Bettina Steinke wird Vize-Chefredakteurin der Funke-Portale Der Westen, Thüringen24 und News38.

Funke befördert Bettina Steinke, 31, von der Vize-Redaktionsleiterin zur Vize-Chefredakteurin von Der Westen, Thüringen24 und News38. Sie hat zuletzt an der Neuaufstellung der drei Portale mitgearbeitet. Am Standort Essen leitet sie den zentralen Newsdesk der Reichweitenportale in den Bereichen News, Sport und Regionales. Künftig soll sie außerdem besonders Der Westen im Ruhrgebiet und NRW ausbauen.
funkemedien.de

“Guardian”-Kolumnist Owen Jones brutal angegriffen.

Guardian: Der linke Kolumnist Owen Jones ist in London angegriffen und brutal zusammengeschlagen worden. Jones geht von einem rechtsradikalen Hintergrund aus. In der BBC berichtet er, dass sich der Angriff nachts um 3 Uhr ereignete, als er und fünf Freunde einen Pub verließen. Die Angreifer seien direkt auf ihn zugekommen, hätten ihm in den Rücken und gegen den Kopf getreten. Jones gilt als wichtige linke Stimme in Großbritannien. Er hat die Proteste gegen den Besuch Donald Trumps mitorganisiert und setzt sich für die Rechte von Homosexuellen und Transgendern ein.
theguardian.com, twitter.com (2-Min-Interview, BBC), spiegel.de

Bundesregierung muss “Tagesspiegel” vorerst nicht über Teilnahme von AKK an “Morgenlagen” informieren.

Tagesspiegel erfährt vorerst nicht, ob und wie oft Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Chefin an den "Morgenlagen" im Kanzleramt teilgenommen hat. Das Verwaltungsgericht Berlin lehnt den Antrag auf einstweilige Anordnung ab. Es sei kein "gesteigertes öffentliches Interesse" erkennbar, somit läge keine Eilbedürftigkeit vor. Dagegen hat der "Tagesspiegel" Beschwerde beim OVG Berlin-Brandenburg eingelegt. In der Sache selbst ist noch nicht entschieden.
rp-online.de, handelsblatt.com

Meinung: E-Paper könnten mehr, wenn Verleger nicht auf die Gesamtauflage schielen würden.

E-Paper könnten mehr, als die Verlage ihnen zugestehen, schreibt Ulrike Simon. Grund dafür sei, dass die Verlage den Auflagezahlen mehr Bedeutung zumessen, als den Bedürfnissen der Leser. Die IVW addiere E-Paper nur dann zur regulären Auflage, wenn sie sich preislich und inhaltlich eng am Printprodukt orientieren.
"Horizont" 33/2019, S. 14 (Paid)

Investitionen, Firmen-Verkäufe und fehlende Gratis-“Bild” belasten Springers Bilanz.


Wachstum wird überschätzt: Springer macht im 1. Halbjahr 2019 weniger Umsatz und Gewinn, stattdessen schreibt sich der Konzern Investitionen in langfristiges Wachstum auf die Fahnen. Der Umsatz geht im Jahresvergleich um 1,9 % auf rund 1,53 Mrd Euro zurück. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen schrumpft um 2,7 % auf knapp 345 Mio Euro. Schuld daran seien u.a. Konsolidierungseffekte durch den Verkauf des Frauen-Portals Aufeminin und des Ferienhaus-Vermittlers @Leisure-Group. Wachstum lässt sich vielfach nur organisch errechnen.

Die Erlöse aus digitalen Medien wachsen um 7,7 % und steuern nun rund 87 % zum operativen Konzerngewinn bei. Die Werbeerlöse gehen um 10,6 % zurück, vor allem, weil es 2019 keine Gratis-"Bild" gab, argumentiert Springer. Das digitale Rubriken-Geschäft wächst um 4,8 % auf 613,6 Mio Euro Umsatz, vor allem die digitalen Stellenanzeigen schwächeln jedoch. Vorstandschef Mathias Döpfner widerspricht der Einschätzung mancher Kommentatoren, Springer werde durch den Einstieg des Finanzinvestors KKR nun auf Rendite getrimmt. Schon jetzt gebe es eine "strenge Kostendisziplin", die Gewinnmarge sei in den vergangenen zehn Jahren von 13 auf 23 % gestiegen.
horizont.net, meedia.de, axelspringer.com

Bundesregierung sucht neue Entlastung für Verlage bei der Bezahlung von Zeitungsboten.

Zeitungszusteller: Die Bundesregierung verabschiedet sich von dem Plan, Verlage über einen verringerten Rentenbeitrag für Minijobber zu entlasten, schreibt das "Handelsblatt". Dadurch würden die Renten der Zusteller sinken, eine Aufstockung durch den Staat könnte gegen das Äquivalenzprinzip verstoßen. Eine Studie soll nun neue Optionen auftun.
"Handelsblatt", S. 10 (Paid)

Meinung: Der einst größte Zeitungsherausgeber “Metro” muss nach 24 Jahren aufgeben.

Schweden: Reinhard Wolff zeichnet den Weg der schwedischen Metro nach. 1995 als Gratis-Zeitung für Pendler in der Stockholmer U-Bahn gestartet, mauserte sich das Medienhaus zeitweilig zum größten Zeitungsherausgeber der Welt mit wöchentlich geschätzten 35 Mio Lesern in 23 Ländern. Nach mehreren Verkäufen – erst für 5 Mio Euro, später für 10 Cent – offenbarten sich im Konkursverfahren mehr als 5 Mio Euro Schulden.
taz.de

Früherer “Tagesspiegel”-Bildungsexperte Uwe Schlicht, 81, ist tot.

Uwe Schlicht, 81, ist tot: Der ehemalige "Tagesspiegel"-Journalist starb am Freitagabend nach langer schwerer Krankheit in Berlin. Er schrieb mehr als 40 Jahre lang über die Berliner Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungspolitik und war auf diesem Gebiet eine Instanz. Uwe Schlicht war Ressortleiter und rief eine tägliche Bildungsseite ins Leben. 2002 ging er in den Ruhestand, 2003 verlieh ihm die FU Berlin den Ehrendoktor für sein journalistisches Lebenswerk.
tagesspiegel.de (Todesmeldung), tagesspiegel.de (Archiv-Artikel von Schlicht)

New Media übernimmt Gannett für 1,38 Mrd Dollar.


Ganz nett: Gannett, Verlag hinter "USA Today", geht für 1,38 Mrd Dollar an New Media, den Eigentümer von GateHouse Media. Damit schließen sich die beiden größten US-Verlage für Tageszeitungen zusammen. Der neu entstehende lokale Nachrichtenriese umfasst mehr als ein Sechstel aller Tageszeitungen des Landes und erreicht fast 9 Mio Print-Leser.

Der Zusammenschluss soll in der zweiten Hälfte 2019 über die Bühne gehen. Beide Konzerne firmieren dann als ein Unternehmen unter der Medienmarke Gannett. Michael Reed, Chef von New Media, bleibt CEO bei dem neuen Verlag Gannett. Der aktuelle Gannett-Chef Paul Bascobert übernimmt die Leitung der operativen Tochtergesellschaft.
adage.com, reuters.com

Zeichen & Wunder überarbeitet Markenauftritt der “Süddeutschen Zeitung”.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung engagiert die Münchner Designagentur Zeichen & Wunder. Sie soll die Marke schärfer im Medienmarkt positionieren. Die Agentur entwickelt eine Markenstrategie für die Tageszeitung und die digitalen Angebote, einen neuen Claim und das gesamte Corporate Design. Dazu kommt die Kommunikation zur Einführung des neuen Auftritts, u.a. eine Imagekampagne. Der Etat liegt im sechsstelligen Bereich.
horizont.net

“NZZ” und “FAZ” beenden ihre inhaltliche Kooperation.

NZZ und FAZ haben ihre redaktionelle Kooperation beendet. Sie zielte darauf ab, mit gemeinsamen Korrespondenten in Russland und Japan kostensparend, aber tiefgründig zu berichten. Beide Verlage äußern sich nicht zu Gründen. Die Schweizer "Handelszeitung" vermutet Zwist, weil die "NZZ" in Deutschland "eine forsche Expansionsstrategie verfolgt" und der "FAZ" womöglich Leser abjage. Die "NZZ" will nun ihre Kooperation mit dem "Handelsblatt" ausbauen.
handelszeitung.ch

agma: Überregionale Zeitungen können gegen den Auflagentrend Leser hinzugewinnen.

Überregionale Tageszeitungen gewinnen zum Teil trotz sinkender Auflage an Reichweite, so ein Ergebnis der aktuellen Analyse der Arbeitsgemeinschaft Media. Die "Bild" belibt trotz Verlusten von 8,4 % mit einer Reichweite von 8,63 Mio an der Spitze. Die "Süddeutsche Zeitung" (1,28 Mio, +2,4 %), die "FAZ" (0,83 Mio, +9,2 %) und die "Welt" (0,70 Mio, +6,1 %) gewinnen hinzu. Noch deutlicher gewinnen die Sonntagstitel "Welt am Sonntag" (0,99 Mio, +13,8 %) und "FAS" (0,83 Mio + 20,3 %), die "Zeit" verliert mit 1,77 Mio und -2,7 % leicht. Bei den regionalen Titel gibt es starke Schwankungen. Großer Gewinner laut agma ist hier die "Berliner Morgenpost" mit 0,31 Mio und einem Plus von 29,2 % und der "Donaukurier", der ein Plus von 25 % bei 0,2 Mio Reichweite erzielt. Insgesamt erreichen Tageszeitungen laut der Analyse eine Reichweite von 53,9 % der Bevölkerung-
meedia.de

Österreich: “Kurier” und Herausgeber Helmut Brandstätter trennen sich.

Österreich: Helmut Brandstätter beendet seinen Vertrag als Herausgeber des "Kurier". Er gehe einvernehmlich, sagt er in einer Betriebsversammlung. Im Flurfunk heißt es, er könne als Quereinsteiger zur liberalen Partei Neos wechseln. Brandstätter war von 2010 bis 2018 Chefredakteur des "Kurier", ab 2013 Herausgeber, vorher u.a. n-tv-Chef.
derstandard.at

“Westdeutsche Zeitung” führt digitale Segment-Abos ein.


Jeder, wie er mag: Die "Westdeutsche Zeitung" führt ein zielgruppenspezifisches Paid-Modell ein. Online-Leser können auf sie zugeschnittene Abos buchen, die sich aus ihrem Nutzerverhalten ergeben. Nutzer der Region Wuppertal bekommen z.B. regionale News, Fans der Eishockeymannschaft Düsseldorfer EG das Sport-Angebot. So will die Zeitung Leser zu Abonnenten machen, die sich nicht für das gesamte Angebot interessieren. Ein anonymisierter, digitaler Fingerabdruck ermöglicht die individuelle Ansprache. Mit dem Paid-Content-Anbieter PaidTime hat die Zeitung die Online-Nutzungszeiten analysiert, Nutzersegmente gebildet und entsprechende digitale Abo-Angebote daraus abgeleitet. Die neuen Abos bietet die "Westdeutsche Zeitung" für unter 3 Euro an.
per Mail

ProQuote: “stern” strahlt mit knapp 53 % Frauenanteil in Führungs-Jobs.

stern erreicht als erstes Leitmedium einen Frauenanteil von mehr als 50 % in Führungspositionen der Print-Redaktion, zählt ProQuote. Die Zeitschrift besetzt alle Leitungsjobs mit gemischten Doppelspitzen und erreicht so 52,5 %. Der "Spiegel" meldet einen Frauenanteil von knapp 39 %, die "Süddeutsche" 32,6 %. Schlusslicht ist "Focus" mit nur 11,8 % Frauen.
meedia.de

Berufe mit Zukunft: Z wie Zeitungsmanager – Carsten Dietmann.


Mut zum Misserfolg: Carsten Dietmann, Chef des Verlags von “Sächsischer Zeitung” und “Dresdner Morgenpost”, liest keine Papierzeitungen mehr – selbst am Sonntag wischt er lieber übers iPad. Im Porträt von Maria Gramsch für die turi2 edition #8 erklärt er, warum Pessimismus sein größter Antrieb ist und wie er den Zeitungsverlag fit macht für die Zukunft. Den Abschluss unseres Berufe-Alphabets lesen Sie hier als Online-Text oder hier im kostenlosen E-Paper des Buchs. Im Videofragebogen wünscht sich Dietmann mehr Digital- als Print-Abos.

Hör-Tipp: Anna von Münchhausen spricht über #MeToo und Working Mums im Journalismus.

Mutter und Tochter: Pia Frey trifft ihre Mutter Anna von Münchhausen (Foto), zuletzt Textchefin der "Zeit", nun im Ruhestand, zum Podcast-Gespräch. Pia drängt Anna zu mehr Engagement für #MeToo, Anna will ihre Erfahrungen für sich behalten – und geht immer noch ungern allein in Restaurants, weil sie abwertende Blicke fürchtet. Ihren Plan, Chefredakteurin zu werden, hat sie zugunsten der Familie aufgegeben und es nie bereut. Sie freut sich, dass Kind und Karriere heute kein Gegensatz mehr sind.
omrmedia.podigee.io (36-Min-Audio)

IVW-Zahlen: Auflagen der Springer-Zeitungen schrumpfen massiv.

Zeitungen verlieren weiter an Auflage – und Springer ist der große Verlierer im 2. IVW-Quartal. "Bild" gehen 144.000 Käufer von der Fahne, im Vergleich zum Vorjahr -9,9 %. "Bild am Sonntag" verliert 9,8 %, "Welt" sogar 14,2 % bei Abo und Einzelverkauf. "Süddeutsche", "taz" und "Zeit" halten sich stabil, was zumeist am Digitalabo-Wachstum liegt.
meedia.de

Zitat: Uwe Vetterick, Chef der “Sächsischen Zeitung”, will Abo-Abschlüsse analysieren.

"Der genauere Blick darauf, welcher Journalismus Menschen Geld wert ist, führt zu besserem Journalismus."

Uwe Vetterick, Chefredakteur der "Sächsischen Zeitung", widerspricht im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" der These, das Ziel mit Texten Abos zu verkaufen, gefährde die Unabhängigkeit des Journalismus.
sueddeutsche.de

NZZ lässt sich von AfD und Shitstorms leiten, meint Daniel Binswanger.

NZZ positioniert sich zunehmend shitstorm­getrieben auf dem deutschen Markt, analysiert Daniel Binswanger. Sie unterstütze die Gemäßigten innerhalb der AfD, Chefredakteur Eric Gujer gehe mit seinen Kommentaren an die Grenzen dessen, was auf dem Boden einer liberal-demokratischen Grundhaltung steht. Binswanger vermisst klare publizistische Linien und sieht ein Unternehmen, das die Grenzen des politischen Anstands austestet.
republik.ch


AWA-Analyse: Die meisten Zeitschriften verlieren, “Apotheken Umschau” bleibt an der Spitze.

Werbeträger-Analyse AWA bescheinigt den meisten Zeitschriften Einbußen: Vor allem "Kicker" (-17 %) und "stern" (-13 %) verlieren Reichweite. Zu den Gewinnern zählen das Edeka-Heft "Mit Liebe" (+12 %) und das "HausArzt"-Magazin vom Wort & Bild Verlag, der die Spitze der Statistik mit der "Apotheken Umschau" trotz leichter Verlusten weiter anführt. Auf den Plätzen folgen die "Motorwelt" des ADAC und die "Bild am Sonntag" als erster Kiosk-Titel.
meedia.de, horizont.net

Checkpoint-Newsletter: Lorenz Maroldt ist reif für die Insel.

Tagesspiegel will seinen Checkpoint-Newsletter ein Jahr lang mit Meldungen von Norderney anreichern und dafür im monatlichen Wechsel Mitarbeiter auf die ostfriesische Insel schicken. Das Team bewirbt sich auf ein Blogger-Programm der Insel, das Kamera, Computer, eine möblierte Wohnung und 450 Euro Taschengeld pro Monat umfasst.
per Mail, twitter.com (2-Min-Video)

Die “Kontext Wochenzeitung” berichtet über Gegenwind für SWMH-Chef Christian Wegner.

SWMH: Christian Wegner, seit Mitte 2018 Chef der Südwestdeutschen Medienholding, stößt auf Widerstand im Betriebsrat der Medienholding Süd, schreibt Josef-Otto Freudenreich. In einem Offenen Brief kritisieren die Arbeitnehmervertreter, Wegner spare zu stark im Print-Journalismus und schaffe alten Weggefährten gleichzeitig hochdotierte Management-Jobs. Laut Freudenreich stimme zudem die Chemie nicht: Wegner und seine Mitstreiter erweckten den Eindruck, die Kollegen in Stuttgart für Provinzler zu halten.
kontextwochenzeitung.de, turi2.de (Background)

Springer-Bieter KKR will “Welt” nur unter Bedingungen fortführen.

Die Welt ist nicht genug? Der an Springer interessierte Finanzinvestor KKR knüpft die Fortführung der "Welt" und "Welt am Sonntag" in den Angebotsunterlagen an wirtschaftliche Bedingungen, schreibt "FAZ". Zwar hätte KKR mit den Großaktionären Friede Springer und Mathias Döpfner vereinbart, die "Welt"-Gruppe fortzuführen - dies stehe allerdings unter der Voraussetzung einer "angemessenen Steuerung der jährlichen Ergebnissituation". Von der "Bild"-Gruppe, die als lukrativer gilt, sei keine Rede.

Das Angebotsdokument befasse sich in der entsprechenden Passage mit der "Welt"-Gruppe mit der Tageszeitung "Welt", der "Welt am Sonntag", den digitalen Angeboten sowie dem Fernsehsender. Im Gespräch mit turi2 kontert Springer-Sprecherin Bianca-Maria Dardon: "Die vertragliche Vereinbarung mit KKR beinhaltet ein klares Bekenntnis zur "Welt"-Gruppe. Damit bleibt die "Welt" ein wesentlicher Bestandteil der Zukunftsstrategie von Axel Springer." Aufgrund kaufmännischer Erwägungen gelte "wie bisher auch" der Vorbehalt einer "angemessenen Ertragslage".
faz.net, turi2.de (Background), turi2 - eigene Infos

Verlage in Ostwestfalen gründen Gemeinschaftsredaktion in Bielefeld.

Falen-Mantel: "Neue Westfälische", "Lippische Landes-Zeitung" und "Mindener Tageblatt" gründen die "Gemeinschaftsredaktion der ostwestfälisch-lippischen Verlage" mit Sitz in Bielefeld. Die Chefredaktion übernimmt "Neue Westfälische"-Chef Thomas Seim. Die gemeinsame Redakation soll überregionale und regionalen Inhalte für Print und Online liefern.
mt.de

Daniel Losand wird General Manager “Bild” Süd-West.

Bild macht Daniel Losand, 32, zum General Manager "Bild" Süd-West in Frankfurt. Er folgt auf Lena Gericke, 33, die die Position im September 2018 kommissarisch übernommen hatte. Losand trägt er die kaufmännische Verantwortung für die Regionalausgaben Frankfurt Rhein-Main, Rhein-Neckar, Saarland und Stuttgart. Losand kommt von der "Welt", wo er Publisher für "Icon", "Bilanz" und "Blau" war.
per Mail

“Horizont”: Burda Forward und Ad Alliance prüfen Partnerschaft.

Burda Forward und Ad Alliance sondieren eine Zusammenarbeit, vermuten Ulrike Simon und Roland Pimpl. Eine Sprecherin des RTL-Vermarkters IP Deutschland dementiere Verhandlungen, Burda hingegen teilte auf "Horizont"-Nachfrage mit, man sondiere "kontinuierlich mögliche Partnerschaften und prüft unterschiedliche Optionen". Bei BCN, dem zweiten Konzernvermarkter, herrsche wegen der Gerüchte große Aufregung, schreiben Simon und Pimpl. Die Ad Alliance ist der Hauptwettbewerber des Vermarkters.
horizont.net (nach Anmeldung frei)

Lese-Tipp: Ulrike Simon stellt möglichen Käufer für DuMonts Hauptstadt-Blätter vor.

Lese-Tipp: Detlef Prinz ist der "Berliner Unternehmer mit verlegerischer Erfahrung, in der Politik bestens vernetzt", der DuMont die ansonsten wenig begehrten Hauptstadtzeitungen abnehmen könnte, demaskiert Ulrike Simon in "Horizont". Prinz steckt hinter dem Transatlantiker-Heft "The German Times" und dem "Hauptstadtbrief" in Funkes "Berliner Morgenpost". Er arbeitete nach einem Volontariat beim SFB in den Siebzigern für SPD, IG Metall und DGB, ist seit den Neunzigern Medienunternehmer. Was genau er mit "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" anstellen möchte, lässt er noch offen. Er habe noch nie jemanden entlassen müssen.
horizont.net (Paid)

Alexander Rüben wird dritter Geschäftsführer von Funke Digital.

Funke befördert Alexander Rüben (Foto), 36, vom Prokuristen zum dritten Geschäftsführer von Funke Digital, neben Stephan Thurm und Jens Doka. Er verantwortet als COO den kaufmännischen Bereich sowie Classifieds, das Agenturgeschäft und Ad Technology & Monetization. Thurm soll sich künftig intensiver auf die  Entwicklung journalistischer Angebote und die Digitalbeteiligungen konzentrieren, Doka um Digital Content Verticals.
funkemedien.de

Madsack führt Digitalabo mit Time-Wall ein.


Time is the enemy: Madsack ändert seine Paid-Content-Strategie und schafft das Freemium-Modell zugunsten einer "Time-Wall" ab. Die Artikel der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" und der "Neuen Presse" sind in der ersten Stunde nach Veröffentlichung kostenlos. Danach verschwinden sie hinter der Paywall. Das neue Modell führt der Verlag in den kommenden Wochen auch bei allen weiteren Regionalzeitungen, u.a. "Märkische Allgemeine", "Leipziger Volkszeitung" und "Ostsee-Zeitung", ein.

Ein Digitalabo kostet künftig 2,49 Euro pro Woche, für Print-Leser 3 Euro pro Monat. Leser, die von den sozialen Kanälen kommen, können künftig nicht mehr 20 Artikel kostenlos lesen. Die neue Zeit-Schranke soll zum einen die Reichweite der Zeitungs-Websites erhöhen, als auch "Anreiz zum Abschluss eines Digital-Abos" sein.
madsack.de, dnv-online.de

DuMont braucht für Verkauf von Regional-Zeitungen noch Zeit.

DuMont vertagt die Entscheidung über den Verkauf seiner Regional-Zeitungen, berichtet das "Handelsblatt". In einer Video-Botschaft im Intranet teilen Verlegerin Isabella Neven DuMont und Vorstandschef Christian DuMont Schütte mit: "Noch ist nichts entschieden", im September werde es "ein nächstes Update geben". Laut "Handelsblatt" sind Funke, Madsack und Ippen aus dem Rennen, Bauer habe Interesse vor allem an der "Mitteldeutschen Zeitung".
handelsblatt.com