Kress: Ex-Funke-Manager Hans-Uwe Pöls gründet Video-Agentur.

Dreht auf: Der frühere Funke-Manager Hans-Uwe Pöls hat in Hamburg die Video-Agentur Copa Medien gegründet, schreibt Kress. Sie beliefert Regional­medien mit Bewegt­bild-Inhalten und bietet außerdem Consulting, Marken­konzeption, Produktionen, Events und Ticketing. Pöls war 2021 aus der Geschäfts­leitung des Verlags ausgetreten.
kress.de, turi2.de (Background)

Video-Tipp: Zapp rekonstruiert die Entstehung des “Angry German Kid”-Clips.

Video-Tipp: Zapp rekonstruiert die Entstehung des "Angry German Kid"-Clips, in dem der damals 14-jährige Norman Kochanowski u.a. eine Computer-Tastatur zerschmettert. Kochanowski spielte die Szene nur und lud das Video nicht selbst hoch – trotzdem wurde es weltweit verbreitet und bekannt. Sogar Medien nutzten das gestellte Material in falschem Kontext, um damit den negativen Einfluss von Computerspielen zu "belegen".
youtube.com (23-Min-Video)

Netflix-Gründer Reed Hastings zieht sich aus dem Tagesgeschäft zurück.

Der Harry-Effekt: Mitgründer und CEO Reed Hastings zieht sich bei Netflix aus dem Tagesgeschäft zurück und wechselt an die Spitze des Verwaltungsrats. Co-Chef Ted Sarandos und COO Greg Peters übernehmen die Konzernführung. Parallel dazu meldet der Streaming-Dienst für das 4. Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres 7,6 Mio neue Nutzer, vor allem dank der Doku "Harry & Meghan". Der Umsatz stieg um 1,9 % zu, der Gewinn brach dagegen von 607 Mio Dollar auf 55 Mio Dollar ein.
handelsblatt.com, techcrunch.com

Zahl des Tages: TV-Nutzung sinkt 2022 um durchschnittlich 18 Minuten.

Zahl des Tages: Die Deutschen schauen 2022 im Schnitt 18 Minuten weniger Fernsehen als im Jahr 2021, erhebt die AGF Videoforschung. Bei der werberelevanten Zielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren sinkt die Nutzung sogar um 20 Minuten. Mit 36 % dominieren Nachrichten auch 2022 die TV-Nutzung vor fiktionalen Programmen mit 35,1 %. News-Programme steigern ihre Marktanteile. Die durchschnittliche Sehdauer beim Videostreaming steigt um 4 Minuten.
agf.de

Sporttotal angelt sich T-Mobile als Partner für US-Expansion.

Bewegungsmelder: Der Anbieter des Sportstreaming-Portals sporttotal.tv angelt sich T-Mobile als Partner für die Expansion in die USA. Das Medienhaus aus Köln gründet dazu ein Joint Venture namens Staidium, dass in den USA mit der Übertragung von Eishockey startet. Später sind Live-Streams weiterer Sportarten wie Basketball, Volleyball, Fußball, Baseball und Football geplant. Sporttotal installiert automatisierte Kameras in Sportstätten und streamt mittels künstlicher Intelligenz. In Deutschland arbeitet Sporttotal mit dem T-Mobile-Mutterkonzern Deutsche Telekom zusammen.
digitalfernsehen.de

YouTube gibt Creators psychologische Hilfestellung.

Video-Wellbeing: YouTube will sich verstärkt um die psychische Gesundheit seiner deutsch­sprachigen Creators kümmern, die immer häufiger von Überlastung und Burn-out berichten, kündigt Deutschland-Chef Andreas Briese im "stern" an. Das Unternehmen stellt ihnen eine Website mit Well­being-Tipps, Videos und Burnout-Kursen zur Verfügung, im Bedarfsfall soll es auch psychologische Coachings geben.
presseportal.de

Deutsche Grammophon startet Video-Streamingdienst für Klassische Musik.

Das Auge hört mit: Das Klassik-Label Deutsche Grammophon startet einen Streamingdienst für klassische Musikkonzerte. Die Plattform Stage+ setzt auf technische Qualität und exklusive Inhalte. Klassik-Fans können sich für 14,99 Euro im Monat Aufführungen verschiedener Orchester, Dirigenten und Interpreten, Interviews und Dokus ansehen.
msn.com, deutschegrammophon.com

Video-Tipp: Ukraine bittet mit Edekas “Supergeil”-Video um Panzer.

Video-Tipp: Das ukrainische Militär bedient sich für ein Video am "Supergeil"-Song von Friedrich Liechten­stein, mit dem Edeka 2014 einen Hit gelandet hatte. In dem Video zeigt das Militär Bilder von Leopard-Panzern und hofft dadurch, die Bundes­regierung von Panzer-Lieferungen überzeugen zu können. Laut "Tagesschau" wusste Liechtenstein nichts von der Aktion.
twitter.com (43-Sek-Video, Militär), youtube.com (3-Min-Video, Edeka-Werbung), tagesschau.de

ProSiebenSat.1 senkt Jahresprognose erneut.

ProSiebenSat1-P7S1- KonzernlogoWerbefreie Weihnachten: Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 senkt seine Prognose erneut und rechnet mit einem Umsatzrückgang von 4,5 Mrd Euro im Vorjahr auf rund 4,15 Mrd Euro in diesem Jahr. Grund sind miese Werbeaussichten im so wichtigen Weihnachtsquartal. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) liegt mit voraussichtlich 650 Mio Euro deutlich unter den 840 Mio Euro im Vorjahr.
sueddeutsche.de, prosiebensat.1.com

Vaunet: Audio und Video knacken dieses Jahr wohl 15-Mrd-Euro-Marke.

Hört und schaut hin: Die Umsätze der Audio- und audio­visuellen Medien in Deutschland werden 2022 wohl erstmals über 15 Mrd Euro liegen, prognostiziert der Verband Vaunet. Laut Geschäfts­führer Frank Giersberg gehe man zwar von einem Umsatz­rückgang der Werbe­erlöse von 6 % bei TV und 3 % bei Radio aus. Die Abo- und Werbe­erlöse der Streaming-Portale glichen das aber wieder aus. Voriges Jahr haben Audio und Video einen Umsatz von 14,8 Mrd erreicht.
presseportal.de, turi2.de (Background)

YouTube markiert zuverlässige Gesundheits-Videos.

Ohne Risiken und Neben­wirkungen: YouTube will künftig Videos mit besonders zuverlässigen Gesundheits­informationen mit einem Health-Label hervorheben. Das Programm soll Anfang 2023 starten, Gesundheits­einrichtungen, Ämter, staatliche Organisationen und medizinische Fach­zeitschriften können sich jetzt dafür bewerben. Die Plattform sammelt die Videos dann im "Infobereich".
t-online.de

Werbefinanziertes Netflix-Abo kostet 4,99€ und startet im November.

Adflix: Der Streamingdienst Netflix bietet ab November in Deutschland ein werbefinanziertes Abo zum montalichen Kampfpreis von 4,99 Euro an. Netflix reagiert damit auf Nutzerschwund und starken Wettbewerb. Billig-Abonnenten müssen bis zu 5 Werbeminuten pro Stunde und den Wegfall der Download-Funktion in Kauf nehmen. Auch die Konkurrenz experimentiert mit Werbe-Abos - so z.B. Amazon mit Gratis-Abo Freevee.
spiegel.de

BR setzt Sendungen mit Alfons Schuhbeck ab.

Haar in der Suppe: Der BR streicht Steuersünder Alfons Schuhbeck aus dem Programm. Der Fernsehkoch hätte am Sonntag mit einer neuen Kochshow auf Sendung gehen sollen, die nach dessen Geständnis der Steuerhinterziehung abgesetzt wird. Christoph Paulus urteilt bei T-Online, der BR gebe mit seiner zögerlichen Haltung in der Causa Schuhbeck, der bereits 2021 angeklagt wurde, ein blamables Bild ab.
t-online.de

TikTok Germany gründet Betriebsrat.

Workfluencer: Die Beschäftigten von TikTok Germany haben nach jahrelangem Hin und Her einen Betriebsrat gegründet. Das 11-köpfige Gremium nimmt kommende Woche seine Arbeit auf und vertritt die Interessen von rund 450 Mitarbeitenden, von denen ein Teil wegen schlechter Bezahlung und stark belastender Arbeitsbedingungen unzufrieden ist. Die Gewerkschaft Verdi hofft, dass das Beispiel Verdi auf die Social-Media-Konkurrenz abfärbt.
verdi.de

“WSJ”: TikTok plant Ausweitung seines Musikstreaming-Angebots.

Auf Spotifys Pfaden: Die Video-App TikTok will sein Musikstreaming-Angebot erweitern und weltweit verfügbar machen, berichtet das "Wall Street Journal".  Die Verhandlungen zwischen TikTok-Mutter Bytedance und einem Musik-Label stocken allerdings. Das Unternehmen betreibt in Indien, Indonesien und Brasilien einen mittelmäßig erfolgreichen Streaming-Dienst namens Resso und prüft neben der Expansion auch die Integration in die TikTok-App.
wsj.com (€)

Meistgeklickter Kopf gestern war Lisa Altmeier.

Meistgeklickter Kopf gestern war Social-Media-Journalistin Lisa Altmeier, die in ihrem Nackt-Experiment für das BR-Format Puls sieben Tage die Hüllen fallen lässt und dabei der Frage nachgeht, ob Nacktsein das eigene Körperbewusstsein stärkt. Weitere Frauen in den Top Ten sind Marieke Reimann, Julia Jäkel und Aline von Drateln.
turi2.de/koepfe (meistgeklickte Köpfe am 6.10.2022)

Rapper Fat Comedy muss wegen Pocher-Ohrfeige vor Gericht.

Justiz-Schelle: Der Rapper Fat Comedy muss vor Gericht, weil er Comedian Oliver Pocher (Foto) am Rande eines Boxkampfs geohrfeigt hat. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat die Klage wegen vorsätzlicher Körperverletzung zugelassen, der Fall geht in den kommenden Monaten vor das zuständige Amtsgericht. Fat Comedy soll das aus dem Vorfall resultierende Watschn-Video benutzt haben, um Aufmerksamkeit im Internet zu erhalten; Pocher fordert 100.000 Euro Schadensersatz.
bild.de (€), turi2.de (Background)

Rechtsextremer TV-Sender Auf1 plant Expansion nach Deutschland.


Aufmarsch: Der österreichische rechts­extreme TV-Sender Auf1 kündigt seine Expansion nach Deutschland an. Demnach soll es künftig eine feste Redaktion in Berlin geben. Deutschland-Korrespondent ist Martin Müller-Mertens, der zuvor TV-Chef des rechts­extremen Magazins "Compact" war. In einem Interview mit Senderchef Stefan Magnet erklärt Müller-Mertens, dass er nicht nur aus dem Bundestag berichten, sondern den "Druck der Straße" widerspiegeln will. Für seine Inhalte betreibt Auf1 keinen eigenen Kanal, sondern veröffentlich auf Portalen der verschwörungs­ideologischen Szene und auf YouTube. In den Videos ist u.a. von "den öko-kommunistischen linken Globo-Homo-Eliten" und einer "neuen Weltordnung" die Rede. Auf dem Telegram-Kanal der Plattform mit mehr als 205.000 Abonnenten finden sich Stichpunkte wie "Asyl-Tsunami" oder "Corona-Diktatur". Magnet soll laut österreichischen Medien Mitglied des national­sozialistischen Bundes freier Jugend gewesen sein. Zudem stehe er mit dem russland­treuen Magazin "Info Direkt" in Verbindung. Die Medien­­behörde in Österreich hatte die Programme des Senders Anfang 2022 wegen möglicher Verstöße untersucht.

Seit einigen Monaten ist in Berlin und Nord­deutschland bereits ein "Impfbus" des Senders unterwegs, "um mit der Wahrheit zu impfen" – heißt es von Auf1. Es handelt sich dabei um einen blauen Kasten­wagen mit der Aufschrift "Nein zum Impfzwang", der u.a. bei einer Demo von Verschwörungs­gläubigen Ende Juni in Berlin zum Einsatz kam. Auf1 ist "Teil eines rechten Propaganda­clusters aus Oberösterreich", sagt Rechtsextremismus-Experte Markus Sulzbacher. Dazu gehören auch Report 24 und Wochenblick. Sie "kommen als vermeintliche Nachrichten­seiten daher und verbreiten exzessiv Desinformation und Verschwörungs­mythen".
taz.de, zeit.de

Zitat: Kerstin Niederauer-Kopf sagt im turi2 Clubraum, dass nicht nur junges Publikum zum Streaming wechselt.

"Wenn Plattformen wie Amazon Prime in die Champions League einsteigen und Rechte erwerben, dann folgt der Fußball-Liebhaber seinem Content."

Kerstin Niederauer-Kopf, Vorsitzende der Geschäfts­führung bei der AGF Video­forschung, sagt im turi2 Clubraum, sie beobachtet einen "deutlichen Move der mittelalten Zielgruppe" hin zu Streaming-Plattformen.
turi2.de (Zusammenfassung), youtube.com (46-Min-Audio)

“Wall Street Journal”: Netflix handelt Deals für werbefinanzierte Abos aus.

Netflix LogoAdflix: Der Streaming-Gigant Netflix hat laut "Wall Street Journal" Gespräche mit Hollywood-Studios aufgenommen, um bald ein werbe­finanziertes Abo einführen zu können. Der Streamer, der bei seinem Start 2007 den Verzicht auf Werbe­unterbrechungen versprochen hatte, erklärt auf Anfrage von Reuters, die Entwicklung der günstigeren Abo-Option sei noch in einer frühen Phase. Laut "WSJ" verhandle Netflix aktuell u.a. mit Warner, Universal und Sony.
wsj.com (Paid), sueddeutsche.de

AGF-Studie: YouTube verliert, ARD und ZDF gewinnen.

Plattform-Beliebtheit: Die Nutzung von YouTube ist in Deutschland wieder auf das Vor-Corona-Niveau gesunken, sagt die AGF-Plattformstudie. Knapp die Hälfte der Befragten ab 14 Jahren geben an, den Videodienst in den vergangenen vier Wochen genutzt zu haben. Die öffentlich-rechtlichen Sender legen dagegen auf 28,1 % zu. Netflix wächst auf 33,3 %, Amazon Prime Video auf 23,9 %. Disney+ verliert erneut und liegt nun bei 7,6 %.
presseportal.de

Video-Tipp: “Spiegel”-Reporter Christoph Reuter erzählt bei Jung & Naiv vom Kriegsreporterdasein.

Video-Tipp: Für "Spiegel"-Kriegsberichterstatter Christoph Reuter ist es Typsache, ob man durch die Arbeit als Frontreporter traumatisiert wird oder nicht. Bei Jung & Naiv erzählt er vom Kriegsreporterdasein, den Schlachtfeldern in Syrien, Afghanistan und der Ukraine und lebensgefährliche Situationen.
jungundnaiv.de (203-min-Video)

Lese-Tipp: Wie “YouTube Shorts” zu TikTok aufschließt.

Lese-Tipp: Mit seinen Kurzvideos "Shorts" ist YouTube innerhalb eines Jahres zum ärgsten TikTok-Konkurrenten geworden, schreibt Angela Göpfert auf tagesschau.de. Das liege u.a. daran, dass die Video-Plattform aus den Fehlern seiner gescheiterten Vorgänger lerne und die Funktion etwa "kommerziell attraktiver" gestalte. Doch auch TikTok lasse sich nun von YouTube inspirieren und die Plattformen "gleichen sich immer mehr an".
tagesschau.de

Video-Tipp: Richard David Precht und Ivan Krastev durchleuchten die Welt nach dem Kriegsschock.

Video-Tipp: Philosoph und Autor Richard David Precht spricht im TV-Talk mit Osteuropa-Experte Ivan Krastev wie der Ukraine-Krieg wichtige Themen wie Klimarettung oder soziale Gleichheit aus der öffentlichen Debatte verdrängt und welche Folgen das z.B. für die Bekämpfung des Klimawandels hat. Precht befürchtet nachdem Kriegsschock eine globale Zeitenwende und den Rückfall in die Logik des 20. Jahrhunderts, während Krastev die Rückkehr zur Normalität erwartet.
zdf.de (43-min-Video)

Netflix-Nutzerinnen ist Wokeness schnuppe, ergibt eine “Wiwo”-Umfrage.

Netflix LogoZu divers: Der Streamingdienst Netflix ist mit immer mehr Inklusion und Diversität im Programm auf dem Holzweg, geht aus einer Befragung des Marktforschers Civey für die "Wirtschaftswoche" hervor. Demnach halten gerade einmal 30 % der Befragten die Wokeness-Offensive des Streamingdienstes für richtig. 35 % sind dagegen, dem Rest ist's schlichtweg egal. Zuschauerinnen achten laut Marktforschung auf Aktualität, ein vielfältiges Genre-Angebot und Benutzerfreundlichkeit statt auf Diversität. Netflix hat im ersten Quartal 2022 erstmals seit zehn Jahren Nutzerinnen verloren.
wiwo.de, turi2.de (Background)

Video-Tipp: Browser Ballett zeigt die Suchtspirale von Doomscrolling.

Video-Tipp: Das Browser Ballett thematisiert Doomscrolling und beschreibt die Spirale der Sucht nach schlechten Nachrichten. In dem Zweiminüter beginnt die Sucht vergleichsweise harmlos mit dem Konsum der täglichen Corona-Fallzahlen und steigert sich dann zu täglichen Kriegsnachrichten, bis nur noch Fake News zum richtigen Kick führen.
youtube.com (2-min Video)

ZDF führt ukrainische Untertitel bei Nachrichtensendungen ein.

Zweites Ukrainisches Fernsehen: Das ZDF bietet ab kommender Woche die Nachrichtensendungen "heute" und "heute journal" mit ukrainischen Untertiteln in der ZDF-Mediathek und auf dem Youtube-Kanal ZDFheute an. Auch das "auslandsjournal", "frontal" und die Doku-Reihe "ZDFzoom" stellen künftig ausgewählte Beiträge mit Untertiteln für Geflüchtete aus der Ukraine bereit. Die Kindernachrichtensendung "logo!" plant zudem ein Angebot in ukrainischer Sprache.
presseportal.de

Netflix übernimmt Spieleentwickler und investiert weiter in Gaming.

Netflix LogoBingegaming: Streaminggigant Netflix kauft den Spieleentwickler Boss Fight Entertainment und baut damit seine Ambitionen im Gaming weiter aus. Zu den bekanntesten Spielen des 2013 gegründeten Gaming-Studios mit 150 Mitarbeitern gehört Dungeon Boss. Der Videostreaming-Dienst baut unterdessen sein Spiele-Portfolio weiter aus und veröffentlicht zwei neue Spiele, die über die neue Gaming-Kategorie verfügbar sind.
venturebeat.com, techcrunch.com

Video-Tipp: Zapp zeigt, wie Faktenchecker im Ukraine-Krieg arbeiten.

Video-Tipp: Das Medienmagazin Zapp zeigt, wie Faktenchecker mit umgekehrter Bildersuche oder Geolocating im Ukraine-Krieg zwischen Falschmeldungen und Fakten unterscheiden können. Russland's Staatspropaganda verbreitet falsche Faktenchecks über Telegram und diverse Websites und sorgt damit für noch mehr Desinformation im Kampf um die Deutungshoheit.
youtube.com (9-min Video)

Basta: Arnold Schwarzenegger ruft Follower Putin zu Frieden auf.

Informieren statt terminieren: Schauspieler und Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger ruft das russische Volk per Video-Botschaft zum Kampf gegen die Staatspropaganda auf. Sein sehr persönlicher Aufruf zu Frieden könnte ausgerechnet dort Gehör finden. Wladimir Putins englischer Twitter-Account folgt nur 22 Kanälen - darunter auch dem Terminator. Würde Arnie Putin als Follower blockieren, es hätte womöglich mehr Gewicht als jede Sanktion der EU.
spiegel.de, twitter.com


BBC entschädigt Prinzessin Dianas Sekretär für erschlichenes TV-Interview.

Späte Einsicht: Knapp 27 Jahre nach einem TV-Interview mit Prinzessin Diana entschädigt die BBC den ehemaligen Sekretär Patrick Jephson. Der frühere BBC-Reporter Martin Bashir hatte 1995 Diana mit Hilfe gefälschter Belege zu einem TV-Interview vor Millionenpublikum genötigt und dem damaligen Privatsekretär damit geschadet, wie der Sender nun im Rahmen eines Vergleichs in "substanzieller Höhe" einräumt. Für die BBC ist es die zweite Entschädigungszahlung binnen weniger Monate in der Causa.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Maybrit Illner hat Corona und wird von Theo Koll vertreten.

Illner is ill: ZDF-Moderatorin Maybrit Illner ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden und fällt vorerst für den gleichnamigen ZDF-Polittalk aus. Die Sendung am Donnerstagabend mit Gästen wie Wirtschaftsminister Robert Habeck und dem ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk übernimmt kurzfristig Theo Koll, Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios.
zdf.de, twitter.com

RTL startet tägliche News-Show auf Ukrainisch.

Heimatgefühl: Ab diesem Freitag startet RTL eine tägliche Nachrichtensendung auf Ukrainisch. Das zehnminütige News-Format "Ukraine Update" erscheint werktäglich um 19 Uhr auf den Online-Portalen RTL.news, ntv.de sowie auf dem YouTube-Kanal von ntv und informiert über den Ukraine-Konflikt und dessen Folgen. Die Moderation übernimmt die geflüchtete ukrainische TV-Journalistin Karolina Ashion. 

Die 46-Jährige Moderatorin mit ukrainischer Mutter und nigerianischem Vater ist in der Ukraine ein TV-Star und arbeitete vor ihrer Flucht nach Deutschland mehr als 20 Jahre im Mediengeschäft für die populärsten TV-Sender des Landes. RTL zielt mit dem neuen Angebot auf die bisher rund 200.000 ukrainischen Flüchtlinge in Deutschland ab. Ziel ist es, ein unabhängiges Nachrichtenangebot mit Infos über die Lage im Heimatland aber auch hier in Deutschland zu etablieren.
dwdl.de, rtl.de

Max Giermann moderiert Neuauflage von RTL-Comedyshow “Frei Schnauze”.

Lachflash: Der Privatsender RTL holt mit "Frei Schnauze" nach 14-jähriger Pause eine weitere Comedysendung zurück ins Programm. Moderator der Improvisation-Show wird Max Giermann, der in die Fußstapfen prominenter Showmaster wie Dirk Bach oder Mike Krüger tritt. Das Comeback der RTL-Comedyshow "7 Tage, 7 Köpfe" läuft bislang mäßig erfolgreich.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Zitat: Für P7S1-Vorstand Wolfgang Link ist Platz für mehr als einen Sheriff in der Stadt.

"Ich bin überzeugt: in Deutschland ist Platz für zwei große private Medienunternehmen."

P7S1-Vorstand Wolfgang Link sieht keine Notwendigkeit, nur "mit einem nationalen Champion" gegen die Übermacht der US-Plattformen anzutreten. Eine Fusion mit RTL sei für die deutsche Medienlandschaft nicht wünschenswert.
horizont.net (Paid)

Video-Tipp: “Zapp” zeigt Kriegsreporter unter Beschuss.

Video-Tipp: Das Medienmagazin Zapp zeigt, wie lebensgefährlich die Kriegsberichterstattung aus der Ukraine ist. Die ukrainische Journalistin Alla Koshlyak erreicht mit ihrer täglichen Berichterstattung für Radio NV die gesamte Ukraine, muss aber aus Sicherheitsgründen in der Redaktion übernachten. Um ihre Sicherheit fürchten auch unabhängige russische Journalistinnen, bei denen nach der Verschärfung des russischen Mediengesetzes "nackte Panik und Angst" herrsche.
ndr.de

Spotify schließt Büro in Moskau, Netflix stoppt russische Produktionen.

SpotifyRückzug aus Russland: Der Musik-Streamer Spotify schließt sein Büro in Moskau und entfernt die Inhalte russischer Staatsmedien von seiner Podcast-Plattform als Reaktion auf den Angriff auf die Ukraine. Der VoD-Dienst Netflix stoppt die Produktion zweier russischer Originals. Die Angebote beider Dienste bleiben in Russland verfügbar.
t-online.de (Spotify), tagesspiegel.de (Netflix)

Klick-Tipp: Timotheus Höttges macht 2021 das beste Video.

Klick-Tipp: Der Bundesverband für Medientraining bewertet in einem CEO Digital Video Index die meistgeklickten Social-Media-Videos der Dax-40-CEOs im vergangenen Jahr. Platz eins belegt dabei mit einem "mutigen" fast zweistündigen Interview mit "Jung & Naiv" der Telekom-Chef Timotheus Höttges. Auch E.on-Vorsitzender Leonhard Birnbaum und BASF-CEO Martin Brudermüller schaffen es auf das Treppchen.
bmtd.de via pr-journal.de

Debatte: Produzentenallianz kritisiert den Entwurf zur Optimierung des ÖRR.

Anstaltskritik: Die Produzentenallianz bemängelt den Diskussionsentwurf zu Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Der Entwurf der Rundfunkkommission der Länder streiche Unterhaltung aus dem Auftrag der Anstalten, was sich u.a. negativ auf Arbeitsplätze in z.B. bayerischen Produktions­firmen auswirken könne. Die Allianz fordert, den Unterhaltungsauftrag des ÖRR zu präzisieren und anstelle einzelner Sendungen das Gesamtprogramm zu regulieren. Zudem kritisiert sie die unklare Formulierung der 30-Tage On-Demand-Regelung des Papiers und dass auch "nicht-europäische Werke" in die Mediathek aufgenommen werden können. Die Allianz spricht sich für einen "Interessensausgleich mit Blick auf europäische Produktionen" aus.
medienpolitik.net

Umfrage: Mehr als ein Fünftel der Deutschen hat ein kostenpflichtiges Musik-Abo.

Musisch veranlagt: Mehr als ein Fünftel der Deutschen nutzt ein kostenpflichtiges Musik-Abo, ermittelt der Global Media Outlook Report von Yougov. 36 % der Befragten haben einen bezahlten Video-Dienst wie Netflix oder Amazon Prime abonniert. 27 % geben an, in den vergangenen 12 Monaten häufiger Websites, Apps und Streams genutzt zu haben – weltweit einer der geringsten Werte.
absatzwirtschaft.de

Video-Tipp: Sixt wirbt zum Valentinstag mit kopulierenden Wildschweinen.

Video-Tipp: Der Autovermieter Sixt veröffentlicht zum Valentinstag einen Clip mit einem kopulierenden Wildschwein-Paar in der Hauptrolle. Die Tiere widmen sich voll und ganz ihrem amourösen Treiben, als ein vollelektrischer BMW vorbei rast – den es bei Sixt zu mieten gibt. Der jedoch ist so leise, dass sich die Wildschweine selbst davon nicht gestört fühlen.
youtube.com (25-Sek-Video), wuv.de (Paid)

Klick-Tipp: ARD Retro startet neue Videosammlung über Ostberlin in den 60ern.

Klick-Tipp: Das Mediatheken-Angebot ARD Retro veröffentlicht unter dem "DDR Spezial" eine Videosammlung über Ostberlin in den 1960er Jahren. Insgesamt 18 Videos zeigen den Alltag und Ereignisse in der Hauptstadt der DDR. Unter anderem gibt es die Montage eines Außenaufzugs per Hubschrauber am Haus des Lehrers zu sehen. Andere Beiträge widmen sich dem Brand in der Humboldt-Universität und dem Bau einer S-Bahnbrücke.
digitalfernsehen.de, ardmediathek.de