Hör-Tipp: Phillipp Westermeyer und Sven Schmidt über Marken, die sich unter Wert verkaufen.

Hör-Tipp: Philipp Westermeyer und Digital-Experte Sven Schmidt sprechen im OMR Podcast u.a. über Marken, die ihrer Meinung nach nicht ihr volles Potenzial nicht ausschöpfen. Westermeyer glaubt, dass Spiegel Online das Zeug zu einer "wichtigen Plattform im deutschen Digitalmarketing" habe, würde man an der Werbe-Vermarktung schrauben und mehr Artikel als bisher kostenlos anbieten. Schmidt spricht Fehler von Sport1 an: Der Sender habe in seiner Wahrnehmung lange zu sehr "von der Hand in den Mund" gelebt, statt sich zu fragen, wie man "zu einem ESPN der DACH-Region" werden könne.
omr.com (86-Min-Audio, ab 42:52)

Vermarktungs-Allianz von “FAZ” und “Süddeutscher” wächst durch “Nachfrage nach Qualitäts­medien”.

Republic, gemeinsamer Vermarkter von "FAZ" und "Süddeutscher Zeitung", liegt im ersten halben Jahr seines Schaffens "zweistellig" über den addierten Einzel­umsätzen beider Titel des Vorjahreszeitraums, sagt FAZ-Vermarktungs­chef Ingo Müller bei "Horizont". Als Grund nennt er u.a. eine "gestiegene Nachfrage nach Qualitäts­medien". Corona-Effekte hätten "FAZ" und "Süddeutsche" 2020 "national nicht so hart getroffen".
horizont.net (Paid)

Sechs Agenturen unterzeichnen Manifest gegen Sexismus.

Ad Girls Club stellt ein Manifest gegen Sexismus in Agenturen auf. Unterzeichnet haben sechs Agenturen, darunter Kolle Rebbe und Ressourcenmangel. Die Werberinnen um Isabel Gabor (Foto) und Lisa Eppel fordern u.a eine Frauen­quote von 50 % auf allen Führungs­ebenen, familien­freundliche Arbeitsbedingungen, Ansprech­partnerinnen für Opfer von Diskriminierung und Sexismus sowie gender­neutrale Sprache. Der Gesamt­verband der Kommunikations­agenturen GWA unterstützt die Forderungen.
instagram.com/adgirlsclub_agc, meedia.de, wuv.de (Paid)

Termin des Tages: Screenforce Academy führt hinter die Kulissen aller Screens.

termine2-logoTermin des Tages: Heute startet die dreitägige, kostenlose Screenforce Academy mit Blicken hinter die Kulissen der Bewegtbild-Branche. Ab 9.45 Uhr erklärt Pinar Atalay "Wie TV-Journalismus funktioniert", kurz vor Mittag spricht der Werbe-Stratege Jan Pechmann über "Marketing – zwischen Macht und macht nichts".
Die wichtigsten Termine der Branche: turi2.de/termine

Hör-Tipp: Philip Banse spricht über seine Erfahrungen mit Podcast-Werbung.

Hör-Tipp: Werbung in Podcasts wird weiter zunehmen und zur Normalität, prognostiziert Podcast-Host Philip Banse bei Über Podcast von Deutschlandfunk Kultur. Banse findet es jedoch wichtig, dass die Werbung nach wie vor "transparent, klar abgetrennt, nicht voll automatisiert und unter Kontrolle der Publizierenden" ist. Hörerinnen seiner Sendung Die Lage der Nation wollten manchmal gar nicht die werbefreie Version hören, weil sie die Werbung "interessant" fänden.
deutschlandfunkkultur.de (35-Min-Audio)

Video-Tipp: “Plusminus” beleuchtet den Konflikt um kostenlose Werbung im Briefkasten.

Video-Tipp: 44 Kilo Prospekte und Anzeigenblätter landen durchschnittlich jedes Jahr in deutschen Briefkasten. Aufkleber mit "bitte keine Werbung" werden oft ignoriert und auch die Händler haben kein Interesse daran, die Papierflut einzudämmen. "Plusminus" schaut in die Niederlande, wo es kostenlose Werbung nur noch auf Wunsch gibt.
ardmediathek.de (29-Min-Video)

Werbelegende David Kennedy, 82, ist tot.

David Kennedy, 82, ist tot. Der Mitbegründer der weltweit größten unabhängigen Werbeagentur Wieden+Kennedy starb am Sonntag, twittert die Agentur. Eine Kooperation mit dem in den 80er Jahren noch unbekannten Sportartikelhersteller Nike machte Wieden+Kennedy weltweit bekannt. Nike bezeichnet Kennedy als einen der kreativsten Köpfe der Branche.
thedrum.com via horizont.net

Zitat: Unternehmen können in ihrer Werbung nicht mehr aufs Gendern verzichten, sagt Anja Sturm.

"Bei einer Entscheidung für genderneutrale Sprache werden Werbungtreibende zwangsläufig zu gesellschaftspolitischen Akteuren."

Marken müssen in ihrer Werbung gendern, weil "junge Menschen genau diese Sprache" einfordern, schreibt Anja Sturm bei "Horizont". Diese seien nicht nur Kundinnen, sondern auch "wichtige potenzielle Mitarbeiter".
horizont.net (Paid)

Lego verbannt Geschlechter-Klischees aus Onlineshop und Werbung.

Traumschlösser bauen: Lego kennzeichnet und bewirbt sein Spielzeug nicht mehr explizit getrennt nach Jungen und Mädchen. Damit wolle man die Marke "inklusiver machen", sagt Produktmanagerin Julia Goldin. Auf der Webseite sind die Produkte nicht nach Geschlecht, sondern nach Alter, Interessen und Themen geordnet. Außerdem fährt das dänische Unternehmen eine Kampagne mit dem Slogan "Ready for Girls", in der es Nachwuchs-Unternehmerinnen aus der ganzen Welt zeigt.

Anlass ist eine von Lego in Auftrag gegebene Studie, laut der Mädchen und Jungen beim Spielen immer noch stark von Geschlechterklischees beeinflusst werden. So sagten demnach 71 % der befragten Jungen, dass man sich über sie lustig machen würde, wenn sie mit "Mädchenspielzeug" spielen. Auch bei den Eltern sind diese Vorurteile verankert: "76 % sagten, dass sie einem Sohn Lego empfehlen würden", aber nur 24 % ihrer Tochter, schreibt der Spielwaren-Hersteller. (Foto: Robin Utrecht / Picture Alliance)
lego.com, spiegel.de, theguardian.com, youtube.com (60-Sek-Video)

Foodwatch fordert Werbeverbot von ungesunden Lebensmitteln für Kinder.

Zuckersüßes Marketing: Die Verbraucher­organisation Foodwatch fordert von der künftigen Bundes­regierung ein Verbot von Werbung für ungesunde Lebensmittel, die sich gezielt an Kinder richtet. Die "Gewinn­interessen der Süßwaren- und Junkfood-Industrie" dürfen nicht wichtiger sein als die Gesundheit der Kinder, sagt Sprecherin Saskia Reinbeck. Werbung solle nur für Lebensmittel erlaubt werden, die die Nährwert­empfehlungen der WHO erfüllen.
stern.de, horizont.net

Meinung: Marketing-Abteilungen müssen ihre Kompetenzen neu ordnen.

Aufbruch-Stimmung: Die Marketing-Abteilungen von Unternehmen müssen sich strukturell neu aufstellen, schreibt Strategie­berater Peter Kiefer. Die strenge Trennung in Marketing, Vertrieb, Social Media usw. führt zum "Scheuklappen-Denkmuster", sagt er. Stattdessen schlägt er drei übergreifende Bereiche vor: Marketing­strategie, Marken­aufbau und Aktivierung. Dadurch entstünden "Synergien" und damit "sichtbar" mehr Erfolg.
t3n.de

Debatte: Die ARD relativiert Manfred Krupps Vorschlag von Werbespots in der Mediathek.

Kommando zurück: Eine ARD-Sprecherin übt sich in Schadensbegrenzung nach der Aussage des HR-Intendanten Manfred Krupp zu möglicher Werbung in Mediathek und Audiothek. Krupps Aussage sei lediglich ein "analytischer Ausblick" gewesen, zitiert RND. "Wenn die Werbeerlöse langfristig über die klassischen Wege einbrechen, stünde dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein Ausgleich zu." DWDL hat vor einer Woche von einer ARD-Veranstaltung berichtet, bei der Krupp Werbekundinnen aufgerufen hatte, sich für Werbung in Audio- und Mediathek einzusetzen. Laut DWDL rüttelt er damit an einem "medienpolitischen Tabu".
rnd.de, turi2.de (Background)

Deutsche Bahn setzt in Werbekampagne auf Klimaschutz.

Grüner wird's nicht: Die Deutsche Bahn setzt in ihrer neusten Kampagne auf Klimaschutz als Verkaufs­argument. In einem 30-sekündigen Spot fährt ein Zug um den Globus und macht dabei auch einen Abstecher durch Meer und Wolkenhimmel. Unterlegt ist der Clip mit dem Song "You are so beautiful". Die Kampagne stammt von der Agentur Ogilvy. "Jede Bahnfahrt ist im Grunde genommen eine Liebeserklärung an den Planeten", sagt Kreativchef Siyamak Jung.
horizont.net (Paid), wuv.de

Meinung: In Agenturen herrscht Scheuklappendenken.

Eingeschränkte Sicht: LVM-Pressesprecherin Heike Hano attestiert Werbeagenturen ein Führungsproblem. Im Alltagsstress bleibe oft keine Zeit, ums sich mit Zukunftsfragen zu beschäftigen. Dadurch entstehe ein fatales Scheuklappendenken. An der Kündigungswelle in Agenturen seien aber auch die Kundinnen schuld. Wer guten Service wolle, müsse auch anständig bezahlen und Absprachen einhalten.
meedia.de

turi2 edition #15: Philip Morris lässt die Zigarette abbrennen.


Abschied vom Verbrenner: Rauchen als Teil eines lässigen Lifestyles, dieses Bild ist aus der Werbung fast verschwunden. Philip Morris will die qualmende Zigarette sogar gleich ganz abschaffen – und Raucherinnen dampfende Alternativen wie den Tabakerhitzer Iqos in die Hand geben. Eine Informationskampagne zum Umstieg ist dabei Teil des Marketings.
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Debatte: Nur divers besetzte Agenturen kommen bei Entscheiderinnen gut an.

Männerbuden ade: Werbe- und PR-Agenturen müssen zwangsweise diverser werden, um erfolgreich bei Kundinnen zu sein, schreiben MSL-Deutschlandchef Wigan Salazar und seine Kollegin Birgit Söllner im "PR Magazin." Entscheiderinnen werden keine "All-Male-Pitch-Teams und nicht-diverse Kundenteams tolerieren". Bunt gemischte Teams, in denen nicht "alle gleich ticken", sind anstrengender zu organisieren, aber auch deutlich kreativer.
PR-Magazin Nr. 10, S. 44

Nach Böhmermann-Recherche: Arbeitsminister kündigt Werbedienstleister.

Böhmi deckt auf: Das Bundes­arbeits­ministerium trennt sich von einem Werbe­dienstleister, weil dieser Facebook-Anzeigen speziell an SPD-Mitglieder gerichtet hatte. Aufgedeckt hat die Praxis das Recherche-Team unter Jan Böhmermann beim "ZDF Magazin Royale". Das Ministerium untersagt eigentlich das Anvisieren von Menschen bestimmter Parteien­zugehörigkeit.
sueddeutsche.de, horizont.net, wuv.de

ZAW kritisiert Forderung nach Werbeverbot für fossile Energieträger.

Lieber lassen: Der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft sieht in dem von Greenpeace und Co geforderten Werbeverbot für Öl, Autos und Flugreisen keine Lösung gegen die Klimakrise. Sie machten "die Luft nicht sauberer" und änderten "nichts an CO2-Emissionen". Relevanter sei viel mehr etwa der Ausbau der Lade-Infrastruktur für E-Autos. Der ZAW wirft den Aktivistinnen Stimmungsmache vor.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Video-Tipp: “Die Simpsons” modeln für Balenciaga.

Video-Tipp: Das Luxus-Label Balenciaga hat eine Sonderfolge der "Simpsons" produzieren lassen, in der sich die Marke auch selbst ein wenig aufs Korn nimmt. Das Team wird "als kettenrauchende, etwas versnobte Fashion-Menschen" dargestellt, schreibt "W&V". Marge Simpson brilliert in der Folge mit einem goldenen Kleid, das sogar "Modepäpstin" Anna Wintour ein seltenes Tränchen entlockt.
youtube.com (10-Min-Video) via wuv.de

DWDL: HR-Intendant Manfred Krupp kann sich Spots in der ARD-Mediathek vorstellen.

GEZahlte Spots: HR-Intendant Manfred Krupp thematisiert Werbung in öffentlich-rechtlichen Audio- und Mediatheken, um den Rundfunkbeitrag niedrig zu halten, schreibt DWDL. Bei einer Veranstaltung der ARD-Werbung Sales & Services spricht er Werbetreibende direkt an: "Sie sollten sich dafür einsetzen, dass Sie bei uns auch in der Mediathek und in der Audiothek werben dürfen". ARD und ZDF dürfen, anders als in TV und Radio, auf ihren digitalen Plattformen aktuell keine Werbung platzieren. Krupps Forderung rüttelt somit "an einem medienpolitischen Tabu", schreibt Torsten Zarges. Eine Änderung der Richtlinien würde eine Änderung des Medienstaatsvertrags voraussetzen.

Krupp begründet seinen Vorschlag mit einem Rückgang der Beliebtheit des linearen Fernsehens. Er befürchtet, dass dadurch auch die TV-Werbeeinnahmen sinken und damit der Rundfunkbeitrag steigt. Die Sender selbst würden die neue Vermarktungsform selbst nicht anstoßen, da sie "eher schüchtern und zurückhaltend" sind, so Krupp. Aber Firmen und Agenturen "können das zum Thema machen". AS&S-Chefin Elke Schneiderbanger zeigt vor Krupps Rede Zahlen der jüngsten ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation. Demnach fänden 59 % der Deutschen "Werbung in den Mediatheken von ARD und ZDF okay, wenn es sie denn gäbe".
dwdl.de

Meinung: Die Wahl-Kampagne der SPD war mit Abstand die Beste, findet Jean-Remy von Matt.

Hinterher ist man schlauer: Werbe-Legende Jean-Remy von Matt bewertet im "Spiegel" rückblickend die Wahlkampagnen der drei großen Parteien. Den Plakaten der Union fehlte "der klare Fokus auf ein großes Ziel", die Aussagen der Grünen "kamen frisch, direkt, auffordernd daher". Klarer Werbe-Gewinne ist für ihn die SPD mit "plakativen, einfachen Botschaften, eingebettet in ein markantes Erscheinungsbild".
spiegel.de (Paid)

Video-Tipp: Lidl feiert die Ehe zu dritt.

Video-Tipp: Lidl vermählt in einem neuen Werbeclip eine Frau mit zwei Männern. Das Video ist Teil der Kampagne "Du hast die Wahl", die bereits seit 2017 läuft. In dem Clip steht ein Paar kurz vor der Vermählung, als der Pfarrer der Frau noch einen zweiten - vielleicht noch viel besseren?! - Kandidaten vorschlägt. Woraufhin die Frau die berechtigte Frage stellt: "Kann ich auch beide haben?"
horizont.net

Marketing-Bündnis reicht Beschwerde gegen Googles Cookie-Verzicht ein.

Sie mögen Kekse: Mehrere Tech-Unternehmen, Verlage und Werbe­treibende reichen Beschwerde gegen Google bei der EU-Kommission wegen der geplanten Abschaffung der Third-Party-Cookies ein. Die Marketing-Branche sieht darin eine Wettbewerbs­verzerrung, da Google den Zugang zu wertvollen Werbe-Informationen versperrt.
movementforanopenweb.com via t3n.de

Lese-Tipp: Facebook-Werbung nutzt Angststörungen und Traumata aus.

Lese-Tipp: Die Autorin Rahel Lang zeigt bei Netzpolitik anhand einer Fallstudie, wie "'datenhungrige Algorithmen' die psychische Gesundheit von Menschen bedrohen". Ein Elternteil einer jungen Frau stirbt an Krebs. Facebook zeigt der Frau danach immer wieder Werbung zu den Themen Krebs und genetische Krankheiten an. Selbst eine Deaktivierung kann die Anzeigen nicht dauerhaft ausblenden.
netzpolitik.org

Deutscher Werberat rügt erneut sechsmal wegen sexistischer Werbung.

Nix Neues: Der Deutsche Werberat verteilt zum zweiten Mal 2021 exakt sechs Rügen wegen sexistischer Werbung. Das Gremium verweist auch dieses Mal auf "eher kleinere Handwerks- oder Dienst­leistungs­betriebe" und deren Uneinsichtigkeit. U.a. ist ein Motiv eines vermenschlichten Schweins "in aufreizender Kleidung und Pose" geächtet worden, das bereits 2017 Gegenstand eines Verfahrens war.
werberat.de, turi2.de (Background)

Jan Böhmermann deckt Wahlwerbe-Verstöße bei Facebook auf.

Wahlwerbung bei Facebook verstößt offenbar zum Teil gegen Facebooks eigene Richtlinien und gegen deutsches Recht, enthüllt Jan Böhmermann im "ZDF Magazin Royale". Demnach haben das von der SPD geführte Arbeitsministerium über das Facebook-Targeting SPD-Wählerinnen adressiert und das grüne Klimaschutz-Ministerium in Rheinland-Pfalz Grünen-Wählerinnen angesprochen und offenbar von Steuergeld bezahlt. Der FPD wirft Böhmermann vor, je nach Zielgruppe, unterschiedliche, teils widersprüchliche Werbebotschaften auszuspielen.

Facebook selbst hat laut den Recherchen tausende Anzeigen in seiner Werbebibliothek "vergessen". Mit der Initiative hatte das Netzwerk nach dem Cambridge-Analytica-Skandal Transparenz u.a. über Auftraggeber von Anzeigen versprochen. Für die Auswertung hat die ZDF-Sendung mit einer freiwilligen Browser-Erweiterung Facebook-Werbung bei über 17.000 Nutzerinnen ausgewertet und über 134.000 Anzeigen untersucht.
targetleaks.de, youtube.com (21-Min-Video)


Basta: Zeichen setzen mit Kacken.

(K)eine Scheiß-Idee: Windel-Hersteller Little Big Change bringt eine "Sch***-Drauf-Edition" seiner Windeln heraus. Darauf gedruckt sind rassistische Aussagen deutscher Politikerinnen wie etwa "Es gibt keine schwarzen Deutschen" und "Masseneinwanderung ist Messereinwanderung". Die Babys scheißen nun wortwörtlich darauf – übel riechender brauner Mist passt eben besonders gut zu braunem Mist.
horizont.net, youtube.com (1-Min-Clip)

Regiocast wechselt 2023 zur ARD-Werbung Sales & Services.


Werbe-Wechsel: Das Radio­unternehmen Regiocast und der Audio-Vermarkter RMS gehen getrennte Wege. Ab 2023 lässt sich Regiocast mit Privatsendern wie Radio Bob, Radio PSR und Energy Sachsen von der ARD-Werbung Sales & Services vermarkten. Zu den Gründen äußern sich Dirk van Loh und Rainer Poelmann von der Regiocast-Geschäftsführung nicht. In der Pressemitteilung dankt man lediglich RMS für die bisherige Zusammenarbeit und spricht von einer "großen Chance".

Regiocast gehörte 1989 zu den Gründungsgesellschaftern von RMS. Mit dem Vermarkterwechsel scheidet Regiocast auch aus dem Gesellschafterkreis aus. AS&S-Chefin Elke Schneiderbanger will mit dem Neuzugang Regiocast das Profil als Qualitäts-Vermarkter mit "starken Reichweiten und hoher Werbewirkung" schärfen. Die Regiocast-Sender erreichen nach Firmenangaben täglich rund 21 Mio Hörerinnen. AS&S Radio vermarktet bisher hauptsächlich die öffentlich-rechtlichen Radiosender sowie einige wenige Privatprogramme. Mit der Zusammenarbeit von AS&S und Regiocast entsteht laut Werbeunternehmen "das reichweitenstärkste nationale Angebot" im Bereich Radio.
presseportal.de, regiocast.de, horizont.net (Paid), dwdl.de

Vermarktungschef André Pätzold verlässt den “Spiegel”.

Spiegel-Gruppe und Vermarktungschef André Pätzold gehen getrennte Wege, berichtet Roland Pimpl bei Horizont.net. Pätzold, seit fünf Jahren im Amt, verlasse den Verlag in den kommenden Wochen "auf eigenen Wunsch". Nachfolger soll laut Pimpl der bisherige Vermarktungs-Vize Hannes Engler werden, offiziell bestätigen will der Verlag das noch nicht. Der Abgang steht wohl im Zusammenhang mit der Integration von Spiegel Media in Bertelsmanns Ad Alliance.
horizont.net (Paid)

Debatte: TikTok ist für die Ansprache von jungen Zielgruppen enorm wichtig.

Juveniles Werbewunder: TikTok ist vor allem für die Ansprache von jungen Zielgruppen enorm wichtig, analysiert Florian Teschner bei den Digital Marketing Days. Allerdings bräuchten Werbungtreibende auf TikTok deutlich mehr Kontakte, um etwa auf die gleiche Reichweite wie auf Instagram zu kommen. Besonders beliebt ist TikTok bei E-Commerce-Unternehmen – etwa About You, Shein oder Audible.
horizont.net (Paid)

Video-Tipp: Kult-Schiedsrichter Pierluigi Collina regelt für Vodafone den Straßenverkehr.

Video-Tipp: Kaum jemand erkennt Fouls so gut wie der mehrfache Schiedsrichter des Jahres, denkt sich Vodafone und gewinnt Pierluigi Collina für seine neue Kampagne. In dieser muss er die verfeindetesten Mannschaften überhaupt überwachen: die der Auto- und Radfahrerinnen. Mit dem Video wirbt Vodafone für sein smartes Fahrradrücklicht.
youtube.com (2-Min-Video) via wuv.de