Zitat: Fußball-Kommentator Jörg Dahlmann ist enttäuscht von seinem Ex-Arbeitgeber Sky.

"Ich war vielleicht flapsig, aber nie unter der Gürtellinie."

Der geschasste Fußball-Kommentator Jörg Dahlmann erzählt im Interview mit Hit Radio FFH, die Rassismus-Vorwürfe gegen ihn seien "übelste Nachrede" gewesen, sein Ex-Arbeitgeber Sky habe nach dem Vorfall nicht mehr mit ihm gesprochen: "Das wäre das Mindeste gewesen, was ich erwartet hätte."
per Mail, ffh.de, turi2.de (Background)

Zitat: Russland muss wissen, “dass Lügen Konsequenzen haben”, sagt Christine Lambrecht.

"Man darf bei Putin nicht naiv sein, denn wir haben ja erlebt, wie wenig er davor zurückschreckt, Zusagen zu brechen."

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht sagt im "FAZ"-Interview, Russland müsse wissen, "dass Lügen Konsequenzen haben". Dass Putin sein Ziel, die Ukraine schnell zu überrollen, nicht erreichen kann, habe er mittlerweile gemerkt.
faz.net (Paid)

Zitat: YouTube-Manager Robert Kyncl empfiehlt Podcasterinnen eine Video-Version.

"Ich rate ich Podcastern immer: Wenn ihr schon podcastet, stellt auch noch eine Kamera auf! Das Video muss nicht einmal groß bearbeitet werden."

Robert Kyncl, Chief Business Officer bei YouTube, betont im "FAS"-Interview die Schwierigkeit der Audio-Monetarisierung. Der Umsatz sei "doppelt so hoch", wenn Podcasterinnen ein Video von ihrer Podcast-Aufnahme bei YouTube hochladen würden. Zudem mache es "Spaß, auch die Körpersprache zu sehen".
zeitung.faz.net (Paid)

Zitat: Eckhart von Hirschhausen will anders über das Klima sprechen als in ständigen Superlativen.

"Ständig reden wir von Jahrhundertereignissen. Aber wir sind ja erst im Jahr 22 von diesem Jahrhundert."

Eckhart von Hirschhausen sagt im Podcast "Der achte Tag", Journalistinnen hätten noch keine Form gefunden, "über die Dinge, die kontinuerlich schlechter werden, in einer anderen Form zu sprechen als mit ständigen Superlativen". Er plädiert für positive Narrative und kreative Wege, um über die Klimakatastrophe zu kommunizieren.
thepioneer.de

Zitat: Comedian Hazel Brugger kritisiert Böhmermann-Video über Fynn Kliemann.

"Man darf nicht vergessen, dass dieses Stück von Jan Böhmermann und seiner Redaktion eine dramaturgische Arbeit ist. Nicht in dem Sinne, dass es erfunden ist, es ist journalistisch aufgearbeitet, aber auch künstlerisch verwertet."

Comedian Hazel Brugger äußert in einer Sonderfolge ihres Podcasts "Nur verheiratet" Kritik am Böhmermann-Video über Fynn Kliemann. Der Mix aus Journalismus und Entertainment sei schwierig, das Video selbst wenig "lösungsorientiert".
watson.de, turi2.de (Background)

Zitat: ProSieben-Chef Daniel Rosemann verderben die Quoten manchmal das Frühstück.

"Grundsätzlich ist mein Job sicher näher an der Vergnügungssteuer als viele andere Berufe. Nur die Zahlen am Morgen machen manchmal nicht so viel Spaß wie erhofft."

Damit Daniel Rosemann, Chef von ProSieben und Sat.1, auch der Blick auf die Quoten wieder mehr Spaß bereitet, krempelt er das Programm ordentlich um. Im Interview mit Thomas Lückerath kündigt er u.a. das Ende des Sonntags-Blockbuster bei ProSieben an und wie er auf Sat.1 ein Wochenend-Lagerfeuer für die ganze Familie entfachen will.
dwdl.de

Zitat: Friedrich Merz wird niemals Kanzler, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner.

"Die Leute wollen ihn nicht als Kanzler. Er müsste das einsehen und sagen: 'Ich bin eine Zwischenlösung.'"

Die Popularität von Friedrich Merz hat sich in über zwei Jahrzehnten nicht verbessert, sagt Manfred Güllner (Foto), Geschäftsführer von Forsa, im Interview mit The Pioneer. Merz werde als machtbewusst eingestuft, "das heißt, sein Bild ist eher negativ geprägt".
thepioneer.de (Paid)

Zitat: Wie Nancy Faeser mit Morddrohungen umgeht.

"Ich versuche mir zu sagen: Morddrohungen gehören zur Jobbeschreibung einer Innenministerin dazu. Die meinen ja nicht mich, die meinen mein Amt. Aber natürlich macht das etwas mit einem, vor allem, wenn man Familie hat."

Bundesinnenministerin Nancy Faeser erzählt im "stern"-Interview u.a., wie es ist, rund um die Uhr mit Personenschutz leben zu müssen. Insbesondere Spontaneität vermisse sie: "Aber ich habe zumindest das Gefühl, dass ich Freunde treffen kann." Sie wolle "in diesem Amt nicht vereinsamen".
"stern" 20/2022, S. 30-35 (Paid)

Zitat: Georg Mascolo will nicht auf seine italienischen Wurzeln reduziert werden.

"In den TV-Talkshows wuchs der Druck, nicht nur weiße Deutsche einzuladen. Eines Tages erfuhr ich, dass ich angeblich auf einer Liste mit anderen Migranten gelandet war. Das fand ich befremdlich."

Ex-"Spiegel"-Chef Georg Mascolo will seinen italienischen Wurzeln keine allzu große Bedeutung zumessen, auch wenn sie ihm mit dem Alter immer wichtiger werden, sagt er dem "Zeit-Magazin".
zeit.de (Paid)

Zitat: Marius Müller-Westernhagen beklagt die prüde Gesellschaft.


"Wir befinden uns auf dem Weg zurück in den Puritanismus. Wenn wir heute so frei wären in Sachen Sexualität wie in den 60ern und 70ern, die Leute würden alle auf den Rücken fallen und schreien: 'Herrje, um Gottes willen!'"

Marius Müller-Westernhagen beklagt in der aktuellen Juni-Ausgabe des "Playboy", dass die Gesellschaft zu empfindlich geworden sei. "Es geht gerade viel von dem kaputt, wofür wir gekämpft haben", sagt der Deutschrocker.
(Vorabmeldung)

Zitat: Angst ist kein Friedensstifter, sagt Wladimir Kaminer.

"Wenn das Regime in Moskau sieht, wie groß die Angst ist, die es säht, wird es immer weitergehen."

Schriftsteller Wladimir Kaminer begründete im "Spiegel-Spitzengespräch" mit Philosophin Svenja Flaßpöhler, warum er den offenen Brief, der für Waffenlieferungen in die Ukraine ist, unterschrieben hat. Er sagt, ein Land, das "niederkniet", muss man nicht besetzen". Zudem sei Angst kein Friedensstifter.
spiegel.de (46-Min-Audio)

Zitat: Agenturinterne Änderungen sorgen für frischen Wind beim Kunden, sagt Achtung-Gründer Mirko Kaminski.

"Ein Grund für die kundenübergreifende Stabilität ist, dass wir uns immer selbst sehr fordern und verändern, so dass wir etwa alle zwei Jahre als neue Agentur daherkommen."

Achtung-Gründer Mirko Kaminski spricht im "Kom"-Doppel-Interview mit Maike Fuest, Senior Director Communications & Brand Marketing bei Ebay, über die Vorteile der langjährigen Zusammenarbeit. Agenturinterne Veränderungen würden für frischen Wind in der Agentur-Kunden-Beziehung sorgen.
"Kom" 2/2022, S. 32-37 (Paid)

Zitat: Marina Owsjannikowa versteht, wenn russische oppositionelle Journalistinnen ihr mistrauen.

"Ich verstehe, wenn russische Journalisten, die immer für oppositionelle Medien gearbeitet haben, mir misstrauen."

Die Journalistin Marina Owsjannikowa sagt im "Welt"-Interview, die russische Regierung greift wegen ihrer Protestaktion im russischen Fernsehen ihre Reputation an, statt sie ins Gefängnis zu stecken. Deshalb müsse sie sich oft erklären. Sie habe jedoch das Gefühl, in Europa glaubt man ihr. Owsjannikowa hofft, sie kann russische oppositionelle Journalistinnen mit ihrer Arbeit überzeugen.
welt.de (Paid)

Zitat: Katrin Bauerfeind rätselt darüber, warum Frauen in der Podcasts-Branche “eher hinten rüber fallen”.

"Viele Männer haben schon drei Podcasts an die Wand gefahren, bevor die erste Frau angefangen hat, weil's natürlich auch immer schief gehen könnte."

Katrin Bauerfeind, seit neustem Podcasterin, ist es ein Rätsel, warum Frauen in der Podcast-Szene, "wie in vielen anderen Bereichen, unterrepräsentiert sind oder eher hinten rüber fallen", sagt sie im Watson-Interview. Ihre These: Männer würden sich tendenziell nicht so sehr wie Frauen hinterfragen.
watson.de, turi2.de (Background)

Zitat: Puma-Chef Björn Gulden hält Boris Becker die Stange.

"Auch wenn er Fehler gemacht hat, bleibt auch Boris weiterhin ein Teil unserer Familie."

Puma-Chef Björn Gulden kündigt im "Focus"-Interview an, dem gestrauchelten Tennis-Star Boris Becker die Stange halten zu wollen: Den Sportler und das Unternehmen verbinde eine "langjährige, erfolgreiche Partnerschaft".
"Focus" 19/2022, S. 59 (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Sibylle Berg sieht die Aufmerksamkeit vor der Auflösung.

"Unsere Aufmerksamkeit, die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, zu debattieren, die Empathie ist beängstigend in der Auflösung begriffen, seit wir uns in einem dauernden Alarmzustand befinden."

Autorin Sibylle Berg sagt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", das Internet sei "inzwischen kaputt" – auch die Medien würden eine "Erregungskultur" bedienen.
sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Marius Müller-Westernhagen will nicht von allen geliebt werden.

"Diese inflationäre Verwendung von Liebe in den sozialen Netzwerken und diese Anbiederung seinen Fans gegenüber, das widert mich an."

Marius Müller-Westernhagen sagt im "Spiegel"-Interview, er finde es "verdächtig", wenn Menschen nicht manchmal auch polarisieren. Er finde es gut, dass ihn Menschen immer schon entweder gefeiert oder gehasst haben. "Wenn dich alle toll und nett finden, bist du Helene Fischer", sagt er.
spiegel.de (Paid)

Zitat: TV-Produktionen sind für Ingo Lenßen kreativer Ausgleich zum Kanzleialltag.

"Als man mich Anfang der 2000er-Jahre für die Anwaltsrolle in "Richter Alexander Hold" anfragte, wollte ich das nicht."

Anwalt und Schauspieler Ingo Lenßen sagt im "SZ"-Interview, er hat gedacht, TV-Auftritte schaden seinem Ansehen. Mittlerweile sieht er die Arbeit beim Fernsehen als "kreativen Prozess", den er sonst nicht im Kanzleialltag erlebt.
zeitung.sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Journalistinnen sollten informieren, nicht missionieren, sagt Florian Harms.

https://www.turi2.de/index/koepfe/harms-florian/"Die Kernaufgabe von Journalisten ist es, zu informieren, nicht zu missionieren. Wenn ich erst eine Meinung habe und mir dann die dazu passenden Fakten zusammensuche, kommt ein anderes Ergebnis heraus, als wenn ich erst mal die Fakten aufbereite, diese dann erkläre und sie zum Schluss vielleicht noch kommentiere."

Florian Harms, Chefredakteur von T-Online, findet es "riskant", dass vor allem viele jüngere Journalistinnen den Impuls verspüren würden, "dass sie die Welt verbessern und für Klimaschutz, Nachhaltigkeit oder die Me-Too-Bewegung kämpfen müssen", sagt er im "Horizont"-Interview.
"Horizont" Nr. 18, S. 7 (Paid)

Zitat: Tony Fadell “scheißt” aufs Metaverse.

"Ich denke, das Metaverse ist falsch. In der virtuellen Welt kann ich nicht dein Gesicht sehen, um Vertrauen und eine echte persönliche Bindung aufzubauen."

Ex-Apple-Entwickler Tony Fadell sagt im wired.com-Interview er "scheißt" aus zwei Gründen auf das Metaverse: Zum einen sei es unpersönlich. Zum anderen habe es Talente und Ressourcen aus u.a. der Auseinandersetzung um die Klimakrise gestohlen. Diese würden jetzt eingesetzt, um ein Problem zu lösen, "das wir nicht haben".
wired.com via businessinsider.de

Zitat: Es gibt wenig Widerspruch gegen Andrij Melnyks Beleidigungen auf Twitter, sagt Ralf Hanselle.

"Andrij Melnyk gestehen wir alle Missetaten zu, von denen wir in unserem schier unendlichen Attentismus nicht mal mehr zu träumen wagten."

"Cicero"-Vize-Chefredakteur Ralf Hanselle kritisiert im "Cicero", dass der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk mit seinen "offenkundigen Beleidigungen auf Twitter auf "wenig Widerspruch stößt". Wer ihn jedoch "zur Räson rufen wolle", werde "im Handumdrehen medial-moralisch niedergewalzt".
cicero.de

Zitat: Jasna Fritzi Bauer geht pragmatisch mit dem Patriarchat um.

"Ich bin das Patriarchat einfach gewohnt, egal in welchem Bereich meines Lebens. In Momenten, in denen Männer mir dumm kommen, wehre ich mich halt."

Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer ist geprägt vom "extrem hierarchischen, undemokratischen und patriarchalen" Theater, sagt sie im "Emotion"-Interview. Sie befürchtet, dass in der deutschen Filmbranche "Frauenrollen immer uninteressanter sein werden als Männerrollen".
presseportal.de

Zitat: Innenministerin Nancy Faser rät zu Notvorräten für den Krisenfall.

"Denken Sie zum Beispiel an Cyberattacken auf kritische Infrastruktur. Wenn tatsächlich mal länger der Strom ausfällt oder das tägliche Leben auf andere Art und Weise eingeschränkt wird, dann ist es auf jeden Fall sinnvoll, einen Notvorrat zu Hause zu haben."

Bundesinnenministerin Nancy Faeser betont im "Handelsblatt"-Interview angesichts des Ukraine-Kriegs die Wichtigkeit eines Notvorrats für Krisenzeiten – und verweist auf eine Liste des Bundesamts für Bevölkerungsschutz.
handelsblatt.com (Paid)

Zitat: Bärbel Bas ist gegen ein Handyverbot im Plenarsaal.

"Es sieht natürlich nicht gut aus, wenn Bundeskanzler Olaf Scholz eine wichtige Regierungserklärung hält und die Kamera dann lauter Parlamentarier einfängt, die aufs Handy schauen."

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hält ein Handyverbot im Plenarsaal für "weder sinnvoll noch durchsetzbar", sagt sie im "FAS"-Interview. Handys seien schließlich Arbeitsgeräte der Abgeordneten. Sie kann Bürgerinnen, die sich über die Handynutzung im Plenum beschweren, aber verstehen: "Ich würde mir insgesamt bei diesem Thema mehr Selbstdisziplin wünschen."
faz.net

Zitat: Sandra Maischberger macht sich keine Sorgen um ihre Zukunft.

"Ich denke immer nur bis zum Vertragsende. Was der Sender, beeinflusst vom Rundfunkrat, darüber hinaus entscheidet, liegt außerhalb meines jetzigen Interesses."

TV-Talkerin Sandra Maischberger blickt gelassen auf die Zeit nach Vertragsablauf 2023, erzählt sie DWDL. Sie arbeite lange genug vor der Kamera, um zu wissen, "dass der Stuhl, auf dem wir sitzen, nie eine sichere Bank ist". Man müsse seinen Platz immer von Neuem erobern: "Sollten mir deshalb graue Haare wachsen, wäre ich da falsch, wo ich bin."
dwdl.de, turi2.de (Background)

Zitat: Patricia Schlesinger sieht politische Dokumentarfilme als Gegenmittel zu Fake-News.

"Längst sind gut recherchierte und sorgsam produzierte Dokumentarfilme als Gegenmittel gegen hastig ins Netz gepostete Fake News bekannt, erwartet, gewünscht."

ARD-Vorsitzende Patricia Schlesinger widerspricht in einer Rede Vorwürfen, dass die ARD bei Dokumentarfilmen mit Sendeplätzen und Geld geize. "Das können wir uns heute gar nicht mehr leisten", sagt sie. Sie beobachte in der Mediathek einen "regelrechten Sog zum langen und mittellangen Dokumentarfilm".
medienpolitik.net

Zitat: “Focus Money”-Chef Georg Meck hält Absprachen mit Wirtschaftsbossen für überholt.

"Die Zeiten, in denen alte Kollegen ein Abendessen mit einem Vorstandsvorsitzenden hatten und dann abgesprochen haben, in zwei Wochen darüber zu berichten, sind lange vorbei."

Für "Focus Money"-Chefredakteur Georg Meck ist der Finanz- und Wirtschaftsjournalismus innerhalb der vergangenen 30 Jahre schneller, wettbewerbsorientierter und auch investigativer geworden. Trotzdem gebe es noch immer Fälle "bei denen eine ganze Branche Fehlentwicklungen zu spät erkennt".
meedia.de (Paid)

Zitat: Ex-“Bunte”-Chefin Patricia Riekel über Freundschaften mit Promis.

"In meinem Telefonbuch standen die Namen wichtiger Persönlichkeiten. Aber das sind Kontakte, die nur auf professioneller Ebene funktionieren. Im Ruhestand kann man die Hälfte davon streichen."

Patricia Riekel, Ex-Chefredakteurin von Burdas "Bunte", spricht im "stern"-Interview über prominente Freundinnen. Es gebe in ihrem privaten Umfeld Frauen, "für die es keine Rolle spielt, ob ich für ihr Image nützlich bin oder nicht" – Veronica Ferres und Vicky Leandros seien Beispiele dafür.
"stern" 18/2022, S. 52 (Paid)

Zitat: Katrin Kolossa wünscht sich weniger “Bullshit” bei Influencer-Werbung.

"Ich will niemandem zu nahetreten, aber es reicht vielleicht nicht mehr zu sagen, diese Zahnpasta ist super. Vielleicht muss man erzählen, wie ein Zahn aufgebaut ist, wie der auf Zucker reagiert, und so weiter."

Katrin Kolossa, Chefin der Content-Marketing-Agentur Sapera Studios, wünscht sich "less Bullshit" bei Influencer-Werbung, sagt sie im Meedia-Interview. Es gebe den Bedarf nach einer "tieferen und intensiveren Kommunikation an Stelle von bloßem Blabla".
meedia.de (Paid)

Zitat: Gabor Steingart ärgert sich über die Fäkalsprache von Jan Böhmermann.

"Falls es in der ZDF-Personalabteilung noch einen Anstands-Wauwau gibt, könnte er heute Morgen wenigstens kurz anschlagen."

Gabor Steingart ärgert sich über die fäkalsprachlichen Entgleisungen von Jan Böhmermann. Der ZDF-Satiriker hatte Putin u.a. "dummes, kurzsichtiges Arschlochtum" vorgeworfen, Elon Musk nennt er einen "reichen Wichser".
thepioneer.de (Paid)

Zitat: Menschen fordern ihn auf, “schreckliche Sachen” zu fotografieren, sagt Kriegsfotograf Sebastian Backhaus.

"Je größer die Not ist, desto mehr Erlaubnis habe ich zu fotografieren."

In der Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" berichtet Sebastian Backhaus von seiner Arbeit als Fotojournalist während des Ukrainekriegs. Selbst in schwierigen Situationen reagieren Menschen positiv auf ihn, manchmal fordern sie ihn sogar auf, "schreckliche Sachen" zu fotografieren.
sueddeutsche.de

Zitat: Twitter von der Börse zu nehmen ist richtig, sagt Gründer Jack Dorsey.

"Die Idee und der Service sind alles, was für mich zählt, und ich werde alles tun, was nötig ist, um beides zu schützen."

Twitter-Gründer Jack Dorsey kommentiert die Übernahme des Kurznachrichtendienstes u.a. mit einem Song von der Band Radiohead: Everything in its right place. Twitter von der Börse zu nehmen, sei "der richtige erste Schritt".
twitter.com

Zitat: Friedrich Merz fordert die Trennung der SPD von Gerhard Schröder.

"Die SPD muss sich von diesem Netzwerk trennen, und das bedeutet auch, dass sie sich von Gerhard Schröder trennt. Aber dazu fehlt ihr offensichtlich die Kraft."

CDU-Chef Friedrich Merz kritisiert im Interview mit der "Welt" den zurückhaltenden Umgang der SPD mit Gerhard Schröder und anderen Russland-Kontakten in der Partei. "Das Problem ist riesengroß", sagt er.
welt.de (9-Min-Video)

Zitat: Carolin Kebekus freut sich über ihre Unabhängikeit von Fernsehsendern.

"Ich bin Gott sei Dank überhaupt nicht abhängig und auch nicht so ein Sender-Gesicht."

Komikerin Carolin Kebekus freut sich im OMR-Podcast, dass sie machen kann, woran sie Spaß hat – zum Beispiel auch Gastauftritte bei ProSiebens "The Masked Singer" oder RTLs "Frei Schnauze". Mit ihrer eigenen Show bei den Öffentlich-rechtlichen zu bleiben, sei aber eine bewusste Entscheidung gewesen.
omr.podigee.io (54-Min-Audio)

Zitat: Saskia Esken weist Kritik von Andrej Melnyk zurück.

"Herr Melnyk kämpft für sein Land, aber er irrt mit seinen Schuldzuweisungen. Die Schuld an diesem Krieg trägt allein Wladimir Putin."

Für SPD-Chefin Saskia Esken sind die "Spinnennetz"-Vorwürfe des ukrainischen Botschafters in Richtung ihrer Partei "schmerzhaft". Die Kritik ist aus ihrer Sicht "in der Wortwahl und inhaltlich maßlos überzogen".
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Wolfgang Kubicki nimmt Olaf Scholz in Schutz.

"Er kommuniziert anders als sich Menschen aus Bayern und Nordrhein-Westfalen das vorstellen. Er ist eben Hamburger, Hanseat, Norddeutscher – wir sind etwas sprachfaul, trotzdem konsequent."

FDP-Vize Wolfgang Kubicki verteidigt beim Ludwig-Erhard-Gipfel den oft kritisierten Kommunikationsstil von Olaf Scholz – und die Haltung des Kanzlers zu den Waffenlieferungen in die Ukraine: "Ich glaube, dass das Bashing von Olaf Scholz mittlerweile ein Ausmaß erreicht hat, das nicht vertretbar ist."
t-online.de