Bild des Tages: Armin Laschet besucht Flüchtlingslager auf Lesbos.


Flüchtiger Besuch: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zeigt sich mit Mund-Nasen-Schutz im Flüchtlingslager Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos. Zuvor besuchte er auch das überfüllte Flüchtlingscamp Moria, wo er seinen Besuch aus Sicherheitsbedenken vorzeitig abbrach. Sicherheitskräfte schirmten Laschet von protestierenden Flüchtlingen ab. (Foto: Dorothea Hülsmeier / dpa / picture alliance)

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Die Bundesliga will ohne Stehplätze, Alkohol und Gästefans in die Saison starten.


Der Zahlende muss ins Eckige: Die DFL hat heute über die Rückkehr von Fans in die Bundesliga-Stadien beraten und schlägt ein stufenweises Vorgehen vor. Die Clubs stimmten dabei weitestgehend den Vorschlägen des Präsidiums zu. Vom Start am 18. September bis mindestens Ende Oktober soll es keine Stehplätze und keinen Alkoholverkauf geben. Bis mindestens Jahresende, also die komplette Hinrunde, sollen keine Auswärtsfans zugelassen werden. Zudem sollen die Kontaktdaten aller Ticketkäufer erfasst werden. Auf eine konkrete Zahl an Fans im Stadion legen sich die 36 Profivereine nicht fest. Die Vereine sollen individuelle, auf ihr Stadion angepasste, Konzepte erarbeiten. Auf der DFL-Pressekonferenz stellt Ligaboss Christian Seifert heraus, dass die Entscheidung letztlich die Politik treffen muss: "Wir bereiten uns auf alle Möglichkeiten eines Saisonstarts vor", so Seifert. Dazu zähle sowohl ein Ligastart ohne Fans, als auch einer mit wenigen oder mehr. In 14 Tagen soll es ein finales, mit der Politik abgestimmtes Hygienekonzept für die kommende Saison geben.

Laut Seifert geht die Liga davon aus, dass sich die Rückkehr der Fans in Schritten vollziehen wird. "Wenn wir ausschließen, mit wenigen Fans zu spielen, werden wir auch nicht so schnell mit etwas mehr spielen." Seifert kritisiert bei der Pressekonferenz auch indirekt die Corona-Großdemonstration am Wochenende und ruft die Politik auf, diese „bei allem Respekt vor der Versammlungsfreiheit“ genauso kritisch zu prüfen wie andere Großveranstaltungen. Wenn großen Menschenmassen erlaubt werde, Hygienestandards nicht einzuhalten, untergrabe das Regeln des Zusammenlebens. Die Liga habe das Ziel, als positives Beispiel zu dienen.
zdf.de, kicker.de, dfl.de, turi2.de (Background)

Aus der "turi2 edition #6": Peter Turi stellt Christian Seifert vor.

Video-Tipp: US-Schulleiter rappt die Hygieneregeln zu Corona.

Video-Tipp: Quentin Lee, Schulleiter einer Schule im US-Bundesstaat Alabama, macht seine Schüler auf musikalische Art auf Hygienevorschiften während der Corona-Pandemie aufmerksam. Dafür covert er MC Hammers Hit "U can’t touch this" und läuft im dazugehörigen Video tanzend mit Desinfektionsmittel, Maske und Zollstock durch seine Schule.
youtube.com (2-Min-Video) via spiegel.de

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Den Sommerurlaub verbringt man 2020 am besten in der Heimat. Deshalb gibt es im HR Fernsehen heute um 20:15 Uhr "Tauschurlaub": Zwei Paare aus Hessen tauschen für ein Wochenende ihre Wohnorte und erkunden die Heimat ihrer Tauschpartner. Weitere Highlights aus dem Programm der Dritten gibt es hier.

Telekom Baskets Bonn entlassen Nationalspieler Joshiko Saibou nach Teilnahme an Corona-Demo.

Ausgedribbelt: Der Basketball-Bundesligist Telekom Baskets Bonn trennt sich von seinem Spieler Joshiko Saibou, nachdem der am Wochenende ohne sich an die Hygienevorschriften zu halten an der Corona-Demo in Berlin teilgenommen hat. Der Verein begründet die Kündigung mit Verstößen gegen den Arbeitsvertrag. Geschäftsführer Wolfgang Wiedlich sagt, der Club könne "ein permanentes Infektionsrisiko, wie es der Spieler Saibou darstellt" gegenüber dem eigenen Team und Gegnern nicht verantworten. Bereits zuvor war der zweimalige Nationalspieler mit ablehnender Haltung zur Maskenpflicht aufgefallen. Damals distanzierte sich der Verein von den Aussagen.
faz.net

Zitat: McFit-Gründer Rainer Schaller sieht in der Corona-Krise das Gute im Menschen.

"Jedem unsozialen Blödmann da draußen stehen Tausende Ärzte und Ärztinnen, Reinigungskräfte, Pfleger und Pflegerinnen gegenüber, die sich rund um die Uhr um unser Wohl bemühen."

McFit-Gründer Rainer Schaller sagt im Interview in der "Playboy"-September-Ausgabe, dass Krisen wie die Corona-Pandemie das "Beste im Menschen zum Vorschein bringen".
per Mail

Lese-Tipp: Björn Czieslik berichtet über Kinderradio ohne Kinder.

Lese-Tipp: turi2-CvD Björn Czieslik ist nicht nur für Audio-Produktionen in unserem Meinungs­macher*innen-Club verantwortlich, sondern seit 17 Jahren auch Moderator einer Kindersendung auf Radio Feierwerk. Im Blog des Kanals erzählt er, warum Kinderradio so besonders ist, zum Beispiel weil ein ungewollter Lachflash für authentischen Charme sorgt oder weil Kinder Fragen stellen, auf die kein erwachsener Redakteur gekommen wäre. Björn berichtet auch über die Herausforderungen durch Corona, als das Kinderradio erstmals ohne Kinder im Studio auskommen musste.
feierwerk.de

Dazn zeigt künftig 121 von 138 Champions-League-Spielen exklusiv.

Dazn überträgt ab der Saison 2021/22 von insgesamt 138 Begegnungen der Fußball Champions League 121 exklusiv. Das umfasst alle Mittwochsspiele und bis auf die 16 Topspiele am Dienstag - die Amazon überträgt – auch alle Begegnungen am Dienstag. Das Endspiel ist zudem im Free-TV beim ZDF zu sehen. Die Rechteinhaber sind bereits seit Dezember bekannt, die genaue Anzahl der Spiele gab Dazn jetzt an. Aktuell teilen sich Sky und Dazn die Rechte.
kicker.de, turi2.de (Background)

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Ihr Update am Morgen – mit dem ersten Newsletter des RND informieren wir Sie täglich um 7 Uhr über die wichtigsten Nachrichten, unsere Podcast-Empfehlungen und die Ereignisse des Tages. Abonnieren Sie jetzt DER TAG vom RedaktionsNetzwerk Deutschland unter: rnd.de/newsletter

Basta: WhatsApp schlägt Google zum Gegenchecken vor.

Let me google that for you: WhatsApp will mit einem einfachen Trick gegen die Verbreitung von Fake News vorgehen: In vielen Ländern können Nutzer*innen nun mit einem Klick weitergeleitete Beiträge googlen, um sich mehr Informationen zu verschaffen. Vielleicht wäre das auch etwas für twitternde Präsidenten, damit sie nicht versäumen, zusätzlich zu Infos vermeintlicher Ärzte zu Hydroxychloroquin auch die zu Alien-DNA zu teilen.
mashable.com

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In nur 10 Monaten JournalistIn werden! Nah dran sein an Protagonisten, Stories und ZuschauerInnen. Werde ExpertIn des digital Storytellings und lerne von erfahrenen DozentInnen aus der Branche. Profitiere von kleinen Klassen und familiärer Atmosphäre! Studienstart ist am 12. Oktober 2020. Informiere dich jetzt unter www.b-a-f.de.

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Das Männer-Paradies hat ein neues digitales Zuhause: Playboy.de zeigt sich mit neuer Struktur und in opulenter Optik. Durch das moderne Design fügt sich die Website künftig noch besser in das PLAYBOY-Universum ein und orientiert sich in Form und Inhalt noch stärker an der Hochwertigkeit des Printheftes.

Basta: Tesla-Chef Elon Musik findet die Kritik am Autopilot-Begriff “idiotisch”.

Abgefahrene Kritik: Der Begriff Autopilot für das Fahrassistenzprogramm findet Tesla-Chef Elon Musk nicht missverständlich, sagt er dem Fachmagazin "Automobile News". Die Vorwürfe seien "idiotisch" und "lächerlich". Die Leute, die Autopilot zum ersten Mal benutzen, sind "extrem paranoid". Unklar bleibt, ob der Autopilot auch automatisch auf ägyptische Pyramiden zusteuert.
handelsblatt.com

Meinung: Microsoft könnte mit TikTok-Kauf Facebooks Rivale werden.

Microsoft könnte mit der Übernahme von TikTok "aus dem Stand zu einem ernsthaften Rivalen von Facebook" werden, beobachten Roland Lindner, Hendrik Ankenbrand und Gustav Theile in der "FAZ". Gelingt der Deal, wäre dies "ein Paukenschlag". Dass Tiktok bisher einem chinesischen Konzern gehört, sei den meisten Nutzer*innen egal. Es sei kaum argumentierbar, dass in den USA Waffen erlaubt sind, die App aber nicht.
faz.net (Paid)

Nach Shitstorm: Audi entschuldigt sich für Werbung mit kleinem Mädchen.

Vorsprung durch Aufsehen: Audi entschuldigt sich für ein Werbemotiv mit einem Kind, das am Wochenende zu einem Shitstorm bei Twitter geführt hat. Das Foto zeigt ein kleines Mädchen mit einer Sonnenbrille, das eine Banane vor einem Kühlergrill eines Autos isst. Autor Micky Beisenherz kommentiert, "dass dieses Bild im Sinne des Zeitgeistes nicht ganz glücklich gewählt war". Andere Twitter-Nutzer*innen beklagen bei dem Kind eine "Lolita-Optik". Auf dem offiziellen Audi-Account folgt am Montag die Gefahrenbremsung: Audi habe "verschiedene Familienmitglieder mit dem Auto fotografiert" und die Sicherheit in den Fokus rücken wollen. "Das war ein Fehler", bittet der Autokonzern um Entschuldigung und will das Foto künftig nicht mehr verwenden.

Angesichts zahlreicher Verkehrstote – insbesondere Kinder, die im Fahrzeug kaum sichtbar sind – kritisieren am Wochenende einige Twitter-Nutzer*innen das Motiv als geschmacklos. Audi wolle prüfen, welche "Kontrollmechanismen" im Unternehmen versagt hätten, heißt es nun. Zuvor war Konzernmutter Volkswagen wegen einen rassistischen Werbeclips in die Schlagzeilen geraten.
(Foto: Twitter-Screenshot Audi)
welt.de, twitter.com (Entschuldigung), twitter.com (Micky Beisenherz)

Zahl des Tages: Vier weitere Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof sind gerettet.

Zahl des Tages: Weitere 4 Filialen der angeschlagenen Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof sind gerettet, teilen der Mutterkonzern Signa und der Berliner Senat mit. Die Filialen in Berlin-Wedding, in Tempelhof, in Charlottenburg sowie in Lichtenberg bleiben erhalten - mit ihnen hunderte Arbeitsplätze.
tagesschau.de, morgenpost.de, turi2.de (Background)

Wirecard: Prüfaufsicht des Wirtschaftsministeriums kontrolliert EY seit 2019.

Wirecard: Die Wirtschaftsprüferaufsicht des Bundeswirtschaftsministeriums ermitteltet bereits seit Oktober 2019 gegen das Unternehmen EY, schreibt das "Handelsblatt". Die beim Wirtschaftsministerium angesiedelte Prüfaufsicht habe die durch EY beaufsichtigten Jahres- und Konzernabschlussprüfungen von Wirecard ab dem Jahr 2015 "auf die Einhaltung der gesetzlichen und berufsrechtlichen Vorgaben" kontrolliert.
handelsblatt.com

Lese-Tipp: Wie Anwaltskanzleien versuchen, Journalist*innen einzuschüchtern.

Lese-Tipp: Ein AfD-nahes Bauunternehmen fühlt sich von einem Bericht des "Tagesspiegel"-Journalisten Sebastian Leber diskreditiert. Leber bekommt Post vom Anwalt der Firma, der Unterlassung und Schadenersatz fordert. Begründung: Leber habe in seinem Text den zweiten Geschäftsführer der Firma unerwähnt gelassen. Für Leber sind Fälle wie diese "unbeholfene Versuche, durch offensichtlich ungerechtfertigte Forderungen kritische Berichterstattung zu verhindern".
tagesspiegel.de

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"Leberkäsjunkie": Nicht leicht hat er’s mal wieder, der Eberhofer Franz (Sebastian Bezzel). In Teil sechs der Reihe muss der Dorfpolizist einen Mord aufklären und den Sohnemann betreuen – und das auf Leberkäs-Entzug! Heute um 20:15 Uhr im Ersten. Die weiteren Primetime-Tipps der Woche gibt es hier.

Bild des Tages: Maske weg, Schulanfang!


Rückkehr in rosarot: In Schwerin gibt eine junge Schülerin ihrem Vater am ersten Schultag nach den Sommerferien auf dem Grundschulhof einen Kuss. Beide tragen Corona-Maske. Unter Pandemie-Bedingungen hat in Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Montag der Unterricht wieder begonnen. Eine Maskenpflicht an Schulen gilt hier, anders als etwa in NRW, bisher allerdings nicht. Die Kultusminister der Länder haben vereinbart, dass Schulen nach den Ferien trotz der Corona-Pandemie in den Regelbetrieb zurückkehren. (Foto: Jens Büttner / dpa / Picture Alliance)

Die Deutsche Bank zieht bei der Bonuskarten-App Yunar den Stecker.

Deutsche Bank beerdigt ihren digitalen Kundenkarten-Sammler Yunar nach etwa zwei Jahren, berichtet die "Wirtschaftswoche". Anfang 2020 hatte das Geldhaus damit begonnen, Investor*innen oder eine Käuferin für die App zu finden. Damit ist jetzt Schluss, auch weil die Nachfrage nach Bonusprogrammen von Airlines oder Hotels in der Corona-Krise stark gesunken ist: Ab dem Jahresende müssen Tausende Nutzer*innen auf Yunar verzichten.
wiwo.de, manager-magazin.de, turi2.de (Background)

MAN Energy Solutions will weniger Stellen streichen als befürchtet.

Schlimmer wurd's nimmer: Nur noch 1.650 statt der ursprünglich angekündigten 3.000 Stellen in Deutschland wird VW-Tochter und Motoren-Bauer MAN Energy Solutions in Deutschland abbauen. Im Ausland sind weitere 950 Jobs betroffen. Darauf hat sich das Unternehmen mit der Gewerkschaft geeinigt. Es produziert unter anderem Motoren für Kreuzfahrtschiffe, die durch Corona aber kaum noch nachgefragt werden.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Basta: H&M lässt Corona-Geplagte in Jeansjacke auf Distanz schmusen.

Kontaktlos kuscheln: Die schwedische Klamottenschleuder H&M bringt eine Jeansjacke heraus, deren eingebaute Sensoren per App und aus der Ferne bedienbar sind und Berührungen vorgaukeln sollen. Für Träger*innen soll sich das nach Schmusen anfühlen. Wir empfehlen einen Begriff für diese Form des Körperkontakts, der genauso absurd ist wie die Jacken-Idee: gruscheln.
horizont.net

Anzeige: Die Top 10 der Anzeigen bei turi2 im Juli 2020.

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Klickkönig*innen: Sex sells – im heißen Sommermonat Juli sogar im Fachdienst turi2. Der Playboy schafft 456 Klicks mit Stella Stegmann auf dem Titel und ist damit die meistgeklickte Anzeigen auf turi2.de im Juli. Media Control landet mit einer genretypisch trashigen Anzeige zur “Bitch Bibel” auf Platz 2. Immerhin 299 Meinungsmacher*innen finden das Termin-Tool der Deutschen Presse-Agentur sexy und klicken die entsprechende Anzeige. Weit vorne unter den meistgeklickten Anzeigen liegen auch der neue Podcast von XPLR und die Top 20 der meistverkauften Zeitschriften laut Media Control. Unter die zehn meistgeklickten Anzeigen bei turi2 im Juli schaffen es auch vier Regeln zum Newsletter-Erfolg, die aktuelle Ausgabe des Medium Magazins, die Kampagne #AufbruchZukunft von Burda, die Werbewirkungsstudie von Screenforce und das Programmvolontariat beim WDR.
Zu den Klickkönig*innen im Juli geht’s hier entlang. >>>

ZDF: Nachfolge-Sendung von “heute+” steht fest.


Dienstwechsel in der Nachtschicht: Das heute journal des ZDF bekommt mit heute journal update einen neuen nächtlichen Ableger. Ab dem 7. September soll die 15-minütige Sendung von Montag bis Freitag jeweils gegen Mitternacht laufen. Moderiert wird sie abwechselnd von den Journalistinnen Nazan Gökdemir (Foto, links) und Hanna Zimmermann (Foto, rechts). Zimmermann hatte bereits das Vorgänger-Magazin heute+ auf demselben Sendeplatz moderiert, Gökdemir stand bisher u.a. für das Arte Journal vor der Kamera. Ein paar Wochen im Jahr soll "heute journal"-Redaktionsleiter Wulf Schmiese übernehmen.

"Die Sendung um 21.45 Uhr bleibt das große Flaggschiff des Abends", sagt ZDF-Vize-Chefredakteurin Bettina Schausten. Das Update werde "eigene Akzente haben – durch Themensetzung und Interviews". Auch Redaktionsleiter Schmiese gibt an, dass die Sendung eine "eigene Kontur" haben werde. Sie soll wohl auch jüngere Zuschauer*innen erreichen. Darauf deutet die Ankündigung hin, dass das ZDF in der Sendung "Elemente von Social Media zurück ins lineare Fernsehen" holen will. Auf ein jüngeres Publikum war zuvor schon das Nachrichtenmagazin "heute+" angesetzt, allerdings ohne langfristigen Erfolg: Nach fünf Jahren lief es Mitte Juni zum letzten Mal. Mit "heute journal update" verpasst sich das ZDF nun eine "+"-Nachfolgerin.
presseportal.zdf.de, turi2.de (Letzte Folge "heute plus")

Kinder-Serie “Pan Tau” kommt als Neuverfilmung zurück auf den Bildschirm.

ARD verfilmt die deutsche-tschechische Kinderserie Pan Tau aus den 1970ern neu. Die diesmal deutsch-britische Produktion erzählt in 14 Folgen, wie das Schulmaskottchen mit Anzug, Schirm und Melone seine außerirdischen Zauberkräfte dafür einsetzt, zeitgemäße Kinder-Probleme zu lösen, etwa wenn fiese Influencer den Ruf eines Vaters ruinieren wollen. Die Hauptrolle spielt der englische Stand-up-Comedian und Zauberer Matt Edwards.
rnd.de, presseportal.de

“Vogue” stellt Septemberausgabe weltweit unter ein Motto.

Vogue von Condé Nast lässt im September erstmals alle 26 Ausgaben weltweit unter demselben Motto erscheinen: Hoffnung. Auf der deutschen Titelseite wird die Virologin Marylyn Addo (Foto) zu sehen sein. In der Ausgabe soll es u.a. um Aktivist*innen, Diversität und Inklusion, die Klimakrise und LGBT-Rechte gehen, kündigt "Vogue" an. Das Blatt wolle seinen Leser*innen damit "eine positive Sicht auf die Zukunft vermitteln".
vogue.de

Autor und Journalist Tilman Jens, 65, ist tot.

Tilman Jens, 65, ist tot. Der Autor, Fernseh-Journalist und Sohn des Rhetorikers Walter Jens starb nach langer, schwerer Krankheit. Tilman Jens legte teils umstrittene Werke vor, u.a. veröffentlichte er gemeinsam mit Heribert Schwan 2014 "Die Kohl-Protokolle", in denen von Kohl nicht freigegebene Zitate erschienen. Jens schrieb außerdem über die Demenz seines Vaters. Für den NDR drehte Jens TV-Beiträge für Kulturformate.
spiegel.de, sueddeutsche.de (Nachruf) turi2.de (Background)