Zitat: Philip Missler will auch aus Pinterest ein Werbemarkt-Schwergewicht machen.

"Lassen Sie es mich so sagen: Wenn Sie sich meinen beruflichen Werdegang ansehen, dürfte Ihnen klar sein, dass ich nicht für Kleckerkram stehe."

Philip Missler, Vermarktungschef von Pinterest im deutschsprachigen Raum, will wie einst bei Amazon auch Pinterest zum Schwergewicht im Werbemarkt machen. Dafür fokussiert er besonders auf die Marken selbst, weniger auf Agenturen, sagt er im "Horizont"-Interview.
"Horizont" 29/2018, S. 10 (Paid)

Junge Zielgruppen: "FAZ" setzt auf Social, "Zeit" auf Podcasts.

Lese-Tipp: Große Verlage versuchen mit unterschiedlichen Strategien, junge Zielgruppen im Netz zu gewinnen, beobachtet Henrik Rampe. FAZ-Chef Thomas Lindner setzt auf Social Media und verzichtet auf ein Jugendportal, weil die "FAZ" nicht hippes Jugendmagazin spielen will. Zeit-Online-Chef Christian Röpke hat elf Podcasts im Portfolio, die nicht direkt Abos generieren, aber die Marke bilden sollen.
horizont.net

Zitat: Markus Söder piesackt sozialmedial passivere Kollegen.

"Es würde schon mehr helfen, wenn alle diejenigen, die gerne über die digitale Welt philosophieren und dort Regeln einfordern, auch selbst aktiv sind."

CSU- und Bayern-Chef Markus Söder kann sich in seinem ZDF-Sommerinterview einen kleinen Seitenhieb auf seine CDU-Kollegin Annegret Kramp-Karrenbauer nicht verkneifen, die nach der Kritik durch YouTuber Rezo "Regeln" gefordert hatte.
heise.de, turi2.de (Background)

Berufe mit Zukunft von A-Z: Y wie YouTuber – Rayk Anders.


Politik mit Memes, Fakten mit Schnodderslang: Rayk Anders erklärt für junge Leute, die nicht jeden Tag auf den "Tagesschau"-Gong warten, Politik, schreibt Anne Fischer in ihrem Porträt über den YouTuber. Sein größter Erfolg: Wenn er es schafft, seine Zuschauer zu entradikalisieren. Dass er sich über seinen größten Misserfolg so ärgert, dass er am liebsten nicht darüber spricht, sagt Anders im Erfolgs-Videofragebogen. Das ganze Porträt aus der turi2 edition #8 lesen Sie hier als Online-Text und hier im kostenlosen E-Paper.

Google versucht sich wieder an einem sozialen Netzwerk.


Alles auf Anfang: Google will es noch mal wissen und startet ein neues, soziales Netzwerk. Sein Name: Shoelace, sein Zweck: Menschen in Städten hyperlokal miteinander verbinden, die Gleichgesinnte für gemeinsame Aktivitäten suchen. Shoelace will den Nutzern auch zu ihren Interessen passende Events empfehlen.

Zum Start bindet Google seine neuen Schnürsenkel in New York. Genau genommen ist es ein wiederholter Versuch: 2012 versuchte sich der Suchriese schon einmal an einer Plattform namens Schemer mit der gleichen Idee – sie floppte. Erst im Frühjahr hatte der Konzern das erfolglose Netzwerk Google Plus beerdigt.
t3n.de, techcrunch.com

Zitat: Bei TikTok zieht Imperfektion, sagt Marketingchef Stefan Heinrich.

"Wir sehen einen generellen Trend zur Imperfektion. Während sich bei anderen Social-Media-Plattformen alles um die perfekte Inszenierung dreht, lebt TikTok von echten Menschen, die zu ihren Fehlern stehen."

TikTok-Marketingchef Stefan Heinrich prognostiziert im "Horizont"-Interview, Authentizität und Fehler zugeben sei "die nächste große Social-Media-Welle".
horizont.net

Faktenkontor: Facebook fällt in Deutschland hinter WhatsApp zurück.

Facebook fällt bei deutschen Internetnutzern hinter WhatsApp zurück. Zu dem Ergebnis kommt der Social-Media-Atlas von Faktenkontor und Toluna. 69 % der deutschen Internetnutzer seien bei Facebook aktiv, womit WhatsApp mit 71 % erstmals vor Facebook rangiert. Vor allem jüngere Nutzer würden Facebook meiden. An der Spitze des Rankings steht weiter YouTube mit 74 %.
horizont.net

Berufe mit Zukunft von A-Z: X wie Xing-Digital-Kommunikatorin – Lisa Nölting.


Veteranin unter 30: Lisa Nölting, Partner Relationship Managerin beim Karriere-Netzwerk Xing, organisiert die jährlich stattfindende Konferenz New Work Experience mit, verhandelt mit Sponsoren und kümmert sich um Kontakte zu Influencern. Für die turi2 edition #8 erklärt sie Markus Trantow, wie sie sich ihren Job "selbst zusammengeschneidert" hat. Lesen Sie das ganze Porträt über Lisa Nölting hier als Online-Text oder hier im kostenlosen E-Paper des Buchs und klicken Sie hier den Videofragebogen.

Meinung: Erinnerungsstücke sterben durch Digitalisierung aus.

Digitalisierung: Erinnerungsstücke als Nachlass von Verstorbenen sterben aus, schreibt "Welt"-Autorin Carla Baum. Menschen dokumentierten ihre Leben per Smartphone so sehr wie nie zuvor. Doch statt Kisten mit Familienfotos gebe es oft nur digitale Aufnahmen. Selbst die Sicherung auf USB-Sticks sei als späteres Andenken unsicher, wenn es künftig keine Lesegeräte dafür gebe.
welt.de (Paid)

Hör-Tipp: Aktionismus im Internet agiert schneller als die Politik.

Hör-Tipp: Virale Spendenaktionen wie für die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete (Foto) kompensieren "politische Leerstellen", sagt der Soziologe Dirk Baecker im Gespräch mit Deutschlandfunk. Massenmedien seien schon immer dafür geeignet, Bewegungen loszutreten. Multimedialität verstärke die emotionale Ergriffenheit. Die Politik unterschätze Influencer.
deutschlandfunkkultur.de (11-Min-Audio), deutschlandfunkkultur.de (Artikel), turi2.de (Background)

Mein Homescreen: Sandra Liebich.


Sandra Liebich, Inhaberin der Kommunikations- und PR-Beratung Liebich Kommunikation und Ex-Projektmanagerin Konzernkommunikation dpa bei der dpa-Tochter news aktuell, schrubbt vor allem in sozialen Netzwerk jeden Tag ordentlich Scroll-Kilometer auf ihrem iPhone. Ihr mobiles Büro hat sich seit dem Schritt in die Selbständigkeit ziemlich verändert: neue Aufgaben, neue Herausforderungen – neue Apps. Weiterlesen …

Mediengruppe RTL Deutschland: Julia Kikillis wird Sprecherin von TV Now.

Mediengruppe RTL Deutschland macht Julia Kikillis (Foto), 39, zur Sprecherin für TV Now, zusätzlich zu ihrem Posten als Leiterin der Vox-Kommunikation. Claus Richter, 51, leitet die Kommunikation bei RTL. Er folgt auf Christian Körner, 48, der im April zum Leiter der Gesamtkommunikation der Mediengruppe aufgestiegen ist. Cornelius Strittmatter, 31, wird Leiter Social Media & Community Management.
presseportal.de

Facebook hat massive Störungen und bietet ungewollt Einblicke in seine Foto-Vertaggung.


Vertaggt nochmal: Facebook hat am Mittwochabend starke technische Probleme. Nutzer können weltweit kaum Fotos oder andere Dateien bei Facebook, Instagram und WhatsApp hochladen oder ansehen. Bei WhatsApp fallen daher auch die Sprachnachrichten weitestgehend aus. Bei Facebook und Instagram sorgt der Ausfall zudem für ungewollte Einblicke in die Art und Weise, mit der Facebook Bilder vertaggt. Statt der Dateien sehen die Nutzer offenbar computergenerierte Beschreibungen.

Zu lesen ist etwa, wie viele Personen der Algorithmus in dem Bild erkennt, ob diese lachen, ob sie im Freien oder in einem Gebäude sind. Auch Merkmale wie Brillen oder Bärte sind vermerkt. Beobachter mutmaßen, dass Facebook diese Daten nutzt, um Werbung gezielt auszuspielen.
faz.net (Störung), buzzfeednews.com (Bildbeschreibungen)

Analyse: Werbe-Wachstum in den sozialen Medien hat sich halbiert.

Werbetreibende fahren ihre Investitionen in Social Media zurück, sagt eine Analyse des britischen Marktforschers Warc. Die Werbeeinnahmen von Facebook, Pinterest, Snap, Twitter, WeChat und Weibo seien im ersten Quartal 2019 zwar um 26 % gestiegen, im Vorjahreszeitraum waren es aber 51 %. Laut Warc liegt es am stockenden Nutzerwachstum, rückläufiger Nutzungsdauer und sinkendem Vertrauen in Facebook und Co.
horizont.net

NetzDG: Justizamt verhängt Strafe in Höhe von 2 Mio Euro gegen Facebook.


Ins Netz gegangen: Facebook handelt sich Ärger mit dem Bundesamt für Justiz ein und kassiert einen Bußgeldbescheid in Höhe von 2 Mio Euro. Grund dafür ist der Umgang des sozialen Netzwerks mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Facebooks Angaben über eingegangene Beschwerden zu Hasskommentaren im 1. Halbjahr 2018 seien unvollständig. "Der Bericht führt nur einen Bruchteil der Beschwerden von Nutzern über rechtswidrige Inhalte auf", bemängelt das Bundesamt.

Zudem sei das Meldeformular für Beschwerden über rechtswidrige Inhalte für die Nutzer "zu versteckt". Der Bescheid des Justizamtes ist jedoch noch nicht rechtskräftig, Facebook kann gegen das Bußgeld noch Einspruch einlegen. Das NetzDG verpflichtet Internet-Plattformen klar strafbare Inhalte innerhalb von 24 Stunden zu löschen bzw. binnen 48 Stunden auf Beschwerden von Nutzern zu reagieren. Die Unternehmen sind außerdem halbjährlich zu einem Bericht über den Umgang mit eingegangenen Beschwerden verpflichtet.
faz.net

Instagram erwägt Anzahl der Likes nicht mehr öffentlich zu zeigen.

Klasse statt Masse: Instagram prüft, künftig die Anzahl der Gefällt-mir-Angaben nicht mehr öffentlich zu zeigen, sagt Instagram-Chef Adam Mosseri im Interview mit der "FAZ". Nutzer sollten sich nicht "zu sehr darauf fokussieren, miteinander zu konkurrieren." Die Plattform solle kein Wettbewerb sein. Die veränderte Like-Darstellung werde derzeit in Kanada getestet.

Einen Zeitplan für die weltweite Einführung gäbe es noch nicht. Mit Umfragen wolle Instagram ermitteln, inwieweit sich das Nutzerverhalten mit der veränderten Like-Anzeige verändere. Dabei solle auch berücksichtigt werden, "wie sich die Nutzer fühlen". Dass anderen Nutzern ein Post gefällt, wolle Instagram auch weiterhin zeigen.
"FAZ", S. 22 (Paid)

Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf sammeln Spenden für Seenotretter.

Charity Royale: Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf sammeln Spenden für Carola Rackete, Kapitänin der privaten Seenotrettung Sea Watch 3. Um Mitternacht, wenige Stunden nach Beginn der Spendenaktion, ist bereits die 100.000-Euro-Marke geknackt. Das Geld solle die Rechtskosten und Ausgaben der Aktivisten decken.

Böhmermann selbst teilte nach 87 Minuten den ersten Zwischenstand auf Twitter, bis dahin waren 45.252 Euro an Spenden eingegangen. Wer Menschenleben rettet, ist kein Verbrecher, appelliert der selbst ernannte "Zwangsgebühren-Janni" in einem Video. Kapitänin Rackete wurde von den italienischen Behörden festgenommen.
twitter.com, leetchi.com (Spendenaktion), youtube.com (6-Min-Video), focus.de

Twitter warnt Nutzer vor Politiker-Tweets mit unangemessenen Inhalten.


Ein Maulkorb für Trump: Twitter will unangebrachte Tweets von Politikern in Zukunft mit einem Warnhinweis versehen. Die Regel gilt für alle verifizierten Accounts von Politikern mit mehr als 100.000 Followern. Besonders zielt sie allerdings auf die Twitter-Öffentlichkeitsarbeit eines gewissen Präsidenten – der wiederholt Tweets abgesetzt hat, die gegen Twitter-Regeln verstoßen. Twitter selbst schreibt im Blogbeitrag zur neuen Politiker-Regel, man habe derlei Tweets "aus öffentlichem Interesse" stehen lassen.

Künftig deckt Twitter regelwidrige Tweets mit einem Hinweis ab. Ähnlich wie bei eingebetteten YouTube-Videos müssen Nutzer erst aktiv den Hinweis anklicken, um den Tweet zu sehen. Ein Team mit Mitgliedern aus verschiedenen Unternehmensbereichen entscheidet, ob regelwidrige Tweets von öffentlichem Interesse sind – wenn nicht, werden sie gelöscht.
sueddeutsche.de, blog.twitter.com

Wir graturilieren: Kai Diekmann wird 55.


Wir graturilieren: Kai Diekmann, der Mann, der von sich auf Twitter behauptet, "ich war BILD", wird heute 55. Und arbeitet weiter an seinem persönlichen Medienwandel – vom Zeitungs-Zampano zum Social-Media-Berater der digital defizitären Mächtigen und Reichen. Seinen Geburtstag verbringt Diekmann, der auch im 55. Lebensjahr nicht den Mut fand, sich einem Vodcast mit turi2 zu stellen, als Vortragsreisender in Hannover zu seinem Lieblingsthema: "How to survive the digital revolution?"

Diekmann freut sich an seinem Geburtstag, "unser Baby Storymachine so schnell wachsen und groß werden zu sehen". Anders als seine schwächelnde Geldanlage, der "Zukunftsfonds", Diekmanns zweites großes Projekt. Das könnte sich an Storymachine "mal ein Beispiel nehmen", wünscht sich Diekmann für das kommende Jahr. Wie es sich für einen printbefreiten Social-Media-Evangelisten gehört, sind Glückwünsche zum Schnapszahl-Geburtstag bei Twitter, Instagram, Facebook, LinkedIn erwünscht.

Mitarbeit: Peter Turi

Facebook übergibt der französischen Justiz Nutzerdaten von Autoren von Hassbotschaften.


Facebook klickt auf Teilen: Facebook will den französischen Justizbehörden künftig die Nutzerdaten von Personen mitteilen, denen Hassrede vorgeworfen wird. Das hat der französische Digitalminister Cedric O bekannt gegeben. Damit erklärt sich der Online-Gigant weltweit erstmals bereit, die betreffenden Informationen auch bei Hassrede mit öffentlichen Stellen zu teilen. Bisher war dies nur im Zusammenhang mit Terrorismus oder Gewaltverbrechen der Fall.

Facebook hat sich bisher darauf berufen, im Fall von Hassrede nicht zur Weitergabe von Nutzerdaten verpflichtet zu sein und darauf verwiesen, dass Länder ohne unabhängige Justiz eine entsprechende Regel missbrauchen könnten. Der Entscheidung in Frankreich waren mehrere persönliche Treffen zwischen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vorausgegangen.
stuttgarter-nachrichten.de, reuters.com

Meinung: "Bild" baut auf Facebook erfolgreiche Communitys für Sportfans auf.

Bild betreibt für einzelne Sportarten oder Vereine eigene Facebook-Seiten und Gruppen und baut damit erfolgreich Communitys auf und vermarktet Paid Content, schreibt Torben Lux. Die Gruppen hätten zwar weniger Mitglieder als die Seiten Fans, erzeugten aber deutlich mehr Interaktionen. Gerade wenn die Reporter auch mitdiskutieren, entstehe so Vertrauen.
omr.de

Facebook konkretisiert Pläne für unabhängiges Gremium im Kampf gegen Hatespeech.


Hilfe bei der Hassabwehr: Facebook legt in Berlin weitere Details zu seinem geplanten Gremium gegen Hatespeech vor. 40 Mitglieder, darunter Wissenschaftler, Juristen und Journalisten, sollen transparent über strittige Hatespeech-Fälle beraten, kündigt Facebook-Sprecher Nick Clegg an. Die Arbeit soll noch im Sommer starten. Über die Start-Besetzung entscheidet Facebook, Nachfolger sollen die Mitglieder selbst bestimmen. Eine Amtszeit dauert drei Jahre, eine Wiederwahl ist möglich. Facebook verspricht, sich an die Entscheidungen des Gremiums zu halten.

Facebook steht seit geraumer Zeit im Kreuzfeuer der Hatespeech-Kritik – und zwar von zwei Seiten: Die einen kritisieren, Facebook lösche zu übereifrig, die anderen, Facebook lösche zu wenig und langsam. Viele Fragen das Gremium betreffend sind noch unklar, etwa wer darüber entscheidet, welche Streitfälle den Entscheidern vorgelegt werden.
handelsblatt.com (Paid)

Mit Humor und Fingerspitzengefühl: Wie Lisa Jüngst Selbsttests für den Intim-Bereich vermarktet.


Unter der Gürtellinie: Lisa Jüngst geht dahin, wo es den meisten Menschen unangenehm wird. Die Chefin das Pharma-Unternehmens NanoRepro produziert und vermarktet Selbsttests für den Intimbereich – vom Schwangerschaftstest über den Fruchtbarkeitstest für Männer und Frauen bis hin zu Tests auf Scheidenpilz. Im Video-Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Innovation Day Health von Gruner + Jahr erzählt sie – ganz ohne Blatt vorm Mund – dass sie vor allem mit Print-Werbung ihre Zielgruppe erreicht, aber auch erste Experimente mit Instagram macht.

In der Werbe-Sprache setzt das Pharma-Unternehmen aus Marburg je nach Produkt auf eine Mischung aus flotten Sprüchen und Fingerspitzengefühl: Einen Test für die Bestimmung der Spermienzahl beim Mann etwa bewirbt die Firma mit in unterschiedlichen Stellungen kopulierenden Strichmännchen und dem Slogan: "1.000 mal probiert, 1.000 mal ist nix passiert." Eines ihrer am besten laufenden Produkte ist ein Selbsttest, den Lisa Jüngst eher nicht für social-media-fähig hält – auf Scheidenpilz. Keine Frau sage auf Social Media: "Hi, ich habe auch einen Scheidenpilz."
turi2.tv (4-Min-Video)

Zitat: Die Influencer-Dichte hat massiv zugenommen, sagt Dirk Metz.

"Influencer gab es auch schon in den siebziger Jahren. Das waren Schauspieler, Schriftsteller oder Sportler, die sich zu einer Partei bekannt und zu deren Wahl aufgerufen haben. Heute kann aber theoretisch jeder zum Influencer werden."

Kommunikationsberater Dirk Metz sagt im Interview mit der "FAS", die Kommunikation habe zwar an Fahrt aufgenommen und könne überfordern, ein Rückzug aus Social Media à la, Habeck könne aber "immer nur die Antwort Einzelner" sein.
faz.net

Mein Homescreen: Thomas Weigel.


Thomas Weigel, Gründer und Contentchef der Nostalgie-Fanpage wisst-ihr-noch.de, erreicht mit seinen Nostalgie-Inhalten ein Millionenpublikum in den sozialen Netzwerken. Dafür bringt er sich mit seinem iPhone gern mal musikalisch in Stimmung – mit den besten Hits der 80er und 90er. Privat bevorzugt er eher eine andere Musikrichtung – aber auch da hilft das iPhone, die Hotspots fürs Feiern zu finden. Weiterlesen …

Meinung: Debatten bei Social Media finden in der Politik zu wenig Gehör.

Social Media ist eine Herausforderung für die Demokratie, schreibt Otfried Jarren, Professor für Medienforschung, in einem "FAZ"-Gastbeitrag. Plattformen wie Facebook prägten zunehmend die öffentliche Debatte. Mehr Bürger äußern sich über politische Themen, fänden in der Politik aber immer häufiger kein Gehör, was ein Kommunikationsrat ändern könnte. Als Vermittler könnte dieser auf An­fra­gen re­agie­ren und ei­ne "angemessene Re­s­pon­sivi­tät" si­cher­stel­len.
"FAZ", S. 16 (Paid)