Laut einer Umfrage verstärken soziale Medien Geschlechter-Sterotypen.

Soziale Medien wirken der Gleichberechtigung von Mann und Frau entgegen, so eine Umfrage von Plan International. Je intensiver junge Menschen soziale Medien nutzen würden, desto stärker dächten sie in stereotypen Rollenbildern. Insgesamt finde es ein Drittel der 14- bis 32-jährigen Frauen und mehr als die Hälfte der gleichaltrigen Männer in Ordnung, dass Frauen bei gleicher Arbeit weniger verdienen als Männer. 57 % der Männer und 35 % der Frauen sähen Hausarbeit vorwiegend als Frauensache an. Zudem würden Vielnutzer von Sozialen Medien mehr Wert auf klassische Schönheitsideale legen.
presseportal.de

Facebook startet “Clear History”-Funktion in Irland, Spanien und Südkorea.

Facebook-LogoFacebook führt seine vor eineinhalb Jahren angekündigte Funktion ein, mit der Nutzer die von Facebook gespeicherten Daten über ihr Surfverhalten löschen können. Zum Start gibt es die Option jedoch nur in Spanien, Irland und Südkorea. Weitere Länder sollen folgen. Nutzer können zudem Unternehmen blockieren, die Daten an Facebook übermitteln.
theverge.com

Kommunikatoren sollten Social Media mutig nutzen, sagt Axel Wallrabenstein.

Hör-Tipp: Axel Wallrabenstein, Chairman von MSL in Deutschland, spricht in der ersten Folge des GPRA-Podcasts über Social Media in der PR-Kommunikation. Er plädiert dafür, den eigentlichen Wert sozialer Medien – Gruppen zusammen zu bringen, die sonst nicht zusammen kämen – zu erkennen. Für die PR sei Twitter das wichtigste Netzwerk. Dort erreiche man politische Stakeholder und könne gut diskutieren.
gpra.de (33 Min)

Aus dem Archiv von turi2.tv (04/2018): Das Flüster-Video mit Axel Wallrabenstein.

Instagram: Externe Sicherheitsteams sollen Datenlecks aufspüren.


Schlupfloch-Schutz: Instagram will die Daten seiner Nutzer besser schützen und holt sich dafür externe Sicherheitsteams an Bord. Diese sollen Fälle aufspüren, bei denen Nutzerdaten von Drittanbietern missbräuchlich genutzt werden. Die Facebook-Tochter hat dafür ein Programm zur Aufdeckung von Datenmissbrauch angekündigt, bei dem externe Experten sich Prämien verdienen können, wenn sie Fälle finden, bei denen Benutzerdaten illegal eingesammelt werden.

Mit dem Programm reagiert Instagram auf den Vorfall um die Marketingfirma Hyp3r. Diese soll Nutzerdaten, wie u.a. den Standort, über einen längeren Zeitraum abgegriffen und zur zur Vermarktung eingesetzt haben. businessinsider.de, cnet.com, turi2.de (Background)

BKA will sich gegen rechte Hasskriminalität im Internet neu aufstellen.

Bundeskriminalamt schlägt in einem Planungspapier vor, die Urheber von Hass- und Drohbotschaften "durch verstärkte Internetbeobachtung" künftig schneller zu identifizieren, berichten "Süddeutsche", WDR und NDR. Das Erstellen und Verbreiten von Feindes- und Todeslisten solle strafbar werden. Die Vorschläge sind Teil eines Konzeptes zum Umbau der Staatsschutz-Abteilung für Rechtsextremismus mit bis zu 440 zusätzlichen Stellen.
sueddeutsche.de

Augmented-Reality-Effekte ermöglichen große Reichweiten.

Augmented-Reality-Effekte für Instagram und Snapchat können Nutzern und Marken große Reichweiten verschaffen, schreibt Roland Eisenbrand. So hätten einige der Effekte mehr als eine Milliarde Aufrufe erzielt. Die Ersteller profitieren oft doppelt: Zum einen sammeln sie neue Follower, zum anderen zum Teil bezahlte Aufträge für Marken, die sich zunehmend für eigene Effekte interessieren.
omr.com

Instagram-Nutzer können Fake News melden.


Fight gegen Fake: Auch Instagram steigt gegen Fake News in den Ring und lässt diese von seinen Nutzern nun melden. Das Foto-Netzwerk will die Reichweite von Beiträgen mit Falschinformationen einschränken, indem sie nach der Prüfung nicht mehr bei den angegebenen Hashtags und auf der Explore-Seite angezeigt werden. Damit bleiben die Beiträge zwar für die Follower und in deren Streams sichtbar, jedoch wird es Nicht-Followern erschwert, zufällig auf die falschen Inhalte zu stoßen.

Die Facebook-Tochter prüft die gemeldeten Inhalte jedoch nicht selbst, diese werden an Fact-Checker von Drittanbietern weitergeleitet. Die Funktion soll bis zum Ende des Monats schrittweise ausgerollt werden und dann allen Instagram-Nutzern zur Verfügung stehen.
mashable.com, persoenlich.com

Hör-Tipp: Influencerin Louisa Dellert im OMR-Podcast über ihren Nachhaltigkeits-Schwenk.

Hör-Tipp: Louisa Dellert erzählt Philipp Westermayer im OMR-Podcast, was der Schritt von der Fitness- zur Nachhaltigkeits-Influencerin sie gekostet hat. Sie verdiente früher rund 20.000 Euro pro Monat durch Werbeverträge mit Adidas und Co, nun sind viele Sponsoren abgesprungen und sie zog mit einem Spendenaufruf einen Shitstorm auf sich.
omr.com (52-Min-Audio)

Twitter experimentiert mit einer Themen-Funktion.

Twitter experimentiert mit einer Funktion, bei der Nutzer Themen genauso folgen können wie Accounts. Sie erscheinen nicht unter dem Explore-Reiter, sondern direkt in der Timeline. Twitter testet das Prinzip zunächst für Android-Nutzer mit dem Thema Sport. Falls die Funktion für alle Nutzer kommt, will Twitter die Themen von Mitarbeitern kuratieren lassen, um Hassbotschaften und Co zu umgehen.
mashable.com

Facebook hat Audio-Chats durch Drittfirmen transkribieren lassen.


Appgehört: Facebook hat hunderte Personen in Drittfirmen bezahlt, um Sprachaufnahmen seiner Nutzer zu transkribieren, berichtet Bloomberg. Die Arbeiter hätten nicht erfahren, wann und wie die Aufnahmen gemacht wurden. Facebook bestätigt, dass es Audioaufnahmen hat transkribieren lassen. Das Netzwerk habe so überprüfen wollen, ob Facebooks künstliche Intelligenz die Nachrichten richtig interpretiere. Betroffen seien nur Nutzer, die die Funktion zum Transkribieren ihrer Sprachaufnahmen aktiviert hätten. Facebook gibt an, seit Anfang August keine Gespräche mehr von Menschen transkribieren zu lassen, nachdem es öffentliche Kritik an ähnlichen Fällen bei anderen Unternehmen gegeben habe.

In den vergangenen Monaten sind bereits vergleichbare Fälle bei Amazon, Apple und Google bekannt geworden. Hierbei handelte es sich jedoch meist um Mitschnitte von Sprachbefehlen an Lauschsprecher, wenngleich einige der Aufnahmen unbeabsichtigt erfolgt waren.
bloomberg.com, turi2.de (Amazon), turi2.de (Google)

Snap verpasst der Spectacles 3 zwei HD-Kameras und 3D-Effekte.


Spektakul-AR: Snap, Mutterkonzern hinter Snapchat, verpasst seiner Kamera-Brille Spectacles ein Design-Update aus Edelstahl sowie eine zweite HD-Kamera. Die dritte Spectacles-Generation soll so Tiefenwahrnehmung wie das menschliche Auge ermöglichen. Dadurch unterstützt die Brille nun auch 3D- und AR-Effekte.

Das neue Modell kommt mit 4 GB internem Speicher, erhält jedoch kein Akku-Update. Auch das automatische Synchronisieren der Aufnahmen mit dem Snapchat-Account ist weiterhin nicht möglich. Die Brille soll im November für 380 Dollar auf den Markt kommen. Der Preis der zweiten Generation lag noch bei 150 Dollar. Beim ersten Modell hatte sich Snapchat bei der Nachfrage dezent verschätzt und musste 40 Mio Dollar abschreiben.
techcrunch.com, theverge.com

Food Trend Report: 16 % der Social-Media-Nutzer kaufen beim Discounter.

Ernährung: Hungrige 62 % der Nutzer sozialer Netzwerke, die sich zum Thema Ernährung geäußert haben, kaufen Lebensmittel in Supermärkten, 16 % bei Discountern und 9 % in Drogerien. Der Rest verteilt sich u.a. auf Bioläden oder Wochenmärkte. Das ermittelt der Food Trend Report 2019 aus 600.000 deutschsprachigen Kommentaren im 1. Halbjahr 2019. Am häufigsten wurde in den sozialen Netzwerken Aldi erwähnt – gefolgt von den Marken Rewe und Edeka.
locationinsider.de

Zitat: YouTube-Chefin Susan Wojcicki glaubt, den Hass besiegen zu können.

"Wo zieht man die Grenzen der Meinungsfreiheit, und zensiert man, wenn man sie zu eng zieht, nicht Stimmen der Gesellschaft, die gehört werden sollten? Wir versuchen, ein Gleichgewicht zu finden."

YouTube-Chefin Susan Wojcicki, 51, sagt, die Plattform verschärfe die Richtlinien ständig. Dennoch werde es immer grenzwertige Inhalte geben. Sie glaubt, den Kampf gegen Hass dennoch gewinnen zu können.
theguardian.com

Zitat: Bernhard Pörksen plädiert für weniger Netz-Pessimismus.

"Ich kann diesen Quatsch freihändig formulierender Apokalyptiker zunehmend weniger ertragen und würde sagen: Solche Theorien sind tatsächlich ein Symptom, und zwar für die Arroganz, den Antiliberalismus und den Aufklärungspessimismus ihrer Vertreter, die das potenziell mündige Subjekt und das eigenständige Individuum in ihren Großthesen vorschnell verabschieden."

Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen bezweifelt, dass Menschen sich durch soziale Netzwerke in Filterblasen verschanzen. Jeder Impfgegner werde immer wieder kritischen Kommentaren ausgesetzt.
tagesspiegel.de

USA: Facebooks Berufung zur Sammelklage wegen Gesichtserkennung abgelehnt.


Appgelehnt: Ein US-Bundesgericht hat Facebooks Berufung abgelehnt – das soziale Netzwerk hatte Berufung gegen eine Sammelklage gegen Gesichtserkennung eingelegt. In der Sammelklage wird Facebook vorgeworfen, biometrische Daten von Millionen von Nutzern ohne deren Zustimmung illegal gesammelt und gespeichert zu haben. Die Gesichtserkennung, die vor allem für die Markierungsvorschläge auf Fotos genutzt wurde, ist im Bundesstaat Illinois verboten.

Die Klage aus dem Jahr 2015 könnte Facebook eine Strafe in Milliardenhöhe kosten. Das Gesetz zum Schutz von biometrischen Daten in Illinois sieht Schadensersatz in Höhe von 1.000 Dollar für jede fahrlässige Verletzung und 5.000 Dollar für jede vorsätzliche Verletzung vor. Facebook ist der Meinung, die Praktiken der Gesichtserkennung stets offen kommuniziert zu haben. Nutzer hätten diese jederzeit ein- oder ausschalten können.
reuters.com, turi2.de (Background)

DFL steigt bei Startup zur Überwachung von Content-Piraterie ein.


Ball Ahoi! Die Deutsche Fußball Liga hisst die Kriegsflagge im Kampf gegen Piraterie. Gemeinsam mit der Kölner Contentschutz-Firma Athletia gründet der Ligaverband das Startup Ryghts, das illegal verbreitete Bundesliga-Inhalte und Spielübertragungen finden und unterbinden soll. Die DFL hält 15 % an dem Joint-Venture und garantiert für sechs Spielzeiten einen jährlichen Auftrag in Höhe von rund einer Mio Euro.

Bereits seit 2015 spürt Athletia im Auftrag der DFL bei YouTube und Facebook unrechtmäßig verbreitete Bundesliga-Videos auf und lässt sie löschen. Die Erfolgsquote liegt laut "Handelsblatt" bei 90 %. Die Dienstleister, die für die DFL bisher illegale Livestreams im Web-TV überwachen, hätten eine schlechtere Trefferquote. Ab sofort übernimmt Ryghts daher die gesamte internationale Piraterie-Überwachung der Bundesliga. (Foto: nordphoto / Straubmeier / Picture Alliance; Montage: turi2)
dfl.de, handelsblatt.com

Marketingfirma sammelt mutmaßlich illegal Instagram-Daten.

Instagram: Die Marketingfirma Hyp3r soll über längere Zeit öffentlich zugängliche Daten von Nutzern gesammelt und vermarktet haben. Dank Standort-Daten konnten Hyp3r-Kunden etwa gezielt Nutzer ansprechen, die bei der Konkurrenz einkaufen. Facebook hat Hyp3r von Instagram verbannt, weil die Agentur ein Schlupfloch nutzte. Entwickler können seit 2018 eigentlich nicht mehr auf Ortsdaten zugreifen – dennoch blieb Hyp3r lange unentdeckt.
businessinsider.de, sueddeutsche.de

Twitter räumt unzulässigen Daten-Transfer an Werbekunden ein.

Twitter räumt eine mögliche Daten-Panne ein: Werbekunden sollen mehr als ein Jahr lang Daten für personalisierte Anzeigen erhalten haben, ohne dass Nutzer der Verwendung zustimmten. Dazu zählten das Land, in dem sich Nutzer befinden und Angaben, ob und wie lange sie Anzeigen anschauten. Twitter macht keine Angaben, wie viele Nutzer davon betroffen sein könnten.
spiegel.de

Analyse: Bei stern.de arbeiten die aktivsten Instagram-Beobachter.

Stern.de ist der Spitzenreiter beim Thema Instagram-Auswertung, analysiert die Medienagentur Jeschenko. In den letzten beiden Juli-Wochen basieren 94 Artikel auf einem Instagram-Posting. Auf den Plätzen folgen t-online.de und bild.de mit je 76 Artikeln. Die Top Ten der deutschen Newsportale nutzt Instagram in dem Zeitraum als Quelle für 464 Artikel.
horizont.net

Nutzer melden erneut technische Probleme bei Facebook und Instagram.

Facebook kämpft am Sonntag erneut zeitweise mit technischen Problemen. Weltweit, darunter auch in Deutschland, melden einige Nutzer Fehlermeldungen beim Teilen und Hochladen von Beiträgen oder beim Einloggen. Die Störung, die auch Instagram betrifft, sei am Sonntagabend behoben. Zuletzt hatte Facebook im Juli massive technische Probleme.
paz-online.de, theverge.com, turi2.de (Background)

The Information: Facebook schmuggelt den eigenen Namen bei Instagram und WhatsApp ein.

Facebook-LogoFacebook hat Angst vor dem Bedeutungsverlust und stülpt seinen besser wachsenden Töchtern WhatsApp und Instagram den eigenen Namen über, berichtet The Information. Die Apps sollen künftig WhatsApp from Facebook und Instagram from Facebook heißen. Intern habe das Rebranding Überraschung und Verwirrung hervorgerufen.
theinformation.com, theverge.com

Twitter führt sein Agentur- und Adtech-Team zusammen.

Twitter strukturiert bei der Zusammenarbeit mit Agenturen und Adtech-Partnern um und bündelt beides künftig in einem Team. Davon verspricht sich "viel attraktivere Möglichkeiten für Agenturen und Marken", die heutzutage datengetrieben seien. Stephanie Prager, die bisher das Agenturgeschäft leitet, führt die neue Einheit als Leiterin Global Agency und Plattformlösungen. Stellen will Twitter bei der Zusammenführung nicht abbauen.
adage.com

Zitat: Digital-Kommunikation klassischer Parteien schmerzt, sagt Kai Diekmann.

"Es liegt mir auf der Seele, wie die klassischen Volksparteien dramatisch an Bedeutung verlieren, auch, weil es die Populisten auf Social Media besser machen."

Kai Diekmann betrauert im Interview mit der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" dass "die klassischen Parteien" noch keine ausreichenden Konsequenzen aus dem Wandel der öffentlichen Kommunikation gezogen hätten.
maz-online.de (Paid), landeszeitung.de (Auszug)

Snapchat startet eine globale Werbekampagne.

Snapchat launcht seine erste globale Werbekampagne und nutzt als Thema den Internationalen Tag der Freundschaft – in der Kampagne erzählen Freunde aus zwölf Ländern, wie sie via Snapchat Freundschaft geschlossen haben. Snap-Marketingchef Kenny Mitchell hat die Kampagne inhouse entwickelt. Snapchat wirbt auch beim Konkurrenten Instagram und kooperiert dafür mit Influencern. Die Kampagne startet u.a. in den USA, Indien und Australien im Kino, Rundfunk, Print und digital. Europa soll im Herbst folgen.
horizont.net

TikTok-Mutter ByteDance bestätigt Smartphone-Pläne.


Telefon-Joker: TikTok-Mutter ByteDance kooperiert mit dem Gerätehersteller Smartisan Technology und bringt ein Smartphone auf den Markt. Smartisan habe schon vor der Zusammenarbeit entsprechende Pläne vorangetrieben, die Entwicklung läuft seit sieben Monaten. Das Smartphone soll auf die Ansprüche der Zielgruppe abgestimmt sein – was das konkret heißt, ist noch nicht klar, gute Video-Funktionen dürfen aber als gesetzt gelten.

ByteDance hat sich durch den Erfolg von TikTok – trotz Kritik wegen Datenmissbrauchs und unzulänglichem Jugendschutz – und der chinesischen Schwester-App Douyin in die Liga der Tech-Konzerne Baidu und Tencent Holdings vorgearbeitet. Seit einiger Zeit investiert ByteDance auch außerhalb der Social-Media-Branche, u.a. in AI.
reuters.com, turi2.de (Background)

Influencerin Cathy Hummels hat 200.000 Fake-Likes unter ihren Fotos.

Instagram: Influencerin Cathy Hummels hat Tausende Fake-Likes auf ihrem Profil, schreibt T-Online und beruft sich auf eine Analyse von Social Data Pro. Bei 60 auffälligen Posts seien mindestens 200.000 Likes gekauft worden. Die Spielerfrau bestreitet, sie gekauft zu haben. Sie habe das Gefühl, jemand wolle ihr schaden, und das Thema ihrem Anwalt übergeben.
t-online.de

FDP will Auskunftsanspruch für Betroffene bei Hass im Netz.

Social Media: Der innenpolitische Sprecher der FDP, Konstantin Kuhle, fordert einen Auskunftsanspruch bei Hasskommentaren, schreibt die "FAZ". Richter sollen künftig entscheiden, ob etwa Facebook oder Twitter Nutzerdaten herausgeben müssen. Es sei "absurd", dass Urheberklagen zivilrechtlich einfacher durchsetzbar seien als bei einer "Bedrohung von Leib und Leben".
"FAZ", S. 15 (Paid)

Jeder zehnte deutsche Influencer kauft sich Follower.

Instagram: Jeder zehnte deutsche Influencer kauft sich Fake-Follower oder Likes dazu, zitiert der "Tagesspiegel" aus einer Berechnung der Marketingagentur Media-Part. Im Umkehrschluss könne nur bei weniger als der Hälfte der fast 22.800 untersuchten Kanäle zweifelsfrei ausgeschlossen werden, dass die Profile der Influencer auf natürlichem Wege gewachsen seien.
tagesspiegel.de

Studie: YouTube-Videos mit Kindern unter 13 Jahren erhalten dreimal mehr Klicks als andere.

YouTube: Videos mit Kindern unter 13 Jahren werden dreimal häufiger geklickt als andere, ermittelt eine Studie des Pew Research Centers. Für die Studie wurden englischsprachige Videos aus der ersten Januar-Woche von 43.770 Channels untersucht. YouTubes Richtlinien erlauben unbeaufsichtigtes Schauen eigentlich erst für Kinder ab 13 Jahren.
adage.com

Lese-Tipp: Philipp Lahm spricht mit der “Zeit” über seine Beziehung zu Journalisten.

Lese-Tipp: Ex-Fußballer Philipp Lahm spricht mit der "Zeit" über das Verhältnis zwischen Fußballern und Journalisten. Durch Social Media seien Fußballer heute ihr eigenes Medium. Einige Journalisten hätten zwar die Handynummer von Lahm, jedoch nicht für Deals: Kein Journalist würde ihn für Zitate direkt anrufen, betont Lahm, "vielleicht schicken sie mir eine SMS zum Geburtstag".
"Zeit" 31/2019, S. 16 (Paid)

Facebook einigt sich mit der US-Verbraucherschutzbehörde auf eine Strafzahlung von 5 Mrd Dollar.

Facebook-LogoFacebook und die US-Verbraucherschutzbehörde FTC einigen sich außergerichtlich zu den zurückliegenden Datenschutzskandalen. Facebook installiert wie von der FTC gefordert einen Datenschutz-Beauftragten im Verwaltungsrat und zahlt 5 Mrd Dollar. Damit liegt die Strafe im oberen Bereich der erwarteten Höhe.
zdf.de, turi2.de (Background)