Fotograf beim DFB-Pokalfinale braucht medizinische Behandlung.

Notfall: Die Siegerehrung beim DFB-Pokalfinale verzögert sich um zwanzig Minuten, weil Rettungskräfte einen Fotografen an der Seitenlinie behandeln müssen. Im Stadium ist es still, viele Zuschauer lassen als Zeichen der Anteilnahme ihre Handy-Taschenlampen leuchten. Erst als der Stadionsprecher verkündet, der Patient sei stabil und auf dem Weg ins Krankenhaus, beginnt die Feier für Pokalsieger RB Leipzig.
br.de

DFB-Präsident Bernd Neuendorf stellt sich gegen Pokal-Spiele im Ausland.


Football's staying home: DFB-Präsident Bernd Neuendorf will das Pokalfinale nicht ins Ausland verlegen. "Wir brauchen Fan-Nähe und Akzeptanz für unseren Sport", sagt er im Interview mit der "Zeit". Damit widerspricht er DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen, die vorgeschlagen hatte, das Supercup-Finale auch mal in Saudi-Arabien auszutragen. Selbst gegenüber Investoren, die für die Spiel­verlegung Millionen bieten, will Neuendorf standhaft bleiben. “Nicht alles ist eine Frage des Preises”, sagt er und plädiert dafür, dass der “Sport insgesamt” wieder Nein sagen muss. In Anbetracht der Situation in Katar mahnt Neuendorf zudem, der DFB-Satzung treu zu bleiben und Turnier-Austragungen nicht in Länder zu vergeben, die Menschenrechte missachten. Werte und Grundsätze, die in der Satzung verankert sind, muss man “auch leben und vertreten”, sagt er.

Neuendorf will zudem den Amateur-Bereich des Fußballs stärken. Mit dem neuen Grundlagenvertrag, der u.a. regelt, wie groß der Anteil aus TV- und Ticket-Einnahmen für den Amateur-Fußball ist, solle mehr für die unteren Klassen rausspringen. Er plädiert dafür, "dass es eine sinnvolle Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel auf den gesamten Fußball geben sollte". Neuendorf beschwört zudem die Einheit mit der DFL. Er sagt, dass sich das Verhältnis bereits gebessert habe: "Wir sind uns einig, dass die Zeit der Grabenkämpfe vorbei sein muss. Am Ende gibt es nämlich immer nur einen Verlierer: den Fußball." (Foto: Picture Alliance)
"Zeit" 21/2022 S.30 , presseportal.de

Hör-Tipp: DFL und DFB haben viele Fehler gemacht, sagt Hans-Joachim Watzke.

Hör-Tipp: Die Beziehung zwischen DFB und DFL ist in den letzten Jahren "zu konfrontativ" gewesen, sagt BVB-Chef Hans-Joachim Watzke im Spobis-Podcast. Es sind "zwei Züge aufeinander zugerast und die Frage war, wer am Ende zuerst entgleist". Die Nationalmannschaft muss wieder "anfassbar" werden, fordert Watzke.
sponsors.de (29-Min-Audio)

Debatte: Am Zuschauerschwund von “Sportschau” und “Sportstudio” sind die Ligen schuld.

Schlecht gespielt: Es liegt vor allem an dem Verhalten der Profiligen, dass die "Sportschau" der ARD und das "Sportstudio" des ZDF einen deutlichen Rückgang der Zuschauerzahlen spüren, glaubt Joachim Huber vom "Tagesspiegel". Die Fragmentierung des Spielplans und der Rechte habe zum Beispiel die "Zentralperspektive" beschädigt. Huber rät den Vereinschefs, weniger zu überlegen, wie sie "Sender und Streamer weiter melken können", sondern wie sie ihr Produkt verbessern.
tagesspiegel.de

Zitat: Fußball-Kommentator Jörg Dahlmann ist enttäuscht von seinem Ex-Arbeitgeber Sky.

"Ich war vielleicht flapsig, aber nie unter der Gürtellinie."

Der geschasste Fußball-Kommentator Jörg Dahlmann erzählt im Interview mit Hit Radio FFH, die Rassismus-Vorwürfe gegen ihn seien "übelste Nachrede" gewesen, sein Ex-Arbeitgeber Sky habe nach dem Vorfall nicht mehr mit ihm gesprochen: "Das wäre das Mindeste gewesen, was ich erwartet hätte."
per Mail, ffh.de, turi2.de (Background)

Christian Seiferts Streamingdienst sticht Telekom bei TV-Rechten für Basketball-Liga aus.



Wichtiger Dreier: Das neue Unternehmen von Ex-DFL-Chef Christian Seifert und Axel Springer hat sich die Übertragungsrechte für die Deutsche Basketball-Bundesliga (BBL) gesichert und überträgt die Spiele ab der Saison 2023/2024 für mindestens sechs Spielzeiten. S-Nation Media hat damit das Wettbieten gegen die Deutsche Telekom gewonnen, die seit 2014 Medienpartner der BBL und auch Sponsor der Basketballmannschaft des FC Bayern und der Telekom Baskets Bonn ist. Seifert wirbelt den Sportrechte-Markt aktuell ordentlich auf und will im kommenden Jahr eine neue Sportstreaming-Plattform starten.

Zuvor hatte sich S-Nation Media schon die TV-Rechte an der Tischtennis-Bundesliga und der Volleyball-Bundesliga gesichert. Auch die Medienrechte für Eishockey und Handball stehen wohl auf der Einkaufsliste. Der neue Vermarktungsdeal mit der BBL beinhaltet auch eine Kooperation mit der BILD-Gruppe sowie der ARD, "um Relevanz und Reichweite der easyCredit BBL spürbar zu steigern und noch mehr Fans zu gewinnen", wie die BBL in der offiziellen Mitteilung schreibt.
digitalfernsehen.de, radioeins.com, easycredit-bbl.de, turi2.de (Background)

Der Siegeszug der Morgen-Newsletter – Teil 14: Fever Pit’ch.


5. November 2018: Pit Gottschalk macht Newsletter für Fußball-Fans

Zwischen zwei Jobs startet der Sportjournalist Pit Gottschalk den Newsletter Fever Pit'ch für alle, die den Fußball lieben. Auch als Sport1-Chefredakteur lässt er nicht locker und verschickt fast täglich die besten Kick-Geschichten, Kommentare, Fernseh-Tipps und Links zu wichtigen Artikeln. Gottschalk hat es mittlerweile auf über 700 Ausgaben gebracht. Der Lohn sind rund 25.400 Abonnentinnen, sein Fever Pit'ch ist der wohl wichtigste unabhängige Fußball-Newsletter.

Die Chronik der Morgen-Newsletter erscheint im Rahmen der Newsletter-Wochen zum 15. Geburtstag des turi2-Morgen-Newsletters.

Zitat: Puma-Chef Björn Gulden hält Boris Becker die Stange.

"Auch wenn er Fehler gemacht hat, bleibt auch Boris weiterhin ein Teil unserer Familie."

Puma-Chef Björn Gulden kündigt im "Focus"-Interview an, dem gestrauchelten Tennis-Star Boris Becker die Stange halten zu wollen: Den Sportler und das Unternehmen verbinde eine "langjährige, erfolgreiche Partnerschaft".
"Focus" 19/2022, S. 59 (Paid), turi2.de (Background)

Spielervermittler Mino Raiola, 54, ist tot.

Mino Raiola, italienischer Fußball-Spielervermittler, ist nach schwerer Krankheit mit 54 Jahren gestorben. "Mino kämpfte bis zum Ende mit der gleichen Kraft, mit der er unsere Spieler am Verhandlungstisch verteidigte", heißt es in dem Statement. Vergangenen Donnerstag hatten mehrere Medien fälschlicherweise zu früh über Raiolas Tod berichtet. Raiola verhalf u.a. Zlatan Ibrahimovic zur Karriere, zuletzt war er Berater vom BVB-Spieler Erling Haaland.
n-tv.de

Debatte: Boris Becker verdient trotz allem Empathie, meint Gerald Kleffmann.

Mit Bobbele mitfühlen: Tennis-Star Boris Becker war beratungsresistent und uneinsichtig, hat aber dennoch Empathie verdient, findet "Süddeutsche"-Redakteur Gerald Kleffmann. Die Verurteilung zu zweieinhalb Jahren Gefängnis habe Becker sich zwar selbst zuzuschreiben, ändere jedoch nichts daran, dass er "einer der größten Sportler bleiben wird, die Deutschland je hatte". Daher sei die Häme im Internet unangebracht: "Schließlich wurde er nicht alleine zu dieser Person, die nun einen hohen Preis zahlen muss."
sueddeutsche.de (Paid), turi2.de (Background)

Boris Becker zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.


Ausgespielt: Ein Gericht in London verurteilt Boris Becker zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten. Die frühere Tennis-Ikone war bereits Anfang des Monats schuldig gesprochen worden, nun erfolgte die Verkündung des Strafmaßes. Er hatte in seinem Insolvenzverfahren ein Vermögen von mehr als 1 Mio Euro nicht offengelegt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtsgültig – der 54-Jährige kann gegen Urteil und Strafmaß noch Rechtsmittel einlegen. Bleibt es bei dem Urteil, muss Becker mindestens die Hälfte der Strafe absitzen.

Die Staatsanwaltschaft hatte Becker für 24 Vergehen angeklagt, in vier Fällen war er von der Jury für schuldig befunden worden, darunter das Verschweigen seiner Anteile an einer KI-Firma und der Besitz einer Immobilie in Leimen. Becker widerspricht den Vorwürfen. Er sagt, er sei falsch beraten worden. (Foto: Picture Alliance/AP)
tagesschau.de, spiegel.de

Britische Fußballfans attackieren ARD-Radioreporter.


Eklat am Spielfeldrand: Britische Fußball-Fans haben beim Europapokal-Spiel zwischen West Ham United und Eintracht Frankfurt am Abend in London zwei Hörfunkreporter der ARD attackiert. Philipp Hofmeister und Tim Brockmeier berichten hörbar geschockt von Schlägen der Gastgeber-Fans. In den Sekunden vor dem Vorfall sind Tumulte hörbar. "Wir werden hier attackiert. Meinem Kollegen Tim haben sie das Headset runtergeworfen", kommentiert Hofmeister den Vorfall live.


Möglicherweise hätten die "Tor"-Schreie der Reporter beim zwischen­zeitlichen Führungstreffer von Eintracht Frankfurt die britischen Fans aufgebracht, vermutet Brockmeier. Beide überstehen den Vorfall unverletzt und moderieren nach dem Wechsel der Kommentatoren­plätze das Spiel bis zum Schluss. Während des Angriffs sei den Betroffenen zufolge kein Sicherheits­personal in der Nähe gewesen, die Presse­verantwortlichen der Heimmannschaft hätten aber schnell und vorbildlich reagiert. (Foto: Arne Dedert / dpa / Picture Alliance)
hessenschau.de (2-min-Audio), bild.de

Bild des Tages: Skibergsteiger vorm Matterhorn.


Mondlicht-Patrouille: Zwei Teilnehmer der Patrouille des Glaciers laufen auf Skiern vor dem Matterhorn in der Schweiz. Beim größten weltweiten Rennen im Skibergsteigen bezwingen erfahrene Sportlerinnen eine 57,5 Kilometer lange Strecke zwischen Zermatt und Verbier und überwinden dabei 4.386 Höhenmeter. Ausrichter des Wettkampfs ist die Schweizer Armee. (Foto: Valentin Flauraud / EPA / Picture Alliance)

Eishockey-Weltverband entzieht Russland die Weltmeisterschaft 2023.

Vom Eis: Die Eishockey-Weltmeisterschaft findet 2023 nicht in Russland statt, teilt der Eishockey-Weltverband mit. Er begründet dies damit, dass wegen des Angriffskriegs auf die Ukraine die "Sicherheit und das Wohlergehen von Spielern, Offiziellen, Medienvertretern und Fans" gefährdet sei. Einen neuen Spielort will der Verband Ende Mai verkünden.
sportschau.de

Döpfners Büroleiter Marcel Wontorra wird COO beim Sport-Streamer S Nation Media.

Döpfners Gesandter: Die geplante Sport-Streaming-Plattform S Nation Media macht Marcel Wontorra, 31, zum Chief Revenue & Operating Officer, berichtet Sponsors. Beim Joint-Venture von Springer und Ex-DFL-Chef Christian Seifert soll Wontorra das operative Geschäft aufbauen und sich um Partner­schaften kümmern. Der Bruder von Moderatorin Laura Wontorra war zuletzt Büro­leiter von Springer-Boss Mathias Döpfner.
sponsors.de (Paid)

Russischer Sender bricht Bundesliga-Übertragung wegen Werbebande ab.

Zensierter Abpfiff: Der russische Sender Match TV hat am Sonntag die Über­tragung der Bundes­liga-Partie Arminia Bielefeld – FC Bayern München vorzeitig abgebrochen. In der Bielefelder Schüco-Arena stand u.a. "Stop war, Putin" auf einer Werbe­bande. Der Sender hat deshalb nach gut 30 Minuten abgeschaltet. Am 2. April beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig ist das auch schon der Fall gewesen.
digitalfernsehen.de, turi2.de (Background)

Debatte: DFB-Direktor Oliver Bierhoff plädiert für weniger Spieltage.

Zu viel des Guten: "Im Fußball gibt es keine Pause", kritisiert DFB-Direktor Oliver Bierhoff im "Focus" die Kommerzialisierung des Fußballs. Eine Reduzierung der Spiele-Anzahl könne die Qualität der Partien erhöhen: "Wenn wir alle im Fußball zehn oder zwanzig Prozent weniger verdienen würden, würde es uns immer noch sehr gut gehen." Junge Menschen würden zudem "etwas mehr als nur jeden Tag Fußball" erwarten.
"Focus" 15/2022, S. 100 (Paid), sportbuzzer.de

Heute im turi2 Clubraum: Independent-Verleger Oliver Wurm übers Grundgesetz und Klebebildchen.


In guter Verfassung: Oliver Wurm ist der Print-Primus unter den Independent-Verlegern. Mit seinem "Grundgesetz-Magazin" hat er einen Kiosk-Dauerläufer geschaffen und das Bundesverdienstkreuz gewonnen. Im turi2 Clubraum stellt er sich heute den Fragen von turi2-Redakteurin Pauline Stahl und Chefredakteur Markus Trantow. Sie sprechen über ungewöhnliche Magazin-Ideen, Tops und Flops am Kiosk und neue Projekte des Turnschuh-Verlegers. Außerdem diskutiert das Trio die Themen der Woche, darunter das EM-Aus von Panini und die Medienkritik des Deutschen Ethikrats.

Der turi2 Clubraum diskutiert immer freitags die Themen der Woche. In den vergangenen Wochen waren Storymachine-Chef Philipp Jessen, "W&V"-Chefredakteurin Verena Gründel und Marktforscherin Judith Barbolini zu Gast. Alle Termine und Links zu Live-Events und Podcasts gibt's auf turi2.de/clubraum.
clubhouse.com (live ab 12 Uhr), turi2clubraum.podigee.io (Podcast ab 18 Uhr)

Trotz Abbruch: DFL hält an Übertragungen in Russland fest.


Bleibt am Ball: Die DFL will auch nach dem Übertragungs-Abbruch eines rusisschen TV-Senders Bundesliga-Spiele in Russland zeigen. Ziel sei es, durch "Friedensbotschaften aus den Stadien die Menschen in Russland zu erreichen". Trotzdem beobachte man "selbstverständlich genau, ob und inwieweit diese Möglichkeit weiterhin gegeben ist". Am Samstag hatte Match TV die Ausstrahlung der Partie zwischen dem BVB und RB Leipzig kurz vor Ende der ersten Halbzeit abgebrochen, weil Anti-Kriegs-Botschaften im Bild zu sehen waren.

Die DFL habe an den vergangenen Spieltagen "massive Einschränkungen" beobachtet und diese "in der gebotenen Deutlichkeit" gegenüber dem Sender zur Sprache gebracht. Die Einnahmen aus dem TV-Deal spendet die DFL seit Anfang März für humanitäre Hilfe in der Ukraine. Die DFL geht damit einen anderen Weg als die Premier League oder die Ligue 1, die ihre TV-Verträge mit russischen Partnern aufgelöst haben.
spiegel.de, kicker.de
(Foto: picture alliance/dpa, Bernd Thissen)

Alice Mascia ersetzt Thomas de Buhr als DACH-Chefin bei Dazn.

Alice im Sportland: Der Sport-Streamingdienst Dazn ernennt Alice Mascia zur DACH-Chefin. Sie hat als Führungskraft bereits für M&A's, Foxtel Group und Sky Deutschland gearbeitet. Ihr Vorgänger, Thomas de Buhr, verlässt Dazn im Laufe des Jahres. Er und CEO Shay Segev seien sich einig gewesen, dass "das Unternehmen für die nächste Phase der Entwicklung andere Fähigkeiten benötige", teilt der Konzern mit.
presseportal.de

Russische und belarussische Athletinnen dürfen nicht bei European Championships starten.

European Championships erteilen Athletinnen aus Russland und Belarus ein Startverbot. Darauf haben sich angesichts des Krieges in der Ukraine alle austragenden Verbände des Sport-Events im August in München geeinigt. Die European Championchips fassen die Europa­meister­schaften in neun Disziplinen zusammen, u.a. Leichtathletik, Radsport und Kanurennsport.
bild.de

Tischtennis Bundesliga schließt Deal mit Sport-Plattform von Christian Seifert.

Ping-Pong-Partnerschaft: Die Tisch­tennis Bundes­liga vergibt als erste Liga ihre Medien­rechte an S Nation Media, die Firma hinter der geplanten Sport-Plattform von Ex-DFL-Chef Christian Seifert und Springer. Der Deal läuft sechs Jahre. Bis zum Start der Streaming-Plattform zur Saison 2023/24 zeigt das Düsseldorfer Startup Spontent die Tischtennis-Partien auf seinem Twitch-Kanal.
ttbl.de, turi2.de (Background)

Fußball-WM 2022: ZDF macht den Auftakt, ARD zeigt das Finale.

Aufgabenverteilung: Die ARD und das ZDF haben sich auf die Verteilung der Gruppen­spiele der Fußball-WM 2022 geeinigt. Das ZDF sendet am 21. November das Eröffnungs­spiel und am 27. November Deutschland gegen Spanien. Das Erste zeigt zwei Vorrunden­spiele der National­mannschaft. Sollte das deutsche Team weiterkommen, sendet das ZDF das Achtel- und Halbfinale, das Erste ein Viertel­finale und das Finale.
zdf.de

Basta: Spanien hat Angst vor Deutschlands DFB-Elf.

Ehrfürchtiger Kick: In der Vorrundengruppe der Fußball-WM in Katar tritt Deutschland u.a. gegen Spanien an. Spaniens Medien kriegen schon jetzt Panik vor den Jungs von Hansi Flick: "Spanien wurde das Ungeheuer zugelost", titelt etwa die Sportzeitung "AS" nach der Auslosung und das Blatt "Marca" spricht von einem "Angstgegner". Offenbar sind bei den Spanierinnen nur die jüngsten Erfolge der DFB-Elf hängen geblieben, die vielen Rückschläge scheinen wie aus dem Gedächtnis gekickt.
n-tv.de

Fifa-Kongress: WM alle zwei Jahre ist vom Tisch, Russland bleibt.

Rudert zurück: Beim FIFA-Kongress bestreitet Präsident Gianni Infantino, dass die Fifa eine WM im Zwei-Jahres-Rhythmus vorgeschlagen habe. 2021 hatte er noch auf Vorschlag des saudi-arabischen Verbandes eine Machbarkeitsstudie durchführen lassen. Andere Verbände, darunter auch der DFB, hatten sich jedoch dagegen gestellt. Über einen Ausschluss Russlands ließ Infantino nicht abstimmen, auch die russische Flagge hissten die Veranstalter normal mit denen anderer Nationen.
faz.net, turi2.de (Background)

“Business Insider”: Formel-1-Pläne machen Porsche und Audi zu Konkurrenten.

Quietschende Reifen: Die Formel-1-Pläne führt zu Zwist im VW-Konzern, hört "Business Insider" aus internen Kreisen. Demnach fühlt sich Audi-Chef Markus Duesmann vom Red-Bull-Deal vor den Kopf gestoßen, den Porsche-Chef Oliver Blum im Alleingang eingefädelt habe. Die zunächst geplante Partnerschaft zwischen den VW-Tochtermarken sei einer Rivalität gewichen.
businessinsider.de (Paid), turi2.de (Background)

Interwetten ersetzt ab 2023 Bwin als DFB-Sponsor.

Wettenwechsel: Der DFB lässt seinen Vertrag mit dem Sportwetten-Anbieter Bwin zum Jahresende auslaufen, berichtet "Bild". Neuer Wett-Sponsor der National­elf wird ab 2023 der österreichische Anbieter Interwetten mit Sitz auf Malta. Der Vertrag läuft vier Jahre. Werbe­gesicht der Firma ist Lothar Matthäus – der schon mehrfach darauf gewettet hat, doch noch Bundes­trainer zu werden.
bild.de

Langjähriger ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz, 68, ist tot.

Dieter Gruschwitz, 68, ist tot. Der langjährige Leiter der ZDF-Sportredaktion ist gestern in der Nähe von Bad Tölz gestorben. Er begann seine Karriere beim Sender Freies Berlin, zunächst als Redakteur der "Berliner Abendschau", dann beim "Sport Fernsehen". Gruschwitz blieb dem Sportjournalismus über 40 Jahre treu, auch nach seinem Wechsel zum ZDF 1996. Für seine Berichterstattung erhielt er mehrfach den Deutschen Fernsehpreis.
presseportal.de

Hör-Tipp: “Der DFB ist in Sachen Demokratie noch nicht so weit”, kritisiert Gaby Papenburg.

Hör-Tipp: Gaby Papenburg (Foto), Sportjournalistin und Mit-Initiatorin von Fußball kann mehr, bezeichnet im "Palais F*luxx" das Wahlsystem zum DFB-Präsidenten als "fragwürdig". Ausschließlich die Verbands-Präsidenten schlagen Kandidaten vor, Frauen hätten dadurch erneut keine Chance gehabt. Bei der neu geschaffenen Position der Vize-Präsidentin für Vielfalt und Gleichstellung, besetzt mit Celia Sasic, gehe es den Herren "nur darum, eine Frau dort hinzusetzen, die ihnen in gewisser Weise nicht wehtut".
palais-fluxx.de (41-Min-Audio, Interview ab 19:30)

Basta: Spielen für den FC Bayern – zumindest als Komparse.

Einmal mit Profis: Für die Serie "Gute Freunde!" über den Aufstieg des FC Bayern werden 1.500 Komparsen gesucht – stilecht im Look der 60er und 70er Jahre mit Koteletten, Bärten oder der "Bereitschaft, sich die Achselhaare wachsen zu lassen." Kick-Künste sind von Vorteil, Damen sind eher abseits vom Platz erwünscht: Als "Kindermädchen" bei Tor- und Schürzenjäger Franz Beckenbauer.
gute-freunde-casting.de via spiegel.de