Gesundheitsministerium wirbt in der Corona-Krise verstärkt bei Facebook und Instagram.

Social-Media-Werbung: Das Bundes­gesundheits­ministerium wirbt in der Corona-Krise verstärkt bei Facebook und Instagram, analysiert Ingo Rentz auf Basis von Facebooks Werbebibliothek. Seit März 2019 hat die Behörde von Jens Spahn (Foto) insgesamt rund 50.000 Euro für Werbung in den beiden sozialen Netzwerken ausgegeben, fast drei Viertel davon seit Anfang Januar. Vom 6. März bis 4. April flossen rund 14.000 Euro, was 28 % der Gesamtsumme entspricht, u.a. für die Kampagne #WirBleibenZuhause.
horizont.net (Paid)

DRK beantwortet Corona-Fragen mit Chatbot.

Deutsches Rotes Kreuz startet einen Whatsapp-Chatbot, der gängige Fragen beantwortet und über die aktuelle Lage informiert. Der Bot schlägt Fragen vor, die der Nutzer über Nummern auswählt. Der Dienst unter der Nummer +49 30 8540 4106 ist kostenlos und inspiriert vom Whatsapp-Service der WHO, der auf Arabisch, Englisch, Französisch und Spanisch informiert.
t3n.de, #thinkpositive #actpositive

Zahl des Tages: Twitter löscht rund 60 % der Corona-Fake-News nicht.

Zahl des Tages: Rund 60 % der Corona-Fake-News bei Twitter bleiben stehen, Facebook und YouTube löschen rund 75 %, sagt eine Studie der Uni Oxford. Den Großteil der Falschmeldungen sei nicht völlig frei erfunden, sondern reiße Informationen aus dem Zusammenhang. Die meisten drehen sich laut Studie um die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus.
sueddeutsche.de

WhatsApp schränkt Weiterleitung von Fake News ein.

WhatsApp beschränkt die Weiterleitung von Textnachrichten, um die Verbreitung von Fake News einzudämmen. Nutzer*innen können häufig weitergeleitete Nachrichten, die bereits mit einem Doppelpfeil-Symbol gekennzeichnet sind, ab sofort nur noch an einzelne Chats weiterleiten, nicht mehr an Gruppen oder mehrere Kontakte gleichzeitig.
about.fb.com, techcrunch.com

#Spendedeinetrikotnummer sammelt über 10.000 Euro für den Amateurfußball.

#Spendedeinetrikotnummer, Hilfsaktion zugunsten des Amateurfußballs, knackt die Marke von 10.000 Euro. Bochums Stürmer Simon Zoller hat die Aktion mit den Fußball-Initiativen #GABFAF und FC PlayFair! ins Leben gerufen. Spender*innen posten Trikotfotos, die Rückennummer gibt einen Hinweis auf den Spendenbetrag.
sportbuzzer.de, twitter.com, #thinkpositive #actpositive

Analyse: Twitch profitiert sehr stark von der Corona-Krise.

Twitch profitiert sehr stark von der Corona-Krise, schreibt Florian Zandt. Der Live-Videodienst zählt aktuell täglich zwischen 100.000 und 130.000 Zuschauer gleichzeitig, solche Wert gebe es sonst nur an Wochenenden. Auch das Angebot hat sich gewandelt: Es wird nicht mehr nur gezockt, auch Künstler entdecken die Plattform für Konzerte und Lesungen, weil sie parallel Spenden sammeln können.
spiegel.de, turi2.de (Twitch in der turi2 edition #9)

Berichte: Google arbeitet an einem eigenen TikTok-Konkurrenten.


Kurzer Konter: Google plant offenbar einen eigenen Konkurrenten zur chinesischen Kurzvideo-App TikTok, berichtet The Information. Das Projekt mit dem Arbeitstitel "Shorts" soll innerhalb der YouTube-App Googles Plattform für virale Kurzvideos werden und dem Vernehmen nach Ende 2020 starten. "The Informationen" nennt Googles Plan die "bisher ernstzunehmendste Anstrengung" eines Silicon-Valley-Unternehmens, es mit Aufsteiger TikTok aufzunehmen.

Mit der Einbindung in die YouTube-Apps garantiere Google der neuen Kurzvideo-Plattform automatisch ein Publikum. Spekuliert wird, dass Google bestehenden Videoproduzent*innen Anreize geben könnte, auch Inhalte für "Shorts" zu produzieren. Für die Kurzvideos soll u.a. YouTubes Katalog an lizenzierten Songs und Hintergrundmusiken zur Verfügung stehen. (Logo-Montage: turi2)
theinformation.com (Paid), 9to5google.com, cnet.com

Neues Gesetz soll Nutzer*innen sozialer Netzwerke mehr Rechte geben.


Beschwerden beschleunigen: Die Bundesregierung will die Rechte der Nutzer*innen sozialer Netzwerke stärken. Dazu will das Kabinett an diesem Mittwoch eine Änderung des Netzwerk­durchsetzungs­gesetzes beschließen, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Der Entwurf aus dem Ressort von Bundes­justiz­ministerin Christine Lambrecht sieht vor, dass Nutzer*innen, die bei Facebook und Co beleidigt oder bedroht werden, einfacher die Herausgabe der "hierfür erforderlichen Daten" verlangen können, um sich gerichtlich dagegen zu wehren.

Auch die Meldefunktion rechtswidriger Beiträge soll künftig "leicht auffindbar und für jeden einfach zu bedienen sein" - und zwar direkt vom Beitrag aus. Ein Meldeweg versteckt im Impressum der Seite werde nicht mehr toleriert. Zugleich will die Bundesregierung den Schutz vor unberechtigter Löschung von Beiträgen verbessern. Löscht ein soziales Netzwerk einen Beitrag, sollen die Ersteller*innen eine Überprüfung und Begründung der Entscheidung verlangen können. Gleiches gilt für gemeldete Beiträge, die vom Portalbetreiber nicht gelöscht wurden.
sueddeutsche.de

Auch Facebook löscht Video von Brasiliens Präsidenten Bolsonaro.

Facebook löscht ein Video des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro von seiner Plattform, weil der darin fälschlicher Weise behauptet, das Malaria-Medikament Hydroxychloroquin wirke überall gegen Covid-19. Facebook weicht damit von seiner bisherigen Praxis ab, Aussagen von Politikern nicht auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Unklar ist, ob Facebook nun die gleichen Standards auch bei Donald Trump anwenden will. Zuvor hatte bereits Twitter zwei Videos von Bolsonaro gelöscht.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

Twitter zensiert den brasilianischen Präsidenten im Kampf gegen das Corona-Virus.


Maulkorb statt Mundschutz: Twitter löscht zwei Videos des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro von seiner Plattform. Darin hatte Bolsonaro die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus bezweifelt und sich ihnen zuwider gesetzt. In den Videos geht der Präsident durch die Hauptstadt Brasilia, trifft sich mit Unterstützern und fordert sie auf, die Wirtschaft am Laufen zu halten. Twitter begründet die Löschungen damit, dass die Botschaften gegen seine geltende Regeln verstoßen.

Mit der Löschung von Beiträgen eines Staatsoberhaupts setzt Twitter ein deutliches Zeichen. Twitter, Facebook und weitere Soziale Medien standen vor der Coronakrise oft in der Kritik, weil sie Falschinformationen von Politikern weitestgehend unkommentiert verbreitet hatten. Für Bolsonaro ist es eine weitere Niederlage: Zuvor hatte bereits ein brasilianisches Gericht eine Regierungskampagne gegen die Einschränkung des öffentlichen Lebens untersagt.
spiegel.de

Nach Aussetzen der Miete: Adidas erntet Shitstorm und scharfe Kritik aus der Politik.


Drei Ohrfeigen für die drei Streifen: Gleich drei (Ex-)Minister kritisieren die Ankündigung von Adidas, während der Corona-Krise die Mietzahlungen auszusetzen. Weitere Handelsketten wie H&M, Puma und Deichmann haben die Maßnahme übernommen, die politisch zum Schutz der Wohnungsmieter angedacht war. Die EU-Abgeordnete Katarina Barley twittert ein Foto mit Sportschuhen und schreibt dazu: "Das hier waren übrigens die letzten". Das Verhalten von Adidas sei "schäbig" - angesichts des weltweiten Adidas-Gewinns von 3,2 Mrd Euro in 2019. "Es irritiert, wenn große Unternehmen einfach so einen Mietzahlungsstopp verkünden. Jetzt ist die Zeit der Kooperation", sagt Finanzminister Scholz in der "Bild am Sonntag" über das Vorgehen, das zwar rechtlich zulässig, moralisch aber bei Twitter einen Shitstorm unter dem Hashtag #AdidasBoykott ausgelöst hat.

Mieter sind rechtlich verpflichtet, die Mietschulden später nachzuzahlen. "Durch diese Krise kommen wir nur gemeinsam mit Rücksicht und Zusammenhalt. Corona lehrt uns, dass man mit Egoismus scheitern wird", appelliert Scholz. Verkehrsminister Scheuer zeigt sich "sehr enttäuscht" von Adidas.
bild.de (Paid), handelsblatt.com (Paid), twitter.com (Barley), twitter.com (Zentgraf), twitter.com (Lückerath), turi2.de (Background)

Meinung: Medien profitieren nur scheinbar von der Corona-Krise.

Medien gehören aufgrund des erhöhten Nachrichtenkonsums der Menschen nur auf den ersten Blick zu den Profiteuren der Corona-Krise, beobachtet Daniel Bouhs in einem Radio-Essay. Zwar erreichten die Zeitungen wieder mehr Leser*innen, müssten zugleich aber mit deutlichen Einbußen bei Anzeigen klarkommen. Bouhs fordert deshalb die Nutzer*innen auf, Zeitungen möglichst zu kaufen und damit zu unterstützen.
ndr.de (10-Min-Audio)

Georg Koflers Social Chain erweitert ihre Führungsriege.

Social Chain, Social-Media-Firma von Georg Kofler, erweitert die Führungsriege: Kai Czeschlik (Foto), zuletzt bei der Allianz, fängt als Chief Operating Officer an. Alexander Teschner kommt als Finanzchef vom Erklärvideo-Prouzenten The Simpleshow. Kai Mitterlechner, früher u.a. Sales-Chef von Sky Deutschland, übernimmt bei Social Chain als Chief Commercial Officer.
boerse-express.com

“Begrenzte Ressourcen”: ZDF plant keine Nachrichten bei TikTok.

ZDF: Anders als die "Tagesschau" plant das ZDF aufgrund "begrenzter Ressourcen" keine Nachrichten bei TikTok, sagt Chefredakteur Peter Frey im "Horizont"-Interview, dessen Vertrag im Herbst 2022 ausläuft. Die Aktivitäten bei YouTube, Instagram und Twitter sollen ausgebaut werden. Im Frühjahr 2021 ist ein neues Design für "heute" sowie für das "heute Journal" geplant.
"Horizont" 13/2020, S. 9 (Paid)

Zahl des Tages: Die Verweildauer in Gruppentelefonaten steigt.

Zahl des Tages: Um 1.000 % ist die Verweildauer in Gruppentelefonaten seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gestiegen, schreibt spiegel.de. Der Facebook Messenger und Whatsapp registrieren rund 50 % mehr Traffic. Die Nutzerzahl von Online-Gaming-Plattformen hat sich innerhalb einer Woche verdoppelt, sagt DE-CIX, Betreiber des weltgrößten Internetknotens in Frankfurt/Main.
spiegel.de

Facebook meldet sinkende Werbeumsätze wegen der Corona-Pandemie.

Facebook: Sinkende Werbeumsätze machen in der Corona-Krise auch nicht vor dem sozialen Netzwerk halt. Facebook verzeichne besonders in Ländern, die aggressiv gegen die Virus-Ausbreitung vorgehen, sinkende Werbeumsätze. Genaue Zahlen wollte das Unternehmen nicht bekanntgeben. Gleichzeitig werden Messaging-Dienste verstärkt genutzt: Bei Gruppen-Telefonaten mit drei oder mehr Teilnehmern stieg allein in Italien die Zahl im letzten Monat um über 1.000 %.
reuters.com, derstandard.at

Berliner Kammergericht gibt Renate Künast im Hate-Speech-Verfahren Recht.

Hate-Speech: Das Berliner Kammergericht bewertet mehrere Online-Nachrichten an die Grünen-Politikerin Renate Künast als Beleidigungen. Die Richter widersprechen damit der Vorinstanz, in der das Berliner Landgericht Ausdrücke wie "Drecks-Schwein" und "Schlampe" als zulässig betrachtete und argumentierte, dass Künast aufgrund ihrer öffentlichen Rolle massivere Kritik akzeptieren müssten als normale Bürger.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Wie geht’s dem Networking in Zeiten von Corona, Tijen Onaran?


Digital feiern: Tijen Onaran, Gründerin des Frauen-Netzwerks Global Digital Women, beobachtet, dass in Zeiten der physischen Trennung die Menschen digital zusammenrücken. Statt von "Social Distancing" spricht sie im "Wie geht's"-Interview von turi2.tv lieber von "Social Connecting" - nur eben digital – von der Nachbarschaftshilfe bis zur Party. Wenn sie am Mittwoch Geburtstag feiert, schaltet sie sich von München aus auf einen Ouzo mit Linda Zervakis zusammen, die "Tagesschau"-Sprecherin sitzt gerade in Hamburg in Quarantäne. Gut zu tun hat Onaran trotz Corona-Krise, sagt die Frontfrau der Frauen-Vernetzung: Unternehmen, für die sie sonst Employer Branding macht, fragen in Zeiten der Quarantäne nach "Employer Entertainment".

Und ihre Community hält Onaran, die eigentlich ungern telefoniert und skypt, dieser Tage mit Online-Liveschaltungen zusammen. Im neuen Format T-Talk auf YouTube spricht sie live mit erfolgreichen Frauen und lässt ihre Follower daran teilhaben. Und auch analoge Rituale wie das freitägliche Erfolgs-Meeting in ihrer Firma finden nun digital statt.
turi2.tv (5-Min-Video bei YouTube) #thinkpositive #actpositive

Meinung: Die Aufmerksamkeit in Zeiten von Social Media ist gesunken.

Social Media: "Wenn irgendetwas mal schiefläuft, wird derjenige nicht gelikt", beklagt Serviceplan-Chef Florian Haller im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". In den sozialen Netzwerken komme schnell der Shitstorm, womit sein Geschäft weitaus schwieriger geworden sei. Die Aufmerksamkeitsspanne der Jugend sei in Zeiten von YouTube gesunken, wie Haller an seiner Tochter feststellt.
"Süddeutsche Zeitung", S. 16 (Paid)

Initiative “Deutschland gegen Corona” fordert in der Corona-Krise mehr Zusammenhalt.

Abstand rettet Leben: Unter dem Hashtag #allefüralle ruft die Initiative "Deutschland gegen Corona" die Menschen auf, Abstand zu halten und gleichzeitig in der Corona-Krise als Gesellschaft zusammen zu halten. An der Kampagne beteiligen sich u.a. Medien wie der "Spiegel", die "FAZ" und das ZDF sowie Unternehmen wie u.a. die Deutsche Bank, WallDecaux und Unilever.
deutschland-gegen-corona.org, #thinkpositive #actpositive

Bäckerei aus Hannover schenkt medizinischem Personal Brötchen.

Mehr als kleine Brötchen: Gerhard Bosselmann, Inhaber der gleichnamigen Bäckerei in Hannover, appelliert in einem emotionalen Video an die Deutschen, die lokalen Bäckereien während der Corona-Krise nicht Pleite gehen zu lassen. Bosselmann, dessen Sohn Arzt ist, will medizinisches Personal in seiner Bäckerei kostenlos mit Backwaren versorgen.
bild.de, facebook.com (3-Min-Video), #thinkpositive #actpositive

Video-Tipp: Promis von ProSiebenSat.1 fordern in der Corona-Krise Zusammenhalt.

Video-Tipp: ProSiebenSat.1 weitet die Corona-Aktion #WirBleibenZuhause aus und startet die cross-mediale Kampagne "miteinander.füreinander - besonders jetzt" als Appell für mehr Solidarität und Zusammenhalt. Zahlreiche Prominente, darunter Joko Winterscheidt und Jochen Schropp, rufen dazu auf, in den eigenen vier Wänden zu bleiben, um das Virus zu bremsen. Die Kampagne läuft auf allen Sendern und Social-Media-Kanälen von ProSiebenSat.1.
twitter.com (30-Sek-Video), presseportal.de (Pressemitteilung), #thinkpositive #actpositive

Berliner Stadtmagazin “Tip Berlin” startet eine Plattform für Hilfsangebote.

Tip Berlin, Berliner Stadtmagazin, richtet eine Hilfsplattform ein, u.a. als Einkaufshilfe für Senioren oder auch für die Betreuung von Kindern und Haustieren für Angestellte im medizinischen Dienst. Über eine Facebook-Gruppe können Angebote und Anfragen gepostet werden. Um sicher zu stellen, dass die richtigen Personen verknüpft werden, erfolgt die Vermittlung telefonisch über "Tip Berlin".
tip-berlin.de, #thinkpositive #actpositive

Mercedes-Benz nutzt Social Media für Corona-Tipps und Informationen.

Mercedes-Benz nutzt seine globalen Social-Media-Kanäle mit 50 Mio Followern, um offizielle Einrichtungen und Gesundheitsorganisationen bei der Corona-Informationsmaßnahmen unterstützen. Die Autobauer rufen in Postings zu solidarischem Verhalten und Durchhaltevermögen auf, geben Tipps und posten u.a. kostenlose Malvorlagen.
wuv.de, mercedes-fans.de, #thinkpositive #actpositive

#WirBleibenZuhause: Bundesgesundheitsminister ruft zu mehr Disziplin auf.

Bundesgesundheitsministerium will mit der Social-Media-Aktion #WirBleibenZuhause die Menschen zu mehr Disziplin im Kampf gegen das neuartige Corona-Virus animieren. Zahlreiche Promis, u.a. Joko Winterscheidt, sowie Unternehmen, darunter u.a. die DFL und RTL, beteiligen sich bei der Aktion. Am Sonntagabend werden Sänger wie Max Giesinger und Michael Schulte in ihren eigenen vier Wänden kleine Konzerte spielen, die per Livestream übertragen werden.
n-tv.de, dfl.de

Facebook will Fact Checking mit 1 Mio Dollar Förderung verstärken.

Facebook will die Verunsicherung um Corona-Fake-News eindämmen und mit einem Förderprogramm in Höhe von 1 Mio Dollar das Fact Checking auf seinen Plattformen verstärken. Dafür arbeitet Facebook mit dem International Fact-Checking Network zusammen. Mit dem Programm sollen Fact Checker unterstützt werden, ihre Kapazitäten aufrecht zu erhalten oder zu verstärken.
facebook.com

Corona: Star-Pianist Igor Levit spielt Beethoven auf Twitter.

Beethoven für alle: Igor Levit hat mit seinen täglichen Live-Konzerten auf Twitter eine Revolution angezettelt, beobachtet Georg Diez im Ping!-Newsletter der Looping Group. Levit zeige damit, wie alte Mechanismen durch die Krise "radikal neu" gedacht werden können. Diese Art der Kommunikation biete "eine viel umfassendere Möglichkeit" der Information, die an "Tiefe, Kontinuität und Genauigkeit" in keinem Vergleich zu traditionellen Medien stehe.
igor-levit.de via looping.group/ping

Verluste durch Corona-Virus: Jan Böhmermann fordert Hilfe für Kulturszene.

Kultur und Kunst sind kein Luxus, schreibt Jan Böhmermann bei Twitter. "Wer Banken rettet, muss auch jetzt helfen", fordert der Satiriker. Es müsse "Solidarität und wirtschaftliche Unterstützung" für Kulturschaffende geben, die vom neuartigen Corona-Virus wirtschaftlich getroffen werden.
twitter.com

Video-Tipp: OMR-Gründer Philipp Westermeyer berät für Webhoster GoDaddy Startups.

Video-Tipp: Webhoster GoDaddy wirbt mit einer Socia-Media-Kampagne mit der Influencerin Bonnie Strange, dem Musiker Eko Fresh sowie dem OMR-Gründer Philipp Westermeyer. Sie wollen die Webseiten von Startups optimieren und besuchen in der ersten Folge den Gründer von Outdoorkids, einem Sport-Betreuungsangebot für Kinder.
youtube.com (2:30-Min-Video)

Twitter: US-Hedgefond Silver Lake investiert, Jack Dorsey bleibt Chef.

Twitter: Der US-Hedgefond Silver Lake investiert rund eine Mrd Dollar in den Kurznachrichtendienst und finanziert damit ein Aktienrückkaufprogramm mit. Neben dem Investor Elliott Management sichert sich Silver Lake einen Sitz im Verwaltungsrat. Dieser soll Jack Dorsey, der Chef von Twitter bleibt, künftig stärker kontrollieren.
spiegel.de, heise.de, s22.q4cdn.com (Twitter-Statement)

Algorithmus von Facebook stuft Fake News über Corona-Virus herab.

Facebook will stärker gegen Falschmeldungen über den neuartigen Corona-Virus vorgehen und schenkt der Weltgesundheitsorganisation WHO Werbeplätze, berichtet der Deutschlandfunk. Statt Falschmeldungen zu löschen, stuft der Algorithmus von Facebook die Beiträge herab. Dies hat Auswirkungen auf die Sichtbarkeit in der Timeline.
deutschlandfunk.de

TikTok-User sammeln Fans und Geld im Schlaf.

Schlafmodus: Bei TikTok gibt es einen neuen Trend, schreibt Taylor Lorenz. Nutzer*innen streamen sich selbst im Schlaf. Viele sammeln mit den Live-Streams zahlreiche neue Follower ein, einige bekommen sogar kleine Geldspenden für ihre Schlafvideos. Das Phänomen ist nicht neu, so Lorenz: Es lasse sich seit einiger Zeit bereits auf anderen Videoplattformen beobachten. Die Videos böten den Zuschauern einen kleinen, ungefilterten Blick hinter die Kulissen - erzeugen als Live-Video aber auch Sicherheitsrisiken.
nytimes.com

Facebook stoppt vorübergehend Werbung für Gesichtsmasken.

Facebook untersagt auf seiner Plattform sowie auf Instagram wegen der anhaltenden Verunsicherung im Hinblick auf das Corona-Virus Werbung für medizinische Gesichtsmasken. Zuvor hat Facebook bereits Anzeigen mit Bezug auf das Virus blockiert, die falsche Behauptungen aufstellen, zum Beispiel indem sie falsche Heilungsversprechen abgeben oder vortäuschen, ein Produkt sei nur noch in geringer Zahl verfügbar.
theverge.com

Instagram will die Sperrung von Konten erleichtern.

Instagram will das Sperren von mehreren Konten in den Kommentaren mit einem gemeinsamen Klick erleichtern, schreibt die Tech-Bloggerin Jane Manchun Wong. Nutzer können künftig zudem auf bereits hochgeladene Videos mit eigenem Content antworten, lassen Screenshots der Entwickler vermuten.
twitter.com via meedia.de

Bilanz: ARD erreicht 6 Mrd Video-Streams.

ARD bilanziert ihre Follower und Online-Klicks: 2019 erreichten die Videos des Senders auf seinen Accounts bei Youtube und Facebook 6 Mrd Streams. Laut Storyclash ist mit 2,6 Mio Follower die "Tagesschau" der ARD der meistgefolgte deutsche News-Kanal auf Twitter. Zu den meistgenutzten Angeboten gehört auch das Kinderprogramm: 600.000 User folgen dem Kika vom MDR auf Youtube und 314.000 dem SWR Kindernetz.
presseportal.de

Twitter testet Tweets, die selbst verschwinden.

Twitter testet in Brasilien eine neue Funktion: Tweets, die nach 24 Stunden verschwinden. Die Snapchat-inspirierten "Fleets" erscheinen nicht auf der Timeline und bekommen keine Retweets, Likes oder öffentliche Antworten. Die Funktion soll Nutzern helfen, "ihre flüchtigen Gedanken zu teilen, die sie wahrscheinlich sonst nicht getwittert hätten", sagt Produkt-Chef Kayvon Beykpour.
spiegel.de, faz.net

Video-Tipp: Hornbach sorgt mit “Sex im Freien” für Erregung.

Video-Tipp: Hornbach zeigt in seiner Frühlingskampagne kopulierende Käfer, Tausendfüßler und Libellen und wirbt mit dem Slogan: "Artenvielfalt beginnt in deinem Garten". Der Clip sorgt laut Marketingchef Karsten Kühn online für leichte Erregung: "Facebook und Instagram haben uns dringend empfohlen, die Spots umzuschneiden - sie seien zu heiß."
youtube.de (40-Sek-Video) via horizont.net



 

Meinung: Menschen handeln im Internet anders als im analogen Leben.

Facebook: Im Internet machen "selbst gute Menschen schreckliche Dinge", die sie in der analogen Welt nie tun würden, sagt Facebooks Ex-Sicherheitschef Alex Stamos im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Die Entwickler müssten Produkte schaffen, bei denen "Menschen sich verhalten, als würden sie voreinander stehen".
"Süddeutsche Zeitung", S. 22 (Paid)