Basta: In den Golanhöhen gibt es nun eine Trump-Siedlung.

Golanhöhen und Tiefen: Der israelische Regierungschef Netanyahu benennt die Siedlung Bruchim in den besetzen Golanhöhen in Ramat Trump - übersetzt Trump Höhen um. Die zehn Einwohner müssen sich dennoch nicht umgewöhnen: Nicht nur, dass die Golanhöhen international nicht als Teil Israels anerkannt werden. Da Netanyahu nur geschäftsführend im Amt ist, ist die Umbenennung auch nach israelischem Recht formell derzeit nicht möglich.
tagesschau.de

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TV-Tipp von TV Spielfilm: Als Boxerin Martina über die Dopingszene auspacken will, sperrt ihr Manager sie ein. Kurz darauf erschießt ihn ihr Onkel. Für das Luzerner Ermittlerteam Ritschard und Flückiger beginnt ein packender Wettlauf mit der Zeit. Martina droht zu verdursten, denn niemand weiß wo sie gefangen gehalten wird…
"Tatort: Ausgezählt", Das Erste, 20.15 Uhr
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Die Bundesregierung verfehlt ihre Ziele beim Breitband-Ausbau.

Breitbandausbau: Rund 88 % aller Haushalte hatten Ende 2018 Zugang zu einem Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit/s, antwortet die Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage. Geplant war eine Abdeckung von 100 %. Von den dafür bewilligten 4,5 Mrd Euro an Fördermitteln seien bislang lediglich 150 Mio ausgezahlt, so die Regierung. Grund sei unter anderem die Auszahlungspraxis, bei der das Geld erst fließe, wenn ein Bauabschnitt fertig sei.
handelsblatt.com

Journalisten verlassen den ukrainischen TV-Sender ZIK aus Protest gegen russischen Einfluss.

Ukraine: Fünf Journalisten sowie der Geschäftsführer verlassen aus Protest den TV-Sender ZIK. Sie reagieren damit auf die Übernahme des Senders durch den prorussischen Parlamentsabgeordneten Taras Kosak, der über einen Vertrauten enge Beziehungen zu Russlands Präsident Putin pflegt. Kosak besitzt bereits zwei Sender in der Ukraine.
derstandard.at

Zitat: Donald Trump holt einmal mehr zum Verbalschlag gegen die Medien aus.

"Mit unseren korrupten Nachrichtenmedien ist heutzutage alles möglich. Sie werden tun oder sagen, was immer nötig ist, ohne den geringsten Gedanken an Konsequenzen. Sie sind wahre Feiglinge und ohne Zweifel, der Feind des Volkes."

US-Präsident Donald Trump beschimpft auf Twitter die "New York Times" und andere Medien. Anlass ist eine Geschichte der "NYT" über US-Cyberattacken auf Russland.
twitter.com, spiegel.de (Background)

turi2 edition #8: Hans-Christian Schwingen über Firmen-Turnschuhe als Erfolgssymbol.


Pretty in magenta: Hans-Christian Schwingen, Markenchef der Deutschen Telekom, räumte das Markenwirrwarr des Unternehmens auf und etablierte den Slogan "Erleben, was verbindet". Im Gespräch mit Peter Turi für die turi2 edition #8 erzählt er von Marketing-Flops, Haltungsfragen und magentafarbenen Turnschuhen. Lesen Sie das ganze Interview hier als Online-Text oder hier im frei zugänglichen E-Paper des Buchs und klicken Sie hier den Videofragebogen.

Basta: Star-Trek-Logo auf dem Mars sorgt für Diskussionen.

Unendliche Weiten: Die Nasa entdeckt auf dem Mars eine Formation, die aussieht, wie das Logo der Sternenflotte aus Star Trek. Anders als beim Marsgesichts wittern die Kommentatoren dahinter jedoch keine Botschaft von Aliens. Mark Hamill sieht darin viel mehr einfach einen Boomerang. Das könnte allerdings auch mit etwas anderem zu tun haben: Hamills Herz schlägt als Luke Skywalker eher für die Konkurrenz von Star Wars.
comicbook.com

Meinung: Jan Böhmermann hat kein entspanntes Verhältnis zur Presse.

Pressearbeit Royal: Jan Böhmermann macht es Journalisten schwer, in seine Nähe zu gelangen, schreibt Hannah Lühmann in der "Welt am Sonntag". Termine für ein Porträt lehne sein Büro mit Verweis auf Zeitmangel ab, Presse-Akkreditierungen für die Aufzeichnung seines "Neo Magazin Royal" gebe es nicht. Wer privat komme, dürfe kein Notizheft mitnehmen.
"Welt am Sonntag", S. 51 (Paid)

Lese-Tipp: Die "FAS" widmet sich auf sieben Seiten YouTube.

Lese-Tipp: Mit einem siebenseitigen Feuilleton-Spezial würdigt die "FAS" die deutsche YouTube-Szene, die durch Rezo zuletzt ins Interesse gerückt ist. Christoph Engemann betrachtet das veränderte Verhältnis zwischen geschriebenem und gesprochenem Wort, Florentin Schumacher schaut auf Influencer, die durch ihre Videos reich werden. Diba Shokri beschreibt die Netzwerke Rechtsextremer auf YouTube. Dazu gibt es unter anderem einen Überblick über 30 bedeutende, deutsche YouTuber.
"FAS", S. 33-39 (Paid)

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TV-Tipp von TV Spielfilm: Kein Schmunzelmonster: Regisseur David Lowery versteht seinen nostalgisch-anmutenden, zum Ende actiongeladenen Familienfilm um einen verwaisten "Wolfsjungen" und seinen plüschig-grünen, wenn nicht unsichtbaren Drachen eher als Neuerfindung, denn als Remake des Disney-Musicals von 1977. Herzergreifend und perfekt getrickst.
"Elliot, der Drache", Sat.1, 20.15 Uhr
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Der deutsche Journalist Adil Demirci darf die Türkei verlassen.

Türkei: Ein Gericht will die Reisesperre gegen den Deutschen Adil Demirci außer Kraft setzen. Demirci, eigentlich Sozialarbeiter, berichtete für die linke Nachrichtenagentur Etha. Seit einem Jahr sitzt er in der Türkei fest, die ihm vorwirft, Mitglied der Marxistisch-Leninistischen Partei zu sein, die von der Türkei als Terrorgruppe eingestuft wird.
faz.net, turi2.de (Background)

Netflix bekommt in Jordanien Gegenwind für seine erste arabische Produktion.

Netflix muss nach der Premiere des Trailers seiner ersten arabischen Produktion "Dschinn" heftige Kritik in Jordanien einstecken. Wegen zu vielen Küssen und Alkohol halten einige Nutzer die Serie für zu obszön und fordern einen Stopp. Auch der oberste Staatsanwalt schloss sich der Forderung an. Netflix schreibt, es bedauere die Reaktionen wolle zugleich aber keine Beleidigungen gegenüber seinen Schauspielern tolerieren.
handelsblatt.com

"Bild" muss 110.000 Euro Entschädigung zahlen.

Bild bekommt vom Landgericht Frankfurt eine ungewöhnlich hohe Entschädigungszahlung auferlegt. Die Zeitung muss 110.000 Euro an einen Mitarbeiter einer Stadtverwaltung zahlen, über den Bild 2016 an vier aufeinanderfolgenden Tagen unter Nennung vieler Details und mit Fotos berichtet hatte und unter anderem als womöglich "schlimmsten Vorgesetzen Deutschlands" bezeichnet hatte. Die Zeitung nutze für ihre Schilderungen als einzige Quelle ein Mobbingtagebuch einer Ex-Angestellten, prüfte die Vorwürfe aber nicht ausreichend, wie das Gericht nun befand.
dwdl.de

Hör-Tipp: Léa Steinacker und Miriam Meckel sprechen über das YouTube-Phänomen ASMR.

Hör-Tipp: In der neuen Ausgabe des Ada-Podcasts sprechen Léa Steinacker und Miriam Meckel über das YouTube-Phänomen ASMR und spielen Beispiele vor. ASMR steht für Autonomous Sensory Meridian Response und umfasst insbesondere Videos, in denen durch Flüstern und ruhige Geräusche, zum Beispiel das Streichen eines Pinsels über das Mikrofon, Entspannung bei den Zuhörern erzeugt werden soll. ASMR sei mittlerweile ein großer Markt mit zahlreichen Uploads und Nutzern - allerdings kaum wissenschaftlichen Untersuchungen.
join-ada.com (27-Min-Audio)

Basta: Google macht Nestlé einen Strich durch die Rechnung.

Kreuzweise: Während Nestlé die meisten Beobachter mit seiner Ankündigung, etwas Zucker zu streichen, nicht überzeugen kann, muss sich der Lebensmittelkonzern zwischenzeitlich damit abfinden, dass Google etwas anderes streicht – und zwar durch. Bei einer Suche nach Nestlé zeigt die Suchmaschine statt des Firmenlogos zwischenzeitlich eine durchgestrichene Version des Emblems.
onlinemarketing.de

Lese-Tipp: Kathrin Hollmer porträtiert die Macher der Bildundtonfabrik.

Lese-Tipp: Die Bildundtonfabrik ist vor allem als Produktionsfirma von "Roche & Böhmermann" und dem "Neo Magazin Royale" bekannt geworden. Kathrin Hollmer porträtiert für die "SZ am Wochenende" die Gründer Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann, die auf opulente Optik setzen und dafür Film- statt Fernsehkameras benutzen. Jan Böhmermann lernten sie beim WDR-Radio 1Live kennen.
"SZ am Wochenende", S. 43

Die Deutsche Telekom steigt aus dem weltweiten Joint-Venture Ngena aus.

Offline: Die Deutsche Telekom verkauft ihre Anteile am von ihr mitgegründeten Joint-Venture Ngena an den US-Finanzinvestor BiscayneAmericas Advisers, berichtet die "Wirtschaftswoche". Plan hinter Ngena war, dass sich mehrere Unternehmen gegenseitig helfen, wo sie kein Netz haben, um so mit Großkonzernen wie AT&T und Verizon um globale Großkunden konkurrieren zu können.
wiwo.de

Meinung: Google gefährdet mit Werbe-Bann Handy-Reparaturdienste.

Google bereitet weltweit Handy-Reparaturdiensten Schwierigkeiten, berichtet Marcel Rosenbach im "Spiegel" am Beispiel des Berliners Mohammad Hassan. Seit Mai erlaube der Konzern keine Anzeigen an Privatkunden für Reparaturen durch Drittanbieter. Seitdem habe Hassan einen Großteil seiner Kunden verloren. Proteste bei Google und der Politik seien bislang erfolglos geblieben.
"Spiegel", S. 73 (Paid)