Zitat: Audi hilft, das Klima zu retten, sagt Vorständin Hildegard Wortmann.

"Wir tragen als Autohersteller zum Klimaschutz bei und wirken daran mit, dass der Klimawandel gestoppt wird. Ein Autobauer muss heute Haltung zeigen."

Vorständin Hildegard Wortmann inszeniert Audi im Gespräch mit der "Augsburger Allgemeinen" als Klimaretterin mit Fridays-for-Future-Sympathien. Fünf Sätze später erinnert die Managerin Leserinnen und sich selbst daran, dass Audi Ende 2020 "so viele Autos wie noch nie verkauft" hat.
augsburger-allgemeine.de

Zitat: Robert Habeck findet es erforderlich, den Streit mit Boris Palmer formal zu schlichten.

"Das Wochenende hätten wir uns alle anders vorgestellt. Wäre super gewesen, Boris hätte einfach geschwiegen."

Grünen-Chef Robert Habeck äußert sich auf einer Pressekonferenz deutlich zu dem Parteiausschlussverfahren seines Parteikollegen Boris Palmer. Man habe im Hintergrund "immer wieder" versucht, die Probleme zu klären, das gehe jetzt allerdings nicht mehr, so Habeck.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Zitat: Adidas-Chef Kasper Rorsted prognostiziert schwere Zeiten für analoge Händler.

"Das ist wie in der Medienbranche: Der Konsument ist da, wo die Digitalisierung ist. Der analoge Händler wird es schwer haben."

Adidas-Boss Kasper Rorsted sagt im "Handelsblatt"-Interview, dass es mehr Händler braucht, "die bereit sind, die Digitalisierungsreise" mitzumachen. Der Schuh-Gigant will seine Produkte künftig vor allem über den eigenen Online-Shop verkaufen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Zitat: Sara Nuru über ihre Erfahrungen mit Rassismus.

"Als ich mit 19 Jahren plötzlich in die Öffentlichkeit geriet, stand mein 'Berühmtsein' plötzlich vor dem Schwarzsein."

Sara Nuru, Gewinnerin von Germany’s Next Topmodel 2009, erzählt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", dass sie Rassismus in ihrer bayerischen Heimat früher "nicht bewusst" erlebt hat: "Aber heute weiß man ja, dass Rassismus mehr ist, als das N-Wort zu sagen."
sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Heribert Prantl über den Umgang mit alten Menschen in der Pandemie.

"Meine Mutter ist gestorben, bevor die Pandemie losging, aber wenn man mich nicht zu ihr gelassen hätte – ich hätte bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geklagt."

Heribert Prantl diskutiert im Streitgespräch mit Georg Mascolo die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie – und empfindet insbesondere den Umgang mit Personen in Alten- und Pflegeheimen als "menschenunwürdig".
"Süddeutsche Zeitung", S. 9 (Paid)

Zitat: Innovationen dürfen nicht der Elite vorbehalten bleiben, meint Bill Gates.

"Innovative Produkte oder Verfahren können ihr echtes Potenzial nicht entfalten, wenn lediglich wohlhabende Menschen oder reiche Länder Zugang dazu haben."

Microsoft-Gründer Bill Gates warnt im "Handelsblatt" davor, arme Länder von neuen Ideen und Erfindungen auszuschließen. Als wichtigste Innovationen der Geschichte nennt Gates Impfstoffe, Mikroprozessoren und die Grüne Revolution. Heute bestehe "dringender Handlungsbedarf in Bezug auf den Klimawandel".
handelsblatt.com

Zitat: Stefan Raue findet, Radio ist mehr als nur ein Ausspielweg für Content.

"Die Vorstellung von manch engagierten namenlosen Unternehmensberatern, journalistische Inhalte könnten in einer Art moderner Fabrikhalle Stück für Stück losgelöst von einem Gesamtkonzept und hocharbeitsteilig produziert werden, um dann als Video, Audio oder Text in alle Welt verschickt zu werden, führt zu Programmen, die keiner nutzen, hören und sehen will."

Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue plädiert in einem Gastbeitrag in der "Süddeutschen Zeitung" für mehr Anerkennung des Radios – das Medium sei mehr als ein bloßer Ausspielweg für Inhalte.
sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Rainer Esser gratuliert den mächtigen Plattformen.

"Es gibt da diesen Spin: Weil diese Firmen so viel Geld verdienen und einen großen Marktanteil haben, müssen sie böse sein. Ja, es sind große, mächtige Plattformen mit sehr gut funktionierenden Geschäftsmodellen. Da kann ich erstmal nur sagen: herzlichen Glückwunsch!"

Rainer Esser, Geschäftsführer des "Zeit"-Verlags, teilt "das Jammern über Google und Facebook" nicht, sagt er im Meedia-Interview. Esser hält die Diskussion um die großen Plattformen als mögliche Konkurrenz für "nicht zielführend."
meedia.de (Paid)

Zitat: DDVG-Chef Matthias Linnekugel wünscht sich einen Zuschuss bei Abo-Zustellungen.

"Ich bin sehr enttäuscht über die Entwicklung, da das Bundeswirtschaftsministerium noch kürzlich seinen Entwurf der Förderrichtlinie versandt hatte."

DDVG-Chef Matthias Linnekugel verwundert die auf den letzten Metern gescheiterte Presseförderung, sagt er im Meedia-Interview. Linnekugel sieht das Hauptproblem bei der Zustellung von regionalen Zeitungen und fände es am einfachsten, wenn "der Staat einen Zuschuss pro ausgelieferter Zeitung gibt."
meedia.de

Zitat: Miriam Meckel sieht großes Potential für NFTs.

"Wenn ein Tweet von Twitter-Gründer und CEO Jack Dorsey knapp drei Millionen Dollar einspielt, kann man entsetzt den Kopf schütteln – oder die Energie lieber zum Nachdenken nutzen."

Miriam Meckel schreibt im "Handelsblatt", dass die Einsatzmöglichkeiten für NFTs "weit über die Kunst hinausreichen". NFTs erlauben den Kauf von digitalen Unikaten, etwa in Computerspielen, mithilfe von Blockchain-Technologie.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Zitat: Ulrike Folkerts räumt ein, dass ihre Teilnahme bei “Alles dicht machen” ein Fehler war.

"Es ist komplett in die Hose gegangen und ich bin wirklich zutiefst erschüttert, dass ich Menschen verletzt oder vor den Kopf gestoßen habe, das hat mir schwer zu denken gegeben."

Schauspielerin Ulrike Folkerts sagt im BR-Interview, sie habe aus ihrer #allesdichtmachen-Teilnahme gelernt, genau zu prüfen, wo sie mitmacht. Folkerts bezeichnet sich als "naiv genug zu glauben", dass sie "in diesem Portfolio von Leuten gut aufgehoben" war.
br.de, turi2.de (Background)

Zitat: Ina Remmers plädiert dafür, Erfolg am gesellschaftlichen Mehrwert zu messen.

Wenn wir die Start-up Landschaft noch erfolgreicher machen wollen, sollten wir Erfolg nicht nur monetär bewerten, sondern die gesellschaftliche Wirkung mit einbeziehen.

Ina Remmers, Gründerin des Nachbarschaftsnetzwerks Nebenan.de, schreibt im "Handelsblatt", dass sozialer Mehrwert und Diversity entscheidende Erfolgsfaktoren aufstrebender Unternehmen sind.
handelsblatt.com (Paid)

Zitat: Deniz Yücel sorgt sich um die Pressefreiheit in Deutschland.

"Natürlich drückt sich in diesem Ressentiment gegen Journalisten eine allgemeine Demokratiefeindlichkeit aus."

Deniz Yücel sorgt sich im Welt-TV-Interview über die Abstufung Deutschlands im Ranking zur Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen. Schuld daran seien nicht nur Angriffe auf Demonstrationen, sondern auch das BND-Gesetz sowie die zurückgehende Pressevielfalt.
welt.de (9-Min-Video)

Zitat: Paywalls retten den Lokaljournalismus nicht, sagt Astrid Csuraji.

"Ich glaube nicht daran, dass die Paywalls, die jetzt überall hochgehen, die Rettung des Lokaljournalismus sind. Ich wünsche es den Verlagen, aber ich glaube es nicht."

Astrid Csuraji, die mit ihrem Startup Tactile News Innovationen für den Journalismus erfindet, sagt im "Journalist"-Interview, Journalistinnen müssen "Gastgeberinnen einer gesellschaftlichen Debatte sein".
"Journalist" 5/21, S. 20 (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Torsten Sträter ärgert sich über sprachliche Patzer bei Ebay Kleinanzeigen.

"Mir ist bei Ebay-Kleinanzeigen klar geworden, dass die Zivilisation am Abgrund steht, was Sprache angeht."

Torsten Sträter, Komiker und bekennender Sprachliebhaber – beschwert sich im Interview mit dem Radiosender Hitradio FFH über eine Vernachlässigung der Alltagssprache. Er freue sich daher umso mehr, "wenn jemand schön spricht und schreibt".
ffh.de via rnd.de

Zitat: “Alles dicht machen” hat keine Debatte über Corona-Maßnahmen ausgelöst, sagt Ulrike Folkerts.

"Es wurde ja überhaupt nicht geredet, sondern sofort in rechts und links, schwarz und weiß, gut und böse eingeteilt und verurteilt."

"Tatort"-Schauspielerin Ulrike Folkerts sagt im Interview mit dem RND, dass das Mittel Ironie "zurzeit wohl nicht das richtige" sei, um eine Debatte über Corona-Maßnahmen anzustoßen. Zuvor hatte sich Folkerts von der Aktion Alles dicht machen distanziert und ihren Clip zurückgezogen.
rnd.de, turi2.de (Background)

Zitat: Günter Jauch bilanziert seine Corona-Infektion.


"Ich habe das Ganze ein bisschen unterschätzt."

Günter Jauch deutet in einem kurzen RTL-Video an, dass ihn seine Covid-19-Erkrankung ziemlich überrumpelt hat. Der Moderator hatte die Infektion Anfang April öffentlich gemacht. Nach rund einem Monat kehrt er nun genesen ins TV zurück. Er freue sich, "wieder angreifen" zu können.
rtl.de (30-Sek-Video), turi2.de (Background)

Zitat: Demos gegen Corona-Maßnahmen schränken Presse ein, sagt Constantin Schreiber.

"Wenn man nur noch mit Polizeischutz zu einer Demo fahren kann, was sagt das über den Zustand der Gesellschaft? Aber Rückzug ist keine Lösung."

Demos gegen Corona-Maßnahmen schränken hierzulande die Pressefreiheit ein, sagt Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Er selbst sei nicht Journalist geworden, um etwas in der Welt zu verändern und bezweifelt heute, dass der Journalismus dafür der richtige Job ist.
sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Ritter Sport erklärt Bio-Schokolade für gescheitert.

"Ich habe es jahrelang versucht, das Marketing immer wieder gequält. Am Ende haben wir aufgegeben. Die Leute haben einfach gesagt: Bio ist teuer, schmeckt nicht, ist was für Menschen mit kratzigen Pullis und Birkenstock-Sandalen."

Alfred Theodor Ritter, Firmenpatriarch des Schokoladen-Herstellers Ritter Sport, erklärt im "Spiegel"-Interview, warum ihm die Lust auf Bio-Schokolade vergangen ist.
spiegel.de (Interview, Paid), welt.de (Zusammenfassung)

Zitat: Christine Strobl sieht keine Chance mehr, mit klassischem TV alle zu erreichen.

"Wenn ich feststelle, dass 70 % unserer TV-Zuschauerinnen und -Zuschauer des klassischen Fernsehprogramms über 50 Jahre alt sind, zeigt es mir, dass wir mit diesem Medium allein im Grunde keine Chance mehr haben, ein Angebot für alle zu machen."

Christine Strobl tritt am 1. Mai als Programm­direktorin vom Ersten an. In ihrem neuen Amt will sie vor allem die ARD-Mediathek stärken und die Angebote innerhalb des öffentlich-rechtlichen Verbunds verzahnen, sagt sie im dpa-Interview.
abendblatt.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Degeto-Chefin Christine Strobl über die Strategie hinter "Babylon Berlin". (9/2018)

Zitat: Lothar Wieler findet keinen Gefallen an den Corona-Kompromissen.

"Sagen wir so, ich bin darüber nicht glücklich."

RKI-Chef Lothar Wieler sagt im Video-Interview mit Tilo Jung, dass er nicht hinter der Bundesnotbremse steht. Das RKI habe der Politik "klare Empfehlungen" gegeben, die über die Regelungen des neuen Gesetzes hinausgehen, erklärt er Moderator Jung. Der duzt ihn – wie immer in seinen Videos – konsequent. Wieler duzt zurück.
youtube.com (117-Min-Video)



Hinweis: Wir haben die Meldung nachträglich angepasst, um herauszustellen, dass Wieler sich in seinem Zitat auf die Bundesnotbremse bezieht.

Zitat: IT-Experte Markus Feilner vergleicht die Luca-Macherinnen mit Donald Trump.

"Die PR-Strategie ähnelt der von Donald Trump: Schneller fragwürdige Aussagen veröffentlichen als der Gegner diese entkräften kann. In der Zwischenzeit macht man viel Geld."

Der IT-Experte Markus Feilner kritisiert im Interview mit Regensburg Digital die PR-Strategie der Verantwortlichen hinter der Luca App. Sie würden "immer wieder" behaupten, "Fehler seien gefixt, während Experten beweisen, dass das nicht stimmt".
regensburg-digital.de, turi2.de (Background)

Zitat: Peter Maffay kritisiert deutsche Umsetzung des EU-Urheberrechts erneut scharf.

Die geht einfach vor den Lobbyisten in die Knie. Das ist alles.

Peter Maffay erneuert anlässlich eines offenen Briefs von 1145 deutschen Musikerinnen an die Bundestagsabgeordneten seine Kritik an der Umsetzung der EU-Richtlinie zum Urheberrecht. Im Vierer-Interview der "Süddeutschen Zeitung" mit den Künstlerinnen Balbina, Rocko Schamoni und Sarah Lesch wirft er der Regierung "Angst vor den Plattformen" vor.
sueddeutsche.de (Paid), allendorf-media.de (Offener Brief), turi2.de (Background)

Zitat: ARD-TV-Werbechef Uwe Esser sieht in der Krise Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis.

"Das antizyklische Werben ist aus jedem Marketinglehrbuch bekannt – und zweifellos ist auch viel Wahres dran. Aber in der Praxis wird das in existenziellen Krisen leider selten umgesetzt."

Uwe Esser, Leiter der TV-Vermarktung bei ARD Werbung, sagt im DWDL-Interview, dass der Werbeblock vor der "Tagesschau" 2020 "so erfolgreich wie noch nie zuvor" gewesen ist. Der Nettoumsatz habe auch deswegen auf Vorjahresniveau gelegen.
dwdl.de

Zitat: Ursula von der Leyen zeigt sich “verletzt” vom Sofagate.

"Ich fühlte mich verletzt und alleingelassen, als Frau und als Europäerin."

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagt im Europaparlament, dass sie bei ihrem Türkei-Besuch nicht mit dem gebührenden Respekt behandelt worden sei, weil sie eine Frau ist. Von der Leyen hatte auf einem weit entfernten Sofa sitzen müssen, für EU-Ratspräsident Charles Michel war ein Sessel neben Präsident Recep Tayyip Erdoğan vorgesehen.
spiegel.de

Zitat: Micky Beisenherz plädiert für eine tolerante Diskussionskultur.

"Austausch entsteht nicht, wenn jeder in seiner Blase verhaftet bleibt, sondern wenn Menschen mit verschiedenen Erfahrungshistorien und Perspektiven zusammenkommen"

Podcaster Micky Beisenherz wünscht sich, dass Widerspruch in "zivilem Ton" vorgetragen wird. Es dürfe nicht sein, "dass man sich im eigenen Lager die Schellen abholt, nur weil man es gewagt hat, eine Person einzuladen, deren Lebenswirklichkeit und Blick auf die Gesellschaft gänzlich anders ist", sagt er im DWDL-Gespräch.
dwdl.de

Zitat: Laschet hält “Alles dicht machen”-Aktion für berechtigt.

"Was ganz schlimm ist: Wenn jemand so was sagt, immer gleich sagen, das ist rechts. Von diesen 50 ist keiner AfD, ist keiner rechts."

CDU-Chef Armin Laschet reagiert auf die Ansprache von Jan Josef Liefers bei "3nach9" und findet es bei der umstrittenen "Alles dicht machen"-Aktion berechtigt, auch "die anderen Opfer der Pandemie zu nennen." In einem freien Land dürfe alles gesagt werden, weswegen die Meinung aber nicht geteilt werden muss, so Laschet.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Zitat: Kritik an #allesdichtmachen ist ihm zu schwarz-weiß gedacht, sagt Georg Restle.

"Die zum Teil wohlfeile Kritik an #allesdichtmachen ist mir zu plump. Nicht jeder, der einen neuen Untertanengeist aufs Korn nimmt, ist ein 'Querdenker' oder 'nimmt Tausende Tote in Kauf'. Wir sollten aufhören, uns gegenseitig in Ecken zu treiben, aus denen keiner mehr rauskommt."

"Monitor"-Redaktionsleiter Georg Restle kritisiert bei Twitter, die Debatte zeige, "wie sehr wir im schwarz-weiß gefangen sind".
twitter.com

Zitat: Grünen-Chef Robert Habeck nennt seine Niederlage “schmerzhaft”.

"Ich bin nicht in der Position, auf die ich hingearbeitet habe. Insofern war das der schmerzhafteste Tag in meiner politischen Laufbahn."

Grünen-Chef Robert Habeck sagt im "Zeit"-Interview, im "politischen Zirkus" könne man jeden Tag gewinnen oder verlieren. Jetzt gehe es darum, "das Persönliche abzuhaken" und die "politische Erfolgsgeschichte weiterzustricken in einer Konstellation, die sich erst finden muss."
zeit.de (Paid)

Zitat: Virologin Sandra Ciesek glaubt, dass das die Impfnebenwirkungen überbewertet sind.

"Durch diese ganzen Medienberichte und die Aufmerksamkeit auf dieses Thema wird das eigene Risiko, an einer Thrombose zu erkranken, eigentlich überschätzt."

Virologin Sandra Ciesek sagt im NDR-Podcast "Coronavirus-Update", dass der AstraZeneca-Impfstoff bei hohen Inzidenzen selbst für junge Menschen empfehlenswert sei.
ndr.de (71-Min-Audio) via spiegel.de

Zitat: Anna-Lena von Hodenberg problematisiert fehlende Medienkompetenz.

"Im bürgerlichen Spektrum gibt es einen Anstieg von Leuten, denen es zunehmend schwerfällt, wahre von empörungsheischenden Fake-Nachrichten zu unterscheiden."

Anna-Lena von Hodenberg, Geschäftsführerin des Anti-Hate-Speech-Vereins Hate Aid, sagt, derzeit räche sich die "fehlende Selbstreflexion und Medienkompetenz" bezüglich der Kommunikation im Netz.
faz.net (Paid)

Zitat: Dunja Hayali kritisiert, dass Annalena Baerbocks Rolle als Mutter so stark thematisiert wird.

"Moderne Politik setzt auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Und dann kommt doch immer wieder die Frage – Annalena Baerbock hin oder her – ob Kanzleramt und Kinder geht?"

Dunja Hayali kritisiert auf Twitter, dass zahlreiche Kommentatorinnen die Doppelrolle als Mutter und mögliche Kanzlerin von Annalena Baerbock kritisch betrachten.
twitter.com

Zitat: Lieferando-Gründer Jörg Gerbig über die Schwierigkeit, als Lieferdienst Profit zu machen.

"Wenn man das Liefergeschäft isoliert betrachtet, decken wir selbst in Deutschland nicht mal die Personalkosten."

Lieferando-Gründer Jörg Gerbig erklärt im "Wirtschaftswoche"-Interview, wie schwierig es ist, profitabel zu arbeiten, obwohl sich die Pandemie "mit zehn bis 15% höheren Warenkorb-Werten" positiv auf das Geschäft auswirkt.
wiwo.de

Zitat: VW-Boss Diess hält EU-Bürokratie für größte Hürde beim Erreichen der Klimaziele.

"Meine größte Sorge ist die Bürokratie in Europa. Die müssen wir überwinden, sonst haben wir keine Chance."

VW-Chef Herbert Diess spricht im "Handelsblatt"-Doppelinterview mit Enel-CEO Francesco Starace über Bedrohungen für die EU-Klimaziele. Er regt eine "ambitioniertere europäische Rahmensetzung" beim Ausbau der Ladeinfrastruktur und der erneuerbaren Energien an.
handelsblatt.com (Paid)

Zitat: Heribert Prantl bemängelt “poröses” Grundrechteverständnis im Journalismus.

"Man muss sich heute schon fragen lassen, wenn man die Grundrechte verteidigt, ob man schon ein Querdenker geworden ist. Solches Gerede gibt mir jedes Mal einen Stich."

Heribert Prantl, Ex-Meinungschef der "Süddeutschen Zeitung", erklärt im Interview mit Florian Rötzer bei Buchkomplizen, dass Journalistinnen "rechtsstaatliche Sensibilität" eingebüßt haben. Grundrechte seien "kein 13. Monatsgehalt" oder "etwas, was ich mir erst verdienen muss".
buchkomplizen.de (Text) via heise.de, buchkomplizen.de (31-Min-Video)