Hör-Tipp: Alexandra von Rehlingen plaudert über ihre PR-Arbeit.

Hör-Tipp: PR-Unternehmerin Alexandra von Rehlingen plaudert mit "Abendblatt"-Chefredakteur Lars Haider über ihr Leben von der Waldorfschule bis in die Hamburger High-Society. Die Frau des Medienanwalts Matthias Prinz lebt vegetarisch, schwimmt viel, schläft wenig und beantwortet Mails am liebsten nachts. Ihre Basis sind 25.000 aktive Adressen in der Datenbank und 2.000 Menschen in ihrem iPhone.
abendblatt.de (50-Min-Audio), podcasts.apple.com, spotify.com

"Spiegel": Diekmann-Agentur Storymachine twittert für Ursula von der Leyen.

Storymachine twittert im Namen von Ursula von der Leyen, schreibt der "Spiegel". Die PR-Agentur von Kai Diekmann und Philipp Jessen soll die CDU-Politikerin bei ihrem Werben um den Posten der EU-Kommissionschefin unterstützen. Die Agentur habe von der Leyen bereits vor einiger Zeit ein Angebot gemacht, als Verteidigungsministerin habe sie jedoch noch abgelehnt. Der Auftrag ist erst nach ihrer Nominierung für den EU-Spitzenjob ergangen, so der "Spiegel". Storymachine schweigt gewöhnlich zu der Frage nach ihren Kunden.
"Spiegel" 29/2019, S. 30 (Paid), twitter.com/vonderleyen

Ex-"Mopo"-Sportchef Matthias Linnenbrügger wechselt zur PR-Agentur More than Sports.

Seitenwechsel: Matthias Linnenbrügger heuert bei der PR-Agentur More than Sports an, die unter anderem den Basketball-Bundesligist Hamburg Towers und Austria Klagenfurt aus Österreichs zweiter Fußball-Liga betreut. Er kommt von der "Hamburger Morgenpost", wo er zuletzt Sportchef war. Sein Abgang dort wurde bereits Anfang der Woche bekannt.
kress.de, turi2.de (Background)

Mein Homescreen: Sandra Liebich.


Sandra Liebich, Inhaberin der Kommunikations- und PR-Beratung Liebich Kommunikation und Ex-Projektmanagerin Konzernkommunikation dpa bei der dpa-Tochter news aktuell, schrubbt vor allem in sozialen Netzwerk jeden Tag ordentlich Scroll-Kilometer auf ihrem iPhone. Ihr mobiles Büro hat sich seit dem Schritt in die Selbständigkeit ziemlich verändert: neue Aufgaben, neue Herausforderungen – neue Apps. Weiterlesen …

Berufe mit Zukunft: U wie Unternehmenssprecherin – Gabriele Hässig.


Die Zuhörerin: Gabriele Hässig spricht als Unternehmenssprecherin für Procter & Gamble – aber eigentlich hört sie lieber zu, sagt sie im Porträt von Peter Turi für die turi2 edition #8. Sie erklärt, dass das Kommunikationsgeschäft härter geworden ist und sie und ihr Team mit einem Ohr "always on" sind. Das ganze Porträt lesen Sie hier als Online-Text und hier im kostenlosen E-Paper.

Wir graturilieren: Kai Diekmann wird 55.


Wir graturilieren: Kai Diekmann, der Mann, der von sich auf Twitter behauptet, "ich war BILD", wird heute 55. Und arbeitet weiter an seinem persönlichen Medienwandel – vom Zeitungs-Zampano zum Social-Media-Berater der digital defizitären Mächtigen und Reichen. Seinen Geburtstag verbringt Diekmann, der auch im 55. Lebensjahr nicht den Mut fand, sich einem Vodcast mit turi2 zu stellen, als Vortragsreisender in Hannover zu seinem Lieblingsthema: "How to survive the digital revolution?"

Diekmann freut sich an seinem Geburtstag, "unser Baby Storymachine so schnell wachsen und groß werden zu sehen". Anders als seine schwächelnde Geldanlage, der "Zukunftsfonds", Diekmanns zweites großes Projekt. Das könnte sich an Storymachine "mal ein Beispiel nehmen", wünscht sich Diekmann für das kommende Jahr. Wie es sich für einen printbefreiten Social-Media-Evangelisten gehört, sind Glückwünsche zum Schnapszahl-Geburtstag bei Twitter, Instagram, Facebook, LinkedIn erwünscht.

Mitarbeit: Peter Turi

Wikipedias Problem mit bezahlten Autoren wächst, schreibt Adrian Lobe.

Wikipedia wird zunehmend Zielscheibe von PR-Akteuren und verliert Glaubwürdigkeit, schreibt Adrian Lobe. Eine Agentur hat für North Face betreut z.B. Ausrüstungsfotos in Wiki-Einträge zu Nationalparks geschmuggelt und sie so auch in der Google-Bildersuche nach vorn gebracht. Springer-Mitarbeiter frisieren den "BamS"-Eintrag, der WWF und die CDU/CSU-Fraktion die ihren. Das zentrale Problem laut Lobe: Bei einem basisdemokratischen Projekt, dessen ehrenamtliche Autorenschaft schrumpft, interessengeleitete Akteure herauszufiltern.
sueddeutsche.de

Berufe mit Zukunft: L wie Lobbyistin – Emilie Bourgoin.


Raus aus dem Hinterzimmer: Emilie Bourgoin leitet die politische Kommunikation der Rewe Group. Im Gegensatz zum Lobbyisten-Klischee will sie niemandem heimlich etwas einflüstern, sagt die Französin im Porträt von Anne-Nikolin Hagemann für die turi2 edition #8, sondern für Transparenz, Dialog und Offenheit stehen. Lesen Sie das ganze Porträt über Lobbyistin Emilie Bourgoin hier als Online-Text oder hier im kostenlosen E-Paper des Buchs und klicken Sie hier den Videofragebogen.

turi2 edition #8: Martin Kotthaus über erfolgreiche Gesprächsführung.


Erfolg durch Diplomatie: Martin Kotthaus, Deutschlands Botschafter in Belgien und Ex-Sprecher von Gruner + Jahr, ist Experte in Sachen Verhandlungsgeschick. Für die turi2 edition #8 spricht Anne-Nikolin Hagemann mit ihm übers Zuhören, schlaue Gesprächsführung und kommunikative Fettnäpfen. Lesen Sie das ganze Interview hier als Online-Text oder hier im frei zugänglichen E-Paper des Buchs.

US-Jobbörse Glassdoor eröffnet Büro in Hamburg.

Glassdoor, nach eigenen Angaben zweitgrößte Jobbörse auf dem US-Markt, eröffnet in Hamburg seine Deutschland-Dependance. Von der Hansestadt aus will das US-Unternehmen Kunden wie Continental, SAP und Bayer betreuen, deren Ansprechpartner bisher in anderen Europa-Büros saßen, und weiter wachsen. Die Glassdoor-Kommunikation in Deutschland leitet Felix Altmann (Foto), der zuvor im Kommunikationsteam von Xing tätig war.
per Mail, glassdoor.de

Analyse: AfD schürt in ihren Pressemeldungen Angst vor Kriminalität.

AfD-Pressemitteilungen verzerren das Bild der Kriminalität in Deutschland, sagt eine Analyse von Medien-Prof Thomas Hestermann. Er und sein Team untersuchten 242 Meldungen der Partei aus 2018 – die AfD verbreite keine Lügen und "nur gelegentlich Spekulationen". Das Zerrbild entstehe durch starke Selektion von Zahlen und subjektive Beschreibungen und bewirke irrationale Kriminalitätsfurcht bei den AfD-Wählern.
taz.de

Kress.de: Georg Nolte wird DACH-Kommunikationschef von YouTube.

Google holt Georg Nolte als YouTube-Kommunikationschef für den deutschsprachigen Raum, berichtet Rupert Sommer. Nolte folgt ab 1. August auf Henning Dorstewitz, der YouTube für Netflix verlassen hat. Für den neuen Job gibt Nolte die Geschäftsführung seiner Agentur Ruhmservice ab. Mit Ruhmservice hat Nolte u.a. die Social-Media-Kanäle von Nico Rosberg betreut.
kress.de, turi2.de (Background)

"FAZ" strukturiert Digital-Agentur Rosa & Leo um, Susanne Busshart muss gehen.

FAZ trennt sich bei ihrer Digital-Agentur Rosa & Leo von Geschäftsführerin Susanne Busshart. Eine Neuausrichtung hin zur klassischen Digital-Agentur soll das Geschäft aus den roten Zahlen führen. Geschäftsführer Thomas Schultz-Homberg wird dabei nun von Thomas Löbel als Managing Director unterstützt.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

"Süddeutsche": In "Bild" verkündeter Krebs-Test der Uniklinik Heidelberg existiert nicht.


Böses Blut: Für den in Medienpartnerschaft mit der "Bild" verkündeten, umstrittenen Bluttest der Uniklinik Heidelberg gibt es keinen Prototypen, recherchiert die "Süddeutsche Zeitung". Unterlagen einer internen Prüfung zeigten, dass der dreiköpfige Vorstand der Klinik Bescheid wusste und die Pressekonferenz zum Test und die Veröffentlichung in "Bild" trotzdem vorangetrieben hätte. Bisher war nur bekannt, dass die wissenschaftliche Grundlage für den Krebs-Test fehlt.

Die Pressesprecherin der Klink habe die Vorstände vor der Pressekonferenz gewarnt und auf Probleme hingewiesen. Intern sei seit April 2018 bekannt gewesen, dass der Bluttest nicht wie dargestellt funktioniere. Ein Tumorbiologe schreibt als Fazit der internen Untersuchung, dass es das öffentlich vorgestellte Verfahren "bisher nicht gibt", die Angaben aus der Pressemitteilung seien deshalb "nicht begründet".
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Kai Diekmann erzählt von früher – und ein bisschen von Storymachine.

Hör-Tipp: Kai Diekmann ist Gast im New-Work-Podcast von Michael Trautmann und Christoph Magnussen. Der Ex-"Bild"-Chef erzählt vor allem von früher, angefangen bei seinen Eltern, die glaubten, der Junior habe eine Profilneurose, über seine rebellische Phase bei der Bundeswehr bis zu "Bild". Er erklärt das Geschäftsmodell von Storymachine als Social-Media-Ghostwriting, Details zu seiner Agentur-Arbeit nennt er nicht.
soundcloud.com (67-Min-Audio)

Aktuell bei turi2.tv: "Richtig in die Fresse gekriegt" – Michael Trautmann über die Höhen und Tiefen seines Werber-Lebens.

turi2 edition #8: Nicola Leske über den Erfolg der SAP.


Kommunikative Klimmzüge: Nicola Leske ist die Nummer 1 in der Kommunikation der SAP – und doch eine große Unbekannte. Peter Turi besucht sie deshalb für die turi2 edition #8 in Walldorf zum Gespräch über Erfolg, Frauennetzwerke und den Hai in ihrem Twitter-Profil. Im Erfolgs-Videofragebogen spricht Leske über ihre sportlichen Ambitionen an der Klimmzugstange. (Fotos: Gaby Gerster) Weiterlesen…

Mein Homescreen: Kim Alexandra Notz.


Kim Alexandra Notz, seit 2018 Managing Partner von KNSKB+, hat bei ihrem Smartphone immer häufiger das Gefühl einer massiven Abhängigkeit. Deshalb legt sie es häufig für ein gutes Buch oder eine analoge Zeitung zur Seite. Welche Apps dennoch auf ihrem iPhone schlummern, verrät sie mit ihrem Homescreen – auch welche App ihr beim Jogging für beide Gehirnhälften hilft. Weiterlesen …

Video-Tipp: Christoph Körfer im Erfolgs-Fragebogen.


Video-Tipp: Christoph Körfer hat 1998 das Comeback des "deutschen Musikgrauens" – von Modern Talking – verkündet und ist damit weltweit über die Ticker gegangen. Einer seiner größten beruflichen Erfolge, wie er im Erfolgs-Fragebogen von turi2 am Rande der Launchparty zur turi2 edition #8 sagt. Sein größter Misserfolg? "Meine Frisur", sagt der Sendersprecher und Vize-Chef von ProSieben und freut sich, dass er dennoch den Job machen kann, den er liebt.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

Kritiker-Listen sind in der PR üblich, sagt Dirk Popp.

Lese-Tipp: Seit öffentlich wurde, dass Monsanto eine PR-Agentur mit Kritiker-Listen beauftragt hat, diskutiert die Branche darüber, was Lobbyisten moralisch und rechtlich dürfen. Es sei für PRler üblich, sich mit Kritikern zu beschäftigen, meint Berater Dirk Popp (Foto). Tiefenrecherchen mit Infos abseits des Jobs lehne er aber ab. Medienforscher Carsten Reinemann sagt, Monitoring sei "legitim und völlig normal", sich intime Infos auf dubiosen Wegen zu beschaffen und zu nutzen aber inakzeptabel.
sueddeutsche.de

Steingart verzichtet auf Co-Moderator Udo van Kampen wegen PR-Tätigkeit.

Udo van Kampen erhält eine Absage von Gabor Steingart: Der ZDF-Pensionär wird doch nicht regelmäßiger Co-Gastgeber des Morning Briefing Podcasts, weil er parallel PR macht, berichtet Daniel Neuen im "PR Report". Van Kampens Arbeit für die Agentur Kekst CNC führte prompt zu Verquickungen: Im Podcast ging es um die Probleme bei Bayer, für die Kekst CNC rund um die Übernahme von Monsanto gearbeitet habe.
prreport.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv: Das lange Interview mit Gabor Steingart, der ein Medienimperium mit 30 neuen Leuten baut. (April 2019)

Monsanto und PR-Agenturen könnten auch in Deutschland "Spitzel-Listen" geführt haben.

Bayer: Tochter Monsanto hat womöglich auch in Deutschland Listen mit kritischen Journalisten, Politikern und Aktivisten geführt. Eine solche Liste war zuerst in Frankreich publik geworden. Die zuständigen Schriftführer, die PR-Agentur Fleishman Hillard und eine Publicis-Tochter, wurden von Bayer vorläufig abberufen.
handelsblatt.com (Paid), horizont.net

Basta: Der Buckingham Palace hat an der Uhr gedreht.

Baby Cambridge Sussex: Das britische Königshaus entschuldigt sich für eine PR-Panne nach der Geburt des Sohnes von Herzogin Meghan und Prinz Harry. Durch technische Schwierigkeiten hätten die Medien zeitverzögert oder teils gar nicht von der Geburt erfahren. Dass Archie auf der royalen Website zuerst als Sohn von William und Kate bezeichnet wurde, war sicher auch nur Schuld der Autokorrektur.
focus.de, kurier.at

Springers Kommunikationschefin Edda Fels sagt, wenn sie nichts sagt, schreibt Steffen Grimberg.

Springer: Kommunikationschefin Edda Fels (Foto), die ihr Amt Ende 2019 nach mehr als zwei Jahrzehnten abgibt, ist für Springer ein Segen, schreibt Steffen Grimberg. Egal, was passiert, sie bleibt stets sachlich und souverän. Wenn sie nichts sagen kann, will oder muss, sagt sie auch nichts, aber sagt das dann auch klar. Die große Bühne ist nicht ihre Sache.
kress.de, turi2.de (Background)