Niki Lauda, 70, ist tot.


Niki Lauda, österreichischer Rennfahrer, Moderator und Airline-Gründer, ist am Montag in Wien gestorben. Er führte Ferrari in den Siebzigern wieder zu Formel-1-Erfolgen. 1976, beim letzten Formel-1-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings, verunfallte Lauda schwer und zog sich äußerliche und innere Verbrennungen zu.

Er wurde insgesamt dreimal Weltmeister, zweimal nach dem Unfall. Von 1996 bis 2017 arbeitete er als Co-Moderator für Formel-1-Übertragungen für RTL. 1979 gründete er seine Fluggesellschaft Lauda Air, zuletzt war er mit der Gesellschaft Laudamotion im Fluggeschäft aktiv.
spiegel.de, rtl.de

"Bild": Amazon zahlt Borussia Dortmund 5 Mio Euro für BVB-Doku.


Borussiamazon: Amazon blickt mit einer Dokuserie hinter die Kulissen von Vizemeister Borussia Dortmund, berichtet "Bild". Die vier- bis sechsteilige Serie soll "zeitnah" ausgestrahlt werden, der BVB kassiert dafür 5 Mio Euro. Umgesetzt wurde die Reihe von Grimme-Preisträger Aljoscha Pause, der bereits die Doku "Being Mario Götze" für Dazn geliefert hat.

Die Serie zeigt u.a. Bilder aus dem borussischen Trainingszentrum, dem Mannschaftsbus, der Kabine, aus Kraft- und Frühstücksraum. Pause hat die Dortmunder Kicker seit dem Trainingslager im Winter in Marbella begleitet. Die Zweitverwertungs-Rechte für den asiatischen Markt liegen beim BVB.

Amazon hat bereits eine Doku über Manchester City ausgestrahlt, für den der englische Spitzen-Club rund 10 Mio Euro eingestrichen haben soll – für Coach Pep Guardiola gab es noch 1 Mio Euro extra. Die Borussen wollen den Deal am Dienstag offiziell bestätigen.
bild.de (Paid)

"FAZ": Sponsoring zwischen BMW und FC Bayern München platzt.

BMW und FC Bayern München beenden ihre Sponsoring-Verhandlungen, der geplante Deal über rund 800 Mio Euro kommt nicht zustande, berichtet die "FAZ". BMW sollte Audi als Sponsor ablösen, Audi hatte daraufhin das Angebot erhöht – auf eine Summe, die laut BMW "wirtschaftlich nicht vertretbar" sei. Laut "Bild am Sonntag" haben der Fußballclub und Audi ihren vertrag nun um sechs Jahre bis 2031 verlängert, Audi zahlt dafür jährlich 50 Mio Euro.
faz.de, "Bild am Sonntag", S. 10 (Paid), turi2.de (Background)

Meinung: Philipp Lahm will sein kränkelndes Business mit Aldi wieder ins Rollen bringen.

Ex-Fußballprofi Philipp Lahm ist im Business weit nicht so erfolgreich wie im Sport, beobachtet Mario Brück. Das "Business-Imperium" des 35-Jährige zerbrösele "wie Knorpel im Knie eines langgedienten Profifußballers". Eine Kooperation seiner Firma Schneekoppe mit Aldi soll die Geschäfte nun wieder über den Berg bringen.
"Wirtschaftswoche" 21/2019, S. 48-49 (Paid)

DFL ordnet Fernseh-Rechte für die Fußball-Bundesliga neu.


Das kommt gerade recht: Die Fußball-Bundesliga könnte ab 2021 wieder komplett bei einem Sender laufen, folgert das Fachmagazin "Sponsors" aus einem Konzept der DFL. Die Liga-Organisatoren planen nur noch vier Rechte-Pakete für den Zeitraum 2021 bis 2025. Sofern das Kartellamt Ja sagt, könnte ein Käufer alle vier Pay-Pakete kaufen – die No-Single-Buyer-Rule wäre Geschichte. Neu ist, dass der Alles-Käufer nur zwei Pakete exklusiv hätte und zwei weitere im Online-Stream bei der Konkurrenz laufen müssten.

Die geplanten Änderungen spielen laut "Sponsors" Sky in die Karten, das derzeit nicht mehr alle Spiele zeigen kann. Auch Eurosport überträgt. "Bild" leitet aus den vorliegenden Plänen ab: Sky könnte alle vier Rechte-Pakete kaufen und die Samstags-Konferenz und die Samstags-Top-Spiele um 18.30 Uhr exklusiv behalten. Nicht mehr exklusiv wären dann die Freitags- und Sonntagsspiele, die etwa Dazn zeigen könnte. Und bei Amazon könnten die einzelnen Samstagsspiele um 15.30 Uhr laufen. Der endgültige Bieter-Wettstreit soll im 2. Quartal 2020 stattfinden.
sponsors.de (Übersicht), sponsors.de (Ausschreibung im Detail), sponsors.de (Folgen für Medien), bild.de

Meinung: Textroboter und menschliche Sport-Redakteure schreiben "auf Ballhöhe".

Sport-Journalismus: Spielberichte aus dem Amateur-Fußball stammen inzwischen oft von Textrobotern – und die machen Fehler. Sonderfälle wie Spielabbrüche wegen Unwetter sind bisher nicht vorgesehen, berichtet Holger Pauler am Beispiel eines Regionalliga-Kicks, der nach wenigen Minuten abgebrochen wurde, aber als zähes Unentschieden bei welt.de landete. Sprachlich jongliert Kollege Computer ähnlich ungeschickt mit Fußball-Floskeln wie so mancher menschliche Reporter.
uebermedien.de

Bahn und Hertha BSC zeigen gemeinsamen Spot für Vielfalt.

Deutsche Bahn positioniert sich mit Hertha BSC in einem politischen Werbespot für eine bunte Gesellschaft. Im Clip, entstanden bei Fischer Appelt, vermitteln Bahner und Herthaner mit Migrationshintergrund, dass in der Bahn und im Fußball alle gleich sind. Er läuft auf den Social-Media-Kanälen von Bahn und Hertha BSC sowie Samstag beim Heimspiel im Berliner Olympiastadion.
youtube.com (52-Sek-Video)

Mein Misserfolg: Andreas Arntzen wollte einmal mobile.de kaufen – und scheiterte an einem Verleger.


Der Mannschafts-Spieler: Andreas Arntzen ist Chef des Wort & Bild-Verlages und ehemaliger Profisportler. Bei der FuckUp Night von turi2 erzählt der Oberarzt der "Apotheken Umschau", wie mobile.de 2003 beinahe ein Erfolgsprojekt deutscher Verlage wurde – und der Kauf an einem papierverliebten Verleger scheiterte. So eine Niederlage müsse schnell verarbeitet werden, rät Arntzen: mit gutem Rotwein und positivem Denken.

Auch heute wünscht sich Arntzen mehr Weitsicht – und Kooperationen: Dass Burda mit "My Life" eine Anti-"Apotheken Umschau" gestartet hat, hält er für einen Fehler. Im schrumpfenden Print-Markt brauche es neue Kooperationen statt neue Konkurrenz, rät er Burda-Chef Philipp Welte. Doch auch diesen Wettstreit nimmt er positiv auf. Arntzens Motto: "Wenn Sie kein positives Denken haben – und das nicht abfärbt auf ihre Mannschaft – haben Sie keine Chance zu gewinnen."
turi2.tv (7-Min-Video bei YouTube)

Mitarbeit: Jens Twiehaus

Basta: Pit Gottschalk will der Steingart des Fußballs werden.

Champignons-League: Pit Gottschalk, Fußball-Flüsterer und Spielertrainer des Morning-Briefings Fever Pit'ch, schickt sich an, der Gabor des Fußballs zu werden: Mit der 150. Ausgabe bescheinigt Gottschalk seinem Newsletter "ein Millionenpublikum" und kündigt u.a. einen "Facebook-Newsroom für Fußballthemen" an. Womöglich verlegt er seine Produktion bald in ein gelbes U-Boot, mit dem er regelmäßig in den Kabinen und TV-Studios des Fußballs auftaucht.
newsletter.pitgottschalk.de

Flyeralarm Frauen-Bundesliga: Thorsten Fischer will den Frauenfußball populärer machen.


Marketing-Doppelpass: Flyeralarm ist ab kommender Spielzeit fünf Jahre lang Namenssponsor der Frauen-Fußballbundesliga. Thorsten Fischer, Gründer und Chef des Online-Druckhauses, wünscht sich im turi2.tv-Interview am Rande der Pressekonferenz von DFL und Flyeralarm, dass Frauen-Fußball und Druckerei voneinander profitieren: "Wir haben als Flyeralarm bewiesen, dass wir wissen, wie man eine Marke aufbaut."

Fischer tritt in große Fußstapfen: Bisher ist der Versicherungs-Konzern Allianz Namenssponsor. Flyeralarm bringt aber Fußball-Erfahrung mit – bei den Spielen der Männer-Fußball-Nationalmannschaft läuft Flyeralarm-Werbung auf der Bande. Im heimischen Würzburg trägt das Stadion der drittklassigen Kickers den Namen der Online-Druckerei.

Weitergehende Pläne, wie etwa ein vom Unternehmen gesponserter Mannschafts-Aufbau – wie Red Bull es in Leipzig macht und Dietmar Hopp in Hoffenheim – hat Fischer allerdings nicht: "Ein Sieg in der dritten Liga schmeckt im Zweifel genauso gut wie ein Sieg in der ersten Liga."
turi2.tv (4-Min-Interview bei YouTube)

Mitarbeit: Markus Trantow

turi2 edition #8: Katja Kraus über Höhen und Tiefen im Sportmanagement


Führungsfrau mit Spaß am Ausprobieren: Katja Kraus kickte für die Nationalmannschaft und saß beim Hamburger SV im Vorstand – als erste Frau bei einem Bundesligisten. Heute leitet sie Jung von Matt/Sports, sitzt im Adidas-Aufsichtsrat und schreibt Bücher. Tatjana Kerschbaumer spricht für die turi2 edition #8 mit ihr darüber, warum Scheitern kein Selbstzweck ist und der Fußball eine Frauenquote braucht. Weiterlesen…

Sinclair kauft Disney die Regionalsport-Sender von Fox für 10 Mrd Dollar ab.


Sportliche Übernahme: Sinclair übernimmt für rund 10 Mrd Dollar 21 regionale Sportsender von Disney, die Disney im Rahmen der Fox-Übernahme mitgekauft hat. Damit setzt sich der Konzern gegen andere Bieter wie Konkurrent Liberty Media und die Major League Baseball durch. Auch Amazon galt als Interessent an den TV-Kanälen. Disney gab offenbar Sinclair den Vorzug, weil der Konzern die Übernahme überwiegend direkt in Geld zahlt.

Nicht zu den 21 verkauften Sendern gehört der bekannteste der Sportsender, das Yes Network, das Disney separat für 3,5 Mrd Dollar an eine Käufergruppe abtritt, zu der auch Amazon gehört. Die US-Kartellbehörde hatte dem Kauf von 21st Century Fox durch den Disney nur unter der Bedingung zugestimmt, dass Disney die Sportsender wieder veräußert.
wsj.com (Paid) via theverge.com, techcrunch.com, turi2.de (Background)

Basta: Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnt die deutsche Autoindustrie.

Aus, das Spiel ist aus! Für den RBB scheint die Bundesliga-Saison bereits entschieden: Statt der Schlussphase des Fußballspiels zwischen Energie Cottbus und dem VfL Osnabrück zeigt der Sender lieber Frischware - in Form von Oldtimern. Der RBB spricht von einem "Programmierfehler" aufgrund der "außergewöhnlich langen Spieldauer". Ein Spiel dauert eben 90 Minuten und am Ende gewinnt die deutsche Autoindustrie.
presseportal.de

Ex-DFB-Präsident Reinhard Grindel hat kein Rückkehrrecht zum ZDF.

ZDF: Ex-DFB-Präsident Reinhard Grindel hat kein Rückkehrrecht zum ZDF. Der Sender revidiert seine ursprüngliche Aussage nach einer externen juristischen Prüfung. Das Recht aufgrund des Abgeordnetengesetzes stehe ihm nicht zu. Grindel war von 1992 bis 2002 als Journalist beim ZDF tätig, bevor er als CDU-Abgeordneter in den Bundestag einzog.
dwdl.de, tagesspiegel.de

Dirk Nowitzki bedankt sich mit einer US-Zeitungsanzeige bei den Fans.

USA: Mit einer ganzseitigen Zeitungsanzeige bedankt sich Dirk Nowitzki bei den Fans der Dallas Mavericks. Die Sonntagsausgabe der "Dallas Morning News" veröffentlicht einen 22 Zeilen langen Brief von Nowitzki. "Ich werde das Spielen vermissen, aber ich kann es nicht erwarten, das nächste Kapitel mit Euch zu beginnen", schreibt der Ex-NBA-Spieler.
twitter.com, sportsday.dallasnews.com (Paid), stern.de

Basta: BVB-Bus geht in Freiburg baden.

Das Runde muss ins Eckige: Der BVB-Busfahrer erzielt schon vor dem Auswärtsspiel in Freiburg den ersten Treffer. Die Reifen des Mannschaftsbusses rutschen in das eckige Freiburger Bächle, ein historisches Bewässerungssystem am Straßenrand. Getreu dem BVB-Motto "Echte Liebe" erwartet das Standesamt nun einige Promi-Hochzeiten: Der Legende nach muss einer, der ins Bächle tappt, eine Freiburgerin heiraten.
twitter.com, rp-online.de

Adidas und Real Madrid verlängern ihren Rekord-Sponsorenvertrag.

Adidas und der Fußballclub Real Madrid verlängern ihren auslaufenden Ausrüstervertrag für 1,6 Mrd Euro, schreibt die spanische Zeitung "Marca". Adidas zahle bis 2031 jährlich 120 Mio Euro. Hinzu kämen weitere erfolgsabhängige Zahlungen. Damit sei der Sponsorenvertrag der höchstdotierte eines Fußballvereins. Adidas bestätigte den Deal bisher nicht.
marca.com, handelsblatt.com

SAP-Gründer Dietmar Hopp und Justiz wollen Fan-Schmähgesänge bestrafen.

Meinungsfreiheit: Die Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelt gegen rund 80 Fußballfans, die SAP-Gründer Dietmar Hopp mit Stadiongesängen beleidigt haben sollen. Erstmals müssen Fußballfans Geldstrafen aufgrund von Schmähgesängen zahlen, darunter Kölner und Dortmunder Anhänger, weitere Prozesse folgen. Die Staatsanwaltschaft erhoffe sich "eine gewisse Signalwirkung". Hopp werde als Geschädigter nicht vor Gericht aussagen, was eine "absolut ungewöhnliche Situation" sei, kritisieren Fan-Anwälte.
t-online.de

Lese-Tipp: Christoph Neßhöver porträtiert Liverpool-Trainer Jürgen Klopp.

Lese-Tipp: Seit dem Start von Jürgen Klopp beim FC Liverpool hat sich der Wert des Vereins auf knapp 2 Mrd Dollar verdoppelt. Christoph Neßhöver porträtiert Klopp als Fußball-Manager, der weiß, "wie man sich bestmöglich verkauft". Der Toptrainer müsse inzwischen auch als Topmanager agieren, von dem Führungskräfte vieles lernen könnten.
"manager magazin" 05/2019, S. 30-37 (Paid)

"Weser-Kurier" dampft Digitalprojekt Mein Werder ein.

Weser-Kurier: Die ausgelagerte Fußball-Redaktion Mein Werder entlässt 6 von 13 Journalisten, 2 gehen freiwillig, berichtet "Medium Magazin". Die Paid-Angebote rund um den Fußballclub Werder Bremen sind nicht so erfolgreich wie erhofft. Werder-Fans zahlen um die 5 Euro pro Monat, kriegen viele Infos in der Deichstube der Kreiszeitung Syke aber gratis.
"Medium Magazin" 02/2019, S. 6-7 via presseportal.de

Onefootball lässt britische Fußballfans einzelne Spiele ohne Abo kaufen.

Onefootball bietet ab sofort einzelne Fußball-Übertragungen zum Kauf innerhalb der App an. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien und Irland beschränkt – möglich durch einen Deal mit dem TV-Anbieter Eleven Sports. App-Nutzer auf den Inseln können Spiele der spanischen La Liga nach dem Pay-Per-View-Prinzip kaufen, die Preise beginnen bei 2,99 Pfund bzw. 3,49 Euro. Onefootball rechnet über Apple iTunes oder Google Play Store ab. Einzelspiele auf Abruf will das Startup auch in Deutschland anbieten.
per Mail, horizont.net

Zitat: Dirk Nowitzki will Fehler machen ohne öffentliche Ächtung.

"Diese merkwürdige Sehnsucht nach dem Scheitern zuvor hochgejubelter Menschen ist mir nicht geheuer. (...) Vielleicht wird die größte Herausforderung für mich sein, Fehler machen zu dürfen und nicht gleich dafür verurteilt zu werden."

Basketball-Rentner Dirk Nowitzki vermisst eine Fehlerkultur im Umgang mit Ex-Sport-Idolen – und verweist im "Zeit"-Interview auf Boris Becker.
presseportal.de

Spanische La Liga kickt künftig mit Puma.

Puma sticht Nike als Ausrüster der obersten spanischen Fußball-Liga aus. Ab der Saison 2019/20 treten Kicker in der La Liga gegen Puma-Bälle, zudem laufen der FC Valencia und der FC Girona in Hemden aus Herzogenaurach auf. Die spanische Primera División soll jährlich 2,7 Mrd TV-Zuschauer erreichen. Puma setzt verstärkt auf die Strahlkraft des Fußballs: Auch Borussia Dortmund und bald Manchester City sind Partner.
manager-magazin.de

Meinung: Geteilte Sportrechte dürften häufiger werden.

Sportrechte: Lizenzdeals wie kommende Woche, wenn die ARD das Bundesliga-Spiel zwischen Schalke und Dortmund im Free-TV zeigt, könnten künftig häufiger werden, schreibt Michael Ashelm. Da die Rechte immer teurer würden, könne so jeder ein Stück vom Kuchen bekommen. Pay-TV-Anbieter bekommen durch solche Schaufenster für ihr Angebot. Die ARD zeige sich offen, für weitere Zusammenarbeiten mit Sky oder der Telekom, auch wegen der guten Erfahrungen mit "Babylon Berlin".
"FAZ", S. 21 (Paid)

Zitat: Klub-TV benachteiligt die Klub-Finanzierer, sagt Sky-Sportchef Roman Steuer.

"Klub-TV ärgert uns, wenn exklusive Inhalte, die wir gerne unter der Woche hätten, um einen Spieltag vorzubereiten, auf einmal nicht uns als größten Fernsehpartner zur Verfügung gestellt werden."

Sky-Sportchef Roman Steuer stört, dass Bundesligisten exklusive Inhalte produzieren, während sein Sender viel Geld für Übertragungsrechte zahlt.
dwdl.de

"Spiegel": Reinhard Grindels Uhr soll doppelt so teuer sein.

An der Uhr gedreht: Ex-DFB-Präsident Reinhard Grindel soll in der Luxusuhren-Sache nicht die Wahrheit gesagt haben. Er hatte ihren Wert auf 6.000 Euro beziffert und sich geweigert, das Modell zu nennen. Der "Spiegel" hat es anhand des Fotos vom Hersteller bewerten lassen: Der Listenpreis liegt bei 11.800 Euro. Auf Anfragen dazu reagierte Grindel nicht. Die Uhr schenkte ihm ein ukrainischer Oligarch 2017 zum Geburtstag.
"Spiegel" 16/2019, S. 13 (Vorabmeldung), spiegel.de, turi2.de (Background)

ZDF-Intendant ist gegen eine Rückkehr Reinhard Grindels.

Reinhard Grindel wird wohl nicht als Journalist zum ZDF zurückkehren, schreibt Spiegel Online. Intendant Thomas Bellut habe offiziell noch nicht entschieden, intern aber klar gemacht, dass er eine Rückkehr Grindels auf dessen alten Posten ablehne. Grindel dagegen könne sich eine Rückkehr nach Mainz wohl vorstellen, er habe bei Bellut vorgesprochen. Der Sender lasse das Rückkehrrecht des Sport-Funktionärs zum Sender in einem juristischen Gutachten klären.
spiegel.de