Der große Social Network Guide in der turi2 edition #14: Twitch.

Leben im Live Stream: Twitch verbindet Event-Charme mit dem Gemeinschaftsgefühl des Drüber-Redens im Chat-Fenster. Hier wird gezockt und gelesen, musiziert und geplaudert. In unserem Guide in der turi2 edition #14 stellen wir Streamerinnen vor, die wirklich was zu sagen haben. Wir schauen auf den selbsternannten Twitch-König Jens Knossala alias King Knossi, prüfen Streaming-Cases in Marketing und Journalismus – und erklären, was Politikerinnen wie Alexandria Ocasio-Cortez oder Christian Lindner am Controller verloren haben.
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“Wir sind die Guten” – Elke Schneiderbanger über Werbung und Wirkung im Ersten.

Werben vor 8: "Kein Mensch zappt am Vorabend durch Netflix & Co", sagt Elke Schneiderbanger im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande der Screenforce Days. Angst vor der Streaming-Konkurrenz hat die Geschäftsführerin des ARD-Vermarkters AS&S deshalb nicht. Denn wenn die Streaming-Dienste ihre Prime-Time haben, läuft im Ersten schon keine Werbung mehr – mit dem Gong der 20-Uhr-"Tagesschau" endet der Werbetag. Aber Schneiderbanger betont den positiven "Abstrahleffekt" auf die Produkte, je näher die Hauptnachrichten rücken: "Werbung ist davon abhängig, in welchem Umfeld sie stattfindet." Ohnehin würden die Spots am Vorabend zwischen Quiz-Shows und Serien eher als gut gemeinter Tipp wahrgenommen.

Mit Blick auf die Fußball-EM hofft Schneiderbanger, dass die deutsche Elf mindestens das Achtelfinale erreicht – auch weil es in der ARD und in der werberelevanten Zeit zu sehen sein wird. "Da haben wir netto 68 Mio Zuschauer, das sind 90 % von allen Menschen, die hier leben." Auch finanziell seien die Werbeeinbuchungen "ein richtiges Pfund".
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Der große Social Network Guide in der turi2 edition #14: Facebook.

Totgesagte leben länger: In Gruppen und Kommentar-Spalten ist Facebook nach wie vor ziemlich lebendig, auch wenn Jüngere längst zu Instagram und TikTok abgewandert sind. Wir sagen in unserem Guide in der turi2 edition #14, was es fast 20 Jahre nach der Gründung des Social-Methusalems noch über Facebook zu wissen gibt. Markus Trantow schreibt über Facebook News und Katrin Berner über den Versuch, trockene Finanzen per Facebook sexy zu machen. Björn Wendler spricht über Käse-Hack-Erfolgsrezepte und Sven Schoderböck darüber, wie die Plattform einem oberfränksichen Gitarren-Verkäufer zu internationaler Bekanntheit verhilft.
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“Wir stehen für gesellschaftliche Haltung” – Thomas Wagner über Spaß und Ernst bei ProSiebenSat.1.

Love To Infotain You: "Natürlich stehen wir für Big Entertainment", sagt Thomas Wagner im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande der Screenforce Days. An der richtigen Stelle will die Sendergruppe aber auch Haltung zeigen, sagt der Chef des Vermarkters SevenOne Media und nennt etwa die 15 Minuten von Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, die der Sender zu einer vielbeachteten siebenstündigen Pflege-Doku ausgebaut hat. Die eigentlich werbefreie Sendung sei auch Dank der Unterstützung von Cosmosdirekt und Telekom möglich geworden, die als Sponsoren auftraten, aber auf Werbung verzichteten, um das Projekt zu unterstützen.

In der kommenden TV-Saison, die ProSiebenSat.1 heute auf den Screenforce Days vorstellt, freut Wagner sich selbst auf die Rückkehr der Bundesliga ins Privatfernsehen – Sat.1 zeigt pro Saison neun wichtige Spiele, darunter den Auftakt der Bundesliga – im Free TV. Trotz Bewegtbild-Konkurrenz aus dem Netz gibt sich Wagner überzeugt: "TV wird uns noch viele viele Jahre begleiten und ist zwingend notwendig, wenn es um Marken-Ausbau geht." Auch das Fernsehen werde immer digitaler – von der Buchung der Werbung bis zum Reporting. Neue digitale Initiativen wie die Cross-Device-Bridge machen es etwa möglich, Kampagnen, die eine Nutzerin digital gesehen hat, auf dem Handy oder dem Tablet weiterzuerzählen.
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“Wir wollen Tacheles reden” – Matthias Dang über RTL zwischen Journalismus-Offensive und Dschungelcamp.


Bohlen raus, Kerkeling rein: "RTL wird kein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender." Matthias Dang, Geschäftsführer von Bertelsmanns Ad Aliance, erklärt im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv, dass RTL trotz Neuzugängen wie Jan Hofer und Hape Kerkeling "immer Mainstreamer" bleibt und auch ohne Dieter Bohlen "anecken will", wenn aber "anders in den letzten Jahren". Journalismus sei für RTL schon immer ein “wesentliches Thema” gewesen, nun wolle die Sendergruppe noch mehr in diesen Bereich investieren. Bei den Screenforce Days stellt RTL Deutschland heute sein Programm für die kommende Saison vor. Das größte Highlight ist für Dang persönlich die neue Staffel des "Dschungelcamps" im Januar: "Ich freue mich darauf, dieses Experiment live miterleben zu können." Dafür hält sich Dang sogar die Abende in den beiden Wochen frei.

Als Antwort auf die Konkurrenz von Google, Facebook und Co betont Dang die Zusammenarbeit mit ProSiebenSat.1 im Joint-Venture D-Force, dass es Werbekunden erlaubt, Smart-TV-Nutzerinnen auch über Sendergrenzen hinweg anzusprechen. Weiteres Thema ist der Austausch in der Corona-Zeit. Die Branche habe "eine neue Art der Kommunikation miteinander gefunden", sagt er und betont den Dreiklang aus "Telefon, Video, und persönlichem" Kontakt.
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turi2 edition #14: Hat Indien ein Fake-News-Problem, Akanksha Saxena?

Lese-Tipp: "Indien ist in eine Fake-News-Krise gestürzt", schreibt Deutsche-Welle-Reporterin Akanksha Saxena. Gerüchte und Falsch­informationen, verbreitet etwa über WhatsApp, führten teils zu Gewalt und Tod. Die fehlende Regulierung sozialer Netzwerke und Dienste im Land bilde einen "fruchtbaren Boden für Desinformations-Kampagnen". Faktencheck-Organisationen haben den Kampf gegen Fakes aufgenommen, können dem Problem aber nur begrenzt Einhalt gebieten.
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Der große Social Network Guide in der turi2 edition #14: Clubhouse.

Gibt's das noch? Diese Frage stellten zuletzt viele Beobachterinnen der Plauder-App Clubhouse. Auch die kürzlich erfolgte Einführung einer Android-Version hat bisher kein wirklich großes Clubhouse-Comeback ausgelöst. Wir blicken in unserem 8-seitigen Guide in der turi2 edition #14 auf das goldene Laber-Zeitalter inmitten des dritten Lockdowns zurück. Mit Philipp Westermeyer, der sich an das "magische" erste Clubhouse-Hype-Wochenende Ende Januar 2021 erinnert, Plattform-Profiteur Ralf Leister, der mit der App schon früh richtiges Geld verdiente und Journalistin Tess Kadiri, die ein Loblied auf Clubhouse als Nachwuchs-Suchmaschine für Redaktionen anstimmt.
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Der große Social Network Guide in der turi2 edition #14: Twitter.

Hartes Pflaster: "Man kann bei Twitter ein großes Rad drehen, aber es ist eben eines, das sich dauernd durch die Scheiße dreht", hat Journalist Jakob Augstein einmal über den Kurznachrichten-Dienst gesagt. Zugegeben, Twitter kann nervenaufreibend und angsteinflößend sein, aber auch lustig und inspirierend. Das zeigen wir in unserem 8-seitigen Guide in der turi2 edition #14. Mit Jan Böhmermann als ungekröntem Twitter-König, ProSieben als Zwitscher-Pionier und Magdalena Rogl sowie Richard Gutjahr als Netzwerk-Wegweiserinnen.
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“Geschichten, die die Kunden lieben” – Eun-Ky Park über Disney zwischen Streaming und TV.


Medialer Dreiklang: "Wenn wir lokal Kunden überzeugen, lebt das amerikanische Programm noch mal mit auf." Eun-Ky Park, General Managerin Media bei Disney Deutschland, erklärt im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv, wie sich der Micky-Maus-Konzern zwischen Free-, Pay-TV und Streaming aufstellt. Sie hebt etwa die lokalen Eigenproduktionen als besonders wichtig hervor – im Kinderfernsehen genauso wie bei den Erwachsenen. Außerdem spricht Park darüber, wie sich der vor knapp einem Jahr gestartete Streaming Dienst Disney+ zwischen Free- und Pay-TV-Angebot einordnet: "Wir hatten schon immer vermutet, dass das komplementär ist. Jetzt können wir mit Fug und Recht sagen, das funktioniert wunderbar."

Im Rahmen der Screenforce Days stellen die Disney-Sender in der kommenden Woche ihr Programm für die nächste TV-Saison vor. Die Disney-Channel-Zuschauerinnen können sich u.a. auf eine neue Staffel der "Beni Challenge" mit Benedikt Weber freuen und auf neue Folgen der Clip-Comedy "Gag Attack". Selbst outet sich Park als großer Fan der Animationsserie "Miraculous", mit der der Sender zuletzt große Erfolge beim jungen Publikum gefeiert hat. Bei National Geographic kündigt Disney eine Dokumentation über die Alpen, die durch den Klimawandel bedroht sind an – mit dem ehemaligen deutschen Ski-Rennläufer Felix Neureuther als Host. Im Video zeigen wir erste Fotos aus der Produktion.

Auch für Disney+ entstehen erste deutsche Eigenproduktionen, darunter die Mini-Serie "Sam - Ein Sachse" über den ersten afrodeutschen Polizisten in der DDR.
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Der große Social Network Guide in der turi2 edition #14: Instagram.

It's a beautiful life: Auf Instagram ist die Welt ein bisschen schöner. Hier gibt's nur perfekt angerichtete Smoothie-Bowls neben trainierten Oberkörpern in steril-beigen Wohnzimmern. Oder? Dass die als Selfie-Schleuder verschriene Plattform auch anders kann, steht in unserem 8-seitigen Guide in der turi2 edition #14. Wir sagen, welche Influencerinnen zum Lachen und Nachdenken anregen, sprechen mit Karate-Weltmeisterin Jasmin Jüttner und der Ärztin Julia Fischer und lassen uns vom funk-Team erklären, was erfolgreiche Insta-Posts im Journalismus und anderswo ausmacht.
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“Wir wollen in der Gesellschaft Akzente setzen” – Henrik Pabst über die Programmpläne von Seven.One.


Ernst und Entertainment: "Die richtige Mischung zu finden, ist unsere Aufgabe", sagt Henrik Pabst Managing Director und Inhalte-Chef der Seven.One Entertainment Group, wie ProSiebenSat.1 Deutschland seit vergangenem Jahr heißt. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv bilanziert Pabst den Konzernumbau, der mitten ins Corona-Jahr fiel, und blickt auf die Screenforce Days, auf denen die Sendergruppe in der kommenden Woche das Programm für die kommende TV-Saison vorstellt. Pabst persönlich freut sich auf die Bundesliga-Berichterstattung, für die die Sendergruppe Matthias Opdenhövel zurück geholt hat, auf das "ProSieben Journal" mit Opdenhövel und Linda Zervakis sowie auf die eine oder andere US-Serie.

Strategisch geht es Pabst darum, für jeden Inhalt, egal ob Information oder Entertainment, den richtigen Ausspielweg und die beste Monetarisierung zu finden. Als reine Unterhaltungsmaschine will er – auch mit Blick auf die Schlaglichter der vergangenen Monate im Info-Bereich – das neue Dach Seven.One Entertainment aber nicht verstanden wissen. "Wir müssen und wollen in der Gesellschaft Akzente setzen", sagt Pabst im Video-Interview und unterstreicht, dass den Sendern das in der vergangenen Saison an vielen Stellen gelungen sei. Die siebenstündige Pflege-Doku nennt er "ein einzigartiges Stück Fernsehgeschichte" und lobt etwa die Arbeiten von Thilo Mischke und die "15 Minuten" von Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf.
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Der große Social Network Guide in der turi2 edition #14: Linked-in.

Happy Arbeit! Auf Linked-in kommt kein Post ohne ein "Danke für die Insights!"-Kommentar aus. Hier mischt sich Business mit Bussi-Bussi, Firmen bietet das Karriere-Netzwerk das wahrscheinlich niedrigste Blamage-Potenzial. In unserem 10-seitigen Guide in der turi2 edition #14 tragen wir die wichtigsten Protagonistinnen der Plattform zusammen. Wir stellen Journalistinnen vor, die ihre Reichweite vergrößern, selbsternannte und vermeintliche Corporate Influencerinnen sowie einen Altkanzler, der Porzellan flickt und nebenbei Linked-in-Tipps gibt.
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Der große Social Network Guide in der turi2 edition #14: YouTube.

Tiere, Tränen, Taliban: YouTube ist ein Ort der Gegensätze. Und womöglich das soziale Netzwerk mit der breitesten Themenspanne überhaupt. In unserem 12-seitigen Guide in der turi2 edition #14 fassen wir den Kern der Video-Plattform zusammen. Mit frischen und altbekannten Protagonistinnen, Marketing-Cases und journalistischen Formaten. Kai Pflaume gibt darin Kanal-Tipps für Spät-Einsteigerinnen, Sebastian Romanus erklärt das Geschäftsmodell Influencerin und Lisa Dittmer schreibt über Gefahren und Chancen von YouTube für die Pressefreiheit in autoritären Staaten.
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turi2 edition #14: Kemi Fatoba über Aktivismus und Ablenkung.


Verlegerin für Vielfalt: Als Journalistin und Magazin-Gründerin kämpft Kemi Fatoba für mehr Diversität in Medien und Wirtschaft. Social Media sieht sie vor allem als Image-Instrument – glaubt aber, dass die Generation TikTok schon vieles besser macht als die Generation Gottschalk. Im Interview mit Elisabeth Neuhaus für die turi2 edition #14 ärgert sich Fatoba über deutsches TV und erklärt ihre Zurückhaltung in den sozialen Netzwerken: “Ich glaube nicht, dass meine Posts die Welt verändern würden.” Hier das E-Paper mit allen Interviews kostenlos lesen. Weiterlesen…

Geht Spendensammeln via Facebook einfacher als in der Fußgängerzone, Lena Binder?

Lese-Tipp: Eine langfristige Beziehung zwischen Spenderin und NGO beginnt nach wie vor am ehesten an Ständen in der Innenstadt, schreibt Welt­hunger­hilfe-Kommunikatorin Lena Binder in der turi2 edition #14. Auf Facebook seien vor allem Impuls-Spenderinnen unterwegs. Für den Erfolg beim Spenden­sammeln schlägt Binder einen Mix aus Online- und Offline-Kampagnen vor.
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turi2 edition #14: Henning Beck über Selbstfürsorge in Zeiten von Social Media.


Einfach mal abschalten: “Die Dummheit der Menschen wird in sozialen Netzwerken zum Geschäftsmodell”, kritisiert Neurowissenschaftler und Autor Henning Beck. In der turi2 edition #14 gibt er 10 Tipps für eine bewusste Nutzung und klar definierte Grenzen für die sozialen Medien. Er plädiert u.a. für eine “Denkzeit”, in der wir nicht erreichbar sind, und dafür, das Smartphone 45 Minuten vor dem Zubettgehen nicht mehr zu nutzen. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

Hören Nachbarschaftsnetzwerke schon den Leichenwagen anrollen, Ina Remmers?

Lese-Tipp: Eine gute Nachbarschaft macht gesellschaftlich einen "echten Unterschied" und ist systemrelevant – nicht nur in Krisenzeiten, schreibt Nebenan.de-Gründerin Ina Remmers von Burda in der turi2 edition #14. Eine gute Nachbarschaft halte zusammen und helfe einander aus. Auf ihrer Plattform träfen sich all diejenigen, "die keine Lust haben auf Hate Speech, Selbstinszenierung und Echokammern".
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turi2 edition #14: Wie geht Community-Building für die Generation 50+, Bastienne Früh?

Lese-Tipp: Die Generation 50+ ist kritischer und "bei Weitem nicht so leicht zu begeistern wie die Digital Natives", schreibt Bastienne Früh in ihrem Gastbeitrag in der turi2 edition #14. Damit die Zielgruppe nicht zur "Risiko-Zielgruppe" wird, erwartet sie "von digitalen Angeboten einen echten Mehrwert, hohe Relevanz und exzellenten journalistischen Content", berichtet die Verlagsleiterin Women bei Bauer Media und prognostiziert für digitale Angebote auch nach der Pandemie ein deutliches Wachstum.
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turi2 edition #14: Wie Gerhard Schröder zum Podcaster und Linked-in-Influencer wurde.


Digitale Premieren: Von 1998 bis 2005 war Gerhard Schröder Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, 15 Jahre nach der politischen startet Schröder eine Karriere als Podcaster und Linked-in-Influencer. Mit Unterstützung seines früheren Regierungssprechers Belá Anda steigt er zur Top-Voice bei Linked-in mit 55.000 Followerinnen auf, seinen Podcast “Die Agenda” zählt 250.000 Followerinnen. Die turi2 edition #14 erzählt die Erfolgsgeschichte. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

turi2 edition #14: Leeroy Matata über Schubladen und Spaghetti.


Ballwechsel: Leeroy Matata hört als Leistungssportler auf, um Menschen Fragen zu stellen, die ihn selbst interessieren. In seinen YouTube-Videos spricht er mal mit Teenie-Müttern, mal mit Ex-Nazis. Immer wieder geht es um schwere Schicksale, um Krankheiten und den Tod. Die Clips werden millionenfach geklickt. Was will er damit bezwecken? “Vorurteile aus der Welt räumen”, sagt Matata im Interview mit Elisabeth Neuhaus für die turi2 edition #14. Hier das E-Paper mit allen Interviews kostenlos lesen. Weiterlesen…

turi2 edition #14: Wie prägt Social Media die nächste Generation, Maya Götz?

Lese-Tipp: Die Mobile Natives "haben sich mehr als jede andere Generation selbst fotografiert und die Bilder dank Filter dem inneren Idealbild angepasst", beschreibt Maya Götz in ihrem Gast­beitrag für die turi2 edition #14. Das werde dann zum Problem, wenn die Filter-Fakes die Realität beeinflussen. Die Medien­wissen­schaftlerin beim BR beobachtet aber auch eine Gegen­bewegung.
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Wann ergeben Marke und Influencerin ein Match, Katrin Kolossa?


Was nicht passt, wird nicht passend gemacht: “Ohne Strategie geht es heute nicht mehr”, schreibt Katrin Kolossa in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. Die Noch-Chefin der Agentur Buzzbird bringt Influencerinnen und Marken zusammen. Damit sich die richtigen Matches finden, nennt sie fünf Auswahlkriterien, darunter die Zielgruppe, die Glaubwürdigkeit und der Background der Influencerin. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

turi2 edition #14: Sind Landwirtinnen heute lieber auf Social als auf dem Traktor unterwegs, Michael Höcker?

Lese-Tipp: Michael Höcker weiß, dass Landwirtinnen ihr Handy für den Arbeitstag auf dem Feld heute nicht mehr zu Hause liegen lassen sollten. Der Leiter Online-Marketing beim Landwirtschaftsverlag in Münster erklärt Traktoren in seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #14 zu einem "hoch emotionalen Thema”. Es gebe einen “Zusammenhang zwischen Social Media und Landwirtschaft”.
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turi2 edition #14: Wie sieht das perfekte soziale Netzwerk aus, Julia Probst?

Lese-Tipp: In einem idealen sozialen Netzwerk sind Bildunterschriften und Untertitel für Videos verpflichtend, schreibt Julia Probst in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. Die gehörlose Bloggerin und Aktivistin hofft, dass es dann echte Barrierefreiheit und mehr sozialen Austausch gibt. In Zukunft könnten Avatare Texte und Videos in Gebärdensprache übersetzen, vermutet Probst.
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Gilt für Datenschützerinnen Social-Media-Verbot, Anne Riechert?


Die Daten der anderen: Datenschutz- und IT-Rechts-Professorin Anne Riechert will keine unnötigen Daten hinterlassen und verzichtet daher auf Fitness-Tracker, Sprachassistentinnen und smarte Jalousien. Eine allgemeingültige Regel würde sie daraus aber nicht machen. Stattdessen fordert sie in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #14 mehr Sensibilität für das Thema Datenschutz – am besten schon in der Schule. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

turi2 edition #14: Tijen Onaran gibt 7 Tipps für Führungskräfte in Social Media.


Auf Ohrenhöhe: Wie sollten Führungskräfte auf Social Media kommunizieren? Diese Frage beantwortet Profi-Netzwerkerin Tijen Onaran in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. Sie gibt 7 Tipps für Chefinnen in sozialen Medien – vom richtigen Zuhören über die Balance zwischen interner und externer Kommunikation bis zum Umgang mit Shitstorms: “Wer präsent ist, muss nicht nur seine Meinung vertreten, sondern vor allem den Diskurs darüber aushalten.” Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

turi2 edition #14: Georgine Kellermann über Hass und Heimat.


Netz-Ikone: Nach 62 Jahren ändert Georgine Kellermann ihr Aussehen und ihren Pass. Sie stellt klar: Ich bin eine Frau, kein Mann. Auf Twitter präsentiert sie sich seitdem als Journalistin, die ihr Leben und ihren Job feiert. Dafür erfährt sie viel Applaus, aber auch Hass. Kellermann geht damit offen um. “Wissen Sie, ich bin ziemlich selbstverliebt”, sagt die WDR-Studioleiterin im Interview mit Elisabeth Neuhaus für die turi2 edition #14. Hier das E-Paper mit allen Interviews kostenlos lesen oder als Online-Text.

turi2 edition #14: Wie geht Journalismus im Schöne-Bilder-Paradies Pinterest, Andrea Fischer?

Lese-Tipp: Pinterest schafft einen weiteren, visuell geprägten Einstiegspunkt für journalistische Inhalte, schreibt Andrea Fischer, Geschäftsführerin und Co-Redaktionsleiterin bei G+J Living Digital, in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. In der Bilderflut der Plattform könnten Medienmarken mit verlässlichen und gut recherchierten Informationen herausstechen und zusätzliche Reichweite generieren.
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Ist Social Media Gift für die Psyche, Maren Urner?


Die Dosis macht das Gift: “Schluss mit dem willenlosen Verhalten und dem Passivmodus”, fordert Maren Urner, Neurowissenschaftlerin und Medienpsychologin, in der turi2 edition #14. Sie vergleicht in ihrem Gastbeitrag exzessive Social-Media-Nutzung mit Fressattacken – und analysiert: In beiden Fällen regiert unser Steinzeithirn. Zum Glück haben wir inzwischen einen präfrontalen Kortex, der uns helfen kann, “abzuwägen, einzuordnen und bewusst(er) zu entscheiden”. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

turi2 edition #14: Ersetzt der Facebook Messenger die Kunden-Hotline, Eva Balashazy?

Lese-Tipp: Trotz Chatbots und Online-Support wird die menschliche Stimme beim Kundenservice immer eine wichtige Rolle spielen – auch per klassischer Kunden-Hotline, schreibt Eva Balashazy in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. Die Social-Media- und Content-Managerin bei Telefónica Deutschland tippt darauf, dass künftig Sprachnachrichten und Sprachassistenten im Kundenkontakt wichtiger werden.
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Machst du bald “Was mit sozialen Medien”, Daniel Fiene?


Im Macher-Modus: “Was mit Medien” war jahrelang eine Radiosendung bei unterschiedlichen Sendern, zuletzt bei Deutschlandfunk Nova. Als die Macher Daniel Fiene, Dennis Horn und Sebastian Pähler ihren Sendeplatz verlieren, machen sie als Podcast weiter, der nun ein Unternehmen werden soll. In seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #14 beschreibt Daniel Fiene den steinigen Weg vom Journalisten zum Journalismus-Unternehmer. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

Facebook startet Facebook News – so sieht das neue Nachrichten-Angebot aus.


Fast alle an Bord: "Facebook News ist keine Antwort auf das Leistungsschutzrecht", sagt Jesper Doub im Video-Interview mit turi2.tv zum neuen Bereich für Qualitätsinhalte im sozialen Netzwerk. Ab heute rollt Facebook die neue Funktion aus, "es wird mehrere Wochen dauern, bis Facebook News für alle Nutzer verfügbar ist", erklärt Doub und zeigt im Video, wie der Dienst aussehen wird. Bei News affinen Anwenderinnen werde sich der Tab mit dem Zeitungs-Piktogramm in der Navigation etablieren – immer zu finden sei er über die sogenannten Bookmarks. Doub freut sich, dass Facebook neben den bereits bekannten Partner nun auch Springer und die Südwestdeutsche Medienholding u.a. mit der "Süddeutschen Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" an Bord hat. Insgesamt zählt die Partner-Liste aktuell 35 Medienuntermehmen mit weiteren sei Facebook im Gespräch.

Wie funktioniert Facebook News? Das Netzwerk sammelt automatisch alle von Medienhäusern auf der Plattform geteilten Links und spielt sie auch bei Facebook News aus. Dazu müssen Nachrichtenseiten als solche registriert sein und sich an die Community-Richtlinien halten. Eine News-Partnerschaft braucht es dafür nicht. Partnerverlage erhalten für Inhalte, die sie darüber hinaus zur Verfügung stellen, eine Vergütung in ungenannter Höhe. Dabei kann es sich um Pay-Inhalte handeln, muss es aber nicht.

Der Großteil des Nachrichten-Feeds wird durch den Algorithmus zusammengestellt, erklärt Doub. Die ersten paar Meldungen, die die Top-Storys des Tages darstellen, sind allerdings von Menschenhand kuratiert – nämlich vom Springer-Unternehmen Upday. Doub betont im Video-Interview, dass die Auswahl nichts mit der gleichnamigen News-App zu tun hat, die Springer auf Samsung-Handys betreibt, und dass Facebook die Richtlinien für die Auswahl vorgibt.

Als Antwort auf ein kommendes Leistungsschutzrecht will Doub Facebook News nicht verstanden sehen. Das Angebot sei in den USA und in Großbritannien gestartet – "dort gibt es kein Leistungsschutzrecht". Und in Frankreich, wo das LSR schon in nationales Recht umgesetzt ist, "sind wir rechtskonform unterwegs".
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Wie schafft es etwas so Trashiges wie #IBES jährlich in die Twitter-Trends, Sebastian Moritz?


Pop trifft Hochkultur: Das “Dschungelcamp” von RTL bietet jedes Jahr die Bühne “für philosophische Gespräche, echte Dramen, ganz leise Töne oder Heldenreisen”, schreibt Sebastian Moritz in seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. Die Twitter-Gemeinde hat das früh erkannt, “das deutsche Feuilleton erfreulicherweise inzwischen auch”, findet der Social-Media-Chef von RTL. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

“Erst die Fakten, dann die Meinung” – so lief das turi2-Clubfrühstück über Community-Journalismus.


Community-Content is Queen: "Community-Journalismus darf kein Kuscheljournalismus werden", sagt "Journalist"-Chefredakteur Matthias Daniel beim turi2-Clubfrühstück auf die Frage, welche Rolle die Community in der Zukunft der Medien spielt. Im turi2 Clubraum haben am Sonntag neben Daniel "Was mit Medien"-Gründer Daniel Fiene, "Zeit"-Redakteurin Hanna Israel, Sham Jaff, Gründerin des Newsletters "What Happened Last Week", VRM-Chefredakteur Stefan Schröder und Uwe Vorkötter, Herausgeber von “Horizont”, über das Wechselspiel zwischen Journalismus und Publikum und Finanzierungsmöglichkeiten durch die Community diskutiert.

"Man muss im Gespräch bleiben", sagt Hanna Israel, die bei der "Zeit" Menschen mit unterschiedlichen Ansichten ins Gespräch bringt. Sie wirft ein, dass die Distanz zur Community nicht zu groß werden darf und glaubt: "Das einfache Abwägen von Pro- und Contra-Argumenten funktioniert nicht mehr." Matthias Daniel ergänzt, dass es "ganz vernünftig" sei, dass Journalistinnen nicht alles wissen. Er wünscht sich Dialogbereitschaft und plädiert: "Wir müssen runter von der Kanzel."

Daniel Fiene sagt: "Wenn man heute ein neues Format startet, kommt man nicht ohne Community aus." Wenn die Community Queen sei, gebe das Publikum die Richtung vor. Stefan Schröder hält Erklär-Journalismus für notwendig. Seine empfohlene Vorgehensweise: "Erst kommen die Fakten, dann kommt die Meinung." Newsletter-Publizistin Sham Jaff ergänzt, dass auch Kuratierung von Fakten eine Meinung darstellen kann.

Fazit von Peter Turi: "Community-Content ist King und Queen." Es komme auf die Mischung zwischen Erklärjournalismus und einer Integration der Community an. Uwe Vorkötter verweist auch auf Crowdfunding und Genossenschafts-Journalismus und ergänzt: "Wir machen einen Riesenfehler, wenn wir Paid Content und Werbefinanzierung gegeneinanderstellen. Der Journalismus wird alles brauchen."
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Text: Melanie Dahrendorf

turi2 edition #14: Philipp Westermeyer über den Clubhouse-Hype.


Früh dabei sein ist alles: Am 16. Januar um 22.12 Uhr fällt auf turi2.de erstmals das Wort Clubhouse. Es ist das legendäre erste Wochenende, an dem es aussieht, als würde die Live-Audio-App die Welt auf den Kopf stellen. OMR-Gründer Philipp Westermeyer ist dabei und kommt ins Grübeln. In seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #14 berichtet er, wie er den Hype erlebt hat und warum es ihm an diesem Wochenende nie leichter gefallen ist, Millionären einen Gefallen zu tun. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

turi2 edition #14: Dorothee Bär über Inszenierung und ICQ.


Lizenz zum Posten: “Social Media ist wie ein Messer: Ich kann mit ein und demselben Messer ein Nutella-Brot schmieren oder jemanden erstechen”, sagt Dorothee Bär im Interview mit Heike Turi für die turi2 edition #14. Deutschlands wichtigste Digitalpolitikerin teilt online, etwa auf Instagram, viel von sich, ihrer Arbeit und ihrem Leben. Provokationen und anschließende Shitstorms sind dabei manchmal mit einkalkuliert, sagt Bär: “Wer angstfrei durchs Leben gehen möchte, ist falsch auf Social Media.” Hier das E-Paper mit allen Interviews kostenlos lesen. Weiterlesen…

“Wir sind schon lange keine Gatekeeper mehr” – so lief das Chefgespräch mit Sebastian Matthes.


Abo first: "Die Basis, auf der wir in Zukunft alles aufbauen, werden die Abonnenten sein", sagt Sebastian Matthes im turi2 Clubraum. Im Chefgespräch mit Peter Turi erklärt der "Handelsblatt"-Chefredakteur, dass er und seine Redaktion die Wünsche der Abonnentinnen in den Mittelpunkt stellen. Die Abo-Erlöse seien der Einnahme-Zweig, der am stärksten wachse. Darauf, dass sich die Rolle der Journalistinnen in Zeiten, in denen CEOs via Twitter und Linked-in selbst kommunizieren, hat Matthes sich eingestellt: Er setzt auf exklusive Recherchen, tiefe Analysen und Interviews zu kritischen Themen, die Wirtschafts-Bosse in ihren eigenen Posts lieber umschiffen. Weitere Themen des Gesprächs sind die Rolle der gedruckten Zeitung, die Führungs- und Feedback-Kultur beim "Handelsblatt" und die schlechte Frauen-Quote im Wirtschaftsjournalismus. Aus dem Publikum haben u.a. die frühere Digital-Managerin Katharina Borchert, die "Spiegel"-Journalistin Melanie Ahlemeier und der ARD-Aktuell-Chefredakteur Helge Fuhst mitdiskutiert.

120.000 Abonnentinnen zählt die 75 Jahre alte Wirtschaftszeitung aktuell, berichtet Matthes, knapp 90.000 davon lesen das "Handelsblatt" digital. Das gedruckte Blatt werde dennoch stark nachgefragt und sei hochprofitabel. So lange das so ist, werde es die Zeitung auch gedruckt geben. Ob die Zeitung zum 100. Geburtstag noch gedruckt erscheint, mag Matthes nicht prognostizieren, "in zehn Jahren wird es aber noch eine gedruckte Zeitung geben". Das "Handelsblatt" setzt seit 18 Monaten auf eine Mobile-First-Strategie. Andere Zeitungen, die einen ähnlichen Wandel durchlaufen haben, konnten in der Folge auch ihre gedruckten Auflagen stabilisieren, erklärt der Chefredakteur.

In der Fragerunde mit der turi2-Community geht es u.a. um die Führungs- und Feedback-Kultur beim "Handelsblatt": "Die Zeiten, in denen eine kleine Gruppe so einen Laden durch die Welt gepeitscht hat, sind vorbei", sagt Matthes. In der Redaktion der Zukunft komme es auf jeden an. Da aktuell 85 % der Redaktion im Home Office arbeite, ist ein Kulturwandel schwierig, sagt Matthes. Er beruft Feedback- und Gesprächsrunden ein, in der ganz offen über die Transformation gesprochen werde und in denen er sich auch kritisieren lasse. Angesprochen auf die schlechte Frauenquote beim "Handelsblatt" gibt Matthes zu, dass es die Wirtschaftsmedien insgesamt versäumt haben, hochqualifizierte Frauen zu fördern. Das "Handelsblatt" arbeite an dem Problem – es lasse sich aber nicht über Nacht lösen.
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Text: Markus Trantow

turi2 edition #14: Tania Röttger setzt Fakten gegen Fake News.


Lügen-Detektorin: Tania Röttger entlarvt als Faktencheck-Chefin bei Correctiv Lügen und Falschmeldungen in sozialen Medien. In der turi2 edition #14 erklärt sie, dass sich Fake News heute besonders leicht verbreiten, weil Algorithmen Ängste lieben. Und sie gibt Tipps, die uns im Alltag helfen, nicht mehr auf Fälschungen reinzufallen. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

Schröders Podcast & Baerbocks Chancen – so lief das Clubfrühstück mit Béla Anda und Ina Tenz.


Hören und wählen: "Der Wahlkampf wird vor allem digital", sagt Béla Anda, früher Regierungssprecher von Gerhard Schröder und heute Politik- und Kommunikations-Berater, im turi2 Clubraum. Beim Clubfrühstück am Sonntag haben Anda, die frühere Antenne-Bayern-Chefin Ina Tenz sowie turi2-Clubhouse-Redakteurin Tess Kadiri und Peter Turi über die Rolle von Audio-Formaten im kommenden Bundestagswahlkampf und die Chancen des Bewerbertrios gesprochen. Weiteres Thema des Talks ist der Podcast "Die Agenda" von Gerhard Schröder, den Tenz und Anda gemeinsam erfunden haben und der ein wachsendes Publikum findet. Tenz, in Andas Agentur ABC Communikation Audio-Chefin, freut sich über mehr als 250.000 Abonnentinnen und fast genauso viele regelmäßige Hörerinnen – "die Konvertierungsrate ist unglaublich".

Aber warum macht ein Altkanzler überhaupt einen Podcast? Für Anda ist das Format ein guter Weg zu zeigen, dass Gerhard Schröder für mehr steht als die Themen Putin, Nord Stream und Russland. Der These, dass Schröder mit seinen publizistischen Aktivitäten seinen Eintrag in den Geschichtsbüchern verändern will, widerspricht Anda dagegen. Anders als Helmut Kohl habe Schröder daran kein Interesse. Dass die Schröder-Podcasts als Zeitzeugnisse irgendwann mal für die Wissenschaft interessant werden könnten, kann Anda sich dagegen schon vorstellen. Tenz, die von Haus aus eher konservativ geprägt ist, interessiert sich für Schröders Blick auf die aktuelle Politik und gesteht: "Langsam werde ich zum Schröder-Fan."

"Ich glaube, dass sich die Audiowelt im Moment sehr stark verändert", sagt Ina Tenz. Sie beobachtet, dass neben dem Massenmedium Radio die Nischen blühen und wichtiger werden, sei es durch Podcasts, Nischensender oder Streamingdienste. Beide Expertinnen sehen viel Potential für Audio-Formate, auch im aktuellen Wahlkampf, aber nicht für jeden Politiker. So kann sich Anda einen Podcast mit Robert Habeck sehr gut vorstellen, Armin Laschet und Olaf Scholz findet er sperriger. Am Ende der Diskussion sind sich beide einig, dass aktuell Annalena Baerbock die größten Chancen aufs Kanzleramt hat, weil die Popularität der Grünen und die der Kandidatin zusammenkommen. Olaf Scholz würde den Direktvergleich mit Laschet und Baerbock zwar jeweils gewinnen, die Schwäche der SPD bremse den Kandidaten aber aus.
turi2.tv (62-Min-Video/-Podcast), turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de/clubraum (weiteres Programm)



Text: Markus Trantow

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