Zitat: Schauspieler Samuel Koch will nicht auf Unfall bei “Wetten, dass…?” reduziert werden.

"Es wäre mir am liebsten, wenn die Leute irgendwann mein Gesicht sehen und es mit guter Schauspielerei verbinden und nicht mit dem ätzenden Rollstuhl."

Schauspieler Samuel Koch sagt im "Bild am Sonntag"-Interview, er will nicht für immer der Mann sein, "der damals bei 'Wetten, dass..?' auf die Schnauze gefallen ist". Seit dem Unfall im Dezember 2010 sitzt Koch im Rollstuhl.
bild.de (Paid)

“Ein Jahr wie ein Knacks” – Giovanni di Lorenzo über 2020, Solidarität und Streitkultur.


Fehlstart und Hoffnung: "Jeder Mensch verträgt nur eine überschaubare Dosis an bedrohlichen Nachrichten." Im turi2 Podcast zieht Giovanni di Lorenzo Bilanz des Krisenjahres 2020. Der "Zeit"-Chefredakteur sieht in der Corona-Pandemie einen "Knacks für die ganze Menschheit". Auch in seiner Familie hat die Krankheit tiefe Spuren hinterlassen – zwei Familienmitglieder, davon ein naher Verwandter, sind an dem Virus gestorben. Trotzdem glaubt di Lorenzo, dass im kollektiven Gedächtnis der Menschen auch das Gute gespeichert bleibt, etwa Solidarität und eine neue Arbeitskultur. Im Zeit-Verlag wird in der Krise beides gelebt: 35 Mitarbeiter*innen haben zwei Monate lang freiwillig auf Teile ihres Gehalts verzichtet – aus Solidarität mit den Kolleg*innen in Kurzarbeit. Genauso freiwillig ist die Option, aus dem Home Office zu arbeiten.

Giovanni di Lorenzo selbst war bisher jeden Tag im Büro. Journalist*innen sind für ihn genauso systemrelevant wie eine Kassiererin im Supermarkt: "Um Journalismus richtig zu betreiben, muss man sehen, was man beschreiben oder analysieren möchte." Die Leserschaft der "Zeit" goutiert die Anstrengungen offenbar – im Krisenjahr steigt die Auflage der Wochenzeitung auf ein neues Allzeithoch und kann damit einen Teil der Verluste coronabedingt weggebrochener Geschäfte auffangen. "Wir stehen selber manchmal noch ungläubig vor diesen Zahlen", sagt der Chefredakteur. Er glaubt, dass die Leser*innen es schätzen, "dass bei uns eine gewisse Pluralität der Meinungen sichtbar wird" und dass das Lese-Erlebnis erkenntnisreich, aufbauend, gelegentlich sogar tröstend ist – allerdings ohne das Negative auszublenden.

Im Podcast sagt Giovanni di Lorenzo außerdem, was er vom "Quotenfrauen"-Titel des "stern" hält, und spricht über die Angst vor Shitstorms und Skandalisierungen. Er erklärt, dass sich die "Zeit" nicht von oben herab führen lässt und dass er im Blatt immer auch Meinungen findet, die ihm nicht passen – "und das ist auch gut so". Das Gespräch erscheint am 14. Januar in erweiterter Form in der turi2 edition #13.
(Foto: Johannes Arlt für die turi2 edition)
turi2.tv (36-Min-Podcast auf YouTube), turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de


Basta: Entwicklungsminister Dirk Müller muss günstiger reisen.

Sparflamme: Entwicklungsminister Gerd Müller bekommt die Folgen seines luxuriösen Reisealltags zu spüren. Die "Bild am Sonntag" hatte kürzlich berichtet, dass er statt Oppositionellen lieber seine Frau mit auf Dienstreisen nehme, Luxus-Hotels bevorzuge und sich auch schonmal Schwarzbrot einfliegen lasse. Nun gibt es Konsequenzen: Der Haushaltsausschuss kürzt ihm das Taschengeld.
bild.de

Zahl des Tages: Große Menschenmassen protestieren in ganz Frankreich gegen neues Polizeigesetz.

Paris Eiffelturm 150Zahl des Tages: Lautstarke 133.000 Menschen haben laut Angaben des französischen Innenministeriums gestern gegen Polizeigewalt und für Pressefreieheit demonstriert. Veranstalter sprechen gar von 500.000 Teilnehmer*innen. Ihre Wut richtet sich gegen ein neues Gesetz, welches das Filmen von Polizeieinsätzen unter bestimmten Umständen strafbar macht.
stern.de

Zitat: Papst Franziskus will ein universelles Grundeinkommen.

"Durch die Bereitstellung eines universellen Grundeinkommens befreien und befähigen wir die Menschen, in würdiger Weise für die Gemeinschaft zu arbeiten."

Papst Franziskus versucht sich in einem Vorabdruck seines neuen Buches in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" auf dem Feld der Wirtschaftspolitik. Neben dem Grundeinkommen denkt er auch über reduzierte Arbeitszeiten und Gemeinwohl-Ziele nach, die sich nicht über wirtschaftliches Wachstum definieren.
faz.net (Paid)

Lese-Tipp: Der Aufstieg des größten TikTok-Stars Charli D’Amelio.

Lese-Tipp: Charli D'Amelio hat sich zur größten Influencerin von TikTok mit aktuell 101,5 Mio Followern hochgetanzt. Angefangen hat die 16-Jährige vor anderthalb Jahren mit einigen viralen Videos, mittlerweile vertritt United Talent Agency sie, eine mächtige Hollywood-Agentur. Ihre Schwester Dixie hat 44 Mio. TikTok-Follower, die Eltern der beiden kümmern sich um die Social-Media-Strategie der Familie.
spiegel.de

Meinung: Emmanuel Macron hat ein gespaltenes Verhältnis zur Pressefreiheit.

Heuchlerisch: Im Ausland inszeniert sich Emmanuel Macron als Kämpfer für Pressefreiheit, während er sie im eigenen Land einschränkt, moniert Michaela Wiegel in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Das gerade verabschiedete Sicherheitsgesetz stellt das Filmen von Polizeieinsätzen unter Strafe, wenn Filmende beabsichtigen, den Beamt*innen zu schaden. Pressearbeit werde so kriminalisiert. Gegen das Gesetz gibt es große Proteste im Land.
faz.net

ARD stellt “Um Himmels Willen” nach 20 Jahren ein.

ARDNach fast 20 Jahren: ARD stellt die Prime-Time-Familienserie "Um Himmels Willen" ein. DWDL attestiert dem Format bis heute gute Quoten, während die "Bild" vermutet, dass der geringe Marktanteil bei der werberelevanten Zielgruppe ein Grund für die Entscheidung ist. Die 20. Staffel wird noch bis zum 10. Dezember gedreht, ausgestrahlt werden die Folgen im Frühjahr nächsten Jahres.
dwdl.de, presseportal.de, bild.de (Paid)

Zitat: Für Software-AG-Personalvorständin Elke Frank ist das Büro nicht mehr zentraler Arbeitsort.

"Wir werden das Büro als Alternative nutzen, wenn uns zuhause mal die Decke auf den Kopf fällt. Aber wir werden nicht mehr ins Büro gehen, weil wir es müssen."

Elke Frank, Personalvorstand bei der Software AG, sagt im Netzpiloten-Interview, dass das Büro in Zukunft nur noch ein funktionaler Ort sein wird, der vor allem als sozialer Raum Bedeutung erlangt. Sie prognostiziert eine "hybride Arbeitswelt, die uns von einem festen Raumsystem befreit."
netzpiloten.de

Verfassungsschutz hat V-Leute in der AfD und ihrer Parteijugend.

Verfassungsschutz rekrutiert in einigen Bundesländern V-Leute in der AfD und ihrer Parteijugend. Das bestätigen AfD und Behörden der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Jörg Müller, Verfassungsschutzleiter in Brandenburg, erzählt offen davon, dass er sich "über die Zugangslage aktuell nicht beklagen kann". Auch in Baden-Württemberg sind Anwerbeversuche bekannt geworden, in Thüringen schöpft der Geheimdienst hingegen aktuell noch andere Mittel aus.

Die Verfassungsschutzbehörden wollen Ende des Jahres eine bundesweit einheitliche Einstufung der AfD vornehmen, erwartet wird eine Hochstufung zum "Verdachtsfall". Dann könnten die Geheimdienste die Partei flächendeckend beobachten und V-Leute in allen Bundesländern nutzen. Aktuell wird die AfD noch regional unterschiedlich bewertet. Einige Innenminister hatten zuletzt laut über ein mögliches Verbot der Partei nachgedacht, sollte sie sich weiter in eine extremistische Richtung bewegen. Für einen Verbotsprozess sind allerdings hohe Hürden gesetzt. Frühestens in fünf Jahren könnte dieser Wirklichkeit werden.
faz.net (Zusammenfassung), faz.net (Paid)

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Spitzendeko versprüht herrlichen Vintage-Charme und ist kinderleicht selbst zu machen: Man braucht nur Spitzenbänder und ein paar Ideen – die besten hiervon haben wir in diesem Artikel gesammelt. Egal ob schlichtes Windlicht, edler Blumentopf oder süße Schale – diese DIY-Projekte bekommt jeder hin.
www.rtv.de.

Insa-Umfrage: Deutsche befürworten Blockade der Rundfunkbeitragserhöhungen.

Rundfunkbeitrag: Eine Mehrheit der Deutschen lehnt die geplante Beitragserhöhung ab, sagt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Insa. 53,7 % befürworten demnach das angekündigte Veto von CDU und AFD in Sachsen-Anhalt, 19,8 % sind dagegen. Die übrigen Befragten sind unentschlossen. In den ostdeutschen Bundesländern ist die Ablehnung besonders hoch.
bild.de

Taxiverband fürchtet Verlust von 80.000 Stellen.

Bundesverband Taxi rechnet ohne weitere Hilfen mit dem Verlust von 80.000 Jobs und 12.000 Unternehmen, schreibt der Vorstand in einem Brief an Peter Altmaier und Olaf Scholz. Bestehende Hilfspakete erreichen die Branche laut Verband nicht in ausreichendem Maße, etwa weil die Branche vom aktuellen Teil-Lockdown nur indirekt betroffen ist. Allein in Berlin sei bereits ein Achtel der Taxis dauerhaft abgemeldet worden.
wiesbadener-kurier.de, turi2.de (Background)

Black Friday-Umsatz klettert auf Rekordhoch.

Rekordkonsum: Am Black Friday sorgen die Deutschen dieses Jahr für 56 % mehr Online-Umsatz als 2019, sagen Daten des Zahlungsdienstleisters Klarna. Die Zahl der verkauften Elektronikartikel liegt ganze 3554 % über dem Wert eines durchschnittlichen Tages. Auch die dazugehörige Angebotswoche Black Week setzt 60 % mehr um. Die Gruppe der 66- bis 75-Jährigen verbucht mit 73 % den stärksten Zuwachs.
per Mail

Meinung: Cornelius Pollmer unterzieht Bild Live einer “mitfühlenden Beobachtung”.

Bild Live: Wer den ganzen Tag auf Bild.de verbringt, "dem rauscht am Ende der Kopf wegen all der Redundanz", beobachtet Cornelius Pollmer. Immer mehr Bewegtbild kreise hauptsächlich "effektvoll um einen Nachrichtenwert von manchmal nur zwei, drei Sätzen". Breaking-News-Sendungen liefen u.a., "wenn es etwas gibt, das bei 'Bild' für eine Lage gehalten wird".
sueddeutsche.de (Paid)

Wir graturilieren: Sandra Liebich wird 43.


Wir graturilieren: PR-Beraterin Sandra Liebich feiert ihren 43. Geburtstag im kleinen Kreis mit viel Natur und frischer Luft zum Energietanken. Das Beste am abgelaufenen Jahr war für sie die aus heutiger Sicht gefühlt unbeschwerte Zeit vor März 2020. Von den persönlichen Begegnungen aus dieser Zeit, kann sie noch eine Weile lang zehren. Ihr berufliches Highlight im „old normal“ war im Januar die Landau-Media-Fishbowl in Berlin mit Doro Bär, Anna-Lena Müller und mit vielen liebgewonnenen Menschen aus der Branche - ein Wohnzimmer-Event mit Kuschelfaktor, wie es derzeit nicht möglich wäre.

Für das Kommende Jahr wünsch Liebich uns allen Gesundheit und ein baldiges Ende der Pandemie. Denn dann gibt es endlich wieder die Chance auf mehr Umarmungen, um das Wohlfühlkonto wieder aufzuladen. Gratulationen sind auf allen digitalen Wegen willkommen, gern per E-Mail, Twitter oder Linked-in.

Basta: Milka-Weihnachtsmänner gehen auf Diät.

Geschrumpft: Heimlich, still und leise lässt Milka bei seinen Weihnachtsmännern den Schokoladenanteil sinken. 10 % weniger Gewicht diagnostiziert die Verbraucherzentrale Hamburg beim großen wie beim kleinen Modell. Der Blick ins Jahr 2015 offenbart: Das heutige 90-Gramm-Leichtgewicht wog damals stattliche 130 Gramm. Das einzige, was konsequent nicht kleiner wird, ist der Preis.
stern.de

Zahl des Tages: FC Barcelona und Spieler einigen sich auf 122 Mio Euro Gehaltsverzicht.

Zahl des Tages: Auf 122 Mio Euro Gehaltsverzicht haben sich der FC Barcelona und Spieler-Vertreter geeinigt. Für die Katalanen war der Schritt unausweichlich, um dem im Januar drohenden Konkurs zu entgehen. Ursprünglich wollte der Club sogar 191 Mio Euro einsparen. Noch ist die Einigung nur eine Grundsatzvereinbarung, der beide Seiten zustimmen müssen.
faz.net

Medizinisches Personal soll erste Corona-Impfungen erhalten.

Corona-Impfungen sollen zuerst dem medizinischen Personal zugute kommen. Damit rückt die Regierung von Experten-Empfehlungen ab, die zunächst vor allem Risikogruppen immunisieren wollten. Mit diesem Schritt werde man dem Risiko der Menschen in diesem Arbeitsbereich gerecht, lässt Angela Merkel verlauten. Doch der Schritt der Politik hat auch andere Gründe: Die endgültige Prioritätenliste der Experten um die RKI-Impfkommission wird erst Ende des Jahres feststehen, der Impfstoff aber potentiell schon früher zugelassen sein.

Hinzu kommt die stark angespannte Personalsituation in Medizin und Pflege. Teilweise arbeitet mittlerweile auch infiziertes Personal mit Ausnahmegenehmigungen weiter, so Gesundheitsminister Jens Spahn. Außerdem ist die Verteilung des empfindlichen Impfstoffes eine infrastrukturelle Herausforderung. Überall entstehen gerade Impfzentren in Deutschland, doch Krankenhäuser sind schon jetzt in der Lage, das Corona-Mittel in vorgeschriebener Kälte zu lagern und können ihre Belegschaft gut selbst impfen. Damit wählt die Politik „den einfachsten Start“, sagt ein Kabinettsmitglied zur "Welt".
welt.de

Video-Tipp: Jan Böhmermann nimmt sich Wirecard und Jan Marsalek an.

Video-Tipp Jan Böhmermann knöpft sich im "ZDF Magazin Royale" Wirecard und dessen flüchtigen Ex-Vorstand Jan Marsalek vor. Er rollt die absurden Details des Skandals auf und thematisiert die Verknüpfungen zwischen dem Unternehmen und politischen Akteuren wie der Bafin oder Angela Merkel. Immer wieder nimmt er Bezug auf neue Erkenntnisse aus dem "Handelsblatt", laut denen neben den schon bekannten 1,9 Mrd Euro weitere 800 Mio Euro an Treuhandvermögen nicht existieren.
youtube.com (19-Min-Video), handelsblatt.com (Paid)

Die Zahl der Betriebsgründungen ist in den ersten drei Quartalen zurückgegangen.

Statistisches Bundesamt verzeichnet in den ersten drei Quartalen nur etwa 88.200 Betriebsgründungen mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung. Das sind 6,4 % weniger als 2019. Als Grund führt die Behörde die Corona-Pandemie an: Gewerbetreibende reagieren auf die wirtschaftlichen Unsicherheit eher abwartend, zudem haben die Gewerbeämter mit Personalengpässen zu kämpfen. Die Zahl neuer Kleinunternehmen liegt mit 104.100 sogar 18,1 % tiefer als im Vorjahr, 219.900 neue Nebenerwerbsbetriebe entsprechen dafür einem Anstieg um 5,5 %.
destatis.de

Hermes macht Tochterunternehmen Liefery dicht.

Hermes schließt Ende Februar seine Liefertochter Liefery. Als Grund führt das Unternehmen "strategische Überlegungen" an. 170 Mitarbeiter*innen sind betroffen. Liefery hatte sich in der Corona-Krise positiv entwickelt und prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr ein Umsatz-Plus zwischen 40 und 50 %. Zum Kundenstamm des Spezialisten für Expresslieferungen gehören Firmen wie Hellofresh oder Apple.
handelsblatt.com

Zitat: Jan-Eric Peters beklagt das Ungleichgewicht zwischen Journalismus und PR.

"Heute kommt auf einen Wirtschaftsreporter eine ganze Armada PR-Leute, die früher gute Journalisten waren – und jetzt mehr verdienen."

Ex-"Welt"-Chefredakteur Jan-Eric Peters blickt mit Sorge auf die Diskrepanz zwischen steigenden Anforderungen und stagnierendem Gehalt im Journalismus. Im Interview mit dem Vermögensverwalter Liqid spricht er über die Bedeutung von Geld in Gesellschaft, Beruf und Privatleben.
liqid.de

Hör-Tipp: Daimler-Chefkommunikator Jörg Howe gibt Einblick in seine Vergangenheit.

Hör-Tipp: "Teilweise echt ätzend": Daimler-Kommunikationschef Jörg Howe spricht im "Medien. Macht. Meinung."-Podcast sehr offen über seine bewegte berufliche Vergangenheit, u.a. bei der "Tagesschau". Seine Zeit als Krisenkommunikator bei KarstadtQuelle hat er genossen, doch die Unehrlichkeit von Thomas Middelhoff in den letzten Wochen seines Engagements blieb nicht folgenlos: "Es ist schwieriger wenn man so etwas erlebt hat, Vertrauen aufzubauen." Eine Rückkehr in den Journalismus käme für Howe wegen der aktuellen Arbeitsumstände dort nicht mehr in Frage.
medienmachtmeinung.podigee.io (38-Min-Audio)

Philipp Westermeyer will das OMR-Festival 2021 in die zweite Jahreshälfte verschieben.

Umdisponiert: Philipp Westermeyer verwirft den Gedanken an ein OMR-Festival im Mai und sichert sich bei den Hamburger Messehallen diverse Terminoptionen im zweiten Halbjahr. Damit rückt das Event möglicherweise nah an die Dmexco, die am 22./23. September geplant ist. Der Schritt stelle keinen Angriff auf den Wettbewerber dar, so Westermeyer. Sobald ein Termin festgelegt sei, wolle er auf andere Veranstalter zugehen und Kooperationen ausloten.
wuv.de (Paid)

Die Corona-Krise macht das Auto attraktiver.

Autofahren wird in der Corona-Krise beliebter, sagen Zahlen des bayerischen Verkehrsministeriums. Im Oktober saßen 58 % aller Verkehrsteilnehmer*innen selbst hinterm Steuer, im Mai/Juni waren es 52 % und im Oktober 2017 nur 50 %. Busse, Bahnen und Fahrgemeinschaften sind hingegen Krisenverlierer. So liegt das Fahrgastaufkommen im ÖPNV in Bayern aktuell zwischen 50 und 60 % des Vorjahreswertes.
spiegel.de

Patricia von Berg leitet das Nachrichtenressort der Mediengruppe RTL.

Personalrochade: Die Mediengruppe RTL macht Patricia von Berg zur Leiterin des Nachrichten-Ressorts der neuen Zentralredaktion, berichtet Marvin Schade von Medieninsider. Von Berg wird damit Nachfolgerin von Jan-Oliver Schütz, dessen Zukunft noch ungeklärt ist. Damit geht das Stühlerücken weiter, erst vor wenigen Tagen hat sich RTL von Chefredakteurin Tanit Koch getrennt und sein Team für die Zentralredaktion neu aufgestellt.
medieninsider.com, turi2.de (Background)

Digital-Verleger fordern einen Teil der Presseförderung für sich ein.


Wollen auch ein Stück vom Kuchen: Mehrere Online-Medien haben sich zum Arbeitskreis Digitale Publisher zusammengeschlossen und fordern in einem Appell, bei der von der Bundesregierung geplanten Presseförderung berücksichtigt zu werden. Zu den Unterzeichnern gehören u.a. die Satireseite Der Postillon, die Krautreporter, Perlentaucher, die Prenzlauer Berg Nachrichten, der Podcast Lage der Nation, das Social Media Watchblog und das Lokal-Journalismus-Projekt Rums aus Münster von Wikipedia-Finanzchef Christian Humborg.

Im Appell äußern sie die Sorge, dass die geplante Presseförderung "zu einer massiven Wettbewerbsverzerrung auf Kosten von digitalen Publishern führt". Sie fordern daher, mit den traditionellen Medien gleichbehandelt zu werden und schreiben: "Eine Förderung darf nicht auf Kosten etablierter digitaler Publisher gehen, die meist nicht auf eine langjährige Geschichte und hohe Rücklagen zurückblicken können."

Erst gestern war die geplante Förderung Thema im Haushaltsausschuss des Bundestags, berichtet Daniel Bouhs. Dabei machten Union und SPD den Weg frei für eine Förderung nach den Gießkannenprinzip - allerdings nur für Zeitungen, Zeitschriften und Anzeigenblätter. Doch innerhalb der Regierungskoalition gibt es auch Stimmen, die auch verlagsunabhängige Angebote berücksichtigt wissen wollen. Dazu sind noch weitere Gespräche geplant.
medium.com, zeit.de (Paid), turi2.de (Background)

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Der "Pumuckl" kommt 2022 zurück. Wir freuen uns jetzt schon. Denn die Produzenten versprechen, dass die Neuauflage des frechen Kobolds zwar aktueller und zeitgemäßer sein soll, sich der Pumuckl in Aussehen und Charakter aber nicht groß vom Original unterscheiden soll. Alle Infos finden Sie hier.

Bahn wirbt mit einer Lok für Diversity.

DB Cargo bringt eine Lok mit dem Design der Initiative Global Digital Women auf die Schiene. Auf ihr steht groß "Digitalisierung und Diversität - wir sind auf dem Weg". Die Lok soll in diesem Look mindestens ein Jahr lang fahren. Eingefädelt haben den Deal Tijen Onaran und Marco Duller-Onaran von der Initiative Global Digital Women und Bahn-Vorständin Sigrid Nikutta.
instagram.com, wuv.de (Paid)

“Alfons”: “BamS” launcht neues Food-Magazin.

Bild am Sonntag liegt übermorgen erstmals das Food-Magazin "Alfons" von und mit Starkoch Alfons Schuhbeck bei. Das Heft erreicht dadurch laut Springer eine Auflage von rund 680.000. In der ersten Ausgabe liegt der Fokus auf weihnachtlichen Rezepten. Chefredakteurinnen sind die Schwestern Violet Kiani und Wäis Kiani. Im Frühjahr 2021 soll "Alfons" zum zweiten Mal erscheinen.
axelspringer.com, clap-club.de

Screenforce-Geschäftsführer Martin Krapf geht von Bord, Malte Hildebrandt übernimmt.

Screenforce und Geschäftsführer Martin Krapf gehen getrennte Wege, berichtet "Clap". Er verlässt die TV-Gattungsinitiative nach neun Jahren an der Spitze zum Jahresende. Wo es ihn hinzieht, ist unklar. Seine Position übernimmt Malte Hildebrandt, der bisher Marketingdirektor ist. Er kam im August 2016 von ProSiebenSat.1 zu Screenforce.
clap-club.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Es geht nicht nur um Reichweite": Für Screenforce-Chef Martin Krapf steht auch die Wirkung im Vordergrund. (10/2019)


Stefanie Gollasch wird neue Chefredakteurin der “Kieler Nachrichten”.

Kieler Nachrichten bekommen eine Chefredakteurin: Stefanie Gollasch kommt Anfang Februar von Madsack, wo sie derzeit u.a. die "Wolfsburger Allgemeine Zeitung" und die "Peiner Allgemeine Zeitung" führt. An den Kieler Nachrichten hält Madsack 24,5 %. In Kiel folgt Gollasch auf Christian Longardt, der "aus privaten Gründen beruflich kürzer treten" will.
kn-online.de, turi2.de (Background)