Zitat: Podcasts mit klarer Zielgruppe lassen sich gut vermarkten, sagt Ina Tenz.

"Gerade Nischen-Podcasts sind für die Werbe­industrie interessant."

Ina Tenz, Geschäfts­leiterin Audio, Strategie und Content bei ABC Communication, sagt im turi2 Clubraum, dass sich Themen mit einer klaren Zielgruppe gut vermarkten lassen: "Der Kunde weiß, er hat keine Streuverluste."
turi2.de (Textzusammenfassung), turi2.tv (47-Min-Podcast)

“Süddeutsche” startet Podcast-Reihe über Kunstdiebstähle.

True Art Crime: Die "Süddeutsche" erzählt in der neuen Podcast-Reihe "Die Kunst zu stehlen" von Kunst­diebstählen. In den insgesamt fünf Folgen geht es u.a. um den Einbruch in das Grüne Gewölbe in Dresden und den Raub einer riesigen Gold­münze aus dem Bode-Museum in Berlin. Die erste Folge ist gratis, alle weiteren sind Teil des SZ-Abos.
sueddeutsche.de

Spotify verkauft in den USA ab sofort Hörbücher.

Hört, hört: Der Audio-Dienst Spotify bietet nun Hörbücher zum Einzelverkauf an, vorerst nur in den USA. Ein neuer Player soll die Wiedergabe vereinfachen. Nutzer können gekaufte Audiobooks downloaden und offline hören, rund 300.000 Titel sind zum Start verfügbar. Die Amazon-Tochter Audible hat laut der "NYT" 760.000 Hörbücher im Portfolio.
heise.de, nytimes.com (€), newsroom.spotify.com

Wie spreche ich richtig am Mikrofon, Benny Franke?


Matratzen-Akustik: “Je näher ich rangehe, desto mehr Tiefen bekomme ich”, empfiehlt Benny Franke im Fach-Interview zum richtigen Umgang mit Mikrofonen. Der Produktmanager Music Industry beim Audio-Spezialisten Sennheiser weiß: “Je mehr ich von der Seite in das Mikrofon spreche, desto weniger Höhen nehme ich auf”, das reduziert die “S”- und “T”-Laute. Zwei Matratzen in der Ecke verringern die Lautstärke der Schallreflektion. Frankes grundsätzlicher Tipp: Bei der Aufnahme immer mit Kopfhörern arbeiten, um zu hören, was tatsächlich ankommt. Weiterlesen >>>

“Passion und intrinsische Motivation” – Konstantin Seidenstücker über das Erfolgsrezept eines Podcasts.

Talente-Sammler: “Kein Medium funktioniert so gut über Word-of-mouth wie Podcasting”, sagt Konstantin Seidenstücker im turi2-Interview. Der Gründer und Geschäftsführer von Studio Bummens produziert Podcasts wie “Baywatch Berlin”, “Apokalypse und Filterkaffee” und “Weird Crimes”. Er denkt, dass viele Podcasts über Empfehlungen erfolgreich geworden sind und ist sicher: “Am Anfang steht immer die Idee.” Doch auch die “Rollen­verteilung” und “unterschiedliche Persönlichkeiten” spielen eine große Rolle.
Weiterlesen >>>

Hör-Tipp: Christian Berthold über das Radio in Krisenzeiten.

Hör-Tipp: "Die Kraft des linearen Radios wird unterschätzt", sagt Christian Berthold, Geschäftsführer der Antenne Thüringen, im "MTM-Podcast". Gerade in Krisenzeiten zeige sich die Stärke des Radios: die Emotionalisierung. Die könne keine KI so hinbekommen. Bei Podcasts sei es für regionale Sender wegen der geringen Reichweite schwer, Geld damit zu verdienen. Der Sender setze deswegen vor allem auf Corporate Podcasts.
open.spotify.com (23-Min-Audio)

Lars Haider und Lars Meier starten den Podcast “Nachglühen”.

Lars trifft Lars: Lars Haider, Chefredakteur des "Hamburger Abendblatts" und Lars Meier, Intendant von ahoy radio, starten den wöchentlichen Podcast "Nachglühen – Die Hamburger Woche im Gespräch". Die Folgen, in denen die beiden "die Hamburger Themen der Woche" diskutieren, erscheinen jeweils freitags um 15 Uhr. Zu finden sind sie entweder bei ahoy radio oder "überall, wo es Podcasts gibt".
per Mail

“Es ist total okay, mit Podcasts Geld zu verdienen.” – Podcast-Pionierin Larissa Vassilian über Schluss-Striche und Flausch aus dem Netz.



Nichts ist für die Ewigkeit: "Ich finde, man sollte mehr aus dem Internet wieder löschen", sagt Journalistin Larissa Vassilian im Jobs-Podcast mit turi2-Redakteur Björn Czieslik. Von 2005 bis 2014 hat sie den Podcast "Schlaflos in München" gemacht und war damit Pionierin in der damals noch recht überschaubaren Podcast-Landschaft in Deutschland. Zu hören sind die Episoden ihres Audio-Tagebuchs heute nirgendwo mehr: "Ich bin jetzt 46. Das sind Dinge, die habe ich ins Mikrofon geredet, da war ich 29. So bin ich nicht mehr." Zwar hat sie alle Podcast-Folgen noch gespeichert, aber seitdem nie wieder angehört. Das Ende habe sie damals lange vor sich hergeschoben – dabei überwog das schlechte Gewissen, keine neue Folge gemacht zu haben, der Freude, einen neuen Podcast zu produzieren. Heute sagt sie: "Ich würde mich freuen, wenn mehr Leute Striche ziehen unter bestimmte Projekte, statt diese ausplätschern zu lassen."

Zum Podcasten ist Larissa Vassilian aus Interesse an der Technik gekommen. Eines Nachts hatte sie alles zum Laufen gebracht und die erste Episode von "Schlaflos in München" hochgeladen. Was eigentlich nur ein Technik-Experiment sein sollte, fand überraschend seine Hörer: überwiegend Männer, weil auch die Podcast-Szene damals größtenteils männlich war. Bei "Schlaflos in München" podcastet Larissa Vassilian unter dem Pseudonym "Annik Rubens" – Annik ist ihr zweiter Vorname, Ruben der Name ihres Vaters. Damit will sie ihre Arbeit als Journalistin von ihrem Podcast-Hobby trennen. Es geht ihr aber auch um Sicherheit: Durch die Erzählungen aus ihrem Alltag im Podcast ließe sich eingrenzen, wo sie wohnt. "Ich hatte Angst, dass mir mal irgendein Idiot auflauert und vor der Tür steht." Im Impressum steht deshalb die Adresse ihrer Eltern, erst nach rund einem Jahr, als auch Medien auf sie aufmerksam werden, tritt sie auch bildlich in Erscheinung. Annik Rubens ist keine Rolle, vielmehr eine Facette von Larissa Vassilian: "Ich habe immer versucht, möglichst persönliche Dinge zu erzählen, aber nichts Privates."

Parallel zu "Schlaflos in München" startet Larissa Vassilian 2007 den Deutschlern-Podcast Slow German, angeregt durch internationale Hörerinnen, die sich eine langsamere Version ihres Podcasts wünschen. In den fünf- bis achtminütigen Episoden spricht sie über Themen aus Deutschland, langsam gesprochen und mit Manuskript zum Mitlesen. "Ich kriege da so viel Flausch und es tut so gut", sagt sie zu ihrem Antrieb, der sich inzwischen auch auszahlt. Podcast und Manuskripte sind kostenlos, für Zusatzmaterial zahlen Deutsch­lernende einen kleinen Betrag. Zusammen mit Einnahmen von YouTube, Patreon und Steady summiert sich das für Larissa Vassilian auf ein "passives Einkommen" auf 800 bis 1.000 Euro im Monat. Damit finanziert sie als Freie ihre Urlaubszeit, in der sie nichts verdient. "Es ist total okay, mit Podcasts Geld zu verdienen", sagt sie in Richtung derer, die die Nase rümpfen, weil ein Podcast ja doch auch Spaß mache.

Zwei Wochen im Monat arbeitet Larissa Vassilian im Web- und Social-Media-Team des kritisch-satirischen BR-Magazins Quer. Die anderen zwei Wochen recherchiert und produziert sie den Wissenschafts-Podcast Exzellent erklärt, in dem sie mit Forschenden z.B. über Quantenphysik, Mikrobiome oder Krebsforschung spricht. "Mich reizt daran, dass ich sehr intelligenten Menschen sehr blöde Fragen stellen darf." Gut vorbereitet und eingelesen geht sie mit "kindlicher Neugier" an die Themen ran und freut sich, wie sehr ihre Gesprächs­partnerinnen für ihr Fachgebiet brennen und der Welt davon mit Leidenschaft erzählen wollen. Eine Euphorie, die Larissa Vassilian in manchen Podcasts vermisst: "Wenn es nur aus dem Gedanken heraus kommt, 'Ich will damit erfolgreich sein, aber eigentlich habe ich keinen Bock drauf und würde lieber Video machen', dann sollte man es lassen."

Ihre Erfahrungen mit Podcast sowie Learnings und Praxis-Tipps hat Larissa Vassilian im Buch Podcasting! Von erfahrenen Podcastern lernen aufgeschrieben. Im Jobs-Podcast erzählt sie außerdem, was sie an der Arbeit als freie Journalistin schätzt, warum sie sich mehr kürzere Podcasts wünscht und weshalb sie sich heute manchmal vorkommt, wie die "Podcast-Oma". Das Gespräch erscheint im Rahmen der turi2 Podcast-Wochen. Weitere Interviews, Podcasts, Profi-Tipps und Hör-Empfehlungen gibt es täglich bis zum 9. Oktober. Am 12. Oktober erscheint außerdem die gedruckte turi2 edition #19 Audio – jetzt schon das kostenlose E-Paper vorbestellen.
turi2.tv (57-Min-Podcast bei YouTube), turi2.podigee.io (57-Min-Audio), spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de

Debatte: “Dudelfunk”-Wellen der ARD können weg.

ARD-Reform: "Dudelfunk"-Wellen wie Bayern 3, MDR Jump oder NDR 2 können weg, schreibt Ekkehard Klein bei "Business Insider". Derartige öffentlich-rechtliche Radioangebote seien "belanglos" und böten keinen Vorteil gegenüber Privatsendern. Zudem sollten "sehr ähnliche ARD-Radios, die im Moment regional senden" zusammengelegt werden – dann sei sogar eine Senkung des Rundfunkbeitrags drin.
businessinsider.de

Hör-Tipp: Radio muss Geld in die Hand nehmen und angreifen, meint Marzel Becker.

Hör-Tipp: "Es ist eine Katastrophe, dass Radio nicht Spotify erfunden hat", sagt Marzel Becker im Podcast von Lars Haider. Dass der Ex-Programmchef von Radio Hamburg den Sender nach 35 Jahren verlassen hat, lag zuletzt auch an schwindenden Budgets: "Radio müsste richtig Geld in die Hand nehmen und angreifen." Geprägt habe ihn in seiner Karriere der Satz von seinem Vorgänger Thomas Walde: "Wir sind keine Oberlehrer, sondern Oberkellner."
abendblatt.de (43-Min-Audio), turi2.de (Background)

Zitat: Micky Beisenherz über seine Devise beim Podcasten.

"Wir wissen und erzählen, dass die Lage beschissen ist. Aber wenn wir dabei einigermaßen gut gelaunt bleiben können, dann könnt ihr das auch."

Micky Beisenherz, TV-Moderator, Podcaster und Gag-Schreiber, sagt im turi2-Interview, er findet es "schön und gut", wenn er Menschen mit seinem Podcast informiert und sie danach "trotzdem nicht die Rolladen runterlassen und sagen: 'Ich brauch ja gar nicht mehr aufzustehen.'"
turi2.tv (40-Min-Audio), turi2.de (Zusammenfassung)

“Um everybody’s darling zu sein, finden mich zu viele beschissen” – Im Tretboot mit Micky Beisenherz.


Podcast-König: Die "große, nicht nur suggerierte Nähe" zwischen Publikum und Host ist das, was das Medium Podcast so erfolgreich macht, sagt Micky Beisenherz im Video-Special vom turi2 Clubraum. Während TV-Moderatoren als Privatpersonen "nicht besonders fassbar" seien, lassen sich Podcaster "bis zu einem gewissen Grad ins Herz schauen". Zudem bekommen Zuhörerinnen einen Eindruck davon "wie sie auf die Welt blicken und wie sie ihren Platz in der Gesellschaft finden". Aline von Drateln diskutiert im Tretboot-Schwan auf einem Alster-Kanal mit dem Podcaster, Comedy-Autor und TV-Moderator über Podcast-Aufnahme und -Werbung, Status­symbole und Selbst­­inszenierung. Beisenherz, der mit Apokalypse und Filterkaffee einen der erfolgreichsten Nachrichten-Podcasts Deutschlands macht, vergesse allerdings "trotz aller Entspanntheit" nie, "dass ich mich immer in einem öffentlichen Raum befinde". Das bedeute jedoch nicht, "dass man nicht auch mal loslässt".

Dass er mit seinem Podcast politische Entscheidungen beeinflusst, glaubt Beisenherz nicht. Er finde es besonders "gut und schön", dass seine Hörerschaft "dank dessen, was wir machen" über den Tag informiert wird "und trotzdem danach nicht den Rolladen runterlässt und sagt: 'Ich brauch ja gar nicht mehr aufzustehen.'" Seine Devise: "Wir wissen, dass die Lage beschissen ist, aber wenn wir dabei einigermaßen gut gelaunt bleiben können, dann könnt ihr das auch." Dass er "everybody's darling" ist, glaubt Beisenherz nicht: "Dafür gibt es einfach zu viele, die mich beschissen finden." Mit "Apokalypse und Filterkaffee" leiste er durch ein "breites intellektuelles Einzugs­gebiet" mittlerweile einen gewissen gesellschaftlichen Beitrag. "Das ist eine wunderbare Begegnungs­­stätte", sagt Beisenherz.

Champagner schlürfend spricht das Duo außerdem über die Gäste-Auswahl im Podcast und Shitstorms. Außerdem verrät Beisenherz, wie seine Ruhrgebiets-Sozialisation seine street credibility stärkt. Das Gespräch ist Teil der turi2 Podcast-Wochen. Gedruckt ist das Interview mit Fotostrecke ab 12. Oktober in der turi2 edition #19 mit dem Schwer­punkt­thema Audio zu sehen.
turi2.tv (40-Min-Video auf YouTube), turi2clubraum.podigee.io, apple.com, spotify.com, deezer.com, audionow.de

Text: Pauline Stahl
Fotos: Johannes Arlt für turi2

Zitat: Bei “Mulan” liegen nur 30 % Redeanteil bei weiblichen Rollen, sagt Ivy Haase.

"Wem ist bewusst, dass im Disneyfilm 'Mulan' nur 30 % Redeanteil bei weiblichen Rollen liegen? Im 'Dschungelbuch' sind es 2 % weiblicher Redeanteil."

Ivy Haase von der Audio Alliance kritisiert in einem Beitrag für die turi2-Podcastwochen, dass "schon Kinder internalisieren, dass Frauen nicht sprechen". Sie fordert und fördert deshalb mehr weibliche Podcasts.
turi2.de

Hör-Tipp: Philipp Westermeyer fragt in Interviews nicht zu hart nach.

Hör-Tipp: Er wäre der Falsche, Vodafone kritische Fragen zu stellen, sagt Philipp Westermeyer im Podcast "Ist das eine Blase?". Er habe die Erfahrung gemacht, dass beim harten Nachfragen Gesprächspartner "die Tür zu machen" und "nur noch auf PR-Modus schalten". Außerdem erzählt Westermeyer von einer Werbe-Aktion auf TikTok durch die einige OMR-Folgen nun "deutlich mehr als 100.000 Hörer" haben. Sein Unternehmen habe 20.000 Euro unter den Usern verlost, die den besten OMR-Account auf TikTok erstellen.
zeit.de (64-Min-Audio)


Vermeintlich langweilige Themen interessant machen – Richard Hemmer über “Geschichten aus der Geschichte”.


Spricht Geschichte: "Ich glaube schon, dass wir den Leuten helfen, die Welt in der wir leben, besser zu verstehen", sagt Richard Hemmer im turi2 Clubraum. Mit Moderatorin Aline von Drateln und turi2-Chef­redakteur Markus Trantow spricht der Historiker über Anfangs­zeit und Entwicklung seines Podcasts Geschichten aus der Geschichte. Darin redet er wöchentlich mit Co-Host Daniel Meßner in zirka einer Stunde über ein historisches Thema und erreicht damit mittlerweile fast 2 Mio Menschen monatlich. Die Inhalte weisen nicht nur das Publikum darauf hin, dass die Welt komplex ist "und es keine einfachen Antworten auf komplizierte Fragen gibt", auch Hemmer selbst habe immer wieder "Aha-Momente". Als die beiden Historiker vor sieben Jahren die erste Folge aufgenommen haben, hatten sie "keine Vorstellung davon, wie groß das wird oder wie groß wir das haben wollen". Großes Interesse an Veränderung oder gar den Gedanken aufzuhören, habe es nie gegeben. Nur die Vorbereitung dauere mittlerweile etwas länger: "Aufgrund unseres Anspruchs wollen wir mehr lesen und uns länger vorbereiten."

Vermeintlich langweilige Themen so zu verpacken, dass die Menschen sie trotzdem interessant finden, ist ein Teil des Erfolgs, sagt Hemmer. Doch für ihn haben vor allem Regel­mäßigkeit und Beständigkeit zu einer wachsenden Zuhörer­schaft geführt: "All diese Dinge, die wir im Podcast machen, haben wir mehr oder weniger von Anfang an so gemacht." Auch die Motivation, qualitativ hochwertige Folgen abzuliefern, sei direkt da gewesen. "Wir haben uns seit sieben Jahren immer gegenseitig Druck gemacht", verrät Hemmer. "Daniel wäre enttäuscht gewesen, wenn ich meine Folge nicht vorbereitet hätte." Die Lust am Podcasten sei immer noch dieselbe, mittlerweile "mit dem Bonus, dass wir dafür bezahlt werden". Für "ein bisschen Out­branching" sei das Duo dennoch "relativ offen". Zurzeit arbeiten sie beispiels­weise an einem Buch. "Ansonsten wollen wir uns auf das Kern­geschäft konzentrieren", sagt Hemmer. "Und das ist, einmal die Woche eine Folge zu veröffentlichen."

Seine Themen wählt Hemmer "ziemlich random" aus. Allerdings versuchen er und sein Co-Host auch eine "gewisse Sensibilität an den Tag zu legen". Ihr Podcast soll eine Art "Eskapismus" für die Menschen sein, um sich von all dem abzulenken, was gerade in der Welt passiert. Was laut Hemmer "immer funktioniert", sind Expeditionen, "vor allem, wenn sie schief gehen". Sie bedienen zum einen das Fernweh des Publikums, zum anderen haben sie einen Schicksals­aspekt: "Das berührt die Leute."

Der turi2 Clubraum diskutiert jeden Freitag um 12 Uhr mit einem prominenten Gast die Themen der Woche. Nächste Woche ist im Rahmen der turi2 Podcast-Wochen Podcaster, Journalist und Unternehmer Sebastian Esser zu Gast.
turi2.tv (55-Min-Podcast auf YouTube), turi2clubraum.podigee.io, apple.com, spotify.com, deezer.com, audionow.de

Lese-Tipp: Der NDR verschenkt seltene Schallplatten an ein Museum.

Lese-Tipp: Der NDR verschenkt mehr als 100.000 Schallplatten aus dem Archiv an das Schallplattenmuseum in Nortorf. Neben "polnischen Gewerkschaftsliedern, Klamauk von Mike Krüger" und "seltenen Jazz-Aufnahmen aus Hamburger Clubs" befinden sich darunter auch Schellackplatten, die über 100 Jahre alt sind. "Es ist ein Irrglaube, Spotify könnte einen solchen Schatz ersetzen", sagt NDR-Redakteur Andreas Gaertner.
deutschlandfunkkultur.de

Libsyn kauft Podcast-Vermarkter Julep Media.

Julep Media: Das US-amerikanische Podcast-Unternehmen Libsyn kauft die Podcast-Plattform von Co-Gründer Marcus Englert. Die Geschäftsführung um Steffen Hopf und Christian Rymarenko sowie die Gesellschafter bleiben an Bord. Neben dem Kerngeschäft Deutschland plant Julep in Europa zu expandieren. Libsyn hat eigenen Angaben zufolge mehr als 75.000 Podcasts im Portfolio, Julep Media über 510.
meedia.de

Wie finde ich den perfekten Podcast-Host, Alexander Krawczyk?


Ziemlich beste Freundin: Podcasterinnen sollten was zu sagen haben, um nicht “schnell als Luftpumpe entlarvt” zu werden, und auch bereit sein, etwas von sich preiszugeben, schreibt Alexander Krawczyk, Senior Vice President von Seven.One Audio. Idealer­weise bringen die Hosts eine “starke Community” mit, die ihren Podcast von der ersten Folge an hört, um ihn so aus der “anonymen Masse heraus­zuheben”. Für Krawczyk ist der perfekte Podcast-Host heute eine Frau, weil es in allen Genres bereits “ein enormes Über­angebot an Männer-Podcasts” gebe. Sein Gast­beitrag erscheint im Rahmen der turi2 Podcast-Wochen. Weiterlesen >>>

“Vieles ist an der Stimme ablesbar” – Arno Fischbacher über die Macht der Stimme.


Der Ton macht die Musik: "Die Stimme ist ein Wunderwerk der Natur", schwärmt der Wirtschafts-Stimmcoach und Rhetoriktrainer Arno Fischbacher im turi2 Jobs-Podcast. Viele Dinge lassen sich allein an der Sprechweise ablesen, erklärt er im Gespräch mit turi2-Redakteurin Pauline Stahl. So sei etwa hörbar, "was du im Laufe deines Lebens getan hast, um dich zu entfalten". Besonders über den Führungswillen gebe die Stimme Auskunft: "Die Stimme drückt immer aus, inwieweit du bereit bist, den Prozess zu lenken." Verbergen lässt sich so gut wie nichts: "Ob du willst oder nicht: Du verrätst im Grunde ununterbrochen neu, mit welcher Einstellung du dem Anderen gegenübersitzt."

Fischbacher gehört zwei Jahrzehnte lang zum Stamm-Ensemble des heutigen Schauspielhauses Salzburg, leitet das Theater von 1985 bis 1996 als kaufmännischer Direktor. Auch heute helfe es ihm noch, auf diese Erfahrungen zurückzugreifen. Schon damals sei die Stimme ein zentrales Element seines Daseins gewesen, aber auf der Bühne war es eben nur ein Element von vielen. Im Laufe der Zeit steht er immer öfter in Tonstudios, um Hörbücher oder Werbung einzusprechen: "Man hat offensichtlich etwas in mir entdeckt, was geldwert war." Eine schöne Stimme allein habe dafür nicht genügt, auch das Handwerkszeug des Schauspielers sei wichtig gewesen, betont Fischbacher.

Fischbacher, der 2020 mit Stimme wirkt! unter die Podcaster geht, verrät außerdem, wie sich eine voluminöse Stimme trainieren lässt und wie junge Menschen stimmlich selbstbewusster werden können. Außerdem erklärt er, was gegen einen Blackout in einer Interview-Situation, u.a. im Podcast hilft, etwa das Ändern der Sitzposition: "In diesem Moment ist der Verstand mal auf Urlaub geschickt und regeneriert sich." Grundsätzlich gelte: "Wie du klingst, hängt 1:1 von dem ab, wie du gerade sitzt oder stehst."

Außerdem erklärt Fischbacher, weshalb die Stimme ein "wesentlicher Futterkrug für die Menschen", ist: "Wir wollen von der Energie der anderen gefüttert werden." Sprechen Menschen aber träge, ziehen sie Energie von uns ab – "und der Autopilot in uns schaltet sofort die Aufmerksamkeit ab". Nur 0,4 Sekunden dauert es, bis Zuhörende aus den "Laut-Salaten" Worte im Sprachzentrum erkennen und verstehen. In dieser Zeit spielt sich eine Menge ab: In Sekundenschnelle werden z.B. "alle Dominanzen geregelt", "soziale Strukturen eingerichtet" sowie Antipathien oder Sympathien erzeugt.

Das Gespräch mit Arno Fischbacher findet im Rahmen der turi2 Podcast-Wochen statt. Weitere Interviews, Podcasts, Profi-Tipps und Hör-Empfehlungen gibt es täglich bis zum 9. Oktober. Am 12. Oktober erscheint außerdem die gedruckte turi2 edition #19 Audio – jetzt schon das kostenlose E-Paper vorbestellen.
turi2.tv (63-Min-Podcast auf YouTube), turi2.podigee.io, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de

“Bei Podcasts muss gar nicht viel Innovation passieren” – Philipp Westermeyer über Nischen und Nuscheln.


Laber-Laune: An die 750 Podcast-Folgen hat OMR-Chef Philipp Westermeyer schon aufgenommen – und sieht sich als Beweis dafür, dass das Format nicht perfekt sein muss. Mit seiner eigenen Stimme im Ohr will er aber trotzdem nicht einschlafen, sagt er im Interview mit turi2-Redakteurin Nancy Riegel. Außerdem erklärt er, dass sich Podcast-Vermarktung schon bei niedrigen, vierstelligen Hörer-Zahlen lohnen kann, und sagt, auf welche Einnahmen Podcasterinnen hoffen können. Das Gespräch mit Westermeyer bildet den Auftakt der turi2 Podcast-Wochen. Acht Wochen lang geben Podcast-Profis in Interviews, Podcasts und Gastbeiträgen täglich Tipps und Insights zum Trend-Thema Podcasts.
Westermeyer-Interview lesen >>>
Alle Beiträge der turi2 Podcast-Wochen >>>

Hör-Tipp: David Krause, Podcast-Chef der dpa, hat den “besten Job der Welt”.

Hör-Tipp: "Es ist der beste Job der Welt" sagt David Krause, Podcast-Chef der dpa, im PodTalk über seinen Beruf: "Ich darf mich mit wahnsinnig spannenden Menschen treffen und mit denen über Podcasts sprechen". Prinzipiell könnten sich alle Verlage und Unternehmen mit Audio-Wunsch an ihn und sein Team wenden, einen Comedy-Podcast sieht sich Krause aber eher weniger produzieren: Der Inhalt müsse auch zur Marke dpa passen.
open.spotify.com (28-Min-Podcast)

Meta startet den Podcast “Net New” zum Thema Internet.

Meta startet den Podcast "Net New – der Meta-Podcast" rund um das Thema Internet. Moderatorin ist Schauspielerin Jana Riva, alle zwei Wochen spricht sie mit Expertinnen zu Netz-Themen. Auf dem Plan stehen u.a. Folgen zum Metaversum, der Post-Cookie-Ära und der Revolution des Shoppings. In den Wochen zwischen den einzelnen Ausgaben sind vertiefende "Deep Dives" geplant.
about.fb.com

Podstars by OMR vermarktet Studio-Bummens-Podcasts “Weird Crimes” und “Cui Bono”.

Podstars, die Podcast-Tochter von OMR, vermarktet künftig die Podcasts Weird Crimes und Cui Bono von Studio Bummens. In "Weird Crimes" widmen sich Visa Vie und Ines Anioli der absurden Welt der Verbrechen. Die zweite Staffel von "Cui Bono" befasst sich ab Herbst mit dem Cyber­mobbing-Fall des Drachenlords und soll erneut einen großen Koproduktions- und Distributions­partner bekommen. Bei der ersten Staffel über Ken Jebsen waren NDR und RBB als Partner an Bord.
per Mail

Hör-Tipp: Subscription-Podcasts funktionieren, wenn man sie im Paket verkauft, sagt Laura Terberl.

Hör-Tipp: Subscription-Podcasts haben künftig eine Chance, wenn man sie in einem guten Paket verkauft, sagt Laura Terberl, Leiterin des Bereichs Audio und Video bei der "Süddeutschen Zeitung", im OMR-Podcast "PodTalk". Alleinstehende Abos würden für Personal Brands und Nischen besser funktionieren. Die "SZ"-Podcasts hinter der Paywall beschäftigen sich mit gesellschaftlich relevanten, aber schwierigen Themen für die sich keine Werbekunden finden.
omrmedia.podigee.io (30-Min-Audio)

ARD startet Podcast zur Energiekrise.

Energie-Synergie: Die ARD starte den wöchentlichen Podcast Energiekrise - und jetzt?. Fachjournalistinnen von SWR, WDR, HR und RBB analysieren und diskutieren mit Expertinnen die energie­politische Lage und deren Folgen in Deutschland. Die erste Episode befasst sich mit der Frage: "Kommt Deutschland mit 'weniger' Gas durch den Winter?".
presseportal.de, ardaudiothek.de (24-Min-Audio)

Zahl des Tages: Spotify macht 125 Mio Euro Verlust, gewinnt aber Kunden dazu.

SpotifyZahl des Tages: Rund 125 Mio Euro Verlust macht Spotify im 2. Quartal – nach einem Gewinn von 131 Mio Euro im Vorjahr. Grund dafür sind vor allem um 40 % gestiegene Marketing-Kosten von 391 Mio Euro. Bei den Hörer-Zahlen legt der Audio-Dienst zu: Im Vergleich zum Vorquartal wächst die Zahl der monatlich aktiven Usern von 422 auf 433 Mio, um 6 Mio auf 188 Mio steigt die Anzahl der zahlenden Kundschaft.
meedia.de

Die Fans folgen dem Content – Kerstin Niederauer-Kopf über TV in Streaming-Zeiten.


Quoten-Queen: "Corona war ein richtiger Booster" und hat die Nutzung von Plattformen wie Netflix und Joyn "getriggert", sagt Kerstin Niederauer-Kopf im turi2 Clubraum. Die Vorsitzende der Geschäfts­führung bei der AGF Video­forschung beobachtet, dass es sich dabei insbesondere um die "mittelalte" Zielgruppe handelt, die an der Schwelle von analogem zum digitalen Zeitalter liegt und "beide Welten mitbekommen hat". Im Gespräch mit turi2-Moderatorin Aline von Drateln und turi2-Chefredakteur Markus Trantow erklärt sie, dass diese Generation noch eine "relativ hohe" klassische TV-Nutzung hat, ihr Angebot aber mittlerweile auch auf den Plattformen findet. Spannend sei demnach, wenn etwa Amazon Prime Rechte an der Champions League erwerbe: "Dann folgt der Fußball-Liebhaber natürlich seinem Content", sagt Niederauer-Kopf. Zwar werden Streaming-Dienste wie Netflix oder Wow nicht bei der AGF gemessen, dennoch "haben wir Tricks und Kniffe", auch über die Plattform-Nutzung einen Überblick zu bekommen. Eine Mess-Router-Technologie ermögliche die Quell-Ermittlung – die AGF sehe dann, welcher Streaming-Dienst genutzt wird.

Eine einheitliche Messung von TV, Video, Streaming und Display ist deshalb "so ein dickes Brett, weil wir uns über den Teller­rand hinaus bewegen", sagt Niederauer-Kopf. Die AGF sei für TV und Video zuständig, jedoch gebe es auch Omni-Channel-Marken wie RTL oder "Bild" mit klassischen Print­titeln und einem Fernseh­angebot. Von dort höre die Fernseh-Forscherin häufig: "Weist mir das mal ganzheitlich aus und auch aus einem Guss". Die Herausforderung dabei: "Im Digitalen haben wir andere KPIs als im TV." Während beim TV Metriken wie die Seh­beteiligung zählen, "ist das etwas, das man aus der Digital­welt nicht kennt". Für Niederauer-Kopf besteht die Aufgabe also darin, "den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden", um die Zahlen miteinander vergleichen zu können. Auch Plattformen wie YouTube oder Amazon Prime gehören zur Auswertung der Ziel­gruppen-Verteilung dazu, "aber wir können ja niemanden in die Messung zwingen".

Grundsätzlich geht es immer darum, "dass die Zusammen­setzung der Stichprobe stimmen muss", erklärt Niederauer-Kopf. Dafür brauche sie von jeder sozio-demographischen Struktur einen Anteil, damit die Video­forschung "nicht nur ein Stück des Bevölkerungs-Kuchens unter die Lupe nimmt".

Der turi2 Clubraum diskutiert jeden Freitag um 12 Uhr mit einem prominenten Gast die Themen der Woche. Nächste Woche ist der MDR-Programmchef Klaus Brinkbäumer zu Gast.
turi2.tv (46-Min-Podcast auf YouTube), turi2clubraum.podigee.io, apple.com, spotify.com, deezer.com, audionow.de

Hör-Tipp: Maren Kroymann spricht mit Frauen übers Altern.

Hör-Tipp: Frauen verschwinden ab 50 vom Bildschirm, aber das Leben ist deshalb lange nicht vorbei, ist Schauspielerin Maren Kroymann überzeugt. In ihrem neuen Bremen-Zwei-Podcast "War's das?" spricht sie mit Weggefährtinenn über Leben und Altern. In den ersten beiden Folgen sind die ehemalige ZDF-Moderatorin Petra Gerster und die frühere Siemens-Vorständin Janina Kugel zu Gast.
ardaudiothek.de (Petra Gerster, 53-Min-Audio), ardaudiothek.de (Janina Kugel, 65-Min-Audio)

“Süddeutsche Zeitung” podcastet aus der Münchner S-Bahn.

Süddeutsche Zeitung startet den 14-täglichen Lokal-Podcast München Persönlich über "Menschen, die die Stadt bewegen". Die Besonderheit: Beim Gespräch fahren sie mit U- oder S-Bahn, Bus, Tram oder Fahrrad­rikscha durch München. Die Idee ist nicht ganz neu: Der "Tagesspiegel" podcastet aus der Berliner Ringbahn.
sueddeutsche.de (1. Folge, 24-Min-Audio)

Sophia Thiel und Paula Lambert podcasten gemeinsam als “4 Brüste für ein Halleluja”.

Emotionale Tiefe ohne Schwere: Fitness-Influencerin Sophia Thiel, 27, und Beziehungs­beraterin Paula Lambert, 48, starten den gemeinsamen Podcast 4 Brüste für ein Halleluja. Jeden Freitag sprechen sie "offen und ehrlich" über die wichtigen Themen des Lebens und wie sie selbst damit umgehen. Produktion und Vermarktung liegt bei Seven.One Audio.
vier-brueste-fuer-ein-halleluja.podigee.io

Hör-Tipp: Christian Bollert sieht Podcast auf dem Weg zu etablierten Medien.

Hör-Tipp: Der Podcast-Hype ist nicht vorbei und auch kein Hype, sagt Christian Bollert im Hybrid-Eins-Podcast. Der Gründer von detektor.fm glaubt, dass sich Podcast mehr und mehr als Teil der Medien­nutzung etablieren. Bei Smart-Speakern beobachtet er "eine gewisse Form von Ernüchterung". Bollert kann sich vorstellen, dass auch lineare Programm in den nächsten Jahren nochmal "ein keines Revival" bekommen, weil Menschen mit der Menge an On-Demand-Angeboten überfordert sein könnten.
open.spotify.com (24-Min-Audio)

Hör-Tipp: Deutschlandfunk über Diplomatie im Wandel.

Hör-Tipp: Die Diplomatie wandelt sich. Diplomatinnen müssen mehr Profil als früher zeigen und öffentliche Kommunikation wird immer wichtiger, berichtet Sonja Ernst im Deutschlandfunk. Langjährige Diplomaten wie der ehemalige Botschafter in der Türkei Martin Erdmann (Foto) erzählen wie es ist, zu Krisengesprächen einbestellt zu werden. Martin Kobler berichtet, wie er als Botschafter in Pakistan per Twitter hunderttausende Follower sammelte.
deutschlandfunk.de (18-min Audio)

Mein Podcast-Tipp: Felicia Mutterer über “Welt. Macht. China”.


Ohr in den fernen Osten: Felicia Mutterer ist Mitgründerin und Managing Director der Audio- und Podcast-Agentur Achtung! Broadcast. Ihre neueste Podcast-Entdeckung ist der ARD-Podcast Welt. Macht. China. Darin erklären Korrespondentinnen, wie China tickt, was das Land zur Weltmacht und was die Welt mit dem Land macht. Ihre Hör-Empfehlung erscheint in der Reihe Mein Podcast-Tipp, in der Meinungs­macherinnen der turi2-Community ihre Lieblings-Podcasts vorstellen. Weiterlesen >>>

Hör-Tipp: Christian Drosten vermisst den Lerneffekt aus der Corona-Krise.

Hör-Tipp: Virologe Christian Drosten konstatiert im "FAZ"-Podcast, dass Deutschland in der Forschungspolitik nicht die richtigen Rückschlüsse aus der Corona-Krise gezogen hat, auch weil der Ukraine-Krieg die Prioritäten ändert. Er befürchtet Einsparungen in der Forschung und einen langen Corona-Winter "mit vielen Arbeitsausfällen".
faz.net (31-min-Audio)

Google-Managerinnen machen ab September einen Medien-Podcast.

Hin-goo-hört: Die drei deutschen Google-Managerinnen Isabelle Sonnenfeld, Holm Münster­mann und Robert Richter starten im September den Interview-Podcast "MediaStories", kündigt Google bei der Re:publica an. Darin sprechen sie alle zwei Wochen mit prominenten Köpfen aus Medien­häusern und Verlagen über digitale Transformation und Innovation. Zudem soll es "genügend Raum für persönliche Anekdoten" und Karriere-Tipps geben. Die Produktion übernimmt die OMR-Tochter Podstars.
per Mail

Der HR übersetzt Kindergeschichten ins Ukrainische.

Ablenkungsmaßnahme: Der HR stellt 16 Lesungen für Kinder aus der Ukraine in die ARD-Audiothek, darunter "originäre traditionelle Geschichten", Märchen und deutsche Kinderliteratur. Mit den ins Ukrainische übersetzten Hörbüchern wolle man den Kindern "ein Stückchen Heimat und Geborgenheit" bieten und sie "von den Strapazen der letzten Wochen" ablenken.
radiowoche.de, ardaudiothek.de

MDR startet Podcast “Generation Zukunftsangst”.

MDR hat gemeinsam mit dem Masterstudiengang Journalismus der Universität Leipzig den Podcast "Generation Zukunftsangst" produziert. Die fünf Folgen richten sich an die Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen und wollen aufzeigen, wie man konstruktiv mit Ängsten vor z.B. dem Klimawandel, Krankheiten und Krieg umgehen kann. Der Podcast ist ab sofort in der ARD Audiothek abrufbar.
presseportal.de, mdr.de

Alles über Podcasts für Profis aus Journalismus, PR und Marketing.

  Die Podcast-Wochen auf turi2.de bieten Wissen für Kommunikationsprofis rund ums Megatrend-Thema Podcast. Am 12. Oktober erscheint die turi2 edition #19 mit dem Thema Audio. Podcast. Radio. Stimme. Du kannst das kostenlose E-Paper hier vorbestellen. Die Podcast-Wochen bieten – die besten Profi-Tipps für Technik, Konzeption und Produktion, Vermarktung… Weiterlesen …