Facebook will Werber daran hindern, Schlagzeilen in Anzeigen umzuschreiben.


Wahrhaftig oder werbisch? Facebook, zuletzt im geflissentlichen Gewand des Fake-News-Bekämpfers unterwegs, will Verlegern künftig die Kontrolle über Schlagzeilen journalistischer Artikel zurückgeben. Wenn Werbetreibende sie für Anzeigen nutzen, können sie die Überschriften bisher beliebig umtexten. In Großbritannien hat die konservative Partei den Titel eines BBC-Artikels über das Bildungswesen zu ihren Gunsten umgedichtet. Die Faktenchecker von Full Fact bemängelte die Überschrift als irreführend. Facebook ermögliche so Desinformation u.a. in Wahlkämpfen und das Ausnutzen der Glaubwürdigkeit von Medienmarken.
welt.de, cbc.ca

Nielsen: TV-Werbeausgaben in Deutschland auf 2018er Niveau.

Bruttowerbeausgaben: Das Fernsehen stagniert nach acht von zwölf Monaten des Jahres nun auf Vorjahreskurs mit 8,84 Mrd Euro Werbevolumen in Deutschland bzw. 46,2 % Marktanteil, fasst Jens Schröder bei Meedia zusammen. Im Gegensatz dazu wachsen die Onlinewerbung, 9,8 % auf 2,3 Mrd Euro, sowie die Außenwerbung, 8,5 % auf 1,47 Mrd Euro. Zeitungen verlieren 1,1 % auf 3 Mrd, Publikumszeitschriften 3 % auf 1,96 Mrd und Fachzeitschriften 4 % auf 238 Mio Euro.
meedia.de

DFB erhält vom Sportvermarkter Infront eine Nachzahlung in Höhe von 1,7 Mio Euro.

Bandenwerbung: Der DFB kassiert vom Sportvermarkter Infront eine Nachzahlung in Höhe von 1,7 Mio Euro, berichtet der "Spiegel". Infront habe Geld nicht an den Verband weitergeleitet, dass durch zusätzlich gebuchte Werbeflächen eingenommen wurde. Es gehe insbesondere um Werbeflächen, die seit 2012 durch Mercedes-Benz hinzu gebucht wurden.
"Spiegel" 38/2019, S. 68 (Vorabmeldung)

Hamburg fordert Verbot bundesweiter Glücksspielwerbung im TV.


Verzockt: Die Hamburger Glücksspielaufsicht fordert von Schleswig-Holstein, bundesweite TV-Werbung für Online-Casinos zu unterbinden, berichtet der NDR. Auch die Medienanstalt Hamburg-Schleswig-Holstein solle aktiv werden. Das nördlichste Bundesland vergibt als einziges Lizenzen für Online-Glücksspiel, im Rest Deutschlands sind Online-Casinos verboten. Trotzdem läuft Werbung für Anbieter wie z.B. "Drück-Glück" bundesweit im TV, etwas bei ProSieben oder Eurosport.

Die Spots weisen darauf zwar hin, dass nur Spieler aus Schleswig-Holstein mitmachen dürfen. Auf nahezu identischen Zwei-Seiten können aber auch Teilnehmer aus anderen Bundesländern spielen, dann jedoch illegal. Das Kieler Innenministerium will den Sachverhalt prüfen, verweist aber auf bestehende "weitreichende Regelungen zur Werbung von Online-Casinos".
tagesschau.de

ADAC stellt runderneuerte “Motorwelt” vor.

Mobilitätswelt: Der ADAC hat auf der Dmexco IAA die neu ausgerichtete "Motorwelt" den versammelten Werbern vorgestellt. Der Schwerpunkt solle mehr auf Mobilität denn auf dem bloßen Autofahren liegen. Auch u.a. Konsumenten-Elektronik, Mode und Finanzdienstleistungen sollen künftig vorkommen – klingt nach "DB Mobil" für Autobesitzer. Die "Test-Kompetenz" des ADAC solle aber "weiterhin" stattfinden. Die traditionell reichweitenstarke und werbefinanzierte Mitgliederzeitschrift kommt künftig von Burda und dem Redaktionsdienstleister Storyboard.
horizont.net

Media Impact erwartet 3 bis 4 % mehr Umsatz durch Ad Alliance.

Media Impact, Vermarkter von Springer und Funke, erhofft sich durch die Anbindung an Bertelsmanns Ad Alliance 3 bis 4 % zusätzlichen Umsatz, sagt der neue Chef Carsten Schwecke im "Horizont"-Interview. Die großen Herbsttermine mit Media-Agenturen bestreiten beide Partner zusammen, das Tagesgeschäft jeder für sich.
"Horizont" 37/2019, S. 14/15 (Paid)

WallDecaux spielt Außenwerbung auf Basis von Handy-Daten aus.

Datensammlung Made in Germany: Der Außenwerber WallDecaux steuert künftig Kampagnen auf seinen Bildschirmen nach den Bewegungsdaten von Smartphone-Nutzern. Hierzu wertet der Dienstleister AdSquare Daten von 43 Mio Handy-Nutzern aus – etwa wenn sie die Dating-App Lovoo oder die Navigations-App Here verwenden. WallDecaux will so auf seine Bildschirme gezielt Werbung nach Einkommen und Alter der Menschen im Umfeld ausspielen.
horizont.net

Petra Winter und Verena Mölling führen Bauer Premium.

Exit Sandmann: Bauer befördert Petra Winter und Verena Mölling an die Spitze der Luxus-Printsparte Bauer Premium, der bisherige Verlagsgeschäftsführer Robert Sandmann geht "auf eigenen Wunsch". Petra Winter verantwortet künftig, neben ihrem Job als Chefredakteurin der "Madame", als Editorial Director die redaktionelle Seite des Geschäfts. Verena Mölling, bisher New-Business-Verantwortliche der Sparte und Verlagsleiterin bei "Joy" und "Shape", steuert als Publishing Director die Verlagsthemen. Auch Lisa Tippelt, Vermarkterin der Sparte, geht. Ihre Aufgaben übernimmt Ilona Kelemen-Rehm, Marketingchefin bei Bauer Advertising, zusätzlich.
wuv.de, bauermedia.com (Pressemitteilung)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Lisa Tippelt vermarktet Beautyprodukte auf möglichst vielen Kanälen.

Russische Medienaufsicht rügt Facebook und Google wegen Wahlwerbung.

Russisch Roulette für Meinungsfreiheit: Die russische Medienaufsicht rügt Facebook und Google, die am Sonntag bei lokalen Wahlen u.a. in Moskau entgegen der Verbote politische Werbung zugelassen haben. Die Behörde sieht darin einen Eingriff in die "souveränen Rechte Russlands", was als "Behinderung demokratischer Wahlen" gesehen werde.

Eine Kommission im Parlament wolle prüfen, ob ausländische Kräfte versuchten, die Wahl zu beeinflussen. In der russischen Hauptstadt hat es in der Vergangenheit regierungskritische Demonstrationen gegeben, die sich gegen den Ausschluss oppositioneller Kandidaten richteten.
handelsblatt.com, onvista.de

Ronaldo soll von Nike für Zehnjahresvertrag 162 Mio Euro erhalten.

Nike zahlt Fußballer Cristiano Ronaldo 162 Mio Euro für einen Zehnjahresvertrag, zitiert "Spiegel" aus dem Fußball-Enthüllungsbuch Football Leaks 2. Die Summe stehe im Entwurf eines Werbedeals zwischen Nike und Polaris Sports Limited, Inhaber von Ronaldos weltweiten Vermarktungsrechten. Nike und Polaris Sports schweigen zu den Vertragsdetails.
"Spiegel" 37/2019, S. 92-94 (Paid)

Xing will ab 2020 auf Display-Werbung verzichten.

Xing will ab 2020 nur noch Video- und Native-Werbung anbieten und auf Display-Ads verzichten, schreibt Roland Pimpl. Dazu sollen Native-Formate künftig nicht nur auf der Startseite, sondern auch in den News-, Kontakt- sowie Mitteilungsseiten des Karrierenetzwerkes erscheinen. Bereits seit Anfang 2019 reduziere Xing den Anteil der Display-Werbung zugunsten von Native-Formaten.
horizont.net

Christoph Metzelder verlässt Agentur BrinkertMetzelder.

Rückzug: Christoph Metzelder verlässt angesichts der Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts auf Verbreitung kinderpornografischen Materials die Agentur BrinkertMetzelder, berichtet der "Spiegel". Die Entscheidung hätten Christoph Metzelder und sein Agenturpartner Raphael Brinkert gemeinsam getroffen. Erst Montag hatte die Agentur ihre Neuausrichtung bekannt gegeben und angekündigt, künftig im Sportmarketing aktiv zu sein.
spiegel.de via wuv.de, turi2.de (Ermittlung Metzelder), turi2.de (Neuausrichtung)

Analyse: Amazon verdient mit Werbung in Deutschland viel weniger als bislang angenommen.

Amazon verdient 2018 rund 313 Mio Euro mit Werbung, liest Klaus Janke aus dem Jahresabschluss der Amazon Online Germany GmbH. Schätzungen haben den Werbeumsatz des Versandriesen bislang auf Zahlen zwischen 500 und 700 Mio Euro geschätzt. Amazon habe sich nicht dazu äußern wollen, ob Werbeeinnahmen noch bei weiteren Töchtern verbucht werden.
horizont.net

“Bild”: Polizei ermittelt gegen Christoph Metzelder wegen der Verbreitung kinderpornografischer Schriften.

Hausdurchsuchung: Christoph Metzelder, Ex-Fußballprofi und Mitgründer der Agentur Brinkert Metzelder, steht unter dem Verdacht, kinderpornografische Schriften verbreitet zu haben, berichtet "Bild". Die Polizei habe Metzelder das Smartphone abgenommen und bei einer Hausdurchsuchung einen Computer sichergestellt. Die Polizei Hamburg hatte laut "Bild" Hinweise einer Hamburgerin erhalten, mit der Metzelder zuletzt liiert gewesen sein soll.
bild.de (Paid), rtl.de

Wir graturilieren: Andreas Fischer-Appelt wird 55.


Wir graturilieren: Andreas Fischer-Appelt feiert heute seinen 55. Geburtstag mit seiner Familie in der Lüneburger Heide. Am Tag darauf feiert der Werber und Vorstand dann mit den Kollegen bei FischerAppelt. Am abgelaufenen Jahr freut ihn beruflich besonders die Übernahme der Hamburger Werbeagentur Philipp und Keuntje: "Gerade für das Thema Kreation sind sie eine große Bereicherung, aber auch die Zusammenarbeit zeigt Neues und macht viel Spaß."

Für das kommende Jahr wünscht sich Fischer-Appelt für sich selbst und seine Kunden "viel Mut und Schwung" bei Digitalisierung und dem Ausprobieren neuer Arbeitsformen. Außerdem wünscht er sich, "dass der HSV weiter so guten Fußball spielt und aufsteigt". Gratulationen erreichen Andreas Fischer-Appelt auf allen digitalen und analogen Wegen.

BrinkertMetzelder macht nach JvM-Ausstieg wieder Sportmarketing.


Angriff der Killerplauzen: BrinkertMetzelder, die Agentur der Ex-JvM/Sport-Chefs Raphael Brinkert und Christoph Metzelder, steigt ins Sportmarketing ein. Die Agentur verkündet den gefühlt leicht absehbaren Schwenk mit einem Motiv, dass die Gründer als schwere Jungs mit angeblich gephotoshopten Schmerbäuchen in der Umkleidekabine einer Sportanlage zeigt.

Jung von Matt hielt bis vor Kurzem noch 40 % an der Agentur, verbunden mit einer Klausel, nach der BrinkertMetzelder nicht mit Jung von Matt/Sports konkurriert – die ist nun hinfällig. Im ersten Jahr hat sich die neue Firma in Düsseldorf auf CSR-Kommunikation beschränkt und will nun auch durch die sportliche Brille "gesellschaftliche und nachhaltige Kommunikation" betreiben. Kunden sind bisher u.a. die CDU, der DGB, die Reporterfabrik und die Hamburger Volksbank.
horizont.net, wuv.de, meedia.de

Julia Busse wechselt vom Deutschen Werberat zum Deutschen Brauer-Bund.

Deutsche Werberat verliert seine Chefin Julia Busse, schreibt "Horizont". Nach fast zwanzig Jahren beim Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) wechselt sie im Oktober zum Deutschen Brauer-Bund. Dort soll sie innerhalb der Geschäftsführung die Aufgaben zu Recht und Politik verantworten. Beim ZAW rückt für sie Katja Heintschel von Heinegg nach und wird stellvertretende Geschäftsführerin des ZAW und Leiterin des Deutschen Werberats.
horizont.net

“Süddeutsche”: BRK-Blutspendedienst hat Daten an Facebook übertragen.

Bayerisches Rotes Kreuz soll ungewollt Daten möglicher Blutspender an Facebook übermittelt haben, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Auf einer Vorcheck-Website, auf der die Spender Daten zu Erkrankungen, Schwangerschaft oder Drogenkonsum angeben, war das Tracking-Tool Facebook Pixel eingebunden und falsch konfiguriert. Theoretisch könnte Facebook den Nutzern auf Basis dieser Angaben passende Werbung anzeigen. Das BRK widerspricht dem Vorwurf, Facebook habe dadurch sensible Daten erhalten.
sueddeutsche.de, brk.de (Stellungnahme)

RTL.de trommelt mit erster Image-Kampagne für sich selbst.

RTL startet unter dem Claim "Nachrichten, die bewegen" die erste Kampagne für RTL.de. Das Portal wolle "immer mit positiver Grundhaltung einen konstruktiven Blickwinkel aufzeigen", sagt Chefredakteur Jan Rudolph. Die Kampagne läuft auf den Kanälen der Mediengruppe sowie auf Werbeflächen in der Öffentlichkeit. Das Konzept entwickelte RTL mit der Agentur BDA.
kommunikation.mediengruppe-rtl.de (Motive und Clips)

Commerzbank stellt Strafanzeige nach Werbe-Manipulationen bei DFB-Spielen.

Bandenwerbung: Die Commerzbank stellt im Fall um den Werbebetrug eine Strafanzeige gegen unbekannt, berichtet die "FAZ". Die Schweizer Staatsanwaltschaft ermittelt derweil gegen einen Tatverdächtigen wegen Vermögensdelikten und Urkundenfälschung. Zudem ermitteln die Behörden, ob es weitere Täter gab. Im Juli berichtete der "Spiegel", dass ein Ex-Mitarbeiter des langjährigen DFB-Vermarkters Infront dafür gesorgt habe, dass Bandenwerbung nur 29 Sekunden statt wie gebucht 30 Sekunden gezeigt worden sei und sich an der Differenz bereichert habe.
faz.net (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Einstieg ins E-Sports-Engagement lief holprig, sagt Bettina Fetzer.

"Die Fans fragten uns, was wir mit der langweiligen Werbung wollen."

Mercedes-Marketingchefin Bettina Fetzer erzählt, dass der Einstieg in E-Sports für Daimler kein Selbstläufer war. Beim zweiten Event lief es mit Fahrzeugen im Design verschiedener Gaming-Figuren schon besser.
wuv.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Bettina Fetzer im Erfolgsfragebogen der turi2 edition8.

Vodafone-Kampagne wirbt über Smartspeaker.

Vodafone startet eine digitale Radiokampagne für den Internetwürfel Vodafone Gigacube, die über Smartspeaker läuft und bei der Alexa und Co gleichzeitig die Werbebotschafter sind. Die Audio-Branding-Agentur Why do Birds hat sie entwickelt. Sie wird nur über Smartspeaker ausgestrahlt und verweist am Ende jedes Spots auf den entsprechenden Sprachskill, um den Gigacube zu aktivieren. Laut Vodafone zeigt die Kampagne, dass "automatisierte Stimmen neue Möglichkeiten der Kommunikation eröffnen“.
"Horizont" 34/2019, S. 6 (Paid)

Vodafone geht fremd und lässt Antoni neue Tarifkampagne ausdenken.

Antoni, als Custom-Agentur für Mercedes gestartet, hat eine Kampagne für einen neuen Vodafone-Mobiltarif entwickelt, schreibt Mehrdad Amirkhizi. Das Media-Volumen liege im mittleren einstelligen Mio-Bereich. Vodafone ist agenturig eigentlich mit Jung von Matt für Konsumenten und mit Scholz & Friends fürs B2B-Geschäft verbandelt. Antoni versorgt neben der Daimler-Marke noch Katjes und Kärcher.
horizont.net

Mondelez vergibt seinen Kreativ-Etat an WPP und Publicis.

WPP und Publicis sichern sich den weltweiten Kreativ-Etat von Mondelez. Der Lebensmittelkonzern hinter Marken wie Milka, Jacobs und Oreo vergibt die Keks- und Kaugummimarken an die Publicis-Agentur Digitas; Schokoladen-, Bonbon-, Käse- und Getränkemarken gehen an die WPP-Agenturen Ogilvy und David. Für einige lokale Märkte soll es dennoch zusätzliche Gastagenturen geben.
adage.com, wuv.de, turi2.de (Background)

“Spiegel”: AfD Brandenburg kooperiert mit Arcadi-Verlag aus dem Umfeld der Identitären Bewegung.

AfD Brandenburg verkauft ihre Werbemittel über den Onlineshop des Arcadi-Verlags, schreibt der "Spiegel". Der Verlag gilt als der rechtsextremen Identitären Bewegung nahestehend. Die Partei zählt sie auf ihrer Unvereinbarkeitsliste auf. Ein Sprecher sagt dem "Spiegel", eine Vernetzung des Verlags mit der Bewegung sei ihnen nicht bekannt.
"Spiegel" 34/2019, S. 11 (Vorabmeldung)

Beschwerden über Werbung: Die meisten Firmen sind einsichtig.

Werberat spricht im 1. Halbjahr 2019 fünf Rügen aus, u.a. für den Edeka-Spot zum Muttertag. Rund die Hälfte aller 1.524 Beschwerden betraf diese Kampagne. 171 der insgesamt 357 geprüften Werbemaßnahmen waren nicht zu beanstanden, in 119 Fällen war der Werberat nicht zuständig. Bei den verbliebenen 67 Fällen erklärten sich 93 % Unternehmen freiwillig bereit, ihre beanstandete Werbung zu stoppen oder zu ändern. Häufigster Beschwerdegrund war Geschlechterdiskriminierung.
wuv.de, werberat.de

Der britische Werberat verbannt Clips von VW und Philadelphia.

Volkswagen und Philadelphia dürfen in Großbritannien jeweils einen Werbeclip nicht mehr zeigen. Der britische Werbeaufsichtstbehörde findet in beiden Spots Geschlechterstereotypen, die seit Mitte Juni untersagt sind. Philadelphia stelle Männer als unfähig dar, sich um Kinder zu kümmern. VW stelle männlichen Astronauten Frauen mit Kinderwagen gegenüber.
horizont.net

Mein Homescreen: Claudia Fischer-Appelt.


Claudia Fischer-Appelt, Mitgründerin und Co-Chefin der Design- und Kommunikationsagentur Karl Anders, ist laut ihrem Partner Lars Kreyenhagen “bekennend abhängige Smartphone-Userin und Kaffeetrinkerin”. Auf ihrem iPhone würde sie am liebsten die Außenform der Apps ändern – begnügt sich aber erst einmal damit, via Snapchat einen geeigneten Kanal zur Kommunikation mit ihren Kindern gefunden zu haben. Weiterlesen …

Basta: DFB wirbt mit Vermissten-Meldungen für Frauen-Bundesliga.

Fehlschuss: Mit einer Kampagne im Stil von Vermissten-Anzeigen wollte der DFB die Frauen-Bundesliga bewerben. "Seit dem 29. Juni nicht mehr gesehen. Bitte teilen.", heißt es. Gemeint war der Tag, an dem das DFB-Frauenteam bei der WM in Frankreich ausschied. Am selben Tag verunglückte jedoch eine Schweizer Spielerin bei einem Badeunfall, galt als vermisst und ist tot. Der DFB zieht die Kampagne zurück und sucht nun, was im Verband offenbar wirklich vermisst wird: Hirn und Verstand.
faz.net