner Regionalmedien abgeschlossen. Zuvor mussten bereits Berliner Verlag und "Mitteldeutschen Zeitung" das Portfolio verlassen. DuMont wolle sich nun auf seine Marken "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" konzentrieren.
horizont.net, dumont.de, taz.de, turi2.de (Background)

Xing will ab 2020 auf Display-Werbung verzichten.

Xing will ab 2020 nur noch Video- und Native-Werbung anbieten und auf Display-Ads verzichten, schreibt Roland Pimpl. Dazu sollen Native-Formate künftig nicht nur auf der Startseite, sondern auch in den News-, Kontakt- sowie Mitteilungsseiten des Karrierenetzwerkes erscheinen. Bereits seit Anfang 2019 reduziere Xing den Anteil der Display-Werbung zugunsten von Native-Formaten.
horizont.net

Zitat: Thomas Vollmoeller beerdigt das Jobanzeigen-Geschäft.

"Der ganze Stellenmarkt ist ein Auslaufmodell. Für mich ist das Thema klassische Stellenanzeige ein Geschäft von vorgestern."

Xing-Chef Thomas Vollmoeller glaubt an einen fundamentalen Wandel im Recruitment – und dass Springer mit Kleinanzeigen-Portalen auf riskantem Kurs ist.
omr.podigee.io (59-Min-Audio)

Weiteres Zitat:

"Ich bin über den Prozess informiert gewesen, aber wir waren nicht bereit, das Boot zu zahlen."

Thomas Vollmoeller deutet an, dass auch er unter Umständen bereit gewesen wäre, bei Gabor Steingart zu investieren.

Aus dem Archiv von turi2.tv: Der Stammtischbruder - Thomas Vollmoeller im Porträt.

Berufe mit Zukunft von A-Z: X wie Xing-Digital-Kommunikatorin – Lisa Nölting.


Veteranin unter 30: Lisa Nölting, Partner Relationship Managerin beim Karriere-Netzwerk Xing, organisiert die jährlich stattfindende Konferenz New Work Experience mit, verhandelt mit Sponsoren und kümmert sich um Kontakte zu Influencern. Für die turi2 edition #8 erklärt sie Markus Trantow, wie sie sich ihren Job “selbst zusammengeschneidert” hat. Lesen Sie das ganze Porträt über Lisa Nölting hier als Online-Text oder hier im kostenlosen E-Paper des Buchs und klicken Sie hier den Videofragebogen.

Xing holt Astrid Maier als Chefredakteurin.

Xing holt Astrid Maier, 44, als Chefredakteurin. Sie übernimmt bei Burdas Berufs-Plattform die Redaktion mit insgesamt 14 Mitarbeitern von Jennifer Lachman, die als Digitalchefin zum "manager magazin" wechselt. "FTD"-Veteranin Astrid Maier war für die Handelsblatt-Gruppe zuletzt Chefreporterin und Produktentwicklerin bei Miriam Meckels digitaler Weiterbildungs-Marke Ada.
per Mail, turi2.de (Background)

Xing streitet mit Softwarefirma um die Markenrechte am Begriff “New Work”.

Xing streitet mit der Firma GK Software um den Begriff "New Work", berichtet die "FAZ". Burdas Karriere-Netzwerk will seine Aktivitäten unter das Dach der Holding New Work SE stellen. Im August 2018, wenige Wochen vor Xing, hat GK Software den Schutz der Wortmarke "Newwork Software" beantragt und fordert Unterlassung. Xing will den Begriff nur in bestimmter Schreibweise und grafischer Darstellung schützen. Im Herbst landet der Fall vor Gericht - sollte es nicht vorher zu einer gütlichen Lösung kommen.
"FAZ", S. 22 (Paid), turi2.de (Background)

Google startet Jobsuche-Funktion in Deutschland.


Wer nach Jobs googelt, bekommt Angebote künftig sehr präsent in einer blauen Box – Anzeigen vom Springer-Portal Stepstone sind nicht dabei. (Foto: Jens Twiehaus)

Gehalt voller googeln: Google bietet deutschen Nutzern ab heute eine Stellensuche-Funktion – und wird damit schlagartig zum wohl wichtigsten Online-Stellenmarkt. Wer nach mehr Gehalt oder einfach einem neuen Job sucht, bekommt Ausschreibungen mehrerer hundert Stellenmarkt-Websites in einer Übersicht innerhalb der Google-Suche. Als Partner sind viele Verlage dabei, etwa Burda mit Xing, Funke mit Absolventa, die "FAZ"-, "Zeit"- und "Süddeutsche"-Stellenmärkte. Nicht dabei ist die Bundesagentur für Arbeit. Auch die Springer-Jobbörse Stepstone fehlt, weil Springer selbst eine starke Position im Online-Jobmarkt hat.

Nutzer der Job-Funktion können speziell in ihrem Umkreis suchen, Ergebnisse speichern und sich E-Mail-Alerts einrichten. Über Filter können Jobsuchende auch nach Teilzeit, Ausbildungen oder Praktika suchen, außerdem bestimmte Arbeitgeber auswählen. Google-Manager Nick Zakrasek verspricht, die Reihenfolge der Ergebnisse gemäß Relevanz zu gestalten – und Unternehmen oder Portalen kein besseres Ranking zu verkaufen. Über den Suchergebnissen tauchen aber die klassischen Google-Anzeigen auf – wer nach "Redakteur Berlin" sucht, sieht etwa eine Anzeige vom Springer-Portal Stepstone.

Die Einführung der Google-Jobsuche wird neue Diskussionen über Marktmacht und kartellrechtliche Fragen auslösen. Mit der neuen Funktion könnte Google zur ersten Anlaufstelle für Jobsuchende werden und andere Portale in den Schatten stellen. Rechtsanwalt Thomas Höppner, bereits an einem Kartellverfahren vor der EU-Kommission beteiligt, kann sich eine ähnlichen Entwicklung wie bei Google Shopping vorstellen. Hier bündelte Google zunächst Angebote und integrierte immer mehr Funktion bis zur kompletten Abwicklung des Kaufs. Xing-Manager Jens Stief hingegen hofft, mithilfe von Google den Xing-Stellenmarkt bekannter zu machen.
turi2 bei Google-Pk in Berlin, germany.googleblog.com, recruiting.xing.com (Stief), focus.de (Höppner)

Xing-Studie: Marketer, PRler und Designer verdienen wenig.

Pinke-Pinke: In der Kommunikationsbranche gibts schlechte Löhne, sagt eine Studie von Xing. Das durchschnittliche Jahresgehalt für Marketer, PRler und Designer betrage 54.730 Euro brutto. Nur Erzieher und die Tourismus-Manager bekommen in dem von Xing untersuchten Berufe-Spektrum weniger Gehalt. Wer sich lieber eine goldene Nasen verdienen will, sollte sich in den Branchen Immobilien, Pharma und Medizintechnik oder Versicherungen umsehen.
horizont.net

Xing kauft die IT-Jobplattform Honeypot für 22 Mio Euro.

Xing übernimmt Honeypot, eine Job-Plattform für IT-Fachkräfte. Das Business-Netzwerk mit Burda als Mehrheitseigner zahlt für die Berliner Firma 22 Mio Euro. Sollte Honeypot innerhalb der nächsten drei Jahre "ambitionierte operative Ziele" erreichen, erhöht sich der Kaufpreis um Earn-out-Zahlungen von bis zu 35 Mio Euro. Es ist die bisher größte Übernahme von Xing.
pressebox.de

Wir graturilieren: Thomas Schmidt-Broer wird 49.


Wir graturilieren: Thomas Schmidt-Broer, Principal Content und Publisher Partnerships bei Xing, feiert heute seinen 49. Geburtstag am Lago di Como alleine mit seiner Frau Angela. Ohne die Kinder wollen sie bei Weißwein und Pasta die Frühlingssonne und den Blick auf den See genießen. Das Beste am abgelaufenen Jahr war der für den Norden außergewöhnlich lange und warme Sommer mit "schwimmen in und SUP auf der Schlei beim Wochenendhaus, Radfahren und eine schier nicht enden wollende Obsternte".

Privat stehen im kommenden Jahr die Einschulung des zweiten Sohnes Lucas sowie die Prüfung für einen Bootsführerschein an. Beruflich arbeitet Thomas Schmidt-Broer an der Internationalisierung von Xing News mit neuen Verlagspartnern wie Bloomberg und "The Economist". Glückwünsche und Bestellungen für Schlei-Marmelade aus der sommerlichen Obsternte von 2018 erreichen ihn mit Smileys via Xing oder über Facebook und WhatsApp.

Das “manager magazin” holt Jennifer Lachman als Digitalchefin.

manager magazin holt Jennifer Lachman als Digitalchefin. In der neu geschaffenen Position soll sie die Website des Magazins leiten und auch an größeren Projekten der gesamten Spiegel-Gruppe mitwirken. Lachman kommt von Xing, wo sie als Chefredakteurin tätig war.
per Mail

Aus dem Archiv von turi2.tv: Jennifer Lachman beantwortet den turi2.tv-Fragebogen (04/2017)

Daniela Hinrichs im Unterwegs-Fragebogen.


Kleine Geschenke: Daniela Hinrichs hat als PR-Chefin und Ex-Frau von Lars Hinrichs das Karriere-Netzwerk Xing mit aufgebaut, heute reist sie als Kunstberaterin um die Welt. Im Unterwegs-Fragebogen zur turi2 edition #7 verrät sie, dass sie immer Gastgeschenke im Gepäck hat. Als ihre prägendste Station nennt Hinrichs ihre Kindheit in der DDR, "einem Land, das es nicht mehr gibt".
turi2.tv (2-Min-Video)

Xing SE heißt künftig New Work SE.

Xing SE, Holding hinter dem Business-Netzwerk, benennt sich um und heißt nun New Work SE. Der neue Name spiegelt die veränderte Strategie wider, schreibt t3n: Es geht nicht mehr nur um das Berufsportal, sondern dank Zukäufen und Neugründungen eben um New Work allgemein, u.a. mit dem Magazin "Spielraum", der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu und Konferenzen. Die Namen dieser Töchter bleiben.
t3n.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Der Stammtischbruder - Thomas Vollmoeller im Porträt.

Wir graturilieren: Jennifer Lachman wird 37.


Wir graturilieren: Jennifer Lachman, Redaktionsleiterin bei Xing, wird 37. Ihren Geburtstag verbringt sie, "da Mitte November traditionell wenig Resturlaub über ist" tagsüber im Büro. Am Abend geht es im kleinen Kreis in die Lieblings-Cocktail-Bar in Hamburg. Im zurückliegenden Jahr freute sich Lachman beruflich über ein gewachsenes Team und privat vor allem über ihre Reisen nach Kuwait und Island. 2019 soll die lang geplante Afrika-Reise endlich Wirklichkeit werden.

Gratulationen sind wenig überraschend vor allem via Xing willkommen, zumal das Netzwerk selbst auch bald Geburtstag feiert – den 15. Aber auch via E-Mail erreichen Glückwünsche ihr Ziel.

Aus dem Archiv von turi2.tv: fragebogen2: Jennifer Lachman.

Zitat: Xing-Chef Thomas Vollmoeller kündigt im “Handelsblatt” seinen Rückzug 2020 an.

"Wenn ich 60 Jahre alt bin, muss ich kein Unternehmen mehr führen, in dem die Mitarbeiter im Schnitt 32 Jahre alt sind."

Xing-Chef Thomas Vollmoeller kündigt im "Handelsblatt"-Interview seinen Rückzug 2020 an - er sei aber eingeladen, nach einer "Abkühlungszeit" anschließend in den Aufsichtsrat zu wechseln.
"Handelsblatt", S. 16-17 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Der Stammtischbruder - Thomas Vollmoeller im Porträt.

Angela Broer wechselt von der Zeit Akademie zu Xing.

Networking: Angela Broer, 45, bisher Geschäftsführerin der Zeit Akademie, wechselt zu Xing, wo sie als Senior Vice President die Angebote für Coaching und Training führen soll. Bei der "Zeit" folgt ihr Birthe Kretschmer, 37. Sie kommt Territory, wo sie als Leiterin Publishing Management unter anderem das Etat der Deutschen Bahn betreut hat.
zeit-verlagsgruppe.de, de.marketscreener.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Zeit Akademie: Die Zukunft der Bildung ist digital.

Xing steigert im 1. Halbjahr Umsatz, Gewinn und Mitgliederzahl.

Xing wächst im 1. Halbjahr 2018 um knapp 1 Mio auf 14,4 Mio Mitglieder. Davon sind 1 Mio zahlende Premium-Mitglieder. Der Umsatz des Businss-Netzwerks ist um 28 % auf 110 Mio Euro gestiegen, den größten Anteil trägt das Firmen-Geschäft bei: Der Umsatz mit E-Recruiting wuchs um 41 % auf 49,8 Mio Euro. Der Gesamtgewinn steigt auf 33,4 Mio Euro, ein Plus von 18 %.
handelsblatt.com, corporate.xing.com

Xing zählt mehr als 14 Mio Nut­zer im deutschsprachigen Raum, schreibt die “FAZ”.

Xing wächst auf mehr als 14 Mio Nut­zer im deutschsprachigen Raum, schreibt die "FAZ". Davon zahlen rund 1 Mio Mitglieder einen monatlichen Beitrag für Premium-Funktionen. Im Oktober meldete Burdas Business-Netzwerk noch 13 Mio Nutzer. Konkurrent LinkedIn soll im deutschsprachigen Raum 11 Mio Mitglieder haben.
"FAZ", S. 20 (Paid), turi2.de (Background)

turi2 edition6: Der Stammtischbruder – Xing-Chef Thomas Vollmoeller im Porträt.


Analoge Verlängerung: Seit 2012 führt Thomas Vollmoeller das Karriere-Netzwerk Xing, ganz ohne IT-Stallgeruch. Obwohl Chef eines Online-Netzwerks, setzt er konsequent auf die Verlängerung der digitalen in die analoge Welt: "Der letztendliche Proof of Concept kommt dadurch, dass sich die Menschen hinterher nicht nur online, sondern auch offline vernetzen", sagt Vollmoeller im Video-Feature von turi2.tv.

Dieser Gedanke zieht sich durch die Xing-Strategie: Für die Nutzer gibt es u.a. Offline-Events, für die Mitarbeiter wöchentliche Company-Meetings, in denen der Chef die Zufriedenheit der Mitarbeiter erkundet.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

In der turi2 edition Netze beschreibt Markus Trantow, wie Thomas Vollmoller das frühere Startup Xing zum Milliarden-Konzern gemacht hat. "Der beste Job meines Lebens", sagt Vollmoeller selbst über seinen Posten.

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Xing will sein Stellenportal mit einer neuen Kampagne bekannter machen.


Eine Frage der Einstellung: Xing startet eine Werbekampagne im TV, im Radio, Online und in den Social-Media-Kanälen, die den portaleigenen Stellenmarkt bekannter machen soll. Die verantwortlichen Agenturen sind Pushh und Zwhy aus Hamburg. Die Nutzer verbinden das Karriereportal bisher nicht genügend mit der Suche nach Stellen, sagt Marketing Director Jan Kowalsky. Das Kampagnen-Budget liegt im "niedrigen einstelligen Millionenbetrag", schreibt wuv.de. Die Kampagne zeigt Menschen, die eigentlich ganz anders arbeiten wollen. Durch die Übernahme des Arbeitgeber-Bewertungsportals Kununu können Nutzer bei Xings Stellenmarkt gezielt nach Faktoren wie Home-Office-Angeboten filtern.
wuv.de

Wir graturilieren: Lars Hinrichs wird 41.


Wir graturilieren: Lars Hinrichs, Gründer von Xing, feiert heute seinen 41. Geburtstag. Er freut sich besonders, dass der erste Bauabschnitt seines Smart-Home-Appartementhauses Apartimentum in Hamburg fertig und voll vermietet ist. Beim Blick auf sein Konto betrübt ihn nur, dass dort zu wenig Bitcoins lagern. Bei xbAV, einer Tech-Firma für betriebliche Altersversorgung, hat Hinrichs den Vorsitz des Aufsichtsrats übernommen und wünscht sich mehr Unternehmer in Deutschland, "die nicht groß, sondern weltweit denken und gründen".

Nach gerade einmal vier Firmen, die er bisher gegründet hat, fange bei ihm gerade wieder das Kribbeln an: "Ich will auch wieder was starten", verrät er. Ein paar Ideen gebe es schon. Zuvor feiert Lars Hinrich seinen Geburtstag zu Hause mit sehr guten Freunden im kleinsten Kreise. Über Gratulationen freut er sich auf allen Social-Media-Wegen, am liebsten aber über persönliche E-Mails.

Seiten von Welt.de und Xing laden am schnellsten.

Welt.de ist das schnellste Newsangebot - zumindest was die Ladezeit der Seite angeht, sagt der Cloud-Service-Entwickler Baqend. Demnach ist die Seite nach einer halben Sekunde geladen, die erste "bedeutende Einheit" zeigt sich bereits nach 365 Millisekunden. Ähnlich schnell ist auch Xing. Spiegel Online und Bild.de brauchen mit 2,5 Sekunden rund fünfmal so lange, Focus Online lädt sogar 5 Sekunden.
onlinemarketing.de

Xing will einen Paid-Content-Newsletter versenden und sein Angebot ausweiten.

Xing erreicht 5 Mio Nutzer mit seinen Themen des Tages und versendet aktuell 25 Branchen-Newsletter, die teilweise Bezahlartikel von Zeit Akademie, Springer Professional und anderen Anbietern enthalten, schreibt Thomas Schmidt-Broer. Er verantwortet die Medienpartnerschaften und plant einen eigenen Newsletter für Paid-Content. Der Durchschnittspreis für Bezahl-Artikel liegt bei rund 2,80 Euro, Karrierethemen und Servicebeiträge mit konkreten Tipps verkaufen sich am besten. Fast 75 % der News-Plus-Nutzer sind Männer.
wuv.de

Xing gewinnt so viele neue Nutzer wie noch nie in einem 1. Halbjahr.


Erfolgsxing: Burdas Business-Netzwerk Xing behauptet sich in seiner Rolle als einzig relevantes Netzwerk mit deutschen Wurzeln. Im 1. Halbjahr 2017 hat Xing rund 1 Mio neue Nutzer gewonnen, so viele wie noch nie in den ersten sechs Monaten eines Jahres. Von den insgesamt 12,5 Mio Nutzern sind 970.000 zahlende Mitglieder. Der Umsatz ist um 22 % auf 86 Mio Euro gestiegen, der Gewinn um 19 % auf 13 Mio Euro. Bis 2020 peilt Xing-Chef Thomas Vollmoeller (Foto) 300 Mio Umsatz bei 100 Mio Euro Gewinn an, sagt er dem "Handelsblatt".

Wachstumschancen sieht er vor allem bei Stellenanzeigen und dem Offline-Geschäft. Dabei will Xing vom Know-How seines Zukaufs Internations profitieren, einem Netzwerk für Expats. Denkbar seien Firmen-Pakete für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter ins Ausland schicken. Kernmarkt von Xing bleibt der deutschsprachige Raum: "Das Berufsleben ist für die allermeisten Menschen eine lokale Angelegenheit", sagt Vollmoeller. Der US-Konkurrent LinkedIn ist mit einer halben Milliarde Mitglieder weltweit rund 40-mal so groß wie Xing. Im deutschsprachigen Raum hat Burda aber mit 12,5 Mio zu 9 Mio Mitgliedern die Nase vorn.
wiwo.de, handelsblatt.com

Xing übernimmt Auslandsarbeiter-Portal Internations.

Xing kauft weiter zu, um sich international aufzustellen. Die Burda-Tochter übernimmt für rund 10 Mio Euro Internations, nach eigenen Angaben das größte Netzwerk für im Ausland tätige Berufstätige. Internations hat rund 2,7 Mio Mitglieder in 390 Städten weltweit. 2016 hatte das Netzwerk zudem auf etwa 50.000 Offline-Events 1,5 Mio Teilnehmer. Erst vor wenigen Tagen hat Xing das Recruiting-Startup Prescreen übernommen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)