YouTube bringt seine Faktencheck-Funktion nach Deutschland.


Im Zweifel für den Zweifel: YouTube führt auch in Deutschland die Faktencheck-Funktion ein, die verhindern soll, dass sich Falschinformationen verbreiten. Die Plattform begründet den Schritt damit, dass ähnlich wie in den USA, Brasilien und Indien, wo es die Funktion schon gibt, immer mehr Nutzer*innen bei YouTube Nachrichten und Infos zu Themen wie Corona suchen. YouTube zeigt dabei in den Suchergebnissen Videos und Links zu verlässlichen Quellen an, die Kontext bieten sollen. Google ruft Verlage, die deutschsprachige Inhalte produzieren, auf, teilzunehmen. Das Faktencheck-Informationspanel stützt sich auf ein Netzwerk unabhängiger Faktencheck-Organisationen. In Deutschland unterstützt zum Beispiel der Rechercheverbund Correctiv das Tool.
heise.de, horizont.net

Döfpners Thronfolge bei Springer beruht auf Leistung, schreibt Michael Hanfeld.

Springer-Nachfolge: Friede Springer sieht in Mathias Döpfner den idealen Nachfolger, der den Wandel des Unternehmens von einem Verlag in ein multimediales Unternehmen vollzogen hat, schreibt Michael Hanfeld. Döpfners "Thronfolge" verdanke er seiner Leistung: Springer habe sich jahreslang "aus nächster Nähe angesehen, wie Döpfner agiert" und, ähnlich wie einst Axel Springer, unabhängigen Presse-Journalismus mit einem ordentlichen Schuss Pathos verteidige.
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)

“taz” startet Markenkampagne und gibt sich den Claim “Keine Angst vor Niemand”.

taz startet zum Launch ihrer App eine Markenkampagne, entwickelt von der Agentur Überground. Sie gibt der Tageszeitung den neuen Claim "Keine Angst vor Niemand". Die Kampagne läuft auf Plakaten, Online, im Fahrgastfernsehen Berlins und in Social Media. "Deutschland ist schlimm. Wir sind schlimmer" und "No Zeitung for Old Man" tönen die Motive zum Beispiel. Wilhelm Vogelpohl, bei der "taz" für Marketing und Werbung verantwortlich, sagt, er habe sich wegen der "von starken Frauen geprägten Aufstellung der Agentur" für Überground entschieden. Mit der Kampagne wolle er vor allem junge Menschen erreichen und Zielgruppen, "die vielleicht noch gar nicht wissen, dass es uns gibt".
horizont.net

Aus dem turi2.tv-Archiv (09/2020): Wie geht’s der "taz", Katrin Gottschalk und Andreas Marggraf?

Günther Jauch und Bauer streiten vor dem BGH um Clickbaiting-Methoden.

Clickbaiting: Der Rechtsstreit zwischen Günther Jauch und Bauers "TV Movie" geht an den Bundesgerichtshof. Die Programmzeitschrift postete 2015 zu den Fotos von Jauch, Stefan Raab, Roger Willemsen und Joko Winterscheidt: "Einer dieser TV-Moderatoren muss sich wegen Krebserkrankung zurückziehen." Bauer entschuldigte sich und erklärte Unterlassung, Jauch klagte trotzdem, das OLG Köln gab ihm recht. Bauer zieht nun vor den BGH, der klären muss, ob Clickbaiting mit Promis rechtmäßig ist.
sueddeutsche.de

Zitat: Bei Tichy hat verbaler Ausfall System, sagt Dorothee Bär.

"Man sollte berücksichtigen, ob etwas System hat oder nicht. Bei Tichy hat der verbale Ausfall System."

Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, antwortet im "FAZ"-Interview auf die Frage, warum sie sich bei Christian Lindners Verbalentgleisung nicht zu Wort gemeldet habe, sie habe Roland Tichy "in der Vergangenheit mehrfach gebeten, zu bestimmten Sachverhalten Stellung zu nehmen oder sich zu distanzieren" – erfolglos. Einsicht sehe sie beim ihm auch keine.
faz.net, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Joachim Huber über seinen schweren Covid-19-Verlauf.

Hör-Tipp: Joachim Huber, Medienchef beim "Tagesspiegel", spricht bei Radio eins über seine Infektion mit Covid-19. Er hatte einen schlimmen Verlauf mit Lungenembolie, Nierenversagen, Herzinfarkt und fünf Wochen Koma, um ihn herum "piepste und zuckte es die ganze Zeit", er war vollverkabelt. Er will öffentlich darüber sprechen, um zu zeigen, dass die Maßnahmen nicht übertrieben sind und die Krankheit jede*n treffen kann. Huber, inzwischen in Reha und "noch nicht ganz über den Berg", reagiere "mit tiefster Empörung" auf Corona-Leugner*innen.
radioeins.de (5 Min)

Allianz will französische Aviva-Tochter übernehmen.

Allianz liebäugelt mit Teilen der britischen Versicherungsgesellschaft Aviva, schreibt das "Manager Magazin". Die Konzerne verhandelten über das Unfall- und Schadensgeschäft in Frankreich. Der Kaufpreis läge bei zwei bis drei Mrd Euro. US-Finanzinvestor Apollo würde das Lebensversicherungsgeschäft übernehmen. Aviva will sich künftig auf die Kernmärkte Großbritannien, Irland und Kanada fokussieren.
manager-magazin.de

Russische Raumfahrtbehörde plant Film-Dreh im All.

Die Welt ist nicht genug: Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos will nächstes Jahr im Weltall drehen. Der geplante Spielfilm soll den Beruf des Kosmonauten "heroisieren" und so für die Raumfahrt werben. Der staatliche Fernsehsender Perwy Kanal produziert den Film, für den die Schauspieler*innen mit einer Sojus-Kapsel zur ISS fliegen. Auch die USA planen einen All-Streifen, Tom Cruise soll genauso an Bord sein wie Elon Musk.
spiegel.de

Bild des Tages: Prominenter Kassierer.

Dann geh doch zu...Gottschalk: Thomas Gottschalk sitzt an der Supermarktkasse eines Netto-Discounters in Ratstatt, wo er im weißen Hemd Orangen & Co abkassiert. Seinen neuen Job macht der Moderator nicht für immer, sondern um auf die Aktion Deutschland rundet auf aufmerksam zu machen. Die "Aufrunden"-Beträge kommen Kindern zugute, die von Armut betroffen sind.
(Foto: STAR-MEDIA / Imago Images)

Gerhard Weber, Gründer der Modekette Gerry Weber, ist tot.

Gerhard Weber, Gründer der Modekette Gerry Weber, ist tot. Er starb vergangene Nacht im Alter von 79 Jahren, teilt das Unternehmen mit. Weber hatte das Modeunternehmen 1973 mit seinem Freund Udo Hardieck in seiner Heimatstadt Halle gegründet. Er war zudem Gründer und Ideengeber des größten deutschen Tennisrasenturniers, den Gerry Weber Open.
spiegel.de, radioguetersloh.de, wdr.de

Umfrage: 23 % der Deutschen würden Nachrichten von Influencern beziehen.

Influence me: 23 % der Deutschen würden sich von Influencer*innen statt von etablierten Medien mit Nachrichten versorgen lassen, ergibt eine Umfrage. Bei den 16- bis 34-Jährigen sind es sogar 38 %, bei den 35- bis 44-Jährigen 34 %. Befragt wurden Verbraucher*innen, Marketer und Influencer*innen - von der Influencer-Marketing-Agentur Takumi.
meedia.de (Paid)

Friede Springer installiert Mathias Döpfner als ihren offiziellen Nachfolger.


Friede ist mit ihm: Friede Springer installiert Mathias Döpfner als ihren offiziellen Nachfolger. Döpfner, seit 2002 Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, kauft 4,1 % des Unternehmens im Wert von circa 276 Mio Euro. Zusätzlich erhält er weitere 15 % als Schenkung. Döpfner, der bisher knapp 3 % der Unternehmensanteile hielt, ist so künftig mit 22 % an Springer beteiligt.

Auch die Stimmrechte von Friede Springers Aktienpaket, das sich in Zukunft ebenfalls auf 22 % belaufen wird, soll Döpfner ausüben. Friede Springer erklärt den Schritt als "ideale Lösung", um "für Kontinuität im Unternehmen zu sorgen."
axelspringer.com, faz.net, handelsblatt.com (dpa-Interview)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Mathias Döpfner 2018 im Gespräch mit Peter Turi - über Musik, Strategie und die Zukunft.

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Donnerstag = Kinotag! Nina Hoss spielt eine kämpfende Mutter. Eine Pferdetrainerin, die mit ihrer 5 Jahre alten Adoptivtochter überfordert scheint. Aus Gründen! Das mysteriöse Familiendrama "Pelikanblut – Aus Liebe zu meiner Tochter" startet heute in den Kinos. Weitere Tipps finden Sie hier.

Zitat: Jeff Jarvis über Vertrauensverluste im Journalismus.

"Wir haben angefangen, Click-Baiting über Katzen und die Kardashians zu machen, und damit stark an Vertrauen eingebüßt."

Jeff Jarvis spricht im "Meedia"-Interview darüber, dass Verlage oft "an der falschen Stelle gespart" haben - und dass dieser Sparzwang gemeinsam mit anderen Faktoren zu einem Vertrauensverlust seitens der Nutzer*innen geführt hat.
meedia.de

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Heute um 13 Uhr beginnt die Innovationskonferenz für Medien, die erstmals auch digital und kostenlos von zu Hause aus verfolgt werden kann. Den Auftakt zu einem abwechslungsreichen Nachmittag mit Keynotes, Panels und mehr macht der New Yorker Medienexperte Jeff Jarvis. ZUM LIVESTREAM

ARD macht Oliver Köhr zum Chefredakteur, Thomas Schreiber soll Degeto leiten.

ARD macht Oliver Köhr, 44, (Foto), bisher stellvertretender Leiter des Hauptstadtstudios, zum neuen Chefredakteur. Thomas Schreiber, derzeit ARD-Unterhaltungschef, soll zum 1. Mai 2021 Geschäftsführer der Film-Tochter Degeto werden. Er folgt auf Christine Strobl, die künftig als ARD-Programmdirektorin wirkt. Auch Funk bekommt einen neuen Geschäftsführer: Philipp Schild übernimmt ab 1. Dezember von Florian Hager.
presseportal.de, turi2.de (Background Strobl)

“FAZ”: Roland Tichy gibt Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab.

Roland auf Rückzug: Roland Tichy gibt den Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab, meldet die "FAZ". Tichy bekleidet das Amt seit 2014, geriet aber jüngst in die Kritik, als sein Monatsmagazin "Tichys Einblick" einen sexistischen Text über die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli veröffentlichte. Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, gab daraufhin ihren Rückzug aus der Stiftung bekannt. Weitere Stimmen forderten Tichys Rücktritt, u.a. auf Twitter. Ein prominenter Kritiker Tichys innerhalb der Stiftung ist Jens Weidmann, Präsident der Bundesbank.

Weidmann betont etwa, Tichys Rolle als Herausgeber vertrage sich nicht mit seiner Rolle als Vorsitzender der Stiftung. Durch "Tichys Einblick", in dem "ein zuspitzender, oft polemischer Debattenstil" herrsche und in dem es "wiederholt zu beleidigenden und verletzenden Äußerungen gekommen sei", sei eine negative Berichterstattung über die Stiftung ausgelöst worden. Zudem habe die Stiftung Mitglieder verloren; vorgeschlagene Preisträger*innen hätten die Annahme einer Auszeichnung durch die Stiftung abgelehnt - etwa Friedrich Merz, der 2018 den Ludwig-Erhard-Preis erhalten sollte. Tichys Nachfolger*in soll noch diesen Herbst gewählt werden.
faz.net, spiegel.de, handelsblatt.com, turi2.de (Background Bär)

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teleschau - Deutschlands erfahrenste Nachrichtenagentur im Unterhaltungsbereich hat eine neues Pay-per-View-Modell entwickelt, bei dem nur die echten Views zählen. teleschau bietet damit hochwertigen und klickstarken Entertainment-Content ohne Verpflichtungen. Abgerechnet werden 0,3 Cent je Page View.
teleschau.de (Review Deutschland 89)

Media Pioneer bietet 10 % seiner Aktien zum Kauf an.

Goldgräber-Gabor: Media Pioneer, Unternehmen von Gabor Steingart, bietet wie angekündigt 10 % seiner Aktien zum Kauf an. Nun sind die Rahmenbedingungen bekannt: Bis Ende des Jahres kommen nur Anleger mit einer Mindestinvestition von 100.000 Euro zum Zug. Erst im nächsten Schritt werden auch geringere Anlagebeträge berücksichtigt. Bis Ende 2021 sollen so die genannten 10 % Anteile an Investor*innen gebracht werden. Die restlichen Anteile halten weiterhin Steingart und sein Management (54 %) sowie Axel Springer (36 %).

Bei den angebotenen Wertpapieren handelt es sich um vinkulierte Namensaktien. Bei ihrer Übertragung muss Media Pioneer zunächst zustimmen, was sie schlechter verkehrsfähig macht. Media Pioneer begründet diesen Schritt damit, dass "eine dominierende Einflussnahme durch parteipolitisch oder strategisch ausgerichtete Investoren verhindert" werden soll.
mediapioneer.com, turi2.de (Background)


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Purpose – Marketing-Trend oder neuer Standard? Die einzige Chance für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg? Wie viel Sinn steckt in unseren Marken? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns beim diesjährigen best4campus. Melden Sie sich jetzt für unser Live-Stream-Event an: gik.media/best4campus

Wir graturilieren: Ulrike Simon wird 52.


Wir graturilieren: Medienjournalistin Ulrike Simon, die insbesondere für "Horizont" stets fleißig ihr weitverzweigtes Netzwerk anzapft, feiert heute ihren 52. Geburtstag. Zuerst auf dem Podium des Mitteldeutschen MedienDialogs in Leipzig, wo sie über Aufgabe und Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen spricht, danach mit Freunden im Restaurant. Das Beste am abgelaufenen Jahr waren für Simon ihre langjährigen Kontakte in die Medienwelt – wie ein Schweizer Uhrwerk hätten sie sie zuverlässig über die gesamte Corona-Zeit getragen und dabei mit reichlich guten Geschichten versorgt.

Den Überblick über die Tickets für Konzerte, die auf 2021 verschoben wurden, hat Simon angesichts der Masse verloren, hofft so allerdings auf viel Live-Musik im nächsten Lebensjahr. Ein kurzer, sonniger Winter steht ebenso auf der Wunschliste wie all die Eckpfeiler eines normalen gesellschaftlichen Lebens, die momentan nur schwer möglich sind: reisen, Leute treffen, Veranstaltungen besuchen, das Meer sehen. Gratulationen dürfen auf allen bekannten Kanälen ankommen, etwa via Twitter oder E-Mail.
turi2.de/koepfe (Profil Simon), turi2.tv (2-Min-Video)

Aus dem turi2.tv-Archiv (03/2016): Ulrike Simon im Video-Fragebogen.

Ab 2035: Kalifornien verhängt Verkaufsverbot für Benziner und Diesel.

Schluss mit schlechter Luft: Kalifornien verbietet ab 2035 den Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotoren. Damit reagiert der US-Bundesstaat auf die verheerenden Waldbrände. Das Verbot soll für Neuwagen gelten – ab 2045 auch für LKW. Gebrauchtwagen dürfen weiter die Besitzer*innen wechseln. Kalifornien hat mit 11 % den größten Einzel-Anteil am US-Automarkt.
spiegel.de, welt.de

Sigrid Nikutta im Talk mit Peter Turi: “Autofahren ist verschwendete Lebenszeit.”



Grün in rot: "Manchmal leiden meine Kinder darunter: Wir sind noch nie in den Urlaub geflogen." Über ihre Reisegewohnheiten, Karriere-Ambitionen und ihr Vorbild Rosa Parks spricht Dr. Sigrid Nikutta, Gütervorständin der Deutschen Bahn und Chefin von DB Cargo, auf dem Launchevent zur turi2 edition #12 mit Verleger Peter Turi. Autofahren bezeichnet Nikutta als "verschwendete Lebenszeit". Für Produkte wünscht sich die Managerin eine Art Siegel, das Auskunft über den Transportweg von Produkten gibt. Ob sie den Vorstandsvorsitz der Gesamt-Bahn anstrebt, wie einige Beobachter*innen vermuten? Nikutta hält sich diesbezüglich bedeckt, ihre persönliche Medienkritik liefert sie gleich mit: "Das mit den Journalisten ist ja so eine Sache. Sie stellen immer Fragen, auf die sie garantiert keine Antworten bekommen."

An Rosa Parks bewundere sie den "Mut zur Wut" der Bürgerrechtlerin – und kommentiert: "Ungerechtigkeit bleibt Ungerechtigkeit, auch wenn eine ganze Gesellschaft in dieser Ungerechtigkeit lebt." Ein ausführliches Interview mit Sigrid Nikutta und ihren Text über Rosa Parks lesen Sie ab Freitag, 25. September, in der turi2 edition #12. Das Buch können Sie hier vorbestellen – gedruckt oder als kostenloses E-Paper.
turi2.tv (46-Min-Video auf YouTube), turi2.de/podcasts (als Audio hören)



Laudatori*innen im Vorbilder-Fragebogen:









Basta: Perfide Pistazien-Passion.

Im Bann der Steinfrucht: Die Polizei in Mönchengladbach hat einen Ladendieb mit besonderer Passion geschnappt – er klaute Pistazien für 780 Euro und ging schon früher mehrmals auf Pistazien-Plünderzug. Da er zu den Gründen schweigt und offensichtlich kein Eichhörnchen ist, bleibt die Aufklärung vorerst eine harte Nuss.
bild.de

Daimler streicht im Stuttgarter Stammwerk rund 20 % der Stellen.

Daimler will bis 2025 in seinem Stammsitz in Stuttgart-Untertürkheim 4.000 Stellen streichen, das sind 21 %. Die Sparmaßnahme ist Teil des bereits angekündigten Plans des Autobauers, weltweit jährlich zwei Mrd Euro Personalkosten zu sparen. In Untertürkheim werden vor allem Motoren hergestellt, künftig will Daimler das Werk zum zum "Entwicklungs- und Befähigungsstandort für Elektromobilität" umbauen.
handelsblatt.com, heise.de, turi2.de (Background)

Nur die Hälfte der Corona-App-Nutzer*innen warnt Kontakte bei positivem Test.


Luft nach oben: Die Corona-App ist seit ihrem Start im Juni mehr als 18 Mio mal heruntergealden worden – etwa so oft wie die Apps aller anderen EU-Länder zusammen. Allerdings warnt nur die Hälfte der Nutzer*innen, die ein positives Testergebnis bekommen haben, auch ihre Kontakte. Künftig kann die App auch Krank­heits­symp­tome abfragen, kündigen SAP und die Deutsche Telekom an. Die Abgabe der Daten ist freiwillig und wird ausschließlich lokal auf dem Smartphone gespeichert. Zudem ist die App ab sofort in zehn weiteren europäischen Ländern einsatzbereit, u.a. Österreich, Tschechien, Dänemark und Irland.
handelsblatt.com (Warnungen), handelsblatt.com (neue Funktionen)

Französische Medien stellen sich mit Appell hinter “Charlie Hebdo”.

Frankreich: Mehr als hundert Medien wenden sich in einem "feierlichen Appell" an die Bevölkerung, nachdem "Charlie Hebdo" Drohungen von Al-Quaida bekommen hat. Verschiedene Tageszeitungen, Magazine, Radio- und Fernsehsender schreiben darin: "Wir brauchen Sie. Das Bollwerk Ihres Gewissens." Marika Bret, Personalchefin der Satirezeitschrift, hat konkrete Morddrohungen erhalten und musste untertauchen.
spiegel.de, turi2.de (Background)