Basta: Franziska Giffey telefoniert mit falschem Vitali Klitschko.

Gescheiterte Völkerverständigung: Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey hat minutenlang mit dem falschem Vitali Klitschko telefoniert. Der Gesprächspartner im Videochat sah zwar aus wie der Bürgermeister von Kiew und klang auch so, entpuppte sich wenig später aber als Deep Fake. Dabei müsste Giffey doch eigentlich selbst am besten wissen, dass nicht immer das drin ist, was draufsteht.
tagesspiegel.de

Basta: Ex-Google-Ingenieur besorgt einer KI einen Anwalt.

Robo-Recht: Google hat seinen Angestellten Blake Lemoine beurlaubt, weil der Ingenieur davon überzeugt ist, eine Google-KI namens LaMDA sei ein fühlendes Wesen. Nun hat Lemoine einen Anwalt engagiert – auf Wunsch der KI, wie er sagt. Für Presse­anfragen ist der Anwalt allerdings nicht zu erreichen, er sei abgeschreckt. Damit ist er wohl empfindsamer als sein künstlicher Klient.
businessinsider.com

Basta: Harald Schmidt ist es “wurscht”, wo er Urlaub macht.

Wurschtelt sich durch: Late-Night-Legende Harald Schmidt plaudert mit dem "stern" übers Reisen und verrät u.a., dass es ihm "wurscht" ist, wo seine Familie mit ihm Urlaub machen will: "Es geht nur um sicheres Wetter und Baden." Ähnlich wurscht war Schmidt wohl seinerzeit auch die letzte Reise seiner Harald Schmidt Show bei Sky – weit unterhalb der Wahrnehmungsschwelle vieler TV-Zuschauenden.
stern.de (Paid), stern.de (Zusammenfassung)

Basta: USA wollen Nikotingehalt in Zigaretten senken.

Schwacher Tobak: Die USA wollen den Nikotingehalt in Zigaretten senken, um mehr Menschen vor der Sucht zu bewahren. Der Tabakindustrie brennt erwartungsgemäß der Hut: Im Falle eines staatlich verordneten Lungenschutz-Limits würden Fluppen-Freunde einfach mehr paffen. Ein Klagemarathon könnte ebenfalls dazu führen, dass die Pläne in Schall und Rauch aufgehen.
faz.net

Basta: Anton Hofreiter leitet Ausschusssitzung mit Sohn auf dem Schoß.

Hofe, Hofe, Reiter: Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter leitet eine Sitzung des Europa-Ausschusses im Bundestag, während sein 15 Monate alter Sohn auf seinem Schoß mit einem Spielzeug-Auto spielt. Damit bedient er gleich zwei grüne Herzensthemen: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Aufteilung der Care-Arbeit zwischen beiden Elternteilen. Kein Wunder, dass das Bild im Netz prompt zum Aufreger-Thema wird.
tagesspiegel.de

Basta: Sat.1 entrümpelt den Nachmittag von Scripted Reality.

Tschüss, Trash: Sat.1 entrümpelt seinen späten Nachmittag und will Scripted Reality ab 16 Uhr konsequent vom Sendeplan verbannen. Vor der "Klinik am Südring" gehen also bald keine Polizistinnen mehr "Auf Streife" – stattdessen soll eine mehrstündige Live-Show die Quote richten. Zudem droht ein Comeback des "90er-Jahre-Talks": Pech, dass Sonja Zietlow mittlerweile im RTL-Dschungel Gift verspritzt.
abendblatt.de

Basta: Manuela Schwesig will sich weiter in die Energieversorgung einmischen.

Nicht abgeschreckt: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig spricht sich für mehr staatliche Einmischung bei der Energieversorgung aus. Dass diese privatwirtschaftlich organisiert sei, bringe Probleme mit sich, sagt sie dem "Nordkurier". Die Probleme mit ihrer eigenen Einmischung im Fall von "Nord Stream 2" hat sie offenbar ziemlich schnell vergessen.
rnd.de

Basta: Letztes Benefiz-Essen mit Warren Buffett bringt 19 Mio Dollar ein.

Mahn-Mahl? Rund 19 Mio Dollar zahlt ein anonymer Spender für das diesjährige und zugleich letzte Benefiz-Lunch mit dem Milliardär Warren Buffett, 91, bei Ebay – so viel wie noch nie seit Beginn der Auktion im Jahr 2000 und 14,5 Mio mehr als zuletzt 2019. Wenn es mit der Inflation so weitergeht, dürfte bald auch jeder gewöhnliche Foodporn solche – im wahrsten Sinne des Wortes – satte Kosten haben.
cnbc.com, spiegel.de

Basta: Evelyn Burdecki sucht Partner mit eigenem TV-Format.

Topf sucht Burdecki: Reality-TV-Star Evelyn Burdecki sucht bei Sat.1 jetzt in einem eigenen TV-Format ihre große Liebe – nachdem es zuvor bei "Take Me Out", "Bachelor" und "Bachelor in Paradise" nicht geklappt hat. Sollte das auch nicht funktionieren, reift vielleicht die Erkenntnis, dass Dating-Shows nicht für jeden das Richtige sind und sie es besser über Tinder und Co. versuchen sollte – oder, ganz old-school, über analoge Kontakte.
rnd.de

Basta: Elon Musk strebt als Twitter-Chef 1 Mrd Nutzer an und will Jobs streichen.

Weniger ist mehr: Tesla-Chef Elon Musk hat sich in einer Frage-Antwort-Runde mit Twitter-Mitarbeitern nicht sehr beliebt gemacht. In der Videokonferenz, zu der er zu spät kam, kündigte er 1 Mrd Twitter-Nutzer als Wachstumsziel und gleichzeitig Sparmaßnahmen und Entlassungen an. Home Office werde es unter Musk eher nicht geben, dafür wohl aber Büro-Fachsimpeleien über außerirdisches Leben.
handelsblatt.com

Basta: Netflix plant “Squid Game”-Spielshow.

Squid Reality: Netflix kündigt an, aus der Serie "Squid Game" eine Spielshow zu machen. Wie in der Serie sollen 456 Menschen in verschiedenen Spielrunden antreten. Der Gewinner erhält ein Preisgeld in Höhe von ca. 4,6 Mio Dollar. Grünes Licht gab es für die Produktion wahrscheinlich nur mit dem Versprechen von Netflix, dass die Teilnehmer im schlimmsten Fall mit "leeren Händen" nach Hause gehen.
dwdl.de, squidgamecasting.com (Casting-Webseite)

Basta: Biber legt Internet und Mobilfunk im Norden Kanadas lahm.

Unüblicher Verdächtiger: In der kanadischen Provinz British Columbia unterbricht ein Biber für mehr als 8 Stunden die Internet- und Mobilfunkverbindung. Der Übeltäter hat offenbar eine Espe auf die Leitungen fallen lassen. Deutsche brauchen sich wegen solcher Vorfälle aber wahrscheinlich keine Sorgen machen: In abgelegenen Gegenden gibt es hier sowieso kein Netz.
spiegel.de

Basta: Mick Jagger hat sich mit dem Coronavirus infiziert.

Spielt den Corona-Blues: In letzter Minute müssen die Rolling Stones ihr Konzert in Amsterdam absagen. Frontmann Mick Jagger habe Corona-Symptome entwickelt, teilt die Rock-Band mit. Offenbar hat sich Jagger in den letzten Tagen also nicht nur von guten München-Vibes anstecken lassen, sondern auch mit dem Coronavirus – frei nach dem Motto: You Can Always Get What You Don’t Want.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Basta: Frankfurterin protestiert mit Ein-Personen-Demo gegen Oberbürgermeister Peter Feldmann.

Beharrlicher Protest: Fast täglich demonstriert eine Frau allein auf öffentlichen Plätzen in Frankfurt. Sie hält ein selbstgedrucktes Plakat in die Höhe, mit dem sie den Rücktritt des SPD-Oberbürgermeisters Peter Feldmann fordert, der wegen Verdachts auf Vorteilnahme in der Kritik steht. Der hat zwar schon einige Rücktrittsforderungen und selbst ein Misstrauensvotum der Stadtverordnetenversammlung ignoriert. Aber vielleicht wird die Frau ja noch zur Greta der Kommunalpolitik.
faz.net

Basta: Sat.1 kocht per Knopf im Ohr.

Viele Köche retten den Brei: Sat. 1 startet am 4. Juli die Vorabend-Kochshow "Doppelt kocht besser". Darin treten Paare an, von denen ein Teil "sehr wenig bis gar keine Erfahrung beim Kochen hat" und vom Spiel­partner Hilfe­stellung per Knopf im Ohr bekommt. Es mag Zufall sein, dass die Show bei einem Sender läuft, der zuletzt sehr wenig bis gar keine Erfahrung mit erfolgreichen Formaten hatte.
dwdl.de, presseportal.de

Basta: Musiker wirft Mariah Carey vor, Songtitel abgeschrieben zu haben.

All I want for Christmas is ... money: Songwriter Andy Stone wirft Popstar Mariah Carey vor, ihren Weih­nachts-Evergreen All I Want for Christmas is You von 1994 abge­schrieben zu haben und klagt auf 20 Mio Dollar. Seine Band "Vince Vance & The Valiants" hatte 1990 einen Song mit gleichem Titel, Text und Melodie sind komplett verschieden. Unklar, warum ihm die Ähnlichkeit erst nach 28 Jahren auffällt – und er nicht längst gegen alle Songs klagt, die die Worte "All", "want" oder "Christmas" im Namen enthalten.
sueddeutsche.de

Basta: Robbie Williams schließt Frieden mit alten Songs.

No Regrets: Der britische Sänger Robbie Williams kündigt anlässlich seines 25. Jubiläums als Solokünstler ein neues Album an. Darin gibt es neben neu arrangierten Versionen von u.a. Feel und Rock DJ auch den neuen Song "Lost". Williams sieht das neue Album als "Gelegenheit, auf das Zeug zurückzublicken und dieses Mal einiges davon zu mögen" – man kann sich eben an alles gewöhnen.
t-online.de

Basta: Mick Jagger ist von München verzaubert.

Munich like Jagger: Einen "kuriosen München-Bummel" hat Alt-Rocker Mick Jagger hinter sich, berichtet die "Bild". Vor einem Konzert der Rolling Stones gönnt sich der Frontmann eine Maß Bier, ahmt den Walking Man auf der Leopoldstraße nach und posiert vor Bikini-Schönheiten am Eisbach im Englischen Garten. Fast alles also, was eine Seniorenreisegruppe typischerweise auch machen würde.
bild.de, facebook.com (illustre Bilderauswahl)

Basta: Die Türkei vollzieht ein Rebranding bei den Vereinten Nationen.

Eindeutig: Die Türkei hat sich bei den Vereinten Nationen einen neuen Namen verpasst. Grund soll die Doppel­deutigkeit des Wortes Turkey sein, das auf Englisch Truthahn bedeutet. Außen­minister Mevlüt Çavuşoğlu hatte eine Änderung zu "Türkiye" beantragt, die UN akzeptiert nun. Dass Umlaute im angel­sächsischen Sprach­raum Probleme bereiten, ist hinlänglich bekannt – wenn sich die Türkei da mal kein Ei gelegt hat.
bild.de

Basta: Kai Diekmann hat einen unerwünschten Follower.

Follower wider Willen: Ex-"Bild"-Chef Kai Diekmann begegnet bei einem Wald-Spaziergang in Bielefeld einem Rehkitz, das ihm nicht mehr von der Seite weicht. Bei Twitter dokumentiert er sein "kleines, großes Problem". Nach einem Anruf bei der Polizei rät ein Jäger ihm, "ganz schnell wegzu­laufen". Offenbar fühlte sich das Kitz von Diekmann angezogen – schließlich ist der beim Reden über seine Kunden selbst ein scheues Reh.
focus.de, bild.de (1-Min-Video)

Basta: Joe und Jill Biden streiten sich per Text-Nachrichten.

Streit per Chat: US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden haben eine Strategie entwickelt, damit die Security nicht mitbekommt, wenn sie streiten: Sie streiten sich nur per Textnachricht. "Fexting" nennen sie es, eine Kombination aus "fight" und "texting". Hoffentlich nutzen sie einen gut verschlüsselten Messenger – Leaks dieser Streit-Chats wären sicher ein gefundenes Fressen für Skandal-Jäger.
t-online.de

Basta: Deniz Yücel soll Bratwürstchen verkaufen.

Um die Wurst: Im "taz"-Fahrstuhl hängt eine Petition für eine Bratwurstbude vor dem Springer-Verlagshaus, twittert "taz"-Chefredakteurin Ulrike Winkelmann. Demnach schlägt Christian Specht vor, Deniz Yücel könne die Verantwortung für die Zubereitung der Würste übernehmen. Schließlich habe der Ex-Pen-Präsident nun wieder Zeit und "der Job im spürbar dünnen Blättchen 'Die Welt' kann so auslastend nicht sein".
twitter.com, turi2.de (Background)

Basta: Olaf Scholz stellt sich Kinderfragen.

Olaf trifft Ole: Im "NOZ"-Kinder-Podcast "Ole schaut hin" stellt Moderator Bastian Klenke gemeinsam mit Zeitungseule Ole Kinder­fragen an seine Gäste – dieses Mal an Olaf Scholz. Auf die Frage, was der Kanzler denn selbst für den Umwelt­schutz tue, antwortet der: "Nicht viel, um ehrlich zu sein" und verweist auf seine vielen Flugreisen. Wer ehrliche Antworten von der Politik will, muss sich also einfach als blaue Eule verkleiden.
noz.de (16-Min-Audio)

Basta: Die Polizei fahndet nach dummen Marmeladen-Dieben.

Dumme Diebe: Zwei Tage nach einem Einbruch in ein Verkaufshäuschen an einem Erdbeerfeld im nordrhein-westfälischen Nottuln bekommen die Marmeladen-Räuber offenbar kalte Füße und bringen die Beute zurück. Dazu legen sie ein Entschuldigungsschreiben, in dem in krakeliger Schrift ein dickes "Sorry" steht: "Es tut uns leid, wir sind hier aus Dummheit eingebrochen." Die Polizei ist allerdings nicht dumm wie ein Marmeladen-Brot – und leitet ein Strafverfahren ein.
bild.de, presseportal.de

Basta: Schülerinnen wollen jetzt bei Tesla und in der Charité arbeiten.

Reich und schnell: Schülerinnen wollen, wenn sie groß sind, am liebsten bei Polizei und Bundeswehr arbeiten, zeigt das aktuelle "Schülerbarometer". Auf Platz 3 landet bei den Jungen in der Liste der Top-Arbeitgeber ganz neu der Autobauer Tesla. Die Schüler nehmen sich aber zum Glück nicht nur Pöbel-Unternehmer Elon Musk zum Vorbild, sondern auch Corona-Flüsterer Christian Drosten. Denn auch die Charité ploppt ebenfalls neu in der Liste auf.
faz.net

Basta: Prinz Williams Pferd soll angeblich unter Drogen stehen.

Damit kein Pferd tritt? Ein Informant der "Daily Mail" will bei Proben für die Geburtstags-Parade der Queen bemerkt haben, dass das Pferd von Prinz William unter Drogen steht. Dadurch solle sichergestellt sein, dass das Tier beim Festakt gelassen bleibt und keinen Reitunfall verursacht. Handfeste Beweise dafür bleiben bisher aus – nicht ausgeschlossen, dass die Boulevard-Presse mal wieder was vom Pferd erzählt.
dailymail.co.uk via bild.de

Basta: Toni Kroos bricht genervt ein ZDF-Interview ab.

Zickiges Deutsches Fernsehen: Fußball-Star Toni Kroos bricht genervt ein ZDF-Interview nach kritischen Fragen von Feldreporter Nils Kaben zum überraschenden Real-Madrid-Sieg in der Champions-League ab: "Du hattest 90 Minuten Zeit, dir vernünftige Fragen zu überlegen, ehrlich, und dann stellst du mir zwei so Scheiß-Fragen." Aus dem Off poltert er weiter: "Du stellst erst drei negative Fragen, da weißt du schon, dass du aus Deutschland kommst." Offensichtlich ist Kroos ein besserer Pass- als Antwortgeber.
bild.de, twitter.com (78-Sek-Video)

Basta: Papiermangel könnte Neuwahl in Berlin verhindern.

Papier-Probleme: In Berlin gibt es nach dem Wahlchaos im Herbst immer mehr Rufe nach einer Neuwahl. Rund 3 Mio Haushalte müssten dann per Post eine neue Wahlbenachrichtigung bekommen. Die "Bild" berichtet nun allerdings von "viel zu knappen" kommunalen Papier-Reserven. So sei eine "reibungslose Wahl" nicht möglich – steht ausgerechnet auf einem internen Papier der CDU Berlin.
bild.de

Basta: Eine Gaskrise könnte zu einer “Weißbier-Triage” führen, sagt Josef Westermeier.

Bier trinken, solang es noch geht: Eine Gaskrise könnte zu einer "Weißbier-Triage" führen, sagt Erdinger-Weißbräu-Geschäftsführer Josef Westermeier im Interview mit T-Online. Dann müsse abgewogen werden, was der Konzern produzieren kann und was nicht. Das führt sicherlich dazu, dass die Brauerei am Männertag Rekordumsätze verzeichnet.
t-online.de

Basta: Heidi Klum setzt sich für Cannabis-Legalisierung ein.

Rauch um nichts: GNTM-Moderatorin Heidi Klum trifft sich u.a. mit dem Drogen­beauftragten der Bundes­regierung Burkhard Blienert, um sich für die Cannabis-Legalisierung stark zu machen. Das hat Blienert allerdings falsch verstanden: Nach "Bild"-Informationen dachte er, Klum wolle sich gegen Drogen­missbrauch engagieren. Dafür ist es wohl zu spät – das Topmodel hat beim Musikvideo-Dreh mit Rapper Snoop Dogg scheinbar Blut geleckt.
bild.de