Basta: Weniger als 1 Mrd Menschen weltweit verfolgen Queen-Begräbnis im TV.

Doch kein globaler Straßen­feger: Das Begräbnis von Queen Elizabeth II. haben weltweit wohl weniger als 1 Mrd Menschen im TV verfolgt, sagt eine BBC-Expertin in der Radio­sendung "More or less". Genauer will sie sich mangels Daten nicht fest­legen. Die kolportierte Zahl von 4,1 Mrd Zuschauerinnen war ohnehin ausgedacht. Selbst in Groß­britannien haben nur etwa 29 Mio Menschen zum Queen-TV eingeschaltet, weniger als die Hälfte der Bevölkerung. Für den Rest galt wohl die Devise der anderen Queen: The Show must go on.
abendblatt.de, bbc.co.uk (28-Min-Audio, ab 5:50 Min), turi2.de (Background)

Basta: Netto verkauft krummes Obst und Gemüse.

Krummes Ding: Der Discounter Netto verkauft ab Donnerstag eine Woche lang krummes Obst und Gemüse, das "in der Form nicht der Norm entspricht", qualitativ aber mit ästhetischen Äpfeln und korrekten Karotten mithalten kann. Dass die Lebens­mittel mit Schön­heits­fehlern immer nur aktions­weise und nicht dauer­haft im Sortiment sind, könnten manche dem Discounter als Marketing-Gag krumm nehmen.
lifepr.de

Basta: Ed Sheeran gibt Überraschungsauftritt auf dem Oktoberfest.

Musikalische Überraschung: Nach einem Konzert in Frankfurt gibt der britische Sänger Ed Sheeran unangekündigt ein Konzert auf dem Frankfurter Oktoberfest – stilecht mit Bierkrug in der Hand. Seine Ballade "Perfect" und der Backstreet-Boys-Hit "Everybody" bringen nicht nur etwas Abwechslung in die Layla-Dauerschleife – sie lösen auch mehr Begeisterung aus als so mancher Politiker, der das Oktoberfest auch gerne als Bühne nutzt.
faz.net

Basta: Die CIA will sich per Podcast “entmystifizieren”.

Gangster-Anleitung: Die CIA startet mit "The Langley Files" einen Podcast, mit dem sich der US-Geheim­dienst ein wenig "entmystifizieren" möchte. Beamte und Expertinnen erzählen Geschichten aus 75 Jahre CIA und sollen damit vor allem potenzielle Bewerberinnen anlocken. Ganz nebenbei ist der Podcast auch interessant für den ein oder anderen Ganoven, der sicherlich auch etwas für seine "Arbeit" lernen kann.
spotify.com, mcclatchydc.com

Basta: DFB-Elf muss Bahn-Verspätung von elf Minuten hinnehmen.

Rote Karte: Die Fußball-Nationalmannschaft reist zum Länderspiel nach Leipzig umweltbewusst mit dem ICE statt mit dem Flieger. Der Zug kommt allerdings zu spät, zudem muss das Gleis gewechselt werden – erst nach ausgerechnet elf Minuten geht die Fahrt für die DFB-Elf los. Die Kicker sollten besser schon einmal verinnerlichen, dass auch Zugfahrten in die Verlängerung gehen können.
express.de

Basta: Peta schneidet sich mit gefordertem Sex-Verbot für Männer ins eigene Fleisch.

Fleischeslust ade: Weil Männer durch ihren doppelt so hohen Fleischverzehr mehr Treibhausgase verursachen als Frauen, sollten sie sich in Sex-Verzicht üben und Frauen in den "Sexstreik" gehen, fordert Peta. Jedes "nicht geborene Kind" spare "58,6 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr". Damit schneidet sich die Tierrechtsorganisation jedoch ins eigene Fleisch: CSU-Politikerin Dorothee Bär etwa findet es "abstoßend", Kinder "mit schädlichem CO2 aufzurechnen".
rnd.de

Basta: Mobilfunk-Betreiber arbeiten an Hologramm-Telefonie.

Zukunftsmusik: Vodafone, Telefónica, die Deutsche Telekom und die französische Firma Orange arbeiten daran, Hologramm-Telefonie massentauglich zu machen. In etwa zwei Jahren könnten Kunden ihre Gesprächspartner als dreidimensionale Abbildung sehen – einzig eine VR-Brille ist dazu notwendig. Vielleicht können sich Star-Wars-Fans schon bald über ihren eigenen Holoprojektor freuen.
spiegel.de

Basta: Caren Miosga bricht den Moderations-Rekord bei den “Tagesthemen”.

Moderations-Maschine: Der "ewige Rekordhalter im 'Tagesthemen'-Moderieren", Ulrich Wickert, gratuliert Caren Miosga dazu, jetzt die am längsten amtierende Moderatorin zu sein. 15 Jahre, zwei Monate und ein paar Tage habe Wickert die Sendung moderiert – nun habe seine Nachfolgerin ihn überrundet: "So ist das Leben, aber ich werde es verkraften." Ein Glück für Miosga, dass die Glückwünsche nicht aus Versehen an Frau Slomka gegangen sind.
twitter.com (51-Sek-Clip), presseportal.de


Basta: Australisches TV-Team erkennt britische Premier­ministerin nicht.

Who is that? Als die britische Premier­ministerin Liz Truss beim Begräbnis der Queen ankommt, rätselt ein australisches TV-Team, um wen es sich da handelt. Sie einigen sich auf "minor Royals" oder "lokale Würden­träger" bevor man sie auf den Fehler hinweist. Truss' Vorgänger mit Sturm­frisur wäre das sicher nicht passiert – vielleicht sollte auch sie sich von ihrer Haarbürste verabschieden.
digitalfernsehen.de

Basta: Heute schon an morgen denken – auch bei Beerdigungen.

Jesu-Kreuz 150 (Foto: dpa)Der Tod steht dir gut: Die Website evangelisch.de kommt durch das Queen-Begräbnis ans servicejournalistische Limit und beglückt Leserinnen mit "12 Anregungen für die eigene Beerdigung". Wichtig seien u.a. wohldosierter Blumenschmuck sowie eine exklusive Gästeliste. Die Organisation sollte man besser abgeben – sowohl nächste Angehörige als auch man selbst könnten eventuell etwas steif wirken.
evangelisch.de

Basta: Berliner Jusos wollen Pornos von ARD und ZDF.

Porn­litik: Die Berliner Jusos fordern, dass ARD und ZDF Pornos ankaufen. Die Werke sollen einen Kontrast zu konventionellen Filmen bieten, die "häufig sexistische und rassistische Stereotype" zeigen. Die Idee ist wahrscheinlich selbst vom ZDF inspiriert: Vielleicht befasst sich das "ZDF Magazin Royale" in der nächsten Folge mit einem Skandal zu Politik-Plagiaten.
bild.de, turi2.de

Basta: Belgische Juristen gehen freiwillig in den Knast.

Hinter belgischen Gardinen: In Belgien lassen sich 55 Richter und Staatsanwälte freiwillig für eineinhalb Tage einsperren. Dadurch sollen sie beurteilen können, "ob der Freiheitsentzug die beste Lösung für einen Menschen ist, der einen Fehler begangen hat", begründet Justizminister Vincent Van Quickenborne das Experiment. Wem es zu viel wird, kann den Versuch mit dem Codewort "Terminus" abbrechen – oder aber mit dem Satz: "Ich bin ein Jurist, holt mich hier raus!"
spiegel.de

Basta: Wolfgang Schäuble wollte Sylt-Punks Jobs vermitteln.

Arbeitsvermittler: CDU-Politiker Wolfgang Schäuble hat sich im Sommer mit protestierenden Punks auf der Reichen-Insel Sylt getroffen. "Ich habe ihnen gesagt, wenn sie Geldprobleme hätten, könnte ich ihnen vielleicht einen Aushilfsjob vermitteln", sagt Schäuble im "Tagesspiegel"-Interview. Die Resonanz darauf: "gering". Als Brüllaffe wäre Schäuble wohl besser angekommen, doch da hat Schäuble schon im Vorfeld abgewunken: "Ich mache keine Brüllszenen."
tagesspiegel.de via spiegel.de

Basta: Die Weltherrschaft der Roboter beginnt.

Macht­übernahme: Ein autonomer Geschirr­spüler hat eine 22-Jährige in Baden-Württemberg in ihrem Badezimmer eingesperrt. Während die Frau im Bad ist, öffnet in der direkt angrenzenden Küche der Geschirrspüler die Klappe und blockiert die sich nach außen öffnende Badtür. Hollywood­filme prophezeien es seit Jahren: Roboter übernehmen langsam die Welt­herrschaft.
t-online.de

Basta: “Bild” kritisiert Energiespartipps, die sie selbst auch gibt.

Wer im Glashaus sitzt: "Haltet ihr uns eigentlich für blöd?", fragt die "Bild" mit Blick auf vermeintlich "allseits bekannte" Ernergiespartipps von Politikern, etwa Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl oder Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck. Nur: Die gleichen Tipps gibt auch die "Bild" selbst in einem anderen Artikel. Bildblog-Autor Moritz Tschermak fragt daher nicht ganz unberechtigt: Hält "Bild" die eigene Leserschaft eigentlich für blöd?
bildblog.de

Basta: Christian Lindner will das Imkern lernen.

Blüht auf: Finanz­minister Christian Lindner will das Imkern lernen, erzählt er bei "RND vor Ort". Er sei gern im Freien, habe schon einen Jagd- und Fischerschein und mache derzeit das kleine Reit­abzeichen. Lindners Waben-Wunsch mag seiner Natur­verbundenheit entspringen, oder seinem nicht so geheimen Verlangen, ein schwarz-gelb geprägtes Leben zu führen.
rnd.de (91-Min-Video) via spiegel.de

Basta: Karl Lauterbach zeigt Beatrix von Storch wegen Beleidigung an.

Storch zeigt Vogel: Weil AfD-Politikerin Beatrix von Storch dem Gesundheits­minister Karl Lauterbach im Bundestag angeblich den Vogel gezeigt und "Sie sind völlig irre!" geschrien hat, wehrt der sich nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung. Würden sich Politikerinnen auf diese Weise konsequent gegen jegliche Beleidigung wehren, hätten sowohl Storch als auch Lauterbach wohl einiges zu tun.
welt.de

Basta: AfD blamiert sich mit Penis-Gummibärchen.

Penis-Panne: Die AfD Niedersachsen wollte sich mit Gummibärchen bei den Wählern beliebt machen. Die dem Logo nachempfundenen roten Pfeile erinnern optisch aber an was anderes: "Schwänze für Deutschland?", kritisiert AfD-Abgeordneter Antonin Brousek das missglückte Gimmick, das "ganz und gar ungeeignet" als Werbung für die Partei sei. Für manch einer der endgültige Beweis, dass die AfD schwanzgesteuert ist.
t-online.de, twitter.com


Basta: Heise klont die Stimme der Podcast-Redakteurin.

Künstliche Urlaubs­vertretung: Die Sprecherin vom Heise-Online-Podcast Kurz informiert, Isabel Grünewald, hat gemeinsam mit der KI-Firma Aflorithmic ihre Stimme geklont. Die Redaktion komme "in Bedrängnis", wenn Grünewald "urlaubs­bedingt oder ander­weitig" nicht verfügbar sei, sagt Chef­redakteur Volker Zota. Bleibt nur zu hoffen, dass die Zuhörerinnen die digitale Kollegin nicht der echten Podcasterin bevorzugen.
ibusiness.de

Basta: Apple-Mitgründer Steve Wozniak stört sich an zu digitalen Autos.

Back to the roots: Apple-Mitgründer Steve Wozniak, 72, beklagt sich bei dem Kölner Kongress Digital X über seinen Tesla. Einmal habe er 13-mal auf den Touchscreen drücken müssen, damit etwas funktioniert – eine richtige Taste würde er bevorzugen: "Wir machen die Sachen viel zu digital." Sich sprichwörtlich auf Knopfdruck wieder so richtig analog fühlen: Dafür müsste er nur einmal durch die vielen Funklöcher in Deutschland fahren.
spiegel.de

Basta: Australierinnen streiten sich mit Kakadus um Mülltonnen.

Man vs. Wild: In Sydney entwickeln Gelbhaubenkakadus immer neue Techniken, um die Deckel von Plastik­müll­tonnen mit Schnabel und Füßen zu öffnen – zum Ärger der Anwohnerinnen, die ihrerseits Techniken entwickeln, um den Vögeln den Zugriff zu verwehren. Der Ausgang des Wettstreits ist noch offen, doch die menschliche Vormachtstellung infragestellen wird er wohl eher nicht.
rnd.de

Basta: Donald Trump bedankt sich für die Gebete von Mathias Döpfner.

Ironie des Schicksals: Ex-Präsident Donald Trump hat Wind von der ironisch gemeinten Gebets-Mail von Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner bekommen. "Danke an den sehr großartigen Mathias Döpfner. Die gute Nachricht ist, wir haben gewonnen. Mit Abstand", schreibt Trump auf seiner Plattform Truth Social. Manch einer würde sich wünschen, Politclown Trump würde die Lüge über seinen Wahlsieg ebenfalls nur ironisch meinen.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Basta: Staatsgäste dürfen nicht mit dem Privatjet zum Queen-Begräbnis anreisen.

Keine Sonderbehandlung: Zum Begräbnis der Queen dürfen Staatsgäste nicht mit dem Privatjet anreisen, sondern sollen Linie fliegen, berichtet "Politico". Auch Helikopter-Flüge und Fahrten mit eigenen Wagen zum Veranstaltungsort sind tabu, stattdessen sollen sie zur Westminster Abbey einen Bus nehmen. Privat-Flieger Friedrich Merz kann aufatmen, ihn betrifft diese Regelung nicht. Da pro Staat nur ein Repräsentant kommen darf, steht der nämlich gar nicht auf der Gästeliste.
politico.eu via rnd.de

Basta: Söder liefert mit seinem “Crystal Mett” eine Steilvorlage für Lauterbach.

Gag-Gegenrede: Markus Söder erntet Spott im Netz, weil er in einer Wutrede gegen die Ampelregierung auf dem CDU-Parteitag von "Crystal Mett" statt "Crystal Meth" spricht. Das ist u.a. für Karl Lauterbach eine Steilvorlage: "Trotz der vernichtenden Kritik von Markus Söder, die Legalisierung von Cannabis fördere den Chrystal-Mett Konsum, zögern wir nicht. Zumindest Vegetarier bleiben ungefährdet", twittert der Gesundheitsminister. Offenbar arbeitet der ewige Corona-Mahner weiter daran, sich ein neues Image als Stand-up-Comedian zuzulegen.
bild.de, twitter.com (Söder-Versprecher), twitter.com (Lauterbach-Gag)

Basta: Forschende benennen einen Dino nach Tübingen.

Jurassic Schwab: Weil er vor mehr als 200 Mio Jahren im Bereich der Schwäbischen Alb lebte, benennen Forschende einen bisher unbekannten Dino nach der Stadt Tübingen. Mit seinen früher entdeckten, coolen Kumpels T-Rex, Velociraptor & Co. kann der Tuebingosaurus maierfritzorum tauftechnisch nicht mithalten. Selbst unter Sauriern gilt wohl das namentliche Motto: Den letzten beißen die Hunde.
zeit.de

Basta: Pia Frey und Peter Wittkamp bieten Verschwörungen zum Selbermachen.

Blödsinn zum Blättern: Es gibt noch nicht genügend Geschwurbel auf dieser Welt, denken sich Pia Frey und Peter Wittkamp und bringen gemeinsam den Desinformator heraus – eine Art Tisch­kalender, mit dem man 125.000 Verschwörungs­theorien basteln kann. Heraus kommen Sätze wie "Elvis Presley war in seinem früheren Leben Jack the Ripper und jetzt will es wieder niemand gewusst haben". Ein Spaß für die ganze Familie – und neues Futter für den Querdenken-Onkel.
dumont-buchverlag.de

Basta: Wenn Apple neue Produkte zeigt, sind Pornhub-Nutzer enthaltsam.

Porndrop: Wenn Apple neue Produkte vorstellt, gehen bei Pornhub die Zugriffs­zahlen zurück. Bei der Apple-Präsentation am Mittwoch waren es bis zu 7,4 % der Apple-User und 2,9 % der Nutzer anderer Geräte weniger als sonst. Der Zusammenhang ist nicht neu: Schon bei Adam und Eva im Paradies war nicht die Nacktheit das Interessante – sondern der Apfel.
mashable.com

Basta: Großbritanniens neue Gesundheitsministerin lebt nicht ganz so gesund.

Sekt statt Selters: Großbritanniens neue Gesundheitsministerin Therese Coffey hatte zumindest in der Vergangenheit eine nicht ganz so gesunde Schwäche für Alkohol und Zigarren, belegen alte Fotos. Sie selbst gibt zu, vermutlich "eher kein Vorbild" zu sein. Ihr weinseliger deutscher Kollege Karl Lauterbach hat sicher Verständnis – solange Coffey zumindest dem Salz entsagt.
merkur.de

Basta: Der MDR will Filme mit Hinweisen einordnen.

Betreutes Gucken: Nach der Aufregung um Winnetou will der MDR auf Nummer sicher gehen – und Filme, die "rassistische Stereotype zeigen", künftig mit einordnenden Hinweisen versehen. Auch DEFA-Werke will der Sender durch entsprechende Einordnungen in einen "zeitgemäßen Kontext" setzen. Unter letzterer Prämisse dürften eigentlich auch die vielen Schlager-Schunkelshows nicht unkommentiert bleiben.
stern.de

Basta: “Britt – Der Talk” startet mit ollen Kamellen.

Hagedorns Historicum: "Britt - Der Talk" startet am 24. Oktober mit Themen, die verdächtige Millennium-Vibes aufweisen: "Tattoosucht – du siehst aus wie Karneval!" und "Alptraum Botox – früher warst du schön!" sollen Zuschauerinnen ans Trash-TV-Lagerfeuer locken. Ob früher wirklich alles schöner und besser war, sei dahingestellt.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Basta: Gratulanten twittern Glückwünsche an die falsche Liz Truss.

Don't Trusst Twitter: Die neu gewählte britische Premier­ministerin Liz Truss bekommt bei Twitter Glückwünsche an den Account @Liztruss. Der gehört aber gar nicht ihr, sondern der Twitter-Nutzerin Liz Trussell, die zuletzt im März 2018 etwas getwittert hatte und nun plötzlich mehr als 8.500 Follower zählt. @Trussliz, die Regierungs­chefin, sollte überlegen, ob sie @Liztruss nicht als Social-Media-Ministerin in ihr Kabinett holt.
spiegel.de

Basta: Klopapier-Hersteller Hakle meldet Insolvenz an.

Griff ins Klo: Die Toilettenpapier-Traditionsfirma Hakle meldet Insolvenz an. Grund dafür seien die "massiv gestiegenen Kosten für Material- und Energiebeschaffung sowie der Transporte". Nun will das Unternehmen sich in Eigenregie sanieren. Erste Hakle-Stammkunden fühlen sich zurückversetzt in die Zeit des ersten Lockdowns 2020 – und hamstern lieber schon einmal für den Fall der Fälle ihr Lieblings-Klopapier.
wuv.de

Basta: “Bild” macht sich zum Streifenpolizisten der Öffentlich-Rechtlichen.

bildlogoFalschparker: "Bild" wittert bei Karola Wille den nächsten Skandal im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die MDR-Intendantin hat 2020 auf einem Behinderten­park­platz geparkt. Und das nur, weil sie dringend zum Arzt musste. Was kommt als nächstes? Dass Tom Buhrow seinen Müll falsch sortiert? Anja Reschke in einer Pizzeria kein Trinkgeld gegeben hat? Oder hat ein BR-Volontär im Bus einer Schwangeren seinen Sitzplatz nicht angeboten?
bild.de

Basta: Eiskalt erwischt.

Auf Eis gelegt: Drei Jugendliche plündern in Rheinland-Pfalz einen Eis-Automaten, als eine Polizeistreife vorbeikommt. Zwei können zunächst flüchten, der dritte bleibt mit dem Arm im Ausgabefach der Verkaufsmaschine stecken – und wird prompt festgesetzt. Seine zurückkehrenden Kumpane werden ebenfalls eiskalt erwischt: Statt des Cornetto-Klaus sind sie wegen Waffen- und Drogenbesitz dran.
spiegel.de

Basta: Amazon-Pakete genießen nun Polizeischutz.

Polizei-Packstation: Der Online-Versandhändler Amazon tut sich in den USA mit der örtlichen Polizei zusammen. Direkt vor dem Eingang von zwei Polizei-Stationen in Washington sind nun Paket-Abholstationen installiert. Die ansonsten vor die Haustür abgelegten Päckchen sind nämlich öfter mal leichtes Diebesgut. Wer vor den Augen der Gesetzeshüter trotzdem noch versucht, zu klauen, ist wohl dümmer, als die Polizei erlaubt.
t3n.de

Basta: Papua-Neuguineas Premier­minister geht bei Medien­schaffenden nicht mehr ans Telefon.

Ghostet jetzt: Der Premier­minister von Papua-Neuguinea James Marape beantwortet Presse­anfragen nicht mehr selbst. In ganz­seitigen Anzeigen in den zwei größten Zeitungen des Landes fordert sein Büro, ihn nicht mehr direkt an­zu­schreiben oder an­zu­rufen. Ob auch der deutsche Bundes­kanzler von Direkt-Anfragen überrannt wird, ist unklar – Olaf Scholz kann sich nicht erinnern.
theguardian.com

Basta: Japan schafft Arbeitsplätze für Babys in Pflegeheimen.

Work, baby, work: Japan setzt auf den Berufs­einstieg mit Null – jedenfalls in einem Pflege­heim im Süden des Landes. Das beschäftigt jetzt mehr als 30 Babys, die den Seniorinnen Gesellschaft leisten. Sollte die Medien­branche darin eine Lösung für den Fachkräfte­mangel wittern, sollte sie schon mal Kicker gegen Krippen tauschen, Bier gegen Brei und und After-Work-Partys gegen Pampers.
sueddeutsche.de

Basta: Krypto-Börse macht Australierin aus Versehen zur Millionärin.

Zu früh gefreut: Die Krypto-Börse crypto.com hat einer Australierin versehentlich 10,5 Mio statt 100 Dollar überwiesen, weil sie in das Feld "Zahlungs­betrag" eine falsche Konto­nummer eingegeben hat. Den Fehler bemerkt das Unternehmen erst sieben Monate später. Ein Malheur wie dieses ist zurzeit wohl der einzige Weg, mit Krypto­währungen Geld zu machen.
businessinsider.com

Basta: Leonardo di Caprio trennt sich von 25-jähriger Freundin.

Bleibt sich treu: Schauspieler Leonardo di Caprio und seine Freundin Camila Morrone sollen sich getrennt haben, berichtet das US-Magazin People. Damit reiht sich das Model in die Liste der Verflossenen des 47-jährigen US-Stars ein, von denen zum Zeitpunkt der Trennung bisher keine einzige über 25 Jahre alt war. Wenn auch nicht der Frau an sich, bleibt di Caprio zumindest der Haarfarbe und dem Alter treu.
t-online.de

Basta: Die Ärzte spielen ihren Song “Elke” nicht mehr.

Ärzte ohne Ausgrenzen: Die Punkrock-Band Die Ärzte distanziert sich von ihrem Song Elke aus dem Jahr 1988, der eine fiktive Liebes­geschichte zwischen Sänger Farin Urlaub und einem über­gewichtigen Fan thematisiert. "'Elke' ist fatshaming und misogyn. So was spielen wir nicht mehr", entgegnet Urlaub dem Wunsch des Publikums bei einem Konzert in Berlin. Mit dem Ende des 9-Euro-Tickets wird wohl auch Westerland unspielbar.
bz-berlin.de