Meinung: Die Jury der Miss Germany agiert kaufmännisch statt rein feministisch.

Miss Germany: Florian Boitin, Chefredakteur des "Playboy", hält den neu aufgestellten Schönheitswettbewerb für "kluge PR", am Ende aber für eine "Mogelpackung". Trotz komplett weiblicher Jury und der Streichung des Bikini-Laufs entsprächen alle Bewerberinnen demselben Schönheitsideal, sagt Boitin im Interview mit Deutschlandfunk Kultur.
deutschlandfunkkultur.de (mit 6-Min-Audio)

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Playboy"-Chefredakteur Florian Boitin beantwortet den Erfolgs-Fragebogen der turi2 edition #8 (Mai 2019).

Video-Tipp: Journalistenreisen gefährden die redaktionelle Unabhängigkeit, warnt “Zapp”.

Video-Tipp: Ein Reporter des "Tagesspiegel" ist auf Einladung der Mode-Marke Tommy Hilfiger nach Kitzbühel gereist, berichtet Daniel Bouhs im NDR-Medienmagazin Zapp. Der "Tagesspiegel" hatte dies im Artikel transparent gekennzeichnet. Doch in einem späteren Interview mit dem Modedesigner fehlte ein solcher Hinweis, was die journalistische Unabhängigkeit gefährde.
ndr.de (5-Min-Video)

Kerstin Jaumann leitet die Unternehmenskommunikation bei der Mediengruppe RTL.

Mediengruppe RTL holt Kerstin Jaumann als Leiterin Unternehmenskommunikation. Die langjährige Sprecherin der Handelsblatt Media Group kommt von Ergo. Sie verantwortet auf der neu geschaffenen Position sowohl die interne als auch die externe Unternehmenskommunikation der Mediengruppe und der Ad Alliance. Kerstin Jaumann berichtet an Christian Körner, Bereichsleiter Kommunikation & Unternehmenssprecher.
horizont.net

Veranstalter des Dresdner Opernballs entziehen Al-Sisi den Orden wieder.

Semper-Opernball: Veranstalter Hans-Joachim Frey erkennt dem ägyptischen Diktator Al-Sisi den verliehenen Sankt-Georgs-Orden wieder ab, berichtet die "Sächsische Zeitung". Zahlreiche Promis hatte ihre Teilnahme in Folge der umstrittenen Verleihung abgesagt. Bereits am Montag hatte Frey entschieden, auf weitere Orden in diesem Jahr ganz zu verzichten.
saechsische.de (Paid) via bild.de

Meinung: Beim Dresdner Opernball sind alle voneinander abhängig.

Dresdner Opernball veranschaulicht die "gefährliche Abhängigkeit" von Kultur, Politik, Medien und Wirtschaft, schreibt Matthias Meisner. Die Verleihung des St.-Georgs-Ordens an den ägyptischen Diktator Al Sisi sei nur "das jüngste Spektakel in einer langen Kette von Merkwürdigkeiten". Die Organisatoren inszenierten sich nun selbst als Opfer von Hass und Anfeindungen. Auf Orden wollen sie jetzt ganz verzichten.
tagesspiegel.de, t-online.de, turi2.de (Background)

Stefan Setzkorn verlässt die Territory-Tochter Honey.

Honey, Territory-Tochter für Content Campaigning, verliert Geschäftsführer und Kreativchef Stefan Setzkorn (Foto). Er geht Mitte des Jahres "auf eigenen Wunsch". Co-Chef Marius Darschin übernimmt die alleinige Führung und soll die "haltungsbezogene Kommunikation" ausbauen. Honey betreut u.a. die Deutsche Bank, Lemonaid, Bosch und Ferrero.
cpmonitor.de, horizont.net

Nennung der Nationalität schafft laut Polizeisprecher da Gloria Martins Transparenz.

Medienarbeit: Münchens Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins will mit der Nennung der Nationalität von Tatverdächtigen dokumentieren, "dass nichts vertuscht wird", sagt er im "FAZ"-Interview. Wenn Touristen, Durchreisende, Obdachlose oder Migranten in Polizeieinsätze involviert sind, wird die Nationalität standardmäßig kommuniziert. Journalisten haben zudem jederzeit ein Auskunftsrecht.
"FAZ", S. 7 (Paid)

Die Kommunikationsagentur WDV geht in Insolvenz.


Wuchtig-denkwürdige Verlustfolgen Die Bad Homburger Kommunikationsagentur WDV hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung beantragt, schreibt die "FAZ". Auf einer Betriebsversammlung sei davon die Rede gewesen, dass wohl die Hälfte der 265 Mitarbeiter ihren Job verlieren wird. Als Grund für die Schieflage nennt die Agentur den weitgehenden Verlust des AOK-Etats. Die "FAZ" zitiert ein Schreiben der Geschäftsführung, in dem es heißt: "Die Restrukturierungsmaßnahmen sind einzig dem Umstand geschuldet, dass der AOK Content-Auftrag nicht mehr durch den WDV durchgeführt wird und durch diesen Auftragsverlust die notwendigen Anpassungsmaßnahmen erfolgen müssen."

Die Krankenkasse hatte den Content-Marketing-Etat vor kurzem europaweit ausgeschrieben und WDV nur noch den Druck der Versichertenzeitschrift zugesichert. Der Rest des rund 10 Mio Euro schweren Etats ging an eine Bietergemeinschaft aus Serviceplan und Bauer.
"FAZ", S.48 (Paid), horizont.net

Video-Tipp: Monika Schaller im Agenda-Fragebogen 2020.


Video-Tipp: Monika Schaller verantwortet seit einem halben Jahr die Kommunikation der Deutschen Post DHL Group, 2020 will die Wienerin in ihrer neuen Wahlheimat in Bonn genauso ankommen wie zuvor in Frankfurt. Beruflich will sie die Deutsche Post "noch nachhaltiger positionieren", sagt Schaller im Agenda-Fragebogen am Rande der Launch-Party zur turi2 edition #10. Außerdem verrät sie einen guten Vorsatz für dieses Jahr: Monika Schaller will geduldiger werden.
turi2.tv (1-Min-Video auf YouTube)

“FAS”: Siemens-Chef Kaeser wollte Luisa Neubauer nur im Aufsichtsgremium.

Siemens hat Klima-Aktivistin Luisa Neubauer einen "Sitz in einem Aufsichtsgremium für Umweltfragen" angeboten, kein Aufsichtsratsmandat, relativiert Joe Kaeser in der "FAS" vorige Aussagen. "Das war überhaupt kein PR-Gag". Die umstrittene Kohle-Geschäftsbeziehung in Australien verteidigt Kaeser mit einem "rechtsgültigen Vertrag". Da helfe es auch nicht, "wenn uns Klima-Aktivisten drohen".
faz.net (Paid), turi2.de (Background)

Petra Mauß verstärkt den Vorstand der PR- und Künstleragentur Kick Media.

Kick Media, PR- und Künstler-Agenturgruppe von Alexander Elbertzhagen, erweitert mit Petra Mauß das Führungsgremium. Als Vorstand Artists betreut sie künftig alle Geschäftsbereiche des Künstlermanagements. Mauß bleibt Geschäftsführerin des Tochterunternehmens Pool Position, das u.a. Michelle Hunziker und Barbara Schöneberger vermarktet.
meedia.de

Hör-Tipp: Kim Alexandra Notz präsentiert den Podcast “What’s next, agencies?”.

Hör-Tipp: Mit dem Podcast "What's next, agencies?" will Kim Alexandra Notz, Managing Partner von KNSKB+, auf die Zukunft der Agenturen blicken. Alle zwei Wochen, jeweils am Dienstag, erscheint eine neue Folge. In der ersten Episode spricht Notz rund 50 Minuten lang mit Michael Trautmann, Gründer & Chairman von thjnk und Upsolut Sports.
podigee.io (50-Min-Audio)

Chinesischer Botschafter wollte deutsches Geld für besseres China-Image.


Sympathie-Spende: Der ehemalige chinesische Botschafter in Deutschland, Shi Mingde (Foto), hat im Februar 2019 versucht, bei deutschen Dax-Konzernen und Stiftungen 250.000 Euro für eine positivere China-Berichterstattung einzuwerben, berichteten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung". Der Botschafter warb für das Projekt "Chinareporter" der beiden deutschen Journalisten Wolfgang Hirn, damals Reporter für das "manager magazin", und Georg Blume, freier Mitarbeiter der "Zeit" und Pauschalist beim "Spiegel". Beide gelten als ausgewiesene China-Kenner.

Shi schreibt in seiner Spenden-Bitte, er müsse zum Ende seiner Amtszeit "ehrlich bilanzieren", dass es ihm "nicht ausreichend gelungen" sei, "den Deutschen ein besseres China-Bild zu vermitteln". Hirn und Blume seien "keine unkritischen Geister" und beherrschten "alle Regeln der aufgeklärten deutschen Öffentlichkeit", um das China-Bild in Deutschland "dauerhaft beeinflussen und objektiver gestalten können". Shis Nachfolger, der aktuelle chinesische Botschafter Wu Ken, legt in einem weiteren Schreiben Anfang Dezember nach: "Angesichts der einseitigen Medienberichterstattung hier in Deutschland über China ist die Vermittlung eines allseitigen, besseren China-Bildes in Deutschland immer aktueller und dringender geworden". Den Recherchen nach hat keines der angeschriebenen Unternehmen der Bitte der Botschaft nach Geld entsprochen. Umgesetzt wurde "Chinareporter" nie. (Archivfoto: picture alliance / Paul Zinken/dpa)
tagesschau.de, sueddeutsche.de, presseportal.de, ndr.de/zapp (4-Min-Video)

Meinung: Firmen sollten PR-Abteilung in Strategie einbeziehen, um Krisen zu vermeiden.

Krisenkommunikation ist für PR-Experten eine Chance, zu zeigen, was sie können, schreibt Volker Thoms. Kommunikatoren seien in der Krise "Ausputzer und Schadensbegrenzer", die Krisen-Ursache könnte die PR-Abteilung aber nur selten beheben. Thoms plädiert dafür, PRler in strategische Entscheidungen einzubeziehen, um kommunikative Konsequenzen abzuwägen.
pressesprecher.com

Türkei startet deutschsprachiges Newsportal TRT Deutsch.

Türkischer Staatsrundfunk TRT hat den deutschen Ableger TRT Deutsch gestartet. Das Newsportal will "alternative Themen" bringen, "die in den Mainstream-Medien kaum Beachtung finden", sich aber auch "klar gegen Rechts­radikalismus und Islamophobie" positionieren. In Teilen erinnert das Konzept an den russischen Kreml-Kanal RT Deutsch. Die Redaktion von TRT Deutsch sitzt in Berlin, das Geld kommt aus Ankara.
digitalfernsehen.de, t-online.de, trtdeutsch.com

“Focus”: Die Bundesregierung zahlte 2019 über 350.000 Euro für Facebook-Werbung.

Facebook: Die Bundesregierung hat 2019 mehr als 350.000 Euro für Werbeanzeigen auf Facebook ausgegeben, zitiert der "Focus" eine Auswertung der Werbebibliothek des sozialen Netzwerks. Unter den Ministerien investierte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit 103.107 Euro die höchste Summe, gefolgt vom Justizministerium (46.442 Euro) und Familienministerium (13.500 Euro).
focus.de

Hör-Tipp: DAK-Pressesprecher Rüdiger Scharf kommuniziert mit Haltung.

Hör-Tipp: Rüdiger Scharf, PR-Chef der DAK-Gesundheit, sieht den Begriff "Pressesprecher" als Qualitätssiegel und Abgrenzung zu "Kommunikator", da auch Marketing und Lobbyisten kommunizieren, sagt er im news aktuell Podcast. Der frühere Journalist kennt beide Seiten und und macht mit seinem Team regelmäßig Redaktions­besuche. Im Podcast erzählt Scharf auch, dass er Schüler besser per Brief-Kommunikation an die Lehrer als über Facebook erreicht, warum er mit Plakaten anecken will und Interview-Anfragen mancher TV-Redaktionen nur noch schriftlich beantwortet.
newsaktuell.de (51-Minuten-Audio)

Australien legt Tourismus-Kampagne wegen Buschfeuern auf Eis.

Australien: Die staatliche Agentur Tourism Australia fährt wegen der Buschfeuer im Land eine millionenschwere Marketing-Kampagne nach nur zehn Tagen zurück. Die Kampagne mit Sängerin Kylie Minogue hat umgerechnet mehr als 9 Mio Euro gekostet und sollte vor allem Brexit-müde Briten nach Down Under locken.
businessinsider.com.au via mediapost.com, youtube.com (3-Min-Video)

Drohnen-Lichtshow in Shanghai leuchtete gar nicht zu Silvester.

Fake-Silvester: Die spektakuläre Drohnen-Lichtshow, mit der Shanghai angeblich das neue Jahr begrüßt hat, fand gar nicht zu Silvester statt. Die Bilder, die Medien weltweit verbreitet haben, wurden schon am 28.12. aufgezeichnet, erfährt die BBC. Zuvor hatte Shanghai.ist von Augenzeugen berichtet, die zum Jahres­wechsel vor Ort waren, aber nichts gesehen haben.
bbc.com, shanghai.ist

Medien sollten die Radikalität aus dem Netz nicht übernehmen, warnt Schröder.

Bild: Gerhard Schröder wirft dem Boulevardblatt im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vor, Formen von Diffamierung aus den sozialen Medien in den Printbereich zu übertragen. Dies sei kein Erfolgsrezept gegen sinkende Auflagen. Medien sollten die "Radikalität" nicht überbieten, diesen Wettbewerb könne der Journalismus nie gewinnen. Der Ex-Kanzler brauchte einst "nur 'Bild', 'BamS' und Glotze" zum Regieren.
noz.de

Basta: Hornbach verkauft ab Silvester 2020 keine Feuerwerksartikel mehr.

Knallharter Ladenhüter: Hornbach streicht ab 2020 öffentlichkeitswirksam die Feuerwerksartikel aus dem Sortiment, offiziell aus "Nachhaltigkeitsgesichtspunkten". Explosiver dürfte der wahre Grund sein: Die Baumarktkette sei "bisher nicht durch große Umsätze aufgefallen", lässt Weco-Chef Thomas Schreiber im "Spiegel" die PR-Bombe platzen.
hornbach-holding.de (Pressemitteilung), "Spiegel" 52/2019, S. 59 (Paid)

Basta: Datenschutzbehörde kritisiert nach Thunberg-Tweets die Deutsche Bahn.

Fridays For Datenschutz: Die Berliner Datenschutzbeauftragte kritisiert nach dem PR-Wirbel um Greta Thunbergs Sitzplatzreservierung die Deutschen Bahn. Der Konzern hatte Journalisten Details zu ihrer Reise preisgegeben - nachdem Thunberg diese selbst zuvor bei Twitter DSGVO-unkonform veröffentlichte. Der Maulwurf dürfte damit in den eigenen Reihen sitzen - zumindest auf dem ICE-Boden.
wuv.de, turi2.de (Background)

Hamburger PR-Agentur a+o schließt überraschend Ende 2019.

a+o, Hamburger PR-Agentur, die u.a. für Google und Uber tätig ist, stellt Ende 2019 nach 23 Jahren überraschend ihren Betrieb ein. Karin Jensen und Thorsten Garde, beide geschäftsführende Gesellschafter von a+o, haben sich zur Schließung entschieden, nachdem sich "die wirtschaftliche Prognose für 2020 kurzfristig und überraschend geändert" habe, teilen sie mit. 16 Mitarbeiter verlieren ihren Job.
a-und-o.com via meedia.de

Wir graturilieren: Thomas Voigt wird 60.


Wir graturilieren: Thomas Voigt, Chef-Kommunikator beim Hamburger Handelsgiganten Otto, wird heute 60 Jahre. Am späten Nachmittag feiert der einstige Chefredakteur von "Werben & Verkaufen", "Horizont" und "Impulse" bei Otto mit Kollegen und Weggefährten und will dort gemeinsam "auf das Leben und die kommenden gemeinsamen Jahre anstoßen". Im Anschluss geht es zu seiner Frau und den drei Kindern, die eine Überraschung angekündigt haben.

Das Beste im abgelaufenen Jahr war für Voigt, dass der Ausbau des Hauses "mental" überstanden sei. Im neuen Jahr wünscht er sich eine gesunde Geburt seines zweiten Enkels in Köln. Zu seinem eigenen Geburtstag sind Gratulationen auf allen Wegen willkommen - beispielsweise per E-Mail.
turi2.podigee.io (Podcast mit Voigt), turi2.de/edition9 (über Otto)

Wirbel um Bahn-Tweet: Greta Thunberg soll in der 1. Klasse gereist sein.

Bahn-Gate: Greta Thunberg soll, anders als es ihr Tweet über überfüllte Züge suggerierte, mit einem Sitzplatz in der 1. Klasse gereist sein, behauptet die Deutsche Bahn. Thunberg hatte zuvor ein Foto veröffentlicht, das sie auf dem Boden eines ICE zeigte. Auf dem Weg nach Norddeutschland habe die Klimaaktivistin erst ab Göttingen einen Sitzplatz erhalten, relativierte Thunberg später ihren Bahn-Tweet.
n-tv.de, twitter.com (Thunberg-Foto), twitter.com (Bahn-Reaktion)

Schwarzkopf setzt Scherz-Shampoo vom Postillon in die Tat um.

Schwarzkopf, Shampoo-Marke von Henkel, hat einen Postillon-Scherz aufgegriffen und das angepriesene Shampoo ohne Schnickschnack in die Tat umgesetzt. Das Schwarzkopf-Marketing reagiert fix, hat keine 24 Stunden später einen Spot im Netz, nach nicht einmal einem Monat ein fertiges Produkt, schreibt Jonas Jansen über den spontanen Marketing-Erfolg. Normalerweise dauert es bis zur Markteinführung ein Jahr. Die nur 1.600 Flaschen sind schnell alle vergriffen.
"FAZ", S. 21 (Paid)

Lese-Tipp: Neuseeländer beraten Boris Johnson beim Social-Media-Wahlkampf.

Lese-Tipp: Der britischer Premiere Boris Johnson (Foto) vertraut beim Digital-Wahlkampf auf Hilfe aus Neuseeland, schreibt Mijam Hecking. Die Social-Media-Berater Ben Guerin und Sean Topham haben den Auftrag, den Tories zum Wahlsieg zu verhelfen. Ihre Strategie: Die Menschen "auf der Suche nach dem nächsten Katzenfoto" über Gefühle kapern und dieselbe Nachricht immer wieder in unterschiedlichen Formen bringen.
manager-magazin.de

Unionsfraktion will Tabak-Außenwerbung nun auch verbieten.

Tabakwerbung: Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat ein Positionspapier verabschiedet, das Außenwerbung für Tabakprodukte ab dem 1.1.2022 weitgehend verbietet. Damit ist der Weg frei für einen Gesetzentwurf. Die SPD plädiert schon länger für ein Werbeverbot. Ab 2023 soll das Verbot auch für Werbung für Tabakerhitzer gelten, ab 2024 auch für E-Zigaretten. Die Tabak-Industrie argumentiert, ohne Werbung könne sie Raucher nicht über weniger gesundheits­schädliche Rauch-Arten informieren.
horizont.net, handelsblatt.com, spiegel.de

Meinung: Huawei-Marktführerschaft ist nur ein Mythos.

Huawei beansprucht für sich, Technologieführer bei 5G-Technik zu sein, Hendrik Ankenbrand sieht darin das Ergebnis eines über Jahre geführten PR-Feldzugs. Tatsächlich hat Ericsson weltweit mehr 5G-Ausrüsterverträge geschlossen als Huawei. Der chinesische Konzern besitzt zwar die meisten 5G-Patente, allein die Zahl sage aber nichts über die Qualität aus. Bei vielen Netzbetreibern gebe allein der Preis den Ausschlag für den Huawei.
"FAZ", S. 26 (Paid)

ProSieben zeigt Mystery-Thriller “Schattenmoor” vorab online.

ProSieben zerstückelt seinen Mystery-Thriller Schattenmoor, die erste Film-Eigenproduktion seit sieben Jahren, in online konsumierbare Häppchen. Seit Sonntag sind die ersten beiden Teile online abrufbar, bis Samstag folgt ein weiterer Ausschnitt jeden Tag um 0:01 Uhr. Die Auflösung gibt es erst am 11. Dezember im TV.
presseportal.de, schattenmoor.de

“Spiegel” berichtet über PR-Zanke zwischen ABB und Siemens.

ABBgekupfert? Der "Spiegel" berichtet über eine PR-Strategie-Posse zwischen den Ingenieurkonzernen ABB und Siemens. Teile der Siemens-PR erinnerten stark an Ideen von ABB - kein Zufall, denn eine Reihe der Beteiligten, darunter Kommunikationschefin Cla­ris­sa Hal­ler, hatten zuvor für ABB gearbeitet. Auch hätten Siemens-Mitarbeiter Zugriff auf "weit mehr als hun­dert Sei­ten mit ver­trau­li­chen Da­ten und Un­ter­la­gen", den ABB "von der Schweiz aus" nicht still­le­gen kön­ne.
"Spiegel" 49/2019, S. 68 (Paid)