Jaafar Abdul Karim

Status: Jaafar Abdul Karim ist Journalist und TV-Moderator, vorwiegend mit Berichterstattung in der arabischen Welt. Geboren 1981 in Monrovia (Liberia) Bio: Jaafar Abdul Karim wächst im Libanon auf, dem Herkunftsland seiner Eltern, und zieht später in die Schweiz. Heute lebt er in Berlin. Der Journalist studiert zunächst Medieninformatik... Weiterlesen ...

DW gibt Jaafar Abdul Karim eine neue Talkshow – und beendet sein “Shababtalk”.

Deutsche Welle schneidert Jaafar Abdul Karim, Aushängeschild des arabischen Programms, eine neue Talkshow auf den Leib: In "JaafarTalk" will der Moderator Tabuthemen ansprechen und Gäste mit sehr unterschiedlichen Meinungen zusammenbringen. Die Premiere läuft am 30. Juli zum Thema polygame Ehen. Parallel endet seine Jugendsendung "Shababtalk".
dwdl.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Shababtalk": Jaafar Abdul Karim gibt der arabischen Jugend eine Stimme

Jaafar Abdul Karim redet auch mit Rassisten.

Deutsche Welle: Moderator Jaafar Abdul Karim redet auch mit Rassisten, weil es gut sei, im Gespräch zu bleiben. Karim erreicht mit seinem "Shababtalk" Millionen Arabisch sprechende Menschen. Sein journalistisches Engagement hat einen Preis: In manche Teile von Berlin fährt er nicht mehr mit dem Fahrrad, sondern nur noch mit dem Taxi.
spiegel.de

Jaafar Abdul Karim vor wenigen Tagen bei einer Veranstaltung der Identitären:

Aus dem Archiv von turi2.tv: Jaafar Abdul Karim gibt der arabischen Jugend eine Stimme.

“Shababtalk”: Jaafar Abdul Karim gibt der arabischen Jugend eine Stimme.


Haltung ja, Parteinahme nein: Jaafar Abdul Karim fasst für die Deutsche Welle die ganz heißen Eisen in der arabischen Welt an. Im Interview mit turi2.tv am Rande des Global Media Forums in Bonn erklärt er, dass er bei seiner Arbeit vorsichtig sein muss – egal ob in Beirut oder Berlin. Mit seiner Sendung Shababtalk polarisiert er und bringt konservative Moslems genauso gegen sich auf wie Pegida-Aktivisten. Als er 2015 von einer Pegida-Demo berichtet, wird er angegriffen und verletzt.

Dabei fühlt Karim sich zu Neutralität verpflichtet und will dennoch Journalismus mit Haltung machen: "Bei 'Shababtalk' sollen Menschen zusammenkommen und miteinander reden, die sonst nicht miteinander reden", erklärt er das Konzept. Was er nicht zulässt, sind Rassismus und Beleidigungen. So musste ein hochrangiger jordanischer Politiker die Sendung verlassen. Zuvor hatte er einer jungen Frau, die Opfer sexueller Gewalt geworden war, vorgeworfen, dass sie selbst schuld sei.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Jaafar Abdul Karim schreibt Kolumne für Zeit Online.

Jaafar Abdul Karim 150Zeit Online macht den deutsch-arabischen Journalisten Jaafar Abdul Karim zum Kolumnisten. Jaafar, was geht? erscheint auf Deutsch, Arabisch und Englisch. Der Erstling heißt Auch Ihr seid jetzt Deutschland! und richtet sich an Flüchtlinge, die in Deutschland ankommen. Karim moderiert für die Deutsche Welle die gesellschaftskritische Sendung ShababTalk, die ein Millionenpublikum erreicht.
zeit.de

Clubhouse als Tor zur Welt – so lief der Open Innovation Live Podcast #5.


Der Traum vom Tellerrand: "Wozu taugt dieses Clubhouse eigentlich?", fragt Peter Turi im turi2 Clubraum am Donnerstagabend. Im Kern der Runde steht auch die Frage, was die App nach dem anfänglichen Hype zukünftig noch leisten kann. Journalist Jaafar Abdul Karim gibt an, Clubhouse als Recherche-Tool zu nutzen. Er sieht die Plattform auch als politischen Ort, an dem sich Menschen austauschen können, die in autoritären Regimen leben und sonst keinerlei Chance dazu haben. In China wurde Clubhouse jedoch beispielsweise bereits gesperrt. Student Pablo Cienfuegos Klein weist auf antisemitische und rassistische Räume hin. Dort gehe er bewusst auf die Bühnen und versuche, sachliche Gegenargumente hervorzubringen: "Es hören 100, 200 Personen zu und das macht was mit denen."

Welche Motive verfolgen die Menschen noch im Clubhouse? Während Mobility-Netzwerkerin Katja Diehl "ein bisschen die Welt verbessern und Menschen Wissen vermitteln" möchte, will Cordt Schnibben in seinem "Writers Pub" mit Autorin Doris Dörrie Zuhörerinnen dazu ermuntern, selbst zum Stift zu greifen. Auch Finanzen sind ein Thema: Karrierebibel-Journalist Jochen Mai berichtet von Personen, die sich längst ein Clubhouse-Geschäftsmodell aufgebaut haben. Die sogenannte Moderatorinnen-Elite werde gut dafür bezahlt, Räume professionell zu moderieren. TV-Moderatorin Carola Ferstl sieht in Clubhouse eine Art Telegram-Fortsetzung – in ihren Räumen gebe sie u.a. Aktien-Neulingen Tipps. Fast-Auswanderer Nicolas Kreutter glaubt trotz der stark abgeflachten Hype-Kurve seit Januar, dass in der App noch einiges passieren wird. Werden Moderatorinnen dann die neuen Influencerinnen? Nicht ganz: Die neuen "Stars" sind, zumindest laut Jochen Mai, die Gastgeberinnen, die mit Themenschwerpunkten und spannenden Gästen auf sich aufmerksam machen.
turi2.tv (63-Min-Video und -Podcast), turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de/clubraum (weiteres Programm)

Willkommen im Club: Hannah Suppa

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Hannah Suppa ist seit 1. Dezember Chefredakteurin der "Leipziger Volkszeitung" aus dem Hause Madsack und damit gewichtige Medienstimme im Osten. Suppa ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macher*innen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Marieke Abt, Guido Bülow und Jaafar Abdul Karim.
turi2.de/koepfe (Profil Suppa)

Deutsche Welle erweitert die Chefredaktion um fünf neue Mitglieder.

Deutsche Welle: Chefredakteurin Manuela Kasper-Claridge (Foto) strebt mehr Diversität an und holt fünf Mitarbeiter*innen in die Chefredaktion, die jeweils einen anderen Blickwinkel einbringen. Zum Team gehören künftig: Erkan Arikan, Leiter der Türkisch-Redaktion, Recherche-Chefin Sandra Petersmann, der in Sambia aufgewachsene Wissenschafts- und Wirtschaftsjournalist Chiponda Chimbelu, die Verantwortliche für die deutsche und englische Nachrichten Homepage, Kristin Zeier, sowie Jaafar Abdul Karim, der für seine Talkshzows "Shababtalk" und "JaafarTalk" bekannt wurde.
dw.com, turi2.de (Background)

Drei Minuten Inspiration – die positiven Ideen aus turi2.tv-Interviews.


Die König(innen) der Kreativität: Das Jahr 2018 war voller Ideen. Zum Jahreswechsel schneidet turi2.tv die klügsten Gedanken zusammen. Miriam Meckel erzählt im Video von ihrem Slack-Channel für unwichtige Dinge, Verena Bahlsen vom Neustart in alten Strukturen und Reporter Jaafar Abdul Karim, dass er sich nirgendwo Journalismus verbieten lässt.

Hier geht es direkt zu den Video-Interviews mit ...
... Verena Bahlsen, Food-Unternehmerin

... Andreas Arntzen, Wort & Bild

... Michael Busch, Thalia

... Anna-Beeke Gretemeier, "stern"

... Jaafar Abdul Karim, Reporter und Moderator

... Mathias Döpfner, Springer

... Tim Alexander, Deutsche Bank

... Miriam Meckel, Ada-Verlegerin

turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Religiöse Extremisten bedrohen Moderator der Deutschen Welle.

Deutsche Welle: Religiöse Extremisten bedrohen den Moderator der arabischen Jugendsendung "Shababtalk", Jaafar Abdul-Karim (Foto), berichtet DWDL. Auslöser ist eine Sendung, in der eine 28-jährige Sudanesin Gleichberechtigung für Frauen fordert. Auch der Partnersender Sudania 24 ist Ziel der Drohungen und steht inzwischen unter Polizeischutz.
dwdl.de, turi2.tv (Interview Abdul-Karim)

Aus dem Archiv von turi2tv: "Shababtalk": Jaafar Abdul Karim gibt der arabischen Jugend eine Stimme.

Video vielleicht verpasst? Die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Juni 2018.

Video vielleicht verpasst? Ines Pohl muss nicht mehr im Mittelpunkt stehen, Startup-Löwe Frank Thelen rät der Medien-Branche zur Voll-Digitalisierung und "Auto Bild"-Chef Tom Drechsler fährt mit umgebautem Blatt vor. Das sind die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Juni.

Top 1:
"Ich finde Perspektiv-Wechsel gut." Ines Pohl über ihr erstes Jahr bei der Deutschen Welle.
(418 Aufrufe)

Top 2:
Startup-Löwe Frank Thelen: Die Medien-Branche muss volldigitalisieren.
(398 Aufrufe)

Top 3:
"'Auto Bild' ist jetzt noch schneller" – Tom Drechsler über seinen Umbau bei der Auto-Zeitschrift.
(378 Aufrufe)

Top 4:
"Shababtalk": Jaafar Abdul Karim gibt der arabischen Jugend eine Stimme.
(360 Aufrufe)

Top 5:
"Alles aus einer Hand" – So arbeitet Bauers "House of Food".
(348 Aufrufe)

Die Top 5 in einer Playlist

Das waren die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Mai

Spiegel Online schickt Mobile-Reporter zu Flüchtlingen in Deutschland.

Sandra Sperber, Mobile-Reporter Spiegel Online 600
Spiegel-Online-Reporterin Sandra Sperber geht von der Grenze zwischen Deutschland und Österreich aus mit dem Handy auf Sendung. (Foto: Spiegel Online/Screenshot)

Flüchtlingskrise auf dem Handy: Spiegel Online setzt heute einen Flüchtlings-Schwerpunkt und schickt 15 Mobile-Reporter auf die Route der Flüchtlinge durch Deutschland. Seit kurz vor 8 Uhr berichtet etwa Sandra Sperber (Foto) von der österreichischen Grenze, Anja Reumschüssel vom Hamburger Hauptbahnhof und Jaafar Abdul Karim aus Berlin. Den ganzen Tag lang wollen die Reporter kurze Video-Interviews, -Aufsager und unkommentierte Eindrücke von der Situation der Flüchtlinge in Deutschland liefern. Ihr wichtigstes Werkzeug sind ihre Smartphones. Mit ihnen drehen sie und posten die Videos ins Newsblog.

Ziel der Redaktion ist es, "einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Lebenssituationen von Asylsuchenden in Deutschland zu geben", erklärt der Verlag in einer Pressemitteilung. Es ist der erste Versuch von Spiegel Online ein Ereignis quasi live mit Mobile-Reportern abzubilden. "Wir werden heute sehr viel lernen", sagt Sven Christian, Leiter Bewegtbild bei SpOn, weitere Einsätze sollen folgen.
spiegelgruppe.de, spiegel.de (News-Blog)

Pegida-Anhänger greifen DW-Reporter an.

DW-Reporter Jaafar Abdul Karim in Dresden600
Angriff von rechts: Pegida-Demonstranten haben am Montagabend einen Reporter des arabischen Programms der Deutschen Welle beleidigt und angegriffen. Mehrere Demonstranten haben Jaafar Abdul Karim und zwei Kolleginnen erst umstellt, ausländerfeindliche Beschimpfungen gebrüllt und bei den Dreharbeiten behindert. Schließlich wurde einer der Demonstranten handgreiflich, schlug dem Reporter ins Genick und flüchtete in die Menge, berichtet der Sender.

Peter Limbourg, Intendant des Deutschen Welle, sieht in dem Angriff einen Beleg dafür, dass "Gewalt gegen Journalisten seitens der Teilnehmer zur Regel oder zumindest billigend in Kauf genommen wird". DJV-Chef Michael Konken spricht von einer "neuen Stufe auf der Eskalationsleiter der Journalistenfeinde von Pegida".
dw.com, djv.de

ProQuote: “stern” strahlt mit knapp 53 % Frauenanteil in Führungs-Jobs.

stern erreicht als erstes Leitmedium einen Frauenanteil von mehr als 50 % in Führungspositionen der Print-Redaktion, zählt ProQuote. Die Zeitschrift besetzt alle Leitungsjobs mit gemischten Doppelspitzen und erreicht so 52,5 %. Der "Spiegel" meldet einen Frauenanteil von knapp 39 %, die "Süddeutsche" 32,6 %. Schlusslicht ist "Focus" mit nur 11,8 % Frauen.
meedia.de

Arabische DW-Sendung “Shababtalk” kommt erstmals auf Deutsch.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle produziert erstmals und zunächst einmalig eine deutsche Ausgabe ihrer arabischen Jugendsendung Shababtalk. In einer Berliner Flüchtlingsunterkunft diskutieren Politiker mit Flüchtlingen über das neue Integrationsgesetz. Die Sendung läuft ab Sonntag im deutschen DW-Programm. Shababtalk greift gesellschaftliche Themen auf, die im arabischen Sprachraum sensibel oder tabu sind.
dw.com

Spiegel Online startet zweisprachigen Videoblog.

Jafaar-Abdul-Karim-150Spiegel Online startet in Kooperation mit der Deutschen Welle einen Videoblog mit Jafaar Abdul Karim - auf Deutsch und Arabisch. Der bekannte DW-Moderator schildert in seinen Videos Eindrücke vom Leben arabischer Jugendliche in Deutschland und im arabischen Raum. Für die erste Folge besucht er ein Berliner Flüchtlingsheim.
meedia.de, spiegel.de (4-Min-Video)

Deutsche Welle bringt Tabuthemen ins arabische Fernsehen.

Deutsche Welle 150Shabab Talk ist eine der erfolgreichsten TV-Sendungen für Jugendliche im arabischen Raum. Das Magazin der Deutschen Welle erreicht allein in Ägypten jede Woche vier Mio Zuschauer. Die Sendung befasst sich mit Menschenrechten, Homosexualität oder Pressefreiheit - Themen, die bei arabischen Sendern sonst Tabu sind.
tagesspiegel.de, dw.com