
Maul- und Klauenseuche am Drehort, klirrende Kälte: Es waren einige Probleme zu überwinden, bis einer der zauberhaftesten Märchenfilme im Kasten war, schreibt Alexander Brüggemann in unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit der KNA veröffentlichen. Ohne den tschechisch-deutschen Klassiker “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” fehlt in vielen deutschen Wohnzimmern zu Weihnachten etwas. Auch noch nach 50 Jahren zieht er Millionen vor den Fernseher.
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“Wir sind keine Bittsteller” – Wie die Vorstände Matthias Ditzen-Blanke und Stefan Hilscher den BDZV jetzt aufstellen.

Wer Mitte September den Kongress der Zeitungsverleger und Digital-Publisher in Berlin besucht hat, konnte Aufbruchstimmung und Geschlossenheit erleben. Selbst der Dauerstreit mit dem ÖRR um Presseähnlichkeit scheint vor der Mammut-Aufgabe der Plattformregulierung in den Hintergrund zu rücken. Gesucht wird der Schulterschluss: mit der heimischen Konkurrenz, anderen Verbänden – und mit den Zeitungsverlagen, die aktuell nicht aktiv unter dem Dach der Verleger-Lobby Platz nehmen. Im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow zeigen sich die BDZV-Vorstände Stefan Hilscher und Matthias Ditzen-Blanke selbstbewusst und kampfbereit in Sachen Plattform-Soli, Mehrwertsteuer-Befreiung und dem Ringen um Geschlossenheit gegen die medialen Mächte aus Übersee.
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Kurz & KNAckig: Warum ein langjähriger Springer-Manager im Verwaltungsrat “beim ZDF niemanden mehr groß in Wallung bringen” dürfte.

Wird Christian Nienhaus, lange hochrangiger Springer-Manager, bald Mitglied im Verwaltungsrat des ZDF? Wenn man einer Meldung von “Medieninsider” glauben mag, ist das nicht ganz unwahrscheinlich. Entsprechend groß ist die Aufregung, u.a. beim DJV, der vor einer Auflösung der Trennung von Privatmedien und ÖRR warnt. Steffen Grimberg mag in die Warnungen nicht recht einstimmen, auch weil die künftigen Konfliktlinien wohl nicht zwischen heimischen Medien, sondern zwischen Medien und internationalen Plattformen verlaufen. Der noch immer weitreichende Einfluss der Politik auf das Zweite ist für den Leiter des “KNA-Mediendienstes” die größere Baustelle.
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50 Jahre Abrafaxe: Ein Besuch beim Kult-Comic aus der DDR.

Seit Jahrzehnten reisen die Abrafaxe durch Raum und Zeit – von der DDR-Zeit bis heute. Zum Jubiläum erscheint die 600. Ausgabe des “Mosaik”. Matthias Jöran Berntsen hat für unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit dem KNA-Mediendienst veröffentlichen, die Schaffenswerkstatt in Berlin besucht und sich die Entstehung eines Comics zeigen lassen, der längst Kult ist.
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Doppelte Zweitverwertung: Sportdokumentationen bei Sendern und Streaming-Portalen.

Streaming-Portale und Sender setzen zunehmend auf Sportdokumentationen, auffallend sind die vielen seriellen Formate. Medienwissenschaftler Dietrich Leder schreibt in seiner Analyse für epd Medien, viele dieser Dokumentationen seien nicht im eigentlichen Sinne dokumentarisch, vielmehr werde meist Vorhandenes auf eine neue Art aufbereitet. Insgesamt sieht er das Genre zwischen Marktlogik, Archivrecycling und dokumentarischem Anspruch gefangen – mit seltenen Ausreißern, die beweisen, dass kritische Sportdokumentation möglich ist. Sein Text erscheint in der Reihe Das Beste aus epd Medien bei turi2.
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Kurz und KNAckig: Warum wir nicht alle im selben digitalen Omnibus sitzen.

Mit ihrem “Digitalen Omnibus” will die EU nicht weniger als Digitalregulierung grundlegend überarbeiten und vereinfachen. Ziel ist es, verschiedene bestehende Regelungen u.a. zu Datenschutz, Datennutzung und KI in einem einheitlichen Rahmen zusammenzuführen. Doch leider gelingt das nicht, urteilt Jana Ballweber in unserer Kolumne “Kurz und KNAckig”, die wir gemeinsam mit dem KNA Mediendienst veröffentlichen. Ballweber befürchtet die Aufweichung bestehender Regeln oder deren Anpassung an deren ohnehin unzureichende Umsetzung.
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Geschichten schreiben, die die KI nicht kann: “NOZ”-Chefredakteur Burkhard Ewert über digitale Erfolge, politische Vorwürfe und historische Vergleiche.
Die “Neue Osnabrücker Zeitung” und die Blätter der Medienholding Nord schaffen es inzwischen, ihre Redaktionen durch die Einnahmen aus digitalen Abo-Modellen zu finanzieren, freut sich Chefredakteur Burkhard Ewert im turi2 Podcast. Für ihn ist das ein “wichtiger Meilenstein” und Beleg für die Zukunftsfähigkeit des digitalen Lokaljournalismus. Unsicher äußert er sich im Gespräch mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow darüber, ob sich ausschweifende politische Kommunikation als Chance oder Bedrohung für den Lokaljournalismus entpuppt. Er wundere sich etwa darüber, dass es hingenommen werde, dass Rathäuser, Behörden und Verbände steuerfinanziert für ihre Positionen werben. Dazu warnt er vor einem Szenario, dass künftig womöglich AfD-Bürgermeister von den gleichen Mitteln Gebrauch machen könnten. Was Ewert dem entgegensetzt, was er zum Vorwurf sagt, die “NOZ” nach rechts zu treiben, wie er zu KI-Zusammenfassungen und historischen Vergleichen steht…
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Gedenken auf Tiktok: Wenn alte Erinnerung junge Menschen erreicht.

Weniger Pathos und klarere Worte – das fordert Susanne Siegert. Ihre Aufklärungsarbeit über die NS-Zeit auf Social Media ist preisgekrönt. Mit Siegerts Account @keine.erinnerungskultur auf TikTok und Instagram hat sich Paula Konersmann für unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit dem KNA-Mediendienst veröffentlichen, beschäftigt. Die Influencerin wünscht sich von seriösen Institutionen mehr Präsenz im Netz. Oft fehle eine Social-Media-Strategie.
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Wie hat der in Deutschland erfundene Fitness-Wettkampf Hyrox die Welt erobert, Patricia Johannes?

Im Jahr 2017 wurde in Hamburg der Fitness-Wettkampf Hyrox erfunden – u.a. vom früheren Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste. Heute, nur acht Jahre später, ist Hyrox ein weltweites Phänomen. Unsere Gastautorin Patricia Johannes geht im Rahmen der Themenwoche Sport der Frage nach, wie diese neue Sportart so schnell so groß werden konnte. Die Director Business Development bei september Strategie & Forschung hat tiefenpsychologische Interviews über Hyrox geführt. Ihr Ergebnis: Die Sportart trifft einen Nerv – und steht auch für eine Marketing-Erfolgsgeschichte.
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Wäre ein US-Streamer nicht zeitgemäßer als ProSieben gewesen, um den Padelsport in Deutschland populär zu machen, Jonathan Sierck?

Ein großer Quoten-Hit war die “Promi Padel WM” bei ProSieben Mitte des Monats nicht. Der Marktanteil beim Gesamt-Publikum war mit knapp über 3 % mau, in der jungen Zielgruppe mit 9,3 % aber immerhin solide. Jonathan Sierck, CEO von PadelCity, ist in seinem Gastbeitrag für turi2 dennoch begeistert: von der Stimmung in der Arena, dem Zuspruch der Stars und den Reaktionen auf die Samstagabend-Show: “Was ProSieben und Joyn mit der ‘Promi Padel WM’ auf den Big Screen gebracht haben, war ein ganz besonderer Aufschlag”, schreibt er. Sein Text erscheint im Rahmen der Themenwoche Sport.
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Wer interessiert sich im Bundesliga-Land Deutschland für Fußball aus Asien und Baseball aus den USA?

Obwohl Deutschland als Fußballland gilt, gibt es auch Wettbewerbe, die hierzulande eher in der Nische laufen. Und auf diese hat sich der Anbieter Sportdigital seit 2008 spezialisiert. Bei den Hamburgern gibt es 35 verschiedene Fußball-Ligen und -Wettbewerbe: aus Afrika und Asien genauso wie aus Argentinien und Spanien. Aber auch zahlreiche andere Sportarten – von Baseball bis Eishockey. In ihrem Gastbeitrag im Rahmen der turi2 Themenwoche Sport erklären die Sportdigital-Chefs Gisbert Wundram und Bendix Eisermann, wer das sehen will und warum sich das wirtschaftlich lohnt.
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“Wir wollen unsere Stärken als großes Netzwerk ausspielen” – Was Markus Knall und Florian Jamer mit Ippens neuem “Home of Sports” vorhaben.

Ippen.Media, einer der größten Digital-Publisher Deutschlands, bündelt seine Sportaktivitäten in einer neuen Business Unit, geführt von Florian Jamer. Mit der neuen Plattform “Home of Sports” und weiteren Marken will er insbesondere jüngere Fans erreichen. Im Interview von Henning Kornfeld sagen Jamer und Ippen.Media-Chefredakteur Markus Knall, was die Plattform auszeichnet, welchen Platz Partner darauf haben und welche neuen Erlöse sie sich davon versprechen. Das Gespräch ist Teil unserer Themenwoche Sport.
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Kurz und KNAckig: Genussvoll in den gemeinsamen Untergang – Steffen Grimberg berichtet vom Experience Day des MVFP.

Der Zeitschriften-Verlegerverband MVFP hat in dieser Woche zu seinem ersten Experience Day eingeladen – in die Werbe-Metropole Düsseldorf. Steffen Grimberg, Leiter des KNA Mediendienstes, schreibt in unserer Kolumne “Kurz & KNAckig”, was all jene verpasst haben, die nicht dabei waren: u.a. einen Werber, der die Branchen-Sünden durchdekliniert und ein Sterne-Buffet.
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“Die Content-Strategie ist das A und O” – Studio71-Chef Alexander Krawczyk über Sichtbarkeit und Monetarisierung von Sport-Content auf YouTube & Co.

“Gerade auf algorithmusgetriebenen Plattformen ist die Formatidee entscheidender als die eigentliche produktionelle Umsetzung”, sagt Alexander Krawczyk. Der Chef von Studio71 erklärt im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow, wie Sportmarken ihre Sichtbarkeit und Reichweite auf Plattformen ausbauen können. Dabei komme es u.a. auf Geduld und einen langen Atem an. Sein Studio71 ist einst als Influencer-Netzwerk gestartet, hat sich inzwischen aber auch ein Sport-Portfolio mit Partnern wie Sport1, “Kicker”, Baller League, Sportdigital oder Dyn aufgebaut. Krawczyk erklärt auch, warum neben Livesport Archivrechte immer mehr an Bedeutung gewinnen. Dieses Interview ist Teil der Themenwoche Sport bei turi2.
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Medienpräsenz als Kernziel – Wie Dyn sich und seinen Sportarten zu Wachstum verhelfen will.

Sportstreamer Dyn ist gerade in die dritte Saison gestartet, wusste aber von Anfang an, dass “das Interesse an Sportarten zwischen den Spieltagen entsteht”, sagt CEO Andreas Heyden. Im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow erklärt er, wie sein Unternehmen die “stabile” Basis an Fans von Handball, Basketball oder Volleyball auch zwischen den Saisons versorgt und erläutert, weshalb es “vermessen” gewesen wäre, wenn der Anbieter jetzt schon profitabel sein wollte. Außerdem spricht Heyden darüber, wie die Fans über das Angebot aktiviert werden sollen, wo Dyn mit Ligen und Clubs das Wachstum der Sportarten antreiben will und weshalb der Fußball in Deutschland so mächtig ist. Das Gespräch ist Teil unserer Themenwoche Sport.
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Neue Medienmacht: Otfried Jarren über die Gefahren von Social Media für die Demokratie.

Die Auswirkungen von Social Media auf die Stabilität und die Legitimität der politischen Ordnung werden immer noch unterschätzt. Der Kommunikationswissenschaftler Otfried Jarren beschreibt in einem Beitrag für epd Medien, welche Gefahren von den sozialen Netzwerken für die öffentliche Meinung und Demokratie ausgehen. Der Gesetzgeber müsse für eine demokratische Medienordnung sorgen, schreibt er. Jarren fordert die Regulierung von Social Media und den Aufbau einer gemeinwohlorientierten Plattform. Sein Text ist Teil der Reihe Das Beste aus epd Medien bei turi2.
weiterlesen >>>, medien.epd.de (Text bei epd Medien lesen)
Vermarktungskick: Wie der “Kicker” lauter und sichtbarer werden will.
“Wir hatten immer eine gesunde Demut in unserer DNA, aber jetzt treten wir selbstbewusster auf”, sagt Lukas Ringer (rechts) mit Blick auf die 105-jährige Geschichte des “Kicker” im turi2-Podcast. Zusammen mit Taygun Karakas (links) ist er seit Anfang des Jahres Sales Director beim Sportmagazin und hat es sich zur Aufgabe gemacht, “stärker über das zu sprechen, was unsere Redaktion tagtäglich leistet”. Für viele Fußballfans ist der “Kicker” Pflichtlektüre, kann inzwischen aber weit mehr als nur Männer-Fußball. “Unser Ziel ist, das, was der ‘Kicker’ im Fußball geschafft hat, auch in anderen Sportarten umzusetzen. Die Community dafür gibt es schon lange – wir müssen nur deutlicher kommunizieren, was wir anbieten”, erklärt Karakas im Gespräch mit turi2-Redakteur Björn Czieslik (Mitte). Im Podcast erzählen Ringer und Karakas auch, warum Sport in einer Welt voller Krisen ein sicheres Werbeumfeld darstellt und warum es den “Kicker” auch in 105 Jahren noch geben wird. Der Podcast ist Auftakt unserer Themenwoche Sport.
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Wie Likes unsere Kultur verändern: TikTok-Mechanismen prägen auch die Offline-Welt.

Heute schon ein lustiges Bild im Kollegen-Chat gepostet? Online einen Artikel gelesen oder ein Bild geliket? Nichts davon ist folgenlos. Paula Konersmann hat für unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit dem KNA-Mediendienst veröffentlichen, bei einer Expertin nachgefragt, warum es einen bewussten Umgang mit dem Social Web braucht.
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Kurz und KNAckig: Warum Wolfram Weimer “Digitalen Kolonialismus” falsch versteht.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verwendet den Begriff des “Digitalen Kolonialismus” falsch, urteilt KNA-Redakteurin Jana Ballweber mit Blick auf die Rede Weimers auf der Frankfurter Buchmesse. Dort hatte er das Abschöpfen von urheberrechtlich geschützten Inhalten durch KI-Konzerne als “Kolonialismus” bezeichnet. Ballweber kritisiert in unserer Kolumne Kurz und KNAckig, dass Weimer die rassistische Komponente und die Ausbeutung des Globalen Südens mit diesem Vergleich verkennt. Sie argumentiert, dass Digitaler Kolonialismus tatsächlich existiert, aber anders aussieht.
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In alter Freundschaft: Hans-Jürgen Jakobs analysiert die Übernahme von ProSiebenSat.1 durch die Berlusconis.

Seit dem 1. Oktober ist ProSiebenSat.1 voll beim neuen Mehrheitseigentümer Media for Europe konsolidiert. Die Holding MFE, die von der Familie Berlusconi kontrolliert wird, hatte sich im Sommer mehr als 75 % am deutschen Medienkonzern gesichert. Hans-Jürgen Jakobs ordnet die Übernahme auch mit Blick auf die lange Vorgeschichte ein, die bis in die Zeit des Münchner Medienmoguls Leo Kirch zurückreicht. Sein Text /dieses Interview ist Teil der Reihe Das Beste aus epd Medien bei turi2.
weiterlesen >>>, medien.epd.de (Text bei epd Medien lesen)
“Bleiben Sie neugierig” – die “Zeit” gibt sich neuen Slogan und startet Markenkampagne.

Gummi-Badeenten, Spielzeug-Dinos und vegane Würste: Die Welt von heute wirft viele Fragen auf, die man von Hamburg aus mit kühlem Kopf beantworten möchte. Die “Zeit“ gönnt sich zu ihrem 80-jährigen Bestehen eine neue Markenkampagne, die im eigenen Haus und damit ohne externe Agentur entstand. Entwickelt hat den neuen Markenauftritt, der ab sofort deutschlandweit zum Einsatz kommt, die Tochterfirma Studio ZX, die Kreativagentur der Zeit-Verlagsgruppe. Rupert Sommer stellt die Kampagne vor, zeigt viele Motive und spricht im Kurzinterview mit Jannick Weißel, CMO der “Zeit”, und Adrian Pickshaus, dem Kreativ-Chef von Studio ZX.
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Zusammenwachsen in Hannover: Wie Madsack sein Redaktionsnetzwerk Deutschland auf die nächste Stufe heben will.

Madsack-CEO Thomas Düffert hat für die digitale Transformation des Zeitungsriesen aus Hannover kürzlich die “Crunchtime” ausgerufen: Seiner Überzeugung nach sind die kommenden fünf Jahre entscheidend für die Zukunft des Journalismus. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland, RND, das alle Madsack-Titel und externe Partner vernetzt, soll sein Potenzial in diesem Zusammenhang besser nutzen. Gelingen soll das mit dem Projekt OneRND. Hannah Suppa, Chefredakteurin der “LVZ” und verantwortlich für die Koordination der regionalen Chefredaktionen, und Sven Oliver Clausen, seit gut einem Jahr Co-Chefredakteur des RND, setzen dafür auf Expertise und Zusammenarbeit regionaler Teams, von denen das gesamte Netzwerk profitieren soll. Der Beitrag von turi2-Chefredakteur Markus Trantow ist Teil unserer Themenwoche Zeitungen.
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Schnelle Informationshäppchen – Wie junge Menschen sich informieren.

Soziale Medien wie TikTok und Instagram sind für junge Menschen die wichtigste Politik-Quelle, sagt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung. Demnach nehmen 74 % der Befragten zwischen 16 und 27 Jahren politische Informationen über Social Media auf. Erst danach folgen die Schule, Freunde und Familie oder klassische Medien. Der Medienwissenschaftler Konrad Scherfer kommt bei seinen eigenen Fokus-Interviews mit Studierenden des Fachs Online-Redaktion an der TH Köln zu ähnlichen Ergebnissen bei der Frage nach dem Nachrichten-Konsum der jungen Menschen. Seine nicht repräsentativen Ergebnisse fasst er in einem Text für epd Medien zusammen, den wir in der Reihe Das Beste aus epd Medien bei turi2 veröffentlichen.
weiterlesen >>>, medien.epd.de (Text bei epd Medien lesen)
Moderieren oder blockieren? 8 Tipps für den Umgang mit Trollen auf Medienplattformen.

Trolle, Bots und Fake-Accounts überlasten Moderationsteams, treiben Leserinnen und Leser aus Debatten und verzerren Umfragen oder Kennzahlen. Laut Weltwirtschaftsforum gilt Desinformation inzwischen als globales Risiko Nummer eins. Medienhäuser müssen mit gutem Journalismus dagegenhalten, aber auch ihre Plattformen schützen. Ludwig Thoma und Eva Roth kämpfen mit Trusted Accounts als externer Dienstleister gegen Bots. In unserer Themenwoche Zeitungen geben sie acht Tipps, mit denen Medien die Kontrolle behalten.
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Das war ein Volltreffer, Charlie Brown! Die “Peanuts” feiern 75. Geburtstag.

In nur drei bis vier Bildern brachten sie tiefe Lebensweisheiten aus Kindermund ins Bewusstsein von Millionen erwachsener Leser. Die schmunzelten – und waren für einen Moment ein echtes Stück weiter. “Danke, Peanuts!”, schreibt Alexander Brüggemann und geht für unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit dem KNA-Mediendienst veröffentlichen, auf Spurensuche zum 75. Geburtstag von Charlie Brown und seiner Crew.
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300 Seiten am Tag aus dem Norden: Wie die NOZ/mh:n die Zeitungs- und E-Paper-Produktion neu denkt.

Die Tageszeitung lebt – gedruckt und auch als E-Paper, davon ist man auf der Achse Flensburg – Osnabrück überzeugt. Der Zeitungsriese NOZ/mh:n hat für seine Seitenproduktion gerade eine eigene Tochtergesellschaft namens Page gegründet. Hier entstehen schon heute bis zu 300 Seiten pro Tag für über 30 Tageszeitungen sowie weitere externe Kunden – und man ist bereit für mehr. Der Page-Chef Burkhard Ewert und der operative Leiter der Firma, Karsten Grosser, erklären turi2-Chefredakteur Markus Trantow, warum sich die Produktion von Seiten auch in vielen Jahren noch lohnen wird und wie sich die NOZ/mh:n von ähnlichen Angeboten anderer Zeitungskonzerne abheben will. Dieser Beitrag erscheint im Rahmen unserer Themenwoche Zeitungen.
weiterlesen >>>, turi2.de (alle Beiträge der Themenwoche)
Lokales in Wochendosis: Wie die “WAZ” in Dortmund neue Formen des Lokaljournalismus erprobt.

Seit Mitte Juli experimentiert die “WAZ” in Dortmund mit dem wöchentlichen Newsletter “WochenDOsis”, wie Lokaljournalismus abgekoppelt vom Produktionsdruck einer täglichen Zeitung funktionieren kann. Ein kleines Team bearbeitet fokussiert und nahbar Themen der Ruhr-Metropole abseits der Tagesaktualität. Zielgruppe sind insbesondere Menschen in der “Familienphase”, mit denen das “WochenDOsis”-Team auch in den Dialog treten will. Im Gespräch mit turi2-Redakteur Björn Czieslik zieht Michael Krechting, Vize-Chefredakteur Digital & Entwicklung der “WAZ”, eine erste Bilanz. Der Beitrag ist Teil der turi2-Themenwoche Zeitungen.
Weiterlesen >>>, turi2.de (Alle Beiträge der Themenwoche)
“Masse und Klasse” – Wie Carsten Dorn mit Score Media Alternativen zu Big-Tech-Werbung schaffen will.

Agenturen und Werbekunden sind nicht “zwangsverheiratet” mit den Big-Tech-Konzernen, sagt Carsten Dorn, Chef des nationalen Zeitungsvermarkters Score Media Group. Im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow erklärt er, wie Score Media der Übermacht von Google, Meta und Co etwas entgegensetzen will. Bald sind etwa die Digital-Inventare von über 200 News-Seiten bequem in einem Zug buchbar. Zudem stellt Dorn spannende, neue Werbeformen vor und spricht über die Verantwortung der Werbekunden für den Erhalt medialer Vielfalt. Mit diesem Interview beginnt unsere Themenwoche Zeitungen.
weiterlesen >>>, turi2.de (alle Beiträge der Themenwoche)
“Nur eine Frage” – Warum “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner einen neuen Podcast startet.

Kleine Fragen ganz groß: “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner hat noch lange nicht “alles gesagt”. Er startet heute das multimediale Interview-Format “Nur eine Frage”. “Wir laden die besten Expertinnen und Experten ein, die wir finden können, um Antworten auf besonders einfach klingende, aber schwer zu beantwortende Ja-Nein-Fragen zu finden”, erklärt Wegner im Interview mit turi2 im Auftakt des Podcasts, der künftig alle zwei Wochen erscheint – zum Hören, als Video und in Auszügen auch auf zeit.de und gedruckt. Die ersten beiden Ausgaben liegen bereits vor – zu den Fragen “Gibt es mich wirklich?” und “Ist die Rente sicher?”. Mit erstaunlichen Antworten.
weiterlesen…, zeit.de (Podcast hören und ansehen)
Wörter wie Ungeheuer: Initiative kürt das “Wortgetüm des Jahres”.

Für viele Deutsche sind Reden von Politikern oder Behördenmitteilungen ein Graus. Endlose Wörter, abstrakte Sätze und viele Fremdwörter schließen viele Menschen aus. Eine Initiative wirbt für verständlichere Sprache und kürte erstmals das “Wortgetüm des Jahres”. Für unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit dem “KNA-Mediendienst” veröffentlichen, geht Christoph Arens auf die Suche nach Bandwurmwörtern.
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Wer suchet, der findet? Wie Unternehmen in der KI-Ära sichtbar werden.
KI-Zusammenfassungen in der Online-Suche werfen seit ein paar Monaten verstärkt die Frage auf, wie Marken und Unternehmen online überhaupt sichtbar bleiben. Wenn ChatGPT, Perplexity oder Googles Gemini ihren Usern Antworten geben, wählen sie die Informationen nach neuen, aber klaren Prinzipien aus, sind Getpress-CEO Maximilian Ziche (links) und Malte Landwehr (rechts), CMO von peec.ai, überzeugt. Sie haben turi2-Redakteur Tim Gieselmann erklärt, wie sich Unternehmen mit den KI-Modellen gut stellen und so ihre Zielgruppen erreichen können.
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Scheu vor dem Risiko: Warum Verlage kein Interesse an einem “Spotify for News” haben.

In Deutschland greifen viele Menschen zunehmend über Social Media, Suchmaschinen oder andere Plattformen auf journalistische Angebote zu. Doch ein digitaler Online-Kiosk für Journalismus im Stil eines “One-Stop-Shop” habe sich bislang nicht etablieren können, bemängelten kürzlich die Medienwissenschaftler Jonas Weber, Christopher Buschow und Andreas Will in einem Beitrag für epd medien. In den Verlagen gibt es nach wie vor starke Vorbehalte gegen eine gemeinsame Plattform für Journalismus. Stephan Köhnlein hat nachgefragt, warum. Sein Text erscheint in der Reihe Das Beste aus epd Medien bei turi2.
weiterlesen >>>, medien.epd.de (Text bei epd Medien lesen)
“In Deutschland passiert alles zehn Jahre später” – “Faking Hitler”-Macher Malte Herwig macht jetzt einen Podcast mit KI.

Journalist und Autor Malte Herwig hat 2019 Presse- und Podcast-Geschichte geschrieben: Mit “Faking Hitler” hat er damals einen der weitreichendsten Skandale der deutschen Pressegeschichte, die Fälschung der sogenannten “Hitler-Tagebücher”, aufgearbeitet – mit bis dahin unveröffentlichten Original-Audios. Nun legt Herwig wieder einen Podcast vor, in dem er Neuland betritt. Der profilierte Interviewer veröffentlicht einen englischsprachigen Podcast mit dem Titel “The Art of the Interview”. Das Besondere: Die Hosts Alex und Isabell sind KI-Stimmen. Sie diskutieren ausgewählte Interviews mit Personen der Zeitgeschichte, die Herwig im Laufe seiner Karriere geführt hat. Im turi2-Interview erklärt er, was ihn an KI-generierten Gesprächen reizt und dass er sich mehr Mut von Programmverantwortlichen in Deutschland wünscht.
weiterlesen…, turi2.de (alle Beiträge der Themenwoche KI & Innovation)
Tipps für DOs & DON’Ts beim Einsatz von KI in Kreation und Marketing.

Max Penk, scheidender Creative Innovation Director der Kreativagentur David+Martin, erzählt im Interview zur Themenwoche KI & Innovation, wie er generative KI für seine Arbeit einsetzt und was Menschen am Ende (noch) doch besser können. Für turi2 hat er kompakt und nutzwertig aufgeschrieben, wie der Einsatz generativer KI die Kreation beflügeln kann – und was man lieber lassen sollte.
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KI als Sparringspartner: Max Penk über den Einsatz generativer KI in Kreation und Werbung.

“Mit KI geben wir auch Menschen eine kreative Stimme, die sie vorher nicht hatten”, sagt Max Penk, scheidender Creative Innovation Director der Kreativagentur David+Martin, im turi2-Interview zur Themenwoche KI & Innovation. Er nutzt KI als Sparringspartner, um Ideen, die er sonst Kollegen erzählt hätte, weiterzuentwickeln und zu visualisieren. “Das sind nicht immer Gedanken, auf die ich nicht auch selbst gekommen wäre, aber es spart enorm viel Zeit.” Was KI bisher nicht gut könne, seien Emotionen und Empathie, aber auch das kreative Um-die-Ecke-Denken: “Die KI geht immer den Weg des universell Angelernten. Aber das hilft nicht immer der Kreativität”, sagt Penk. Im Gespräch mit turi2-Redakteur Björn Czieslik erzählt er auch, wann er Kunden vom KI-Einsatz abrät, welche Kreativ-Jobs wegfallen und warum er auch Maschinen ein “Recht auf Inspiration” zuspricht.
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“So disruptiv wie die Erfindung des Browsers” – Infineon-Kommunikator Florian Martens über die KI-Revolution und PR in Krisenzeiten.

“KI verändert zum einen die Inhalte, die wir kommunizieren, und zum anderen die Art, wie wir arbeiten”, sagt Florian Martens, Chief Communications Officer von Infineon. Im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow erklärt er, wie die PR-Abteilung des Technologie-Konzerns KI-Anwendungen einsetzt und neue Anwendungen entdeckt. Insgesamt nutzt die Unternehmenskommunikation 13 LLMs für die tägliche Arbeit und setzt sie u.a. für Textentwürfe, Ideen-Sprints oder als Assistenz beim Recherchieren ein. Gleichzeitig kommuniziert Infineon auch über KI: Martens Team muss etwa erklären, wie Infineon seine Chips energieeffizienter macht und so dafür sorgt, dass KI-Anwendungen weniger Strom fressen. Außerdem geht es um PR und Public-Policy-Arbeit in politisch unsicheren Zeiten: Martens sagt, wie sich Infineon an geänderte politische Prioritäten anpasst, ohne die eigenen Werte aufzugeben. Dieses Interview ist Teil der Themenwoche KI & Innovation bei turi2.
weiterlesen …, turi2.de (alle Beiträge der Themenwoche)
Content nach Maß: Wie Ippen Media mit KI-Hilfe neue Produkte schafft.
“Ich kenne keine große journalistische Entwicklung, die Technologie verändert hat. Ich kenne nur Technologien, die danach Journalismus verändert haben”, sagt Markus Knall, Chefredakteur von Ippen Media im turi2-Podcast, der den Auftakt der Themenwoche KI & Innovation. Im Gespräch mit turi2-Redakteur Björn Czieslik erzählt Knall, wie Ippen mit KI-Unterstützung ganz neue, journalistische Produkte schafft, etwa 1.000 lokale Wahlberichte zur Bundestagswahl. “Der Megatrend, der auch nach zwei Jahren KI für mich bleibt, ist die Individualisierung von Content”, sagt Knall. Da letztlich alle Medienhäuser ähnliche KI-Toools nutzen, sei die Herausforderung, “Anwendungen so zu verkoppeln, dass man einen USP findet, mit dem ich mich unaustauschbar mache”. Welche Rolle Journalisten dabei noch spielen…
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Themenwoche Sport.
Sport ist Kommunikation: Er bewegt Menschen, Marken und Medien. König Fußball mag noch regieren, doch Handball, Basketball, Eishockey oder die Fitness-Wettkampf-Szene rund um Hyrox gewinnen an Bedeutung. In unserer turi2-Themenwoche Sport zeigen wir, wie Publisher wie der “Kicker” ihr Spielfeld erweitern, wie Streamer wie Dyn und Sportdigital neue… Weiterlesen …
Themenwoche Zeitungen
Zeit für Zeitungen: 54,4 Millionen Menschen in Deutschland greifen mindestens einmal pro Woche – gedruckt oder digital – zu einer der 316 Tageszeitungen in Deutschland. In der Themenwoche Zeitungen blickt turi2 in den Maschinenraum von Verlagen, Vermarktern und Verbänden. Wir fragen nach dem Stand der digitalen Transformation, nach… Weiterlesen …
Themenwoche KI & Innovation
Alles KI, oder was? Künstliche Intelligenz verändert, wie PR, Marketing und Journalismus arbeiten. In unserer Themenwoche “KI und Innovation” zeigen wir, wie Suchmaschinen-Optimierung trotz KI-Zusammenfassungen funktioniert, wie Lokalredaktionen neue Tiefe erreichen und PR-Abteilungen mit ihrem Botschaften herausstechen. Dafür besuchen wir u.a. unseren Themenwochen-Partner Infineon, wir schauen in die… Weiterlesen …
Kurz & KNAckig: Westliche Männer erklären die Welt.

Das Global Media Forum der Deutschen Welle bringt wortwörtlich die Medienwelt zusammen – und besetzt die Diskussionsrunde zur Berichterstattung über Israel und Gaza trotzdem nur mit drei alten weißen Männern aus Deutschland und den USA, kritisiert Steffen Grimberg in unserer Kolumne “Kurz und KNAckig”. “Zeit”-Geschäftsführer Rainer Esser vertrat dabei “seltsamerweise” statt des Geschäfts die redaktionelle Linie der Wochenzeitung und kommt bei Grimberg nicht besonders gut weg. Ein Gäste-Stuhl für spontane Diskussionsteilnehmer konnte die Perspektivvielfalt etwas retten, urteilt der Leiter des KNA Mediendienstes.
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Sommer, Sonne, Suchtmittel: “Geo Epoche Drogen” in der Blattkritik.

turi2-Chefredakteur Markus Trantow liest die jüngste Ausgabe des Geschichtsmagazins “Geo Epoche”. Seit vor zweieinhalb Jahren die Einstellung des renommierten Magazins drohte, ist er Abonnent des Blattes. In seiner Blattkritik im Rahmen unserer Themenwoche Zeitschriften teilt er erhellende Erkenntnisse über Bier, Gin und Coca-Cola – und begegnet zum Thema LSD einem echten “Geo”-Urgestein.
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“Junge Leute sind für Print verloren” – “Hörzu”-Chefredakteur Christian Hellmann über einen Klassiker, der mit der Zeit geht.

Im schrumpfenden Printmarkt ist die “Hörzu” immer noch ein Dickschiff und mit über 650.000 verkauften Heften pro Woche die meistverkaufte wöchentlich erscheinende Zeitschrift in Deutschland. 2026 wird die Marke 80 Jahre alt. Geht es nach Chefredakteur Christian Hellmann, haben Programmzeitschriften auch deshalb eine Zukunft, weil der Bewegtbildmarkt immer unübersichtlicher wird. Im Gespräch mit turi2-Redakteur Björn Czieslik für die Themenwoche Zeitschriften erklärt Hellmann, warum “Hörzu” als “Lovebrand” im Digitalen auch bei jüngeren Nutzern ankommt, wie er “Hörzu”-Geschichten in anderen Titeln zweitverwertet und was den “Spirit bei Funke” ausmacht. Weiterlesen >>>, turi2.de (alle Beiträge der Themenwoche)
News-KNAcker: Klinikfunk – gute Laune am Krankenbett.

Seit fast 40 Jahren begleitet ein Radiosender die Patienten eines Wiesbadener Krankenhauses durch den Klinikalltag. Die ehrenamtlichen Moderatoren bringen heitere Momente dorthin, wo sonst Stille herrscht. Julia Rosner hat für unserer Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit der KNA veröffentlichen, die Macher besucht. In Deutschland ist die Zahl der Krankenhausradios stark rückläufig – Radio “Klinikfunk” überlebte bislang.
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Print & Podcast: Wie Burda seine “InStyle” in die Gen Z verlängern will.

Sucht die Gen Z tatsächlich Inspiration im guten alten Zeitschriften-Regal? Elfi Langefeld, Chief Product Officer des Burda-Verlags in München, ist davon überzeugt. Mit einer neuen Line-Extension des Frauenmagazins “InStyle” zielt sie auf die junge Zielgruppe. Wie sich der Verlag dafür Influencerinnen und Creatorinnen ins Boot holt und wann sich entscheidet, ob aus dem One Shot ein Dauerläufer wird, sagt Langefeld im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow im Rahmen unserer Themenwoche Zeitschriften.
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Der “Sandmännchen”-Effekt: Was passiert, wenn der Kika kein Fernsehkanal mehr ist?

Wenn es nach dem neuen Medienstaatsvertrag geht, müssen die öffentlich-rechtlichen Sender bis 2033 ihre Spartenkanäle ins Internet überführen. Das gilt auch für Kika, den gemeinsamen Kinderkanal von ARD und ZDF. Medienpädagogen sehen das kritisch, auch weil lineares Programm Familien dabei helfe, ihren Alltag zu strukturieren. Viele Programm-Verantwortliche stehen dem Wechsel ins Digitale deutlich positiver gegenüber, berichtet Tilmann Gangloff. Sein Text ist Teil der Reihe Das Beste aus epd Medien bei turi2.
weiterlesen…, medien.epd.de (€, Text bei epd Medien lesen)
Kurz & KNAckig: Die perfekte Welle?

Die Art und Weise, wie die Deutsche Welle ihre neue Intendantin Barbara Massing gekürt hat, ist kaum mehr zeitgemäß, urteilt Jana Ballweber. In ihrer Kolumne “Kurz & KNAckig” kritisiert sie das “Rundfunk-Konklave” und die anschließende Kommunikation der Personalie – so ganz ohne Pressekonferenz und die Möglichkeit, der “Neuen” Fragen zu stellen – als intransparent. Dabei müsste gerade der steuerfinanzierte Auslandssender die bisher verschlossenen Türen weit öffnen, findet die KNA-Journalistin.
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Kurz und KNAckig: Steffen Grimberg über die “Selbstbeweihräucherungsshow” beim “Compact”-Verfahren.

Seit Dienstag verhandelt das Bundesverwaltungsgericht über das Verbot des rechtsextremen Magazins “Compact”. Herausgeber Jürgen Elsässer (Foto) und seine Anhänger nutzen das Verfahren “zur großen Werbe- und Selbstbeweihräucherungsshow”, beobachtet Steffen Grimberg (kleines Bild). In unserer Kolumne Kurz und KNAckig schreibt der Leitende Redakteur des KNA Mediendienstes, es sei “die Krux des Verfahrens, dass es um die Meinungssphäre und ihre Veröffentlichung geht”. Was Elsässer und Co. bei einem Verbot machen könnten… Weiterlesen >>>
B-AI-ern experimentiert: Neues KI-Kompetenzzentrum unterstützt Medien bei KI-Anwendungen.

Die BLM und die Standortinitiative Medien Bayern starten eine zentrale Anlaufstelle für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medienbranche. Das KI-Kompetenzzentrum Medien will Medienhäuser beim KI-Einsatz informieren, rechtlich beraten und mit Machbarkeitsstudien unterstützen. Herzstück ist ein “KI-Reallabor”, das Medienunternehmen aus Bayern kostenfrei einen “geschützten Raum” bietet, um KI-Anwendungen unter realen Bedingungen testen zu können, “bevor sie in eigene Lösungen investieren”, erklärt KI.M-Leiter Jim Sengl (Foto). Der Freistaat Bayern fördert das Projekt mit rund 600.000 Euro. turi2-Redakteur Björn Czieslik war bei der Vorstellung des Projekts am Abend in München dabei – und hat auch erfahren, warum gerade die “Edelfedern” sich mit KI befassen sollten. Weiterlesen >>>
Digitale Ausgrenzung: Warum das Internet nur für jeden dritten Weltbürger taugt.

Wer kein Englisch kann oder ein anderes Alphabet nutzt, bleibt oft außen vor: Dann wird das Internet zur Hürde, die Technik zur Sprachbarriere. Doch es gibt Pläne, das zu ändern, schreibt Esther Menhard in unserer Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit der KNA veröffentlichen. Die UN will die Sprachenvielfalt im Netz verbessern.
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