
Wenn es um den Umgang mit Instagram, TikTok & Co geht, ist aktuell Australien das große Vorbild der Medienpolitiker: Dort ist es Unter-16-Jährigen nun gesetzlich verboten, Social Media zu nutzen. Wenn es nach einigen deutschen Politik-Promis geht, könnten junge Menschen auch hierzulande bald vor diesen Angeboten geschützt werden. Für unsere Kolumnistin Jana Ballweber greift ein schlichtes Verbot für Jugendliche allerdings zu kurz. In unserer Kolumne “Kurz und KNAckig”, die wir gemeinsam mit dem “KNA-Mediendienst” veröffentlichen, erklärt sie, warum solche drakonischen Maßnahmen nur die Ultima Ratio sein dürfen.
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Blick in die Glaskugel: Wie Gerald Hensel Markenverantwortliche zukunftsfest machen will.

“Brand Future Scenarios” sollen mit KI die Zukunft erlebbar machen, um Markenverantwortliche in der Strategiearbeit zu unterstützen. Gerald Hensel von der Marketingberatung Superspring erzählt im Rahmen der Themenwoche Zukunft bei turi2, welcher Mehrwert entsteht, wenn aus Zielgruppenclustern konkrete Personen werden, mit denen sich interagieren lässt. Die Szenarien wollen “keine Sicherheit liefern und keine Vorhersagen treffen”, sagt er. Weshalb sich ein Blick in die fiktive Zukunft trotzdem lohnen soll, hat Tim Gieselmann aufgeschrieben.
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Es graswurzelt was: Wie das Jahr 2026 die Zuversicht in Medien, Wirtschaft und Politik zurückbringen könnte.

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland sieht schwarz für das Land. Diese ernüchternde Bilanz steht ganz am Anfang einer repräsentativen und tiefenpsychologischen Studie, hinter der die Initiative 18, #UseTheNews und die Marktforschungsagentur Rheingold Salon stehen. Mitte Mai 2025 kam die Studie heraus – als Startschuss für das “Projekt Zuversicht”. Sein Ziel: Zuversicht verbreiten, und Kontrapunkte gegen Fake News und gesellschaftliche Spaltung setzen. Nicht mal ein Jahr später zeigt das Projekt erste Ergebnisse. Also kein Grund mehr, schwarzzusehen? Markus Trantow fragt im Rahmen der Themenwoche Zukunft bei turi2 nach dem Stand des Projekts.
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Premiere für die Flimmerkiste: Vor 100 Jahren lief der erste Fernseher.

Viereckige Augen vom Glotzen: Als 1926 der erste mechanische Fernseher lief, war dessen Siegeszug kaum abzusehen. Ob Castingshows oder Wettspiel-Abend und “Tagesschau” oder Tier-Doku – was als Technikexperiment begann, endete als Massenmedium im Wohnzimmer, beschreibt Daniel Zander in unserer Rubrik NewsKNAcker, die wir zusammen mit der KNA veröffentlichen. Festzustellen ist zudem, dass das TV einen Erfinder hat, der eigentlich keiner ist.
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Ist das ein Trend, oder kann das weg? Von Trends, Hypes und allem dazwischen.

Trends sind leise Verhaltensänderungen, Hypes dagegen laute Versprechen ohne Belege, finden Christian Simon und Johannes Klingebiel. Die Hosts des Podcasts “Hype Institut” sortieren in ihrem Gastbeitrag für die Themenwoche Zukunft das aktuelle Buzzword-Bingo und loten die Grenzen der Vorhersagbarkeit aus. Sie stellen u.a. fest: Wenn es heißt, Firmen würden wegen KI Leute feuern, ist das oft nur “PR-Laminat auf wirtschaftlich motivierten Entlassungen”, die in Wahrheit nichts mit der Technologie zu tun haben.
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“Die Menschen entwickeln nicht mehr automatisch Freude, nur weil etwas ‘nachhaltig’ ist.” Sebastian Ackermann über die Kommunikation von erneuerbaren Energien und sein TikTok-“Dilemma”.

Hat der Begriff “Energiewende” ausgedient? Sebastian Ackermann, Leiter Kommunikation und Marke bei EnBW, spricht im Interview mit turi2 lieber von der “Transformation der Energieinfrastruktur”, auch weil der Begriff “Energiewende” sich zunehmend abnutze und auf viele Menschen bedrohlich oder belehrend wirke. Mittel- und langfristig sind die Erneuerbaren für ihn allerdings der einzige Weg, um günstig zu wirtschaften. Auf welchen Wegen der Energieversorger seine Botschaft an Kunden und Mitarbeitende bringt und warum die Video-Plattform TikTok ihm “Kopfschmerzen” bereitet, erklärt Ackermann im Gespräch mit Markus Trantow im Rahmen unserer Themenwoche Zukunft.
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Mut zur Schnecke: Warum Philosophin Rebekka Reinhard der “Raketen-Geschwindigkeit” der KI mit Langsamkeit begegnet.

Ausgerechnet ein Magazin über KI setzt auf gedrucktes Papier als “Artefakt”, das zur Langsamkeit zwingt. “human”-Chefredakteurin Rebekka Reinhard erklärt im Auftakt-Interview zur Themenwoche Zukunft bei turi2, warum sie Haptik gegen die “Raketen-Geschwindigkeit” der Tech-Welt stellt – und warum das unserem Hirn guttut. Sie warnt davor, das “Selbstdenken” Algorithmen zu überlassen, die uns zur unkritischen Bequemlichkeit erziehen. “Wenn wir das Denken auslagern, werden wir faul. Es ist wie im Sport: Muskeln, die man nicht trainiert, verkümmern.”
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Kurz & KNAckig: Jana Ballweber über “Sensationslust” im Fall Burgard.

In der Berichterstattung über den Rückzug von Jan Philipp Burgard als “Welt”-Chefredakteur haben Medien eine “fußballkommentatorenhafte Sensationslust” an den Tag gelegt und “jede Umdrehung scheibchenweise vermeldet”, schreibt KNA-Redakteurin Jana Ballweber in unserer Kolumne Kurz und KNAckig. Die Berichte glichen einer “halböffentlichen Treibjagd”, gleichzeitig sei “erschreckend zu sehen, wie schnell Medien über den Zustand der Empathie hinwegkommen”. Ballweber wirft Verlagen einen “laschen Umgang” mit eigenen #MeToo-Fällen vor. Machtmissbrauch beginne nicht erst bei sexualisierter Gewalt.
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Wort & Bild Verlag bringt mit “Apotheken Umschau Medicus” erstes Kaufmagazin an den Kiosk.

Wort für Geld: Der Wort & Bild Verlag bringt heute das neue Print-Magazin “Apotheken Umschau Medicus” an den Kiosk, das auf 124 Seiten Meilensteine der Medizingeschichte thematisiert. Es ist in der 70-jährigen Verlagsgeschichte das erste Kaufmagazin. Es kostet 9,95 Euro. “Wir glauben, dass gut gemachte Printprodukte ihren Markt haben, wenn sie etwas leisten, was andere Kanäle nicht können: Tiefe, Kontext, Leidenschaft und Relevanz”, sagt Andreas Arntzen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wort & Bild Verlagsgruppe, gegenüber turi2. Das Magazin sei daher “kein Ausbruch aus dem Kerngeschäft, sondern eine logische Weiterentwicklung unserer Kompetenz”, so Arntzen. Chefredakteur Dennis Ballwieser beobachtet “eine klare Gegenbewegung zur schnellen, fragmentierten Gesundheitsinformation im Netz”. Viele Menschen suchten Orientierung, Einordnung und Geschichten, “die man nicht in drei Minuten konsumiert”. Daher glaubt er, dass “Medicus” als “hochwertiges, visuell starkes Magazin” auch am Kiosk Leserinnen und Leser findet. Warum das Heft dennoch “kein Blaupause-Projekt” ist… Weiterlesen >>>
(Foto: W&B/N.Teryoshin, A.v.Béry; Bridgeman Images; Istock; Shutterstock / z.V.g. von Wort & Bild Verlag)
Ein Meisterwerk der Freiwilligkeit – Wikipedia feiert 25. Geburtstag.

Täglich schlagen Millionen Menschen Informationen bei Wikipedia nach. Dahinter stecken wiederum Millionen Menschen, die in ihrer Freizeit Artikel verfassen. Ein System, das in 25 Jahren unersetzlich geworden ist, beschreibt Anna Mertens in unserer Rubrik NewsKNAcker, die wir zusammen mit der KNA veröffentlichen. KI macht es dem Lexikon-Giganten aber derzeit schwer – und auch manch ein Staat verschließt seinen Bewohnern den Zugang zum Online-Wissensschatz.
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“Die schärfste Kirchen-Kritik kommt oft von innen” – Andrea Rübenacker und Bernward Loheide über katholischen Journalismus und weltliche Werte.

Die Kirchen verlieren Mitglieder, doch die Nachfrage nach ethischer Einordnung wächst. Das macht eine “christliche Perspektive” zum Wettbewerbsvorteil, auch gegenüber der dpa, sind PubliKath-Geschäftsführerin Andrea Rübenacker und KNA-Chefredakteur Bernward Loheide überzeugt. Im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow sprechen sie über Glaubwürdigkeit von konfessionellem Journalismus und “User Needs” – und sie erzählen, dass man für einen Job bei der Katholischen Nachrichten-Agentur eine “christliche Musikalität” braucht, Bewerberinnen und Bewerber aber nicht bibelfest oder fromm sein müssen.
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Widerspruch an Florian Harms: Warum es schlecht für die Gesellschaft ist, den ÖRR einzuengen.

Steffen Grimberg macht ARD, ZDF und den Rundfunkbeitrag als Lieblingsthema von Kolumnisten aus, “wenn sich partout gerade kein Thema aufdrängt” und nimmt sich die jüngste ÖRR-Kritik von Florian Harms vor. In unserer Kolumne “Kurz und KNAckig”, die wir in Kooperation mit dem “KNA-Mediendienst” veröffentlichen, kritisiert er, dass der T-Online-Chef die Narrative derjenigen bediene, die “unter Verweis auf angeblich verengte Meinungskorridore … Vielfalt, Diversität und unabhängig-kritische Recherche” einschränken wollen. Was passiere, wenn man den ÖRR einenge, könne man gerade in den USA besichtigen.
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Flexibel und bedarfsorientiert: Wie Innovation im Journalismus gefördert werden kann – und woran sie scheitert.

Innovation ist für Medien essenziell, stößt aber oft auf individuelle, organisationale und systemische Hürden. Inzwischen macht sich eine wachsende Zahl externer Förderer für journalistische Innovationen stark, darunter der WPK-Innovationsfonds. Die Kommunikationswissenschaftler Anja Noster und Christopher Buschow von der Hamburg Media School hatten während der dreijährigen Laufzeit dieses Fonds einen privilegierten Forschungszugang zu seinen Organisatoren, den Geförderten und den Auswahl- und Förderprozessen. Ihre jetzt veröffentlichte Studie, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wurde, zeigt, wie externe Förderung Medien dabei unterstützen kann, typische Herausforderungen in ihren Innovationsprozessen zu überwinden. Aber auch, woran Innovation scheitert. Dieser Text ist Teil der Reihe Das Beste aus epd Medien bei turi2.
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Themenwoche Zukunft.
Es ist Ende Januar, sämtliche Festtagsbeleuchtung ist abgebaut – und? Wer kann noch kaum erwarten, dass es wieder heller und Frühling wird? turi2 schaut in der zumindest gefühlt dunkelsten Zeit des Jahres eine Woche lang in die Zukunft von Medien, Marketing und PR. Wie erreichen Nachrichten und Werbung… Weiterlesen …
Kleben und kleben lassen: Warum Sticker im öffentlichen Raum ein Ort des Austauschs sein können.

Sticker sind aus dem Stadtbild kaum noch wegzudenken. Manch einer ist davon genervt, sie können sogar zur Gefahr werden. Doch die Aufkleber sind mehr als nur Vandalismus, sie bergen ein großes Potenzial, erklärt Historiker Ferdinand Leuxner. Für unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit der KNA veröffentlichen, hat sich Hannah Krewer auch mit der Entwicklung des “Stickern” beschäftigt und mit Lösungen gegen die Stickerflut.
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All I want for Christmas: Cornelia Krebs über die emotionale Magie von Weihnachtsspots.

Alle Jahre wieder kämpfen Marken zur Weihnachtszeit um Aufmerksamkeit, Herzen und Geldbeutel der Kunden – mit Weihnachtsspots. Für turi2 blickt Cornelia Krebs, General Manager Emotion Engine beim Beratungsunternehmen september Strategie & Forschung, auf die Spot-Bescherung dieses Jahres und findet nur wenige Clips, die den Ton treffen, den die Konsumenten jetzt suchen. In ihrem Gastbeitrag stellt sie ihre vier Favoriten vor.
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Jugendschutz mit KI: Wie Daniela Hansjosten mit der KI “Merm:ai:d” den Jugendschutz bei RTL aufs nächste Level hebt.

RTL Deutschland startet im Januar einen Modellversuch für seine selbstentwickelte Jugendschutz-KI “Merm:ai:d”. Das System analysiert audiovisuelle Inhalte und unterstützt die Redaktionen bei der Altersfreigabe. Die Kommission für Jugendmedienschutz testet die Software dabei erstmals im Rahmen eines offiziellen Verfahrens für KI-Anwendungen. Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter begleiten das Projekt fachlich. Wie das Tool funktioniert, wie RTL damit die Effizienz steigern, aber weiter auf menschliche Verantwortung und Transparenz setzen will, erklärt Daniela Hansjosten, Leiterin Standards & Practices im Jugendschutz von RTL Deutschland, im Kurzinterview mit turi2.
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EU vs. Musk: Warum die Politik X besser heute als morgen verlassen sollte.

X-Besitzer Elon Musk ist Anführer eines rhetorischen Feldzugs gegen die Europäische Union, beobachtet “KNA-Mediendienst”-Redakteurin Jana Ballweber in unserer Kolumne “Kurz und KNAckig”. Sie wundert sich, dass die EU der Plattform des Multimilliardärs dennoch weiter die Treue hält und etwa Werbung schaltete, bis Musk selbst dem Werbekonto der EU-Kommission den Stecker zog – als “mutmaßliche Retourkutsche” für ein Millionen-Bußgeld. Ballweber meint, der beste Moment für den Abschied von X “wäre für europäische Politiker gestern gewesen”.
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Kooperation trotz Konkurrenz – über den Rechercheverbund von NDR, WDR und “Süddeutscher Zeitung”.

NDR und WDR arbeiten seit 2014 mit der “Süddeutschen Zeitung” in einem Rechercheverbund zusammen. Zu den gemeinsamen Enthüllungen gehörten Exklusivgeschichten zu Terrorbekämpfung, Wirtschaftskriminalität und illegalen Parteispenden. Luka Simon hat die Recherchekooperation für eine Masterarbeit im Studiengang Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Uni Hamburg untersucht und Interviews mit neun investigativen Journalistinnen und Journalisten geführt, die in dem Verbund arbeiten. Themen waren Arbeitsweisen, Probleme und Konflikte. Ihre Aussagen werden in Simons Text anonymisiert wiedergegeben. Ihr Beitrag ist Teil der Reihe Das Beste aus epd Medien bei turi2.
weiterlesen…, medien.epd.de (Beitrag bei epd Medien)
“Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” – TV-Klassiker feiert 50 Jahre.

Maul- und Klauenseuche am Drehort, klirrende Kälte: Es waren einige Probleme zu überwinden, bis einer der zauberhaftesten Märchenfilme im Kasten war, schreibt Alexander Brüggemann in unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit der KNA veröffentlichen. Ohne den tschechisch-deutschen Klassiker “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” fehlt in vielen deutschen Wohnzimmern zu Weihnachten etwas. Auch noch nach 50 Jahren zieht er Millionen vor den Fernseher.
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“Wir sind keine Bittsteller” – Wie die Vorstände Matthias Ditzen-Blanke und Stefan Hilscher den BDZV jetzt aufstellen.

Wer Mitte September den Kongress der Zeitungsverleger und Digital-Publisher in Berlin besucht hat, konnte Aufbruchstimmung und Geschlossenheit erleben. Selbst der Dauerstreit mit dem ÖRR um Presseähnlichkeit scheint vor der Mammut-Aufgabe der Plattformregulierung in den Hintergrund zu rücken. Gesucht wird der Schulterschluss: mit der heimischen Konkurrenz, anderen Verbänden – und mit den Zeitungsverlagen, die aktuell nicht aktiv unter dem Dach der Verleger-Lobby Platz nehmen. Im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow zeigen sich die BDZV-Vorstände Stefan Hilscher und Matthias Ditzen-Blanke selbstbewusst und kampfbereit in Sachen Plattform-Soli, Mehrwertsteuer-Befreiung und dem Ringen um Geschlossenheit gegen die medialen Mächte aus Übersee.
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Kurz & KNAckig: Warum ein langjähriger Springer-Manager im Verwaltungsrat “beim ZDF niemanden mehr groß in Wallung bringen” dürfte.

Wird Christian Nienhaus, lange hochrangiger Springer-Manager, bald Mitglied im Verwaltungsrat des ZDF? Wenn man einer Meldung von “Medieninsider” glauben mag, ist das nicht ganz unwahrscheinlich. Entsprechend groß ist die Aufregung, u.a. beim DJV, der vor einer Auflösung der Trennung von Privatmedien und ÖRR warnt. Steffen Grimberg mag in die Warnungen nicht recht einstimmen, auch weil die künftigen Konfliktlinien wohl nicht zwischen heimischen Medien, sondern zwischen Medien und internationalen Plattformen verlaufen. Der noch immer weitreichende Einfluss der Politik auf das Zweite ist für den Leiter des “KNA-Mediendienstes” die größere Baustelle.
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50 Jahre Abrafaxe: Ein Besuch beim Kult-Comic aus der DDR.

Seit Jahrzehnten reisen die Abrafaxe durch Raum und Zeit – von der DDR-Zeit bis heute. Zum Jubiläum erscheint die 600. Ausgabe des “Mosaik”. Matthias Jöran Berntsen hat für unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit dem KNA-Mediendienst veröffentlichen, die Schaffenswerkstatt in Berlin besucht und sich die Entstehung eines Comics zeigen lassen, der längst Kult ist.
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Doppelte Zweitverwertung: Sportdokumentationen bei Sendern und Streaming-Portalen.

Streaming-Portale und Sender setzen zunehmend auf Sportdokumentationen, auffallend sind die vielen seriellen Formate. Medienwissenschaftler Dietrich Leder schreibt in seiner Analyse für epd Medien, viele dieser Dokumentationen seien nicht im eigentlichen Sinne dokumentarisch, vielmehr werde meist Vorhandenes auf eine neue Art aufbereitet. Insgesamt sieht er das Genre zwischen Marktlogik, Archivrecycling und dokumentarischem Anspruch gefangen – mit seltenen Ausreißern, die beweisen, dass kritische Sportdokumentation möglich ist. Sein Text erscheint in der Reihe Das Beste aus epd Medien bei turi2.
weiterlesen…, medien.epd.de (€, bei epd-Medien lesen)
Kurz und KNAckig: Warum wir nicht alle im selben digitalen Omnibus sitzen.

Mit ihrem “Digitalen Omnibus” will die EU nicht weniger als Digitalregulierung grundlegend überarbeiten und vereinfachen. Ziel ist es, verschiedene bestehende Regelungen u.a. zu Datenschutz, Datennutzung und KI in einem einheitlichen Rahmen zusammenzuführen. Doch leider gelingt das nicht, urteilt Jana Ballweber in unserer Kolumne “Kurz und KNAckig”, die wir gemeinsam mit dem KNA Mediendienst veröffentlichen. Ballweber befürchtet die Aufweichung bestehender Regeln oder deren Anpassung an deren ohnehin unzureichende Umsetzung.
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Geschichten schreiben, die die KI nicht kann: “NOZ”-Chefredakteur Burkhard Ewert über digitale Erfolge, politische Vorwürfe und historische Vergleiche.
Die “Neue Osnabrücker Zeitung” und die Blätter der Medienholding Nord schaffen es inzwischen, ihre Redaktionen durch die Einnahmen aus digitalen Abo-Modellen zu finanzieren, freut sich Chefredakteur Burkhard Ewert im turi2 Podcast. Für ihn ist das ein “wichtiger Meilenstein” und Beleg für die Zukunftsfähigkeit des digitalen Lokaljournalismus. Unsicher äußert er sich im Gespräch mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow darüber, ob sich ausschweifende politische Kommunikation als Chance oder Bedrohung für den Lokaljournalismus entpuppt. Er wundere sich etwa darüber, dass es hingenommen werde, dass Rathäuser, Behörden und Verbände steuerfinanziert für ihre Positionen werben. Dazu warnt er vor einem Szenario, dass künftig womöglich AfD-Bürgermeister von den gleichen Mitteln Gebrauch machen könnten. Was Ewert dem entgegensetzt, was er zum Vorwurf sagt, die “NOZ” nach rechts zu treiben, wie er zu KI-Zusammenfassungen und historischen Vergleichen steht…
weiterlesen und Podcast hören…, turi2.tv (46-Min-Podcast auf YouTube hören), open.spotify.com, podcast.apple.com
Gedenken auf Tiktok: Wenn alte Erinnerung junge Menschen erreicht.

Weniger Pathos und klarere Worte – das fordert Susanne Siegert. Ihre Aufklärungsarbeit über die NS-Zeit auf Social Media ist preisgekrönt. Mit Siegerts Account @keine.erinnerungskultur auf TikTok und Instagram hat sich Paula Konersmann für unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit dem KNA-Mediendienst veröffentlichen, beschäftigt. Die Influencerin wünscht sich von seriösen Institutionen mehr Präsenz im Netz. Oft fehle eine Social-Media-Strategie.
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Wie hat der in Deutschland erfundene Fitness-Wettkampf Hyrox die Welt erobert, Patricia Johannes?

Im Jahr 2017 wurde in Hamburg der Fitness-Wettkampf Hyrox erfunden – u.a. vom früheren Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste. Heute, nur acht Jahre später, ist Hyrox ein weltweites Phänomen. Unsere Gastautorin Patricia Johannes geht im Rahmen der Themenwoche Sport der Frage nach, wie diese neue Sportart so schnell so groß werden konnte. Die Director Business Development bei september Strategie & Forschung hat tiefenpsychologische Interviews über Hyrox geführt. Ihr Ergebnis: Die Sportart trifft einen Nerv – und steht auch für eine Marketing-Erfolgsgeschichte.
weiterlesen…, turi2.de (alle Beiträge der Themenwoche)
Wäre ein US-Streamer nicht zeitgemäßer als ProSieben gewesen, um den Padelsport in Deutschland populär zu machen, Jonathan Sierck?

Ein großer Quoten-Hit war die “Promi Padel WM” bei ProSieben Mitte des Monats nicht. Der Marktanteil beim Gesamt-Publikum war mit knapp über 3 % mau, in der jungen Zielgruppe mit 9,3 % aber immerhin solide. Jonathan Sierck, CEO von PadelCity, ist in seinem Gastbeitrag für turi2 dennoch begeistert: von der Stimmung in der Arena, dem Zuspruch der Stars und den Reaktionen auf die Samstagabend-Show: “Was ProSieben und Joyn mit der ‘Promi Padel WM’ auf den Big Screen gebracht haben, war ein ganz besonderer Aufschlag”, schreibt er. Sein Text erscheint im Rahmen der Themenwoche Sport.
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Wer interessiert sich im Bundesliga-Land Deutschland für Fußball aus Asien und Baseball aus den USA?

Obwohl Deutschland als Fußballland gilt, gibt es auch Wettbewerbe, die hierzulande eher in der Nische laufen. Und auf diese hat sich der Anbieter Sportdigital seit 2008 spezialisiert. Bei den Hamburgern gibt es 35 verschiedene Fußball-Ligen und -Wettbewerbe: aus Afrika und Asien genauso wie aus Argentinien und Spanien. Aber auch zahlreiche andere Sportarten – von Baseball bis Eishockey. In ihrem Gastbeitrag im Rahmen der turi2 Themenwoche Sport erklären die Sportdigital-Chefs Gisbert Wundram und Bendix Eisermann, wer das sehen will und warum sich das wirtschaftlich lohnt.
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“Wir wollen unsere Stärken als großes Netzwerk ausspielen” – Was Markus Knall und Florian Jamer mit Ippens neuem “Home of Sports” vorhaben.

Ippen.Media, einer der größten Digital-Publisher Deutschlands, bündelt seine Sportaktivitäten in einer neuen Business Unit, geführt von Florian Jamer. Mit der neuen Plattform “Home of Sports” und weiteren Marken will er insbesondere jüngere Fans erreichen. Im Interview von Henning Kornfeld sagen Jamer und Ippen.Media-Chefredakteur Markus Knall, was die Plattform auszeichnet, welchen Platz Partner darauf haben und welche neuen Erlöse sie sich davon versprechen. Das Gespräch ist Teil unserer Themenwoche Sport.
weiterlesen…, turi2.de (alle Beiträge der Themenwoche)
Kurz und KNAckig: Genussvoll in den gemeinsamen Untergang – Steffen Grimberg berichtet vom Experience Day des MVFP.

Der Zeitschriften-Verlegerverband MVFP hat in dieser Woche zu seinem ersten Experience Day eingeladen – in die Werbe-Metropole Düsseldorf. Steffen Grimberg, Leiter des KNA Mediendienstes, schreibt in unserer Kolumne “Kurz & KNAckig”, was all jene verpasst haben, die nicht dabei waren: u.a. einen Werber, der die Branchen-Sünden durchdekliniert und ein Sterne-Buffet.
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“Die Content-Strategie ist das A und O” – Studio71-Chef Alexander Krawczyk über Sichtbarkeit und Monetarisierung von Sport-Content auf YouTube & Co.

“Gerade auf algorithmusgetriebenen Plattformen ist die Formatidee entscheidender als die eigentliche produktionelle Umsetzung”, sagt Alexander Krawczyk. Der Chef von Studio71 erklärt im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow, wie Sportmarken ihre Sichtbarkeit und Reichweite auf Plattformen ausbauen können. Dabei komme es u.a. auf Geduld und einen langen Atem an. Sein Studio71 ist einst als Influencer-Netzwerk gestartet, hat sich inzwischen aber auch ein Sport-Portfolio mit Partnern wie Sport1, “Kicker”, Baller League, Sportdigital oder Dyn aufgebaut. Krawczyk erklärt auch, warum neben Livesport Archivrechte immer mehr an Bedeutung gewinnen. Dieses Interview ist Teil der Themenwoche Sport bei turi2.
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Medienpräsenz als Kernziel – Wie Dyn sich und seinen Sportarten zu Wachstum verhelfen will.

Sportstreamer Dyn ist gerade in die dritte Saison gestartet, wusste aber von Anfang an, dass “das Interesse an Sportarten zwischen den Spieltagen entsteht”, sagt CEO Andreas Heyden. Im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow erklärt er, wie sein Unternehmen die “stabile” Basis an Fans von Handball, Basketball oder Volleyball auch zwischen den Saisons versorgt und erläutert, weshalb es “vermessen” gewesen wäre, wenn der Anbieter jetzt schon profitabel sein wollte. Außerdem spricht Heyden darüber, wie die Fans über das Angebot aktiviert werden sollen, wo Dyn mit Ligen und Clubs das Wachstum der Sportarten antreiben will und weshalb der Fußball in Deutschland so mächtig ist. Das Gespräch ist Teil unserer Themenwoche Sport.
weiterlesen…, turi2.de (alle Beiträge der Themenwoche)
Neue Medienmacht: Otfried Jarren über die Gefahren von Social Media für die Demokratie.

Die Auswirkungen von Social Media auf die Stabilität und die Legitimität der politischen Ordnung werden immer noch unterschätzt. Der Kommunikationswissenschaftler Otfried Jarren beschreibt in einem Beitrag für epd Medien, welche Gefahren von den sozialen Netzwerken für die öffentliche Meinung und Demokratie ausgehen. Der Gesetzgeber müsse für eine demokratische Medienordnung sorgen, schreibt er. Jarren fordert die Regulierung von Social Media und den Aufbau einer gemeinwohlorientierten Plattform. Sein Text ist Teil der Reihe Das Beste aus epd Medien bei turi2.
weiterlesen >>>, medien.epd.de (Text bei epd Medien lesen)
Vermarktungskick: Wie der “Kicker” lauter und sichtbarer werden will.
“Wir hatten immer eine gesunde Demut in unserer DNA, aber jetzt treten wir selbstbewusster auf”, sagt Lukas Ringer (rechts) mit Blick auf die 105-jährige Geschichte des “Kicker” im turi2-Podcast. Zusammen mit Taygun Karakas (links) ist er seit Anfang des Jahres Sales Director beim Sportmagazin und hat es sich zur Aufgabe gemacht, “stärker über das zu sprechen, was unsere Redaktion tagtäglich leistet”. Für viele Fußballfans ist der “Kicker” Pflichtlektüre, kann inzwischen aber weit mehr als nur Männer-Fußball. “Unser Ziel ist, das, was der ‘Kicker’ im Fußball geschafft hat, auch in anderen Sportarten umzusetzen. Die Community dafür gibt es schon lange – wir müssen nur deutlicher kommunizieren, was wir anbieten”, erklärt Karakas im Gespräch mit turi2-Redakteur Björn Czieslik (Mitte). Im Podcast erzählen Ringer und Karakas auch, warum Sport in einer Welt voller Krisen ein sicheres Werbeumfeld darstellt und warum es den “Kicker” auch in 105 Jahren noch geben wird. Der Podcast ist Auftakt unserer Themenwoche Sport.
Weiterlesen und Podcast anhören >>>, turi2.de (alle Beiträge der Themenwoche)
Wie Likes unsere Kultur verändern: TikTok-Mechanismen prägen auch die Offline-Welt.

Heute schon ein lustiges Bild im Kollegen-Chat gepostet? Online einen Artikel gelesen oder ein Bild geliket? Nichts davon ist folgenlos. Paula Konersmann hat für unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit dem KNA-Mediendienst veröffentlichen, bei einer Expertin nachgefragt, warum es einen bewussten Umgang mit dem Social Web braucht.
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Kurz und KNAckig: Warum Wolfram Weimer “Digitalen Kolonialismus” falsch versteht.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verwendet den Begriff des “Digitalen Kolonialismus” falsch, urteilt KNA-Redakteurin Jana Ballweber mit Blick auf die Rede Weimers auf der Frankfurter Buchmesse. Dort hatte er das Abschöpfen von urheberrechtlich geschützten Inhalten durch KI-Konzerne als “Kolonialismus” bezeichnet. Ballweber kritisiert in unserer Kolumne Kurz und KNAckig, dass Weimer die rassistische Komponente und die Ausbeutung des Globalen Südens mit diesem Vergleich verkennt. Sie argumentiert, dass Digitaler Kolonialismus tatsächlich existiert, aber anders aussieht.
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In alter Freundschaft: Hans-Jürgen Jakobs analysiert die Übernahme von ProSiebenSat.1 durch die Berlusconis.

Seit dem 1. Oktober ist ProSiebenSat.1 voll beim neuen Mehrheitseigentümer Media for Europe konsolidiert. Die Holding MFE, die von der Familie Berlusconi kontrolliert wird, hatte sich im Sommer mehr als 75 % am deutschen Medienkonzern gesichert. Hans-Jürgen Jakobs ordnet die Übernahme auch mit Blick auf die lange Vorgeschichte ein, die bis in die Zeit des Münchner Medienmoguls Leo Kirch zurückreicht. Sein Text /dieses Interview ist Teil der Reihe Das Beste aus epd Medien bei turi2.
weiterlesen >>>, medien.epd.de (Text bei epd Medien lesen)
“Bleiben Sie neugierig” – die “Zeit” gibt sich neuen Slogan und startet Markenkampagne.

Gummi-Badeenten, Spielzeug-Dinos und vegane Würste: Die Welt von heute wirft viele Fragen auf, die man von Hamburg aus mit kühlem Kopf beantworten möchte. Die “Zeit“ gönnt sich zu ihrem 80-jährigen Bestehen eine neue Markenkampagne, die im eigenen Haus und damit ohne externe Agentur entstand. Entwickelt hat den neuen Markenauftritt, der ab sofort deutschlandweit zum Einsatz kommt, die Tochterfirma Studio ZX, die Kreativagentur der Zeit-Verlagsgruppe. Rupert Sommer stellt die Kampagne vor, zeigt viele Motive und spricht im Kurzinterview mit Jannick Weißel, CMO der “Zeit”, und Adrian Pickshaus, dem Kreativ-Chef von Studio ZX.
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Zusammenwachsen in Hannover: Wie Madsack sein Redaktionsnetzwerk Deutschland auf die nächste Stufe heben will.

Madsack-CEO Thomas Düffert hat für die digitale Transformation des Zeitungsriesen aus Hannover kürzlich die “Crunchtime” ausgerufen: Seiner Überzeugung nach sind die kommenden fünf Jahre entscheidend für die Zukunft des Journalismus. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland, RND, das alle Madsack-Titel und externe Partner vernetzt, soll sein Potenzial in diesem Zusammenhang besser nutzen. Gelingen soll das mit dem Projekt OneRND. Hannah Suppa, Chefredakteurin der “LVZ” und verantwortlich für die Koordination der regionalen Chefredaktionen, und Sven Oliver Clausen, seit gut einem Jahr Co-Chefredakteur des RND, setzen dafür auf Expertise und Zusammenarbeit regionaler Teams, von denen das gesamte Netzwerk profitieren soll. Der Beitrag von turi2-Chefredakteur Markus Trantow ist Teil unserer Themenwoche Zeitungen.
weiterlesen auf turi2.de, turi2.de (alle Beiträge der Themenwoche)
Schnelle Informationshäppchen – Wie junge Menschen sich informieren.

Soziale Medien wie TikTok und Instagram sind für junge Menschen die wichtigste Politik-Quelle, sagt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung. Demnach nehmen 74 % der Befragten zwischen 16 und 27 Jahren politische Informationen über Social Media auf. Erst danach folgen die Schule, Freunde und Familie oder klassische Medien. Der Medienwissenschaftler Konrad Scherfer kommt bei seinen eigenen Fokus-Interviews mit Studierenden des Fachs Online-Redaktion an der TH Köln zu ähnlichen Ergebnissen bei der Frage nach dem Nachrichten-Konsum der jungen Menschen. Seine nicht repräsentativen Ergebnisse fasst er in einem Text für epd Medien zusammen, den wir in der Reihe Das Beste aus epd Medien bei turi2 veröffentlichen.
weiterlesen >>>, medien.epd.de (Text bei epd Medien lesen)
Moderieren oder blockieren? 8 Tipps für den Umgang mit Trollen auf Medienplattformen.

Trolle, Bots und Fake-Accounts überlasten Moderationsteams, treiben Leserinnen und Leser aus Debatten und verzerren Umfragen oder Kennzahlen. Laut Weltwirtschaftsforum gilt Desinformation inzwischen als globales Risiko Nummer eins. Medienhäuser müssen mit gutem Journalismus dagegenhalten, aber auch ihre Plattformen schützen. Ludwig Thoma und Eva Roth kämpfen mit Trusted Accounts als externer Dienstleister gegen Bots. In unserer Themenwoche Zeitungen geben sie acht Tipps, mit denen Medien die Kontrolle behalten.
weiterlesen >>>, turi2.de (alle Beiträge der Themenwoche)
Das war ein Volltreffer, Charlie Brown! Die “Peanuts” feiern 75. Geburtstag.

In nur drei bis vier Bildern brachten sie tiefe Lebensweisheiten aus Kindermund ins Bewusstsein von Millionen erwachsener Leser. Die schmunzelten – und waren für einen Moment ein echtes Stück weiter. “Danke, Peanuts!”, schreibt Alexander Brüggemann und geht für unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit dem KNA-Mediendienst veröffentlichen, auf Spurensuche zum 75. Geburtstag von Charlie Brown und seiner Crew.
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300 Seiten am Tag aus dem Norden: Wie die NOZ/mh:n die Zeitungs- und E-Paper-Produktion neu denkt.

Die Tageszeitung lebt – gedruckt und auch als E-Paper, davon ist man auf der Achse Flensburg – Osnabrück überzeugt. Der Zeitungsriese NOZ/mh:n hat für seine Seitenproduktion gerade eine eigene Tochtergesellschaft namens Page gegründet. Hier entstehen schon heute bis zu 300 Seiten pro Tag für über 30 Tageszeitungen sowie weitere externe Kunden – und man ist bereit für mehr. Der Page-Chef Burkhard Ewert und der operative Leiter der Firma, Karsten Grosser, erklären turi2-Chefredakteur Markus Trantow, warum sich die Produktion von Seiten auch in vielen Jahren noch lohnen wird und wie sich die NOZ/mh:n von ähnlichen Angeboten anderer Zeitungskonzerne abheben will. Dieser Beitrag erscheint im Rahmen unserer Themenwoche Zeitungen.
weiterlesen >>>, turi2.de (alle Beiträge der Themenwoche)
Lokales in Wochendosis: Wie die “WAZ” in Dortmund neue Formen des Lokaljournalismus erprobt.

Seit Mitte Juli experimentiert die “WAZ” in Dortmund mit dem wöchentlichen Newsletter “WochenDOsis”, wie Lokaljournalismus abgekoppelt vom Produktionsdruck einer täglichen Zeitung funktionieren kann. Ein kleines Team bearbeitet fokussiert und nahbar Themen der Ruhr-Metropole abseits der Tagesaktualität. Zielgruppe sind insbesondere Menschen in der “Familienphase”, mit denen das “WochenDOsis”-Team auch in den Dialog treten will. Im Gespräch mit turi2-Redakteur Björn Czieslik zieht Michael Krechting, Vize-Chefredakteur Digital & Entwicklung der “WAZ”, eine erste Bilanz. Der Beitrag ist Teil der turi2-Themenwoche Zeitungen.
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“Masse und Klasse” – Wie Carsten Dorn mit Score Media Alternativen zu Big-Tech-Werbung schaffen will.

Agenturen und Werbekunden sind nicht “zwangsverheiratet” mit den Big-Tech-Konzernen, sagt Carsten Dorn, Chef des nationalen Zeitungsvermarkters Score Media Group. Im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow erklärt er, wie Score Media der Übermacht von Google, Meta und Co etwas entgegensetzen will. Bald sind etwa die Digital-Inventare von über 200 News-Seiten bequem in einem Zug buchbar. Zudem stellt Dorn spannende, neue Werbeformen vor und spricht über die Verantwortung der Werbekunden für den Erhalt medialer Vielfalt. Mit diesem Interview beginnt unsere Themenwoche Zeitungen.
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“Nur eine Frage” – Warum “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner einen neuen Podcast startet.

Kleine Fragen ganz groß: “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner hat noch lange nicht “alles gesagt”. Er startet heute das multimediale Interview-Format “Nur eine Frage”. “Wir laden die besten Expertinnen und Experten ein, die wir finden können, um Antworten auf besonders einfach klingende, aber schwer zu beantwortende Ja-Nein-Fragen zu finden”, erklärt Wegner im Interview mit turi2 im Auftakt des Podcasts, der künftig alle zwei Wochen erscheint – zum Hören, als Video und in Auszügen auch auf zeit.de und gedruckt. Die ersten beiden Ausgaben liegen bereits vor – zu den Fragen “Gibt es mich wirklich?” und “Ist die Rente sicher?”. Mit erstaunlichen Antworten.
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Wörter wie Ungeheuer: Initiative kürt das “Wortgetüm des Jahres”.

Für viele Deutsche sind Reden von Politikern oder Behördenmitteilungen ein Graus. Endlose Wörter, abstrakte Sätze und viele Fremdwörter schließen viele Menschen aus. Eine Initiative wirbt für verständlichere Sprache und kürte erstmals das “Wortgetüm des Jahres”. Für unsere Reihe NewsKNAcker, die wir in Kooperation mit dem “KNA-Mediendienst” veröffentlichen, geht Christoph Arens auf die Suche nach Bandwurmwörtern.
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Wer suchet, der findet? Wie Unternehmen in der KI-Ära sichtbar werden.
KI-Zusammenfassungen in der Online-Suche werfen seit ein paar Monaten verstärkt die Frage auf, wie Marken und Unternehmen online überhaupt sichtbar bleiben. Wenn ChatGPT, Perplexity oder Googles Gemini ihren Usern Antworten geben, wählen sie die Informationen nach neuen, aber klaren Prinzipien aus, sind Getpress-CEO Maximilian Ziche (links) und Malte Landwehr (rechts), CMO von peec.ai, überzeugt. Sie haben turi2-Redakteur Tim Gieselmann erklärt, wie sich Unternehmen mit den KI-Modellen gut stellen und so ihre Zielgruppen erreichen können.
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