Eine Untersuchung legt nahe, dass die “Sun” für mehr EU-Skepsis in Großbritannien sorgt.

The SunBoulevardmedien: Die "Sun" sorgt für eine EU-kritischere Einstellung ihrer Leser, wollen britische Forscher herausgefunden haben. Demnach sei die Abneigung gegenüber der EU in der Region um Liverpool geringer als in vergleichbaren Regionen des Landes. Dies sei interessant weil die Bewohner dort unabhängig von ihrer politischen Einstellung das Boulevardblatt meiden. Um Liverpool hat die "Sun" seit 1989 schwache Verkaufszahlen, seit sich der Titel mit falschen Behauptungen über eine Massenpanik bei einem Fußballspiel des FC Liverpool unbeliebt gemacht hat.
"Süddeutsche Zeitung", S. 27 (Paid)

Twitter schließt regelwidrige Politiker-Tweets von Likes und Retweets aus.

Twitter: Nutzer können künftig Tweets, in denen Regierungspolitiker gegen die Nutzungsregeln verstoßen, nicht mehr liken oder retweeten. Twitter kündigt an, die Inhalte aber nicht zu löschen, da sie von öffentlichem Interesse seien. Dafür erscheine ein Hinweis, dass der Tweet gegen Regeln verstoße und sei erst hinter dieser Anmerkung sichtbar. Das Zitieren von auf diese Art markierten Tweets mit einem eigenen Kommentar bleibe erlaubt.
techcrunch.com

Basta: Facebook findet doch noch Gründe, Anzeigen von Politikern zu löschen.

Facebook-LogoUngelogen: Buzzfeed stellt einige Anzeigen von Donald Trump und seinen Demokratischen Gegenkandidaten vor, die Facebook wegen Regelverstöße gelöscht hat. Auch eine Trump-Anzeige mit falschen Behauptungen zu Joe Biden löscht Facebook. Während die Lügen darin für Facebook okay sind, führt ausgerechnet die Ausdrucksweise von Biden zu weit: Der sagt in einem Videoausschnitt nämlich "son of a bitch".
buzzfeednews.com

Experten kritisieren das Online-Wahlverfahren der SPD.

SPD: Der Chaos Computer Club und Christopher Lauer, prominenter Ex-Piratenpolitiker und später SPD-Mitglied, kritisieren das Online-Wahlverfahren für die neue Parteispitze als unsicher, schreibt Sonja Peteranderl. Personen, die Zugriff auf Geburtsdatum und Mitgliedsnummer haben, könnten für andere die Stimme abgeben. Die SPD könne Betrug nicht ausschließen und die vom System angegebenen Wahlergebnisse nicht überprüfen. Die Partei will am System festhalten.
spiegel.de

Digitalstaatsministerin Bär will Beweispflicht bei Hass-Kommentaren umkehren.

Game Over für Hass-Kommentare: Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (Foto) fordert im "Welt"-Interview eine Umkehr der Beweispflicht, wenn Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Die Plattformbetreiber wie Facebook sollten künftig "proaktiv" gegen Beleidigungen vorgehen. Das Urteil gegen Renate Künast sei "ein Beitrag zur Verrohung der Sprache und des Umgangs". Das Landgericht Berlin hatte Künasts Klage abgewiesen und die Hass-Kommentare als "Stilmittel der Polemik" gewertet.

Anders als Horst Seehofer sieht Bär keinen Zusammenhang zwischen Attentätern und der Gamerszene, sagt sie im "Welt"-Interview. Die Attentäter hätten "auch alle einen Führerschein" oder hätten "am Vortrag Brot gegessen". Nach dem Anschlag in Halle forderte der Innenminister, "die Gamer-Szene stärker in den Blick" zu nehmen.
"Welt", S. 5 (Paid), turi2.de (Künast-Klage)

Zahl des Tages: Google-Mitarbeiter haben Elizabeth Warren bisher 127.000 Dollar gespendet.

Zahl des Tages: Unzerschlagene 127.000 Dollar hat die US-Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren bisher als Spenden von Google-Mitarbeitern erhalten, errechnet das Center for Responsive Politics. Apple-Angestellte spendeten ihr 45.000 Dollar. Damit erhalten sie und ihr Mitstreiter Bernie Sanders im Silicon Valley große Unterstützung, obwohl sie die Zerschlagung von Tech-Konzernen fordern.
welt.de

Meinung: Medien sollten Terroristen nicht namentlich nennen oder ihre Bilder zeigen.

Terror-Berichterstattung sollte Tätern nicht zu viel Raum bieten, da der vermeintliche Ruhm sonst Nachahmer anstachelt, schreiben Jens Lubbadeh und Birgit Herden und berichten über Untersuchungen zum Thema. Forscher empfehlen, Namen und Fotos der Täter nicht zu veröffentlichen und die Überschriften nicht auf die Täter zu münzen. Auch sollten Journalisten Schlagwörter, die Täter nutzen, vermeiden, da das mit ihnen verbundene Gedankengut sonst Verbreitung finde, wenn Leser nach den Begriffen suchen.
welt.de

Zitat: Anne Goscinny verrät, was der Wahre Zaubertrank von Asterix ist.

"Das Lachen ist der wahre Zaubertrank. Ich meine damit die Fähigkeit, die schlimmsten Bedrohungen ins Lächerliche zu ziehen und diese so zu überstehen."

Schriftstellerin Anne Goscinny spricht in der "Welt am Sonntag" über die Flucht ihres Vaters, des Asterix-Schöpfers René Goscinny, vor den Nazis. Andere zum Lachen zu bringen habe ihm geholfen, nicht zu zerbrechen.
"Welt am Sonntag", S. 61 (Paid)

Studie: Staat schafft es nicht, Fake News einzudämmen.

Fake News: Der Staat geht bei der Bekämpfung in sozialen Netzwerken bisher "unkoordiniert und bruchstückhaft" vor und hat kaum Erfolg, sagt eine Analyse der Stiftung Neue Verantwortung. Fake News bewegen sich oft im gesetzlichen Graubereich, der Staat kann sie mit dem Facebook-Gesetz nicht stoppen. Sinnvoll wäre eine spezialisierte Aufsichtsbehörde.
"Spiegel" 42/2019, S. 26 (Vorabmeldung)

Basta: Bergsteiger planen Wettstreit über eine Nachbildung von Trumps Grenzmauer.

Trump, die Wette gilt: Donald Trump zeigt sich weiterhin sehr verliebt in seine Grenzmauer zu Mexiko. Neulich hat der US-Präsident behauptet, die Konstruktion sei nicht zu besteigen, nicht einmal von Profi-Bergsteigern. Die fühlen sich nun herausgefordert und bestreiten am Wochenende einen Wettkampf über eine Nachbildung des sechs Meter hohen Bauwerks.
sueddeutsche.de

Meinung: Tim Cook ist nicht so moralisch, wie er sich präsentiert.

Apple: Chef Tim Cook gibt auf Twitter gern den Mann mit moralischen Prinzipien, beugt sich aber gleichzeitig in China rasch dem Druck der Regierung, kritisiert Roland Lindner. Auch Trump gegenüber zeige er sich kompromissbereit – was kühles Kalkül und ihm damit nicht zu verübeln sei. Die "Gutmensch-Rhetorik" kaufe dem Apple-Chef aber deshalb keiner mehr ab.
faz.net

Meinung: Der Anschlag von Halle offenbart das Ausmaß der Gegenöffentlichkeit im Netz.

Gegenöffentlichkeit: Der Anschlag von Halle und der Vorfall mit einem LKW in Limburg am Montag offenbaren, wie sehr sich eine Gegenöffentlichkeit im Netz von klassischen Medien abgekoppelt habe, schreibt Julian Staib. Beim russischen Facebook-Klon VKontakte, dem Messenger Telegram und auf einschlägigen, rechten Seiten würden Falschmeldungen und Verschwörungen die Runde machen. Es würden Meldungen der Polizei und der klassischen Medien angezweifelt und geleugnet. Teil der Gegenöffentlichkeit seien auch AfD-Politiker.
"FAZ", S. 8 (Paid)

Auskunftsrecht von Behörden an Medien ist nicht einheitlich geregelt.

Auskunftsrecht: Behörden fehlt eine einheitliche Regelung, welche Informationen zu Ermittlungen sie an Medien weitergeben dürfen, kritisiert Medienrechtler Ralf Höcker im Deutschlandfunk. "Die hauen dann einfach mal einen Namen raus", sagt er. Staatsrechtler arbeiten an einem Gesetz­entwurf. Der Bund Deutscher Richter sieht keinen Handlungs­bedarf, Presserecht sei Ländersache.
deutschlandfunk.de

Basta: Facebook, der Freundschaftsdienst der Informations-Verwirrung.

Facebook-LogoWahrheit oder Pflicht? Joe Bidens Wahlkampfteam bittet die Facebook-Führungsriege, eine Trump-Kampagne offline zu nehmen, in der falsche Behauptungen über Bidens Familie getroffen werden. Facebook, feinfühliger Verfechter der Wahrheit, kann leider nicht helfen. Die eigenen Richtlinien hindern Zuckerberg daran, zu beurteilen, ob die in Umlauf gebrachten Fake News fadenscheinig oder freie Meinungsäußerung sind.
techcrunch.com

Zitat: Deniz Yücel spricht in der “Zeit” über seine Zeit im türkischen Knast.

"Es hat mich im Knast weniger gestört, dass ich nicht raus konnte. Schlimmer war es, dass jederzeit jemand zu mir rein konnte."

Deniz Yücel erklärt im Interview mit der "Zeit", dass er seine Foltervorwürfe gegen die Türkei erst nach den Wahlen erhoben hat, damit Erdogan mit den "erwartbaren Reaktionen aus Deutschland" keinen Wahlkampf machen konnte.
zeit.de

Samsung entwickelt Smartphone für die Bundeswehr.

Samsung programmiert eine eigene Android-Variante für die Bundeswehr und kooperiert dafür mit einer deutschen IT-Firma. Die Handys sollen mit einer "intuitiv zu bedienenden Daten- und Sprachsteuerung" ausgestattet sein, die auch "unter widrigen Umständen" funktioniert. Bisher können die Soldaten mit ihren 16.000 Galaxy-S8-Handys nur telefonieren.
stuttgarter-zeitung.de, handelsblatt.com (Paid)

Zitat: Facebook-Mitgründer Chris Hughes will Social Networks ohne politische Werbung.

"Es gibt eine höhere Berufung - eine Plattform zu sein, auf der sich keine politischen Lügen verbreiten können. Die Mitarbeiter sollten eine solche Politik fordern."

Facebook-Mitgründer Chris Hughes kritisiert via Twitter Mark Zuckerbergs Entscheidung, politische Werbung keinem Fact-Checking zu Unterziehen. Damit begünstige er Donald Trump.
mashable.com

EU-Reporter fordern bessere Infos und eigene Sprecher für EU-Kommissare.

Journalismus: Die EU-Reporter-Vereinigung API haben Ursula von der Leyen eine Wunschliste für deren Zeit als EU-Kommissionschefin geschickt. Sie fordern u.a. relevante Infos bei den täglichen Midday Briefings und dass sie Dokumente nicht erst kurz vor diesen Pressekonferenzen bekommen, außerdem eigene Sprecher für jeden Kommissar.
"Süddeutsche Zeitung", S. 10 (Paid)

Bild des Tages: Keine freie Fahrt.


Auch die Polizei hat am Großen Stern um die Siegessäule in Berlin heute keine freie Fahrt. Klimaaktivisten der Gruppe Extinction Rebellion legen seit den frühen Morgenstunden den Verkehr in der Hauptstadt lahm – im wahrsten Sinne des Wortes: Viele kampieren auf dem Asphalt. Eine Woche lang wollen sie den Verkehr in Berlin stören und fordern bis 2025 eine Senkung der CO2-Emmissionen auf null. (Foto: Carsten Koall/dpa/picture alliance)

Unterlassungsklage: Herbert Grönemeyer gewinnt gegen Björn Höcke.

Grönemeyer vs. Höcke: Herbert Grönemeyer setzt sich vor Gericht gegen Björn Höcke durch. Der AfD-Mann darf den inzwischen gelöschten Tweet "Herbert Grönemeyer flüchtete aus dem 'bunten' Bochum und vor dem Finanzamt" nicht wiederholen und muss ihn richtigstellen. Grönemeyer habe zwar eine Zeitlang in London gelebt, seine Steuern aber weiter in Berlin gezahlt.
tag24.de

“Thüringer Allgemeine” druckt nach Interview-Absage von Höcke Weißraum.

Thüringer Allgemeine erscheint am Montag mit Weißraum, an der Stelle war ein Interview mit AfD-Politiker Björn Höcke geplant. Das vereinbarte Gespräch sei abgesagt worden. Chefredakteur Jan Hollitzer (Foto) möchte vor Thüringens Landtagswahl "sachlich, ausgewogen und fair" mit der gleichen Aufmerksamkeit über alle Parteien berichten - auch über Höcke.
Thüringer Allgemeine S. 2 (Paid)

Chefinnovator der Bundesregierung will moderne analoge Computer fördern.

Digitalisierung: Der Chefinnovator der Bundesregierung, Rafael Laguna de la Vera, will eine neue Generation von analogen Computern fördern, sagt er im "Handelsblatt"-Interview. Der Chef der Agentur für Sprunginnovationen sieht Vorteile bei Speicherplatz und Energieverbrauch. Zudem fordert er eine von US-Tech-Konzernen unabhängige "europäische Cloud".
handelsblatt.com

Meinung: Überzogene Ansprüche in Social Media gefährden die Authentizität.

Social Media verändert die Kommunikation zwischen Politikern und Bürgern, kommentiert Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen bei NDR Kultur. Die Menschen hätten "überzogene Ansprüche" an vermeintliche Idole, die auch von Journalisten aufgebauscht würden. Die vielfach gewünschte Authentizität gehe beim Drang nach Perfektionismus verloren.
ndr.de

Meinung: Satire darf sich über Aktivisten wie Greta Thunberg lustig machen.

Satire: Gags über Aktivisten wie Greta Thunberg sind im "witzproduzierenden Gewerbe" Alltag, verteidigt Kabarettist Florian Schroeder (Foto) seinen Kollegen Dieter Nuhr in einem "Tagesspiegel"-Gastbeitrag. Nuhr hatte in der ARD Witze über Thunberg gemacht, was in Social Media eine Debatte über die Grenzen der Satire auslöste. Nuhr fragte ironisch, was Thunberg im Winter mache: "Heizen kann es wohl nicht sein".
tagesspiegel.de, youtube.com (ab Minute 4:35)

Immer mehr Journalisten wechseln in die rechte Politik, beobachtet Übermedien.

Politik: Noch nie gab es eine Partei, in der Journalisten so mächtig sind wie in der AfD, kommentiert René Martens im Jahrbuch Fernsehen, aus dem Übermedien Auszüge veröffentlicht. Jürgen Braun (Foto), früher Leiter des Wirtschaftsressorts im MDR-Landesfunkhaus Sachsen, gehört künftig zu den parlamentarischen Geschäftsführern der AfD-Fraktion im Bundestag. Zuvor wechselten u.a. auch Ex-"Bild am Sonntag"-Vize Nicolaus Fest oder Ex-"Focus"-Redakteur Michael Klonovsky auf die rechte Seite.
uebermedien.de

Tim Cooks Trump-Kontakte vereinfachen Apples Lobbyarbeit.

Apple gibt für Lobbyarbeit weniger Budget aus als Facebook, schreibt das "Wall Street Journal". Apple-Chef Tim Cook (Foto) habe ein enges Verhältnis zu US-Präsident Trump, obwohl Cook bei der Klima- oder Flüchtlingspolitik anderer Meinung sei. Cook treffe sich "regelmäßig" mit Vertretern der Regierung, um Apples Interessen zu kommunizieren.
wsj.com (Paid), businessinsider.de

Meinung: Kartellrecht könnte Dateneigentum besser regeln.

Dateneigentum: Die Zeit der defensiven Digitalpolitik muss enden, kommentiert Hendrik Wieduwilt. Das Kartellrecht könnte Tech-Konzerne wie Facebook besser bändigen als das Datenschutzrecht. Dass Nutzer ihre Daten nicht zu anderen Anbietern transportierten, liege nicht an fehlenden Alternativen, sondern an der Trägheit der Menschen, die ihre Daten liebten.
faz.net (Paid)

PayPal steigt bei Libra aus.

Facebook muss bei seiner geplanten Krypto-Währung Libra auf PayPal verzichten. Der Bezahl-Dienst steigt bei der Libra Association aus. Die Organisation zählt damit nur noch 28 Mitglieder. Auch MasterCard und Visa denken offenbar über einen Ausstieg nach.
tagesschau.de, turi2.de (Background)

Libra-Diskussion bei turi2.tv: Warum sich Frank Thelen auf Facebooks Digitalgeld freut.



Wolfgang Kubicki sieht es anders: Er würde Libra gerne verhindern, weil Facebook sich mit einer eigenen Währung an die Stelle von Regierungen setze.

EuGH: Gerichte können Facebook-Beleidigungen weltweit entfernen lassen.


Lokal urteilen, global löschen: Online-Plattformen wie Facebook können von Gerichten in EU-Mitgliedsländern dazu verpflichtet werden, illegale Inhalte wie z.B. Beleidigungen weltweit zu löschen – unter Berücksichtigung des relevanten internationalen Rechts. Dabei müssen auch wortgleiche und sogar sinngleiche Äußerungen gelöscht werden, sofern sie sich automatisiert aufsprüren lassen, entscheidet das Gericht. Facebook kritisiert das Urteil, damit könne ein Land dem Publikum in einem anderen Land seine Auslegung von Meinungsfreiheit überstülpen. Eine Suche nach wort- bis sinngleichen Äußerungen scheint ohne die Nutzung der umstrittenen Uploadfilter schwierig.

Die österreichische Ex-Grünen-Politikerin Eva Glawischnig-Piesczek hatte nach einer Unterlassungsverfügung auch eine Löschung sinngleicher Beleidigungen gefordert. Der EuGH prüfte daraufhin auf Bitte des Obersten Gerichtshofs Österreichs, ob dies mit der EU-Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr vereinbar sei. Demnach waren Host-Provider wie etwa Facebook nicht für die von Nutzern veröffentlichten Informationen verantwortlich – bis auf deren Rechtswidrigkeit hingewiesen wird.
spiegel.de, nytimes.com, techcrunch.com, tagesspiegel.de

Basta: Das FBI sucht russische Informanten per Facebook-Anzeige.

Der Spion, der mich likete: Das FBI schaltet auf Facebook Anzeigen, in denen es um Hinweise aus der Bevölkerung bittet. Die Besonderheit: Die Anzeigen weisen auf Russisch unter anderem darauf hin, man solle an die Zukunft seiner Familie denken. Fraglich ist, ob auf diese Art wirklich russische Trolle gelockt werden sollen – oder doch eher russische Diplomaten getrollt.
mashable.com

Zitat: Dorothee Bär bekommt wäschekörbeweise Zuschriften von 5G-Gegnern.

"Ich bekomme momentan, gerade seit wir über 5G sprechen, wäschekörbeweise Zuschriften 'Stoppt 5G' und 'Wir wollen weiße Flecken in Deutschland'."

Digitalministerin Dorothee Bär bekommt nicht nur Fanpost, sagt sie im n-tv "Frühstart"-Interview. Durch Bedenkenträger dauere es in Deutschland aktuell zwei Jahre, bis ein neuer Mast gebaut werden kann.
n-tv.de (14-Min-Video)

Springer will “Bild Politik” nicht weiterführen.

Springer mottet "Bild Politik" endgültig ein, berichtet Gregory Lipinski. Nach dem Abschluss der Testphase Anfang Juli hatte Springer eine Weiterführung offen gelassen. Im Zuge des Konzernumbaus werde der Verlag das Projekt nicht weiterführen, sagt ein Sprecher. Die Verkaufszahlen blieben unter den Erwartungen.
meedia.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Ohne Blut und Blech: Ist "Bild Politik" die schlauere "Bild", Nikolaus Blome? (02/2019)