Basta: RTL plant “Promi-Sommerspiele”.

Das Sommer-Olympia der Stars: RTL will den Olympischen Spielen in Tokio laut "Bild am Sonntag" mit einer eigenen Promi-Variante zuvorkommen. In zwei Live-Shows sollen Mitte Juli u.a. die Athletinnen Evelyn Burdecki, Marcus Schenkenberg und Jasmin Wagner antreten – und sich vermutlich in Disziplinen wie "Dummstellen", "Dschungel-Tiere vernaschen" und "Über sich selbst reden" beweisen.
bild.de (Paid)

Basta: Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft macht Annalena Baerbock zum Moses.

Biblische Bebilderung: Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft macht Grünen-Kanzlerinnenkandidatin Annalena Baerbock zum Moses und kleidet sie nicht nur standesgemäß ein, sondern drückt ihr auch zwei Steintafeln mit Verboten in die Hand. Die Anzeige, die u.a. im Politikteil der "Süddeutschen Zeitung" und der "FAZ" prangt, dürfte zumindest bei einer deutschen Magazinredaktion für Aufregung sorgen: 4. Regel – "Du darfst nicht schöner wohnen."
insm.de, "Süddeutsche Zeitung", S. 7 (Paid), "FAZ", S. 5 (Paid)

Basta: Das ZDF lässt Böhmi brutzeln.

Butter bei den Böhmi: Das ZDF schickt Jan Böhmermann an den Herd und startet ab 23. Juli die wöchentliche Show "Böhmi brutzelt" in der Mediathek und auf ZDFneo. An der Seite des Moderators ist je ein Promi-Gast, u.a. Mai Thi Nguyen-Kim oder Pianist Igor Levit. Dass er grillen kann, zeigt Böhmermann schon beim "ZDF Magazin Royale". In seiner neuen Sendung nimmt er sich hoffentlich Schmackhafteres vor als Sebastian Kurz oder Hubert Burda.
presseportal.de

Basta: Tegernsee investiert in Technik.

Teure Technik: Die Stadträte von Tegernsee ringen sich coronabedingt zu Hybridsitzungen durch und wollen pro digitaler Zusammenkunft zwischen 2.000 und 3.000 Euro für "technische Begleitung" springen lassen. Ob für diesen prächtigen Preis Mark Zuckerberg oder Bill Gates persönlich coachen, ist unbekannt – gegen möglicherweise mangelhaftes W-Lan wächst aber auch bei bester Beratung kein Kraut.
merkur.de

Basta: Traderinnen starten deutschen Gamestop-Hype mit Windeln.de-Aktie.

Wegwerf-Ware: Der Aktien-Kurs des Onlinehändlers Windeln.de ist vergangene Woche um 500 % gestiegen. Einen wirtschaftlichen Grund dafür gibt es nicht. Expertinnen vermuten, ähnlich wie beim Gamestop-Hype, Absprachen zwischen Shortsellerinnen und Kleinanlegerinnen, etwa über Reddit. Wer bei Meme-Aktien nicht rechtzeitig abspringt, dessen Geld könnte also auch im Falle von Windeln.de ganz schnell im Arsch sein.
capital.de

Basta: Wenn Trump nicht twittern darf, dann keiner.

Beleidigte Twitter-Wurst: Donald Trump kommt nicht darüber hinweg, dass Twitter und Facebook, die er als Präsident zu seinen wichtigsten Kommunikations-Kanälen erkoren hatte, ihn nicht mehr wollen. Bei einem Auftritt fordert er nun, dass mehr Länder es Nigeria gleichtun und Twitter und Facebook abschalten sollten. Uns fällt ohne Trump spontan auch kein Grund ein, noch auf Social Media zu sein.
faz.net

Basta: David Hasselhoff macht Impfwerbung für das Gesundheitsministerium.

Gesucht, gefunden: David Hasselhoff ist neues Gesicht der Impfkampagne des Gesundheitsministeriums. Der notorische Freiheitssucher hat das Objekt seiner Begierde dank des Vakzins gefunden, erklärt er in einem Clip. Der Legende zufolge hat der Amerikaner die Mauer nach unten gesungen, ob er die Impfquote nach oben influencet, wird sich zeigen.
twitter.com via horizont.net (Paid)

Basta: Mark Zuckerberg schießt mit Transparenz gegen Apple.

Für einen Apple und ein Ei: Mark Zuckerberg teilt mit, dass Facebook Tools wie Bezahl-Events und Fan-Abos bis 2023 kostenfrei lässt. Danach werde sein Erlösanteil "unter den 30 % liegen", die Lieblingsfeind Apple erhebt. Zusätzlich will er Creators künftig genau aufzeigen, welche Firmen wie viel Geld von ihren Verdiensten auf Facebook abzwacken. Transparenz kam selten passiv-agressiver daher.
facebook.com via cnet.com

Basta: Jeff Bezos hebt ab.

Space Man: Jeff Bezos ist schon der reichste Mann der Welt, nun will er noch weiter hinaus und die Richard Bransons und Elon Musks dieser Welt hinter sich lassen. Am 15. Juli lässt er sich für elf Minuten mit einer Blue-Origin-Rakete in einen erdnahen Orbit katapultieren und erfüllt damit nebenbei fast den feuchten Traum so mancher Einzelhändler, die den Amazon-Gründer am liebsten zum Mond schießen würden.
cnn.com

Basta: Film über Céline Dion muss den Namen der Sängerin ändern.

C'est ça, Céline: Ein französisch-kanadisches Biopic über Céline Dion muss den Namen seiner Protagonistin ändern. Obwohl der Film die Songs des Weltstars nutzt, singt diese nun eine gewisse Aline Dieu. Der Streifen, kurz und knapp Aline genannt, feiert im Juli Premiere in Cannes, vermutlich neben Titeln wie Ceyonce oder Nadonna.
epaper.bild.de (Paid), thenationalnews.com

Basta: Mit dem Ehrenamt-Trick zur schnelleren Impfung.

Super-Spritzenjahr: Wer sich als Wahlhelferin anbietet, der erhält automatisch ein Ticket für eine Corona-Impfung. In zwei Berliner Bezirken haben rund 200 Menschen darin ihre große Chance gewittert, endlich an eine der begehrten Spritze heranzukommen. Kurz nach Erhalt einer entsprechenden Bescheinigung haben sie ihre selbstlose Bereitschaft wieder zurückgezogen. Zur Strafe gibt’s nun Sputnik V oder Sinopharm.
tagesspiegel.de

Basta: Voller Körpereinsatz für den Journalismus.

Sag's mir, Baby: Eine dänische Journalistin recherchiert mit vollem Körpereinsatz im Swingerclub und interviewt ihren Gesprächspartner, während sie mit ihm zugange ist. Sex-Geräusche zieren ihre Reportage, für die sie eine "vertrauensvolle Atmosphäre" schaffen will. Unsere Meinung: Ihr gebührt mindestens der Nannen-Preis für investigative Recherche – enthüllender war ein Format noch nie.
focus.de

Basta: Gratis Parken erst nach Sanduhr-Kauf.

Digitalisierungs-Durststrecke: Wer in Lutherstadt Wittenberg fixe 15 Minuten shoppen will, soll sich statt eines Parkscheins eine Sanduhr zulegen. Funktioniert der mittelalterliche Zeitmesser "nicht ordnungsgemäß", droht eine "kostenpflichtige Verwarnung". Blöd nur, dass die Stundengläser aus dem Bürgerbüro ohnehin falsch laufen und bald massenhaft verschrottet werden. Ob sich die Gemeinde nun selbst "kostenpflichtig verwarnt", bleibt abzuwarten.
wittenberg.de, twitter.com

Basta: Die britische Polizei fahndet nach Drogen – und findet Bitcoin.

Krypto-Krimi: Die britische Polizei vermutet aufgrund starker Wärmeentwicklung und ausgeklügelter Belüftungssysteme eine Cannabis-Plantage in Birmingham – stößt bei ihrer fulminanten Fahndung aber nur auf 100 qualmende Computer, die unter Hochdruck nach Bitcoin schürfen. Das Mining ist nicht strafbar, der Stromverbrauch schon: Die Betreiberinnen haben zwar nicht illegal angepflanzt, dafür aber abgezapft.
focus.de

Basta: Nestlé stellt sich selbst ein ungesundes Zeugnis aus.

Dicker Hund: Nestlé stellt sich selbst ein zuckersüßes Zeugnis aus und bemerkt per internem Papier, dass mehr als 60 % der vertriebenen Nahrungsmittel nicht "die anerkannte Definition von gesund" erfüllen. Abgesehen von der Konzernspitze dürften auch die Werbetexter Schnappatmung bekommen: Slogans wie "Good food. Good life." oder "Natürlich Nestlé." haben vermutlich für immer ausgedient.
ft.com (Paid) via manager-magazin.de

Basta: US-Band bittet ungeimpfte Konzertbesucherinnen zur Kasse.

Alles erlaubt: Die Band Teenage Bottlerocket spielt ein Konzert in Florida – und will auch in der Pandemie niemanden ausschließen. Kommen dürfen sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte. Wie so oft hat die Freiheit aber auch hier ihren Preis: Wenn Ungeimpfte im Publikum sind, müssen die statt 18 Euro Dollar schutzlose 1.000 Dollar für ein Ticket zahlen. Es gilt der Grundsatz: Freie Fahrt für reiche Bürger.
faz.net

Basta: Lieferando entschuldigt sich nach Fahrstuhl-Fiasko.

So ein Aufzug: Ein Lieferando-Kunde beschwert sich via Twitter: Ein Fahrer habe den Aufzug genutzt, der "nur für Hausbewohner" sei. Der Lieferdienst will den Sachverhalt prüfen, entschuldigt sich später jedoch und beteuert, dass Mitarbeiterinnen bei der Auslieferung "selbstverständlich Hilfsmittel nutzen dürfen". Das Team freut sich bereits auf Hexenbesen oder eine Kletterausrüstung, um bald flink wie Superheld Spiderman die Häuserwände hochzukrabbeln.
rnd.de, twitter.com (Tweet Lieferando)

Basta: 16 unbewohnte Inseln der Malediven stehen zur Auktion.

Drei, Zwei, Eins, meins Eiland: Die Regierung der Malediven versteigert 16 der 1.000 überwiegend unbewohnten Inseln, um das von der Pandemie gebeutelte Tourismus-Geschäft anzukurbeln. Wer reif genug für eine Trauminsel ist, muss aber mindestens über 200.000 Dollar für 1,2 Hektar hinblättern – und ein Hotel mit mindestens 100 Betten bauen. Erste Bewertungen der Käuferinnen fallen positiv aus: "Artikel wie beschrieben, Lieferung zuverlässig."
t-online.de

Basta: Dominic Cummings haut Boris Johnson in die Pfanne.

Dom's Revenge: Dominic Cummings lästert vor Mitgliedern zweier britischer Unterhaus-Ausschüsse über Ex-Chef Boris Johnson. Der habe geglaubt, dass das Corona-Virus harmlos sei und habe das mit einer Corona-Injektion per Live-Schalte im TV beweisen wollen. Später infizierte sich der Premier dann off camera – was sich als genauso medienwirksam herausstellte.
guardian.com, turi2.de (Background)

Basta: Anke Engelke begeht einen Gemüse-Schnitzer.

Ach, Asparagus: Komikerin Anke Engelke nimmt zum achten Mal beim Promi-Special von "Wer wird Millionär?" teil – ihrer persönlichen Sisyphusaufgabe. Statt eines schweren Felsblocks versperren ihr 22.000 Hektar weißen Goldes den Weg zum Millionen-Glück: Sie setzt bei der entscheidenden Frage, die sich um das in Deutschland meistangebaute Gemüse dreht, auf unheilvollen Blumenkohl statt auf den korrekten Spargel.
bild.de, rtl.de (3-Min-Video)

Basta: Keine Drogen bei der ESC-Gewinnerband.

Keine Nacht den Drogen: Der Drogen-Test bei der ESC-Gewinnerband Manskin ist negativ. Sänger Damiano David gibt an, dass sein vermeintliches Koks-Konsumieren wohl einfach nur ein komischer Kamerawinkel war und er die ESC-Euphorie auch so überstanden hat. Die nächste Verlockung könnte schon am Frühstücksbuffet warten: Kaffee ist da ja wesentlich harmloser – zumindest in magenverträglichen Mengen.
bild.de, turi2.de (Background)

Basta: Philipp Köster brilliert als Fußball-Orakel.

Orakelt wie ein Erstligist: Der DSC Arminia Bielefeld hat mit vier Punkten aus den letzten zwei Saisonspielen die Klasse gehalten. Einer, der das schon früher wusste, war Arminia-Fan und "11-Freunde"-Chefredakteur Philipp Köster. Im offiziellen Clubmagazin "Halb Vier" sagt er Ergebnis und Ablauf des Erfolgs exakt voraus und darf sich auf Twitter als Kösteradamus feiern lassen.
twitter.com, arminia.de

Basta: Sisi-Casting prüft Komparsinnen auf Herz und Nieren.

Schicksalsfragen einer Kaiserin: 3.000 Komparsinnen sollen das Netflix-Original "The Empress" rund um Regentin Sisi aufhübschen – am besten ohne vorherigen Friseurbesuch. Die Casting-Agentur nimmt's bei der pompösen Produktion ganz genau und will weitere Details wissen: Jagdscheine, eigene Pferde und die "Bereitschaft, etwa als Leiche nackt zu sein" steigern die Chancen auf eine royale Rolle.
sisi-casting.de

Basta: Corona-Masken verursachen keine Segelohren.

Masken-Mythos: Ein HNO-Arzt gibt Entwarnung: Corona-Masken erhöhen das Risiko für Segelohren nicht. Schließlich hätten Berufsgruppen, die im Job permanent Maske tragen, auch nicht alle abstehende Ohren. Vielleicht wäre es eine Überlegung wert, den Mundschutz alternativ über die Augen zu ziehen. Wenn die Maske keine Segelohren verursacht, kann sie so zumindest zu ungestörtem Schlaf beitragen.
sueddeutsche.de

Basta: Vermeintlicher Porno-Filmdreh muss beendet werden.

Probleme in der Pampa: Weil eine Spaziergängerin einen Porno-Dreh vermutet, sprengt die Polizei Wesel das Filmset von Gerrit Starczewski. Statt Schmuddel­filmchen macht der jedoch Kunst – und darf dennoch nicht weiterdrehen. Selbst auf abgelegenen Straßen brauche es eine Drehgenehmigung, so die Behörde. Die deutsche Liebe zur Bürokratie blüht eben auch zwischen Feldern irgendwo im Nirgendwo.
bild.de

Basta: Auf einem Schloss im Meer wartet ein Home-Office-Job.

Umzug gefällig? Das malerische Schloss St. Michael's Mount in Cornwall sucht per Ausschreibung eine neue Aufseherin. Die ehemalige Abtei aus dem 12. Jahrhundert liegt auf einer leichten Erhöhung im Watt an der Südwestspitze Englands. Eine Dienstwohnung im altehrwürdigen Gemäuer mit Meerblick ist inklusive – was die Stelle zu einem ziemlich gediegenen Home-Office-Job macht.
faz.net

Basta: Der Liebes-Schein trügt bei Richard Lugner.

He Said, She Said: Der österreichische Baulöwe Richard "Mörtel" Lugner will nichts davon wissen, dass er und "DSDS"-Star Lydia Kelovitz, selbsternannte "Wildsau", sich daten. Das zuvor rumgegeisterte Pärchen-Bild bei Instagram erklärt der 88-Jährige gänzlich unromantisch so: "Ich habe beim Spargel-Essen nicht ihr Händchen gehalten, sondern wegen des starken Windes das Tischtuch gehalten." Liebesgeschichten, die vermutlich nur das Trash-TV-Leben schreibt.
bild.de, t-online.de

Basta: Dänemark startet Exhumierung von Nerzen.

Ruhen nicht in Frieden: In Dänemark beginnt die Exhumierung von 4 Mio Nerzen. Die für ihr Fell gezüchteten Tiere waren im vergangenen Jahr getötet und vergraben worden, Fäulnisgase hatten die Nutztiere jedoch in Teilen wieder an die Oberfläche befördert. Die dänische Umweltbehörde rät jetzt dazu, bis zum Abschluss der Arbeiten aufgrund des Geruchs keine mehr Gartenpartys zu feiern. Die Nerze waren ihr Leben lang in Käfigen, jetzt schlagen sie zurück und müffeln die Gärten der Leute zum Pandemie-Ende so zu, dass sie nicht mehr raus können. Nerze sind süß, Rache auch.
rnd.de, turi2.de (Background)

Basta: Meghan Markle schrieb als Kind einen Beschwerde-Brief an ihren jetzigen Werbepartner.

Weggewischt: Meghan Markle und Prince Harry kooperieren jetzt mit "Procter & Gamble" – der Firma, der Meghan einen Beschwerdebrief wegen sexistischer Werbung schrieb. Im Brief hatte sie angeprangert, dass dort nur Frauen beim Abwaschen gezeigt würden. Die Werbung wurde kurz darauf geändert. Nicht übermittelt ist, ob bei Harry und Meghan zu Hause bei Streitfragen rund um den Haushalt ebenfalls die Devise "Putzschwamm drüber" gilt.
bild.de, youtube.com (TV-Interview Meghan Markle 1993)