Debatte: Der NDR sollte den ESC abgeben.

Fordert frischen Wind: Der NDR sollte nach den Desastern der letzten Jahre die Verantwortung für den Eurovision Song Contest an eine andere Landesanstalt abgeben, schreibt Simon Dallmeier in der "Bild". Jeder würde es derzeit besser machen, Sender wie ProSieben und RTL seien z.B. "viel näher dran am Zeitgeist der Gesellschaft". Mit der Strategie, einen "radiotauglichen" Song ins Rennen zu schicken, "gewinnt man eben auch keinen Blumentopf".
bild.de, turi2.de (Background)

ESC: Die Ukraine gewinnt, Deutschland landet auf dem letzten Platz.

Erster von hinten: Die Ukraine siegt beim diesjährigen Eurovision Song Contest mit insgesamt 631 Punkten. Für das Land ist die Band Kalusha Orchestra mit dem Lied Stefania angetreten. Lange Zeit war nicht klar, ob die Musiker wegen des Kriegs in der Ukraine überhaupt zum ESC nach Turin reisen können. Deutschland war mit dem deutsch-amerikanischer Rapper und Songwriter Malik Harris im Rennen und landet mit sechs Punkten auf dem letzten Platz.
rtl.de (Liveticker), t-online.de

Hör-Tipp: Einen unpolitischen ESC gibt es nicht, sagt Lukas Heinser.

Hör-Tipp: "Ich finde die Legende vom unpolitischen ESC ist völliger Quatsch", sagt ESC-Experte Lukas Heinser im Podcast Holger ruft an. Natürlich werde es in diesem Jahr ein "großes Sympathie-Voting" vom Publikum für die Ukraine geben. Soweit er wisse, fahren die ukrainischen Teilnehmer am Sonntag wieder zurück "und warten auf ihre Einberufung, weil das alles Männer im wehrfähigen Alter sind".
uebermedien.de

Hör-Tipp: Clueso hat seine Kundinnen früher zum Weinen gebracht.

Hör-Tipp: Als Clueso während seiner Lehre im Frisörsalon gearbeitet hat, sind manche Kundinnen "halbheulend rausgerannt", weil er ihnen seinen Style aufgedrückt hat, erzählt der Sänger im "Zeit"-Podcast "Und was machst du am Wochenende". Er habe sich eben schon damals eher als Künstler betrachtet denn als Handwerker. Im Gespräch mit Ilona Hartmann und Christoph Amend erzählt er außerdem, dass er ziemlich oft vor der Polizei wegrennen musste.
zeit.de (56-Min-Podcast)

Zitat: Marius Müller-Westernhagen beklagt die prüde Gesellschaft.


"Wir befinden uns auf dem Weg zurück in den Puritanismus. Wenn wir heute so frei wären in Sachen Sexualität wie in den 60ern und 70ern, die Leute würden alle auf den Rücken fallen und schreien: 'Herrje, um Gottes willen!'"

Marius Müller-Westernhagen beklagt in der aktuellen Juni-Ausgabe des "Playboy", dass die Gesellschaft zu empfindlich geworden sei. "Es geht gerade viel von dem kaputt, wofür wir gekämpft haben", sagt der Deutschrocker.
(Vorabmeldung)

Hör-Tipp: Schöne Lieder kann man nicht schreiben, wenn man sprachlich gehemmt ist, sagt Rolf Zuckowski.

Hör-Tipp: Schöne Kinderlieder kann man nicht schreiben, wenn man sprachlich gehemmt ist, sagt Liedermacher Rolf Zuckowski im Eins zu Eins-Podcast von Bayern 2. Es ist wichtig, so singen und reden zu dürfen, wie man sich fühle. Bei Kindern spüre er schneller als bei Erwachsenen, ob sie seine Musik mögen oder nicht. Deshalb gehe für ihn "innerlich die Sonne auf", wenn Kinder seine Lieder singen.
open.spotify.de (39-Min-Audio)

Zitat: Marius Müller-Westernhagen will nicht von allen geliebt werden.

"Diese inflationäre Verwendung von Liebe in den sozialen Netzwerken und diese Anbiederung seinen Fans gegenüber, das widert mich an."

Marius Müller-Westernhagen sagt im "Spiegel"-Interview, er finde es "verdächtig", wenn Menschen nicht manchmal auch polarisieren. Er finde es gut, dass ihn Menschen immer schon entweder gefeiert oder gehasst haben. "Wenn dich alle toll und nett finden, bist du Helene Fischer", sagt er.
spiegel.de (Paid)

Hör-Tipp: Fußballer sollten die WM in Katar kritisieren, sagt Johannes Strate von “Revolverheld”.

Hör-Tipp: Die Bandmitglieder von "Revolverheld", Johannes Strate (Foto) und Jakob Sinn, sprechen im "Kult-Kicker"-Podcast über ihre Liebe zum Fußball. Die zweite Liga sei zurzeit oft spannender als die erste, bemängeln sie die Dominanz des FC Bayerns. Außerdem beobachtet Sinn, dass Torwarte oft Rockmusik mögen. Zu der WM in Katar und den dortigen Menschenrechtsverletzungen sagt Strate, er erwarte von den Spielern, "dass der eine oder andere den Mund aufmacht".
kult-kicker.de (43-Min-Audio)

Basta: Paul McCartney denkt, seine neuen Lieder vergraulen die Fans.

Schlimmer Albtraum: Ex-Beatle Paul McCartney plagt selbst im Schlaf die Sorge, seine neuen Songs vergraulen die Fans. Im dpa-Interview sagt er, die meisten Konzert­besucherinnen wollen keine großen Veränderungen. Trotzdem sei es sein Traum, einmal nur neue Stücke live zu spielen. Wenn das überhaupt nicht gut ankommt, kann er immer noch mit Help! die Stimmung retten.
t-online.de

Hör-Tipp: Eva Ries, Ex-Managerin des Wu-Tang Clans, musste beim Hören der Songs weinen.

Hör-Tipp: Als Musikmanagerin Eva Ries die Songs vom Wu-Tang Clan das erste Mal hört, muss sie weinen. In dem Moment glaubt sie, mit ihrem Job als Vermarkterin der Hip-Hop-Gruppe den "größten Fehler gemacht zu haben", erzählt sie im Podcast Wunderbar Together. Sie habe sich nicht vorstellen können, wer "diesen Unsinn" kaufen soll. Doch Aufgeben war nicht, sonst hätte Ries "nicht in den Spiegel gucken können". Die Managerin erzählt, dass sich der Erfolg des ersten Albums "sehr langsam und mühselig" aufgebaut hat.
open.spotify.com (59-Min-Audio)

Video-Tipp: Carolin Kebekus und Bastian Pastewka geben TV-Melodien einen Text.

Video-Tipp: Carolin Kebekus und Bastian Pastewka interpretieren in "Wer singt mir die Show?" die Titel-Melodien von TV-Klassikern neu – und verpassen ihnen bitter­böse Texte. Zur "Traumschiff"-Melodie erfährt das Publikum "Harald Schmidt gibt's da auch – wo ist der Eisberg, wenn man ihn brauch'", zum "TV Total”-Intro singt Kebekus "Das ist der gleiche Kram wie vor 20 Jahr'n".
youtube.com (5-Min-Video)

Hör-Tipp: Hirnforscher Stefan Kölsch erklärt, wie Musik gesund und glücklich machen kann.

Hör-Tipp: Er glaubt nicht, "dass es so etwas wie unmusikalische Menschen gibt", sagt Hirn­forscher und Musik­psychologe Stefan Kölsch im "Spiegel"-Podcast "Smarter Leben". Musik schaffe nicht nur Gemeinschaft, sondern könne auch motivieren. Dabei helfe die Musik, "die der Stimmung entspricht, in die wir kommen möchten".
spiegel.de (34-Min-Audio)

Hör-Tipp: Peter Illmann über die “Musikvideo-Revolution” Anfang der 80er.

Hör-Tipp: Im neuen Musik-Podcast "Die 80er" von SWR1 erinnert sich der ehemalige Moderator von Formel Eins, Peter Illmann, an die "Musikvideo-Revolution" zurück, die 1981 mit Start von MTV begann. Künstlerinnen hätten dank Videotechnik nicht einmal besonders gut tanzen oder singen müssen, erzählt er. Im Mittelpunkt habe die "perfekte Inszenierung" gestanden. Die Plattenfirmen hätten damals schnell erkannt, dass aufwändig produzierte Musikvideos zu höheren Umsätzen führen.
ardaudiothek.de (44-Min-Audio)

Debatte: Deutsch-Pop-Boom im Radio bekommt eine Delle.

Neue Deutsche Delle: Der einstige Boom des Deutsch-Pops im Radio ebbt ab, erfährt Manuel Weis. Radio-Hamburg-Musikchefin Tanja Ötvös (Foto) sieht einen Grund dafür in starker Polarisierung deutscher Songs und fehlender Innovation, weil "heute vieles eher nach einem alten Schema produziert" werde. Niklas Gruse von Radio FFN nennt als Problem den oft fließenden Übergang zu deutschem Schlager: "Beide Musik­stile sind nicht miteinander kompatibel." FFH-Musikchef Matthias Weber beobachtet, dass sich Menschen an deutschen Songs schneller satt hören.
dwdl.de

Video-Tipp: Der MDR sorgt für den “Cashflow im Schlager-Kartell”, sagt Jan Böhmermann.

Video-Tipp: Jan Böhmermann nimmt im "ZDF Magazin Royale" das Schlagershow-Business um Florian Silbereisen auseinander. Dessen MDR-Shows seien "mit Rundfunkgebühren finanzierte Werbespots für das private Business" von Musikmanager Michael Jürgens. Der MDR mache das mit, weil die Sendungen Quotenbringer seien. Böhmermann performt zum Abschluss seinen eigenen Schlagersong: "Micha (Was hast Du mir nur angetan?)".
youtube.com (24-Min-Video), youtube.com (4-Min-Schlagersong)

Spotify zieht sich auch mit seiner Gratis-Version aus Russland zurück.

SpotifyVerstummt: Spotify stellt in Russland nun auch die Gratis-Variante seines Audio-Streamingdienstes ein. Grund sei das neue "Fake-News"-Gesetz, das hohe Strafen für die Verbreitung von angeblichen Falschnachrichten vorsieht und somit ein Risiko für Mitarbeitende und Hörerinnen darstelle. Bisher hatte Spotify nur Premium-Accounts dicht gemacht, mit der kostenlosen Version wollte man den Zugang zu unabhängigen Informationen durch Podcasts sicherstellen.
bloomberg.com via rnd.de

Zahl des Tages: Spotify zahlt 7 Mrd Dollar an Künstlerinnen aus.

SpotifyZahl des Tages: Über 7 Mrd Dollar hat Spotify im vergangenen Jahr an Künstlerinnen ausgezahlt - 2 Mrd Dollar mehr als im Vorjahr. Insgesamt gibt es laut aktualisierter Spotify-Website Loud&Clear 1.040 "Spotify-Millionäre", die mehr als 1 Mio Dollar Auszahlung erhalten haben. 130 Künstlerinnen bekommen über 5 Mio Dollar im Jahr von Spotify. Künstlerinnen kritisieren den Streamingdienst immer wieder wegen der aus ihrer Sicht ungerechten Verteilung der Einkünfte.
bbc.com

TV-Tipp: ProSieben, Sat.1 und RBB zeigen Friedenskonzert “Sound of Peace”.

TV- und Streaming-Tipp: Das Who-is-Who der deutschen Pop-Szene setzt mit dem Friedens­konzert Sound of Peace heute ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine. Vor dem Brandenburger Tor spielen u.a. Sarah Connor, The BossHoss, Zoe Wees, Peter Maffay und Revolverheld. ProSieben und Sat.1 übertragen ab 15 Uhr im TV und Live­stream, der RBB ist im Radio ab 17 und im TV ab 20.15 Uhr dabei.
prosieben.de, rbb24.de

Debatte: Neue Anti-Kriegslieder “sollte man nicht erwarten”, schreibt Joachim Hentschel.

Sag mir wo die Lieder sind: Zu Kriegszeiten werden immer wieder alte Anti-Kriegs­lieder gesungen, jedoch gibt es kaum "aktueller formulierte Verse", die "zeitgeistig und diskursiv belastbarer" sind, stellt Journalist Joachim Hentschel fest. Grund dafür sei die "wachsende Diversifizierung der Medienkanäle". Dadurch können Lieder nicht so "universell wirksam" werden, wie es die "etablierten Lennon- oder Dylan-Songs" sind.
sueddeutsche.de (Paid)

ProSieben und Sat.1 senden Friedenskonzert “Sound of Peace”.

Looking for Freedom: Unter dem Motto "Stop War!" "Beendet den Krieg!" findet am Sonntag ein Friedensevent der Initiative Sound of Peace am Brandenburger Tor statt, bei dem Musikerinnen wie Peter Maffay, Silbermond, Zoe Wees und Gentleman auftreten. ProSieben und Sat.1 haben angekündigt, von "mittags bis in den späten Abend" live zu übertragen. "Gemeinsam setzen wir ein unmissverständliches Zeichen: Gegen Krieg. Für den Frieden", sagt Senderchef Daniel Rosemann.
presseportal.de

Fortnite-Entwickler Epic Games übernimmt Musik-Plattform Bandcamp.

Frischer Sound: Der Spieleentwickler Epic Games übernimmt die Musik-Plattform Bandcamp. Epic Games ist für Spiele-Klassiker wie Fortnite bekannt und will Bandcamp zu einem digitalen Marktplatz für Kreative rund um Technologie, Spiele, Musik und Kunst ausbauen. Die 2008 gegründete Plattform ermöglicht es Musikern und Labels, ihre Musik und Merchandising online zu verkaufen und mit Fans in Kontakt zu treten. Durch den Corona-bedingten Wegfall von Konzerten hat Bandcamp vor allem bei kleinen Musikern an Bedeutung gewonnen.
faz.net, golem.de

Musikmarkt wächst dank Audio-Streaming.

Bleibt im Ohr: Die Musikbranche ist vergangenes Jahr in Deutschland dank steigender Streaming-Zahlen auf 1,96 Mrd Euro Umsatz gewachsen. Das ist ein Plus von 10% gegenüber 2020, meldet der Bundesverband Musikindustrie (BVMI). Audio-Streaming wächst schwächer als in der Vergangenheit, macht aber bereits 68,3% aus. Digitale Musikdownloads kommen gerade mal auf 3%. Die CD bleibt trotz zunehmend geringerer Bedeutung auf Platz 2.
t-online.de

Spotify schließt Büro in Moskau, Netflix stoppt russische Produktionen.

SpotifyRückzug aus Russland: Der Musik-Streamer Spotify schließt sein Büro in Moskau und entfernt die Inhalte russischer Staatsmedien von seiner Podcast-Plattform als Reaktion auf den Angriff auf die Ukraine. Der VoD-Dienst Netflix stoppt die Produktion zweier russischer Originals. Die Angebote beider Dienste bleiben in Russland verfügbar.
t-online.de (Spotify), tagesspiegel.de (Netflix)

Russische Medien verlassen aus Protest die Rundfunkunion.

Wie du mir, so ich dir: Mehrere russische Sender verlassen die European Broadcasting Union (EBU). Damit reagieren sie auf den Ausschluss Russlands vom diesjährigen Eurovision Song Contest, der von der EBU veranstaltet wird. Das Land darf 2022 "angesichts der beispiellosen Krise in der Ukraine" nicht teilnehmen, hat die EBU in dieser Woche mitgeteilt.
t-online.de. turi2.de (Background)

EBU schließt Russland vom “ESC” aus.

Show-Sanktion: Russland darf in diesem Jahr nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen, teilt die EBU mit. Ein russischer Act würde "den diesjährigen Wettbewerb angesichts der beispiellosen Krise in der Ukraine in Verruf bringen". Erst am Donnerstag hatte sich die EBU noch vor einer Entscheidung gedrückt und betont, eine nicht-politische Veranstaltung zu sein. ARD und ZDF begrüßen die Entscheidung: "Wenn ein Teilnehmerland des ESC von einem anderen angegriffen wird, sind wir innerhalb der europäischen ESC-Familie solidarisch", sagen ARD-Vorsitzende Patricia Schlesinger und ZDF-Intendant Thomas Bellut in einem Statement.
bild.de, presseportal.de

Basta: Tribute Show darf mit Turner-Doppelgängerin werben.

Verwechslungsgefahr: Sängerin Tina Turner scheitert vor dem BGH mit einer Klage gegen den Veranstalter einer Tribute Show. Der darf weiterhin mit Bildern ihres Doubles Dorothea "Coco" Fletcher werben. Turner hatte geklagt, weil die Ähnlichkeit ihrer Doppelgängerin den Eindruck erwecken könnte, sie würde selbst bei der Show auftreten. Die Sängerin sollte das positiv sehen: Hat sie mal keine Lust auf einen Auftritt, kann sie Fletcher um Vertretung bitten.
tagesschau.de

Zitat: Techno-DJ Sven Väth fremdelt mit feierwütigen Impfgegnern.

"Die Leute aus dem Nachtleben, die sich jetzt als Impfskeptiker aufspielen und nie ein Problem damit hatten, Pillen zu schlucken, die in irgendwelchen Garagen zusammengerührt worden sind, vertrauen ihrem Dealer, aber der Wissenschaft nicht?"

Techno-DJ Sven Väth fremdelt im "Spiegel"-Interview mit ungepieksten Ravern, stellt aber auch klar: "Der Beat ist für alle da."
spiegel.de (Paid)

Basta: Scheußliche Musik soll Impfgegnerinnen in die Flucht treiben.

Folter-Musik: Neuseelands Behörden haben protestierende Impfgegnerinnen am Sonntag mit scheußlichen Ohrwürmern vertreiben wollen. In einer 15-minütigen Dauerschleife ertönten lautstark nervtötende Songs wie Macarena von der Band Los del Río, Mandy von Barry Manilow oder You’re Beautiful von James Blunt. Hierzulande würde es vermutlich schon reichen, einen der zahlreichen Dudelfunk-Sender mit "dem Besten von früher und dem Angesagtesten von heute" anzumachen.
spiegel.de

“FAZ”: Musik-Streamer Deezer erhöht die Abo-Preise.

Deezer schraubt in Deutschland an seinen Preisen, meldet die "FAZ". Das Standard-Abo des Musik-Streamingdienstes kostet künftig 10,99 Euro und somit einen Euro mehr. Das Familien-Abo verteuert sich von 14,99 auf 16,99 Euro, enthält dafür künftig aber Hifi-Tonqualität – das bisher gesonderte Hifi-Abo fällt weg. Der Schritt sei überfällig gewesen, sagt CEO Jeronimo Folgueira: Vor zwölf Jahren habe man mit 4,5 Mio Songs angefangen, heute seien im Musikkatalog 90 Mio Titel.
zeitung.faz.net (Paid)

Basta: Vom Gorillas-Kurier zum Musiker.

Liederdienst: Der Lieferdienst Gorillas steigt jetzt auch ins Musikbusiness ein: Das neue, hauseigne Label heißt "Pedal Records" und nimmt die Angestellten mit musikalischen Ambitionen unter Vertrag. Unterstützung bekommt Gorillas bei vom Berliner Indie-Label "Meine Neuen Freunde". Damit kann auch in Deutschland der "American Dream"" wahr werden: Vom Kurierfahrer zum Millionär.
businessinsider.de

Streaming-Tipp: Brit Awards liefern heute Ersatz für Live-Konzerte.

Streaming-Tipp: Die Brit Awards zeichnen heute britische und internationale Musikerinnen und Bands aus – und liefern einen kleinen Ersatz für fehlende Live-Konzerte. Bei der Show in London treten u.a. Adele, Ed Sheeran, Anne-Marie und Liam Gallagher auf. Internationale Musik-Fans können die Brits ab 21 Uhr bei YouTube verfolgen, vorher gibt es eine Red-Carpet-Show.
youtube.com (Livestream ab 21 Uhr), youtube.com (Red Carpet)

Video-Tipp: Lidl-Spot zelebriert Valentinstag mit einem Italo-Schlager von Roy Bianco.

Video-Tipp: Die deutsche Italo-Schlager-Band Roy Bianco & Die Abbrunzati Boy dichtet für den neuen Valentinstag-Spot von Lidl ihren Song Quanto Costa um. In dem Musikvideo posieren die Bandmitglieder mit allerhand Eigenmarken des Discounters und beantworten so auf musikalische Weise die Frage, was Amore kostet.
youtube.com (4-Min-Clip) via horizont.net

Musiker Bosse lädt zum Küchen-Podcast “Lecker Mittach”.

Pott-Cast: Singer-Songwriter Axel Bosse startet den Koch-Podcast Lecker Mittach. Vor seiner Musik-Karriere hat er sich als Koch in Berlin durch­geschlagen – nun lädt er zum Küchen­plausch. Zum Auftakt kocht Bosse Schmor­gurken mit Schau­spielerin Nora Tschirner, demnächst sind u.a. Bjarne Mädel und Sängerin Lea zu Gast.
t-online.de, lecker-mittach.podigee.io (84-Min-Audio)

Debatte: Spotify verkauft “Lügen für Geld”, sagt Neil Young.

Legt nach: Der Streamingdienst Spotify ist zu einem "Ort der lebensbedrohlichen Corona-Desinformationen" geworden, schreibt Neil Young in einem neuen Statement auf seiner Website. Dort würden "Lügen für Geld" verkauft, was vor allem "junge Hörer" gefährde. Spotify entfernt Youngs Musik, nachdem der Musiker den Dienst vor ein Ultimatum gestellt hatte.
faz.net, turi2.de (Background)

Spotify entfernt nach Ultimatum Musik von Neil Young.

Entweder oder: Spotify entfernt die Musik von Neil Young und bietet den Podcast des US-Comedians Joe Rogan weiterhin zum Streaming an. Der Dienst reagiert damit auf ein Ultimatum des Altrockers, der gefordert hatte: "Sie können Rogan oder Young haben. Nicht beide". Young kritisiert die Verbreitung von Corona-Fake-News in dem Podcast. Spotify bedauere die Entscheidung, sagt ein Sprecher.
wsj.com, turi2.de (Background)

Neil Young droht Spotify wegen Joe Rogan mit Rückzug.

Spoti-Bye: Rockstar Neil Young droht Spotify mit einem Boykott, weil der Streaming-Dienst "falsche Informationen über Impfstoffe verbreitet", schreibt er in einem mittlerweile gelöschten Post auf seiner Webseite. Er bezieht sich damit auf den Podcast des US-Comedians Joe Rogan, der Corona verharmlost und Verschwörungs­theorien verbreitet. "Sie können Rogan oder Young haben. Nicht beide", so der Musiker.
t-online.de