Facebook drosselt die Seite von jetzt.de wegen vermeintlichem Clickbait.

Facebook-LogoFacebook schränkt die Reichweite der Facebook-Seite von jetzt.de ein, weil es dem Portal der "Süddeutschen Zeitung" Clickbait vorwirft, schreiben Simon Hurtz und Charlotte Haunhorst. Die Autoren kritisieren, dass die Entscheidung nicht nachvollziehbar sei und Facebook auch auf Nachfrage keine konkreten Antworten zum Fall gebe. Aus Hintergrundgesprächen hätten sie zudem erfahren, dass auch andere Medien bereits solche Erfahrungen mit Facebook gemacht hätten.
jetzt.de

Facebook startet mit Instagram in Brasilien die Attacke auf TikTok.


Copycatcontent: Facebook startet seine lange erwartete Reaktion auf den Erfolg der chinesischen App TikTok. In Brasilien erweitert der Konzern Instagram mit einer Reihe von Funktionen, die klar an TikTok angelehnt sind. Die Sektion heißt Reels – oder Cenas im Portugiesischen – und ist Teil der Stories-Funktion von Instagram. Bei Reels können Nutzer aus einer großen Auswahl von Musik wählen, um Playback-Videos zu erstellen, aber auch die Audios anderer Clips nutzen. Nutzer können die Beiträge privat teilen oder in ihren öffentlichen Stories posten. Zudem gibt es aggregierte Übersichten zu Top-Reels und beliebten Beiträgen zu einzelnen Audios.

Brasilien stellt für Facebook einen idealen Testmarkt dar, weil es in dem Land eine große Instagram-Nutzerzahl gibt und TikTok noch nicht sehr verbreitet ist. Anders als TikTok kann Instagram auch direkt mit den Beiträgen Geld verdienen, da es bereits Anzeigen in der Stories-Sektion verkauft. Bei Erfolg dürfte Facebook die Funktionen auch in anderen Märkten ausrollen. Ähnlich ist Facebook bereits vorgegangen, als es von Snapchat bekannte Funktionen in Instagram integriert hat.
techcrunch.com, turi2.de (Background), turi2.de (Beitrag aus der turi2 edition9 über TikTok)

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TV-Tipp von TV Spielfilm: Walter (Godehard Giese) arbeitet in der Marketingabteilung eines Kosmetikunternehmens. Als er mit Mitte 40 seine Kündigung erhält, gerät sein Leben aus den Fugen. Aus Verzweiflung flüchtet er sich in die Identität eines anderen Manns. Stark gespielt und nah am Leben.
"Jetzt.Nicht.", WDR, 23.40 Uhr
Unser Tipp: direkt und immer aktuell die neuesten Empfehlungen für Ihr persönliches TV-Programm abholen: tvspielfilm.de

Meinung: Verleger müssen Mehrwertsteuer-Senkung besser nutzen.

Verleger verschlafen, die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 % für elektronische Medien zu nutzen, kritisiert Jochen Kalka. Sie hätten Jahre Zeit gehabt, sich darauf vorzubereiten und dennoch hole keiner " adhoc seine Pläne aus der Schreibtischschublade". Kalka fordert, das veraltete Vertriebsmodell auszusortieren und "bei null" anzufangen, mit der geringeren Besteuerung als "Rückenwind".
onetoone.de, turi2.de (Background)

Video-Tipp: Peter “Bulo” Böhling im TV-Fragebogen.


Gut geölte Antworten: Karikaturist und Gary-Glotz-Geschäftsführer Peter "Bulo" Böhling tritt am Rande der Launchparty zur turi2 edition #9 bei ProSieben in München zum TV-Fragebogen vor die Kamera – in der einen Hand ein Bier, in der anderen das Mikrofon. Beeindruckend findet Bulo, dass Frank Elstner Demonstranten, die es in die Sendung "Wetten, dass..?" geschafft hatten, nicht rauswarf, sondern sie ihren Protest vortragen ließ. Wenn sein eigenes Leben verfilmt werden würde, müsste der Titel "Der Egomane" lauten, findet Böhling. Die Hauptrolle würde er dann ganz stilecht auch gleich selbst übernehmen.
turi2.tv (2-Min-Video bei YouTube)

Roula Khalaf wird Chefredakteurin der “Financial Times”.

Großbritannien: Roula Khalaf rückt an die Spitze der "Financial Times", als erste Frau in der Verlagsgeschichte. Sie arbeitet seit 24 Jahren für die Wirtschaftszeitung, zuletzt als Vize. Der bisherige Chefredakteur Lionel Barber ist seit 35 Jahren bei der "Financial Times", die vergangenen 14 als Chef. Lionel hat die Zeitung u.a. 2015 durch den Besitzerwechsel geführt, das japanische Medienunternehmen Nikkei übernahm sie von der britischen Mediengruppe Pearson.
spiegel.de

Alexandra Würzbach übernimmt Chefredaktion der “Bild am Sonntag”, Marion Horn geht.

Bild am Sonntag: Alexandra Würzbach (links im Bild), 51, wird neue Chefredakteurin, Marion Horn, 53, geht. Würzbach ist bisher Vize von Julian Reichelt und wird auch Mitglied der Chefredaktion der Bild-Gruppe. Horn sagt in der Springer-Pressemitteilung, die ihren Abgang bestätigt: "Eine eigenständige Redaktion ist eine wichtige Basis für meine Art des Journalismus. Ich gehe deshalb auf eigenen Wunsch." Über Horns Abgang gab es seit Wochen Gerüchte. Horn und Reichelt gelten nicht als beste Freunde.
axelspringer.com, turi2.de (Background)

Marion Horn verlässt “Bild am Sonntag”.

Abschied mit Ansage: Chefredakteurin Marion Horn gibt an diesem Dienstag ihren Abschied von "Bild am Sonntag" bekannt, meldet Kress.de. Demnach ist für 12.45 Uhr eine Mitteilung an die Mitarbeiter über den Abgang der Chefredakteurin angesetzt. Darüber, dass Horn "BamS" verlässt, war bereits spekuliert worden. Grund ist die Zusammenlegung der "BamS"-Redaktion mit den Machern der täglichen Ausgabe. Zuletzt schrieb Ulrike Simon, dass Horn über ihren Abschied verhandelt. Sie ist seit 2001 bei Springer, seit 2013 führt sie die "BamS".
kress.de, turi2.de (Background)

Update: Springer bestätigt den Abgang von Marion Horn bei "Bild am Sonntag".
axelspringer.com, turi2.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Marion Horn will bei "BamS" weniger Krawall-Berichterstattung. (11/2015)

Chefredakteurin Anne Meyer-Minnemann verlässt “Gala” nach 20 Jahren, wird Diversity-Beauftragte.


Ausgeklatscht: Anne Meyer-Minnemann, seit 20 Jahren bei "Gala", davon die vergangenen fünf als Chefredakteurin, verlässt das Promi-Magazin von Gruner + Jahr. Sie bleibt aber im Verlag. Meyer-Minnemann wird zum 1. Dezember Diversity-Beauftragte der Geschäftsführung von G+J. Ihre Aufgaben bei "Gala" übernimmt vorläufig Vize Hans-Peter Junker. Wer langfristig auf Meyer-Minnemann folgt, will der Verlag zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren.

Meyer-Minnemann hat als Volontärin bei "Gala" angefangen, war Unterhaltungschefin, Society-Chefin und übernahm 2014 die Chefredaktion des Klatschblatts von Christian Krug. Die verkaufte Auflage des Magazins liegt heute laut IVW bei knapp 215.000 Heften, vor fünf Jahren waren es noch knapp 322.000.
guj.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Heute ist mehr Lametta": Anne Meyer-Minnemann über die Promi-Inszenierungen in Zeiten von Social Media. (12/2018)

Zitat: Gute Ideen muten meist verrückt an, sagt Lars Haider.

"Bei Ideen ist wichtig, dass man die Leute regelmäßig schockt. Dass sie sagen: 'Jetzt ist er völlig verrückt geworden.'"

Lars Haider, Chefredakteur des "Hamburger Abendblatts", sagt im Video der neuen Serie von "W&V", man brauche "Du-spinnst-Momente". Für die Reihe lässt das Fachmagazin Ex-Jung-von-Matt-Vorstand Oliver Voss als neuen Mirko Kaminski Kreative interviewen.
wuv.de, turi2.de (Kaminski-Wechsel)

Alibaba macht mit dem Singles Day 38,4 Mrd Dollar Tagesumsatz.

Alibaba erwirtschaftet mit dem Singles Day einen Tagesumsatz von 38,4 Mrd Dollar – er übersteigt den vergangenen Quartalsumsatz von Amazon. Nutzer haben am "Anti-Valentinstag" besonders Produkte von L'Oreal und Nestle gekauft, das beliebteste Importprodukt waren laut Alibaba Nahrungsergänzungsmittel. Der Amazon-Rivale heizt den Aktionstag mit Kampagnen, Live-Shows und TV-Übertragungen an.
manager-magazin.de

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“Süddeutsche Zeitung” startet digitales Einsteiger-Abo.

Süddeutsche Zeitung stellt Ihr Bezahl-Angebot neu auf und senkt die Preise: Das günstigste Digital-Abo kostet künftig 9,99 Euro pro Monat, ab dem zweiten Jahr 14,99 Euro, und enthält Zugriff auf alle Artikel auf SZ.de, SZ-Magazin.de und und in der "SZ"-News-App, nicht jedoch aufs E-Paper. Bisher gab es nur ein digitales Voll-Abo für 36,99 Euro. Dazwischen rangiert ein digitales Wochenend-Abo für 19,99 Euro, das am Freitag und Samstag auch Zugriff auf die Zeitungsinhalte bietet.
swmh.de, angebote.sueddeutsche.de (neue Preisstruktur)

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Polarisierung kann Nachrichtenmedien nutzen - zumindest kurzfristig: Die nicht nur in den USA zunehmende Spaltung der Gesellschaft kann für Medien positive Auswirkungen haben, wie Washington Post und NYT beweisen. Dass diese Polarisierung den Medien langfristig auch schaden kann und vor welche Herausforderungen sie den Journalismus stellt, analysiert editorial.media in einem Beitrag.

RND-Vize Gordon Repinski wechselt von Madsack zu Gabor Steingart.

Media-Pioneer, Medien-Startup von Gabor Steingart, wirbt Gordon Repinski (Foto) bei Madsacks Redaktionsnetzwerk Deutschland ab, berichtet Ulrike Simon. Repinski war beim RND zuletzt Leiter des Berliner Büros und Vize-Chefredakteur, er wird Stellvertreter von Media-Pioneer-Chefredakteur Michael Bröcker. Laut "Horizont" müssen Mitarbeiter von Media Pioneer die publizistischen Grundsätze von Anteilseigner Springer unterschreiben und sich u.a. zu Solidarität mit den USA und einer freien, sozialen Marktwirtschaft bekennen.
horizont.net (Paid)

Dänische Podcast-Plattform Podimo startet in Deutschland.

Podcast-Plattform Podimo ist online: Zum Start in Deutschland haben die Dänen mehr als 20 Exklusiv-Formate im Angebot, die Themen reichen von Abnehmen und Selbstliebe, über Gossip und außergewöhnliche Sportarten bis zum Zeitmanagement. Daneben gibt es kuratierte Podcast-Listen. Ab 2020 gibt es neben dem Gratis- ein Premium-Angebot für 4,99 Euro pro Monat mit exklusiven Podcasts. Podimo will Podcaster an den Erlösen beteiligen.
podimo.com via twitter.com/podcastszene, turi2.de (Background)

turi2 edition #9: Rainer Maria Schießler predigt sonntags und dreht montags.


Mit Kreuz vor der Kamera: Rainer Maria Schießler ist katholischer Geistlicher – und eine kleine Medienberühmtheit. In Serien wie “München 7” und “Dahoam is dahoam” steht er als Schauspieler vor der Kamera und spielt meist sich selbst. Für die turi2 edition #9 spricht Tatjana Kerschbaumer mit dem alten Fernsehhasen über seine Mission, den Glauben und die katholische Kirche via Flimmerkiste menschlicher und beliebter zu machen. Lesen Sie das Porträt über Rainer Maria Schießler kostenlos hier als Online-Text oder im neuen, komfortablen E-Paper der “turi2 edition #9”.

Meinung: Burda wirbt mit Journalismus-Kampagne nur für sich selbst.

Burda wirbt mit seiner Kampagne für Printjournalismus nur "scheinbar für die gute Sache", urteilt Stefan Niggemeier. Der Verlag versuche, Print als Synonym für Qualitätsjournalismus zu etablieren. In die "billig produzierten Contenthalden der konzerneigenen Internetangebote" dürften sich die Nutzer zwar gern verirren, sie sollen aber dennoch Geld in die Hand nehmen für die Produkte, die "der Verlag noch auf Papier druckt".
uebermedien.de

Video-Tipp: Philipp Walulis beäugt den Start von Disney+.

Video-Tipp: Philipp Walulis schaut zum Start von Disney+ in den USA, Kanada und den Niederlanden auf das Potenzial des neuen Streaminigdienstes. Der große Vorteil des Micky-Maus-Konzerns gegenüber Netflix und Co: "Disney gehört ungefähr alles auf dem Markt." Außerdem biete Disney+ im Vergleich zu Netflix bedeutend mehr für weniger Geld.
youtube.com (8-Min-Video)

“WSJ”: Google hat Millionen Gesundheitsdaten von Patienten in 21 US-Staaten gesammelt.

Google hat in 21 US-Bundesstaaten heimlich Gesundheitsakten von Millionen Patienten gesammelt, berichtet das "Wall Street Journal". Der Suchgigant arbeite für das "Project Nightingale" mit dem katholischen Gesundheitsvorsorge Ascension zusammenarbeiten. Die gespeicherten Datensätze sollen u.a. Laborergebnisse, Diagnosen sowie eine vollständige Anamnese mit Namen und Geburtsdaten der Patienten enthalten.
wsj.com