Maximilian Mittereder wird Kommunikations- und PR-Chef bei Roland Berger.

Roland Berger befördert Maximilian Mittereder, 36, zum Kommunikations- und PR-Chef der Unternehmensberatung. Er folgt auf Claudia Russo, die Leiterin der Stabsstelle Kommunikation der Uni München wird. Mittereder ist gelernter Politikwissenschaftler und hat u.a. die Agenturen Lewis und WE Communications gearbeitet. Seit 2016 ist er bei Roland Berger Referent für Corporate Communications und internationale PR.
pr-journal.de

Egmont belebt Magazin für Fans von Hot Wheels wieder.

Auf ein Neues: Egmont Ehapa lässt sein Magazin über die kleinen Spielzeugflitzer Hot Wheels des Herstellers Mattel wiederauferstehen. Von 2004 an gab es die Zeitschrift in Deutschland immer mal wieder, immer wieder stellte der Verlag sie ein. Ab Dienstag soll die Neuauflage dann vierteljährlich und mit Spielauto-Beilage am Kiosk erscheinen, mit einer anfänglichen Auflage von 50.000 Stück für je 3,99 Euro.
egmont.de, comicguide.de, turi2 (Background)

Edeka Nord will Mieten ganz normal zahlen.

Edeka Nord betont, die Supermarkt-Kette werde keine Mietzahlungen unter Vorbehalt tätigen. In einer Stellungnahme heißt es: "Wir stehen in der aktuellen Situation fest an der Seite unserer Vermieter. Selbstverständlich hat die Edeka Nord alle Mieten für ihre Märkte bezahlt und wird diese auch in Zukunft zu 100 Prozent bezahlen." Damit widerspricht Edeka Nord einer Darstellung in der "Welt am Sonntag". In einem Schreiben von Edeka Nord sei "ein missverständlicher Eindruck entstanden".
per Mail, lebensmittelpraxis.de, turi2.de (Background)

Ägyptischer Investor will die Mehrheit an FTI-Reisen übernehmen.

Urlaubsreif: Der ägyptische Touristikunternehmer und Milliardär Samih Sawiris will die Mehrheit beim FTI-Reisekonzern übernehmen, schreibt die "Welt". Sawiris plane über die Luxemburger Beteiligungsgesellschaft SOSTNT die alleinige Kontrolle bei der Dachgesellschaft FTI Finanzholding und habe das Vorhaben bereits dem Bundeskartellamt gemeldet. Die Münchner FTI-Reisegruppe gilt als drittgrößter Reisekonzern Europas. Sawiris besitzt bisher rund 33 % am Unternehmen.

Dietmar Gunz hält bisher die Mehrheit am Reisekonzern, der wirtschaftlich stark von der Corona-Krise getroffen ist. Aufgrund der Pandemie stoppte FTI vorübergehend alle Reisen. Auf Anfrage der "Welt" sei "zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Übernahme durch den Gesellschafter Sawiris vollzogen", teilt FTI-Reisen mit.
"Welt", S. 12 (Paid)

Supermarktketten Hit und Edeka Nord zahlen ihre Miete nur noch unter Vorbehalt.

Adidas macht Schule: Die Supermarktkette Hit sowie Edeka Nord, Regionalgesellschaft einer der umsatzstärksten Supermarktketten Deutschlands, zahlen ihre Mieten künftig nur noch unter Vorbehalt einer Rückforderung, schreibt die "Welt am Sonntag" und zitiert aus entsprechenden Schreiben an die jeweiligen Vermieter. Komme es zu Geschäftsbehinderungen im Zuge der Corona-Krise, erwägen die Händler wegen "Mangelhaftigkeit der Mietsache" einen Teil der Zahlungen "zu einem späteren Zeitpunkt" zurückzufordern. Juristen zweifeln an der Rechtmäßigkeit einer solchen Forderung, schreibt die "Welt am Sonntag".

Der Schnäppchenmarkt Tedi sowie Bekleidungsketten wie Takko und Ernsting's Family wollen aufgrund der geschlossenen Geschäfte keine Mieten für den April überweisen, schreibt die "Welt am Sonntag". Die Baumarktkette Toom, Tochter der Rewe-Gruppe, erwägt die Kürzung der Miete in vier Bundesländern. Zuvor hatten Einzelhandelsketten wie Deichmann und H&M - sowie zeitweise auch Adidas - eine Stundung ihrer Mieten angekündigt.
"Welt am Sonntag", S. 1 (Paid), turi2.de (Adidas)

“FAZ”: Lufthansa will Staatshilfe und zweifelt an Germanwings.

Lufthansa verhandelt über Staatshilfe und erwägt ein Betriebsende von Germanwings, schreibt die "FAZ". Laut Lufthansa könne die Kurzarbeiterregelung "von Germanwings angesichts der kritischen wirtschaftlichen Situation nicht dargestellt werden". Bisher fliegt Germanwings für Eurowings. Lufthansa plane, künftig womöglich nur noch eine Eurowings-Einheit zu betreiben.
"FAZ", S. 26 (Paid)

H&M schickt Personal in Kurzarbeit, Führungskräfte kürzen ihr eigenes Gehalt.

H&M verzeichnet selbst in den noch geöffneten Geschäften eine deutlich geringere Nachfrage, schreibt die "FAZ". Aufgrund der Corona-Pandemie sind von 5.065 Geschäften weltweit rund 3.780 geschlossen, im zweiten Quartal rechnet der Modehändler mit einem Verlust. "Zehntausende Mitarbeiter" gehen in Kurzarbeit, die Führungskräfte verzichten auf 20 % ihres Gehalts.
"FAZ", S. 23 (Paid)

Basta: Das ist der Sonderzug für Pasta.

Aldi Sued Pasta ZugSchienen-Geschmacks-Verkehr: In Sonderzügen lassen Aldi und DB Schenker Nudeln aus Italien nach Deutschland rollen. Mehr als 400.000 Pakete Penne, Fusilli und Spaghetti auf 300 Paletten sind bisher angekommen, teilt der Discounter mit. 250 weitere Paletten seien unterwegs. Offen lässt der Einzelhändler, wann Verbraucher*innen mit Waggons voller Klopapier, Mehl und Hefe rechnen können.
aldi-sued.de, faz.net

Foto: Aldi Süd

Zitat: Ex-Telekom-Markenchef Hans-Christian Schwingen will von eigener Wichtigkeit ablassen.

"Es gibt ja so etwas wie die Sucht nach Anerkennung. Es ist schon interessant, herauszufinden, ob man nach so vielen Jahren als Manager dieser Sucht erlegen ist oder man es schafft, von der eigenen vermeintlichen Wichtigkeit abzulassen."

Hans-Christian Schwingen, frischer Ex-Markenchef der Deutschen Telekom, sagt im "Horizont"-Abschiedsinterview, dass sein Plan ist, für seine berufliche Zukunft derzeit "keinen Plan zu haben".
"Horizont" 14/2020, S. 6/7 (Paid), turi2.de (Porträt in der turi2 edition #8)

Galeria Karstadt Kaufhof meldet Schutz­schirm­verfahren an.

Galeria Karstadt Kaufhof hat ein Schutz­schirm­verfahren beantragt, um in Zeiten der Corona-Krise vor dem Zugriff der Gläubiger sicher zu sein. Die Geschäfts­führung kann das Unternehmen dadurch weiter eigenverantwortlich lenken und sanieren. Wegen der Zwangsschließung verliert die Kaufhaus-Kette nach eigenen Angaben jede Woche mehr als 80 Mio Euro Umsatz.
spiegel.de, faz.net

Adidas will nun doch alle Mieten zahlen.


So wird ein Schuh draus: Adidas zahlt nun doch alle seine Ladenmieten. Gleichzeitig entschuldigt sich das Unternehmen in einem Offenen Brief. Im Schrieb heißt es: "Ihre Meinung ist uns wichtig, und Ihre Meinung ist eindeutig: Sie sind von Adidas enttäuscht." Und weiter: "Wir haben einen Fehler gemacht und damit viel Vertrauen verspielt. Es wird dauern, Ihr Vertrauen wieder zurückzugewinnen. Aber wir werden alles dafür tun." Adidas betont aber auch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die die Coronakrise für das Unternehmen erzeuge.

Adidas hatte - wie auch andere Unternehmen - im Zuge der Corona-Krise angekündigt, im April keine Mieten für geschlossene Geschäfte zahlen zu wollen und sie dabei auf eine Maßnahme berufen, die eigentlich zum Schutz der Wohnungsmieter angedacht war. Adidas hatte dafür Kritik von Verbrauchern, Medien und aus der Politik geerntet. In der "FAZ" hatte Vorstandschef Kasper Rorsted bereits angekündigt, zumindest privaten Vermietern weiter die Miete zu zahlen.
spiegel.de, adidas-group.com, turi2.de (Kritik), turi2.de (Private Vermieter)

Corona-Krise steigert Preisbewusstsein und reduziert Markentreue.

Markenbewusstsein sinkt in der Corona-Krise, liest die Agentur Pilot aus einer aktuellen Umfrage. Derzeit geben nur 5 % der Befragten in Deutschland an, beim Kauf vor allem oder eher auf die Marke zu achten, 2019 waren es noch 20 %. Dafür achten die Konsumenten nun mehr auf den Preis. 18 % vor allem (2019: 7 %), 20 % eher (15 %). Etwa die Hälfte der Befragten gibt an, stärker auf die Ausgaben achten zu wollen, insbesondere Jüngere.
horizont.net

Basta: Burger King bewirbt Quarantäne-Whopper zum Selbstbau.

Burger Basteln: Burger King bewirbt in Frankreich einen Quarantäne-Whopper, den es in keinem Restaurant gibt, weil alle geschlossen haben. Stattdessen zeigt die Werbung alle Zutaten für den Selbstbau-Whopper, wie man sie im Supermarkt kaufen kann. Manche Burger-Fans dürften überrascht sein, welche sie davon bisher alle nicht herausgeschmeckt haben.
twitter.com/BurgerKingFR via adweek.com (Paid)

Douglas-Chefin Tina Müller verzichtet auf Gehalt und will Privatvermieter schonen.

Douglas will Mietzahlungen seiner geschlossenen Läden aufschieben, aber nicht aussetzen, sagt Douglas-Chefin Tina Müller im "Handelsblatt"-Interview. Der Kosmetik-Konzern werde den Aufschub "nicht auf dem Rücken der kleinen Privatvermieter austragen." Sie selbst und das gesamte Top-Management verzichten auf einen Teil ihres Gehalts. Das Online-Geschäft würde teils "förmlich explodieren", vor allem in Südeuropa. Insofern wirke "Corona wie ein Katalysator", sagt Müller.
handelsblatt.com (Paid)

Corona-Krise: Adidas will privaten Vermietern fristgerecht die Miete zahlen.

Krisenmanagement mit drei Streifen: Adidas will Privatpersonen, die Geschäfte vermieten, auch weiterhin fristgerecht die Miete überweisen, sagt Vorstandschef Kasper Rorsted im "FAZ"-Interview - konkret es geht um vier Fälle. Bei den restlichen Shops ist aufgrund der Corona-Krise ein Aussetzen der Mieten geplant - dies betrifft Objekte von Immobilienvermarktern und Versicherungsfonds, die "für diese Maßnahme überwiegend Verständnis gezeigt" hätten. "Wir sind uns unserer Verantwortung durchaus bewusst", sagt Rorsted und verspricht, sämtliche Mieten nachzuzahlen. Die Sportartikelmarke mit den drei Streifen könne aufgrund der Corona-Beschränkungen derzeit weltweit in nur drei Ländern dem Geschäft regulär nachgehen. Adidas will für Produktion, Lager und Verkäufer*innen der Shops Kurzarbeit beantragen.

Anbieter von Gewerbeimmobilien hätten freiwillig angeboten, die Miete für die nächsten drei Monate zu stunden, da die Ladenobjekte derzeit nicht öffnen dürfen, erläutert Rorsted. "Ich gehe davon aus, Herr Scheuer hat diese Aussage gemacht, ohne alle Fakten zu kennen", ärgert sich Rorsted, von der Politik öffentlich an den Pranger gestellt zu werden. Adidas plant eine Stundung der Miete, was rechtlich zulässig ist. Allein in China habe Adidas im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von bis zu einer Mrd Euro erlitten - ohne E-Commerce wäre der Umsatzverlust in Deutschland derzeit bei 100 %. "So etwas gab es noch nie, das kann selbst das gesündeste Unternehmen auf Dauer nicht verkraften", warnt der Adidas-Chef.
"FAZ", S. 22 (Paid), turi2.de (Background)

Nach Aussetzen der Miete: Adidas erntet Shitstorm und scharfe Kritik aus der Politik.


Drei Ohrfeigen für die drei Streifen: Gleich drei (Ex-)Minister kritisieren die Ankündigung von Adidas, während der Corona-Krise die Mietzahlungen auszusetzen. Weitere Handelsketten wie H&M, Puma und Deichmann haben die Maßnahme übernommen, die politisch zum Schutz der Wohnungsmieter angedacht war. Die EU-Abgeordnete Katarina Barley twittert ein Foto mit Sportschuhen und schreibt dazu: "Das hier waren übrigens die letzten". Das Verhalten von Adidas sei "schäbig" - angesichts des weltweiten Adidas-Gewinns von 3,2 Mrd Euro in 2019. "Es irritiert, wenn große Unternehmen einfach so einen Mietzahlungsstopp verkünden. Jetzt ist die Zeit der Kooperation", sagt Finanzminister Scholz in der "Bild am Sonntag" über das Vorgehen, das zwar rechtlich zulässig, moralisch aber bei Twitter einen Shitstorm unter dem Hashtag #AdidasBoykott ausgelöst hat.

Mieter sind rechtlich verpflichtet, die Mietschulden später nachzuzahlen. "Durch diese Krise kommen wir nur gemeinsam mit Rücksicht und Zusammenhalt. Corona lehrt uns, dass man mit Egoismus scheitern wird", appelliert Scholz. Verkehrsminister Scheuer zeigt sich "sehr enttäuscht" von Adidas.
bild.de (Paid), handelsblatt.com (Paid), twitter.com (Barley), twitter.com (Zentgraf), twitter.com (Lückerath), turi2.de (Background)

“manager magazin”: Esprit will sich mit einer Insolvenz durch die Krise retten.

Esprit will sich mit mehreren seiner deutschen Gesellschaften in ein Schutzschirmverfahren nach deutschem Insolvenzrecht begeben, berichtet das "manager magazin". Das Unternehmen will sich so vor Forderungen schützen, die es aufgrund von Ladenschließungen nicht begleichen kann. Esprit erhält so einen gerichtlich bestellten Verwalter, bleibt aber sonst weitgehend in Eigenverwaltung.
manager-magazin.de

Corona-Pandemie: Coca-Cola stellt “bis auf Weiteres” die kommerzielle Werbung ein.


Werbemedien auf Zuckerentzug: Coca-Cola verzichtet aufgrund der Corona-Krise ab April "bis auf Weiteres" bei allen Marken auf kommerzielle Werbung. "Es gibt eine Zeit für Werbung. Und eine Zeit, in der etwas anderes wichtiger ist. Diese Zeit ist jetzt", erklärt Patrick Kammerer, Director Public Affairs und Communications bei Coca-Cola, die Entscheidung bei Twitter.

"In dieser schwierigen Zeit" will Coca-Cola mit Abfüllpartnern und der Stiftung The Coca-Cola Foundation weltweit 120 Mio Dollar für Corona-Hilfsmaßnahmen spenden - neben Getränken u.a. Schutzausrüstung. Coca-Cola gilt als einer der größten Werber unter Markenartiklern - ausgestattet mit weltweit rund 4 Mrd Dollar Marketing-Ausgaben allein 2015.
twitter.com

Volkswagen liefert den deutschen Behörden 500.000 Schutzmasken.

Volkswagen liefert den deutschen Behörden im Kampf gegen die Corona-Pandemie am Samstag 500.000 Atemschutzmasken, schreibt Business Insider. Der Vorstand hat ein Hilfspaket in Höhe von 40 Mio Euro beschlossen, u.a. für Medizingeräte als Spende für deutsche Krankenhäuser. Volkswagen kauft diese von einem staatlichen Hersteller in China.
businessinsider.de, #thinkpositive #actpositive

Volkswagen will keine Corona-Hilfen und sieht China als Vorbild.

Volkswagen will in der Corona-Krise über das Kurzarbeiter-Geld hinaus keine staatlichen Hilfe haben. "Aus heutiger Sicht schließe ich das aus", sagte Finanzvorstand Frank Witter der "Börsen-Zeitung". Konzernchef Herbert Diess sagt bei "Markus Lanz", Volkswagen gehe "aus einer starken Position in diese Krise". China sieht er im Kampf gegen das Corona-Virus und das Wiederankurbeln der Wirtschaft als Vorbild.
boersen-zeitung.de, manager-magazin.de, zdf.de (75-Min-Video)

Corona-Krise: Adidas-Shops zahlen vorerst keine Miete mehr.

Adidas will ab April vorerst keine Miete mehr für die Shops zahlen, schreibt "Bild". Der Entschluss des Vorstands gilt für ganz Europa sowie in allen Ländern, in denen die Geschäfte aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen sind. Adidas betreibt weltweit rund 2.500 Geschäfte. Das temporäre Aussetzen der Mietzahlungen könnte eine Signalwirkung auf weitere Händler haben.
bild.de (Paid)

Pressesprecher Nick Marten verlässt den Versandhändler Otto.

Otto und Pressesprecher Nick Marten gehen getrennte Wege. Er verlässt den Versandhändler nach knapp sechseinhalb Jahren, Ende 2013 hatte er als Volo in der Kommunikation angefangen. Marten, der zuletzt in Elternzeit war, will zum 1. April eine "neue Herausforderung" angehen.
twitter.com/zunicker, turi2.de (turi2 edition #9 über Bewegtbild-Kommunikation bei Otto)

Nachtrag 27.03.2020: Nick Marten fängt im April als Head of Public Relations beim Portal Gehalt.de, das mehrheitlich zur Stepstone-Gruppe gehört.
prreport.de

Meinung: Corona-Virus könnte nachhaltig Einfluss auf das Kundenverhalten nehmen.

Corona-Pandemie könnte das Kundenverhalten nachhaltig verändern, sagt dm-Chef Christoph Werner im "Handelsblatt"-Interview. Das Entdecken der Telearbeit habe womöglich "enorme Auswirkungen auf die Hotellerie und Mobilität". Der Chef der Drogerie-Kette verspricht, dass das Klopapier gesichert sei. Die Warenströme müssten von Gaststätten und Hotels, die derzeit wenig verbrauchen, umgeleitet werden.
handelsblatt.com

Corona-Krise: VW rechnet mit einem monatelangen Stillstand der Werke.

Volkswagen erwartet die Normalisierung der Produktion bis zum Sommer, sagt der Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann in der "FAZ". Der Corona-Virus werde nicht abrupt verschwinden, doch "wir müssen lernen, wie wir mit dem Virus leben". Als Referenz blickt Stackmann nach China, wo sich der Markt nach der Abschwächung der Pandemie wieder erhole.
"FAZ", S. 22 (Paid), reuters.com

Zitat: Autovermieter Erich Sixt sieht nach Corona-Krise einen Aufschwung.

"Der Bewegungsdrang der Deutschen ist groß, der ist im Moment nur eingeschränkt. Videotelefonie kann menschliche Begegnung nicht ersetzen."

Mietwagen-Mogul Erich Sixt rechnet wegen der Corona-Krise zwar mit einem "deutlichen Umsatz­einbruch" in den kommenden Monaten und kündigt Kurzarbeit an. 2021 erwartet er aber wieder einen kräftigen Aufschwung.
handelsblatt.com, rp-online.de

Modebranche fordert einen Liquiditätsfonds in Höhe von 850 Mio Euro.

Modeindustrie fordert in einer gemeinsamen Stellungnahme einen Liquiditätsfonds in Höhe von 850 Mio Euro. Damit könne die Liquidität der Top 30 in der Textilbranche für sechs Monate gesichert werden. Der Online-Handel könne die wegbrechenden Umsätze im stationären Handel nicht ausgleichen. Laut dem Deutschen Modeinstitut sind Google-Suchen nach Mode-Shops nach dem Ende der ersten Schließungswoche sogar gesunken.
handelsblatt.com

Lese-Tipp: Adidas-Chef Kasper Rorsted über Corona-Kommunikation.

Lese-Tipp: Uwe Ritzer porträtiert Adidas-Chef Kasper Rorsted, 58, der in Herzogenaurach arbeitet wie "in einem Geisterhaus" und das Krisenmanagement von Markus Söder als "sehr strukturiert und strategisch" lobt. Rorsted wünscht sich aber einen bundesweit einheitlichen Kurs. Auch große Firmen bräuchten Staatshilfen, Adidas werde allein in China von Januar bis März 2020 eine Mrd Euro Umsatz verlieren. Die finanziellen Auswirkungen der EM- und Olympia-Absagen seien "eher gering".
sueddeutsche.de (Paid)

Basta: Apple kippt das Kauflimit bei iPhones.

Nur haushaltsübliche Mengen: Die Hamsterkäufer*innen im Silicon Valley atmen auf - die Lieferengpässe aufgrund des Corona-Virus sind behoben und damit auch die Limitierung bei Einkäufen. Doch statt Klopapier oder Konserven steht ein anderes Produkt im Fokus: Apple verabschiedet sich vom Motto "an Apple a day" und kippt die Mengenbeschränkung beim Kauf von iPhones.
futurezone.at