Hör-Tipp: Die Linked-in-Redaktion ist kein Corporate Newsroom, sagt Sara Weber.

Hör-Tipp: Im Was mit Medien-Podcast spricht Linked-in-Redaktionschefin Sara Weber darüber, was sie und ihr Team beim Business-Netzwerk tun. Die Redaktion arbeite journalistisch und sei kein Corporate Newsroom. Weber gibt Tipps für gute Medien-Profile: Zum Reichweiten-Aufbau rät sie Journalist*innen u.a., den "Folgen"-Button zu aktivieren.
wasmitmedien.de (72-Min-Audio)

turi2 edition #13: Matthias Horx über Zukunft und Zumutungen.


Rolle vorwärts: Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen – Trend-Experte Matthias Horx wagt dennoch den Blick auf die Welt nach Corona. Im Interview mit Heike Turi in der turi2 edition #13 nennt er Covid-19 “ein Meisterstück der Evolution”, dessen Teil wir auch mit Impfstoff bleiben werden. Und Horx blickt auf die Medien: Er beklagt den “Trend zum Trash” und dass die Inhalte vieler Medienmarken wie “getarnte Anzeigen” aussehen. Horx prognostiziert: “Online-Werbung ist die nächste Blase, die demnächst platzen wird.” Sie können den Text hier im kostenlosen E-Paper lesen oder das Buch gedruckt bestellen. Weiterlesen …

DFL-Boss Seifert fordert, Corona-Regeln “an der Realität” auszurichten.

DFL: Chef Christian Seifert fordert im "FAS"-Interview, alle Maßnahmen "an der Realität" auszurichten. Sich an einem pauschalen Inzidenzwert von 50 zu orientieren, könne "ein Weg ins Nirgendwo sein". Er wünscht sich "eine differenzierte Betrachtung der Infektionen nach Bevölkerungsgruppen". Die Europameisterschaft im Sommer nachzuholen, hält Seifert für machbar. Über seine Zeit nach der DFL sagt Seifert, er habe sich "bislang noch nicht allzu viele Gedanken gemacht".
"FAS", S. 30 (Paid)

Zitat: Trumps Twittersperre ist nur auf ersten Blick sympathisch, sagt Heiko Maas.

"Es kann nicht die Entscheidung eines Firmenchefs in den USA sein, wer was wo sagen darf und wer nicht."

Außenminister Heiko Maas sagt im Interview mit der "Bild am Sonntag", auf den ersten Blick wirke es "sympathisch", dass Twitter Trumps Konto sperrt, doch die Tech-Riesen hätten zu viel Macht, "Meinungsbildungsprozesse zu beeinflussen".
"Bild am Sonntag", S. 10 (Paid)

Kommunikationsbranche entdeckt Social-Audio-App Clubhouse für sich.

Kommunikationsbranche lechzt nach Clubhouse-Einladungen: Die Social-Audio-App gewinnt rasant an Beliebtheit, bisher ist sie nur für iOS verfügbar. Die Nutzer*innen tauschen sich in Audio-Chaträumen aus, jede*r kann sich in laufende Gespräche einklinken. Besonders für Podcast-Hosts ist die App deshalb interessant. Noch ist sie in der Beta-Phase. Marketing-Clou der Erfinder Paul Davison und Rohan Seth: In den Club kommt man bisher nur per Einladung eines Mitglieds.
twitter.com, t3n.de (Erklärung App)

Armin Laschet ist CDU-Chef – so kommentieren die Medien.


Vorsicht vor Söder: Mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich der ewig unterschätzte Kandidat als neuer CDU-Chef durchgesetzt, auf diesen Nenner kommen fast alle Kommmentator*innen nach der Wahl. Nun müsse Laschet liefern. Chefredakteur Jörg Quoos kommentiert in den Funke-Zeitungen, der Machtmensch Markus Söder wittere "seine historische Chance für den Sprung ins Kanzleramt", als starker CDU-Chef müsse Laschet das "vom ersten Tag an abwehren". Im "Spiegel" fragt auch Florian Gathmann, ob Laschet stark genug ist, um sich gegen Söder und seine Fans zu wehren – in jedem Fall aber müsse er jetzt die enttäuschten Wähler*innen von Friedrich Merz einsammeln.

Dass die Einbindung von Merz nicht geklappt hat, sieht Robin Alexander in der "Welt" als Fehler: Der Unterlegene hatte nach seiner Niederlage einen Platz im aktuellen Merkel-Kabinett gefordert und sich umgehend eine blutige Nase geholt – für Alexander "mangelnder Realitätssinn" bei Merz und eine verpasste Chance für Laschet. Es werde schwer für den NRW-Landeschef, sich neben der Kanzlerin zu profilieren. Sabine am Orde schreibt in der "taz", Laschet sei trotz "Mängeln" der beste der drei Kandidaten für zwei Aufgaben: die gespaltene CDU zusammenführen und "ein Gefühl von Aufbruch erzeugen". Es sei eine gute Nachricht, dass die CDU nicht nach rechts abbiegt und mit Merz einen "Risikokandidaten" wählt.

In der "FAZ" kommentiert Jasper von Altenbockum, die CDU sei mit der Wahl Laschets "auf Nummer sicher" gegangen. Ob es für den NRW-Ministerpräsidenten auch in der K-Frage reicht, entscheide sich in den kommenden Landtagswahlen. Angelika Hellemann schreibt in der "Bild am Sonntag", Laschets Karriere sei bisher zwar holprig gewesen, er kenne aber seine Schwächen und "hat die Stärke, eigenständige Persönlichkeiten in sein Team zu holen".
waz.de, spiegel.de (Paid), welt.de, taz.de, faz.net, bild.de (Paid)

Meinung: US-Verschwörungstheoretiker*innen verschwinden nicht mit Trump.

USA: Verschwörungstheorien sind zwar schon lange fester Bestandteil der US-Politik, seit Trumps Präsidentschaft schrumpfte aber der Abstand zwischen dem äußersten Rand und dem Mainstream, sagt US-Journalistin Anna Merlan im "FAZ"-Interview. Die Extremist*innen hätten für den "Mainstream-Konservativismus" der Republikaner kaum mehr übrig als für die Demokraten und kämen durch das in den USA etablierte "Rechtsaußen-Medien-Ökosystem" überhaupt nicht mehr mit der Wahrheit der Demokraten in Berührung. Merlan sieht Bidens Präsidentschaft deshalb nicht als Hoffnungsschimmer.
faz.net

Zitat: Die Pandemie macht die Arbeitswelt menschlicher, sagt Julia Jäkel.

"Ich glaube, dass die Veränderungen, die wir gerade notgedrungen erleben, unsere Arbeitswelt menschlicher machen können. Und wenn das Arbeiten menschlicher wird, werden wir alle auch produktiver und zufriedener werden."

G+J-Chefin Julia Jäkel sagt im Interview mit dem "Hamburger Abendblatt", Redaktionen brauchen "das gemeinsame Wirbeln". Mobiles Arbeiten funktioniere aber auch bei der Zeitschriftenproduktion.
abendblatt.de

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Körnerkissen wärmen, entspannen, lockern Verspannungen und helfen bei Muskelschmerzen. Dazu sind die kleinen Allroundtalente auch noch schnell selbst gemacht. Doch wie geht das und worauf kommt es bei der Füllung an? Hier finden Sie zwei DIY-Anleitungen und Tipps rund um selbstgemachte Körnerkissen.
www.rtv.de

Zahl des Tages: Indien will bis Juli 300 Mio Bürger*innen impfen.

Zahl des Tages: Rund 300 Mio Einwohner*innen will Indien bis Juli in einer riesigen Impfkampagne gegen das Coronavirus impfen – etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung. Rund 650.000 Helfer*innen bekommen dafür Schulungen, der Transport und die Impfungen wurden landesweit in Probeläufen geübt. Laut Premierminister Narendra Modi ist es die größte Impfaktion weltweit.
spiegel.de

“Coronahelden”-Spots der Bundesregierung haben 2 Mio Euro gekostet.

Bundesregierung hat für die Produktion und Vermarktung der drei "Coronahelden"-Spots rund 2 Mio Euro bezahlt, ergibt eine Antwort auf eine Anfrage der FDP-Fraktion. Die Produktion hat mehr als 300.000 Euro gekostet, die Bewerbung mehr als 1,7 Mio Euro. In den Videos erinnern sich Corona-"Veteranen" aus der Zukunft an die Pandemie, sie sollen besonders 16- bis 29-Jährige ansprechen. In der Zielgruppe haben die Spots 57 % Gesamtreichweite erlangt.
rnd.de, turi2.de (Background)

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Der geile Film zum geilen Buch: Welche Überschriften sich die Promis für 2021 wünschen, was 2020 schief lief und 2021 besser werden muss, sagen u.a. Gabor Steingart, Patricia Schlesinger, Matthias Horx, Sham Jaff, Giovanni di Lorenzo, Matthias Dang und Christian Pfennig im turi2.tv-Video und in der turi2 edition #13 "Inspiration für den Neustart".
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube), issuu.com (kostenloses E-Paper)

Ladehemmung: US-Waffenlobby-Verband NRA meldet Insolvenz an.

US-Waffen-Lobby NRA meldet Insolvenz an und will ihren rechtlichen Sitz nach Texas verlegen, um vor der Justiz im Bundesstaat New York zu fliehen. Die als gemeinnützig agierende Vereinigung verweist auf ein "vergiftetes", "korruptes" politisches Klima in New York. Mit dem Ziel, die Organisation aufzulösen, hatte Generalstaatsanwältin Letitia James im Sommer Anklage, u.a. wegen mutmaßlich veruntreuter Gelder, gegen die NRA erhoben.
sueddeutsche.de, edition.cnn.com

turi2 edition #13: Sham Jaff über Deutschland und Diversität.


Blick für das Big Picture: Weiblich, jung, migrantisch – braucht es das, um die Welt als Ganzes zu sehen? Die Newsletter-Publizistin Sham Jaff spricht im Interview mit Elisabeth Neuhaus für die turi2 edition #13 über westliche Gedankenlosigkeit und Respekt für die “Bild”. Im turi2-Videofragebogen verrät sie, dass sie schon als Kind gerne “alles” geworden wäre. Sie können das Interview hier im kostenlosen E-Paper lesen oder das Buch gedruckt bestellen. Hier geht’s zum Videofragebogen. Weiterlesen …

Zahl des Tages: Größte Wikipedia-Version hat 6 Mio Einträge.

Zahl des Tages: Mehr als 6 Mio Einträge hat die englischsprachige Wikipedia, sie ist die größte Version, gefolgt von der deutschen mit 2,5 Mio Artikeln. Weil bisher viele Sprachversionen isoliert sind, will Informatiker Denny Vrandecic eine Universalsprache entwickeln, mit der alle Einträge erstellt und aktuell gehalten werden können. So soll das Onlinelexikon noch zehnmal größer werden.
"Spiegel" 3/2021, S. 102 (Paid)

Facebook sperrt bis zur Amtseinführung Veranstaltungsfunktion in der Nähe des Weißen Hauses.

Facebook lässt bis zur Amtseinführung von Joe Biden keine Veranstaltungen mehr anlegen, die in der Nähe des Weißen Hauses und des Kapitols stattfinden sollen. Der Konzern will verhindern, dass die Plattform genutzt wird, um gewalttätige Veranstaltungen zu organisieren und führt auch eine "sekundäre Überprüfung" aller Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Einweihung durch.
theverge.com

BMW will bis 2025 ein Viertel des Gewinns online machen.


Rollen ins Netz: SUV im Warenkorb: BMW wünscht sich, dass seine Autos künftig im Internet gekauft werden. Bis 2025 soll ein Viertel des Konzern-Gewinns aus Online-Verkäufen kommen, sagt Vertriebschef Pieter Nota. Der Autobauer will dazu einen dreistelligen Mio-Betrag in die Digitalisierung von Vertrieb und Marketing investieren. BMW verspricht sich vom Online-Geschäft auch Wachstum bei den Sonderausstattungen wie Fahrassistenz- und Sound-Paketen oder höheren Batterie-Reichweiten bei E-Modellen. Die Lieferung der Autos soll jedoch weiter über die Händler*innen laufen. Neben Tesla zählen zu BMWs Hauptwettbewerbern in Sachen Digitalisierung und E-Mobilität die deutschen Autobauer Audi und Mercedes.
handelsblatt.com, "FAZ", S. 22 (Paid)

“Ideologische Kurskorrektur” der “NZZ” ist riskant, meint Anton Rainer.

NZZ, die im deutschen Markt weiter expandiert, wird es in ihrer rechten Nische unbequem, schreibt Anton Rainer. Denn unter Wutbürger*innen allein seien die angepeilten Abozahlen nicht zu holen. Rainer hält die "ideologische Kurskorrektur" für riskant, weil die Bedienung der rechten Nische der Markenkern der "NZZ" in Deutschland sei.
"Spiegel" 3/2021, S. 79 (Paid), turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Die Geschichte des Zaubertricks “Zersägte Jungfrau”.

Lese-Tipp: Martin Zips erzählt in der "Süddeutschen Zeitung" die Geschichte des Zaubertricks der "zersägten Jungfrau", den der Zauberer P.T. Selbit vor 100 Jahren erstmals in einem Londoner Theater zeigte. Das Klischee "von hübschen Damen, die von Magiern gehänselt" werden, habe es schon lange davor gegeben. Nur wenige Wochen nach der Säge-Premiere klaute ein amerikanischer Magier den Trick und ließ ihn sich schützen. In Deutschland zersägte Magierin Amila 2011 erstmals einen Mann.
sueddeutsche.de

Studie: Dax-CEOs beteiligen sich kaum an öffentlichen Debatten.

Funkstille: Die Chefs der 30 größten Dax-Konzerne mischen sich öffentlich kaum in Umwelt- und Nachhaltigkeits-Debatten ein, sagt eine Auswertung von Media Tenor von 30 deutschen Leitmedien. VW-Chef Herbert Diess (Foto) und der baldige Ex-Siemens-Chef Joe Kaeser würden noch am ehesten mit den Themen verbunden. Bei Debatten um das Gesundheitssystem, Mieten, bezahlbare Energie oder die Förderung von Recycling blieben die Dax-CEOs fast stumm.
"Spiegel" 3/2021, S. 67 (Paid)

Bild des Tages: Mark Rutte tritt zurück und in die Pedale.


Tot ziens: Mark Rutte fährt mit dem Fahrrad vom niederländischen Königspalast weg. Zuvor hat er hier König Willem-Alexander besucht und den Rücktritt seiner Regierung wenige Wochen vor der für März geplanten Parlamentswahl erklärt. Die Regierung zieht damit die Konsequenz aus einer Affäre um Kinderbeihilfen, nachdem bekannt wurde, dass rund 20.000 Eltern über Jahre fälschlicherweise Betrug unterstellt wurde. (Foto: Remko de Waal / ANP / Picture Alliance)

Bringt die Pandemie die Wissenschaft oder Aluhüte zum Leuchten, Daniel Lingenhöhl?


Science-Boost: Die Pandemie beflügelt den Wissenschaftsjournalismus, sagt Daniel Lingenhöhl, Chefredakteur von “Spektrum der Wissenschaft”. Das Interesse an abgesicherten News sei hoch, Wissenschaftler*innen kommunizierten zunehmend besser und direkter. Virolog*innen wie Christian Drosten, Isabella Eckerle und Sandra Ciesek bereichern die öffentliche Debatte, schreibt er in seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #13. Sie können den Text hier im kostenlosen E-Paper lesen oder das Buch hier gedruckt bestellen. Weiterlesen …

Pfizer liefert Europa vorerst weniger Corona-Impfstoff.


Weiterer Engpass: Der US-Pharmakonzern Pfizer senkt vorübergehend die Liefermenge seines gemeinsam mit Biontech entwickelten Corona-Impfstoffs. Bereits ab kommender Woche erhalten viele EU-Staaten sowie Kanada weniger Dosen als ursprünglich geplant. Laut Bundesgesundheitsministerium ist die für Deutschland vorgesehene Lieferung kommenden Montag noch nicht betroffen. Grund für die Lieferprobleme sind laut Firmenangaben Umbaumaßnahmen am Produktionswerk in Puurs in Belgien. Wie stark die Liefermenge unter den Erwartungen bleibt, ist für die meisten Staaten noch unklar. Norwegen gibt an, kommende Woche 36.075 statt 43.875 Impfdosen zu erhalten – knapp 18 % weniger. Pikant: Laut "Bild" erfuhr Partner Biontech erst gestern von den Plänen seines US-Partners.

Langfristig will Pfizer durch die Umbaumaßnahmen die Produktionsmenge erhöhen. Voraussichtlich ab Mitte Februar sorgt zudem das neue Biontech-Werk in Gießen für zusätzliche Kapazitäten. Das zuständige Regierungspräsidium hat die Pläne heute genehmigt. Ab Mitte März könnten dann in Gießen produzierte Impfdosen ausgeliefert werden. (Foto: Martin Wagner / Imago Images)
manager-magazin.de, spiegel.de, bild.de

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Nordeuropäisch kühl – und hochspannend: Aus Skandinavien kommen einige der besten Produktionen in Sachen Spannung und Nervenkitzel – vom "Nordic Noir"-Krimi über die Politserie bis zum Mysterythriller. Hier gibt es die skandinavischen Lieblinge der Redaktion, u.a. "Die Brücke" und "Borgen".
www.rtv.de

Christian Kallenberg will “Pop/Rocky” wiederbeleben.

Pop/Rocky kommt zurück, schreibt "Clap". Medienunternehmer Christian Kallenberg hat die zuletzt bei Ehapa liegenden Markenrechte gekauft. Die 1998 eingestellte Jugendzeitschrift soll sich erneut an die Leser*innen von damals wenden und über Stars der 1980er berichten. Zunächst ist eine "Best of 80's"-Ausgabe geplant, im 3. Quartal soll dann der Neustart mit regulären Ausgaben beginnen. Kallenberg plant mit einer mittleren fünfstelligen Auflage und einem Verkaufspreis von 10 Euro. 2012 hatte Kallenberg bereits die Kultzeitschrift "Yps" wiederbelebt und auf Erwachsene ausgerichtet.
clap-club.de

Unternehmensberatung Kessel & Kessel holt Anne Meyer-Minnemann.

Kessel & Kessel verpflichtet die ehemalige "Gala"-Chefin Anne Meyer-Minnemann. In der Unternehmensberatung wird sie Teil der Geschäftsführung und soll als Coach insbesondere weibliche Führungskräfte in ihrer Präsenz und ihren Entwicklungspotenzialen schulen. Meyer-Minnemann war zuletzt Diversity-Beauftragte bei Gruner + Jahr.
clap-club.de, turi2.de/koepfe (Profil Meyer-Minnemann)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Anne Meyer-Minnemann im Agenda-Fragebogen 2020

Bundesregierung will weiter auf Home-Office-Pflicht verzichten.

Corona-Lage: Die Bundesregierung setzt trotz des anhaltend hohen Infektions­geschehens und Warnungen vor der Virus-Mutation weiter auf Einsicht statt Home-Office-Pflicht, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert. Auch sei – entgegen eines anderslautenden "Bild"-Berichts –, nicht geplant, den ÖPNV einzustellen. Der nächste Bund-Länder-Krisengipfel findet nun schon am 19. Januar statt. Ursprünglich war das Treffen für den 25. Januar vorgesehen.
spiegel.de, welt.de

Meinung: Die Corona-Allianz von Medien und Politik ist eine Legende.

Zeitungsstapel neutral 150Unter keiner Decke: Den Vorwurf, Medien hätten sich in der Corona-Krise mit der Politik gemein gemacht, versucht Malte Lehming im "Tagesspiegel" zu widerlegen. Journalist*innen müssten das Regierungshandeln auch als richtig ansehen dürfen: Einer "Kritik um der Kritik willen" fehle die Substanz. Moralisch vergleichbare Empfindungen von Menschen in Presse und Parlament seien "Ausdruck einer Wertegemeinschaft".
tagesspiegel.de

“Spiegel”: Galeria Karstadt Kaufhof verhandelt über Staatshilfen.

Galeria Karstadt Kaufhof will Hilfe vom Staat, berichtet der "Spiegel". Das Unternehmen verhandle seit dieser Woche mit der Bundesregierung um Finanzhilfen von mehreren Hundert Millionen Euro. Hintergrund sei die Perspektive geschlossener Geschäfte auch über den Januar hinaus. Ein Einstieg des Staats ist jedoch nicht ohne Weiteres möglich, da er ohne eine positive wirtschaftliche Fortführungsperspektive gegen EU-Recht verstoßen könnte.
spiegel.de