Basta: ARD entfernt einen Teil von “Immer wieder sonntags” aus der Mediathek.

Immer wieder Ärger: Die ARD hat einen Ausschnitt der Sendung "Immer wieder sonntags" aus der Mediathek entfernt, schreibt "Bild". In der Sequenz textet Moderator Stefan Mross (Foto) den Song "Über den Wolken" von Reinhard Mey um, der juristisch gegen "missbräuchliche Nutzung" vorgeht - die künstlerische Freiheit scheint nur über den Wolken grenzenlos.
bild.de (Paid)

Video-Tipp: US-Schulleiter rappt die Hygieneregeln zu Corona.

Video-Tipp: Quentin Lee, Schulleiter einer Schule im US-Bundesstaat Alabama, macht seine Schüler auf musikalische Art auf Hygienevorschiften während der Corona-Pandemie aufmerksam. Dafür covert er MC Hammers Hit "U can’t touch this" und läuft im dazugehörigen Video tanzend mit Desinfektionsmittel, Maske und Zollstock durch seine Schule.
youtube.com (2-Min-Video) via spiegel.de

Basta: Der “Rolling Stone” will doch nicht zu viel Female Empowerment.

Knapp daneben ist auch vorbei: Der "Rolling Stone" lädt Joy Denalane und Ilgen-Nur zu einem großen Gespräch über Rassismus und Sexismus und lässt die Musikerinnen auch darüber sprechen, wie unterrepräsentiert Frauen im "Rolling Stone" sind, insbesondere auf dem Cover. Um dem ein wenig entgegenzuwirken, gibt es anschließend ein aufwändiges Cover-Shooting. Das war aber wohl eher ein Cover-up. Auf dem Titel landet letztlich ein 45 Jahre altes Foto von Bruce Springsteen.
uebermedien.de

Zitat: Digitales Wacken ist kein Ersatz, sagt Bürgermeister Axel Kunkel.

"Mich vor den PC setzen und irgendwas hören, das mache ich nicht. Da warten wir lieber auf das nächste Jahr und hoffen, dass alle wiederkommen."

Wackens Bürgermeister Axel Kunkel sagt im "FAZ"-Interview, die digitale Version sei für ihn kein ädaquater Ersatz. Einige Dorfbewohner "haben ihre Wacken-Fahnen auf Halbmast gehisst", durch die Absage fehle "richtig viel Gewerbesteuer", doch Wacken werde sich "schon etwas einfallen lassen".
faz.net

Bild des Tages: Trompete und Trump.


Lautstark weiter: Oberkörperfrei und mit Schutzbrille auf der Stirn spielt ein offenbar verletzter und blutender Demonstrant vor einem Gerichtsgebäude in Portland Trompete. Im Zuge der Black-Lives-Matter-Proteste gegen Rassismus kommt es in der bevölkerungsreichsten Stadt des US-Bundesstaats Oregon zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstrant*innen. Die Bundespolizei, von Trump in mehrere Städte in den USA entsendet, ist vor Ort und versucht teils brutal, die Versammlungen aufzulösen. Unter anderem kommt Tränengas zum Einsatz. (Foto: Marcio Jose Sanchez / AP Photo / Picture Alliance)

Kitzbüheler Tourismus sponsert ARD-Schlagershow mit über 370.000 Euro.


Schunkel-Sponsoring: Die ARD-Musikshow Schlager, Stars & Sterne mit Florian Silbereisen geht morgen mit finanzieller Unterstützung der Tourismus-Wirtschaft in Kitzbühel auf Sendung, berichtet der "Spiegel". Zur Live-Show von einem Berg­see steuern Kitzbühel Tourismus, der Tou­ris­mus­ver­band Kitz­bü­he­ler Al­pen, die Stadt und die Bergbahn AG schlappe 371.597 Euro an Produktionshilfe bei. Kitzbühel Tourismus übernimmt allein rund 60.000 Euro Hotelkosten. Der verantwortliche MDR sieht den Zuschuss "im Ein­klang mit den ARD-Wer­be­richt­li­ni­en". Zu Beginn und am Ende werde ein Hinweis eingeblendet. ARD-Kritiker*innen werden die werbetauglichen Kameraeinstellungen wohl sehr genau zählen.

Die ARD-Werberichtlinien sehen Produktionshilfen als Produktplatzierung an, wenn sie mehr als 1 % der Produktionskosten ausmachen. Sie sind in Unterhaltungssendungen zwar grundsätzlich zulässig, allerdings muss die redaktionelle Unabhängigkeit gewahrt bleiben. Als Anhaltspunkte dafür, dass dies nicht der Fall ist, führt die ARD unter anderem die grundlose Produktnennung auf oder wenn das Konzept der Sendung darauf zugeschnitten ist, dass ein Dienstleister sein Produkt präsentieren kann. (Foto: ARD / JürgensTV / Dominik Beckmann)
"Spiegel" 31/2020, Seite 67 (Paid), spiegel.de, ard.de (Werberichtlinien)

Bauer stellt britisches Musikmagazin “Q” ein.

Bauer Media Group stellt das britische Musikmagazin "Q" nach 34 Jahren ein, die letzte Ausgabe erscheint am 28. Juli. Bauer hatte die Zeitschrift bereits im Mai auf die Beobachtungsliste gesetzt und angekündigt, der Titel könne einer "Restrukturierung des Portfolio" zum Opfer fallen. Das jetzige Aus ist auch der Corona-Pandemie geschuldet; Herausgeber Ted Kessler schreibt auf Twitter, er und sein Team seien ab sofort "für Arbeit verfügbar".
metro.co.uk, twitter.com (Statement Kessler)

Basta: ZSK planen gemeinsamen Gig mit Christian Drosten.

Viraler Erfolg: Etwa eine Woche nach der Veröffentlichung ihres Drosten-Songs "Ich habe Besseres zu tun" postet die Punkband ZSK ein gemeinsames Foto mit dem urlaubenden Virologen. Der freue sich über den Song und würde ihn gern mal live mit den Berlinern performen. Ob die "Bild" für das Konzert eine Presse-Akkreditierung bekommt, ist vermutlich fraglich.
twitter.com, turi2.de (Background)

Basta: Tim Bendzko will mit einem Corona-Testkonzert nur noch kurz die Welt retten.

(K)eine Maschine: Popstar Tim Bendzko und die Universität Halle suchen über 4.000 Freiwillige für eine Studie, die das Risiko eines Corona-Ausbruchs bei Großveranstaltungen berechnen soll. Bei dem Testkonzert prüft Bendzko die Infektionsgefahr am seiden Faden - mit verschiedenen Abstufungen eines Hygienekonzeptes. Mit der Studie Restart 19 will Benzdko nur noch kurz die Welt retten.
mdr.de

Basta: Burger King stellt die Ernährung seiner Kühe um.

Gras statt Gas: Burger King bewirbt mit einem schrägen Country-Song sein Klima-Engagement. Damit Rinder, bevor sie im Burger landen, weniger Methangas ablassen, bekommen sie Zitronengras als Futter-Beigabe. Trump-Fans könnten diesen Klima-Effekt durch den Verzehr von massenweise Dosenbohnen allerdings wieder zunichte machen.
youtube.com (2-Min-Video) via wuv.de

Marek Lieberberg vermisst Angela Merkel auf Rockkonzerten.

Rock am Ring: Veranstalter Marek Lieberberg findet, dass die Politik Rock- und Pop-Musik nicht ausreichend würdigt. Die "moderne Live-Kultur" sei bei den Corona-Maßnahmen vergessen worden. "Es ist offenbar nicht hinreichend bekannt, dass unsere vielfältigen Beiträge die Mehrheit des Publikums anziehen, mehr als Theater und Oper", sagt Lieberberg der "FAZ". So sehe er Merkel zwar regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen, nicht aber auf Rockkonzerten.
faz.net (Paid)

Facebook will offizielle Musikvideos veröffentlichen.


Hier spielt die Musik: Facebook will ab August in den USA offiziell lizenzierte Musikvideos veröffentlichen und YouTube damit eindeutige Töne vorträllern, berichtet Techcrunch. Künstler*innen können eine entsprechende, separate Seite mit Musik-Videos selbst anlegen, ab August generiert Facebook diese automatisch, wenn sie es nicht selbst tun. Die Seite kombiniert deren eigene offizielle Videos mit solchen, in denen sie zu sehen sind. Laut Bloomberg hat Facebook Ende 2019 mit Universal Media Group, Sony Music und Warner Music Group über Rechte an Musikvideos verhandelt. Alle drei Plattenfirmen seien an einer Alternative zu YouTube interessiert gewesen. Bisher können Künstler*innen der großen Labels wegen der Lizenzrechte keine vollständigen Musikvideos, sondern nur kurze Vorschau-Clips veröffentlichen.
techcrunch.com

Basta: Berliner Punkband widmet Christian Drosten einen Song.

Nichts Besseres zu tun: Die Berliner Punkband ZSK hat ein Lied über Christian Drosten, dem "Punk der Wissenschaft", geschrieben. Der Song trägt den Titel "Ich habe Besseres zu tun" - angelehnt an Drostens Absage der kurzfristigen "Bild"-Anfrage. Eine Reaktion vom Virologen steht noch aus: Drosten hat Besseres zu tun - er ist derzeit im Urlaub.
spiegel.de, youtube.com (3-Min-Video), twitter.com

Meinung: Fynn Kliemann führt ein Leben in Anarchie.

Kliemannsland: "Mir ist alles egal" ist das Motto von Fynn Kliemann, schreibt Xaver von Cranach in "Spiegel"-Porträt über den Musiker und Filmemacher. Kliemann zeigt "eine gewisse Geltungssucht" und "stellt sich gegen das System", was ihm auch Sympathien bringe. Kliemann führe ein Leben in Anarchie - als Abenteurer auf dem Land.
spiegel.de (Paid)

Aus dem Archiv: Fynn Kliemann über sein Leben im "Kliemannsland" (2019).

Staatsanwaltschaft sieht beim Ex-Manager von Carmen Nebel keine strafbare Untreue.

Eingenebelt: Die Staatsanwaltschaft Berlin stellt die strafrechtlichen Ermittlungen wegen Untreue gegen Peter Wolf, Ex-Manager von Carmen Nebel, ein, schreibt die "Bild am Sonntag". Die Staatsanwaltschaft sieht "keine Straftat". Die ZDF-Moderatorin wirft Wolf zu hohe Honorare für Pressearbeit sowie zu hohe Mietkosten für Geschäftsräume vor, was Nebel zivilrechtlich zurückfordern will.
"Bild am Sonntag", S. 56 (Paid), turi2.de (Background)

Komponist und Oscar-Preisträger Ennio Morricone, 91, ist tot.

Ennio Morricone, Komponist und zweifacher Oscar-Preisträger, ist tot. Er starb im Alter von 91 Jahren. Ennio Morricone komponierte Filmmusik für Regisseure wie Sergio Leone, Roman Polanski, Quentin Tarantino und Oliver Stone. 2007 erhielt der gebürtige Römer den Oscar für sein Lebenswerk, 2016 den ersten Oscar für seine Musik zum Tarantino-Western "The Hateful Eight".
bild.de, kurier.at

Zitat: Im deutschen Fernsehen fehlt Diversität und Innovation, bemängelt Dieter Gorny.

"Das Fernsehen will und muss für die Breite produzieren, hat aber eine sehr enge Vorstellung davon, wie die aussieht."

Dieter Gorny, Mitgründer und langjähriger Chef des Musiksenders Viva, beklagt im Interview mit SZ.de eine "jahrzehntelange Minus-Entwicklung" bei Diversität und Innovation im deutschen Fernsehen. Viva sei durch die Nähe zur Popkultur "automatisch divers" gewesen.
sueddeutsche.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Dieter Gorny erklärt, was Verlage aus Fehlern der Musikindustrie lernen müssen.

Regionale Medienhäuser bieten Künstler*innen digitale Reichweite.

Digitale Bühne: Regionale Medienhäuser im ganzen Land haben lokalen Künstler*innen während des Corona-Lockdowns virtuelle Auftritts­möglichkeiten geboten. Ex-"Rhein-Zeitung"-Chef Christian Linder hat besonders gelungene Beispiele zusammengestellt: Konzerte und Lesungen bei der "Main-Post", DJ-Sets bei der "Sächsischen Zeitung" oder Theater bei der "Landeszeitung" in Lüneburg. Vorreiter mit 60 Events waren die "Kieler Nachrichten".
christian-lindner-consulting.de

Facebook zieht bei seinem TikTok-Klon Lasso den Stecker.

Facebook-LogoFacebook stampft seinen TikTok-Konkurrenten Lasso ein. Die Karaoke-App ging Ende 2018 ans Netz, muss nun aber für Instagram Reels Platz machen. Mit dem in der Instagram-App integrierten Reels will Facebook endlich an den Erfolg von TikTok anknüpfen.
techcrunch.com, turi2.de (Lasso), turi2.de (Reels)

Steingarts Redaktionsschiff wird zur Festival-Bühne.

Musik-Pioniere: Gabor Steingart und Vodafone zeigen ein Herz für die leidende Veranstaltungs-Branche und machen das Redaktionsschiff PioneerOne zur Festival-Bühne. Beim Uncanceled Festival treten Musiker*innen wie Fritz Kalkbrenner und Leslie Clio auf – Vodafone streamt. Zur Premiere heute Abend ab 19 Uhr sind Cassia und Fil Bo Riva zu sehen und zu hören.
youtube.com via gaborsteingart.com

Lese-Tipp: “FAZ” über physische und psychische Belastung von Spitzen-Musikern.

Lese-Tipp: Die "FAZ" widmet sich in einem Artikel physischen und psychischen Belastungen von Spitzenmusikern. Bemerkenswert: Sie findet Gesprächspartner, verändert aber im Text nicht nur deren Namen, sondern auch das in Wahrheit gespielte Instrument - um die Protagonisten für Kollegen, Arbeitgeber und Bekannte absolut unkenntlich zu machen. Zitat: "Die Branche ist klein. Und wer unter psychi­schen Proble­men leidet, will das nicht auf der großen Bühne verhan­deln."
"FAZ", S. 12 (Paid)

Video-Tipp: Online-Konzert bringt beim Corona-Spendenmarathon knapp 16 Mrd Euro.

Video-Tipp: Bei einem Online-Konzert sammeln Stars wie Schauspieler Dwayne Johnson sowie Sängerinnen wie Miley Cyrus und Shakira (Foto) knapp 16 Mrd Euro an Spenden. "Das Corona-Virus brachte uns Schmerz und Unsicherheit. Wir können diese Krise nur gemeinsam bekämpfen", sagt Johnson. Zuvor hatten Staatschefs bereits Spenden gesammelt, u.a. für Impfstoffe.
rnd.de, youtube.com (2-Std-Video)


Basta: Durch die Blume gesagt.

Klassik für den Kaktus: Das Opernhaus in Barcelona öffnet wieder, die erste Vorstellung ist ausverkauft – statt Kultur-Touristen und Klassik-Fans bilden mehr als 2.200 Gummibäume, Palmen und Co das Publikum. Als Vertreter der Natur, für deren Fragilität sie werben sollen, lauschen sie Teilen aus Giacomo Puccinis "Crisantemi". Ob der Effekt dem Besingen von Tomaten ähnelt, wird sich zeigen, die Pflanzen werden an Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens verschenkt.
edition.cnn.com

Basta: Beats am Beatmungsgerät.

Gesunde Klangkörper: Um die Geräuschbelastung durch dauerpiepsende Maschinen in Krankenhäusern zu reduzieren, arbeiten die Musikerin Yoko Sen und die Wissenschaft an neuen Tonsystemen. Statt schriller Alarme sollen etwa Disharmonien auf Notfälle aufmerksam machen. Wenn überall Gitarrenlaute und Glockenspiele erklingen, müssen Patient*innen und Personal hoffentlich nicht wegen Ohrwürmern in Behandlung.
deutschlandfunknova.de (5-Min-Audio)

Basta: Berliner Schlager-Polizei singt Corona-Song.

Schlager-Polizei: Berlins Verbrechensjäger präsentieren den rührigen Corona-Song "Wir lassen keinen hier allein", der den Mundschutz musikalisch preist. Sänger ist Polizist Sebastian Stipp, der schon bei "The Voice of Germany" schmetterte; begleitet wird er von einer Combo des Landespolizeiorchesters Brandenburg. Mehr als 7.000 Klicks bei Youtube hat das Video schon - die Chance viral zu gehen steigt, nicht nur wegen des Inhalts.
horizont.net, youtube.com (4-Min-Video)

Zitat: Die Krise verändert Strategie der Musiker*innen, sagt Fred Casimir.

"Künstler werden sich nicht mehr drei Wochen im Studio einschließen, sondern den Wert einer guten digitalen Präsenz schätzen lernen."

Fred Casimir, der für Bertelsmann Musiklabel BMG das Management des Repertoires und das Marketing verantwortet, sagt der "FAZ", der Fokus liege aktuell darauf, Künstler*innen präsent zu halten und ihre Reichweite zu stärken.
"FAZ", S. 19 (Paid)

Basta: Lutz van der Horst singt den Pandemie-Partysong “Disdance”.

Hoch die Hände, Coronawende? "heute Show"-Reporter Lutz van der Horst will mit dem Pandemie-Partysong "Disdance" seiner Band Tippy Toppy den Corona-Sommerhit liefern. Statt zum leergeräumten Ballermann geht's zur Premiere in den ZDF-"Fernsehgarten" - augenzwinkernd mit Textzeilen wie "let's do the Disdance" und "disinfection in the air". Geschunkelt werden darf mit dem obligatorischen Sicherheitsabstand und 1,5-Meter-Strohhalmen.
youtube.com (3-Min-Video)

Basta: Neuer Song von Lady Gaga klingt wie die Sat.1-Vorabendserie “K11”.

Radio Gaga: Ein neuer Song von Lady Gaga klingt wie die Titelmusik der Sat.1-Vorabendserie K11, entdeckt Alexander Krei von DWDL. Die Tonfolge einer markanten Trompete ist schon seit über 17 Jahren im Vorspann im Einsatz - und scheint mit der Sängerin zu neuem Ruhm zu gelangen. Die Polizisten der Krimiserie dürften bereits die Ermittlungen aufgenommen haben.
dwdl.de, soundcloud.com (Hörprobe)

Zitat: Fynn Kliemann hat keine Lust aufs Touren.

"Das fühlt sich für mich so an wie so ein Jecke auf 'nem Schloss, der mit seiner Flöte den König unterhalten muss, um nicht geköpft zu werden."

YouTube-Bastelkönig und Musiker Fynn Kliemann möchte auch nach der Veröffentlichung seines zweiten Albums "Pop" am 29. Mai nicht auf Tour gehen. Er habe "irgendwie Schiss, keine Zeit und kein Bock".
noz.de

Aus dem Archiv: Fynn Kliemann über sein Leben im "Kliemannsland" (2019).

Digital übertragene Konzerte könnten auch nach Corona eine Alternative bleiben.

Konzerte auf Distanz könnten auch nach der Pandemie als Alternative oder Ergänzung Bestand haben, schreibt die "Bild". Die Teilnehmer*innen würden aber erwarten, dass das digitale Event mehr ist, als ein einfacher Live-Stream. Mehrere Veranstalter-Verbände fordern die Politik derweil auf, klare Perspektiven für eine Wiedereröffnung von Bühnen zu liefern. Sei nicht bald wenigstens ein eingeschränkter Betrieb möglich, würden viele Konzerthäuser nie wieder die Türen öffnen.
bild.de

Spotify startet Audio-App für Kinder auch in Deutschland.

Spotify testet seine App "Spotify Kids" jetzt auch in Deutschland. Wer das Familien-Paket von Spotify abonniert hat, kann die App zusätzlich nutzen und darüber jugendfreie Hörspiele und Musik abspielen. Eltern sollen das Nutzungsverhalten ihrer Kinder über die App kontrollieren und zum Beispiel einsehen können, welche Stücke sie zuletzt gestreamt haben.
heise.de, apps.apple.com (iOS), play.google.com (Android)

Basta: Selena Gomez kocht zu Hause für HBO.

Gourmez: Schauspielerin und Sängerin Selena Gomez hat in der Corontäne die Lust am Kochen entdeckt. Beim Streamingdienst HBO Max kommt sie nun eine Show, in der sie in ihrer eigenen Küche Gerichte zum Nachkochen zubereitet. Fern-Unterstützung bekommt sie von Meisterköchen. Womöglich steht auf dem Speiseplan demnächst gebratener Bieber.
abendblatt.de

Spotify tut nur so, als helfe es Musikern in der Krise, kritisiert Daniel Gerhardt.

Spotify inszeniert sich in der Krise "als großer Kümmerer der Kunstschaffenden", beobachtet Daniel Gerhardt. Ideen wie die Trinkgeldfunktion seien zynisch, denn Spotify profitiere von der Krise, lasse aber nur Kund*innen etwas zurückgeben und deckele seine eigenen Spenden streng. Die Krise in der Musikbranche hätten die Schweden indes selbst mit heraufbeschworen.
zeit.de