Basta: Die LBS duzt ihre Kundschaft jetzt.

Persönliche Patte: Die Bau­spar­kasse LBS aktualisiert ihren seit 45 Jahren geltenden Marken­claim "Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause". Mit "Wir geben deiner Zukunft ein Zuhause" will man dem veränderten Kommunikations­verhalten Rechnung tragen und zielt offenbar auf Jüngere ab. Wer auf das "Sie" besteht, guckt wohl in die Röhre – zumindest bis zum Gegen­trend à la "Diba, dibasie".
presse.lbs.de

Basta: Roland Kaiser bekommt eigene Briefmarken.

Des Kaisers neue Marken: Die Deutsche Post schenkt Schlagerstar Roland Kaiser zu seinem 50-jährigen Bühnen-Jubiläum ein Set eigener Briefmarken. Auf den vier Postwertzeichen zu je 100 Cent sind Songtitel von Kaiser zu lesen, etwa "Santa Maria" oder "Dich zu lieben". Da ein Teil der verkauften Marken von Fans wohl nie zum Frankieren von Briefen genutzt werden wird, kann die Post zur nächsten Bilanz-PK schon mal Sieben Fässer Wein bestellen.
spiegel.de, group.dhl.com

Basta: Taxfix lässt Steuer-Buzzwords entschlüsseln.

Im Glas­haus: Die Agentur Accenture Song ent­schlüsselt für eine Kampagne von Taxfix erneut Steuer-Fach­begriffe. So wird aus "Haus­ge­machter Ver­pflegungs­mehr­auf­wand" schlicht "Wurst". Vor­bild­lich finden wir. Leider suchen wir noch ver­geblich eine Agentur, die es schafft, ihre nervigen Werbe-Buzz­words zu ent­schlüsseln – oder einfach nicht mehr zu ver­wenden.
horizont.net (€)

Basta: Alexander Bommes macht den Schweini.

Bommsteigi: ARD-Moderator Alexander Bommes ist vor dem EM-Halb­finale Nieder­lande - England schon wieder auf Sendung, als TV-Experte Bastian Schweinsteiger sich noch mit einem nieder­ländischen Spieler unterhält. Bommes stellt seine Frage trotzdem und beantwortet sie als "Schweini" gleich selbst. Vielleicht ja eine Idee, um die Kosten für Sport-Über­tragungen zu senken.
sportschau.de (38-Sek-Video)

Basta: ChatGPT kommt zu Peugeot.

KI auf Rädern: Auto­bauer Peugeot baut künftig serien­mäßig ChatGPT in seine Autos ein. Die Soft­ware soll auf Reisen etwa Sehens­würdig­keiten empfehlen. Wenn ChatGPT es auch über­nimmt, sich stell­ver­tretend über die anderen alle­samt unfähigen Verkehrs­teilnehmer zu ärgern, hätten wir das "nie dagewesene Service-Niveau", das Peugeot ver­spricht, tat­sächlich erreicht.
connect-professional.de

Basta: Rügenwalder Mühle will Wurstpromoter für Konzert finden.

Wurst-Winner: Die Rügen­walder Mühle sucht per Ausschreibung einen "Wurst­promoter (m/w/d) der nächsten Ära" als "befristeten Job auf einem Mega-Event". Dieses findet am 23.07. im Hamburger Volks­park statt, gefordert sind u.a. "Taste- und Text­sicherheit", geboten wird eine "ausge­zeichnete Work-Live­show-Balance". Wer mit seiner Bewerbung keinen Erfolg hat, muss die Enttäuschung dann wohl zu Hause abschütteln.
youtube.com, ruegenwalder.de

Basta: RTL verkauft personalisierbaren Merch.

Mein Merch: RTL eröffnet einen Brandstore, in dem Fans von TV-Formaten personalisier­bare Produkte kaufen können. Im Angebot sind etwa "GZSZ"-Hoodies, Tassen vom "Perfekten Dinner" oder Kissen und Decken von "Bauer sucht Frau". Landwirte, die in der Show nicht die große Liebe treffen, finden im neuen RTL-Shop nun also eine Alternative zum Kuscheln.
dwdl.de, media.rtl.com

Basta: Lego bringt Set zu “Der weiße Hai” auf den Markt.

Bauen, schauen, kauen: Klötzchen-Schmiede Lego bringt ein Set für Erwachsene heraus, das eine Szene aus "Der Weisse Hai" darstellt. Es enthält das Boot "Orca", die drei Protagonisten des Films sowie den Hai in 1497 Teilen. Sollten also Filmfans ihre Fantasie ausleben und den Bösewicht mal siegen sehen wollen, kann dieser zumindest film­reif alles kurz und klein(teilig) beißen.
lego.com via t-online.de, youtube.com (90-Sek-Kurzfilm)

Basta: Die “taz” macht einen “Faktencheck” zum Duschverhalten ihrer Beschäftigten.

Schmutzige Wäsche: Die "taz" will die unter­schwellige Unterstellung von Julian Reichelt, "taz"-Beschäftigte duschen sich im Gegensatz zu "Nius"-Leuten weniger als sieben Mal die Woche, nicht auf sich sitzen lassen. Wenn es stimme, dass es sich bei "Nius" um eine "pseudo­journal­istische Dreck­schleuder handelt, liegt nahe, dass die Mitarbeitenden einen erhöhten Hygienebedarf haben", schreibt Andreas Rüttenauer. Bei der "taz" zu arbeiten, könne dagegen u.a. anhand von Geruchstests "getrost als saubere Sache bezeichnet werden". Eine Abreibung, die sich wortwörtlich gewaschen hat.
taz.de

Basta: Mark Zuckerberg surft im Anzug mit Dosenbier.

Suit up! Meta-Chef Mark Zuckerberg testet zum Unabhängigkeits­tag sein Viral-Potential. Gekleidet in Anzug und Fliege mit Bier­dose in der rechten und amerika­nischer Flagge in der linken Hand steigt zu Bruce Springsteens "Born in the USA" aufs Surfbrett. Eine schönere Allegorie auf die Gleich­zeitigkeit piek­feiner Profi-Kommunikation und nationalistischer Zügel­losigkeit auf Zucks Plattformen hätte auch sein bester Feind nicht erdenken können.
instagram.com (ca. 30-Sek-Video) via businessinsider.de

Basta: Berliner Volksbank kündigt AfD ein Spendenkonto.

Eine sichere Bank: Die Berliner Volksbank soll der AfD-Bundespartei ein Spenden­konto gekündigt haben. Anlass ist wohl eine Petition des Vereins "Omas gegen Rechts", der die Kündigung gefordert hatte. Die Bank will das offiziell nicht bestätigen – wegen des Bank­geheimnisses – auf der Website der Partei tauche das Spenden­konto jedoch nicht mehr auf. Womöglich hatte sich die AfD von einer Bank mit "Volks" im Namen mehr Volksamkeit erhofft.
taz.de via welt.de

Basta: MDR und Linkspartei streiten sich um “In aller Freundschaft”.

Bis der Arzt kommt - oder der Anwalt: Die Links­partei wirbt in Sachsen mit dem Slogan "In aller Freund­schaft: Jede Klinik zählt" und ärgert damit den MDR. Der Sender fordert Unter­lassung, weil das Plakat an die fast gleich­namige MDR-Serie erinnere. Dabei müssten die Sender­chefs doch Ver­ständnis haben: Für den Claim "Game of Thrones: Macht­kampf in Sachsen" sind die Umfrage­werte der Linken einfach zu schlecht.
bild.de

Basta: Im Bayerischen Landtag sind Trikots erlaubt, Trainingshosen aber verboten.

Bayern Raute150Kleider machen Schlag­zeilen: 1985 ließ sich Joschka Fischer in Turn­schuhen als Minister vereidigen und verur­sachte damit einen Skandal. Knapp 40 Jahre später sind im Bayerischen Land­tag sogar Fußball-Trikots erlaubt, sagt Land­tags­präsidentin Ilse Aigner Antenne Bayern. Die Würde des Hauses sieht sie gewahrt, solange die Parlamentarier nicht in Trainings­hosen auf­laufen.
antenne.de

Basta: Steven Soderbergh kann sich nicht für Sexszenen begeistern.

Sex smells? Regie-Ikone Steven Soderbergh hat Sex-Szenen in Filmen als "lächerlich" abgekanzelt. "Mich interessiert dieser Teil nicht. Niemand sieht dabei gut aus", sag er beim Karlovy Vary Inter­national Film Festival in Karlsbad. Mit ausgiebig gezeigtem simuliertem Sex hat der Regisseur von "Magic Mike" aber offen­kundig keine Probleme.
spiegel.de

Basta: Spotify testet in Schweden Versand von Warnmeldungen.

Warnify: Der Musikstreamer Spotify will in seiner Heimat Schweden die Möglichkeit testen, über die App auch Warn­meldungen zu verbreiten. Hinweise darauf finden sich im Code der App, Spotify bestätigt den Test. Wünschens­wert wäre, wenn Spotify dann nicht nur vor Unwettern und Katastrophen warnt – sondern auch vor billig produzierter Retorten-Musik und über­langen Laber-Podcasts.
rp-online.de, techcrunch.com

Basta: ProSiebenSat.1 gibt seinem internationalen Vertriebsarm einen neuen Namen.

ProSiebenSat1-P7S1- KonzernlogoAll in One: Medien­konzern ProSiebenSat.1 benennt seinen globalen Vertriebs­arm Red Arrow Studios International in Seven.One Studios Inter­national um. Der Schritt bringe "das Unter­nehmen enger mit der Mutter­gesellschaft" zusammen, sagt Geschäfts­führer Tim Gerhartz. Vielleicht erinnert der verbale rote Pfeil dieser Tage aber auch einfach zu sehr an rote Zahlen.
dwdl.de

Basta: VW-Manager bekommen keinen Porsche mehr als Dienstwagen.

Sparbremse: Der Volkswagen-Konzern streicht seinen Top-Managern das Privileg, als Dienst­wagen ein Fahr­zeug der Konzern­tochter Porsche zu wählen. Rund 200 Beschäftigte sind betroffen, einige klagen dagegen bereits. Nur Porsche-Manager und Konzern­vorstände bekommen noch einen Porsche – der Rest der VW-Führungs­kräfte fährt dann künftig wohl mit einem Golf zum Golf.
manager-magazin.de, autobild.de

Basta: Giorgia Meloni wirft Medium “Methoden eines autoritären Regimes” vor.

Bella ironia: Italiens Regierungs­chefin Giorgia Meloni distanziert sich von Anti­semitismus und Faschismus-Verherrlichung in der Jugend­organisation ihrer post­faschistischen Partei Fratelli d’Italia. Dem Medium "Fanpage", dessen Undercover-Recherche die Vorgänge enthüllt hat, wirft sie zeitgleich vor, "Methoden eines autoritären Regimes" zu nutzen. Meloni weiß scheinbar zu wenig über autoritäre Regime, aber das kann ihr die Partei­jugend ja nochmal erklären.
spiegel.de

Basta: Ina Müller will Markus Söder aus der Reserve locken.

Feucht­fröhliche Fragen: In ihrem Kneipen-Talk "Inas Nacht" stellt Ina Müller Markus Söder eigenwillige Fragen. Unter anderem will sie von ihm wissen, ob er ein guter Lover sei und ob er ein Anker-Tattoo am Sack habe: "Ich habe noch niemals jemanden einen Minister­präsidenten fragen hören, ob er einen Anker am Sack hat", antwortet er mit Humor. Stimmt: So einen schlüpfrigen Schlagab­tausch gibt es nicht mal mit seinem Buddy Markus Lanz.
ardmediathek.de (59-Min-Video) via n-tv.de

Basta: Elon Musk wird orbitaler Abrissunternehmer.

Orbitale Abriss­birne: Die Nasa beauftragt Elon Musk und sein Unternehmen Space X mit dem Abriss der Inter­nationalen Raum­station, ISS. 2030 soll das 430.000 Kilo­gramm schwere, größte menschen­gemachte Objekt im All zum Teil in der Erd­atmosphäre ver­glühen, zum Teil in den Pazifik stürzen – unter der Regie von Musk. Er ist in Übung, schließlich hat er auch den Twitter-Vogel abgeschossen.
t-online.de

Basta: Der Vatikan setzt auf heiligen Solarstrom.

Gottes Licht: Der Vatikan will klimaneutral werden und soll daher in Zukunft ausschlie­ßlich mit Solarstrom versorgt werden, ordnet Papst Franziskus in seinem Schreiben "Bruder Sonne" an. Dafür soll eine Photovoltaikanlage auf einem Stück Land nördlich von Rom entstehen. Künftig setzt der Vatikan also im wahrsten Sinne des Wortes auf die göttliche Kraft des Himmels.
sueddeutsche.de

Basta: Eine gelbe Karte entscheidet, dass Dänemark im Achtelfinale auf Deutschland trifft.

In die Karten geschaut: Nach Punkten und Tor­differenz sind Däne­mark und Slowenien in der Tabelle der Gruppe C bei der Fußball-EM gleich­auf. So ent­scheidet am gestrigen Abend die Zahl der gelben Karten über die Platzierung. Eine davon kassierte Sloweniens Co-Trainer Milivoje Novakovič, der Däne­mark damit Tabellen­platz zwei schenkt. Womöglich qualifiziert er sich so als Sportler des Jahres – in Däne­mark.
t-online.de

Basta: Fast die Hälfte aller Deutschen greift auf Online-Ticker zur EM zurück.

Ticker-Trick: 45 % der Deutschen verfolgen die EM-Spiele über Online-Ticker, wenn sie nicht die Möglichkeit haben, live zuzu­schauen, sagt eine Bitkom-Umfrage. Ein Viertel der Befragten lässt sich Push-Nachrichten zur EM auf das Smartphone schicken. Alternativ könnte man bei Deutschland-Spielen einfach das Fenster aufmachen – die Jubelschreie oder Seufzer der Nachbarn geben schließlich auch Auskunft über den Spielstand.
bitkom.org

Basta: Englische Fußball-Fans fürchten Bier-Mangel in Köln.

Auf dem Trockenen: Die britische Boulevardpresse schürt bei englischen Fußball-Fans die Angst, beim EM-Spiel der "Three Lions" heute gegen Slowenien könnte in Köln das Bier ausgehen. Anlass ist die Aussage eines Wirts, die schottischen Fans hätten ihm alle Vorräte leergetrunken. Die Kölner Wirte geben Entwarnung: Es gibt keine Engpässe – trotzdem schenken sie ihr Kölsch vorsorglich nur in kleinen Gläsern aus.
t-online.de

Basta: Ballermann Radio bringt Partystimmung nach Hause.

Reingeballert: Seit Montag­abend sendet das Baller­mann Radio bundes­weit im Digital­radio DAB+. Das Programm verspricht "das unver­wechsel­bare Baller­mann-Feeling rund um die Uhr in jedem Winkel der Republik". Den Insel­bewohnern von Mallorca, die gegen Massen­tourismus protestieren, dürfte der Sender in die Karten spielen – schließlich müssen die unbeliebten Sauf­touristen für Party­stimmung jetzt nicht mal mehr ins Flugzeug steigen.
radiowoche.de, ballermann-radio.de

Basta: Apple löst sein virtuelles Spinnenproblem.

Am seidenen Faden: Apples ultra­teure VR-Brille Vision Pro hatte zuletzt ein Spinnen-Problem. Hacker konnten den virtuellen Raum mit 3D-animierten Acht­füßlern fluten. Nun soll das Problem gelöst sein. Jetzt müsste Apple nur noch einen Weg finden, um seine iPhones vor der weit ver­breiteten und viel gehassten Spider-App zu bewahren.
mashable.com

Basta: Margot Robbie findet es einfacher, Gin zu verkaufen, als Filme.

(K)eine Schnaps­idee: "Barbie"-Darstellerin Margot Robbie findet es einfacher, ihren eigenen Gin zu verkaufen, als Filme, sagt sie im der "Sunday Times". Filme seien "ein verrücktes Geschäft, weil man etwas verkauft, was zunächst nicht greifbar ist, eine bloße Idee". Bei Gin sei es z.B. einfacher, "Dinge vorher­zusagen", zu kalkulieren. Vielleicht klappt es besser mit den Film-Pitches, wenn immer der Gin in greifbarer Nähe ist – im Zweifel kann die Idee schönge­trunken werden.
thetimes.com (€) via spiegel.de

Basta: Möbelhändler XXXLutz sendet eigenes Radioprogramm.

Tischmusik: Der Möbelhändler XXXLutz startet in Österreich einen Radiosender. Das Programm soll ein "Wohlfühl­format" mit Schwer­punkt auf "Lebenslust, Unterhaltung, Trends und vielen coolen Sounds" sein. Vielleicht verirren sich in die Playlist ja aber auch mal Gruppen wie Sofaplanet, Erdmöbel oder Mundstuhl.
radioszene.de, xxxlutz-dasradio.at

Basta: Teri Hatcher fliegt aus der Dating-App Hinge raus.

08/15 statt 007: Darstellerin und Bond-Girl Teri Hatcher wurde bei der Dating-App Hinge raus­geworfen. User hätten ihr Profil als Fake gemeldet, nachdem sie auf plumpe Anfragen aus der Männerwelt nicht geantwortet habe, sagt sie zu "Enter­tainment Tonight". Ob sie "immer noch echt und spektakulär" sei, wollten etwa manche wissen. Die Single-App auszuprobieren, "war wahrsch­einlich albern", resümiert sie. Sowohl der Morgen als auch die Hoffnung sterben aber bekanntlich nie.
etonline.com via t-online.de

Basta: “Harry Potter”-Erstausgabe sorgt für Geldsegen in Schottland.

Hairy Potter? Eine von 500 Erst­ausgaben des ersten Bandes der "Harry Potter"-Bücher ist in Schottland für mehr als 45.000 Pfund versteigert worden. Besonders macht die Auflage auch ein Schreib­fehler auf dem Cover. Würden derlei Fauxpas immer so viel monetäre Wert­schätzung beim Kaufenden hervor­rufen, könnten Verlage endlich mal begründet an Aspekten der publizis­tischen Qualität sparen.
abendblatt.de

Basta: RTL macht im Spätsommer Promis nass, die zu wenig wissen.

Wasserspiele: RTL kündigt für den Juli mit "Splash! – Das Promi-Pool-Quiz" ein "feucht-fröhliches Wissens­battle" mit Moderatorin Sophia Thomalla an, bei dem es vor allem darauf ankommt, nicht wasserscheu zu sein. Denn bei jeder falschen Antwort katapultiert ein "herab­rollender Riesenball" die Kandidaten in einen Pool. Für den ein oder anderen Z-Promi sicher kein Problem: Sie sind ja schon mit allen Wassern gewaschen.
presseportal.de

Basta: BBC sucht tote Mitarbeiter.

Bewerbung aus dem Jenseits: Die BBC schreibt eine Stelle als Audio-Produktions­assistent für klassische Musik aus. Im Rahmen eines Förder­programms richtet sich der Job speziell an gehörlose oder behinderte Menschen. Die Anforderungen sind jedoch tödlich hoch: Statt des englischen Begriffs "deaf" für "taub" steht in der Stellen­anzeige nämlich versehentlich, Bewerber sollten "dead" sein.
dailymail.co.uk via focus.de

Basta: Deutschland schläft länger.

Gute Nacht, Deutsch­land: Die Deutschen schlafen länger als vor zehn Jahren, sagen Zahlen des Statistischen Bundes­amtes. Demnach kommen sogar Eltern mit Kindern auf durch­schnitt­lich 8 Stunden und 15 Minuten Nacht­ruhe. Eltern von Neu­ge­borenen wissen der­weil: 8 Stunden und 15 Minuten ist die Schlaf­summe – für beide Eltern­teile zusammen.
tagesschau.de

Basta: Instagram und die falschen “Berlin Insta Girls”.

Dit sind Bots: Instagram hat ein Problem mit Dutzenden von sogenannten "Berlin Insta Girls", offenkundig KI-generierte Model-Profile, berichtet der "Spiegel". Immer mehr Nutzer äußern darüber auf TikTok und X ihren Unmut. Meta verweist auf die Algorithmen, die sich in kurzer Zeit um die Bot-Schwe­mme kümmern würden. So oder so: Zumindest echte User aus Berlin dürften sich über jarnischt mehr wundern.
spiegel.de (€)

Basta: McDonald’s will bei Bestellungen auf KI setzen.

Intelligenz-Burger: Der Fastfood-Riese McDonald's will nach einem Test­lauf in den USA für Bestellungen am Drive-in-Schalter künftig KI einsetzen. Dadurch erhöht sich die Chance, dass in der Tüte tatsächlich das drin ist, was der Kunde haben wollte – und nicht das, was der McDonald's-Mitarbeiter über die knarzende Gegen­sprech­anlage verstanden hat.
tagesschau.de

Basta: Harald Schmidt bewundert Olaf Scholz weiterhin.

Standhafter Scholz: Late-Night-Legende Harald Schmidt bleibt auch nach dem desolaten Europawahl-Ergebnis bekenn­ender Fan von Olaf Scholz. Er bewundert vor allem das Durchhalte­vermögen des Kanzlers und "was für Klatschen er weggesteckt hat" in der Vergangen­heit, u.a. schlechte Ergebnisse als SPD-Partei­vorsitzender und Generalsekretär. Schmidts Bewunderung kommt vielleicht nicht von ungefähr: Seine Show hielt sich trotz mieser Quoten ja auch vergleichs­weise lange.
stern.de

Basta: KI-Bots Texten für OnlyFans-Chats.

Automatentext: Private Chats sind bei Plattformen wie OnlyFans lukrative Einnahme­quellen – für Creatorinnen aber auch sehr zeit­raubend. Mehrere Firmen bieten daher nun KI-Chatbots, die automatisiert schlüpfrige Nachrichten formulieren. Lediglich mit ernsteren Themen abseits des Dirty­talks können sie noch nicht umgehen. Aber vielleicht sind bezahlte Chats über die politische Welt­lage und Hoch­kultur ja eine Markt­lücke für "FAZ" oder "Zeit".
omr.com

Basta: Michael Mittermeier will dem Papst ein Deutschlandtrikot schenken.

Bringt Farbe rein: Comedian Michael Mittemeier trifft am Freitag den Papst und will ihm ein pinkes Deutsch­land-Trikot schenken. Grund ist, dass dieser sich zuletzt "nicht sehr zeit­gemäß über schwule Menschen ausgedrückt hat", so Mittermeier zum KNA-Medien­dienst. Hoffentlich hat der Argentinier die WM 2014 verwunden, sonst kommt Mittermeier vielleicht nicht in den Himmel.
mediendienst.kna.de (€)

Basta: Ikea-Kampagne zeigt Robustheit seiner Möbel gegen Fußball-Emotionen.

Unkäputtbär: Der schwedische Möbelriese Ikea dockt mit einer Kampagne der Agentur Thjnk an die Fußball-EM an, um zu demonstrieren, wie robust seine Produkte sind. Der Werbeclip zeigt, wie Fußball-Fans ihre Emotionen an ihrer Einrichtung auslassen. Nicht minder heftig sind manchmal auch die Emotionen beim Aufbau von Ikea-Möbeln, wenn die Anleitung krytisch ist oder zwei Schrauben fehlen.
thjnk.de (mit 20-Sek-Video)

Basta: Jens Spahn will keine Fanmeile mitten in Berlin.

Dicke Luft: Ex-Bundes­gesundheitsminister Jens Spahn kritisiert die Fan­meile zur Fußball-EM, die mitten durch Berlin verläuft und den Verkehr ein­schränkt. "Es nervt die Leute. Und es macht die Stimmung nicht besser in einer Zeit, in der eh schon alle gereizt sind", sagt der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". Schon klar, auch Politiker stehen nicht gern im Stau. Es sei denn, es ist ein Reform­stau.
rp-online.de, spiegel.de

Basta: Mobilfunk-Mängel nachzuweisen wird zeitaufwendig.

Zeit ist Internet: Ein geplantes Messtool der Bundes­netz­agentur soll künftig dabei helfen, mögliche Mängel bei der Mobilfunk-Geschwindigkeit nachzuweisen. Um z.B. früher aus einem Vertrag rauskommen zu können, müssen Nutzer allerdings 30 Messungen durchführen – an fünf unterschiedlichen Tagen. Positiver Neben­effekt: Bis man damit durch ist, ist die gewünschte Internetseite bestimmt geladen.
rnd.de

Basta: Joyn geht in der Schweiz online und hat auch RTL-Sender im Angebot.

Schweizer Joynt-Venture: Der ProSieben­Sat.1-Streaming­dienst Joyn startet in der Schweiz. Insgesamt gibt es 50 Kanäle umsonst, darunter SRF, ORF, ARD, ZDF und diverse Schweizer Privat­sender – zahlendes Publikum kann sogar auf über 100 Programme zugreifen. Anders als in Deutschland und Österreich sind sogar die RTL-Sender dabei. Bei den neutralen Eidgenossen ist eben alles möglich.
dwdl.de, joyn.ch

Basta: Elon Musk hat Angst vor intelligenten iPhones.

Angst vorm AI-pfel: X-Eigentümer Elon Musk wettert einmal mehr gegen seinen Konkurrenten Apple und nennt die angekündigte KI-Integration durch OpenAI auf iPhones eine "inakzeptable Sicher­heits­verletzung". Apple-Geräte würden dann in seinen Unternehmen verboten werden und in einem faradayschen Käfig landen. Das Ganze dürfte bestimmt zum Zankapfel in den Firmen werden.
x.com via bild.de, turi2.de (Background)

Basta: Waipu.tv reduziert zur EM Verzögerung bei Fußball-Übertragungen.

Tor-Vorsprung: Der Live-TV-Streamer Waipu.tv reduziert zur EM die Latenz­zeit von ARD und ZDF um bis zu 30 Sekunden. Der sogenannte "Sport-Modus" soll verhindern, dass Fußball-Fans Tore erst mit großer Verzögerung zu sehen bekommen, während ihre Nachbarn mit Kabel-TV schon längst jubeln. Denkbar wären auch andere Einsatz­gebiete: Im "Sport-Modus" liefe die "Tagesschau" dann schon um 19:58 Uhr.
digitalfernsehen.de

Basta: Lothar Matthäus lässt sich für Lidl entführen.

Dosen-Drama: Fußball-Legende und Sprücheklopfer Lothar Matthäus wird im neusten Lidl-Spot im 4 Blocks-Stil entführt. Was die Handlanger des Gangsterbosses nicht ahnen: Ihr Anführer hat es nicht auf den echten Matthäus, sondern nur auf eine besondere Dose des Energy-Drinks Kong Strong abgesehen, auf dem der Ex-Kicker neuerdings abgebildet ist. Für einen Lothar Matthäus lohnt sich die Aktion bestimmt.
youtube.com (1-Min-Video) via wuv.de (€)

Basta: “Bild” lädt zum Public Viewing im Telegraphenamt.

Bild goes Ball: "Bild" promotet sein eigenes EM-Public-Viewing im Berliner Telegraphenamt. 750 Sitz­plätze sind umsonst zugänglich, an 22 Spiel­tagen werden alle 51 Spiele gezeigt, bis die EM-Gewinner gekürt sind. Zudem gibt es einen VIP-Bereich, der bei Preisen ab 99 Euro zumindest schonmal die Gehalts-Europa­meister versammeln dürfte.
presseportal.de

Basta: Unwetter verhindert Live-Show von Florian Silbereisen, TV-Publikum bekommt aufgezeichnete Generalprobe zu sehen.

Ins Wasser gefallen: Moderator Florian Silbereisen bringt seinen "Schlagerboom" aus Kitzbühel am Samstag­abend durch­nässt, mit Gummi­stiefeln und Regen­mantel über die Bühne – im TV ist er dagegen bei Sonnen­schein zu sehen. Grund: Wegen eines Unwetters vor Ort hat das Erste statt der geplanten Live-Sendung die am Freitag aufgezeichnete General­probe ausgestrahlt. Donner­wetter hat in der schönen, heilen Schlager­welt eben nur hinter den Kulissen Platz.
bild.de, t-online.de

Basta: RTL setzt parallel zur Fußball-EM auf Reruns.

Ressourcen­schonung? TV-Sender RTL baut sein Konkurrenz-Programm zu Samstag­abend­spielen der Fußball-EM um. Die Kuppel­show "Take Me Out XXL" mit Chris Tall behält den Sende­platz zwar, doch statt neuer Folgen geht Alt­ware aus 2022 über den Äther. RTL schätzt wohl – vermutlich korrekt – dass die Deutschen die Liebe weniger lieben als den Fußball.
dwdl.de