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WirtschaftsWoche 39/2019: Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe:
• Rabiate Römer: Italien bekämpft den Steuerbetrug neuerdings effizienter als Deutschland.
• Forsche Fahrer: Warum Investoren den Chef von Volkswagens Lkw-Tochter Traton lieben.
• Scharfe Schuhe: Wie ein Luxus-Schuster von der Fusion mit einem Start-Up profitiert.
WirtschaftsWoche testen unter: wiwo.de/testen

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TV-Tipp von TV Spielfilm: Abenteuer-Urlaub auf dem heimischen Sofa: Auf der westlichsten Kanareninsel stirbt ein Bräutigam auf dem Weg zu seiner Hochzeit. Weil er der Hauptverdächtige ist, versucht der Schwiegervater in spe den Fall auf eigene Faust zu klären...
"El Hierro", Arte, 20.15 Uhr
Unser Tipp: direkt und immer aktuell die neuesten Empfehlungen für Ihr persönliches TV-Programm abholen: tvspielfilm.de

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Im Oktober wird Köln zum pulsierenden Hotspot von Innovation und Transformation.
120 Top-Speaker - u.a. Harper Reed, Technologe, Hacker, Futurist - präsentieren die Facetten des digitalen Wandels mit inspirierenden Keynotes, kontroversen Talks und zukunftsweisenden Panels. Machen Sie sich und ihr Unternehmen fit für die Zukunft!
www.digital19.de

Jan Böhmermann beendet “Neo Magazin Royale” und wappnet sich fürs Hauptprogramm.


Plan B zur SPD: Jan Böhmermann, TV-Satiriker und verhinderter Kandidat für den SPD-Vorsitz, beendet sein "Neo Magazin Royale" bei ZDFneo im Dezember, berichtet Spiegel Online. Danach wollen Böhmermann und sein Team das Konzept der Sendung überarbeiten und im Herbst 2020 - sollte Böhmermann bis dahin nicht doch SPD-Chef sein - im ZDF-Hauptprogramm auf den Bildschirm zurückkehren.

Auf welchem Sendeplatz, ist noch unklar. Schon häufiger hat Böhmermann Anspruch auf den "Aspekte"-Sendeplatz am Freitagabend nach der "heute-show" angemeldet. Details will das ZDF in den kommenden Monaten bekanntgeben. Böhmermann und die Produzenten der Kölner Bild- und Tonfabrik haben die Mitarbeiter gestern Abend nach der Aufzeichnung der heutigen Sendung über die Pläne informiert. Für ZDFneo soll Böhmermann weitere Sendungen produzieren. (Foto: Matthias Balk/dpa)
spiegel.de

Landgericht Berlin weist Künasts Klage wegen Hass-Kommentaren ab.

Hass-Kommentare: Das Landgericht Berlin stuft Beleidigungen wie "Stück Scheiße", "Schlampe" und "Drecksau" gegen Renate Künast als "Sachkritik" und "Stilmittel der Polemik" ein. Die Grünen-Politikerin hat gegen Facebook auf die Herausgabe der Identität von 22 Verfassern geklagt. Das Gericht weist die Klage in allen Punkten ab. Alle Nutzer hatten die Kommentare in Bezug auf einen "Welt"-Artikel geschrieben, in dem es um die Aufarbeitung der Haltung des Landesverbandes Berlin von Bündnis90/Die Grünen zu Pädophilie ging. Wegen dieses "Sachbezugs" habe die Meinungsfreiheit in diesem Fall großzügige Grenzen, so das Gericht. Künast hat sich mehrfach von der früheren Position mancher Partei-Kollegen distanziert.
faz.net

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25. Goldene Henne!
Besondere Jubiläums-Beilage zu Deutschlands größtem Publikumspreis in der aktuellen SUPERillu (19.9.2019): Auf 32 Seiten die glanzvollsten und emotionalsten Momente seit 1995. Die 25. Goldene Henne-Verleihung am 20.9.2019 ab 20.15 Uhr live aus Leipzig im TV bei MDR, rbb und NDR.
www.burda.com

Meinung: Urteil zu vertraulichen Hintergrund-Gesprächen hilft der Presse.

Bundesbehörden müssen Journalisten mitteilen, wenn sie mit anderen Journalisten vertrauliche Hintergrundrunden organisieren, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht Leipzig. Journalist Jost Müller-Neuhof hatte gegen den BND geklagt. Das Urteil nutze Journalisten, weil die Kontrolle staatlicher Informationspolitik eine wichtige Aufgabe von ihnen sei, schreibt die "taz". Überflüssig seien vertrauliche Gespräche trotzdem nicht, Ministerien könnten so z.B. Themen kommentieren, die ein anderes Ministerium leitet.
taz.de

Zitat: Journalisten sind für Inhalte-Monetarisierung mitverantwortlich, sagt RND-Chefredakteur Marco Fenske.

"Journalisten sollten nicht so arrogant sein zu glauben, sie hätten mit der Monetarisierung ihrer Inhalte nichts zu tun."

Chefredakteure haben eine Verantwortung dafür, welche Reichweiten sie generieren, sagt RND-Chefredakteur Marco Fenske im "Meedia"-Interview. Für die Reichweite von RND.de sei Clickbaiting "überhaupt keine Option".
meedia.de

Hessische Filmschaffende fordern den Rücktritt von Hans Joachim Mendig.

Initiative HessenFilm fordert den Rausschmiss von Hans Joachim Mendig, Chef der Hessen Film und Medien GmbH. Hintergrund ist ein Foto, das ihn bei einem Treffen mit Jörg Meuthen, dem Parteivorsitzenden der AfD, und Ex-PR-berater Moritz Hunzinger zeigt. Die Initiative schreibt, durch das Foto sei "dem Filmstandort Hessen ein erheblicher Imageschaden entstanden". Mendig selbst sieht das Treffen als Privatangelegenheit.
welt.de, taz.de

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Das fehlende Puzzleteil für Ihren Newsletter
Newsletterfrequenz mit den gleichen Ressourcen ausbauen und Relevanz erhöhen dank Software-Unterstützung: Christian Schnücke von der dfv Mediengruppe erklärt den Erfolg eines täglichen englischsprachigen Newsletters des Verlags. Mehr Infos: thescope.com

Will Smith will mit Westbrook und Telepool Filme produzieren.

Telepool und die Produktions- und Vertriebs-Firma Westbrook kooperieren und entwickeln gemeinsam einen Action-Film, einen Thriller und eine globale Sport-Entertainment-Show. Hinter Westbrook stehen Will und Jada Pinkett Smith. Das Schauspieler-Ehepaar hat die Filmfirma Telepool 2018 mehreren ARD-Anstalten abgekauft. Westbrook will Marktführer im Familien-Entertainment werden.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Joyce Adeluwoye-Adams achtet bei Reuters auf Diversität im Newsroom.

Reuters ernennt Joyce Adeluwoye-Adams zur Verantwortlichen für Newsroom Diversity. Als solche achtet sie u.a. bei der Einstellung von Redakteuren und bei der Weiterbildung auf Vielfalt. Adeluwoye-Adams hat zuletzt beim schwedischen Spieleproduzenten King für mehr Vielfalt gesorgt und u.a. auch für die BBC eine Strategie für Diversität entworfen.
per Mail

Wort & Bild Verlag gründet eine Beteiligungsgesellschaft.

Wort & Bild Verlag, Mutter der "Apotheken Umschau", gründet die Beteiligungsgesellschaft Isartal Ventures. Florian Bongers leitet das Unternehmen. Zu den bisherigen Beteiligungen gehören die Apotheken-Bestellplattform Curacado, das Infoportal PTA Channel und die Initiative Pro AvO.
presseportal.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Andreas Arntzen trimmt die "Apotheken Umschau" auf digital.

Thomas Huber, Jan-Erik Baars und Philipp Thesen gründen Agentur.

Prenew heißt die Beratungsagentur für den digitalen Wandel, die PR-Stratege Thomas Huber (Foto), 52, Design-Professor Jan-Erik Baars, 54, und Design-Professor Philipp Thesen, 42, gemeinsam in der Schweiz gegründet haben. Baars und Thesen kennen sich von der Zusammenarbeit bei der Telekom. Zu den ersten Kunden zählen Bosch Siemens Hausgeräte, die Hamburger Hochbahn und ProSiebenSat1. Die Gründer planen neben dem Büro in Zürich weitere in Berlin und Tel Aviv.
horizont.net, medium.com

Henkel gibt TBWA die Allein-Verantwortung für Kosmetikmarken.

Henkel hat in Europa und China Probleme mit seinen Kosmetikmarken, schreibt "Horizont". Der Konzern will mit einem Investitionsprogramm von 300 Mio Euro gegensteuern und bei Marken wie Schwarzkopf, Syoss und Fa mehr Synergien schaffen. Die Omnicom-Agentur TBWA kümmert sich künftig allein mit einem gesonderten Team um die Marken, statt wie bisher mit DDB.
horizont.net

Ulf Poschardt twittert Grönemeyer-Richtigstellung.

Social Media: Ulf Poschardt twittert eine Richtigstellung bezüglich Herbert Grönemeyer. Der Chefredakteur der Welt-Gruppe hatte bei der Diskussion um Grönemeyers "Keinen Millimeter nach rechts"-Aufruf getwittert, der Sänger sei aus Steuergründen "nach London geflüchtet". Grönemeyers Anwalt hatte eine Richtigstellung gefordert, Poschardt seine Follower dazu abstimmen lassen – die hatten mehrheitlich für einen Rechtsstreit gestimmt.
pressesprecher.com, twitter.com, turi2.de (Background)

Karin Immenroth wird Datenchefin bei der Mediengruppe RTL Deutschland.

Mediengruppe RTL ernennt Karin Immenroth, 39, zum Chief Data and Analytics Officer. Sie kommt vom Marktforscher der GroupM und verantwortet bei RTL Datenstrategie, Analyse sowie die Zuschauer- und Marktforschung. Das Unternehmen will seine Dateninfrastruktur ausbauen, 80 Datenexperten arbeiten in Immenroths Team. Es soll auch die Ad Alliance in Sachen Daten unterstützen.
presseportal.de

Tatjana Ohm beantwortet sieben Fernseh-Fragen.


Hauptsache hart: Chefmoderatorin Tatjana Ohm ist das Gesicht des Nachrichtensenders Welt – und privat ein großer Fan von harten Serien. "Da darf's auch mal knallen", sagt Ohm im TV-Fragebogen zur turi2 edition #9. Ein Star ihrer Jugend: Prügelknabe Colt Seavers. Auch sonst mag es Ohm gerne friesisch herb: Ihr liebster Werbespot stammt von Jever Pils, obwohl sie selbst nie Alkohol trinkt. Ohms täglicher Nervenkitzel ist die Live-Sendung. Noch schöner als Fernsehen gucken sei das Fernsehen machen, sagt sie.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

Die turi2 edition #9 erscheint am 25. Oktober 2019 in der Reihe turi2 edition, Magazin für Medien, Wirtschaft und Politik. Sie können die Buchreihe hier abonnieren.

Themen:
Reportagen: Phänomen E-Sports, im WELT-Newsroom, ein Besuch im Kliemanns-Land
Essay: Die neuen Lagerfeuer
5 Marken, die Erfolg mit Bewegtbild haben
Große Interviews mit Frank Elstner, Nico Hofmann, Peter Kloeppel, Lisa Altmeier und Laura Karasek
20 Köpfe und 10 Trends: so bunt ist die neue Bewegtbild-Welt
Das Buchmagazin ist vernetzt mit Videos, Digital, Social Media und Launchparties in Köln und München. Außerdem gibt es das Buch auch als 45-Minuten-Film! Kontakt: edition@turi2.de

Wir graturilieren: Peter Wippermann wird 70.

Wir graturilieren: Peter Wippermann, Trendforscher und langjähriger Professor für Kommunikationsdesign, feiert heute seinen 70. Geburtstag. Den Ehrentag verbringt er mit seiner Familie in Hamburg, die ihn "hoffentlich hochleben lassen". Je länger Wippermann sich mit dem gesellschaftlichen Wandel beschäftigt, desto spannender seien die Trends. Der Zukunftsforscher wünscht sich im neuen Lebensjahr, "dass wir die Probleme des Klimawandels nicht nur auf die Schultern unserer Kinder und Enkelkinder abladen", mahnt Wippermann. Geburtstagsgrüße sind über LinkedIn willkommen.

DJV und Verdi störten Mittwoch zeitweise Sendebetrieb in ARD-Anstalten.

Streik: WDR kann das ARD-Morgenmagazin am Mittwoch aufgrund des Streiks von DJV und Verdi nur in einer vorproduzierten Fassung senden. Im BR-Hörfunk läuft Bayern 3 zeitweise auch auf den Wellen B2 und B5 aktuell, die "Abendschau" und die "Münchner Runde" entfallen. Die Radio-Übertragung des Champions-League-Auftakts des FC Bayern muss dem Streik komplett weichen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 25 (Paid), turi2.de (Background)

Berliner Verlegerpaar Friedrich will Medienverdrossenheit bekämpfen – auch mit Print.

Berliner Schnauze: Silke und Holger Friedrich, künftige Eigentümer des Berliner Verlages, wollen sich mit der Verlagsübernahme gegen die Politik- und Medienverdrossenheit stellen, sagt das Ehepaar im Antritts-Interview in ihrer "Berliner Zeitung". "Wir machen das nicht aus einem Mäzenatentum, sondern aus einem bürgerlichen Engagement heraus", sagt Holger Friedrich. Das Berliner Druckhaus solle künftig ausgelastet sein, "vielleicht nicht nur mit Produkten des Berliner Verlages".

"Wenn die Branche in einer Selbstfindungskrise ist, möchten wir zur Selbstfindung beitragen", sagt Silke Friedrich, die "nicht an den Abgesang des Journalismus" glaube. Die Gesellschaft brauche meinungsstarke, faktenorientierte Medien in einer "unfassbar komplexen Welt".
berliner-zeitung.de, turi2.de (Background)

Meinung: Personalisierte Werbung und Privatsphäre ist kein Widerspruch.

Privatsphäre und Personalisierung ist kein Widerspruch, sagt Google-Europachef Matt Brittin im "Horizont"-Interview. Das Einverständnis des Nutzers sei "die Basis für alles". Google wolle Technologien entwickeln, die aggregierte Daten auswerten, ohne Rückschlüsse auf einzelne Nutzer zu ziehen. Ein einzelnes Unternehmen, "auch wenn es Google heißt", könne Veränderungen nicht allein umsetzen.
"Horizont" 38/2019, S. 4 (Paid)

Meinung: Streit mit rechtsextremistischen Parteien ist vergeudete Zeit.

Politik: Wer der AfD die große Bühne bietet, unterstützt keinen demokratischen Diskurs, sondern beteiligt sich an den "systematischen Angriffen auf unsere Grundwerte", schreibt "Monitor"-Chef Georg Restle in einem "Zeit"-Gastbeitrag. Die gezielte Provokation sei Kalkül. Nachdem er die AfD als rechtsextremistisch kritisiert hatte, erhielt Restle Morddrohungen.
"Zeit" 39/2019, S. 11 (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: YouTuber Rezo kritisiert einen zu starken Lobbyeinfluss in der Politik.

"Die Diskussion um Uploadfilter und Artikel 13 hat mir gezeigt, dass Zeitungen auch politische Akteure und Influencer sind, die ihre Leser teils bewusst oder unterbewusst fehlleiten können."

YouTuber Rezo sagt im "Zeit"-Interview, dass Politiker teilweise gegen die Bevölkerung agierten, "um den Interessen von Großkonzernen zu dienen".
"Zeit" 39/2019, S. 9 (Paid)

Tech-Konzerne wie Netflix oder Facebook greifen Nutzerdaten vom Smart-TV ab.

Smart-TV: Tech-Konzerne wie Netflix, Facebook oder Google greifen auf Nutzerdaten vom Smart-TV zu, zitiert die "Financial Times" Studien der Northeastern University und des Imperial College London. Die Datenübertragung geschehe auch, wenn die Geräte nicht in Betrieb sind. Die Tech-Konzerne nutzen die Daten u.a. für personalisierte Werbung.
ft.com