turi2 edition #9: Die ZDF-Mediathek – auf Abruf bereit.


Mit dem Zweiten streamt man besser: Das Zweite Deutsche Fernsehen ist 2001 der erste deutsche Sender mit Online-Mediathek. Deren Chef Eckart Gaddum hat damit noch viel vor, erzählt er Markus Trantow in der turi2 edition #9. Er berichtet, wie ARD und ZDF die Walled Gardens zwischen ihren Online-Angeboten einreißen, einen gemeinsamen öffentlich-rechtliches Netz-Kosmos schaffen und dabei dennoch unabhängig bleiben. Lesen Sie jetzt den ganzen Text über die ZDF-Mediathek hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9” (Foto: ZDF/Markus Hintzen).

InfoDigital: ZDF zieht sich nach Betrugsfall Ende 2020 aus dem IRT zurück.

Institut für Rundfunktechnik
Geordneter Rückzug: Das ZDF zieht sich beim Institut für Rundfunktechnik zurück – die Mainzer wollen ihre Mitgliedschaft Ende 2020 kündigen, berichtet InfoDigital. Das ZDF reagiere damit als erster Partner auf den Betrugsskandal um entgangene Patentrechte. Außerdem sei der "Bedarf nach rundfunkspezifischem Know-how" in Zeiten der Digitalisierung nicht mehr so hoch.

Wie sich die ebenfalls beteiligte ARD nun verhält, ist noch offen – ein Sprecher gab zu Bedenken, dass bislang keine "formale Kündigung des ZDF" vorliegt. Diese müsse "schriftlich gegenüber allen Einzel-Gesellschaftern erfolgen". Erst wenn die Kündigung des ZDF vorliege, könnten die übrigen Gesellschafter erörtern, welche Auswirkungen die Kündigung des ZDF hat.

Ein für das Technikinstitut tätiger Patentanwalt soll sich 200 Mio Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Beim Prozess hatten sich die Beteiligten auf einen Vergleich in Höhe von 60 Mio Euro geeinigt.
infosat.de, turi2.de (Background)

Korrektur 18.50 Uhr: In einer ersten Version dieser Meldung hieß es, dass sich die ARD über eine Haltung zur ZDF-Kündigung verständigen wollten. Das stimmt nicht. Wie sich die 13 übrigen Gesellschafter zur Kündigung verhalten, erörtern die Gesellschafter unabhängig voneinander. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Website-Anbieter Jimdo nimmt AfD-Meldeportal für Journalisten vom Netz.

Jimdo, Baukasten-Anbieter für Homepages, hat eine Website mehrerer AfD-Abgeordneter unter Führung von Petr Bystron gelöscht. Sie hatten ein Meldeportal für "Mainstream-Aussteiger" initiiert, das Journalisten von ARD und ZDF auffordert, "Zustände zu entlarven". Die Seite rufe zu "antidemokratischem Handeln" auf und verstoße gegen die Werte der Firma, sagt Jimdo. Bystrom beeindruckt das nicht, er weicht auf einen anderen Server aus.
horizont.net, faz.net

AfD verhindert kritischen ZDF-Beitrag über Tino Chrupalla.

AfD: Die ZDF-Sendung "Frontal 21" wollte Dienstag einen Beitrag über den AfD-Politiker Tino Chrupalla senden, in dem sich das Magazin kritisch mit dessen Führungsstil auseinandersetzt. Auf Intervention der Partei mit einer Unterlassungsverpflichtung zog der Sender den Bericht noch vor der Ausstrahlung zurück, berichtet Matthias Meisner. Das ZDF habe die Erklärung nicht unterschrieben, wolle nun aber zunächst eine weitere Stellungnahme des Politikers abwarten. Chrupalla bewirbt sich am Wochenende beim AfD-Parteitag um die Parteispitze.
twitter.com

Niggemeier: Medien interpretieren Bericht zu ARD- und ZDF-Publikum falsch.

Publikum der ARD- und ZDF-Nachrichten ist nicht so links, wie u.a. "Welt am Sonntag", "Tagesspiegel" und "NZZ" es darstellen, kritisiert Stefan Niggemeier. Er schaut sich den zugrundeliegenden Bericht des Reuters Institutes an, aus dem v.a. Konservative ableiten, die "Tagesschau" und "Heute" erreichten die Mitte der Gesellschaft nicht mehr. Niggemeier vermutet, dass die kritisierten Medien eine Grafik des Berichts falsch interpretieren.
uebermedien.de

turi2 edition #9: ZDFneo-Chefin Nadine Bilke im Porträt.


Alles neo, oder was? Nadine Bilke hat die ZDF-Mediathek mit aufgebaut, seit gut einem Jahr erprobt sie bei ZDFneo, dem Junge-Leute-Ableger des ZDF, die TV-Zukunft. Heike Reuther beschreibt sie in der turi2 edition #9 als im Sender gut vernetzte Macherin mit Teamgeist. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9”. (Foto: Gaby Gerster für die “turi2 edition #9”)

Kef kritisiert zu hohe Gehälter beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Öffentlich-Rechtliche zahlen überproportionale Gehälter mahnt die Kef an und fordert niedrigere Personalkosten. Die Finanzkommission ließ die Gehälter der Rundfunkanstalten von einer externen Agentur mit anderen Unternehmen vergleichen. Während das Lohnniveau im Vergleich zu privaten Medienunternehmen ähnlich sei, würde die Verwaltung im Vergleich zu sonstigen öffentlichen Verwaltungen überproportional gut bezahlt. Insbesondere bei WDR, NDR, BR, HR und ZDF seit die Vergütung höher.
medienkorrespondenz.de, faz.net

ZDF nimmt “heute+” aus dem linearen Programm, stellt “heute”-Formate neu auf.

ZDF schläfert das Spätnachrichten-TV-Format heute+ ein, berichtet Alexander Krei bei DWDL. Die Marke überlebt und ziert künftig "Video-Formate im Netz". Für die linear-nachrichtliche Wiedererweckung der Zuschauer, die bei "Markus Lanz" eingenickt sind, soll ein neues "spätes Nachrichtenformat nach Mitternacht" sorgen - "heute" und "heute-journal" werden ohnehin gerade unter dem Titel "ZDFheute 2020" reformiert.
dwdl.de

Porträt: Naturfilmer Andreas Kieling geht mit Wildtieren auf Tuchfühlung.

Tierfilmer Andreas Kieling (Foto) ist ein Star in der Szene, in seinen Dokus für die ZDF-Reihe Terra X geht er mit Wildtieren auf Tuchfühlung. Stefan Willeke porträtiert den kantigen Filmemacher, der die Gesichter vieler Bären besser voneinander unterscheiden könne als die mancher Menschen. Nur widerwillig akzeptiert Kieling, dass auch Naturdokus heute nach Drehbuch laufen müssen.
"Zeit Magazin" 48/2019, S. 21 - 28 (Paid)

Laura Karasek macht Podcast zu ihrer ZDFneo-Talkshow “Zart am Limit”.

ZDFneo bestellt eine zweite Staffel der Talkshow Zart am Limit mit Laura Karasek. Die Sommer­vertretung von Jan Böhmermann darf im Frühjahr 2020 erneut ran, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Bereits im Januar lässt Karasek in einem wöchentlichen "Zart am Limit"-Podcast von sich hören.
dwdl.de, presseportal.de


Aus dem Archiv von turi2.tv: "Ich würde es auch umsonst machen": Multitalent und Moderatorin Laura Karasek im Interview. (10/2019)


Lesen Sie hier das Interview mit Laura Karasek aus der turi2 edition #9 oder hören es als Podcast.

Zitat: Marietta Slomka will in Politiker-Interview Knackpunkte zeigen.

"Ein gut geführtes Interview kann einen Politiker vielleicht nicht 'knacken' - aber es kann zeigen, wo die Knackpunkte liegen. Durch die Frage erhält der Zuschauer wichtige Infos, selbst wenn der Politiker nicht darauf eingeht."

"heute-Journal"-Moderatorin Marietta Slomka sagt im Interview mit der "Süddeutschen", dass viele nicht verstehen, dass sie mit einer Gegenfrage nicht ihre eigene Meinung kundtue, sondern als Journalistin den Gegenpart einnehme.
sueddeutsche.de

Michael Krüßel leitet Beitragsservice von ARD, ZDF und DRadio.

Schon GEFunden: Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat einen neuen Chef, Michael Krüßel, 51. Er arbeitet bislang und seit 2014 als Finanzchef beim WDR, vorher für die Mediengruppe RTL und die Handelsblatt-Gruppe. Der WDR-Verwaltungsrat muss noch zustimmen. Vorgänger Stefan Wolf ging zuvor auf eigenen Wunsch.
presseportal.de, turi2.de (Background)

ARD schließt einen neuen TV-Deal mit Florian Silbereisen.

ARD schließt einen vierjährigen Vertrag mit Florian Silbereisen, schreibt die "Bild am Sonntag". Allein für 2020 seien fünf Samstagabend-Shows plus mindestens zehn weitere Shows im MDR geplant. Experten schätzen die Kosten einer Primetime-Show auf 2,5 Mio Euro, "weit weniger als 10 %" erhalte Silbereisen. Neben dem ZDF sollen auch ProSieben und Sat.1 um Silbereisen gebuhlt haben. Bei der ZDF-Verhandlungen sei sogar eine Neuauflage von "Wetten, dass...?" Gesprächsthema gewesen.
"Bild am Sonntag", S. 38 (Paid)

Lese-Tipp: Die Umbenennung des “Traumschiff”-Kapitäns könnte historisch bedingt sein.

Lese-Tipp: Das ZDF ändert Florian Silbereisens Rollenname als "Traumschiff"-Kapitän aufgrund eines vermeintlichen Buchstabendrehers, schreibt T-Online. Bereits im Februar hatte die "FAZ" über die umstrittene Namensgebung berichtet. Die Pressemitteilung vom Januar hatte laut ZDF einen Tippfehler, der monatelang nicht korrigiert wurde. Statt Max Prager heißt die Figur künftig Max Parger. Historisch gab es einen 1854 geborenen Kapitän Prager, der als fremdenfeindlich gilt.
t-online.de, quotenmeter.de, faz.net (Bericht Februar)

ARD und ZDF vernetzen ihre Mediatheken über die Suchfunktion.

ard_zdf_150x150ARD und ZDF machen die Inhalte ihrer Mediatheken ab Montag gemeinsam verfügbar. So können Zuschauer beim ZDF z.B. nach dem "Tatort" suchen und gelangen via Link in die ARD-Mediathek. Auch die Livestreams der Hauptprogramme sollen verlinkt werden. Außerdem sei eine gemeinsame Login-Funktion geplant, mit der Nutzer die Mediatheken personalisiert nutzen können.
tagesspiegel.de

Ex-ZDF-Direktor Walter Konrad ist tot.

Walter Konrad, 84, ist tot. Der Ex-ZDF-Direktor ist am 11. November gestorben. Konrad begann im Justitiariat des neugegründeten ZDF, war erster Vorsitzender des Erfinderausschusses des Senders und erster Datenschutzbeauftragter. 1982 wechselte er in die Programmarbeit: Konrad leitete fünf Jahre die Programmplanung, wurde 1987 3sat-Koordinator und arbeitete ab 1996 als Direktor Europäische Satellitenprogramme.
presseportal.de

“Ich würde es auch umsonst machen”: Multitalent und Moderatorin Laura Karasek im Interview.


Ins Studio mit Staatsexamen: Laura Karasek ist Rechtsanwältin, Roman-Autorin, Mutter zweier Kinder und nun auch TV-Talkerin. In der turi2 edition #9 spricht die Tochter von Literaturkritiker Hellmuth Karasek über Show-Projekte, Selbstbewusstsein und das Tochter-Sein. Lesen Sie jetzt das ganze Interview von Heike Reuther mit Laura Karasek kostenlos hier als Online-Text und hier in unserem neuen, komfortablen E-Paper. Das Gespräch gibt es hier auch als Video und Podcast. (Fotos: Gaby Gerster für die “turi2 edition #9”)

“FAZ”: Indexmodell beim Rundfunkbeitrag kommt vorerst nicht.

Rundfunkbeitrag: Die Bundesländer können sich nicht auf ein neues Modell einigen, wonach dem der Beitrag an einen Index gebunden automatisch steigt, berichtet die "FAZ". Laut Oliver Schenk, Leiter der sächsischen Staatskanzlei, seien zwar "alle Länder grundsätzlich für Reformen", die Zeit für ein Index-Modell jedoch "noch nicht reif." In den nächsten Tagen werde die Kef ihre Empfehlung für den künftigen Beitrag abgeben. Unabhängig davon rechne Schenk für die nächste Gebührenperiode Abgaben in Höhe von "18 Euro + X".
per Mail, turi2.de (Background)

Union Investment zieht sich als Sponsor des ZDF-Wetterberichts zurück.

Union Investment wirbt ab 2020 nicht mehr im Umfeld des Wetterberichts nach den 19-Uhr-Nachrichten im ZDF. Die Investmentgesellschaft tritt seit 19 Jahren als Sponsor nach der "heute"-Sendung auf. Union Investment will weiterhin im ZDF werben. Der Sender sucht nun einen neuen Werbekunden für das Wetter-Sponsoring. Es besteht aktuell aus zwei sieben Sekunden langen Trailern vor und nach der Sendung.
dwdl.de

Befreiung der Rundfunkbeitragspflicht für Nebenwohnung ist künftig einfacher.

Rundfunkbeitrag: Künftig können auch Ehepartner und eingetragene Lebenspartner eine Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht für eine Nebenwohnung beantragen. Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat das Befreiungsverfahren geändert und reagiert damit auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts.
dwdl.de

Basta: Mainz, wie es singt und BMW fährt.

Alarm für Cobra Zwei: Das ZDF weist eine Programmbeschwerde von Boris Rosenkranz zurück. Dieser hatte sich in einem Krimi über eine werbliche Darstellung von BMW geärgert. Das ZDF habe in einer "kleinen Recherche" festgestellt, dass die Kripo BMW fahre und wolle eine "realistische Darstellung der Polizeiarbeit". Chronistenpflicht stinkt eben nicht.
uebermedien.de

Basta: Das ZDF zeigt den falschen Markus Lanz.

Veronika, der Lanz ist falsch: Das ZDF strahlt am Dienstagabend fast drei Minuten lang eine alte Ausgabe von "Markus Lanz" aus. Dann interveniert der Sender mit einer Störgrafik und zeigt die eigentlich angekündigte Ausgabe. Zu sehen waren dann statt zwei Journalisten, einem Wissenschaftler und einem Schauspieler ganz andere Gäste bestehend aus zwei Journalisten, einem Wissenschaftler und einem Politiker.
dwdl.de

Zitat: Gemeinsame Mediathek von ZDF und ARD ist nicht in Sicht, sagt Thomas Bellut.

"In der Diskussion über gemeinsame Initiativen werden viele Bälle in die Luft geworfen, ohne die praktischen Auswirkungen zu berücksichtigen."

ZDF-Intendant Thomas Bellut sagt im DWDL-Interview über die Idee einer gemeinsamen Mediathek von ARD und ZDF, er sei Pragmatiker und optimiere im Moment lieber die ZDF-Mediathek.
dwdl.de

Weitere Zitate:
"Wenn wir im Digitalen den Anschluss nicht verpassen wollen, werden wir das durch weitere Einsparungen im linearen Programm finanzieren müssen." (über die Verwendung der Rundfunkgelder)

"Der Kampf um kostspielige Übertragungsrechte wird härter und für neue Anbieter zum einfachsten Mittel, Aufmerksamkeit zu kaufen." (über Sport-Übertragungsrechte)

ZDF montiert Halle-Attentäter auf bekannten Gaming-Stream.

ZDF handelt sich Ärger wegen einer Bildmontage ein. In einem "heuteplus"-Beitrag auf Twitter berichtete der Sender, dass der Attentäter von Halle seine Tat bei Twitch streamte. Dazu zeigte das ZDF ein Bild, auf dem es den Täter auf den Kanal eines bekannten, mit der Tat aber nicht in Verbindung stehenden Streamers montierte. Inzwischen hat das ZDF den Beitrag gelöscht und sich entschuldigt.
derstandard.at

turi2 edition #9: Fynn Kliemann – der Einfach-Macher.


Keine Star-Scheiße: Fynn Kliemann ist Webdesigner, Autor, Musiker, Heimwerker, YouTuber – und König eines Landes, in dem jeder alles kann. Sein Kliemannsland – früher mal ein Bauernhof zwischen Bremen und Hamburg – will ein “kreativer Hub” für alle sein, die ein Projekt haben, das sie schon immer mal umsetzen wollten. Anne-Nikolin Hagemann und Markus Trantow besuchen ihn dort für die turi2 edition #9 und sprechen mit ihm über seinen Antrieb und seine größte Angst, dem Burnout. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt kostenlos hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9”.

ARD/ZDF-Online-Studie: U30-Nutzer sind täglich online.

Neulandvermessung: Die Internetnutzung in Deutschland steigt weiter. Laut aktueller ARD/ZDF-Onlinestudie erreicht das Internet in der Gesamtbevölkerung eine Tagesreichweite von 71 %, 2018 waren es noch 67 %. Unter den 14- bis 29-Jährigen gibt es mit 98 % Tagesreichweite kaum einen, der nicht täglich online ist. Mit 366 Minuten pro Tag ist die Internet- Nutzung der Unter-30-Jährigen fast doppelt so hoch wie im Bevölkerungsdurchschnitt. Jeder Vierte nutzt täglich Bewegtbildangebote im Netz, bevorzugt Streamingdienste und YouTube. Bei den jungen Nutzern konsumiert mehr als die Hälfte täglich Online-Bewegtbild.

Die Online-Nutzung von Texten bleibt konstant bei rund 20 %, bei den Unter 50-Jährigen liest knapp jeder Dritte täglich Online-Texte. Die Unter-30-Jährigen bevorzugen Texte in sozialen Netzwerken, die Gruppe Ü30 bis U50 liest online vor allen Beiträge von Zeitungen und Zeitschriften. Das meistgenutzte Social-Media-Angebot ist mit deutlichem Abstand WhatsApp, das drei Viertel der Befragten mindestens monatlich nutzen, 63 % sogar täglich. Facebook nutzt nur jeder Dritte mindestens monatlich, nur jeder Fünfte täglich. Instagram kommt auf 21 % mindestens monatliche Nutzung, bei den U30-Usern sind es 62 %.
presseportal.de (Zusammenfassung), ard-zdf-onlinestudie.de (Details)

ARD, ZDF, RTL und Sat.1 reanimieren den Deutschen Fernsehpreis als TV-Show.

Deutscher Fernsehpreis kommt 2020 nach sechs Jahren Pause ins TV zurück. Die Gala läuft am Samstagabend, den 6. Juni 2020, live bei RTL, in den Folgejahren reihum bei den anderen Stifter-Sendern ARD, ZDF und Sat.1. Neu ist die Kategorie "Bestes Streaming-Programm", die Produktionen von Netflix, Amazon und Co bepreist. Als TV-Show wurde der Deutsche Fernsehpreis zuletzt 2014 verliehen, danach gar nicht, unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder nur im Webstream.
dwdl.de, horizont.net

Meinung: TV-Sender sollten auf Formate für das Smartphone setzen.

TV-Sender sollten sich ein Beispiel an TikTok und IGT nehmen und ausgewählte Formate von Anfang an im Hochbild-Format denken, interpretieren Anna Schneider und René Arnold ihre Untersuchung des deutschen Medienkonsums an der Hochschule Fresenius. Nutzer würden Streamingdienste immer mehr auf mobilen Geräten nutzen. Klassische Mediatheken erreichten aber nicht alle Zuschauer. Gerade die Öffentlich-Rechtlichen könnten mit eigens für das Smartphone kreierten Inhalten ihre lokale Stärke und das Vertrauen in ihre journalistische Arbeit ausspielen.
presseportal.de

ZDF-Programmchef Norbert Himmler will mehr Live-Shows und denkt auch an “Wetten, dass…?”.

Wetten, dass...?: ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler stellt im "Hörzu"-Interview in Aussicht, die Show bei der Erfolg der Jubiläumsshow 2020 wiederzubeleben. "Ich bin da offen", sagt er. Himmler wünscht sich mehr Live-Events mit "Hast du das gestern gesehen?"-Momenten im Programm und nennt als Beispiel den vom Starkregen unterbrochenen "ZDF-Fernsehgarten" im Juli. Live sorge immer für Überraschungen.
presseportal.de, turi2.de (Background)

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FDP-Politiker wollen Berichterstattung von ARD und ZDF aufteilen.

Rundfunkgebühren: Die FDP-Landesverbände in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen fordern in einem Positionspapier eine Reformierung von ARD und ZDF, schreibt "Welt". Das ZDF solle sich künftig um nationale Berichterstattung kümmern, die bereits dezentral aufgestellte ARD solle regional berichten. Flaggschiffe wie die "Tagesschau" sollen bleiben.
welt.de

Meinung: EM 2024 ohne ARD und ZDF bietet Chance für Public Value.

EM 2024: Der Verlust der TV-Rechte ist eine Chance für ARD und ZDF, kommentiert Daniel Bouhs im Deutschlandfunk. Der Public Value definiere sich nicht in Preisschlachten um Sportrechte. ARD und ZDF könnten einen Mehrwert durch Sport-Investigation schaffen. Die Telekom könnte EM-Partien weiterverkaufen - wie Discovery bei den Olympischen Spielen.
deutschlandfunk.de, turi2.de (Background)