Zitat: Visa-Chef Alfred Kelly sieht sich als älteste Fintech-Firma der Welt.

"Uns gibt es seit 60 Jahren, wir sind sozusagen das älteste Fintech der Welt."

Alfred Kelly, Chef des Kreditkarten-Anbieters Visa, sieht seine Firma als Technologie-Unternehmen. Im Interview mit der "Süddeutschen" wirbt er dafür, dass es per se nicht schlimm sei, etwas mit Kreditkarte zu bezahlen, "solange man das richtig zu nutzen weiß".
"Süddeutsche Zeitung", S. 16 (Paid)

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TV-Tipp von TV Spielfilm: In diesem intensiv gespielten, fordernden Familien-Psychokrimi mit dem Dresdner Ermittlerteam geht es um den Mord an einem bekannten Szenegastronomen. Wahrlich keine leichte Kost für den Sonntagabend!
"Tatort: Nemesis", Das Erste, 20.15 Uhr.
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Internet-Ministerin Bär will sich für Fortsetzung der Games-Förderung einsetzen.


Spiel-Geld: Internet-Ministerin Dorothee Bär will sich für die Förderung der Games-Branche auch im Jahr 2020 stark machen, sagt sie dem "Handelsblatt". In diesem Jahr gibt es erstmals 50 Mio Euro Subventionen für deutsche Games-Entwickler, die Förderung steht auch im Koalitionsvertrag, im Entwurf für den Haushalt 2020 fehlt sie aber. Im Vorfeld der am Dienstag startenden Spiele-Messe Gamescom beschwichtigt Bär nun, knapper werdende Haushaltsmittel dürften "kein Grund sein, die Gamesförderung zu vernachlässigen".

Die Politik müsse "den Raum schaffen", um "längerfristige Investitionen in der Games-Branche" anzustoßen, sagt Bär. Gemeinsam mit Verkehrsminister Andreas Scheuer will sie sich im parlamentarischen Haushaltsverfahren "mit Nachdruck" für eine Fortsetzung der Gamesförderung einsetzen. Entscheiden müsse am Ende aber das Parlament. (Archiv-Foto von der Gamescom 2018: picture alliance / Sven Simon)
handelsblatt.com

Mitarbeit: Björn Czieslik

Aus dem Archiv von turi2.tv: Dorothee Bär im Unterwegs-Videofragebogen. zur turi2 edition #7 (10/2018)

Analyse: Der US-Medienmarkt ist auf Konsolidierungskurs.

USA: Medien-Fusionen sind auch nach dem Zusammenschluss von CBS und Viacom großes Thema auf dem US-Markt, analysiert Katharina Kort im "Handelsblatt". Als Kandidaten nennt sie u.a. Discovery, Sony und Lions Gate und beruft sich auf Analysten. Auch ViacomCBS könnte mit seinen knapp. 30 Mrd Dollar Börsenwert zum Übernahmekandidat werden – Netflix ist 130 Mrd schwer.
handelsblatt.com

“Guardian”-Kolumnist Owen Jones brutal angegriffen.

Guardian: Der linke Kolumnist Owen Jones ist in London angegriffen und brutal zusammengeschlagen worden. Jones geht von einem rechtsradikalen Hintergrund aus. In der BBC berichtet er, dass sich der Angriff nachts um 3 Uhr ereignete, als er und fünf Freunde einen Pub verließen. Die Angreifer seien direkt auf ihn zugekommen, hätten ihm in den Rücken und gegen den Kopf getreten. Jones gilt als wichtige linke Stimme in Großbritannien. Er hat die Proteste gegen den Besuch Donald Trumps mitorganisiert und setzt sich für die Rechte von Homosexuellen und Transgendern ein.
theguardian.com, twitter.com (2-Min-Interview, BBC), spiegel.de

Daniel Bouhs erkundet die Fehlerkultur der dpa.

dpa: Zum 70. Geburtstag der Nachrichtenagentur fragt Daniel Bouhs nach der Fehlerkultur und dekliniert spektakuläre Falschmeldungen durch, z.B. einen Terroranschlag, den es nie gab. Chefredakteur Sven Gösmann warnt vor Deepfakes: "Wir müssen uns alle davor fürchten." Manchmal findet Bouhs die Korrekturen der dpa "in diesen schnellen Zeiten" zu langsam – zuletzt bei der Causa Linnemann.
taz.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Hundefutter werden wir nie verkaufen" – Sven Gösmann über die dpa in Zeiten sinkender Auflagen. (4-Min-Video, 2/2019)



Zitat: GetYourGuide-Gründer Johannes Reck wünscht sich mutigere Inlands-Investoren.

"Für viele Leute ist es kaum nachvollziehbar, wie man zehn Jahre in den Aufbau eines Unternehmens investieren kann, ohne direkte Profite zu haben."

Johannes Reck, Gründer des Erlebnis-Vermittlers GetYourGuide, bedauert im "Welt am Sonntag"-Interview die "wahnsinnig risikoscheue Kultur" in Deutschland. Startups seien auf Geld aus dem Ausland angewiesen, das dann auch ins Ausland zurückfließt.
"Welt am Sonntag", S. 36 (Zusammenfassung)

Wir graturilieren: Jörg Jakob wird 56.


Wir graturilieren: "Kicker"-Chefredakteur Jörg Jakob feiert heute als Sonntagskind seinen 56. Geburtstag. Sein Highlight im vergangenen Jahr: Liverpool gegen Napoli (1:0) gemeinsam mit einem Jugendfreund zu erleben, mit dem er erstmals vor 37 Jahren ein Spiel erlebte. Seinen Ehrentag verbringt er mit Kaffee und Kuchen, turi2 hat mit ihm im Podcast über Fußball zwischen Kommerz und Kultur gesprochen. Gratulationen sind z.B. via Twitter oder per E-Mail willkommen.
turi2.de (Podcast)

“FAS”-Interview: Thomas Middelhoff beichtet seine Sünden.


Neue Fehlerkultur: Thomas Middelhoff spricht 2018 auf einer Fuckup-Night in Frankfurt über sein Scheitern. (Foto: picture alliance)

Worte zum Sonntag: Das Feuilleton der "FAS" grüßt mit dem reuigen Sünder Thomas Middelhoff. Der frühere Chef von Bertelsmann und Arcandor geht im Interview von Rainer Schmidt hart mit sich selbst ins Gericht – und wirbt so für sein Buch Schuldig, das am Dienstag erscheint. Middelhoff meint das Bekenntnis keinesfalls juristisch, sondern eher persönlich und charakterlich. Er beschreibt seinen Narzissmus, seine Sucht nach Erfolg und Anerkennung, den Drang, sich immer beweisen zu müssen – und glaubt, dass viele Topmanager und Politiker ähnliche Charakterzüge haben.

"Die eigene Bedeutung muss permanent unter Beweis gestellt werden. Das Spiel habe ich mit Leidenschaft mitgespielt," so der Ex-Manager, der heute dem Führungsnachwuchs helfen wolle, nicht in diese Muster zu verfallen. Von seinem früheren Reichtum, sagt Middelhoff, sei ihm nichts geblieben. "Nicht einen Cent" habe er vor seiner Privatinsolvenz zurückgelegt, sagt der 66-Jährige. Er lebe vom pfändungsfreien Teil seiner Pensionsansprüche, auch seine Bucheinnahmen flössen in die Insolvenzmasse.

Middelhoff beschwört das einfache Leben, schwärmt von seinen Erfahrungen in der Behinderteneinrichtung Bethel, wo er als Freigänger arbeitete, und erzählt, wie sein Glaube an Gott ihm durch die Zeit im Knast geholfen habe. Über den Verlust seines Vermögens sagt er: "Entweder zerbricht man daran, oder man erkennt, dass man ein gutes Leben ohne all das haben kann". Er schließt mit den Worten: "Ja, ich bin sehr glücklich heute und ein sehr zufriedener Mensch."
"FAS", S. 33 – 34 (Paid), amazon.de ("Schuldig. Vom Scheitern und Wiederaufstehen, 208 S., 22 Euro)

Zitat: Man kann auch wirtschaftlich gescheitert gut leben, sagt Thomas Middelhoff.

"Ich kann es be­ur­tei­len, weil ich die Mil­lio­nen hat­te, die Häu­ser, die Yacht, und ich ha­be all das verlo­ren. Ent­we­der zer­bricht man dar­an, oder man er­kennt, dass man ein gu­tes Le­ben oh­ne all das ha­ben kann. Das will ich auch an­de­ren sa­gen, die wirt­schaft­lich schei­tern."

Ex-Bertelsmann-Boss Thomas Middelhoff spricht im großen "FAS"-Interview über sein Scheitern, was er daraus gelernt hat und warum er inzwischen gern auf Fuckup-Nights spricht.
"FAS", S. 33 – 34 (Paid)

weitere Zitate:
"Ich bin be­stimmt ei­ne nar­ziss­ti­sche Per­son, wie wohl die meis­ten Top­ma­na­ger nar­ziss­ti­sche Zü­ge ha­ben. Aber ich hat­te ei­ne Maß­lo­sig­keit ent­wi­ckelt, die wie ein Bu­me­rang zu­rück­kam. Ich fand das klas­se, wenn ich auf den Ti­tel­sei­ten von Wirt­schafts­ma­ga­zi­nen war. Zwi­schen 2008 und mei­ner Ver­haf­tung sind al­lein im 'Spie­gel' und auf Spie­gel On­line 98 Ar­ti­kel über mich er­schie­nen, 98 Ar­ti­kel! Und kei­ne freundlichen, son­dern kri­ti­sche. Kein Wun­der, dass die Mei­nung über mich so fest­ge­fah­ren ist."

"Bei den Jun­gen bin ich nicht stig­ma­ti­siert, die spü­ren, dass ich es ehr­lich mei­ne. Da­ge­gen wür­den viele Kol­le­gen von frü­her lie­ber se­hen, dass ich als psy­cho­pa­thisch ge­stör­te Per­son ir­gend­wo verschwinde."

Falk-Anklage ist dubios, schreibt Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen.

Stadtplan-Erbe Alexander Falk ist der Anstiftung zum Mord angeklagt, der Prozess beginnt am 21. August. Der Fall habe das Zeug zum Thriller, schreibt Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen. Es gibt u.a. zwielichtige Zeugen und dubioses Beweismaterial wie einen Audio-Mitschnitt, der von der Staatsanwaltschaft wohl nicht korrekt ausgewertet und offenbar manipuliert wurde. Falk will aussagen.
"Welt am Sonntag", S. 16 (Paid), turi2.de (Background)

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TV-Tipp von TV Spielfilm: Ersatzpapa Chris "Captain America" Evans möchte einer siebenjährigen Hochbegabten ein normales Leben ermöglichen. Doch es droht ein Sorgerechtsstreit… Der warmherzige Independent-Film vermeidet Klischees.
"Begabt – Die Gleichung eines Lebens", Pro Sieben, 20.15 Uhr.
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“Mich ärgert die Heuchelei” – “Kicker”-Chef Jörg Jakob über die Kommerzialisierung des Fußballs.


Zwischen Kommerz und Kultur: An diesem Wochenende startet die Fußball Bundesliga in ihre 57. Spielzeit – und Jörg Jakob, Chefredakteur des "Kicker", feiert parallel den Anstoß für sein 57. Lebensjahr. Im Video- und Podcast-Interview mit Peter Turi spricht Jakob über den Fußball früher und heute sowie die gemeinschafts- und identitätsstiftende Rolle des Ballsports. Dass der Fußball auch ein Riesengeschäft ist, erkennt Jakob an, ärgert sich aber über Heuchelei. Bei Mio-Transfers sei es "immer das Geld der anderen", das kritisiert werde.

"Wer Profi-Fußball auf dem höchsten Niveau haben will, wer erfolgreich sein will, der muss sich um die besten Spieler kümmern, die besten Trainer und Konzepte", argumentiert Jakob. Obwohl der FC Bayern in den vergangenen Jahren ein Abo auf den Meistertitel hatte, findet der Sportjournalist den Wettbewerb spannend. Für die neue Saison rechnet er allerdings einer anderen Mannschaft die größten Chancen auf die Meisterschaft aus.
turi2.tv (37-Min-Video), turi2.de/podcast (37-Min-Audio)

Jörg Jakob über...

01:51 ... seinen Geburtstag in unmittelbarer Nähe des Bundesligastarts 1963 und seine ersten Fußball-Erinnerungen.

06:23 ... die Rolle der Nostalgie für den Fußball und Fußball-Magazine.
turi2.tv (37-Min-Video), turi2.de/podcast (37-Min-Audio)

09:00 ... die Bedeutung des Fußballs für die ganze Gesellschaft.

10:14 ... Spannung in der Bundesliga angesichts der Bayern-Dominanz.

11:48 ... die Auswirkungen der Fußball-Kommerzialisierung auf die Spannung in der Liga.

16:46 ... die Rolle des "Kicker" als kritische und einordnende Stimme im Fußballgeschäft.

20:04 ... die Meisterschafts-Chancen der Bayern und ihrer Verfolger.

21:08 ... die Rolle der Bundesliga für die Auflage des "Kicker".

22:32 ... den "Kicker" als Fußball-Magazin, das über die News hinausgeht und Hintergründe einordnet.

24:51 ... die 100-jährige Geschichte des "Kicker" und wie sich das Magazin immer wieder neu erfunden hat.

26:00 ... den "Kicker" als digitale und analoge Marke - in Zeiten sinkender Auflagen.

29:20 ... die vereinseigenen Medienangebote als Konkurrenz.

31:11 ... Vereine, die ihre Stars abschotten und erschwerten Zugang zu den Spielern.

34:54 ... fehlendes Bewegtbild im Angebot des "Kicker".

Sie können das komplette Gespräch auch als Podcast anhören. Den turi2 podcast finden Sie bei iTunes, Spotify, Deezer und Audio Now sowie in der turi2-App und über den RSS-Feed.

Lese-Tipp: die Entstehung des Bundesliga-Logos.

Lese-Tipp: Das Bundesliga-Logo feiert mit Beginn der neuen Saison 18-Jähriges, Werbetexter Andree Bock erzählt die Underdog-Geschichte seiner Entstehung. Er half Constantin Weimar, damals Chef der Agentur WM Team, beim Pitch der DFL, die ab 2001 die Markenkommunikation auf professionellere Füße stellte. Mit vereinten Kräften habe man Gold als Logofarbe verhindert – als Sonderfarbe hätte es bei Druckmitteln die Kosten in die Höhe getrieben. Über die Jahre ist der Spieler dünner geworden, neigt seinen Kopf etwas mehr und hat einen anderen Ball bekommen.
newsletter.pitgottschalk.de

Content Ambassadors sollen bei Bertelsmanns Content Alliance Projekte vorantreiben.

Bertelsmann schafft bei allen Unternehmen der Content Alliance je einen neuen Posten namens Content Ambassador. Die Berufenen sollen "als Botschafter, als Beschleuniger, auch als 'Pfadfinder'" Projekte und Ideen voranbringen. Es sind Julia Reuter (Foto) für die Mediengruppe RTL Deutschland, Anja Kaeumle für die UFA, Marc Haberland für das RTL Radio, Matthias Aichele und Bettina Breitling für Random House, Hans-Peter Junker für G+J, Dominique Kulling für BMG und Mirijam Trunk für die Audio Alliance.
new-business.de

“Easy Rider”: Schauspieler Peter Fonda, 79, ist tot.

Peter Fonda, 79, ist tot. Der Schauspieler starb am Freitag in Los Angeles an einer Lungenkrebs-Erkrankung, teilt seine Familie mit. Fonda wurde mit dem Film Easy Rider 1969 zu einem Idol der Hippie-Bewegung und erhielt eine Oscar-Nominierung. Der Bruder von Schauspielerin Jane Fonda machte sich auch als Regisseur einen Namen. Seit 2003 ziert sein Name einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.
spiegel.de, zeit.de

Augmented-Reality-Effekte ermöglichen große Reichweiten.

Augmented-Reality-Effekte für Instagram und Snapchat können Nutzern und Marken große Reichweiten verschaffen, schreibt Roland Eisenbrand. So hätten einige der Effekte mehr als eine Milliarde Aufrufe erzielt. Die Ersteller profitieren oft doppelt: Zum einen sammeln sie neue Follower, zum anderen zum Teil bezahlte Aufträge für Marken, die sich zunehmend für eigene Effekte interessieren.
omr.com

Video-Tipp: “Bild” zeigt private Aufnahmen aus den ersten “ZDF-Hitparade”-Folgen.

Video-Tipp: Die "Bild" zeigt Ausschnitte aus Videoaufnahmen, die der Hobby-Filmer Werner Schmitz im Jahr 1971 im Rahmen der "ZDF-Hitparade" gemacht hat. Die offiziellen Aufnahmen wurden aus dem Archiv des ZDF gelöscht. Die Videos von Schmitz zeigen unter anderem Dieter Thomas Heck biertrinkend zwischen seinen Moderationen.
bild.de (4-Min-Video), "Bild", S. 4 (Paid)

Zitat: Juli Zeh mahnt Politiker und Medien, nicht unbewusst Hass zu bestätigen.

"Es sind nicht die Hassprediger im Internet allein. Viel gefährlicher ist, wenn potenzielle Täter das Gefühl haben, dass bestimmte Politiker oder Medien der gleichen Meinung sind wie sie."

Autorin und Verfassungsrichterin Juli Zeh mahnt im "Focus"-Interview mit Bezug auf den Mord an Walter Lübcke auch die bürgerliche Mitte zu achtsamen Äußerungen.
"Focus" 34/2019, S. 90 (Paid)

YouTube unterscheidet künftig stärker zwischen Premium- und Free-Nutzern.

YouTube gewährt seinen zahlenden Nutzern künftig mehr Vorteile. Nutzer mit Premium Account erhalten ab dem 24. September bei Erscheinen direkt vollen Zugriff auf YouTube Originals. Nutzern mit kostenfreien Accounts stellt YouTube die Serien nur folgenweise zur Verfügung. Premium-Nutzer brauchen zudem wie gehabt keine Werbung anschauen.
support.google.com

Zulassung von E-Scootern dauert länger als geplant.

E-Scooter haben in vielen Fällen noch keine Betriebserlaubnis, berichtet der "Spiegel". Verkäufer würden daher derzeit E-Mails an Vorbesteller schicken, dass es bei einigen Modellen eine Verzögerung auf unbestimmte Zeit gebe. Hintergrund ist offenbar die große Anzahl an Modellen, bei denen der TÜV nicht nachkomme. Bisher hätten erst 13 Modelle eine Betriebserlaubnis.
"Spiegel" 34/2019, S. 52 (Paid)

Edition F startet neue Kolumnen und einen Podcast mit den Gründerinnen.

Edition F treibt den Umbruch nach dem Abgang von Chefredakteurin Teresa Bücker voran und startet einen Podcast mit den Gründerinnen Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann. Hinzu kommen mehrere neue Kolumnen. Einmal im Monat schreiben künftig Mirna Funk, Theresa Lachner, Anne Philippi und Ronja von Rönne für das Digitalmagazin. Hinzu kommt die wöchentliche Kolumne "Reboot the System" mit wechselnden Autoren.
editionf.com, editionf.com (Podcast), turi2.de (Background)

“Spiegel”: Ehemaliger Präsident des FC Bayern München war Nationalsozialist.

FC Bayern München: Josef Kellner, Präsident des Fußballvereins von 1938 bis 1943, war ein "einflussreicher Nationalsozialist", recherchiert der "Spiegel" und beruft sich auf Dokumente, die Sporthistoriker Markwart Herzog im Archiv entdeckt hat. Kellner soll schon in der Weimarer Republik Dienstgeheimnisse an die Nationalsozialisten verraten und zu NSDAP-Zeiten an Urteilen gegen Beamte mitgewirkt haben. Er starb 1946.
"Spiegel" 34/2019, S. 122 (Vorabmeldung)

“Spiegel”: AfD Brandenburg kooperiert mit Arcadi-Verlag aus dem Umfeld der Identitären Bewegung.

AfD Brandenburg verkauft ihre Werbemittel über den Onlineshop des Arcadi-Verlags, schreibt der "Spiegel". Der Verlag gilt als der rechtsextremen Identitären Bewegung nahestehend. Die Partei zählt sie auf ihrer Unvereinbarkeitsliste auf. Ein Sprecher sagt dem "Spiegel", eine Vernetzung des Verlags mit der Bewegung sei ihnen nicht bekannt.
"Spiegel" 34/2019, S. 11 (Vorabmeldung)

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TV-Tipp von TV Spielfilm: Zum 50. Jubiläum von "Drei Tage Liebe, Frieden und Musik" zeigt Arte den um 40 Minuten längeren Director’s Cut des brillanten Konzertmitschnitts von Michael Wadleigh. The Who, Santana, Jimi Hendrix, Joe Cocker und viele andere machen daraus ein Festival fürs Wohnzimmer.
"Woodstock", Arte, 22.10 Uhr.
Unser Tipp: direkt und immer aktuell die neuesten Empfehlungen für Ihr persönliches TV-Programm abholen: tvspielfilm.de

Bauer stellt “Nostalgie”-Magazin ein.

Bauer stellt sein Vergangenheitsromantik-Magazin Nostalgie ein, berichtet "Clap". Die Ausgabe vom 10. Juli war bereits die letzte. Die Lücke füllt Retro, das seit 2015 als Ableger von Bauers "Das neue Blatt" erscheint. Die "Süddeutsche" charakterisierte das Yester-Yellow-Magazin einst als Heft über die "Schönen und Leichen". "Retro" erscheint sechsmal im Jahr mit 85.000 Auflage.
clap-club.de