Zitat: Auch Medien behandeln den Ukraine-Krieg nicht mehr als Hauptnachricht, sagt Markus Söder.

"Mein Eindruck ist, dass auch die Medien nicht mehr das unmittelbare Kriegsgeschehen in der Ukraine als Hauptnachricht behandeln. Der 'Spiegel' selbst hat es in den letzten zehn Wochen nur noch einmal auf dem Titel gehabt."

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kontert im "Spiegel"-Interview auf die Aussage, er spreche kaum mehr über die Situation in der Ukraine, sondern sei "sofort bei der Frage, was das alles für Deutschland und insbesondere Bayern bedeutet".
spiegel.de (Paid)

Zitat: Für Klaus Brinkbäumer ist der “Spiegel” inzwischen “ganz weit weg”.

"Ich habe die 'Spiegel'-App irgendwann vom Schirm genommen, weil ich sie wirklich nicht mehr genutzt habe."

MDR-Programmdirektor und Ex-"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer sagt im turi2 Clubraum, dass er mit anderen Medien "voll informiert und ausgelastet" ist. Die Trennung vom "Spiegel" habe "geschmerzt", sei aber inzwischen lange her.
turi2.de

Zitat: Psychische Belastungen sind verheerend für den Journalismus, sagt Tina Groll.

"Gute Arbeitsbedingungen für Journalistinnen und Journalisten sind grundlegend für ein funktionierendes Mediensystem."

Die DJU-Vorsitzende Tina Groll findet es verheerend, wenn Medienschaffende ihren Job unter großer psychischer Belastung ausüben. In Bezug auf die aktuelle Journalismus-Studie der Otto-Brenner-Stiftung plädiert sie dafür, Gesundheitsschutz von Arbeitgebern einzufordern.
mmm.verdi.de, turi2.de (Background)

Zitat: Christian Lindner sieht “auch ökonomisch eine Zeitenwende”.

"Wer glaubt, im Bundeshaushalt gebe es noch irgendwo eine versteckte Schatzkiste, der irrt sich. Jede zusätzliche Milliarde prüfe ich mit allergrößter Sorgfalt."

Bundesfinanzminister Christian Lindner sagt im Interview mit n-tv.de, dass Deutschland "auch ökonomisch eine Zeitenwende" erlebt. Zu Forderungen nach weiteren Entlastungen sagt er: "Wer noch in diesem Jahr mehr Geld ausgeben will, muss auch zugleich sagen, woher das Geld kommen soll."
n-tv.de

Zitat: Allianzen können dabei helfen, mit Netflix und Co mitzuhalten, sagt Christine Strobl.

"Man sieht es eben, ob eine Serie mit einem Budget von 50 Millionen Euro oder nur einer Million auszukommen hat."

ARD-Programmdirektorin Christine Strobl spricht im "taz"-Interview von einem "Ungleichgewicht" zu globalen Akteuren wie Netflix, die ein "unglaubliches Budget" hätten: "Auch da müssen wir mithalten und auch dabei können Allianzen natürlich helfen."
taz.de

Zitat: Bei der Digitalisierung wird die Rolle von Emotionen unterschätzt, meint Franziska von Lewinski.

"Wenn ich meine Rechnung per App in drei Klicks bezahlen kann, gibt mir das Sicherheit, ein Gefühl von Kontrolle und mehr Zeit für anderes. Alles positive Emotionen, die eine enge Bindung zur Marke aufbauen."

Bei der Digitalisierung stehen oft Technologien und Prozesse im Vordergrund, Emotionen werden dagegen unterschätzt, sagt Syzygy-Chefin Franziska von Lewinski im "Horizont"-Interview.
horizont.net

Zitat: Belén Garijo hofft “auf das Beste”, bereitet sich aber “auf das Schlimmste” vor.

"Die einzige Möglichkeit, Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen, ist, sich vorzustellen, was der schlimmste Fall ist. Ich sage vereinfacht: Auf das Beste hoffen, aber auf das Schlimmste vorbereiten. Das liegt ganz in meiner Natur."

Merck-Chefin Belén Garijo spricht im "FAZ"-Interview über das Treffen von Entscheidungen in unsicheren Zeiten.
zeitung.faz.net (Paid)

Zitat: Sophie Passmann hört nicht mehr auf die “Feuilleton-Boys”.

"Ich erlaube mir jetzt, den roten Teppich geil zu finden. Denn am Ende meines Lebens werde ich keinen Preis dafür bekommen, dass irgendwelche Feuilleton-Boys sagen: Sie ist real geblieben."

Sophie Passmann hat Oberflächlichkeit und Intellektualität lange im Widerspruch gesehen. Heute empfindet sie diese Denkweise als sexistisch, nach dem Motto: "Alles, was Schönheit ist, ist Weiblichkeit, und alles, was weiblich ist, kann nicht intellektuell sein."
annabelle.ch

Zitat: Caren Miosga mag keine Floskeln.

"Ich kriege Ausschlag bei Nachrichtenfloskeln wie 'Nach einer Lösung wird fieberhaft gesucht', 'Ganz Portugal steht unter Schock', 'In Brüssel laufen die Drähte heiß'."

Zum 15-jährigen Jubiläum als "Tagesthemen"-Moderatorin verrät Caren Miosga im "Süddeutsche"-Interview, welche Floskeln sie überhaupt nicht abhaben kann. Beim Schreiben ihrer Moderationstexte neige sie "zu langen Sätzen" und übertreibe manchmal mit ihrer Sprachempfindlichkeit.
sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Kerstin Niederauer-Kopf sagt im turi2 Clubraum, dass nicht nur junges Publikum zum Streaming wechselt.

"Wenn Plattformen wie Amazon Prime in die Champions League einsteigen und Rechte erwerben, dann folgt der Fußball-Liebhaber seinem Content."

Kerstin Niederauer-Kopf, Vorsitzende der Geschäfts­führung bei der AGF Video­forschung, sagt im turi2 Clubraum, sie beobachtet einen "deutlichen Move der mittelalten Zielgruppe" hin zu Streaming-Plattformen.
turi2.de (Zusammenfassung), youtube.com (46-Min-Audio)

Zitat: Viele Menschen vermuten eine politische Abhängigkeit von ARD und ZDF, sagt Claus Kleber.

"Wir, also die Öffentlich-Rechtlichen, haben immer noch nicht den Eindruck abgeschüttelt, dass wir partei­politisch verseucht sind."

Ex-"heute journal"-Moderator Claus Kleber erzählt im "NOZ"-Interview, dass auch Menschen aus "gebildeten Kreisen" häufig noch glauben, dass ARD und ZDF regel­mäßig mit dem Kanzler­amt ihre Bericht­erstattung diskutieren. Deshalb sei Transparenz und das Heraus­stellen der Unabhängigkeit der Sender besonders wichtig.
noz.de (Paid)

Zitat: Bernhard Fischer-Appelt sucht Narrative nicht nur in der Zukunft.

"Es gibt immer wieder Bereiche, wo andere weiter vorne sind. Aber das Bild vom Hinterherhinken hilft niemandem. Das würde ja auch heißen, dass Unternehmen nur da hinwollen, wo andere bereits sind."

Agenturchef Bernhard Fischer-Appelt rät Unternehmen im "Meedia"-Interview, bei der Suche nach Narrativen auch in die Vergangenheit zu schauen. Ohne gute Geschichte komme kein Sales-Pitch aus.
meedia.de (Paid)

Zitat: Anja Rützel kann sich gezähmten Bohlen nur schwer vorstellen.

"Kaum vorstellbar, das Bohlen sich in die Rolle des reinstallierten, aber nun mit Kreide gefütterten Abwicklers fügen wird. Und wünscht sich das Publikum nicht ohnehin den alten, unwoken Bohlen?"

"Spiegel"-TV-Kritikerin Anja Rützel hat Zweifel, dass Dieter Bohlen sich in der finalen Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" so zahm präsentiert, wie RTL künftig sein möchte.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Bärbel Bas kennt Verzicht aus ihrer Kindheit.

"Wenn die Schuhe kaputt waren, musste ich mit meiner Mutter und meinen fünf Geschwistern zum Sozialamt."

Bundestags­präsidentin Bärbel Bas hat als Kind ein "Kleine-Leute-Leben" geführt, erzählt sie im "Spiegel"-Interview. Heute verdienst sie mehr als 10.000 Euro im Monat und befürchtet "eine Krise der Demokratie", wenn die Kluft zwischen Politik und Bürgerinnen weiter wächst.
spiegel.de (Paid)

Zitat: Wigald Boning versteht sich als “Service-Dienstleister” in Sachen Humor.

"Ich verstehe mich als Service-Dienstleister, weil ich Lachen ermögliche. Das ist in Zeiten der Klimakrise und des Ukraine-Kriegs wichtiger denn je."

Entertainer Wigald Boning sagt im "Zeit"-Interview, dass Eskapismus heute eine "wichtige Funktion" habe: Weil die Zeiten ernster geworden sind, sei "die psychohygienische Notwendigkeit von Humor viel größer als noch in den Neunzigern".
zeit.de (Paid)

Zitat: Baerbock spricht über Forderungen nach sofortigem Waffenstillstand in der Ukraine.

"Welches Recht hätte ausgerechnet eine deutsche Außen­ministerin, für die Ukraine zu entscheiden, welchen Teil ihres Landes sie bitte schön abgibt, wie viele Millionen ihrer Bürgerinnen und Bürger sich Russlands Herrschaft zu unterwerfen haben?"

Außen­ministerin Annalena Baerbock spricht im "stern"-Interview über die in einem offenen Brief geäußerten Forderungen nach einem sofortigen Waffen­stillstand und der Aufnahme von Verhandlungen: "Als Ukrainer empfände ich den Brief als naiv, verstörend, überheblich."
stern.de (Paid), presseportal.de

Zitat: Elster-Ausfall ist ein “Digital-Desaster”, sagt Bitkom-Chef Achim Berg.

"Zettelwirtschaft bei Corona, Flops bei elektronischer Gesundheitskarte und digitalem Führerschein, Schulen ohne Breitbandanschluss und jetzt der Ausfall beim Vorzeigeprojekt Elster. Die Verwaltung schlittert von einem Digital-Desaster ins nächste, und es wird von Mal zu Mal schlimmer."

Bitkom-Chef Achim Berg bezeichnet den Ausfall des Steuerportals Elster im Gespräch mit der "Bild" als ein "Paradebeispiel dafür, was bei der Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland schiefläuft".
bild.de, turi2.de (Background)

Zitat: Gabi Bauer rät jungen Journalistinnen, bei Fragen nicht locker zu lassen.

"Ein Kernpunkt ist, seine eigene Frage so ernst zu nehmen, dass man bis zur echten Beantwortung dieser Frage durchhält."

"Nachtmagazin"-Moderatorin und Dozentin Gabi Bauer sagt im Gespräch mit der dpa, dass Journalisten auch mal unangenehm sein müssten. Dem Nachwuchs rät sie, "immer weiter zu fragen", wenn ein Gesprächspartner auf eine Frage ausweicht: "Das machen die meisten Menschen intuitiv erst einmal nicht – und lassen sich abspeisen."
faz.net

Zitat: Karl Lauterbach fühlt sich wie der “einsame Rufer in der Wüste”.

"In den vergangenen Monaten habe ich mich oft gefühlt wie der einsame Rufer in der Wüste."

Gesundheitsminister Karl Lauterbach bedauert im Zeit-Online-Interview, dass sich "die ernst zu nehmenden Expertinnen und Virologen", die ihn früher in seiner mahnenden Haltung unter­stützt haben, zuletzt zurück­gezogen haben – oder "der falschen Theorie aufgesessen" seien.
zeit.de (Paid)

Zitat: Sophie Passmann spricht über ihre erste Fernsehrolle.

"Ich kenne das eigentlich so: Ich kriege alle drei Wochen mal Fotos zur Freigabe oder ich bin im Fernsehen, und dann sehe ich am nächsten Tag auf Instagram einen Mitschnitt davon."

Die Autorin und Moderatorin Sophie Passmann spricht im "FAZ"-Interview über den Dreh der Amazon-Prime-Serie "Damaged Goods", in der sie ihre erste Fernsehrolle hat. Es sei eine Herausforderung gewesen, "so lange Zeit am Stück immer wieder mit dem eigenen Äußeren konfrontiert zu werden".
"FAZ", S. 14 (Paid)

Zitat: Nur wenige berichten so pluralistisch wie öffentlich-rechtlicher Rundfunk, sagt Georgine Kellermann.

"So pluralistisch wie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird aus meiner Sicht aktuell nur bei wenigen berichtet, zum Beispiel bei der 'taz'."

Die WDR-Journalistin Georgine Kellermann sagt im Übermedien-Interview, dass mit Journalistinnen wie Jan Feddersen und Patricia Hecht in der "taz" eine "Debatte" stattfindet: "Das ist selten."
uebermedien.de (Paid)

Zitat: Daniela Cavallo sieht keine massiven Jobverluste wegen E-Mobilität.

"Die Transformation zur E-Mobilität kann eben sehr wohl gute Perspektiven bringen, gute Arbeit und sichere Beschäftigung."

Daniela Cavallo, Betriebs­rats­chefin bei Volks­wagen, sagt vor Beschäftigten in Salzgitter, dass an dem neuen Standort der ersten eigenen Batterie­zell­fabrik des Konzerns 5.000 Stellen in der Zell­fertigung hinzukommen sollen.
spiegel.de

Zitat: Robert Habeck kritisiert die frühere Regierung für ihre Klimapolitik.

"Wenn man klimapolitische Beschlüsse fasst, sie aber nicht mit Maßnahmen hinterlegt, dann lässt man Deutschland im Regen stehen."

Wirtschaftsminister Robert Habeck kritisiert die frühere Regierung unter Angela Merkel für ihre Klimapolitik in einer Bundestagsrede. Er bemängelt u.a. die Abhängigkeit von russischer Energie und den "zusammengebrochenen Ausbau" erneuerbarer Energien.
bild.de

Zitat: Claudia Roth über die kuratorische Verantwortung.

"Antisemitismus existiert auch in Diskursen, die wir bisher zu sehr durch die Brille der Kapitalismuskritik und des postkolonialen Diskurses gesehen haben."

Kulturstaatsministerin Claudia Roth sagt im Kulturausschuss des Bundestags zum Antisemitismus-Skandal auf der Documenta, dass kuratorische Verantwortung "nicht das Gegenteil von Kunstfreiheit" sei, sondern Teil davon.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Zitat: Mai Thi Nguyen-Kim hat eine Hassliebe zu Talkshows.

"Eigentlich kann man in Talk-Shows nur verlieren. Das Beste, was passieren kann, ist, nicht missverstanden und am nächsten Tag von der Bild-Zeitung nicht falsch oder verkürzt zitiert zu werden."

Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim sagt im "Horizont"-Interview, sie finde es viel verlangt, von aktiv forschenden Virologen eine perfekte Medien-Performance zu erwarten. Gleichzeitig wisse sie, wie diskursprägend diese Talkshows seien: "Letztlich bekommt man nur so die Möglichkeit, die Diskussionen aktiv mitzugestalten und die gröbsten und frechsten Falschaussagen zu widerlegen." Es sei "eine Art Hass-Liebe".
horizont.net

Zitat: VW kann auf alle Entwicklungen in der Branche reagieren, sagt Herbert Diess.

"Der Verbrenner-Ausstieg ist immer eine gesellschaftliche Entscheidung, keine der Hersteller."

VW kann auf alle Entwicklungen der Automobil­branche reagieren, sagt Chef Herbert Diess der "Süddeutschen Zeitung". Noch unklar sei jedoch, wie sich Indien und die USA entwickeln, das müsse man "in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts" nochmal prüfen.
sueddeutsche.de

Zitat: Für Frank-Michael Schmidt sind Zahlen nicht Fokus, sondern Resultate.

"Die Zahlen entscheiden nicht über den Erfolg. Der Erfolg entscheidet über die Zahlen."

CEO Frank-Michael Schmidt freut sich im "Horizont"-Interview über die Wachstums­zahlen seiner Agentur Scholz & Friends. Aber wer glaube, eine Agentur "mit einer Excel-Tabelle als Kompass" führen zu können, werde "den Weg in die Zukunft nicht finden".
horizont.net (Paid)

Zitat: Abtreibung ist vergleichbar mit “dem Anheuern eines Auftragsmörders”, sagt Papst Franziskus.

"Ich frage: Ist es legitim, ist es richtig, ein menschliches Leben zu beseitigen, um ein Problem zu lösen?"

Im Gespräch mit Reuters vergleicht Papst Franziskus die Abtreibung mit "dem Anheuern eines Auftragsmörders". Ende Juni hatte der Supreme Court in den USA das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch gekippt.
reuters.com, welt.de, turi2.de (Background)

Zitat: Ex-“Geo”-Chef Peter-Matthias Gaede spricht Helmut Markwort “Mitverantwortungsgefühl” ab.

"Ausgerechnet jetzt das ausgiebige Duschen zum Thema des Widerstands (gegen was denn?) zu machen, ist arm. Sehr arm."

Ex-"Geo"-Chef­redakteur Peter-Matthias Gaede attackiert bei Meedia.de "Focus"-Gründer Helmut Markwort wegen seiner Kolumne gegen Energie­spar-Aufrufe von Robert Habeck. Aus Markwort spreche der "der 'ist-mir-doch-egal'-Egoist".
meedia.de

Zitat: Elyas M’Barek nimmt Schlagzeilen über sich selbst nicht so ernst.

Ich googele mich natürlich auch manchmal und lese, was über mich geschrieben wird. Das Meiste erzeugt eine künstliche Aufregung für möglichst viele Klicks. Ich nehme das alles nicht so ernst.

Schauspieler Elyas M'Barek sagt im Interview mit der "Bild", dass Schlagzeilen sein Leben wenig beeinflussen. Er sei immer ganz gut damit gefahren, sich "nicht zu verstellen oder eine Rolle in der Öffentlichkeit zu spielen".
bild.de

Zitat: Klaas Heufer-Umlauf über die Zukunft des Fernsehens.

"Ich glaube, die Darreichungsform auch von linearem Fernsehen wird sich ändern, zwangsläufig. Irgendwann wird man nicht mehr wissen, wo kommt das denn jetzt her."

Moderator Klaas Heufer-Umlauf spricht im Gespräch mit der "FAZ" über die Zukunft des Fernsehens. Die Öffentlich-Rechtlichen sieht er auf absehbare Zeit nicht bedroht: "In dieser Zeit weiß man das umso mehr zu schätzen, was unabhängige Medien, was Nachvollziehbarkeiten in den Abläufen ausmacht".
zeitung.faz.net (Paid)

Zitat: Volker Wissing versteht den Frust über Verspätungen der Bahn.

"Es ist kein Problem, wenn ein Zug mal fünf Minuten zu spät kommt. Wenn er zwei Stunden verspätet ist oder gar nicht fährt, ist das eine Zumutung."

Bundesverkehrsminister Volker Wissing sagt im "Spiegel"-Interview, er habe "volles Verständnis dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger verärgert sind, wenn Züge mit riesiger Verspätung kommen".
spiegel.de (Paid)

Zitat: Paul Ronzheimer findet die Debatte über Andrij Melnyks Bandera-Äußerung fehlgeleitet.

"Die Bandera-Diskussion bewegt Twitter-Deutschland mehr als jeder Raketenangriff. Bitter."

Auf Twitter kritisiert "Bild"-Vize Paul Ronzheimer die Empörung über den ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk, der in einem Interview den ukrainischen Nationalistenführer Bandera verteidigt hatte. Den Deutschen sei die Aufarbeitung von Geschichte "dann am liebsten, wenn sie die Geschichte von anderen Ländern aufarbeiten", twittert Ronzheimer. Kritik sei berechtigt, aber die Begeisterung, Melnyk endlich angreifen zu können sei "bezeichnend".
twitter.com, twitter.com

Zitat: Banijay-Chef Marcus Wolter sieht sich als Zirkusdirektor.

"Ich bin letztlich eine Art Zirkusdirektor, der die unterschiedlichen Artisten zusammenbringt und sie Artisten sein lässt."

Marcus Wolter, Chef des Produktions-Konglomerats Banijay Deutschland, legt im "Meedia"-Gespräch, Wert darauf, dass die einzelnen Töchter "ihr Ding" machen können. Ihn ärgert jedoch, dass "speziell die TV-Industrie" eine "zu hohe Flop-Rate" akzeptiert.
meedia.de (Paid)

Zitat: Bosch-Chef Stefan Hartung ist “positiv überrascht” von der Regierung.

"Über die Bundesregierung werden Sie von mir keine kritischen Worte hören."

Bosch-Chef Stefan Hartung sagt im "FAZ"-Interview, er sei positiv davon überrascht gewesen, wie "schnell und konsequent" die Regierung die Frage der Energiesicherheit angegangen sei – "ohne ideologische Schranken". Generell mache die Bundesregierung "einen wirklich guten Job in äußerst schwieriger Zeit".
zeitung.faz.net (Paid)

Zitat: Frank-Walter Steinmeier hebt Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hervor.

"Wir brauchen auch in Zukunft starke öffentlich-rechtliche Sender, die ihrem Auftrag konsequent und auf hohem Niveau nachkommen können."

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hebt beim Festakt zum 30. Jubiläum des MDR die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hervor: "Sie werden in einer Zeit der Krise sogar noch wichtiger."
infosat.de

Zitat: Arte-Filmchefin findet, dass die Konkurrenz durch Streamingdienste das Angebot bereichert.

"Die Anzahl der öffentlich-rechtlichen Produktionen ist begrenzt, wir können gar nicht so viel machen, wie wir gerne würden."

Arte-Filmchefin Claudia Tronnier sieht die Konkurrenz zwischen öffentlich-rechtlichen Mediatheken und privaten Streamingdiensten nicht als Gefahr, wie sie im Interview mit der "Süddeutschen" sagt. Die Situation vergrößere vielmehr die Bandbreite der Möglichkeiten für die Kreativen.
sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Jörg-Uwe Albig ist ein Anhänger des “sprachlichen Flexitariertum”.

"Ich bin ein Anhänger dessen, was eine Freundin mal 'sprachliches Flexitariertum' genannt hat. Wo es passt, gendere ich, wo es nicht so passt, eher nicht, aber auch das nur vorläufig, nicht als Vorschrift für andere."

Der Autor und ehemalige "stern"-Redakteur Jörg-Uwe Albig begründet im "Spiegel"-Interview, warum er in seinem aktuellen Buch Moralophobia kein Gender­sternchen benutzt.
spiegel.de (Paid)

Zitat: Durch Online-Shopping kann man viele Werte “durch einen Klick loslassen”, sagt Tristan Horx.

"Durch Onlineshopping kann ich ganz viel meiner gefühlten Verantwortung und meiner Werte durch einen schnellen Klick loslassen."

Trend- und Zukunftsforscher Tristan Horx sagt im "Vogue"-Interview, dass einem der der Online-Kauf "viel zu einfach gemacht" werde. Mit welchen Werten man sich etwa beim Kleiderkauf identifiziere, "sollte mehr Überlegung kosten".
vogue.de