“Focus” holt die Fakten zurück in seinen Claim.

Burda schraubt an der Eigenwerbung für den "Focus" und holt die Fakten zurück: "Focus – hier sind die Fakten", lautet der neue Claim des Nachrichten-Magazins, der an "Fakten, Fakten, Fakten" von Gründer Helmut Markwort erinnert. Die Kampagne von der Agentur Vasataschröder feiert mit der Ausgabe, die heute Abend erscheint, Premiere. Sie soll in TV, Hörfunk, Print und Online laufen und umfasst u.a. auch einen neuen Image-Spot. "Die Bedeutung von unabhängigem, faktenbasiertem Qualitätsjournalismus wird durch die Digitalisierung und einem sehr schnellen Medienkonsum stetig relevanter. 'Focus' hilft, sich auf Basis von objektiv vermittelten, relevanten Informationen eine Meinung zu bilden", zitiert wuv.de Manuela Kampp-Wirtz, Chief Publishing Officer des Burda-Verlags.
wuv.de, youtube.com (25-Sek-Spot)

Neues Wirtschaftsmagazin “Triple A” erscheint mit einer Auflage von über 600.000.

Start mit Ansage: Am Samstag erscheint erstmals das Wirtschafts­magazin "Triple A" als Beilage in mehreren Zeitungen der Südwest­deutsche Medien Holding, u.a. in der "Stuttgarter Zeitung" und der Bayern-Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung". Das Magazin erscheint vierteljährlich mit einer Auflage von 622.000 Exemplaren. Damit wird es laut Verlag "aus dem Stand das auflagen- und reich­weiten­stärkste Wirtschaftsmagazin im deutschsprachigen Raum".
kress.de, sueddeutsche.de

“Horizont”: Philipp Welte teilt scharf gegen deutsche Politik und US-Riesen aus.


Einer gegen alle: Burda-Vorstand Philipp Welte schießt im Interview mit "Horizont" schärfer denn je gegen die US-Tech-Riesen, gegen die deutsche Politik und fordert von der Verlagsbranche ein "neues Denken". "Wir sind nur noch ein kleiner Teil des Werbemarktes, aber wir sind unverzichtbar für das Funktionieren unserer Demokratie", sagt Welte im Gespräch mit Jürgen Scharrer. Diese Rolle könne die Branche nur wahrnehmen, wenn "wir unsere Inhalte auch in Zukunft weiter unabhängig finanzieren können". Der Politik wirft Welte vor, mit den sozialen Netzwerken zu flirten – etwa wenn Angela Merkel ihre Botschaften lieber selbst bei YouTube verbreitet, statt sich kritischen Interviews zu stellen. Welte beklagt bei der Politik fehlendes Verständnis für die wirtschaftlichen Bedingungen, die die Verlagsbranche braucht – als Beispiel gilt ihm die gescheiterte Förderung der Zeitungs- und Zeitschriften-Zustellung.

Welte nimmt auch Stellung zum Umbau bei Gruner + Jahr unter dem Dach von RTL: "Gruner + Jahr war für Burda immer der Nummer-1-Wettbewerber, an dem wir uns gemessen haben." Er hofft, dass der Konkurrent aus Hamburg der Verlagsbranche und "unserem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger" erhalten bleibt und plädiert für mehr organisatorische Zusammenarbeit bei gleichzeitigem "publizistischen Wettbewerb". Als möglichen neuen Kooperations-Partner bringt Welte den Zeitungs-Vermarkter Score Media ins Spiel. Er kann sich eine Zusammenarbeit in der Werbewirkungsforschung und die Entwicklung gemeinsamer Reichweiten-Produkte vorstellen.
"Horizont" 37/2021, S. 8-9

Konstantin Spachis wird Teil der Chefredaktion von “Madame”.

Madame holt Konstantin Spachis in die Chefredaktion. Spachis ist seit 2015 bei dem Luxusmagazin, seit 2019 fungiert er als Chief Fashion Director. In seiner Rolle als Kreativchef kümmerte er sich zudem um die Positionierung des Männer-Ablegers "Monsieur". Zuvor war bereits Bettina Billerbeck als Editorial Consultant in die Riege rund um Chefredakteurin und Mit-Eignerin Petra Winter aufgerückt. Das Frauenmagazin frischt zudem sein Logo auf, das letzte Makeover liegt rund 20 Jahre zurück.
horizont.net (Paid), per Mail

Wort & Bild Verlag startet einen medizinhistorischen Podcast.

Wort & Bild Verlag produziert den medizinhistorischen Podcast "Siege der Medizin". Schauspieler Ulrich Noethen präsentiert das "aufwendig produzierte Storytellingformat" zu Meilensteinen der Medizingeschichte. Premieren-Thema ist die Anästhesie, in sieben weiteren Folgen geht es u.a. um Penicillin, Röntgenstrahlen und die Antibabypille. Der Podcast erscheint jeweils zur Mitte und zum Beginn eines Monats. Dennis Ballwieser, Chefredakteur der "Apotheken Umschau", verspricht "eine investigative Zeitreise".
apotheken-umschau.de (mit 45-Min-Audio)

Presse-Grossisten steigen in Übernacht-Logistik ein.


Print und mehr: Das deutsche Presse-Grosso steigt auf der Suche nach Erlös-Quellen abseits des rückläufigen Zeitschriften- und Zeitungsvertriebs in die Nacht-Logistik im B2B-Bereich ein. Über das Gemeinschafts-Unternehmen Kommt GmbH können Versender künftig im gesamten deutschsprachigen Raum Waren und Material an Geschäftskunden verschicken. "Während unser Kerngeschäft Presse schrumpft, ist die Logistik auf der letzten Meile durch E-Commerce ein wachsender, gar boomender Markt", sagt Frank Nolte, Chef des Gesamtverbands Pressegroßhandel, am Dienstag beim Grosso-Treff in Wiesbaden. Er hofft auf "zusätzliche Erlöse" wenn die Grossisten künftig neben Presse-Produkten auch Pakete an Firmen oder Handwerker ausliefern. Dafür öffnen die Grossisten ihr Zustell-Netz mit über 93.000 Stops.

Die Kommt GmbH tritt dabei bundesweit als "face to the customer" auf und nimmt die geschäftlichen Sendungen entgegen, die regionalen Grossisten liefern die Pakete aus, erklärt Kommt-Geschäftsführer Peter Kieffer gegenüber turi2 das Geschäftsmodell. Alle Pressegroßhändler sind sowohl Gesellschafter als auch Partner der Mitte August gegründeten Firma, die sich laut Kieffer gerade in Gesprächen mit Kunden befindet. Im Geschäft mit Nachtzustellungen sind aktuell Unternehmen wie Nox NachtExpress, Night Star Express und Go dominierend. (Foto: Grosso-Verband, Montage: turi2)
turi2 – eigene Infos, presseportal.de

“Schöner Wohnen” steigt ins Siegel-Geschäft ein.

Stempel drauf: Das Wohnmagazin "Schöner Wohnen" vergibt künftig einmal pro Jahr das Siegel "Best of Design". In die Bewertung sollen neben dem Design auch Aspekte wie Nachhaltigkeit, Ergonomie oder Funktionalität der Produkte einfließen. Die ersten Prämierten sind 258 Möbel von 164 Herstellern, die das Magazin in einer Spezialausgabe zeigt und die das Siegel "Best of Design" erwerben und in ihrer Werbung einsetzen können.
presseportal.de, meedia.de

Video-Tipp: Was die Verkehrswende für Automagazine bedeutet.

Video-Tipp: "Auto Bild" verändert sich so stark, wie sich auch das Straßenbild verändert, sagt Chefredakteur Tom Drechsler im Interview mit "Horizont" über die Auswirkungen der Verkehrswende auf Automagazine. Er sieht eine große Nachfrage nach Elektromobilität. Gleichzeitig gebe es aber auch Leserinnen, die mehr nach Diesel- und Benzinthemen verlangten.
youtube.com (34-Min-Video)

“Horizont” analysiert den Streit im Zeitschriftenverband VDZ.

Zoff um Strukturreform: "Horizont" zitiert aus einem Schreiben an VDZ-Mitgliedsverlage, wonach der VDZ Berlin-Brandenburg offenbar eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge befürchtet. Zudem moniert der Landesverband, dass die Abstimmung zur Reform Einstimmigkeit erfordere, da sich der Vereinszweck durch die Reform ändere. Der VDZ widerspricht dem. Gregory Lipinski zitiert bei Meedia Sprecher von Burda und Funke, die jeweils die Neuausrichtung des Verbands begrüßen.
horizont.net (Paid), meedia.de (Paid), turi2.de (Background)

“Clap”: Stephanie Neureuter ist neue Chefredakteurin der “Vogue”.

Vogue macht Stephanie Neureuter (Foto) zum Head of Editorial Content, berichtet "Clap". Eine neu geschaffene Position, die eine ähnliche Bedeutung haben soll, wie die frühere Chefredakteursstelle von Christiane Arp, die das Unternehmen 2020 verlassen hat. Neureuter hat seitdem gemeinsam mit Andrea Latten mit einem Interims-Team das Heft geleitet.
clap-club.de, linkedin.com (Profil Neureuter)

Bastienne Früh steigt in Verlagsgeschäftsführung bei Bauer auf.

Kosmopolitischer Aufstieg: Bastienne Früh ist ab dem 1. Oktober Vize-Verlags­geschäfts­führerin des Women-Portfolios bei Bauer. Als Verlags­leiterin war sie bisher für Frauenzeitschriften wie "Tina" und "Laura" verantwortlich, nun gehört auch "Cosmopolitan" zu ihren Aufgaben. Früh folgt auf Anna van Koetsveld, die in das globale Team von Bauer wechselt.
wuv.de

Verlegerverband VDZ plant Neustart ohne Landesverband Berlin-Brandenburg.


Plan ohne BB: Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger plant einen Neuanfang als Medienverband der Freien Presse (MVFP) – ohne den Landesverband Berlin-Brandenburg, berichten übereinstimmend Roland Pimpl bei "Horizont" und Gregory Lipinski bei Meedia. Eine Strukturreform ist schon länger in Planung, der VdZ Berlin-Brandenburg sträubt sich jedoch und hat gegen die Pläne geklagt. Eine ursprünglich für diesen Montag geplante Verhandlung vor dem Landgericht Berlin wurde kurzfristig "aufgehoben". Um keine Zeit zu verlieren, haben die Landesverbände Nord, NRW, Südwest und Bayern sowie die Fachverbände Publikumszeitschriften, Fachpresse und Konfessionelle Presse nun ihren eigenen, unabhängigen Verband gegründet. Man dürfe "die Zukunft unserer organisatorischen Aufstellung nicht von der Blockadehaltung des VdZBB-Vorstands abhängig machen", heißt es in einem Schreiben an die Mitgliedsverlage.

Bis Ende September soll der MVFP "operativ arbeitsfähig" sein, über einen Diens­tleistungs­vertrag könnte der VDZ "gegen eine marktgerechte Vergütung" die Geschäftsstellenaufgaben des neuen Verbands übernehmen, schreibt Pimpl. In einem nächsten Schritt sollen die Landesverbände ihren Mitgliedsverlagen die "unmittelbare Mitgliedschaft" im MVFP ermöglichen. Bis zum Jahresende solle geklärt werden, ob eine "demokratische Mehrheit innerhalb des VDZ eine weitere parallele Mitgliedschaft im VDZ für sachgerecht hält" – mit anderen Worten: Die Landesverbände könnten ihren Austritt oder die Abwicklung des VDZ beschließen, Berlin-Brandenburg könnte als einziger Verband im VDZ übrigbleiben. Als Seitenhieb in Richtung Berlin schreiben die übrigen VDZ-Verbände: "Natürlich können auch Verlage, die heute noch Mitglied im VdZBB sind oder teilweise aufgrund des Vorgehens ihres Vorstands bereits aus dem VdZBB ausgetreten sind, in den neuen Bundesverband eintreten."
horizont.net (Paid), meedia.de (Paid)

“Playboy” bringt Spezialausgabe über Mobilität.

Drive safe: Der "Playboy" bringt anlässlich der IAA in München eine Spezialausgabe über Mobilität auf den Markt. In einer Auflage von 120.000 ist "Drive" ab dem 2.September als 132-seitige Ausgabe für 7,50 Euro erhältlich. Teil des Magazins ist ein Interview mit Lamborghini-Präsident Stephan Winkelmann. Außerdem geht das Heft der Frage nach der Zukunft der Mobilität nach.
wuv.de

“SuperIllu” bringt Sonderheft zu Angela Merkel raus.

SuperIllu veröffentlicht am 2. September ein Sonderheft über Angela Merkel. Es erscheint unter dem Titel "Die Bilanz – 16 Jahre Angela Merkel" und beleuchtet u.a. Merkels Weg zur Kanzlerin. Das Heft hat 124 Seiten und erscheint mit 70.000 Auflage für fünf Euro im Handel. Aufgrund der Lage in Afghanistan hatte Burda das Heft um eine achtseitige Beilage erweitert.
burda.com

Lese-Tipp: Das “Micky-Maus-Magazin” wird 70 Jahre alt.

Lese-Tipp: Die "Süddeutsche Zeitung" blickt auf die Geschichte des deutschen Micky-Maus-Magazins, das in diesem Jahr 70. Geburtstag feiert. Von 1951 bis 1988 hat Erika Fuchs die deutsche Ausgabe mit "Intelligenz und subtiler Ironie" sowie lautmalerischen Ausdrücken wie "Schnorch" und "Gazong" geprägt. Inzwischen liegt die verkaufte Auflage nur noch bei 72.000, in den 90ern lag sie noch bei teils einer Mio.
sueddeutsche.de

US-Medienkonzern Forbes plant Börsengang.

Forbes geht an die New Yorker Börse. Gelingen soll das durch eine Fusion mit einer bereits börsennotierten Zweckgesellschaft. Dafür hat das Unternehmen zuvor rund 400 Mio US-Dollar Kapital bei Investorinnen eingesammelt, der Zusammenschluss wird mit 630 Mio Dollar bewertet. Abgeschlossen sein soll der Börsengang bis spätestens Anfang 2022. Bekannt ist Forbes für sein gleichnamiges Wirtschaftsmagazin, das jährlich Reichen-Listen herausgibt.
t-online.de, manager-magazin.de, handelsblatt.com

Wir graturilieren: Die “Bravo” wird 65.


Wir graturilieren: Die “Bravo”, das Ur-Jugendmagazin der Bundesrepublik, feiert heute ihren 65. Geburtstag. Zur “Rentner Bravo” will die Marke dennoch nicht werden. “McDonalds ist letztes Jahr 80 geworden und hat keine Schnabeltassen-Menüs – ‘Bravo’ wird 65 und hat kein Beatles-Interview in Heft”, sagt Yvonne Huckenholz, Chefredakteurin der Online-Ausgabe Bravo.de, im Geburtstags-Interview mit turi2. Der heutige Tag ist für Sie und ihre Redaktion “ein ganz normaler Tag”, denn “die ‘Bravo’-Community ist nicht nostalgisch”. Ein Sprachrohr der jungen Generation will die Marke heute nicht mehr sein. Eine Stimme habe die Generation Z dank Social Media selbst, das mache sie “stark, divers und spannend”. “Bravo” arbeite lieber für die junge Generation. “Wir filtern, regen zum Nachdenken an und unterhalten”, erklärt Huckenholz ihre Mission. Weiterlesen …

Oliver Wurm bringt ein Gedicht-Magazin an den Kiosk.

Lyrischer Lesestoff: Selfmade-Verleger Oliver Wurm bringt morgen das Magazin Dreizehn +13 Gedichte heraus, das auf 148 Seiten 13 klassische Werke und ebenso viele zeitgenössische Gedichte enthält. Autorin und Schauspielerin Katharina Pütter hat zu jedem der Klassiker einen essayistischen Kommentar geschrieben und die Gedichte eingelesen. Die Inspiration für das Projekt habe Wurm von Altkanzler Gerhard Schröder bekommen, der bei Instagram Rilke vorgetragen hat. Das Magazin mit 20.000 Auflage für 10 Euro soll zweimal im Jahr erscheinen. Wurm hat bereits erfolgreich das Neue Testament und das Grundgesetz in Magazin-Form gegossen.
kress.de, fussballgold.myshopify.com (Heft-Bestellung)

Das Magazin “Demos Mag” will die Demokratie stärken.

Demos Mag heißt ein neues Magazin, das "gemeinnützig und konstruktiv" die Demokratie fördern will. Hinter dem Heft stehen die freie Journalistin Linda Lengler, die als Chefredakteurin agiert, und der Aktivist und Unternehmer Shai Hoffmann. Das Magazin soll vierteljährlich mit 6.000 Auflage erscheinen und 7,50 Euro kosten. Der Erstling kommt am 26. August, den Vertrieb übernimmt der Zeit Verlag.
clap-club.de

Zitat: Für Ex-Vorstand Axel Ganz ist RTL der Sargnagel für G+J.

"In den Archiven: ja."

Axel Ganz, 15 Jahre lang Vorstand bei Gruner + Jahr, glaubt im Interview mit Klaus Boldt nicht daran, dass der einstige Großverlag die Fusion mit RTL überlebt.
edition.welt.de  (Paid)

 

Weitere Zitate aus dem "Welt"-Interview:

Auf die Frage, ob RTL und G+J zueinander passen.

"Nein. Im Rückblick gesehen, war es – soweit ich über viele Jahre im selben Unternehmen beobachten konnte – stets nur ein Nebeneinander und nie ein echtes Miteinander."

Auf die Frage, ob eine Zusammenarbeit der Magazinsparte von G+J mit RTL funktionieren kann.

"Fernsehen und Print sind zwei verschiedene Welten – und zwei verschiedene Metiers! Hier das Bewegtbild, dort das geschriebene Wort. Außer gemeinsamer Themenentwicklung und gebündelter Informationsbeschaffung gibt es nicht viele Synergien. "

"Der Zusammenschluss von RTL und G+J ist aus meiner Sicht deshalb vor allem eine defensive Maßnahme. Der Beitrag für offensive Marktstrategien, für die Entwicklung neuer Produktformate als Antwort auf die vordringenden Streaming-Angebote wird gering sein."

Auf die Frage, was Axel Glanz von der Bertelsmann-Strategie der crossmedialen „nationalen Champions“ hält.

"Ich halte nichts von derartigen Slogans. Das klingt nach Unternehmensberatung."

Clap: Michalis Pantelouris verlässt “GQ”.

Alle weg: Michalis Pantelouris kehrt dem Männermagazin "GQ" nach knapp zwei Jahren an der Spitze den Rücken, schreibt Clap. Demnach läuft der Vertrag von Pantelouris im Herbst aus und wird nicht verlängert. Möglicher Grund sei, dass "GQ" sich internationaler ausrichten wolle. Drei der vier Führungsmitglieder von "GQ", darunter Joko Winterscheidt, hatten das Magazin in den vergangen Monaten bereits verlassen.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Robin outet sich in neuem Batman-Comic.

Out of the closet: Batmans Mitstreiter Robin hat im neuen DC-Comic sein offizielles Outing. In dem Heft "Batman: Urban Legends #6" (Foto) fragt ein blonder Mann Robin nach einem Date und der antwortet "Ja. Ich glaube, ich will das". "Ich wollte der Tatsache Tribut zollen, dass Sexualität eine Reise ist", sagt die Autorin der Geschichte, Meghan Fitzman, im Interview mit "Polygon". Robin sei dabei, sich selbst zu finden.
bild.de, polygon.com

Debatte: Wer schafft es an die Spitze von RTL/Gruner + Jahr?

Machtkampf: Das neue Medienhaus RTL/Gruner + Jahr wird nicht von einer Doppelspitze geführt, spekulieren Gregory Lipinski und Thomas Borgböhmer. Für Print-Vertreter Stephan Schäfer spreche "sein Händchen für neue Konzepte" und seine Fähigkeit, Audio- und Videokonzepte für Print-Marken zu entwickeln. Konkurrent Bernd Reichart bringe dagegen die "richtige Vita fürs Fernsehgeschäft mit".
meedia.de (Paid)

“Horizont”: Gruner + Jahr gibt’s künftig zwei Mal.

Der doppelte Gruner: Gruner + Jahr gibt es mit der Übernahme durch RTL künftig zwei Mal, berichtet Roland Pimpl bei "Horizont". Neben der RTL-Tochter Gruner + Jahr Deutschland GmbH wird es weiterhin die Gruner + Jahr GmbH geben als Hülle für die "Spiegel"-Anteile, DDV, Territory und Applike. Wie es mit den Unternehmen weitergeht, findet Pimpl ungewiss.
horizont.net (Paid)

Territory und BioMarkt launchen Öko-Magazin für Kinder.

Grüner wird's nicht: Territory und BioMarkt launchen "KREOmi", ein Öko-Magazin für Kinder von sechs bis zwölf. Das Heft erscheint ab sofort einmal pro Quartal in einer Auflage von 190.000 Exemplaren und liegt kostenlos in allen Filialen der BioMarkt-Kette aus. In der ersten 24-seitigen Ausgabe geht es um das Thema Wasser und wie viel davon beispielsweise für ein T-Shirt oder ein Stück Fleisch verbraucht wird.
presseportal.de

Ralf-Dieter Brunowsky nennt Gruner + Jahr “sterbenden Verlag”.

Bertelsmann hätte Gruner + Jahr besser am Stück oder in Teilen verkaufen sollen, so wie Springer es mit seinem Zeitschriften-Geschäft gemacht hat, urteilt Ralf-Dieter Brunowsky. Dass RTL nun die inhaltliche Führung im Verlagsgeschäft übernehme, ist für ihn "ein strategischer Gau". Die Vision von Thomas Rabe, mit RTL internationalen Streaming-Riesen einen nationalen Champion entgegenzusetzen, vergleicht der langjährige G+J-Journalist mit dem vergeblichen Versuch der Sparkassen, eine Alternative zu PayPal zu etablieren.
meedia.de (Paid)

Mediengruppe Klambt wird Gesellschafter bei MZV.

Mediengruppe Klambt steigt ab 9. August als dritter Gesellschafter bei Moderner Zeitschriften Vertrieb (MZV) ein. Klambt ist mit 31,67 % beteiligt, genau wie Mitgesellschafter Burda und Funke. Man habe sich für diesen Schritt entschieden, "um den Zeitschriftenvertrieb als ökonomisches Fundament der Verlagsbranche zu sichern". Das Kartellamt muss der Beteiligung noch zustimmen.
meedia.de

Skandinavische “Vogue” druckt Greta Thunberg aufs Cover.

In Mode: Die skandinavische "Vogue" hebt Greta Thunberg auf das Cover ihrer Erstausgabe. Das Foto zeigt die Klimaaktivistin, während sie ein Pferd streichelt. Im Interview gibt Thunberg der Mode-Industrie Mitschuld an Klima- und Umweltproblemen und wirft Firmen Greenwashing vor. Sie selbst habe seit Jahren keine neue Kleidung mehr gekauft und leihe sich Klamotten lieber.
t-online.de, instagram.com

Meinung: Helmut Thoma glaubt nicht an einen Erfolg von G+J und RTL.

Skeptiker: Bei dem geplanten Medienverbund von Gruner + Jahr und RTL handelt es sich wahrscheinlich eher um "eine Art Abwicklung des einstigen Großverlags" und um ein "Marketingkonzept", sagt Ex-RTL-Chef Helmut Thoma dem "Handelsblatt". Er selbst habe in den 1980er-Jahren erwartet, dass durch eine engere Zusammenarbeit mit Bertelsmann eine "kreative Welle" heranrolle: "Aber da kam nichts." Versuche mit der Frauenzeitschrift "Brigitte" seien gescheitert, "Stern TV" sei vor allem wegen Moderator Günther Jauch beliebt gewesen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Debatte: Unterschiedliche Kulturen könnten G+J und RTL zum Verhängnis werden.

Himmelweiter Unterschied: Die unterschiedlichen Kulturen von RTL und Gruner + Jahr könnten zum Problem werden, schreibt Caspar Busse in der "Süddeutschen Zeitung". RTL habe bisher für "leichte Unterhaltung" gestanden, G+J dagegen für "gehobene Zeitschriften": In Hamburg hätten man "auf die Fernsehkollegen in Köln immer belustigt hinuntergeschaut". Ähnliche Zweifel am Gelingen der Fusion äußern Isabell Hülsen und Alexander Kühn im "Spiegel". Die Pressekonferenz von Konzernchef Thomas Rabe habe auf wie ein "Management-Seminar" gewirkt, er habe ein "Requiem" auf den Verlag gehalten.
sueddeutsche.de, spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Stefan Winterbauer wird “Meedia”-Chefredakteur.

Meedia befördert Stefan Winterbauer, 51, zum Chefredakteur. Der Medienjournalist folgt Verleger Timo Busch, der im Dezember übergangsweise nach einem Streit mit Chefredakteur Matthias Oden übernommen hatte. Winterbauer ist praktisch ein "Meedia"-Urgestein und gehörte schon 2008 zum Gründungs-Team. Zwischenzeitlich hatte er immer wieder Führungs-Aufgaben u.a. als Mitglied der Chefredaktion, Digital-Chef und zuletzt als Vize-Chefredakteur.
meedia.de

Bertelsmann gemeindet Gruner + Jahr bei RTL ein.


Rückschnitt: Zwei Tage nach dem Tod des früheren Gruner + Jahr-Chefs Gerd Schulte-Hillen verkündet Bertelsmann das Ende von Gruner + Jahr als eigenständiges Unternehmen. Offiziell spricht der Konzern davon, die Unternehmen zusammenzuführen, der letzte Absatz der Pressemitteilung legt aber nahe, dass vom einstigen Großverlag nicht mehr viel übrig bleibt. Dort heißt es, dass die G+J-Zukunftsfelder Territory und Applike, sowie das Zeitungsgeschäft DDV und die "Spiegel"-Beteiligung bei Bertelsmann "verbleiben". RTL kauft das Mediengeschäft von G+J für 230 Mio Euro. Die Nachricht dürfte die schlimmsten Befürchtungen der Gruner + Jahr-Mitarbeiterinnnen erfüllen, wenn nicht übertreffen.

Für Konzernchef Thomas Rabe ist das Gemeinschafts-Unternehmen der Anfang eines "nationalen Medien-Champions", der das Mediengeschäft auf dem Deutschen Markt gegen die internationale Konkurrenz stärkt. "Kein anderes Medienunternehmen hierzulande kann ein derartiges, gattungsübergreifendes Wachstumsbündnis schaffen." Das neue Unternehmen soll Anfang 2022 an den Start gehen. Der Verlagssitz von Gruner + Jahr soll in Hamburg bleiben.

Über die künftige Führung der Gruner + Jahr Deutschland GmbH sagt Thomas Rabe auf der Pressekonferenz zur Fusion noch nichts Konkretes, legt aber Wert darauf, dass das künftige Management "geschlossen" hinter der Fusion stehen muss. Mitarbeiter-Befragungen hätten ergeben, dass "die überwältigende Mehrheit" den Zusammenschluss befürworten. DJV und Verdi mahnen, auch unter RTL-Flagge die Tarifbindung zu erhalten.
horizont.net, faz.net, dwdl.de, djv.de, dju.verdi.de

Gerd Schulte-Hillen, 80, ist tot.

Gerd Schulte-Hillen, Medienmanager und langjähriger Vorstandsvorsitzender von Gruner + Jahr, ist tot. Er starb am Mittwoch im Alter von 80 Jahren. Von 1981 bis 2000 stand Schulte-Hillen an der Spitze des Hamburger Großverlags, zuvor wirkte er schon mehr als ein Jahrzehnt für Bertelsmann und verantwortete die Druckereien des Konzerns, 1987 wurde er zusätzlich Bertelsmann-Vize. Im Jahr 2000 übernahm er den Aufsichtsratsvorsitz, 2003 verließ er G+J und Bertelsmann.

Stephan Schäfer, CEO von Gruner + Jahr, drückt per Pressemitteilung seine Trauer aus: "Wir trauern heute nicht nur um den langjährigen ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Gruner + Jahr, sondern um eine der prägenden Figuren der Verlagsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland." Schäfer lobt Schulte-Hillen als "Verfechter des unabhängigen Journalismus". "Mit dieser Haltung hat er G+J bis in die heutige Zeit geprägt."

In Schulte-Hillens Zeit fällt zwar auch der Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher im "stern", dennoch steht er wie kaum ein anderer für die goldenen Zeiten von Gruner + Jahr in den 1980er und 1990er Jahren. So expandierte G+J in die USA und verstärkte sich in Frankreich. In den vergangenen Jahren zieht sich G+J aus dem internationalen Geschäft zurück und steht heute vor einer Fusion mit der Konzern-Schwester RTL. (Foto: Christian Charisius/dpa)
presseportal.de

“stern” will mit “Neustart Deutschland” Veränderung zum Besseren aufzeigen.

stern stellt sein eigenes Wahlprogramm auf: In der acht­teiligen Serie "Neustart Deutschland" beleuchtet das Magazin bis zur Bundestags­wahl Themen wie Klima­schutz, Bildung und Mobilität. "Mit guten Beispielen aus dem In- und Ausland wollen wir zeigen, dass Veränderung zum Besseren möglich ist", schreiben Florian Gless und Anna-Beeke Gretemeier im Editorial. Ein Online-Talk am 19. August ergänzt die Aktion.
"stern" 32/2021, S. 24-36 (Paid), stern.de (Aktionsseite)

Jahreszeiten Verlag holt Mario Fritschi und Linda Borsay-Fengler.

Frühlingsgefühle: Der Jahreszeiten Verlag holt Mario Fritschi und Linda Borsay-Fengler an Bord. Fritschi soll sich als Digital Sales Manager um die Vermarktung von Marken-Websites kümmern, Borsay-Fengler wird Brand Ownerin Food & Lifestyle und soll das entsprechende "Marken-Ökosystem" ausbauen. Der Verlag verspricht sich eine Erweiterung seines digitalen Portfolios.
new-business.de

IVW: “Spiegel” gewinnt dank Digital-Abos, “Welt” und “Wams” verlieren deutlich.


Digital gewinnt: Im 2. Quartal fällt die Bilanz der IVW durchwachsen aus: Bei 60 der 100 reichweitenstärksten Titel steht ein Minus in der Statistik, mehr als ein Dutzend wächst prozentual zweistellig. In den Top 20 legen immerhin vier Magazine zu: Der "Spiegel", "TV pur", "TV für mich" und Funkes "Land Idee". Dem "Spiegel" retten die Digital-Abos inklusive E-Paper die Auflage, die mehr als ein Viertel der knapp 408.000 Abos ausmachen. Prozentual größter Gewinner bei den Zeitschriften ist die "Vogue", die es mit knapp 33 % Plus auf über 91.000 Verkäufe schafft.

Bei den Zeitungen gewinnen insbesondere "Zeit" (13 %), "FAZ" (7,2 %) und "FAS" (4,6 %). Springers "BamS" legt mit 1,3 % Plus leicht zu und verdankt ihr Wachstum ebenfalls den Digitalabos, die um 81 % gestiegen sind. "Welt" und "WamS" verlieren deutlich, "Bild" und "Süddeutsche" leicht.
dwdl.de, meedia.de (Zeitschriften), meedia.de (Zeitungen), dwdl.de (Harte Auflage)

“Ich hatte das Gefühl, ich kann gehen.” Julia Jäkel spricht in der “Zeit” über ihr Ausscheiden bei Gruner + Jahr.


Don't look back in anger: Vor gut drei Monaten hat Vorstands-Chefin Julia Jäkel überraschend ihren Abgang bei Gruner + Jahr verkündet – in einem Porträt in der "Zeit" spricht sie erstmals über ihr Ausscheiden beim Großverlag und will damit wohl auch Deutungshoheit zurückgewinnen. In dem Text von Cathrin Gilbert findet Jäkel es "irre", dass sich andere, meist männliche Top-Manager an Posten klammern, bis sie mit Abfindungen gefeuert werden. Ihr Verhalten breche "einfach aus dem Muster aus", sagt Jäkel. Ob sie ihrer Absetzung nur zuvorgekommen ist? Gilbert schreibt von "Briefen kilogrammweise und Mails" zu Jäkels Abschied und zitiert Aufsichtsratschef Christoph Mohn: "Deine Entscheidung ist zu respektieren, wenn auch mit Bedauern." Viele Frauen hätten sich bedankt für das weibliche Vorbild und Jäkels Offenheit für Neues. Eine Fusion des Verlags mit RTL zu begleiten, wäre für sie aber "more of the same" gewesen. "Ich wollte wie gerade eineinhalb Wochen in den Bergen kraxeln, ohne auf mein Handy zu schauen."

Kritik, die Qualität der G+J-Zeitschriften hätten unter ihrer Führung gelitten, auch weil es nur noch Multi-Chefredakteurinnen gibt, weist Jäkel zurück. Sie findet viele Zeitschriften besser als andere, manche besser denn je und lobt den "Kooperationsgeist": "Wir haben gelernt, mutig Neues zu machen und gleichzeitig mit Effizienz und Kosten umzugehen."

Bereit, sich nun ganz dem Bergwandern zu widmen, sei Jäkel indes noch nicht. Ihre neue Nebentätigkeit als Aufsichtsrätin des Kleinanzeigen-Portalbetreibers Adevinta findet sie "noch spannender, als ich dachte, wieder ein neuer Blick in die Welt". (Foto: Johannes Arlt für turi2)
"Zeit" 29/2021, S. 27 (Paid)

Hör-Tipp: Nadine Nordmann und Ulla Drewitz über goldenen Journalismus und moderne Frauen-Magazine.

Hör-Tipp: Nadine Nordmann (Foto) und Ulla Drewitz haben bei "Bravo" und "Joy" zusammen­gearbeitet. Im Podcast We like Mags von Christian Kallenberg schwelgen sie in den "goldene Zeiten des Journalismus" – mit aufwendigen Recherche-Reisen und Alkohol-Kühl­schränken in der Redaktion, sprechen über ihre Generations­beratung Generation Bold sowie moderne Frauen­zeitschriften. Die "Joy" würde Nordmann heute ganz anders machen und warnt: "Man darf junge Frauen nicht unterschätzen."
anchor.fm (35-Min-Audio)



Presserat versäumt Kontrolle der “Apotheken Umschau”.

Risiken und Nebenwirkungen: Der Presserat fühlt sich bisher nicht für Beschwerden über die "Apotheken Umschau" zuständig, berichtet der Deutschlandfunk. Anlass ist die Beschwerde eines DLF-Hörers, die beim Presserat abgeblitzt ist. Das Kontrollgremium hat die auflagenstärkste deutsche Zeitschrift offenbar bisher nicht als unabhängige journalistische Publikation betrachtet, sondern als ein Magazin, das einer "besonderen Interessenssteuerung" unterliegt. Dem widerspricht Chefredakteur Dennis Ballwieser.

Er ist bis jetzt davon ausgegangen, dass der Presserat zuständig ist, auch wenn er in seiner fünfjährigen Amtszeit nie eine Beschwerde erhalten hat. Im Zuge der Recherche des Deutschlandfunks rudert der Presserat zurück und teilt mit, er sei wohl doch zuständig. Er wolle sich aber erst äußern, wenn die Gremien beraten haben. Wie viele Beschwerden der Presserat gegen die "Apotheken Umschau" bisher abgewiesen hat, ist unklar. Erst seit 2018 dokumentiert der Presserat abgewiesene Beschwerden.
deutschlandfunk.de

“New Business”: Gruner + Jahr testet Mehrfachverwertung von Inhalten.

Gruner + Jahr testet die kanal- und ausgabenneutrale Planung und Produktion von Inhalten, berichtet "New Business". Das Ziel des Projekts "Story First" sei die Mehrfachverwertung von Inhalten. Der Verlag testet die Arbeitsweise derzeit in der Community of Interest Wissen, zu der u.a. "Geo" gehört. Die Leitung hat Michael de Vries, der als Berater für IT-Systeme wirkt und zuvor 22 Jahre als Geschäftsführender Redakteur der "Gala" arbeitete.
new-business.de

VZB macht Horst Ohligschläger zum ersten Vorsitzenden.

Nachfolge geregelt: Der Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern wählt Horst Ohligschläger einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden. Ohligschläger, CEO von Roularta Media Deutschland, folgt auf Waltraut von Mengden, die ihr Amt bereits im September 2020 vorzeitig niedergelegt hatte. Ohligschläger, bisher Vize-Vorsitzender, hatte Mengden seitdem gemeinsam mit Sebastian Doedens vertreten. Teil des erweiterten Vorstandes ist auch Karikaturist Peter "Bulo" Böhling, der 2017 Chef des bundesweit agierenden VDZ werden wollte.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Content Alliance: n-tv bringt “Brigitte”-Talks ins TV.

Brigitte-TV: Die Kanzlerkandidatinnen-Interviews der Frauenzeitschrift "Brigitte" schaffen es ins Fernsehen. Der Nachrichtensender n-tv überträgt die Live-Gespräche mit Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz. Die Interviews führen "Brigitte"-Chefredakteurin Brigitte Huber und Meike Dinklage, Ressortleiterin Zeitgeschehen. Im Rahmen der Bertelsmann Content Alliance arbeiten RTL Deutschland und Gruner + Jahr zuletzt stärker zusammen. Die Zeitschrift “Geo” wirkt etwa am "Klima Update" von RTL mit, gemeinsam mit dem "stern" produziert RTL einen täglichen News-Podcast.
presseportal.de

“Horizont”: Zeitschriften-Verleger ringen um Verbandsreform.

Zeitschriften-Zoff: Roland Pimpl beschreibt in "Horizont" die Konfliktlinien um die anstehende Strukturreform des Verlegerverbandes VDZ. Statt der sonst oftmals üblichen 100 % der Stimmen hat das Gremium um Präsident Rudolf Thiemann bei seiner Wiederwahl am Montag nur 90 % Zustimmung erhalten. Pimpl vermutet die Abweichler im Landesverband Berlin-Brandenburg. Der wehre sich gerichtlich gegen die Strukturreform, die Fach- und Landesverbände zu einem Bundesverband verschmelzen will. Weder der VDZ noch der Ableger in Berlin-Brandenburg äußern sich bisher zu dem Streit.
horizont.net (Paid)

AWA 2021: “Sport Bild”, “Focus” und “Bunte” verlieren die meisten Leserinnen.

Verlustgeschäft: "Sport Bild", "Focus" und "Bunte" haben bei den Publikums- und Wochenzeitschriften seit Herbst 2019 die meisten Leserinnen verloren, sagt die AWA 2021. Am meisten Leserinnen verlor die "Sport Bild" (440.000). Prozentual büßte die "Auto Motor und Sport" mit einem Minus von 16,4 % am meisten ein. Größte Gewinnerin ist "National Geographic Deutschland" mit einem Plus von 170.000 Leserinnen. Reichweitenstärkstes Blatt bleibt trotz geringer Verluste (-1,2 %) die "Apotheken Umschau" mit 12,95 Mio Leserinnen.
meedia.de

“Gala” und RTL bringen Sonderausgabe zum 60. Geburtstag von Prinzessin Diana.

Royale Content Alliance: "Gala" und "RTL Exklusiv" veröffentlichen ein Sonderheft anlässlich des 60. Geburtstags von Prinzessin Diana am 1. Juli. Auf 116 Seiten schwelgen Bekannte und Freunde in Erinnerungen an die "Königin der Herzen", die im August 1997 bei einem Autounfall starb. Das Heft ist ab heute erhältlich. RTL sendet am 1. Juli ab 10 Uhr mehrere Dokumentationen über Diana.
per Mail

Wir graturilieren: Hansjörg Falz wird 60.


Wir graturilieren: Hansjörg Falz, Chefredakteur des "Merian", verbringt seinen 60. Geburtstag mit seiner Familie in Munkmarsch auf Sylt. Das Wetter dort ist "gigantisch", schwärmt der Reisejournalist, der sich über die erste Familien-Reise seit Januar 2020 freut. Seinen runden Ehrentag feiert er "der Lage angemessen im allerkleinsten Kreis". Dazu gibt es gutes Essen und guten Wein in einem Restaurant. Die große Feier ist also vertagt, allerdings sei "60 ja eigentlich nichts anderes als 50 plus 10". Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie war für Falz das Beste am abgelaufenen Jahr schlichtweg, dass es abgelaufen ist. Für das kommende Jahr wünscht er sich, dass sein Hund spätestens dann "verlässlich auf Rückruf reagiert". Glückwünsche sind gerne gesehen, z.B. über Linked-in.

Wort & Bild Verlag launcht Gesundheitsmagazin für Frauen.

Ausgedrucktes Internet: Der Wort & Bild Verlag, Macher der "Apotheken Umschau", startet zusammen mit dem Pharmahändler Phoenix das Magazin "gesund.de" für "junge, weibliche und digital affine Kunden". Das kostenlose Magazin liegt ab 1. August mit einer Auflage von 560.000 in Apotheken aus. Eine ähnliche Phoenix-Kooperation, die Frauenzeitschrift "Deine Apotheke", hat Funke vor kurzem wieder beendet.
presseportal.de, gesund.de, turi2.de (Background)