Basta: Sänger Alexander Klaws macht Umschulung zum Versicherungsvertreter.

Alle Achtung im Recall? Die Kommunikationsagentur Achtung wirbt mit Sänger Alexander Klaws (Foto), erster "DSDS"-Sieger, für die Siemens-Betriebskrankenkasse. "Ihre Kritik ist Musik in unseren Ohren", zitiert Klaws singend Online-Bewertungen. Seine Ballade "Take Me Tonight" entpuppt sich als Motivationssong für Versicherungspolicen.
wuv.de, youtube.com (4-Min-Video)

Blue Ocean vereinbart Lizenzpaket mit Studio 100 Media.

Blue Ocean Entertainment und Studio 100 Media vereinbaren ein mehrjähriges Lizenzabkommen. Es gilt für Magazine im deutschsprachigen Raum und weiteren europäischen Ländern. Die erste Kooperation läuft seit Sommer, es ist das Magazin zu "Wickie und die starken Männer". Ab 2020 startet Blue Ocean ein monatliches Magazin sowie Spinoffs und Sonderhefte zu "Mia and me". Studio 100 Media hält u.a. auch die Markenrechte an "Heidi" und "Biene Maja".
per Mail, turi2.de (Background)

“Von mir werden Sie nicht hören: ‘TV ist tot.'” Wie TV-Chef Michael Schuld für die Telekom wirbt.


Der Media-Mix macht’s: “TV ist in Deutschland nach wie vor geeignet, schnell Reichweite aufzubauen”, sagt Michael Schuld, frisch gekürter TV-Chef der Telekom. Allein aufs klassische Fernsehen verlassen, will Schuld sich aber auch nicht und investiert in nischige, aber innovative PR-Maßnahmen. Der Konzern überträgt das Heavy-Metal-Festival Wacken live in 360-Grad-Optik und holt mit Augmented-Reality-Anwendungen Stars in die Wohnzimmer der Fans, erzählt und zeigt der Telekom-Manager im Video-Interview für die turi2 edition #9 mit Peter Turi. So will Schuld junge Leute ansprechen, “die ich mit klassischen, linearen Formaten überhaupt nicht mehr erreiche”. Weiterlesen …

Ceconomy erwägt eine Trennung von Vorstandschef Jörn Werner.

Ceconomy, Holding hinter Media Markt und Saturn, erwägt einen erneuten Führungswechsel. Der Aufsichtsrat entscheidet am Donnerstag, ob sich die Firma von ihrem Chef Jörn Werner trennt. Das hat Ceconomy in einer Ad-hoc-Mitteilung mitgeteilt. Werner ist erst Anfang des Jahres von ATU als Chef zu Ceconomy gewechselt. Er ersetzte den Oktober 2018 entlassenen Pieter Haas, der bereits wegen einbrechender Gewinne gehen musste.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Sahra Al-Dujaili von Otto: So machen wir vertikal Werbung auf Instagram und TikTok.


Social Media First: Das ist die Werbe-Strategie bei Otto – und Sahra Al-Dujaili füllt die Kanäle mit Bewegtbild-Inhalten. Im handyfreundlichen Hochkant-Video von turi2.tv erklärt Al-Dujaili, wie ihr Team die Kampagnen gestaltet. Die Instagram Story sei das Herzstück aller Überlegungen. Mit kleinen optischen Tricks versucht Otto, die Nutzer auf die eigene Seite zu locken.

Al-Dujaili verbucht eine Staubsauger-Story als Erfolg: Otto zeigte den Tag eines Staubsaugers aus dessen Perspektive und erreichte damit nach eigenen Angaben Millionen Nutzer. Stärker in den Fokus rückt nun TikTok. Über die bunte und junge Kurzvideo-App rief der Handelskonzern zur "Mach dich zum Otto"-Challenge auf und zeigte so Präsenz beim Hurricane Festival. Noch mehr Geschichten zu den Bewegtbild-Strategien bei Otto stehen in der turi2 edition #9, die am 25. Oktober erscheint.
turi2.tv (5-Min-Hochkant-Video, am Handy auf Vollbild gucken)

“Handelsblatt”: Volkswagen zweifelt nach dem Syrien-Einmarsch am türkischen Werk.

Volkswagen zögert aufgrund des Einmarsches türkischer Truppen im Norden Syriens mit der Unterschrift für das geplante türkische Werk nahe Izmir, schreibt das "Handelsblatt". "In diesem Umfeld könne es kein Votum für das Land geben", werden Konzernkreise zitiert. Die Standortentscheidung für ein neues Werk befinde sich laut Volkswagen "in der finalen Phase".
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Zitat: Tui-Chef Friedrich Joussen hält nicht viel von Flugscham.

"Tourismus ist für viele Länder die einzige Möglichkeit, sich zu entwickeln. Und wir sitzen im reichen Deutschland und fragen: Sollen wir wirklich reisen? Das ist doch gutmenschenverkopft."

Friedrich Joussen, Chef des Reisekonzerns Tui, plädiert im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" wohl nicht ganz uneigennützig dafür, die Welt lieber mit mehr als mit weniger Tourismus zu verbessern.
"Süddeutsche Zeitung", S. 16 (Paid)

Engine wird die globale Leadagentur von Jägermeister.

Jägermeister entscheidet sich im Pitch um seinen globalen Kreativetat für Engine. Die Agentur löst Opperman Weiss ab. Engine betreut den Schnapshersteller auch in Großbritannien und den USA, einschließlich des Media-Etats. Jägermeister will vor allem das Markenerlebnis für die Generation Z überarbeiten.
wuv.de

Aus dem turi2.tv-Archiv (06/2017): Felix Jahnen lässt Jägermeister digital röhren.

Bill McDermott tritt überraschend als SAP-Chef ab.

SAP: Bill McDermott, 58, tritt überraschend als Boss des Walldorfer Softwarekonzerns ab. Auf ihn folgt an der Spitze des wertvollsten börsennotierten deutschen Konzerns eine Doppelspitze aus den Vorständen Jennifer Morgan, 48, und Christian Klein, Jahrgang 1980. Laut SAP sei die "langfristige Nachfolgeplanung" aktiviert worden. Gleichzeitig präsentierte SAP gute Quartalszahlen.
handelsblatt.com, spiegel.de, news.sap.com

VW investiert üppig in seine Software-Entwicklung.

VW baut seine Software-Entwicklung zu einer eigenen Konzernmarke aus, schreibt die "Welt". Bis zu 10.000 Mitarbeiter sollen in der rechtlich selbstständigen Einheit an verschiedenen Standorten arbeiten. Christian Senger, 45, bisher im Markenvorstand für Digital Car & Services verantwortlich, leitet das Team. Zielvorgabe ist die Steigerung der selbst entwickelten Software pro Auto soll von 10 auf mehr als 60 %.
welt.de (Paid)

“Retrowerbung funktioniert nicht.” – BMW-Markenchef Jens Thiemer über Autowerbung früher und heute.


Freude am Gefahrenwerden: “Autowerbung hat jahrzehntelang auf Klischees gesetzt. Heute braucht ein Autobauer eine Haltung”, sagt Jens Thiemer, Markenchef von BMW, im Video-Gespräch mit Peter Turi zur turi2 edition #9. Thiemer blickt auf legendäre Kampagnen und ikonische Spots zurück – von BMW und anderen Automarken – und sagt, dass Werbung immer “ein Kind ihrer Zeit” ist. Weiterlesen …

Lebensmittelbranche verabschiedet sich von Fleisch von Tieren.

Lebensmittelbranche ist im Umbruch, Startups mit Fleischersatz- und Insekten-Produkten schießen wie Pilze aus dem Boden, schreibt Katrin Terpitz. Pflanzliche Ersatzprodukte begannen als trend von Veganern und kommen nun im Mainstream an, Konzerne wie Nestle und Unilever springen auf. Trendforscher prognostizieren, dass 2040 nur noch 40 % der konsumierten Fleischprodukte von Tieren stammen.
handelsblatt.com

Lout: AOK beauftragt Bauer und Serviceplan mit ihrem Content-Etat.

AOK vergibt ihre Content-Aufträge nach einem Pitch an den Bauer Verlag und Serviceplan, schreibt Lout. Bisher hat der WDV die AOK-Magazine wie "On" und "Vigo" produziert. Das Druckmanagement bleibt bei der Contenagentur, die AOK halbiert die Auflage ihrer Kundenhefte aber auf rund 45 Mio. Die Krankenkasse krempelt ihre Medienstrategie um, schreibt Pia Dahlem: Die "Bleibgesund"-Medien ersetzt die Kasse ab 2020 mit vier jeweils quartalsweise erscheinende Zeitschriften für die Zielgruppen Familien, junge Frauen, reifere Frauen und Senioren sowie digitale Inhalte.
lout.plus, turi2.de (Background)

“Brad Pitt finde ich unglaublich toll”: BMW-Markenchef Jens Thiemer im TV-Fragebogen.


Der Grenzgänger: BMW-Markenchef Jens Thiemer würde sein Leben in die Hände von Brad Pitt legen – jedenfalls im Falle einer Verfilmung. Im Video-Fragebogen zur turi2 edition #9 nennt Thiemer Samson aus der Sesamstraße als Vorbild aus Kindertagen und erzählt, dass sein TV-Programm heute aus YouTube- und Instagram-Videos besteht.
turi2.tv (79-Sek-Video auf YouTube)

Mehr Geschichten aus der Bewegtbildwelt: Die "turi2 edition #9" erscheint am 25. Oktober 2019 in der Reihe turi2 edition, Magazin für Medien, Wirtschaft und Politik. Sie können die Buchreihe hier abonnieren.

Themen:
Reportagen: Phänomen E-Sports, im WELT-Newsroom, ein Besuch im Kliemanns-Land
Essay: Die neuen Lagerfeuer
5 Marken, die Erfolg mit Bewegtbild haben
Große Interviews mit Frank Elstner, Nico Hofmann, Peter Kloeppel, Lisa Altmeier und Laura Karasek
20 Köpfe und 10 Trends: so bunt ist die neue Bewegtbild-Welt
Das Buchmagazin ist vernetzt mit Videos, Digital, Social Media und Launchparties in Köln und München. Außerdem gibt es das Buch auch als 45-Minuten-Film! Kontakt: edition@turi2.de

Peter Bardenfleth-Hansen kümmert sich um den Vertrieb der Streetscooter.

Deutsche Post holt Peter Bardenfleth-Hansen (Foto), 49, bisher Manager bei Tesla, für die neue Position des Chief Growth Officers. Er verantwortet den internationalen Vertrieb der Streetscooter. Ulrich Stuhec, 53, soll als Technik-Vorstand die Produktentwicklung ausbauen, er kommt von Ford. Stuhec folgt auf Fabian Schmitt, der unternehmensintern wechselt.
faz.net, heise.de

Nike kämpft mit Imageproblemen, beobachtet Katharina Kort.

Nike hat unternehmensintern eine "Bro-Culture", schreibt Katharina Kort. Ein wichtiger Coach soll gedopt haben, mehrere Mitarbeiterinnen beschwerten sich über sexuelle Belästigung, Athletinnen machten Klauseln in ihren Sponsorverträgen öffentlich, die sie dafür bestraften, schwanger zu werden. Nike sei innovativ und mutig, müsse aber besser auf seine Unternehmenswerte achten, die sonst die Marke gefährden.
"Handelsblatt", S. 22 (Paid)

Lidl gibt Löffel ab.

Lidl beglückt Kunden ab einem Einkaufswert von 25 Euro mit einem verbeulten Löffel: Das Besteck-Stück fasst 20 % weniger als gewöhnliche Teelöffel und soll Kunden auf den Geschmack von weniger Salz und Zucker bringen. In seinen Eigenmarken will der Konzern den Zucker- und Salz-Einsatz bis 2025 und 20 % senken.
wuv.de

Gruner + Jahr startet “Couch”-Kollektion bei Otto.

Gruner + Jahr geht mit seiner Möbel- und Modezeitschrift "Couch" den "Schöner Wohnen"-Weg und eröffnet eine Möbel-Boutique im Internt: Kunden können Sofas, Sessel, Tische, Spiegel und Accessoires bei otto.de ordern. Die Kollektion mit dem Titel "Lieblingsstücke" umfasst knapp 50 Produkte und ist laut Pressemitteilung von der Zeitschriften-Redaktion mitentwickelt worden. Unter dem Namen seines Einrichtungsflaggschiffs "Schöner Wohnen" verkauft G+J schon länger Möbel.
ots.at

Zahl des Tages: 58 % aller Reiseagenturen trifft Insolvenz von Thomas Cook.

Zahl des Tages: Existenzbedrohte 58 % aller Reiseagenturen fürchten negative Folgen nach der Pleite des Reiseveranstalters Thomas Cook, schreibt das "Handelsblatt". Reisebüros erhielten die Provisionen häufig Wochen vor der Abreise der Kunden. Die Insolvenzverwaltung könnte die Erfolgsprämien der letzten drei Monate zurückfordern, was kleine Reisebüros bedrohe.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Mediachef Christof Baron verlässt Pharmakonzern Sanofi.

Sanofi und Mediachef Christof Baron gehen getrennte Wege. Er verlässt den französischen Pharmakonzern nach zwei Jahren. Grund sind offenbar Unstimmigkeiten über den Stellenwert von Media im Unternehmen. Baron wechselte 2016 nach 25 Jahren bei der WPP-Mediaagentur Mindshare zur unabhängigen Agentur Pilot und zog nach einem Jahr zu Sanofi weiter.
wuv.de, horizont.net (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Christof Baron: Gegen die Marktmacht von Facebook und Google kann nur die Politik helfen. (11/2017)

Zitat: Huawei-Chef Xu will US-Präsident Trump lieber nicht kommentieren.

"Ich möchte Sie nicht belügen darüber, was ich wirklich denke über ihn. Die chinesische Kultur ist anders als die amerikanische, wo man ihn sogar verfluchen könnte, ohne Probleme zu bekommen."

Huawei-Chef Eric Xu sagt im "Bilanz"-Interview, dass es ihm als Chinese "nicht zustehe", US-Präsident Donald Trump, Fürsprecher der US-Sanktionen, zu kommentieren.
"Bilanz" 10/2019, S. 18-19 (Paid)

Zahl des Tages: VW-Zulieferer planen 25.000 Jobs für neues Werk in der Türkei.

Zahl des Tages: Motoraffine 25.000 Arbeitsplätze wollen Zulieferer von Volkswagen in der Türkei schaffen, wenn der Autokonzern in Manisa nahe Izmir das angekündigte Werk eröffnet. VW plant in der Türkei mit 5.000 neuen Jobs, um den Passat von VW sowie den Skoda Superb zu produzieren.
"Süddeutsche Zeitung", S. 20 (Paid), turi2.de (Background)

YouGov: “Made in Germany” hat weltweit den besten Ruf.

Made in Germany ist ein Verkaufsargument, so das Ergebnis einer Umfrage von YouGov im Kooperation mit der Cambridge University. 51 % hätten einen positiven Eindruck von Produkten aus Deutschland, nur 6 % ein negatives. Keinem anderen Land bescheinigten die Befragten aus 23 Ländern ein so gutes Image. Hinter Deutschland folgen Italien, Großbritannien und Frankreich. Schlusslicht ist China. Produkte "Made in China" haben bei 44 % der Befragten ein negatives Image und nur bei 15 % ein positives.
zeit.de

Springer und Alibaba könnten bei Ebay nach Investorenstreit zugreifen.

Ebay: Die Übernahme des Kleinanzeigengeschäfts durch Springer rückt näher, schreibt das "Handelsblatt". Die Fonds Elliott Management und Starboard Financials wollen die profitable Tickethändler-Tochter Stubhub sowie das Kleinanzeigengeschäft der Classifieds Group abspalten. Alibaba könnte das schwächelnde Marktplatzgeschäft kaufen.
handelsblatt.com

Zahl des Tages: Dieselskandal spült 1,495 Mrd Euro in Baden-Württembergs Landeskasse.

Zahl des Tages: Schmutzige 1,495 Mrd Euro fließen nach dem Dieselskandal 2019 zusätzlich in die Landeskasse von Baden-Württemberg, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Die Stuttgarter Unternehmen Daimler, Porsche und Bosch müssen Geldbußen zahlen. Die grün-schwarze Landesregierung ist sich bisher uneinig, was mit dem Geld passieren soll.
"Süddeutsche Zeitung", S. 1 (Paid)

Deutscher Staat berechnet für den Condor-Rettungskredit bis zu 10 % Zinsen.

Kassieren statt Fliegen: Die Bundesregierung berechnet für den Condor-Rettungskredit in Höhe von 380 Mio Euro eine Bearbeitungsgebühr von 3,8 Mio Euro, schreibt "Bild am Sonntag". Dazu sollen Zinsen zwischen 5 und 10 % kommen - trotz aktueller Niedrigzinsphase. Die genaue Summe der Kreditkosten werde noch verhandelt. Der Staat bekommt vor allen anderen Gläubigern das Geld zurück.

Am Dienstag hat die Bundesregierung einen Massekredit beschlossen, um den Ferienflieger über den umsatzschwächeren Winter zu helfen. Condor generierte zuletzt fast 50 Mio Euro Gewinn, Mutterkonzern Thomas Cook hat Schulden in Höhe von 1,4 Mrd Euro - wofür auch die lukrative Tochter haftet. Bei der Air-Berlin-Pleite musste der Insolvenzverwalter rund 27 Mio Euro an Zinsen aufbringen.
"Bild am Sonntag", S. 14 (Paid), faz.net, turi2.de (Background)

Elektromobilität kostet bis 2030 fast 125.000 Jobs.

E-Mobilität: Bei Autobauern und Zulieferern fallen bis 2030 fast 234.000 Arbeitsplätze in der Produktion von Verbrennungsmotoren weg, im Gegenzug sollen rund 109.000 neue Arbeitsplätze in der Produktion von Elektroantrieben entstehen, schreibt "Welt am Sonntag". Das Bundesfinanzministerium arbeite bereits an Plänen, um der Autoindustrie zu helfen.
"Welt am Sonntag", S. 31 (Paid)

Mercedes entlässt Mitarbeiter des Formel-1-Teams nach Rassismus-Vorfall.

Mercedes entlässt vier Mitarbeiter des Formel-1-Teams im britischen Silberpfeil-Hauptquartier in Brackley nach Rassismus-Vorwürfen, bestätigt der Automobilkonzern der "Bild" einen "Sun"-Bericht. Der Vorfall habe sich bereits im August ereignet. Die gekündigten Mitarbeiter sollen sich im Fastenmonat Ramadan mehrfach abfällig über einen muslimischen Kollegen geäußert haben.
bild.de, thesun.co.uk

Nach Insolvenz von Thomas Cook: Reiseanbieter Tour Vital ist pleite.

Tour Vital, zuletzt Reiseanbieter-Tochter von Thomas Cook, ist insolvent. Hintergrund seien die derzeitigen "Rahmenbedingungen im Reisemarkt". Der Verkauf von Reisen sei gestoppt worden. Thomas Cook hatte Tour Vital 2018 an einen niederländischen Finanzinvestor verkauft, hatte aber weiterhin Reisen des Kooperationspartners im Angebot.
rp-online.de, tourvital.de, turi2.de (Background)

BMW überprüft interne Marketing-Strukturen.

BMW: Markenchef Jens Thiemer stellt nicht nur die Agenturbeziehungen, sondern auch das interne Marketing auf den Prüfstand, schreibt "Horizont". Unterstützung erhalte Thiemer dabei vom Berater KPMG sowie Ex-Agenturmanager Thomas Strerath. Ziel sei es, Doppelstrukturen abzubauen und das Marketing stärker aus der Münchner Zentrale zu steuern. Bisher agieren die BMW-Ländergesellschaften beim Marketing weitgehend autonom.
"Horizont" 39/2019, S. 6 (Paid), turi2.de (Background)

“Die Mondlandung war sensationell”: Otto-Kommunikator Thomas Voigt im TV-Fragebogen.


Flippiger Voigt: Otto-Kommunikationschef Thomas Voigt arbeitet seit 15 Jahren am öffentlichen Bild des Amazon-Konkurrenten aus Hamburg – doch seine mediale Sozialisierung begann bescheiden. Voigt liebte als Kind den Delfin Flipper – vor allem, weil der auf einem damals seltenen Farbfernseher eines Freunde hüpfte, erzählt Voigt im Video-Fragebogen zur turi2 edition #9. Sein spannendstes TV-Erlebnis war etwa zur gleichen Zeit: Als Neunjähriger erlebte er die Mondlandung in verzerrten Bildern vor der Flimmerkiste. Voigts heutiger Video-Konsum hat sich total gewandelt: Er guckt total digital auf Netflix, YouTube und in sozialen Medien.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

Mehr Geschichten aus der Bewegtbildwelt: Die "turi2 edition #9" erscheint am 25. Oktober 2019 in der Reihe turi2 edition, Magazin für Medien, Wirtschaft und Politik. Sie können die Buchreihe hier abonnieren.

Themen:
Reportagen: Phänomen E-Sports, im WELT-Newsroom, ein Besuch im Kliemanns-Land
Essay: Die neuen Lagerfeuer
5 Marken, die Erfolg mit Bewegtbild haben
Große Interviews mit Frank Elstner, Nico Hofmann, Peter Kloeppel, Lisa Altmeier und Laura Karasek
20 Köpfe und 10 Trends: so bunt ist die neue Bewegtbild-Welt
Das Buchmagazin ist vernetzt mit Videos, Digital, Social Media und Launchparties in Köln und München. Außerdem gibt es das Buch auch als 45-Minuten-Film! Kontakt: edition@turi2.de