Meinung: Huawei-Marktführerschaft ist nur ein Mythos.

Huawei beansprucht für sich, Technologieführer bei 5G-Technik zu sein, Hendrik Ankenbrand sieht darin das Ergebnis eines über Jahre geführten PR-Feldzugs. Tatsächlich hat Ericsson weltweit mehr 5G-Ausrüsterverträge geschlossen als Huawei. Der chinesische Konzern besitzt zwar die meisten 5G-Patente, allein die Zahl sage aber nichts über die Qualität aus. Bei vielen Netzbetreibern gebe allein der Preis den Ausschlag für den Huawei.
"FAZ", S. 26 (Paid)

ProSieben zeigt Mystery-Thriller “Schattenmoor” vorab online.

ProSieben zerstückelt seinen Mystery-Thriller Schattenmoor, die erste Film-Eigenproduktion seit sieben Jahren, in online konsumierbare Häppchen. Seit Sonntag sind die ersten beiden Teile online abrufbar, bis Samstag folgt ein weiterer Ausschnitt jeden Tag um 0:01 Uhr. Die Auflösung gibt es erst am 11. Dezember im TV.
presseportal.de, schattenmoor.de

“Spiegel” berichtet über PR-Zanke zwischen ABB und Siemens.

ABBgekupfert? Der "Spiegel" berichtet über eine PR-Strategie-Posse zwischen den Ingenieurkonzernen ABB und Siemens. Teile der Siemens-PR erinnerten stark an Ideen von ABB - kein Zufall, denn eine Reihe der Beteiligten, darunter Kommunikationschefin Cla­ris­sa Hal­ler, hatten zuvor für ABB gearbeitet. Auch hätten Siemens-Mitarbeiter Zugriff auf "weit mehr als hun­dert Sei­ten mit ver­trau­li­chen Da­ten und Un­ter­la­gen", den ABB "von der Schweiz aus" nicht still­le­gen kön­ne.
"Spiegel" 49/2019, S. 68 (Paid)

Lese-Tipp: Thomas Werres prangert “Schattenspiele der Spindoktoren” an.

Lese-Tipp: Redakteur Thomas Werres prangert im aktuellen manager magazin auf sechs Seiten "Schattenspiele der Spindoktoren" an. Auf Vorstands-PR spezialisierte Agenturen und Berater hätten ein "Gewerbe im Graubereich" geschaffen - mit "stattlichen Kosten" bei Tagespauschalen bis 8.000 Euro. Die "Einflüstererbranche" habe ihr Klientel "regelrecht süchtig" nach ihren Diensten gemacht - am Ende entstünde weniger statt mehr Transparenz. Bei Thyssenkrupp hätten zuletzt die drei konkurrierenden Agenturen Gauly Advisors, CNC und Hering Schuppener für eine kommunikative "Kakofonie" gesorgt.
manager magazin, 12/2019, S. 56-62 (Paid)

turi2 edition #9: Wie die R+V Versicherung sich mit Video-Werbung profiliert.


Genossen mit Haltung: Die R+V Versicherung in Wiesbaden ist ein Finanzriese mit einem schwachen öffentlichen Profil. Das soll sich ändern, wenn es nach Marketingleiterin Anja Stolz und PR-Chef Hermann-Josef Knipper geht. In der turi2 edition #9 beschreibt Peter Turi, wie der Konzern mit starken Video-Kampagnen und Engagement beim E-Sport die Mitarbeiter motivieren und junge Kunden gewinnen will. Lesen Sie den Text über die R+V Versicherung jetzt kostenlos hier als Online-Artikel und hier in unserem neuen, komfortablen E-Paper.

Basta: Scherben bringen Elon Musk kein Glück.

Scherben bringen (kein) Glück: Nach der missglückten Präsentation des Tesla Cybertrucks, bei der vermeintlich bruchsichere Scheiben zerbrachen, sinkt der Aktienkurs von Tesla um 6 %, beobachtet "Forbes". Elon Musk verliert damit an einem Tag rund 697 Mio Euro. Glasklar bruchsicher dürfte seine Altersabsicherung sein: Musk verbleibe ein Vermögen von 21,4 Mrd Euro.
bild.de, forbes.com

Video-Tipp: Alexander Wiegand im TV-Fragebogen.


Video-Tipp: Alexander Wiegand setzt als Video-Mann in der Otto-Kommunikation den Versand-Konzern ins Bild, sich selbst setzt er allerdings lieber mit einem Buch aufs Sofa als vor den Fernseher. Das verrät Wiegand im TV-Fragebogen zur turi2 edition #9. Wenn er doch mal vor der Glotze landet, streamt er am liebsten bei Netflix oder HBO Dokus. Und vielleicht verirrt er sich auch mal ins Kinderprogramm, denn als kleiner Junge war Kermit der Frosch sein großes Vorbild - weil der ein so großes Herz hat.
turi2.tv (1-Min-Video)

Agenturgruppe Publicis ordnet sich in Deutschland neu.

Publicis stellt sich in Deutschland neu auf, berichten "Handelsblatt" und "Horizont". Die französische Agenturgruppe holt ihre Einheiten an allen deutschen Standorten unter einem Dach zusammen. Zur Publicis Groupe gehören u.a. die Kreativ-Agenturen Saatchi & Saatchi, Publicis und Leo Burnett, die PR-Agentur MSL, der Berater Meta-Design sowie die Mediaagenturen Zenith und Starcom. Für den Kunden Beiersdorf und dessen Marke Nivea baut Publicis unter dem Namen "One Touch" eine eigene Einheit mit "einigen Hundert Mitarbeitern" in Hamburg auf.
handelsblatt.com, horizont.net

Bundeswehr regelt, wie Rekruten in sozialen Netzwerken auftreten sollen.

Bundeswehr gibt ihren Soldaten Social-Media-Guidelines an die Hand. Die Richtlinien warnen u.a. davor, durch Fotos oder Standortdaten ungewollt geheime Informationen preiszugeben. Durch ihre Präsenz in sozialen Netzwerken könnten die Rekruten ins Interesse von Terroristen oder ausländischen Geheimdiensten geraten. Explizit aufgerufen sind sie, die Truppe online in ein gutes Licht zu rücken, sie sollten aber nicht als "Pressesprecher" agieren.
spiegel.de, bundeswehr.de

Meinung: Klassische Werbung schaut sich heute keiner mehr an.

Marketing: Klassische Werbung ist tot, sagt PR-Unternehmer Richard Edelman im "FAS"-Interview. Die Hälfte aller Klicks auf Werbenachrichten sei künstlich erzeugt. In der Vermarktung sollten Unternehmen heute einen "purpose" vorweisen, einen gesellschaftlichen Zweck, dem sie sich verschreiben. Werber müssten mit der Technologie mitgehen. "Wer das nicht tut, ist raus. Das geht ganz schnell", warnt Edelman.
"FAS", S. 19 (Paid)

Thomas Voigt von der Otto Group: “Wir werden Medium und Medien müssen ins E-Commerce”.


Marken-Mann macht Medien: Thomas Voigt wechselte schon 2004 aus dem Journalismus in die PR – und kommuniziert seitdem für den Hamburger Handelsgiganten Otto. Der Ex-Katalogversender ist komplett digitalisiert. Zugleich hat Voigt die Kommunikation modernisiert. Im Interview für die turi2 edition #9 erklärt Voigt den Kulturwandel im Unternehmen, seine Vorstellungen von moderner PR und warum Otto starke Medien will, den Verlagen und Sendern aber trotzdem Konkurrenz macht. Das ganze Interview erscheint als turi2 podcast und ein Ausschnitt als turi2.tv-Video. Weiterlesen …

Interne Kommunikation per Video: Alexander Wiegand über die Otto-Show “In a nutshell”.


Die Otto-Show: Alexander Wiegand ist der Video-Mann in der Kommunikation der Otto Group – und die setzt zunehmend auf bewegte Bilder. Wiegand holt für das Format "In a nutshell" den Konzernboss Alexander Birken vor die Kamera. Und regelmäßig trifft sich Birken mit Mitarbeitern in einer Talkshow-Runde. Video-Mann Wiegand zeigt turi2.tv, wie das Mitarbeiterfernsehen der Otto Group aussieht. In der turi2 edition #9 beschäftigt sich Peter Turi in einem ausführlichen Text mit der Bewegtbild-Strategie des Handelskonzerns Otto.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube), turi2.de (Otto-Story im E-Paper der edition #9)

Huawei erhält von der CDU eine Absage für den Parteitag.

CDU lädt Huawei von ihrem Parteitag am 22. und 23.11. in Leipzig wieder aus, berichtet "Bild". Die Partei habe dem chinesischen Konzern mitgeteilt, dass eine Teilnahme als Sponsor "aus organisatorischen Gründen" nicht möglich sei. Beim letzten CDU-Parteitag und beim Deutschlandtag der Jungen Union war Huwei noch mit großem Infostand vertreten, beim Parteitag der CSU sponserten die Chinesen einen Imbiss-Stand. Inzwischen geht die Politik auf Abstand.
bild.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: GiK-Chefin Catherin Anne Hiller sieht “FFF” als “kommunikatives Geschenk”.

Hör-Tipp: Catherin Anne Hiller, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Integrierte Kommunikations­forschung, sieht die "Fridays for Future"-Bewegung als "kommunikatives Geschenk" und für die Marken die große Möglichkeit, sich zu differenzieren. Im Podcast Monsters of Content Marketing sagt sie, dass die klare Absender-Kennzeichnung bei Content Marketing messbar auf die Glaubwürdigkeit einzahlt. Jugendliche seien heute nicht per se weniger markentreu als früher, jedoch erlaubten sich immer weniger Marken einen langfristigen Markenaufbau und setzten eher auf kurzfristigen Abverkauf.
monsters-of-content-marketing.podigee.io (36-Min-Audio)

Heidelberger Bluttest-Verantwortlicher stoppt PK zum Untersuchungsbericht.

Heidelberg: Das Verwaltungsgericht Karlsruhe stoppt mit einer einstweiligen Anordnung eine Pressekonferenz der Uniklinik Heidelberg, bei der eine Kommission ihre Ergebnisse rund um die Bluttest-Affäre vorstellen wollte. Der Leiter der gynäkologischen Klinik, dessen Mitarbeiter den Test mitentwickelt haben, hat gegen die PK geklagt. Das Gericht begründet, dass "ungesicherte Vorwürfe gravierender Art" nicht in die Öffentlichkeit getragen werden dürfen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Innogy ernennt Alexander Stechert-Mayerhöfer zum neuen Kommunikationschef.

Innogy findet einen neuen Kommunikationschef. Der Energiekonzern beruft Alexander Stechert-Mayerhöfer als Nachfolger von Peter Heinacher, der das Unternehmen wie bereits bekannt verlässt. Für Stechert-Mayerhöfer ist es eine Beförderung: Er ist bereits seit 2016 in der Unternehmenskommunikation von Innogy tätig, zuletzt als Leiter der Konzernpresse. Innogy steht vor einer Fusion mit Eon.
news.innogy.com, turi2.de (Background)

Video-Tipp: Carl-Eduard Meyer erinnert sich an die Gründung seines “Startups” News Aktuell.

Video-Tipp: Mit drei großen Fax-Geräten und einem ausgeklügelten System an Verteiler-Gruppen hat Carl-Eduard Meyer 1989 den Pressemitteilungs-Verbreitungsdienst News Aktuell gegründet. Im dpa-Video erinnert sich "Mr. ots" an die Anfänge der Firma, die man nach heutiger Definition wohl Startup genannt hätte.
70.dpa.com (3-Min-Video)

Zitat: Deutschland Marke kann ein wenig Politur vertragen.

"Nach Dieselgate, den Deutsche-Bank-Skandalen und den Klagen gegen Bayer und Monsanto hat das Vertrauen in deutsche Unternehmen stark abgenommen."

PR-Primus Richard Edelman sagt im "Handelsblatt"-Interview, Deutschland müsse seine Marke "Made in Germany" möglichst schnell zu altem Glanz polieren. Es reiche nicht, nur "die Ergebnisse für sich selbst sprechen" zu lassen.
handelsblatt.com

Zitat: Uber-Deutschland Christoph Weigler sieht beim Image Aufholbedarf.

"Man kann nicht einfach einen Mobilitätsdienst in San Francisco erfinden und ihn danach mal eben so in der ganzen Welt ausrollen."

Christoph Weigler, Deutschlandchef von Uber, sagt im "Horizont"-Interview, Mobilität sei ein lokales Geschäft. Wegen Fehlern in der Vergangenheit habe Uber beim Image Aufholbedarf.
horizont.net (Paid)


Aus dem Archiv von turi2.tv: "Das war ein Fehlstart" - Uber-Manager Christoph Weigler will auch Partner der Taxis sein. (4/2019)

PR-Netzwerk Weber-Shandwick macht Werber Ilan Schäfer zum CEO.

Weber-Shandwick beruft Ilan Schäfer ab November zum neuen CEO des Agenturnetzwerks. Schäfer war bisher in Werbeagenturen tätig, unter anderem als Geschäftsführer bei Ogilvy & Mather und zuvor bereits in verschiedenen Positionen bei BBDO und Jung von Matt. Zuletzt war er Managing Director bei der Berliner Agentur VCCP. Er folgt auf Christiane Schulz, die Weber-Shandwick Anfang 2019 verlassen hat und mittlerweile für Edelmann arbeitet.
horizont.net, turi2.de (Background)

Lidl gibt Löffel ab.

Lidl beglückt Kunden ab einem Einkaufswert von 25 Euro mit einem verbeulten Löffel: Das Besteck-Stück fasst 20 % weniger als gewöhnliche Teelöffel und soll Kunden auf den Geschmack von weniger Salz und Zucker bringen. In seinen Eigenmarken will der Konzern den Zucker- und Salz-Einsatz bis 2025 und 20 % senken.
wuv.de

Tim Cooks Trump-Kontakte vereinfachen Apples Lobbyarbeit.

Apple gibt für Lobbyarbeit weniger Budget aus als Facebook, schreibt das "Wall Street Journal". Apple-Chef Tim Cook (Foto) habe ein enges Verhältnis zu US-Präsident Trump, obwohl Cook bei der Klima- oder Flüchtlingspolitik anderer Meinung sei. Cook treffe sich "regelmäßig" mit Vertretern der Regierung, um Apples Interessen zu kommunizieren.
wsj.com (Paid), businessinsider.de

Kommunikationschef Jörg Buddenberg verlässt Lobbyverband Vaunet.

Vaunet und sein Kommunikationschef Jörg Buddenberg gehen nach einem Jahr getrennte Wege, berichtet kress.de. Er verlasse den Privatsender-Lobbyverband "aus familiären Gründen", um sich das Pendeln zwischen München und Berlin zu ersparen. Buddenberg kam im Oktober 2018 zu Vaunet, war davor u.a. im Marketing von CNN International tätig.
kress.de, turi2.de (Background)

Ex-Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen fängt bei Medienrechtler Ralf Höcker an.

Medienrechtler Ralf Höcker engagiert den ehemaligen Verfassungsschutz-Präsidenten Hans-Georg Maaßen (Foto) als "Of Counsel"-Anwalt in seiner Kölner Kanzlei. Höcker ist Pressesprecher der konservativen Werteunion, in der sich auch Maaßen engagiert. Seine Kanzlei vertritt u.a. den türkischen Präsidenten Erdoğan und Heidi Klum sowie CDU, SPD und AfD.
sueddeutsche.de, tagesschau.de, hoecker.eu

Basta: Bielefeld bleibt Bielefeld und wird selbst Millionär.

Wer Bielefeld wird Millionär: Eine Million Euro versprach die Stadt Bielefeld öffentlichkeitswirksam für den Beweis, dass Bielefeld nicht existiere. Gewinner ist nur das Stadt-Marketing selbst und schlägt aus dem imaginären Image PR-Profit. Ein Gedenkstein solle die Verschwörungstheorie offiziell steinigen, teilt die Stadt mit - und Bielefeld bleibt Bielefeld.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: 74% der Lobbyisten sind unzufrieden mit der großen Koalition.

Zahl des Tages: Stimmungsmachende 74 % der Public-Affairs-Verantwortlichen von Unternehmen und Verbänden beurteilten die Leistung der Bundesregierung als schlecht, sagt eine Umfrage der Kommunikationsberatung MSL. 74 % der befragten Lobbyisten finden, dass die Grünen gute Oppositionsarbeit ablieferten. Digitalisierung mache politische Teilhabe "diffuser".
wiwo.de

Sebastian Rudolph wird Pressechef von Porsche.

Porsche verpflichtet Sebastian Rudolph als Pressechef. Er tritt seinen neuen Job im November an und folgt auf Josef Arweck, der den Autobauer im Juni aus gesundheitlichen Gründen verlassen hat. Rudolph kommt vom Baukonzern Bilfinger und bringt gute Verbindungen in die Politik mit, da er vor seiner Zeit bei Bilfinger bis 2016 Sprecher des damaligen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt war.
cpmonitor.de, turi2.de (Background)

ADAC startet Mobilitätspodcast “Einfach weiter”.

ADAC podcastet jetzt auch. Alle 14 Tage befasst sich Einfach weiter mit Mobilitätsthemen. Podcast-Host ist ADAC-Sprecher Johannes Boos, ehemals Radiomoderator. Die erste Ausgabe dreht sich um Audio im Auto der Zukunft, in dem Radio neben Podasts und Streamingdiensten weiter seinen Platz haben wird – und sei es zur schnellen Warnung vor Geisterfahrern.
soundcloud.com (10-Min-Audio)

Wir graturilieren: Andreas Fischer-Appelt wird 55.


Wir graturilieren: Andreas Fischer-Appelt feiert heute seinen 55. Geburtstag mit seiner Familie in der Lüneburger Heide. Am Tag darauf feiert der Werber und Vorstand dann mit den Kollegen bei FischerAppelt. Am abgelaufenen Jahr freut ihn beruflich besonders die Übernahme der Hamburger Werbeagentur Philipp und Keuntje: "Gerade für das Thema Kreation sind sie eine große Bereicherung, aber auch die Zusammenarbeit zeigt Neues und macht viel Spaß."

Für das kommende Jahr wünscht sich Fischer-Appelt für sich selbst und seine Kunden "viel Mut und Schwung" bei Digitalisierung und dem Ausprobieren neuer Arbeitsformen. Außerdem wünscht er sich, "dass der HSV weiter so guten Fußball spielt und aufsteigt". Gratulationen erreichen Andreas Fischer-Appelt auf allen digitalen und analogen Wegen.

CSU im Bundestag startet eine YouTube-Show.


Christlich REZOziale Union: Die CSU-Landesgruppe im Bundestag versucht sich mit eine Antwort auf diesen Rezo aus dem Internet und startet eine eigene YouToube-Show mit dem Titel "CSYou". Moderator ist ein blondierter junger Mann namens Armin. Er ätzt in knappen fünf Minuten gegen Greta Thunbergs Atlantik-Überquerung, erklärt die Grünen zu den Vielfliegern im Parlament und singt ein kleines Loblied auf die Leistungen der GroKo. Mit dem YouTube-Format "beschreiten wir in der Kommunikation neue Wege", zitiert der "Tagesspiegel" einen Sprecher der Landesgruppe.

Künftig soll die YouTube-Show wohl wöchentlich christ-soziale Stimmung in den sozialen Medien machen – die Rubriken des Video heißen etwa "Aufreger der Woche" und "Klartext der Woche". Ob sich die CSU mit der Aktion einen Gefallen tut, ist fraglich. Bei YouTube gibt es unter dem Video - Stand Sonntagfrüh - keine Kommentare, dafür 14.000 Downvotes. Bei Facebook überwiegen belustigte und verärgerte Reaktionen. Moderator Armin schließt seinen Erstling mit Grüßen nach Brandenburg und Sachsen und empfiehlt für diesen Wahl-Sonntag: "Nicht vergessen, 'Tatort' schauen!"
tagesspiegel.de

Mitarbeit: Markus Trantow