Kai Lücke steigt bei ZF Group auf.

Liefert Worte: Der Friedrichshafener Autozulieferer ZF Group macht Kai Lücke zum Leiter der Konzernkommunikation und des Marketings. Er ist seit 2018 im Unternehmen und verantwortet die Abteilung Außenbeziehungen. Lückes Vorgänger Florian Laudan verlässt zum Jahresende "auf eigenen Wunsch" den Posten, den er seit Mitte 2024 innehat.
prreport.de
(Foto: ZF Group)

Zitat: Jessy Wellmer sieht ÖRR-Auftrag in “Versachlichung der Debatten”.

"Unser Auftrag ist es, zur Versachlichung der Debatten beizutragen. Das müssen wir uns viel energischer klar machen."

"Tagesthemen"-Moderatorin Jessy Wellmer äußert sich im KNA-Interview zur Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland und sagt im Vergleich zu privaten Wettbewerbern: "Wir und unsere Schlagzeilen müssen sich nicht in dem Maße an Klickzahlen orientieren."
kress.de
(Foto: ARD/Marc Rehbeck)

Berichte: IBM lässt um dreistelligen Mediaetat pitchen.

Thats's IT: Das amerikanische IT-Unternehmen IBM schreibt seinen Mediaetat neu aus, berichten "Horizont" und "Adage". Demnach hat IBM laut ComVergence-Zahlen zuletzt weltweit  300 Mio Dollar netto in Werbung gesteckt. WPP Media, das IBM in vielen Ländern betreut, soll sich "Adage" zufolge nicht erneut bewerben. Eine offizielle Bestätigung des Pitches steht noch aus.
horizont.net (€), adage.com (€)
(Foto: IMAGO / CFOTO)

SWR beauftragt Kimmig Entertainment mit “ESC”-Vorentscheid.

Man kennt sich: Der SWR vergibt die Produktion des "ESC"-Vorentscheids 2026 an die Firma Kimmig Entertainment, meldet "DWDL". Die Baden-Württemberger und der Sender arbeiten etwa bei den Shows "Verstehen Sie Spaß?" und "Immer wieder sonntags" zusammen. Zudem hat Kimmig schon 2018 und 2019 den Vorentscheid produziert. Die diesjährige Ausgabe, eine Kooperation von ARD und RTL, hatte Raab Entertainment umgesetzt.
dwdl.de

RTL setzt ohne Gottschalk, Jauch und Schöneberger auf fünf Neue.

Doppel-Duo+1: TV-Sender RTL schickt nach dem Abschied von Thomas Gottschalk, Barbara Schöneberger und Günther Jauch aus seiner Samstagabend-Show "Denn sie wissen nicht, was passiert" ein Quintett ins Rennen. Moderatorin Michelle Hunziker, das Promi-Paar Jana Ina und Giovanni Zarrella sowie die Magier-Zwillinge Die Ehrlich Brothers stehen am kommenden Samstag zur Primetime vor der Kamera. RTL beschwört in der Pressemeldung "eine neue Ära" der Show herauf, schreibt aber nicht explizit, ob die fünf Neulinge auch dauerhaft die Besetzung der Live-Show stellen werden. "Bild" berichtet, dass auch Jörg Pilawa für die kommende Show "eingeplant" gewesen sei, dies aber "kurzfristig nicht zustande" kam. Zum Sendungsprinzip gehört, dass der Cast vorab weder die Spiele und Aktionen kennt, noch weiß, wer von ihnen die Moderation übernimmt und wer in Teams gegeneinander spielt.
media.rtl.com, bild.de, dwdl.de
(Foto: RTL)

Eric Lehmann ist Chief Technology Officer von Constantin Film.

Eine Konstante: Bei Constantin Film agiert Eric Lehmann jetzt als Chief Technology Officer. Er ist seit 2012 Teil des Filmunternehmens und hat u.a. das digitale Marketing aufgebaut. Auf der neuen Position kümmert er sich um den Aufbau einer KI-Abteilung, den Einbezug neuer KI-Anwendungen und die IT-Infrastruktur.
dwdl.de
(Foto: APA-Images / OTS / JULIAN BAUMANN )

Video-Tipp: 3sat-Doku widmet sich Verbrechen in der Kunstwelt.

Video-Tipp: Die 3sat-Doku "True Art Crime" befasst sich mit spektakulären und dreisten Kunstverbrechen in Europa. Beim Schirn-Raub in Frankfurt verschwinden 1994 drei geliehene Gemälde, zwei davon aus der Tate Gallery in London. Deren Versicherungssumme von 24 Mio Pfund lässt die Tate schließlich nach umstrittenem Rückkauf Jahre später finanziell besser dastehen zuvor. Gleich zweimal wurde Munchs "Der Schrei" geklaut – jeweils in einer unterschiedlichen Fassung.
3sat.de (57-Min-Video)
(Foto: ZDF)

Zahl des Tages: Immer mehr Minderjährige konsumieren Pornos.

Zahl des Tages: Schon 47 % der 11-17-Jährigen haben bereits pornografische Inhalte gesehen, sagt eine Studie der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen. Das sind 12 % mehr als 2023. Mehr als die Hälfte von ihnen ist beim Erstkonsum unter 14 Jahren alt. Nur ein Viertel derjenigen Minderjährigen, die Pornos schauen, bewertet das Gesehene als unrealistisch, 2023 war es noch ein Drittel.
medienanstalt-nrw.de
(Foto: IMAGO / ANP)

Basta: Beitragsservice wirbt um neue Mitarbeitende.


ÖRR-Inkasso: Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio startet ein Karriereportal, um neue Mitarbeitende anzuwerben. Die Seite zeigt mit Bildern echter Beschäftigter, "welche Werte das Unternehmen leiten und was Mitarbeitende dort erwarten dürfen". Zugegeben, eine Stelle beim Beitragsservice ist vielleicht kein Job, mit dem man in allen Kreisen unbedingt punkten kann, dafür könnte der Beitragsservice einen Benefit bieten, wogegen Obstkörbe, Jobräder und Fitness-Mitgliedschaften anderer Unternehmen alt aussehen: "Wir zahlen Deinen Rundfunkbeitrag!"
presseportal.de

(Bild: Daniela Schönewald / ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice)

Vodafone und BVB starten gemeinsame Weihnachtskampagne.


Gesanglich vereint: Bundesligist Borussia Dortmund und Hauptsponsor Vodafone präsentieren ihren ersten gemeinsamen TV-Spot. Der Film zeigt das traditionelle Weihnachtssingen im BVB-Stadion, bei dem mehr als 70.000 Fans die Vereinshymne "Leuchte auf, mein Stern Borussia" singen. Der Spot ist Teil der Initiative "Go Real Life" und wirbt für echte Begegnungen statt digitalem Konsum.  Ab dem 10. Dezember läuft der Clip der Agentur Kurios bundesweit im TV, ergänzende Kurzformate sind bei Sky und DAZN zu sehen.
campaigngermany.de (frei nach Anmeldung), horizont.net (€), youtube.com (45-Sek-Video)

(Bild: BVB / Vodafone)

Christine Strobl verteidigt ARD-Föderalismus und plant Studie zur Ausgewogenheit.


ARD-Programmdirektorin Christine Strobl verteidigt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" den Föderalismus innerhalb des Senderverbundes, der Entscheidungen und Abstimmung nicht immer leicht macht. "Wir sind vielfältiger, weil es bei uns immer mindestens fünf bis sechs gute Ideen gibt. Das führt auch im Ergebnis zu einem weniger konformistischen Programmangebot." Zugleich bringe die föderale Struktur "gewaltige Vorteile" mit sich, da in der ARD "niemand allein irgendeine inhaltliche Richtung vorgeben" könne, auch sie nicht. Mit Blick auf die Kommunikation um "ttt" und Klar" räumt Strobl allerdings ein: "Wir müssen aus jedem dieser Vorfälle lernen, weil diese Vielstimmigkeit und Langsamkeit in der Kommunikation in bestimmten Krisen zum Problem werden kann." Vorwürfe einer fehlenden konservativen Ausrichtung im Programm weist Strobl zurück: "Ich kann nicht erkennen und sehe auch keine Belege dafür, dass wir insgesamt unausgewogen wären." Sie vermisse "keine konservative Stimme", gute journalistische Arbeit entstehe "nicht durch eine politische Orientierung, sondern durch fundierte Recherche und differenzierte Darstellung". Dennoch kündigt Strobl eine wissenschaftliche Untersuchung an, um die Debatte zu objektivieren.
sueddeutsche.de (€)

(Foto: ARD/Alexander von Spreti)

Reporter ohne Grenzen zählen 67 getötete Medienschaffende in zwölf Monaten.


Gefährliche Wahrheit: Die Organisation Reporter ohne Grenzen verzeichnet in ihrer Jahresbilanz weltweit 67 getötete Journalisten im Zeitraum von Dezember 2024 bis Dezember 2025. Hauptursachen für die gewaltsamen Tode sind Kriege und das organisierte Verbrechen. Mit 43 % sei fast die Hälfte der in den vergangenen zwölf Monaten getöteten Journalisten in Gaza durch teils gezielte Angriffe der israelischen Armee ums Leben gekommen. Mexiko bleibe mit neun Morden für Journalisten das zweitgefährlichste Land der Welt. Weltweit sitzen laut ROG 503 Medienschaffende in Haft, wobei China mit 121 Gefangenen die Liste anführe. Die Zahl der vermissten Reporter stieg auf 135, was unter anderem auf die unklare Lage in Syrien nach dem Sturz des Assad-Regimes zurückzuführen sei. Die Gewerkschaft DJU zeigt sich über die Zahlen "tief besorgt".
derstandard.at, taz.de, reporter-ohne-grenzen.de, dju.verdi.de

(Bild: Reporter ohne Grenzen / RSF)

Julia Schleunung wechselt von iq media marketing zu It Works.


Schleuniger Wechsel: Julia Schleunung, scheidende Geschäftsführerin beim "Handelsblatt"-Vermarkter iq media marketing, heuert als CEO bei der Düsseldorfer Out-of-Home-Agentur It Works an. Sie folgt zum 1. Januar auf Bernd Rabsahl, der das Unternehmen seit 1999 begleitet und zuletzt achteinhalb Jahre an der Spitze stand. Mit dem Wechsel kehrt Schleunung zu ihren beruflichen Wurzeln zurück: 2004 begann ihre Laufbahn beim Außenwerber Ströer. In ihrem neuen Job will sie die KI-gestützte Plattform "Locatrics" weiterentwickeln.
meedia.de, horizont.net (€), turi2.de (Background)

(Bilder: It Works / iq digital)

MDR beendet Kekulé-Podcast zum Jahresende.


Ende der Sprechstunde: Der MDR beendet nach mehr als fünfeinhalb Jahren die Produktion des Podcasts Kekulés Gesundheits-Kompass. Das Format mit Virologe Alexander Kekulé war im März 2020 als "Kekulés Corona-Kompass" gestartet und wurde nach Ende der Pandemie in den breiter angelegten "Gesundheits-Kompass" überführt. Der MDR begründet das Aus mit einer Neuausrichtung seines Podcast-Portfolios. Auch die notwendigen Sparmaßnahmen des Senders dürften ein Grund sein. Die letzte Ausgabe erscheint am 18. Dezember. In anderen aktuellen MDR-Formaten bleibe Kekulé weiter ein "geschätzter Gesprächspartner".
presseportal.de

(Foto: MDR/Stephan Flad)

Funkes Eat Club inszeniert Dr.-Oetker-Magazin “Gugelhupf”.


Backe, backe Bilder: Die Food-Content-Einheit Eat Club der Funke Mediengruppe übernimmt für den Dr. Oetker Back-Club die Produktion des Magazins "Gugelhupf". Chefredakteurin Jessika Brendel (Foto) und ihr Team haben sich in einem Pitch um den Etat des Traditionsjournals durchgesetzt. Der Auftrag umfasst die visuelle Konzeption sowie die Umsetzung der kulinarischen Fotomotive für das sechsmal jährlich erscheinende Heft. Dr. Oetker will das Magazin für seine rund 75.000 Back-Club-Mitglieder damit "visuell zukunftsorientiert weiterentwickeln".
funkemedien.de

(Foto: Funke, Montage: turi2)

EU-Kommission ermittelt wegen KI-Suche gegen Google.


Such-Verfahren: Die EU-Kommission hat ein Ermittlungsverfahren gegen Google eingeleitet, um mögliche Wettbewerbsverstöße durch die neue KI-Suche zu prüfen. Im Zentrum steht der Verdacht, dass Google für seine KI-Übersichten unrechtmäßig auf Inhalte Dritter zugreift, ohne sie dafür zu vergüten oder eine Ablehnung zu ermöglichen. Die Kommission untersucht außerdem, ob Google seine Marktposition ausnutzt, indem es YouTube-Videos für das eigene KI-Training verwendet, dies Konkurrenten aber untersagt. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen dem Tech-Riesen hohe Geldbußen. Die Verwertungsgesellschaft Corint Media begrüßt "ausdrücklich die Entscheidung der Kommission, dem Verdacht des missbräuchlichen Verhaltens nachzugehen".
meedia.de, tagesschau.de, ec.europa.eu

Basta: Uwe Ochsenknecht thematisiert für Kabel Eins die sieben Todsünden.


Sündenknecht: Schauspieler Uwe Ochsenknecht bekommt eine eigene Sendung bei Kabel Eins. Ab 9. Januar ist er Moderator und Sprecher des neuen True-Crime-Formats "Uwe Ochsenknecht präsentiert: Die 7 Todsünden". Die Sendung ordnet echte Mordfälle aus Deutschland den kirchlichen Todsünden Habgier, Hochmut, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit zu. Womöglich sorgt Ochsenknechts Befassung mit den Todsünden ja dafür, dass seiner Familie für ihre Reality-Show bei Sky vergeben wird.
digitalfernsehen.de

(Foto: IMAGO / eventfoto54)

Zattoo verlinkt direkt ins ZDF-Streaming-Angebot.


Zett Alliance: TV-Streaming-Anbieter Zattoo verlinkt auf seiner Plattform ab sofort auf Inhalte des ZDF-Streaming-Portals, früher bekannt als Mediathek. Zattoo präsentiert Highlights und Empfehlungen auf der Startseite und integriert sie in die eigene Suche. Über einen Klick kommen Nutzer direkt zum ZDF. Auf gleiche Weise sind bereits ARD-Inhalte bei Zattoo verfügbar. Florian Kumb, ZDF-Direktor Audience, erhofft sich von der Kooperation mehr Reichweite durch einfache Bedienung. Zattoo-CEO Roger Elsener sieht die Vereinbarung als Schritt hin zu einer zentralen Plattform für alle Inhalte.
dwdl.de, presseportal.zdf.de

WAN-IFRA und FIPP fusionieren zum größten globalen Medienverband


United Publishers: Der Weltverband der Zeitungsverleger WAN-IFRA und der internationale Verband der Zeitschriftenverleger FIPP legen zum 1. Januar 2026 ihre Geschäfte zusammen. Durch die Fusion entsteht die weltweit größte Allianz der Branche, die über 20.000 Medienmarken in 120 Ländern vereint. FIPP integriert sich als neuer Bereich "Consumer Lifestyle and Special Interest Media" unter der Leitung des bisherigen CEOs Alastair Lewis in die WAN-IFRA-Strukturen. Die Marke FIPP und der jährliche Kongress bleiben erhalten. Die Verbände reagieren mit der Fusion auf die Transformation der Medienlandschaft und die Dominanz globaler Tech-Plattformen.
new-business.de, wan-ifra.org

Pilot Berlin übernimmt Media-Etat für Flughafen BER.


Pilot trifft Airport: Die Agentur Pilot Berlin gewinnt den Media-Etat des Flughafens Berlin Brandenburg. Das Mandat läuft über gut zwei Jahre und umfasst die nationale und internationale Mediaplanung für B2B- und B2C-Zielgruppen. Pilot Berlin übernimmt dabei Beratung, Einkauf und Abwicklung. Mit einem breit angelegten Media-Mix will der Flughafen Reisende im Einzugsgebiet von Hannover bis Polen sowie von Rostock bis Dresden erreichen. Eine erste Awareness-Kampagne auf digitalen Displays und Social Media läuft seit Ende November.
campaigngermany.de (frei nach Anmeldung), pilot.de

MDR-Doku testet therapeutische Fähigkeiten von KI.


Digitaler Freund und Helfer? Der MDR beleuchtet in einer Doku für ARD Wissen den Einsatz von Chatbots zur Pflege der psychischen Gesundheit. Psychotherapeut Umut Özdemir (rechts) wagt ein Experiment, bei dem Probanden nicht wissen, ob sie mit einem Menschen oder einer Maschine kommunizieren. Der Film zeigt u.a. ein Paar, das ChatGPT als Mediator nutzt, sowie einen Studenten, dessen Wahnvorstellungen die KI sogar verstärkt. Fachleute wie Psychologe Bertolt Meyer und die Ethikerin Judith Simon ordnen die Risiken und Chancen der Technologie ein.
presseportal.de, ardmediathek.de (45-Min-Video)

(Foto: MDR/Johanna Wittig)

Video-Tipp: Telekom-Chef Tim Höttges wagt sich aufs Eis.


Video-Tipp: Telekom-Chef Tim Höttges wagt sich für sein Weihnachtsvideo aufs Eis. Auf Schlittschuhen und in wechselnden Kostümen dankt er den Mitarbeitenden für die in diesem Jahr erreichten Erfolge. "Wir sind 30 Jahre alt geworden und haben gezeigt, dass früher nicht alles besser war." An die Politik appelliert Höttges: "Regeln sind gut, aber zu viel Regulierung nimmt die Dynamik aus dem Spiel." Auch auf die Konkurrenz leistet er sich kleine Seitenhiebe. Zum Schluss des Videos gibt es noch ein paar lustige Outtakes.
youtube.com (7-Min-Video)

(Bild: Screenshot Deutsche Telekom bei YouTube)

Basta: BVG parodiert Reality-Show.


Verkehrsdschungel: Die Berliner Verkehrsbetriebe parodieren mit einer Webserie das RTL-"Dschungelcamp". In "Ich bin ein Fahrgast – Ich steig gleich aus!" müssen die Kandidaten Challenges im ÖPNV absolvieren, etwa "Extrem-Reindrängling" in eine übervolle U-Bahn. Zugleich soll die Show ein Sorry für das sein, was im Berliner Nahverkehr zuletzt schiefgelaufen ist. Das erinnert ein bisschen an die Webserie "Boah Bahn", in der die Deutsche Bahn die eigenen Unzulänglichkeiten humoristisch thematisiert. Auf einen Zug aufzuspringen, ist eben am einfachsten, wenn er steht.
youtube.com (3-Min-Video), campaigngermany.de (frei nach Anmeldung), horizont.net (€), bvg.de

Mercedes-Benz verpflichtet Coco Gauff als globale Markenbotschafterin


Starker Aufschlag: Autobauer Mercedes-Benz ernennt US-Tennisspielerin Coco Gauff zur neuen globalen Markenbotschafterin. Die 21-jährige Weltranglistendritte gilt mit bereits zwei Grand-Slam-Titeln im Einzel als eine der prägenden Athletinnen ihrer Generation. "Wir haben den gleichen Antrieb und teilen den Glauben daran, Grenzen zu verschieben", lässt sie sich zitieren. Bereits seit vielen Jahren ist Tennis-Ikone Roger Federer Markenbotschafter, mit Gauffs Verpflichtung will Mercedes-Benz nun im Frauen-Tennis Präsenz zeigen.
media.mercedes-benz.com

(Foto: Mercedes-Benz)

Prominente und Verbände fordern Regierungs-Rückzug von X.


BRegXit: Ein breites Bündnis aus Promis und zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert die Bundesregierung mit einer Petition dazu auf, die Plattform X sofort zu verlassen. Unter dem Titel "Keine Macht für Oligarchen" reagiert das Bündnis auf die jüngsten Drohungen von X-Inhaber Elon Musk gegen die EU-Kommission, die wegen Transparenzmängeln eine Strafe von 120 Mio Euro gegen X verhängt hat. Björn Staschen, Mit-Initiator von Save Social, kritisiert, dass die Bundesregierung Informationen und Bürgerkommunikation teils nur auf X anbietet und Menschen damit "faktisch" zwinge, "diese Plattform zu nutzen – trotz problematischer Inhalte, intransparenter Moderation, zweifelhafter Unternehmenspolitik und dem Zwang für Nutzende, ihre Daten preiszugeben". Unterzeichnet haben die Petition u.a. Martin Andree, Marc-Uwe Kling, Ruth Moschner und Rocko Schamoni sowie Organisationen wie Greenpeace und HateAid.
weact.campact.de (Petion)

(Bild: Campact)

MDR muss weitere 10 Mio Euro sapren.


Mitteldeutliche Reduzierung: Der MDR muss 2026 weitere 10 Mio Euro einsparen – zusätzlich zu den bereits bekannten 160 Mio Euro bis 2028. Aufgrund der Unsicherheiten zur künftigen Höhe des Rundfunkbeitrags würden im Wirtschaftsplan für 2026 vorsorglich 10 Mio Euro gesperrt, kündigt Intendant Ralf Ludwig (Foto) im Rundfunkrat an. Nach derzeitigen Planungen werde der Sender das Wirtschaftsjahr 2026 bei geplanten Gesamtaufwendungen von knapp 766 Mio Euro mit einem Defizit von rund 21 Mio Euro abschließen. Im Zuge der Einsparungen plant der MDR, Eigenproduktionen zu reduzieren und stattdessen stärker auf Qualität zu setzen, insbesondere Dialogangebote in den Programmen sollen ausgebaut werden.

Vor allem bei den Freien sorgten die Sparpläne für große Unzufriedenheit, berichtet "epd Medien". Die Honorarsätze sollen zu Jahresbeginn "teils drastisch gesenkt" worden sein. MDR-Sprecher Michael Naumann verneint gegenüber "epd Medien" eine einseitige Belastung der freien Mitarbeiter. Der MDR wäge "notwendige Maßnahmen sehr verantwortungsbewusst und sorgfältig ab". Einsparnotwendigkeiten beträfen "sämtliche Bereiche des Senders", sagt Naumann.
medien.epd.de (€), evangelische-zeitung.de, evangelische-zeitung.de (Freie)

(Foto: MDR/Hagen Wolf)

NPG bündelt Lesermarkt unter Svenja Grampp und verabschiedet Thomas Gläser.


Neuer Zuschnitt: Die Neue Pressegesellschaft ordnet im Zuge der Übernahme der Medienholding Süd ihren Lesermarkt neu. Künftig gibt es eine zentrale Lesermarkt-Business-Unit, deren Leitung Svenja Grampp (links) übernimmt. Sie hat bisher den Lesermarkt der "Südwest Presse" in Ulm verantwortet. Parallel verlässt Thomas Gläser (rechts), bisher Geschäftsführer vom Südwest Media Network, das Unternehmen zum Jahreswechsel "auf eigenen Wunsch" und "einvernehmlich". Gläser hatte seit 2021 die Gesamtverantwortung für die Lesermärkte der Stuttgarter Zeitungsgruppe und des "Schwarzwälder Boten" inne.
neue-pressegesellschaft.de

(Foto: NPG)

RBB beendet eigenständiges Teletext-Angebot.


Ausgetextet: Der RBB stellt in dieser Woche nach mehr als drei Jahrzehnten sein eigenständiges Teletext-Angebot ein und übernimmt den ARD-Text. Lediglich im 300er-Bereich gibt es künftig noch Programmvorschauen für das RBB-Fernsehen sowie einen Nachrichten-Überblick von RBB24 Inforadio. Auch Untertitel für Hörgeschädigte auf Seite 150 bleiben erhalten. Der Online-Ableger sowie die App vom "rbbtext" entfallen hingegen ersatzlos. Intendantin Ulrike Demmer begründet den Schritt mit notwendigen Einsparungen des Senders und verändertem Mediennutzungsverhalten.
presseportal.de, rbbtext.de

(Bild: Screenshot rbbtext)

VdA kritisiert Weimers Selbstverpflichtung für Streamingdienst, Vaunet spricht von “Partikularinteressen”.


Leere Versprechen? Nach der Produktionsallianz übt auch der Verband der Agenturen scharfe Kritik an der von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer angekündigten Selbstverpflichtung von Sendern und Streamingdiensten. VdA-Chef Ulrich Meinhard bezeichnet die in Aussicht gestellten Summen als "Milliarden ohne Garantie", da jegliche rechtliche Verbindlichkeit fehle. Die bloßen Absichtserklärungen der Konzerne gefährdeten aus Sicht des Verbandes den Produktionsstandort Deutschland und die Existenzgrundlage kreativer Berufe. Der Privatmedien-Verband Vaunet dagegen weist Kritik als "Artikulation von Partikularinteressen zurück, die nicht dem Film- und Medienstandort in seiner Gesamtheit dienten". Vaunet appelliert an die Bundesregierung, Weimers Plan einer Selbstverpflichtung mitzutragen.
VdA per Mail, presseportal.de (Vaunet), turi2.de (Kritik der Produktionsallianz)

MagentaTV öffnet Werbeinventar für programmatische Buchung.


Anstoß für Werbung: Telekom-Streamer MagentaTV macht zur Fußabll-WM 2026 die Werbeplätze im Programm programmatisch buchbar. Werbetreibende können ihre Botschaften künftig automatisiert und datengestützt in Live-Umfeldern platzieren. Die technische Umsetzung erfolgt gemeinsam mit dem Partner Equativ. Zudem startet MagentaTV noch im Dezember ein FAST-Channel-Portfolio. Das Angebot soll auf bis zu 40 Kanäle anwachsen und die Genres Film, Entertainment, Dokutainment, Sport und Lifestyle umfassen.
telekom.com

(Bild: Deutsche Telekom)

Playmobil kooperiert für WM-Figurenkollektion mit dem DFB.


Anpfiff im Kinderzimmer: Spielzeughersteller Playmobil bringt zur Fußball-WM 2026 gemeinsam mit dem DFB eine neue Figurenkollektion der deutschen Männer-Nationalmannschaft heraus. Die Serie umfasst elf Spieler im typischen Marken-Look sowie weitere thematische Spielsets, die ab 1. April im Handel erhältlich sind. Bereits zur EM 2024 gab es eine Spieler-Kollektion, jedoch nur bei Edeka. Erst kürzlich hat Playmobil eine Kooperation mit der DFL bekanntgegeben.
mynewsdesk.com, turi2.de (DFL)

(Bild: Playmobil / DFB )

Foodwatch hält geplantes Verbot von Veggie-Namen für rechtswidrig


Alles Wurst: Foodwatch bewertet das geplante EU-Verbot von Bezeichnungen wie "Veggie-Burger" als rechtswidrig. Die Verbraucherschutz-Organisation stützt sich dabei auf ein eigens in Auftrag gegebenes Gutachten. Demnach widersprechen die Pläne einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs sowie der Lebensmittel-Informationsverordnung. Staaten dürften keine Produktnamen untersagen, ohne zuvor rechtssichere Alternativen festzulegen. Foodwatch-Geschäftsführer Chris Methmann fordert Agrarminister Alois Rainer auf, das Vorhaben in Brüssel zu stoppen.
wiwo.de, lebensmittelpraxis.de

Serviceplan eröffnet “House of Communication” in London.


London Calling: Die Serviceplan Group führt ihr Agenturmodell "House of Communication" in Großbritannien ein. Das Konzept bündelt die Dienstleistungen der dortigen Agenturen unter einem Dach und soll so Arbeitsabläufe beschleunigen. Thomas Laranjo (Foto), zuletzt Chef von Mediaplus UK, übernimmt als neuer Group CEO die Leitung der Serviceplan Group UK. An ihn berichten künftig die Geschäftsführer der Einheiten Serviceplan, Mediaplus, Behave und Plan.Net.
campaigngermany.de (frei nach Anmeldung)

(Foto: Serviceplan Group)

Politikwissenschaftlerin Jeanette Hofmann vertritt Deutschlandradio im neuen Medienrat.


Kontroll-Rätin: Der Hörfunkrat des Deutschlandradios entsendet Politikwissenschaftlerin Jeanette Hofmann in den neu zu schaffenden Medienrat, der senderübergreifend die Arbeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks überwachen soll. Hofmann ist Professorin für Internetpolitik an der FU Berlin sowie Forschungs- und Gründungsdirektorin des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft. Zudem genehmigt der Hörfunkrat den Jahresabschluss 2024, der 1,9 Mio Euro Überschuss aufweist. Im Wirtschaftsplan für 2026 stehen geplanten Einnahmen von 294 Mio Euro Ausgaben in Höhe von 327,1 Mio Euro gegenüber. Die Differenz wird aus vorhandenen Rücklagen finanziert.
deutschlandradio.de, turi2.de (Medienrat)

(Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur)

Basta: X sperrt Werbekonto der EU-Kommission.


Keine WerbetriX: Die EU-Kommission kann keine Anzeigen mehr bei X schalten. Das Kurznachrichten-Netzwerk von Elon Musk sperrt das Werbe-Konto der Kommission, nachdem diese X eine Strafe von 120 Mio Euro aufgebrummt hat. Offiziell begründet Produktchef Nikita Bier die Sperrung damit, dass die EU-Kommission eine Schwachstelle im Ad-Composer ausgenutzt habe, um damit die Reichweite eines Posts zu steigern. Man wünscht sich, X würde auf die Einhaltung von Regeln nicht nur pochen, wenn es um die eigenen Belange geht.
spiegel.de, tagesschau.de (Background Strafe)

Publicis gewinnt europäischen Kreativ-Etat von Vodafone.


Doppeltes Netz: Publicis wird europäische Leadagentur von Vodafone. Das Werbe-Netzwerk setzt sich im Pitch der Vodafone Group um den Kreativ-Etat für die EMEA-Region ohne Großbritannien durch und ist damit auch für Deutschland verantwortlich. Pikant dabei: In Deutschland betreut Publicis bereits den Wettbewerber O2. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, plant Publicis deshalb eine maßgeschneiderte Einheit für Vodafone. Die Zukunft der bisherigen deutschen Etathalter Antoni Giga und Jung von Matt ist ungewiss.
meedia.de, campaigngermany.de (frei nach Anmeldung), horizont.net (€)

Funke holt sich über Schuldscheindarlehen Kapital fürs Wachstum.


Frisches Kapital: Die Funke Mediengruppe platziert zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein Schuldscheindarlehen am Markt und sammelt damit 100 Mio Euro ein. Funke will die Mittel für weitere Wachstumsprojekte und die digitale Transformation nutzen. Die Tranchen haben Laufzeiten von drei und fünf Jahren bei variabler und fester Verzinsung. Verlegerin Julia Becker sieht in dem Schritt ein Signal dafür, dass Qualitätsjournalismus Zukunft hat. CFO Simone Kasik stellt weitere Zukäufe in Aussicht.
meedia.de, funkemedien.de

ServusTV startet Talk-Sendung “Klartext Deutschland”.


Unter vier Augen: Red-Bull-Sender ServusTV richtet sich mit einer neuen Sendung speziell ans deutsche Publikum. Im neuen Talk-Format "Klartext Deutschland" bittet Moderator David Rohde (rechts) seine Gäste künftig zum direkten Einzelgespräch. Erster Gast ist am 11. Dezember der Polizeigewerkschafter Manuel Ostermann, eine Woche später kommt CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach (links). 2026 sollen weitere Ausgaben folgen. Zu sehen ist die Sendung über die Streaming-Plattform ServusTV on.
dwdl.de, presse.servustv.com

(Foto: ServusTV / Terminal D.)

Hör-Tipp: “WDR5 Satire Deluxe” sendet 500. Ausgabe.


Hör-Tipp: Die WDR5-Sendung "Satire Deluxe" feiert ihre 500. Ausgabe. Woche für Woche lassen Axel Naumer und Henning Bornemann das politische Geschehen mit O-Ton-Schnipseln und Hör-Sketchen Revue passieren. Zum Jubiläum sind sie Gast in ihrer eigenen Sendung und blicken auf die Highlights zurück. Sie erinnern auch an den "Umweltsau"-Skandal, als ein umgedichtetes Kinderlied Monate nach der ersten Ausstrahlung zum Aufreger wurde, für den der damalige WDR-Intendant Tom Buhrow sich entschuldigen musste.
ardaudiothek.de (59-Min-Audio)

(Bild: WDR)

Philipp Jessen tritt als CEO von StoryMachine ab – Christian Stenzel übernimmt.


Aus dem Maschinenraum: Bei StoryMachine nimmt Philipp Jessen seinen Hut als CEO. Der Mitgründer geht nach acht Jahren und lässt wissen: "Ich werde weiterhin als aktiver Gesellschafter StoryMachine und unsere Kunden begleiten." Die PR-Agentur habe "in den letzten acht Jahren so viel mehr erreicht als ich es mir bei der Gründung hätte träumen lassen", bilanziert Jessen. Neuer Mann an der Spitze der Agentur ist Christian Stenzel, bisher Geschäftsführer der Tochterfirma StoryMachine New Classic, die sich an klassische Medien wendet. Im Zuge der Amtsübergabe verschmelzen Mutter- und Tochterfirma zu einer gemeinsamen Einheit. Die neue Struktur soll Expertise in Social Media, klassischen Medien und Public Affairs mit KI-Technologie verknüpfen.

Zum Führungsteam gehören zudem Katharina Wörndl als CMO und Florian Meier als COO. Neben den Gründern Kai Diekmann und Jessen halten auch Uwe Nickl, Michael Paustian und Stenzel Anteile an der Firma. Michael Mronz, dritter Gründer von StoryMachine, hatte die Firma bereits im Herbst 2023 verlassen und seine Anteile an Diekmann und Jessen übergeben.
meedia.de, horizont.net (€), presseportal.de

(Foto: Storymachine / Anne Hufnagl)

Lina Hansen geht von Jung von Matt zu Looping One.

Im Loop: Bei Looping One übernimmt Lina Hansen die Position Director Social Media. Selbigen Job hat sie zuvor für Jung von Matt/Havel ausgeübt, wo sie Kunden wie Opel/Vauxhall und Zeiss betreut hat. Mit Hansen will Looping One seine Kompetenz im strategischen Social-Media-Management ausbauen. Bei der Tochter der Looping Group arbeiten knapp 60 Beschäftigte.
campaigngermany.de (frei nach Anmeldung), horizont.net (€)
(Foto: Looping One)

Jan Bayer teilt Zahlen zu Springers Mediengeschäft aus 2024.

Blick zurück: Springer hat 2024 im Mediengeschäft in Deutschland und den USA 2,4 Mrd Euro umgesetzt und ein gestiegenes Ebitda von 360 Mio Euro erwirtschaftet, berichtet der "Standard" aus einem Gespräch mit Aufsichtsratschef Jan Bayer. Die US-Mediengruppe "Politico" wachse "jedes Jahr im Umsatz" und verdiene ihr Geld mehrheitlich mit B2B-Abos. Bayer propagiert Optimismus für die Medienbranche: "Wenn sich Journalismus darauf besinnt, wo er herkommt und welche Aufgaben er hat, dann ist mir nicht bange."
derstandard.de
(Foto: Axel Springer)

SWR rechnet nicht mit großen Zusatzkosten nach ESC-Aus einiger Staaten.

Am Geld scheitert's nicht: Der Boykott des Eurovision Song Contests durch vier Länder, darunter mit Spanien ein großer Geldgeber, bedeutet für den SWR "keine wesentliche Mehrbelastung", sagt Programmdirektor Clemens Bratzler. Problematisch wäre ein noch größerer Exodus, mit dem ein zweites Halbfinale wegfiele, doch "darauf deutet momentan nichts hin", so Bratzler. Auch Intendant Kai Gniffke teilt dem Runfunkrat mit, dass "es uns nicht aus der Bahn werfen" wird.
medien.epd.de (€), turi2.de (Background)

Erste Zahlen zu Streaming-Investitionen sind für die Produktionsallianz eine “Mogelpackung”.

Zu wenig? Die Selbstverpflichtungs-Investitionen globaler Streamingdienste in Deutschland sollen sich laut einem internen BKM-Papier auf 1,83 Mrd Euro zwischen 2026 und 2030 belaufen, berichtet "The Spot". Das wären etwa 366 Mio Euro pro Jahr und aus Sicht des BKM im Bereich dessen, was auch eine gesetzliche Investitionsverpflichtung gebracht hätte, gegen die sich Minister Wolfram Weimer positioniert hat. Die Produktionsallianz sieht allerdings eine "Mogelpackung" und macht auf Basis ihrer Zahlen einen Korridor zwischen 2,58 und 3,88 Mrd Euro bis 2030 auf, in dem sich die Investitionen bewegen würden. Entsprechend bleibt ihre Forderung nach einer Umsetzung einer Verpflichtung, auf die sich die Regierung im Koalitionsvertrag verständigt hatte. Das BKM-Papier hantiert zwar mit der Zahl 15,5 Mrd Euro, auf die sich die Investitionen im genannten 5-Jahres-Zeitraum belaufen würden, doch der Großteil davon speist sich aus den Ausgaben der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender für deutsche Produktionen.
the-spot-mediafilm.com via dwdl.de
(Foto: BKM / Kay Henschelmann)

Meta holt Medienhäuser für KI-Assistenten ins Boot.

KI-Koop: Social-Konzern Meta schließt eine neue Partnerschaft mit Verlagshäusern, um deren Inhalte für seinen KI-Assistenten zu nutzen. Zum Start sind US-Medien wie CNN, Fox News und "USA Today" dabei sowie als einziges EU-Angebot "Le Monde" aus Frankreich. Der eigene KI-Assistent solle so laut Meta "reaktionsfähiger, genauer und ausgewogener" werden. Man visiere zudem weitere Partnerschaften an.
stern.de

Axel Springer teilt Piktogramme seiner Konzern-Essentials.

Bildet sich weiter: Für Axel Springer hat Künstler Noma Bar die Konzerngrundsätze in Piktogramme übersetzt, die seit Dezember an den globalen Standorten präsent sind. Bar betrachtet sie als "eine tägliche Erinnerung daran, dass wir für universelle Werte einstehen". CEO Mathias Döpfner sieht in den regelmäßig aktualisierten "Essentials", die auf Unternehmensgründer Axel Springer zurückgehen, eine "Transparenz", die "aufrichtiger als jede behauptete Neutralität" sei.
axelspringer.com
(Foto: Axel Springer)