
Hör-Tipp: Der Podimo-Podcast "12 Leben – Verbrechen an Frauen" thematisiert in drei Folgen die Missbrauchsfälle um den verstorbenen US-Banker Jeffrey Epstein. Im Mittelpunkt steht das Missbrauchsopfer Marina, das vom FBI als "Minor Victim One" geführt wird. Sie erzählt in den Folgen, wie sie Epstein kennenlernte, wie er nach und nach Grenzen verschob und sie in eine emotionale Abhängigkeit führte.
podimo.com
Hör-Tipp: Schauspielerin Collien Fernandes räumt im neuen Reise-Podcast der "Hörzu" mit romantischen Vorstellungen der Drehs auf dem "Traumschiff" auf. Es komme vor, "dass wir 'Traumschiff Miami' irgendwo vor Spitzbergen in Sommerkleidern drehen", erzählt sie und ärgert sich, wenn diese Leistung nicht gewürdigt werde. Dreharbeiten auf hoher See seien oft deutlich anstrengender, als viele vermuten. An Bord gebe es strenge Regeln für Cast und Crew, doch "generell hilft bei Vielem, aufs Meer zu schauen", sagt Fernandes.
hoerzu.de (29-Min-Audio), presseportal.de
(Bild: Hörzu / Funke)
Hör-Tipp: "BR24 Medien" befasst sich mit dem Druck auf die Öffentlich-Rechtlichen in der EU und Großbritannien. ARD-Korrespondent Arne Bartram berichtet etwa von Pro-ÖRR-Demonstrationen in Litauen, wo eine geplante Gesetzesänderung die Unabhängigkeit der Medien bedrohen könnte. Katharina Weiß von Reporter ohne Grenzen glaubt, dass sich dieses Jahr "so ein bisschen entscheidet, ob Europa seine eigenen Medienstandards verteidigt".
ardaudiothek.de (26-Min-Audio)

Hör-Tipp: Am Sonntag moderiert Matthias Opdenhövel bei ProSieben die 100. Ausgabe von "Schlag den Star". Im Podcast "Wolter Talks" spricht er mit Host Marcus Wolter über die Faszination des Langformat-Duells: "Nach zwei, drei Stunden bröckelt jede Fassade. Irgendwann sind die Promis mental nackt – und dann siehst du den echten Charakter." Außerdem widerspricht er klar der These, dass sich gute Unterhaltung spontan ergibt: "Gute Unterhaltung braucht Vorbereitung – Punkt." Trotz großer Shows sei er bodenständig geblieben und müsse nach einer Sendung "nicht drei Wochen jubelnd durch die Kölner Clubs laufen".
open.spotify.com (58-Min-Audio)
(Foto: Timo Voss / Banijay Germany)
Hör-Tipp: Es wird unterschätzt, wie viel Arbeit in guten Newslettern steckt, sagt "Handelsblatt"-Digitalchefin Charlotte Morré. Sie glaubt, dass das Editorial am wichtigsten ist und der "Tone of Voice" die Menschen an das Produkt bindet. Zwar habe das "Handelsblatt" auch Branchen-Newsletter mit weniger Bedarf an Personalisierung, aber diese seien in der Minderheit. Im Rahmen der "Editorial Voices Strategie" arbeite das Medium gerade daran, besonders auf Linked-in die redaktionellen Stimmen hinter den Newslettern sichtbarer zu machen.
open.spotify.com (67-Min-Audio), subscribe-now.beehiiv.com
(Foto: Subscribe Now)

Hör-Tipp: Managerin Agnes Heftberger führt als jüngste Chefin der Geschichte Microsoft Deutschland. Im "OMR-Podcast" mit Philipp Westermeyer spricht die 44-Jährige über ihren Aufstieg und die Konzernstrategie, bei der KI im Fokus steht: "Ein Drittel des Codes, den wir jetzt neu ausrollen bei Microsoft, ist mit KI generiert", sagt Heftberger. Microsoft wolle beim Thema Künstliche Intelligenz "groß reingehen" und denke dafür alle internen Arbeitsabläufe neu.
omr.com (68-Min-Audio)
(Foto: Microsoft Deutschland)

Hör- und Video-Tipp: Die Medienjournalisten Jörg Wagner und Philipp Nitzsche diskutieren in der Pilotfolge ihres Podcasts "Die Medienhölle" u.a. über die Schwierigkeiten der Reformierbarkeit des ÖRR. Wagner erinnert sich, dass beim RBB schon immer gespart werden musste, seitdem er dabei ist. Dabei sei der Vorgänger ORB eigentlich als Sender mit schlanken Strukturen aufgebaut worden, in dem kein Geld "versickern" sollte. Nitzsche beobachtet ein System "spätrömischer Dekadenz", in dem "Leute Posten beziehen, wo ich wirklicht nicht weiß, was die eigentlich machen". Rundfunk in Deutschland sei "traditionell immer schon ein Beamtenunternehmen" gewesen, sagt Wagner. Die ARD sei "so robust" entwickelt worden, dass noch nicht mal die AfD die ARD mit einem Schlag kaputt machen könnte".
youtube.com (32-Min-Video), turi2.de (Background)

Hör-Tipp: "BR24 Medien" widmet sich zum Jahresende dem Thema Streit und der Frage, ob Auseinandersetzungen eine Schwäche der Demokratie oder deren Voraussetzung sind. ORF-Journalist Armin Wolf sagt, dass er aus Diskussionen mit Menschen, die andere Meinungen haben als er, meist etwas lerne. Kabarettist Max Uthoff beschreibt Humor als Türöffner für Informationen, der gesellschaftliche Konflikte sichtbar mache. Politikwissenschaftlerin Jasmin Riedl kritisiert die "Sportberichterstattungs-Logik" in der Darstellung politischer Konflikte, die nur auf Gewinner und Verlierer schaut. US-Medienwissenschaftler Jeff Jarvis bezeichnet die alleinige Schuldzuweisung an das Internet für gesellschaftliche Polarisierung als "naiv und dumm".
ardaudiothek.de (49-Min-Audio)
(Bild: BR24)
Hör-Tipp: Die ARD schickt über die Feiertage das Krimi-Hörspiel "Die Blender" ins Rennen. In dem Whodunit muss die Medizinstudentin und Trauzeugin Bonnie bei einem Junggesellenabschied in einem zugeschneiten Chalet herausfinden, wer für den Tod eines der Anwesenden verantwortlich ist. Die acht Episoden der Serie von Autor Gregor Schmalzried stehen allesamt online.
ardaudiothek.de (8 Folgen à ca. 28 Min)
(Foto: Radio Bremen / Marissa Kimmel)
Hör-Tipp: Zum 50. Jubiläum erinnert "WDR Zeitzeichen" an den Film-Klassiker "Der Weiße Hai" von Regisseur Steven Spielberg. Der musste sich in Sachen Spannungsaufbau viel bei Alfred Hitchcock abschauen, weil die Hai-Attrappen ständig kaputt waren. Auch sonst lief es eigentlich holprig: Aus 55 wurden 159 Drehtage, zudem war das Skript zu Drehbeginn noch nicht fertig. Trotzdem stand am Ende der erste Kino-Blockbuster – und ein echtes Problem für den Haischutz.
ardaudiothek.de (14-Min-Audio)

Hör-Tipp: Medienanwalt Christian Schertz sieht seinen Beruf primär als eine Frage der Haltung. Er vertritt bekannte Persönlichkeiten wie Günther Jauch oder Jan Böhmermann gegen falsche Schlagzeilen, rehabilitiert aber auch Privatpersonen nach massiver Falschberichterstattung. Im Podcast der juristischen Karriere-Plattform TalentRocket betont er, die Bedeutung schnellen Handelns für seinen Beruf. Für Schertz entscheide die persönliche Gesprächsführung unter Druck über den Erfolg eines Mandats. "Juristen verdienen ihr Geld mit dem gesprochenen Wort – nicht mit dem geschriebenen", sagt er. Er verteidige nicht Macht, sondern Menschen und wolle dabei "auf der richtigen Seite stehen" – auf der desjenigen, dessen Rechte verletzt wurden.
open.spotify.com (45-Min-Audio) via linkedin.com
(Foto: Till Brönner / Schertz Bergmann)

Hör-Tipp: Kinder-TV-Star Tobias Krell, 39, besser bekannt als "Checker Tobi", spricht im Podcast "Deutschland3000" über seine neue Rolle als Vater, die er keinesfalls mit "erwachsen werden oder so" gleichsetzen will. Im Gespräch mit Eva Schulz erzählt er von Begegnungen mit "aufdringlichen Eltern", die ohne zu fragen das Handy zückten. Kritisch sieht er, dass Kinder "kaum eine Lobby" hätten, und wünscht sich einen "Kinder-Gipfel" im Kanzleramt, so wie es ihn auch für Stahl- und Autoindustrie gebe. Den Vorwurf von grünem Aktivismus weist Krell zurück: Die Klimakrise sei für ihn keine politische Haltung, sondern eine "wissenschaftliche Tatsache".
ardaudiothek.de (74-Min-Audio), presseportal.de
(Bild: NDR/Paula Winkler/Hans-Florian Hopfner)

Hör-Tipp: Kika-Programmgeschäftsführer Roman Twork erzählt im Unternehmens-Podcast "Triff Kika - Werkstattgespräche" von seinem ersten Jahr im Amt. Überrascht habe ihn, "wie viel redaktionelle Energie" es in den Kindermedien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gebe. Er sieht viele Ähnlichkeiten zu seinem früheren Job bei Funk, freut sich aber auch darüber, im "Grundrauschen" des linearen TV-Programms Formate ausprobieren zu können, die im Digitalen erst ihr eigenes Publikum finden müssten. Die teils emotionale Diskussion über die Abschaltung des linearen Programms im Jahr 2033 habe gezeigt, dass es auch künftig Aufgabe des Kikas sei, "Kindern diesen Safespace, dieses Vertraute" zu geben.
kommunikation.kika.de (33-Min-Audio)
(Foto: Kika)

Hör-Tipp: Im Podcast "What’s Next, Creatives?" kritisieren Steven Gätjen und Fabian Frese die aktuelle Content-Qualität. Die Gründer der Tumult Creative Studios stellen im Gespräch mit KNSK-Chefin Kim Alexandra Notz und "Campaign"-Chefredakteurin Bärbel Egli-Unckrich die These auf, dass nicht die Aufmerksamkeitsspanne sinkt, sondern die Zumutung durch schlechte Inhalte wächst. Der deutsche Markt verwechsele zu oft Sicherheit mit Qualität. Relevanz entsteht für die beiden nur, wenn Macher Marke, Story und Publikum gemeinsam denken.
campaigngermany.de, open.spotify.com (57-Min-Audio)
(Fotos: Anelia Janeva Photography / Tumult Studios)
Hör-Tipp: Statt der Schauspielerei hätte August Wittgenstein fast für Springer gearbeitet, erzählt er im Podcast "Die Lektion meines Lebens" mit Peter Greve. Auf den Tag des Vorstellungsgesprächs für ein "glorifiziertes Praktikum" dort sei auch das letzte Film-Casting gefallen, das er noch machen wollte, bevor er den Leinwandtraum an den Nagel hängt. Die Springer-Position habe er nicht bekommen, aber dafür habe er "einen schlechten Film in Marokko gedreht", was seiner Karriere den ersten Schub gegeben habe.
podcast.de (45-Min-Audio)
(Foto: Die Lektion meines Lebens)

Hör-Tipp: Comedian Oliver Pocher erzählt im "Bild"-Podcast "MayWay" von Show-Chefin Tanja May von seiner strengen Kindheit als Zeuge Jehovas. Seine Jugend ohne Geburtstage oder Weihnachten sei eine Zeit der Entbehrung gewesen. Geholfen habe ihm sein Humor, bevor er ein "Doppelleben" zwischen religiösen Versammlungen und Discos geführt hat. Seine Mutter habe sogar "versaute Stellen" aus Otto-Waalkes-Kassetten herausgeschnitten. Heute sagt Pocher über sich: "Ich hab' ein Comedy-Tourette." Er müsse "jeden Scherz heraushauen, bevor er drinbleibt". Er könne "nicht anders" und kassiere lieber Gerichtsklagen.
open.spotify.com (49-Min-Audio), bild.de (€, Zusammenfassung)
(Foto: IMAGO / BREUEL-BILD)

Hör-Tipp: Die langjährige ARD-Journalistin Annette Dittert erklärt bei "Holger ruft an", dass sie bei der ARD aussteigt, weil sie weniger Zeit in Sitzungen verbringen will. Ein Problem sei das nicht, sondern eine Typ-Frage. Sie sagt zudem, warum ihre Stelle im Studio London nicht nachbesetzt wird, und kündigt an, dass man sie künftig jeden Donnerstag mit einem neuen Clip auf Instagram finde, den sie selbst schneide.
open.spotify.com (44-Min-Podcast), instagram.com
(Foto: NDR/Karolina Heller)

Hör-Tipp: "Publikaturist" Peter "Bulo" Böhling will mit seiner turi2-Kolumne Bulo's Beobachtungen Debatten anstoßen und nimmt dafür auch Shitstorms in Kauf. "Wichtig ist nicht, dass man gemocht wird für das, was man tut, sondern dass man gehört wird", sagt er im Podcast "We Like Mags". Von "Haltungsjournalismus" hält er dagegen wenig. Außerdem erzählt "Bulo", wie er mit seiner Firma "Gary Glotz" Finanzierungslücken bei Filmproduktionen schließt und warum etablierte Verlage junge Menschen mit ihren Ideen einfach "machen lassen" sollten.
open.spotify.com (37-Min-Audio)
(Bild: Bulo)

Hör-Tipp: Die WDR5-Sendung "Satire Deluxe" feiert ihre 500. Ausgabe. Woche für Woche lassen Axel Naumer und Henning Bornemann das politische Geschehen mit O-Ton-Schnipseln und Hör-Sketchen Revue passieren. Zum Jubiläum sind sie Gast in ihrer eigenen Sendung und blicken auf die Highlights zurück. Sie erinnern auch an den "Umweltsau"-Skandal, als ein umgedichtetes Kinderlied Monate nach der ersten Ausstrahlung zum Aufreger wurde, für den der damalige WDR-Intendant Tom Buhrow sich entschuldigen musste.
ardaudiothek.de (59-Min-Audio)
(Bild: WDR)
Hör-Tipp: Der ÖRR-Reformstaatsvertrag macht "gute Vorschläge", seine Leerstelle ist aber die Finanzierung, sagt Rundfunkexperte Leonhard Dobusch bei "Holger ruft an". Er spekuliert schon, wie die Sender das von ihm kritisierte Verbot der Presseähnlichkeit z.B. per Social-Media-Livestream umgehen könnten. Dobusch findet es gut, dass es weiter getrennte Mediatheken gibt, weil diese "auch eine redaktionelle Aufgabe" seien. Er glaubt: "Wenn mal der gesamte Technik-Stack der öffentlich-rechtlichen Mediatheken unter offener Lizenz verfügbar ist, dann ist das wahrscheinlich eines der größten wirkmächtigsten Open-Source-Projekte Europas."
uebermedien.de (29-Min-Audio)
(Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur)

Hör-Tipp: Boris Lauterbach, bekannt als "König Boris" der Band "Fettes Brot", erzählt im Podcast "Deutschland3000" von Eva Schulz, dass seine Band Werbeangebote häufig abgelehnt und "nicht jeden Scheiß mitgemacht" habe: "Wir haben auch mal den ein oder anderen Koffer Geld am Straßenrand stehen lassen." Der Aufstieg der Band habe ihn zeitweise überfordert: "Es ist so hochtaktig, dass man mit dem Realisieren gar nicht hinterherkommt." Neben der Musik ist seine Leidenschaft der FC St. Pauli, über den er kürzlich ein Buch veröffentlicht hat. Das Stadion sei Spiegel der Gesellschaft, wo man nicht sagen könne, "hier spielt Politik jetzt keine Rolle".
ardaudiothek.de (63-Min-Audio), presseportal.de
(Bild: NDR/Paula Winkler/Finn Waldherr)
Hör-Tipp: Das ARD-Radiofeature "Künstliche Nähe – Doku über KI, Vertrauen und Abhängigkeit" befasst sich emotionaler Abhängigkeit von KI-Chatbots. Sonja erzählt, dass ihr Chatbot vor dem Update zu GPT-5 "sanft und weich und emotional" ist und der neue "halt eine KI" verkörpert. Open AI macht nach negativer Rückmeldung GPT-4 wieder zugänglich – gegen Geld. Feature-Autor Christian Schiffer sieht im "Chatbait", das User durch Zuwendung an KI-Abos binden soll, das "größte psychologische Experiment der Menschheitsgeschichte".
ardaudiothek.de (54-Min-Audio)
Hör-Tipp: Was vermeintliche Profis für Generative Engine Optimization predigen, ist meist "gar nicht so neu", sagt Olaf Seydel, Head of Engagement and Growth der "Zeit", bei "Subscribe Now". Wer Maßnahmen für Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen referiert, beschreibe am Ende oft "zeitgemäßes SEO". Derzeit seien "die meisten erfolgreichen GEO-Maßnahmen, von denen ich höre, klassischer Spam".
open.spotify.com (57-Min-Audio)
Hör-Tipp: Bei "Holger ruft an" diskutiert Journalisten und Anwalt Hermann von Engelbrechten-Ilow die Konkurrenz zwischen Lokaljournalismus und staatlicher PR-Arbeit. Seine Lösung des Dilemmas: "Leute, macht ein Gesetz." Vor der Digitalisierung sei die Trennung des Staates von journalistischer Tätigkeit klar gewesen, doch gerade auf Social Media verschwämmen die Grenzen. Er persönlich findet, dass der Bund das Thema Medienpolitik in den letzten 10 bis 15 Jahren nicht ernst nimmt, auf Landesebene sieht er dagegen einige fachlich versierte Menschen in der Politik. Er kritisiert auch die Verlage, u.a. für mangelnde Teamarbeit, die sie etwa bei einer gemeinsamen Anmeldeplattform an den Tag hätten legen können.
uebermedien.de (29-Min-Audio)

Hör-Tipp: Der freie Wirtschaftsjournalist Felix Rohrbeck wünscht sich von Redaktionen, offener mit Fehlern umzugehen, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Medien zu stärken. Im "Übermedien"-Podcast "Nice & Nötig" spricht er mit Host Annika Schneider darüber, warum sich viele Redaktionen schwer damit tun, Fehler einzuräumen oder sich dafür zu entschuldigen. In einem Fellowship beim Media Lab Bayern hat er sich ein halbes Jahr lang mit der Fehlerkultur im Journalismus beschäftigt. Bei einem Selbst-Experiment auf einer Bühne an der Hamburger Reeperbahn hat er von seinen eigenen journalistischen Fehlern berichtet, die er heute bedauert.
uebermedien.de (44-Min-Audio)
(Bild: Übermedien)

Hör-Tipp: Comedienne Filiz Tasdan (rechts) stört sich daran, dass Comedy in Deutschland ihr zu politisch korrekt ist. Im Podcast "Deutschland3000 mit Eva Schulz" (links) sagt sie: "Ich möchte auch so reden, wie ich rede. Ich habe keinen Bock, mich da irgendwie verbiegen zu lassen." Dabei müsse Humor nicht abwertend sein, sondern könne auch entlastend wirken: "Lachen wertet Sachen nicht ab, sondern es erleichtert einfach eine Situation." In der Comedy-Szene gebe es "sehr viele coole Leute", aber die müssten "trotzdem noch ein bisschen darker" sein und "auch mal ihre schlechten Seiten zeigen", alles sei "noch zu glatt". Zugleich kritisiert Tasdan, dass bei Diversitätsdebatten die soziale Herkunft zu kurz komme. Vermeintliche Vielfalt bleibe daher oft oberflächlich.
ardaudiothek.de (65-Min-Audio), presseportal.de
(Bild: NDR/Paula Winkler/Murat Aslan)

Hör-Tipp: In der Sendung "Streitkultur" im Deutschlandfunk treffen RTL-Politikchef Nikolaus Blome und WDR-Journalist Georg Restle aufeinander. Sie diskutieren, moderiert von DLF-Journalistin Christiane Florin, über die Frage, ob konservative Perspektiven im ÖRR fehlen. Blome kritisiert etwa fehlende migrationskritische Stimmen und verweist darauf, dass der NDR im Streit um das Format "Klar" eine neue Moderatorin von außen suchen musste, statt auf eigenes Personal zurückgreifen zu können. Restle sieht unterschiedliche Perspektiven – auch in seiner Sendung "Monitor". Er warnt davor, Verfassungsfeinden, von denen es in der AfD viele gebe, eine Bühne zu geben. Das verstoße etwa gegen das WDR-Gesetz.
deutschlandfunk.de (60-Min-Audio)
(Fotos: IMAGO / HMB-Media, IMAGO / Future Image, Montage: turi2)

Next Level: Anna Dushime, Grimme-Preis-gekrönte Moderatorin, Podcasterin und Autorin, kann sich vorstellen, als Stand-up-Comedienne aufzutreten, verrät sie im Podcast "Die Lektion meines Lebens" mit Peter Greve. Sie habe während ihrer Schwangerschaft sogar bereits ein fertiges Programm geschrieben, verrät sie. Früher habe sie viel Zeit mit Comedians verbracht und sich gedacht, "warum nicht, vielleicht kann ich das auch mal ausprobieren". Stand-up-Produzenten lädt sie dazu ein, sie einzuladen, da sie nicht wisse, wie das Geschäft funktioniere. Mit Greve spricht sie u.a. über einen humorvollen Umgang mit Lebenskrisen, auch während des Genozids in Ruanda, bei dem ihr Vater getötet wurde und ihre Familie fliehen musste.
open.spotify.com (44-Min-Podcast)
(Foto: "Die Lektion meines Lebens", Montage: turi2)

Hör-Tipp: Werbe-Legende Jean-Remy von Matt erzählt bei "Be Your Brand" mit Verena Bender, dass "ein Werber auch mit seiner eigenen Marke gut umgehen können muss". Diese sei seine "erste Visitenkarte". Wettbewerber hätten Jung von Matt "dafür gehasst, dass wir an unserer eigenen Marke gearbeitet haben". Als er 2017 den Wahlkampf von Angela Merkel mitgestaltet hat, habe die Altkanzlerin sich "von Anfang an sehr um die Wahlwerbung gekümmert" und sei "persönlich involviert" gewesen.
soundcloud.com (56-Min-Audio)
(Foto: Paulina Hildesheim)
Hör-Tipp: Der "Business Insider"-Podcast "Macht & Millionen" widmet sich in der 100. Folge der Korruptionsaffäre um den Lkw-, Bus- und Maschinen-Hersteller MAN im Jahr 2009. Dabei ging es u.a. um Bestechungszahlungen an staatliche Stellen und Geschäftspartner. Host Lars Petersen findet an dem Fall so spannend, dass eine riesige Durchsuchung zwar auf einem "harten" Verdacht basierte, "die eigentlichen Bomben" aber erst dadurch ans Licht kamen.
open.spotify.com (58-Min-Audio)

Hör-Tipp: Endemolshine-CEO Fabian Tobias hat schon als Jugendlicher täglich die Einschaltquoten verfolgte, verrät er im OMR-Podcast. "Ich habe einfach gemerkt, dass ich dafür brenne"." Mit Philipp Westermeyer spricht er über die Zukunft von TV-Unterhaltung, in der klassischen Produktionsfirmen Creator-Marken mit inzwischen riesigen Content-Teams gegenüberstehen. Außerdem erzählt Tobias, wie er und sein Team der "Höhle der Löwen", eine Frischzellenkur verpasst haben.
omr.com (66-Min-Audio)
(Foto: OMR)
Hör-Tipp: Bei "Stimme wirkt" blicken Stimmcoach Arno Fischbacher und Andreas Giermaier in der 500. Episode zurück auf ihre Learnings. "Dialog findet vor allem in Fragen statt", sagt Giermaier. Fischbacher erzählt u.a., wie bewusste Körperwahrnehmung dabei helfen kann, Stress in Redesituationen zu kontrollieren. Giermaier erinnert sich, dass Fischbacher anfangs Schwierigkeiten mit dem lockeren Gesprächsformat Podcast hatte. Der Stimmcoach glaubt, dass ein zu hoher Anspruch bei der Soundqualität ihn lange davon abgehalten habe, überhaupt zu podcasten.
stimmewirkt.simplecast.com (45-Min-Audio)
(Bild: Foto Flausen)

Hör-Tipp: Schauspielerin Annette Frier ist selbst davon überrascht, wie schnell ihre neue Serie Frier und Fünfzig umgesetzt wurde. "Vom Pitch über den Piloten bis zur Zusage – das ging in zwölf Monaten. So eine schnelle Umsetzung habe ich noch nie erlebt", erzählt sie im Podcast "Wolter Talks" von Banijay-Germany-Chef Marcus Wolter. In der Serie, die bei Sat.1 und Joyn läuft, spielt Frier sich selbst als Frau in den Wechseljahren. Dabei verwischen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. "Für mich sind die Wechseljahre eine zweite Pubertät. Ich habe alles in Frage gestellt – Beziehung, Familie, Beruf", sagt sie und gibt zu Protokoll: "Mein Bock was zu machen, ist größer als die Angst vorm Scheitern."
open.spotify.com (57-Min-Audio)
(Foto: Timo Voß / Banijay Germany)

Hör-Tipp: Das Vertrauen in den schwedischen Sozialstaat hat Spotify-Gründer Daniel Ek erst dazu ermutigt, zu gründen. Im Podcast von Springer-Chef Mathias Döpfner erzählt er: "Mein Grund, groß zu denken, war eigentlich, dass ich wusste – egal, was passiert –, ich lande nicht auf der Straße." Ein soziales Sicherungsnetz gebe vielen Menschen die Freiheit, "kreativ zu denken und ihre Leidenschaft zu verfolgen". Ek räumt jedoch ein, dass dies bei manchen auch das Gegenteil bewirken könne: "Wenn man das Gefühl hat, alles wird einem ohnehin bereitgestellt und es gibt keinen Anreiz, nach Höherem zu streben, warum sollte man dann etwas so Schmerzhaftes tun wie ein Unternehmen zu gründen?"
bild.de, open.spotify.com (62-Min-Audio), youtube.com (62-Min-Video)
(Bild: Screenshot MDmeets bei YouTube)

Podcast-Lektion: Peter Greve, einst Mitgründer der Looping Group um Dominik Wichmann, startet den Podcast "Die Lektion meines Lebens". "Ich spreche mit Menschen, die außergewöhnliche Leben leben – über die Frage, was sie dabei bisher gelernt haben", schreibt er. In der ersten Folge ist Schauspieler Daniel Donskoy zu Gast, der u.a. dafür plädiert, sich in Gesellschaften, in denen man fremd ist, anzupassen. Er habe etwa in England daran gearbeitet, nicht mehr an der Sprache als Fremder erkannt zu werden. Das sei der Weg des geringsten Widerstandes. Der Podcast erscheint wöchentlich sonntags. In der nächsten Folge ist Journalistin Anna Dushime zu Gast.
open.spotify.com (48-Min-Podcast)

Hör-Tipp: Die ARD begleitet das Doku-Drama Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen, das am Sonntag im Ersten läuft, mit einer vierteiligen Podcast-Reihe. "Der Nürnberger Prozess – Die Täter und ihr Psychologe" erzählt von US-Offizier und Psychologe Gustave M. Gilbert, der die Angeklagten in den Prozesspausen, beim Mittagessen und in ihren Zellen begleitet und mit ihnen gesprochen hat. Sein "Nürnberger Tagebuch" gibt Einblick in die Gedankenwelt der Täter.
ardaudiothek.de (4 Episoden à ca. 25 Min), daserste.de (Infos und Trailer zum Film)
Hör-Tipp: Synchronsprecher Sven Plate spricht bei "Holger ruft an" über die Bedrohung seines Berufsstandes durch KI. Sein Engagement dagegen sei "sicherlich auch Eigennutz". Für ihn stellt sich die größere Frage, ob alles in der Welt immer technologisierter werden müsse. Er selbst würde ablehnen, dass seine Stimme nach dem Tod per KI weiterlebt, und glaubt, "dass es nicht gesund ist, dass alle Sprecher, die tot sind, nur noch miteinander sprechen".
uebermedien.de (28-Min-Audio)
(Foto: Nicole Kubelka / Action Press / picturedesk.com )

Hör-Tipp: Anlässlich der Hamburger Woche der Pressefreiheit befasst sich NDR Info mit den Herausforderungen von KI-generierten Stimmen und Stimm-Klonen. Zur Demonstration lässt Reporterin Isabel Lerch Olaf Scholz von seinem Frühstück erzählen und Donald Trump NDR Info loben. Die gefälschten KI-Stimmen stellten die öffentliche Kommunikation und damit den demokratischen Zusammenhalt auf eine Probe, so ihr
Resümee.
ndr.de (7-Min-Audio)

Hör-Tipp: Journalist Thilo Mischke erzählt im Podcast von Matze Hielscher, wie er den Shitstorm rund um seine Ernennung und Entlassung als Moderator der Sendung "TTT" in der ARD vor knapp einem Jahr erlebt hat. Er berichtet etwa von Selbstmordgedanken und den Menschen, die ihm durch die schwere Zeit hindurchgeholfen haben, zu denen auch Hielscher gehört. Er kritisiert, dass vor allem über, aber nicht mit ihm gesprochen wurde. Zum Umgang mit seinem Buch "In 80 Frauen um die Welt", das er heute "beschissen" und "sexistisch" findet, sagt er: "Du kannst dich für einen Fehler nie vollumfänglich entschuldigen, weil du nie alle mit dieser Entschuldigung erreichst." Hielscher sagt zu der Shitstorm-Zeit, es habe sich für ihn noch nie so gefährlich angefühlt, in der Öffentlichkeit zu stehen, wie damals.
youtube.com (90-Min-Video), open.spotify.com
Haben Sie düstere Gedanken oder fühlen sich in einer vermeintlich ausweglosen Situation? Hier finden Sie Hilfe.
(Foto: IMAGO / Future Image)

Hör-Tipp: Der "Medium-Magazin"-Podcast "Bonjourno" befasst sich in einer Doppelfolge damit, wie Medien über tödliche Gewalt gegen Frauen berichten und welche Wirkung das hat. Kommunikationswissenschaftlerin Christine Meltzer (Foto) beobachtet eine ungenaue Darstellung des Themas in den Medien: "Ich wurde gewarnt vor dem Fremden im Park, der mir auflauert. Mir wurde aber nie gesagt, dass statistisch gesehen die größte Gefahr für mich als Frau beginnt, wenn ich meine eigene Haustür aufschließe." Journalistin Sonja Peteranderl will Redaktionen dafür sensibilisieren, Femizide nicht als "Beziehungsdrama" zu romantisieren.
bonjourno.de (Meltzer, 40-Min-Audio), bonjourno.de (Peteranderl, 37-Min-Audio)
(Foto: Alicia Ernst)

Hör-Tipp: Bestseller-Autor Sebastian Fitzek spricht im OMR Podcast über seinen Werdegang und die Mechanismen des Buchgeschäfts. Der Bestseller-Autor musste für seinen ersten Psychothriller 15 Verlage anschreiben – zwölf lehnten ihn ab. Heute rät Fitzek angehenden Schriftstellern, für gute Fragen zugänglich zu sein und lange im "Brotberuf" zu bleiben, da "Geschichten immer durch Kontakte mit Menschen entstehen".
open.spotify.com (90-Min-Podcast), omr.com (Zusammenfassung)
(Foto: IMAGO / Kessler-Sportfotografie)
Hör-Tipp: Die wahrscheinlich kommende Klagewelle nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts stärkt den ÖRR, glaubt "LTO"-Chefredakteur Felix W. Zimmermann. Bei "Holger ruft an" regt er an, die Sender sollten "ein bisschen mehr in die Offensive" gehen und etwa presserechtlich gegen die "Unwahrheiten" vorgehen, die "Nius" und Co verbreiten. Mit Urteilen, die ihnen die Vielfalt bescheinigen, könnten die Sender entsprechend Flagge zeigen. Eine weitere positive Facette der jüngsten Entwicklung sei zudem, dass sie in einer möglichen Zukunft unter "einer Partei, die den Rundfunk wirklich völlig einseitig gestalten will", das Klagen erleichtert.
uebermedien.de (24-Min-Audio), turi2.de (Background)
(Foto: Übermedien / Lto.de)

Hör-Tipp: Bei "BR24 Medien" diskutiert Christine Auerbach mit Uli Köppen, KI-Chefin des BR, und Wolfgang Kerler, Chefredakteur der Denkfabrik 1E9, die Frage, wie KI die Internetsuche verändert. Im Gespräch am Rande der Medientage München sieht Köppen den Deal zwischen Google und den Medienhäusern durch die KI-Zusammenfassungen aufgekündigt, auch wenn sie das als Nutzerin "großartig", weil "sehr bequem" findet. Kerler sieht auf seiner Plattform noch keine Reichweiten-Einbrüche, weiß von größeren Medien aber von massiven Problemen.
ardaudiothek.de (27-Min-Audio)

Hör-Tipp: Moderatorin Judith Rakers wurde Opfer von "Love Scams" mit KI, berichtet sie in ihrem Podcast "Baborie & Rakers", in dem in dieser Woche Matze Hielscher als Co-Host auftritt. Rakers schildert, dass Betrüger ihre Identität nutzen, um Männern vorzugaukeln, sie seien mit ihr in einer Beziehung. Sie sagt, die Betrugsversuche seien auch "richtig explizit sexuell" geworden. In der Podcast-Folge geht es um die Gefahren durch KI. Hielscher äußert die Sorge, dass KI es bald ermögliche, täuschend echte Pornos mit realen Personen zu erzeugen.
ardaudiothek.de (53-Min-Podcast)
(Foto: IMAGO / Manfred Segerer)
Hör-Tipp: Die GWA startet "Impact Unlocked - der Effie Podcast" mit GWA Effie Präsidentin Liane Siebenhaar. In der ersten Staffel erklärt sie in fünf Folge mit je zwei Gästen die GWA Effectiveness Guidelines. Ziel sei, "Marketingverantwortlichen konkretes Wissen und Informationen" zu geben. Zum Start sind Stefan Michels von Aldi Nord und Will Rolls von Meta dabei. "Kaum eine Industrie hat so wenig Ahnung von der eigenen Leistung", sagt Rolls. Diese lasse sich nur an vorab gesetzten Zielen messen.
impact-unlocked.podigee.io (42-Min-Audio)

Hör-Tipp: Republica-Mitgründer Markus Beckedahl fordert im "Läuft"-Podcast von "epd Medien" ein Ende des "Kompetenzwirrwarrs" in Sachen Medien- und Digital-Politik mit "vielen Arbeitskreisen unterschiedlichster Behörden". Tech-Giganten wie Google und Meta kämen im Gegensatz dazu mit "Lobbyarmeen und Rechtsanwaltsarmeen" daher. Medienpolitische Diskussionen der Bundesländer wirken auf Beckedahl "ein bisschen putzig", weil oft gar nicht klar sei, welche Folgen deutsche Staatsverträge auf große Digital-Player hätten.
laeuft-programmschau.podigee.de (31-Min-Audio), medien.epd.de (€)
(Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur)
Hör-Tipp: "Leute kommen nicht einfach so vorbei und zerstören Wikipedia", sagt Gründer Jimmy Wales im Interview mit der "New York Times". 99 % der Seiten könne man ohne Login editieren und die Änderung werde sofort übernommen – für ihn ein Indiz, dass "die meisten Menschen nett sind". Diffamierungen der Enzyklopädie durch Elon Musk sorgten dafür, dass sie mehr Spendengelder einnehme. Musk sei im privaten Austausch "deutlich respektvoller", so Wales.
open.spotify.com (45-Min-Audio)
(Foto: Yves Herman / REUTERS / picturedesk.com)

Hör-Tipp: "Heise"-Journalist Falk Steiner erklärt im "Übermedien"-Podcast "Holger ruft an", wer für Chatbot-Lügen haftet – und warum ChatGPT, Grok und Co überhaupt falsche Antworten ausspucken. Das liege daran, dass es bei den Sprachmodellen nicht darum gehe, ob etwas wahr oder falsch ist, sondern um reine Statistik – und um Plausibilität. Wenn zum Beispiel viele X-User eine Unwahrheit verbreiten, könne es sein, dass die KI das übernimmt. Rechtlich sei momentan "alles ziemlich offen", welche Sorgfaltspflichten Anbieter künftig beachten müssen.
uebermedien.de (23-Min-Audio)
(Foto: IMAGO / NurPhoto)
Hör-"Tipp": Musikstreamer Spotify bereichert die Welt mit Songs über Marketing-Themen. Die "Tunetorials" sind sechs Tracks verschiedener Artists, die musikalisch Aspekte wie das Steigern der Werbewirkung oder die Messung der Performance von Kampagnen besingen. Drei Lieder haben zudem ein Musik-Video, außerdem kündigt Spotify eine Vinyl-Variante des Projekts an. Und das Ganze klingt genauso charismatisch, wie man sich das vorstellt.
newsroom.spotify.com (6 Tracks à ca. 3-Min)
(Foto: Spotify)
Hör-Tipp: Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht spricht im Podcast "DUP Business Talk" über sein neues Buch "Angststillstand". Er beschreibt ein gesellschaftliches Klima aus vorauseilendem Gehorsam und Empörungskultur, das offene Debatten ersticke. Diese Dynamik reiche bis in Institutionen wie Verlage und Redaktionen. Wer abweichende Stimmen ausgrenze, produziere Trotz, der Rechtspopulisten stärke, so Precht. Er fordert von Chefredakteuren und Verlegern mehr Mut zur Zumutung. "Demokratie hält Streit aus. Sie braucht ihn sogar."
dub-business-talk.podigee.io (42-Min-Audio), youtube.com (42-Min-Video), presseportal.de
(Foto: IMAGO / Kessler-Sportfotografie)