Hör-Tipp: Burnout-Posts können demotivieren, sagt Kimberly Breuer bei “How to Hack”.

Hör-Tipp: Psychologin Kimberly Breuer, Gründerin der Mental-Health-Plattform Likeminded, findet es gut, dass "Idole" wie Verena Pausder über Burnout sprechen, sagt sie im Podcast "How to Hack". Gleichzeitig können solche Geschichten auch demotivieren, denn Pausder ist trotzdem erfolgreich – während andere aufgrund ihrer psychischen Probleme unternehmerisch scheitern.
spotify.com (44-Min-Podcast)

Hör-Tipp: New Work muss zu den Ansprüchen der Arbeit passen, sagt Ingo Hamm.

Hör-Tipp: New Work muss sich aus den Ansprüchen der Arbeit heraus definieren, "nicht aus der Wunschliste der Mitarbeiter", sagt Wirtschaftspsychologie-Professor Ingo Hamm im Podcast "Team A". Es spreche nichts gegen ausgeweitete Arbeitszeiten und erforderliche Flexibilität, aber Führungskräfte müssten dann auch vermitteln, "warum das sein muss". New Work sei "eine neuartige Definition von Arbeit und nicht Marketing-Köder in Zeiten von knappen Fachkräften", betont Hamm.
manager-magazin.de (23-Min-Audio)

Hör-Tipp: Medienschaffende sind selbst die schwierigsten Interview-Partner, stellt “Talking Digital” fest.

Hör-Tipp: Medien­schaffende sind die­jenigen, die als Interviewte in der Freigabe "am krassesten" nach­arbeiten, stellt Giuseppe Rondinella bei "Talking Digital" fest. Trotz derlei Problemen seien Autorisierungs­prozesse eine positive Gepflogenheit, weil sie Interviewten Sicherheit geben und so lockere Gespräche zulassen. Sachar Klein erzählt, dass sich selbst in seiner Zeit bei "Bild" auch Promis nie quer­gestellt hätten in der Freigabe.
kom.de (35-Min-Audio)

Hör-Tipp: Harald Hamprecht legt Wert auf Effizienz in der Kommunikationsabteilung.

Hör-Tipp: Mehr Leute in der Kommunikationsabteilung bedeuten nicht unbedingt einen besseren Output, sagt Harald Hamprecht, Vize-Kommunikationschef bei Opel, im dapr-Podcast "Ask me anything". Er habe mit mehr Leuten angefangen, arbeite jetzt aber effizienter, weil "die richtigen Leute an der richtigen Stelle sitzen". Regelmäßig mache er mit seinen Mitarbeitenden die Übung "Stop doing things", bei der es darum geht, weniger Dinge und die dafür richtig zu machen.
podcast.de (37-Min-Audio)

Hör-Tipp: Bastian Pastewka liebt das “Radio-Theater” in alten Hörspielen.

Hör-Tipp: Comedian Bastian Pastewka ist seit Kindes­tagen großer Hörspiel-Fan, in seinem Podcast Kein Mucks präsentiert er historische Hörspiel-Krimis aus den Archiven. Im Gespräch bei Deutschlandfunk Kultur verrät Pastewka, dass er das Knacken in alten Aufnahmen liebt und erinnert sich daran, dass Hörspiele früher viele szenischer waren: "Wir hatten das Gefühl, wir hören Radio-Theater." Die Leiden­schaft für die Bühne war schon zu Schul­zeiten ausgeprägt: "Man hat mir Rollen rein­geschrieben, die es in Stücken gar nicht gab."
deutschlandfunkkultur.de (36-Min-Audio)

Hör-Tipp: Philip Siefer nimmt sich Raum, um mit Krisen umzugehen.

Hör-Tipp: Was tun, wenn ein Produkt, dass man über Jahre entwickelt hat, nicht funktioniert? Philip Siefer erzählt im Podcast Hotel Matze, wie er mit seinem Startup Einhorn eine solche Krise gemeistert hat: "Ich nehme erst mal an, was da gerade ist", sagt er, "und dann nehme ich mir den Raum, darüber nachzudenken." Dieses "in Kontakt gehen" sei im Umgang mit Krisen eine Alternative zu Niedergeschlagenheit und wildem Aktionismus.
podcast.de (63-Min-Audio)

Hör-Tipp: Christian Kallenberg spricht im “Pop Rocky”-Podcast mit Musikgrößen.

Hör-Tipp: Vergangenes Jahr hat Christian Kallenberg das Jugend­magazin "Pop Rocky" wieder­aufleben lassen. Jetzt startet er den dazugehörigen Podcast "Pop Rocky" mit Musik­größen von früher. In der ersten Folge ist Marian Gold, Sänger der Band Alphaville, zu Gast. Dessen Verhältnis zur "Bravo" war damals "gestört", weil die Redaktion nichts von seiner Hochzeit erfahren hatte – "Pop Rocky" aber schon. Aber: Die Ehe war nach sechs Wochen eh schon wieder so gut wie vorbei.
spotify.com (54-Min-Audio) via clap-club.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: “Das Thema” blickt auf den Kampf deutscher Digitalfirmen gegen ihre Belegschaft.

Hör-Tipp: Große deutsche Digital-Firmen wie Hellofresh oder Zalando funktionieren ohne eine "Massen an Arbeitenden" mit Niedrig-Löhnen gar nicht, erzählt Christina Kyriasoglou im Podcast "Das Thema" mit "Manager-Magazin"-Chefredakteur Sven Oliver Clausen. Sie finde es "schwer nachvollziehbar", dass die Unternehmen derart stark gegen Betriebs­rats­gründungen kämpfen. Bei den Liefer­diensten hätten migrantische Kräfte laut Quellen teils eine "ganz neue Abhängigkeit" und würden ihre Rechte gar nicht kennen.
manager-magazin.de (22-Min-Audio)

Hör-Tipp: Negative Nachrichten können für Medienschaffende zur Sucht werden.

Hör-Tipp: Das BR-Medien­magazin beschäftigt sich mit der Frage, was dauerhaft negative Nachrichten mit Medien­schaffenden machen. Jeannette Winter (Foto) aus der BR24-Nachrichten­redaktion sieht sich und ihre Kolleginnen als "Nachrichten-Junkies", die genauso professionell mit verstörenden Nachrichten umgehen wie wie ein Arzt, der auch nicht darüber nachdenkt, "wer da gerade auf dem Tisch liegt". Das kann durchaus zu einer Art "Sucht-Verhalten führen", warnt Medien­psychologin Maren Urner. Diese "erlernte Hilflosigkeit" bedeutet nicht nur Stress, sondern wirkt sich auch auf die Inhalte der verbreiteten Nachrichten aus.
br.de (30-Min-Audio)

Hör-Tipp: DFB-Arzt Tim Meyer über die Zusammenarbeit mit den Bundestrainern.

Hör-Tipp: "Ich bin nie overruled worden", sagt Tim Meyer, Arzt der deutschen Fußball­national­mannschaft, im Podcast "Kult-Kicker" über sein Verhältnis zu den Bundestrainern. Jürgen Klinsmann sei manchmal "übers Ziel hinausgeschossen", etwa mit seinem zu großen Experten-Team. Jogi Löw habe immer Ruhe ausgestrahlt und "sehr viel dirigiert". Hansi Flick kümmere sich sehr, wenn "zwischen­menschliche Probleme" auftauchen.
kult-kicker.de (54-Min-Audio)

Hör-Tipp: Business Insider-Geschäftsführer Jakob Wais hat Radio als Marketing-Kanal unterschätzt.

Hör-Tipp: Radio ist in den letzten Jahren für Business Insider als Marketing-Kanal "total interessant" geworden, erzählt Geschäftsführer Jakob Wais bei "OMR Media" mit Pia Frey. Dass eigene Recherchen dort zitiert wurden, habe der in der Breite unbekannten Marke geholfen. Investigativ-Bericht­erstattung sei besonders für kleinere Medien immer ein wirtschaftliches Risiko, auch angesichts einer "Professionalisierung der Medien-Anwaltschaft". Derlei Journalismus sei "für unsere Demokratie überlebens­wichtig, aber wahrscheinlich aus sich heraus nicht überlebens­fähig". Daher brauche es ein gesundes wirtschaftliches Fundament. Business Insider werde vor allem für die Themen Personal Finance und Karriere abonniert. Vom Erfolg des Podcasts "Macht & Millionen" werde er immer wieder überrascht.
podigee.io (47-Min-Audio)

Hör-Tipp: Über den Aufstieg und Fall der Internet-Firma Unister.

Hör-Tipp: "Macht und Millionen" beschäftigt sich mit der einstigen Erfolgs-Firma Unister, die hinter Reiseportalen wie Fluege.de und Ab-in-den-Urlaub.de stand. Dessen Inhaber Thomas Wagner (Foto) ist 2016 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. "Spiegel"-Journalist Martin U. Müller beschreibt Wagner als "Anti-Stück" zu den Gründern, "wie wir sie heute kennen und uns vorstellen". Wagner sei u.a. "nicht besonders öffentlichkeitsaffin" gewesen und habe "breit sächsisch" geredet. Zudem sei er "recht wendig" gewesen, "was die Auslegung von bestimmter rechtlicher Rahmenbedingungen betraf".
businessinsider.de (50-Min-Audio)

Hör-Tipp: Margrethe Vestager plädiert für Stärkung lokaler Medien.

Hör-Tipp: "Ich denke, wir müssen die lokalen Medien neu erfinden", sagt EU-Digital­kommissarin Margrethe Vestager im OMR-Podcast mit Philipp Westermeyer. Es sei wichtig, zu erfahren, was "auf der anderen Seite des Planeten passiert", weil es etwa das Verständnis für den Klima­wandel fördere. Dennoch "müssen wir auch unsere Gemeinschaft kennen".
omr.podigee.io (48-Min-Audio)

Hör-Tipp: Sara Nuru hat sich die eigenen “Topmodel”-Sendungen nie angesehen.

Hör-Tipp: Sara Nuru, Gründerin des Social-Business-Unternehmens nuruCoffee, hat sich die Folgen von Germany’s Next Topmodel mit ihr noch nie selbst angeguckt, sagt die Gewinnerin der 2009-Staffel im Podcast "Entscheider treffen Haider" mit Lars Haider. "Ich wollte die Erinnerung, die ich gemacht habe, für mich behalten und nicht, wie es in 90 Minuten komprimiert wurde." Damals sei die Debatte um die Model-Castingshow noch nicht so groß wie heute gewesen, nachtreten möchte sie nicht: "Ich bin sehr dankbar für alle Türen, die mir dadurch geöffnet worden sind."
open.spotify.com (48-Min-Audio)

Hör-Tipp: Ströer-CEO Marc Schmitz über den Wert der Marke T-Online.

Hör-Tipp: Den "sterbenden Dinosaurier" T-Online zu beleben war 2016 die "wahrscheinlich größte Heraus­forderung im deutsch­sprachigen Internet", erzählt Ströer-CEO Marc Schmitz im Google-Podcast "Media Stories" mit Holm Münstermann. Die Marke zu ändern habe für ihn "nie zur Diskussion" gestanden, auch weil T-Online als eine der ältesten Domains Deutschlands enorm wertvoll sei. Ein Abo-Modell mit Paywall wolle T-Online wie auch Giga und Watson künftig nicht anbieten. Er glaubt, dass man als "reiner Digital-Player" trotz aktueller Rezessions­ängste besser durch­kommt als klassische Verlage. Der bekennende "Digital Native" hat im Jugend-Alter schon mit seinen Computer-Zeichnungen seinen Vater inspiriert, als Erster in Deutschland sein Architektur-Büro zu digitalisieren.
open.spotify.com (28-Min-Audio)

Hör-Tipp: Sky-Moderator Riccardo Basile fordert Offenheit von den Vereinen.

Hör-Tipp: "Es gibt Vereine, die denken immer, man will einem was Böses", sagt Sky-Sportmoderator Riccardo Basile im Podcast Tomorrow. Dabei sei Vertrauen das A und O, um persönliche Momente bei der Berichterstattung zu schaffen. Die Vereine sollten außerdem nicht vergessen, "wer den ganzen Bums bezahlt". Das sei zu einem großen Teil immer noch Sky.
tomorrow.podigee.io (82-Min-Podcast)

Hör-Tipp: Wie Christian Seifert mit seiner Sport-Plattform S Nation punkten will.

Hör-Tipp: "Es wird meines Erachtens nur noch drei Themen geben, die man live wird gucken müssen: Aktienkurse, echte Breaking-News und Sport", sagt EX-DFL-Chef Christian Seifert im OMR-Podcast mit Philipp Westermeyer. Mit seiner neuen Sport-Streamingplattform S Nation will Seifert Sportarten wie Handball und Basketball von unten aufbauen – dazu sollen auch "die längsten Medienverträge, die es je gab für Live-Sport in Deutschland" beitragen. Manche Ligen hätten zuletzt eine "falsche Politik" gefahren mit der Vergabe von Verträgen mit kurzer Laufzeit. Die Rechteinhaber würden dann eher versuchen, die Ausgaben so schnell wie möglich einzuspielen: "Ein Medienanbieter wird dann nie eine Marke aufbauen, der wird nie versuchen, eine Community zu entwickeln."
omr.com (87-Min-Audio)

Hör-Tipp: Wieso die App Doctolib und das Land Berlin in der Kritik stehen.

Hör-Tipp: Die Arzttermin-App Doctolib steht wegen ihrem fragwürdigen Umgang mit Daten in der Kritik und das Land Berlin, weil es sich die Dienstleistung für Impf-Termine hat schenken lassen. Technikjournalistin Eva Wolfangel sieht Parallelen zu der Luca-App und spricht bei Deutschlandfunk Kultur von einem "falschen und gefährlichen Denken der Verwaltung". Sie fordert: "Wir müssen weg von dieser Feuerwehrpolitik, dass man sagt: Jetzt brennt es, jetzt schnell ein Unternehmen her!"
deutschlandfunkkultur.de (9-Min-Audio)

Hör-Tipp: Konstruktiver Journalismus lohnt sich für Medienhäuser, sagt Ellen Heinrichs.

Hör-Tipp: Negative Schlagzeilen sorgen zwar für hohe Klickzahlen, bringen Menschen aber nicht dazu, ein Medium als vertrauenswürdig zu empfinden und ein Abo abzuschließen, sagt Ellen Heinrichs, Gründerin und Geschäftsführerin des Bonn Institute für konstruktiven Journalismus, im Podcast "Satzzeichen". Konstruktiv bedeute dabei nicht, naiv positive Nachrichten zu verbreiten, sondern den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
podcast.de (31-Min-Audio)

Hör-Tipp: Allianz-Chef Oliver Bäte ist “ein bisschen Zyniker”.

Hör-Tipp: Um lang­fristige Probleme zu lösen, muss die Gesellschaft vor allem die Attitüde "Für mich reicht's doch noch" bekämpfen, sagt Allianz-Chef Oliver Bäte im Podcast "Handels­blatt Disrupt" mit Sebastian Matthes. Bei Themen wie der Renten­finanzierung oder der Instand­haltung des Gesundheits­systems sei er "ein bisschen Zyniker" und glaubt nicht an weit­sichtige Lösungen – ein Umbau werde erst dann gelingen, wenn er "gelingen muss". "Demokratie fängst erstmal an mit sich engagieren", erst dann dürfe man "motzen", sagt er angesichts geringerer Wahl­beteiligung jüngerer Menschen.
spotify.com (59-Min-Audio)

Hör-Tipp: Nils Minkmar über Fakten in Debatten um Flucht und Integration.

Hör-Tipp: Medien­schaffende richten sich nach den Interessen der Leser­schaft, sagt Nils Minkmar im quoted-Podcast. Das seien oft Menschen, "die vielleicht nicht so viel Kontakt haben mit Migranten und Migrantinnen haben". Da biete es sich an, "die Schuld bei Fehl­entwicklungen bei einer Minderheit zu suchen". Der Journalist spricht mit Kommunikations-Wissen­schaftlerin Nadia Zaboura über die Bedeutung von Fakten in der derzeit "oft aufgeheizten" Bericht­erstattung rund um die Einwanderungs-Gesellschaft.
quoted-medienpodcast.podigee.io (24-Min-Audio)

Hör-Tipp: Der Podcast “Macht und Millionen” geht auf Tournee und erzählt vom Fall Schlesinger.

Hör-Tipp: Die Business-Insider Solveig Gode und Kayhan Özgenç gehen mit ihrem Podcast Macht und Millionen auf Tournee und werden dort auch von der RBB-Affäre um Ex-Intendantin Patricia Schlesinger erzählen, kündigen sie im "PodTalk"-Podcast an. Ende November tritt das Duo in München, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Berlin auf. Business Insider hatte mit seinen Recherchen den RBB-Skandal ins Rollen gebracht.
open.spotify.com (35-Min-Audio)

Hör-Tipp: Warum es Mai Thi Nguyen-Kim schwerer fällt, Social Media zu nutzen.

Hör-Tipp: "Ich werde immer vorsichtiger, je größer die Reichweite ist", sagt Mai Thi Nguyen-Kim bei "Hotel Matze". Früher habe sie Social Media daher mit mehr Leichtigkeit benutzt. Inzwischen denke sie noch mehr darüber nach, was sie von sich gibt: "Das Schlimmste, was mir passieren kann, ist, dass ich groben Unfug erzähle." Auch vor jedem Video-Upload würde sie sich mit ihrem Team inzwischen "sehr viel mehr Gedanken" machen: "Es wäre schön, wenn jeder so mit Reichweite umgehen würde."
open.spotify.com (131-Min-Audio)

Hör-Tipp: Medien sollten sich nicht zu sehr am Nutzerinteresse orientieren, sagt Marvin Schade.

Hör-Tipp: Medieninsider Marvin Schade sieht eine Gefahr, dass Nachrichten­medien sich zu sehr am Nutzer­interesse orientieren und dabei ihren demokratischen Auftrag vergessen, sagt er im Podcast "Subscribe Now". Die Artikel, die sich am besten verkaufen, seien nicht immer die qualitativ hochwertigsten. Am Ende klicken die Menschen einen Boulevard-Text vielleicht doch "zwei-, dreimal mehr an", als die gute, "aber langwierige" Geschichte.
open.spotify.com (65-Min-Audio)

Hör-Tipp: Judith Holofernes erzählt, wie ihr Patreon bei ihrer Arbeit als freie Künstlerin hilft.

Hör-Tipp: "Leute, denen Musik etwas in ihrem Leben bedeutet, wissen oft gar nicht mehr, wie sie diese Bedeutung übersetzen sollen", sagt die Musikerin und Podcasterin Judith Holofernes im WDR5-"Tischgespräch". Unter anderem hilft ihr die Plattform Patreon dabei, als freie Künstlerin arbeiten zu können. User können dort monatlich kleine Summen spenden. Geeignet sei das aber eher für Menschen, "die sich sehr eng damit verbunden fühlen, was man macht". Druck von außen, etwa durch Plattenfirmen, entfällt dadurch: Mit den Patreon-Einnahmen habe sie sich u.a. eine Assistentin anstelle eines Managements leisten können, was "für mich und meine Seelenruhe wahnsinnig wichtig war".
open.spotify.com (54-Min-Audio)

Hör-Tipp: Raphael Brinkert verteidigt den Instagram-Auftritt von Olaf Scholz.

Hör-Tipp: "Deutschland hat einen Staatsmann zum Bundeskanzler gewählt und nicht einen Partyclown, Popstar oder Influencer", weist Politik-Marketing-Experte Raphael Brinkert Kritik an dem Instagram-Account von Olaf Scholz im "TOMorrow"-Podcast zurück. Moderator Tom Junkersdorf spricht u.a. die geringe Engagement-Rate und die für die Plattform untypisch seriöse Anmutung des Kanzler-Kanals an. Brinkert beobachtet zudem einen Bedeutungsverlust der Medien – mit Lautstärke würden diese versuchen, dagegen anzugehen. Man habe jüngst gesehen, dass man Kanzler werden könne, "ohne die 'Bild'-Zeitung an der Seite zu haben".
open.spotify.com (74-Min-Audio)

Hör-Tipp: Community-Manager sind “Mikro-Pressesprecher”, sagt Tom Klein.

Hör-Tipp: Viele Journalistinnen haben immer noch eine "extrem ausgeprägte Sende­mentalität" ohne Interesse an Austausch mit dem Publikum, was "extrem gefährlich" sei, sagt Tom Klein, Koordinator für Community-Management beim HR, im Podcast "Newsfluence". Community-Manager seien eine Art "Mikro-Presse­sprecher". Klein kann es deshalb nicht verstehen, dass die Arbeit mit Social Media immer noch als "Hiwi-Job" angesehen wird.
newsfluence.podigee.io (36-Min-Audio)

Hör-Tipp: Georg Mascolo blickt auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 zurück.

Hör-Tipp: Der Ex-"Spiegel"-Chefredakteur und heutige ARD-Terrorismusexperte Georg Mascolo erinnert sich im "Heimspiel" mit Wolfgang Heim an die Anschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center zurück. Die Attentäter hätten eine "Bühne für die Inszenierung eines terroristischen Anschlags geschaffen, wie wir ihn zuvor auf der Welt nie gesehen hatten". Für ihn sei klar gewesen, dass dies "einer dieser Einschnitte war, auf den der 'Spiegel' nur mit einer sehr langen und gründlichen Recherche antworten kann", erinnert sich Mascolo zurück. Überhaupt nicht absehbar sei zunächst gewesen, dass das Ganze "ein nicht nur amerikanisches, sondern auch ein sehr deutsches Ende haben würde", erzählt Mascolo mit Blick auf die Hamburger Terrorzelle. Der seiner Meinung nach größte Fehler deutscher Sicherheitsbehörden sei es gewesen, das "Phänomen des islamistischen Terrors" vor den Ereignissen "nicht hinreichend ernst genommen" zu haben.
open.spotify.com (47-Min-Audio)

Hör-Tipp: Rewe-Chef Lionel Souque verteidigt die gestiegenen Eigenmarken-Preise.

Hör-Tipp: "Die Verbraucher zahlen nicht in Prozent, sondern mit Euro", kontert Rewe-Chef Lionel Souque im "Wiwo"-Chefgespräch mit Beat Balzli auf die Kritik, Eigenmarken wüchsen im Preis schneller als Marken-Produkte. In Euro sei das nämlich genau umgekehrt. Die provokante These von Souque: "Um einen großen Titel zu machen" und weil viele Marken-Produkte bei den Zeitungen werben, würden diese bei den Preissteigerungen vor allem auf die Prozent-Angaben eingehen. Souque schießt im Gespräch gegen die großen Industrie-Lieferanten und beklagt sich über teils drastische Preiserhöhungen. Seiner Ansicht nach bremsen vor allem Einzelhändler die Inflation.
wiwo.de (74-Min-Audio)

Hör-Tipp: Juliane Löffler und Eva Wolfangel sprechen über Herausforderungen im Investigativ-Journalismus.

Hör-Tipp: Investigativ-Journalistin Juliane Löffler, die u.a. zu Julian Reichelt recherchiert hat, berichtet von den Ängsten Betroffener in Metoo-Fällen. Ihrem Vortrag geht im "Hörsaal" von Deutschlandfunk Nova der Beitrag von Eva Wolfangel voraus, die investigativ zu Cyber­kriminalität recherchiert und bilanziert, dass "wir nach den falschen Lücken schauen".
deutschlandfunknova.de (49-Min-Audio)

Hör-Tipp: Wolfgang Bosbach wundert sich über die Pünktlichkeit der Bahn.

Hör-Tipp: "Man kann sich auf nichts mehr verlassen bei der Bahn" sagt Wolfgang Bosbach im Podcast "Die Wochentester" des "Kölner Stadtanzeiger". Bei seiner jüngsten Fahrt von München nach Köln sei er "auf die Minute pünktlich" gewesen: "Wer rechnet denn damit?" Den Nachfolger des 9-Euro-Tickets sieht Bosbach skeptisch: Dass die Menschen dafür ihr Auto stehenlassen, glaubt er nicht.
ksta.de (112-Min-Podcast, ab Min. 7:30)

Hör-Tipp: Mats Schönauer und Frederik von Castell haben 1.600 Klatschblätter datenjournalistisch ausgewertet.

Hör-Tipp: Christian Lindner ist trotz seiner Sylt-Hochzeit "zu politisch" für die Regen­bogen­presse. Diese will lieber "Herzschmerz-Geschichten ohne Aktualität", sagt Mats Schönauer (Foto) im Übermedien-Podcast. Zusammen mit Frederik von Castell hat er 1.600 Klatsch­blätter daten­journalistisch ausgewertet. Sie wollen unbedingt vermeiden, dass der Datensatz als kostenlose Werbeumfeld-Analyse für die Blätter dient.
uebermedien.de (20-Min-Audio), uebermedien.de (Auswertung)

Hör-Tipp: Christian Berthold über das Radio in Krisenzeiten.

Hör-Tipp: "Die Kraft des linearen Radios wird unterschätzt", sagt Christian Berthold, Geschäftsführer der Antenne Thüringen, im "MTM-Podcast". Gerade in Krisenzeiten zeige sich die Stärke des Radios: die Emotionalisierung. Die könne keine KI so hinbekommen. Bei Podcasts sei es für regionale Sender wegen der geringen Reichweite schwer, Geld damit zu verdienen. Der Sender setze deswegen vor allem auf Corporate Podcasts.
open.spotify.com (23-Min-Audio)

Hör-Tipp: Chancen und Risiken von Clickbaiting-Überschriften bei Podcasts.

Hör-Tipp: Podstars-Chef Vincent Kittmann und Host Pia Frey sprechen in "OMR-Media" über Clickbaiting-Headlines für Podcasts. Reißerische Überschriften sind nicht per se schlecht, aber die Neugier, die sie wecken, muss befriedigt werden, sagt Frey. Es sei enttäuschend, wenn das angepriesene Thema nur zwei Minuten eines 50-minütigen Gesprächs ausmachen. Die Loyalität der Podcast-Hörerschaft sei genauso wichtig, wie die einer Zeitung mit zahlender Leserschaft.
omrmedia.podigee.io (34-Min-Audio)

Hör-Tipp: In Sachen Diversity gibt es ein “Umsetzungs-Problem”, sagt Tijen Onaran.

Hör-Tipp: Mit Blick auf den War for Talents haben Unternehmen inzwischen zwar die Erkenntnis für Vielfalt im Team gewonnen, an der Umsetzung hapert es aber noch, sagt Gründerin und Investorin Tijen Onaran im "Anderssein"-Podcast. Sie müsse Firmen immer noch davon überzeugen, konkret etwas für Diversity zu tun. Unter anderem deshalb plädiert sie für eine Frauenquote als klare Zielvorgabe: "Wenn du kein Ziel hast, ist das immer eher so ein Charity-Projektthema." Es gehe dabei auch darum, die "besten Köpfe in der Wirtschaft" zu haben – das seien die "diversesten". Zudem glaubt sie, dass Leute, die sich alles selbst erarbeiten müssen, ein "anderes Durchhaltevermögen" haben. Sie selbst sei aus einer Existenzangst heraus leistungsgetrieben. Im Fall der Fälle könne und wolle sie ihre Eltern unter keinen Umständen um Geld anpumpen. Sie erfreut sich lieber daran, ihnen teure Restaurant-Besuche oder Mobelstücke zu spendieren.
open.spotify.com (54-Min-Audio)

Hör-Tipp: Marie-Agnes Strack-Zimmermann haut Sätze raus, die “ein Alptraum fürs Team” sind.

Hör-Tipp: "Für mein Team im Büro ist das immer ein Alptraum" kommentiert FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann ihre Äußerung zur deutschen "Opferbereitschaft" angesichts des Kriegs in der Ukraine. "Wenn die Chefin sowas sagt, heißt es immer von meinem Büroleiter: Achtung, alle Mann an die Gewehre, weil jetzt passiert natürlich was." Sie habe den Satz daher auch nicht spontan geäußert, sondern wohlüberlegt.
thepioneer.de (28-Min-Podcast, ab Min. 4:58)

Hör-Tipp: Wie Gleichberechtigung im Alltag gelebt werden kann.

Hör-Tipp: RBB Kultur startet den wöchentlichen Podcast "Die Alltagsfeministinnen". Journalistin Sonja Koppitz und Therapeutin Johanna Fröhlich Zapata diskutieren, wie Gleichberechtigung in Partnerschaft, Job und Familie funktionieren kann. In der ersten Folge geht es um den Fall einer Mutter, die 100.000 Euro von ihrem Ex verlangt als Ausgleich für ihre Care-Arbeit.
ardaudiothek.de (33-Min-Audio)

Hör-Tipp: “Die sogenannte Gegenwart” beschäftigt sich mit dem Narrativ.

Hör-Tipp: Frisch aus der Sommerpause zurück thematisieren Ijoma Mangold (Foto) und Nina Pauer im "Zeit"-Podcast "Die sogenannte Gegenwart" die "angebliche Macht der Narrative". Mit Blick auf Angela Merkel stellt Mangold fest: "Wir wählen offensichtlich nicht die Leute, die die bessere Geschichte bieten." Die Altkanzlerin sei "geschichtsarm" gewesen, man habe ihr zudem oft einen "Mangel an einer großen Erzählung" vorgeworfen. Für Mangold der Beweis: "So leicht lassen wir uns doch nicht von Geschichten blenden."
open.spotify.com (59-Min-Audio)

Hör-Tipp: Toni Kroos sind Slogans für die Nationalmannschaft nicht wichtig.

Hör-Tipp: "Wegen mir bräuchte es keinen Slogan", sagt Profi-Fußballer Toni Kroos im OMR-Podcast über das Aus des Nationalmannschafts-Claims "Die Mannschaft". Ihm ist es egal, wie das Team verkauft wird, solange es keinen "negativen Touch" bekommt. An Podcasts schätzt er, dass die Kommunikation dort viel persönlicher sei als auf Social Media. Privat hört er gerne Lanz & Precht.
omr.podigee.io (59-Min-Audio)

Hör-Tipp: Deniz Yücel spricht im Pioneer-Podcast “Der 8. Tag” über Meinungsverfolgtheit.

Hör-Tipp: "Beleidigungen sind das Kleingeld auf dem Jahrmarkt der Aufmerksamkeiten", sagt "Welt"-Journalist Deniz Yücel im Podcast "Der 8. Tag" mit Alev Doğan. Es sei schick, sich ein wenig "meinungsverfolgt" zu fügen – Meinungsfreiheit bedeute aber nicht, keinen Widerspruch zu ernten. Das Gespräch mit Yücel ist der Auftakt zum Umbau des Podcasts, der sich zum "Audio-Wochenendmagazin" mausern will: U.a. mit Rubriken wie einer "Stilfrage".
thepioneer.de (38-Min-Podcast)

Hör-Tipp: Warum der Rücktritt von Hoge-Lorenz Fragezeichen hinterlässt.

Hör-Tipp: "Die ganzen Erklärungen lassen uns ratlos zurück", sagt Annette Schneider-Solis, Vorsitzende des Freien-Rates des Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt, im MDR-Podcast "Was bleibt", der den Rücktritt von Funkhausdirektorin Ines Hoge-Lorenz thematisiert. Wenn Hoge-Lorenz sich nichts habe zuschulden kommen lassen, gebe es schließlich eigentlich keinen Grund für einen Rücktritt: "Die Zeit der Sippenhaft liegt schon ein paar Jahre zurück." Generell sei die Nachricht "wie eine Bombe eingeschlagen", keiner hätte damit gerechnet. Es gebe noch viele Fragen, die zu dem Fall beantwortet werden müssten.
mdr.de (31-Min-Audio), turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Fritz-Kola weckt den Bundestag aus dem Sommerpausen-Schlaf.

Hör-Tipp: "Höchste Zeit für einen Weckruf", findet Fritz-Kola und startet eine Aktion, um den Bundestag aus der zweimonatigen Sommerpause zurückzuholen. Zusammen mit Artists wie Moop Mama und Liedfett bestückt die Getränkemarke altbekannte Einschlaflieder mit alarmierenden Texten. Die #keinschlaflieder sollen die Politik auf Themen wie den Klimawandel aufmerksam machen. 11 Cent pro Stream gehen an die unabhängige Initiative Brand New Bundestag.
fritz-kola.com

Hör-Tipp: Sebastian Klein hält Hierarchien in Medienhäusern für ein Auslaufmodell.

Hör-Tipp: Hierarchien in Medien­häusern sind "ein Auslauf­modell", sagt Sebastian Klein, Co-Gründer des Magazins Neue Narrative, im "OMR Media Podcast" mit Pia Frey. Er habe "körperlich gemerkt", dass er aus den starren Strukturen aussteigen muss und "mehr Autonomie und Respekt" benötigt. In seiner Firma bestimmen die Angestellten teilweise ihre Gehälter selbst. In dem Prozess seien aber auch "negative Gefühle hochgekommen".
omrmedia.podigee.io (50-Min-Audio)

Hör-Tipp: Dank seiner Schwestern ist er kein “riesen Arschloch” geworden, sagt Jürgen Klopp.

Hör-Tipp: Fußballtrainer Jürgen Klopp sagt, er ist von seiner Mutter "mit Liebe überschüttet worden". Das sei der Auslöser für das "Urvertrauen", das er in sich trägt. Der Trainer des FC Liverpool erzählt im Podcast Leadertalk - Fußballtrainer im Gespräch mit Mounir Zitouni, dass er u.a. seinen zwei älteren Schwestern zu verdanken hat, dass aus dem verwöhnten "Prinzen" kein "riesen Arschloch" geworden ist, da er durch sie gelernt hat, was Sozialisation und Gerechtigkeit bedeuten.
sport1.de  (59-Min-Audio)

Hör-Tipp: Sebastian Esser über die Vorzüge des Abo-Modells.

Hör-Tipp: "Irgendwann fangen die Leute an zu zahlen, aber das dauert", sagt Steady-Gründer Sebastian Esser im "Subscribe Now"-Podcast. Um unersetzbar für seine Ziel­gruppe zu werden, empfiehlt er, Inhalte konsistent zu liefern: "Zwei­wöchentlich ist schon recht wenig". Regel­mäßige Zahlungen seien für ein nach­haltiges Geschäfts­modell sehr wichtig, weshalb er sich vom Crowdfunding abgewandt habe.
spotify.com (62-Min-Audio)

Hör-Tipp: Kleine Klima-Fortschritte müssen mehr Aufmerksamkeit bekommen, sagt Sven Plöger.

Hör-Tipp: Die Medien müssen viel mehr über die kleinen Erfolgsschritte im Kampf gegen den Klimawandel berichten und "einfach Dinge zeigen, die funktionieren", sagt ARD-Meteorologe Sven Plöger bei Deutschlandfunk Kultur. "Den großen einen Schritt zur Klimarettung werden wir nicht machen können." Zudem müssten Menschen sich abgewöhnen, sich die Welt schönzureden: "Sonst kommen wir an Grenzen, die irgendwann zu Kipp-Punkten im Klima-System führen."
deutschlandfunkkultur.de (40-Min-Audio)

Hör-Tipp: “Der Fußball hat mich gerettet”, sagt Steffi Jones.

Hör-Tipp: Ihre Fußball-Karriere hat Steffi Jones als "Tor­pfosten" begonnen, erzählt die frühere National­­spielerin- und trainerin im Spobis-Podcast. Irgendwann habe sie dann mitspielen dürfen und sei "nicht so schlecht" gewesen. Faszinierend findet sie, dass der Sport keinen Unterschied mache, "wer du bist, wie du aussiehst, wo du herkommst". Der Fußball habe Jones, die aus einem sozialen Brennpunkt in Frankfurt stammt, gerettet.
sponsors.de (47-Min-Audio)

Hör-Tipp: Radio muss Geld in die Hand nehmen und angreifen, meint Marzel Becker.

Hör-Tipp: "Es ist eine Katastrophe, dass Radio nicht Spotify erfunden hat", sagt Marzel Becker im Podcast von Lars Haider. Dass der Ex-Programmchef von Radio Hamburg den Sender nach 35 Jahren verlassen hat, lag zuletzt auch an schwindenden Budgets: "Radio müsste richtig Geld in die Hand nehmen und angreifen." Geprägt habe ihn in seiner Karriere der Satz von seinem Vorgänger Thomas Walde: "Wir sind keine Oberlehrer, sondern Oberkellner."
abendblatt.de (43-Min-Audio), turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Karriere-Reporter Lazar Backovic rät dazu, das Gehirn mal auf Autopilot zu schalten.

Hör-Tipp: Karriere-Reporter Lazar Backovic kennt das Problem des "Over­thinkings" ebenso wie seine "Handels­blatt"-Kollegin Kirsten Ludowig . Im "Rethink Work"-Podcast geben sie Tipps, wie man das exzessive Grübeln überwinden kann. Das Gehirn müsse es schaffen auch mal "auf Auto­pilot zu schalten", sagt Backovic. Dabei können Sport, Serien oder Spazieren­gehen helfen.
handelsblatt.com (36-Min-Audio)

Hör-Tipp: Wie tückisch das Online-Shopping mit Klarna sein kann.

Hör-Tipp: Auf TikTok geben junge Leute mit ihren unbezahlten Rechnungen vom Online-Zahlungsdienstleister Klarna an, beobachtet die "Welt"-Netzcheckerin Judith Henke. Der Hashtag "Klarna-Schulden" habe bereits über 29 Mio Aufrufe. Das Klarna-Modell "Kaufe jetzt, zahle später" verleite dazu, sich Dinge zu kaufen, die man eigentlich nicht braucht, erfährt Henke aus Gesprächen mit Usern. "Die Kunden merken gar nicht, dass sie Geld ausgeben", kritisiert Marketing-Professorin Selin Atalay das Konzept. Negative Emotionen, die Menschen sonst mit Bezahlvorgängen verbinden würden, bleiben aus, erklärt Atalay.
open.spotify.com (16-Min-Audio)