Xing holt Astrid Maier als Chefredakteurin.

Xing holt Astrid Maier, 44, als Chefredakteurin. Sie übernimmt bei Burdas Berufs-Plattform die Redaktion mit insgesamt 14 Mitarbeitern von Jennifer Lachman, die als Digitalchefin zum "manager magazin" wechselt. "FTD"-Veteranin Astrid Maier war für die Handelsblatt-Gruppe zuletzt Chefreporterin und Produktentwicklerin bei Miriam Meckels digitaler Weiterbildungs-Marke Ada.
per Mail, turi2.de (Background)

Xing streitet mit Softwarefirma um die Markenrechte am Begriff "New Work".

Xing streitet mit der Firma GK Software um den Begriff "New Work", berichtet die "FAZ". Burdas Karriere-Netzwerk will seine Aktivitäten unter das Dach der Holding New Work SE stellen. Im August 2018, wenige Wochen vor Xing, hat GK Software den Schutz der Wortmarke "Newwork Software" beantragt und fordert Unterlassung. Xing will den Begriff nur in bestimmter Schreibweise und grafischer Darstellung schützen. Im Herbst landet der Fall vor Gericht - sollte es nicht vorher zu einer gütlichen Lösung kommen.
"FAZ", S. 22 (Paid), turi2.de (Background)

Google startet Jobsuche-Funktion in Deutschland.


Wer nach Jobs googelt, bekommt Angebote künftig sehr präsent in einer blauen Box – Anzeigen vom Springer-Portal Stepstone sind nicht dabei. (Foto: Jens Twiehaus)

Gehalt voller googeln: Google bietet deutschen Nutzern ab heute eine Stellensuche-Funktion – und wird damit schlagartig zum wohl wichtigsten Online-Stellenmarkt. Wer nach mehr Gehalt oder einfach einem neuen Job sucht, bekommt Ausschreibungen mehrerer hundert Stellenmarkt-Websites in einer Übersicht innerhalb der Google-Suche. Als Partner sind viele Verlage dabei, etwa Burda mit Xing, Funke mit Absolventa, die "FAZ"-, "Zeit"- und "Süddeutsche"-Stellenmärkte. Nicht dabei ist die Bundesagentur für Arbeit. Auch die Springer-Jobbörse Stepstone fehlt, weil Springer selbst eine starke Position im Online-Jobmarkt hat.

Nutzer der Job-Funktion können speziell in ihrem Umkreis suchen, Ergebnisse speichern und sich E-Mail-Alerts einrichten. Über Filter können Jobsuchende auch nach Teilzeit, Ausbildungen oder Praktika suchen, außerdem bestimmte Arbeitgeber auswählen. Google-Manager Nick Zakrasek verspricht, die Reihenfolge der Ergebnisse gemäß Relevanz zu gestalten – und Unternehmen oder Portalen kein besseres Ranking zu verkaufen. Über den Suchergebnissen tauchen aber die klassischen Google-Anzeigen auf – wer nach "Redakteur Berlin" sucht, sieht etwa eine Anzeige vom Springer-Portal Stepstone.

Die Einführung der Google-Jobsuche wird neue Diskussionen über Marktmacht und kartellrechtliche Fragen auslösen. Mit der neuen Funktion könnte Google zur ersten Anlaufstelle für Jobsuchende werden und andere Portale in den Schatten stellen. Rechtsanwalt Thomas Höppner, bereits an einem Kartellverfahren vor der EU-Kommission beteiligt, kann sich eine ähnlichen Entwicklung wie bei Google Shopping vorstellen. Hier bündelte Google zunächst Angebote und integrierte immer mehr Funktion bis zur kompletten Abwicklung des Kaufs. Xing-Manager Jens Stief hingegen hofft, mithilfe von Google den Xing-Stellenmarkt bekannter zu machen.
turi2 bei Google-Pk in Berlin, germany.googleblog.com, recruiting.xing.com (Stief), focus.de (Höppner)

Xing-Studie: Marketer, PRler und Designer verdienen wenig.

Pinke-Pinke: In der Kommunikationsbranche gibts schlechte Löhne, sagt eine Studie von Xing. Das durchschnittliche Jahresgehalt für Marketer, PRler und Designer betrage 54.730 Euro brutto. Nur Erzieher und die Tourismus-Manager bekommen in dem von Xing untersuchten Berufe-Spektrum weniger Gehalt. Wer sich lieber eine goldene Nasen verdienen will, sollte sich in den Branchen Immobilien, Pharma und Medizintechnik oder Versicherungen umsehen.
horizont.net

Berufe mit Zukunft: X wie Xing-Digital-Kommunikatorin – Lisa Nölting.


Veteranin unter 30: Lisa Nölting, Partner Relationship Managerin bei Xing, organisiert die jährlich stattfindende Konferenz New Work Experience mit, verhandelt mit Sponsoren und kümmert sich um Kontakte zu Influencern. Für die turi2 edition #8 erzählt sie Markus Trantow, weshalb sie Xing als Arbeitgeber schon so lange treu ist und wie sie sich ihren Job "selbst zusammengeschneidert" hat. Lesen Sie das ganze Porträt von Xing-Digital-Kommunikatorin Lisa Nölting hier als Online-Text oder hier im freien PDF des Buchs und klicken Sie hier den Videofragebogen.

Xing kauft die IT-Jobplattform Honeypot für 22 Mio Euro.

Xing übernimmt Honeypot, eine Job-Plattform für IT-Fachkräfte. Das Business-Netzwerk mit Burda als Mehrheitseigner zahlt für die Berliner Firma 22 Mio Euro. Sollte Honeypot innerhalb der nächsten drei Jahre "ambitionierte operative Ziele" erreichen, erhöht sich der Kaufpreis um Earn-out-Zahlungen von bis zu 35 Mio Euro. Es ist die bisher größte Übernahme von Xing.
pressebox.de

Wir graturilieren: Thomas Schmidt-Broer wird 49.


Wir graturilieren: Thomas Schmidt-Broer, Principal Content und Publisher Partnerships bei Xing, feiert heute seinen 49. Geburtstag am Lago di Como alleine mit seiner Frau Angela. Ohne die Kinder wollen sie bei Weißwein und Pasta die Frühlingssonne und den Blick auf den See genießen. Das Beste am abgelaufenen Jahr war der für den Norden außergewöhnlich lange und warme Sommer mit "schwimmen in und SUP auf der Schlei beim Wochenendhaus, Radfahren und eine schier nicht enden wollende Obsternte".

Privat stehen im kommenden Jahr die Einschulung des zweiten Sohnes Lucas sowie die Prüfung für einen Bootsführerschein an. Beruflich arbeitet Thomas Schmidt-Broer an der Internationalisierung von Xing News mit neuen Verlagspartnern wie Bloomberg und "The Economist". Glückwünsche und Bestellungen für Schlei-Marmelade aus der sommerlichen Obsternte von 2018 erreichen ihn mit Smileys via Xing oder über Facebook und WhatsApp.

Daniela Hinrichs im Unterwegs-Fragebogen.


Kleine Geschenke: Daniela Hinrichs hat als PR-Chefin und Ex-Frau von Lars Hinrichs das Karriere-Netzwerk Xing mit aufgebaut, heute reist sie als Kunstberaterin um die Welt. Im Unterwegs-Fragebogen zur turi2 edition #7 verrät sie, dass sie immer Gastgeschenke im Gepäck hat. Als ihre prägendste Station nennt Hinrichs ihre Kindheit in der DDR, "einem Land, das es nicht mehr gibt".
turi2.tv (2-Min-Video)

Xing SE heißt künftig New Work SE.

Xing SE, Holding hinter dem Business-Netzwerk, benennt sich um und heißt nun New Work SE. Der neue Name spiegelt die veränderte Strategie wider, schreibt t3n: Es geht nicht mehr nur um das Berufsportal, sondern dank Zukäufen und Neugründungen eben um New Work allgemein, u.a. mit dem Magazin "Spielraum", der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu und Konferenzen. Die Namen dieser Töchter bleiben.
t3n.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Der Stammtischbruder - Thomas Vollmoeller im Porträt.

Wir graturilieren: Jennifer Lachman wird 37.


Wir graturilieren: Jennifer Lachman, Redaktionsleiterin bei Xing, wird 37. Ihren Geburtstag verbringt sie, "da Mitte November traditionell wenig Resturlaub über ist" tagsüber im Büro. Am Abend geht es im kleinen Kreis in die Lieblings-Cocktail-Bar in Hamburg. Im zurückliegenden Jahr freute sich Lachman beruflich über ein gewachsenes Team und privat vor allem über ihre Reisen nach Kuwait und Island. 2019 soll die lang geplante Afrika-Reise endlich Wirklichkeit werden.

Gratulationen sind wenig überraschend vor allem via Xing willkommen, zumal das Netzwerk selbst auch bald Geburtstag feiert – den 15. Aber auch via E-Mail erreichen Glückwünsche ihr Ziel.

Aus dem Archiv von turi2.tv: fragebogen2: Jennifer Lachman.

Zitat: Xing-Chef Thomas Vollmoeller kündigt im "Handelsblatt" seinen Rückzug 2020 an.

"Wenn ich 60 Jahre alt bin, muss ich kein Unternehmen mehr führen, in dem die Mitarbeiter im Schnitt 32 Jahre alt sind."

Xing-Chef Thomas Vollmoeller kündigt im "Handelsblatt"-Interview seinen Rückzug 2020 an - er sei aber eingeladen, nach einer "Abkühlungszeit" anschließend in den Aufsichtsrat zu wechseln.
"Handelsblatt", S. 16-17 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Der Stammtischbruder - Thomas Vollmoeller im Porträt.

Angela Broer wechselt von der Zeit Akademie zu Xing.

Networking: Angela Broer, 45, bisher Geschäftsführerin der Zeit Akademie, wechselt zu Xing, wo sie als Senior Vice President die Angebote für Coaching und Training führen soll. Bei der "Zeit" folgt ihr Birthe Kretschmer, 37. Sie kommt Territory, wo sie als Leiterin Publishing Management unter anderem das Etat der Deutschen Bahn betreut hat.
zeit-verlagsgruppe.de, de.marketscreener.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Zeit Akademie: Die Zukunft der Bildung ist digital.

Xing steigert im 1. Halbjahr Umsatz, Gewinn und Mitgliederzahl.

Xing wächst im 1. Halbjahr 2018 um knapp 1 Mio auf 14,4 Mio Mitglieder. Davon sind 1 Mio zahlende Premium-Mitglieder. Der Umsatz des Businss-Netzwerks ist um 28 % auf 110 Mio Euro gestiegen, den größten Anteil trägt das Firmen-Geschäft bei: Der Umsatz mit E-Recruiting wuchs um 41 % auf 49,8 Mio Euro. Der Gesamtgewinn steigt auf 33,4 Mio Euro, ein Plus von 18 %.
handelsblatt.com, corporate.xing.com

Xing zählt mehr als 14 Mio Nut­zer im deutschsprachigen Raum, schreibt die "FAZ".

Xing wächst auf mehr als 14 Mio Nut­zer im deutschsprachigen Raum, schreibt die "FAZ". Davon zahlen rund 1 Mio Mitglieder einen monatlichen Beitrag für Premium-Funktionen. Im Oktober meldete Burdas Business-Netzwerk noch 13 Mio Nutzer. Konkurrent LinkedIn soll im deutschsprachigen Raum 11 Mio Mitglieder haben.
"FAZ", S. 20 (Paid), turi2.de (Background)

turi2 edition6: Der Stammtischbruder – Xing-Chef Thomas Vollmoeller im Porträt.


Analoge Verlängerung: Seit 2012 führt Thomas Vollmoeller das Karriere-Netzwerk Xing, ganz ohne IT-Stallgeruch. Obwohl Chef eines Online-Netzwerks, setzt er konsequent auf die Verlängerung der digitalen in die analoge Welt: "Der letztendliche Proof of Concept kommt dadurch, dass sich die Menschen hinterher nicht nur online, sondern auch offline vernetzen", sagt Vollmoeller im Video-Feature von turi2.tv.

Dieser Gedanke zieht sich durch die Xing-Strategie: Für die Nutzer gibt es u.a. Offline-Events, für die Mitarbeiter wöchentliche Company-Meetings, in denen der Chef die Zufriedenheit der Mitarbeiter erkundet.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

In der turi2 edition Netze beschreibt Markus Trantow, wie Thomas Vollmoller das frühere Startup Xing zum Milliarden-Konzern gemacht hat. "Der beste Job meines Lebens", sagt Vollmoeller selbst über seinen Posten.

Lesen Sie die #6 jetzt gratis – direkt hier im Browser als E-Paper. Oder bestellen Sie das Buch hier für 20 Euro.

Xing will sein Stellenportal mit einer neuen Kampagne bekannter machen.


Eine Frage der Einstellung: Xing startet eine Werbekampagne im TV, im Radio, Online und in den Social-Media-Kanälen, die den portaleigenen Stellenmarkt bekannter machen soll. Die verantwortlichen Agenturen sind Pushh und Zwhy aus Hamburg. Die Nutzer verbinden das Karriereportal bisher nicht genügend mit der Suche nach Stellen, sagt Marketing Director Jan Kowalsky. Das Kampagnen-Budget liegt im "niedrigen einstelligen Millionenbetrag", schreibt wuv.de. Die Kampagne zeigt Menschen, die eigentlich ganz anders arbeiten wollen. Durch die Übernahme des Arbeitgeber-Bewertungsportals Kununu können Nutzer bei Xings Stellenmarkt gezielt nach Faktoren wie Home-Office-Angeboten filtern.
wuv.de

Wir graturilieren: Lars Hinrichs wird 41.


Wir graturilieren: Lars Hinrichs, Gründer von Xing, feiert heute seinen 41. Geburtstag. Er freut sich besonders, dass der erste Bauabschnitt seines Smart-Home-Appartementhauses Apartimentum in Hamburg fertig und voll vermietet ist. Beim Blick auf sein Konto betrübt ihn nur, dass dort zu wenig Bitcoins lagern. Bei xbAV, einer Tech-Firma für betriebliche Altersversorgung, hat Hinrichs den Vorsitz des Aufsichtsrats übernommen und wünscht sich mehr Unternehmer in Deutschland, "die nicht groß, sondern weltweit denken und gründen".

Nach gerade einmal vier Firmen, die er bisher gegründet hat, fange bei ihm gerade wieder das Kribbeln an: "Ich will auch wieder was starten", verrät er. Ein paar Ideen gebe es schon. Zuvor feiert Lars Hinrich seinen Geburtstag zu Hause mit sehr guten Freunden im kleinsten Kreise. Über Gratulationen freut er sich auf allen Social-Media-Wegen, am liebsten aber über persönliche E-Mails.

Seiten von Welt.de und Xing laden am schnellsten.

Welt.de ist das schnellste Newsangebot - zumindest was die Ladezeit der Seite angeht, sagt der Cloud-Service-Entwickler Baqend. Demnach ist die Seite nach einer halben Sekunde geladen, die erste "bedeutende Einheit" zeigt sich bereits nach 365 Millisekunden. Ähnlich schnell ist auch Xing. Spiegel Online und Bild.de brauchen mit 2,5 Sekunden rund fünfmal so lange, Focus Online lädt sogar 5 Sekunden.
onlinemarketing.de

Xing will einen Paid-Content-Newsletter versenden und sein Angebot ausweiten.

Xing erreicht 5 Mio Nutzer mit seinen Themen des Tages und versendet aktuell 25 Branchen-Newsletter, die teilweise Bezahlartikel von Zeit Akademie, Springer Professional und anderen Anbietern enthalten, schreibt Thomas Schmidt-Broer. Er verantwortet die Medienpartnerschaften und plant einen eigenen Newsletter für Paid-Content. Der Durchschnittspreis für Bezahl-Artikel liegt bei rund 2,80 Euro, Karrierethemen und Servicebeiträge mit konkreten Tipps verkaufen sich am besten. Fast 75 % der News-Plus-Nutzer sind Männer.
wuv.de

Xing gewinnt so viele neue Nutzer wie noch nie in einem 1. Halbjahr.


Erfolgsxing: Burdas Business-Netzwerk Xing behauptet sich in seiner Rolle als einzig relevantes Netzwerk mit deutschen Wurzeln. Im 1. Halbjahr 2017 hat Xing rund 1 Mio neue Nutzer gewonnen, so viele wie noch nie in den ersten sechs Monaten eines Jahres. Von den insgesamt 12,5 Mio Nutzern sind 970.000 zahlende Mitglieder. Der Umsatz ist um 22 % auf 86 Mio Euro gestiegen, der Gewinn um 19 % auf 13 Mio Euro. Bis 2020 peilt Xing-Chef Thomas Vollmoeller (Foto) 300 Mio Umsatz bei 100 Mio Euro Gewinn an, sagt er dem "Handelsblatt".

Wachstumschancen sieht er vor allem bei Stellenanzeigen und dem Offline-Geschäft. Dabei will Xing vom Know-How seines Zukaufs Internations profitieren, einem Netzwerk für Expats. Denkbar seien Firmen-Pakete für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter ins Ausland schicken. Kernmarkt von Xing bleibt der deutschsprachige Raum: "Das Berufsleben ist für die allermeisten Menschen eine lokale Angelegenheit", sagt Vollmoeller. Der US-Konkurrent LinkedIn ist mit einer halben Milliarde Mitglieder weltweit rund 40-mal so groß wie Xing. Im deutschsprachigen Raum hat Burda aber mit 12,5 Mio zu 9 Mio Mitgliedern die Nase vorn.
wiwo.de, handelsblatt.com

Xing übernimmt Auslandsarbeiter-Portal Internations.

Xing kauft weiter zu, um sich international aufzustellen. Die Burda-Tochter übernimmt für rund 10 Mio Euro Internations, nach eigenen Angaben das größte Netzwerk für im Ausland tätige Berufstätige. Internations hat rund 2,7 Mio Mitglieder in 390 Städten weltweit. 2016 hatte das Netzwerk zudem auf etwa 50.000 Offline-Events 1,5 Mio Teilnehmer. Erst vor wenigen Tagen hat Xing das Recruiting-Startup Prescreen übernommen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Xing verkauft Paid Content von Verlagen.


Die Kassen sollen xingeln: Xing will Bezahl-Inhalte von Verlagen über seine Plattform verkaufen, schreibt "Horizont". Teilnehmende Verlage können selbst auswählen, welche Paywall-, E-Paper- oder Print-Texte sie über Xing veröffentlichen und wie viel vom Text nicht zahlende Nutzer zu lesen bekommen. Die Texte erscheinen klar markiert als "News Plus" im Stream und in den Branchennewslettern. Der Kauf soll mit einem Klick möglich sein, da Xing von Premium-Nutzern bereits die Bezahldaten hat. Bei Verkäufen behält Xing 30 % Provision ein.

Zum Start sind u.a. die "Welt", die Fachblätter "Produktion" und "Deutsche Verkehrszeitung" sowie Videos der Zeit Akademie dabei. Xing strebt an, für jede der 25 bedienten Branchen zwei bis drei relevante Player an Bord zu haben.
"Horizont" 24/2017, S. 7 (Paid)

Google verändert mit seiner Jobsuche die Bedingungen für Xing und LinkedIn.

Google könnte mit seiner neuen Job-Suchmaschine Karrierenetzwerke wie LinkedIn und Xing gefährden, auch wenn diese sich aktuell erfreut zeigen, schreibt Stefan Mair. Google dürfte schnell auch in diesem Bereich zur Marktmacht werden und die Regeln bestimmen. Jobsuchende würden ihre Daten freiwilllig abtreten. Die Karrierenetzwerke wäre dann maximal noch Zwischenhändler.
handelszeitung.ch

Xing-Chefredakteurin Jennifer Lachman startet einen Video-Talk.


Talking Business: Xing will mit Video-Inhalten mehr Nutzer an seine Plattform binden und startet heute die Online-Sendung Xing Talk. Chefredakteurin Jennifer Lachman will mit ihrem Team vor allem Gesprächsstoff fürs Büro liefern, erzählt sie im turi2.tv-Video: "Wenn ich mit dem Chef im Aufzug stehe, möchte ich was Schlaues sagen." Deshalb talken Lachman und Kollegen künftig mit meinungsstarken Gästen, zum Auftakt u.a. mit Arzt Dietrich Grönemeyer.

Die Videos laufen in 15- und 45-Minuten-Fassungen auf Xing, für Social Media gibt es kurze Teaser. Lachman verspricht in den Talks "spannende Leute, die Trends erkennen, uns mit auf die Reise in die Zukunft nehmen". Xing investiert in das Inhalte-Geschäft: Als sechster Redakteur kommt im Juni Stefan Mauer, der derzeit für die dpa in Indien arbeitet. Er soll im Wahljahr bessere Kontakte in den Berliner Politikbetrieb aufbauen. Xing, das mehrheitlich zum Medienhaus Burda gehört, lockt vor allem mit Reichweite: Das Netzwerk hat 12 Mio Nutzer, 2 Mio nutzen nach Unternehmensangaben aktiv einen der Newsletter zu 25 Branchen. Bei Klartext gehen täglich Debattenbeiträge online, auch hier konkurriert Xing mit LinkedIn, wo Promis wie Dieter Zetsche schreiben.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2), xing.com/talk