“Tagesspiegel” entschuldigt sich für Berichterstattung im Fall #allesdichtmachen.

Tagesspiegel entschuldigt sich für seine Berichterstattung über #allesdichtmachen. Der Zeitung seien "handwerkliche Fehler" unterlaufen, als Beispiel dafür wird die Formulierung "antidemokratisches Netzwerk" genannt. Zusätzlich räumt der "Tagesspiegel" ein, den Mediziner und Hauptprotagonisten Paul Brandenburg nicht um ein Statement gebeten zu haben.
meedia.de, tagesspiegel.de (Entschuldigung Tagesspiegel), turi2.de (Background)

Boris Palmer will sich nicht für seinen rassistischen Facebook-Kommentar entschuldigen.

Nachbeben: Boris Palmer räumt in der "Zeit" ein, dass sein als rassistisch kritisierter Facebook-Kommentar "misslungen" sei und er einen "völlig unnötigen Schaden angerichtet" habe. Anstelle einer Entschuldigung wolle er "diesen Kampf jetzt durchfechten", auch, wenn dies "das politische Endspiel" für ihn bedeute. Er könne die klaren Worte aus den eigenen Reihen zwar nachvollziehen, warnt die Grünen jedoch davor, ins Illiberale zu rutschen.
zeit.de, turi2.de (Background)

Video-Tipp: Nemi El-Hassan und Richard Gutjahr dokumentieren die Übermacht von Google und Facebook.

Facebook und GoogleVideo-Tipp: Nemi El-Hassan und Richard Gutjahr fragen für "Frontal 21", warum soziale Medien unsere Gesellschaft bedrohen. Sie dokumentieren in Brüssel und Dublin, wie übermächtig die Konzerne durch ihre Lobbyarbeit sind. Die oberste EU-Datenschützerin Helen Dixon bleibt im Interview mit Gutjahr dagegen blass. Sie setze nicht auf Strafen, sondern auf Freiwilligkeit, gibt sie zu Protokoll. In seinem Blog berichtet Gutjahr, dass sich die Behörde im Nachgang über die kritischen Fragen beim ZDF beschwert hat und die Ausstrahlung des Gesprächs verhindern wollte.
youtube.com (29-Min-Doku), gutjahr.biz

Facebook fordert testweise dazu auf, Artikel vor dem Teilen zu lesen.

Facebook-Logo Facebook will der Verbreitung von Fake-News entgegenwirken und blendet testweise eine Lese-Aufforderung ein, bevor das Teilen von Artikeln möglich ist. Dazu erscheint ein Fenster mit dem Hinweis, dass wichtige Fakten möglicherweise verpasst werden, wenn der Beitrag zuvor nicht gelesen wird. Twitter hatte die Funktion bei Retweets bereits im vergangenen Jahr eingeführt.
golem.de, twitter.com (Ankündigung von Facebook)

turi2 edition #14: Tania Röttger setzt Fakten gegen Fake News.


Lügen-Detektorin: Tania Röttger entlarvt als Faktencheck-Chefin bei Correctiv Lügen und Falschmeldungen in sozialen Medien. In der turi2 edition #14 erklärt sie, dass sich Fake News heute besonders leicht verbreiten, weil Algorithmen Ängste lieben. Und sie gibt Tipps, die uns im Alltag helfen, nicht mehr auf Fälschungen reinzufallen. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

Video-Tipp: Journalist Marvin Wildhage testet, wie weit Influencerinnen für Werbung gehen.

Video-Tipp: Journalist Marvin Wildhage will beweisen, dass Influencerinnen für Geld "alles machen" und "ihre Prinzipien vergessen": Dafür hat Wildhage eine Fake-Creme "Hydro Hype" kreiert und gibt vor, dort die Inhaltsstoffe Uran und Asbest untergebracht zu haben. Mit gekauften Likes verschafft er sich Bekanntheit und verschickt die Produkte an die Influencerinnen.
youtube.com (12-Min-Video)

Süddeutsche Zeitung: Telegram ist für viele der Einstieg in die Radikalisierung.

Süddeutsche Zeitung SZ 150 Radikale Recherche: Für etliche Menschen sind Corona-Gruppen auf Telegram die Einstiegsdroge zur Radikalisierung, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Die "SZ"-Journalistinnen haben knapp 12 Mio Nachrichten aus 967 deutschsprachigen Gruppen und Kanälen auf problematische Begriffe untersucht, um die Gefahr der dortigen Kommunikation zu messen. Ein stetiger Anstieg extremistischer Nachrichten lasse sich dabei "eindeutig festhalten", jede zehnte Interaktion sei u.a. von rassistischen und gewaltverherrlichenden Inhalten geprägt.
projekte.sueddeutsche.de

Willkommen im Club: Yasmina Banaszczuk.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Yasmina Banaszczuk ist selbsternannte "Content Witch" bei TikTok Deutschland – und managt in dieser Funktion u.a. Inhalte und Strategie des Tanzvideo-Dienstes. Im Video spricht sie über Klatschgeschichten aus Königshäusern und Sachertorte. Banaszczuk ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macherinnen in Deutschland.
turi2.de/koepfe (Profil Banaszczuk)

Kann Social Media Leben retten, Jörg A. Hoppe?


Digitaler Rettungsring: TV-Produzent Jörg A. Hoppe hat durch seine Krebs-Erkrankung selbst erlebt, dass soziales Miteinander ihm geholfen hat, schwere Krisen zu bewältigen. “Das Wissen um das ‘Wir’ hat mein Leben gerettet, schreibt er in seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. Er berichtet, wie er aus dieser Erfahrung heraus yeswecan!cer mitgegründet hat, ein Netzwerk von Krebskranken und Angehörigen, das hilft Leben zu retten. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

Sophia Thiel fühlte sich von Social Media unter Druck gesetzt.

Fitness-Influencerin Sophia Thiel sehnt sich "nach einem komplett freien Leben auch in Richtung Essen", sagt sie im "Spiegel"-Interview. Thiel hat nach fast zwei Jahren Social-Media-Auszeit ihre Essstörung im Buch "Come back stronger" verarbeitet. Als einen Tiefpunkt nennt sie ein Shooting für ihr Fitness-Magazin, bei dem ihr Manager hinterher mitgeteilt hat, dass die Fotos "nicht zu gebrauchen" seien. Followerinnen hätten sie nach einer Gewichtszunahme auf Instagram u.a. als "Cheating Sophia Thiel" bezeichnet, als aktuelle Fotos von ihr aufgetaucht sind.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Linked-in ist eine Plattform der “Lobekartelle”.

Hör-Tipp: Auf Linked-in geht es "immer um scheinbar weltbewegende Errungenschaften, die es oft nicht sind", sagt Philipp Alvares de Souza Soares im "Manager Magazin"-Podcast. Er macht das am Beispiel von VW-Chef Herbert Diess fest, der von seinen Kolleginnen – auch für Banales – zuverlässig Lob kassiert. Das sei "manchmal schon fast komisch". Martin Noé prognostiziert: "Alle deutschen Chefs werden Linked-in künftig nutzen."
manager-magazin.de (24-Min-Podcast), turi2.de (Background)

Twitter blockiert Drittkonten wegen Trump-Content.

Umweg ausgeschlossen: Twitter blockiert mehrere Accounts, weil sie die Twitter-Sperre von Ex-US-Präsident Donald Trump umgehen. Die Konten hatten zuvor Inhalte von Trumps neuem Blog verbreitet – sie lassen sich direkt von der Website auf Twitter und Facebook verbreiten. Trumps eigene Accounts sind als Konsequenz aus dem Sturm auf das Kapitol im Januar gesperrt.
spiegel.de

Divimove hebt “Sportstudio” für ZDF auf TikTok.

Neue Disziplin: Das Video-Netzwerk Divimove verantwortet den TikTok-Kanal des ZDF-"Sportstudios", meldet "Meedia". Gastgeberinnen des Accounts sind die Boxerin Zeina Nassar (Foto) und Sportjournalistin Magdalena Austermann. Der Kanal soll im EM- und Olympia-Jahr vor allem junge Nutzerinnen erreichen. Bisher zählt er rund 150 Followerinnen. Das älteste Video ist sechs Tage alt.
meedia.de, tiktok.com (@sportstudio.de)

WhatsApp aktualisiert den blauen Haken für Sprachnachrichten.

Haken dran: Bei WhatsApp erscheint der blaue Haken bei Sprachnachrichten nur noch, wenn beide Parteien im Chat die Lesebestätigung eingeschaltet haben. Der Hintergrund: Nutzerinnen konnten auch bei deaktivierter Lesebestätigungs-Funktion sehen, ob Empfängerinnen die Nachricht abgehört haben. WhatsApp plant weitere Neuerungen, u.a. die Funktion, einen Account auf mehreren Geräten zu nutzen.
giga.de

Haben Influencerinnen ein Verfallsdatum, Oğuz Yılmaz?


Im Dutzend billiger: Z-Promis gibt es längst auch in der Social-Media-Welt, beobachtet Oğuz Yılmaz. Der ehemalige Y-Titty-YouTuber managt heute selbst Influencerinnen und sagt: Die wenigsten Sternchen auf Instagram oder TikTok machen sich “Gedanken um einen nachhaltigen Karriere- und Markenaufbau”. Dann ist der Weg zum Werbedeal für “dubiose Zahnaufheller” kurz, Rohrkrepierer lauern an jeder Ecke, schreibt Yılmaz in seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. Das Buch mit allen Beiträgen und Interviews erscheint am 6. Mai. Hier das kostenlose E-Paper vorbestellen.
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Kann Social Media Steuer-Software sexy machen, Claus Fesel?


Sharing in staubtrocken? Claus Fesel beschreibt die Genossenschaft Datev als Community, Mitarbeiterinnen als Corporate Influencerinnen. Der Marketing- und Event-Chef des Nürnberger Softwarehauses setzt früh auf Social Media: Auf Twitter ist Datev seit 2008, auf YouTube und Facebook seit 2009 unterwegs. Für Fesel sind die Netzwerke “eine Einladung zum Dialog”, der gar nicht langweilig sein muss, schreibt er in seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. Das Buch mit allen Beiträgen und Interviews erscheint am 6. Mai. Hier das kostenlose E-Paper vorbestellen.
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“Bild” wirft ARD und ZDF Stimmungsmache für die Grünen vor.

Klagelied: Die "Bild" beschwert sich über "Entgleisungen in Serie" und Stimmungsmache für die Grünen bei ARD und ZDF auf Social Media am Wochenende. Anlass ist u.a. ein mittlerweile entfernter Tweet der ARD, der Kritik an Annalena Baerbock abwehrt sowie ein laut ARD versehentlicher Like für die Forderung, "Bild"-Journalistinnen nicht mehr in Talkshows einzuladen. Auch ein Tweet des ZDF, der eine Sendung zum Wohnungsmarkt beworben hatte, wurde gelöscht, weil er angesichts der Ausschreitungen zum 1. Mai "missverständlich" war, wie ein ZDF-Sprecher sagt.
bild.de

Clubhouse-Klon Twitter Spaces startet.


Testphase (fast) beendet: Twitter launcht seinen Clubhouse-Klon Spaces für alle Nutzerinnen. Zunächst können nur Accounts mit mehr als 600 Followern Gesprächsräume hosten, in den kommenden Wochen will Twitter die Funktion für alle Konten freischalten. So will der Konzern weitere Zeit gewinnen, um Feedback zu sammeln und Fehler zu beheben. Anders als Konkurrent Clubhouse läuft Spaces auch auf Android-Geräten und nicht nur auf Apples Betriebssystem iOS. Wenn Nutzerinnen einen Raum starten, können alle Follower diesen als violetten Kreis über der eigenen Timeline sehen und beitreten. Neben der bekannten der stimmlichen Interaktion, erlaubt Spaces auch Reaktionen der Zuhörerinnen via Emojis.

Der Kurznachrichtendienst hat bereits weitere Veränderungen seines Social-Audio-Produktes angekündigt. In den kommenden Monaten erhält eine zunächst limitierte Zahl von Usern Zugang zu einem Ticket-System für ihre Räume. Sie können dann Preise und Ticketanzahl selbst bestimmen, Twitter behält eine "kleine Menge" des erlösten Geldes ein. Zudem wird es möglich sein, Erinnerungen für künftige Spaces zu setzen und mit Co-Hosts einen Raum zu managen. Auch die Live-Untertitelung werde bald optimiert, so Twitter.
blog.twitter.com, dwdl.de, theverge.com, rnd.de, meedia.de

Head of Social Media Mathias Richter verlässt “Bild” schon wieder.

Bild und Mathias Richter, seit Dezember Head of Social Media, gehen schon wieder getrennte Wege. Via Linked-in verkündet er sein Ausscheiden teilt mit, er sei auf der Suche nach "einem Job, in dem ich wirklich was bewegen kann und darf". Richter kam Ende 2020 von der ProSiebenSat.1-Tochter Studio 71 zu Springer.
linkedin.com via medieninsider.com, turi2.de (Background)

Wie ungesund ist Social Media für eine Tabakfirma, Claudia Oeking?


Qualmen und posten: Wer Zigaretten produziert und verkauft, sollte sich von Social Media lieber fernhalten? Das sieht Claudia Oeking anders. Für die Geschäftsführerin bei Philip Morris Deutschland sind Twitter oder Instagram “Spielwiesen” und “Labore”: “Hier versuchen wir, gesellschaftliche Veränderungen aufzunehmen und prüfen, welche Effekte sie auf uns haben”, schreibt Oeking in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. Das Buch mit allen Beiträgen und Interviews erscheint am 6. Mai. Hier das kostenlose E-Paper vorbestellen.
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Gefährden Influencerinnen die Demokratie, Wolfgang M. Schmitt und Ole Nymoen?


Die neue Unmündigkeit: Die Buchautoren und Podcaster Wolfgang M. Schmitt (Foto, rechts) und Ole Nymoen haben keine hohe Meinung vom Influencer-Marketing als Werbegattung. In ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #14 werfen die beiden den Protagonistinnen vor, wirtschaftliche Interessen zu verschleiern und “jede Werbebotschaft als freundschaftlichen Rat” zu maskieren. Im Jahr der Bundestagswahl verheiße diese Erziehung zur Unmündigkeit nichts Gutes für die Demokratie. Das Buch mit allen Beiträgen und Interviews erscheint am 6. Mai. Hier das kostenlose E-Paper vorbestellen.
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Ist Instagram der Jungbrunnen für Regionalnachrichten, Gabriele Holzner?


Sich immer wieder neu erfinden: Mit der “Hessenschau” erreicht Gabriele Holzner, Programmdirektorin und Vize-Intendantin des Hessischen Rundfunks, bei Instagram 200.000 Fans. In ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #14 erklärt sie, dass soziale Medien “insgesamt ein ganz wunderbarer Jungbrunnen für traditionelle Medienhäuser” sind, weil die Netzwerke sich ständig selbst neu erfinden. Auch für Sie als Nutzerin wirke das erfrischend, selbst wenn sie nicht alles gut findet, “was wir als Medienschaffende dort treiben”. Die turi2 edition mit allen Gastbeiträgen und Interviews erscheint am 6. Mai. Weiterlesen …

Clubhouse-Tipp: Reporterfabrik und Reporter ohne Grenzen diskutieren über Pressefreiheit.

Clubhouse-Tipp: Zum Tag der Pressefreiheit diskutieren Reporterfabrik-Gründer Cordt Schnibben und Martin Kaul von Reporter ohne Grenzen am Freitag um 17 Uhr über die Bedrohung der Pressefreiheit sowie Medienkritik, die ihm Rahmen der "Alles dicht machen"-Aktion laut wurde. Mit dabei sind u.a. Journalistin Lea Deuber, DJV-Vorstand Mika Beuster und Autor Jan Fleischhauer.
joinclubhouse.com (Kalenderlink)

Zahl des Tages: Mehr als 50 % der Bürgermeisterinnen haben Hass oder Gewalt im Amt erlebt.

Zahl des Tages: Mehr als 50 % der Befragten 1600 Bürgermeisterinnen in Deutschland haben bereits Hass oder Gewalt im Amt erlebt, ergibt eine repräsentative Umfrage der Körber-Stiftung. Die Vorfälle beziehen sich auf u.a. Beleidigungen, Drohungen oder tätliche Angriffe gegen sich selbst oder ihr Umfeld.
sueddeutsche.de

Tom Buhrow kritisiert Diskussionskultur nach “Alles dicht machen”.

Kritik: ARD-Vorsitzender Tom Buhrow stören in der Debatte um die Aktion "Alles dicht machen" die "permanente Gereiztheit und der Versuch, gegensätzliche Meinungen zu vernichten", sagt er laut "Welt" auf einer Pressekonferenz. Das steigere sich teilweise bis zur "hasserfüllten Polarisierung" und mache ihm auch als Medienschaffender "große Sorgen". Buhrow meint, dass Demokratie und Gemeinwesen dadurch "wirklich leiden", schreibt die "Welt".
welt.de, faz.net

US-Börsenaufsicht nimmt VW-Aprilscherz “Voltswagen” unter die Lupe.

Versteht keinen Spaß: Volkswagens Aprilscherz wird ein Fall für die US-Börsenaufsicht. Das Unternehmen hatte am 1.4. verkündet, sich in "Voltswagen" umzubenennen. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC kontrolliert jetzt, ob VW durch den PR-Gag, der einen Tag später als solcher bestätigt wurde, womöglich den Börsenkurs beeinflusst hat. Die Aktion habe den Konzern Glaubwürdigkeit gekostet und womöglich Konzernrichtlinien verletzt, schreibt der "Spiegel".
spiegel.de, turi2.de (Background)

Basta: Mark Zuckerberg wollet sich mit Sonnencreme tarnen – und wurde so erst recht zum Fotomotiv.

Sonnencreme-König: Facebook-Chef Mark Zuckerberg wurde im Sommer 2020 beim Surfen auf Hawaii mit massenhaft Sonnencreme im Gesicht von Paparazzi abgeschossen. Das Foto ging viral. In einem Instagram-Live-Chat erzählt er nun, dass die Sonnencreme eigentlich als Tarnung dienen sollte, um die Fotografen abzuhalten. Heute weiß er, dass lustige Filter in der Realität nicht funktionieren.
businessinsider.com

Wir graturilieren: Laura Karasek wird 39.


Wir graturilieren: Moderatorin und Autorin Laura Karasek feiert heute ihren 39. Geburtstag "ganz originell" bei sich zu Hause mit ihren Zwillingen. Als Highlight des vergangenen Jahres nennt sie ihre eigene Sendung Zart am Limit bei ZDFneo und ihren Roman Drei Wünsche, welchen sie selbst als Hörbuch-Variante einlesen konnte - und das, wo sie "doch schon so lange von einer Synchron-Rolle oder einem Chanson-Album" träumt. Für das kommende Jahr träumt Laura Karasek vom Ende der Pandemie, weniger Versagen der Politik, ein bisschen Leichtigkeit zurück sowie etwas mehr Fehlerfreundlichkeit und Sanftmut. Sich selbst wünscht sie "Bestseller und Quotenhits." Gratulationen erreichen sie am liebsten in Form eines "selbstgeschriebenen Gedichtes oder Song" - zum Beispiel per E-Mail.

Wie viel TikTok-Tanz verträgt die “Tagesschau”, Marcus Bornheim?

Zwischen Seriosität und Spaß: “Im Nachhinein bin ich heilfroh, nicht auf die Bedenkenträgerinnen gehört zu haben”, bilanziert Marcus Bornheim das Engagement der “Tagesschau” in der Video-App TikTok. Der Erste Chefredakteur des ARD-Nachrichtenflaggschiffs beschreibt in der turi2 edition #14 den Spagat, den die Macherinnen leisten müssen, nämlich “die seriöse Nachrichtenmarke ‘Tagesschau’ und die Kurzweiligkeit von TikTok unter einen Hut” zu bekommen. Bei der “Tagesschau” auf TikTok dürfe auch gelacht werden, die Nachricht müsse aber immer der Kern sein. Das Buch mit allen Interviews und Gastbeiträgen erscheint am 6. Mai. Weiterlesen …

TikTok will Werbungtreibende stärker mit Kundinnen vernetzen.

Anzeige ist raus: TikTok erweitert die Funktion seiner In-Feed-Anzeigen mit einem Formular, in dem Unternehmen Informationen über Produkte zur Verfügung stellen können. Interessierte Nutzerinnen können bei diesen sogenannten Lead-In-Anzeigen dann ihre Kontaktdaten an das Unternehmen senden. Werbungtreibende sollen so schnell und datenschutzkonform Kontakte zu potentiellen Kundinnen aufbauen.
horizont.net, new-business.de

Was lassen Journalistinnen in den sozialen Medien lieber bleiben, Ayla Kiran?

Idiotentest: Ayla Kiran, Social-Media-Leiterin beim “Spiegel”, gibt Medienschaffenden eine kleine Anleitung zur Navigation durch die sozialen Netzwerke. Im Zweifel lieber einmal um den Block gehen, als wahllos Tweets rausfeuern, rät sie in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. Das Buch mit allen Beiträgen und Interviews erscheint am 6. Mai. Hier das kostenlose E-Paper vorbestellen. Weiterlesen …

Wann ergeben Marke und Influencerin ein Match, Katrin Kolossa?


Was nicht passt, wird nicht passend gemacht: “Ohne Strategie geht es heute nicht mehr”, schreibt Katrin Kolossa in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. Die Chefin der Agentur Buzzbird bringt Influencerinnen und Marken zusammen. Damit sich die richtigen Matches finden, nennt sie fünf Auswahlkriterien, darunter die Zielgruppe, die Glaubwürdigkeit und der Background der Influencerin. Lesen Sie den ganzen Beitrag hier im kostenlosen E-Paper oder als Online-Text.

Hätte Jesus heute einen Instagram-Account, Josephine Teske?

Sharing My Religion: Pastorin und Bloggerin Josephine Teske fragt sich, ob der Sohn Gottes eine Story darüber gemacht hätte, wie er Wasser in Wein verwandelt. In ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #14 kommt sie zu einem eindeutigen Schluss. Das Buch mit allen Beiträgen und Interviews erscheint am 6. Mai. Weiterlesen …

Pflegepersonal startet Gegenaktion zu “Alles dicht machen”.

Schicht im Schacht: Ärztin und Bloggerin Carola Holzner, auch unter dem Namen „Doc Caro“ bekannt, fordert die Schauspielerinnen der "Alles dicht machen"-Aktion dazu auf, für eine Schicht in der Pflege mitzuarbeiten. "Ihr habt eine Grenze überschritten", sagt Carola Holzner im Video auf ihrem Instagram-Account. Sie schlägt den Aktionsteilnehmerinnen vor, sich nach Schichtende noch einmal für eine Aktion "ohne Ironie und Zynismus" zusammenzusetzen.
rp-online.de

Zitat: Micky Beisenherz plädiert für eine tolerante Diskussionskultur.

"Austausch entsteht nicht, wenn jeder in seiner Blase verhaftet bleibt, sondern wenn Menschen mit verschiedenen Erfahrungshistorien und Perspektiven zusammenkommen"

Podcaster Micky Beisenherz wünscht sich, dass Widerspruch in "zivilem Ton" vorgetragen wird. Es dürfe nicht sein, "dass man sich im eigenen Lager die Schellen abholt, nur weil man es gewagt hat, eine Person einzuladen, deren Lebenswirklichkeit und Blick auf die Gesellschaft gänzlich anders ist", sagt er im DWDL-Gespräch.
dwdl.de

“FAZ” sieht eine durch Twitter “entblößte Republik”.

Netz-Nachhilfe: Geht es um politische Transparenz in Sozialen Netzwerken, sind die Prozeduren "leck geschlagen" und die Republik wirke "seltsam entblößt", schreibt Bert Rebhandl in der "FAZ". Arbeitspapiere werden durchgestochen, bevor formulierte Gedanken trocken seien: Personalentscheidungen müssen dann gegen Hashtag-Konjunkturen bestehen. Rebhandl legt dem freiheitlichen Europa nahe, "in den Maschinenraum der digitalen Kommunikation" zu gehen.
faz.net (Paid)

Basta: NRW-Abiturientinnen fluten das Postfach eines “New York Times”-Journalisten.

Abicalypse Now: Das Postfach vom nichtsahnenden "New York Times"-Journalist Farhad Manjoo wird von Nachrichten deutscher Schülerinnen überrollt. Grund ist eine für die zornigen Zöglinge zu komplizierte Kolumne des eloquenten Autors, die im Englisch-Abi in NRW analysiert werden sollte. Dank nörgelnder Nachrichten dürfte Manjoo dafür direkt Stoff für seinen nächsten Text in der "Times" haben.
spiegel.de

Ist die Energiewende zu komplex für Social Media, Sopna Sury?


Grüne Ambitionen eines Kohleriesen: Sopna Sury, Vorständin bei RWE Generation, hofft in den sozialen Netzwerken auf eine “offene und konstruktive Diskussionskultur”. Richtig aufbereitet funktioniere zum Beispiel Wasserstoff als PR-Thema locker auf YouTube oder Twitter, schreibt sie in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. Das Buch mit allen Beiträgen und Interviews erscheint am 6. Mai. Weiterlesen …

Meinung: TikTok fährt eine erfolgreiche Bildungsoffensive.

Mit Lerneffekt: TikTok ist zu Unrecht als Kinderplattform verschrien, schreibt Luca Schallenberger bei "Meedia". In der App gehe es zunehmend um Bildungsthemen. Auf TikTok lerne er u.a. bei den Themen Journalismus und Jura "mehr als auf Twitter in einer Woche". Schallenberger wolle manchmal "keine seitenlangen Essays über ein Thema lesen, um es zu verstehen", sondern Informationen "in kleinen Häppchen bekommen."
meedia.de

Bei Linked-in wird hemmungslos geschleimt, beobachtet das “Manager Magazin”.

Like a Boss: Linked-in ist vom Karrierenetzwerk zur weltweit wichtigsten digitalen Wirtschaftsplattform geworden, schreibt Philipp Alvares de Souza Soares. Das Portal gehe längst über Jobsuche hinaus und setzt auf Austausch. Während u.a. bei Twitter oft "Hass und Häme" regieren, herrsche bei Linked-in mit "hemmungslosem Schleimen" ein anderes Extrem. Beförderungen oder die Markteinführung neuer Produkte von Firmen würden "wie eine Marslandung" gefeiert.
managaer-magazin.de (Paid)

Können wir per Twitter das Klima retten, Nick Heubeck?


Temperaturfühler: Fridays-for-Future-Aktivist Nick Heubeck meint, dass soziale Medien die politische Selbstwirksamkeit stärken. Im Kampf gegen die Klimakrise sind sie wichtige Schauplätze, Lokalzeitungen und die Bäckerei um die Ecke aber auch, schreibt Heubeck in seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #14. Das Buch mit allen Beiträgen und Interviews erscheint am 6. Mai. Weiterlesen …

Snapchat hat Nutzerinnen in Pandemie mit AR-Elementen gehalten.

Stay here: Snapchat hat in der Pandemie massiv auf Augmented Reality gesetzt, um Nutzerinnen zu halten – etwa Anwendungen, mit denen Mode oder Kosmetik virtuell getestet werden können. Gründer Evan Spiegel sagt, an den Daten der App sei ablesbar, dass die Menschen in den USA mit der fortschreitenden Corona-Impfkampagne schrittweise zum normalen Alltag zurückkehren – was die Aktivität in der App steigern werde. Spiegel glaubt aber, dass Corona-Gewohnheiten wie Online-Shopping auch künftig eine größere Rolle spielen als bisher.
heise.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: Snapchat hat nun 280 Mio Nutzerinnen.

Zahl des Tages: Täglich 280 Mio aktive Nutzerinnen zählt Snapchat im ersten Quartal 2021, ein Plus von 51 Mio bzw. 22 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Erlöse von Snapchat-Mutter Snap sind um satte 66 % von 462 Mio auf 770 Mio Dollar geklettert. Unterm Stricht bleibt aber ein Nettoverlust von 286 Mio Dollar, 2020 waren es 305 Mio Dollar.
deraktionaer.de, meedia.de, deadline.com

Wie Digitalisierung in deutschen Schulen funktionieren kann – So lief der Open Innovation Live Podcast #7.


Hefte raus, (digitale) Klassenarbeit: "Momentan ist das ungenutzte Potential ein Notstand", fasst Lehrer Oliver Kracke den Stand der Digitalisierung in deutschen Schulen im Open Innovation Live Podcast zusammen. Der "Lehrer mit Digitalisierungshintergrund", wie er sich selbst nennt, erzählt am Donnerstagabend von Lehrkräften Mitte 30, bei denen die Digitalisierung bei E-Mails aufhört. Das hält er für problematisch, da sie dann nicht einschätzen könnten, warum TikTok für Achtjährige so wichtig ist. Grundschullehrerin Charley Camejo muss sich selbst ständig mit neuen Plattformen auseinandersetzen und wünscht sich, dass es für Schülerinnen nicht nur einen Fahrrad-, sondern auch einen Internet-Führerschein geben sollte. Moderatorin Tess Kadiri erinnert sich, dass Social Media bei ihr im Unterricht nie angesprochen wurde – dabei ist ihr Abitur gerade einmal zwei Jahre her.

Überrascht war Richard Gutjahr vom Stundenplan seiner Tochter in Israel: Bereits in der 1. Klasse stehen dort Fächer wie iPad-Unterricht auf dem Plan. Charley Cameo gefällt das Konzept, in Deutschland stehe aber oft der Lehrplan, der abgearbeitet werden muss. "Digitale Bildung" im Lehrplan wünscht sich auch Anna-Katharina Meßmer, Projektleiterin für Digitale Nachrichten- und Informationskompetenz bei der Stiftung Neue Verantwortung. Die Ergebnisse ihrer Studie zur Einordnung von Nachrichten nennt sie "überraschend": Von 30 möglichen Punkten erreichen die Teilnehmerinnen über 18 Jahren im Schnitt nur 13,3 Punkte. An Medienkompetenz mangele es nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen. Meßmer hofft, dass die Generationen in Zukunft stärker voneinander lernen.
turi2.tv (60-Min-Video/-Podcast), turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de/clubraum (weiteres Programm)