“BI”: RBB entfernt nachträglich “Medienmagazin”-Beitrag.

Schlesinger-Affäre: Der RBB hat einen Beitrag einer Journalistin im Medienmagazin von Jörg Wagner über Finanzchef Claus Kerkhoff gelöscht, meldet "Business Insider". Kerkhoff soll sich anwaltlich gegen den Kommentar gewehrt haben. Darin zweifelt eine Reporterin Kerkhoffs Rolle als "Mahner in der RBB-Affäre" an. Der RBB begründet die Löschung gegenüber turi2 mit einer fehlenden redaktionellen und juristischen Abnahme, es hätten keine ausreich­enden Belege für die dort aufgestellten Tatsachen vorgelegen. Man habe erst in der aktuellen Ausgabe des "Medien­magazins" durch eine Bemerkung von Moderator Wagner erfahren, "dass die Autorin des Beitrags anscheinend Informa­tionen direkt von der ehemal­igen Intendantin Patricia Schlesinger erhalten hat". Der RBB betont, es werde weder eine "unliebsame Berichter­stattung unterdrückt", noch schränke man die Berichte in eigener Sache ein.
turi2 – eigene Infos, businessinsider.de, ardaudiothek.de (betroffene Folge mit Hinweis)

Zitat: David Schraven war überrascht von der vielen Pressearbeit der Rechten.

"Mich hat das überrascht, und ehrlich gesagt finde ich es erschreckend, dass versucht wird, mithilfe von Gerichten Public Relations zu machen."

Correctiv-Chef David Schraven sagt im "FAS"-Interview, er habe nach der "Geheimtreffen"-Recherche nicht mit einem derart "breit angelegten Angriff" vom rechten Lager gerechnet: "Es kamen immer dieselben Seiten, immer dieselben Fragen, die einen anderen Spin machten." Man habe sich "professionelle Berater" holen müssen.
zeitung.faz.net (€), turi2.de (Background)

“T-Online”: Grüne mahnen Reichelt-Portal “Nius” ab.

Grüne sehen rot: Die Grünen mahnen das Portal "Nius" um Ex-"Bild"-Chef Julian Reichelt wegen Berichten zu dem Verein "PolizeiGrün" ab, berichtet "T-Online". Demnach soll "Nius" die Behauptungen unterlassen und löschen, die Partei hätte eine partei­eigene Polizei aufgebaut, die gegen politisch Andersdenkende eingesetzt werde. Sollte "Nius" keine Unterlassungs­erklärung abgeben, wolle man vor Gericht ziehen. "Falsch­infor­mationen, die die öffentliche Debatte verzerren und die Öffentlichkeit hinters Licht führen, schaden dem Diskurs", sagt eine Grünen-Sprecherin.
t-online.de

RTL-Chef Schmitter wünscht sich ARD-Inhalte bei RTL+.

ARDTL+: RTL-Chef Stephan Schmitter hätte ARD-Inhalte gerne auch auf der eigenen Plattform RTL+. Bei der Podiums­diskussion "MediaForward" in Berlin schlägt Schmitter dem ARD-Vorsitzenden Kai Gniffke vor, Videos statt bei YouTube oder TikTok lieber bei einem "nationalen Player" zu veröffentlichen und "abseits der gängigen Lizenz­modelle und der aktuellen politischen Rahmen­bedingungen", gemeinsam "Lösungen zu finden". Gniffke findet den Vorschlag "interessant", will zunächst aber die ARD Mediathek und Audiothek zusammen mit dem ZDF und dem Deutschland­radio "ganz stark machen". Im nächsten Schritt sei er aber auch für eine Erweiterung auf kommerzielle Medien­häuser "komplett offen".
digitalfernsehen.de, youtube.com (108-Min-Video, Vorschlag ab 1:33:00)

Früherer “Bunte”-Textchef Georg Thanscheidt heuert nach Ruhr-Ausflug bei Greenpeace Bayern an.

Return from Ruhr: Journalist Georg Thanscheidt, zuletzt Reporter für Kommunal­politik bei den "Ruhr Nachrichten", ist neuer Presse­sprecher des Landes­büros von Greenpeace in Bayern. Er folgt auf Anja Schuller, die die Umwelt­organisation im September 2023 verlassen hat. Für Thanscheidt ist es eine Rück­kehr nach München, wo er zuvor u.a. Textchef bei "Bunte" und Vize-Chef­redakteur der Münchner "Abendzeitung" war. Das Landesbüro Bayern ist der einzige Regional-Standort der Umweltorganisation mit Fest­angestellten in Deutschland.
per Mail, turi2.de (Background)

Bericht: Marsalek-Netzwerk hat “Spiegel”-Journalisten ausspioniert.


Wie im Film: Ex-Wire­card-Manager Jan Marsalek hat wohl den heutigen "Spiegel"-Mitar­beiter Christo Grozev ausspio­nieren lassen, berichtet der "Spiegel" im Rahmen eines großen Beitrags über Marsalek "Doppel­leben". Aus österrei­chischen Ermittlungs­akten gehe hervor, dass Marsaleks Netzwerk an "sensible Daten" Grozevs gekommen sei. Der Ex-Verfassungs­schützer Egisto Ott bestätigt sogar, Ende 2020 die Privat­adresse Grozevs besorgt zu haben und an Ex-Agent und Marsalek-"Berater" Martin Weiss gegeben zu haben. Grozev war damals Leiter des Recherche­kollektivs "Bellingcat" und arbeitet heute für den "Spiegel". Er hat auch an dem aktuellen Text mitge­schrieben, basierend auf einer Recherche von "Spiegel", ZDF, "Standard" und der russi­schen Platt­form "The Insider", der den Fall Marsalek als "Agenten­geschichte" aufrollt und dessen mutmaßliche Spionage­aktivitäten für Russland aufar­beitet. Darin steht auch, Anfang 2023 hätten Grozev westliche Geheim­dienste geraten, Wien zu verlassen, da es "konkrete Erkennt­nisse zu Anschlags­plänen russi­scher Dienste" gegeben habe.
spiegel.de (€), zdf.de, derstandard.at

Lese-Tipp: Der “Journalist” interviewt entlassene “Rundschau”-Beschäftigte.

Lese-Tipp: Der "Journalist" spricht für seinen März-Titel mit den im Dezember von der "Frankfurter Rundschau" gefeuerten Jana Ballweber, Maximilian Arnhold und Yağmur Ekim Çay. Für Ballweber ist klar, dass ihre Entlas­sungen eine Reaktion auf den dama­ligen Streik waren, "auch wenn die Führungs­etage wohl aus recht­lichen Gründen etwas anderes sagt". Ekim Çay sagt, Fälle wie ihrer seien "der Grund, warum migran­tisierte Menschen keinen Journalismus machen wollen". Das Trio sei "gerade erst an einem Punkt gewesen, wo man richtig loslegen wollte und konnte", so Arnhold.
journalist.de, turi2.de (Background)

Facebook will auch in den USA und Australien nicht mehr für News zahlen.

Rot­stift: Face­book-Mutter Meta streicht auch in den USA und Australien das Angebot Face­book News und will Zahlungen an Medien ein­stellen. Der Konzern sagt, dass Nachrichten nur einen Bruch­teil des News­feeds aus­machen. In Deutsch­land war Face­book News 2021 gestartet und im ver­gangenen Dezember ein­ge­stellt worden.
handelsblatt.com (€), theverge.com

BR beklagt Behinderung seiner Arbeit durch die AfD Bayern.

Du kommst hier nicht rein: Der BR wirft der AfD Bayern einen massiven Ein­griff in die Presse­frei­heit vor. Zuvor hatte die rechte Partei einem AfD-Experten des Senders Haus­verbot für alle ihre Ver­an­staltungen erteilt. Die Fraktions­vor­sitzende der AfD Bayern, Katrin Ebner-Steiner, wirft dem Journalisten vor, sie beleidigt zu haben. Der Be­schuldigte wider­spricht. Thomas Hinrichs, Informations­direktor des BR, nennt die "ruf­schädigenden Vor­würfe" "gegen­stands­los".
br.de

Russische Polizei nimmt “Nowaja Gaseta”-Chefredakteur Sergej Sokolow fest.


Schreibblockade: Russische Behörden haben Sergej Sokolow, Chefredakteur der kremlkritischen "Nowaja Gaseta", wegen angeblicher Verunglimpfung der Armee in Moskau festgenommen. Ein Gericht verurteilte den Journalisten zu einer Geldstrafe von 300 Euro. Grund sind Posts auf dem Telegram-Kanal der Zeitung, die angeblich "Anzeichen einer verbalen Diskreditierung der Handlungen" der Armee aufweisen würden.

Sokolow hatte die Chefredaktion 2023 vom Friedensnobelpreisträger Dmitri Muratow übernommen, den die russischen Regierung als ausländischen Agenten einstuft. Muratow war daraufhin von seinem Posten zurückgetreten. Die "Nowaja Gaseta" ist in Russland mittlerweile verboten und wird von ins Ausland geflohenen Redakteuren betrieben. (Foto: picture alliance / Russian Look | Komsomolskaya Pravda)
tagesschau.de, deutschlandfunk.deturi2.de (Background)

Hör-Tipp: Hörspiel-Krimi “24-7” klärt Mordanschlag mittels Audio-Livestreaming auf.

Hör-Tipp: Im Hörspiel-Krimi "24-7" will die fiktive Medien­mogulin Hannah Rohde auf einer exklusiven Party ihre Nach­folge bekannt­geben – und wird dabei Opfer eines Mord­anschlags. Ihr Sohn Benjamin streamt die Feier und seine Gespräche live und heimlich mit seiner Audio-App "Scoop". Mithilfe der Mitschnitte nimmt sich Investigativ-Journalistin Rike dem Fall an und streamt ihre Recherche ebenfalls live.
ardaudiothek.de (Teil 1, 56-Min-Audio), ardaudiothek.de (Teil 2, 53-Min-Audio) via sueddeutsche.de (€)

ZDF-Morgenmagazin holt Philip Wortmann und Theo Koll an Bord.

Jung und alt: Das "ZDF-Morgen­magazin" stellt Philip Wortmann als neuen Mode­rator der Früh­schiene von 5.30 bis 7.00 Uhr vor. Seine ersten Auftritte hat der 29-Jährige ab kommendem Montag. Zudem stößt Theo Koll, 65, als Politik-Experte zum Team. Der ehema­lige ZDF-Haupt­stadt­studio-Leiter soll "an einzel­nen Sende­tagen das poli­tische Geschehen einordnen".
presseportal.de

Correctiv gewinnt vor Gericht gegen zweiten Unterlassungsantrag.

Correctiv Ausrufezeichen ohne Schriftzug-150Bestätigt: Das Land­gericht Hamburg weist einen Antrag auf einst­weilige Verfü­gung des Unter­nehmers Klaus Nordmann gegen Correctiv zurück. Nordmann hatte an den Rechts­extremisten Gernot Mörig gespendet, habe diese Spende aber nicht in Zusammen­hang mit dem Potsdamer Geheim­treffen sehen wollen. Correctiv hatte Nordmann vor Veröffent­lichung der Recherche zu dem Treffen konfron­tiert und dessen Antworten laut Gericht "zutreffend wieder­gegeben". Vor zwei Tagen hatte Correctiv bereits in zwei von drei Fällen gegen einen Unter­lassungs­antrag des Privat-Dozenten Ulrich Vosgerau gewonnen.
correctiv.org, turi2.de (Background)

ProQuote: Frauenmachtanteil in Leitmedien steigt minimal auf 39,5 %.


Boulevard-Boost: Der Macht­­anteil von Frauen in deutschen Leit­medien steigt im Vergleich zu Juli 2023 minimal um 0,2 % auf 39,5 %, sagt die Zählung von Pro­Quote Medien. Das größte Plus verzeichnet die "Bild", die unter Chefre­dakteurin Marion Horn um mehr als fünf Punkte auf 36,9 % zulegt. Unverändert auf Platz 1 und 2 liegen die "taz" mit einem Frauen­macht­anteil von 65,1 % und die "Süddeutsche Zeitung" mit 44,8 %. Der "Spiegel" schließt mit 44,3 % fast auf und verdrängt den um 2,1 % sinkenden "stern", der noch 42,1 % vorweist, von Rang 3. Er liegt nun gleichauf mit der "Zeit". Schluss­licht bleibt die "FAZ" mit unverän­derten 23,9 % Frauen­macht­anteil. Vor ihr liegen die "Welt mit 26,4 % und der "Focus" mit 30 %. Dem Schluss­trio wirft ProQuote-Vorständin Edith Heitkämper vor, sie hätten offenbar "keine Ambitionen, mehr Frauen in Verant­wortung zu nehmen". ProQuote errechnet den Einfluss von Mitar­beitenden nach der Maßgabe: "Je höher die Position, desto größer die Macht­fülle."
pro-quote.de

(Foto: Christoph Soeder / dpa / Picture Alliance)

Der “Tagesspiegel” verabschiedet Joachim Huber in den Ruhestand.

Berliner Abjang: Der langjährige "Tagesspiegel"-Medienjournalist Joachim Huber, 66, geht in den Ruhestand. "Vielleicht hat er nicht die Maßanzüge wie ein Thomas Gottschalk. Aber für uns ist Joachim Huber genauso eng mit dem Fernsehen verbunden wie Gottschalk", würdigt die Chefredaktion ihn auf einem internen, gerahmten Sonderdruck des Titelblatts. Huber habe "große Ernsthaftigkeit" an den Tag gelegt und einen "Blick fürs Detail" gehabt, "immer gepaart mit einem guten Schuss Humor und Leichtigkeit". Rüdiger Schaper, Kulturpolitischer Korrespondent des "Tagesspiegel", schreibt über Huber: "Wie die Leere zu füllen ist, die er hinterlässt, weiß aktuell niemand." Hubers erster Text im "Tagesspiegel" ist 1990 erschienen, zuletzt war er Ressortleiter Medien.
turi2 - eigene Infos

LVMH-Boss Bernard Arnault übernimmt offenbar das Magazin “Paris Match”.

Zum Zweiten: Das franz­ösische Hoch­glanz-Magazin "Paris Match" bekommt mit Bernard Arnault offen­bar einen neuen Besitzer. Franz­ösischen Medien zufolge bietet der Chef des Luxus-Konzerns LVMH für das Blatt 100 Mio Euro. Arnault will das Magazin seit Jahren kaufen, 2022 waren Über­nahme-Gespräche gescheitert.
nzz.ch

Meistgeklickter Kopf gestern war Jana Pareigis.

Meistgeklickter Kopf gestern war Jana Pareigis. Die "heute"-Moderatorin war zu Gast in der ARD-Rateshow Wer weiß denn sowas?. Nach ihr im Ranking kommt Khesrau Behroz, dessen Podcast-Team auf der Spur von RAF-Terroristin Daniela Klette war. Frank Thomsen, neuer Produkt-Vorstand bei Plan International Deutschland, ist der Dritte im Bunde.
turi2.de/koepfe (meistgeklickte Köpfe vom 28.2.2024)

Neues Trio um Filiz Ucar, Marc Hillen und Bastian Wiedenhaupt führt Redaktion von Sat.1 NRW.

Trio statt solo: Bei Sat.1 NRW über­nehmen Filiz Ucar, Marc Hillen und Bastian Wiedenhaupt die Redaktions­leitung. Sie folgen auf Daniel Peters, der "im besten gegen­seitigen Einver­nehmen" geht. Die Produktions­firma Westcom will "mit einer jungen Team­lösung an der Spitze flexibler" werden, so Geschäfts­führer Peter Pohl.
per Mail

Basta: Unbekannte demonstrieren mit Strohballen bei Zeitung “Der Prignitzer”.

Balla-Ballen: Vor dem Büro­gebäuse der Tages­zeitung "Der Prignitzer" sind im Zuge von Montags­demos zwei Stroh­ballen abgeladen worden. Versehen waren sie mit Sprüchen wie "Presse­freiheit heißt nicht Fakten erfinden". Redaktions­leiter Hanno Taufenbach nimmt die Vorwürfe in eine Kommentar auseinander und offenbart sie als stroh­doof.
svz.de (Kommentar), svz.de (Background)

Willkommen im Club: Malte Peters.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Malte Peters ist Co-Chef des Digital­­­geschäfts der Zeit­schriften­­­sparte von Funke. Im Gast­beitrag der turi2 edition #22 beschreibt er, wie Funke mit seinen TV-Programm-Apps zur Konkurrenz aufge­schlossen hat. Peters ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­­macherinnen in Deutschland.
turi2.de/koepfe (Profil Peters), turi2.de (Gast­beitrag)

Podcast-Team von Khesrau Behroz war auf der Spur von RAF-Terroristin Daniela Klette.


Podcast-Polizei: Ein Podcast-Team von Khesrau Behroz hatte eine heiße Spur zur am Montag fest­genommenen RAF-Terro­ristin Daniela Klette. Durch einfaches Einspeisen der Fahndungs­bilder in eine Gesichts­erkennungs­software habe man sie in Fotos eines Berliner Capoeira-Clubs gefunden, bei dem sie bis vor einigen Jahren fast ein Jahr­zehnt lang aktiv war. Dort hatte man die im Podcast Legion: Most Wanted verarbei­tete Recherche abge­brochen. Man sei davon ausge­gangen, dass Klette weiter in Berlin lebt, habe "diese Mutmaßung aber nicht in den Podcast tragen" wollen, so Behroz zu Radio Eins. Das Team hätte gern weiter­recherchiert, doch der Podcast habe zeitnah vor Weihnachten erscheinen sollen, sagt er dem "Tagesspiegel". Behroz meint, es gebe "noch viel zu erzählen", auch über die "gesell­schaft­lichen wie auch straf­rechtlich rele­vanten Implika­tionen" dessen, dass sein Team Klette mit einer "recht simplen Suche" habe finden können.
tagesspiegel.de (€), radioeins.de (5-Min-Audio)

(Foto: Lisa Kempke)

Hör-Tipp: Anna Dushime erzählt vom Überleben des Genozids in Ruanda und ihrer Arbeit als Journalistin.

Hör-Tipp: Bei "Buzz­feed" hat Anna Dushime zunächst "softe, popkulturelle Themen" bearbeitet, 2015 aber durch­gesetzt, dass sie mehr über Geflüchtete schreiben darf, sagt sie im Podcast mit Juan Moreno. Sie erzählt, wie das Überleben des Genozids in Ruanda ihr Leben geprägt hat und wie Roberto Blanco sie in ihrer Talkshow unter den Tisch getrunken hat.
spiegel.de (38-Min-Audio)

Deutscher Presserat knackt 2023 Rügen-Rekord.

Rügen-Regen: Der Deutsche Presse­rat hat 2023 mit 73 ausge­sprochenen Rügen einen neuen Rekord aufge­stellt. Im Vorjahr hatte das Kontroll­gremium nur 47 Rügen verteilt, 2021 waren es 60 und 2020 schon 53 gewesen. Je 22 mal hat der Rat 2023 wegen Verfeh­lungen bei Sorgfalts­pflicht und Persön­lichkeits­schutz gerügt. Die Zahl der Beschwerden ist im Vergleich zu 2022 leicht von 1.733 auf 1.850 gestiegen.
presserat.de, mediendienst.kna.de (€)

Tinka Dippel wird Chefredakteurin des Reisemagazins “Merian”.

Neue Zeiten: Der Jahres­zeiten Verlag befördert Tinka Dippel zur Chef­redakteurin des Reise­magazins "Merian". Die bisherige Stell­vertreterin ist seit zwölf Jahren in der Redaktion. Nach dem Relaunch des Titels im vergan­genen Jahr hatte zunächst Verleger Sebastian Ganske den Chefre­dakteurs-Posten bekleidet.
kress.de, turi2.de (Background)

Sparvorschläge: ARD und ZDF sollen Immobilien verkaufen.

Kein Eigen­heim: In Berlin machen neue Spar­vor­schläge für ARD und ZDF die Runde, berichtet The Pioneer und zitiert FDP-Medien­politiker Thomas Hacker. Demnach könnten die Sender ihre Liegen­schaften "im Bedarfs­fall" ver­kaufen. So könnten bis zu 84 Mio Euro pro Jahr gespart werden, auch weil die Sender nicht alle ihre Flächen nutzen. Die Nutzungs­quote liege im Schnitt bei 52 %.
thepioneer.de (€)

Hör-Tipp: Social-Media-Leiterin Angela Gruber über das Ende des “Spiegel”-Kommentarbereichs.

Hör-Tipp: Im "Subscribe Now"-Podcast mit Lennart Schneider sagt Angela Gruber, Ressort­leiterin Social Media und Leser­dialog beim "Spiegel", wie die Ein­stellung des Kommentar­bereichs bei den Leser­innen ankam. “Wir hatten uns auf Protest­stürme von Nutzern der alten Community ein­gestellt", so Gruber, "aber es gab weniger Kritik als erwartet und viel Zu­spruch." Auf der neuen Paid-Platt­form Spiegel Debatte zählt Gruber derzeit rund 190.000 registrierte Mit­glieder.
open.spotify.com (74-Min-Audio), turi2.de (Background)

Studie: Mehrheit der Kinder und Jugendlichen begegnet auf TikTok Inhalten, die “Unwohlsein” auslösen.

Bloß nicht nachmachen: Mehr als 60 % der Kids von 10 bis 16 begegnen auf TikTok Inhalten, "die bei ihnen Unwohl­sein verur­sachen", sagt eine Befragung mit 755 Teil­nehmenden der LMU München im Auftrag der Landes­anstalt für Medien NRW. Untersucht wurden auch rund 2.500 TikTok-Videos, um so­genannte Challenges zu ergründen. Gemeint sind Videos, in denen bestimmte Tätig­keiten aus­geführt werden und die meist zum Nach­machen auf­rufen. Laut Report sind knapp ein Drittel der unter­suchten Challenge-Videos "poten­ziell schädlich", 1 % sogar "poten­ziell töd­lich".
medienanstalt-nrw.de via rp-online.de

Studie ARD- und ZDF-Spitzen verdienen im Vergleich mit öffentlichen Unternehmen gut.

Halten mit: Intendantinnen und Direktoren bei ARD und ZDF bringen im Schnitt 250.000 Euro mit nach Hause, ermittelt eine Studie der Zeppelin Universität mit Daten von 2022. Im Vergleich mit öffent­lichen Unter­nehmen des Bundes und der Länder zahlen nur die Bereiche Wohnungs­wesen, Verkehr und Banken mehr, acht Branchen liegen unter den Sendern.
welt.de, medien.epd.de (€)

Correctiv meldet Erfolg im Rechtsstreit um AfD-Geheimtreffen-Recherche.

Correctiv Ausrufezeichen ohne Schriftzug-150Korrekt: Das Medien­haus Correctiv meldet einen "wichtigen Erfolg" vor dem Land­gericht Hamburg gegen Privat-Dozent Ulrich Vosgerau, der am AfD-Geheim­treffen in Potsdam teilge­nommen hat. Er hatte einen Antrag auf Erlass einer einst­weiligen Verfü­gung zur entsprechenden Correctiv-Recherche gestellt. Die Pressekammer des Landgerichts weist zwei seiner drei monierten Punkte zurück, Correctiv muss lediglich einen Satz zu Vosgeraus Aussagen über Erfolgs­chancen möglicher Wahlprüfungsbeschwerden ändern. Der Kern der Recherche bleibe unberührt, so Correctiv.
correctiv.org, zeit.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Julia Niharika-Sen über Unabhängigkeit und Nervosität.

Hör-Tipp: "So spießig das klingen mag: Ich stehe total für das öffentlich-rechtliche System", sagt NDR-Journa­listin Julia Niharika-Sen bei "Entscheider treffen Haider". Ihre journa­listische Arbeit könne dort, anders als in der Privat­wirtschaft, "von niemandem und nichts" beeinflusst werden. Vor dem Sprechen der 20-Uhr-"Tagesschau" sei sie deutlich nervöser als bei Moderations­jobs, wo sie ihre Texte selbst schreiben könne.
abendblatt.de (49-Min-Audio)

Kooperationsprojekt European Newsroom meldet Zuwachs.

KoEuropation: Das Koope­rations­projekt European Newsroom um die dpa holt sieben weitere Nach­richten­agen­turen an Bord. Neu unter den insge­samt 23 Teil­nehmenden sind nun je eine Agentur aus Griechen­land, Nieder­lande, Tschechien, Polen, Portugal, Dänemark und Schweden. Gemeinsam will man nun auch Video-Beträge und News­letter machen.
presseportal.de

Henrik Pabst holt Trio in sein Führungsteam.

PlusDrei: Bei ProSiebenSat.1 werden Elisabeth Sofeso (Foto), Franziska von Malsen und Burkhardt Weiss Teil des Führungs­teams von Enter­tain­ment-Geschäfts­führer Henrik Pabst. Sofeso und van Malsen verant­worten als Leite­rinnen "Show & Reality" alle Unter­haltungs­programme, Weiss wird neuer Entwicklungs­chef, nachdem Vorgänger Hannes Hiller zum ProSieben-Sender­chef aufge­stiegen ist.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Basta: Nadja Benaissa wird für RTL zur Maria.

Engel­alarm: RTL veröffent­licht weiter scheibchen­weise Details zur Neuauflage von "Die Passion" und stellt Nadja Benaissa als Teil des Casts vor. Die "No Angels"-Sängerin wird die Rolle der Maria über­nehmen. Mal gucken, wann die Nicht-Engel nach der Dschungel-Königs­würde für Lucy Diakovska und der Mutter­schaft des Gottes­sohns auch die restli­chen RTL-Heilig­tümer kapern.
rtl.de

Der DJV fordert Medien dazu auf, anders über die AfD zu berichten.

Spitzt die Feder: Der DJV fordert eine Neuaus­richtung der Bericht­erstattung über die AfD. Grund ist eine Meldung der "Süddeutschen Zeitung", laut der der Verfassungs­schutz erwägt, die Partei als "gesichert extremis­tische Bestrebung" zu labeln. In diesem Fall könne man "die AfD nicht mehr als eine Partei von mehreren beschreiben“, so DJV-Chef Mika Beuster, sondern müsse ihren Extre­mismus kontinu­ierlich erwähnen.
djv.de

Intendant der Volksbühne Berlin: René Pollesch, 61, ist tot.

René Pollesch, 61, ist tot. Das teilt die Volksbühne Berlin am Montag­abend mit. Pollesch – Autor, Dramatiker und seit 2021 Intendant des Theaters – sei am Morgen "plötzlich und un­erwartet" gestorben. Pollesch zählte zu den bedeutenden Persönlich­keiten der Theater­welt im deutsch­sprachigen Raum. Er schrieb und ver­wirklichte zahl­reiche Stücke, daneben erhielt er für seine Arbeit mehrere Aus­zeichnungen, darunter den Else-Lasker-Schüler-Dramatiker­preis.
berliner-zeitung.de

#MeToo: “Süddeutsche Zeitung” verliert auch in zweiter Instanz gegen Anwalt von Till Lindemann.

Sorry, Süddeutsche: Die "Süd­deutsche Zeitung" muss die Aussage von Medien­anwalt Simon Bergmann dulden, das Blatt habe im Fall Till Lindemann (Foto) nicht ergebnis­offen recherchiert, urteilt das Hanseatische Ober­landes­gericht in zweiter Instanz. Ende Januar hatte so auch das Land­gericht Hamburg entschieden. Bergmann, der Ramm­stein-Sänger Linde­mann ver­tritt, hatte bei "LTO" gesagt, "SZ" und NDR gingen mit "Belastungs­eifer" an das Thema und suchten mit Social-Media-Posts nach potenziellen Opfern des Sängers. Beide Gerichte sehen darin eine zulässige Meinungs­äußerung.
zeitung.faz.net (€), turi2.de (Background)

Maximilian Klopsch wechselt von P7S1 als B2B-Chef zu Gabor Steingart.

Schippertour statt Werbeinsel: Maximilian Klopsch, bisher Geschäfts­führer bei Seven.One Media, heuert bei Media Pioneer von Gabor Steingart an. Wie turi2 erfuhr, startet Klopsch "in Kürze" als Managing Director des "rund­erneuerten B2B-Bereichs". In seiner neuen Rolle soll Klopsch u.a. das Pioneer-Schiff an Geschäfts­kunden ver­markten, die dort etwa Events verans­talten. Klopsch folgt auf Michael Iseghohi, der als Mitglied der Geschäfts­leitung aus­scheidet. Iseghohi macht sich selbst­ständig, wird aber weiter mit Pioneer zusammen­arbeiten. Das zweite Schiff, die "Pioneer Two", soll im Sommer fertig sein.
turi2 – eigene Infos

(Foto: PR)

“Falter”-Chefredakteur Florian Klenk verklagt Extrem­sportler Felix Baumgartner.

Verklenkt: Der Chefredakteur des österreichischen Magazins "Falter", Florian Klenk, reicht Klage gegen den Extrem­sportler Felix Baumgartner ein. Dieser muss eine Mitteilung über die Einleitung eines Medien­verfahrens gegen ihn auf seiner Facebook-Seite veröffentlichen, entscheidet das Straf­landes­gericht Wien. Klenk wirft Baumgartner üble Nach­rede und Beleidigung vor. Er hatte bei Facebook, an Klenk gerichtet, geschrieben: "Da musst du schon ein fester Trottel sein, wenn du fünf Mal (!) geimpft bist, immer wieder Corona kriegst und dann noch die Impfung verteidigst."
derstandard.at, facebook.com

Willkommen im Club: Pia Kabitzsch.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Pia Kabitzsch ist Psychologin, Autorin und Podcasterin. Im Gast­beitrag für die turi2 edition #22 erklärt sie, wie Online-Apps unser Beziehungs­verhalten verändern. Kabitzsch ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­­macherinnen in Deutschland.
turi2.de/koepfe (Profil Kabitzsch), turi2.de (Gastbeitrag)

“Allgäuer Zeitung” erweitert Redaktionsleitung.

Allgäuer Zeitung befördert Aimée Jajes, 38, und Helmut Kustermann, 55, in die Redaktions­leitung. Als Vize-Redaktions­leiterin verantwortet Jajes, bisher Leiterin der Lokal­redaktion Kempten, künftig u.a. das redaktionelle Qualitäts­management und die Volo-Aus­bildung. Kustermann, bisher Leiter der "Allgäu-Rundschau", soll sich um Investigativ- und Live-Journalismus kümmern.
allgaeuer-zeitung.de

Susanne Stipp wird Chefredakteurin von Sat.1, Ulrike Krey von Kabel Eins.

Stipp-Visite: Die bisherige Kabel-Eins-Chef­­redakteurin Susanne Stipp (links), 44, wird ab Mai neue Chef­redakteurin von Sat.1. Sie übernimmt den Job von Juliane Eßling, die ProSiebenSat.1 "auf eigenen Wunsch" verlässt. Stipp verantwortet damit alle journalistischen Programme des Senders, u.a. das "Frühstücks­fernsehen". Sie arbeitet mit Unterbrechung seit 2012 für ProSiebenSat.1, davor war sie u.a. Redakteurin und CvD bei Süddeutsche TV. Ihre Stelle bei Kabel Eins bekommt im Juli Ulrike Krey (rechts), die für den Job vorzeitig aus dem Sabbatical zurück­kehrt. Krey war vor zwei Jahren schon einmal Eltern­zeit­­vertretung von Stipp bei Kabel Eins, zuletzt war sie Redaktions­­leiterin von "Galileo".
presseportal.de, dwdl.de, turi2.de (Background)

(Foto: Martin Saumweber und Benedikt Müller / ProSiebenSat.1)

Zitat: Warum Radio-Legende John Ment anders auf die Welt blickt als Thomas Gottschalk.

"Mit diesem Mimimi hat er sich selbst etwas die Größe genommen, weil er damit ja zu­ge­geben hat, dass er sich dem Wandel der Zeit nicht anpassen kann oder will. Aber immer­hin steht er dazu."

John Ment, 60, seit 35 Jahren Morgen-Moderator bei Radio Hamburg, kommentiert bei "Horizont" den "Wetten, dass..?"-Abgang von Thomas Gottschalk. Ment selbst betrachtet Veränderungen wie die "TikTokisierung des Radios" als "Gelegen­heit".
horizont.net (€), turi2.de (64-Min-Podcast mit John Ment von Oktober 2022)

Meistgeklickter Kopf gestern war Charlotte Maihoff.

Meistgeklickter Kopf gestern war Charlotte Maihoff. Nach der "RTL Aktuell"-Moderatorin folgt im Ranking die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, die KI-Untergangsszenarien im turi2-Interview als "PR-Manöver" bezeichnet. Den nächsten Rang belegt Journalistin Georgine Kellermann.
turi2.de/koepfe (meistgeklickte Köpfe am 25.2.2024)

DW-Intendant Peter Limbourg will Inhalte besser vor Manipulationen schützen.

Deutsche Welle: "Unsere Beiträge brauchen entweder ein Wasserzeichen oder eine Verschlü­sselung", spricht sich DW-Intendant Peter Limbourg im "FAZ"-Interview für einen besseren Schutz vor Video-Manipu­lationen aus. Es werde "mit zunehm­endem Einsatz von KI immer einfacher, unsere Angebote zu fälschen", sagt er mit Blick auf gefakte DW-Clips, mutmaßlich durch Russland. Die dortige Zensur zu umgehen, werde immer schwerer. Die Politik solle internationale Medien bei der Umgehung von Netz-Blockaden unter­stützen, man müsse in Forschung und Technologie investieren: "Wenn wir jetzt nicht damit anfangen, ist es bald zu spät", mahnt Limbourg.
zeitung.faz.net (€)

Lese-Tipp: Für Thomas Knüwer trägt Journalismus hinter der Paywall zur Spaltung der Gesellschaft bei.

Lese-Tipp: Journalismus hinter der Paywall "hilft Faschisten und Anti­demokraten" und trägt "zur Spaltung der Gesellschaft" bei, schreibt Thomas Knüwer in seinem Blog. Da Schwurbler­medien und Fake-News gratis zugänglich sind, sollten auch Medien­schaffende "mit Händen und Füßen dafür kämpfen, Paywalls zur letzten Alternative der Finanzierung zu machen". Wer überzeugt sei, dass unsere Gesellschaft mehr Informationen braucht, statt weniger, müsse alles tun, damit Informationen nicht nur für diejenigen zugänglich sind, die sie sich leisten können.
indiskretionehrensache.de

Der “Spiegel” hinterfragt die Motive von Plagiatsjäger Stefan Weber.


Plagiatsjäger-Check: Der "Spiegel" wirft dem Plagiats­jäger Stefan Weber vor, es gehe ihm offenbar "nicht nur um eine saubere Wissen­schaft, sondern auch um persönliche Revanche". Demnach sei Weber der Ansicht, Hans Heinz Fabris, der Doktor­vater von "Süd­deutsche"-Vize Alexandra Föderl-Schmid, habe einst seinen akade­mischen Aufstieg verhindert. Fabris sagt, er habe mit Weber nicht zusammen­­arbeiten wollen: "Darauf hat er mich mit wüsten Beschimpfungen und Drohungen überschüttet." Seit Jahren würde Weber eine Hochschule suchen, die ihm eine Professur für "gute wissen­schaftliche Praxis" einrichtet, schreibt der "Spiegel". Seit 2017 habe er aber mehrere Absagen bekommen. "Wenn Weber unter den Bewerbern ist, dann ist die Kommission in Panik", sagt etwa Katharina Kleinen-von Königslöw, Professorin für Kommunikations­­­wissen­­schaft in Hamburg: "Weil man Angst hat, er könne gegen andere Kandidaten vorgehen, insbesondere gegen Frauen."

Interviews mit der "Zeit" und dem "stern" hat Weber dem Bericht zufolge zurückgezogen. Einem Besuch vom "Spiegel" stimmt er zunächst zu, sagt dann aber ab. Auf 47 schriftliche Fragen des Nachrichten­magazins habe Weber mit 25 Gegen­fragen reagiert, die sich vor allem auf den Lebenslauf des Redakteurs bezögen: "Ich denke, dass ich mit meinen 25 Fragen an Sie bewiesen habe, dass Sie ein Volltrottel sind", soll Weber via WhatsApp geschrieben haben.
spiegel.de (€)

Foto: Picture Alliance / dpa Themendienst, Andrea Warnecke

Nicht vergessen – Wie ARD und ZDF den Krieg in der Ukraine dokumentieren.


Bilder des Schreckens: Zum zweiten Jahrestag des Angriffskriegs in der Ukraine zeigen mehrere Dokus bei ARD und ZDF die Auswirkungen der Kämpfe in dem Land. René Martens wirft bei epd Medien einen kritischen Blick auf einige der Filme. Der Oscar-nominierte Film “20 Tage in Mariupol” zeigt nicht nur Bilder der damals einzigen professionellen Berichterstatter in der Stadt, sondern brilliere mit “kalten Sounds der Verstörung”. Bildlich überzeugt “10 Jahre Krieg – Wie die Ukraine für ihre Freiheit kämpft” von ARD-Studioleiter Vassili Golod Martens hingegen nicht. turi2 veröffentlicht seinen Beitrag in der Reihe Das Beste von epd Medien bei turi2.
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“Schrot&Korn”: Gründerin und Geschäftsführerin Sabine Kauffmann geht.

Erntedank: Beim Bio Verlag geht die Gründerin und Geschäfts­führerin Sabine Kauffmann im März in den Ruhe­stand. Das kleine Medien­unternehmen aus Aschaffenburg gibt u.a. das Öko-Kundenheft "Schrot&Korn" heraus, das im Bio­handel ausliegt. Für Kauff­mann über­nimmt ihr bisheriger Co-Chef Stefan Reining. Kauffmann bleibt Vor­ständin der Bio Verlag Stiftung.
biohandel.de