Video-Tipp: Aleksander Ruzicka im Erfolgs-Fragebogen.


Video-Tipp: Aleksander Ruzicka hat schon von seine Mutter gelernt: "Wenn Du Dich auf eine Bühne stellst, wundere Dich nicht, wenn Tomaten geflogen kommen." Als Kind wollte er eigentlich Designer werden. Dass er später als "Media-Sonnenkönig" die ganz großen Räder in der Werbewelt drehen und darüber im Knast landen würde, war damals noch nicht abzusehen. Ruzicka hadert auch heute noch mit dem deutschen Rechtssystem und hat gelernt, dass "andere Länder auch schöne Töchter" haben.
turi2.tv (1-Min-Video auf YouTube)

Aktuell bei turi2.tv: Aleksander Ruzicka über seine Zeit im Knast.

Springer schließt sich der Bertelsmann-Allianz gegen Google und Co an.

Matthias Dang, Stephanie Caspar und Stephan Schäfer führen RTL, Springer und Gruner + Jahr enger zusammen - vorerst vor allem in der Digitalvermarktung. (Foto: horizont.net)

Ganz große Koalition gegen GAFA: Media Impact, gemeinsamer Vermarkter von Springer und Funke, tritt der Ad Alliance von RTL, Gruner + Jahr und Spiegel Media bei. In den Abwehrkampf gegen die dominierenden Digitalplattformen aus den USA reihen sich somit auch Springers "Bild" und "Welt" ein. Konkret: Die Ad Alliance vermarktet ab September 38 neue Digital-Marken wie bild.de, welt.de, businessinsider.de und hoerzu.de. Im Angebot der Ad Alliance sind somit 7 TV-Sender, 91 Print- und 110 Digitalmarken, sowie das Angebot der neuen Audio Alliance.

Der Beitritt ist wohl nur ein Anfang: Print sei noch ausgeschlossen, Media Impact verkauft weiter auch selbst, heißt es. Aber: Der Einstieg in die ganze große, nationale Koalition gegen Google, Facebook und Amazon ist geschafft - und der nächste Schritt wird kommen. Verlagsübergreifende, crossmediale Kampagnen in TV, Radio, Print und Online aus einer Hand werden einfacher. Nach eigenen Angaben erreicht die Ad Alliance künftig 99 % der Bevölkerung in Deutschland.
horizont.net (nach Registrierung frei), dwdl.de

Mitarbeit: Peter Turi

turi2 edition #8: Aleksander Ruzicka über Knast und Kohle


Hoch geflogen, tief gefallen: Höher gestiegen und tiefer gefallen als Aleksander Ruzicka ist in der Mediabranche niemand. Der "Sonnenkönig" scheffelte Millionen, feierte die rauschendsten Parties – und saß achteinhalb Jahre im Knast. Peter Turi spricht mit ihm für die turi2 edition #8 über seine Gefängnis-Erfahrungen, das System Mediaagentur und sein Schuld-Verständnis. Weiterlesen…

Hör-Tipp: TV-Zuschauer suchen nach Orientierung und Berieselung, sagt Kai Blasberg.

Hör-Tipp: Kai Blasberg (Foto), Senderchef von Tele 5 und "Klassensprecher des Privatfernsehens", spricht mit Mr. Media Thomas Koch über die Zukunft des Werbefernsehens. Auch in zehn Jahren werde es neben Streaming lineare Sendeplätze geben, sind sich die "Zwei Herren mit Hund", dem Podcast von Tele 5 und "Werben & Verkaufen", einig. Menschen suchten nach Orientierung und Berieselung, wovon kleinere Sender mit markanten Profilen profitierten.
presseportal.de, soundcloud.com (47-Min-Audio)

Hör-Tipp: Constantin Buer und Vincent Kittmann sprechen über Podcasts.

Hör-Tipp: Die Vermarkter Constantin Buer und Vincent Kittmann starten eine Podcast-Kolumne über Podcasts – in Kooperation mit "Horizont". In der kompakten ersten Folge blicken die Chefs von Podstars by OMR auf den Reichweiten-Standard IAB, den Audio-Bezahldienst Luminary und Spotifys Podcast-Pläne.
horizont.net (8-Min-Audio), open.spotify.com, podcasts.apple.com

Ströer holt Zalando-Manager Christian Baier als Finanzvorstand.

Ströer holt Christian Baier, 39, von Zalando und macht ihn zum Finanzvorstand. Baier arbeitete acht Jahre für McKinsey und war zuletzt sieben Jahre Chef der Zalando-Eigenmarke zLabels. Er soll Ströer bei der Digitalisierung des Kerngeschäfts helfen und Erfahrung aus "dynamischen Wachstums-Umfeldern" einbringen. Baier folgt auf Bernd Metzner, der zum Pharmazulieferer Gerresheimer weiterzieht.
stroeer.com, turi2.de (Metzner)

Mediaagentur Crossmedia verlässt Verband OMG im Streit.

Wütende Werber: Crossmedia verlässt den Mediaagenturen-Verband OMG im Streit und schließt sich als erste Mediaagentur dem GWA an. Crossmedia-Chef Markus Biermann nennt ein Interview mit OMG-Chef Klaus-Peter Schulz als Auslöser. Die Art und Weise, wie er über die freie Presse gesprochen habe, sei "schwierig". Schulz hatte in "Horizont" Forderungen von Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel zurückgewiesen, Unternehmen müssten ihre Budgets wieder stärker an Qualitätsmedien verteilen. Biermann will im GWA einen Austausch über Disziplingrenzen der Kommunikation hinweg suchen. In der OMG gehe es nur darum, ein "ausgedientes Geschäftsmodell irgendwie mit einem neuen Geschäftsmodell zu verknüpfen".
horizont.net (frei nach Login)

Atlas Verlag besetzt die Vermarktung von "Golf Journal" und "Unterwasser" neu.

Atlas Verlag holt Claudia Welzel (Foto), 33, und Carina Rey, 50, für die Vermarktung von "Unterwasser" bzw. "Golf Journal" an Bord. Rey kommt vom deutschen Gault & Millau, zuvor hat sie als Vize-Verlagsleiterin Kommunikation und Kooperationen beim deutschen "Playboy" verantwortet. Welzel kommt aus der Tourismus- und Tauchbranche als Anzeigenleiterin zu "Unterwasser".
wuv.de

Snapchat bringt deutschen Werbern Augmented Reality bei.

Snapchat kooperiert mit sieben deutschen Agenturen, damit diese vermehrt Augmented-Reality-Werbung gestalten. An Schulungen und Zertifizierungen nehmen u.a. Werber von Jung von Matt und TLGG teil. Sie sollen über Snapchat Kontakt zu AR-Designern bekommen. Werbekunde Adidas hat zur Fußball-WM 2018 eine entsprechende Kampagne getestet und Snapchat-Nutzer in die virtuelle Umkleidekabine der Nationalmannschaft geschickt.
horizont.net

Facebook verrät, warum es bestimmte Beiträge anzeigt.

Transparenz trendet: Facebook will Nutzern ab heute ausführlicher erklären, weshalb sie einen Beitrag oder eine Werbeanzeige sehen. Hierzu enthält die App künftig Infos, auf welcher Grundlage der Facebook-Algorithmus einen Beitrag in den News Feed gespült hat – etwa weil ein Nutzer häufiger auf Fotos als auf Links klickt. Bei Anzeigen wird künftig angezeigt, welche Daten der Werbungtreibende mit Facebook teilt und ob die Anzeige über eine Agentur geschaltet wurde. Facebook reagiert mit den Änderungen vor allem auf Druck aus der Politik.
de.newsroom.fb.com, handelsblatt.com

Geschäftsführer Christian Gruber verlässt Sport1 Media.

Sport1 Media trennt sich von Geschäftsführer Christian Gruber, der gerade einmal sieben Monate im Amt war, schreibt DWDL. Er verlasse das Unternehmen Ende Juni um sich "neuen beruflichen Herausforderungen stellen", gibt aber bereits jetzt das operative Geschäft an Matthias Reichert und Stefan Obstmayer ab - die jedoch nur Geschäftsleiter und nicht Geschäftsführer werden. Matthias Kirschenhofer und Stephan Katzmann bleiben Geschäftsführer. Christian Gruber kam im Januar 2018 als Sales-Direktor zu Sport1 Media und wurde im August nach dem Abgang von Patrick Fischer zusätzlich zum kommissarischen Vorsitzenden der Geschäftsführung.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Sport1 quartiert sich zur WM bei O2 ein.

Facebook beschränkt Wahlwerbung und öffnet Archiv.

Facebook archiviert ab sofort alle politischen Anzeigen in Europa in einer öffentlichen Werbebibliothek. Parteien und Politiker, die zur Europawahl werben wollen, müssen sich registrieren. Es soll zudem nicht mehr möglich sein, politische Kampagnen von einem anderen Land aus zu starten – etwa von Italien aus in Deutschland zur Wahl einer bestimmten Partei aufrufen.
facebook.com, sueddeutsche.de, handelsblatt.com (Paid)

ARD-Chef Ulrich Wilhelm will sich nicht von Printmedien abgrenzen.


Friedensbotschaft: Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm sieht keinen Anlass für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sich gegenüber Zeitungen abzugrenzen. Er teile die Auffassung der ARD-Werbechefs Elke Schneiderbanger und Uwe Esser aus ihrem jüngsten "Horizont"-Interview nicht, teilt die ARD-Pressestelle auf Nachfrage mit. Zuvor hatte DJV-Vorsitzende Frank Überall deren Aussagen als "bodenlose Frechheit" und "verheerend für die Glaubwürdigkeit der Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen" bezeichnet und Ulrich Wilhelm aufgefordert, Stellung zu beziehen. Schneiderbanger und Esser hatten heftige Zweifel an der Qualität von Printmedien geäußert und betont, die ARD stehe für Brand Safety.

Mit Blick auf den Relotius-Skandal sagte Schneiderbanger unter anderem: "Wie muss es denn in den Redaktionen zugehen, wenn Journalisten glauben, auf diese Art gewünschte Geschichten kreieren zu müssen?" Die ARD-Pressestelle teilt mit, nur gemeinsam könnten beide Seiten "die vielfältigen Themen des öffentlichen Lebens begleiten und durchdringen und sich den Herausforderungen in einer sich rasant verändernden Medienwelt stellen".
per Mail, djv.de, turi2.de (Background)

Aus dem turi2.tv-Archiv (11/2018): ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm will nicht nur in der Nische senden.

Verlag mahnt Influencer Riccardo Simonetti wegen Jahre alter Posts ab.

Influencer-Marketing: Der Magazin Verlag Hamburg mahnt den Influencer Riccardo Simonetti wegen Jahre alter Posts ab. Simonetti soll Fotos nicht mit "Werbung" gekennzeichnet haben, obwohl sie auf Marken verlinken. Bisherige Abmahnungen gegen Influencer bezogen sich auf aktuelle Veröffentlichungen. Hinter der Abmahn-Welle steht der Verein VSW, der u.a. Verlage vertritt, die Werbeeinnahmen an Influencer verlieren. Der Magazin Verlag Hamburg gibt Gratis-Zeitschriften wie das "Alstertal-Magazin" heraus.
"FAZ", S. 9 (Paid), turi2.de (Background)

ARD-Werber attackieren die Print-Medien.


Reklame-Rowdys: Die Chefs der ARD-Werbung haben Oberwasser – und zielen per "Horizont"-Interview auf die schon angeschossene Print-Branche. AS&S-Chefin Elke Schneiderbanger sieht Werbung in TV und Radio als Krisen-Gewinner: Wer früher großflächig Papier-Präsenz zeigte, wechsele jetzt ins Umfeld von "Tagesschau" und "Sportschau". ARD-Werbung sei "die personifizierte Brand Safety". Schneiderbanger vermutet große Not bei Zeitungen und Zeitschriften mit Blick auf den Relotius-Skandal: "Wie muss es denn in den Redaktionen zugehen, wenn Journalisten glauben, auf diese Art gewünschte Geschichten kreieren zu müssen?"

Ihr TV-Chef Uwe Esser sekundiert, ohne konkrete Beispiele zu nennen, die heutige Qualität im Printbereich sei "selbst bei den sogenannten Entscheidermedien zu diskutieren". Uwe Esser widerspricht "Zeit"-Geschäftsführer Rainer Esser, der beobachtet haben will, dass sich Marken aus dem TV zurückziehen, um ihre Werbebudgets in Print zu stecken. "Rainer Esser spricht vielleicht für 'Die Zeit', aber nicht für die Gattung", meint Esser über Esser. (Fotos: AS&S, Montage: turi2)
"Horizont" 13/2019, S. 14 (Paid)

Aus dem Archiv der turi2 edition: Elke Schneiderbanger im Porträt.

Aus dem Archiv von turi2.tv (Dezember 2018): Wie "Zeit"-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt – hier mit Themenliste des Gesprächs zum Anklicken.

Publikumszeitschriften verloren in Januar und Februar laut Nielsen 5,2% ihres Werbeumsatzes.

Werbe-Umsätze: Laut Nielsen haben die Publikumszeitschriften in Deutschland in den ersten beiden Monaten 2019 rund 5,2 % ihrer Brutto-Werbeumsätze einbüßen müssen, rechnet Jens Schröder vor. Auch andere Print-Produkte, aber auch Desktop-Werbung hätten schlechtere Ergebnisse erzielt, insbesondere Mobil-Angebote hingegen zugelegt. Insgesamt sei der Werbemarkt stabil.
meedia.de

"Handelsblatt": Elf Verlage sind Mitglieder im Influencer-Abmahn-Verband VSW.

Influencer fürchten seit Monaten Abmahnungen des Verbandes Sozialer Wettbewerb (VSW) – hinter ihm stecken offenbar auch Zeitschriften-Verlage, recherchieren Catrin Bialek und Anna Gauto. Auf einer Mitgliederliste stehen elf Verlage, unter ihnen Klambt und Bauer. Sie teilen mit, den Abmahn-Verband nicht beauftragt zu haben. Der VSW geht gegen zahlreiche Influencer und deren Auftraggeber vor, der Vorwurf lautet auf Schleichwerbung. Ins Influencer Marketing fließt immer mehr Geld, während Zeitschriften Leser und Anzeigen verlieren.
"Handelsblatt", S. 22-23 (Paid), turi2.de (Background)

RTL Group meldet Umsatzplus und 350-Mio-Euro-Investition in Streaming.

RTL Group steigert den Umsatz 2018 um 2,1 % auf 6,5 Mrd Euro. Der Nettogewinn sinkt u.a. durch eine Abschreibung um 9,6 % auf 668 Mio Euro. 45,8 % des Umsatzes entfallen auf Werbung im klassischen Fernsehgeschäft, 15,1 % auf das Digitalgeschäft. Auch deshalb kündigt Group-Chef Bert Habets für die kommenden drei Jahre "mindestens 350 Mio Euro zusätzlich" in den Ausbau eigener Streaming-Dienste, davon 300 Mio Euro für eigene Inhalte in allen Genres.

Das Ergebnis der Mediengruppe RTL Deutschland geht um 10 Mio Euro auf 728 Mio zurück, was an geringeren Werbeeinnahmen liegt. Die Produktionsgesellschaft Fremantle entwickelt sich positiv, der deutsche Streaming-Dienst TV Now meldet 43,5 % mehr zahlende Abonnenten, zusammen mit dem niederländischen Pendant Videoland gibt es nun mehr als 1 Mio Abonnenten.
per Mail, dwdl.de, meedia.de, finanzen.net

"Zeit"-Anzeigenerlöse bleiben stabil bei 48 Mio Euro.

Zeit erlöst 2018 rund 48 Mio Euro aus Print-Anzeigen und ist damit gegen den Markttrend konstant, berichtet Roland Pimpl. Mit 18 Mio Euro ist allerdings auch Zeit Online konstant – ein Misserfolg im wachsenden digitalen Geschäft. Den Print-Erfolg führt Verlagschef Rainer Esser auf ein Ende des Hypes um TV und um digitales Targeting zurück – Umfeld zähle mehr.
"Horizont" 10/2019, S. 15 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Wie "Zeit"-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt. (Dezember 2018)

Ex-RTL-Boss Gerhard Zeiler wird Sales-Chef von WarnerMedia.

WarnerMedia macht Ex-RTL-Group-Chef Gerhard Zeiler zum Vermarktungschef. In dieser Position leitet er die Sales-Aktivitäten, die vorher auf zwei Bereiche aufgeteilt waren. Zeiler war zuvor International-Chef. AT&T hat Time Warner übernommen und in WarnerMedia umbenannt – Teil der Gruppe sind die Filmstudios Warner Bros, CNN-Betreiber Turner und der Bezahlsender HBO.
derstandard.at, adage.com

ProSiebenSat.1 zieht bei seiner DOOH-Tochter 7Screen den Stecker.


Offscreen: ProSiebenSat.1-Vermarkter Seven One Media zieht sich aus dem Digital-Out-of-Home-Geschäft zurück, schreibt "Clap". Die 2016 gegründete Firma 7Screen werde in der bisherigen Form nicht fortgeführt. Hauptgrund für die Entscheidung sei der Verlust von Tank&Rast-Tochter Cittadino als Partner. Damit sei die Zahl der zu vermarktenden Bildschirme von rund 8.000 auf gerade einmal 1.200 gesunken. Aktuell nennt 7Screen noch Burger King und den Flughafen Köln-Bonn als Partner.

Ob für diese verbliebenen Aktivitäten die Marke 7Screen bestehen bleibe, sei noch unklar. Die beiden Geschäftsführer Jan Schwark und Stefan Krötz sollen ebenso wie die 20 weiteren Mitarbeiter neue Aufgaben bei Seven One Media angeboten bekommen. Einige seien jedoch bereits zu Goldbach, dem neuen Partner von Cittadino, gewechselt, schreibt "Clap".
clap-club.de, turi2.de (Background)

Jalag organisiert Führung neu, Alexander Uebel und 15 Vermarkter gehen.

Jahreszeiten Verlag sortiert seine sieben verbliebenen Marken in fünf Segmente. Je ein Publisher und ein Chefredakteur sind verantwortlich, berichtet Roland Pimpl. Sie unterstehen der Jalag-Geschäftsführung, die um Finanzchef Alexander Uebel schrumpft. 15 Mitarbeiter des Vermarkters Brand Media wechseln mit den sechs verkauften Zeitschriften zu Klambt. In den Außenbüros von Brand Media sollen Stellen wegfallen.
"Horizont" 9/2019, S. 12 (Paid), turi2.de (Background)

YouTube dreht pädophilen Video-Uploadern den Geldhahn zu.

YouTube reagiert auf ein Problem mit pädophilen Nutzern und schaltet Werbung im Umfeld von Millionen Videos ab. Große Marken wie Disney und Nestlé stoppten zuvor Werbung, weil sie fürchteten, damit sexualisierte Kinder-Videos zu fördern. Ein Video-Blogger hatte aufgezeigt, wie Pädophile YouTube nutzen, um sich Kinder in aufreizenden Posen anzusehen.
theverge.com, turi2.de (Background)

Deutsche Bahn startet ihren Media-Pitch.

Deutsche Bahn startet ihren im November angekündigten Media-Pitch. Die Leistungen werden in drei Losen vergeben: Klassik und Digital, Einzelmaßnahmen und Media-Mix-Modelling. Die Budgets reichen von dreistelligen Summen bei Einzelmaßnahmen bis zu einer Dachkampagne mit Investitionen im zweistelligen Mio-Bereich. Die Zusammenarbeit soll im Juli beginnen und ist auf zweieinhalb Jahre angelegt. Bislang war DB Media & Buch als Inhouse-Media-Agentur für den Einkauf von Media-Leistungen zuständig. Die neue Media-Einheit ist direkt im Marketing angesiedelt und steuert die externen Dienstleister.
wuv.de, deutschebahn.de (Ausschreibung), turi2.de (Background)

Kunden stoppen YouTube-Werbung wegen Pädophilie-Problem.

YouTube verliert – zumindest vorläufig – Werbung von Disney, Nestlé, Dr. Oetker und dem Videospiel-Macher Epic Games. Die Kunden pausieren ihre Spots, weil ein Video-Blogger pädophile Aktivitäten auf YouTube dokumentieren konnte. Der YouTube-Algorithmus empfiehlt demnach Videos, die junge Mädchen in sexuellen Posen zeigen. Pädophile tauschten sich in Kommentaren auf YouTube aus.
bloomberg.com, nytimes.com