Basta: Rod Stewart verrät sein Beauty-Geheimnis.

Do ya think I'm sexy? Sänger Rod Stewart greift beim Stylen seiner Wuschelmähne schon mal ins Fettnäpfchen – genau gesagt ins Mayonnaise-Glas. Der "Rod-Stewart-Look" sei mittels einer großzügigen Portion Mayo auf seinem Kopf entstanden, die "wie wild mit einem Handtuch verrubbelt" wurde. Sowas kann nur ein Rocker tragen, passend zum Stewart-Song: You wear it well.
thesun.co.uk via bild.de

Hör-Tipp: Cro spricht mit OMR-Podcast über Clubhouse und seine Kunst.

Hör-Tipp: "Wenn man die Augen zumacht, ist man eigentlich in einem Raum und quatscht", sagt Musiker Cro über seine Clubhouse-Erfahrungen im OMR-Podcast mit Philipp Westermeyer. Der Pop-Rapper nutzt die App, um Kontakte zu pflegen, denn seit Pandemie-Beginn lebt er größtenteils auf Bali. Hier produziert er nicht nur Musik, sondern verwirklicht sich auch als Maler und Skulpteur.
podigee.io (53-Min-Audio)

“Welt am Sonntag” befragt Prominente zum Beten.

Ostergruß: Die "Welt am Sonntag" befragt zehn berühmte Männer und zwei berühmte Frauen zur ihrem Verständnis vom Beten. Für "Tagesschau"-Moderator Constantin Schreiber (Foto) "sind Momente der Spiritualität bisher vor allem bestimmte Naturerlebnisse". Markus Söder sieht im Gebet "keinen Freifahrtschein". Die klaustrophobe Schriftstellerin Felicitas Hoppe betet im Fahrstuhl, singt aber eigentlich lieber. Und Sänger Sting meditiert und betet oft, "weiß nur nicht zu wem".
welt.de (Paid)

Zitat: Peter Maffay ärgert sich über Gesetzentwurf zum Urheberrecht.

"Was unter dem schön klingenden Begriff der Demokratisierung des Internets vorbereitet wird, ist die Teilenteignung einer Berufsgruppe, die es in keinem anderen EU-Land gibt."

Musiker Peter Maffay rechnet in einem Gastbeitrag in der "Süddeutschen Zeitung" mit dem Gesetzentwurf von Justizministerin Christine Lambrecht zur Umsetzung des EU-Urheberrechts ab. Der besagt u.a., dass 15 Sekunden eines Songs kostenfrei nutzbar sein sollen.
sueddeutsche.de

ARD startet Klassik-Angebot in der Mediathek.

ARD ARD-Klassik heißt ein neues Angebot rund um klassische Musik in der Mediathek der ARD. Dieses bündelt ab Karfreitag erstmals alle Landesrund­funkanstalten sowie deren Orchester und Chöre auf einer Plattform. SWR-Intendant Kai Gniffke geht von "enormen Zugriffen" auf die Inhalte aus, bei denen es sich gleichermaßen um neue Musik als auch Archivstücke handelt.
presseportal.de, ard-klassik.de (verfügbar ab 2. April)

Meinung: Spotify bedroht die Musikkultur.

SpotifyStreaming-Schelte: "Das System Spotify ist längst zu einer dramatischen Bedrohung der musikalischen Vielfalt geworden", schreibt Jens Balzer in der "Zeit". Die Bezahlmechanismen würden Künstlerinnen benachteiligen, die längere Stücke und Alben konzipieren. Bisher teilt Spotify die Summe der monatlichen Abo-Gebühren anhand der Anzahl der Streams auf. Es klinge "vernünftig", stattdessen die Beiträge individueller Nutzerinnen nur den tatsächlich von ihnen gehörten Künstlerinnen zukommen zu lassen. Dagegen wehren sich allerdings Spotify und große Musikkonzerne.
"Zeit" 13/2021, S. 50

BMG und KKR wollen gemeinsam Musikrechte kaufen.

Big Band: Bertelsmanns Musik-Tochter BMG und der Finanz-Investor KKR verbünden sich, um gemeinsam "einzelne Transaktionen zum Erwerb von Musikrechten zu realisieren". Die Allianz beinhaltet jedoch weder eine Übertragung von Anteilen noch die Gründung eines Joint Ventures. KKR war nach der Neugründung 2008 Gesellschafter von BMG, 2013 kaufte Bertelsmann KKR die Anteile ab.
presseportal.de, wiwo.de

Sängerin Nena bedankt sich bei Querdenkern.

99 Aluhüte? Die Sängerin Nena solidarisiert sich offenbar mit der Querdenken-Bewegung. In einer Insta-Story schreibt sie "Liebe wird aus Mut gemacht" und "Danke Kassel" mit einem Bild und dem Datum der Querdenken-Demo vom vergangenen Samstag. Nena hatte bereits im vergangenen Jahr mit einem Post Diskussionen über eine Nähe zu Corona-Leugnerinnen ausgelöst, sich aber über ihr Management distanziert.
spiegel.de, n-tv.de, instagram.com (Nena-Post)

Lese-Tipp: Arzt Eckart Altenmüller hat Lösungen gegen Ohrwürmer.

Lese-Tipp: Kaugummikauen oder die Steuererklärung machen – das hilft laut Musikmediziner Eckart Altenmüller gegen hartnäckige Ohrwürmer. Im "SZ"-Interview mit Susanne Kübler verrät Altenmüller, dass sich bevorzugt Songs mit einfachen Melodien und nostalgischen Texten in Gehörgängen einnisten. Besonders häufig betroffen sind Musikerinnen, weil sie Melodien "schneller abspeichern".
"Süddeutsche Zeitung", S. 8 (Paid)

Film- und Musik-Verbände sehen durch neues Urheberrecht ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährdet.


Wer hat am Urheberrecht gedreht? Die Anpassung des deutschen Urheberrechts an die EU-Richtlinie sorgt weiter für Streit. Mehrere Verbände melden sich zu Wort, weil sie ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährdet sehen und deuten Verfassungsklagen an, sollte das Gesetz beschlossen werden. Vaunet, Produzentenallianz, BVMI und VUT haben Verfassungsrechtler Christoph Möllers mit einem Gutachten beauftragt. Möllers äußert darin "harte verfassungsrechtliche Einwände" gegen den Gesetzesentwurf. Die Regierung gehe deutlich über die Vorgaben der EU-Richtlinie hinaus und greife so womöglich einseitig ins Urheberrecht und damit die Berufsfreiheit ein. So wären zum Beispiel Torszenen aus Fußballspielen künftig kaum noch zu vermarkten. Grund: Bis zu 15-sekündige Video-Uploads sollen künftig ohne Zustimmung der Urheber erlaubt sein. "Wenn jeder sie ohne Nachfrage hochladen kann, verschieben sich die Gewichte automatisch zu den internationalen Plattformen und die vermarktbare Reichweite der Sender sinkt", sagt dazu der stellvertretende Vaunet-Vorsitzende Claus Grewenig, der in den Clips ein "wachsendes Geschäftsfeld" sieht.

Martin Moszkowicz, Chef von Constantin Film und Vorstandsmitglied der Produzentenallianz, sagt: "Aus Produzentensicht ist der Entwurf extrem unausgewogen". Er sieht exklusive Verwertungsrechte und damit die "Position gegenüber internationalen Plattformen im Ergebnis erheblich geschwächt". Florian Drücke, Vorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie kommentiert: "Man versucht jetzt den Kompromiss des Kompromisses des Kompromisses und ist bereit, unsere digitale Lizenzarchitektur nachhaltig zu zerstören." Das Kabinett hat den aktuellen Entwurf Anfang Februar beschlossen, kommende Woche berät der Bundestag erstmals darüber.
welt.de, dwdl.de

Bezahlfirma Square übernimmt Musik-Streamer Tidal.

Geschluckt: Der Musik-Streamingdienst Tidal gehört künftig dem Zahlungsdienstleister Square. 297 Mio Dollar legt das Unternehmen von Twitter-Chef Jack Dorsey dafür hin. Tidal war 2014 von einer norwegischen Firma gegründet worden, 2015 hatte US-Rapper Jay-Z den Dienst gemeinsam mit anderen Musiker*innen übernommen. Jay-Z soll als Teil des Deals Mitglied im Square-Verwaltungsrat werden.
handelsblatt.com

Zitat: Sarah Connor fordert zum Weltfrauentag mehr als nur Lippenbekenntnisse.

"Für mich fühlt sich dieser Weltfrauentag an wie ein weiterer heuchlerischer Versuch, Aufmerksamkeit für ein Thema zu erzeugen, der ohne Folgen bleibt... Folgenloses Mitgefühl, die tückische Krankheit der Social-Media-Welt."

Sängerin Sarah Connor regt in ihrem Debattenbeitrag in der "Zeit" an, dass Care-Arbeit, die nach wie vor überproportional von Frauen geleistet werde, entsprechend entlohnt werden müsse.
"Zeit" 10/2021, S. 11 (Paid)

Meinung: Fangruppen werden einflussreicher und radikaler.

Mehr Macht, mehr Verantwortung: Fans sind häufig nicht mehr "Enthusiasten", sondern "Fanatiker", beobachtet Michael Moorstedt in der "Süddeutschen Zeitung". Früher hätten Fans vor allem Hysterie empfunden, heute erleben sie Selbstermächtigung. Werde der Gegenstand ihrer Anhängerschaft kritisiert, gelte dies als "Angriff gegen das Selbst und den eigenen Lebensentwurf". Die Reaktion der im Internet organisierten Fans sei dann häufig extrem, wie unlängst im Fall des BR-Moderators Matthias Matuschik.
sueddeutsche.de (Paid), turi2.de (Background)

Facebook launcht Rap-App “Bars”.

Musik drin: Facebook startet den nächsten Angriff auf TikTok und stellt die Beta-Version seiner Rap-App Bars in den US-AppStore. Mit dem Programm können Rapper*innen zu fertig, professionell produzierten Beats rappen, Videos produzieren und teilen. Es ist der zweite Musik-Vorstoß von Facebook – zuletzt hatten die Entwickler*innen die Band-App Collab gestartet.
techcrunch.com, apps.apple.com (Preview)

Initiative “#BackToL!ve”: “Rolling Stone” will Musiker*innen unterstützen.

Hergehört: "Rolling Stone" startet die Initiative "#BackToL!ve", mit der das Musik-Magazin auf den Existenzkampf in der Musik-Szene durch Corona aufmerksam machen will. Man wolle "die Debatte um die Öffnung von Live-Events als Grundlage für die Präsentation musikalischen Schaffens intensivieren". Dazu kommen in der 22-seitigen Titel-Story der März-Ausgabe rund 50 Musiker*innen, Veranstalter*innen, Politiker*innen, Clubbesitzer*innen und Stagehands zu Wort, darunter Künstler*innen wie Udo Lindenberg, Sarah Connor und Jan Delay. Die Unterstützung der Musikschaffenden müsse "jetzt schnell und effektiv geschehen, um kulturelles Gut zu erhalten", schreibt das Magazin.

Zudem kooperiert "Rolling Stone" mit dem RBB-Radiosender Radioeins: Am 16. März ist eine zweistündige Talksendung mit Torsten Groß, dem Autor der Titel-Story, und Radioeins-Musikchefin Anja Caspary geplant.
turi2 - per Mail

Barack Obama und Bruce Springsteen plaudern bei Spotify über Vaterschaft und Ehe.

Barack & Bruce: Der frühere US-Präsident Barack Obama (Foto) und Rock-Veteran Bruce Springsteen starten einen gemeinsamen Podcast bei Spotify. In acht Episoden plaudern beide u.a. über Vaterschaft, Ehe und die Zukunft Amerikas. Obama und Springsteen kennen sich seit der US-Wahl 2008 und sind seitdem befreundet.
spiegel.de, edition.cnn.com (1-Min-Video)

Analyse: Deutsche kündigen 2020 vor allem Fitness- und Nahverkehr-Abos.

De-abonniert: Deutsche haben 2020 besonders häufig ihre Nahverkehr- und Fitness-Abos gekündigt, analysiert Aboalarm. Weiterer Verlierer ist der Pay-TV-Anbieter Sky, dem viele Kund*innen im Frühjahr 2020 aufgrund des Bundesliga-Stopps den Rücken kehrten. Kabelfernsehen, Musik- und Video-Streaming sowie Print-Abos profitieren von der Corona-Krise: Sie werden seltener abbestellt als 2019.
aboalarm.de

Warner Music gibt sich bei Jerusalema-Shitstorm kompromissbereit.

Warner Music rudert nach wachsendem Shitstorm im Streit um die "Jerusalema"-Challenge zurück: Die Plattenfirma hat u.a. von Feuerwehren, Kliniken und Verbänden Lizenzgebühren verlangt, die den Song für Videos nutzen, in denen Corona-Helfer*innen tanzen. In einer Stellungnahme schreibt Warner, man wolle "die jeweiligen Rahmenbedingungen" berücksichtigen und "unterschiedliche Preiskategorien" anbieten, "auch rein symbolische Beträge".
sueddeutsche.de, focus.de (Background)

Hör-Tipp: Sido im OMR-Podcast über TV und Social Media.

Hör-Tipp: Rapper Sido spricht im OMR-Podcast über seinen Wert als Personal Brand – den er unter anderem mit ausgiebiger TV-Präsenz gesteigert hat. Allein während seiner Zeit als Jury-Mitglied bei "The Voice of Germany" habe er 250.000 Instagram-Abos generiert. Trotzdem sagt er: "Ich gehe nicht mehr ins Fernsehen. Ich will es nicht mehr unterstützen. Von mir aus kann man das langsam aussterben lassen." Aktuell plant Sido ein Talk-Format und einen eigenen Sender auf Twitch. Clubhouse hält er für "eine einfache, kleine Idee, aber genial".
omr.de (64-Min-Audio)

Spotify verdreifacht 2020 den Verlust.

Spotify blickt in der Coronakrise in eine ungewisse Zukunft. Für 2020 meldet der Musikstreamer einen Verlust von 581 Mio Euro, 2019 waren es nur 186 Mio Euro. Als Grund nennt Spotify vor allem Investitionen in bessere Funktionen. Im 4. Quartal konnte der Dienst seine Nutzerzahlen bei den zahlenden Kund*innen noch um 24 % auf 155 Mio steigern. Für 2021 rechnet Spotify insgesamt mit einem Nutzerwachstum von 345 Mio auf 427 Mio - weniger als von Analyst*innen erwartet.
handelsblatt.com, spiegel.de

Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg will Konzerte nur für Corona-Geimpfte.

"Wenn es genug Impfstoff gibt und jeder sich impfen lassen kann, dann sollten privat­wirtschaftliche Veranstalter auch die Möglichkeit haben, eine Impfung zur Zugangs­voraussetzung für Veranstaltungen zu machen."

Klaus-Peter Schulenberg, Chef des Konzertveranstalters CTS Eventim, fordert im Interview mit der "Wirtschafstwoche", von Veranstaltungs-Teilnehmern einen Impfnachweis zu verlangen.
wiwo.de, turi2.de (Background)

Basta: Antenne Niedersachsen startet ein Webradio fürs Home-Office.

Hymnen für die Heimarbeit: Antenne Niedersachsen liefert mit einem Home-Office-Webradio den Soundtrack für alle, die nun am Küchentisch oder im Wohnzimmer arbeiten. Auf der Playlist stehen vermutlich Songs wie Chris Reas "Driving home for working", Alice Coopers Distanzunterricht-Hit "School's out till Summer" und der Home-Office-Evergreen Das bisschen Haushalt.
radioszene.de, antenne.com

BVMI kritisiert deutsche Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie.

Bundesverband Musikindustrie schreibt einen Brandbrief an die Politik und fordert, einen deutschen Sonderweg bei der Europäischen Urheberrechtsrichtlinie zu stoppen. Würde das Gesetz in der aktuell vorliegenden Fassung tatsächlich umgesetzt, wären "Künstler*innen und Urheber*innen die großen Verlierer eines erschreckend realitätsfernen Gesetzesvorhabens", das Augenhöhe zwischen den Online-Plattformen und den Kreativen verhindern würde. Der deutsche Ansatz entzieht ihnen laut Brief "im digitalen Raum de facto die Kontrolle über ihre Werke." Anders als die EU-Richtlinie definiert der deutsche Gesetzentwurf eine bestimmte Länge, unter der eine Nutzung generell erlaubt sein soll.
fuerdiemusik.com

Britische Musikszene fürchtet sich vor den Brexit-Folgen.

Brexit: Europa-Tourneen werden für britische Künstler*innen "zu einem zeitraubenden und womöglich zu teuren Hindernislauf", schreibt Jörg Schindler im "Spiegel". Durch aufwendige Visa-, Steuer- und Zollformulare stünden Musikschaffende vor einem "bürokratischen Albtraum". Größen wie Elton John, Ed Sheeran oder Joss Stone werfen der Regierung in einem offenen Brief "Verhandlungsversagen" vor. Sie fürchten, dass gerade kleineren Acts ihre Lebensgrundlage verlieren. Die Johnson-Regierung gibt der EU die Schuld: Sie habe ein "maßgeschneidertes Angebot" nicht annehmen wollen. Die EU-Kommission reagiert abwehrend: London habe Vertragsinhalte über Mobilität, die auch Reiseerleichterungen beinhaltet hätten, schon im März 2020 abgelehnt.
spiegel.de (Paid)

Zitat: Rezo und Carsten Knop streiten über das Urheberrecht.

"Die Rechteinhaber müssen sich selbst darum kümmern, ihre Rechte durchzusetzen. Das ist in der Praxis schlicht und einfach nicht zu leisten."

"FAZ"-Herausgeber Carsten Knop streitet in der "Zeit" mit YouTuber und Musiker Rezo über das neue Urheberrecht. Knop hält "nichts" von der deutschen Umsetzung der EU-Richtlinie.


"Wir sind ja alle Rechteinhaber, wenn wir schon mal einen Schnappschuss mit dem Handy gemacht haben."

Rezo widerspricht Carsten Knop. Er findet es "absurd" anzunehmen, dass Plattformen wie Instagram allen Nutzer*innen einen Deal anbieten müssen. "Zitate" dürfen nicht gesperrt werden", fordert er.
"Zeit" 4/2021, S. 11 (Paid)

Thomas Gottschalk gratuliert Caterina Valente per “FAZ”-Beitrag zum 90. Geburtstag.

Happy Birthday: Thomas Gottschalk gratuliert Sängerin Caterina Valente in einem "FAZ"-Gastbeitrag zum 90. Geburtstag. Er habe den Text "mit Begeisterung" zugesagt: "Ich bin dankbar für jeden Star meiner Jugend, der noch lebt." Valente gehörte zu den Stars, mit denen er groß wurde, erinnert sich Gottschalk - auch wenn er als Teenager selbst lieber die Beatles hörte.
"FAZ", S. 13 (Paid)

Musik-Streamingdienst Deezer vermarktet gesponserte Playlists.

Deezer entdeckt Playlists als Werbeformat: Marken können Sponsor der redaktionell kuratierten Titel-Listen des Musik-Streamingdienstes werden – nach Frankreich, der Türkei und Ägypten nun auch international. Im Deezer-Mutterland Frankreich sponsert der Kopfhörer-Hersteller Marshall zwei der beliebtesten Pop-Playlists.
deezer-brandsolutions.com, stadt-bremerhaven.de

Neil Young verkauft die Hälfte seiner Songrechte an einen Investmentfonds.

Heart of Geld: US-Musik-Legende Neil Young veräußert die Hälfte seiner Musikverlagsrechte an den Investmentfonds Hipgnosis Songs Fund. Spekulationen zufolge liegt die Kaufsumme zwischen 50 und 150 Mio Dollar. Auch Bob Dylan und andere Musikgrößen haben in der jüngeren Vergangenheit die Rechte an ihrer Musik verkauft. "Variety" vermutet, dass sie damit einer möglichen Steuererhöhung unter der kommenden Biden-Regierung zuvorkommen wollen.
spiegel.de, variety.com, turi2.de (Background Dylan)

Nach KZ-Äußerung: RTL säbelt Michael Wendler aus DSDS-Folgen.

Schlager-Cut: Weil Michael Wendler auf seinem Telegram-Kanal den Holocaust verharmlost und damit für viel Empörung gesorgt hat, schneidet ihn RTL aus allen DSDS-Folgen heraus, berichtet DWDL. Der Sender bestätigt. Die Folgen der aktuellen Staffel waren vor Wendlers offiziellem Wandel zum Corona-Leugner abgedreht worden. Am Dienstag war die erste Episode mit dem Juror vor der Kamera im TV gelaufen – unkommentiert.
dwdl.de, bild.de

Lockdown nimmt Klassik-Verlagen das Geschäftsmodell.

Klassik-Musikverlage verlieren durch die Corona-Krise 70 % ihrer Einnahmen, schreibt die "FAZ". Opern­häuser und Konzert­säle sind wegen des Lockdowns geschlossen, das Geschäft mit Noten und Aufführungs­rechten liegt folglich brach. Staatliche Hilfen können die massiven Verluste nicht annähernd kompensieren. Die Musik­verlage befürchten, dass angesichts der Finanz­löcher in den staatlichen Kassen die Subventionen für Orchester und Theater künftig geringer aus­fallen könnten.
faz.net

Musikindustrie leidet unter Corona und fürchtet Urheberrechts-Reform.

Musikindustrie: Der Streaming-Boom kann ausgefallene Konzerte und einbrechende CD-Umsätze 2020 nicht auffangen, berichtet die "Wirtschaftswoche". Die Deutschen geben in der Krise um die 80 % weniger für Live-Musik aus, CDs erlösen 25 % weniger. Allein das Streaming wächst um 22 %. Als zusätzliche Gefahr sehen Branchen-Lobbyisten wie BVMI-Chef Florian Drücke das neue Urheberrecht: Sollten künftig 20 Sekunden eines Musikstücks kostenlos nutzbar sein, ginge das Geschäft mit TikTok verloren.
wiwo.de (Paid)

Mein Lieblings-Weihnachtsvideo: Last Christmas spezial.


Alle Jahre wieder: Bevor wir uns hier langweilen, stell' ich wieder mein Lieblings-Weihnachtsvideo online: George Michael mit "Last Christmas" und einem very special Text - für mich die beste Musikvideo-Parodie ever. Der Michael-Imitator singt, was der Zuschauer sieht: "We run through the snow and you can't tell what I wear. Is it a beavor or really my hear?" - göttlich. Bitte selbst angucken, auch wenn das Video nur in Kartoffeldruck-Qualität läuft. Allen Guckern: rohe Weihnachten!

US-Milliardär Ron Burkle kauft Neverland-Ranch für 22 Mio Dollar.

Schnäppchen: Die Neverland-Ranch des verstorbenen Popstars Michael Jackson gehört jetzt dem US-Milliardär Ron Burkle (Foto). Der Geschäftsmann hat das Anwesen in der Nähe von Santa Barbara für 22 Mio Dollar übernommen und sieht darin eine Möglichkeit, ins Geschäft mit Bauland einzusteigen. Vorbesitzer Colony Capital wollte ursprünglich 100 Mio Dollar erlösen. Burkle steht hinter einem weit verzweigten Firmen-Imperium mit Investitionen u.a. in Food, Logistik und Live-Unterhaltung.
usatoday.com