Termin des Tages: Gerhard Schröder und Jörg Quoos stellen Olaf-Scholz-Buch vor.

termine2-logoTermin des Tages: Heute erscheint das Buch "Der Weg zur Macht", in dem Lars Haider, Chefredakteur des "Hamburger Abendblatts", beschreibt, wie Olaf Scholz Bundeskanzler wurde. Ab 11 Uhr stellt der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder das Buch im Gespräch mit Jörg Quoos, Chefredakteur der Funke-Zentralredaktion, vor. Der Talk ist live auf dem YouTube-Kanal der "Berliner Morgenpost" zu sehen.
Die wichtigsten Termine der Branche: turi2.de/termine

Hör-Tipp: Ex-Lifestyle-Journalist Andreas Tölke berichtet von seinem Einsatz für Geflüchtete.

Hör-Tipp: Ex-Lifestyle-Journalist Andreas Tölke berichtet im WDR5-Tischgespräch von seinem Einsatz für Geflüchtete, die er auch in seiner Privatwohnung einquartierte. "Ich fand immer, ich habe sehr viel von dieser Welt genommen und ziemlich wenig zurückgegeben" begründet er sein Engagement. Zeitweise habe er aber auch Angst vor der eigenen Courage gehabt.
wdr.de (53-Min-Audio)

Debatte: Verleger mischen sich in den Lokaljournalismus ein.

Correctiv Ausrufezeichen ohne Schriftzug-150Ungedruckt: Verleger mischen sich laut einer Recherche von Correctiv häufig in den Lokaljournalismus ein. Unliebsame Berichte würden "aus technischen Gründen" nicht veröffentlicht, teils spielen auch persönliche Interessen eine Rolle – ebenso wie der Wunsch, keine Anzeigenkunden zu verlieren. Mancherorts ist der Chefredakteur der Lokalzeitung gleichzeitig Pressesprecher des regionalen Wirtschaftsvereins.
correctiv.org

“Welt”: Deutsche Welle beschäftigt auch in Deutschland Israel-feindliche Mitarbeiterin.


Ebbt nicht ab: Die Deutsche Welle beschäftigt auch in Deutschland eine Israel-feindliche Mitarbeiterin, recherchiert die "Welt". Die palästinensisch-jordanische Journalistin Farah Maraqa sei ab August 2017 als freie Mitarbeiterin nach Berlin geholt worden, obwohl sie zuvor in einem arabischsprachigen Online-Medium u.a. geschrieben habe, Israel sei "ein Krebs, der herausgeschnitten werden müsse". Ab 2017 habe die DW zudem regelmäßig den Journalist Abdelbari Atwan als Experten in Takshows eingeladen, der ebenfalls anti-israelische Positionen vertritt.

Bereits 2018 soll DW-Intendant Peter Limbourg ein von 18 Redakteurinnen unterzeichnetes Schreiben bekommen haben, die auf "schwere Missstände in der arabischen Redaktion" aufmerksam machten. Sie beschwerten sich darin u.a. über Einschüchterungen und Manipulationen durch Führungskräfte – bis hin zur angedrohten Körperverletzung. Die Deutsche Welle reagierte laut "Welt" mit dem Rauswurf einiger freier Mitarbeiterinnen, die den Brief unterschrieben hatten.
welt.de (Paid)

Debatte: Telegram eignet sich besonders gut zu struktureller Radikalisierung.

Parallel-Netzwelt: Telegram eignet sich besonders gut für "Radikalisierungen aller Art", schreibt Sascha Lobo. Der Messenger verbinde Intimität mit dem News-Gefühl von Social Networks. Neue Kanäle könnten binnen weniger Stunden hunderttausende neue Follower akquirieren. Leichte Verlinkungen ermöglichen es Userinnen, innerhalb von Sekunden zwischen Gruppen zu wechseln und Inhalte besonders schnell zu verteilen.
spiegel.de

Südtirol lädt Angela Merkel per Anzeige ein.

Angie, komm bald wieder: Die autonome Provinz Südtirol lädt Ex-Kanzlerin Angela Merkel per Zeitungsannonce ein, die Region im Frühling zu besuchen – bisher sei sie immer nur in der parlamentarischen Sommerpause zu Gast gewesen. Die Region sei "stolz darauf", dass Merkel "in 15 von 16 Regierungsjahren" ihren Urlaub dort verbracht habe und wünscht sich einen erneuten Besuch "bei nächster Gelegenheit".
"Süddeutsche Zeitung", S. 7 (Paid, Anzeige)

Lese-Tipp: Die “Zeit” geht vor dem Berliner Club-Lockdown tanzen.

Lese-Tipp: "Zeit"-Autorin Luisa Thomé, 29, macht vor dem Berliner Club-Lockdown nochmal einen drauf und geht ungeboostert tanzen – "eigentlich ein bisschen lebensmüde". Erst um vier Uhr morgens bekommt sie im Ritter Butzke Einlass, vorher sind alle Schlangen zu lang. Durch eine Party-Bekanntschaft reift die Erkenntnis, mit Tanzverbot würde es "halt wieder mehr Hauspartys" geben.
zeit.de (Paid)

Zitat: “Vice”-Chef Felix Dachsel zur Recherche über die DW.

"Wenn dir verängstigte Quellen in verschlüsselten Chats schreiben, dass du besser 'sehr vorsichtig sein sollst' und du recherchierst nicht etwa über die russische Mafia sondern über den steuerfinanzierten Auslandssender der Bundesrepublik, dann läuft etwas gehörig schief."

"Vice"-Deutschlandchef Felix Dachsel gibt auf Twitter Einblicke in seine Recherchen bezüglich des Antisemitismus-Skandals bei der Deutschen Welle.
twitter.com, turi2.de (Background)

“Zeit”: Julian Reichelt will auch künftig “Journalismus für die Massen” machen.


Zeit für Widerspruch: Der geschasste "Bild-Chef Julian Reichelt bricht sein Schweigen und gibt im großen "Zeit"-Interview mit Cathrin Gilbert erstmals nach dem Rauswurf bei Springer einen Einblick in seine Zukunftspläne. "Ich werde auf jeden Fall weitermachen", sagt er. Sollte es keinen passenden Job für ihn geben, "hat man in einem freien Land ja die Möglichkeit, sich diesen Job selber zu schaffen". Nur PR wie sein journalistischer Ziehvater Kai Diekmann wolle er nicht machen, "sondern Journalismus für die Massen". Reichelt "liebe es, Millionen Menschen eine starke Stimme zu geben".

Von Springer-Chef Mathias Döpfner ist Reichelt "enttäuscht". Er habe Döpfner "nicht angelogen", seine Beziehung sei bekannt gewesen. "Deswegen hat es mich sehr überrascht, wie überrascht er gewesen sein will", sagt Reichelt. Sein Verhältnis zu Döpfner beschreibt Reichelt "wie eine Familie, die in guten und in schwierigen Zeiten zusammenhält". Dass beide sich "mit irgendwelchen Schmutzgeschichten" gegenseitig Schaden zufügen würden, sei eine "Sehnsuchtsgeschichte unserer politischen Gegner".

Reichelt öffne sich nun, weil er "nichts zu verbergen" habe. Schon das Wort "MeToo" sei im Zusammenhang mit ihm eine "Verleumdung". Im gesamten Compliance-Verfahren haben es keinen Menschen gegeben, "der sich selbst als "Opfer" bezeichnet hat, auch wenn das in den Medien so dargestellt wurde". Auch sei ihm nie eine Aussage präsentiert worden, "in der mir jemand 'Machtmissbrauch' vorwirft", sagt Reichelt. Insbesondere gegen den "Spiegel" teilt Reichelt aus und wirft dem Nachrichtenmagazin vor, "komplette Sachverhalte erfunden" zu haben.

Schon vergangene Woche hatte sich Reichelt nach langer Pause erstmals wieder bei Twitter zu Wort gemeldet und an der Legende gestrickt, er sei Opfer seiner politischen Linie.
zeit.de (Paid), horizont.net (Zusammenfassung), turi2.de (Background)

Bild des Tages: Cem Özdemir fährt mit dem Fahrrad zum Schloss Bellevue.

Ja, mir san mit’m Radl da: Mit Helm auf dem Kopf und blauer Outdoor-Jacke über dem Anzug tritt Cem Özdemir vor dem Schloss Bellevue in die Fahrradpedale. Der neue Ernährungs- und Landwirtschaftsminister nimmt für die Fahrt zur Vereidigung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier statt Limousine den Drahtesel. Die Ernennungsurkunde klemmt er auf dem Rückweg einfach auf den Gepäckträger. (Foto: Thomas Imo / Photothek / Picture Alliance)
stern.de

Basta: Olaf Scholz wollte schon mit zwölf Jahren Bundeskanzler werden.

Masterplan: Olaf Scholz, 63, hat schon mit zwölf Jahren angekündigt, dass er Bundeskanzler werden will, verrät sein Vater Gerhard Scholz, 86, im Gespräch mit "Bild". Olaf habe nie lernen müssen, "dem ist das zugeflogen", sagt Papa Scholz: "In Latein konnte der Lehrer von ihm lernen". Schon als Kind sei Olaf jedoch "ein Besserwisser" gewesen. Die Latein-Kenntnisse helfen sicher beim Antritts­besuch in Vatikan, in Sachen Diplomatie besteht wohl noch Nachhilfe­bedarf.
bild.de

Video-Tipp: Sky wirbt mit “Sing”-Figuren.

Video-Tipp: Der diesjährige Weihnachts­spot von Sky erzählt mit den Figuren aus dem Familien­film "Sing" die Geschichte einer Mutter, die es nicht rechtzeitig zur Weihnachts­show nach Hause schafft. Stattdessen erscheint sie selbst im TV. Die Kampagne in Zusammen­arbeit mit Comcast läuft auf den Sky-Sendern und in sozialen Netzwerken.
youtube.com (2-Min-Video), presseportal.de

“Senioren Ratgeber” und “Apotheken Umschau” starten Kampagne für die Pflege.

Apotheken Umschau und "Senioren Ratgeber" starten eine gemeinsame Kampagne, um auf den Pflege­notstand aufmerksam zu machen. Unter dem Hashtag #RettetDiePflege teilen die Schwester­magazine Zitate von Pflegenden in den sozialen Medien und fordern Politik und Gesellschaft dazu auf, für bessere Arbeits­bedingungen zu sorgen.
apotheken-umschau.de

Meedia: Stephan Schäfer will die Marke Gruner+Jahr einmotten.

Ende der Grünphase: Dem Firmennamen Gruner + Jahr sowie dem grünen Logo steht mit der Übernahme durch RTL offenbar ein schleichender Tod bevor, berichtet Gregory Lipinski bei Meedia.de. Teilnehmende einer Betriebs­versammlung am Dienstag berichten, RTL-Co-Chef Stephan Schäfer habe auf Nachfrage angekündigt, Marke und Logo würden verschwinden. Hausintern werde spekuliert, die Maßnahme solle sukzessive und möglichst geräuschlos bis Ende 2022 erfolgen. Eine G+J-Sprecherin sagt: "Die Diskussion über unsere Dachmarke läuft."
meedia.de (Paid)

Zitat: SPD-Fraktions­chef Rolf Mützenich will Gesetzes­initiativen nicht in Talk­shows entwickeln.

"Gesetzesinitiativen sollten nicht in Talkshows entwickelt werden, sondern mit den Fraktionen, mit der Kompetenz in der Regierung."

Rolf Mützenich, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag, spricht im Phoenix-Interview von einer "selbstbewussten Fraktion", die "der Platz" für neue Gesetzes­vorhaben sei.
presseportal.de, youtube.com (6-Min-Video)

Audi-Vorständin Hildegard Wortmann rückt in den Volkswagen-Vorstand auf.

Volkswagen baut den Konzern-Vorstand um, berichten "Spiegel" und Business Insider. Herbert Diess bleibt Chef, muss aber Verantwortung abgeben. Das neu geschaffene Ressort Vertrieb geht an Hildegard Wortmann (Foto), die im Vorstand der Volkswagen-Tochter Audi bisher Vertrieb und Marketing verantwortet. China-Vorstand soll Ralf Brandstätter werden, bisher Chef der Kernmarke VW. Als sein Nachfolger ist der bisherige Skoda-Chef Thomas Schäfer vorgesehen.
spiegel.de (Paid), businessinsider.de

Lese-Tipp: Jonas Deichmann bleibt trotz großer Medienaufmerksamkeit entspannt.

Lese-Tipp: "Ich hetze von Medientermin zu Medientermin, bin in TV-Studios und Redaktionen", sagt Extremsportler Jonas Deichmann im Teleschau-Interview. Sein Triathlon um die Welt bringt ihm große Aufmerksamkeit, die Spaß mache, aber "brutal anstrengend" sei. Entspannt und fröhlich bleibt er trotzdem, das hätten ihn seine Reisen in über 100 Länder gelehrt.
teleschau.de

“Welt” und “Welt am Sonntag” bekommen neue Chefredakteurinnen.


Zwischen den Welten: Springer dreht das Posten-Karussell und befördert Jennifer Wilton (links im Bild), 44, zur Chefredakteurin der "Welt". Sie kam 2006 als Volontärin zu Springer, davor hat sie u.a. für "Tagesspiegel", "FAZ", "Zeit" und "Spiegel" geschrieben. Aktuell leitet Wilton bei der "Welt am Sonntag" das Ressort "Titelthema". Dagmar Rosenfeld, 47, die derzeit die Werkstagsaugabe der "Welt" verantwortet, wechselt als Chefin zur "Welt am Sonntag". Dort folgt sie auf Johannes Boie, der beim roten Schwester-Blatt seit einigen Wochen den geschassten Chefredakteur Julian Reichelt ersetzt. Wilton und Rosenfeld treten ihre neuen Posten zum 1. Januar an – ab dann ist die "Welt"-Herrschaft in Frauenhand.

Ulf Poschardt, Chefredakteur der "Welt"-Gruppe, nennt die aufgestellte Chefredaktion "ein exzellentes Team". Rosenfeld habe das neue Erscheinungs­konzept "führend mitentwickelt" – seit September erscheint am Samstag eine Frühausgabe der "Welt am Sonntag". Wilton werde "mit ihrem wunderbaren Gespür für die großen Titelgeschichten" das "journalistische Gewicht" der werktäglichen "Welt" weiter stärken, ist Poschardt überzeugt.
axelspringer.com

Mitarbeit: Björn Czieslik

Debatte: Facebook dient als Marktplatz für Menschenschmuggler.

Unsoziales Netzwerk: Schleuser nutzen Facebook als Plattform "für die Bewerbung und Koordination des Menschenschmuggels von Belarus in die EU", sagt Monika Richter. Der Konzern handelt verantwortungslos, weil er kaum darauf reagiert, so die Sicherheitsanalystin. Das zeige, dass großen Tech-Unternehmen "im Hinblick auf ihre Selbstverpflichtung nicht zu trauen ist".
faz.net (Paid)

Online-Vermarkterkreis im BVDW wählt Janine Kühnrich in den Vorstand.

Nummer 1: Der Online-Vermarkterkreis macht Janine Kühnrich, 37, zur stellvertretenden Vorsitzenden. Sie folgt auf Stefan Mölling, 42, der den Posten seit 2019 innehatte. Kühnrich ist die erste Frau, die jemals in das Gremium im BVDW gewählt wurde. Sie ist derzeit als Director Digital Product Management bei Media Impact tätig, dem Vermarkter von Springer.
adzine.de

Hör-Tipp: Maria Lorenz-Bokelberg erzählt, wie der Podcast “Faking Hitler” entstanden ist.

Hör-Tipp: Die Chefin von Pool Artists, Maria Lorenz-Bokelberg, plaudert im "PodTalk" über die Entstehung des Podcasts "Faking Hitler", der als Vorlage für die gleichnamige Serie bei RTL+ diente. Sie hätten damals "kartonweise", teils unbeschriftete 90-Minuten-Kassetten durchhören und rekonstruieren müssen, da manchmal nur noch "ein Brummen" zu hören gewesen sei. Für Podcaster seien die historischen Original-Aufnahmen aber "eine Goldgrube".
omrmedia.podigee.io (23-Min-Audio)

Debatte: Literatur ist das Gegenteil eines Benimm-Ratgebers.

Beleidigt: Literaturkritiker Rainer Moritz wettert in der "NZZ" gegen die Unsitte, alles möglicherweise Anstößige aus Büchern verbannen zu wollen. "Sensitive reading" führe zu einer "Literatur, die diesen Namen nicht verdient". Große Romane würden "permanent zweifelhafte Charaktere zeichnen", eine "vermeintlich hehre Intention" führe letztlich "zur Vernichtung der Kunst".
nzz.ch

Hinter jedem 6. Werbespot im belarussischen Staats-TV steht ein deutscher Konzern.

Werbung für Lukaschenko: Hinter jedem 6. Werbespot im belarussischen Staats-TV steht ein deutscher Konzern, ermitteln NGOs. Zu den Top-Kunden gehört u.a. die Henkel AG, die in Belarus etwa für Persil und Pattex trommelt. Die NGOs werfen den Unternehmen vor, mit ihren Werbespendings Propaganda zu finanzieren. Internationale Konzerne wie Coca Cola haben ihre TV-Spots in Belarus bereits eingestellt.
bild.de, faz.net (Paid)

Basta: Ikea rät Angela Merkel zum Strandmon-Sessel.

Regierst du noch oder lebst du schon? Ikea rät Angela Merkel mittels Anzeige zum preisgünstigen Strandmon-Ohrensessel mit Bezug "Nordvalla" aus 100 % Polyester. Für nur 169 Euro könnte sich die Kanzlerin a.D. endlich einmal zurücklehnen. Merkels Ikea-Expertise reicht immerhin bis ins Jahr 2014 zurück: Damals machte sie ein Sofa-Bild mit David Cameron zur unfreiwilligen Schweden-Botschafterin.
"FAZ", S. 7 (Paid, Anzeige), twitpic.com (Meme)

Hör-Tipp: Spielerberater Volker Struth berichtet von seiner Karriere.

Hör-Tipp: Spielerberater Volker Struth berichtet im "OMR"-Podcast mit Philipp Westermeyer von seiner Karriere, in der er u.a. für Fußballer wie Toni Kroos oder Mario Götze Deals und Vereinswechsel eingefädelt hat. Struth, ursprünglich gelernter Zimmermann, glaubt, seine Geschichte lasse sich "nur noch ganz, ganz schwer wiederholen" – er sei einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen. Heute betreut er mit seiner Agentur Sports360 mehr als 80 Spieler und macht Umsätze von bis zu 20 Mio Euro jährlich.
omr.com (77-Min-Podcast)

VW macht Ralf Brandstätter zum China-Chef.

Vorstand der Mitte: VW macht den bisherigen Markenverantwortlichen Ralf Brandstätter, 53, zum China-Chef, berichtet das "Handelsblatt". Brandstätter wird den Posten ab kommendem Jahr von Konzernboss Herbert Diess übernehmen, der sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen soll. Ursprünglich sollte Brandstätter in den Konzernvorstand in Wolfsburg berufen werden. VW kommentiert die Personalie noch nicht.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

“Vice”: Deutsche Welle kooperiert auch mit Israel-feindlichem Sender im Libanon.


Aus Welle wird Tsunami: Die Deutsche Welle kooperiert auch im Libanon mit einem Israel-feindlichen Sender, recherchiert "Vice". Al Jadeed TV werde als "Partner für Premiumschalten" geführt, der Austausch sei "eng" – was den Sender nicht davon abhält, Israel als "Feind" zu betiteln und dem jüdischen Staat Rache zu schwören. Zudem würden auf Al Jadeed teilweise minutenlange Propaganda-Videos der Terror-Organisation Hisbollah gesendet. Attentäter, die Isrealis attackieren, seien als "Helden" und "Märtyrer" verklärt worden. Auf Nachfrage heißt es von der Deutschen Welle, "eine interne Untersuchung" werde sich "mit den Medienpartnern in der Region beschäftigen und nach Rücksprache mit den Gremien die notwendigen Konsequenzen ziehen".

Zuvor hatte sich die Deutsche Welle bereits relativ zügig von ihrem jordanischen Partnersender Roya TV verabschiedet, nachdem Vice und die "Süddeutsche Zeitung" berichtet hatten, dass dort antiisraelische Inhalte verbreitet werden. Vice wirft der Deutschen Welle vor, mit Blick auf Al Jadeed TV "auf Zeit" zu spielen.
vice.com, turi2.de (Background Roya TV)

Silke Brüggemeier erklärt den Wert von Symbolbildern.

Plakativer Catch: dpa-Fotochefin Silke Brüggemeier erklärt im Übermedien-Interview mit Stefan Niggemeier den Wert von Symbolbildern – etwa, um die Ampel-Koalition darzustellen. Symbolbilder haben zu Unrecht einen schlechten Ruf, "weil sie oft die Redaktion retten". In Sachen Ampel bemühe sich die dpa aber, kreative Lösungen zu finden – und lichtet dafür sowohl Paprika als auch Herbstlaub ab.
uebermedien.de

Twitter kauft Messenger Quill und erweitert Hör-Funktion bei Spaces.

Zwei Vögel mit einer Klappe: Twitter kauft den Slack-ähnlichen Messenger Quill, um das Versenden und Empfangen von Direktnachrichten angenehmer zu machen. Das Team von Quill geht in Twitter auf. Zusätzlich baut das Zwitscherimperium den Zugang zu Twitter Spaces aus: Alle Userinnen können nun aufgezeichneten Spaces lauschen, auch nachdem der Live-Broadcast beendet ist.
theverge.com (Quill), techcrunch.com (Spaces)

TV-Tipp: RTL widmet Mirco Nontschew eine Sondersendung am Mittwochabend.

TV-Tipp: RTL widmet dem verstorbenen Comedian Mirco Nontschew eine Sondersendung am Mittwochabend. Ab 20:15 Uhr strahlt der Sender für zwei Stunden "Danke Mirco" mit den besten Gags des Künstlers aus. Nontschew war vergangene Woche überraschend im Alter von nur 52 Jahren gestorben, bereits in der Nacht zu Montag sendete RTL mehrere Specials.
rnd.de, dwdl.de, turi2.de (Background)

“Handelsblatt”: Familie Porsche und Piëch erwägen Teilverkauf von VW-Anteilen.

Volkswagen bereitet unter dem Projektnamen "Phönix" den Börsen­gang seiner Sport­wagen­tochter Porsche vor, hört das "Handelsblatt" aus Unternehmens­kreisen. Das Vorhaben soll Kapital für den Konzern­umbau hin zu Elektro­mobilität bringen. Käufer könnten die Eigen­tümer­familien Piëch und Porsche sein, die dafür einen Teil­verkauf ihrer VW-Beteiligung erwägen. Mehrere Banken seien bereits aktiv, um die Deals zu strukturieren.
handelsblatt.com (Paid)