Basta: Goldiges Kerlchen.

Ohne Gold ist selbst das Licht finster: Frei nach dem Motto "Wo gehobelt wird, da fallen Späne" hat ein ehemaliger Osram-Mitarbeiter 67 Kilo Goldspäne im Wert von 2,3 Mio Euro aus einem Werk geschmuggelt. Bei insgesamt 360 Gelegenheiten vergoldete der Mann sich seine Arbeit zusätzlich und spazierte mit Spänen "am Körper" nach draußen. Eine güldene Zukunft winkt ihm nicht: Dem goldigen Kerlchen droht ein Prozess.
faz.net

Basta: Per App auf Kuschelkurs mit Spinnen.

Spider-App: Die Uni Basel lässt mit der App "Phobys" eine Horde Spinnen auf Hände und Wohnungen von Smartphone-Nutzerinnen los. Die Konfrontation mit den virtuellen Achtbeinern soll Arachnophobie bezwingen. Für fünf Dollar gibt es zehn Lerneinheiten mit immer mehr Krabbelviechern auf dem Display. Eine Lösch-Funktion, um die lebensechten Pendants aus dem Haus zu befördern, bietet die App allerdings nicht.
phobys.com (App), unibas.ch

Basta: Hai-Alarm auf ProSieben.

Hai-Light: ProSieben präsentiert die erste neue Maske der kommenden Staffel The Masked Singer. Der Hammer-Hai soll eine "hammermäßige Show" abziehen – und kommt mit einem gigantischen Schädel von drei Metern Umfang daher. Man rätselt schon, wer darunter stecken könnte: Ob Hai-Experte Ralf Moeller diesmal selbst in die Rolle des Meeresräubers schlüpfen will? Das bleibt vorerst noch ein gut behütetes Gehaimnis.
presseportal.de, prosieben.de

Basta: Horst Seehofers Kinder spekulieren über seine Rentenpläne.

Heimischer Horst: Die Kinder von Horst Seehofer spekulieren in einem Interview über die Rentenpläne ihres Vaters und vermuten ihn künftig eher am Schreibtisch denn in der Küche – "zu Hause engagieren, das ist nicht so seins". Immerhin punktet der Innenminister als Opa: Obgleich "nicht der große Kinder-Entertainer", bangt er um die Begeisterung der Enkel für die Horstsche Eisenbahn.
merkur.de

Basta: Niederländerinnen wachsen nicht mehr über sich hinaus.

Wachstumsschmerzen: Menschen aus den Niederlanden bleiben zwar die größten der Welt – neuerdings schrumpfen sie aber. Junge Männer geben mit 182,9 Zentimeter Größe rund einen Zentimeter ab, Frauen sind mit 169,3 Zentimetern sogar rund 1,4 Zentimeter kleiner als die ältere Generation. Schuld soll u.a. ungesunde Ernährung sein. Vielleicht hat sich Helge Schneider geirrt und das gerade dort beliebte Käsebrot ist doch kein gutes Brot.
faz.net

Basta: Emoji-Neuzugänge sind vielseitig interpretierbar.

Mit Essen schwanger gehen: Das Unicode Consortium hat 37 neue Emojis enthüllt. Der Vielfalt wegen gesellt sich zu der schon vorhandenen schwangeren Frau nun auch ein schwangerer Mann und ein schwangerer nicht-binärer Mensch. Kleiner, aber feiner Unterschied: Dieser Smilie könne auch einfach nur für einen aufgeblähten Bauch stehen oder "für das unangenehme Gefühl, zu viel zu Mittag gegessen zu haben".
faz.net

Basta: Bei Rot musst du stehen, bei Grün darfst du … knuddeln.

Colourful distancing: Corona macht uns zu sozialen Invaliden. Damit's beim Hallo im Büro nicht zu seltsamen Handschlag-Umarmungs-Ellbogen-Situationen kommt, nutzen die Mitarbeiterinnen einer britischen Firma seit einem Jahr bunte Schlüsselbänder: Rot für Personen, die viel Abstand wollen, Grün für "hugs and high-fives". Das Fazit: Einige wollen ihre roten Abstandshalter nie wieder her geben – ob Pandemie oder nicht.
manager-magazin.de, twitter.com/mattcjones (Schlüsselbänder)

Basta: Facebooks eigene Untersuchungen zeigen, wie schädlich Instagram ist.

Der schöne Schein: Da sag noch mal einer, Auftragsforschung muss immer dem Auftraggeber gefallen. Forschende bei Facebook haben jetzt herausgefunden, dass die Bilder-Tochter Instagram für "einen beträchtlichen Anteil" junger Nutzerinnen "schädlich" ist. Wir leiden ein bisschen mit Insta-PR-Frau Karina Newton, die die Ergebnisse in einem Blog-Post schönreden muss.
cnet.com

Basta: Apple-Gründer macht klar Schiff im All.

Virgin Satelliten-Netz 150Großputz: Apple-Mitgründer Steve Wozniak reiht sich in die Reihe der Weltraum­unternehmer ein. Anders als Jeff Bezos, Elon Musk und Richard Branson will er im All aber nicht Reichtum und Männlichkeit unter Beweis stellen, sondern Ordnung "in die größte Müllhalde der Welt" bringen: Sein Unternehmen Privateer soll Weltraumschrott beseitigen. So kann er auch ganz einfach ausblenden, wie viele Tonnen Elektroschrott Apple auf der Erde produziert.
gizmondo.com via wuv.de

Basta: Ralf Dümmels abergläubische Rituale.

Höhle der Abergläubigen: Investor Ralf Dümmel hat abergläubische Rituale, die er Woche für Woche bei Dreharbeiten zur Höhle der Löwen wiederholt, deckt die "Bild" auf. Dazu gehört etwa, dass der Unternehmer seinen linken Schuh immer zuerst anzieht und dass er rote Anzüge seit einem verlorenen Deal nicht mehr anfasst. Ein Glück für Dümmel, dass die TV-Quote der Gründerinnen-Show zuletzt deutlich über 13 % lag.
bild.de (Paid)

Basta: Kasperle aus der Augsburger Puppenkiste liefert ein Sequel zu seinem Erklärvideo.

Vorhang auf: In der dritten Welle hat "Dr. Kasperl" mit seinem Erklär-Video für Selbsttest einen viralen Hit gelandet. Nun kehrt der Kinder-Corona-Erklärer aus der Augsburger Puppenkiste zurück und nimmt sich der neuen Lolli-Tests an. Was die Erwachsenen daraus lernen: Selbst das größte Traditions-Franchise kann dem Trend zum Sequel nicht widerstehen.
youtube.com (9-Min-Video)

Basta: Dieter Bohlen bestreitet Rauswurf bei RTL.

Show must go on: Dieter Bohlen und RTL haben sich nur für die beiden Shows "Das Supertalent" und "DSDS" getrennt, lässt der Pop-Titan seine Fans bei Instagram wissen. Nach 16 Jahren habe man unterschiedliche Meinungen zu den Formaten gehabt. Ansonsten gehe der Vertrag mit dem Sender noch "weit über das Jahr hinaus". Verschwörungstheoretikerinnen sind enttäuscht: Bohlens RTL-Abschied hat wohl doch nichts mit dem Abtritt von Angela Merkel zu tun, der ebenfalls nach 16 Jahren erfolgt.
bild.de, instagram.com

Basta: ZDF-Kinderreporter lässt AfD-Mann Chrupalla bei deutschen Gedichten auflaufen.

Nicht ganz gedicht: AfD-Spitzenkandidat Tino Chrupalla fordert im "Logo"-Interview, dass an den Schulen "wieder mehr deutsche Volkslieder gelehrt" und "deutsche Gedichte gelernt" werden. Auf die spontane Nach­frage des jungen ZDF-Kinder­reporters, was denn sein deutsches Lieblings­gedicht sei, gerät Chrupalla ins Stocken und muss passen. Bei der Vermittlung von mehr Kultur­gut wäre wohl auch für den AfD-Mann mehr Kultur gut.
rnd.de, spiegel.de, twitter.com (25-Sek-.Video) zdf.de (ganzes Interview, ab 1:27 Min)

Basta: Google empfiehlt Mitarbeiterinnen Tränen gegen Stress.

Wasser marsch: In einem Essay in der "Süddeutschen Zeitung" plädiert Marten Rolff fürs ungenierte Weinen – nicht nur zu Hause, sondern auch bei der Arbeit. Genau wie bei Google: Der Tech­riese rät in seinem "Wohlfühl-Manifest" fürs Home-Office, Unmut und Stress einfach mal wegzuheulen. Taschen­tücher statt Gehalts­erhöhung und Freizeit­ausgleich – Ökonomen applaudieren für diesen Trick.
sueddeutsche.de (Paid)

Basta: ZDF räumt Gerüchte über Armin Laschet aus.

Verschwörung allenthalben: Nach Armin Laschets Auftritt in der ZDF-"Wahlarena" munkelt die Hoch­intelligenz im Netz, dass der CDU-Kandidat sich über einen Knopf im Ohr Antworten flüstern lässt. Das ZDF sieht sich dazu veranlasst zu twittern, dass das Gerät "zur Verstärkung des Tons" dient und "absoluter Standard" ist. Als nächstes muss sich der CDU-Mann vermutlich dafür rechtfertigen, Schuhe zum Gehen oder eine Brille zum Sehen zu benutzen.
twitter.com via spiegel.de

Basta: Phantasialand muss Steuer-Phantasien vorerst begraben.

Fiskale Phantasien: Das Phantasialand scheitert mit einer Steuer­klage vor dem EuGH. Es geht um die Frage der steuerlichen Neutralität, dass Freizeit­parks 19 % Umsatz­steuer abführen müssen, Schau­steller auf Jahr­märkten aber nur 7 %. Das Gericht sieht zwar eine Ähnlichkeit der Angebote, verweist den Fall aber zurück ans Finanz­gericht Köln. Mit anderen Worten: Der EuGH will lieber nicht verantwortlich sein, sollte das Phantasialand zur Steuer-Oase werden.
lto.de

Basta: Staubsaugerroboter kommt mit eingebauter Häufchen-Blockade.

Adieu, Kot-Katastrophen: Ein neuer Staub­sauger­roboter soll Hunde­haufen erkennen und umfahren können, statt sie überall zu verteilen. Der Hersteller iRobot gibt das "P.O.O.P."-Versprechen: "Pet Owner Official Promise". Tierische Ausscheidungen in flüssiger Form erkennt der Roomba allerdings nicht. Somit haben Tierbesitzerinnen weiterhin Chancen auf unfreiwillige Kunstwerke auf dem Teppich.
heise.de, cnet.com

Basta: Donald Trump geht unter die Box-Kommentatoren.

Sattelt um: Der ehemalige US-Präsident Donald Trump wird am Samstag gemeinsam mit seinem Sohn Donald Trump Jr. ein Boxevent in Florida kommentieren, berichtet der Sender ESPN. Insgesamt geht es um vier Kämpfe, darunter den zwischen Evander Holyfield und Vitor Belfort. Eigentlich ein naheliegender Jobwechsel für Trump. Mit Schlägen unter die Gürtellinie kennt er sich ja bestens aus.
espn.com via businessinsider.com

Basta: Walross verirrt sich nach Baltrum.

Gewichtiger Gast: Auf der Nordsee-Insel Baltrum ist ein junges Walross-Weibchen gesichtet worden. Es ist die erste Sichtung in der südlichen Nordsee seit 1998. Inzwischen ist das Tier, das eigentlich aus der Arktis stammt, weiter­geschwommen – womöglich in Richtung NDR, um dort als legitime Nachfahrin des langjährigen Sender-Maskottchens Antje vorstellig zu werden.
ndr.de (mit 3-Min-Video), faz.net, baltrum-online.de

Basta: Bolsonaro will die Verbreitung von Fake News per Gesetz erlauben.

Lizenz zum Schwurbeln: Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro will per Dekret verbieten lassen, dass Plattformen wie Facebook Inhalte löschen. Damit will der Impfgegner offenbar verhindern, dass von ihm verbreitete Fake News blockiert werden. Der Kongress muss noch zustimmen. Applaus von anderer Seite dürfte ihm längst sicher sein: Donald Trump, Bolsonaros Guru, fragt sich mit Blick auf seinen gesperrten Twitter-Account, warum er die Idee nicht früher hatte.
spiegel.de

Basta: Corona-Drohnen sollen über Badegästen in Italien schwirren.

Ganz heiße Nummer: In Italien sollen Drohnen die Körper­temperatur von Sonnen­anbeterinnen messen, um Corona-Infektionen zu erkennen. Ein erster Einsatz an einem Strand bei Rom wurde am Wochenende abgeblasen, offiziell wegen Schlecht­wetters. Badegäste wünschen sich statt Überwachung wohl lieber eine Abkühlung: Mit Eis am Stiel von oben dürfte auch die Akzeptanz fürs Datensammeln steigen.
wuv.de, wantedinrome.com

Basta: Fugging überlässt anderen Orten den Ruhm.

Viele Wege führen nach Ruhm: Der 100-Einwohner-Ort Fucking war mal Pilgerort für Touristen aus aller Welt und Selfies mit der größten Attraktion des Örtchen gingen viral. Seitdem der Ort Fugging heißt und das letzte Ortseingangsschild im Museum steht, müssen Selfie-Touristen entweder alternative Sehnsuchtsorte bereisen oder eben ins Museum. Zum Glück sollen auch Rammelsbach, Vögelsen, Poppendorf oder Petting schöne Ortseinfahrten haben.
spiegel.de

Basta: Facebook-Algorithmus verwechselt schwarze Menschen mit Primaten.

Zum Affen gemacht: Die Gesichtserkennung von Facebook hat einen Knick in der Optik und dem Konzern einen handfesten Rassismus-Skandal eingebrockt. Facebook-Nutzerinnen, die sich ein Video über einen rassistischen Vorfall gegen Afroamerikaner in den USA angesehen hatten, wurden weitere "Videos über Primaten" vorgeschlagen. Die verantwortliche Software ist zwar vom Netz genommen, doch die künstliche Unintelligenz wirft Fragen auf.
spiegel.de

Basta: Der heilige Stuhl-Klau.

Haute sie aus dem Stuhl: Das Kölner Erzbistum von Kardinal Rainer Maria Woelki (Foto) feuert eine Juristin, weil sie einen Bürostuhl mit nach Hause genommen hat. Die Frau klagt nun wegen Mobbing und fordert 50.000 Euro Schmerzensgeld. Der gegnerische Anwalt argumentiert, der geklaute Stuhl habe einen "durchaus erheblichen Wert", die Aktion sei illegal gewesen. Offenbar muss es sich dabei um den Heiligen Stuhl gehandelt haben.
bild.de

Basta: Der Wahl-o-Mat für Fußballfans.

Kicker an die Urne: "11Freunde" hat die 38 Fragen des Wahl-o-Mats zur Bundestagswahl 2021 fußballgerecht umgedeutet. Soll der "kontrollierte Verkauf von Lightbier" verboten werden? Oder alle Bundesligaspieler in eine Expertenversicherung einzahlen, um anschließen eine Karriere bei Sky machen zu können? Und wie würde wohl ein Bußgeld für "schlechte Schwalben" den Fußball verändern?
11freunde.de

Basta: “Bild” feiert einen “Wahlkampf-Coup” von vorvorgestern.

bildlogoDéjà-vu: Armin Laschet holt den Terrorismus-Experten Peter Neumann in sein Team, jubelt die "Bild" ganz groß auf ihrer Startseite – und feiert den vermeintlichen Neuzugang als "Wahlkampf-Coup". Dumm nur, dass dieser Wahlkampf-Hammer höchstens einer von vor vier Jahren ist: 2017 hatte Laschet Neumann kurz vor den NRW-Landtagswahlen nämlich schon einmal neu in sein Team geholt.
twitter.com, bild.de

Basta: Zu viel nackte Haut für die Münchner U-Bahn.

Nippelalarm: Die Münchner Stadtwerke wollen nicht, dass ein Werbeplakat des Möbelhauses Kare in der U-Bahnstation hängt. Grund: Der abgebildete Mann zeigt zu viel nackte Haut. Nur mit weißen Socken bekleidet räkelt sich das Model mit blanker Brust vor einer Blumenvase. Die Stadtwerke lassen sich nun auf einen Deal ein: die Brustwarzen des Mannes werden von einer Katzenstatue verdeckt.
wuv.de

Basta: Papst Franziskus legt Angela Merkel fremde Worte in den Mund.

Vatikanische Wirren: In einem Radio-Interview kritisiert Papst Franziskus die Afghanistan-Politik des Westens. Dafür stützt er sich auf ein Zitat, das er "einer der großartigsten politischen Figuren der Welt" zuschreibt – Angela Merkel. Dumm nur, dass nicht die deutsche Kanzlerin die von ihm wiedergegebenen Satz geprägt hat, sondern Wladimir Putin.
edition.welt.de (Paid), t-online.de

Basta: Google verlegt Paderborn nach Hamburg.

Big City Life: Google Maps hat den Hamburger Hauptbahnhof temporär in Paderborn umbenannt. Weshalb die beschauliche ostwestfälische Großstadt plötzlich zur Hansestadt gehören soll, kann der Konzern zunächst nicht erklären. Auch die Routenplanung ist betroffen: Die S-Bahn fährt vom Jungfernstieg nach Paderborn in läppischen drei Minuten, von Paderborn zum Hauptbahnhof Paderborn braucht die Bahn hingegen über drei Stunden.
spiegel.de

Basta: Michael Wendler verkauft seine Villa in Los Angeles.

Er liebt den Wohnungsmarkt: Schlagersänger Michael Wendler verkauft seine Villa in Florida. Mit einem Kaufpreis von schlappen 900.000 Dollar soll die Verschwörungs-Villa bald neue, hoffentlich krisenfestere Käuferinnen beherbergen. Hoffentlich postet Wendler das Wohnungsangebot nicht bei Telegram – Atilla Hildmann ist bekanntermaßen flüchtig und könnte auf die Idee kommen, im neuen Domizil das nächste Spekulations-Süppchen zu kochen.
n-tv.de, turi2.de (Background)

Basta: China schränkt Online-Gaming für Minderjährige stark ein.

Dünn dosierte Drogen: Die chinesische Regierung zieht die Daumen­schrauben für die von Staatsmedien kürzlich als "spirituelles Opium" verschrienen Videospiele an. Minder­jährige dürfen nur freitags, am Wochenende und an Ferientagen je eine Stunde Online-Games zocken. Bleibt abzuwarten, ob die neuen Regeln die Jugend wie gewünscht produktiver machen oder bloß kreativer – im Umgehen der Vorgaben.
bbc.com, bloomberg.com

Basta: Es fährt kein Bus nach nirgendwo für Querdenkerinnen.

Warten auf’n Bus: 87 Querdenkerinnen wollten mit dem Bus nach Berlin, um an den größtenteils verbotenen "Querdenker"-Demos teilzunehmen. Dumm nur, dass der von ihnen gebuchte "Reisedienst Anette" frei erfunden ist. Für den Prank hat es nicht viel gebraucht: Eine Fake-Telefonnummer, ein Telegram-Kanal, zwei kopierte Flixbus-Routen – und Leute, die einfach gerne in jeder Hinsicht nicht allzu viel nachdenken.
t-online.de, twitter.com

Basta: Eltern kommt entsorgte Porno-Sammlung ihres Sohnes teuer zu stehen.

Teurer Schmuddelkram: Ein US-Gericht hat die Eltern eines 43-Jährigen verurteilt, weil sie seine Porno-Sammlung weggeschmissen haben. Umgerechnet 38.000 Euro Schadensersatz plus 12.000 Euro Anwaltskosten müssen sie jetzt blechen. Dabei sollen die gesammelten Werke insgesamt nur einen Wert von rund 25.000 Euro gehabt haben. Am Ende gilt wohl immer noch die uralte Regel: Sex sells.
t-online.de, nypost.com

Basta: Ermittlungen in Sachen Pinguin.

Polizei und Pinguin: In Mittweida sucht die Polizei nach der Person, die einen 30 Kilo schweren Pinguin (Foto) vor dem Haupteingang der Hochschule ausgesetzt hat. Dieser stammt aus dem Kinderplanschbecken des rund einen Kilometer entfernten Freibads. Vielleicht hat der Dieb gerade erst sein Informatik-Studium begonnen und zu spät festgestellt, dass mit dem für die Übungen erforderlichen Linux gar kein Tier gemeint ist. (Foto: Polizei Mittweida)
bild.de

Basta: Der neue Ikea in Wiens Innenstadt verzichtet auf Autoparkplätze.

Fuß gefasst: Beim neuen Ikea in der Wiener Innenstadt gibt es zwar eine Dachterrasse mit Snackbar, aber keine Parkplätze. Auch durch die Nähe zum Westbahnhof will der Möbelriese Fußgängerinnen statt Autofahrerinnen ansprechen. Hoffentlich denken Kundinnen daran, sich beim Verlassen des Geschäfts mit einem Jahresvorrat Zimtschnecken einzudecken, wenn sie ihre Sofalandschaften mühevoll nach Hause schleppen und dabei Motivation benötigen.
faz.net

Basta: Was im Kanzleramt künftig aus Boxen kommt.

Mit Musik wählt alles besser: Der "Rolling Stone" fragt die Spitzen-Kandidatinnen der Parteien nach ihren Musik­vorlieben. Armin Laschet verrät, dass er vor der Pandemie mit seiner Tochter beim U2-Konzert war, jedoch nur bei Schlagern "textsicher" sei. Annalena Baerbock schwärmt von Pink Floyds Album "Wish you were here". Olaf Scholz mag "Rock, Jazz und Klassik" und empfiehlt der SPD als Wahlkampf-Slogan Don't Stop von Fleetwood Mac.
presseportal.de

Basta: Die Grünen singen sich durch ihren TV-Werbespot.

Singt bereit: Die Grünen werben im TV-Wahlspot singend für die Partei. Im umgedichteten Volkslied "Kein schöner Land" nehmen sich Promis und Sympathisanten grünen Themen an. Sollte "Die Grünen – Das Musical" im Bundestag kein einschlagender Erfolg werden, bleiben immer noch Gastspiele im Teatro Verde in Rom, im Green Theatre von Odessa oder dem Bürgerhaus Grünwald.
youtube.com (90-Sek-Video), horizont.net (Paid)

Basta: Sex im Freien kann tödlich sein.

Gefährliche Leidenschaft: Die Ostsee-Insel Poel warnt davor, während der Heuernte Sex im Freien zu haben. Mähdrescher könnten die Liebenden schließlich übersehen. Zwei Heuballen mit herausguckenden Füßen sollen abschrecken, auf einem Schild zu lesen: "Seit letzten Sommer immer noch vermisst: Friedbert und Ludo, Thies und Insa." Dabei könnte doch ein Bett im Kornfeld womöglich auch schon Abhilfe schaffen.
ostsee-zeitung.de (Paid) via bild.de, instagram.com

Basta: Klitschko boxt sich nicht zur Kanzlerin durch.

K.o.: Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko wollte Angela Merkel bei ihrem Ukraine-Besuch eigentlich persönlich am Flughafen begrüßen. Weil sein Name auf einer Liste fehlte, ist daraus aber nichts geworden. Der ehemalige Profiboxer gibt sich im wahrsten Sinne des Wortes geschlagen, allerdings ungewohnt kampflos: "Mit Gewalt durchkämpfen werde ich mich natürlich nicht", schreibt der Ex-Boxweltmeister bei Telegram.
rnd.de

Basta: Armin Laschet verlegt Flugzeug-Entführung nach Landshut.

Terrorzone Niederbayern: Armin Laschet erinnert beim CDU-Wahlkampf­auftakt an die Gründung der Spezialeinheit GSG 9, die 1977 "Deutsche aus der entführten Lufthansa-Maschine in Landshut befreit" habe. Tatsächlich steht die Stadt im Zusammen­hang mit der Befreiungs­aktion – jedoch nur als Namens­geber des Flugzeugs, das zum Zeitpunkt des Einsatzes in Mogadischu stand.
tagesspiegel.de, spiegel.de, twitter.com (31-Sek-Video)

Basta: Jeff Bezos investiert in Softeis.

Jeff von Schleck: Jeff Bezos hat in einen Rohstoff investiert, bei dem man sich schon als Kind wünscht, dass er nie zur Neige geht. Softeis. Wenn er in Zukunft ausgehungert von seinen Ausflügen ins Weltall zurück kommt, wartet neuerdings eine Softeis-Maschine mit Eis-Flatrate auf ihn. Denn im All gibt es nur Eisriegel, deren Geschmack ähnlich umstritten ist, wie die Arbeitsbedingungen bei Amazon.
businessinsider.com

Basta: Tesla will menschliche Roboter bauen.

Aber ohne Weltherrschaftsfunktion: Tesla will einen menschlichen Roboter bauen. Der Bot soll 1,70 Meter groß sein, acht Km/h laufen können und "langweilige, repetitive Aufgaben" in den Tesla-Fabriken übernehmen. Und: Er soll freundlich sein. Das macht Sinn. Schließlich gab Chef Elon Musk schon vor Jahren in einem Interview bekannt, dass er sich Sorgen um ein Terminator-Szenario macht, in dem Roboter die Weltherrschaft übernehmen.
handelsblatt.com