Helge Schneider sagt auch die restlichen Strandkorb-Konzerte ab.

Korb von Helge: Musiker Helge Schneider sagt nach dem abgebrochenen Auftritt in Augsburg auch die restlichen Strandkorb-Konzerte ab, berichtet "Bild". Das Format "passe für ihn persönlich nicht", Kundinnen können bereits gekaufte Karten zurückgeben. Der Veranstalter hatte Anspruch auf Schadensersatz geprüft, spendet gemeinsam mit Schneider nun aber 20.000 Euro an die Opfer der Hochwasserkatastrophe.
helge-schneider.de via bild.de, turi2.de (Background)

Basta: Nena stellt Hygienemaßnahmen bei ihrem Konzert in Frage.

99 Quer-Ballons? Sängerin Nena spaltet bei einem Konzert in Berlin ihr Publikum. Als sie Fans auffordert, gegen das Hygiene-Konzept zu verstoßen, kommen einige zu ihr vor die Bühne, andere verlassen empört das Konzert. Womöglich hatte Nena vom Ende der Pandemie nur geträumt und darauf gehofft, dass irgendwie, irgendwo, irgendwann doch noch Wunder gescheh'n.
tagesspiegel.de, bild.de, twitter.com/LarsWienand (93-Sek-Video)

Video-Tipp: Dokureihe begleitet das MDR-Sinfonieorchester.

Video-Tipp: Hollywood in Hoyerswerda entführt hinter die Kulissen des MDR-Sinfonieorchesters. Vier 25-minütige Folgen begleiten die Künstlerinnen des ältesten Rundfunkorchesters der Welt auf dem Weg zum ersten großen Auftritt nach dem Lockdown. Alle Folgen sind in der Mediathek abrufbar, die TV-Ausstrahlung erfolgt ab 26. Juli täglich um 19.50 Uhr.
ardmediathek.de, presseportal.de

Basta: Michael Wendlers Gold-Geheimnis.

Goldige Zeiten: Schlagersänger Michael Wendler schuldet dem Finanzamt 1 Mio Euro, doch zahlen kann er angeblich nichts. "Bild" zeigt nun Kontoauszüge, die belegen sollen, dass der heutige Verschwörungsschwurbler seine RTL-Gage noch vor dem Rauswurf bei "DSDS" in Gold umgewandelt hat – so könne er Geld an seinen Gläubigern vorbeischmuggeln. Man darf davon ausgehen, dass der Wendler sich mit einem ganz bestimmten Song herausredet: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
bild.de (Paid)

Basta: Golden Gate Bridge geht unter die Musikerinnen.

Brücken-Blues: Die Golden Gate Bridge in San Francisco "singt" neuerdings. Grund sind Umbauarbeiten, durch welche die Brücke bei starkem Wind Geräusche von sich gibt. Anwohnerinnen klagen über "gespenstische Töne" und "Sirenengeheul". Einen Fan hat die Golden Gate Bridge immerhin: Der US-Gitarrist Nate Mercereau mixt die Laute in vier seiner Songs und schwärmt vom "größten Windinstrument der Welt". Vielleicht heißt es demnächst "Mit sieben Brücken musst du singen".
focus.de

Moderne Popkultur steht für Spießertum, urteilt Frank Jöricke.

Pop-Nostalgie: Frank Jöricke unterstellt modernen Popstars und ihre Fans im "Freitag" eine neue Form von Spießertum. Das "Spiel mit Selbsterfindung und Anarchie" sei am 11. September 2001 geendet, heute wollten Künstlerinnen wie Billie Eilish (Foto) unbedingt Teil einer Gruppe sein. Zu Zeiten von David Bowie, Janis Joplin oder den Beastie Boys sei Pop multikulturell gewesen, "bevor das Wort zum Kampfbegriff wurde".
freitag.de

Spotifys Crime-Hörbuch “Das Allerletzte Interview” erhält eine TV-Serie.

Erst hören, dann sehen: Das Allerletzte Interview, fiktives Crime-Hörbuch auf Spotify, erhält eine TV-Serie. Hiphop-Moderatorin Visa Vie hatte zuvor in drei Staffeln die Geschichte um Reporterin Clara gestrickt, die nach einem Interview einen berühmten Rapper umbringen will. Mia Wallace Productions, Ableger von Wild Bunch Germany, soll dass Format produzieren.
musikexpress.de, instagram.com (Ankündigung Visa Vie), turi2.de (Background)

Basta: Südkorea erlaubt nur noch langsame Musik im Fitnessstudio.

Neue Fitness-Formel: Südkorea sagt dem Coronavirus im Fitnessstudio den Kampf an – mit langsamer Musik. Künftig laufen beim Gruppensport nur Songs mit weniger als 120 Beats pro Minute. Behörden wollen so verhindern, dass Sportlerinnen zu schwer atmen oder andere Besucherinnen elegant mit Schweißperlen benetzen. Damit sich auch wirklich niemand überanstrengt, funktionieren auch Laufbänder nur noch mit einer Geschwindigkeit von bis zu sechs Stundenkilometern.
reuters.com

TikTok-Konkurrent YouTube Shorts kommt nach Deutschland.

YouTube bringt das Kurzvideo-Angebot YouTube Shorts nach Deutschland, das es mit TikTok und Instagram Reels aufnehmen soll. Zu den bisher 26 Betatest-Ländern kommen bis Mittwoch 100 weitere dazu. Die Länge der Videos ist auf 60 Sekunden begrenzt, Nutzerinnen können ihre Clips mit Texten, Filtern und Musik anreichern. Dafür stehen "Millionen von Songs" von mehr als 250 Labeln zur Verfügung.
heise.de, meedia.de, blog.youtube

Basta: Tanzendes Kinderspielzeug singt auf Polnisch über Drogen.

Kann mehr als piksen: Ein elektrisch betriebener Kaktus wirbt damit, die Fantasie und Kreativität von Kindern anzuregen. Eine in Taiwan lebende polnische Mutter sieht das jedoch ganz anders, sobald sie die Pflanze in Betrieb nimmt. Denn statt den Kaktus-Tanz mit einem lauschigen Kinderlied zu paaren, gibt es parallel polnische Rap-Lyrics über Kokain auf die Ohren.
taiwannews.com via whathappenedlastweek.com, youtube.com (30-Sek-Katusvideo), youtube.com (4-Min-Rapvideo)


Lese-Tipp: Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg erinnert sich in der “FAZ” an whisky-schwangere Zeiten.

Lese-Tipp: Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg erinnert sich im "FAZ"-Interview an die wilden 70er, als er ein Konzert der Rolling Stones organisierte. Die Band kam mehrere Stunden zu spät und bestand darauf, dass "an jedem Ort, wo sie sich aufhalten könnte" eine Flasche Jack Daniel's vorrätig sei – auch auf der Toilette. Seitdem habe sich das Musikgeschäft aber "extrem professionalisiert".
"FAZ", S. 24 (Paid)

Lese-Tipp: Ex-MTV-Moderator Steve Blame blickt auf sein missglücktes Interview mit Jimmy Somerville zurück.

Gesprächig: Steve Blame, ehemaliger MTV-Moderator, sagt der "Süddeutschen", dass er sich beim Musiksender nicht entwickeln konnte, "was seine Persönlichkeit betrifft". Blame, der eigentlich Stephen James heißt, hatte 1987 bei MTV angeheuert und blieb bis 1994. Als das "am schwersten missglücktes Interview" führt Blame ein Gespräch mit Jimmy Somerville an, bei dem er zwischendrin aufsprang, um Sting nachzujagen. Knapp 30 Jahre später gibt er wieder den Interviewer, dieses Mal in seiner Podcast-Reihe "Pop - The History Makers", in dem er Ikonen der 80er und 90er zum Gespräch bittet.
sueddeutsche.de, spotify.com (Podcast Blame)

Studie: 60 % der Deutschen würden für Online-Inhalte von Medien bezahlen.

Zahltag: 60 % der Deutschen würden für Online-Inhalte von Medien bezahlen, sagt eine Stripe-Studie. Besonders hoch ist die Zahlungsbereitschaft bei Film und Fernsehen (42 %) sowie Musik (32 %), für Nachrichten aus dem Netz würden nur 14 % in die Tasche greifen. Vor allem junge Nutzerinnen wünschen sich eine einheitliche Aboplattform für alle Medien.
faz.net

Bill Ackman steigt mit 4 Mrd Dollar bei Universal Music ein.

Sound-Investment: Bill Ackman steigt über seinen Börsenmantel Pershing Square mit 4 Mrd Dollar bei Universal Music ein, was 10 % des Unternehmens entspricht. Für Universal Music, das größtenteils zum französischen Medienkonzern Vivendi gehört, bietet der Deal die Möglichkeit, ohne IPO an die Börse zu gehen. Der Börsengang ist für Ende September geplant.
handelsblatt.com, manager-magazin.de

Basta: “Schnappi”-Schöpferin will Neuinterpretation verbieten.

Zugeschnappt: Kinderlied-Sängerin Isa Glücklich will den ohrenbetäubenden Ohrwurm Schnappi neu interpretieren – hat aber die Rechnung ohne Schnappi-Schöpferin Iris Gruttmann gemacht, die wegen "veränderter Melodie" seitens Glücklich keinen neuen Song erlaubt. Wir empfehlen den Beteiligten, nicht in eine Karaokebar zu gehen, wo möglicherweise noch melodiefernere Cover-Versionen von schnapsgetränkten Kneipengästen lauern.
bild.de

Zahl des Tages: Der Heimatkanal erreicht stolze 4,3 Mio Zuschauerinnen.

Zahl des Tages: Stolze 4,3 Mio Zuschauerinnen erreicht der Heimatkanal, ein Spartensender für Volksmusik und den "Förster vom Silberwald". Die Mainstream Media AG, zu der der Heimatkanal sowie Goldstar TV und Romance TV gehören, erzielt 2020 ein Umsatzplus von 5 % auf 12,7 Mio Euro: Durch die Corona-Krise haben viele Menschen bei seichter Unterhaltung Zuflucht gesucht.
"FAZ", S. 20 (Paid)

Basta: Die Regensburger Domspatzen bekommen weibliche Gesellschaft.

Spatzl, schau wia i schau: Das Regensburger Gymnasium der Domspatzen öffnet erstmals seit über 1.000 Jahren seine Pforten für weibliche Wesen und lässt ab dem Schuljahr 2022/23 auch Schülerinnen zu. An der Seite der Spatzen werden trotzdem keine Spätzinnen flöten: Der weltberühmte Knabenchor duldet keine feministische Verstärkung, die musikalischen Mädchen singen separat. Aber: Besser ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach.
merkur.de

Video-Tipp: Mai Thi Nguyen-Kim und Carolin Kebekus singen Song gegen Impfgegnerinnen.

Video-Tipp: Moderatorin Carolin Kebekus (Foto) besingt gemeinsam mit Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim die vielfältigen Möglichkeiten des Sterbens. Der Song "Das alles bringt uns um", den Nguyen-Kim am Piano begleitet, richtet sich gegen Impfgegnerinnen. Statt einer Corona-Impfung gibt es laut Liedgut deutlich realistischere Methoden, den Löffel abzugeben: "Erschlagen von einer Kokosnuss, umgefahren werden von 'nem Linienbus."
youtube.com (4-Min-Video)

Lese-Tipp: Wie die deutsche Kulturlandschaft aus der Pandemie erwacht.

Lese-Tipp: Der "Spiegel" fängt das zaghaft anlaufende Kulturleben Deutschlands ein. Während etwa Clubs von den neuen Öffnungsschritten noch kaum profitieren, "hauen die Theaterhäuser jetzt Premieren in rascher Folge raus". Die Kinos erwarten die aufgeschobenen Filmstarts ab Juli, Museen sind hingegen schon seit Wochen wieder geöffnet. Allgemein gilt: Open-Air-Veranstaltungen kommen besser weg als Events in geschlossenen Räumen, ruhig sitzendes Publikum hat es einfacher als Menschen in Bewegung.
spiegel.de (Paid)

Gangster-Rapper Kontra K erzählt Gangster-Stories in neuem Podcast.

Gruselgeschichten: Deezer adaptiert sein französisches Original “Gang Stories” für Deutschland und macht den Gangster-Rapper Kontra K zum Podcast-Host. Start ist am 12. Juni. In der ersten Staffel geht es um den Kopf einer Gang aus Jamaika. Das Format läuft in Frankreich bereits in der vierten Staffel und erzählt aus dem Leben von berühmt-berüchtigten Kriminellen.
wuv.de

Basta: US-Band bittet ungeimpfte Konzertbesucherinnen zur Kasse.

Alles erlaubt: Die Band Teenage Bottlerocket spielt ein Konzert in Florida – und will auch in der Pandemie niemanden ausschließen. Kommen dürfen sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte. Wie so oft hat die Freiheit aber auch hier ihren Preis: Wenn Ungeimpfte im Publikum sind, müssen die statt 18 Euro Dollar schutzlose 1.000 Dollar für ein Ticket zahlen. Es gilt der Grundsatz: Freie Fahrt für reiche Bürger.
faz.net

Basta: Keine Drogen bei der ESC-Gewinnerband.

Keine Nacht den Drogen: Der Drogen-Test bei der ESC-Gewinnerband Manskin ist negativ. Sänger Damiano David gibt an, dass sein vermeintliches Koks-Konsumieren wohl einfach nur ein komischer Kamerawinkel war und er die ESC-Euphorie auch so überstanden hat. Die nächste Verlockung könnte schon am Frühstücksbuffet warten: Kaffee ist da ja wesentlich harmloser – zumindest in magenverträglichen Mengen.
bild.de, turi2.de (Background)

Bild des Tages: Grüner wird’s nicht beim Eurovision Song Contest.


Schubs auf die Karriereleiter: Die griechisch-niederländische Sängerin Stefania Liberakakis übt vor dem Green Screen den großen Auftritt für den Eurovision Song Contest am Samstag in Rotterdam. Dort will sie mit ihrem Beitrag Last Dance für Griechenland begeistern. Nicht ihr erster Auftritt in der ESC-Welt: Sie hatte bereits 2016 mit der Girlgroup Kisses in der Junior-Variante für die Niederlande teilgenommen. (Foto: ITAR-TASS / Imago Images)

BMG-Chef Hartwig Masuch fordert, Musikerinnen stärker an Erlösen zu beteiligen.

Musikindustrie: Künstlerinnen steht der "Löwenanteil der Erlöse" zu, schreibt Hartwig Masuch, Chef des Bertelsmann-Musikrechte-Verwerters BMG, in der "Welt". Dafür müsse u.a. die Aufteilung der Einnahmen aus Streaming-Abos auf den Prüfstand kommen. "Das Klischee des allmächtigen Plattenmoguls" gehöre in die Vergangenheit, die Industrie müsse "akzeptieren, dass sie in dieser neuen Welt ein Dienstleister ist".
edition.welt.de (Paid)

Hör-Tipp: Mathias Döpfner und Lars Haider vergleichen Udo Lindenberg und Goethe.

Hör-Tipp: Springer-Chef Mathias Döpfner und Lars Haider, Chefredakteur beim "Hamburger Abendblatt", outen sich im Podcast "Entscheider treffen Haider" als Fans von Udo Lindenberg, ohne seine Musik zu mögen. Döpfner sagt, die Rocktradition von Udo Lindenberg treffe "nicht direkt auf die Zwölf meines Geschmacks­zentrums", dennoch sei er ein "ganz Großer". Beide würdigen, dass Lindenberg die deutsche Sprache geprägt habe und vergleichen seinen Einfluss gar mit dem von Goethe. Haider sagt, die Texte des Musikers seien "so viel besser als die Musik".
abendblatt.de (32-Min-Audio)

Sonos erwirkt eine einstweilige Verfügung im Patentstreit mit Google.

Sonos erzielt vor einem deutschen Gericht eine einstweilige Verfügung gegen Google Irland. Damit wird der Verkauf von Produkten mit der Übertragungstechnologie Google Cast untersagt. Google gibt an, in Berufung gegangen zu sein und wartet auf die Begründung des Gerichts. Die betroffenen Produkte, zu denen u.a. das Smartphone Pixel 4a und der Lautsprecher Nest Audio zählen, sind bislang noch in deutschen Online-Shops erhältlich.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Der “stern” porträtiert Schlagersängerin Daniela Alfinito.

Lese-Tipp: Schlagersängerin Daniela Alfinito bekommt für Songs wie "Überdosis Sehnsucht" mehr als 100 Fan-Briefe monatlich, arbeitet aber trotzdem fünfmal pro Woche als Pflegerin im Altenheim. Hannes Roß berichtet im "stern"-Porträt, Alfinitos bester Berater und Song-Texter sei ihr Vater Bernd Ulrich, besser bekannt als Teil des Schlager-Duos Die Amigos. Der schreckt bei Bedarf auch nicht davor zurück, Moderator Thomas Gottschalk mit einer "Kanalratte" zu vergleichen.
"stern" 20/2021, S. 105 (Paid)

Basta: H.P. Baxxter findet Gendern doof.

Ist nicht gehyped: Scooter-Frontmann H.P. Baxxter findet Gendern "zum Kotzen", erklärt er in einem Interview mit Radio Hamburg. Es sei für ihn "Idiotensprache", die Sprache werde dadurch "ruiniert". Interessant wäre da noch Baxxters Meinung zu Fans, die seit Jahrzehnten Scooters sprachgewandte Lyrik-Perlen wie Hyper, Hyper mitgröhlen oder sich rhetorisch fragen, wieviel der Fisch denn jetzt eigentlich kostet.
radiohamburg.de

Zahl des Tages: Musik-Verwerter Gema meldet deutlich weniger Einnahmen.

Zahl des Tages: Mickrige 100 Konzerte meldet die Verwertungsgesellschaft Gema für 2020, im Vorjahr waren es noch 21.100. Die Einnahmen für das öffentliche Abspielen und Aufführen von Musik sind um 43 % auf 230,1 Mio Euro gesunken. Insgesamt verteilt die Gema mit 806,5 Mio Euro circa 100 Mio Euro weniger an ihre Mitglieder als für 2019.
spiegel.de, gema.de (Geschäftsbericht als PDF)

Apple droht eine Kartellstrafe der EU-Kommission wegen Benachteiligung fremder Musik-Apps.

Apple: Die EU-Kommission wirft dem Konzern in einer vorläufigen Einschätzung unfairen Wettbewerb bei Musik­streaming-Apps vor. Beschwert hatte sich Konkurrent Spotify. Durch strikte Regeln im App-Store nehme Apple Nutzerinnen "die Wahl, billigere Dienste zu nutzen", sagt Wettbewerbs­kommissarin Margrethe Vestager. Die Einschätzung ist die Vorstufe zu einer Kartellstrafe.
zdf.de, handelsblatt.com, theverge.com

Zitat: Peter Maffay kritisiert deutsche Umsetzung des EU-Urheberrechts erneut scharf.

Die geht einfach vor den Lobbyisten in die Knie. Das ist alles.

Peter Maffay erneuert anlässlich eines offenen Briefs von 1145 deutschen Musikerinnen an die Bundestagsabgeordneten seine Kritik an der Umsetzung der EU-Richtlinie zum Urheberrecht. Im Vierer-Interview der "Süddeutschen Zeitung" mit den Künstlerinnen Balbina, Rocko Schamoni und Sarah Lesch wirft er der Regierung "Angst vor den Plattformen" vor.
sueddeutsche.de (Paid), allendorf-media.de (Offener Brief), turi2.de (Background)

Zahl des Tages: Apple Music zahlt Musikerinnen 1 Cent pro Stream.

Zahl des Tages: Rund 1 Cent erhalten Musikerinnen im Schnitt für die Wiedergabe eines Songs bei Apple Music, berichtet das "Wall Street Journal". Zum Vergleich: Marktführer Spotify lässt durchschnittlich nur rund ein Drittel bis die Hälfte eines Cents pro Stream springen – allerdings streamen Abonnentinnen bei Spotify auch wesentlich mehr Musik als bei Apple Music.
wsj.com via heise.de

Basta: Rod Stewart verrät sein Beauty-Geheimnis.

Do ya think I'm sexy? Sänger Rod Stewart greift beim Stylen seiner Wuschelmähne schon mal ins Fettnäpfchen – genau gesagt ins Mayonnaise-Glas. Der "Rod-Stewart-Look" sei mittels einer großzügigen Portion Mayo auf seinem Kopf entstanden, die "wie wild mit einem Handtuch verrubbelt" wurde. Sowas kann nur ein Rocker tragen, passend zum Stewart-Song: You wear it well.
thesun.co.uk via bild.de