Ex-ZDF-Direktor Walter Konrad ist tot.

Walter Konrad, 84, ist tot. Der Ex-ZDF-Direktor ist am 11. November gestorben. Konrad begann im Justitiariat des neugegründeten ZDF, war erster Vorsitzender des Erfinderausschusses des Senders und erster Datenschutzbeauftragter. 1982 wechselte er in die Programmarbeit: Konrad leitete fünf Jahre die Programmplanung, wurde 1987 3sat-Koordinator und arbeitete ab 1996 als Direktor Europäische Satellitenprogramme.
presseportal.de

“Ich würde es auch umsonst machen”: Multitalent und Moderatorin Laura Karasek im Interview.


Ins Studio mit Staatsexamen: Laura Karasek ist Rechtsanwältin, Roman-Autorin, Mutter zweier Kinder und nun auch TV-Talkerin. In der turi2 edition #9 spricht die Tochter von Literaturkritiker Hellmuth Karasek über Show-Projekte, Selbstbewusstsein und das Tochter-Sein. Lesen Sie jetzt das ganze Interview von Heike Reuther mit Laura Karasek kostenlos hier als Online-Text und hier in unserem neuen, komfortablen E-Paper. Das Gespräch gibt es hier auch als Video und Podcast. (Fotos: Gaby Gerster für die “turi2 edition #9”)

“FAZ”: Indexmodell beim Rundfunkbeitrag kommt vorerst nicht.

Rundfunkbeitrag: Die Bundesländer können sich nicht auf ein neues Modell einigen, wonach dem der Beitrag an einen Index gebunden automatisch steigt, berichtet die "FAZ". Laut Oliver Schenk, Leiter der sächsischen Staatskanzlei, seien zwar "alle Länder grundsätzlich für Reformen", die Zeit für ein Index-Modell jedoch "noch nicht reif." In den nächsten Tagen werde die Kef ihre Empfehlung für den künftigen Beitrag abgeben. Unabhängig davon rechne Schenk für die nächste Gebührenperiode Abgaben in Höhe von "18 Euro + X".
per Mail, turi2.de (Background)

Union Investment zieht sich als Sponsor des ZDF-Wetterberichts zurück.

Union Investment wirbt ab 2020 nicht mehr im Umfeld des Wetterberichts nach den 19-Uhr-Nachrichten im ZDF. Die Investmentgesellschaft tritt seit 19 Jahren als Sponsor nach der "heute"-Sendung auf. Union Investment will weiterhin im ZDF werben. Der Sender sucht nun einen neuen Werbekunden für das Wetter-Sponsoring. Es besteht aktuell aus zwei sieben Sekunden langen Trailern vor und nach der Sendung.
dwdl.de

Befreiung der Rundfunkbeitragspflicht für Nebenwohnung ist künftig einfacher.

Rundfunkbeitrag: Künftig können auch Ehepartner und eingetragene Lebenspartner eine Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht für eine Nebenwohnung beantragen. Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat das Befreiungsverfahren geändert und reagiert damit auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts.
dwdl.de

Basta: Mainz, wie es singt und BMW fährt.

Alarm für Cobra Zwei: Das ZDF weist eine Programmbeschwerde von Boris Rosenkranz zurück. Dieser hatte sich in einem Krimi über eine werbliche Darstellung von BMW geärgert. Das ZDF habe in einer "kleinen Recherche" festgestellt, dass die Kripo BMW fahre und wolle eine "realistische Darstellung der Polizeiarbeit". Chronistenpflicht stinkt eben nicht.
uebermedien.de

Basta: Das ZDF zeigt den falschen Markus Lanz.

Veronika, der Lanz ist falsch: Das ZDF strahlt am Dienstagabend fast drei Minuten lang eine alte Ausgabe von "Markus Lanz" aus. Dann interveniert der Sender mit einer Störgrafik und zeigt die eigentlich angekündigte Ausgabe. Zu sehen waren dann statt zwei Journalisten, einem Wissenschaftler und einem Schauspieler ganz andere Gäste bestehend aus zwei Journalisten, einem Wissenschaftler und einem Politiker.
dwdl.de

Zitat: Gemeinsame Mediathek von ZDF und ARD ist nicht in Sicht, sagt Thomas Bellut.

"In der Diskussion über gemeinsame Initiativen werden viele Bälle in die Luft geworfen, ohne die praktischen Auswirkungen zu berücksichtigen."

ZDF-Intendant Thomas Bellut sagt im DWDL-Interview über die Idee einer gemeinsamen Mediathek von ARD und ZDF, er sei Pragmatiker und optimiere im Moment lieber die ZDF-Mediathek.
dwdl.de

Weitere Zitate:
"Wenn wir im Digitalen den Anschluss nicht verpassen wollen, werden wir das durch weitere Einsparungen im linearen Programm finanzieren müssen." (über die Verwendung der Rundfunkgelder)

"Der Kampf um kostspielige Übertragungsrechte wird härter und für neue Anbieter zum einfachsten Mittel, Aufmerksamkeit zu kaufen." (über Sport-Übertragungsrechte)

ZDF montiert Halle-Attentäter auf bekannten Gaming-Stream.

ZDF handelt sich Ärger wegen einer Bildmontage ein. In einem "heuteplus"-Beitrag auf Twitter berichtete der Sender, dass der Attentäter von Halle seine Tat bei Twitch streamte. Dazu zeigte das ZDF ein Bild, auf dem es den Täter auf den Kanal eines bekannten, mit der Tat aber nicht in Verbindung stehenden Streamers montierte. Inzwischen hat das ZDF den Beitrag gelöscht und sich entschuldigt.
derstandard.at

ARD/ZDF-Online-Studie: U30-Nutzer sind täglich online.

Neulandvermessung: Die Internetnutzung in Deutschland steigt weiter. Laut aktueller ARD/ZDF-Onlinestudie erreicht das Internet in der Gesamtbevölkerung eine Tagesreichweite von 71 %, 2018 waren es noch 67 %. Unter den 14- bis 29-Jährigen gibt es mit 98 % Tagesreichweite kaum einen, der nicht täglich online ist. Mit 366 Minuten pro Tag ist die Internet- Nutzung der Unter-30-Jährigen fast doppelt so hoch wie im Bevölkerungsdurchschnitt. Jeder Vierte nutzt täglich Bewegtbildangebote im Netz, bevorzugt Streamingdienste und YouTube. Bei den jungen Nutzern konsumiert mehr als die Hälfte täglich Online-Bewegtbild.

Die Online-Nutzung von Texten bleibt konstant bei rund 20 %, bei den Unter 50-Jährigen liest knapp jeder Dritte täglich Online-Texte. Die Unter-30-Jährigen bevorzugen Texte in sozialen Netzwerken, die Gruppe Ü30 bis U50 liest online vor allen Beiträge von Zeitungen und Zeitschriften. Das meistgenutzte Social-Media-Angebot ist mit deutlichem Abstand WhatsApp, das drei Viertel der Befragten mindestens monatlich nutzen, 63 % sogar täglich. Facebook nutzt nur jeder Dritte mindestens monatlich, nur jeder Fünfte täglich. Instagram kommt auf 21 % mindestens monatliche Nutzung, bei den U30-Usern sind es 62 %.
presseportal.de (Zusammenfassung), ard-zdf-onlinestudie.de (Details)

ARD, ZDF, RTL und Sat.1 reanimieren den Deutschen Fernsehpreis als TV-Show.

Deutscher Fernsehpreis kommt 2020 nach sechs Jahren Pause ins TV zurück. Die Gala läuft am Samstagabend, den 6. Juni 2020, live bei RTL, in den Folgejahren reihum bei den anderen Stifter-Sendern ARD, ZDF und Sat.1. Neu ist die Kategorie "Bestes Streaming-Programm", die Produktionen von Netflix, Amazon und Co bepreist. Als TV-Show wurde der Deutsche Fernsehpreis zuletzt 2014 verliehen, danach gar nicht, unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder nur im Webstream.
dwdl.de, horizont.net

Meinung: TV-Sender sollten auf Formate für das Smartphone setzen.

TV-Sender sollten sich ein Beispiel an TikTok und IGT nehmen und ausgewählte Formate von Anfang an im Hochbild-Format denken, interpretieren Anna Schneider und René Arnold ihre Untersuchung des deutschen Medienkonsums an der Hochschule Fresenius. Nutzer würden Streamingdienste immer mehr auf mobilen Geräten nutzen. Klassische Mediatheken erreichten aber nicht alle Zuschauer. Gerade die Öffentlich-Rechtlichen könnten mit eigens für das Smartphone kreierten Inhalten ihre lokale Stärke und das Vertrauen in ihre journalistische Arbeit ausspielen.
presseportal.de

ZDF-Programmchef Norbert Himmler will mehr Live-Shows und denkt auch an “Wetten, dass…?”.

Wetten, dass...?: ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler stellt im "Hörzu"-Interview in Aussicht, die Show bei der Erfolg der Jubiläumsshow 2020 wiederzubeleben. "Ich bin da offen", sagt er. Himmler wünscht sich mehr Live-Events mit "Hast du das gestern gesehen?"-Momenten im Programm und nennt als Beispiel den vom Starkregen unterbrochenen "ZDF-Fernsehgarten" im Juli. Live sorge immer für Überraschungen.
presseportal.de, turi2.de (Background)

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FDP-Politiker wollen Berichterstattung von ARD und ZDF aufteilen.

Rundfunkgebühren: Die FDP-Landesverbände in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen fordern in einem Positionspapier eine Reformierung von ARD und ZDF, schreibt "Welt". Das ZDF solle sich künftig um nationale Berichterstattung kümmern, die bereits dezentral aufgestellte ARD solle regional berichten. Flaggschiffe wie die "Tagesschau" sollen bleiben.
welt.de

Meinung: EM 2024 ohne ARD und ZDF bietet Chance für Public Value.

EM 2024: Der Verlust der TV-Rechte ist eine Chance für ARD und ZDF, kommentiert Daniel Bouhs im Deutschlandfunk. Der Public Value definiere sich nicht in Preisschlachten um Sportrechte. ARD und ZDF könnten einen Mehrwert durch Sport-Investigation schaffen. Die Telekom könnte EM-Partien weiterverkaufen - wie Discovery bei den Olympischen Spielen.
deutschlandfunk.de, turi2.de (Background)

Zitat: Jan Böhmermann will nicht mit Rechten reden.

"Man hätte den Nationalsozialismus nicht verhindert, wenn man aufgehört hätte, Hitler einen gefährlichen Nazi zu schimpfen, und ihn stattdessen zu Maischberger oder zum 'NZZ'-Interview eingeladen hätte."

Jan Böhmermann fordert eine klare Abgrenzung zu AfD-Wählern. Sie seien schlechte Satiriker oder Rechtsextreme, die glaubten, nicht rechtsextrem zu sein.
"Spiegel" 39/2019, Seite 86 (Paid)

Telekom kauft TV-Rechte für Fußball-EM 2024.


Heimspiel in Magenta: Die Deutsche Telekom kauft die TV-Rechte für alle 51 Spiele der Männer-Fußball-EM 2024 in Deutschland, berichten "FAZ" und "Bild". Laut "FAZ sind sich Telekom und Uefa bereits handelseinig, "Bild" spricht von einer Entscheidung "in den nächsten Tagen", laut SID fehlt nur noch die Unterschrift. ARD und ZDF gehen leer aus. Die Telekom könnte die Spiele gegen Bezahlung auf ihrem Streamingdienst Magenta TV zeigen. Nur die Spiele mit deutscher Beteiligung, das Eröffnungsspiel, die Halbfinal-Partien und das Finale müssen laut Rundfunkstaatsvertrag frei empfangbar sein.

Diese Spiele könnte die Telekom an TV-Sender sublizensieren, das müssen aber nicht automatisch die Öffentlich-Rechtlichen sein. So überträgt derzeit etwa RTL die Qualifikationsspiele für die Euro 2020. Die Telekom selbst zeigt bei Maganta TV bereits Livespiele der 3. Fußball-Liga sowie Basketball und Eishockey. Offiziell haben sich bisher weder Telekom noch Uefa zu dem Deal geäußert. Somit bleibt unklar, welches Ziel die Uefa mit der Rechte-Vergabe an die Telekom verfolgt - von Maximierung der Einnahmen abgesehen. (Foto: picture alliance / Actionplus, Montage: turi2)
faz.net, bild.de (Paid), sport1.de

Philipp Amthor bewirbt bei “Markus Lanz” mit Rezo-Video seinen Instagram-Account.

Instagramthor: CDU-Hoffnungsträger Philipp Amthor, 26, zeigt bei "Markus Lanz" 22 Sekunden aus seinem Antwortvideo an YouTuber Rezo, das nach der Produktion im Giftschrank verschwand. Die Aktion dient allein der Reichweitensteigerung von Amthors neuem Instagram-Account. Wer dort das ganze Rezo-Video erwartet, wird enttäuscht.
zdf.de (Video ab 4:30 Min), nordkurier.de

turi2 edition #9: Naturfilmer Dirk Steffens und das Jetset-Leben im Namen des Umweltschutzes.


Abenteurer mit Fußabdruck: Dirk Steffens will mit seinen Naturreportagen die Welt retten – und ist doch ein Umweltsünder. Für die turi2 edition #9 spricht Markus Trantow mit ihm über das Paradoxon, um die Welt zu fliegen, um den Menschen die Schönheit und Fragilität des Planeten zu zeigen. Steffens fühlt sich bei “Terra X” als Krisenberichterstatter, der zeigt, was wir durch Klimawandel und Umweltsünden bald verlieren könnten. Lesen Sie jetzt das ganze Porträt über Dirk Steffens kostenlos hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9”. (Foto: Oliver Roetz)

Jan Böhmermann beendet “Neo Magazin Royale” und wappnet sich fürs Hauptprogramm.


Plan B zur SPD: Jan Böhmermann, TV-Satiriker und verhinderter Kandidat für den SPD-Vorsitz, beendet sein "Neo Magazin Royale" bei ZDFneo im Dezember, berichtet Spiegel Online. Danach wollen Böhmermann und sein Team das Konzept der Sendung überarbeiten und im Herbst 2020 - sollte Böhmermann bis dahin nicht doch SPD-Chef sein - im ZDF-Hauptprogramm auf den Bildschirm zurückkehren.

Auf welchem Sendeplatz, ist noch unklar. Schon häufiger hat Böhmermann Anspruch auf den "Aspekte"-Sendeplatz am Freitagabend nach der "heute-show" angemeldet. Details will das ZDF in den kommenden Monaten bekanntgeben. Böhmermann und die Produzenten der Kölner Bild- und Tonfabrik haben die Mitarbeiter gestern Abend nach der Aufzeichnung der heutigen Sendung über die Pläne informiert. Für ZDFneo soll Böhmermann weitere Sendungen produzieren. (Foto: Matthias Balk/dpa)
spiegel.de

Björn Höcke bricht ZDF-Interview ab und droht mit “massiven Konsequenzen”.

ZDF: Thüringens AfD-Chef Björn Höcke bricht ein Interview mit der ZDF-Sendung "Berlin direkt" ab und droht dem Reporter mit "massiven Konsequenzen". Er hatte Höcke über seine Sprache und genutzte NS-Begriffe befragt. Sein Sprecher, Ex-"Welt"-Mann Günther Lachmann, beklagt, die Fragen hätten Höcke "stark emotionalisiert".
welt.de, zdf.de (17-Min-Video)

ZDF lädt Comedian Faisal Kawusi vorsorglich aus dem “Fernsehgarten” aus.

Mainz wie es singt und lachtzensiert: Das ZDF lädt Comedian Faisal Kawusi (Foto links) kurzfristig aus dem "Fernsehgarten" aus - aus Angst vor einem erneuten Skandal-Auftritt wie bei Luke Mockridge (Foto rechts), schlussfolgert Kawusi bei Instagram. Die Redaktion halte die Gags von Kawusi "inhaltlich für ein Familienprogramm" nicht geeignet. Das ZDF weist einen Zusammenhang zum Mockridge-Auftritt zurück.

Bereits im Vorjahr stand Kawusi auf der "Fernsehgarten"-Bühne. "Ich war professionell, habe meinen Job abgeliefert, wie ich es immer mache", kritisiert der Comedian die spontane Absage, die zwei Tage vor der sonntäglichen Show gekommen sei. Das Verhalten der verantwortlichen Redaktion sei "unprofessionell". Kawusis Auftritt sei seit rund einem halben Jahr geplant. Comedian Mockridge hatte ZDF-Moderatorin Andrea Kiewel während einer Live-Sendung mit beleidigenden Rentner-Witzen überrascht.
bild.de, instagram.com (Kawusi), turi2.de (Mockridge)

Junge Führungskräfte bei ARD und ZDF eint der Glaube an die Öffentlich-Rechtlichen, analysiert Ulrike Simon.

ARD und ZDF machen es ihren jungen, digitalen Führungskräften nicht leicht, hört Ulrike Simon bei Benjamin Fischer, Florian Hager, Juliane Leopold und Sophie Burkhardt heraus. Es sei bei den Öffentlich-Rechtlichen kräftezehrend, etwas zu verändern. Dennoch vereine die vier ihr Wunsch, dass die Idee des öffentlich-rechtlichen Rundfunks fortbesteht.
horizont.net (Paid)

Basta: Kinder bestimmten “Fernsehgarten”-Gags von Luke Mockridge.

Unlucky Luke: Comedian Luke Mockridge war dem Willen von Kindern ausgeliefert, als er Mitte August mit Flachwitzen und Bananen-Telefon den "ZDF-Fernsehgarten" aufgemischt hat, löst er bei der Aufzeichnung seiner "Greatnightshow" auf. Zur Versöhnung lädt Mockridge Moderatorin Andrea Kiewel in seine Show ein - sie dürfe, wenn sie wolle, "sogar mit einer Kiwi telefonieren".
rnd.de, dwdl.de, turi2.de (Background)

Studie: Öffentlich-Rechtliche erreichen online vor allem Jüngere und schlechter Gebildete nicht.

Öffentlich-Rechtliche in Europa erreichen mit ihren Nachrichten vor allem gebildete Menschen fortgeschrittenen Alters, ermittelt das Reuters Institute. Je nach Land seien die Konsumenten politisch unterschiedlich positioniert, in Deutschland seien sie jedoch mehrheitlich links der Mitte zu verorten. ARD, ZDF und Deutschlandradio erreichen auf allen Ausspielwegen zusammen 69 % der Deutschen, offline sind es 66 %.
welt.de (Paid)

Joachim Huber hält den “Mainzelzwergen” ein zu geringes Interesse an Nachrichten vor.

ZDF unterstreiche mit der jüngsten Verschiebung des "Heute-Journal" in die Nacht, dass es mehr Unterhaltungs- als Informations-Ambitionen pflegt, kommentiert Joachim Huber. Wegen Fußball auf RTL verbannte das ZDF die Nachrichten hinter eine Krimi-Wiederholung. Huber belehrt die "lieben Mainzelzwerge", sie hätten ihren Informationsauftrag ernster als ernst zu nehmen.
tagesspiegel.de

Meinung: Jan Böhmermann missbraucht das ZDF für seine politischen Ziele.

ZDF lässt sich von Jan Böhmermann (Foto) beim Werben für den SPD-Parteivorsitz missbrauchen, kommentiert Joachim Huber im "Tagesspiegel". TV-Präsenz in der "heute show" habe zuvor den Satirikern Martin Sonneborn und Nico Semsrott beim Einzug in das EU-Parlament geholfen. Böhmermann bewerbe sich für eine ähnliche Karriere, bezahlt mit Rundfunkbeiträgen.
tagesspiegel.de

Meinung: Wahlsendungen nutzen zu viele Phrasen.

Wahlsendungen: Die Moderatoren bei ARD und ZDF griffen am Sonntag zu viele Phrasen auf, kritisiert Arno Frank. Dadurch entstünde der Eindruck, alle Parteien seien Sieger. Insbesondere täten sich die Journalisten schwer, den Spin der AfD einzuordnen, die sich als bürgerliche Partei darstellen wolle. Der MDR sah sich sogar gezwungen, sich im Nachhinein davon zu distanzieren, dass eine Moderatorin die Koalitionsmöglichkeit aus CDU und AfD als "bürgerlich" bezeichnete.
spiegel.de

Thomas Gottschalk rechnet mit einmaligem “Wetten, dass…?” im November 2020.

ZDF: "Wetten, dass...?" soll voraussichtlich am 7. November 2020 in Offenburg als einmalige Show zurück ins Fernsehen kommen, verrät Thomas Gottschalk im "Spiegel". Das ZDF spricht von einem Sendetermin im Mai. Zu Gast könnte u.a. Heidi Klum sein - im Gegenzug trat Gottschalk bereits im Finale von "Germany’s Next Topmodel" auf, erklärt Gottschalk den Deal.
dwdl.de (Klum), "Spiegel" 36/2019, S. 110-114 (Paid, Interview), dwdl.de (Background)

Basta: Helene Fischer scheint in allen Lebenslagen “Fehlerfrei”.

Atemlos durch Social Media: Ein ZDF-Konzertmitschnitt von Helene Fischer im Latex-Outfit stößt bei ZDF-Nachrichtensprecherin Maja Weber auf Kritik. Sie sieht Parallelen zum Rotlichtviertel, was bei Fischers Haus- und Hofsender an Majestätsbeleidigung zu Grenzen scheint: Das ZDF teile "in keiner Weise" die Meinung der Moderatorin. Kein Wunder: Der Schlager-Star sang ihren Song "Fehlerfrei".
bild.de (Paid)