Zitat: Öffentlich-Rechtliche müssen alle Generationen erreichen, sagt Heike Raab.

"Wir haben zwar den Kinderkanal und Funk, aber wir haben dazwischen Altersgruppen, die sind vielleicht ein Stück aus dem Blick geraten."

Heike Raab, Koordinatorin der Rundfunkkommission der Länder, hebt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" hervor, dass in der neuen Auftragsbeschreibung der Öffentlich-Rechtlichen erstmals "alle Nutzerinnen und Nutzer" in den Blick genommen worden seien.
sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Alexander Elbertzhagen beschwert sich über schlampige Journalistinnen.

"Heute haben wir es oft mit Redakteurinnen und Redakteuren zu tun, bei denen man sich alte Zeiten zurück wünscht. Ein Mindestmaß an Vorbereitung muss man doch erwarten dürfen."

Künstlerinnen-Manager Alexander Elbertzhagen beschwert sich im DWDL-Interview über Journalistinnen, deren Vorrecherche aus dem Durchlesen von Wikipedia-Einträgen besteht.
dwdl.de

Zitat: Social Media verhindert Greenwashing, meint Otto-Chef Alexander Birken.

"PR und netter funktioniert nicht mehr. Greenwashing funktioniert nicht mehr. Dafür sind die sozialen Medien viel zu stark. Da wird zu schnell deutlich, ob hinter einer Versprechung, die ein Unternehmen tätigt, auch Inhalt steckt."

Otto-Boss Alexander Birken sagt im Disrupt-Podcast mit "Handelsblatt"-Chefredakteur Sebastian Matthes, dass sein Versandhändler dem Groß-Konkurrenten Amazon die Ausrichtung an selbst proklamierten "Werten" voraus hat. Das fange bei "den Steuern" an.
handelsblatt.com (54-Min-Audio)

Zitat: Anja Reschke kritisiert Thomas Gottschalk.

"Ich weiß nicht, warum Thomas Gottschalk seit Neuestem über Strukturen der Öffentlich-Rechtlichen spricht. Er hat jahrzehntelang sehr unbeschwert senden und verdienen können, ohne sich jemals damit beschäftigen zu müssen, wie der Laden, der ihm das alles möglich macht, läuft."

"Panorama"-Moderatorin Anja Reschke findet, Thomas Gottschalk gehe mit seiner Forderung nach Zusammenlegung von ARD und ZDF zu weit.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background Gottschalk)

Zitat: Mirjam Berle hofft, dass beim DFB Ruhe einkehrt.

"Der Konflikt an der Spitze hat es schier unmöglich gemacht, mit wichtigen Anliegen des DFB durchzudringen, wie zum Beispiel Jugend- und Amateurfußball, Nachhaltigkeit, Vielfalt, Integration oder Nachwuchsförderung."

Die abgetretene DFB-Kommunikations­chefin Mirjam Berle rät dem Verband im Interview mit dem "PR Magazin", nach den internen Reibereien in der Führungsriege, "auch in der Außenwirkung entstandene Gräben zu schließen".
"PR Magazin" 6/2021, S. 28 - 30 (Paid), turi2.de (Background)


Zitat: Hajo Schumacher hält Reiner Haseloffs Haltung zum Rundfunkbeitrag für clever.

"Inzwischen ist er der Systemfunk-Gegner und das sind so diese Kleinigkeiten, die bei den Wählern im Gedächtnis bleiben."

Hajo Schumacher spricht bei "Apokalypse und Filterkaffee" mit Micky Beisenherz über Reiner Haseloffs Rolle bei der Verhinderung der Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Haseloff habe auf das Begehren seiner Fraktion "zumindest nicht unschlau" reagiert.
apokalypse-und-filterkaffee.podigee.io (22-Min-Audio)

Zitat: Microsoft-Deutschland-Chefin Marianne Janik ist Fan der hybriden Arbeitswelt.

"Wir glauben, dass die Zukunft eine hybride Arbeitswelt sein wird, mit Homeoffice und Präsenzzeiten – eine Win-win-Situation für Arbeitgeber und Beschäftigte."

Microsoft-Deutschland-Chefin Marianne Janik sagt im "Handelsblatt"-Interview mit BDA-Chef Steffen Kampeter, dass das Tech-Unternehmen mit Vertrauensarbeitszeit und dem 2014 eingeführten Vertrauensarbeitsort "extrem gute Erfahrungen" gemacht hat.
handelsblatt.com (Paid)

Zitat: Esther Sedlaczek glaubt trotz Pandemie an eine schöne EM.

"Wir sind es ja alle gewohnt, dass das Turnier in einem oder zwei Ländern stattfindet und nicht in elf. Es wird sicher ein anderes Gefühl werden."

Esther Sedlaczek, neue "Sportschau Club"-Moderatorin, sagt im "RND"-Interview über die EM-Austragungen in elf Ländern, dass sie "schon noch erwartet" habe, dass "man sich angesichts der Pandemie doch noch für ein einziges Land entscheidet".
rnd.de, turi2.de (Background)

Zitat: Für “Panorama” ist Social Media wichtiger als lineare TV-Quote, sagt Anja Reschke.

"Grundsätzlich ist die lineare Quote schon länger nicht mehr soo entscheidend. Viel interessanter für uns ist, wie sich ein Thema in den sozialen Medien verbreitet und was dort für Kommentare kommen."

"Panorama"-Moderatorin Anja Reschke sieht es im DWDL-Interview als Herausforderung für Polit-Magazine, sich an die On-Demand-Nutzung anzupassen, wo eher längere Formate gefragt sind. Die Jubiläums­sendung am Donnerstag bestreitet "Panorama" im "Stil einer Polit-Late-Night", bei der auch Kritikerinnen zu Wort kommen.
dwdl.de

Zitat: Stefan Kuzmany über Annalena Baerbocks Lebenslauf.

"So entsteht das Bild einer allzu ehrgeizigen Kandidatin, die stets etwas mehr darstellen möchte, als sie in Wirklichkeit ist."

Stefan Kuzmany glaubt, dass es niemanden im Ernst kümmert, ob Annalena Baerbock "nun Mitglied oder nur Spenderin" einer Organisation ist. Für sie selbst scheine das aber "womöglich zu wichtig" zu sein, kommentiert er die Debatte um Baerbocks Lebenslauf.
spiegel.de (Paid)

Zitat: Gabor Steingart sieht Medien in die Regressions­falle tappen.

"Mit ihrem stark ausgeprägten Herdentrieb werden die Medien ein ums andere mal in die Regressions­falle tappen und dem Journalismus keinen Dienst erweisen können."

Gabor Steingart kommentiert den "anschwellenden Abgesang auf die Union" und die "Überhöhung der Grünen" nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt als "Fehlurteile", die auch dann falsch blieben, wenn eine "Mehrheit der professionellen Beobachter" sie teilt.
news.gaborsteingart.com

Zitat: Jessy Wellmer prangert der verengten Blick der UEFA auf Corona an.

"In unserem kleinen Wohlstandseuropa möchte die UEFA gerne, dass dies der Start in ein neues Leben ist, das Leben nach der Pandemie. Im allerbesten Fall, wenn Corona uns nicht noch ein Schnippchen schlägt, könnte das ja auch so sein."

ARD-Moderatorin Jessy Wellmer kritisiert im "FAS"-Interview die auf Europa beschränkte Perspektive der UEFA auf die Corona-Pandemie.
zeitung.faz.net (Paid)

Weitere Zitate:

Zum DFB-Führungschaos:
"Ich frage mich immer, warum lässt sich ein Land mit 80 Millionen Menschen regieren, aber bei diesem Verband mit sieben Millionen Mitgliedern scheint das in den letzten Jahren nicht oder nur sehr schwer zu gehen."

Über die kommende WM in Qatar:
"Falls ich nach Qatar fahre, was noch nicht feststeht, fahre ich als Journalistin dahin, und dann wird nicht nur eine Sportreporterin gebraucht, die ein Spiel einschätzt, sondern dann geht es auch um die politische Lage rund um dieses Spiel und den gesellschaftlichen Rahmen."

Zitat: Klaus Brinkbäumer lobt den MDR in Abgrenzung zu alten Arbeitgebern.

"Wenn Karola Wille Ihnen etwas zusagt, dann wissen Sie, das wird genauso und pünktlich geschehen. Das war in meiner beruflichen Vergangenheit nicht immer und nicht überall so."

Ex-"Spiegel"-Chefredakteur und Neu-MDR-Programmchef Klaus Brinkbäumer stellt im Gespräch mit DWDL die Verlässlichkeit bei der Rundfunkanstalt heraus.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Zitat: Kardinal Marx will wegen mangelnder Missbrauchs-Aufarbeitung Amt niederlegen.

"Im Kern geht es für mich darum, Mitverantwortung zu tragen für die Katastrophe des sexuellen Missbrauchs durch Amtsträger der Kirche in den vergangenen Jahrzehnten."

Kardinal Marx bietet Papst Franziskus per Brief seinen Rücktritt an. Der Geistliche sieht in der katholischen Kirche "viel persönliches" sowie "systemisches Versagen" und "administrative Fehler". Das Ansehen der Bischöfe sei "möglicherweise an einem Tiefpunkt angekommen", die Kirche an einem "toten Punkt".
erzbistum-muenchen.de (Brief), tagesschau.de

Zitat: Horst Seehofer schämt sich für manche Reden.

"Ich würde heute so manche Rede nicht mehr halten, die ich vor dreißig Jahren gehalten habe. Da schießt mir das Blut in die Wangen."

Der scheidende CSU-Politiker Horst Seehofer sagt dem "SZ-Magazin", dass er sich für manche Bemerkungen im Nachhinein schämt – z.B. über jene beim politischen Aschermittwoch 2011, man würde sich "bis zur letzten Patrone" gegen die Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme wehren.
sz-magazin.sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Olaf Scholz hält nichts von einer Gender-Pflicht.

"Ich glaube nicht, dass wir solche Pflichten auferlegen sollten und umgekehrt auch keine Verbote aussprechen."

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hält nichts von einer Verpflichtung zu gendergerechter Sprache im staatlichen Einflussbereich, sagt er im "Zeit"-Interview. Die Gender-Verbotsforderung von Friedrich Merz findet er "peinlich".
zeit.de (76-Min-Video), turi2.de (Background)

Zitat: Maria Furtwängler beklagt gestörten Umgang der Film-Branche mit der Pandemie.

"Im fiktionalen Bereich haben wir einen gestörten oder verunsicherten Umgang mit der Pandemie. Dieses Herumeiern um die Corona-Krise hat mich genervt."

Schauspielerin Maria Furtwängler sagt im RND-Interview, dass viele Serien und Filme so tun, als gäbe es keine Pandemie. Die Comedyserie Ausgebremst, bei der Furtwängler auch Produzentin ist, thematisiert Corona daher explizit.
rnd.de, ardmediathek.de ("Ausbremst"-Serie)

Zitat: Jan-Eric Peters über die Schwierigkeiten, journalistischen Nachwuchs zu finden.

"Es ist schwieriger geworden, Talente zu gewinnen. Wer will schon in einer Branche arbeiten, in der seit 20 Jahren von Krise geredet wird?"

Jan-Eric Peters, Geschäftsführer der "NZZ" in Deutschland, sagt im "Horizont"-Interview mit Ulrike Simon, es sei nicht mehr ganz einfach, journalistischen Nachwuchs zu finden.
"Horizont" 22/2021, S. 34 (Paid)

Zitat: Markus Lanz genießt die Stille im Studio ohne Publikum.

"Dass wir seit der Pandemie ohne Zuschauer senden, hat übrigens etwas sehr Nachhaltiges bewirkt: Den populistischen Ausfallschritt für den schnellen Applaus traut sich heute kaum noch einer."

ZDF-Talker Markus Lanz sagt im großen "Journalist"-Interview, dass er auch nach Corona lieber ohne Studiopublikum senden würde. Die Stille im Studio habe die Sendung "intensiver gemacht" und dabei geholfen, "eine Instanz zu werden".
"Journalist" 6/2021, S. 31 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

Zur Frauenquote:
"Mir sagen zwar selbst Frauen, sie möchten nicht über Quoten besetzt werden; aber wenn ich mir allein unsere Sendung so ansehe, würde ich sagen: vielleicht übergangsweise doch!"

Über seine Karteikarten, die meist ungenutzt bleiben:
"Es hat lange gedauert, bis ich mich das getraut habe, aber ich habe irgendwann kapiert, dass man ein echtes Gespräch ja ebenfalls ohne Karteikarten führt."

Über seine Selbstreflektion:
"Ich sehe mir nichts von mir an, nie. Ich ertrage das nicht. Wenn ich irgendwo auftauche, schalte ich sofort um."

Zitat: Jogi Löw spricht über die emotionale Last seines Amtes als Nationaltrainer.

"Nach dem Turnier war ich nicht weit weg von einer depressiven Verstimmung. Nach jedem Turnier ist da eine Leere."

Fußball-Nationaltrainer Jogi Löw spricht im "Zeit"-Interview über sein Gefühlsleben und den WM-Sieg 2014. Der 61-Jährige liege manchmal nachts wach, nachdem er Spieler aus dem Kader ausgeschlossen habe. Er sehne sich des Öfteren nach Anonymität und habe gelegentlich Probleme, seinen "Panzer im privaten Leben einfach abzulegen".
"Zeit" 23/2021 (Paid), presseportal.de

Zitat: Ex-Aufsichtsrätin Lauterbach sagt, warum sie bei Wirecard geblieben ist.

"Ich war Aufsichtsrätin, keine Staatsanwältin. Betrug aufzudecken, ist wie eine Zwiebel schälen, man muss die Schichten runterpellen."

Anastassia Lauterbach war bis zum Schluss Teil des Wirecard-Aufsichtsrates. Sie habe "mehr als einmal" an Rücktritt gedacht, sagt sie im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", findet aber: Man tritt nicht einfach zurück, "bloß weil es schwierig wird".
sueddeutsche.de

Zitat: Michael Lohscheller sieht die Sanierungsarbeiten bei Opel noch nicht als beendet an.

"Als wir den Umbauplan für Opel präsentierten, gab es natürlich auch Skepsis. Aber intern wussten alle, dass der damalige Status quo keine Option mehr war und wir viel verändern müssen."

Opel-Chef Michael Lohscheller spricht in der "FAZ" über die Sanierung der Automarke. Er zieht den Vergleich zu seinen privat absolvierten 115 Marathonläufen, bei denen "auch längst nicht jeder der gut 42 Kilometer" rund gelaufen sei.
faz.net (Paid)

Zitat: Die deutsche Politik beschwichtigt zu viel, meint Richard David Precht.

"Die deutsche Politik neigt chronisch zur Beschwichtigung, das ist fatal. Digitalisierung? Ach, da müssen wir einfach nur schneller werden! Klimawandel? Alles noch zu retten!"

Philosoph Richard David Precht gibt im Interview mit dem "Focus" zu bedenken, dass die Menschen sich von Politikerinnen "nicht mehr ernst genommen" fühlen in ihren Sorgen.
"Focus" 22/2021, S. 38 (Paid)

Zitat: Frank-Walter Steinmeier will Bundespräsident bleiben.

"Die Pandemie hat tiefe Wunden geschlagen. Sie hat Leid und Trauer gebracht, wirtschaftliche und seelische Not, und viel, viel Frust und Bitterkeit. Wir haben uns wundgerieben im Streit um den richtigen Weg. Ich möchte helfen, diese Wunden zu heilen."

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kündigt an, 2022 für eine zweite Amtszeit bereitzustehen. Er tue das "nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Überzeugung". In der Rede beschreibt Steinmeier seine Rolle als "Brückenbauer" und nennt den Klimawandel als große Herausforderung der Zukunft.
spiegel.de

Zitat: Stefan Aust beobachtet einen zunehmenden Trend zum Aktivismus im Journalismus.

"Ich sehe mit einigem Erstaunen, wie sich der Journalismus doch in vielen Teilen verändert hat, und sich viele offenbar als Aktivisten fühlen und ihre Medien dafür nutzen. Das können die gern machen, ist aber nicht das, was ich mir als Journalismus vorstelle."

"Welt"-Herausgeber Stefan Aust sagt im RND-Podcast Die Wochentester mit Wolfgang Bosbach und Christian Rach, dass vielen Medien die "kritische Distanz zu den Regierenden und deren Maßnahmen ein Stück fehlt".
turi2 – per Mail (Vorab)

Zitat: Ria Schröder und Frank Überall streiten über die Zukunft von ARD und ZDF.

"Man sollte sich hüten, das Ressentiment weiter Teile der Bevölkerung zu bedienen: dass es sich bei den Öffentlich-Rechtlichen um einen Staatsfunk handele, für den Politiker Gebühren einfordern."

DJV-Vorsitzender Frank Überall streitet in der "Zeit" mit FDP-Bundesvorständin Ria Schröder über deren Reformpläne für ARD und ZDF. Er wirft der Partei Populismus vor.


"Wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk aus der politischen Mitte heraus kritisiert, der tut dies, um dessen Glaubwürdigkeit und Akzeptanz zu stärken."

Ria Schröder wehrt sich gegen Frank Überalls Vorwurf des Populismus. Derlei "Beißreflexe" seien "entlarvend" und "zeigen gerade keine Argumentationslust".
"Zeit" 22/2021, S. 10 (Paid)

Zitat: “Welt”-Herausgeber Stefan Aust kritisiert “Mitläufer-Effekt”.

"Es kann doch nicht sein, dass wir der AfD die Freiheit geben, sich irgendein Thema auszusuchen, und dann darf niemand anderes mehr diese Position vertreten."

"Welt"-Herausgeber Stefan Aust ärgert sich im "Zeit"-Interview über die "deutsche Belehrungskultur" und den "Mitläufer-Effekt". Er lasse sich keine geistige Nähe zur AfD unterstellen.
zeit.de

Zitat: Petra Gerster wünscht sich, dass auch Frauen vor der Kamera altern dürfen.

"Ich hoffe, dass es Frauen nach mir leichter haben, vor der Kamera ebenso alt werden zu dürfen wie die Männer."

Petra Gerster, 66, moderiert heute Abend zum letzten Mal die "heute"-Nachrichten im ZDF. Der "Augsburger Allgemeinen" sagt sie, dass sie mit ihrem Mann wieder ein Buch schreiben will und ein Hunde-Welpe ins Haus kommen soll.
augsburger-allgemeine.de

Zitat: Wolfgang Kubicki spricht ARD und ZDF den Willen zu Einsparungen ab.

"Leider fallen in den Sendern erst dann konkrete Entscheidungen, weil sie sparen müssen, und nicht, weil sie sparen wollen."

FDP-Vize-Vorsitzender Wolfgang Kubicki sagt der "FAZ", dass die Strukturreform von ARD und ZDF erst mit der Ablehnung der Beitragserhöhung wieder Fahrt aufgenommen habe.
zeitung.faz.net (Paid)

Weiteres Zitat aus dem Interview:

"Ich halte es für ein Problem, dass Jugendliche kaum noch öffentlich-rechtliche Programme nutzen, da wir einigermaßen sicher sein können, dass deren Informationen im Gegensatz zu den aus anderen Internetmedien nicht auf Fake News basieren."

Zitat: Ulrich Kelber will Datenschutz nicht als Ausrede für politische Fehler sehen.

"Datenschutz am Anfang zu berücksichtigen ist billiger und geht schneller, als am Ende darauf zu stoßen, dass bei der Entwicklung an einer Stelle falsch abgebogen wurde."

Bundes-Datenschutzbeauftragter Ulrich Kelber erzählt dem "Handelsblatt", dass Datenschutz zu häufig als Ausrede für politisches Versäumnisse benutzt wird. Niemand wolle etwa zugeben, dass der digitale Impfpass zu spät ausgeschrieben worden sei.
handelsblatt.com (Paid)

Zitat: Sebastian Pufpaff bemängelt die Ideenlosigkeit des Fernsehens in der Pandemie.

"Wenn wir nach 14 Monaten Pandemie nichts anderes parat haben als Talkshows, in denen immer wieder dieselben Politiker und dieselben Vertreter mit Seuchenkompetenz sitzen, dann, muss ich ehrlich sagen, finde ich das traurig."

TV-Kabarettist Sebastian Pufpaff erzählt DWDL, dass seine Sendung Noch nicht Schicht einen ZDF-internen Rekord hält: 96 % der Netzkommentare seien positiv.
dwdl.de

Zitat: Die Pandemie verändert Selbstdarstellung auf Social Media.

"Seit der Pandemie ist diese Selbstdarstellung im Internet so was wie ein Witz ohne Pointe geworden, denn wir wissen eben nicht mehr wirklich, dass die Leute nicht ehrlich so spannend und glatt und schön sind, wie man da im Digitalen sieht."

Autorin Sophie Passmann freut sich nach Corona darauf, wieder "in die Fehlbarkeiten der Leute einzutauchen", schreibt sie in ihrer "SZ"-Kolumne "Was folgt".
sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Dirk Nowitzki steht zu seinen Fehlern.

"Ich wollte nie ein Role model sein. Wenn ich mal was falsch gemacht habe, hab ich das nie groß verheimlicht, sondern bin immer offen durch."

Dirk Nowitzki, Basketballer im Ruhestand, sagt im "SZ"-Interview, dass er erst "mit der Zeit" selbstbewusster geworden sei. Konnte er früher vor einer Preisverleihung kaum schlafen, schätze er es nun, sich "frei bewegen" zu können.
sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Journalistinnen drücken erfolgreichen Frauen Exoten-Stempel auf, sagt Fränzi Kühne.

"Der weibliche Exotenstatus wird durch die Berichterstattung immer wieder reproduziert."

Aufsichtsrätin Fränzi Kühne sagt im "Spiegel"-Interview, bei Männern werde die Familie nur erwähnt, wenn es menscheln soll, Frauen würden ständig über ihr Privatleben und Frausein befragt. Kühne veröffentlicht ein Buch, in dem sie Männern die Fragen stellt, die sonst erfolgreiche Frauen hören.
spiegel.de (Paid)

Zitat: Beziehungen am Arbeitsplatz sorgen für eine interessante Spannung , sagt Datev-Chef Robert Mayr.

"Es gibt ja Firmen, da steht im Kleingedruckten, dass Beziehungen zwischen Mitarbeitern unerwünscht sind. Solange hier kein Abhängigkeitsverhältnis besteht, wird das bei uns nicht nur akzeptiert, das macht auch manchmal das Salz in der Suppe aus."

Datev-Chef Robert Mayr erklärt in der "FAZ" die Unternehmenskultur der Steuersoftware-Firma. Er freut sich über "eine extrem geringe Fluktuation", jahrzehntelange Freundschaften, "Datev-Ehen" und Mitarbeiter-Kinder, die inzwischen im Unternehmen arbeiten.
faz.net (Paid)

Zitat: Alexander Graf über seine Reaktion auf die Sexismus-Titelgeschichte im “Medium Magazin”.

"Um ehrlich zu sein: Ich war selten nach einer Lektüre so wütend und frustriert."

Alexander Graf, Chefredakteur des "Medium Magazins", wollte mit der Titelgeschichte von Eva Hoffmann und Pascale Müller über Machtmissbrauch, Sexismus und Diskriminierung in Redaktionen keinen konkreten Fall darlegen, sondern "ein grundlegendes Problem aufzeigen".
kress.de, turi2.de (Background)

Zitat: Annalena Baerbock gesteht Fehler bei den spät gemeldeten Nebeneinkünften ein.

"Das war ein blödes Versäumnis. Und klar, ich habe mich darüber selbst wahrscheinlich am meisten geärgert."

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock räumt im "Handelsblatt" ein, dass die zu spät gemeldeten Nebeneinkünfte ein Fehler waren. Als ihr das bewusst geworden sei, habe sie "es sofort nachgemeldet".
handelsblatt.com (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Es herrscht ein Factual-Boom, sagt Kabel-Eins-Chef Marc Rasmus.

"Vor nicht allzu langer Zeit war es undenkbar, über Doku-Inhalte in der Primetime überhaupt nachzudenken. In der Zeit, als alles gescripted, verdichtet und überdramatisiert wurde, waren ruhige, sachliche Reportagen oder Dokus vollkommen außen vor."

Kabel-Eins-Chef Marc Rasmus spricht im DWDL-Interview über den erstaunlichen Doku-Boom, obwohl angeblich gerade das Goldene Zeitalter der Serien herrscht.
dwdl.de