Zitat: Inhalte spielen im Wahlkampf längst keine Rolle mehr, sagt Martin Sonneborn.

"Es geht nur noch um Lappalien, um Bratwürste für Impfungen, um jakobinerhafte Sprachregelungen beziehungsweise darum, wer sich bis zur Wahl am besten bedeckt hält und am wenigsten Fehler macht."

Satiriker Martin Sonneborn sagt im "FAZ"-Interview, dass die Inhalte im Wahlkampf inzwischen "komplett überwunden" sind. Mit dem Slogan "Inhalte überwinden" hatte seine Satire-Partei Die Partei einst für sich geworben.
faz.net (Paid)

Zitat: Maike Abel lobt die TV-Kreativität in der Coronakrise.

"Innerhalb kürzester Zeit sind qualitative Sendungen aus dem Boden gestampft worden. Hier hat das Fernsehen gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. Ich denke dabei etwa an die siebenstündige Pflegeheim-Doku von Joko und Klaas."

Maike Abel, Head of Media Communication & Content bei Nestlé Deutschland, sieht auf dem Werbewirkungsgipfel von "Horizont" eine gestiegene Kreativität beim Fernsehen in Zeiten von Corona.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Bestimmte Sendeplätze trauen Programm-Chefs eher Männern zu, sagt Eva Schulz.

"Wo ist das Problem, Frauen so komplex zu präsentieren, wie sie sind? Als Interviewerinnen können wir streng und empathisch zugleich sein, recherchestark, aber auch lustig."

Funk-Moderatorin Eva Schulz ärgert sich im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" darüber, dass es Programmverantwortliche gibt, die "bestimmte Sendeplätze eher einem Mann zutrauen".
sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Mai Thi Nguyen-Kim ist froh, auf YouTube Inhalte zu vermitteln.

"Das YouTube der Katzenvideos ist lange vorbei! Das Internet ist in Zukunft der Ort, an dem Menschen sich informieren."

Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim sagt im "Chrismon"-Interview, dass sie froh sei, auf YouTube im Bewegtbild unterwegs zu sein. So könne sie "noch mal ganz andere Menschen erreichen".
chrismon.evangelisch.de

Zitat: Rezo ist anderen Influencerinnen einen Schritt voraus.

"Während Rezo sonst nur Quatsch sendet, gönnt er sich alle zwölf Monate politische Aufklärung. Immerhin. Diesen journalistischen Anspruch haben seine Kollegen allesamt nicht."

Autor Wolfgang M. Schmitt schreibt im "Freitag", dass sich andere Influencerinnen im Gegensatz zu Rezo nur "pseudo-politisch" geben und ihre "gefilterte 'Personality'" lediglich "mit Lifestyle-Politik" verknüpfen würden.
freitag.de

Zitat: Andreas Mundt steht der Zerschlagung von Digitalriesen skeptisch gegenüber.

"Wenn Sie also einen Digitalkonzern zerschlagen, ist es sehr gut möglich, dass ein neues marktstarkes Unternehmen nachwächst. Das funktioniert anders als auf dem Markt für Holz oder Stahl."

Kartellamts-Chef Andreas Mundt erklärt dem "Handelsblatt", dass die Zerschlagung eines Unternehmens "immer nur die Ultima Ratio" sein kann. Erfolgs­chancen sieht er nur in den USA – "wir in Bonn werden mit Sicherheit keinen Digitalriesen zerschlagen können".
handelsblatt.com

Düzen Tekkal kritisiert das mediale Bild von Menschen mit Migrationsgeschichte.

Kritischer Blick: Menschen mit Migrations­geschichte erscheinen vor allem dann in den Medien, wenn sie etwas verbrochen haben, sagt Journalistin Düzen Tekkal im Podcast "Facebook Update" mit Jin Choi. Zwar wolle sie Fakten klar benannt wissen, doch es werde "etwas Entscheidendes" weggelassen, "wenn wir die Erfolgsgeschichten einfach ausblenden".
facebook.podigee.io (43-Min-Audio)

Zitat: Aminata Touré wünscht sich diverse Parlamente.

"Ich merke schon, was für eine Erwartungshaltung an mich formuliert wird, wenn ich über Migrationspolitik oder Antirassismus spreche – auch bundesweit, obwohl ich Landespolitikerin bin."

Aminata Touré, Vizepräsidentin des Landtags in Schleswig-Holstein, sagt im "taz"-Interview, dass sie diese Erwartungen alleine "gar nicht erfüllen" könne – und sich freuen würde, wenn "unsere Parlamente diverser werden".
taz.de

Zitat: Patricia Schlesinger sieht Kritik als Möglichkeit an, um voranzukommen.

"Mich persönlich weitergebracht haben immer Gespräche, Austausch und Kooperationen - nicht ausschließlich mit anderen Frauen. Ein gutes Netzwerk von klugen, empathischen Menschen, die einander unterstützen und beraten, auch ehrlich kritisieren, ist eine großartige Basis."

RBB-Intendantin Patricia Schlesinger rät im Kress-Portrait nicht nur Frauen in Führungspositionen dazu, "auch einmal eine Tür einzutreten".
kress.de (Teaser zum Portrait)

Zitat: Thomas Gottschalk bemüht sich, alte Denkweisen über Bord zu werfen.

"Da habe ich gedacht: Bin ich jetzt richtig oder sind die richtig?"

Thomas Gottschalk sagt im Bild-TV-Talk "Viertel nach Acht", man müsse bei der Einschätzung von Kanzler-Kandidaten heutzutage vielleicht umdenken. Eine Zuschauerin hatte bei dem Bild-TV-Interview mit Armin Laschet bemängelt, dass dieser nur von Schwulen und Lesben sprach, andere sexuelle Orientierungen aber ausließ.
bild.de, bild.de (52-Min-Video)

Zitat: Puma-Boss Björn Gulden ist kein Mann für schnelle Erfolge.

"Eine Marke, die am Boden liegt, wieder flott zu machen, ist leichter und fällt mehr auf, als wenn sie top dasteht, wenn man übernimmt."

Puma-Chef Björn Gulden lobt sich im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" selbst für seine langfristige Erfolgsstrategie, dem damaligen Mehrheitseigner Kering habe er gesagt: "Wenn ihr schnelle Erfolge wollt, sucht euch einen anderen."
sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Micky Beisenherz hätte AfD-Smoothies gerne als Blei im Regal gesehen.

"Wie viel schöner wäre es gewesen, hätte man die AfD-Suppe nicht aus dem Regal geräumt, sondern im Gegenteil: Es wäre das einzige Produkt gewesen, das wie Blei im Regal bleibt, weil der Kunde es eben nicht will."

Kolumnist Micky Beisenherz bedauert, dass die bejubelte Auslistung der AfD-Smoothies von True Fruits durch Edeka vor allem "auf das Opfernarrativ" der Partei einzahle.
stern.de, turi2.de (Background)

Zitat: Für Ex-Vorstand Axel Ganz ist RTL der Sargnagel für G+J.

"In den Archiven: ja."

Axel Ganz, 15 Jahre lang Vorstand bei Gruner + Jahr, glaubt im Interview mit Klaus Boldt nicht daran, dass der einstige Großverlag die Fusion mit RTL überlebt.
edition.welt.de  (Paid)

 

Weitere Zitate aus dem "Welt"-Interview:

Auf die Frage, ob RTL und G+J zueinander passen.

"Nein. Im Rückblick gesehen, war es – soweit ich über viele Jahre im selben Unternehmen beobachten konnte – stets nur ein Nebeneinander und nie ein echtes Miteinander."

Auf die Frage, ob eine Zusammenarbeit der Magazinsparte von G+J mit RTL funktionieren kann.

"Fernsehen und Print sind zwei verschiedene Welten – und zwei verschiedene Metiers! Hier das Bewegtbild, dort das geschriebene Wort. Außer gemeinsamer Themenentwicklung und gebündelter Informationsbeschaffung gibt es nicht viele Synergien. "

"Der Zusammenschluss von RTL und G+J ist aus meiner Sicht deshalb vor allem eine defensive Maßnahme. Der Beitrag für offensive Marktstrategien, für die Entwicklung neuer Produktformate als Antwort auf die vordringenden Streaming-Angebote wird gering sein."

Auf die Frage, was Axel Glanz von der Bertelsmann-Strategie der crossmedialen „nationalen Champions“ hält.

"Ich halte nichts von derartigen Slogans. Das klingt nach Unternehmensberatung."

Zitat: Cornelia Funke nutzt das Geld aus schlechten Verfilmungen für gute Projekte.

"Wenn ich Filmrechte verkaufe, habe ich meist wenig Hoffnung, dass das Ergebnis mir gefallen wird. 'Drachenreiter' war das bislang schlimmste Beispiel.

Kinderbuch-Autorin Cornelia Funke sagt im "stern"-Interview, dass sie das Geld für Filmrechte ihrer Bücher nutzt, "um viele Projekte zu unterstützen, die viel wichtiger sind als eine schlechte Verfilmung".
"stern" 34/2021, S. 52-56 (Paid)

Zitat: Pinterest-CMO Andréa Mallard will Werbetreibende und Verbraucherinnen gleich behandeln.

"Aus meiner Sicht gibt es so etwas wie B-to-B-Marketing nicht. Es ist ein Marketing von Mensch zu Mensch."

Pinterest-Marketingchefin Andréa Mallard sagt im W&V-Interview, dass die Firma lernen muss, "mit dem Werbetreibenden wie mit einem Verbraucher zu sprechen". Gutes Marketing erschaffe keinen Mythos, sondern erzähle die Wahrheit.
wuv.de (Paid)

Zitat: Christian Klein sieht Vor- und Nachteile beim gemeinsamen Führen eines Unternehmens.

"Ich habe eine junge Familie, es gilt also, die Balance zu finden. Das gelingt als Teil einer Doppelspitze mit Sicherheit einfacher. Auf der anderen Seite lässt sich als alleiniger CEO vieles schneller umsetzen."

SAP-Chef Christian Klein will im Interview mit der "Welt am Sonntag" nicht über eine mögliche Rückkehr zur Doppelspitze spekulieren. Wichtig seien nun "Beständigkeit und Kontinuität".
edition.welt.de (Paid)

Zitat: Margot Friedländer sagt, dass die Medien der AfD zu viel Aufmerksamkeit schenken.

"Wegen der AfD. Man gibt ihnen zu viel Aufmerksamkeit. Auch viele Journalisten tun das. Es ist nicht gut. Es ist zu viel in den Ohren der Menschen."

Die Holocaust-Überlebende und Autorin Margot Friedländer, 99, erklärt Mathias Döpfner in der "Welt am Sonntag", dass ihr die gegenwärtige politische Lage in Deutschland Sorgen bereitet.
edition.welt.de (Paid)

Zitat: Christian Mihr von Reporter ohne Grenzen wünscht sich mehr Sensibilität für digitale Gefahren.

"Digitale Überwachung ist unsichtbar und doch äußerst präsent. Ich erlebe hier in Deutschland, dass Leute immer wieder überrascht sind, was technisch alles möglich wird, wenn sie erst einmal Opfer von einem digitalen Angriff geworden sind."

Christian Mihr sagt im "FAZ"-Interview, dass vielen Menschen noch nicht klar ist, dass es digital keine "vollständige Sicherheit" geben könne. Der Fall um die Spähsoftware "Pegasus" habe das noch mal deutlich bewiesen.
"FAZ", S. 16 (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Riccardo Simonetti hofft, irgendwann kein Aktivist mehr sein zu müssen.

"Ich hoffe, dass ich irgendwann kein Aktivist mehr sein muss und einfach nur Entertainer sein kann."

Influencer und Entertainer Riccardo Simonetti (Foto) mutiert gerade zur "Allzweckwaffe des öffentlich-rechtlichen Fernsehens", schreibt Dennis Müller in der "Süddeutschen". Simonetti ist sich bewusst, dass kaum ein anderer so gut zum Zeitgeist der regenbogen­farbenen Logos und Diversity-Kampagnen passe wie er.
sueddeutsche.de, turi2.de/edition8 (Beitrag über Simonetti)

Zitat: Sport-Moderator Sebastian Hellmann freut sich über Rückkehr der Fans ins Stadion.

"Ich will nicht sagen, dass ich mich über die lange Zeit an die Stadien ohne Fans gewöhnt habe, aber ein Stück weit abgefunden habe ich mich damit schon."

Sky-Moderator Sebastian Hellmann, der künftig auch für Amazon vor der Kamera steht, freut sich im DWDL-Interview, dass allmählich wieder Fans ins Stadion dürfen. Dabei zeige sich, "wie sehr das einfach zusammengehört".
dwdl.de

Zitat: In der Live-Kommentierung kann nicht alles perfekt laufen, sagt Wolff-Christoph Fuss.

"Ich spreche 90 Minuten frei und live und spontan. Da ist klar, es kann nicht jedes Bild immer zu 100 Prozent passen, es kann nicht jede Formulierung sitzen. Es gibt kein Drehbuch."

Fußball-Kommentator Wolff-Christoph Fuss spricht im Teleschau-Interview über die "Heraus­forderungen des Berufs". Er wisse um seine Verantwortung, "gerade auch für die Sprache" und nehme das Thema daher "sehr ernst".
teleschau.de

Zitat: Eckart von Hirschhausen warnt vor den Folgen des Klimawandels.

"Wie viele Jahrhundertereignisse brauchen wir noch, um zu verstehen, dass dieses Jahrhundert gerade erst angefangen hat und die nächsten zehn Jahre darüber entscheiden, wie es endet?"

Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen sagt im "Tagesthemen"-Kommentar, dass zwar jeder das Recht auf eine eigene Meinung habe, "aber nicht auf eigene Fakten". Man brauche jetzt eine Politik, die "auf die Wissenschaft hört und konsequent Emissionen senkt".
tagesschau.de

Zitat: Merck-Chefin Belén Garijo ist das Frauen-Thema leid.

"Ich möchte nicht über mich als Frau reden. Ich sehe mich nicht als weiblichen CEO. Ich bin CEO, fertig."

Merck-Geschäftsführerin Belén Garijo hofft, dass sie nicht die letzte alleinige Frau an der Spitze eines Dax-Konzerns sein wird, sagt sie der "Süddeutschen Zeitung". Sie sehne sich nach dem Tag, an dem das Thema Frauen in Führungspositionen "kein Thema mehr ist, sondern ganz normal".
sueddeutsche.de (Paid)

Zitate: Kritische Stimmen zur Zusammenlegung von RTL und Gruner + Jahr.

"Die Spiegel-Redakteure wollten partout nicht unters gemeinsame Dach RTL – dabei wäre diese Fusion diejenige gewesen, die am meisten Sinn macht: Die Spiegel-TV-Kanäle als seriöser Teil des RTL-Imperiums, also ntv mit wirtschaftlichem, Spiegel-TV mit politischem Fokus, der History-Kanal parallel zu Vox, der Doku-Kanal als Ergänzung zu RTL."

Hans Mahr, ehemaliger Chefredakteur von RTL, spricht sich für einen Zusammenschluss von RTL und dem "Spiegel" aus. So könne der von Bertelsmann-CEO Thomas Rabe "zu Recht herbeigesehnte" nationale Champion tatsächlich entstehen. Von den G+J-Magazinen sei dagegen fürs TV "nicht viel zu erwarten".

"Bewegtbilder und Magazine sind wie Feuer und Wasser – das passt nicht zusammen."

Dass Gruner + Jahr "in den Untiefen von RTL" verschwindet, sei eine "Riesenschande und ein herber Rückschlag für die freie Publizistik in Deutschland", sagt Manfred Bissinger, ehemaliger stellvertretender Chefredakteur des "stern".
sueddeutsche.de

Zitat: Krisenberater Torsten Rössing sieht Durchstechereien bei katholischer Kirche problematisch.

"Die katholische Kirche generell und auch speziell dieses Bistum haben ein großes Problem mit Durchstechereien. Es gibt so viele divergierende Interessen, dass Sie immer davon ausgehen müssen, dass irgendwer etwas an einen Journalisten weitergibt."

Krisenberater Torsten Rössing (Foto) berichtet im "PR Magazin" im Doppel-Interview mit Rechtsanwalt Carsten Brennecke über die schwierige Arbeit fürs Erzbistum Köln im Zusammenhang mit dem Missbrauchs-Gutachten.
presseportal.de (Vorabmeldung), prmagazin.de (Interview-Auszug)

Zitat: Florian König will sich nicht zu sehr in den Mittelpunkt stellen.

"Mittlerweile gibt es Tendenzen, dass wir Reporter uns selber mehr und mehr in den Fokus stellen, Social Media ist da für viele sehr verführerisch. Ich sehe das kritisch."

Florian König, ab Sonntag neuer "Doppelpass"-Moderator bei Sport1, sieht sich als "Dienstleister für die Zuschauer" und nimmt sich selber gerne zurück, sagt er der "Süddeutschen Zeitung". Das dürfe aber auch nicht zu viel passieren, damit er "nicht irgendwann in der Kulisse" verschwindet.
sueddeutsche.de

Zitat: Patricia Schlesinger sieht die Info-Offensive der Privaten gelassen.

"Ich finde es gut, wenn möglichst viele Sender gute Nachrichtensendungen anbieten. Je mehr es davon bei den Privaten gibt, desto besser."

RBB-Intendantin Patricia Schlesinger blickt im "Spiegel"-Interview entspannt auf die Info-Offensiven von RTL und ProSiebenSat.1. An "manchen Stellen" habe man es einfacher als die Konkurrenz, etwa wenn es um Korrespondentinnen vor Ort geht.
spiegel.de (Paid)

Zitat: Hape Kerkeling stichelt gegen Karl Lauterbachs TV-Präsenz.

"Alle zwölf Minuten im Fernsehen zu sein, würde ich sagen, ist zu viel. Wenn er sich einmal pro Woche zu Wort meldet, würde es vielleicht auch reichen."

Moderator Hape Kerkeling sagt bei "Maischberger", dass Epidemiologe Karl Lauterbach zwar zweifellos "kompetent" sei, er ihm als Medienberater aber das Motto "Weniger ist mehr" ans Herz legen würde.
daserste.de (ab Min 53) via rnd.de

Zitat: Markus Lanz denkt lieber über andere nach als über sich selbst.

"Das Nachdenken darüber, wer man selber ist und was man selber macht, ist nicht das, womit ich mich von morgens bis abends beschäftige. Mein Job ist in erster Linie, über andere nachzudenken."

ZDF-Moderator Markus Lanz (Foto) sagt im Interview mit Jörg Wagner, dass er keinen strategischen Plan verfolgt. Lanz sieht sich als Journalist, der Begriff "Moderator" ist ihm bis heute supekt.
youtube.com (12-Min-Video, ab 8:20 Min)

Zitat: Malaika Mihambo kann mit abgesagten Wettkämpfen mittlerweile besser umgehen.

"Gerade wir Sportler arbeiten auf ein Ziel hin, trainieren, um auf den Punkt in Höchstform zu sein – und wenn das ausfällt, muss man sich damit intensiv auseinandersetzen."

Leichtathletin Malaika Mihambo – gerade auf den Punkt sieben Meter weit gesprungen und Olympiasiegerin geworden – sagt im Interview mit DB Mobil, dass es ihr "nicht mehr den Boden unter den Füßen wegziehen" würde, wenn Wettkämpfe coronabedingt erneut nicht stattfinden.
dbmobil.de

Zitat: Jacob Appelbaum wünscht sich mehr Transparenz bei Pegasus-Enthüllungen.

"Die meisten der Pegasus-Opfer werden vermutlich nie herausfinden, dass sie überwacht wurden."

Kryptografie-Experte und WikiLeaks-Veteran Jacob Appelbaum kritisiert im "Welt"-Interview, dass sich die Veröffentlichungen zur Spionage-Software Pegasus auf prominente Einzelfälle beschränken, statt alle Daten offenzulegen.
edition.welt.de (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Kommerz dominiert den Sport schon lange.

"Die kommerziellen Interessen und Einflüsse dominieren den Mediensport doch schon seit Jahrzehnten. Ansonsten wären Ronaldo und Co. auch keine Millionäre, sondern wie viele andere olympische Athleten Berufssportler zum Mindestlohn."

Robert Zitzmann, Geschäftsführer von Jung von Matt/Sports, spricht im "Horizont"-Interview über die veränderte Wahrnehmung von Kommerz. Dieser werde mittlerweile "oft viel kritischer" eingeordnet, wenn es in das eigene Weltbild passe.
horizont.net (Paid)