“Freude.Forever”: BMW bringt ein neues Print-Magazin auf den Markt.

Freude am Drucken: BMW bringt mit "Freude.Forever" ein Print-Magazin heraus, das die "Facetten des modernen, nachhaltigen Luxus und des technologischen Fortschritts" beleuchten will. Die monothematischen, je 140-seitigen Hefte sollen anlassbezogen erscheinen. Das Heft erscheint mit 150.000 Auflage für 10 Euro. Der Erstling widmet sich der "Verbindung und Bedeutung von modernem Luxus" sowie "beständiger Nachhaltigkeit".
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Debatte: Unternehmen brauchen ein ganzheitliches Markenverständnis, sagt Carsten Baumgarth.

Geht aufs Ganze: Marke wird immer noch häufig auf Name, Logo und massenmediale Kommunikation verengt, sagt Carsten Baumgarth, Professor für Markenführung an der HWR Berlin. Dieses Markenverständnis sei aber nicht nur theoretisch falsch, sondern schwäche auch die Marken. Baumgarth plädiert für einen holistischen Ansatz, angefangen von der Kultur und strategischen Entscheidungen über alle Markenkontaktpunkte bis hin zur Performance.
springerprofessional.de

Hör-Tipp: Der Podcast “Macht und Millionen” geht auf Tournee und erzählt vom Fall Schlesinger.

Hör-Tipp: Die Business-Insider Solveig Gode und Kayhan Özgenç gehen mit ihrem Podcast Macht und Millionen auf Tournee und werden dort auch von der RBB-Affäre um Ex-Intendantin Patricia Schlesinger erzählen, kündigen sie im "PodTalk"-Podcast an. Ende November tritt das Duo in München, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Berlin auf. Business Insider hatte mit seinen Recherchen den RBB-Skandal ins Rollen gebracht.
open.spotify.com (35-Min-Audio)

Gewinne von Patagonia sollen künftig dem Klimaschutz zu Gute kommen.


Große Spende: Der Gründer der Outdoor-Bekleidungsmarke Patagonia, Yvon Chouinard, 83, überschreibt seine 3 Mrd Dollar schwere Firma einer Klima-Stiftung. Alle Gewinne, die nicht in das Geschäft reinvestiert werden, sollen fortan in den Klimaschutz fließen. Unterm Strich könnten das je nach Geschäftslage rund 100 Mio Dollar im Jahr sein. "Die Erde ist jetzt unser einziger Aktionär", erklärt der Bergsteiger und Umweltaktivist Chouinard den Schritt in einem offenen Brief auf der Startseite des Online-Shops.

Andere Optionen, wie etwa ein Börsengang, seien nicht gut genug gewesen: "Was für ein Desaster das gewesen wäre." Selbst börsennotierte Unternehmen mit guten Absichten stünden zu sehr unter dem Druck, kurzfristige Gewinne auf Kosten der Verantwortung zu erzielen. Patagonia schreibt sich seit jeher Themen rund um Nachhaltigkeit und Umwelt auf die Fahnen. Schon seit 1985 gibt das Unternehmen freiwillig mindestens 1 % des Umsatzes für den Umweltschutz ab. 2002 gründete Patagonia die NGO One Percent for the Planet.
nytimes.com (€), cnbc.com, eu.patagonia.com, twitter.com, spiegel.de
(Foto: Picture Alliance, Tobias Hase, dpa)


“WSJ”: Tesla legt seine Pläne für die Batterie-Fabrik in Berlin auf Eis.

Umdenken: E-Autobauer Tesla will in Deutschland offenbar doch keine Batterien herstellen, meldet das "Wall Street Journal". Eigentlich war der Bau einer Batteriefabrik in der Gigafactory in Grünheide bei Berlin geplant. Stattdessen sollen die Zellfertigungsanlagen nun wohl in den USA entstehen, wo Steuervergünstigungen für die Batterie-Produktion winken.
wsj.com (€) via n-tv.de

Debatte: Apple kann ganz gut damit leben, “ein bisschen langweilig” zu sein.

Öder Apfel: "Apple muss nicht cool sein", schreibt "FAS"-Autor Alexander Wulfers mit Blick auf die seiner Meinung nach unspektakuläre Vorstellung des iPhone 14. Apple profitiere vor allem von seinem geschlossenen Ökosystem, das einen Ausstieg schwer mache. Solange Apple für seine Kunden alternativlos bleibt, könne es "ganz gut damit leben, ein bisschen langweilig zu sein".
faz.net, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Rewe-Chef Lionel Souque verteidigt die gestiegenen Eigenmarken-Preise.

Hör-Tipp: "Die Verbraucher zahlen nicht in Prozent, sondern mit Euro", kontert Rewe-Chef Lionel Souque im "Wiwo"-Chefgespräch mit Beat Balzli auf die Kritik, Eigenmarken wüchsen im Preis schneller als Marken-Produkte. In Euro sei das nämlich genau umgekehrt. Die provokante These von Souque: "Um einen großen Titel zu machen" und weil viele Marken-Produkte bei den Zeitungen werben, würden diese bei den Preissteigerungen vor allem auf die Prozent-Angaben eingehen. Souque schießt im Gespräch gegen die großen Industrie-Lieferanten und beklagt sich über teils drastische Preiserhöhungen. Seiner Ansicht nach bremsen vor allem Einzelhändler die Inflation.
wiwo.de (74-Min-Audio)

Mercedes-Benz kooperiert mit E-Auto-Startup Rivian.

Stromer mit Stern: Der Autobauer Mercedes-Benz geht eine strategische Partner­schaft mit dem US-Elektro-Startup Rivian ein. Geplant ist die gemeinsame Produktion großer Elektro-Lieferwagen. Diverse bestehende Mercedes-Standorte in Mittel- und Osteuropa seien dafür im Gespräch. Die beiden deutschen Transporter-Werke in Düsseldorf und Ludwigsfelde zählten jedoch nicht dazu.
faz.net, handelsblatt.com

Apple: Neues iPhone ist teurer und kann Notrufe per Satellit senden.

Apple dreht an der Preisschraube und verlangt für das neuste iPhone 14 ab Oktober 999 Euro, 100 Euro mehr als beim Vorgänger-Grundmodell. Zu den Neuerungen gehört das Abschicken von Notfall-Nachrichten per Satellit, also unabhängig vom Mobilfunk-Empfang. Bisher sind dazu spezielle Telefone mit größeren Antennen nötig. Vorerst soll die Funktion nur in den USA und Kanada verfügbar sein. Bei der teureren Pro-Variante soll es zudem ein ständig aktives Display geben.
zdf.de, sueddeutsche.de

Video-Tipp: Deichmann entdeckt das Storytelling.

Video-Tipp: Schuhhändler Deichmann verabschiedet sich in seiner neusten Kampagne vom szenischen Abfilmen der Produkte und entdeckt das Storytelling. In zwei unterschiedlichen Clips werden Frauen zu Schuh-Diebinnen und versuchen, mit ihrer Beute zu flüchten. Hinter der Kampagne steht die Agentur Jung von Matt/Saga.
youtube.com (30-Sek-Video, Clip 1), youtube.com (30-Sek-Video, Clip 2) via horizont.net (€)

Traditions-Schuhmarke Görtz meldet Insolvenz an.

Schuh drückt: Der Traditions-Schuhhändler Görtz meldet Insolvenz an. Die hohe Inflation und die steigenden Energiepreise hätten zu einer "enormer Kaufzurückhaltung in den Filialen und im Onlinegeschäft" geführt. Durch die Bundesagentur für Arbeit seien die Löhne und Gehälter der rund 1.800 Beschäftigten bis November gesichert, ab Dezember werde man wieder aus eigenen Mitteln zahlen. Alle Geschäfte bleiben vorerst geöffnet.
tagesschau.de

VW will Porsche noch im Herbst an die Börse bringen.

Ran an die Börse: Volkswagen strebt einen Börsengang seiner Sportwagen-Tochter Porsche für Ende September oder Anfang Oktober an. Ab dann könnte ein Teil der Papiere am Finanzmarkt gehandelt werden, teilt der Konzern nach Beratungen des Vorstands und des Aufsichtsrates mit. Bis Jahresende könne eine Neuemission vollständig umgesetzt sein – "vorbehaltlich der weiteren Kapitalmarkt-Entwicklungen".
manager-magazin.de, turi2.de (Background)

Basta: Klopapier-Hersteller Hakle meldet Insolvenz an.

Griff ins Klo: Die Toilettenpapier-Traditionsfirma Hakle meldet Insolvenz an. Grund dafür seien die "massiv gestiegenen Kosten für Material- und Energiebeschaffung sowie der Transporte". Nun will das Unternehmen sich in Eigenregie sanieren. Erste Hakle-Stammkunden fühlen sich zurückversetzt in die Zeit des ersten Lockdowns 2020 – und hamstern lieber schon einmal für den Fall der Fälle ihr Lieblings-Klopapier.
wuv.de

Debatte: Die Mittelmarken von Supermärkten sind überflüssig.

Kein Mittelmaß: Supermärkte wie Edeka, Rewe & Co sollten ihre Eigenmarken im mittleren Preissegment abschaffen, schreibt Peer Schader. "Kund:innen wollen Alternativen zu bekannten Herstellermarken entweder deutlich billiger oder in Bio einkaufen." Der Mehrwert von Mittelmarken sei dagegen oft nicht erkenntlich. Sie seien "schlicht und einfach überflüssig".
supermarktblog.com

Hör-Tipp: Toni Kroos sind Slogans für die Nationalmannschaft nicht wichtig.

Hör-Tipp: "Wegen mir bräuchte es keinen Slogan", sagt Profi-Fußballer Toni Kroos im OMR-Podcast über das Aus des Nationalmannschafts-Claims "Die Mannschaft". Ihm ist es egal, wie das Team verkauft wird, solange es keinen "negativen Touch" bekommt. An Podcasts schätzt er, dass die Kommunikation dort viel persönlicher sei als auf Social Media. Privat hört er gerne Lanz & Precht.
omr.podigee.io (59-Min-Audio)

Coca-Cola beliefert Edeka nicht mehr mit Getränken.

Noca-Cola: Der deutsche Ableger von Coca-Cola beliefert Edeka vorerst nicht mehr mit Getränken. Grund sind Streitigkeiten über die Preise. Der Abfüller, Coca-Cola Europacific Partners hatte die Brutto­listen­preise zum 1. September wegen deutlicher Kosten­steigerungen bei Energie, Vorprodukten und Dienst­leistungen im "höheren einstelligen Prozent­bereich" erhöht. Edeka habe die Preis­steigerung nicht akzeptiert.
handelsblatt.com (€) via n-tv.de

Deutsche Post stampft die “E-Post” ein und kooperiert mit Web.de und GMX.

Deutsche Post stellt Ende November nach 12 Jahren ihren Dienst E-Post für Privatkunden ein. Einen vergleichbaren Dienst bietet das Unternehmen künftig nur noch in Kooperation mit den E-Mail-Anbietern Web.de und GMX von 1&1 an. Digitale Dokumente lassen sich dann aus den Mail-Postfächern an die Post übermitteln, die sich anschließend um den Ausdruck, die Frankierung und den Versand kümmert.
spiegel.de, sueddeutsche.de

Rewe verschickt seine Prospekte via WhatsApp.

What’s im Angebot: Der Lebensmittelhändler Rewe versendet seine Prospekte ab sofort jeden Sonntag über den Messenger-Dienst WhatsApp. Über die Rewe-Website lassen sich die digitalen Handzettel abonnieren. Für die Umsetzung zeichnet die Meta-Firma 360Dialog verantwortlich. Kürzlich hatte Rewe angekündigt, ab Juli 2023 keine Papier-Prospekte mehr zu produzieren.
wuv.de, rewe.de, turi2.de (Background)

Debatte: Rorsted-Aus bei Adidas ist das “Ende eines Missverständnisses”.

Adieu, Adidas: Der abrupte Weggang von Adidas-Vorstandschef Kasper Rorsted (Foto) ist das "Ende eines Missverständnisses", schreibt "Süddeutsche"-Autor Uwe Ritzer. Rorsted sei vor allem auf "Effizienz und Profit" aus gewesen und gelte als "universell einsetzbarer Manager, austauschbar also". In der "emotionsgetriebenen" Sportartikel-Industrie sei es aber "wichtig, dass der Vorturner einer Marke diese auch nach außen emotional verkörpert".
sueddeutsche.de (€), turi2.de (Background)

Ebay kauft den Online-Sammelkartenhändler TCG Player.

Hat gute Karten: Die Internet-Auktionsplattform Ebay kauft für 295 Mio Dollar den amerikanischen Online-Spielkarten-Händler TCG Player. Der Markt für Sammelkarten, z.B. von Yu-Gi-Oh! oder Pokémon, zeige derzeit "erhebliches Wachstum". Im 1. Quartal 2023 soll der Deal abgeschlossen sein. Nach der Übernahme werde der Shop weiterhin autonom agieren.
ebayinc.com via n-tv.de

Russland: Aus Starbucks wird Stars Coffee.

Copy-Coffee: Der Putin-treue Rapper Timati übernimmt das Russland-Geschäft der Café-Kette Starbucks, die 130 Filialen hören nun auf den Namen Stars Coffee. Das zum Verwechseln ähnliche Logo ersetzt die Starbucks-Meerjungfrau durch eine Frau mit traditionellem russischem Kopfschmuck. Bis auf eine Ausnahme bleiben dieselben Getränke auf der Karte, auf den Bechern sollen weiterhin die Kundennamen geschrieben werden.
manager-magazin.de, turi2.de (Background)

BBDO verliert Etat des Tabak-Konzerns Imperial Brands.

Ausgeraucht: Der deutsche Ableger der Werbe­agentur BBDO um CEO Marianne Heiß verliert seinen wohl größten Kunden, den Tabak­konzern Imperial Brands, berichtet Horizont.net. Der Konzerns hinter Tabak-Marken wie West oder Gauloises bestätigt das Ende der Zusammen­arbeit im November nach neun Jahren. BBDO erweckt in einem Statement den Eindruck, der Schritt sei von der Agentur ausgegangen.
horizont.net (Paid)

Hör-Tipp: Marken müssen ein eigenes Universum schaffen, sagt Mike John Otto.

Hör-Tipp: Eine Marke muss heutzutage mehr sein als nur Corporate Branding, sagt Mike John Otto, CCO beim Berater Deloitte Digital und Executive Creative Director bei der Kreativagentur Acne, im Podcast "What's Next, Agencies?" mit Kim Alexandra Notz. Ähnlich wie im Metaverse, müssten Marken ein eigenes Universum schaffen und Teil des Alltags der Menschen werden. Bevor Unternehmen ins Metaverse gehen, sollten sie sich aber genau überlegen, was sie dort erzählen wollen, meint Otto. Nur auf die Neugier der Nutzer zu setzen, reiche nicht.
open.spotify.com (53-Min-Audio)

Debatte: Markenlogos verlieren ihre Eigentümlichkeiten.

Gestutzte Grafik: Markenlogos und -schriftzüge verfallen zunehmend dem Minimalismus und verlieren so ihre Eigentümlichkeiten, beklagt Gerhard Matzig in der "Süddeutschen Zeitung". Er beobachtet den Trend nicht nur bei weltbekannten Modehäusern, sondern sogar bei Mozillas Firefox: Der Browserfuchs müsse sich mittlerweile ohne Fellstruktur um eine Erde kringeln, die aussieht "wie ein lilafarbiger Gummiball".
sueddeutsche.de (Paid)

Marken investieren im 2. Quartal 19% mehr Geld in Social-Media-Werbung.

Sell social: Marken investieren im 2. Quartal 19% mehr Geld in Social-Media-Werbung, ergibt eine Analyse von Emplifi. Durchschnittlich 4.200 Dollar pro Monat zahlen Unternehmen für Anzeigen auf Facebook, Instagram und TikTok. Um einen Klick auf die eigene Website zu generieren, müssen Marken im Durchschnitt 20 Cent ausgeben.
horizont.net (Paid)

Irreführende Werbung: US-Fahrzeugbehörde reicht Klage gegen Tesla ein.

Tesla-Trouble: Die kalifornische Fahrzeugbehörde DMV verklagt Tesla wegen "falscher oder irreführender" Werbung. Der E-Autobauer von Elon Musk stelle sein Autopilot-System besser dar, als es sei. Bis heute würden Tesla-Autos nicht "als autonome Fahrzeuge" funktionieren, mahnt die Behörde an. Bei Erfolg der Klage droht Tesla der Lizenz-Widerruf zur Herstellung und zum Verkauf seiner Wagen in Kalifornien.
manager-magazin.de

Klage gegen Pornhub: US-Richter nimmt Visa in die Pflicht.


Verantwortliches Visa? Der Kreditkarten-Konzern Visa wehrt sich vergeblich dagegen, bei einem Prozess um die Verbreitung von Kinderpornografie auf der Porno-Plattform Pornhub mit auf der Anklagebank zu sitzen. Der Richter widerspricht einem Antrag von Visa, nicht länger Mitangeklagter zu sein. Eine Frau hatte sowohl den Pornhub-Mutterkonzern Mindgeek als auch Visa verklagt, weil ihr Ex-Freund unerlaubt ein Video von ihr auf die Plattform gestellt hatte. Damals sei sie erst 13 Jahre alt gewesen. Der Richter argumentiert, Visa habe es Mindgeek durch den Zugang zu seinem Zahlungsnetzwerk ermöglicht, Kinderpornografie zu monetarisieren.

Das Gericht müsse "davon ausgehen, dass Visa bewusst war, dass es auf den Seiten von Mindgeek einen wesentlichen Anteil von Kinderpornografie gab". Visa distanziert sich von dem Vorfall, das vorgerichtliche Urteil sei enttäuschend und zeichne ein "falsches Bild der Rolle von Visa sowie unserer Richtlinien und Handlungen". Die Argumente der Klägerin würden zudem "die gesamte Finanz- und Bezahldienstleistungsbranche umstürzen". Immerhin geht es um nichts weniger als die Frage, inwiefern Bezahldienstleister rechtlich für das gerade stehen müssen, was ihre Kunden machen.
handelsblatt.com (Paid)
(Foto: Picture Alliance / NurPhoto, Jakub Porzycki / Nikolas Kokovlis, Montage: turi2)

Studie: Generation Z legt Wert auf authentische Medien und Marken.

GenZ-Studie: Junge Menschen der Generation Z legen bei Marken großen Wert auf Authentizität, sagt eine Studie von BBC Studios. Empfinden die Befragten eine Medienplattform als vertrauenswürdig, habe das auch positive Effekte auf die Marken, die dort werben. Demnach ist die Wahrscheinlichkeit, die Marke in Betracht zu ziehen, um 33 % höher als bei anderen Generationen. Bei Informationsquellen bevorzugen die Befragten authentische Medien mit "glaubwürdigen Quellen" und "faktengeprüften Geschichten".
horizont.net (Paid)

“Handelsblatt”: Aldi plant Hunderte neue Filialen in China.

Aldi Ostasien: Der Lebensmittel-Discounter Aldi will nach dem Lockdown in Shanghai die Expansion in China fortsetzen und sieht dort das Potenzial an einer "dreistelligen Zahl" von Läden, meldet das "Handelsblatt". Bisher hat Aldi nur 26 Märkte in der Metropole, die erste eröffnete vor drei Jahren. Auch das Jangtse-Delta mit seinen über 100 Mio Einwohnern habe laut Aldi-China-Chef Roman Rasinger "derzeit Priorität".
handelsblatt.com (Paid)

Basta: Gorillas will ein Zwei-Klassen-System einführen.

Der Schnellste gewinnt: Der Schnell-Lieferdienst Gorillas könnte seine Fahrradfahrer künftig in unterschiedliche Gruppen aufteilen, berichtet der "Spiegel" vom Entwurf einer entsprechenden Betriebsvereinbarung. Sogenannte "High Performer", die schnellsten 25 % der Belegschaft, dürfen ihre Schichten dann vor allen anderen aussuchen. Damit dürften wohl auch die letzten im Straßenverkehr umsichtigen Gorillas zu Radl-Rambos werden.
spiegel.de

Hör-Tipp: Warum Fritz-Kola seine Kunden erstmal schonen will.

Hör-Tipp: "Ich kann mir nicht vorstellen, als Unternehmer keine Haltung zu haben", sagt Mirco Wolf Wiegert, Mitgründer von Fritz-Kola, im "Chefgespräch" der "Wirtschaftswoche". Eine Haltung zeichne sich aber erst dann aus, "wenn es mal ein bisschen unangenehmer wird". Angesprochen von Beat Balzli darauf, dass die aktuelle Werbekampagne "weichgespült" und nicht so provokant wie frühere sei, weicht Wiegert etwas aus: "Wir müssen unsere Fans und Kunden jetzt mal ein bisschen schonen." Nach zwei Jahren Corona sei es an der Zeit, das Feiern und den Spaß in den Mittelpunkt zu rücken: "Aber die nächste Spitze kommt."
wiwo.de (59-Min-Audio)

JvM/Sports wird Leadagentur für die DFB-Markenkommunikation.

JvM/Sports ist die neue Leadagentur für die Markenkommunikation der DFB-Produktwelt "Deutscher Fußball". Dazu gehören der DFB-Pokal, die dritte Liga, die Futsal-Bundesliga und die Plattform fussball.de. Die Agentur gestaltet die Strategie der Marken mit und verantwortet ihre Konzeption und Kreation. Zuvor hat sie bereits Kampagnen für den DFB-Pokal betreut.
dfb.de

Tesla verdoppelt im 2. Quartal seinen Gewinn, der Umsatz geht zurück.

Tesla verbessert seinen Gewinn im 2. Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 1,1 Mrd auf 2,3 Mrd Dollar – u.a. dank der zuletzt mehrfachen Preiserhöhungen. Der Umsatz sinkt dagegen von 18,8 auf 16,9 Mrd Dollar. Zudem hat Tesla 75 % seines Bitcoin-Bestands verkauft. Vor allem die Lieferketten-Probleme der Autoindustrie hatten dem E-Autobauer zuletzt zu schaffen gemacht: Die neuen Fabriken in Texas und in Grünheide seien "gigantische Geldverbrennungsöfen", sagte Elon Musk kürzlich in einem Video-Interview.
manager-magazin.de, turi2.de (Background)

Deutsche Bahn stellt im Fernverkehr bis 2025 vollständig auf Biosprit um.

Deutsche Bahn will bis 2025 vollständig auf Biosprit setzen – zumindest im Fernverkehr. 2 % der Fernverkehrs-Strecken – konkret Erfurt-Gera sowie zwischen Immenstadt und Oberstdorf – sind derzeit noch dieselbetrieben. Bereits bekannt war, dass bis 2030 alle Strecken elektrifiziert sein sollen. Bis 2040 will die Bahn sogar komplett klimaneutral sein.
faz.net, spiegel.de

HelloFresh senkt seine Prognose für 2022.

HelloFresh, Versender von Kochboxen, schraubt seine Jahres-Prognose herunter und rechnet nur noch mit einem bereinigten Ergebnis zwischen 460 und 530 Mio Euro statt von 500 bis 580 Mio. Die Verbraucherstimmung habe sich "erheblich eingetrübt". Im 2. Quartal geht der Gewinn vorläufigen Zahlen zufolge von 158 Mio nur auf 140 bis 150 Mio Euro zurück – Analystinnen gingen von 133 Mio Euro aus.
wiwo.de

Uber muss Tausende Kunden in den USA entschädigen.

Uber entschädigt über 65.000 Fahrgäste in den USA für die 2016 eingeführten Wartegebühren. Vor allem Behinderte waren vom Fahrdienstleister zur Kasse gebeten worden, weil sie beim Einsteigen in ein Uber-Fahrzeug mehr als zwei Minuten gebraucht haben. Die US-Justiz hatte Uber Diskriminierung vorgeworfen, der nun abgeschlossene Vergleich sieht Zahlungen in Höhe von insgesamt über 2 Mio Dollar vor.
spiegel.de, justice.gov

Hör-Tipp: Warum die Schleich-Spielzeuge so detailgetreu sind.

Hör-Tipp: "Unsere Figuren sind so detailgetreu, dass sogar zoologische Experten teilweise bei uns anrufen, wenn sie Fragen haben", sagt Schleich-CEO Dirk Engehausen im "Chefgespräch" der "Wirtschaftswoche". Der Spielwarenhersteller sei etwa für seine Dino-Spielfiguren im "ständigen Austausch" mit der Wissenschaft, neueste Forschungsergebnisse würden rasch umgesetzt. Zudem blickt Engehausen im Podcast auf seine bisherige berufliche Laufbahn zurück. Als Chef von Lego Deutschland habe er sich  Ende 2013 verabschiedet, weil es ihm "nach 20 Jahren einfach langweilig" geworden war – ein neuer Reiz musste her. Trotzdem sei Lego nach wie vor einer seiner "Love Brands".
wiwo.de (48-Min-Audio)

Lufthansa verzeichnet im 2. Quartal einen Gewinn von bis zu 400 Mio Euro.

Höhenflug: Die Lufthansa fliegt zurück in die Gewinnzone. Nach vorläufigen Zahlen erzielt die Airline im 2. Quartal einen operativen Gewinn zwischen 350 und 400 Mio Euro. Besonders gut lief es in der Luftfracht-Sparte. 2021 stand noch ein Verlust von 827 Mio Euro. Derzeit kämpft die Lufthansa mit Problemen an Flughäfen, mangels Personals sind im Juli und August rund 6.000 Flüge gecancelt.
manager-magazin.de, turi2.de (Background)

Nivea entschlackt das Sortiment und erhöht die Preise.

Cash-Cow: Der Konsum­güter­konzern Beiersdorf will sich bei seiner Marke Nivea auf weniger, dafür margen­stärkere Produkte konzentrieren, kündigt Nivea-Vorständin Grita Loebsack im "Handelsblatt" an. Bisher gibt es über 500 verschiedene Nivea-Artikel. Neue Produkte will Nivea künftig weltweit zur gleichen Zeit einführen, Marketing-Kampagnen global steuern und das E-Commerce-Geschäft ausbauen. Eine App soll jüngere Zielgruppe ansprechen. Zudem steigen in den kommenden Monaten die Preise.
handelsblatt.com (Paid)

Burda verlängert vorzeitig Vertrag mit “ADAC Motorwelt”.

TÜV bestanden: Die Burda-Tochter BCN produziert auch in Zukunft die "ADAC-Motorwelt". Verlag und Automobil­club haben die Verlängerung des Vertrags beschlossen, der im Jahr 2024 ausgelaufen wäre. Burda hatte 2019 den millionen­schweren Zuschlag erhalten und verantwortet seitdem Produktion, Druck, Redaktion, Vermarktung, Marketing und Distribution der Mitglieder-Zeitschrift.
burda.com, turi2.de (Background)

Zitat: Jens-Oliver Voß freut sich über “positive Berichterstattung” zum 9-Euro-Ticket.

"Das 9-Euro-Ticket hat eine so positive Berichterstattung gebracht, wie sie sich durch keine Marketingkampagne der Welt erreichen lässt."

Jens-Oliver Voß, Leiter Kommunikation Eisenbahn in Deutschland bei der Deutschen Bahn, bilanziert im Interview mit dem "PR Magazin" die Wirkung des 9-Euro-Tickets. Auch "das klassische Bahn-Bashing" sei in den vergangenen Wochen nicht zu kurz gekommen.
"PR Magazin" 7/2022, S. 16-18 (Paid)

Medienrecherche: Uber hat offenbar einen wohlwollenden “FAZ”-Artikel platziert.


Uber-Leaks: Der Fahrdienstleister Uber soll im Rahmen seiner weltweiten Expansion mit fragwürdigen Mitteln versucht haben, Gesetze zum eigenen Vorteil zu verändern. Das geht aus über 124.000 vertraulichen Dokumenten hervor, aus denen hierzulande NDR, WDR und die "Süddeutsche Zeitung" berichten. Ein internationales Team von rund 180 Journalistinnen hatte die Unterlagen aus den Jahren 2013 bis 2017 ausgewertet, nachdem sie zunächst anonym zum "Guardian" gelangt waren. Ein zentrales Rechercheergebnis: Der Ökonom Justus Haucap soll offenbar mit Uber verabredet haben, eine Auftragsstudie und einen Uber-freundlichen Zeitungsartikel zu erstellen. Im Dezember 2014 sei ein entsprechender Gastbeitrag in der "FAZ" zu lesen gewesen sein. Eine "FAZ"-Sprecherin beteuert, man habe keine Kenntnis über einen solchen Vorgang. Der Zeitungartikel zu den "positiven Verbraucherwirkungen" der Marktöffnung soll 4.000 Euro gekostet haben, die Studie 44.000 Euro. Brisant: Haucap ist Mitglied des Kuratoriums der FAZIT-Stiftung, welche die journalistische Unabhängigkeit der "FAZ" sicherstellen soll.

Zudem sollen mehrere europäische Spitzenpolitiker insgeheim die Lobby-Kampagne von Uber unterstützt haben. So soll etwa der Cheflobbyist für Europa Kontakt zum damaligen französischen Wirtschaftsminister und heutigen Präsidenten Emmanuel Macron aufgenommen und um Hilfe gebeten haben. Das Ergebnis: Ein faktisches Verbot von Uber-Dienstleistungen in Frankreich hat nicht lange gehalten. In Deutschland soll der heutige FDP-Bundestagsabgeordnete Otto Fricke die Uber-Kampagne koordiniert haben. Die private Fahrdienstvermittlung von Uber stieß in der Vergangenheit auf viel Widerstand in der Taxi-Branche. Mittlerweile dürfen nur noch Taxifahrer und lizenzierte Mietwagenunternehmen für Uber fahren.
tagesschau.de, presseportal.de, sueddeutsche.de (Paid), sueddeutsche.de (Zusammenfassung)