Nielsen-Ranking: "stern" gewinnt Anzeigenumsätze, der Gesamtmarkt verliert.

Publikumszeitschriften verlieren laut Nielsen-Ranking 3,5 % ihrer Anzeigenumsätze im 1. Halbjahr. Massiv gewinnen kann jedoch die TV-Beilage "Prisma": Analog zur Auflage wachsen die Umsätze um 44 %. Der "stern" legt trotz sinkender Auflage und Reichweite 21,3 % beim Umsatz zu. Düster sieht es u.a. für "Birgitte" mit -11,6% aus, für "Bild am Sonntag" mit -17,3 % sowie für "Focus" mit -17,7 %.
meedia.de

"Spiegel" vermarktet sich künftig unter Ad-Alliance-Flagge.

Spiegel-Vermarktung tritt künftig unter der Flagge von Bertelsmanns Ad Alliance auf, berichtet "Horizont". Rund zehn Mitarbeiter sind betroffen. Die Mitarbeiter KG des Magazins habe ihre Vorbehalte gegen die Konstruktion aufgegeben. Sollte die Ad Alliance die Umsatzversprechen nicht einhalten, könne der "Spiegel" wieder austreten. Gesellschafter Gruner + Jahr verzichte dafür auf sein Veto-Recht.
"Horizont", S. 6 (Paid), turi2.de (Background)

Video-Tipp: Sky-Media-Chef Thomas Deissenberger sieht Sky als Streamingvorreiter.


Video-Tipp: Thomas Deissenberger, Chef des Vermarkters Sky Media, sieht den Pay-TV-Sender auf dem deutschen Streamingmarkt als Vorreiter. Bis vor ein paar Jahren sei Sky fast ausschließlich als Fußball-Pay-Sender bekannt gewesen – heute habe er sich zu einem Entertainment-Hub entwickelt, sagt Deissenberger im Interview von "Horizont" und turi2.tv auf den Screenforce Days. Entertainment spiele eine "unfassbar große Rolle", weshalb der Sender "in den vergangenen zwei Jahren massiv in Eigenproduktionen" wie "Babylon Berlin" oder "Das Boot" investiert hat. Aus Vermarktersicht nehme der Sport aber immer noch eine bedeutende Rolle im Sendergefüge ein.
youtube.com (4-Min-Video), horizont.net

Wo sind Marken sicher? Oliver Hülse und Daniel Gerold über Werbe-Betrug und saubere Umfelder.


Orientierung im Wörter-Wald: Die digitale Werbeindustrie liebt Buzzwords – "Horizont" und turi2.tv wollen sie verstehen. Beim Innovation Day Health von Gruner + Jahr erläutern deshalb die Reklame-Recken Oliver Hülse (links) und Daniel Gerold, wo Betrug lauert, wo Marken sicher fahren und weshalb Google und Facebook nicht zwangsläufig böse Buben sind. Oliver Hülse checkt bei Integral Ad Science die Werbeumfelder – und hat viel Lob für Verlage im Gepäck. Daniel Gerold von Gruner + Jahr EMS lobt auch – überraschenderweise die großen Tech-Konzerne.

Oliver Hülse ist von Berufs wegen vorsichtig-kritisch und sagt: "Auf allen digital ausspielbaren Werbeflächen kann betrogen werden." Bot-Netzwerke, Ad Stacking und Domain Spoofing lauten die Fallen, vor denen Hülse Werbekunden und Agenturen als Dienstleister bewahren will. Auch Daniel Gerold will beim G+J-Digitalvermarkter Kunden glücklich machen und sieht sie im Verlagsumfeld in besten Händen: "Hier sitzen Menschen, die Tag und Nacht hochwertige Inhalte produzieren." Das bestätigt Hülse, will aber im Gegenzug nicht andere Werbeumfelder schlecht machen: Er hält auch YouTube und Facebook für gute Umfelder und zeigt Verständnis, wenn in den Massen von Videos und Postings mal ein schlechter Inhalt "durchrutscht".
turi2.tv (6-Min-Video auf YouTube)

Zitat: N26-Chef Valentin Stalf meidet TV-Werbung, weil Fernsehen unwichtiger wird.

"In unserer Target Group schaut niemand mehr fern. Die Leute machen Amazon Prime, Netflix. Und der Shift ist so massiv, dass es in den Fernsehpreisen nicht reflektiert ist – Werbung im Fernsehen ist zu teuer."

Valentin Stalf, Gründer der Smartphone-Bank N26, gewinnt täglich 10.000 Kunden ohne einen Werbe-Euro für TV. Neukunden kommen über Empfehlungen oder über Außenwerbung z.B. in der U-Bahn.
omr.de (62-Min-Audio)

Analyse: Redaktionelle Angebote sind für Google nicht kriegsentscheidend.

Google verdient nur wenig an journalistischen Angeboten, analysiert der SEO-Software-Anbieter Sistrix. Nur bei 0,25 % der journalistisch geprägten Suchbegriffe wird Werbung eingeblendet. Von den Such-Treffern führen überschaubare 7,89 % auf journalistische Domains – und sind damit hinsichtlich des EU-Leistungsschutzrechtes relevant. Sistrix wertete 53 Mio Suchbegriffe und 1.278 redaktionelle Domains aus.
sistrix.de, horizont.net

Holtzbrinck streicht Vermarkter IQ Media zusammen – zugunsten der Einzel-Titel.


Neuer IQ-Test: Holtzbrinck baut seinen Vermarkter IQ Media radikal um, schreibt Roland Pimpl bei Horizont.net. Von bisher 70 Mitarbeitern sollen noch 20 bleiben, die übrigen 50 in den einzelnen Verlagen unterkommen. Auch an der Spitze des Vermarkters gibt es einen Wechsel: Geschäftsführer Stefan Knieß (Foto, links) geht im Herbst und Julia Schleunung (Foto, rechts), bisher Sales Director, übernimmt. Damit verabschiedet sich die Holding von der Gemeinschafts-Vermarktung seiner Titel. "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche", "Zeit" sowie "Tagesspiegel" sollen Kunden künftig direkt ansprechen. Die Rest-IQ-Media soll sich um Agenturen und das Mandantengeschäft kümmern, etwa die Vermarktung von "Mare" und den Mercedes-Magazinen.

Die gemeinschaftliche Vermarktung der Holtzbrinck-Titel hat sich offenbar nicht bewährt, glaubt Roland Pimpl als Grund für den Umbau. Damit geht Holtzbrinck einen radikal anderen Weg als andere großen Player im Markt: Bei Bertelsmann etwa wachsen Inhalte in der Content Alliance und Vermarktung in der Ad Alliance konzernweit und medienübergreifend immer weiter zusammen.
horizont.net (nach Registrierung frei)

Zitat: Thomas Wagner sieht weniger Werbefläche trotz wachsendem Inhalte-Angebot.

"Die Werbungtreibenden und ihre Verbände sehen mit Sorge, dass im Zuge des Subscription-Video-on-Demand-Booms zunehmend hochwertiger Content hinter der Bezahlschranke verschwindet und sie dort keine Möglichkeit zur Platzierung haben."

SevenOne-Chef Thomas Wagner sieht durch Netflix Werbeumfelder schwinden – und macht mit einem Schlenker gleich mal selber Werbung für den zunächst kostenfreien ProSiebenSat.1-Dienst Joyn.
dwdl.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Thomas Wagner gibt das TV-Lagerfeuer noch nicht verloren (Januar 2017)

Meedia: Mitarbeiter der Ad Alliance sortieren sich neu.

Ad Alliance organisiert sich in Teams, die sich auf Kunden statt Medien-Kanäle fokussieren, schreibt Gregory Lipinski. Je drei Teams pro Standort sollen Mediaagenturen oder Großkunden oder Spezialthemen betreuen. Mitarbeiter, die etwa bislang nur Print vermarktet haben, sollen sich künftig crossmedial um Kampagnen kümmern. Ärger könnte dies beim Allianz-Mitglied Spiegel Media geben, der auf Eigenständigkeit pocht, beobachtet Lipinski.
meedia.de

Brutto-Werbeumsätze der Publikumszeitschriften sinken laut Nielsen erneut.

Werbeumsätze der von Nielsen ausgewerteten rund 420 Publikumszeitschriften in Deutschland sind in den ersten fünf Monaten 2019 rund 3,5 % gesunken, schreibt Jens Schröder. Einige Titel, darunter die "Bild am Sonntag", der "Focus" und die "Brigitte", sowie die TV-Titel "TV Digital" und "TV Movie" verloren zweistellig. Der "stern" kann hingegen um 19,4 % zulegen. Die Nielsen-Zahlen beziehen sich lediglich auf Brutto-Preise, die zum Beispiel keine Eigenanzeigen oder Rabatte berücksichtigen.
meedia.de

AGF will Kampagnen plattformübergreifend messen.


Einschaltquoten für das Internet: Die AGF Videoforschung startet ein Pilotprojekt, mit dem sie Instream-Werbung plattformübergreifend analysieren will. Dabei nutzen die Beteiligten das Tool Nielsen DAR, das auch Zugriffe bei Facebook, YouTube und Amazon messen kann, um vergleichbare Reichweiten für verschiedene Kampagnen zu ermitteln. Neben der quantitativen Reichweitenmessung betreibt Nielsen im Auftrag der AGF ein Online- und ein Mobil-Panel, um zusätzliche Informationen über die Zielgruppe zu erfahren.

Am Pilotprojekt beteiligen sich zunächst die Agenturen Mediaplus und Publicis, unter anderem mit Kampagnen von Deichmann und Logocos. Sollte sich das Messverfahren durchsetzen gäbe es erstmal einen einheitlichen Standard für Online-Video-Kampagnen. Gerade die US-Anbieter wie Facebook und YouTube haben sich bisher gegen einheitliche Parameter gesperrt und auf eigene Messungen verwiesen.
presseportal.de, horizont.net

MDR: Zusammenschluss von Drefa und MDR Werbung verzögert sich.

MDR lässt sich beim Zusammenschluss der beiden Töchter Drefa und MDR Werbung mehr Zeit als ursprünglich geplant, beobachtet Uwe Mantel. Der Sender wollte seine kommerziellen Aktivitäten bereits 2018 unter dem Dach der "MDR Media" zusammenführen. Nun sollen jedoch erst einmal die räumliche Voraussetzungen in Erfurt geschaffen werden, ein Zusammenschluss würde dann 2020 erfolgen, der Umzug 2021.
dwdl.de

turi2 edition #8: Aleksander Ruzicka über Knast und Kohle.


Hoch geflogen, tief gefallen: Höher gestiegen und tiefer gefallen als Aleksander Ruzicka ist in der Mediabranche niemand. Der "Sonnenkönig" scheffelte Millionen, feierte die rauschendsten Parties – und saß achteinhalb Jahre im Knast. Peter Turi spricht mit ihm für die turi2 edition #8 über seine Gefängnis-Erfahrungen, das System Mediaagentur und sein Schuld-Verständnis. Lesen Sie das ganze Interview hier als Online-Text oder hier im frei zugänglichen PDF des Buchs und klicken Sie " rel="noopener" target="_blank">hier den Video-Mitschnitt des turi2 FuckUp-Events.

"Horizont": "Spiegel" kämpft um Eigenständigkeit im Anzeigen-Verkauf.


Allianz oder allein? Die weitere Integration des "Spiegel" in die Ad Alliance von Bertelsmann könnte zu einem Gesellschafter-Streit zwischen der Mitarbeiter KG des Nachrichtenmagazins und Gruner + Jahr führen, schreibt Roland Pimpl in "Horizont". Das Verkaufs-Team des "Spiegel" solle künftig unter dem Dach der Ad Alliance auftreten, wünscht sich der Gesellschafter vom Baumwall. Das stoße aber auf Widerstand beim "Spiegel" aus Angst um Eigenständigkeit und Arbeitsplätze. "Spiegel"-Geschäftsführer Thomas Hass spricht im Interview von intensiven Gesprächen. Pimpl übersetzt: "Hier ist Feuer in der Hütte."

Hass korrigiert sein 2015 angekündigten Wachstumsziel von 20 Mio Euro aus Neugeschäften bis 2019 nach unten – wegen des späteren Starts von Spiegel Plus und kostspieliger Flops wie "Spiegel Fernsehen". Bis Jahresende rechnet Hass nun mit 13 Mio Euro. Im Vertrieb soll das Online-Abo Spiegel Plus die Rückgänge im Print-Vertrieb ebenfalls bis Jahresende auffangen.
"Horizont" 22/2019, S. 1, 18-19 (Paid)

"DNV": Berliner Zeitungsboten tragen testweise Einkauf Aktuell aus.

Deutsche Post testet in Berlin eine Fremdzustellung ihrer Werbesendung Einkauf Aktuell, berichtet "DNV". Statt Postboten sollen für sechs Monate die Zeitungsboten von Berlin Last Mile zum Einsatz kommen. Die Firma gehört dem Logistiker Fiege sowie den Berliner Töchter-Verlagen von DuMont, Holtzbrinck und Funke. Einkauf Aktuell erreicht nach eigenen Angaben 20 Mio Haushalte, in Berlin sind es jeden Samstag 1,8 Mio Exemplare.
dnv-online.net

Video-Tipp: Aleksander Ruzicka im Erfolgs-Fragebogen.


Video-Tipp: Aleksander Ruzicka hat schon von seine Mutter gelernt: "Wenn Du Dich auf eine Bühne stellst, wundere Dich nicht, wenn Tomaten geflogen kommen." Als Kind wollte er eigentlich Designer werden. Dass er später als "Media-Sonnenkönig" die ganz großen Räder in der Werbewelt drehen und darüber im Knast landen würde, war damals noch nicht abzusehen. Ruzicka hadert auch heute noch mit dem deutschen Rechtssystem und hat gelernt, dass "andere Länder auch schöne Töchter" haben.
turi2.tv (1-Min-Video auf YouTube)

Aktuell bei turi2.tv: Aleksander Ruzicka über seine Zeit im Knast.

Springer schließt sich der Bertelsmann-Allianz gegen Google und Co an.

Matthias Dang, Stephanie Caspar und Stephan Schäfer führen RTL, Springer und Gruner + Jahr enger zusammen - vorerst vor allem in der Digitalvermarktung. (Foto: horizont.net)

Ganz große Koalition gegen GAFA: Media Impact, gemeinsamer Vermarkter von Springer und Funke, tritt der Ad Alliance von RTL, Gruner + Jahr und Spiegel Media bei. In den Abwehrkampf gegen die dominierenden Digitalplattformen aus den USA reihen sich somit auch Springers "Bild" und "Welt" ein. Konkret: Die Ad Alliance vermarktet ab September 38 neue Digital-Marken wie bild.de, welt.de, businessinsider.de und hoerzu.de. Im Angebot der Ad Alliance sind somit 7 TV-Sender, 91 Print- und 110 Digitalmarken, sowie das Angebot der neuen Audio Alliance.

Der Beitritt ist wohl nur ein Anfang: Print sei noch ausgeschlossen, Media Impact verkauft weiter auch selbst, heißt es. Aber: Der Einstieg in die ganze große, nationale Koalition gegen Google, Facebook und Amazon ist geschafft - und der nächste Schritt wird kommen. Verlagsübergreifende, crossmediale Kampagnen in TV, Radio, Print und Online aus einer Hand werden einfacher. Nach eigenen Angaben erreicht die Ad Alliance künftig 99 % der Bevölkerung in Deutschland.
horizont.net (nach Registrierung frei), dwdl.de

Mitarbeit: Peter Turi

Hör-Tipp: TV-Zuschauer suchen nach Orientierung und Berieselung, sagt Kai Blasberg.

Hör-Tipp: Kai Blasberg (Foto), Senderchef von Tele 5 und "Klassensprecher des Privatfernsehens", spricht mit Mr. Media Thomas Koch über die Zukunft des Werbefernsehens. Auch in zehn Jahren werde es neben Streaming lineare Sendeplätze geben, sind sich die "Zwei Herren mit Hund", dem Podcast von Tele 5 und "Werben & Verkaufen", einig. Menschen suchten nach Orientierung und Berieselung, wovon kleinere Sender mit markanten Profilen profitierten.
presseportal.de, soundcloud.com (47-Min-Audio)

Hör-Tipp: Constantin Buer und Vincent Kittmann sprechen über Podcasts.

Hör-Tipp: Die Vermarkter Constantin Buer und Vincent Kittmann starten eine Podcast-Kolumne über Podcasts – in Kooperation mit "Horizont". In der kompakten ersten Folge blicken die Chefs von Podstars by OMR auf den Reichweiten-Standard IAB, den Audio-Bezahldienst Luminary und Spotifys Podcast-Pläne.
horizont.net (8-Min-Audio), open.spotify.com, podcasts.apple.com

Ströer holt Zalando-Manager Christian Baier als Finanzvorstand.

Ströer holt Christian Baier, 39, von Zalando und macht ihn zum Finanzvorstand. Baier arbeitete acht Jahre für McKinsey und war zuletzt sieben Jahre Chef der Zalando-Eigenmarke zLabels. Er soll Ströer bei der Digitalisierung des Kerngeschäfts helfen und Erfahrung aus "dynamischen Wachstums-Umfeldern" einbringen. Baier folgt auf Bernd Metzner, der zum Pharmazulieferer Gerresheimer weiterzieht.
stroeer.com, turi2.de (Metzner)

Mediaagentur Crossmedia verlässt Verband OMG im Streit.

Wütende Werber: Crossmedia verlässt den Mediaagenturen-Verband OMG im Streit und schließt sich als erste Mediaagentur dem GWA an. Crossmedia-Chef Markus Biermann nennt ein Interview mit OMG-Chef Klaus-Peter Schulz als Auslöser. Die Art und Weise, wie er über die freie Presse gesprochen habe, sei "schwierig". Schulz hatte in "Horizont" Forderungen von Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel zurückgewiesen, Unternehmen müssten ihre Budgets wieder stärker an Qualitätsmedien verteilen. Biermann will im GWA einen Austausch über Disziplingrenzen der Kommunikation hinweg suchen. In der OMG gehe es nur darum, ein "ausgedientes Geschäftsmodell irgendwie mit einem neuen Geschäftsmodell zu verknüpfen".
horizont.net (frei nach Login)

Atlas Verlag besetzt die Vermarktung von "Golf Journal" und "Unterwasser" neu.

Atlas Verlag holt Claudia Welzel (Foto), 33, und Carina Rey, 50, für die Vermarktung von "Unterwasser" bzw. "Golf Journal" an Bord. Rey kommt vom deutschen Gault & Millau, zuvor hat sie als Vize-Verlagsleiterin Kommunikation und Kooperationen beim deutschen "Playboy" verantwortet. Welzel kommt aus der Tourismus- und Tauchbranche als Anzeigenleiterin zu "Unterwasser".
wuv.de

Snapchat bringt deutschen Werbern Augmented Reality bei.

Snapchat kooperiert mit sieben deutschen Agenturen, damit diese vermehrt Augmented-Reality-Werbung gestalten. An Schulungen und Zertifizierungen nehmen u.a. Werber von Jung von Matt und TLGG teil. Sie sollen über Snapchat Kontakt zu AR-Designern bekommen. Werbekunde Adidas hat zur Fußball-WM 2018 eine entsprechende Kampagne getestet und Snapchat-Nutzer in die virtuelle Umkleidekabine der Nationalmannschaft geschickt.
horizont.net

Facebook verrät, warum es bestimmte Beiträge anzeigt.

Transparenz trendet: Facebook will Nutzern ab heute ausführlicher erklären, weshalb sie einen Beitrag oder eine Werbeanzeige sehen. Hierzu enthält die App künftig Infos, auf welcher Grundlage der Facebook-Algorithmus einen Beitrag in den News Feed gespült hat – etwa weil ein Nutzer häufiger auf Fotos als auf Links klickt. Bei Anzeigen wird künftig angezeigt, welche Daten der Werbungtreibende mit Facebook teilt und ob die Anzeige über eine Agentur geschaltet wurde. Facebook reagiert mit den Änderungen vor allem auf Druck aus der Politik.
de.newsroom.fb.com, handelsblatt.com

Geschäftsführer Christian Gruber verlässt Sport1 Media.

Sport1 Media trennt sich von Geschäftsführer Christian Gruber, der gerade einmal sieben Monate im Amt war, schreibt DWDL. Er verlasse das Unternehmen Ende Juni um sich "neuen beruflichen Herausforderungen stellen", gibt aber bereits jetzt das operative Geschäft an Matthias Reichert und Stefan Obstmayer ab - die jedoch nur Geschäftsleiter und nicht Geschäftsführer werden. Matthias Kirschenhofer und Stephan Katzmann bleiben Geschäftsführer. Christian Gruber kam im Januar 2018 als Sales-Direktor zu Sport1 Media und wurde im August nach dem Abgang von Patrick Fischer zusätzlich zum kommissarischen Vorsitzenden der Geschäftsführung.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Sport1 quartiert sich zur WM bei O2 ein.

Facebook beschränkt Wahlwerbung und öffnet Archiv.

Facebook archiviert ab sofort alle politischen Anzeigen in Europa in einer öffentlichen Werbebibliothek. Parteien und Politiker, die zur Europawahl werben wollen, müssen sich registrieren. Es soll zudem nicht mehr möglich sein, politische Kampagnen von einem anderen Land aus zu starten – etwa von Italien aus in Deutschland zur Wahl einer bestimmten Partei aufrufen.
facebook.com, sueddeutsche.de, handelsblatt.com (Paid)