“New Business”: Mediaset will mehr Einfluss bei ProSiebenSat.1.

Mediaset will sich offenbar mehr Anteile an ProSiebenSat.1 sichern, meldet "New Business". Laut Bundeskartellamt strebt der italienische Medienkonzern von Ex-Premier Silvio Berlusconi den "Erwerb eines wettbewerblichen erheblichen Einflusses über die ProSiebenSat.1 Media SE" an. Es könnten 25 % oder mehr werden, schreibt "New Business". Im März war Mediaset bereits aufs Einkaufstour gegangen und hatte bei der TV-Gruppe zugekauft. Der Anteil der Stimmrechte lag laut Mediaset bei zuletzt 20,1 %.
new-business.debundeskartellamt.de, turi2 (Background)

ZDF zeigt im Home Office produzierte Serie über Corona-Stress.

Quarantäne in Serie: ZDFneo zeigt mit "Drinnen – Im Internet sind alle gleich" ab heute, 20 Uhr, seine erste Corona-Serie in der ZDF-Mediathek. Alle Beteiligten, darunter Schauspieler*innen und Regisseur*innen, haben nach Aussage des Senders von zuhause an der Serie mitgewirkt. Darin geht es um eine Mittdreißigerin, deren Lebenspläne von Corona durchkreuzt werden. Neue Folgen sollen immer werktags dazukommen. Die zweite Corona-Serie "Liebe. Jetzt!" von ZDFneo mit Jürgen Vogel in einer der Hauptrollen soll Anfang Mai 2020 starten.
presseportal.zdf.de, dwdl.de, turi2.de (ZDFneo-Chefin Nadine Bilke in der turi2 edition #9)

RTL Group revidiert Geschäftsprognose und streicht Dividenden.

RTL Group kassiert ihre Prognose für 2020 und sieht sich wegen der Corona-Krise auch "momentan nicht in der Lage, einen neuen Ausblick" zu geben. Das 1. Quartal entspreche noch weitgehend den Erwartungen, Werbe-Stornierungen und die Verschiebung von Produktionen werden die Ergebnisse in den kommenden Monaten jedoch "negativ beeinflussen". Als Reaktion streicht die RTL Group den Aktionären die ursprünglich vorgesehene Dividende von vier Euro pro Aktie komplett.
dwdl.de

Bild TV darf offiziell auf Sendung gehen.

bildlogoBild: Die "Kommission für Zulassung und Aufsicht" (ZAK) der Landesmedienanstalten erteilt dem Web-TV-Projekt des Boulevardblattes eine Rundfunkzulassung. Im Programm sollen der ZAK zufolge lineare Sendeformate laufen, darunter Talk- und Sport-Inhalte. Springer war lange davon überzeugt, keine Rundfunklizenz zu brauchen. Das sah das Berliner Verwaltungsgericht anders. Im Herbst 2019 hatte der Verlag ein groß angelegtes Live-Programm seines Boulevardblatts angekündigt.
dwdl.de, onvista.de, turi2 (Background)

Video-Tipp: “Zapp” berichtet über Journalismus in Zeiten von Corona.

Video-Tipp: "Zapp" meldet sich einer Spezial-Ausgabe zum Journalismus in Zeiten von Corona aus der eigenen Corona-Zwangspause. Das NDR-Medienmagazin begleitet u.a. "Spiegel"-CvD Janko Tietz im Home Office und Hauptstadt-Reporter Michael Stempfle im politischen Berlin. Zudem zeigt "Zapp", wie sich die Corona-Krise auf die Arbeit der dpa, den Lokaljournalismus und auf Freie auswirkt.
ndr.de (28-Min-Sendung und Einzelbeiträge)

Meinung: Das Fernsehen muss sich ohne Live-Publikum neu erfinden.

Fernsehen muss einige Unterhaltungsformate wegen der Corona-Krise neu erfinden, schreibt Samira El Ouassil. Gerade Comedy-Formate würden ohne das direkte Feedback durch ein Publikum nicht funktionieren, Tanz- und Gesangsshows fehle das Spektakelhafte. Bei Polit-Talks hingegen sei hingegen zu beobachten, dass der Austausch feinjustierter werde und die Gäste sich seltener ins Wort fallen.
deutschlandfunk.de

RTL-Chef Bernd Reichart ist für Mitarbeiter*innen nur “euer Bernd”.

RTL-Chef Bernd Reichart (Foto) lässt trotz seines kooperativen Führungsstils keinen Zweifel, wer im Sender der Chef ist, schreibt Carsten Germis in der "FAZ". Seit rund einem Jahr ist Reichart im Amt, E-Mails unterschreibe er immer mit "euer Bernd", was vor allem bei Jüngeren gut ankomme. Um auch in der Corona-Krise Kontakt zu seinen Mitarbeiter*innen im Home Office zu halten, hat Reichart das interne Video-Format "Wir um 4" ins Leben gerufen.
"FAZ", S. 19 (Paid)

Constantin- und Sport1-Mutter Highlight macht 2019 weniger Umsatz und mehr Gewinn.

Highlight-Gruppe, Schweizer Mutter u.a. von Constantin Film und Sport 1, macht im Geschäfts­jahr 2019 mit knapp 487 Mio Franken 8,4 % weniger Umsatz als 2018. Der Konzern­gewinn wächst um rund 41 % auf 25,4 Mio Franken. Im Film­geschäft sinkt der Umsatz um 16,7 % auf 303,6 Mio Franken, der Segment­gewinn steigt dagegen um 35 % auf 16,4 Mio Franken. Der Sport-Umsatz steigt um knapp 15 % auf 119 Mio Franken, dennoch verdoppelt sich der Verlust auf 8,2 Mio Franken. Auf eine Prognose für 2020 verzichtet Highlight in der aktuellen Sitation.
dgap.de

Basta: Der ESC frisst seine Kinder.

Doppelt entfällt besser: Stefan Raab plant einen Ersatz für den ausgefallenen Song Contest - doch auch die EBU kommt mit "Europe Shine a Light" nun mit einer Ersatzveranstaltung aus der Deckung. Beide Events sollen am 16. Mai stattfinden. Statt einem europäischen TV-Lagerfeuer gibt es nun also auch die musikalische Entsprechung von Social Distancing.
dwdl.de (EBU), dwdl.de (Raab)

Premier League erwägt Liga-Finale im Sommer als TV-Event.

Premier League könnte im Sommer im Stile einer WM zu Ende gespielt werden. Derzeit diskutiert die englische Fußball-Liga ein Szenario, bei dem die 20 Teams im Sommer in der Region um Birmingham von der Außenwelt abgeschottet mit im TV ausgestrahlten Geisterspielen die verbleibenden Spiele der Meisterschaft spielen. Dabei könnten täglich Spiele zur besten TV-Zeit stattfinden.
faz.net

Stefan Raab und ProSieben produzieren einen “Free European Song Contest”.

ProSieben und Stefan Raab planen einen Ersatz für den abgesagten Eurovision Song Contest: Am 16. Mai zeigt ProSieben den "Free European Song Contest", Raab produziert. Auf ihn soll auch die Idee zurückgehen. Wie das Format genau aussieht, welche Musiker teilnehmen und ob auch weitere europäische Sender involviert sind, ist derzeit noch offen.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Mehr TV und mehr Digitalmedien: Corona verändert Mediennutzung massiv.


Lagerfeuer in Viruszeiten: Mediennutzung hat sich in Deutschland durch die Corona-Krise massiv verschoben, erkennt Deloitte aus einer Befragung von jeweils 2.000 Nutzern im Februar und Ende März. 44 % der Deutschen schauen mehr TV als zuvor. Insgesamt schalten nun 76 % täglich den Fernseher ein, zuletzt waren es 67 %. Gleichzeitig wächst auch Video-on-Demand - jedoch vor allem bei Bestandsnutzern. Bei Nutzern über 55 Jahren können Netflix und Co. kaum zulegen. Der Anteil der Mediatheken-Nutzer sei hingegen um 55 % gestiegen.

Digitale Zeitungsausgaben gewinnen 31 % an Nutzern, Paid Content von Nachrichtenseiten insgesamt 25 %. Der Konsum von gedruckten Zeitungen geht laut Deloitte minimal zurück, was überwiegend daran liege, dass weniger Verkaufsstellen geöffnet seien, oder Leser den Gang zum Kiosk scheuten. Radio wird wie VoD intensiver aber nicht zwingend von mehr Menschen genutzt.
presseportal.de

Zitat: RTL-Geschäftsführer Jörg Graf will weiter Sonne, Strand und Palmen zeigen.

"Mich konnte noch niemand schlüssig davon überzeugen, dass unsere Gesellschaft nun ausgerechnet an Formaten wie dem 'Bachelor' oder 'Temptation Island' zerbricht."

RTL-Geschäftsführer Jörg Graf sagt im Interview mit medienpolitik.net, dass sich die Menschen in der Corona-Krise neben Informationen auch Normalität und Ablenkung wünschen.
medienpolitik.net

Zitat: Für Welt-Senderchef Torsten Rossmann verschmelzen bei Corona Privates und Berufliches.

"Zum allerersten Mal müssen wir nicht nur über eine Krise oder Katastrophe berichten, sondern wir sind auch selbst davon voll erfasst. Nicht nur im Job, sondern auch in der Privatsphäre."

Torsten Rossmann, Chef von Springer News-Sender Welt, sagt im DWDL-Interview, dass in der Corona-Krise Privates und Berufliches kaum trennbar sind.
dwdl.de

ProSiebenSat.1 zahlt Rechnungen erst nach 90 statt bisher nach 30 Tagen.

ProSiebenSat.1 erhöht sein Zahlungsziel für offene Rechnungen von Produzenten und Lieferanten auf 90 Tage, berichtet DWDL. Bisher sind es 30 Tage. Mit der Maßnahme, die von Mitte April bis Ende September gilt, will der TV-Konzern sich "in den aktuell unsicheren Zeiten" die "nötige finanzielle Flexibilität" sichern, sagt eine Sprecherin. Kleinere Unternehmen und Selbstständige sollen vorrangig bedient werden.
dwdl.de

Corona-Fälle im Team: “The Masked Singer” pausiert bis Mitte April.

ProSieben pausiert die Produktion der Live-Show "The Masked Singer" aufgrund zwei Corona-Erkrankungen im Team bis voraussichtlich 14. April. Die Shows sollen nach der Unterbrechung im üblichen Wochenrhythmus fortgeführt werden. "Wir hatten keine andere Wahl", erklärt ProSieben-Senderchef Daniel Rosemann die Sicherheitsvorkehrung.
presseportal.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Daniel Rosemann spricht über Erfolge und Misserfolge bei der Programmplanung (Archiv Oktober 2019).

Basta: Max Conzes Büro scheint schon einen Nachmieter zu haben.

Mieten, Kaufen, Wohnen: ProSieben hat am Freitagabend zum "Wohnzimmer-Festival" eingeladen, bei dem Musiker*innen per Videoschalte musizieren. Joko Winterscheidt (Foto) und Steven Gätjen moderieren aus Unterföhring: "Wir sind bei Max Conze im Büro", scherzt Winterscheidt während der Live-Show. Das vermeintliche Vorstandsbüro scheint nach dem kurzfristigen Auszug zumindest prominente Nachmieter gefunden zu haben.
twitter.com, prosieben.de ("Wohnzimmer-Festival")

Renner: Investoren drängten ProSiebenSat.1 zu Conzes Abgang.

ProSiebenSat.1: Max Conze (Foto) musste offenbar auf Druck des Gesellschafters Mediaset sowie des Konsortiums um Investor Daniel Kretinsky gehen, schreibt Kai-Hinrich Renner in der "Berliner Zeitung". In Conzes Amtszeit brach das TV-Werbegeschäft ein, der Aktienkurs sank. Der neue Vorstand Rainer Beaujean könnte eine Übergangslösung sein, Kretinsky erwäge für den Vorstandsvorsitz einen eigenen Kandidaten.
berliner-zeitung.de, turi2.de (Background)

Meinung: Das Ende der “Lindenstraße” ist eine Erlösung.

Lindenstraße war jahrelang eine "feste Institution" im deutschen Fernsehen, schreibt Hans Hoff bei DWDL in einem Nachruf anlässlich der letzten Folge, die am Sonntag ausgestrahlt wird. Das Konzept habe sich überlebt, die Absetzung sei eine Erlösung. Heute wirke die "Lindenstraße" wie "ein entfernter Verwandter, den man zu schätzen vorgibt, von dem man aber lieber eine Weile nichts hört".
dwdl.de

ProSiebenSat.1: Max Conze muss gehen, Finanzvorstand Rainer Beaujean übernimmt.


Flaute in Unterföhring: ProSiebenSat.1 trennt sich von Vorstandschef Max Conze (Foto, links) nach nicht mal zwei Jahren. Conze verlasse das Unternehmen "mit sofortiger Wirkung", teilt der Konzern zu später Stunde am Donnerstagabend mit. Finanzvorstand Rainer Beaujean wirkt nun zusätzlich als Sprecher des Vorstandes, er war 2019 vom Verpackungshersteller Gerresheimer zu dem TV-Konzern gewechselt. Neu im Vorstand sind Wolfgang Link, Chef der deutschen P7S1-Sender, und Personalchefin Christine Scheffler.

Conze war 2018 vom Staubsauger-Hersteller Dyson nach Unterföhring gewechselt und hatte die gesamte Konzernspitze ausgetauscht. Zuletzt musste Vize-Chef Conrad Albert gehen. Zuvor hatte er das Personalkarussell im Konzern kritisiert. Conze stand wegen seines Führungsstils vielfach in der Kritik. Schon 2019 schrieb das "manager magazin" von "Auflösungserscheinungen". In seinem Abschiedsstatement bedankt sich Aufsichtsratschef Werner Brandt für Conzes Einsatz in "einer schwierigen Zeit" und unterstreicht sein Vertrauen in den neuen Vorstand.

Unter der neuen Führung soll sich der Konzern wieder mehr auf das Unterhaltungsgeschäft konzentrieren – mit einem Schwerpunkt auf Lokalem und Live-Formaten. Die Digital-Geschäfte neben dem TV unter dem Dach von NuCom sollen fit für den Verkauf gemacht werden. Damit suchen u.a. die Kuppel-Plattform Parship, das Vergleichs-Portal Verivox, der Event-Vermittler Jochen Schweizer und der Parfum-Shop Flaconi neue Besitzer.
presseportal.de

Mitarbeit: Markus Trantow

Aus dem turi2.tv-Archiv: Wolfgang Link erfindet ProSiebenSat.1 neu (Archiv Oktober 2019):

Bild des Tages: Mainzelmännchen gehen auf Abstand.


Zurückbleiben, bitte: Die ZDF-Mainzelmännchen machen vor, was Social Distancing in Zeiten der Corona-Krise bedeutet. Kurze Clips zwischen den Werbespots zeigen die Mützenbande beim Einzel-Einkauf im Supermarkt, beim kontaktlosen Bezahlen, im Home Office oder bei der Gartenarbeit auf Abstand. Die Botschaft: Zuhause bleiben - und am besten ZDF gucken. (Foto: ZDF / NFP)
dwdl.de, prisma.de

Basta: RTL kappt der “Quarantäne WG” die Verbindung.

Verbindungsprobleme: RTL zieht seiner Quarantäne WG mit Thomas Gottschalk, Günther Jauch und Oliver Pocher nach nur drei Sendungen den Netzwerkstecker. Die Quoten der Home-Studio-Show gingen exponentionell nach unten. Getreu dem Motto #FlattenTheCurve versucht RTL, zu retten, was zu retten ist. Das Experiment zeigt: Skype-Konferenzen in schlechter Qualität entzaubern selbst die größten Zirkuspferde.
dwdl.de

Deutsche Champions-League-Teilnehmer machen 20 Mio Euro für andere Vereine locker.

Fußball: Die deutschen Teilnehmer der Champions League stellen für die anderen Vereine der 1. und 2. Bundesliga 20 Mio Euro zur Verfügung. Bayern München, RB Leipzig, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen verzichten zunächst auf 12,5 Mio Euro der noch nicht verteilten DFL-Medienerlöse der kommenden Saison und stocken den Betrag aus eigenen Mitteln auf 20 Mio auf. Über die Verteilung der Mittel entscheidet das DFL-Präsidium.
kicker.de, #thinkpositive #actpositive

ProSieben zeigt Podcasts von Joko und Klaas im Fernsehen.

ProSieben bringt den Podcast Alle Wege führen nach Ruhm von Moderator Joko Winterscheidt und Fotograf Paul Ripke ins Fernsehen. Die TV-Fassung läuft am Dienstagabend um 23.35 Uhr. Bereits heute Abend um 23.30 Uhr zeigt ProSieben Baywatch Berlin im TV, den Podcast von Klaas Heufer-Umlauf, Jakob Lundt und Thomas Schmitt.
presseportal.de ("AWFNR"), presseportal.de ("Baywatch Berlin")

“Begrenzte Ressourcen”: ZDF plant keine Nachrichten bei TikTok.

ZDF: Anders als die "Tagesschau" plant das ZDF aufgrund "begrenzter Ressourcen" keine Nachrichten bei TikTok, sagt Chefredakteur Peter Frey im "Horizont"-Interview, dessen Vertrag im Herbst 2022 ausläuft. Die Aktivitäten bei YouTube, Instagram und Twitter sollen ausgebaut werden. Im Frühjahr 2021 ist ein neues Design für "heute" sowie für das "heute Journal" geplant.
"Horizont" 13/2020, S. 9 (Paid)

TV-Tipp: Sky, 3sat und Vox starten weitere Corona-Homeshows.

TV-Tipp: Gleich drei neue, kurzfristig angesetzte Corona-Homeshows gehen heute auf Sendung. Comedian Matze Knop kommentiert bei Sky Sport News HD das Tages- und Sportgeschehen. Kabarettist Sebastian Pufpaff (Foto) will bei 3sat mit Leichtigkeit Optimismus verbreiten. Musiker Mark Forster lädt bei Vox zugeschaltete Promis in sein privates Tonstudio. Nach Luke, allein zuhaus bei Sat.1 und der RTL-Quarantäne-WG kann es nur besser werden.
dwdl.de (Knop), presseportal.de (Pufpaff), vox.de (Forster), turi2.de (Background)

Cordelia Wagner verlässt die Mediengruppe RTL Ende März.

IP Deutschland verliert seine Kommunikationschefin Cordelia Wagner. Sie verlasse die Mediengruppe RTL Ende März nach 15 Jahren, schreibt sie in einer Abschiedsmail. Nach einer Auszeit wolle sie sich in ein neues Abenteuer stürzen, das auf ihrer gerade entstehenden Website stark nach Selbstständigkeit aussieht.
turi2 – eigene Infos

Aus dem Archiv von turi2.tv: Cordelia Wagner im TV-Fragebogen.

ZDF relauncht sein Online-Nachrichtenangebot.


Zweites Deutsches Internet: Das ZDF relauncht inmitten der Corona-Krise sein News-Angebot im Netz – so wird aus heute.de nun ZDFheute. Der Relaunch von Website und App war seit Langem geplant, erfährt in Zeiten verstärkter Info-Nachfrage nun aber ungeplant besondere Aufmerksamkeit. Das neue Angebot soll das ZDF-Programm "noch passgenauer aufs Smartphone übersetzen". Optisch nimmt der Relaunch einiges vorweg, was ab Frühjahr 2021 auch im TV in den Studios von "heute" und "heute Journal" zu sehen sein soll.

Die App startet aufgrund der Corona-Pandemie direkt im sogenannten "Event-Modus", der eigentlich für unvorhersehbare Lagen wie z.B. Terroranschläge geplant war. In diesem Modus spielt die App Livestreams direkt im Autoplay-Modus ab. Auf der obersten Ebene werden außerdem alle wichtigen Informationen sowie die drei aktuellsten Liveblog-Einträge auf den ersten Blick sichtbar gemacht.
horizont.net, dwdl.de, zdf.de

Mitarbeit: Maria Gramsch

Die Bundesliga will die TV-Rechte-Vergabe um einen Monat verschieben.

Bundesliga: Die DFL verschiebt die Vergabe der Medienrechte angesichts der Unsicherheiten durch die Corona-Krise um einen Monat auf Juni. Gleichzeitig kündigt das Präsidium an, den Spielbetrieb in den ersten beiden Ligen noch bis mindestens 30. April auszusetzen. Anschließend soll die Saison, sofern möglich, bis Ende Juni auch ohne Zuschauer und mit möglichst wenigen Arbeitskräften zu Ende gespielt werden.
dfl.de