Basta: José Mourinho droht Ärger, weil er die Corona-Vorschriften umgeht.

In enger Manndeckung: Tottenham-Trainer José Mourinho droht Ärger, da er mit drei seiner Spieler in einem Londoner Park ein Training abgehalten hat. In England ist Sport derzeit nur maximal zu zweit und mit Abstand erlaubt. Vielleicht meinte es Mourinho aber auch nicht böse und er leidet nur an der für Fußball-Trainer bekannten Mathe-Schwäche. Wie sagte einst schon Bundesliga-Trainer Fritz Langner: "Ihr fünf spielt jetzt vier gegen drei."
faz.net

Facebook bringt Turnier-Funktion für Gamer heraus.

Facebook-LogoDuelliert euch: Facebook-Gaming-Nutzer können ab sofort selbst virtuelle Turniere mit verschiedenen Austragungs-Modi, etwa Doppel-Ausscheidungen, erstellen. Die Funktion hat das Netzwerk ursprünglich für Live-Gaming-Events konzipiert, deshalb eignet sie sich neben Corona-Zockerei mit Kumpels auch für professionelle Game-Events und enthält eine Streaming-Funktion.
theverge.com

Nachrichtenseiten profitieren von Corona-News, Sport-Seiten verlieren.

Corona-News bescheren Nachrichtenseiten im März Rekordzugriffe: Sueddeutsche.de und FAZ.net verbuchen laut Agof knapp 80 % mehr Unique User als im Februar. Spiegel.de, Welt.de und Zeit Online legen um mehr als 50 % zu. Prozentualer Gewinner mit 275 % Plus ist die "Berliner Morgenpost", wohl vor allem wegen ihres Coronavirus-Monitors. In der Top 25 rutschen nur Kicker.de und Sport1.de ins Minus.
meedia.de

Sportdeutschland.tv und YouSport starten Spendenaktion für Sportvereine.

Sport nach Corona: Sportdeutschland.tv, Sportstreamer von ProSiebenSat.1 und dem DOSB, startet gemeinsam mit der Amateur-Sportplattform YouSport die Spendenaktion #gemeinsamfuerdenSport. Auf der dazugehörigen Website können Sportvereine einen Spendenaufruf starten. Zum Start der Kampagne zeigt Sportdeutschland.tv morgen eine Talkrunde zur aktuellen Lage in den Sportvereinen-
presseportal.de, gemeinsam-fuer-den-sport.de, #thinkpositive #actpositive

Basta: Britische Fußballer finden Gehaltsverzicht schlecht für das Gesundheitssystem.

Das Runde muss ins Sparschwein: Die Spieler-Gewerkschaft der Premier League lehnt den Vorschlag des britischen Gesundheitsministers ab, in der Corona-Krise auf 30 % ihres Gehalts zu verzichten. Die Steuermindereinnahmen wirkten sich negativ auf das Gesundheitssystem aus. Auch ohne Fußball sorgt die Lungenkrankheit für Atemnot - und ein Eigentor der Spieler.
manager-magazin.de

#Spendedeinetrikotnummer sammelt über 10.000 Euro für den Amateurfußball.

#Spendedeinetrikotnummer, Hilfsaktion zugunsten des Amateurfußballs, knackt die Marke von 10.000 Euro. Bochums Stürmer Simon Zoller hat die Aktion mit den Fußball-Initiativen #GABFAF und FC PlayFair! ins Leben gerufen. Spender*innen posten Trikotfotos, die Rückennummer gibt einen Hinweis auf den Spendenbetrag.
sportbuzzer.de, twitter.com, #thinkpositive #actpositive

Fußballbranche muss “weg vom Ego-Denken”, sagt Julian Nagelsmann.

Fußballbranche sollte in der Corona-Krise "weg von dem Ego-Denken", sagt Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann im "Bild am Sonntag"-Interview. Es gäbe viele Wirtschaftszweige, "bei denen geht es noch dramatischer zu". Hilfsaktionen für kleinere Vereine dürften nicht "in der Bürokratie versanden". Wenn Bundesliga-Clubs Pleite gehen, "ändert sich für alle was. Das will keiner", sagt Nagelsmann.
"Bild am Sonntag", Sport-Beilage S. 2-3/E-Paper S. 62-63 (Paid)

Belgischer Fußball-Verband plant Saisonabbruch, Uefa-Präsident droht mit Ausschluss.

Belgischer Fußball-Verband will die nationale Saison aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig beenden und sucht eine "gemeinsame Lösung" mit der Uefa, schreibt die "FAZ". Uefa-Präsident Aleksander Ceferin kritisiert die Entscheidung im "Aktuellen Sportstudio" beim ZDF: "Das ist nicht der richtige Weg, Solidarität ist doch keine Einbahnstraße". Belgien riskiere mit einem Alleingang die Teilnahme am Europapokal.
faz.net

Die DFL hat noch keinen Spielplan für die Zeit nach der Corona-Krise.

DFL dementiert einen Bericht vom "Kicker", wonach es bereits einen Spielplan für den Rest der laufenden Saison der 1. und 2. Bundesliga gäbe. Der "Kicker" geht von englischen Wochen und einem Ende der Spielpause mit Geisterspielen im Mai aus. Die DFL findet detaillierte Planungen angesichts der Corona-Pandemie "realitätsfern", die DFL erhebe keinen Anspruch auf eine "Sonderrolle".
twitter.com, kicker.de

DFB: Drittliga-Spieljahr darf über Juni hinausgehen.

DFB: Das in der Corona-Krise unterbrochene Spieljahr für die 3. Liga und den Amateurfußball darf auch nach dem 30. Juni fortgeführt werden, teilt der DFB mit. Dieser Grundsatz sei für die kommenden 15 Monate gültig. Der Verband hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, das weitere gelockerte Regelungen vorsieht, beispielsweise zur Wechselfrist von Spieler*innen oder der Insolvenz von Vereinen.
kicker.de, dfb.de

Video-Tipp: Dazn gratuliert “Kicker” mit Doku zum Geburtstag.

Video-Tipp: Zum 100. Geburtstag des "Kicker" hat Dazn eine vierteilige Doku gedreht, die das Sportmagazin mit den Stimmen von Redakteuren und Leser*innen porträtiert. Darin sprechen u.a. Jürgen Klopp ("Lese ihn seit 47 Jahren") und Uli Hoeneß. Die erste Folge zeigt die Konferenz zur "Kicker"-Rangliste – und viele, viele Männer. Folge eins und zwei sind ab heute online (u.a. auf YouTube) abrufbar, Folge drei und vier ab Sanstag.
youtube.com (14-Min-Video, Folge 1), youtube.com (15-Min-Video, Folge 2)

Klick-Tipp: Geisterspieltickets.de bietet Vereinen einen Online-Shop für abgesagte Spiele.

Klick-Tipp: Die Sportwelt muss zwangspausieren, fehlende Einnahmen bedrohen gerade kleinere Vereine in ihrer Existenz. Geisterspieltickets.de bietet diesen Klubs die technische Infrastruktur für einen eigenen Ticketshop, in dem Fans aus Solidarität Karten für Spiele kaufen, die nicht stattfinden.
geisterspieltickets.de, #thinkpositive #actpositive

Basta: FC-Bayern-Star Jérôme Boateng bekommt Geldstrafe wegen Corona-Verstoß.

Stay home, Jérôme: Der FC Bayern München brummt seinem Verteidiger Jérôme Boateng eine Geldstrafe auf, weil er gegen die Corona-Regeln des Vereins verstoßen hat, die auch Inlandsreisen verbieten. Boateng hatte seine kranken Sohn in Berlin besucht, auf der Rückfahrt baute er einen Unfall. Fraglich ist, wo all die Möchtegern-Nachbarn waren, die ihn hätten abhalten können.
bild.de (Bild), sport1.de

Adidas will nun doch alle Mieten zahlen.


So wird ein Schuh draus: Adidas zahlt nun doch alle seine Ladenmieten. Gleichzeitig entschuldigt sich das Unternehmen in einem Offenen Brief. Im Schrieb heißt es: "Ihre Meinung ist uns wichtig, und Ihre Meinung ist eindeutig: Sie sind von Adidas enttäuscht." Und weiter: "Wir haben einen Fehler gemacht und damit viel Vertrauen verspielt. Es wird dauern, Ihr Vertrauen wieder zurückzugewinnen. Aber wir werden alles dafür tun." Adidas betont aber auch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die die Coronakrise für das Unternehmen erzeuge.

Adidas hatte - wie auch andere Unternehmen - im Zuge der Corona-Krise angekündigt, im April keine Mieten für geschlossene Geschäfte zahlen zu wollen und sie dabei auf eine Maßnahme berufen, die eigentlich zum Schutz der Wohnungsmieter angedacht war. Adidas hatte dafür Kritik von Verbrauchern, Medien und aus der Politik geerntet. In der "FAZ" hatte Vorstandschef Kasper Rorsted bereits angekündigt, zumindest privaten Vermietern weiter die Miete zu zahlen.
spiegel.de, adidas-group.com, turi2.de (Kritik), turi2.de (Private Vermieter)

Basta: NBA.fm simuliert ausgefallene Basketball-Spiele.

Die wollen nur simulieren: Die amerikanische Basketball-Liga NBA muss Corona-bedingt pausieren. Das neue Webradio NBA.fm berichtet dennoch mit packenden Live-Reportagen von allen Spielen, so als würden sie stattfinden. Vielleicht auch eine Idee für Deutschland, um die Lücken zu füllen, die mangels Bundesliga, Fußball-EM und Olympia im Programm klaffen.
theverge.com

Constantin- und Sport1-Mutter Highlight macht 2019 weniger Umsatz und mehr Gewinn.

Highlight-Gruppe, Schweizer Mutter u.a. von Constantin Film und Sport 1, macht im Geschäfts­jahr 2019 mit knapp 487 Mio Franken 8,4 % weniger Umsatz als 2018. Der Konzern­gewinn wächst um rund 41 % auf 25,4 Mio Franken. Im Film­geschäft sinkt der Umsatz um 16,7 % auf 303,6 Mio Franken, der Segment­gewinn steigt dagegen um 35 % auf 16,4 Mio Franken. Der Sport-Umsatz steigt um knapp 15 % auf 119 Mio Franken, dennoch verdoppelt sich der Verlust auf 8,2 Mio Franken. Auf eine Prognose für 2020 verzichtet Highlight in der aktuellen Sitation.
dgap.de

Premier League erwägt Liga-Finale im Sommer als TV-Event.

Premier League könnte im Sommer im Stile einer WM zu Ende gespielt werden. Derzeit diskutiert die englische Fußball-Liga ein Szenario, bei dem die 20 Teams im Sommer in der Region um Birmingham von der Außenwelt abgeschottet mit im TV ausgestrahlten Geisterspielen die verbleibenden Spiele der Meisterschaft spielen. Dabei könnten täglich Spiele zur besten TV-Zeit stattfinden.
faz.net

Bayern-Boss Rummenigge fordert Bundesliga-Abschluss egal wann.


Abbruch ausgeschlossen: Die Fußball-Bundesliga sollte die laufende Saison "unbedingt zu Ende spielen", auch "egal wann", sagt FC-Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge im "FAZ"-Interview. Neben Gründen der sportlichen Fairness gehe es darum, "den wirtschaftlichen Schaden so gering wie möglich zu halten". Selbst eine Fortsetzung erst im September und eine Verschiebung der nächsten Saison auf den Winter seien kein Tabu: "Wenn das unter den Aspekten von Gesundheit und politischer Einschätzung nicht anders möglich wäre, müsste man sich mit diesem Szenario gegebenenfalls auseinandersetzen". Auch der Saisonabschluss von Champions und Europa League haben für Rummenigge höchste Priorität: "Erstens spielen wir hier um sportliche Meriten und zweitens auch um wichtige Einnahmen." Allein die ungewisse Aussicht auf einen Abbruchs bringe "Verunsicherung in den Fußballmarkt".

Um die Liquidität der Klubs zu sichern, bringt Rummenigge die Idee ins Spiel, TV-Rechteinhaber Sky könnte die anstehenden April-Zahlungen leisten, ohne Gewissheit, wann der Spielbetrieb weitergeht. Im Gegenzug könnte die DFL Sky in der nächsten Saison einen Discount einräumen. Auf dem Transfermarkt erwartet Rummenigge im Sommer "Bremsspuren". Durch die wirtschaftlichen Not einige Klubs würde ein relativ großes Angebot an Spielern einer überschaubaren Nachfrage gegenüberstehen. Erstmals seit 25 Jahren könnten die Preise auf dem Transfermarkt sinken. "Das könnte dazu führen, dass wieder etwas mehr Rationalität ins Geschäft kommt." Der FC Bayern als finanzstarker Verein wolle aber "nicht die Not anderer Klubs zu unserem Vorteil ausnutzen", sagt Rummenigge. (Archivfoto: picture alliance / Norbert Schmidt)
"FAZ", S. 27 (Paid), sport1.de (Zusammenfassung)

Virologe Alexander Kekulé glaubt nicht mehr an Bundesliga vor dem Sommer.

Bundesliga-Geisterspiele: Virologe Alexander Kekulé (Foto) rät Fußballern in der "Süddeutschen Zeitung", nach heutigem Stand "die Saison abzuschreiben". Mit einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs rechnet er erst im September. Ob Spiele ohne Publikum zu verantworten sind, sei "in etwa drei Wochen" absehbar - dann aber nur unter dem Gebot des "Smart Disctancing", das heißt, u.a. Mund- und Augenschutz für Kameraleute und Corona-Test der Spieler vor dem Anpfiff.
sueddeutsche.de

Meinung: Die Stimmung beim E-Sport wirkt für Fußballfans zu klinisch.

E-Sportler und ausgewählte Fußballprofis treten in einer virtuellen Bundesliga im Videospiel "Fifa 20" gegeneinander an, was für Fußballfans in der Corona-Krise "wenn überhaupt wohl nur ein schwacher Trost" ist, schreibt Sebastian Reuter in der "FAZ". Obwohl sogar Streamingdienste wie Sky und Dazn live übertragen, fehlt es an Emotionen. Die Atmosphäre sei zu "klinisch".
faz.net

Corona-Krise: Adidas will privaten Vermietern fristgerecht die Miete zahlen.

Krisenmanagement mit drei Streifen: Adidas will Privatpersonen, die Geschäfte vermieten, auch weiterhin fristgerecht die Miete überweisen, sagt Vorstandschef Kasper Rorsted im "FAZ"-Interview - konkret es geht um vier Fälle. Bei den restlichen Shops ist aufgrund der Corona-Krise ein Aussetzen der Mieten geplant - dies betrifft Objekte von Immobilienvermarktern und Versicherungsfonds, die "für diese Maßnahme überwiegend Verständnis gezeigt" hätten. "Wir sind uns unserer Verantwortung durchaus bewusst", sagt Rorsted und verspricht, sämtliche Mieten nachzuzahlen. Die Sportartikelmarke mit den drei Streifen könne aufgrund der Corona-Beschränkungen derzeit weltweit in nur drei Ländern dem Geschäft regulär nachgehen. Adidas will für Produktion, Lager und Verkäufer*innen der Shops Kurzarbeit beantragen.

Anbieter von Gewerbeimmobilien hätten freiwillig angeboten, die Miete für die nächsten drei Monate zu stunden, da die Ladenobjekte derzeit nicht öffnen dürfen, erläutert Rorsted. "Ich gehe davon aus, Herr Scheuer hat diese Aussage gemacht, ohne alle Fakten zu kennen", ärgert sich Rorsted, von der Politik öffentlich an den Pranger gestellt zu werden. Adidas plant eine Stundung der Miete, was rechtlich zulässig ist. Allein in China habe Adidas im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von bis zu einer Mrd Euro erlitten - ohne E-Commerce wäre der Umsatzverlust in Deutschland derzeit bei 100 %. "So etwas gab es noch nie, das kann selbst das gesündeste Unternehmen auf Dauer nicht verkraften", warnt der Adidas-Chef.
"FAZ", S. 22 (Paid), turi2.de (Background)

BVB-Boss Watzke will die Bundesligs-Saison bis Ende Juni zu Ende gespielt haben.


Schwarz-gelbe Realitätsverweigerung: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke will die verbleibenden neun Spieltage der Bundesliga bis zum 30. Juni zu Ende spielen - "dafür sollten wir alles tun. Ich glaube fest daran, dass das gelingen wird", sagt er im "Bild am Sonntag"-Interview. Watzke verteidigt seine Aussagen aus der "Sportschau", bei der er vor zwei Wochen mitten in der Corona-Krise u.a. vor der Konkurrenz-Situation unter den Bundesliga-Klubs gewarnt hat. "Ich hätte es allerdings freundlicher und empathischer ausdrücken können. Mea culpa", räumt Watzke ein. Bis Ostern wird es bei Borussia Dortmund "definitiv keine Kurzarbeit" für die 850 Mitarbeiter*innen geben, verspricht Watzke.

Fußball fungiert als ein "wichtiger Kitt" der Gesellschaft, der "vom Topmanager bis zur Aushilfe alle Gruppen verbindet! Wer kann das sonst?", sagt Watzke in der "Bild am Sonntag". Der FC Bayern, Leverkusen, Leipzig und der BVB richten einen Spendentopf in Höhe von 20 Mio Euro ein. Der DFL-Vorstand um Christian Seifert soll in der Not Hilfsgelder ausschütten. Die Kritik der "Sportschau", die Summe sei zu gering, kontert Watzke: "Gerade, wenn man vom Gebührenzahler alimentiert wird, ist es immer etwas leichter so zu reden als wenn man das Geld selbst verdienen muss."

In der Not wachse die Gesellschaft zusammen - selbst für den Fall, dass Erzrivale Schalke 04 finanzielle Hilfe benötigen sollte, werde der BVB "immer Mittel und Wege finden, dies zu tun". Watzke vermisst in Zeiten der Corona-Kontaktsperre den persönliche Kontakt - "ich bin halt einfach nicht so der Telefon-Typ".
"Bild am Sonntag", Sport-Beilage S. 2-3 (Print)/E-Paper S. 62-64 (Paid)

Uefa-Chef Ceferi will bis Ende Juni wieder Spiele ansetzen oder Saison abbrechen.

Uefa: Präsident Aleksander Ceferin will nach der Corona-Pause spätestens Ende Juni wieder Fußballspiele ansetzen - andernfalls "bringen wir die Saison wahrscheinlich nicht zu Ende", sagt er der italienischen Zeitung "La Repubblica". Die laufende Saison könnte "zu Beginn der kommenden" beendet werden. Die Spielzeit 2020/21 würde damit "ein bisschen später" beginnen, eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen.
repubblica.it via sportbuzzer.de

Wie geht’s dem Sportjournalismus, Pit Gottschalk?


Auf Ersatzdroge: "Die Situation ist schon sehr bedrückend", sagt Sport1-Chefredakteur Pit Gottschalk im "Wie geht's"-Interview von turi2.tv über den Corona-bedingten Shutdown nahezu aller Sport-Events. "Wir sind ja alle Sportjournalisten geworden, weil wir den Fußball oder den Sport so lieben. Und wenn man das nicht erleben kann, dann fehlt einem schon etwas in der DNA." Sport1 behilft sich im Programm aktuell mit Wiederholungen alter Sport-Ereignisse. "Es ist wie so eine Art Drogen-Ersatz. Man kommt über die Runden, aber die Live-Droge ist natürlich noch viel besser", räumt Gottschalk ein.

In seiner Sport1-Mannschaft, die fast komplett im Home Office trainiert, spürt Gottschalk ein starkes "Wir-Gefühl", Programm und Website am Laufen zu halten – auch im Hinblick darauf, in der Zeit nach Corona noch gut aufgestellt zu sein. Hoffnung gibt ihm, dass der Sport wieder seine "menschliche Seite" zeigt. Diskussionen über Beleidungen von Fußball-Funktionären, die noch vor wenigen Wochen die Schlagzeilen bestimmten, würden heute "nicht mehr in dieser Schärfe" geführt.
turi2.tv (5-Min.Video bei YouTube)

DFB startet E-Fußball-Portal und lädt zum virtuellen Charity-Spiel.


Home Spielfeld: Der DFB füllt das Fußball-Vakuum in der Corona-Krise mit einer eigenen E-Sports-Plattform. In Zeiten verwaister Fußballplätze soll dfb-efootball.de Fans virtuell zusammenbringen. Am 23. April richtet der DFB unter dem Motto #WePlayAtHome ein virtuelles Charity-Turnier aus. E-Nationalspieler, Hobby-Gamer und Fußball-Profis sowie Entertainment- und YouTube-Stars treten mit Fifa 20 auf der Playstation gegeneinander an. Zu sehen sind die Partien auch auf YouTube und Twitch. ProSiebenSat.1 als Medienpartner berichtet u.a. bei ProSiebenMaxx und auf ran.de.

Daneben informiert die Plattform mit redaktionellem Content, Streams und Statistiken über das Geschehen in der E-Sports-Szene. Eine Kooperation mit dem Amateur-Portal Fussball.de verzahnt den virtuellen Sport mit Fußball auf dem grünen Rasen - sofern dort irgendwann einmal wieder gespielt wird.
wuv.de, dfb.de

Deutsche Champions-League-Teilnehmer machen 20 Mio Euro für andere Vereine locker.

Fußball: Die deutschen Teilnehmer der Champions League stellen für die anderen Vereine der 1. und 2. Bundesliga 20 Mio Euro zur Verfügung. Bayern München, RB Leipzig, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen verzichten zunächst auf 12,5 Mio Euro der noch nicht verteilten DFL-Medienerlöse der kommenden Saison und stocken den Betrag aus eigenen Mitteln auf 20 Mio auf. Über die Verteilung der Mittel entscheidet das DFL-Präsidium.
kicker.de, #thinkpositive #actpositive

Corona-Krise: Der “kicker” startet eine Crowdfunding-Aktion.

Corona-Krise: Der "kicker" startet eine Crowdfunding-Aktion für mehr Zusammenhalt im Sport zugunsten des Corona-Nothilfefonds des DRK sowie für das Charity-Projekt Fussball Crowd zur langfristigen Unterstützung sozialer Projekte von kleinen Sportvereinen. "kicker" stellt ein Mediavolumen in Höhe von 1 Mio Euro für gemeinnützige Organisationen zur Verfügung.
kicker-crowd.de, #thinkpositive #actpositive