Zitat: GetYourGuide-Gründer Johannes Reck wünscht sich mutigere Inlands-Investoren.

"Für viele Leute ist es kaum nachvollziehbar, wie man zehn Jahre in den Aufbau eines Unternehmens investieren kann, ohne direkte Profite zu haben."

Johannes Reck, Gründer des Erlebnis-Vermittlers GetYourGuide, bedauert im "Welt am Sonntag"-Interview die "wahnsinnig risikoscheue Kultur" in Deutschland. Startups seien auf Geld aus dem Ausland angewiesen, das dann auch ins Ausland zurückfließt.
"Welt am Sonntag", S. 36 (Zusammenfassung)

Wir graturilieren: Jörg Jakob wird 56.


Wir graturilieren: "Kicker"-Chefredakteur Jörg Jakob feiert heute als Sonntagskind seinen 56. Geburtstag. Sein Highlight im vergangenen Jahr: Liverpool gegen Napoli (1:0) gemeinsam mit einem Jugendfreund zu erleben, mit dem er erstmals vor 37 Jahren ein Spiel erlebte. Seinen Ehrentag verbringt er mit Kaffee und Kuchen, turi2 hat mit ihm im Podcast über Fußball zwischen Kommerz und Kultur gesprochen. Gratulationen sind z.B. via Twitter oder per E-Mail willkommen.
turi2.de (Podcast)

“FAS”-Interview: Thomas Middelhoff beichtet seine Sünden.


Neue Fehlerkultur: Thomas Middelhoff spricht 2018 auf einer Fuckup-Night in Frankfurt über sein Scheitern. (Foto: picture alliance)

Worte zum Sonntag: Das Feuilleton der "FAS" grüßt mit dem reuigen Sünder Thomas Middelhoff. Der frühere Chef von Bertelsmann und Arcandor geht im Interview von Rainer Schmidt hart mit sich selbst ins Gericht – und wirbt so für sein Buch Schuldig, das am Dienstag erscheint. Middelhoff meint das Bekenntnis keinesfalls juristisch, sondern eher persönlich und charakterlich. Er beschreibt seinen Narzissmus, seine Sucht nach Erfolg und Anerkennung, den Drang, sich immer beweisen zu müssen – und glaubt, dass viele Topmanager und Politiker ähnliche Charakterzüge haben.

"Die eigene Bedeutung muss permanent unter Beweis gestellt werden. Das Spiel habe ich mit Leidenschaft mitgespielt," so der Ex-Manager, der heute dem Führungsnachwuchs helfen wolle, nicht in diese Muster zu verfallen. Von seinem früheren Reichtum, sagt Middelhoff, sei ihm nichts geblieben. "Nicht einen Cent" habe er vor seiner Privatinsolvenz zurückgelegt, sagt der 66-Jährige. Er lebe vom pfändungsfreien Teil seiner Pensionsansprüche, auch seine Bucheinnahmen flössen in die Insolvenzmasse.

Middelhoff beschwört das einfache Leben, schwärmt von seinen Erfahrungen in der Behinderteneinrichtung Bethel, wo er als Freigänger arbeitete, und erzählt, wie sein Glaube an Gott ihm durch die Zeit im Knast geholfen habe. Über den Verlust seines Vermögens sagt er: "Entweder zerbricht man daran, oder man erkennt, dass man ein gutes Leben ohne all das haben kann". Er schließt mit den Worten: "Ja, ich bin sehr glücklich heute und ein sehr zufriedener Mensch."
"FAS", S. 33 – 34 (Paid), amazon.de ("Schuldig. Vom Scheitern und Wiederaufstehen, 208 S., 22 Euro)

Zitat: Man kann auch wirtschaftlich gescheitert gut leben, sagt Thomas Middelhoff.

"Ich kann es be­ur­tei­len, weil ich die Mil­lio­nen hat­te, die Häu­ser, die Yacht, und ich ha­be all das verlo­ren. Ent­we­der zer­bricht man dar­an, oder man er­kennt, dass man ein gu­tes Le­ben oh­ne all das ha­ben kann. Das will ich auch an­de­ren sa­gen, die wirt­schaft­lich schei­tern."

Ex-Bertelsmann-Boss Thomas Middelhoff spricht im großen "FAS"-Interview über sein Scheitern, was er daraus gelernt hat und warum er inzwischen gern auf Fuckup-Nights spricht.
"FAS", S. 33 – 34 (Paid)

weitere Zitate:
"Ich bin be­stimmt ei­ne nar­ziss­ti­sche Per­son, wie wohl die meis­ten Top­ma­na­ger nar­ziss­ti­sche Zü­ge ha­ben. Aber ich hat­te ei­ne Maß­lo­sig­keit ent­wi­ckelt, die wie ein Bu­me­rang zu­rück­kam. Ich fand das klas­se, wenn ich auf den Ti­tel­sei­ten von Wirt­schafts­ma­ga­zi­nen war. Zwi­schen 2008 und mei­ner Ver­haf­tung sind al­lein im 'Spie­gel' und auf Spie­gel On­line 98 Ar­ti­kel über mich er­schie­nen, 98 Ar­ti­kel! Und kei­ne freundlichen, son­dern kri­ti­sche. Kein Wun­der, dass die Mei­nung über mich so fest­ge­fah­ren ist."

"Bei den Jun­gen bin ich nicht stig­ma­ti­siert, die spü­ren, dass ich es ehr­lich mei­ne. Da­ge­gen wür­den viele Kol­le­gen von frü­her lie­ber se­hen, dass ich als psy­cho­pa­thisch ge­stör­te Per­son ir­gend­wo verschwinde."

Falk-Anklage ist dubios, schreibt Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen.

Stadtplan-Erbe Alexander Falk ist der Anstiftung zum Mord angeklagt, der Prozess beginnt am 21. August. Der Fall habe das Zeug zum Thriller, schreibt Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen. Es gibt u.a. zwielichtige Zeugen und dubioses Beweismaterial wie einen Audio-Mitschnitt, der von der Staatsanwaltschaft wohl nicht korrekt ausgewertet und offenbar manipuliert wurde. Falk will aussagen.
"Welt am Sonntag", S. 16 (Paid), turi2.de (Background)

“Mich ärgert die Heuchelei” – “Kicker”-Chef Jörg Jakob über die Kommerzialisierung des Fußballs.


Zwischen Kommerz und Kultur: An diesem Wochenende startet die Fußball Bundesliga in ihre 57. Spielzeit – und Jörg Jakob, Chefredakteur des "Kicker", feiert parallel den Anstoß für sein 57. Lebensjahr. Im Video- und Podcast-Interview mit Peter Turi spricht Jakob über den Fußball früher und heute sowie die gemeinschafts- und identitätsstiftende Rolle des Ballsports. Dass der Fußball auch ein Riesengeschäft ist, erkennt Jakob an, ärgert sich aber über Heuchelei. Bei Mio-Transfers sei es "immer das Geld der anderen", das kritisiert werde.

"Wer Profi-Fußball auf dem höchsten Niveau haben will, wer erfolgreich sein will, der muss sich um die besten Spieler kümmern, die besten Trainer und Konzepte", argumentiert Jakob. Obwohl der FC Bayern in den vergangenen Jahren ein Abo auf den Meistertitel hatte, findet der Sportjournalist den Wettbewerb spannend. Für die neue Saison rechnet er allerdings einer anderen Mannschaft die größten Chancen auf die Meisterschaft aus.
turi2.tv (37-Min-Video), turi2.de/podcast (37-Min-Audio)

Jörg Jakob über...

01:51 ... seinen Geburtstag in unmittelbarer Nähe des Bundesligastarts 1963 und seine ersten Fußball-Erinnerungen.

06:23 ... die Rolle der Nostalgie für den Fußball und Fußball-Magazine.
turi2.tv (37-Min-Video), turi2.de/podcast (37-Min-Audio)

09:00 ... die Bedeutung des Fußballs für die ganze Gesellschaft.

10:14 ... Spannung in der Bundesliga angesichts der Bayern-Dominanz.

11:48 ... die Auswirkungen der Fußball-Kommerzialisierung auf die Spannung in der Liga.

16:46 ... die Rolle des "Kicker" als kritische und einordnende Stimme im Fußballgeschäft.

20:04 ... die Meisterschafts-Chancen der Bayern und ihrer Verfolger.

21:08 ... die Rolle der Bundesliga für die Auflage des "Kicker".

22:32 ... den "Kicker" als Fußball-Magazin, das über die News hinausgeht und Hintergründe einordnet.

24:51 ... die 100-jährige Geschichte des "Kicker" und wie sich das Magazin immer wieder neu erfunden hat.

26:00 ... den "Kicker" als digitale und analoge Marke - in Zeiten sinkender Auflagen.

29:20 ... die vereinseigenen Medienangebote als Konkurrenz.

31:11 ... Vereine, die ihre Stars abschotten und erschwerten Zugang zu den Spielern.

34:54 ... fehlendes Bewegtbild im Angebot des "Kicker".

Sie können das komplette Gespräch auch als Podcast anhören. Den turi2 podcast finden Sie bei iTunes, Spotify, Deezer und Audio Now sowie in der turi2-App und über den RSS-Feed.

Lese-Tipp: die Entstehung des Bundesliga-Logos.

Lese-Tipp: Das Bundesliga-Logo feiert mit Beginn der neuen Saison 18-Jähriges, Werbetexter Andree Bock erzählt die Underdog-Geschichte seiner Entstehung. Er half Constantin Weimar, damals Chef der Agentur WM Team, beim Pitch der DFL, die ab 2001 die Markenkommunikation auf professionellere Füße stellte. Mit vereinten Kräften habe man Gold als Logofarbe verhindert – als Sonderfarbe hätte es bei Druckmitteln die Kosten in die Höhe getrieben. Über die Jahre ist der Spieler dünner geworden, neigt seinen Kopf etwas mehr und hat einen anderen Ball bekommen.
newsletter.pitgottschalk.de

Content Ambassadors sollen bei Bertelsmanns Content Alliance Projekte vorantreiben.

Bertelsmann schafft bei allen Unternehmen der Content Alliance je einen neuen Posten namens Content Ambassador. Die Berufenen sollen "als Botschafter, als Beschleuniger, auch als 'Pfadfinder'" Projekte und Ideen voranbringen. Es sind Julia Reuter (Foto) für die Mediengruppe RTL Deutschland, Anja Kaeumle für die UFA, Marc Haberland für das RTL Radio, Matthias Aichele und Bettina Breitling für Random House, Hans-Peter Junker für G+J, Dominique Kulling für BMG und Mirijam Trunk für die Audio Alliance.
new-business.de

“Easy Rider”: Schauspieler Peter Fonda, 79, ist tot.

Peter Fonda, 79, ist tot. Der Schauspieler starb am Freitag in Los Angeles an einer Lungenkrebs-Erkrankung, teilt seine Familie mit. Fonda wurde mit dem Film Easy Rider 1969 zu einem Idol der Hippie-Bewegung und erhielt eine Oscar-Nominierung. Der Bruder von Schauspielerin Jane Fonda machte sich auch als Regisseur einen Namen. Seit 2003 ziert sein Name einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.
spiegel.de, zeit.de

Augmented-Reality-Effekte ermöglichen große Reichweiten.

Augmented-Reality-Effekte für Instagram und Snapchat können Nutzern und Marken große Reichweiten verschaffen, schreibt Roland Eisenbrand. So hätten einige der Effekte mehr als eine Milliarde Aufrufe erzielt. Die Ersteller profitieren oft doppelt: Zum einen sammeln sie neue Follower, zum anderen zum Teil bezahlte Aufträge für Marken, die sich zunehmend für eigene Effekte interessieren.
omr.com

Video-Tipp: “Bild” zeigt private Aufnahmen aus den ersten “ZDF-Hitparade”-Folgen.

Video-Tipp: Die "Bild" zeigt Ausschnitte aus Videoaufnahmen, die der Hobby-Filmer Werner Schmitz im Jahr 1971 im Rahmen der "ZDF-Hitparade" gemacht hat. Die offiziellen Aufnahmen wurden aus dem Archiv des ZDF gelöscht. Die Videos von Schmitz zeigen unter anderem Dieter Thomas Heck biertrinkend zwischen seinen Moderationen.
bild.de (4-Min-Video), "Bild", S. 4 (Paid)

Zitat: Juli Zeh mahnt Politiker und Medien, nicht unbewusst Hass zu bestätigen.

"Es sind nicht die Hassprediger im Internet allein. Viel gefährlicher ist, wenn potenzielle Täter das Gefühl haben, dass bestimmte Politiker oder Medien der gleichen Meinung sind wie sie."

Autorin und Verfassungsrichterin Juli Zeh mahnt im "Focus"-Interview mit Bezug auf den Mord an Walter Lübcke auch die bürgerliche Mitte zu achtsamen Äußerungen.
"Focus" 34/2019, S. 90 (Paid)

YouTube unterscheidet künftig stärker zwischen Premium- und Free-Nutzern.

YouTube gewährt seinen zahlenden Nutzern künftig mehr Vorteile. Nutzer mit Premium Account erhalten ab dem 24. September bei Erscheinen direkt vollen Zugriff auf YouTube Originals. Nutzern mit kostenfreien Accounts stellt YouTube die Serien nur folgenweise zur Verfügung. Premium-Nutzer brauchen zudem wie gehabt keine Werbung anschauen.
support.google.com

Zulassung von E-Scootern dauert länger als geplant.

E-Scooter haben in vielen Fällen noch keine Betriebserlaubnis, berichtet der "Spiegel". Verkäufer würden daher derzeit E-Mails an Vorbesteller schicken, dass es bei einigen Modellen eine Verzögerung auf unbestimmte Zeit gebe. Hintergrund ist offenbar die große Anzahl an Modellen, bei denen der TÜV nicht nachkomme. Bisher hätten erst 13 Modelle eine Betriebserlaubnis.
"Spiegel" 34/2019, S. 52 (Paid)

Edition F startet neue Kolumnen und einen Podcast mit den Gründerinnen.

Edition F treibt den Umbruch nach dem Abgang von Chefredakteurin Teresa Bücker voran und startet einen Podcast mit den Gründerinnen Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann. Hinzu kommen mehrere neue Kolumnen. Einmal im Monat schreiben künftig Mirna Funk, Theresa Lachner, Anne Philippi und Ronja von Rönne für das Digitalmagazin. Hinzu kommt die wöchentliche Kolumne "Reboot the System" mit wechselnden Autoren.
editionf.com, editionf.com (Podcast), turi2.de (Background)

“Spiegel”: Ehemaliger Präsident des FC Bayern München war Nationalsozialist.

FC Bayern München: Josef Kellner, Präsident des Fußballvereins von 1938 bis 1943, war ein "einflussreicher Nationalsozialist", recherchiert der "Spiegel" und beruft sich auf Dokumente, die Sporthistoriker Markwart Herzog im Archiv entdeckt hat. Kellner soll schon in der Weimarer Republik Dienstgeheimnisse an die Nationalsozialisten verraten und zu NSDAP-Zeiten an Urteilen gegen Beamte mitgewirkt haben. Er starb 1946.
"Spiegel" 34/2019, S. 122 (Vorabmeldung)

“Spiegel”: AfD Brandenburg kooperiert mit Arcadi-Verlag aus dem Umfeld der Identitären Bewegung.

AfD Brandenburg verkauft ihre Werbemittel über den Onlineshop des Arcadi-Verlags, schreibt der "Spiegel". Der Verlag gilt als der rechtsextremen Identitären Bewegung nahestehend. Die Partei zählt sie auf ihrer Unvereinbarkeitsliste auf. Ein Sprecher sagt dem "Spiegel", eine Vernetzung des Verlags mit der Bewegung sei ihnen nicht bekannt.
"Spiegel" 34/2019, S. 11 (Vorabmeldung)

Bauer stellt “Nostalgie”-Magazin ein.

Bauer stellt sein Vergangenheitsromantik-Magazin Nostalgie ein, berichtet "Clap". Die Ausgabe vom 10. Juli war bereits die letzte. Die Lücke füllt Retro, das seit 2015 als Ableger von Bauers "Das neue Blatt" erscheint. Die "Süddeutsche" charakterisierte das Yester-Yellow-Magazin einst als Heft über die "Schönen und Leichen". "Retro" erscheint sechsmal im Jahr mit 85.000 Auflage.
clap-club.de

Basta: Gimme Grönland.

Insel(s)hopper: Donald Trump denkt laut "Wall Street Journal" darüber nach, Dänemark Grönland abzukaufen. Die Insel sei wirtschaftlich und militärisch interessant, bestätigen seine Berater. Und bei nur 56.000 Einwohnern auf einer Fläche, die sechsmal so groß ist wie Deutschland, findet sich sicher auch ein stiller Platz, falls man mal einen Präsidenten dahin schicken will, wo nach dem Klimawandel der Pfeffer wächst.
faz.net

Springer-Enkel verkaufen einen Teil ihrer Aktien an KKR.


(K)ein Enkeltrick: Ariane Melanie Springer und Axel Sven Springer, Enkel des Verlagsgründers Axel Springer, verkaufen für 250 Mio Euro einen Teil ihrer Aktien an KKR. Sie entsprechen etwa 3,7 % des Grundkapitals der Axel Springer SE.

Künftig bleiben die Springer-Enkel mit rund 6 % am Unternehmen beteiligt, sie sind "vom unternehmerischen Konzept" des KKR-Einstiegs überzeugt. Da Friede Springer und Vorstandschef Döpfner ihre Anteile behalten, kann KKR rechnerisch nicht die Mehrheit am Konzern übernehmen. Die Kartellbehörde muss den KKR-Einstieg noch zustimmen.
dwdl.de, presseportal.de, handelsblatt.com

Mitarbeit: Benjamin Horbelt

PR-Rat rügt Heidelberger Bluttest-Verantwortliche, Klinik-Belegschaft kritisiert Personal-Konsequenzen.

Uniklinik Heidelberg und Bluttest-Vermarkter Heiscreen kassieren vom PR-Rat eine Rüge "wegen bewusster Falschbehauptung und Täuschung der Öffentlichkeit im Zuge der Vorstellung eines Diagnoseverfahrens zur Früherkennung von Brustkrebs". Der PR-Rat ist sicher, dass alle beteiligten Experten schon vor Veröffentlichung über die Mängel des Tests Bescheid wussten. Der Rat vermutet, es sei darum gegangen, den Markt zu besetzen und die Konkurrenz fernzuhalten. Das "Bild"-Interview habe Kai Diekmann vermittelt. In der Klinik rumore es angesichts der personellen Konsequenzen – die zurückgetretene Kaufmännische Direktorin Irmtraut Gürkan sei die einzige gewesen, die sich im Vorfeld gegen die riskante PR-Strategie aussprach, habe aber kein Stimmrecht im Entscheider-Gremium gehabt.
rnz.de, turi2.de (Background)

Meinung: Greta Thunberg braucht für Medienpräsenz immer neue Aktionen.

PR: Klimaaktivistin Greta Thunberg wird ihre Medienpräsenz bald durch immer neue Aktionen befeuern müssen, schreibt Journalismus-Professor Volker Lilienthal. Greta sei für die Medien eine ähnliche Ikone wie Mahatma Gandhi, aber "geschichtlich neu, weil es noch nie ein Kind gab, das deutlich so eine Tendenz verkörperte". Lilienthal glaubt, es wäre PR-wirksamer gewesen, Trumps Einladung anzunehmen, auch wenn die Verweigerung nachvollziehbar sei.
horizont.net

Bundesregierung muss “Tagesspiegel” vorerst nicht über Teilnahme von AKK an “Morgenlagen” informieren.

Tagesspiegel erfährt vorerst nicht, ob und wie oft Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Chefin an den "Morgenlagen" im Kanzleramt teilgenommen hat. Das Verwaltungsgericht Berlin lehnt den Antrag auf einstweilige Anordnung ab. Es sei kein "gesteigertes öffentliches Interesse" erkennbar, somit läge keine Eilbedürftigkeit vor. Dagegen hat der "Tagesspiegel" Beschwerde beim OVG Berlin-Brandenburg eingelegt. In der Sache selbst ist noch nicht entschieden.
rp-online.de, handelsblatt.com

“Computer Bild”: Unitymedia und Vodafone liegen im Internet-Speedtest weit vor Telekom und O2.

Internet: Anschlüsse über TV-Kabel sind viel schneller als über Telefonleitungen, ergibt der Kabel- und DSL-Speedtest der "Computer Bild". Als klarer Sieger geht Unitymedia mit durchschnittlich 140 Mbps hervor, gefolgt von Vodafone Kabel mit 138 Mbps. Bei den DSL-Anbietern führt die Telekom mit 45 Mbps, O2 bildet das Schlusslicht mit 34 Mbps.
presseportal.com

Zahl des Tages: Amazon Prime Video legt mit Sprit für 30 Cent den Verkehr lahm.

Zahl des Tages: Mit wunderbaren 30 Cent pro Gallone Sprit legt Amazon Prime Video den Verkehr an einigen Tankstellen in Santa Monica lahm. Mit der Promo-Aktion für die Serie "The Marvelous Mrs. Maisel" beschert Amazon zum "Maisel Day" Preise wie aus dem Jahr 1959, in dem die Serie spielt. Auch die Preise von Hotelzimmern, Kinotickets oder Milchshakes wurden auf eine Zeitreise geschickt.
theverge.com

Instagram-Nutzer können Fake News melden.


Fight gegen Fake: Auch Instagram steigt gegen Fake News in den Ring und lässt diese von seinen Nutzern nun melden. Das Foto-Netzwerk will die Reichweite von Beiträgen mit Falschinformationen einschränken, indem sie nach der Prüfung nicht mehr bei den angegebenen Hashtags und auf der Explore-Seite angezeigt werden. Damit bleiben die Beiträge zwar für die Follower und in deren Streams sichtbar, jedoch wird es Nicht-Followern erschwert, zufällig auf die falschen Inhalte zu stoßen.

Die Facebook-Tochter prüft die gemeldeten Inhalte jedoch nicht selbst, diese werden an Fact-Checker von Drittanbietern weitergeleitet. Die Funktion soll bis zum Ende des Monats schrittweise ausgerollt werden und dann allen Instagram-Nutzern zur Verfügung stehen.
mashable.com, persoenlich.com