Basta: Gehörloser Mann verklagt eine US-Pornoseite aufgrund fehlender Untertitel.

Schweigsamer Höhepunkt: Ein gehörloser Amerikaner verklagt eine Pornoseite, weil die meisten Clips keine Untertitel haben. Er könne den Handlungen von Titeln wie "Sexy Cop bringt Zeugen zum Reden" nicht richtig folgen und fühlt sich diskriminiert, was gesetzlich verboten ist. Ob es angesichts der komplexen Drehbücher zum Happy End kommt, bleibt ungehört.
stern.de

Basta: Die Aussicht auf eine Kreuzfahrt führt zu einem erneuten ersten Date.

Paarreise: Es war wohl eher die Aussicht auf eine Kreuzfahrt, als auf die große Liebe, die eine Frau und einen Mann zur Teilnahme an der spanischen TV-Sendung "First Dates" bewog. Die Zuschauer wählten beide zwar zum "perfekten Paar", alles andere wäre aber auch erschreckend. Die beiden, die sich als Single angemeldet haben, sind schon seit Jahren verheiratet.
derstandard.at

Basta: Jürgen Klinsmann trainiert Hertha ohne gültige Lizenz.

Lizenz zum Coachen: Die Trainerschein von Hertha-Coach Jürgen Klinsmann ist seit sieben Jahren abgelaufen, berichtet "Bild". Der Lappen liegt "in meinem Häuschen in Kalifornien in irgendeiner Schublade", sagt Klinsmann gelassen. Sollte der DFB seine Fortbildungen in Mexiko und Brasilien nicht akzeptieren, muss Klinsmann hierzulande nochmal die Trainer-Schulbank drücken. Oder um es mit Shakespeare zu sagen: "Schein oder Nichtschein, das ist hier die Frage."
bild.de (Paid), web.de

Basta: Tesla verkauft T-Shirts mit zerbrochener Cybertruck-Scheibe.

Profitables Scheitern: Tesla verkauft nach dem Fauxpas bei der Präsentation seines Cybertrucks, wo die bruchsichere Scheibe durch eine Metall­kugel zerbrach, nun T-Shirts mit zerdepperter Scheibe auf der Brust. Bereits in Planung sind auch Shirts mit seltenen Kröten drauf, die Natur­schützer in der Nähe von Teslas geplantem Werk in Brandenburg sicher noch finden werden.
futurezone.at via mobilegeeks.de

Basta: Thomas Gottschalk hat aus dem Klingelbeutel geklaut.

Mit Gottes Segen: Thomas Gottschalk beichtet in der ersten Ausgabe seiner Radioshow bei SWR3, dass er als junger Ministrant immer mal wieder eine Mark aus dem Klingelbeutel gemopst hat. Er habe aber versprochen: "Lieber Gott, ich geb's in Deinem Sinne aus." Der Herr war gnädig ‐ und hat Gottschalk daher nur beim Mode­geschmack gestraft.
spiegel.de, swr3.de (10-Min-Video, ab 8:08)

Basta: Freibier für Brauereimitarbeiter bleibt steuerfrei.

Hol' mir mal 'ne Flasche Bier, sonst streik ich hier: Das Freibier für Brauereimitarbeiter bleibt auch künftig steuerfrei, entscheidet das Bundesfinanzministerium und beendet damit Bedenken der Länder. Brauereimitarbeiter erhalten pro Arbeitstag steuerfreie 2,5 Liter als Teil ihres Tariflohns. Der Fiskus trinkt auch künftig nicht mit und gewährt mehr Promille vom Brutto.
handelsblatt.com

Basta: Werbespruch von Sixt wandert in den Papierkorb statt ins Gelände.

Ausgebremst: Die Wettbewerbszentrale klagt erfolgreich vor dem Landgericht München gegen den Sixt-Werbespruch "Ab ins Gelände", weil die angepriesenen Mietwagen laut Geschäftsbedingungen gar nicht abseits der Verkehrswege gefahren werden dürfen. Statt ins Gelände wandern die Werbesprüche damit ab in den Papierkorb.
boerse.ard.de

Basta: Harry und Meghan entledigen sich ihrer königlichen Pflichten.

Royaler Brexit: Prinz Harry und Herzogin Meghan wollen nicht mehr zum engeren Kreis der britischen Königsfamilie gehören. Sie kümmern sich lieber um eigene Charity-Projekte, wollen zeitweise in Nordamerika leben und finanziell unabhängig werden. Sollte das auch mit Gelegenheitsjobs als Blau-Blutspender oder Darsteller historischer Figuren nicht klappen, gibt es notfalls auch im britischen TV ein Dschungelcamp.
instagram.com, sueddeutsche.de, bbc.com, theguardian.com

Basta: Es geht um die Wurst.

Hat (kein) Schwein gehabt: In Großbritannien gibt ein Gericht einem Veganer recht, der sich durch seine Kündigung diskriminiert fühlt, und erklärt Veganismus zu einem "philosophischen oder religiösen Glauben". Das beklagte Unternehmen hält gegen, es habe den Ex-Mitarbeiter wegen seines Fehlverhaltens gefeuert – ist gegen den Gemüse-Apostel aber machtlos.
spiegel.de

Basta: Deshalb bleiben Promis beim Daten meistens unter sich.

Elite Partner ausgeschlossen: Schauspielerin Sharon Stone vertraut beim Dating nicht mehr auf ihren Basic Instinct. Bereits 1991 war sie Verliebt in die Gefahr, knapp 30 Jahre später sucht sie eine neue Liebe über die Dating-App Bumble. Doch die Nutzer fliegen nicht so richtig auf sie und melden ihr Profil als Fake.
mashable.com

Basta: Restaurant versetzt Prinz Harry.

Keine Prinzessböhnchen: Prinz Harry verbringt die Weihnachtszeit bei der Familie seiner Frau Meghan in Kanada. Auf einen Restaurantbesuch mussten die beiden nach einer Absage des Restaurants verzichten, was beinah zu einer Ehekrise geführt hätte. Das jedoch nicht bei den Royals sondern bei den Restaurantbesitzern, wo die Besitzerin über die Absage ihres Mannes wegen zu viel Security "not amused" gewesen sein soll.
merkur.de

Basta: Der WDR provoziert einen aufgeschreckten Hühnerstall.

Hühnerstall süß-sauer: WDR 2 postet eine Neufassung des Klassikers "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad", in der Kinder das Umweltverhalten ihrer Großmutter besingen und zum Schluss kommen, sie sei "ne alte Umweltsau". Für Gegner des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist das ein gefundenes Fressen zum abreagieren. Dem WDR wird der Vorwurf, er habe die Kinder "instrumentalisiert" dennoch zu heiß und erteilt Oma und Kindern in Stall und Internet ein Fahrverbot.
rnd.de, facebook.com (Stellungnahme WDR)

Basta: Influencer Julien Bam schließt seinen YouTube-Kanal.

Hauptsache es trägt: Influencer Julien Bam, mit über 5 Mio Abonnenten einer der erfolgreichsten YouTuber Deutschlands, legt seinen Kanal still. Der Ehrgeiz für die zeitlich aufwändigen Videoproduktionen wurde ihm "einfach zum Verhängnis". Verhängnisvoll waren vielleicht auch die Videolängen: Der Monolog zum Abschied hat über 13 Minuten Laufzeit.
youtube.com, promiflash.de

Basta: Hornbach verkauft ab Silvester 2020 keine Feuerwerksartikel mehr.

Knallharter Ladenhüter: Hornbach streicht ab 2020 öffentlichkeitswirksam die Feuerwerksartikel aus dem Sortiment, offiziell aus "Nachhaltigkeitsgesichtspunkten". Explosiver dürfte der wahre Grund sein: Die Baumarktkette sei "bisher nicht durch große Umsätze aufgefallen", lässt Weco-Chef Thomas Schreiber im "Spiegel" die PR-Bombe platzen.
hornbach-holding.de (Pressemitteilung), "Spiegel" 52/2019, S. 59 (Paid)

Basta: Amazon findet für “Herr der Ringe”-Serie kaum Schauspieler.

Herr der Rollenangebote: Amazon plant eine neue Serie über "Herr der Ringe". Doch für die Figuren der Orks suchen zwei Casting-Agenturen bisher vergeblich nach Schauspielern. Bevorzugt werden Bewerber, die über einen "besonders stark behaarten Körper" sowie "faltige Gesichter" verfügen. Der Fachkräftemangel macht eben auch vor Mittelerde nicht Halt.
rnd.de, dailymail.co.uk