Dr. Oetker vereint Durstexpress mit Flaschenpost.

Aus 2 mach 1: Dr. Oetker begräbt die Marke Durstexpress und vereint sie schrittweise mit dem jüngst zugekauften Startup Flaschenpost, kündigt das Unternehmen an. Teilweise sollen auch Lagerstandorte der Getränkelieferer zusammengelegt werden und Beschäftigte "nach Möglichkeit" in Nachbarlagern übernommen werden. Die "Rheinische Post" hatte zuvor berichtet, dass durch Schließungen hunderten Mitarbeiter*innen gekündigt werde.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Markenprodukte boomen in der Pandemie.

Markenprodukte erfreuen sich 2020 erhöhter Beliebtheit, so eine Untersuchung der GfK. Die Deutschen gaben 2020 im Schnitt 10 % mehr für Markenartikel aus, die Eigenmarken des Handels verloren an Marktanteilen. Expert*innen erklären das Kaufverhalten mit dem Wunsch nach Stabilität und gesteigertem Qualitätsbewusstsein angesichts von Home-Office und Reiseverboten.
focus.de

Zitat: Warsteiner-Chef Christian Gieselmann erwartet rückläufigen Bier-Konsum.

"Sitzt man beim Fußball allein vor dem Fernseher, trinkt man vielleicht zwei Flaschen Bier, sitzen Freunde dabei, ist es wohl die ein oder andere Flasche mehr."

Warsteiner-Chef Christian Gieselmann erklärt im "Welt"-Interview, auch der "erhöhte Heimkonsum" von Alkohol habe nicht zu einem höheren Pro-Kopf-Verbrauch von Bier geführt. Es hätten durch die Corona-Beschränkungen 2020 "einfach Anlässe gefehlt".
edition.welt.de (Paid)

Lese-Tipp: Das “Handelsblatt” porträtiert Star-Architekt Renzo Piano.

Lese-Tipp: Regina Krieger porträtiert für das "Handelsblatt" den italienischen Star-Architekten Renzo Piano. Piano, der u.a. mit dem Bau des Centre Pompidou bekannt wurde, kümmert sich mittlerweile verstärkt um Projekte in der Peripherie. Dabei ist der 83-Jährige kein Knauser: Fehlen in einem Gebäude noch die richtigen Lampen, bezahlt er sie auch aus eigener Tasche.
"Handelsblatt", S. 34 (Paid)

Douglas-CEO Tina Müller podcastet über Schönheit.

Ohrenputzer: Douglas-Chefin Tina Müller podcastet künftig unter dem Titel "Beauty & Beyond" über Schönheit. Erste Gesprächspartnerin ist Miriam Meckel, geplant sind weitere Talks mit Judith Williams und Verena Pausder. Alle vier bis sechs Wochen erscheint eine neue Folge, mit der Douglas seine "Forward Beauty. Digital First"-Strategie unterstützen will.
beauty-and-beyond.podigee.io via wuv.de

Video-Tipp: Lidl lässt Angestellten Tillman rappen.

Video-Tipp: Lidl spendiert seinem jungen Angestellten Tillman ein professionell produziertes Rap-Video. Der stellvertretende Filialleiter aus Kahl am Main preist darin nicht nur die App des Unternehmens, sondern teilt auch reimgewandt gegen Konkurrenten wie Edeka, Aldi und Rewe aus. Das Publikum mag's: Der "Lidl Plus Rap/Tillmans Traum" hat auf Youtube schon mehr als 3,6 Mio Klicks.
youtube.com via horizont.net

Ex-Metro-Chef Olaf Koch geht unter die Startup-Förderer.

Ex-Metro-Chef Olaf Koch geht mit seinem neuen Unternehmen Monrepos Advisers unter die Startup-Förderer, berichtet Business Insider. Koch will mit seiner Beraterfirma "junge Unternehmen beim Aufbau ihres Geschäftes unterstützen" - das allerdings nichts mit Großhandel oder Gastronomie zu tun haben solle. Der Manager hatte die Metro zum Jahresende verlassen.
businessinsider.de

Burger King gibt sich einen neuen Anstrich und neue Rezepturen.

Back to the roots: Burger King macht mit seinem neuen Logo eine Reise in die Vergangenheit – das neue Emblem aus zwei Brötchenhälften und dem roten Schriftzug ist weniger schrill und stark an den bereits von 1969 bis 1999 verwendeten Vorgänger angelehnt. Auch auf dem Speiseplan gibt es einige Neuerungen: Der Burger-Brater will künftig auf Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker verzichten.
wuv.de

Delivery Hero will frisches Geld und gibt 9,5 Mio neue Aktien heraus.

Liefergeld: Delivery Hero gibt 9,5 Mio neue Aktien aus. Damit könnte die Bestellplattform bis zu 1,3 Mrd Dollar einnehmen. Konzernchef Niklas Östberg kündigt an, dass das Geld auch für weitere Übernahmen gedacht ist. Das Ex-Startup hatte erst im Dezember die Zusage der koreanischen Kartellwächter zur Übernahme des dortigen Marktführers Woowa erhalten.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

“Handelsblatt”: Opel will 2021 weitere Stellen abbauen.

Opel baut 2021 weitere Jobs ab, meldet das "Handelsblatt". Bisher waren vor allen Stellen in der Verwaltung betroffen, diesmal treffe es auch die Ingenieur*innen, schreibt die Zeitung. Grund sei die anstehende Fusion von Mutterkonzern PSA und Fiat Chrysler, dadurch ergäben sich "Überkapazitäten". Bisher setzt der Autobauer auf ein Freiwilligenprogramm u.a. mit Abfindungen.
handelsblatt.com

Herz & Hirn: Marketingchef Albrecht Schäfer über die E-Auto-Werbung von Opel.


Unter Strom: "Wir sind elektrisch." Im Video-Interview mit turi2.tv spricht Marketingchef Albrecht Schäfer über den Stand der Elektrifizierung bei Opel Deutschland und darüber, wie er Menschen für seine Marke und Elektro-Mobilität begeistert. Schäfer erklärt, dass bei E-Autos der Informationsbedarf höher ist als bei Verbrennern. Er will den Kund*innen "nachvollziehbar darlegen", dass E-Autos sich für ihren "objektiven Mobilitäts-Bedarf" eignen, auch wenn man mit ihnen vielleicht noch nicht von Rüsselsheim bis Wladiwostok durchfahren kann. Dafür setzt er auf Emotionen, Fakten und Testimonials wie Jürgen Klopp.

Der Erfolgs-Trainer stehe für die gleichen Werte wie Opel, erklärt Schäfer: "deutsch, begeisternd, nahbar". Klopp ziehe durchaus auch bei jungen Leuten, denen das eigene Auto vielleicht nicht mehr ganz so wichtig ist wie in den Generationen davor.

Im Video zeigen und besprechen wir TV-Spots von früher und heute und dokumentieren so den Wandel der Werbung. Im etwas ausführlicheren Podcast sagt Albrecht Schäfer, dass er auch die Generation Greta erreichen will – allerdings ohne missionarischen Eifer: "Jemanden, der sagt, dass er kein Auto besitzen möchte, werde ich davon nicht bekehren."
turi2.tv (10-Min-Video auf YouTube), turi2.de/podcast (16-Min-Audio), spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de

Douglas-Chefin Tina Müller rudert zurück, Filialen bleiben geschlossen.

Douglas bleibt im Lockdown nun doch geschlossen. Die Parfümerie-Kette wollte sich als Drogerie durch die Krise mogeln und rund ein Viertel der Filialen weiterhin öffnen. Konzernchefin Tina Müller entschuldigt sich bei Twitter bei allen, "die wir mit unserem Vorgehen befremdet oder vor den Kopf gestoßen haben".
spiegel.de, turi2.de (Background)

Flixbus streicht Fahrten zwischen den Jahren.

Flixbus sagt geplante Fahrten zwischen den Jahren ab. Eigentlich wollte der Fernbus-Anbieter zwischen dem 17. Dezember und 11. Januar den Betrieb wieder aufnehmen, der seit November ruht. Nun appelliert Flixbus, "auf nicht dringend notwendiges Reisen" zu verzichten. Fahrgäste, die bereits gebucht haben, bekommen ihr Geld zurück und einen 15-Euro-Gutschein.
manager-magazin.de, turi2.de (Background)

Fritz-Kola braucht neue Werte, sagt Gründer Mirco Wiegert.

Fritz-Kola muss aufpassen, dass das Wachstum die Marke nicht beschädigt, sagt Gründer Mirco Wiegert im "FAZ"-Interview. Die Brause gilt als rebellische Alternative "in einem Markt voller Großkonzerne", der Konkurrenz Bionade nahmen viele Trinker*innen den Verkauf an den Oetker-Konzern übel. Wiegert will der Marke deshalb zusätzliche Werte geben, darunter Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement. In der Corona-Krise hat Fritz-Kola sich bei Projekten engagiert, die Bars und Clubs retten.
"FAZ", S. 25 (Paid)

Basta: Aldi Nord stellt Quer-Regale wieder längs hin.

Längsdenker: Aldi Nord baut seine Filialen schon wieder um. Bis Herbst 2021 stellt der Discounter alle quer­stehenden Regale wieder in Längs­richtung auf, die Zahl der Artikel sinkt auf 1.700. Nächster Effizienz­schritt wäre wohl die Rückkehr zur Hoch­geschwindigkeits­kassiererin, die alle Produkt­nummern im Kopf hat und schneller eintippt als andere den Barcode finden.
sueddeutsche.de

Haribo schließt Werk in Sachsen.

Haribo verteidigt die geplante Schließung seines Werks im sächsischen Wilkau-Haßlau: Der Standort habe "nicht die notwendigen Entwicklungsmöglichkeiten", sagt der geschäftsführende Gesellschafter Hans Guido Riegel dem "Handelsblatt". Für eine Modernisierung wären "unverhältnismäßig hohe Investitionen" nötig. Wegen des eingebrochenen Absatzes u.a. an Flughäfen fehle ein Volumen in Höhe der dreifachen Jahresproduktion des Werks in Sachsen.
"Handelsblatt", S. 44 (Paid)

FC Bayern gönnt sich eine “FC Bayern World” in Münchens bester Lage.

FC Bayern München eröffnet mitten in der Pandemie eine FC Bayern World in der Münchner Innenstadt. Auf sieben Stockwerken mit 3.500 m² Gesamtfläche finden sich ein 1.000 m² großer Fan-Shop, zwei Restaurants und ein Hotel mit 30 Zimmern sowie Event-Räume. Die Eröffnung soll signalisieren, "dass wir in Zeiten einer Pandemie nach vorne blicken", sagt Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge.
wuv.de, sport.de

Munich Wrist Busters lassen Fake-Uhren bei Influencern auffliegen.

Luxus-Spaßverderber: Die beiden Münchner Leon Schelske und Robin Haas enttarnen bei Instagram gefälschte Luxus-Uhren von Influencern. Mit der Kenntnis selbst kleinster Details lassen sie Fakes auffliegen und machen sich damit bei den Enttarnten keine Freunde. Zusammen mit der Plattform Chronext verkaufen sie gebrauchte Originale.
faz.net, omr.com, instagram.com/munichwristbusters

Zalando-Co-CEO Rubin Ritter kündigt seinen Abschied an.

Rubin RitterZalando und Co-CEO Rubin Ritter gehen nach elf Jahren getrennte Wege. Er habe dem Online-Modehändler seinen "Wunsch" mitgeteilt, seine Tätigkeit zur Hauptversammlung 2021 zu beenden, um seinem "Leben eine neue Richtung" zu geben: "Meine Frau und ich sind uns einig, dass in den kommenden Jahren ihr Beruf Priorität haben soll." Ritters Vertrag wäre noch bis November 2023 gelaufen. Die beiden Zalando-Gründer Robert Gentz und David Schneider, die mit Ritter gleichberechtigte Co-CEOS waren, führen das Unternehmen nun als Duo weiter.
corporate.zalando.com, faz.net, manager-magazin.de

Philipp Jessen gibt im OMR-Podcast Einblick in die schweigsame Storymachine.


Einblick ins Story-Maschinenwerk: Philipp Jessen, neben Kai Diekmann und Michael Mronz Mitgründer der Kommunikationsagentur Storymachine, verrät im OMR-Podcast von Philipp Westermeyer Details über die Arbeitsweise der Firma, die in eigener Sache sonst sehr schweigsam ist. Aktuell hat Storymachine 97 Mitarbeiter*innen, "nach außen der heterogenste Haufen, den Du Dir vorstellen kannst", sagt Jessen, jedoch mache dies die Stärke der Agentur aus. Mit der Bezeichnung "Agentur" hadert Jessen aber: "Ich habe immer noch nicht den richtigen Begriff gefunden." Westermeyers Vorlage, Storymachine würde einen "achtstelligen Umsatz" machen, dementiert Jessen zumindest nicht und sagt: "Ich habe auch keine Ahnung von Zahlen." Mit Unternehmenskunden schließt Storymachine zu "99 %" Jahresverträge ab. Drei bis vier Mitarbeiter*innen betreuen einen Kanal: "Wir verkaufen Social Media als etwas, was man nicht nebenbei machen kann und was nicht irgendwer machen kann." Westermeyers Vermutung, die meisten Kunden würden im Jahr eine "sechsstellige Summe" überweisen, erwidert Jessen nur mit einem kurzen, überraschten "Ja".

Eines der Geschäftsfelder ist die Betreuung der Social-Media-Accounts von CEOs. Dass diese nicht selbst schreiben, findet Jessen nicht verwerflich, auch Angela Merkel schreibe ihre Reden schließlich nicht selbst. Es sei auch "völlig normal, dass eine Pressemitteilung durch 17 Hände geht, bevor sie mit Zitat des CEOs rausgeschickt wird". Am Anfang von jedem Engagements stehe ein zweistündiges "Tiefeninterview" mit dem CEO, um ein "Gefühl für diesen Menschen zu bekommen, um zu fühlen, wie er denkt, wie er spricht". Leuten, die aus dem Journalismus zu Storymachine kommen sagt Jessen: "Es ist ein bisschen so, als würdest Du ein Porträt für den 'stern' oder den 'Spiegel' schreiben, aber statt acht Seiten auf einmal veröffentlichst Du jeden Tag einen Satz." Es seien aber immer der Sound und die Gedanken des Absenders. "Wir bringen es halt in Form", sagt Jessen und vergleicht seine Arbeit mit der eines Musikproduzenten, der aus jemanden mit guter Stimme "nochmal 10 % rausholt".

Dabei arbeitet Storymachine mit den Teams in den Unternehmen zusammen. "Für viele CEOs ist Social Media kein Herzthema, sondern ein Kopfthema. Die wissen, sie müssen irgendwas machen", sagt Jessen und rät: "Es geht immer darum, dass es keine Ego-Show ist, sondern dass das, was sie kommunizieren auf das Unternehmen einzahlt." Wenn die Führungskräfte dann merkten, "was es für eine Freunde macht, über eigene Kanäle autark zu kommunizieren" und sie positive Reaktion bekommen, werde Social Media oft doch vom Kopf- zum Herzthema. (Foto: Lukas Schulze / dpa / Picture Alliance)
omr.podigee.io (81-Min-Audio)

Nicole Mommsen leitet VW-Kommunikation, Peik von Bestenbostel geht.

Volkswagen besetzt die Leitung seiner Konzern-Kommunikation neu: Nicole Mommsen, 46, seit August Leiterin der Unternehmens-Kommunikation, spricht künftig für den gesamten Konzern. Sie war zuvor u.a. Kommunikationsleiterin von Goldman Sachs. Mommsen folgt auf Peik von Bestenbostel, 62, der den Konzern nach zwölf Jahren in unterschiedlichen Kommunikations-Jobs verlässt. Der frühere Journalist war 2018 mit dem Amtsantritt von Volkswagen-Chef Herbert Diess zum Gesamtverantwortlichen für die Konzern-Kommunikation aufgestiegen.
wiwo.de, businessinsider.de

Video-Tipp: Lidl kämpft um den Weihnachtsmarkt.

Video-Tipp: Lidl rührt mit einem actionreichen Mini-Krimi die Werbetrommel für sein Weihnachts-Sortiment. In dem Clip kommt es zum Machtkampf zwischen dem Lidl-Helden und einem bösen Weihnachtsmann kommt. Gespickt ist der Spot mit Sticheleien gegen den Konkurrenten Aldi und dessen Werbefigur Kai Karotte. Die Werbeagentur Any Agency hat den Spot produziert.
youtube.com (2-Min-Video) via horizont.net (Paid)

Iglo verliert den Prozess um die Werbefigur Käpt’n Iglo.

Seemannsgarn: Das Münchner Landgericht weist die Klage von TK-Hersteller Iglo ab, der fordert, dass Konkurrent Appel Feinkost nicht mit einer Seemanns-Figur für Fisch werben darf. Iglo fürchtet Verwechslungsgefahr mit seinem Käpt'n Iglo, das Gericht hält die Appel-Werbefigur hingegen gar nicht für einen Seebären, sondern einen "gut situierten Herrn in einem eleganten Dreiteiler".
sueddeutsche.de, spiegel.de, t-online.de

Der “Kleine Hunger” verschwindet aus der Werbung für Müller Milchreis.

Müller schafft nach 33 Jahren den "kleinen Hunger", Werbefigur in den TV-Spots, ab. Milchreis-satt ist man aber nicht, in der neuen Kampagne der Agentur David + Martin ist aufkommender Hunger noch immer das Kernthema. "Die Zeit von klassischen Werbefiguren ist vorbei", sagt Kreativgeschäftsführer David Stephan. Der "starke visuelle Bruch" sei wichtig, weil die Marke vor einem größeren Transformationsprozess stehe.
horizont.net

Puma-Chef Björn Gulden will kein dauerhaftes Home Office.

Puma muss europaweit wegen Corona-Maßnahmen derzeit fast die Hälfte seiner Läden geschlossen halten, sagt Konzernchef Bjørn Gulden dem "Handelsblatt". Bei den geöffneten Shops gibt es oft Einschränkungen. 2020 sieht Gulden als "verlorenes Jahr", 2021 sei derzeit schwierig zu planen. Dauerhaftes Home Office will Gulden nicht: "Dass die Leute nie ins Büro kommen, ist für mich unvorstellbar." Digitales Arbeiten sei ein Hilfsmittel, aber "kein Ziel an sich".
handelsblatt.com (Paid)

Brauerei-Gruppe Bitburger plant Getränk-Lieferdienst für Privatkunden.

Bitburger plant den Einstieg in den Getränke-Liefer­dienst für Privat-Haushalte, berichtet die "Lebens­mittel Zeitung". Die Bitburger-Tochter Trinkkontor verhandele mit dem Liefer-Startup Durststrecke, an dem Rewe mit 40 % beteiligt ist. Die Besonderheit: Die Zustellung soll mit elektrisch angetriebenen Lasten­rädern erfolgen. Bitburger sieht sich offenbar unter Zugzwang, nachdem die Oetker-Gruppe, zu der Konkurrent Radeberger gehört, die Übernahme des Lieferdienstes Flaschenpost angekündigt hat.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background Flaschenpost)

Nokia und Daimler streiten vor dem EuGH um Lizenzen im vernetzten Auto.

Clinch mit Modell-Charakter: Nokia und Daimler streiten seit Jahren um die Lizenzierung von Patenten im vernetzen Auto und damit um viel Geld – bald vor dem EuGH. Das ist ein "entscheidender Wendepunkt", sagt Patentexperte Florian Müller. Er fürchtet eine "große Lobbyingschlacht". Sowohl Netzwerkausrüster als auch die Autoindustrie werden den Ausgang des Rechtsstreits genau beobachten, zwischen ihnen brodle "ein breiter Branchenkonflikt".
handelsblatt.com

Münchner Unternehmen legt Widerspruch gegen “Querdenken”-Marke ein.

Markenrecht: Das Münchner Unternehmen "Querdenker United" legt Widerspruch gegen die Marke "Querdenken711" ein. Michael Ballweg, der Initiator der Anti-Corona-Bewegung "Querdenken" hatte den Begriff in diversen Abwandlungen für die jeweiligen Ortsgruppen schützen lassen. Dabei gehe es Ballweg angeblich nicht um monetäre Ziele, er wolle nur einen Missbrauch des Namens verhindern.
faz.net

Lebensmittelkonzern Nestlé profitiert vom Homeoffice und will organisch wachsen.

Nestlé profitiert vom Trend zum Homeoffice, weil viele Menschen nun zu Hause essen, sagt Konzernchef Mark Schneider im Interview mit dem "manager magazin". Engpässe bei der Lebensmittel­versorgung schließt er aus, sieht das Corona-Jahr aber als "Bewährungsprobe". Wachsen soll Nestlé organisch und durch "ziel­gerichtete Übernahmen", von "überhasteten Zukäufen" hält Schneider nichts.
manager-magazin.de (Kurzfassung), manager-magazin.de (Paid)