Andrea Rexer wird Kommunikations-Chefin bei der Hypo-Vereinsbank.

Seitenwechsel: Die Hypo-Vereinsbank verpflichtet Andrea Rexer als Kommunikations-Chefin. Sie folgt auf Marion Nagl, die die Bank verlässt. Rexer war lange Zeit als Journalistin tätig, u.a. bei der "Süddeutschen Zeitung". Ende 2018 wechselte sie zum "Handelsblatt" und wurde Leiterin des Ressorts Unternehmen & Märkte. Sie verließ die Zeitung aber nach einem Jahr wieder, offenbar wegen Unstimmigkeiten.
kress.de, turi2.de (Background)

Maximilian Mittereder wird Kommunikations- und PR-Chef bei Roland Berger.

Roland Berger befördert Maximilian Mittereder, 36, zum Kommunikations- und PR-Chef der Unternehmensberatung. Er folgt auf Claudia Russo, die Leiterin der Stabsstelle Kommunikation der Uni München wird. Mittereder ist gelernter Politikwissenschaftler und hat u.a. die Agenturen Lewis und WE Communications gearbeitet. Seit 2016 ist er bei Roland Berger Referent für Corporate Communications und internationale PR.
pr-journal.de

Zitat: Lieber Fehler machen als wegducken, sagt Berater Alexander Geiser.

"Führungskräfte, die aktuell zaghaft agieren oder in Deckung gehen, werden mittelfristig einen höheren Schaden anrichten als diejenigen, die auch mal mutig einen Schritt wagen."

Alexander Geiser, Vorstandsberater von Hering Schuppener, sagt im Interview mit dem "manager magazin", Adidas-Chef Kasper Rorsted habe zwar einen Shitstorm kassiert, aber der Kommunikations-Spagat zwischen betriebswirtschaftlich sinnvoll und gesellschaftlich akzeptabel sei auch ein schwieriger.
manager-magazin.de (Paid), turi2.de (Background)

Pressesprecher Nick Marten verlässt den Versandhändler Otto.

Otto und Pressesprecher Nick Marten gehen getrennte Wege. Er verlässt den Versandhändler nach knapp sechseinhalb Jahren, Ende 2013 hatte er als Volo in der Kommunikation angefangen. Marten, der zuletzt in Elternzeit war, will zum 1. April eine "neue Herausforderung" angehen.
twitter.com/zunicker, turi2.de (turi2 edition #9 über Bewegtbild-Kommunikation bei Otto)

Nachtrag 27.03.2020: Nick Marten fängt im April als Head of Public Relations beim Portal Gehalt.de, das mehrheitlich zur Stepstone-Gruppe gehört.
prreport.de

Umfrage: Entscheider bevorzugen Newsletter zur Information.

Newsletter sind für Entscheider die wichtigste Informationsquelle, sagt eine Umfrage der Hamburger PR-Agentur Frau Wenk. 53 % der Befragten gaben an, sich über E-Mail-Newsletter zu informieren, 2019 waren es noch 35 %. Dahinter folgen Fach- und Branchenmedien mit 45 %. Drittwichtigste Quelle ist das Business-Netzwerk Linkedin mit 40 %, den deutschen Konkurrenten Xing nennen nur 5 % der Entscheider. Auch Twitter verliert massiv an Bedeutung.
horizont.net, frauwenk.de (Umfrage anfordern)

Cordelia Wagner verlässt die Mediengruppe RTL Ende März.

IP Deutschland verliert seine Kommunikationschefin Cordelia Wagner. Sie verlasse die Mediengruppe RTL Ende März nach 15 Jahren, schreibt sie in einer Abschiedsmail. Nach einer Auszeit wolle sie sich in ein neues Abenteuer stürzen, das auf ihrer gerade entstehenden Website stark nach Selbstständigkeit aussieht.
turi2 – eigene Infos

Aus dem Archiv von turi2.tv: Cordelia Wagner im TV-Fragebogen.

Corona-Krise: Christian Garrels will Krisen-PR für kleine Firmen übernehmen.

Krisen-PR: Christian Garrels, langjähriger ADAC-Kommunikationschef, bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen professionelle Hilfe in der Krisenkommunikation an. "Mein Angebot ist nicht gewerblich, sondern persönlich motiviert", sagt Garrels, der in der Corona-Krise Firmen helfen will, die "keine Riesenbudgets für renommierte PR-Agenturen" haben.
xcomms.de, twitter.com, #thinkpositive #actpositive

Looping Group entwickelt Kommunikationsstrategie für Human Vaccines Project.

Looping Group übernimmt die weltweite Kommunikation für die Nonprofit-Organisation Human Vaccines Project, ein Netzwerk von Medizinern, die beim Forschen Biomedizin mit KI verbinden. Dominik Wichmanns Content-Agentur soll die Mediziner auch beim europäischen Fundraising unterstützen. Ex-"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer (Foto) leitet das Projekt.
meedia.de

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Was HR- & PR-Manager in der Corona-Krise wissen müssen
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Wir graturilieren: Axel Wallrabenstein wird 56.


Wir graturilieren: Axel Wallrabenstein, Chairman von MSL in Deutschland und Meister des Flüstertons, was er bei turi2.tv beweist, feiert heute seinen 56. Geburtstag. Wobei, groß gefeiert wird meist nicht, weil er auch am Geburtstag viel unterwegs ist – vergangenes Jahr war er in Israel, dieses Jahr geht er in München mit Freunden essen.

Im vergangenen Jahr hat Wallrabensteins sein 20. MSL-Jubiläum gefeiert, gleichzeitig war es das bisher erfolgreichste Jahr in der Agenturgeschichte war. Wallrabenstein freut sich im kommenden Lebensjahr auf interessante Aufgaben und Herausforderungen. Er wünscht sich Gesundheit und ab und zu etwas mehr Zeit in seiner Wohnung in Barcelona, #homeoffice sozusagen. Gratulationen erreichen ihn bei Facebook, Instagram und Twitter.

Aus dem Archiv von turi2.tv: Axel Wallrabenstein im Flüster-Interview: "Manche Dinge kann man nicht laut sagen" (4/2018)

Tourismus in Südtirol plant Image-Kampagne für die Zeit nach Corona.

Post-Corona-PR: Die Tourismusbranche in Südtirol plant bereits Werbemaßnahmen für die Zeit nach der Corona-Epidemie, berichtet der "Spiegel". Die landeseigene Marketingagentur sei beauftragt, Konzepte für eine Mio-schwere Image-Kampagne zu erarbeiten. Die Devise: Wenn alles vorbei ist, müsse in Deutschland kommuniziert werden, "dass wir wieder clean sind".
"Spiegel" 12 / 2020, Seite 65 (Paid)

Meinung: Föderalismus ist das Problem in der Corona-Kommunikation.

Krisenkommunikation erfordert klare Führung und das offene Eingeständnis von Schwächen, die ohnehin jeder mitbekommt, schreibt Medien-Trainer Tom Buschard. Das Problem in der Corona-Krise sei der Föderalismus, bei dem jeder macht und kommuniziert, was er will, ohne dass die Bundesregierung hart durchgreifen könne. Optisch gebe es für Politiker "nichts zu holen". Beim Hochwasser könnten sie mit Fotos in Gummistiefeln punkten, Bilder mit Mundschutz und Schutzkleidung wirkten dagegen "krank, schwach und ängstlich".
manager-magazin.de

Scholz & Friends sollen das Image des Ruhrgebiets aufpolieren.


Für den Pott einen Deckel: Scholz & Friends übernehmen für den Regionalverband Ruhr eine groß angelegte Standortmarketing-Kampagne. Mit dem Slogan "Metropole Ruhr – Stadt der Städte" will die Agentur in den kommenden drei Jahren Investoren, Fachkräfte und Gründer in das Ruhrgebiet locken. Herzstück der ersten Werbemaßnahmen ist der Verweis auf die Chancen eines Investments im Ruhrgebiet. In Berlin wirbt Scholz & Friends unter anderem für das Ruhrgebiet mit der Aussage: "Für alle, die sich ärgern, damals nicht in Berlin investiert zu haben".

Scholz & Friends setzten sich in einem mehrstufigen Pitch um den nicht öffentlich bezifferten Etat durch. Die Standortwerbung für das Ruhrgebiet in den kommenden Jahren gilt auch deshalb als bedeutend, weil die Orte und der Deutsche Olympische Sportbund erwägen, sich für die Olympischen Spiele zu bewerben.
new-business.de

Lese-Tipp: Social-Media-Aktivität der Regierung könnte verfassungswidrig sein.

Lese-Tipp: Die Bundesregierung postet über Facebook, Instagram und YouTube vermehrt "ihre Weltsicht", beobachtet die "Welt am Sonntag". Einige Juristen stufen diese Öffentlichkeitsarbeit als verfassungswidrig ein. Die Sparmaßnahmen bei Medien machten dieses "demokratische Problem" größer.
"Welt am Sonntag", S. 2-3 (Paid)

Basta: “Fridays For Future” hadert intern mit dem medialen Personen-Kult.

Die Frau, die freitags nicht kann: "Fridays For Future" will die Auftritte von Luisa Neubauer zurückfahren, schreibt der "Focus" über interne Kritik am inoffiziellen deutschen Gesicht der Bewegung. Medial wollen die Klima-Aktivisten "diverser auftreten", der "Köpfe-Kult" helfe nicht. Denkt man die PR-Strategie zuende, könnte auch Chief Climate Savior Greta Thunberg der Schulbank wieder näher rücken.
focus.de

Kommunikationschef Jörg Schumacher verlässt das Deutschlandradio, Christian Sülz übernimmt.

Deutschlandradio und Jörg Schumacher, Leiter Kommunikation und Marketing, trennen sich nach drei Jahren. Schumacher geht zurück zum Goethe-Institut, wo er zuvor bereits Pressesprecher war, und übernimmt die Leitung des Goethe-Instituts in New York. Beim Deutschlandradio rückt Christian Sülz auf, der bereits seit 16 Jahren beim Deutschlandradio ist.
per Mail, turi2.de (Background)

R+V startet High-End-Mitarbeiter-Magazin – mit alten Allianz-Hasen.


Print plus: Die R+V Versicherung, Wiesbaden, setzt passend zu ihrem neuen Slogan Du bist nicht allein für ihre Mitarbeiter und Vertriebspartner auf ein hochwertiges Printmagazin namens "plus", das viermal im Jahr mit 22.000 Auflage erscheint. Das Team kennt sich von der Allianz, wo es gemeinsam das legendäre 1890 produzierte: Unter R+V-Chefkommunikator Hermann-Josef Knipper, Ex-Sprecher der Allianz, werkeln die Ex-"1890"-Macher Mario Vigl (Text) und Florin Preußler (Art). Knipper glaubt, dass "mindestens die Hälfte der Mitarbeiter nur über Gedrucktes" zu erreichen ist, wie er im Video mit turi2.tv betont.
turi2 - eigene Info, turi2.de (Video Knipper), turi2.de (über "1890")

Aus dem turi2-Archiv - Interview mit Hermann-Josef Knipper (Oktober 2019):




Meinung: Die Jury der Miss Germany agiert kaufmännisch statt rein feministisch.

Miss Germany: Florian Boitin, Chefredakteur des "Playboy", hält den neu aufgestellten Schönheitswettbewerb für "kluge PR", am Ende aber für eine "Mogelpackung". Trotz komplett weiblicher Jury und der Streichung des Bikini-Laufs entsprächen alle Bewerberinnen demselben Schönheitsideal, sagt Boitin im Interview mit Deutschlandfunk Kultur.
deutschlandfunkkultur.de (mit 6-Min-Audio)

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Playboy"-Chefredakteur Florian Boitin beantwortet den Erfolgs-Fragebogen der turi2 edition #8 (Mai 2019).

Video-Tipp: Journalistenreisen gefährden die redaktionelle Unabhängigkeit, warnt “Zapp”.

Video-Tipp: Ein Reporter des "Tagesspiegel" ist auf Einladung der Mode-Marke Tommy Hilfiger nach Kitzbühel gereist, berichtet Daniel Bouhs im NDR-Medienmagazin Zapp. Der "Tagesspiegel" hatte dies im Artikel transparent gekennzeichnet. Doch in einem späteren Interview mit dem Modedesigner fehlte ein solcher Hinweis, was die journalistische Unabhängigkeit gefährde.
ndr.de (5-Min-Video)

Kerstin Jaumann leitet die Unternehmenskommunikation bei der Mediengruppe RTL.

Mediengruppe RTL holt Kerstin Jaumann als Leiterin Unternehmenskommunikation. Die langjährige Sprecherin der Handelsblatt Media Group kommt von Ergo. Sie verantwortet auf der neu geschaffenen Position sowohl die interne als auch die externe Unternehmenskommunikation der Mediengruppe und der Ad Alliance. Kerstin Jaumann berichtet an Christian Körner, Bereichsleiter Kommunikation & Unternehmenssprecher.
horizont.net

Veranstalter des Dresdner Opernballs entziehen Al-Sisi den Orden wieder.

Semper-Opernball: Veranstalter Hans-Joachim Frey erkennt dem ägyptischen Diktator Al-Sisi den verliehenen Sankt-Georgs-Orden wieder ab, berichtet die "Sächsische Zeitung". Zahlreiche Promis hatte ihre Teilnahme in Folge der umstrittenen Verleihung abgesagt. Bereits am Montag hatte Frey entschieden, auf weitere Orden in diesem Jahr ganz zu verzichten.
saechsische.de (Paid) via bild.de

Meinung: Beim Dresdner Opernball sind alle voneinander abhängig.

Dresdner Opernball veranschaulicht die "gefährliche Abhängigkeit" von Kultur, Politik, Medien und Wirtschaft, schreibt Matthias Meisner. Die Verleihung des St.-Georgs-Ordens an den ägyptischen Diktator Al Sisi sei nur "das jüngste Spektakel in einer langen Kette von Merkwürdigkeiten". Die Organisatoren inszenierten sich nun selbst als Opfer von Hass und Anfeindungen. Auf Orden wollen sie jetzt ganz verzichten.
tagesspiegel.de, t-online.de, turi2.de (Background)

Stefan Setzkorn verlässt die Territory-Tochter Honey.

Honey, Territory-Tochter für Content Campaigning, verliert Geschäftsführer und Kreativchef Stefan Setzkorn (Foto). Er geht Mitte des Jahres "auf eigenen Wunsch". Co-Chef Marius Darschin übernimmt die alleinige Führung und soll die "haltungsbezogene Kommunikation" ausbauen. Honey betreut u.a. die Deutsche Bank, Lemonaid, Bosch und Ferrero.
cpmonitor.de, horizont.net

Nennung der Nationalität schafft laut Polizeisprecher da Gloria Martins Transparenz.

Medienarbeit: Münchens Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins will mit der Nennung der Nationalität von Tatverdächtigen dokumentieren, "dass nichts vertuscht wird", sagt er im "FAZ"-Interview. Wenn Touristen, Durchreisende, Obdachlose oder Migranten in Polizeieinsätze involviert sind, wird die Nationalität standardmäßig kommuniziert. Journalisten haben zudem jederzeit ein Auskunftsrecht.
"FAZ", S. 7 (Paid)

Die Kommunikationsagentur WDV geht in Insolvenz.


Wuchtig-denkwürdige Verlustfolgen Die Bad Homburger Kommunikationsagentur WDV hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung beantragt, schreibt die "FAZ". Auf einer Betriebsversammlung sei davon die Rede gewesen, dass wohl die Hälfte der 265 Mitarbeiter ihren Job verlieren wird. Als Grund für die Schieflage nennt die Agentur den weitgehenden Verlust des AOK-Etats. Die "FAZ" zitiert ein Schreiben der Geschäftsführung, in dem es heißt: "Die Restrukturierungsmaßnahmen sind einzig dem Umstand geschuldet, dass der AOK Content-Auftrag nicht mehr durch den WDV durchgeführt wird und durch diesen Auftragsverlust die notwendigen Anpassungsmaßnahmen erfolgen müssen."

Die Krankenkasse hatte den Content-Marketing-Etat vor kurzem europaweit ausgeschrieben und WDV nur noch den Druck der Versichertenzeitschrift zugesichert. Der Rest des rund 10 Mio Euro schweren Etats ging an eine Bietergemeinschaft aus Serviceplan und Bauer.
"FAZ", S.48 (Paid), horizont.net

Video-Tipp: Monika Schaller im Agenda-Fragebogen 2020.


Video-Tipp: Monika Schaller verantwortet seit einem halben Jahr die Kommunikation der Deutschen Post DHL Group, 2020 will die Wienerin in ihrer neuen Wahlheimat in Bonn genauso ankommen wie zuvor in Frankfurt. Beruflich will sie die Deutsche Post "noch nachhaltiger positionieren", sagt Schaller im Agenda-Fragebogen am Rande der Launch-Party zur turi2 edition #10. Außerdem verrät sie einen guten Vorsatz für dieses Jahr: Monika Schaller will geduldiger werden.
turi2.tv (1-Min-Video auf YouTube)

“FAS”: Siemens-Chef Kaeser wollte Luisa Neubauer nur im Aufsichtsgremium.

Siemens hat Klima-Aktivistin Luisa Neubauer einen "Sitz in einem Aufsichtsgremium für Umweltfragen" angeboten, kein Aufsichtsratsmandat, relativiert Joe Kaeser in der "FAS" vorige Aussagen. "Das war überhaupt kein PR-Gag". Die umstrittene Kohle-Geschäftsbeziehung in Australien verteidigt Kaeser mit einem "rechtsgültigen Vertrag". Da helfe es auch nicht, "wenn uns Klima-Aktivisten drohen".
faz.net (Paid), turi2.de (Background)

Petra Mauß verstärkt den Vorstand der PR- und Künstleragentur Kick Media.

Kick Media, PR- und Künstler-Agenturgruppe von Alexander Elbertzhagen, erweitert mit Petra Mauß das Führungsgremium. Als Vorstand Artists betreut sie künftig alle Geschäftsbereiche des Künstlermanagements. Mauß bleibt Geschäftsführerin des Tochterunternehmens Pool Position, das u.a. Michelle Hunziker und Barbara Schöneberger vermarktet.
meedia.de

Hör-Tipp: Kim Alexandra Notz präsentiert den Podcast “What’s next, agencies?”.

Hör-Tipp: Mit dem Podcast "What's next, agencies?" will Kim Alexandra Notz, Managing Partner von KNSKB+, auf die Zukunft der Agenturen blicken. Alle zwei Wochen, jeweils am Dienstag, erscheint eine neue Folge. In der ersten Episode spricht Notz rund 50 Minuten lang mit Michael Trautmann, Gründer & Chairman von thjnk und Upsolut Sports.
podigee.io (50-Min-Audio)

Chinesischer Botschafter wollte deutsches Geld für besseres China-Image.


Sympathie-Spende: Der ehemalige chinesische Botschafter in Deutschland, Shi Mingde (Foto), hat im Februar 2019 versucht, bei deutschen Dax-Konzernen und Stiftungen 250.000 Euro für eine positivere China-Berichterstattung einzuwerben, berichteten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung". Der Botschafter warb für das Projekt "Chinareporter" der beiden deutschen Journalisten Wolfgang Hirn, damals Reporter für das "manager magazin", und Georg Blume, freier Mitarbeiter der "Zeit" und Pauschalist beim "Spiegel". Beide gelten als ausgewiesene China-Kenner.

Shi schreibt in seiner Spenden-Bitte, er müsse zum Ende seiner Amtszeit "ehrlich bilanzieren", dass es ihm "nicht ausreichend gelungen" sei, "den Deutschen ein besseres China-Bild zu vermitteln". Hirn und Blume seien "keine unkritischen Geister" und beherrschten "alle Regeln der aufgeklärten deutschen Öffentlichkeit", um das China-Bild in Deutschland "dauerhaft beeinflussen und objektiver gestalten können". Shis Nachfolger, der aktuelle chinesische Botschafter Wu Ken, legt in einem weiteren Schreiben Anfang Dezember nach: "Angesichts der einseitigen Medienberichterstattung hier in Deutschland über China ist die Vermittlung eines allseitigen, besseren China-Bildes in Deutschland immer aktueller und dringender geworden". Den Recherchen nach hat keines der angeschriebenen Unternehmen der Bitte der Botschaft nach Geld entsprochen. Umgesetzt wurde "Chinareporter" nie. (Archivfoto: picture alliance / Paul Zinken/dpa)
tagesschau.de, sueddeutsche.de, presseportal.de, ndr.de/zapp (4-Min-Video)

Meinung: Firmen sollten PR-Abteilung in Strategie einbeziehen, um Krisen zu vermeiden.

Krisenkommunikation ist für PR-Experten eine Chance, zu zeigen, was sie können, schreibt Volker Thoms. Kommunikatoren seien in der Krise "Ausputzer und Schadensbegrenzer", die Krisen-Ursache könnte die PR-Abteilung aber nur selten beheben. Thoms plädiert dafür, PRler in strategische Entscheidungen einzubeziehen, um kommunikative Konsequenzen abzuwägen.
pressesprecher.com

Türkei startet deutschsprachiges Newsportal TRT Deutsch.

Türkischer Staatsrundfunk TRT hat den deutschen Ableger TRT Deutsch gestartet. Das Newsportal will "alternative Themen" bringen, "die in den Mainstream-Medien kaum Beachtung finden", sich aber auch "klar gegen Rechts­radikalismus und Islamophobie" positionieren. In Teilen erinnert das Konzept an den russischen Kreml-Kanal RT Deutsch. Die Redaktion von TRT Deutsch sitzt in Berlin, das Geld kommt aus Ankara.
digitalfernsehen.de, t-online.de, trtdeutsch.com

“Focus”: Die Bundesregierung zahlte 2019 über 350.000 Euro für Facebook-Werbung.

Facebook: Die Bundesregierung hat 2019 mehr als 350.000 Euro für Werbeanzeigen auf Facebook ausgegeben, zitiert der "Focus" eine Auswertung der Werbebibliothek des sozialen Netzwerks. Unter den Ministerien investierte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit 103.107 Euro die höchste Summe, gefolgt vom Justizministerium (46.442 Euro) und Familienministerium (13.500 Euro).
focus.de