Zitat: Uber-Deutschland Christoph Weigler sieht beim Image Aufholbedarf.

"Man kann nicht einfach einen Mobilitätsdienst in San Francisco erfinden und ihn danach mal eben so in der ganzen Welt ausrollen."

Christoph Weigler, Deutschlandchef von Uber, sagt im "Horizont"-Interview, Mobilität sei ein lokales Geschäft. Wegen Fehlern in der Vergangenheit habe Uber beim Image Aufholbedarf.
horizont.net (Paid)


Aus dem Archiv von turi2.tv: "Das war ein Fehlstart" - Uber-Manager Christoph Weigler will auch Partner der Taxis sein. (4/2019)

PR-Netzwerk Weber-Shandwick macht Werber Ilan Schäfer zum CEO.

Weber-Shandwick beruft Ilan Schäfer ab November zum neuen CEO des Agenturnetzwerks. Schäfer war bisher in Werbeagenturen tätig, unter anderem als Geschäftsführer bei Ogilvy & Mather und zuvor bereits in verschiedenen Positionen bei BBDO und Jung von Matt. Zuletzt war er Managing Director bei der Berliner Agentur VCCP. Er folgt auf Christiane Schulz, die Weber-Shandwick Anfang 2019 verlassen hat und mittlerweile für Edelmann arbeitet.
horizont.net, turi2.de (Background)

Lidl gibt Löffel ab.

Lidl beglückt Kunden ab einem Einkaufswert von 25 Euro mit einem verbeulten Löffel: Das Besteck-Stück fasst 20 % weniger als gewöhnliche Teelöffel und soll Kunden auf den Geschmack von weniger Salz und Zucker bringen. In seinen Eigenmarken will der Konzern den Zucker- und Salz-Einsatz bis 2025 und 20 % senken.
wuv.de

Tim Cooks Trump-Kontakte vereinfachen Apples Lobbyarbeit.

Apple gibt für Lobbyarbeit weniger Budget aus als Facebook, schreibt das "Wall Street Journal". Apple-Chef Tim Cook (Foto) habe ein enges Verhältnis zu US-Präsident Trump, obwohl Cook bei der Klima- oder Flüchtlingspolitik anderer Meinung sei. Cook treffe sich "regelmäßig" mit Vertretern der Regierung, um Apples Interessen zu kommunizieren.
wsj.com (Paid), businessinsider.de

Kommunikationschef Jörg Buddenberg verlässt Lobbyverband Vaunet.

Vaunet und sein Kommunikationschef Jörg Buddenberg gehen nach einem Jahr getrennte Wege, berichtet kress.de. Er verlasse den Privatsender-Lobbyverband "aus familiären Gründen", um sich das Pendeln zwischen München und Berlin zu ersparen. Buddenberg kam im Oktober 2018 zu Vaunet, war davor u.a. im Marketing von CNN International tätig.
kress.de, turi2.de (Background)

Ex-Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen fängt bei Medienrechtler Ralf Höcker an.

Medienrechtler Ralf Höcker engagiert den ehemaligen Verfassungsschutz-Präsidenten Hans-Georg Maaßen (Foto) als "Of Counsel"-Anwalt in seiner Kölner Kanzlei. Höcker ist Pressesprecher der konservativen Werteunion, in der sich auch Maaßen engagiert. Seine Kanzlei vertritt u.a. den türkischen Präsidenten Erdoğan und Heidi Klum sowie CDU, SPD und AfD.
sueddeutsche.de, tagesschau.de, hoecker.eu

Basta: Bielefeld bleibt Bielefeld und wird selbst Millionär.

Wer Bielefeld wird Millionär: Eine Million Euro versprach die Stadt Bielefeld öffentlichkeitswirksam für den Beweis, dass Bielefeld nicht existiere. Gewinner ist nur das Stadt-Marketing selbst und schlägt aus dem imaginären Image PR-Profit. Ein Gedenkstein solle die Verschwörungstheorie offiziell steinigen, teilt die Stadt mit - und Bielefeld bleibt Bielefeld.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: 74% der Lobbyisten sind unzufrieden mit der großen Koalition.

Zahl des Tages: Stimmungsmachende 74 % der Public-Affairs-Verantwortlichen von Unternehmen und Verbänden beurteilten die Leistung der Bundesregierung als schlecht, sagt eine Umfrage der Kommunikationsberatung MSL. 74 % der befragten Lobbyisten finden, dass die Grünen gute Oppositionsarbeit ablieferten. Digitalisierung mache politische Teilhabe "diffuser".
wiwo.de

Sebastian Rudolph wird Pressechef von Porsche.

Porsche verpflichtet Sebastian Rudolph als Pressechef. Er tritt seinen neuen Job im November an und folgt auf Josef Arweck, der den Autobauer im Juni aus gesundheitlichen Gründen verlassen hat. Rudolph kommt vom Baukonzern Bilfinger und bringt gute Verbindungen in die Politik mit, da er vor seiner Zeit bei Bilfinger bis 2016 Sprecher des damaligen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt war.
cpmonitor.de, turi2.de (Background)

ADAC startet Mobilitätspodcast “Einfach weiter”.

ADAC podcastet jetzt auch. Alle 14 Tage befasst sich Einfach weiter mit Mobilitätsthemen. Podcast-Host ist ADAC-Sprecher Johannes Boos, ehemals Radiomoderator. Die erste Ausgabe dreht sich um Audio im Auto der Zukunft, in dem Radio neben Podasts und Streamingdiensten weiter seinen Platz haben wird – und sei es zur schnellen Warnung vor Geisterfahrern.
soundcloud.com (10-Min-Audio)

Wir graturilieren: Andreas Fischer-Appelt wird 55.


Wir graturilieren: Andreas Fischer-Appelt feiert heute seinen 55. Geburtstag mit seiner Familie in der Lüneburger Heide. Am Tag darauf feiert der Werber und Vorstand dann mit den Kollegen bei FischerAppelt. Am abgelaufenen Jahr freut ihn beruflich besonders die Übernahme der Hamburger Werbeagentur Philipp und Keuntje: "Gerade für das Thema Kreation sind sie eine große Bereicherung, aber auch die Zusammenarbeit zeigt Neues und macht viel Spaß."

Für das kommende Jahr wünscht sich Fischer-Appelt für sich selbst und seine Kunden "viel Mut und Schwung" bei Digitalisierung und dem Ausprobieren neuer Arbeitsformen. Außerdem wünscht er sich, "dass der HSV weiter so guten Fußball spielt und aufsteigt". Gratulationen erreichen Andreas Fischer-Appelt auf allen digitalen und analogen Wegen.

CSU im Bundestag startet eine YouTube-Show.


Christlich REZOziale Union: Die CSU-Landesgruppe im Bundestag versucht sich mit eine Antwort auf diesen Rezo aus dem Internet und startet eine eigene YouToube-Show mit dem Titel "CSYou". Moderator ist ein blondierter junger Mann namens Armin. Er ätzt in knappen fünf Minuten gegen Greta Thunbergs Atlantik-Überquerung, erklärt die Grünen zu den Vielfliegern im Parlament und singt ein kleines Loblied auf die Leistungen der GroKo. Mit dem YouTube-Format "beschreiten wir in der Kommunikation neue Wege", zitiert der "Tagesspiegel" einen Sprecher der Landesgruppe.

Künftig soll die YouTube-Show wohl wöchentlich christ-soziale Stimmung in den sozialen Medien machen – die Rubriken des Video heißen etwa "Aufreger der Woche" und "Klartext der Woche". Ob sich die CSU mit der Aktion einen Gefallen tut, ist fraglich. Bei YouTube gibt es unter dem Video - Stand Sonntagfrüh - keine Kommentare, dafür 14.000 Downvotes. Bei Facebook überwiegen belustigte und verärgerte Reaktionen. Moderator Armin schließt seinen Erstling mit Grüßen nach Brandenburg und Sachsen und empfiehlt für diesen Wahl-Sonntag: "Nicht vergessen, 'Tatort' schauen!"
tagesspiegel.de

Mitarbeit: Markus Trantow

Julia Richter wird Direktorin Politische Kommunikation beim “Tagesspiegel”.

Tagesspiegel holt Julia Richter von der Pharma-Lobby und macht sie zur Direktorin Politische Kommunikation. Richter soll politische Entscheider beraten und spezielle Angebote für die Gesundheitswirtschaft konzipieren. Mit Agenda, Morgenlage und Politikmonitoring hat der "Tagesspiegel"-Verlag mehrere Dienste für Experten aufgebaut.
tagesspiegel.de

Ranking: Deutsche PR-Profis fürchten die Investigativredaktion von “Frontal 21” am meisten.

Investigativ-Recherche: Das ZDF-Politmagazin "Frontal 21" (33 %), der Rechercheverbund aus NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" (32 %) sowie der "Spiegel" (29 %) sind die meist gefürchteten Investigativredaktionen unter deutschen PR-Profis. Für das Ranking haben News aktuell und Faktenkontor 510 Fach- und Führungskräfte der PR befragt. Schlusslichter des PR-Trendmonitors sind die "FAZ" mit 5 % und "Report München" mit 4 %.
presseportal.com

Kommunikatoren sollten Social Media mutig nutzen, sagt Axel Wallrabenstein.

Hör-Tipp: Axel Wallrabenstein, Chairman von MSL in Deutschland, spricht in der ersten Folge des GPRA-Podcasts über Social Media in der PR-Kommunikation. Er plädiert dafür, den eigentlichen Wert sozialer Medien – Gruppen zusammen zu bringen, die sonst nicht zusammen kämen – zu erkennen. Für die PR sei Twitter das wichtigste Netzwerk. Dort erreiche man politische Stakeholder und könne gut diskutieren.
gpra.de (33 Min)

Aus dem Archiv von turi2.tv (04/2018): Das Flüster-Video mit Axel Wallrabenstein.

Der Klimawandel braucht bessere Kommunikatoren, schreibt Michael Litschka.

Kommunikation und Klimakrise hängen zusammen, schreibt Michael Litschka. Viele Bürger bekämen ihre "diffusen Ängste über Wohlfahrtsverluste" nicht abgenommen. Medien müssten klarer kommunizieren, dass die Wissenschaft kaum Zweifel am Mensch-gemachten Klimawandel lässt. Ökonomen sollten raus aus ihrem Elfenbeinturm und kommunikative Verantwortung übernehmen. Von Unternehmern fordert Litschka, ernsthaft alle Wertschöpfungsstufen auf Umweltfreundlichkeit zu prüfen und nicht nur Corporate Social Responsibility als PR-Instrument zu nutzen.
derstandard.at

PR-Rat rügt Heidelberger Bluttest-Verantwortliche, Klinik-Belegschaft kritisiert Personal-Konsequenzen.

Uniklinik Heidelberg und Bluttest-Vermarkter Heiscreen kassieren vom PR-Rat eine Rüge "wegen bewusster Falschbehauptung und Täuschung der Öffentlichkeit im Zuge der Vorstellung eines Diagnoseverfahrens zur Früherkennung von Brustkrebs". Der PR-Rat ist sicher, dass alle beteiligten Experten schon vor Veröffentlichung über die Mängel des Tests Bescheid wussten. Der Rat vermutet, es sei darum gegangen, den Markt zu besetzen und die Konkurrenz fernzuhalten. Das "Bild"-Interview habe Kai Diekmann vermittelt. In der Klinik rumore es angesichts der personellen Konsequenzen – die zurückgetretene Kaufmännische Direktorin Irmtraut Gürkan sei die einzige gewesen, die sich im Vorfeld gegen die riskante PR-Strategie aussprach, habe aber kein Stimmrecht im Entscheider-Gremium gehabt.
rnz.de, turi2.de (Background)

Meinung: Greta Thunberg braucht für Medienpräsenz immer neue Aktionen.

PR: Klimaaktivistin Greta Thunberg wird ihre Medienpräsenz bald durch immer neue Aktionen befeuern müssen, schreibt Journalismus-Professor Volker Lilienthal. Greta sei für die Medien eine ähnliche Ikone wie Mahatma Gandhi, aber "geschichtlich neu, weil es noch nie ein Kind gab, das deutlich so eine Tendenz verkörperte". Lilienthal glaubt, es wäre PR-wirksamer gewesen, Trumps Einladung anzunehmen, auch wenn die Verweigerung nachvollziehbar sei.
horizont.net

Zitat: Konzerne würden ein Rezo-Video besser verkraften als die CDU, sagt Sascha Pallenberg.

"Viele große Konzerne sind inzwischen sensibilisiert. Und die, die es nicht sind, haben in erster Linie ein Kultur- und erst in zweiter Linie ein Kommunikationsproblem."

Sascha Pallenberg, Head of Digital Transformation bei Daimler, sagt dem "PR-Report", die meisten Unternehmen seien unzufriedene Kunden in Social Media gewohnt. Auf Videos wie das von Rezo wären sie deshalb besser vorbereitet als die CDU. Er hält aber Mittelständler für gefährdet.
prreport.de

Studie: Weil Drohungen verpuffen, setzen Anwälte stärker auf PR.

Drohende Anwälte verfehlen häufig ihr Ziel, ermittelt eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung. Gerade investigative Rechercheure nähmen sie als Ansporn. Juristen arbeiten deshalb immer öfter mit PR-Leuten zusammen, um ins Gespräch zu kommen. Die Gefahr für Journalisten, sich einlullen zu lassen, steige. Die Studienautoren Daniel Moßbrucker und Tobias Gostomzyk raten Medien, einen Fonds aufzubauen, um Prozesse um Meinungs- und Pressefreiheit häufiger bis zur höchsten Instanz durchzuboxen.
ndr.de, daniel-bouhs.de (Moßbrucker, 20-Min-Audio), otto-brenner-stiftung.de (PDF)

Mein Homescreen: Alexandra von Rehlingen.


PR-Unternehmerin Alexandra von Rehlingen hat die gute Gelegenheit genutzt, sich einmal intensiv mit ihrem Homescreen zu beschäftigen – und direkt festgestellt, wie viele Apps da dringend entsorgt werden müssen. Mit ihrem nun aufgeräumten “Kontakt-Tresor” navigiert sie sich durch ihre vielen Reisen und sorgt vor allem immer für das richtige Gepäck passend zur Wetterlage. Weiterlesen …

Frau Wenk startet Print-Magazin “Clutch” zu KI und Marketing.

Frau Wenk, PR-Agentur aus Hamburg, weckt ihr KI-Magazin "Clutch" aus dem Dornröschenschlaf. Es ist seit rund zwei Jahren nicht mehr erschienen, Ex-Meedia-Redaktionsleiter Alexander Becker hat es nun runderneuert. Die Leser sollen zahlen, was ihnen das Heft wert ist. Das erste kommt mit 60 Seiten und 5.000 Auflage, beim Layout haben Algorithmen mitgemalt. Künftig soll "Clutch" zweimal im Jahr erscheinen.
clap-club.de

Hering Schuppener gibt Healthcare und Markenkommunikation ab.

Hering Schuppener baut um und will sich aufs Kerngeschäft – Fusionen, Börsengänge, Restrukturierung und Krisen-PR – konzentrieren. Die WPP-Agentur gibt deshalb die Themen Healthcare und Markenkommunikation auf. Der Schritt betrifft 50 von 250 Mitarbeitern, die zum Schwesternetwork Burson Cohn & Wolfe und deren Tochter GCI wechseln. Beide Einheiten seien profitabel, könnten aber neu sortiert besser Synergien nutzen.
horizont.net

Interpublics Hollywood-PR-Firmen fusioneren.

Hollywood-PR: Interpublic legt seine beiden bisher konkurrierenden PR-Agenturen PMK-BNC und Rogers & Cowan zusammen. Zusammen betreuen die Firmen rund 500 Kunden, u.a. Denzel Washington, Robert Redford, Katy Perry und Elton John. Ein Name der neuen Agentur wird noch nicht genannt. Mark Owens, bisher Leiter von Rogers & Cowan wird Chef. Cindi Berger, bisher Chefin bei PMK-BNC, wird Chairwoman.
nytimes.com

Mein Homescreen: Raphael Brinkert.


Raphael Brinkert, Ex-Chef bei Jung von Matt/Sports und heute Chef der mit Ex-Fußball-Profi Christoph Metzelder gegründeten Hamburger Sportmarketingagentur Brinkert Metzelder, hat seinen sportlichen Homscreen eine Minute nach Bundesliga-Anpfiff für uns fotografiert. Und auch der Hintergrund ziert ein Sportereignis – er zeigt die Straße zum Deutschen Haus bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea 2018. Weiterlesen …

Meinung: Gute Geschichten können trügen.

Gute Storys reißen Menschen mit, können sie aber auch trügen und ihr Urteil manipulieren, schreibt Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Er nennt Ursula von der Leyen als Beispiel, die gern mit ihrem Mann und den sieben Kindern für Heile-Welt-Fotos posiert. Auch Propaganda funktioniere über Geschichten, denn sie "verwandeln die Fragmente eines Lebens in kausal verknüpfte Ereignisfolgen".
sueddeutsche.de (Paid)

DWDL.de: RTL2-Kommunikation könnte zur externen Agentur werden.

RTL2 spielt mit dem Gedanken, die Bereiche Marketing und Kommunikation in eine externe Agentur umzuwandeln, erfährt Thomas Lückerath. Kommunikationschef Carlos Zamorano bestätigt ein Projekt Agency. Lückerath mutmaßt, die Abteilung könne sich mit der Auslagerung selbst retten: Falls die RTL Group die Mehrheit an RTL2 übernimmt, könnte sie das Team einsparen.
dwdl.de

VDZ macht Antje Jungmann zur Kommunikations-Oberbefehlshaberin.

Alles hört auf ihr Kommando: Antje Jungmann dient sich hoch und leitet künftig die Kommunikation des VDZ, bisher war sie Vize-Chefin. Vorgängerin Sandra Pabst verlässt die Verlegerlobby nach drei Monaten wieder – "wegen unterschiedlicher Auffassungen". Jungmann hat ihre Karriere als eine der ersten Offiziersanwärterinnen der Bundeswehr begonnen und bis 2013 als Presseoffizierin der Deutsch-Französischen Brigade gedient.
per Mail, turi2.de (Background)