Köpfe der Kommunikation

Christoph Schwennicke


Status: Christoph Schwennicke war Chefredakteur und Verleger des Magazins “Cicero”.

Geboren am 20. März 1966 in Bonn

Bio: Christoph Schwennicke arbeitet ab 1993 als Redakteur bei der “Badischen Zeitung”, schreibt später er für die “Süddeutsche Zeitung” als Parlamentskorrespondent aus seiner Geburtsstadt Bonn. Er geht 2007 zum “Spiegel” und wird 2010 Vize-Chef des Hauptstadtbüros. Seit 2012 verantwortet er als Chefredakteur den “Cicero”. 2016 übernehmen er und Alexander Marguier das Magazin sowie das Schwesterblatt “Monopol” von der Ringier-Gruppe. Seitdem ist Schwennicke auch Herausgeber und Verleger. 2021 verkauft er seine Anteile an den Frankfurter Unternehmer Dirk Notheis und tritt als Chefredakteur ab.

E-Mail: christoph.schwennicke@respublicaverlag.com

Profile:
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Debatte zu Leser-Finanzierung im April 2019:
Christoph Schwennicke gibt Gabor Steingart recht – aber nur in Teilen.

Das Geburtstagskind der Branche im März 2016:
Wir graturilieren: Christoph Schwennicke wird 50.

Blattkritik der Profis:
Christoph Schwennicke, Chefredakteur “Cicero”, über “Kontext”. (April 2015)

Deutschland liest: Christoph Schwennicke in der turi2 edition#3.

Fischen im Trüben? Christoph Schwennicke im Gespräch mit Peter Turi zur turi2 edition #3 im Oktober 2016:

Alle Köpfe im turi2-Index unter turi2.de/koepfe

Christoph Schwennicke bei turi2:

    • Christoph Schwennicke will mehr Fluktuation im Politikjournalismus.

      Schullandheimsyndrom: “Schleichend und unbemerkt”, schreibt Christoph Schwennicke in der “Welt am Sonntag”, “amalgamieren sich Politik und politischer Journalismus”. Im Politikbetrieb sei wirkliche Distanz “auf Dauer da gar nicht möglich”. Er wünsche sich daher eine freiwillige Verpflichtung der Verlage, ihre Berliner Korrespondent*innen häufiger zu rotieren.
      “Welt am Sonntag” (Paid)

    • Willkommen im Club: Wybcke Meier.

      Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: TUI-Cruises-Chefin Wybcke Meier lenkt den Kreuzfahrtriesen durch die derzeit rauen Gewässer der Tourismusbranche. Meier ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macher*innen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Christoph Schwennicke, Hans-Christian Schwingen und Franziska von Lewinski.
      turi2.de/koepfe (Profil Meier)

    • Christoph Schwennicke verlässt den “Cicero” und verkauft seine Anteile an Dirk Notheis.

      Res Publica, Verlag hinter “Cicero” und “Monopol”, bekommt eine neue Führung. Christoph Schwennicke (Foto) verkauft seine 50 % an den Frankfurter Unternehmer Dirk Notheis. Schwennicke legt zudem sein Amt als “Cicero”-Chefredakteur nieder. Co-Chefredakteur Alexander Marguier führt das Magazin künftig allein und bleibt mit 50 % am Verlag beteiligt. Zusammen mit Schwennicke hatte er Ringier 2015 “Monopol” und “Cicero” abgekauft und den neuen Verlag gegründet.
      per Mail, turi2.de/koepfe (Profil Schwennicke)

      Aus dem Archiv von turi2.tv: Christoph Schwennicke im Gespräch mit Peter Turi zur turi2 edition #3 im Oktober 2016:

    • Hör-Tipp: “Cicero”-Chef Christoph Schwennicke angelt sich durchs Leben.

      Hör-Tipp: “Cicero”-Chefredakteur Christoph Schwennicke ist profilierter Polit-Journalist und passionierter Angler. Im Podcast Entscheider treffen Haider erzählt Schwennicke u.a. wie er beim G8-Gipfel in Heiligendamm Hornhechte Merkel, Putin und Obama vorgezogen hat und warum das Thema Angeln auf Partys bei Frauen “der absolute Abtörner” ist. Seine vier Jahr im “‘Spiegel’-Soziotop” nennt er “nicht die allerschönste Zeit”. Von Journalist*innen wünscht er sich mehr “kritisches Gegenbürsten”.
      abendblatt.de (68-Min-Audio)

    • “Cicero” bittet Gerhard Schröder “auf eine Currywurst”.

      Cicero reanimiert die “Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt”-Idee und bittet Altkanzler Gerhard Schröder daher ab kommenden Donnerstag monatlich “auf eine Currywurst”. In der gleichnamigen Kolumne befragt “Cicero”-Chefredakteur Christoph Schwennicke Schröder zum Lauf der Welt, in der ersten Folge geht es um “das Siechtum der SPD”. Für Schröder ist die Kolumne Teil einer neuen Medienoffensive – zusätzlich zum eigenen Podcast und den Instagram-Posts seiner Ehefrau.
      meedia.de, turi2.de (Background Podcast), turi2.de (Background Instagram)

    • Zitat: Christoph Schwennicke fragt, ob Corona irre macht.

      “Es fehlt an dem entscheidenden Medikament gegen das Virus, es fehlt am Impfstoff, aber vor allem fehlt es zunehmend an Verstand.”

      “Cicero”-Chefredakteur Christoph Schwennicke fragt sich mit Blick auf grassierende Verschwörungs-Theorien, ob Corona irre macht. Er befürchtet, dass “was sich da zusammenbraut”, weit mehr wird als Pegida 2015.
      cicero.de

    • Burda trennt sich vom “Playboy” – Myriam Karsch und Florian Boitin übernehmen.


      Neue Potenz für Playboy? Burda trennt sich nach 17 Jahren von der deutschen “Playboy”-Lizenz. Verlagsleiterin Myriam Karsch und Chefredakteur Florian Boitin werden durch einen Management-Buy-Out neue Herausgeber – und wollen das zuletzt laut IVW etwas lendenauflagenlahme Männermagazin aus der Midlife-Crisis führen. “Playboy” erscheint ab der Ausgabe vom 5. Dezember 2019 in einer eigenen GmbH. Betroffen sind 21 Burda-Mitarbeiter. Sie können sich bei Boitin und Karsch bewerben – oder müssen auf einen anderen Job bei Burda hoffen.

      BurdaNews-Chef Burkhard Graßmann lässt sich mit Dank zitieren: Die Marke “Playboy” habe sich trotz “schwieriger Marktbedingungen” in den vergangenen Jahren “gut entwickelt”. Doch gut ist offenbar nicht gut genug für eine Fortführung der Burda-“Playboy”-Ehe. Darum probieren Boitin und Karsch ihr Glück auf eigene Faust. Dass dies kein Himmelfahrtskommando ist, zeigen andere Beispiele, notiert David Hein: 2009 übernahm Katarzyna Mol-Wolf “Emotion” von Gruner + Jahr, 2013 Nikolaus Förster die “Impulse”. 2015 wurde Chefredakteur Christoph Schwennicke zugleich “Cicero”-Verleger. Alle stemmen sich mit Events und Networking-Angeboten gegen das rückläufige Printgeschäft.
      burda.com, horizont.net

      Aus dem Archiv von turi2.tv: Florian Boitin arbeitet in seinem Traumjob (November 2016)

    • Debatte: Christoph Schwennicke gibt Gabor Steingart recht – aber nur in Teilen.


      Gabor Steingart will den Journalismus der Zukunft ohne Papier und Werbung realisieren (Text, Video und Podcast hier). Christoph Schwennicke, Verleger von “Cicero” und “Monopol” widerspricht in Teilen und warnt: “Wer Geld gibt, will Einfluss nehmen” – auch bei Steingarts Medienprojekt.

      “Was Gabor Steingart sagt, ist immer interessant und immer schön markant. Seine Aussagen zum Papier teile ich gleichwohl nicht. Es wird weiter einen Markt für inhaltlich, optisch und haptisch reizvolle Magazine geben. Nicht mehr den Massenmarkt. Aber jenen, den sich Vinyl gerade von der CD zurückerobert. Wie bei der Musik wird es Vinyl geben und Streamingdienste, aber keine CD mehr. Heißt: Es wird weiter Feinkost-Magazine geben, aber keine Papier-Massenware mehr – und es wird die digitalen Kanäle geben, wie Gabor Steingart gerade einen auf- und ausbaut.

      Dass wir besser mit unserer originären Dienstleistung (Inhalte) als über den Umweg Werbung unser Geschäft finanzieren, teile ich uneingeschränkt. Deshalb sind wir auch so froh mit dem Aufwuchs von Cicero Plus und unseren digitalen Abos. Da hat sich was verändert in der Bereitschaft der Nutzer, für guten Stoff auch im Netz zu bezahlen. Spotify und Netflix wirken hier.

      Die Frage ist nur: Reicht das mittelfristig fürs Geschäftsmodell? Und wie verhält es sich mit den anderen Geldgebern, von denen er spricht: Ich wünsche Gabor Steingart wirklich, dass er Partner und Investoren findet, die Geld geben, ohne sich inhaltlich einzumischen. Unsere Erfahrung ist bei Sondierungen immer eine andere: Wer Geld gibt, will Einfluss nehmen. So einfach ist das. Und so verständlich irgendwo auch. Deshalb sind wir froh und dankbar, dass sich in den drei Jahren unserer Selbständigkeit der Res-Publica-Verlag ohne fremde Hilfe trägt.”

    • “Cicero” und “Monopol” wechseln vom Vermarkter IQ Media zu Inspiring Network.


      Vom Goliath zum David: Res Publica Verlag wechselt den Vermarkter der Magazine “Cicero” und “Monopol”, ab April übernimmt Inspiring Network von IQ Media. Wencke von der Heydt verantwortet die Vermarktung der Hefte.

      Hinter Inspiring Network steht Katarzyna Mol-Wolf, u.a. mit “Emotion”. Sie schwärmt von der “sehr hochwertigen Männer-Zielgruppe”, die durch die neue Anzeigenaufstellung entstehe. Sie hält es für realistisch, höhere Vermarktungsumsätze zu erzielen als IQ Media.

      Beide Verlage verbindet eine ähnliche Geschichte: Die Hefte waren Teil eines großen Verlags, bevor Christoph Schwennicke und sie sich jeweils mit einem Management Buy-Out selbstständig gemacht haben. “‘Cicero’ und ‘Monopol’ sind bei Inspiring Network besser aufgehoben als bei einem Großveranstalter.” Kleine Titel ließen sich nicht in erster Linie über die Reichweite vermarkten und gingen bei großen Vermarktern deshalb schnell unter.
      horizont.net, iqm.de

      Aus dem turi2.tv-Archiv: Christoph Schwennicke engagiert sich für Flüchtlinge.

    • Gruner + Jahr vermarktet Abos für “Cicero” und “Monopol”.

      DPV übernimmt das Abo-Marketing für die Zeitschriften “Cicero” und “Monopol”. Die Gruner + Jahr-Tochter DPV organisiert somit den kompletten Pressevertrieb für den Res Publica Verlag, inklusive Einzelverkäufe, Verwaltung und Kundenservice. Der Verlag entstand, weil Alexander Marguier und Christoph Schwennicke die beiden Titel dem Ringier-Verlag abkauften.
      presseportal.de

      Aus dem Archiv von turi2.tv: “Cicero”-Verleger Christoph Schwennicke zeigt klare Kante – und weist Populismus-Vorwürfe zurück.

      Christoph Schwennicke zeigt klare Kante – und weist Populismus-Vorwürfe zurück. (4-Min-Interview aus dem Oktober 2016)