Matthias Walter, Ex-Chefredakteur von RTL Zwei, wird Pressechef der Deutschen Umwelthilfe.

Seitenwechsel: Matthias Walter, Ex-Chefredakteur von RTL Zwei, verlässt den Journalismus und verantwortet seit 1. Juli die Pressearbeit der Deutschen Umwelthilfe. Dort agiert er als Nachfolger von Ann-Kathrin Marggraf, die zur Agentur Frische Fische wechselte. Walters Nachfolgerin bei RTL Zwei ist Konstanze Beyer.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Hering Schuppener, Finsbury und GPG fusionieren.

PR-Riese: Hering Schuppener, Finsbury und GPG fusionieren und schließen sich zu einem neuen Unternehmen namens Finsbury Glover Hering zusammen. Die Kommunikationsagenturen kooperieren bereits seit mehreren Jahren, die Fusion soll aus den drei Unternehmen ein Beratungs-Schwergewicht mit 240 Mio Dollar Umsatz machen. Globaler CEO wird Alexander Geiser, bisher Deutschland-Chef von Hering Schuppener.
manager-magazin.de

Interne Mails: PR-Team von Andreas Scheuer torpediert kritische Medienanfragen.


Bescheuertes Spiel: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und sein PR-Team haben offenbar gezielt Anfragen kritischer Journalisten konterkariert, um die Berichterstattung zu ihren Gunsten zu drehen, berichten NDR und WDR. Den Sendern liegen Dokumente und Mails vor, die Scheuers Ministerium an den Untersuchungsausschuss zur Maut-Affäre übersandt hat. Auf einen Fragen-Katalog des "Spiegel"-Redakteurs Gerald Traufetter etwa schlägt der Leiter für Strategisches Medien­management in einer Mail an Scheuer vor, die Antworten "schon heute" an einen anderen Journalisten zu senden, "um die morgige Vorabmeldung des 'Spiegel' zu torpedieren." Scheuers Reaktion: "Vorgehen top", der "Plan" sei "super". Ein ranghoher Beamter im Ministerium rät: "Wir sollten medial dagegen arbeiten und morgen weitere Unterlagen veröffentlichen." Der PR-Coup geht auf: Noch vor der "Spiegel"-Veröffentlichung kündigt Scheuer an, dem Untersuchungsausschuss 30 weitere Aktenordner zur Verfügung zu stellen.

DJV-Sprecher Hendrik Zörner wirft Scheuer "Medienmanipulation" vor. Medienjournalist Daniel Bouhs kommentiert, der Vorgang zeige, "wie schäbig PR-Profis mitunter mit recherchierenden Medien umgehen". Der Sprecher des Verkehrsministeriums, Wolfgang Ainetter, spricht von einem "Fehler" und entschuldigte sich für die "Wortwahl". Bei bis zu 200 Medienanfragen pro Tag könne es in der internen Kommunikation "mitunter zu unglücklichen Formulierungen kommen". (Foto: imago images / Future Image)
tagesschau.de, ndr.de (Kommentar Bouhs)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Minister Andreas Scheuer erklärt seine Kommunikation: Neuigkeiten-Zimmer und Instagram Live (10/2018)

Tom Junkersdorf macht sich mit einer Agentur selbstständig.

Wer hat an der Uhr gedreht: Tom Junkersdorf kehrt rund ein Jahr nach seinem Abschied bei Condé Nast auf die Bildfläche zurück und vermarktet mit seiner eigenen Agentur Off-Script künftig unter anderem Uhren, schreibt "Clap". Schweizer Uhrenmanufakturen, aber auch Modemarken aus Frankreich und Italien sowie eine Premium Automarke haben bereits angebissen. Künftig sollen zudem "High Profile Individuals" zur Zielgruppe der Full-Service-Agentur zählen.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Video-Tipp: Lars-Christian Cords will Bewerber*innen nicht mehr zu realen Kunden befragen.

Video-Tipp: Lars-Christian Cords, Inhaltechef bei Scholz & Friends, bezieht im Strand-Interview mit Mirko Kaminski, Stellung zum Ideenklau-Shitstorm und verspricht, dass die Agentur künftig Bewerber*innen keine Aufgaben zu realen Kunden mehr gibt. Der Corona-Lockdown war für die Agentur eine Herausforderung, allerdings sei Scholz & Friends durch die Arbeit für das Gesundheitsministerium etwas vorsensibilisiert gewesen. Die "Wir bleiben Zuhause"-Kampagne sei überraschend motivierend gewesen, weil Prominente sich schnell überzeugen ließen, Beiträge beizusteuern, zum Beispiel Udo Lindenberg.
horizont.net (15-Min-Video), turi2.de (Background)

Zitat: Sigmar Gabriel sieht Clemens Tönnies zur Unrecht als Gesicht des Corona-Frusts.

"Ich glaube, dass Clemens Tönnies gerade das Gesicht für den gesamten Corona-Frust in der Bundesrepublik ist."

Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel verteidigt im "Bild"-Interview Fleisch-Unternehmer Clemens Tönnies, der "kein Verbrecher" ist. In seiner Berater-Tätigkeit für Tönnies, die nach einer Operation inzwischen ruht, sieht Gabriel nichts Verwerfliches.
bild.de, daserste.ndr.de (Background)

Nicole Mommsen übernimmt die Firmenkommunikation bei Volkswagen.

Volkswagen holt Nicole Mommsen von Goldman Sachs und macht sie zur Leiterin für Corporate Communications. Sie wird auch für die Marke VW PKW verantwortlich sein und folgt auf Marc Langendorf, der mittlerweile für Telefonica Deutschland arbeitet. Robin Aschhoff, derzeit Kommunikations-Koordinator bei VW, leitet künftig die Kommunikation für die Marke VW PKW.
wuv.de

Der frühere VW-Kommunikations-Chef Stephan Grühsem startet eine KFZ-Auktionsplattform.

Wieder am Steuer: Stephan Grühsem macht sich mit der KFZ-Auktionsplattform rexcar.com selbstständig. Das Angebot will Autohäuser und Händler zusammen bringen, um den Handel mit Gebrauchtwagen zu vereinfachen. Grühsem war bis Oktober 2015 Kommunikations-Chef von Volkswagen, ehe er sich in Folge des Dieselskandals aus dem (Fein)staub machen musste.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Ella Wassink wird neue Hauptgeschäftsführerin des DJV.

DJV verpflichtet Politologin Ella Wassink, 52, als neue Hauptgeschäftsführerin. Sie fängt im November an und folgt zum Jahreswechsel auf Kajo Döhring, der in die passive Phase der Altersteilzeit geht. Wasssink ist derzeit noch Geschäftsführerin beim Dachverband der Berliner Selbsthilfe-Kontaktstellen. Zuvor arbeitete sie u.a. 14 Jahre lang als Pressereferentin beim Deutschen Presserat.
djv.de

Storymachine geht juristisch gegen PR-Rat Uwe Kohrs vor.


Nächstes Kapitel im Streit Storymachine vs. PR-Rat: Uwe Kohrs, Vorsitzender des PR-Rat-Trägervereins bekommt im Auftrag von Storymachine Post von Anwalt Christian Schertz. Der fordert Unterlassung zu einer Aussage im Bezug auf das umstrittene Heinsberg-Protokoll, die Kohrs in einem Interview mit "Horizont" machte. Kohrs will die Unterlassungserklärung nicht unterzeichnen. Als nächsten Schritt könnte Schertz nun eine einstweilige Verfügung anstreben. In dem Interview sagte Kohrs, Storymachine sei der Impressumspflicht beim Heinsberg-Protokoll erst nachgekommen, als Kritik aufkam.

Anfang Juni hatte der PR-Rat Storymachine für seine Arbeit gerügt, nicht aber wegen der im Interview angesprochenen Impressumspflicht, sondern weil das Gremium der Agentur "Rufschädigung des Berufsstands durch unprofessionelles Verhalten" vorwirft. Auf die Rüge an sich, die Storymachine und ihr Anwalt ebenfalls hart kritisiert hatten, geht Schertz in seiner Unterlassungsaufforderung nun nicht ein.
meedia.de, turi2.de (Background), turi2.de/koepfe (Profil Schertz)

Basta: Deutsche Banker müssen Bahn fahren.

Deutsche Bahnk: Die Deutsche Bank will grüner werden und weist ihre Mitarbeiter*innen an, für Reisen innerhalb Deutschlands künftig die Bahn zu nehmen, berichtet die "Süddeutsche". Nur für sehr lange Strecken sind Flugreisen noch erlaubt. Um den Bankern dennoch das Gefühl vom Fliegen zu geben, könnte die Bahn einen eigenen Waggon mit besonders enger Bestuhlung einrichten.
sueddeutsche.de

Wir graturilieren: Ann-Catrin Boll-Ricker wird 40.


Wir graturilieren: Ann-Catrin Boll-Ricker, Leiterin der Corporate Communication bei Gruner + Jahr, feiert heute ihren 40. Geburtstag. Die große Sause war ohnehin nicht geplant, weil sie vor knapp zehn Wochen Mutter geworden ist, pandemiebedingt wird die Feier nun noch etwas intimer: Sie findet zu Hause in enger Familie statt. Das passt auch deshalb, weil das Beste am abgelaufenen Jahr für Boll-Ricker die Geburt ihrer Tochter war. Für das kommende Jahr wünscht sie sich zwei Dinge, die bis vor kurzem selbstverständlich waren: eine Nacht durchzuschlafen und Menschen zu umarmen, die ihr nahe stehen. Über Gratulationen freut sie sich per Anruf, WhatsApp, Twitter oder Linked-in.
(Foto: Axel Kirchhof)

Handelsblatt Media Group vereint Corporate Content und Vermarktung.

Handelsblatt Media Group vereint ihre Corporate-Content-Tochter Planet C und die im September gegründete Vermarktungseinheit Solutions unter dem Dach der neuen Gesellschaft Solutions by Handelsblatt Media Group. Die Verlagsgruppe verspricht sich durch den Zusammenschluss von Storytelling- und Vermarktungskompetenzen "einen klaren Konkurrenzvorteil". An den fünf deutschen Standorten Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main und München will die neue Firma "maßgeschneiderte Lösungen" für die interne und externe Unternehmens­kommunikation erstellen.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Event-Branche ruft mit rot beleuchteten Gebäuden um Hilfe.

Event-Branche macht heute mit einer Night of Light auf ihre Nöte in der Corona-Krise aufmerksam. Ab 22.00 Uhr erstrahlen mehr als 7.000 Gebäude in ganz Deutschland in rotem Licht, Konzert- und Mesehallen, Event-Locations und Clubs, auch das Brandenburger Tor. Die Branche, die seit dem 10. März im Corona-Stillstand ist, fühlt sich von der Politik im Stich gelassen.
handelsblatt.com, night-of-light.de

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Philipp Schindera: Der große Wandel kommt erst
Warum dem PR-Chef der Deutschen Telekom in der Corona-Krise eine Bierbank genügte. Außerdem: Wie PR-Agenturen ihr Geschäft retten und wie die PR jetzt mehr Budget bekommt. Im neuen PR Report plus 16 Seiten PR-Werkstatt "Crashkurs für PR-Texter". Hier bestellen!

Ehemalige Bewerberin wirft Scholz & Friends Ideenklau bei der Pornhub-Kampagne vor.

Scholz & Friends soll die Idee für die Kampagne "One Girl, One Cup" des Tampon-Startups The Female Company von ihr geklaut haben, empört sich eine ehemalige Bewerberin per Instagram. Den Vorschlag, mit Videos des Startups auf Pornhub zu werben, habe sie der Agentur in einem Bewerbungsverfahren gemacht. S&F dementiert und spricht von einem "Zufall", eine andere Bewerberin habe die gleiche Idee gehabt, sie habe den Job bekommen. Als Entschädigung will S&F die leer ausgegangene Kandidatin in die Credits der Kampagne aufnehmen.
wuv.de, horizont.net, instagram.com




 










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“Spiegel”: Auch Andreas Scheuer hat Augustus Intelligence getroffen.


Lobby Intelligence: Auch Verkehrs- und Digitalinfrastrukturminister Andreas Scheuer hat sich im Sommer 2018 mit dem umstrittenen Startup Augustus Intelligence getroffen, berichtet der "Spiegel". Zu diesem Zeitpunkt hatte CDU-Jungpolitiker Philipp Amthor (Foto) bereits Kontakt mit Augustus. Später bekam Amthor Aktienoptionen sowie einen Direktorenposten und nahm an teuren Reisen teil. Ob Amthor Türöffner für das Treffen mit Scheuer war, ist unklar. Scheuers Ministerium verneint das und betont, es sei bei dem "Kennenlerngespräch" am 9. Juli 2018 nicht um Fördergelder gegangen, Augustus habe auch danach keine finanzielle Unterstützung des Ministeriums erhalten.

Ende September 2018 kamen die beiden Augustus-Mitarbeiter Wolfgang Haupt und Pascal Weinberger erneut nach Berlin und durften bei einem Expertengespräch von Scheuer u.a. mit hochkarätigen Vertretern von BMW und Bosch mitdiskutieren. Danach habe sich Amthor mit den Augustus-Vertretern auf ein Bier im Berliner Hotel Adlon getroffen und sie am nächsten Tag durch den Bundestag geführt.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Andreas Siefke wird 53.


Wir graturilieren: Andreas Siefke, Gesellschafter und Co-Geschäftsführer der Kommunikations-Agentur PRH Hamburg, feiert heute seinen 53. Geburtstag. Der Ehrentag startet ganz beschaulich mit einem ausführlichen Frühstück mit seiner Frau in einem gemütlichen Café. Aus der Corona-Krise zieht Siefke die wertvolle Erkenntnis, "wie gut Home-Office und alternative Arbeitsmodelle funktionieren können", die ihm mehr Zeit mit der Familie gewähren. Froh ist er auch darüber, wie harmonisch und reibungslos Ende Mai der Übergang des Vorsitzes beim Content Marketing Forum geklappt hat, an dessen Spitze er zehn Jahre stand. Durch die Abgabe dieses Ehrenamtes hofft Siefke nun auf mehr Zeit für andere Dinge, beruflich wie privat. Er will sich wieder dem Tauchen widmen, seiner im vergangenen Jahr leider vernachlässigten Leidenschaft. Über Gratulationen freut er sich per E-Mail, Facebook oder Linked-In.

Dax-Vorstände werben für Corona-Warn-App.

Corona-Warn-App bekommt Unterstützung von Dax-Vorständen. Die Vorstandschefs von 29 der 30 Dax-Konzerne rufen mit ihrem Namen und ihrer Unterschrift in ganzseitigen Anzeigen u.a. in der "Süddeutschen", der "FAZ", in "Bild" und "Welt" sowie dem "Handelsblatt" zur Nutzung der App auf. Lediglich der Automobilzulieferer Continental fehlt in der Liste der Unterstützer.
turi2 - eigene Beobachtung, turi2.de (Screenshot der Anzeige)

Funke holt Ex-ThyssenKrupp-Frau Jasmin Fischer als neue Kommunikationschefin.

Funke: Jasmin Fischer, bisher globale Pressechefin der Aufzugssparte bei ThyssenKrupp, leitet ab heute die Funke-Unternehmenskommunikation. Fischer, die vor ihrer PR-Tätigkeit als Journalistin arbeitete, tritt damit die Nachfolge von Tobias Korenke an, dessen Rückzug im September 2019 bekannt wurde. Korenke wird sich für Funke künftig von Berlin aus um Public Affairs kümmern.
meedia.de, turi2.de (Background)

Fall Amthor: Fördermittel waren beim Wirtschaftsministerium kein Thema.

Causa Amthor: Das Wirtschaftsministerium verteidigt das umstrittene Lobbying von Philipp Amthor für die US-Firma Augustus und spricht von einem "üblichen Verfahren", was die Bearbeitung der Kontakt-Aufnahme und das Treffen von Unternehmens-Vertretern mit Staatssekretär Hirte angeht. Über Fördergelder sei bei dem Termin nicht gesprochen worden. Unions-Fraktions-Geschäftsführer Michael Grosse-Brömer kündigt ein Gespräch an, "um den Sachverhalt zu klären".
welt.de (Paid), turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Alexander Elbertzhagen wird 69.


Wir graturilieren: Alexander Elbertzhagen, Chef der Kölner Medien-Agentur Kick Media, feiert heute seinen 69. Geburtstag, in einem tollen Restaurant in Andernach am Rhein. Neben vielen umgesetzten Ideen, Spaß im Team und bei der Betreuung von Kund*innen und Künstler*innen trieb Elbertzhagen im vergangenen Lebensjahr besonders gern die Digitalisierung in der Firma voran. 2021 freut er sich auf die Fortsetzung der positiven Erfahrungen aus der Corona-Krise, auf ein bisschen mehr Reisefreiheit und neue Herausforderungen beim Medien-Wandel. Gratulationen sind per E-Mail willkommen und über "alles, was das Mobiltelefon so zur Verfügung stellt".

Wie fährt die Bahn durch die Krise, Oliver Schumacher?


Blutende Eisenbahner-Herzen, dicke Hornhaut: "Wir haben öfter Krisen und sehen trotzdem munter und heiter aus." Im Video-Interview mit turi2.tv spricht Bahn-Kommunikationschef Oliver Schumacher über leere Züge und Werbekampagnen, die dabei helfen sollen, die Waggons wieder vollzukriegen. Statt hübsche Bilder zu zeigen, setze die Bahn in ihrer Kommunikation aktuell – innerhalb eines selbst auferlegten Marketing-Sparprogrammsverstärkt auf Fakten. Für Lifestyle und Klima-Versprechen ist da kein Platz. Die Frage, wie gut sein Arbeitgeber Krise und sein Team Krisenkommunikation kann, hat Schumacher schon für sich beantwortet: Es sei ja kein Geheimnis, dass der Konzern in dieser Hinsicht "gestählt" sei und eine "ziemlich dicke Hornhaut" habe. In seinen 15 Jahren bei der Bahn habe er von außen "verdammt viel Prügel gekriegt".

Auf die Twitter-Schelten von genervten Kund*innen wegen verspäteter Züge oder überteuerter Ticketpreise will die Bahn zumindest vorübergehend mit Startup-mäßigem "du" reagieren – und seine Follower*innen auf der Plattform auch sonst duzen. Schumacher, 59, verrät im Video, dass er kein besonders großer Fan der neuen Regel ist: "Aber unsere Social-Media-Freaks, die alle ja 30 sind und wissen, was sie tun, die haben das mal probeweise so entschieden." Er gehöre zu der Sorte Chef, die nicht den "alten weißen Männern" das Ruder überlassen.
turi2.tv (10-Min-Video auf YouTube), turi2.de (Sparprogramm beim Bahn-Marketing)

Mein Homescreen: Colette Ballou.


Colette Ballou, Gründerin und Vorständin der auf Technologie-PR spezialisierten Agentur Ballou, ist kurz vor dem weltweiten Corona-Lockdown nach Wales ausgewandert. Mit der Unterstützung ihres Smartphones versucht die gebürtige New Yorkerin, auch die zweite Sprache auf den Straßenschildern ihrer neuen Wahlheimat zu erlernen. Der kleine Taschen-Computer hilft ihr außerdem dabei, sich auch in der Zeichensprache des ungewohnten Linksverkehrs zurechtzufinden. Weiterlesen …

Basta: Verbockt.

Schweigen wär' Gold: In Österreich beleidigt Vize-Regierungschef Josef Geisler eine Umweltschützerin öffentlich als "widerwärtiges Luder". Weil er weiß, wie der Hase läuft und einen Shitstorm am Horizont aufziehen sieht, entschuldigt er sich halbgar. Doch seine PR-Abteilung schlägt einen Haken und lässt ausrichten, der Begriff "Luder" sei "nicht zwingend negativ", stamme er doch aus der Jägersprache und bezeichne "einen Köder zum Anlocken von Raubtieren" – in diesem Fall aber nur für einen Kommunikations-Bock.
sueddeutsche.de

Heinsberg-Protokoll: Der PR-Rat rügt Storymachine.


Nur fürs Protokoll: Storymachine, Agentur von Kai Diekmann (Foto rechts), Michael Mronz (mitte) und Philipp Jessen (links), kassiert eine Rüge vom PR-Rat für ihre Arbeit am "Heinsberg-Protokoll". Der PR-Rat kritisiert, die Agentur habe "Rufschädigung des Berufsstands durch unprofessionelles Verhalten" erzeugt. Insbesondere habe sie den Anschein erweckt, die PR sei "eine Maßnahme mit dem Ziel, ein vorformuliertes Narrativ in der Öffentlichkeit zu platzieren". Über ihren Anwalt Christian Schertz reagiert Storymachine und droht mit rechtlichen Schritte gegen den PR-Rat. Schertz teilt in einem Statement mit, Storymachine sei nicht zu dem Sachverhalt befragt worden, zu dem nun eine Rüge erteilt worden sei, sondern nur zu Punkten, in denen der PR-Rat Storymachine von den Vorwürfen freigesprochen hat. Außerdem sei die Rüge nicht begründet, Schertz beklagt vielmehr "unwahre Verlautbarungen des PR-Rats im Vorfeld des Verfahrens in den Medien".

Vom Vorwurf, die Absender und Finanziers der PR-Arbeit seien nicht ausreichend transparent gewesen, spricht der PR-Rat Storymachine frei. Als die Untersuchungen bekannt wurden, argumentierte Storymachine, der PR-Rat sei nicht zuständig, das die Firma keine PR-Agentur sei. Beim "Heinsberg-Protokoll" hatte Storymachine erstmals überhaupt einen seiner Kunden öffentlich gemacht. Die Agentur begründete den Schritt damit, dass die Studie "größtmögliche Öffentlichkeit und Sichtbarkeit" erhalten sollte. Viele Vertreter aus Politik und Wirtschaft erhofften sich von den Erkenntnissen Argumente für Lockerungen der Corona-Beschränkungen.
faz.net, horizont.net, wiwo.de, turi2.de (Background)

Zitat: Sony zeigt mehr Mitgefühl als der US-Präsident, findet Luisa Neubauer.

"Es überrascht einfach nicht, dass selbst eine Videospiel-Marke angemessenere Worte findet, als der Präsident der Vereinigten Staaten."

Luisa Neubauers Twitter-Reaktion, nachdem Sony die für Donnerstag angesetzte Präsentation der PlayStation 5 aufgrund der rassistischen Polizeigewalt in den USA abgesagt hat.
twitter.com (Neubauer), twitter.com (Sony)

Wie geht’s Post und DHL, Monika Schaller?


Krisen-Logistik: "Wenn die zweite Welle kommt, sind wir heute deutlich besser vorbereitet." Im Video-Interview von turi2.tv sagt Monika Schaller, dass Deutsche Post und DHL aus der Corona-Krise viel gelernt haben. Vor allem die Bedeutung der Logistik habe sich gezeigt, sagt die Leiterin der Unternehmenskommunikation: "Wir hatten die Aufgabe, dabei zu helfen, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, Lieferketten zu sichern, Schutzausrüstung, Medikamente zu transportieren." Die Nachfrage sei so groß gewesen, dass der Konzern in der Krise 4.000 neue Mitarbeiter*innen eingestellt hat.

Dass Post- und DHL-Beschäftigte, anders als medizinisches Personal und Supermarkt-Mitarbeiter*innen nicht als Alltags-Held*innen gefeiert wurden, stört Schaller nicht. "Wir persönlich empfinden natürlich unsere Kollegen, die Postboten und die Paketzusteller als unsere persönlichen Helden", sagt Schaller. Sie wolle mit niemandem streiten, "welcher Held größer ist". Vielmehr sieht sie, dass "wirklich ein Zusammenhalt entstanden ist".

Die jetzt wichtigen Kommunikations-Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Europa sind schon vor Corona dagewesen, sagt Schaller, sie wurden in der Krise aber beschleunigt. Mit Blick auf ihre eigene Abteilung freut sich die Kommunikatorin, die im Normalfall sehr gerne ins Büro geht, wie gut das Arbeiten von Zuhause funktioniert und dass in der Krise neue Veranstaltungsformate als Hybrid entstehen: teils virtuell, teils mit Präsenz.
turi2.tv (7-Min-Video auf YouTube)

Ex-“Handelsblatt”-Vize Oliver Stock wird Chef von Weimers “Wirtschaftskurier”.

Weimer Media Group verpflichtet Oliver Stock als Print- und Online-Chefredakteur des Wirtschaftkuriers. Stock war bis 2016 "Vize-Chef vom "Handelsblatt", danach "Wiwo"-Vize und Kommunikationschefs der Versicherungsgruppe Ergo. Seit September 2019 war Stock als Sprecher der Management-Beratung Kienbaum tätig.
turi2 - eigene Infos

Basta: Die AOK stoppt nach der Drosten-Berichterstattung die Werbung in der “Bild”.

Ausgebuht statt ausgebucht: AOK-Produktchef Steve Plesker will nicht mehr in der "Bild" werben. Die Drosten-Berichterstattung sei "eine Schande und hat mit Journalismus nichts zu tun". Die Anzeigenbuchung wird gelöscht - wie auch sein Posting. Doch der AOK-Bundesverband teilt öffentlichkeitsstark mit, dass das Boulevardblatt "derzeit kein geeignetes Umfeld" für die Krankenkasse sei. Statt kostspielige Anzeigen rollt der PR-Zug - und geht auch ohne Virologe viral.
t-online.de

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Ist ein Jobwechsel in die PR jetzt ratsam?
Was die wichtigsten Personalberater nun empfehlen. Außerdem: Wie PR-Profis in Zeiten der Pandemie kämpfen, was sie erleben, was ihnen Hoffnung macht. Im neuen PR Report plus 16 Seiten PR-Werkstatt "Toolbox für PR-Manager". Hier bestellen!

BVDW-Ranking: Deutsche Digital-Agenturen wachsen weiter.

Digital-Agenturen in Deutschland wachsen 2019 beim Hononorumsatz durchschnittlich um 12,7 %, sagt das jährliche Ranking des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft. Die mehr als 170 Agenturen setzen zusammen 1,94 Mrd Euro um. Den mit Abstand meisten Umsatz macht mit 27 % Wachstum und 138 Mio Euro die Agenturgruppe Reply. Die PIA Group erobert mit fast 50 % Wachstum Platz 2, die Plan.Net-Gruppe von Serviceplan rutscht auf Platz 3 ab.
wuv.de, bvdw.org

Hör-Tipp: In der Krise transportieren auch Ärzt*innen Botschaften.

Hör-Tipp: In der Krise werden auch Ärzt*innen zu potenziellen Botschaftern für Krisenkommunikation, sagt Media-Experte Christof Baron im Podcast mit Kai-Marcus Thäsler (Foto), Chef des Fachverbands Außenwerbung. Die Menschen seien zu "Informationsjunkies geworden", die öffentlich-rechtlichen Sender hätten "unglaublich stark performt". Thäsler will künftig "mindestens einmal pro Monat" im FAW-Podcast Einschätzungen aus Themen des Marketings, der Werbung sowie der Medien geben.
podcast.faw-ev.de (32-Min-Audio)

Koalition will bis 2024 Tabak-Werbung von Plakaten verbannen.

Tabak-Werbung soll bis 2024 aus dem öffentlichen Raum verschwinden – auch E-Zigaretten sind betroffen. Ein Gesetz-Entwurf, der am 29. Mai im Bundestag diskutiert werden soll, sieht ein schrittweises Verbot vor. Betroffen ist schon 2021 Kinowerbung für unter 18-Jährige. Bis 2024 soll Werbung für klassischen Tabak, Verdampfer und E-Zigaretten schrittweise von Plakaten verschwinden. Auch das Verteilen von Gratis-Proben auf Veranstaltungen soll verboten werden.
bild.de

Vodafone-Marketingchef Gregor Gründgens rechnet mit Facebook und Agenturen ab.


Appell an die Verantwortung: Gregor Gründgens, Marketingchef von Vodafone Deutschland, geht im "Horizont"-Interview mit Facebook als Werbeplattform hart ins Gericht. "Verschwörungstheorien und massive Desinformation sind die Pest". Unternehmen sollten daher "zweimal hinschauen", wo sie ihre Werbung platzieren: "Wir sitzen als Marketers auf Milliarden-Budgets. Wir können die gesellschaftlichen Folgen von Social Media nicht einfach ignorieren", sagt Gründgens. Er denke sogar darüber nach, Werbe-Budgets von Facebook abzuziehen. "Es gab immer schon Fake News und Zeitungen, die irgendeinen Quatsch verzapft haben. Aber in dieser Dimension ist das absolut neu und gefährlich." Marketing-Verantwortliche müssten sich daher nicht mehr nur um kommerzielle Fragen kümmern, sondern sich "auch der gesellschaftlichen Verantwortung stellen, die mit unseren Media-Budgets verbunden ist".

Auch die Agentur-Beziehungen sind für Gründgens nicht in Stein gemeißelt: "60, 70 oder 80 % der Zeit, die wir unseren Dienstleistern vergüten, sind nicht wirklich wertschöpfend, sondern erforderlich für die Bewegung eines zu kompliziert gewordenen Apparats", sagt er. Eingefahrene Strukturen führten dazu, "dass vieles zu teuer und zu langsam ist – und oft genug auch zu schlechteren Ergebnissen führt". Mit Agentur-Chefs sei er sich da prinzipiell einig, die Frage sei, wie sich Veränderungen "mit der nötigen Fairness und der Einsicht in wirtschaftliche Notwendigkeiten" umsetzen lassen. Die Corona-Krise versteht Gründgens als "Abwrackprämie für das analoge Leben". Kreative Konzepte per Videoschaltung zu entwickeln, sei zwar schwieriger, dennoch glaubt er nicht, "dass immer 'ground-breaking creativity' entsteht, wenn Menschen zusammen in einem Raum sitzen". Oft seien es Einzelpersonen oder eine Inspiration von außen, die etwas in Bewegung setzten.
"Horizont" 21/2020, S. 8/9 (Paid)

Datenjournalist*innen fordern vom RKI bessere Daten und Ausbau der Pressestelle.

Robert-Koch-Institut soll Medien bessere und differenzierte Corona-Daten zur Verfügung stellen, fordern 45 Datenjournalist*innen in ihrem #OpenCoronaData-Appell, berichtet Daniel Bouhs. Sie wünschen sich eine Art Super-Datenbank zu Corona, mit den wesentlichen Merkmalen zu jedem einzelnen Fall - auch um Verschwörungsphantasien eindeutige Fakten entgegenzusetzen. Zudem sollte das RKI seine Pressestelle ausbauen, die bei weitem nicht mehr alle Medienanfragen beantworten kann.
ndr.de

Mein Homescreen: Christoph Hammerschmidt.


Christoph Hammerschmidt, Leiter der Kommunikationsabteilung beim Hessischen Rundfunk, zeigt, wie Corona seinen Homescreen verändert – und seinen Job. Die Schlagzahl der internen Kommunikation, sagt er, hat sich stark erhöht und macht jetzt 80 % seiner Arbeit aus. Die große Frage, die ihn beschäftigt: “Wie können wir im Mobile Office das Wir-Gefühl stärken?” Weiterlesen …

Wir graturilieren: Miriam Rupp wird 36.

Wir graturilieren: Miriam Rupp, Gründerin und Geschäftsführerin der Berliner PR-Agentur Mashup Communications, feiert heute ihren 36. Geburtstag. Rupp ist gerade in Südafrika. "Da hier jetzt Herbst und wegen Corona kein Besuch möglich ist, mache ich es mir einfach vor dem Kamin gemütlich", schreibt sie. Im vergangenen Jahr stellte die Geburt ihres Sohnes Lennon "alle anderen Errungenschaften in den Schatten". Rupps Wünsche fürs nächste fallen Corona-bedingt recht schlicht aus: die beste Freundin umarmen, spazieren gehen – und: "dass es in Gesprächen auch mal wieder um etwas anderes geht als um dieses Virus." Nachrichten zu ihrem Geburtstag erreichen sie auf der Südhalbkugel z.B. per Video-Call, aber auch per Linked-in oder E-Mail.

Patrick Kammerer hat einen neuen Job bei Coca-Cola.

Coca-Cola hat Patrick Kammerer zum Chef für Kommunikation und Nachhaltigkeit in 26 Ländern in Zentral- und Osteuropa befördert. Mit dabei: Österreich, Polen und Russland. Einsatzort ist Wien. Kammerer war bei dem Limo-Fabrikanten vorher für die Kommunikation in Deutschland, Dänemark und Finnland zuständig.
pressesprecher.de

Aus dem Archiv: Patrick Kammerer erzählt im turi2.tv-Fragebogen zur turi2 edition #8, dass er früher eigentlich Musiker werden wollte (2019).

Wir graturilieren: Sven Korndörffer wird 53.


Wir graturilieren: Sven Korndörffer, Kommunikationschef der Aareal Bank, wird heute 53. Den Tag wird er virtuell arbeitend begehen; den Abend seiner Frau und seinem Sohn widmen. Das Beste am abgelaufenen Jahr waren viele Momente und Begebenheiten mit Menschen, die Korndörffers Leben privat wie beruflich bereichern. Für das kommende Jahr wünscht er sich, nach Überwindung der Corona-Krise, einen positiven Aufbruch in eine neu gestaltete Zukunft - und auf dem Weg dorthin werteorientiertes und nachhaltiges Denken und Handeln. Gratulationen, ob virtuelles Trommeln oder traditionelle Rauchzeichen, sind auf allen Kanälen willkommen, zum Beispiel per E-Mail, denn "physische Distanz heißt auch am Geburtstag keinesfalls soziale Distanz".

“Kontraste”: NRW-Regierung wusste von PR-Beteiligung am Heinsberg-Protokoll.


"Kontraste": NRW-Regierung wusste von PR-Beteiligung am Heinsberg-Protokoll.
Falscher Hase: Die NRW-Landesregierung und Ministerpräsident Armin Laschet wussten, entgegen ihrer eigenen Aussagen, seit Anfang April von den PR-Aktivitäten von Storymachine rund um das Heinsberg-Protokoll, berichtet "Kontraste". In einer bislang unveröffentlichten Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion schreibt die Landesregierung, sie habe seit dem "Auftakt der entsprechenden Facebook-Seite" Kenntnis gehabt. Deren erster Post ging am 6. April online. Auf Anfrage von "Kontraste" teilt ein Sprecher der Landesregierung mit, zwischen den früheren Aussagen und der Antwort auf die SPD-Anfrage bestehe "ausdrücklich kein Widerspruch".

Laschet hatte auf der Heinsberg-Pressekonferenz, angesprochen auf die PR, gesagt: "Wer wie wen berät bei dieser großen Öffentlichkeitsarbeit, die da ja im Moment wohl weltweit da ist, entzieht sich der Kenntnis des Landes." Diese Aussage wiederholte er später im Deutschlandfunk. Der Regierungssprecher interpretiert daraus sehr frei, Laschet habe gemeint, "dass die Landesregierung keinen Einfluss auf die konkrete Ausgestaltung zur Öffentlichkeitsarbeit" gehabt hätte.
tagesschau.de, turi2.de (Background)

Digital-Vorständin Franziska von Lewinski verlässt FischerAppelt.

FischerAppelt und Digital-Vorständin Franziska von Lewinski gehen nach sechs Jahren getrennte Wege. Sie verlässt den Vorstand der Agentur-Gruppe "im allerbesten Einvernehmen", um sich ab Anfang 2021 "neuen Herausforderungen" zu widmen, bis dahin bleibt sie beratend an Bord. Eine unmittelbare Nachfolger*in gibt es nicht.
fischerappelt.de, horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Franziska von Lewinski fordert in Agenturen "einen kulturellen Wandel." (07/2018)

Funkes “Neue Welt” bringt Werbung für Vor-Ort-Apotheken auf Seite über Pharma-Versender.

Gesunde Trennung: Der Pharma-Großhändler Phoenix wirbt mit einer bundesweiten Anzeigenkampagne für seine Marke Deine Apotheke, die Apotheken vor Ort unterstützen soll. In Funkes Yellow-Blatt "Neue Welt" erscheint der werbliche "Extra-Tipp" ausgerechnet auf einer Doppelseite über Versand-Apotheken im Netz. Die Trennung von Werbung und Redaktion hat hier wohl zu gut funktioniert.
apotheke-adhoc.de

22 Profis: Silke Bannick, Pressesprecherin Mainz 05.


Spielfeld der Kommunikation: Silke Bannick hat Publizistik, Politik und Amerikanistik studiert. Ihr Job als Pressesprecherin des 1. FSC Mainz 05 ist für sie ein "perfect match", sagt sie im Hochkant-Video von turi2.tv: "Wir nehmen unseren Job sehr ernst, aber wir nehmen uns selbst nicht so ernst." In der turi2 edition #11 stellen wir Bannick als eine von 22 Profis vor, die den Ball flach und die Liga am Laufen halten. Selina Pfrüner hat sie beim letzten Heimspiel der Mainzer vor dem Corona-Lockdown fotografiert und interviewt. "Eine gewisse Grundgelassenheit schadet nicht in dem manchmal irren Zirkus Bundesliga", sagt Bannick – und dass man in ihrem Job nie "alles unter Kontrolle hat". Das schönste am Fußball ist für sie das verbindende Element: "Auf unseren Tribünen ist alles und jeder vertreten, vom kleinen Kind bis zum Großvater."

Alle 22 Profis – vom Blindenreporter bis zum Würstchenverkäufer – sehen Sie in der "turi2 edition #11" hier im kostenlosen E-Paper oder auf Bestellung auch gedruckt. Alle Video-Porträts gibt's in dieser Playlist.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube), turi2.tv (ganze Playlist)



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