Sportchef Zeljko Karajica verlässt ProSiebenSat.1.

ProSiebenSat.1 und der langjährige Sportchef Zeljko Karajica (Foto) gehen getrennte Wege. Karajica, derzeit auch Vorsitzender der Sport-Tochter 7Sports, geht laut Pressemitteilung "auf eigenen Wunsch, um sich neuen unternehmerischen Aufgaben zu widmen." Zeitgleich kommt Thomas Port konzernintern von SevenOnce Media als neuer Geschäftsführer zu 7Sports. Er soll sich insbesondere um Kooperationen kümmern. Stefan Zant, ebenfalls Geschäftsführer von 7Sports, bleibt auf seinem Posten.
presseportal.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: ProSiebenSat.1-Sportchef Zeljko Karajica setzt auf Boom von E-Sports. (09/2017)

“Bild”: BVB kooperiert mit 1&1 als zweitem Trikot-Sponsor.

1&1 steigt laut "Bild" beim BVB als Sponsor ein und teilt sich die Aufmerksamkeit mit Sponsor Evonik – der Verein erfindet dafür "Trikot-Sharing". Evonik wolle nur noch in der Champions League und dem DFB-Pokal auf dem Trikot werben, weil das Unternehmen alle nationalen Sponsorziele erreicht habe und nun mit Auslands-Aufmerksamkeit liebäugele. 1&1 zahlt laut "Bild" 12 bis 15 Mio Euro im Jahr für das Sponsoring.
bild.de (Paid)

SRF: Tennis-Kommentatoren der US-Open bleiben aus Kostengründen in der Schweiz.

SRF reduziert im Sportjahr 2020 die Ausgaben im Sport-Ressort, schreibt die Schweizer "Sonntagszeitung". Die Tennis-Kommentatoren der US-Open reisen erstmals nicht mit nach New York, sondern bleiben aus Kostengründen in Zürich. Auch die Experten-Einsätze des Ex-Tennisspielers Heinz Günthardt werden reduziert. Neben der Fußball-EM mit Schweizer Beteiligung, findet 2020 u.a. die Eishockey-WM statt.
tagesanzeiger.ch (Paid) via persoenlich.com

DFL-Rechtpaket für Out-of-Home umfasst 60-sekündige Fußballszenen.

DFL: Beim künftigen Rechtepaket für Out-of Home ist "schwer vorherzusehen, wie intensiv der Bieterwettstreit wirklich wird" sagt Steffen Merkel, Head of Corporate Strategy, im "Horizont". Der Rechteerwerber darf 60-sekündige Clips mit Fußballszenen auf digitalen Außenwerbeflächen zeigen. Zur Refinanzierung könnten Anzeigen integriert werden.
"Horizont" 7/2020, S. 6 (Paid), turi2.de (Background)

Video-Tipp: Rainer Finke im Agenda-Fragebogen.


Video-Tipp: Rainer Finke, Geschäftsführer des Sport-Informations-Dienstes (SID), will in diesem Jahr viel ausprobieren – vor allem neue Geschäftsmodelle. Privat steht ein Familienurlaub in Brasilien an, das verrät er im Agenda-Fragebogen am Rande der Launchparty zur turi2 edition #10. Bei den Olympischen Spielen in Tokio würde er gerne Medaillen für die deutschen Schwimmer sehen, allzu große Hoffnungen, dass dieser Wunsch wahr wird, scheint Finke aber nicht zu haben.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

Zahl des Tages: Über 98,2 Mio TV-Zuschauer werden beim Super Bowl erwartet.

Zahl des Tages: Über 98,2 Mio Menschen schalteten den Super Bowl allein im Vorjahr weltweit ein - die diesjährigen TV-Quoten werden voraussichtlich ähnlich hoch ausfallen, schreibt die "FAZ". Zwar sank die US-Zuschauerzahl im Vorjahr auf den niedrigsten Wert seit 2008, in anderen Ländern wie Deutschland steigen die Quoten dagegen Jahr für Jahr.
faz.net

“Bild” startet Live-Talk mit Marcel Reif.

Bild verpflichtet Ex-Fußball-Kommentator Marcel Reif für ein neues Live-Format. Unter dem Titel "Reif ist Live" wird Reif ab Mitte Februar dreimal die Woche rund 30 Minuten lang im Live-Video zu aktuellen Fußball-Themen sprechen. Co-Moderator sind im Wechsel "Bild"-Sportchef Matthias Brügelmann sowie seine Vize Walter Straten und Carli Underberg, auch die Zuschauer will "Bild" einbinden. Die erste Ausgabe ist für den 17. Februar, 9 Uhr geplant. Das Format soll zunächst bis zum Pokalfinale 2020 am 23. Mai laufen.
axelspringer.de

Zahl des Tages: 2020 steigen weltweite Investitionen in E-Sports um fast ein Viertel.

Zahl des Tages: Auf 795 Mio Dollar und damit um knapp ein Viertel steigen 2020 die weltweiten Investitionen in E-Sports, prognostiziert WARC. Mehr als drei Viertel davon sind Rechtekosten, danach kommt Sponsoring. Deloitte prognostiziert für den deutschen E-Sports-Markt ein jährliches Wachstum von je 21 % in den kommenden drei Jahren.
horizont.net, turi2.de (E-Sports-Reportage in der turi2 edition #9)

Aus dem turi2.tv-Archiv (Oktober 2019): Digitale Gladiatoren – das Phänomen E-Sports in der turi2 edition #9.

Super Bowl ist die teuerste Werbebühne der Welt.

Super Bowl am Sonntag in den USA erspielt sich neue Rekordpreise für die Werbezeit: Der Sender Fox berechnet bis zu 5,6 Mio Dollar für 30 Sekunden bei dem Sportereignis, das bis zu 160 Mio Zuschauer einschalten. Auch deutsche Marken haben sich eingekauft: darunter Porsche und Audi. In Deutschland zeigt ProSieben das Football-Spiel gegen Mitternacht. Es spielen die San Francisco 49ers gegen die Kansas City Chiefs.
handelsblatt.com (Paid)

Zahl des Tages: Intersport steigert den Umsatz auf 2,9 Mrd Euro.

Zahl des Tages: Sportliche 2,9 Mrd Euro setzten die 1.452 zu Intersport in Deutschland gehörenden Filialen 2019 um, schreibt das "Handelsblatt". Dies entspricht 3 % mehr Umsatz als im Vorjahr, wo die größte Sporthändlergruppe Deutschlands ein Umsatzminus meldete. Das Onlinegeschäft von Intersport entwickelte sich leicht rückläufig.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

RTL sichert sich TV-Rechte für Europa League und Europa Conference League.


Prinzenklasse: Die Mediengruppe RTL kauft die kompletten Rechte für Europas zweite und dritte Liga, die Europa League und die neue Europa Conference League. Ab der Saison 2021/22 wollen die Kölner die Spiele bei RTL, beim Männersender Nitro und vor allem über TV Now ausstrahlen. Das "Mainstreamer-Portal" soll "die Hauptadresse für den Europapokal" werden und "alle attraktiven Spiele live" zeigen, wie RTL am Sonntagmorgen stolz per Pressemitteilung ankündigt.

Die Mediengruppe habe "freien Zugriff auf 282 Spiele pro Saison", sagt CEO Bernd Reichart dem "Handelsblatt". Bereits heute zeigt RTL ausgewählte Spiele der Europa League sowie die EM- und WM-Qualifikationsspiele und diverse Freundschaftsspiele der deutschen Nationalmannschaft. Nitro zeigt am Montagabend Bundesliga-Highlights. (Foto: dpa)
presseportal.de, handelsblatt.com

Nico Rosberg fordert von den Autokonzernen eine stärkere Zusammenarbeit.


Gemeinsam zur Pole Position: Nico Rosberg ermutigt die deutschen Autobauer bei der E-Mobilität zu mehr Kooperationen, um weltweit führend zu bleiben, sagt der künftige "Höhle der Löwen"-Juror im "Welt"-Interview. Tesla-Chef Musk gehe "voll ins Risiko, der ist eine Maschine", aber zum Unternehmertun gehöre auch Verantwortung. Schon beim Umstieg von der Kutsche aufs Auto habe es Zeit gebraucht. Neben einer "anständigen Infrastruktur" müsse eine "Faszination für das E-Auto" geschaffen werden.

Die "geräuschlose Geschwindigkeit" sei ein künftiger Vorteil, aber "ich bin jetzt auch nicht der Ökopapst", bremst Rosberg die moralische Erwartungshaltung. Mit dem Startup Blinkist wolle er künftig expandieren. Der kostenpflichtige Dienst fasst Inhalte von Sachbüchern in Essays zusammen. Damit kommen "Weisheiten aus den Büchern raus, sodass wir sie schneller und leichter konsumieren können."
"Welt", S. 10 (Paid)

Georg Kofler widerspricht dem “manager magazin” heftig.

"Was für eine grandiose Bullshit Story!" Medienunternehmer Georg Kofler, 62, widerspricht einem Bericht des manager magazins über eine Schieflage "seiner wichtigsten Beteiligung" (so das "mm") 21sportsgroup heftig: Koflers Social Chain AG sei "NIEMALS an der 21Sportsgroup beteiligt" gewesen. Deren schlechter Zustand habe also "Null Relevanz für Zukunft, Börsengang etc".
twitter.com (Statement von Kofler), manager magazin, 2/2020, S. 20, 21 (Paid), turi2.de (Meldung)

Ergänzung, Samstag, 25.1.2020, 12.38: "mm"-Redakteur Jonas Rest betont, dass die "mm"-Recherchen stimmen: Georg Kofler dementiere, was "mm" nie behauptet habe. Kofler habe die Beteiligung 2018 persönlich erworben und die Absicht kundgetan, sie in die Social Chain Group einzubringen.

“manager magazin”: Georg Koflers Börsenstory zerbröckelt.

Bärenmarkt: Georg Kofler, 62, schreibt mit seiner Unternehmensgruppe The Social Chain eine Börsenstory, die "zerbröckelt", berichtet das "manager magazin": Das Herzstück 21sportsgroup um die Sportmarke Planet Sports verlor laut "mm" 2019 ein Fünftel vom Umsatz und schrieb "in zwei Jahren knapp 40 Mio Euro Verlust". Die "Zeichen stehen auf Zerschlagung", schreibt "mm".
manager magazin, 2/2020, S. 20, 21 (Paid), turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Thomas Markert wird 52.

Wir graturilieren: Thomas Markert, als Kreativdirektor verantwortlich für das Design der Fußball-Bundesliga, feiert heute seinen 52. Geburtstag – bei einem leckeren Cocktail in der Nomad Bar in New York. Das Beste am abgelaufenen Jahr waren für Markert tolle Stadionbesuche und spannende Projekte mit dem Visual-Design-Team der DFL. Für das kommende Lebensjahr wünscht er sich verantwortungsbewusstere Tech-Riesen und weniger Hysterie in Social-Media-Kanälen. Über Gratulationen freut sich Markert bei LinkedIn und per E-Mail.

Meinung: Fußballclubs profitieren vor allem von ihrer Marke.

Fußballclubs müssen sich als Marke begreifen, wollen sie zu den umsatzstärksten Teams zählen, schreibt Felix Eick. Die Liste der wertvollsten Club-Marken und der umsatzstärksten Clubs sei beinah identisch und hänge nur indirekt mit sportlichem Erfolg zusammen, da dieser eine Zeit lang nachhalle. Immer bedeutender würden auch einzelne Spieler, die selbst Marken sind und ganze Fangruppen zu einem Verein mitbringen können.
"Welt" (Paid)

“Bild”: Der Staat will Sportwetten und die TV-Werbung für sie einschränken.


Wegquote: Der Staat plant, Sportwetten stärker zu kontrollieren, schreibt "Bild". Die Zeitung bezieht sich auf den Entwurf für einen neuen Glücksspiel-Staatsvertrag, über den die Bundesländer beraten und dessen endgültige Fassung Mitte 2021 in Kraft treten soll. Der Entwurf enthält ein weitreichendes Werbeverbot für Sportwetten im Internet und im TV zwischen 6 Uhr und 23 Uhr. Im Umfeld von TV-Livespielen soll es gar keine Werbung für Wettspiele mehr geben. Aktuell sind Wettanbieter der größte Werbekunde im Umfeld von Fußball-Spielen und zudem auch Sponsor der Liga und mehrerer Profiteams.

Der Entwurf sieht zudem vor, Sportwetten selbst stärker zu regulieren. So soll der Staat eine Kontrollbehörde einrichten, der Anbieter die persönlichen Daten der Wettspieler und die Daten ihrer Wetten übermitteln müssen. Die staatliche Instanz soll ermöglichen, dass Spieler künftig monatlich anbieterübergreifend nur noch maximal 1.000 Euro einsetzen dürfen. Ferner sollen Live-Wetten stark eingeschränkt werden.
"Bild", S. 9 (Paid)

Basta: Jürgen Klinsmann trainiert Hertha ohne gültige Lizenz.

Lizenz zum Coachen: Die Trainerschein von Hertha-Coach Jürgen Klinsmann ist seit sieben Jahren abgelaufen, berichtet "Bild". Der Lappen liegt "in meinem Häuschen in Kalifornien in irgendeiner Schublade", sagt Klinsmann gelassen. Sollte der DFB seine Fortbildungen in Mexiko und Brasilien nicht akzeptieren, muss Klinsmann hierzulande nochmal die Trainer-Schulbank drücken. Oder um es mit Shakespeare zu sagen: "Schein oder Nichtschein, das ist hier die Frage."
bild.de (Paid), web.de

Discovery-Tochter tritt mit deutschem Fahrrad-Kanal bei YouTube in die Pedale.

Discovery-Tochter Play Sports Group startet einen deutschen Ableger ihres Fahrrad-Kanals Global Cycling Network. Das Programm zeigt via YouTube Aufnahmen von Rennen, Interviews mit Fahrern und Teams, technische Einblicke und eine wöchentliche Magazinsendung. Gesichter des Channels sind die beiden Ex-Radprofis Björn Thurau und Mario Vogt. In Düsseldorf will die Play Sports Group demnächst ein deutsches Büro eröffnen.
infosat.de, youtube.com (3-Min-Video)

Audi verlängert vorzeitig beim FC Bayern und setzt Spieler-Autos unter Strom.


Elektro-G-Audi: Autobauer Audi und der FC Bayern München verlängern ihre Partnerschaft vorzeitig bis 2029. Laut "Bild" zahlt Audi dafür insgesamt rund 500 Mio Euro. Ab sofort fließen gut 50 Mio Euro jährlich aufs Konto der Bayern und damit gut 15 Mio Euro mehr pro Jahr als bisher - immerhin das Durchschnittsgehalte eines Top-Spielers. Über die Bayern will Audi vor allem das Thema Elektro­mobilität pushen und stattet dazu alle Spieler mit seinem Elektro-Auto E-Tron aus. Auch gemeinsame Marketing-Aktionen zur E-Mobilität sowie Ladesäulen und Probefahrten rund um die Allianz Arena sind geplant. Für die Audi-Mitarbeiter sieht die Partnerschaft u.a. Meet&Greet-Aktionen mit Bayern-Stars vor.

Audi ist seit 2002 exklusiver Automobil-Sponsor des FC Bayern. Konkurrent BMW wollte Audi diese Rolle streitig machen, für zehn Jahre war eine Summe von 800 Mio Euro im Gespräch. Auch Audi erhöhte daraufhin sein Angebot, von bis zu 60 Mio Euro im Jahr war die Rede. BMW schoss sich am Ende selbst ins Aus, weil die Münchner eine Rücktritssklausel in den Vertrag einbauen lassen wollten. Daraufhin beendete der Verein Verhandlungen. (Foto: Audi)
bild.de, tz.de, fcbayern.com, audi-mediacenter.com, turi2.de (Background)

Amazons Cloud-Tochter AWS wird offizieller Technologie-Provider der DFL.

DFL kooperiert mit AWS und macht Amazons Cloud-Sparte zum offiziellen Technologie-Provider. Die DFL will so u.a. Fußball-Inhalte stärker personalisieren und Live- und Highlight-Berichterstattung mit Echtzeit-Statistiken anreichern. Erst Anfang Januar hatte DFL-Chef Christian Seifert im "BamS"-Interview prognostiziert, dass Fußball-Rechte künftig vermehrt bei Streamingdiensten wie Amazon Prime Video landen werden.
financialbuzz.com, turi2.de (Seifert)

Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt in der Bandenwerbungsaffäre des DFB.

DFB: Die Frankfurter Staatsanwaltschaft leitet ein Verfahren gegen unbekannt ein, schreibt der "Spiegel". Es geht um den Verdacht auf Betrug, Bestechung und Bestechligkeit. Die Firma Infront hatte für den DFB Bandenwerbung verkauft, habe die abgerechneten Werbeflächen aber nicht eingehalten. Auslöser war eine Anzeige der auf diese Weise geprellten Commerzbank.
"Spiegel" 3/2020, S. 63 (Paid)

Donald Trump und Michael Bloomberg sichern sich Werbezeit beim Super Bowl.

Super Bowl: US-Präsident Donald Trump und Herausforderer Michel Bloomberg haben beide je 60 Sekunden Werbezeit beim Finale der National Football League am 2. Februar gebucht. Für ihre Slots beim meistgesehenen Sport-Event der Welt zahlen sie je rund 10 Mio Dollar ‐ Trump aus seiner Wahlkampfkasse, Bloomberg aus seinem Privatvermögen. Es ist das erste Mal, dass beim Super Bowl Wahlwerbung für Präsidentschaftskandidaten über den Sender geht.
nytimes.com, adage.com

Christian Seifert sieht Fußball-TV-Rechte künftig stärker bei Streamingdiensten.

Amazon in der Anfangsformation? DFL-Boss Christian Seifert deutet im großen Bild am Sonntag-Interview an, dass die Bundesligarechte, die demnächst für vier Jahre ab 2021 vergeben werden, stärker bei Streamingdiensten landen könnten: Die "Qualitätsverbesserung" bei Serien und Filmen durch Netflix und Amazon Prime sei "außergewöhnlich" und "in den deutschen Medien äußerst positiv besprochen". Die Kritik an Streamingdiensten wie Dazn werde "noch zwei, drei Jahre ein Thema sein", dann werde "die technische Infrastruktur in Deutschland in der Lage sein, das aufzufangen".

Seifert, der sich im Fotoshooting für die turi2 edition #6, Netze, als Ballaufpumper bei Eintracht Frankfurt und damit als Dienstleister der Bundesliga-Vereine präsentiert, dämpft allerdings die Erwartungen, dass der neue TV-Vertrag für die Vereine riesige Umsatzsprünge bringen könnte – bei 4,64 Mrd Euro Einnahmen im alten Vertrag: "Ob uns die nächsten paar Millionen Euro mehr wirklich besser machen auf dem Platz – diese Frage muss erlaubt sein."

Streaming ist ohnehin auf dem Vormarsch: Die Deutsche Telekom hat die TV-Rechte für die EM 2024 gekauft und sucht den Einstieg in die Bundesliga, Amazon und Dazn haben Rechte an der Champions League gekauft. Verlierer dieser Entwicklung könnte auch in Deutschland der traditionelle Bezahl-Sender Sky sein. Zumal Seifert im "Bild"-Interview sagt: "Die Zahl der Spiele im Free-TV wird bei der nächsten Ausschreibung größer sein." Bei der Champions League hat das ZDF das Endspiel gekauft, in der Bundesliga haben ARD und ZDF live das erste und das letzte Abendspiel der Hinrunde übertragen.
bild.de (Paid)

Zitat: Hologramme werden das Sport-Erlebnis vor Ort nicht ersetzen können.

"Ich denke nicht, dass durch Hologramme das Vor-Ort-Erlebnis ersetzt werden kann."

Zukunftsforscher Sascha L. Schmidt glaubt daran, dass Sport-Großereignisse durch Hologramme künftig im heimischen Stadion konsumiert werden. Dennoch werde das Erlebnis beim "letzten nationalen Lagerfeuer" vor Ort weiterhin bevorzugt, sagt er im interview mit der "taz am Wochenende".
taz.de

“Süddeutsche”: Adidas macht wieder in Alpin-Ski.

Drei Streifen im Schnee: Sportartikler Adidas kehrt in den alpinen Skisport zurück, berichtet Uwe Ritzer. Ab Herbst 2021 gibt es eine Kollektion für Abfahrer und Snowboarder. Bisher versorgt Adidas im Schnee nur nordische Disziplinen wie Langläufer – wohl auch, weil der Konzern sich in den Neunzigern mit der Übernahme von Salomon verhoben und die Tochter 2005 wieder verkauft hat.
sueddeutsche.de

Rettungsplan: Intersport will das Sortiment künftig ausdünnen.

Intersport will sich künftig auf die Bereiche Fitness, Laufen sowie Outdoor spezialisieren, zitiert das "Handelsblatt" aus dem Zukunftsplan von Alexander von Preen, neuer Chef der Verbundgruppe. "Klassische Vollsortimenter werden wir künftig seltener sehen", sagt Preen, der die Marke bei Kunden und Lieferanten aufwerten möchte. Ein Drittel aller Intersport-Genossen stecke in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
handelsblatt.com

Lese-Tipp: Nico Rosberg spricht über seinen Job bei “Die Höhle der Löwen”.

Lese-Tipp: Nico Rosberg hat "konsequente Analysen" schon "bei 300 Stundenkilometer" hinbekommen, sagt der Ex-Rennfahrer in der "Bild am Sonntag". Rosberg suche als Juror bei "Die Höhle der Löwen" insbesondere "nachhaltige Lösungen und Technologien". Die Löwen sollen in der Gründer-Show rund 5.000 Euro Tagesgage bei bis zu 20 Drehtagen erhalten.
"Bild am Sonntag", S. 38 (Paid), turi2.de (Background)