Köpfe der Kommunikation

Philipp Westermeyer

Status: Philipp Westermeyer ist Gründer der Medien- und Eventmarke OMR (Online Marketing Rockstars) und erfolgreicher Podcaster sowie Vermarkter von Podcasts.

Geboren am 7. April 1979 in Essen

Bio: Philipp Westermeyer arbeitet nach seinem BWL-Diplom und Medienmanagement-Master als Vorstandsassistent bei Bertelsmann. Im Anschluss agiert er als Investment-Manager bei Gruner + Jahr New Media Ventures. 2009 ist Westermeyer Mitbegründer des Marketing-Dienstleisters Adyard, den er 2011 an Ligatus verkauft. 2019 veröffentlicht das “Hamburger Abendblatt” sein eigenes Personality-Magazin namens “Philipp”.

E-Mail: philipp@omr.com

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Philipp Westermeyer bei der ersten Ausgabe des turi2 Clubraums bei Clubhouse über die Chancen digitaler Räume für die Kommunikationsbranche. (60-Min-Audio/-Video, 2/2021)

Philipp Westermeyer schreibt in der turi2 edition #13 über Tränen und Tatendrang:

Alle Köpfe im turi2-Index unter turi2.de/koepfe

Philipp Westermeyer bei turi2:

    • Hör-Tipp: Philipp Westermeyer hat in der Corona-Krise sein Geschäftsmodell geändert.

      Hör-Tipp: Philipp Westermeyer hat die Corona-Krise für ein Pivot, also ein strategisches Drehmanöver seines Geschäftsmodells vorangetrieben, wie er im Podcast “Team A” mit Astrid Maier und Antonia Götsch berichtet. Statt auf eine Online-Messe zu setzen, baut er eine Plattform für Softwarebewertungen auf. “Wenn es Corona nicht gegeben hätte, hätten wir sicherlich diese Plattform nicht mit der Vehemenz aufgebaut”, sagt Westermeyer.
      manager-magazin.de (36-Min-Audio)

    • turi2 edition #14: Philipp Westermeyer über den Clubhouse-Hype.


      Früh dabei sein, ist alles: Am 16. Januar um 22.12 Uhr fällt auf turi2.de erstmals das Wort Clubhouse. Es ist das legendäre erste Wochenende, an dem es aussieht, als würde die Live-Audio-App die Welt auf den Kopf stellen. OMR-Gründer
      Philipp Westermeyer ist dabei und kommt ins Grübeln. In seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #14 berichtet er, wie er den Hype erlebt hat und warum es ihm an diesem Wochenende nie leichter gefallen ist, Millionären einen Gefallen zu tun.

      Nie ist es mir leichter gefallen, Menschen mit Millionen auf dem Konto einen Gefallen zu tun, als im Januar 2021. Ich musste lediglich mit ihnen auf einer Clubhouse-Bühne talken – und meine Followerinnen mitbringen. Fans zu haben und deren Aufmerksamkeit auf andere Accounts leiten zu können, ist das, was zählt in der Welt der sozialen Medien, also in der Welt. Und weil ich früh dabei war, schlug Clubhouse mein Profil vielen Nutzerinnen vor. Die fanden es gut, dem OMR-Typen zu folgen. So wuchs mein Clubhouse-Profil zu einem der größten in Deutschland. Zehn Anfragen von Millionären gab es locker.

      Für mich wird Clubhouse noch in zehn Jahren mit Corona verbunden sein. Ich nutze es aktuell wenig, aber die Zeit im Januar war eine besondere. Einerseits war ich in Sorge: Vielleicht zerstört Clubhouse unser OMR-Podcast-Business. Oder die Audio-Räume machen unser Live-Event für immer obsolet. Joko Winterscheidt rief mich an und sagte: „Du musst Clubhouse nachbauen, das ist unfassbar, das ist wie OMR, bau das nach!“ Leichter gesagt als getan. Gleichzeitig war das erste Wochenende faszinierend. Wenn alles kaputt geht, dann wenigstens beim Neuen dabei sein, dachte ich.

      Das Wochenende fing damit an, dass am Freitagabend im Stundentakt die deutsche Entertainment- und Unternehmerszene auf der Plattform eintrudelte. Alle waren überrascht von der Nähe, der Einfachheit. Alles war live und authentisch. Alle haben mitgeredet: Menschen aus dem Entertainment, aus Startups, Musik, Sport. Offen wie nie, von Sofa zu Sofa. Ich meine, auch bei anderen die Angst vor einer Veränderung der Kommunikationswelt gespürt zu haben. Olli Schulz hat direkt live angekündigt, nie wieder zu kommen.

      Lesen Sie alle Geschichten der turi2 edition #14 – direkt hier im Browser als E-Paper:

      Nach den ersten Skandälchen und der Ankunft zu vieler Linked-in-Coaches und Bitcoin-Gurus war die magische Phase schnell vorbei. Clubhouse ist jetzt normale Kommunikationsinfrastruktur. Ein paar Einsichten bleiben aber. Vor allem: Nichts ist entscheidender für den Erfolg auf einer Plattform als der Zeitpunkt der Ankunft. Es gibt kein zu früh.

      Caro Daur hat mir auf Clubhouse erzählt, dass ein großer Teil ihres Instagram-Erfolgs darin liegt, dass sie früh dran war. Ich selbst bin nicht als Podcast-Talent geboren, sondern habe angefangen damit, als es noch ungewöhnlich war. Wenn das Rennen erstmal läuft und man dranbleiben möchte, hilft nur brutale Frequenz. Die ist harte Arbeit und bleibt einem auch bei früher Ankunft nicht erspart. Es ist mir ein Rätsel, warum zigfache Millionäre in so ein Rennen einsteigen wollen. Wirtschaftlich gibt es nämlich einen besseren Weg: Mach was Relevantes, kündige an, zum Mars zu fliegen – aber lass dir von keinem PR-Team erklären, dass ein mit allen Abteilungen abgestimmter Post hilft. Merke: Entweder früh und ganz – oder gar nicht.

      Podcast-Tipp: Im turi2.de/clubraum diskutiert Philipp Westermeyer mit Peter Turi über Chancen und Risiken der Corona-Krise.

    • Hör-Tipp: Cro spricht mit OMR-Podcast über Clubhouse und seine Kunst.

      Hör-Tipp: “Wenn man die Augen zumacht, ist man eigentlich in einem Raum und quatscht”, sagt Musiker Cro über seine Clubhouse-Erfahrungen im OMR-Podcast mit Philipp Westermeyer. Der Pop-Rapper nutzt die App, um Kontakte zu pflegen, denn seit Pandemie-Beginn lebt er größtenteils auf Bali. Hier produziert er nicht nur Musik, sondern verwirklicht sich auch als Maler und Skulpteur.
      podigee.io (53-Min-Audio)

    • Zitat: Hollywood-Star Ashton Kutcher lobt Saskia Eskens Internet-Kompetenz.  

      Ashton Kutcher 2020“Saskia Esken versteht, wie das Internet funktioniert.”

      US-Schauspieler Ashton Kutcher verrät im OMR Podcast mit Philipp Westermeyer, dass er sich Hilfe von der SPD-Chefin gewünscht hat. Dabei ging es um eine Initiative für ein neues EU-Gesetz gegen Kindesmissbrauch.
      omr.podigee.io (55-Min-Audio) via bild.de (Paid)

    • Hör-Tipp: DM-Chef Christoph Werner glaubt, der Einzelhandel könnte der Regierung helfen.

      Hör-Tipp: Die Regierungen und Ministerien sollten bei der Beschaffung von Gütern in der Pandemie stärker mit dem Einzelhandel kooperieren, sagt DM-Geschäftsführer Christoph Werner im OMR-Podcast mit Philipp Westermeyer. In den Ministerien fehle es “schlicht an Erfahrung und Qualifikation”, sagt Werner. Die Politik hätte etwa beim Thema Masken oder Schnelltests den Kontakt zur “in Distribution und Beschaffung leistungsfähigen Wirtschaft” suchen sollen. Werner kann sich auch vorstellen, dass seine Filialen zu Impfzentren werden: “Prinzipiell ist alles möglich. Der Gesetzgeber müsste dafür aber erst rechtliche Rahmenbedingungen schaffen.”
      omr.com (100-Min-Audio)

    • Hör-Tipp: Lea-Sophie Cramer will nicht zu stark in der Öffentlichkeit stehen.

      Hör-Tipp: “Je mehr du hast, desto weniger redest du” ist das Credo deutscher Unternehmerinnen, sagt Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer im OMR-Podcast mit Philipp Westermeyer. Daran sei auch Deutschlands Neid-Kultur Schuld. Sie selbst habe Respekt vor zu großer medialer Präsenz, die mit öffentlichen Angriffen einhergehen könne. Zuletzt habe Cramer ihre Social-Media-Aktivitäten reduziert, um sich wieder stärker dem Gründen zu widmen. Derzeit ist sie in der Findungsphase neuer Ideen und lässt sich dabei filmisch begleiten.
      omr.podigee.io (72-Min-Audio)

    • Hör-Tipp: Richard David Precht spricht im OMR-Podcast über soziale Netzwerke.

      Hör-Tipp: “In einem Rechtsstaat wie der Bundesrepublik weiß ich nicht, warum man seine Meinung im Netz anonym veröffentlichen muss.”, sagt Richard David Precht in seinem “ersten offiziellen” Podcast-Auftritt bei Philipp Westermeyer. Im OMR-Podcast gibt er zu Protokoll, er sei “tentenziell, ohne das zu Ende überlegt zu haben” für eine Klarnamen-Pflicht. Zudem stellt Precht die These auf, dass es durch Social Media nicht mehr Hass in der Welt gebe. Anonymisierung und Echokammern im Internet seien allerdings ein Problem. Seinen Erfolg erklärt er mit dem Prinzip: “Der Teufel scheißt gerne auf den selben Haufen.”
      omr.com (78-Min-Audio)

    • Hör-Tipp: Startup-Lobbyist Christian Miele zu Gast im OMR-Podcast.

      Hör-Tipp: Christian Miele erzählt im OMR-Podcast mit Philipp Westermeyer, dass er seine Aufgabe als Präsident des Bundesverbands Deutsche Startups anfangs “brutal unterschätzt” hat. Von dem durch ihn mit angestoßenen 2-Mrd-Rettungsschirm für Startups seien “schon signifikante” Teile ausgeteilt worden. Allerdings habe keine Firma aus seinem eigenen Portfolio Staatshilfen beantragt.
      omr.com (54-Min-Audio)

    • Aufstieg eines Fitness-Lauchs: So lief der turi2 Clubabend mit Philipp Westermeyer.


      Philipp, der Schlaue: OMR-Chef
      Philipp Westermeyer präsentiert sich beim Clubabend mit der turi2-Community am Mittwochabend als Unternehmer mit feiner Trendnase. Westermeyer berichtet, dass sein Team in der Pandemie ein neues Betätigungsfeld gefunden hat: Als diskreter Dienstleister unterstützt das OMR-Team das große Impfzentren in Hamburg, hat dafür personell sogar auf 500, meist freie Mitarbeiter aufgestockt. Vor Ort übernehmen seine Leute “alles, was nicht medizinisch ist”, zum Beispiel die Datenerfassung. Ein bis zwei Millionen Euro habe das gecancelte OMR-Festival ihn 2020 gekostet. “Allerspätestens im Mai 2022” soll es die Flaggschiff-Veranstaltung wieder geben – die Chancen stehen gut, dass das Durchschnittsalter der Gäste dann deutlich unter dem im Impfzentrum derzeit liegt.

      Seinen unternehmerischen Erfolg erklärt Westermeyer mit dem “Fitnessstudio-Effekt”: Angefangen habe er – wie einst im Sporti – als “dünner Typ”, als „Fitness-Lauch“, der null Klimmzüge geschafft hat. “Am Anfang hast du auch als Unternehmer keine Ahnung, weißt noch nicht mal, wie man eine Rechnung schreibt. Dieser Muskel wird aber mit jedem Tag und jedem Monat stärker.” Gepumpt hat Westermeyer offenbar auch in Sachen VIP-Akquise für seinen Podcast, darauf weist Ex-“t3n”-Digitalchefredakteur Stephan Dörner im Clubraum hin. Den Grundstein für die Promitisierung habe Talk-Gast Dieter Bohlen gelegt, sagt Westermeyer: “Als ich den Verdacht hatte, das könnte was sein, haben wir weitergemacht.”

      Der Marketing-Mann kündigt außerdem eine Nachfolge-Doku zur Middelhoff-Produktion an, outet sich als E-Mail-Sekretär seiner Mitarbeiter*innen und gibt Tipps fürs Körbe-Verteilen. Dann tritt mit einem überraschenden Gruß aus der Küche noch Podstars-Mitmischer Tim Mälzer ans Mikrofon und fragt schimpfend, was 300 Leute nach Feierabend in einer Audio-App zu suchen haben.
      turi2.tv (65-Min-Audio), turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de (Background)

    • Hör-Tipp: Oliver Berben von Constantin Film im OMR-Podcast.

      Hör-Tipp: Constantin-Vizechef Oliver Berben sieht die Produktionsfirma als “kreatives Produzentenhaus”, nicht als “ausführendes Erfüllungshaus”, sagt er Philipp Westermeyer im OMR-Podcast. Constantin will selbst Geld in Projekte stecken, um “an dem Erfolg und gerne dann auch an dem Misserfolg teilzuhaben”. Er glaubt an eine “immense Nachfrage” und “eine Form der Eventisierung”, wenn Kino-Besuche wieder möglich sind. Die geringe Akzeptanz für massentaugliche Flimstars im deutschen Raum sei für die hiesige Filmbranche ein großes Problem. Auf dem nationalen Streaming-Markt ist TV Now für ihn die erfolgversprechendste Marke.
      podigee.io (80-Min-Audio)