Basta: Twitter-Trend #Mehlgate besorgt backende Bundesbürger.

Wenn besorgte Burger Brötchen backen: Bei Twitter verbreitet sich das #Mehlgate mit reihenweise Fotos von offenbar zu gering befüllten 1-Kilo-Mehl-Packungen. Doch weder Kanzlerin Merkel noch die Illuminaten machen Mehl madig: Mit der Zeit verliert Mehl im Supermarkt an Feuchtigkeit und damit an Gewicht.
haz.de, twitter.com


Meinung: Springers Selbstbild passt nicht zur "Bild", findet Ex-"Handelsblatt"-Redakteur Thomas Knüwer.

Springer handelt nicht nach den Prinzipien, die CEO Mathias Döpfner (Foto) im "NZZ"-Interview predigt, kritisiert Thomas Knüwer, Digitalberater und Ex-"Handelsblatt"-Redakteur, in seinem Blog. Aktivismus solle Journalisten fremd sein, doch die "Bild" betreibe beim Diesel nichts anderes. Die "gefühlte Wahrheit" siege über die Fakten und erinnere an das Vorgehen von Donald Trump.
indiskretionehrensache.de, turi2.de (Döpfner-Interview)

Aus dem turi.tv-Archiv: Mathias Döpfner und sein Zehn-Jahres-Plan für Springer.

- Anzeige -

TV-Tipp von TV Spielfilm: Joko und Klaas quälen sich nicht mehr selbst, stattdessen übernehmen Promis als Paten die waghalsigsten Aktionen. Das Schöne dabei ist: Die Stars werden nicht geschont. Diesmal wollen sich Lena Meyer-Landrut, Jared "Evil" Hasselhoff, Clueso und Jochen Schropp beweisen.
"Das Duell um die Welt – Team Joko gegen Team Klaas", Pro Sieben, 20.15 Uhr
Unser Tipp: direkt ins laufende TV-Programm einschalten mit Smartphone, Tablet, PC oder TV: live.tvspielfilm.de

Hör-Tipp: Wie die ARD Nachrichten konstruktiv weiterdenken möchte.

Hör-Tipp: Marcus Bornheim (Foto), stellvertretender ARD-Aktuell-Chef, will konstruktive Berichterstattung ausbauen, sagt er im WDR-Hörfunkbeitrag von Daniel Bouhs. Beim Lösungsjournalismus werden Probleme nicht nur aufgezeigt, sondern auch Lösungsansätze vorgestellt. Andere Medien hätten mit dem Konzept positive Erfahrungen gemacht.
wdr.de (5-Min-Audio)

"A face for Africa": Deutsche-Welle-Journalistin Edith Kimani im #Medienmenschen-Porträt.


Die Botschafterin: Edith Kimani ist das afrikanische Gesicht der Deutschen Welle. Als Reporterin bereist die Kenianerin den Kontinent, als Moderatorin präsentiert sie die internationalen DW News. turi2.tv begleitet Kimani durch ihren Berliner Kiez und ins Studio. Kimani liebt den Kick, wenn der Countdown tickt – und erzählt von den traurigen Momenten, als sie ins kalte, fremde Deutschland kommt: "Ich habe einen Monat geweint."

Längst ist sie in Deutschland angekommen und sich ihrer Rolle bewusst. In ihrer Heimat hat sie Fans und Beobachter. "Die Leute sagen: Es ist so schön, ein schwarzes Gesicht zu sehen. Dieses Repräsentieren ist wichtiger, als Sie sich vorstellen können." Mit mehreren hunderttausend Followern hat Kimani auch eine laute Stimme auf Twitter und Instagram. Sie sieht Social Media als die großartige Seite der Globalisierung – nicht zuletzt, weil sie online ganz schnell Zuhause sein kann, wenn sie das Heimweh wieder packt.
turi2.tv (6 Min, Englisch mit deutschen Untertiteln)

Aus der #Medienmenschen-Reihe: Niddal Salah-Eldin im Video-Porträt.

- Anzeige -

FOCUS STYLE #01/19 erscheint am 4. Mai
Opulent & Stilsicher: Größeres Format, hochwertiges Papier und José Redondo-Vega als neuer Redaktionsleiter. Buchen Sie bis 15. April Ihren Auftritt im Styleguide, einer der umsatzstärksten Ausgaben des FOCUS, der Männer mit Stil begeistert.

Meinung: Medien verbreiten mit missverstandener Social-Bots-Studie Panik, schreibt Oliver Weber.

Social Media: Medien warnen mit einem Alarmismus vor Social Bots, schreibt Oliver Weber. Der Beweis, dass Roboter Debatten maßgeblich beeinflussten, stehe noch aus. Daran ändere auch eine in der Fachzeitschrift European Journal of Information Systems veröffentlichte Studie nichts. Diese lege lediglich ein theoretisches Modell vor. Die tatsächliche Einflussnahme sei damit noch nicht erwiesen.
faz.net, tandfonline.com (Studie)

Lese-Tipp: Gianna Niewel porträtiert "Titanic"-Chefredakteur Moritz Hürtgen.

Lese-Tipp: Im Januar hat Moritz Hürtgen die Chefredaktion der "Titanic" übernommen. Gianna Niewel porträtiert den "schmalen Mann mit schwarzem Rollkragenpulli". Hürtgen, der schon seine Bachelorarbeit über die "Titanic" geschrieben habe, spreche ruhig und klinge nur manchmal, als würde er die Texte aus dem Satire-Magazin vorlesen. Seinen neuen Job habe er nur, weil ihn sonst "niemand machen" wollte.
sueddeutsche.de

Friedrich Schmidt analysiert den Propagandabetrieb im russischen Fernsehen.

Russische Medien bewegen sich oft zwischen "Verschweigen und Verbiegen", beobachtet Friedrich Schmidt. Zu den Besprechungen der Senderchefs kämen die Pressestäbe von Präsident, Ministerien und Parlament mit Anweisungen. Im Staatsfernsehen habe der Chefredakteure keinen Einfluss auf verpflichtende Themen, die durch die Politik vorgegeben werden.
"FAZ", S. 16 (Paid)

DFB-Funktionäre haben Wettanbieter ODS möglicherweise im Sponsoring bevorteilt.

DFB: Ex-DFB-Finanzdirektor Ulrich Bergmoser verdächtigt die Funktionäre mehrerer Fußball-Landesverbände, dem Verband 2017 Schaden von mehr als 50 Mio Euro zugefügt zu haben, indem sie einen Sponsoringvertrag mit dem Sportwetten-Anbieter ODS durchwinkten. Die ODS-Konkurrenten Tipico und Bwin hätten weitaus bessere Angebote vorgelegt. Hintergrund der Bevorteilung könnte sein, dass mehrere DFB-Landesverbände Verbindungen zu Lotto-Toto haben, zu dem ODS gehört.
"Spiegel" 8/2019, S. 123 (Vorabmeldung)

- Anzeige -

TV-Tipp von TV Spielfilm: Nebenbuhler, Familientragödien, die ruppige Ex-Chefin: Die zweite Folge um einen männlichen Geburtshelfer in München (gespielt von Leo Reisinger) hat ein paar Mätzchen zuviel, aber neben schön erdigem Humor auch ernsthaftere Untertöne.
"Toni, männlich, Hebamme – Daddy Blues", Das Erste, 20.15 Uhr
Unser Tipp: direkt ins laufende TV-Programm einschalten mit Smartphone, Tablet, PC oder TV: live.tvspielfilm.de

WDR-Chefredakteurin Ellen Ehni sagt, der Sender prüfe Doku-Recherche nun besser.

WDR-Dokus: Chefredakteurin Ellen Ehni sagt im "Spiegel"-Interview, der Sender habe neben den Dokus der kritisierten Autorin stichprobenartig weitere geprüft, könne aber nicht alle prüfen. Das Vieraugenprinzip und die Gegenrecherche weitet der WDR aus und will die Protagonisten-Akquise schriftlich festhalten. Dokus zu "weichen" Themen müssten "ebenso wasserdicht recherchiert sein wie ein 'Monitor'-Beitrag".
spiegel.de, turi2.de (Background)

"Horizont": Funke will 130 Vermarktungs-Stellen streichen.

Funke will auch in der Vermarktung sparen, schreibt "Horizont". Nach Infos des Betriebsrates streicht Funke 120 der 335 Stellen der Regionalmedien-Vermarktung in Nordrhein-Westfalen und verschiebt 40 Mitarbeiter in eine andere Firma. Von 24 Außenbüros sollen nur acht bis zwölf bleiben. In den Regionalmedien-Vermarktungen in Hamburg und Berlin sollen zwei sowie vier Stellen abgebaut werden. Funke wolle außerdem die Handelsvertreterstruktur prüfen. In Thüringen werden vakante Vermarktungs-Stellen nicht neu besetzt, befristete Verträge laufen aus. Funke schweigt zu den Zahlen.
horizont.net, turi2.de (Background)

Vice will sich im deutschsprachigen Raum auf Vice.com konzentrieren.

Vice strukturiert sein Onlinegeschäft im deutschsprachigen Raum um: Die Ableger Noisey und Motherboard bleiben zwar am Netz, rücken aber redaktionell in den Hintergrund. Die Redakteure sollen künftig hauptsächlich Inhalte für Vice.com liefern, schreibt Meedia. Die US-Mutter Vice Media hat weltweit 10 % der Stellen gestrichen.
meedia.de, turi2.de (Background)

Basta: Die Liebe fällt, wohin sie will.

Gebrochene Herzen: Die Großbank HSBC in Hongkong will zum Valentinstag die Herzen ihrer Mitarbeiter höher schlagen lassen: Männliche Mitarbeiter bekommen Angebote für vergünstigte Laptops, Kameras und Kopfhörer, weibliche für Staubsauger und Küchengeräte. Vielleicht ohnehin verlorene Liebesmüh, seit bekannt wurde, dass bei HSBC die Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern wieder steigen.
faz.net

Pulver BidCon gibt Kaufangebot für Scout24 ab.

Scout24: Die Holding Pulver BidCon, hinter der die Finanzinvestoren Hellman & Friedman und die Blackstone Group stecken, geben ein Kaufangebot für Scout24 ab. Ihre Bedingung ist eine Beteiligung von 50 % plus eine Aktie. Scout24 wird mit 5,7 Mrd Euro Unternehmenswert bewertet, es wäre die größte Übernahme eines börsennotierten Unternehmens in Deutschland.
handelsblatt.com, gruenderszene.de, turi2.de (Background)

- Anzeige -

Die Robert Bosch Stiftung und das Zentrum für Medienkompetenz (ZFM) an der Universität Tübingen schreiben zum letzten Mal acht Stipendien für ihr Programm "Medienbotschafter Indien – Deutschland" aus. Deutsche Journalisten können sich bis zum 15. März für einen zwölfwöchigen Aufenthalt in Indien ab September 2019 bewerben.
india.medienbotschafter.com

Burda erhöht die Auflage von "My Life" auf 1,15 Mio.

Burda erhöht die Auflage seines "Apotheken Umschau"-Konkurrenten "My Life" vor dem Start im April von knapp 1 Mio auf 1,15 Mio. Hintergrund ist laut Verlag, dass bisher mehr als 6.000 Apotheken dem "Zukunftspakt Apotheke" beigetreten sind. Die Apothekergenossenschaft Noweda und Burda vertreiben darüber "My Life", dazu kommt eine bundesweite Online-Bestellplattform für Arzneimittel.
per Mail, turi2.de (Background)