Video-Tipp: Rechte Parteien bedrohen die freie Meinungsäußerung.

Video-Tipp: Das ARD-Kulturmagazin "ttt" spricht mit Umwelt-Aktivistin Luisa Neubauer (Foto) und den Politikerinnen Sawsan Chebli und Janine Wissler über Hasskommentare im Netz. Die digitalen Beschimpfungen seien ein gesellschaftliches Problem, das vor allem politisch aktive Frauen treffe. Wenn rechte Parteien stärker werden, schwäche dies die Gleichberechtigung und die freie Meinungsäußerung.
daserste.de (7-Min-Video)

Netflix testet eine Zufalls-Funktion.

Netflix will die von Musik-Playern bekannte Zufalls-Funktion ins Video-Streaming überführen. Die Online-Videothek testet eine entsprechende Option in verschiedenen Ländern in unterschiedlicher Ausgestaltung. Nutzer*innen, die sich nicht entscheiden können oder wollen, was sie als Nächstes ansehen, bekommen einen zufälligen Film oder eine Serien-Folge gezeigt.
horizont.net, theverge.com

Philipp Westermeyer startet Business-Podcast für Gründer*innen.

Business-Bauer: Podcast-Profi Philipp Westermeyer startet zusammen mit dem Domain-Hoster GoDaddy den 14-täglichen Podcast Bau dein Business. Westermeyer und seine Gäste wollen Gründer*innen mit persönlichen Erfahrungen und Tipps motivieren, Ideen und Projekte erfolgreich anzugehen. In der ersten von acht Episoden spricht Kaugummi-Unternehmer Thomas Krämer über sein Startup Forest Gum.
de.godaddy.com, youtube.com (53-Min-Video), omr.com (Audio-Podcast)

Video-Tipp: ZDF-“Anstalt” schickt weiße Kandidaten ins Rassisten-Camp.

Video-Tipp: Die ZDF-Kabarett-Sendung "Die Anstalt" thematisiert in ihrer letzten Ausgabe vor der Sommer­pause strukturellen Rassismus und Kolonialismus. In Anlehnung an das Dschungelcamp von RTL erleben bei "Ich bin Rassist - Holt mich hier raus" vier weiße Camp-Bewohner in Prüfungen, wie sich Alltags­rassismus und Diskriminierung anfühlen.
zdf.de (47-Min-Video)

RTL beanstandet bei der GfK zu hohe YouTube-Reichweiten.

Mediengruppe RTL wirft dem Marktforscher GfK vor, die Reichweitendaten von YouTube mehrfach zu hoch ausgewiesen haben, teilweise um bis zu 200 %, berichtet "Horizont". In zwei Fällen lag die angebliche Sehdauer bei YouTube deutlich über der Verweildauer. RTL will nun Schadens­ersatz­ansprüche gegen die GfK prüfen, weil die Sendergruppe aus falschen YouTube-Daten "sehr relevante Fehleinschätzungen" getroffen habe.
horizont.net (Paid)

Acatech unterstützt Pläne einer europäischen Medienplattform von BR-Intendant Wilhelm.

Europäische Medienplattform: Die Deutsche Akademie der Technik­wissen­schaften Acatech unterstützt die Pläne von BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ein europäisches Pendant zu YouTube, Facebook und Co aufzubauen. Die Plattform sollte die "Vielfalt an Angeboten" repräsentieren sowie "faire und transparente Zugangs- und Nutzungsbedingungen" haben, empfiehlt die Projektgruppe. Zum Start brauche es "staatliche Förderung flankiert von europäischer Regulierung". Die Koordination könnte eine Europäischen Digital-Agentur übernehmen.
acatech.de, br.de (Interview Wilhelm)

AGF und Google beenden ihre Zusammenarbeit.

AGF und Google beenden ihre Zusammenarbeit nach fünf Jahren. Ziel der Kooperation war, YouTube mit einem gemeinsamen Bewegtbildstandard in die Reichweitenmessung zu integrieren. Die Tür für eine Zusammenarbeit stehe Google weiter jederzeit offen, sagt AGF-Chefin Kerstin Niederauer-Kopf. Google schiebt per Pressemitteilung der AGF den schwarzen Peter zu "bedauert den Abbruch der Gespräche". Google habe "seine Verpflichtungen erfüllt".
agf.de, dwdl.de (Google-Statement)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Ich bin schon eher ein ganz klassischer TV-Nutzer", sagt AGF-Chefin Kerstin Niederauer-Kopf. (10/2019)

ARD plant Online-Archiv für historische TV-Beiträge.


Verborgene Schätze: Die ARD öffnet ihre Archive und stellt zum Welttag des Audiovisuellen Erbes am 27. Oktober historische Video-Beiträge in die ARD-Mediathek. Diese bleiben dauerhaft online, lassen sich verlinken und in eigene Webseiten einbetten. Die Federführung liegt beim RBB, eine Blaupause ist das Projekt SWR Retro (Screenshot). Zu sehen sind vor allem TV-Beiträge der aktuellen Berichterstattung aus der Zeit vor 1966. Für jüngere Beiträge ist die Rechteklärung schwieriger, weil sich 1966 das Urheberrecht geändert hat.

WDR-Intendant und ARD-Vorsitzender Tom Buhrow will mit dem Projekt "eine Art kollektives Gedächtnis schaffen". RBB-Intendantin Patricia Schlesinger weiß um das Interesse das Zuschauer*innen an historischen Aufnahmen und sagt: "Das Programm ist von der Gemeinschaft finanziert, sie sollte es so weit wie möglich nutzen können." Parallel arbeiten die ARD-Anstalten auch an einer Öffnung ihrer Audio-Archive sowie CC-Lizenzen zur nicht-kommerziellen Nutzung von ARD-Inhalten.
dwdl.de, presseportal.de

Laura Karasek: “Wir fallen zurück in so ein 50er-Jahre-Ding.”


Gute Seiten, schlechte Seiten: Im Video-Interview mit turi2.tv erzählt Medien-Multitalent Laura Karasek, wie schwer es ist, fast ohne physische Kontakte zur Außenwelt ein neues Buch zu schreiben. Das sei schon ohne Virus-Pandemie eine eher einsame Angelegenheit: "Schreiben ist letztendlich ein asozialer Beruf", sagt Karasek. Durch Corona kam erschwerend hinzu, dass sie alte Gefühle und Empfindungen für ihre Texte aus der Erinnerungskiste kramen und recyceln musste. Die studierte Juristin und Rechtsanwältin hat die letzten Wochen außerdem genutzt, um sämtliche Streaming-Dienste nach Perlen zu durchforsten – sie empfiehlt Unorthodox, Hollywood und Mrs. America – und sich von Filmen, Serien und anderen Autor*innen inspirieren zu lassen. Sie habe es genossen, nicht unterwegs sein zu müssen, sagt die 38-Jährige: "Ich war mir selbst auf eine Art und Weise genug. Ich, meine Bücher, mein Netflix und mein Schreiben."

Was Karasek gerade beschäftigt: Sie findet, dass die Krise alte Rollenbilder in der Gesellschaft festigt und beobachtet, "dass wir zurückfallen in so ein 50er-Jahre-Ding". Mit dieser Einschätzung ist Karasek bei Gruner+Jahr-Chefin Julia Jäkel, die Frauen im Job jetzt noch stärker benachteiligt sieht als ohnehin schon. Solidarität und Zuspruch für andere Frauen will Karasek deshalb nicht nur, aber auch per Instagram zeigen: "Das ist für mich auch Feminismus, dass man andere Frauen unterstützt, die vielleicht weniger Follower haben oder weniger Aufmerksamkeit." Themen wie diese will sie dann gegen Ende des Jahres wieder in ihrer ZDFneo-Talkshow besprechen. Die Dreharbeiten zur zweiten Staffel von Zart am Limit sollen im Herbst weitergehen.
turi2.tv (17-Min-Video auf YouTube), turi2.de (Julia Jäkel)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Ich würde es auch umsonst machen", sagt Laura Karasek im Interview in der turi2 edition #9 (10/2019).



Die Arbeitsgemeinschaft Videoforschung übernimmt den Convergence Monitor.

Convergence Monitor wandert unter das Dach der Arbeitsgemeinschaft Videoforschung (AGF). Der seit von 2008 von Kantar erhobene Report wurde zuletzt von ARD-Werbung Sales & Services, der Mediengruppe RTL Deutschland und seit 2017 zusätzlich Discovery betrieben. Die Untersuchung beobachtet die Entwicklung im Markt für Bewegtbild und befragt dafür 1.500 Personen zwischen 14 und 69 Jahren.
horizont.net

Stefan Niggemeier kritisiert: Gabor Steingart ersetzt Sinn durch Pathos.

Pathos-Pioniere: Gabor Steingart baut bei seinem Werbespot für The Pioneer auf größtmögliche Selbstüberhöhung, kommentiert Stefan Niggemeier (Foto). Das Video mit zahlreichen historischen Persönlichkeiten setze auf Pathos statt Inhalt. Zudem fokussiere sich der Beitrag völlig auf Meinung, kritisiert Niggemeier, der journalistisches Handeln wie Recherche in der Darstellung vermisst.
uebermedien.de

ProSiebenSat.1-App Smyle bündelt Comedy-Videos.

ProSiebenSat.1 startet die Comedy-App Smyle, die Humor-Videos wie Sketche oder Standup-Auftritte bündelt. Kurz Ausschnitte geben einen Vorgeschmack, ein Swipe nach oben führt zum kompletten Video. Die Gatis-App merkt sich den Humor-Geschmack ihrer Nutzer*innen und bietet ein individuell zusammengestelltes Programm.
presseportal.de, play.google.com (Android), apps.apple.com (iOS)

Dirk von Gehlen glaubt an eine größere Rolle von Livestreams im Journalismus.

Live-Streams gewinnen im Online-Journalismus durch die Erfahrungen in der Corona-Zeit an Bedeutung, schreibt Dirk von Gehlen, Social-Media-Chef bei der "Süddeutschen Zeitung". Angebote im Internet werden mehr als Prozess denn als abgeschlossenes Produkt wahrgenommen, auch Facebook investiere in Video-Chats. Künftig könnten Live-Streams auf Nachrichtenseiten normal sein und zusätzliche Einnahmen generieren. Dafür seien auch eigenständige Live-Ressorts in Redaktionen denkbar.
dirkvongehlen.de

P7S1-Streaming-Dienst Maxdome verschwindet im Sommer vom Markt.

Maxdome stellt im Sommer seinen operativen Betrieb ein, berichtet "Clap". Der Streaming-Dino, seit 2006 am Markt, muss sterben, weil sich von ProSiebenSat.1 auf sein Bezahlangebot Joyn+ konzentrieren will. Seit März ist bei Maxdome keine Neuregistrierung mehr möglich. Lediglich der Maxdome Store bleibe vorerst bestehen, um dort Filme zu kaufen.
clap-club.de

Wie geht’s Fridays for Future, Gwendolyn Rautenberg?


Gestreikt wird jetzt am Schreibtisch: Was macht eine globale Protestbewegung, die nicht mehr auf die Straßen kann, um auf ihre Sache aufmerksam zu machen? Im Video-Interview von turi2.tv gibt sich Gwendolyn Rautenberg zuversichtlich, dass zumindest Fridays for Future wegen der Corona-Krise nicht in eine Sinnkrise rutscht. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nehmen die Pandemie ernst, sagt die 18-jährige Abiturientin und Aktivistin aus Brandenburg an der Havel, die seit gut einem Jahr Teil der Bewegung ist. Trotzdem arbeiteten sie daran, weiter Aufmerksamkeit auf den Klimaschutz zu lenken. Ihre Botschaft an alle, die FFF schon zerbröseln sehen: "Wir sind nicht tot." Gerade konzentrierten sich die Aktivist*innen von zuhause aus auf Weiterbildung, veranstalteten etwa Webinare zu Klimathemen. Der nächste sogenannte Netzstreik mit Redner*innen und "Live"-Programm findet am 24. April statt.

Ein Porträt im SZ-Magazin bescheinigte FFF vor wenigen Tagen, sich aufgrund seiner dezentralen und digitalen Organisation eine "perfekte Infrastruktur für die Corona-Zeiten geschaffen" zu haben. Das sieht auch Rautenberg so. Jetzt hofft sie, dass sich die Entschlossenheit, die die Menschen bei Corona zeigen, und das Vertrauen in die Wissenschaft auch auf ihre Wahrnehmung der Klimakrise übertragen. "Vorher wurde uns oft gesagt: 'Das geht nicht, weil...'", erzählt sie im Interview. Plötzlich seien konsequente Maßnahmen von politischer Seite doch möglich. Sie spüre einen Zusammenhalt in der Bevölkerung. Rautenberg klingt optimistisch: "Das ist schön zu sehen."
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube), turi2 edition #10 (Interview mit Gwendolyn Rautenberg)

Neuer Video Builder von YouTube hilft Kleinfirmen bei Mini-Clips.

YouTube bietet kleinen Firmen ein neues Tool an, mit dem sie einfache Kurz-Video kreieren können. Der kostenlose Video Builder fügt Texte, Grafiken und Logos zu einer Animation zusammen, zur Untermalung steht YouTubes Musik-Bibliothek zur Verfügung. Mit den Mini-Clips können die Firmen etwa Angebote oder geänderte Öffnungszeiten bewerben.
techcrunch.com, mediapost.com, youtube.com (2-Min-Erklärvideo)

Video-Tipp: Dazn gratuliert “Kicker” mit Doku zum Geburtstag.

Video-Tipp: Zum 100. Geburtstag des "Kicker" hat Dazn eine vierteilige Doku gedreht, die das Sportmagazin mit den Stimmen von Redakteuren und Leser*innen porträtiert. Darin sprechen u.a. Jürgen Klopp ("Lese ihn seit 47 Jahren") und Uli Hoeneß. Die erste Folge zeigt die Konferenz zur "Kicker"-Rangliste – und viele, viele Männer. Folge eins und zwei sind ab heute online (u.a. auf YouTube) abrufbar, Folge drei und vier ab Sanstag.
youtube.com (14-Min-Video, Folge 1), youtube.com (15-Min-Video, Folge 2)

Analyse: Twitch profitiert sehr stark von der Corona-Krise.

Twitch profitiert sehr stark von der Corona-Krise, schreibt Florian Zandt. Der Live-Videodienst zählt aktuell täglich zwischen 100.000 und 130.000 Zuschauer gleichzeitig, solche Wert gebe es sonst nur an Wochenenden. Auch das Angebot hat sich gewandelt: Es wird nicht mehr nur gezockt, auch Künstler entdecken die Plattform für Konzerte und Lesungen, weil sie parallel Spenden sammeln können.
spiegel.de, turi2.de (Twitch in der turi2 edition #9)

Zoom-Gründer gelobt Besserung beim Datenschutz.

Zoom: Der US-Dienst für Videokonferenzen verspricht, Sicherheitslücken zu schließen. Dafür stoppt das Startup die Entwicklung neuer Funktionen für 90 Tage, kündigt Gründer Eric S. Yuan in einem Blogbeitrag an. Für "verfehlte" Sicherheitserwartungen entschuldige er sich. Datenschützer*innen hatten zuletzt vor Zoom gewarnt. Corona-bedingt nutzen den Dienst laut Yuan täglich 200 Mio Menschen.
techcrunch.com, blog.zoom.us, turi2 (Background)

Berichte: Google arbeitet an einem eigenen TikTok-Konkurrenten.


Kurzer Konter: Google plant offenbar einen eigenen Konkurrenten zur chinesischen Kurzvideo-App TikTok, berichtet The Information. Das Projekt mit dem Arbeitstitel "Shorts" soll innerhalb der YouTube-App Googles Plattform für virale Kurzvideos werden und dem Vernehmen nach Ende 2020 starten. "The Informationen" nennt Googles Plan die "bisher ernstzunehmendste Anstrengung" eines Silicon-Valley-Unternehmens, es mit Aufsteiger TikTok aufzunehmen.

Mit der Einbindung in die YouTube-Apps garantiere Google der neuen Kurzvideo-Plattform automatisch ein Publikum. Spekuliert wird, dass Google bestehenden Videoproduzent*innen Anreize geben könnte, auch Inhalte für "Shorts" zu produzieren. Für die Kurzvideos soll u.a. YouTubes Katalog an lizenzierten Songs und Hintergrundmusiken zur Verfügung stehen. (Logo-Montage: turi2)
theinformation.com (Paid), 9to5google.com, cnet.com

“Focus” überträgt Inner-Circle-Event bei YouTube.

Focus verlegt seine Event-Reihe Inner Circle ins Netz. Weil öffentliche Veranstaltungen Corona-bedingt pausieren müssen, diskutieren Digital-Staatssekretärin Dorothee Bär, Kriegsreporterin Düzen Tekkal und Investor Frank Thelen am Donnerstag um 19.00 Uhr im YouTube-Livestream die Frage "Wie erfinden wir uns in der Krise neu?".
per Mail, turi2.tv (Interviews vom letzten Inner Circle)

Datenschützer Johannes Caspar warnt vor der Videochat-Plattform Zoom.

Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar warnt vor der Videochat-Plattform Zoom. Bei Nutzung der App finde ein "nicht unerheblicher Datenabfluss" statt, sagt er dem "Handelsblatt". Konferenzleiter können außerdem die Aufmerksamkeit der Teilnehmer überwachen. Zoom hatte in den ersten zwei Monaten 2020 mehr aktive Nutzer als 2019 insgesamt, schreibt Bernstein-Analyst Zane Chrane.
handelsblatt.com

Video-Tipp: Tilo Jung spricht über die veränderte Arbeit in Zeiten der Corona-Krise.

Video-Tipp: Tilo Jung spricht mit Monitor-Chef Georg Restle u.a. über die Ausbreitung von Fake-News während der Corona-Pandemie. Statt auf Interviews, die aufgrund des Mindestabstands erschwert sind, berichtet Jung u.a. von der Bundespressekonferenz. Diese erlaubt künftig auch das Einreichen von Fragen online. Diese "Innovation" wurde zuvor "jahrelang verschleppt", sagt Jung.
youtube.com (69-Min-Video)

Basta: Ohne Streaming bietet sich möglicher Geschichtsunterricht in Zeiten der Krise.

Zu stark vernetzt: Die Schweiz fordert ihre Bevölkerung auf, weniger zu streamen, um das Netz in Corona-Zeiten nicht zu stark zu überlasten. Eine Alternative ist vielleicht die gute alte VHS-Kassette – mit der bekommt die jüngere Generation ein wenig ausgefallenen Geschichtsunterricht. Außerdem vergeht die Quarantäne-Zeit schneller, immerhin dauert Zurückspulen so seine Zeit.
rnd.de

DWDL: ProSiebenSat.1 entscheidet sich gegen den Verkauf von Red Arrow.

ProSiebenSat.1 will die Red Arrow Studios doch nicht verkaufen, berichtet Uwe Mantel. Durch das Corona-Virus seien Verhandlungen über einen fairen Preis nicht möglich. Der Konzern wollte die Produktionsfirma abstoßen, weil die international aufgestellte Tochter "nur wenig Synergien mit dem lokalen TV-Kerngeschäft" bietet.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Presserat verzeichnet 400 Beschwerden für Beitrag von Schlecky Silberstein.

Funk: Der Presserat verzeichnet 400 Beschwerden wegen des Beitrags Corona rettet die Welt von Schlecky Silberstein. Darin macht sich der Satiriker über das Corona-Virus lustig, das "die Alten dahinrafft". Für die Beschwerdeführer sei dies "menschenverachtend". Funk entschuldigt sich, will die Krise aber auch mit Humor meistern.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Burda investiert in Recount Media, US-Plattform für Kurz-Videos.

Recount Media, US-Plattform für politische Kurz-Videos, sammelt in einer Finanzierungsrunde 13 Mio Dollar ein, u.a. von Burda Principal und Viacom CBS. Das von den Journalisten John Battelle und John Heilemann gegründete Startup mit derzeit 20 Mitarbeitern will neben Finanzinvestoren wie Union Square Ventures auch Medienpartner als Investoren. Das Geld soll in die Produktion neuer Programme und zusätzliche Lizenz- und Vertriebsvereinbarungen fließen.
axios.com, burda.com

turi2 edition #10: Wie die Wall GmbH die Außenwerbung digitalisiert.


Digital und draußen: Unseren Innenstädten gehen Lichter auf. Dort wo früher statische Plakatwände für Filme, Mode oder Reisen warben, sind es heute immer öfter große Digital-Screens, die im 10-Sekunden-Takt neue Werbebotschaften aussenden – und die unterscheiden sich je nach Wetter, Tageszeit und vermutetem Publikum. Treiber dieser Technisierung ist der Außenwerber Wall GmbH. Im Video-Feature zum Text in der turi2 edition #10 zeigt turi2.tv, wie die Außenwerbung immer digitaler wird: von der Montage der Riesen-Monitore, bis zur Produktion und Programmierung der Werbebotschaften in der Wall-Zentrale in Berlin. Weiterlesen …

turi2.tv – die Top 5 des Branchenfernsehens im Januar 2020.


Die Quoten bei turi2.tv: Unser Agendasetting-Talk setzt auch in der Rangliste der meistgeschauten Videos bei turi2.tv im Januar den Maßstab. Über 4.700 Mal Views entfallen auf den Mitschnitt bei YouTube, Facebook, Twitter und LinkedIn. Dahinter landet auf Platz 2 mit 983 Views Rainer Maria Schießler mit seinem TV-Fragebogen, gefolgt von unserem Interview mit Score-Chef Carsten Dorn. Außerdem in der Top 5: Unser Rückblick auf die Launchparty zur turi2 edition #10 sowie Teresa Bücker im Agenda-Fragebogen 2020.
die ganze Top 5 anschauen, turi2.tv (die Top 5 in einer Playlist) –>

Instagram entwickelt Partner-Programm für sein IGTV.

Instagram will Nutzern seines Langinhalte-Portals IGTV die Möglichkeit geben, Geld mit Inhalten zu verdienen. Dazu entwickelt die Facebook-Tochter ein Partnerprogramm, vergleichbar zu denen bei YouTube oder Facebook Watch. Accounts können die Monetarisierung aktivieren und einen Teil der Werbeeinnahmen erhalten. Wann das Programm starten soll und wie es genau ausgestaltet sein wird, ist noch ungewiss.
techcrunch.com, horizont.net

Streamingdienst Disney+ zählt nach drei Monaten schon 28,6 Mio Abonnenten.

Disney gewinnt für seinen Streaming-Dienst Disney+ innerhalb der ersten drei Monate 28,6 Mio Abonnenten. Der Höhenflug kostet Geld: Im 4. Quartal 2019, für Disney das erste im Geschäftsjahr 2020, steigen die Umsätze um 36 % auf 20,9 Mrd Dollar, unterm Strich sinkt der Gewinn aber um 23 % auf 2,1 Mrd Dollar. Mit den Quartalszahlen kündigt Disney-Chef Bob Iger an, Hulu, den zweiten Streaming-Dienst des Konzerns, "womöglich" 2021 auch international zu starten. Priorität habe jedoch Disney+.
theverge.com, meedia.de, cnet.com (Hulu)