IVW: Meistverkaufte Titel verlieren fast alle an verkaufter Auflage.


Auflagen-Absturz: Von den 15 meist­verkauften Zeitschriften und Zeitungen verzeichnet im 2. Quartal einzig Funkes "Nur TV Plus" einen leichten Zuwachs bei der verkauften Auflage. Die legt laut IVW um 2,8 % auf rund 810.000 zu, alle anderen Top-Titel rutschen im Jahres­vergleich ins Minus. Prozentual am härtesten trifft es "Bild am Sonntag" mit einem Rückgang um 21,2 % oder absolut 122.745 auf 457.256 verkaufte Exemplare. Für die "harte Auflage" aus Einzel­verkauf und Abos berechnet "DWDL" für "BamS" sogar ein Minus um 36 %. Bauers Programmie "TV 14" steht mit rund 1,33 Mio verkaufter Auflage zwar deutlich vorne vor allen anderen Titeln, verliert aber dennoch 9,6 % bzw. knapp 141.000 Verkäufe. Auf Platz 2 rangiert "Bild" mit rund 970.000 Verkäufen, ein Minus von 5,9 %. Bei den aktuellen Wochenmagazinen verliert der "stern" 6,3 % verkaufte und sogar 10 % harte Auflage. "Spiegel" und "Focus" sind bei der harten Auflage dagegen leicht im Plus, der "Focus" sogar bei der verkauften Auflage. "Cicero" wächst bei verkauften Exemplaren dagegen um 34,4 %.
dwdl.de (Zusammenfassung), dwdl.de (harte Auflage)

AWA-Analyse: Mediennutzung verändert sich stark.

Mediennutzung: Die Reichweite von TV und Radio ist seit 1961 zwar deutlich gestiegen, ihren Peak hatte sie aber 2011, seitdem sinkt die Nutzung wieder, geht aus Daten der AWA-Studie hervor. Bei Tages­zeitungen dagegen geht die Reichweite nur in eine Richtung: Von 70 % 1961 über 58 % 2011 auf 38 % heute. Zeitschriften hatten mit 90 % Reichweite 2011 ihren Höhepunkt, heute sind es 70 %.
horizont.net (€), turi2.de (Background)

Kinder-Mediennutzung: Video, Audio und TV rangieren vor Lesen.

Nachwuchsnutzer: Für 53 % der Kinder zwischen 3 und 13 Jahren ist Video-Streaming die beliebteste Form der Medien­nutzung, sagt der "Kids-Medien-Kompass 2024" des Kinder-Verlags Blue Ocean Entertainment. 49 % geben den Audio-Konsum von Musik, Hör­spielen oder Podcasts als Lieblings­beschäftigung an, bei 47 % ist es Fernsehen. Zeitschriften, Comics und Bücher lesen 39 % gerne, bei Grund­schul­kindern zwischen 7 und 10 Jahren sind es 44 %. Deutlich vorne rangieren bei den Lieblings­beschäftigungen jedoch Aktivitäten mit Freunden und Familie sowie Spielen im Freien.
meedia.de, kidsmedienkompass.de (komplette Studie, PDF)

“Reiter Revue international” galoppiert vom Land­wirtschafts­verlag Münster zu Jahr Media.

Pferde-Herde: Der Special-Interest-Verlag Jahr Media übernimmt zum September "Reiter Revue International" vom Land­wirtschafts­verlag Münster. Jahr Media will das Magazin im Verbund mit den eigenen Reiter-Titeln "Mein Pferd" und "St. Georg" weiter ausbauen. Alle Beschäftigten wechseln zum neuen Verlag oder bekommen neue Aufgaben im Land­wirtschafts­verlag.
lv.de

“Falstaff” expandiert nach Italien und Osteuropa.

Kulinaritalia: Das öster­reichische Genuss­magazin "Falstaff" erscheint ab Herbst mit einer italienischen Ausgabe. Das Heft ist ein Joint-Venture von Falstaff Wien mit dem bereits existierenden Redaktionsbüro in Meran. Zudem ist die Expansion nach Osteuropa geplant: Es gebe bereits unter­zeichnete Absichts­erklärungen mit Lizenz­partnern in Slowenien, Serbien, der Slowakei und Tschechien.
derstandard.at

Deutsche Fachmedien verzeichnen 2023 geringere Werbeumsätze.

Fachwerk: Mit 35,15 Mio Euro fährt das "Deutsche Ärzte­blatt" 2023 den höchsten Brutto-Werbe­umsatz deutscher Fach­medien ein, liest "Horizont" aus den Nielsen-Zahlen. Die "Lebens­mittel­zeitung" folgt dicht danach mit 35 Mio Euro. Die "Textil­wirtschaft" erzielt 12,7 Mio Euro und "Horizont" 10,2 Mio Euro. Im Vergleich zu 2022 verzeichnen die Top-20-Titel ein Minus von 5,6 %.
horizont.net (€)

Lese-Tipp: Nordrhein-westfälischer Philologenverband will “Beratung” für Abi-Zeitungen.

Lese-Tipp: Der nordrhein-westfälische Philologenverband macht sich für eine "Beratung" für Abi-Zeitungen stark, um Absolventen zu erklären, "was im Rahmen einer Schülerzeitung erlaubt sei und was nicht". Grund seien u.a. Schmähungen in dort abgedruckten Artikeln über Lehrkräfte. Medienrechtler sehen die mögliche Regulierung skeptisch: Auch Abi-Zeitungen unterlägen dem Presserecht und gelten als vom Grundgesetz besonders geschützt.
faz.net

Burda bringt neuen Ableger “Instyle Sport” an den Kiosk.

Mode-Muskeln: Der Burda-Verlag bringt den Ableger "Instyle Sport" auf den Markt. Das erste Heft erscheint am 6. April und kostet 4,90 Euro. Auf dem Cover ist die Fitness-Influencerin Pamela Reif zu sehen. "Instyle Sport" erscheint zweimal jährlich in einer Auflage von 80.000. Die Chef­redaktion übernimmt Bianka Morgen, stellvertretende Chef­redakteurin bei "Instyle". "Instyle Sport" ist die fünfte Line Extension von Burdas Modemagazin "Instyle".
burda.com

Basta: “Vogue” legt Jubiläumsheft eine Cap bei.

Cap des guten Stylings: Das Mode­magazin "Vogue" legt seinem Special zum 45-jährigen Jubiläum ein besonderes Goodie bei. Für 39 Euro gibt es neben dem Heft ein Cap mit "Vogue"-Schriftzug vor der Stirn. Einzeln kostet die Kappe 59 Euro. Der Run aufs Heft wird zeigen, ob typische "Vogue"-Leserinnen nicht nur gut behutet sind, sondern auch preis­bewusste Käppchen­jägerinnen.
clap-club.de

Zitat: “Marie Claire”-Chefredakteurin Nicola le Vourch stellt sich Leserinnen mit Kaffee auf der Couch vor.

"Wir denken, dass die Leserin unsere Zeitschrift als bewusste Auszeit abseits vom Bildschirm nutzen wird, also, darin liest, während sie mit einer Tasse Kaffee am Tisch oder auf dem Sofa sitzt."

Nicola le Vourch, Chefredakteurin der Neuauflage des Frauenmagazins "Marie Claire", erzählt im "Clap"-Interview, wie sie sich ihre Leserinnen vorstellt. Mit vier Ausgaben pro Jahr soll das Blatt "Inspiration" bieten, ohne dass die Lektüre zusätzlich "stresst".
clap-club.de, turi2.de (Background)

BCN vermarktet künftig auch den “Kicker”.

Dabeisein ist alles: Der Verlags­vermarkter BCN von Burda, Funke und Klambt, verkauft künftig auch Anzeigen für das Fußball-Magazin "Kicker" und das Berg-Blatt "Alpin" des Nürnberger Olympia-Verlags. BCN agiert parallel zum eigenen Sales-Team, das der Verlag ausbauen will. Der Olympia-Verlag fährt zwei­gleisig, um "die Potentiale im Print­markt best­möglich zu nutzen und zu monetarisieren", sagt Vermarktungs­chef Martin Schumacher.
burda.com, horizont.net (€)

Panini Verlag bringt Umweltschutz-Comic in die Läden.

Klima-Comic: Der Panini Verlag bringt die deutsche Version des Umweltschutz-Comics "Der wichtigste Comic der Welt – Geschichten zur Rettung des Planeten" in die Läden. Über 300 Promis und Kunstschaffende, darunter Umweltschützerin Luisa Neubauer, Musiker Paul McCartney und Comedian Ricky Gervais, tragen Geschichten dazu bei, die von Comic-Größen gezeichnet wurden. Ein Teil der Erlöse kommt Umweltprojekten zu Gute.
panininewsroom.de

Bahnhofsbuchhändler Press & Books wirft rechtsextremes Magazin “Compact” aus dem Sortiment.


Aufs rechte Abstell­gleis: Der Schweizer Handels­konzern Valora, Betreiber der Presse- und Buch­handlungen der Marke Press & Books an Bahn­höfen und Flug­häfen, nimmt das rechts­extreme und AfD-nahe Magazin Compact aus dem Verkauf, berichten "Correctiv" und "Spiegel". Die Presse­freiheit stehe für Valora zwar "an oberster Stelle", jedoch wolle man "den­jenigen, die die freiheitlich-demokratische Grund­ordnung Deutschlands verächtlich machen und darauf abzielen, sie zu über­winden, keine Platt­form bieten", teilt das Unter­nehmen mit. Schon Ende 2021 hat der Verfassungs­schutz das Magazin des rechten Publizisten Jürgen Elsässer als gesichert extremistisch eingestuft. Nach "intensiver Abwägung" sei Valora daher zu dem Schluss gelangt, das Magazin "unverzüglich" aus dem Sortiment zu nehmen. Die Entscheidung folgt auf eine Online-Petition, bei der fast 100.000 Menschen fordern, den Verkauf von "Compact" im Bahnhofs­buch­handel zu stoppen. Mit 157 "Press & Books"-Läden ist Valora hier in Deutschland Markt­führer.
correctiv.org, spiegel.de

(Foto: Valora Holding AG)

Basta: Zeitschriften sind für GenZ ein Statussymbol.

Gedrucktes Accessoire: Zeit­schriften bedeuten für junge Menschen Entschleunigung und Ausdruck einer Lebens­weise, sagt die Gattungs­studie "Print Love­story" der Ad Alliance. "Man kommt sich ein bisschen schlauer vor, wenn man eine Zeit­schrift in der Hand hat". Für die GenZ sind gedruckte Magazine also wohl das, was die Bücher­wand für Boomer ist: Nur Deko.
presseportal.de

Media Tenor: “Bild” baut Abstand als meistzitiertes Medium aus.


Bild' dir dein Ranking: Springers "Bild"-Gruppe führt auch 2023 das Zitate-Ranking von Media Tenor mit 1.546 Zitaten an. Auch die Plätze zwei und drei werden unver­ändert von "Spiegel" (1.138) und "Handels­blatt" (939) belegt. Aller­dings baut "Bild" ihren Abstand etwas aus. Bei den TV-Sendern führen ARD (632) und ZDF (587), wobei sich das Erste vor das Zweite schiebt. Zu den Auf­steigern zählt die RTL-Gruppe (364), inklusive ntv, "stern" und "Capital", die sich von Position 15 auf 12 verbessern. Unter den Regional-Zeitungen hat der "Tages­spiegel" (416) die Nase vorn, vor Funke (394) und der "Rheinischen Post" (342). Media Tenor zählt seit 1994 Zitate ausgewählter Qualitätsmedien. Nach eigenen Angaben fließen in die Bewertung auch investigative Leistung, Nachrichten­wert und weitere Qualitäts­kriterien ein.
kress.de

Analyse: Paid-Content-Erlöse von Publikumsmedien wachsen um 14 %.

Digitales Geld: Deutsche Publikums­­medien erzielen mit Bezahl­inhalten 1,2 Mrd Euro pro Jahr, errechnet der Fachdienst PV Digest. Das sind 14 % mehr als im Januar 2023. Mehr als 70 % des Wachstums resultieren aus gestiegenen Abo-Zahlen, 29 % aus höheren Preisen. Den größten Einzel-Umsatz generiert die "Zeit", den meisten Leser­markt-Umsatz macht die "FAZ". Knapp zwei Drittel der Paid-Content-Umsätze entfallen auf Tages­zeitungen.
pv-digest.de

Euke Frank tritt als Chefredakteurin und Herausgeberin von “Woman” zurück.

What a Woman: Die Chef­redakteurin und Heraus­geberin des österreichischen Frauen­magazins Woman, Euke Frank, 55, tritt Ende des Jahres zurück. Ihr Abgang erfolge "aus persönlichen Gründen" und "auf eigenen Wunsch". Frank hat "Woman" 2001 mitgegründet. Seit 2006 war sie Chef­redakteurin, seit 2015 auch Heraus­geberin.
derstandard.at

BCN-Geschäftsführer Tobias Conrad will Print mit Events stärken.


Print-Verfechter: Im Januar starten Burda, Funke und Klambt die gemeinsame Vermarktung unter dem Dach von BCN, im Antritts­interview bei "Horizont" steckt Geschäfts­führer Tobias Conrad das Feld ab und äußert Kritik an den Versäumnissen der Branche. Manche Verlags­leute würden "ihre Gattung gerne mal totreden", beklagt Conrad. Er beobachte aber, dass Print weiterhin sehr wirkungs­stark sei, "allerdings in seiner Selbst­darstellung viel zu wenig daraus" mache. Mit BCN will Conrad "ein wahr­nehmbares und selbst­bewusstes Gattungs­marketing" anschieben. Ein wichtiger Baustein sollen dabei Events sein, auf denen "Werbekunden die Leistung und Stärken der Gattung erleben können". Wenn jemand ins Suchfeld bei Amazon oder Google eine bestimmte Marke eintippe, habe die Werbeleistung, also die Awareness-Bildung für diese Marke, schon vorher statt­gefunden, "meist durch analoge und digitale Werbung in klassischen Medien", argumentiert Conrad. Im Mediamix sei Print dennoch "nicht in dem Maße repräsentiert, wie es der Gattung aufgrund ihrer Reichweite und ihrer zigfach nach­gewiesenen Werbewirkung gebührt". Auch wenn Conrad, der selbst aus der Digital-Welt kommt, Print hochhält, ist ihm klar: "Das Wachstum von BCN liegt klar im Digitalen." Den Schulter­schluss mit anderen Publishern sieht er als Notwendigkeit an: "Wenn wir uns jetzt nicht konsolidieren, dann gibt es uns bald nicht mehr." Es gehe darum, "die Werbekrümel zu verteidigen, die uns die großen Internet­plattformen aus den USA und China übriglassen". Er erwartet, dass es in Deutschland perspektivisch "am Ende nur noch drei oder vier große Vermarkter" geben wird, von denen BCN einer sein will.
"Horizont" 48-49/2023, S. 10/11 (€)

“FAZ”-Autor Nikolai Klimeniouk wirft dem “Spiegel” vor, Antisemitismus zu schüren.


Relativierende Berichterstattung? Der "FAZ"-Autor Nikolai Klimeniouk wirft dem "Spiegel" vor, durch seine "israelkritische Berichterstattung" zur Ausbreitung von Antisemitismus in Deutschland beizutragen. Im Archiv des Blattes fänden sich zahlreiche Artikel, in denen Täter-Opfer-Umkehr stattfinde, so Klimeniouk, der selbst Jude ist.

Der aktuelle "Spiegel"-Titel "Judenhass in Deutschland" sei "Panikmache" und "heuchlerisch". Der "Spiegel" mache mit seinem Cover "die Angst Einzelner zu einem gesamtgesellschaftlichen Phänomen" und wälze die Angst der Nation vor Antisemitismus und Unruhen in Deutschland auf jüdische Menschen ab. Er ermutige die Täter und entmutige die Juden von jedem Zeitungskiosk in Deutschland aus. (Bild: Spiegel / Nikolai Klimeniouk / Fotomontage: turi2)
faz.net

turi2 edition #22: Warum verkauft sich das TV-Programm mit blonder Frau auf dem Titel noch immer, Philipp Schulze?


Blondinen bevorzugt: “Menschen suchen auch in Programm­zeitschriften nach Verlässlichkeit”, schreibt Philipp Schulze, Editorial Director für die TV-Titel von Bauer, im Gast­beitrag für die turi2 edition #22. Wenn eine blonde Frau auf dem Cover sich am besten verkauft, “dann tragen wir dieser Tatsache Rechnung”. Dennoch müssten auch TV-Zeitschriften sich weiter­entwickeln – Männer haben als Cover­models aber schlechte Karten.
Weiterlesen >>>, turi2.de/bestellen (kostenloses E-Paper abonnieren)

“Clap”: Porto-Kosten für Zeitschriften-Vertrieb steigen 2024 um bis zu 14 %.

Pressepost: Die Deutsche Post schraubt 2024 die Porto-Kosten für den Versand von Zeitungen sowie Wochen- und Monats­titeln weiter nach oben. Laut "Clap" steigen die Preise für sogenannte Post­vertriebs­stücke um 1,4 bis 14,1 %. Die Post argumentiert mit gestiegenen Kosten. Der Zeit­schriften-Verband MVFP findet derartige Erhöhungen "schlichtweg unangemessen und inakzeptabel".
clap-club.de

Rettungsaktion erfolgreich: “Titanic” kann Insolvenz abwenden.

Am Eisberg vorbei: Die Rettungs­aktion für das von der Insolvenz bedrohte Satire-Magazin "Titanic" ist erfolg­reicher als erwartet. "Wir haben unser Ziel erreicht", sagt Chef­redakteurin Julia Mateus dem "Spiegel" und spricht gar von einer "Über­erfüllung des Plans". Innerhalb von zwei Wochen konnten 6.000 neue Abos abgeschlossen und 500 Retter-Shirts verkauft werden. Zudem seien 34.000 Euro auf dem Spenden­konto eingegangen. Damit sei die Finanzierung "erst mal für mindestens ein Jahr safe".
spiegel.de, turi2.de (Background)

Nach Relaunch: Reisemagazin “Merian” erscheint wieder am 20. Oktober.

Jahres­zeiten Verlag bringt am 20. Oktober das Reise­magazin "Merian" generalüberholt wieder auf den Markt. Die Neugestaltung kommt von Uwe C. Beyer, ebenfalls Creative Director von turi2. "Merian" ist nun multi­thematisch und erscheint nur noch sechsmal im Jahr statt monatlich. Die Auflage liegt bei 50.000. Verleger Sebastian Ganske übernimmt die Chef­redaktion, bis ein Nachfolger gefunden ist. Vorgänger Hansjörg Falz ist seit März Heraus­geber des Magazins.
horizont.net (€), turi2.de (Background Falz), turi2.de (Background Relaunch)

“Clap”: Bedingungen zu Vermarktung und Personal-Übernahme ließen “Beef”-Verkauf wohl scheitern.

Beef um "Beef": Der Verkauf des Fleisch-Magazins "Beef" ist trotz "etlicher Bewerber" wohl daran gescheitert, dass RTL darauf bestanden habe, den Titel weiterhin von der Ad-Alliance vermarkten zu lassen, hört "Clap" aus Verlags­kreisen. Zudem soll die Über­nahme eines Groß­teils der Beschäftigten Bedingung gewesen sein. Beides hätte einen Neu­start nur schwer möglich gemacht, schreibt Daniel Häuser. Statt­dessen stellt RTL das Heft jetzt ein und will sich zur Zukunft von Chef­redakteur Jan Spielhagen nicht äußern.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Früherer Handelsblatt-Fachmedien-Geschäftsführer Uwe Hoch, 80, ist tot.

Uwe Hoch, 80, ist tot, schreibt das "Handelsblatt" in eigener Sache. Der Verwaltungs­jurist kam 1984 zur Verlagsgruppe Handelsblatt und verantwortete von 1993 bis 2005 als Geschäftsführer den Bereich Fach­medien, bevor er dessen Heraus­geber wurde. Er war u.a. Vize­präsident des Deutschen Marketing Verbands, Sprecher der Deutschen Fach­presse und Präsidiums­mitglied im Verleger­verband VDZ, heute MVFP.
"Handelsblatt", S. 31 (€)

Bistumszeitungen gehen in gemeinsamem Magazin auf.

Fusion mit Gottes­segen: Die Bistums­verlage von 14 Diözesen vereinbaren eine Kooperation und bringen ab Ostern 2024 ein gemeinsames Magazin mit Regional­teil heraus. Man wolle damit "ein hoch­wertiges neues Heft" bieten und gleich­zeitig "deutliche Einsparungen" erzielen. Das Blatt soll alle 14 Tage erscheinen und weit­gehend die Namen der bisherigen Bistums­zeitungen und -magazine tragen, die darin aufgehen. Gemeinsam kommen die Titel bisher auf 94.000 Auflage.
aussicht.online

Blendle verabschiedet sich vom deutschen Markt.

Ausgeblendlet: Blendle, Micropayment-Dienst für Presse­artikel, stellt seinen Betrieb in Deutschland zum 3. September ein. Seit 2015 war es möglich, Artikel verschiedener Publikationen einzeln zu kaufen. In seinem Heimatmarkt, den Niederlanden, hat Blendle den Einzelverkauf schon 2019 abgeschafft und auf ein Abo-Modell umgestellt, das weiterhin besteht.
heise.de, twitter.com

“Jetzt die richtigen Fragen stellen” – Chefredakteurin Rebekka Reinhard über ihr KI-Magazin “Human”.


Mensch trifft Maschine: “KI ist für uns nicht primär ein Technik­thema – es geht vielmehr um den Menschen”, sagt Rebekka Reinhard, Chef­redakteurin des neuen Magazins “Human”. Das Heft will Künstliche Intelligenz aus einer inter­disziplinären Perspektive heraus betrachten und setzt dabei auf einen Beirat aus Expertinnen. turi2 hat das Magazin, das ab heute mit 40.000 Auflage am Kiosk liegt, schon gelesen und gibt erste Einblicke. Im Interview mit turi2-Redakteurin Eva Casper erklärt Chefredakteurin Reinhard, warum “Human” beim Digital-Thema KI auf Print setzt, welche Rolle KI bei der redaktionellen Arbeit spielt und was sie an KI spannend und beängstigend findet.
weiterlesen…

Klambt kooperiert mit Media Press und Teleschau.

Neues Programm: Die Mediengruppe Klambt kooperiert bei der Produktion seiner TV-Zeitschriften künftig mit dem Meta­daten­anbieter Media Press und der Nachrichten­agentur Teleschau von Alexander Büttner. Die beiden Unternehmen übernehmen damit die Rolle der RTV Media Group, die Bertelsmann Ende des Jahres einstellen will. Media Press verantwortet demnach die vierzehn­täglichen und monatlichen TV-Zeitschriften von Klambt, Teleschau die wöchentlichen. Klambt führt in seinem Portfolio der TV-Zeitschriften u.a. "Funk Uhr", "Super TV" und "TV Neu".
klambt.de, turi2.de (Background)

Weimer Media Group kauft “Business Punk” von Gruner + Jahr.

Weimer Media Group kauft das Wirtschafts­magazin "Business Punk" von Gruner + Jahr. Alle Mitarbeitenden würden übernommen, der Redaktions­sitz des Magazins bleibe in Berlin, teilt der Münchner Verlag von Wolfram Weimer und Christiane Goetz-Weimer mit. Über den Kaufpreis sei Still­schweigen vereinbart worden. Offiziell erfolgt die Übernahme zum 1. August. Die Vermarktung von "Business Punk" soll in der Hand von Ad Alliance bleiben. Die Weimer Media Group führt u.a. die Magazine "Markt und Mittelstand", den Wirtschaftskurier" und "Börse am Sonntag". Außerdem verantwortet der Verlag das Debattenportal "The European". Bertelsmann hatte im Februar angekündigt, die G+J-Magazine "11 Freunde", "Business Punk", "Art", "P.M.", "Salon" und "Beef" verkaufen zu wollen.
lifepr.de, turi2.de (Background)

Jalag macht aus “Lafer”-Zeitschrift ein Bookazine.

Frisch aufgekocht: Der Jahreszeiten Verlag erfindet sein Gourmet-Magazin Lafer neu, berichtet "Clap". Der Titel um Sternekoch Johann Lafer erscheint nicht mehr wie bis Ende 2022 quartals­weise als Zeitschrift, sondern als 160-seitiges Bookazine. Es ist damit auch im Buch­handel erhältlich. Vertriebs­partner ist der Verlag Gräfe und Unzer. Das Heft für 14,90 Euro soll zunächst zweimal im Jahr herauskommen, die nächste Ausgabe erscheint Ende November.
clap-club.de

Kress: Fachdienst Infosat und Mutterblatt “Vivanty” verschwinden vom Markt.

Verschollener Satellit: Der Medien-Informationsdienst Infosat.de ist seit Mittwoch offline und offenbar eingestellt, berichtet Kress.de. Der Fachdienst, der sich vor allem mit TV- und Radio-Empfang sowie Streaming-Angeboten befasst hat, gehört zum Verlag Vivanty Media GmbH aus Daun in der Eifel. Auch das Lifestyle-Magazin "Vivanty", in dem "Infosat" zuletzt als Heft im Heft erschienen ist, wird eingestellt. Die Mai-Ausgabe war die Letzte. Die Gründe für das Aus sind unklar.
kress.de

Zitat: Hubert Burda glaubt an bleibende Relevanz von Zeitschriften auch in Zukunft.

"Jeder kann sich heute auf Social Media selbst inszenieren, dennoch zeigt sich die Kraft eines Zeitschriften-Covers immer wieder – und zwar gerade in den sozialen Medien."

Verleger Hubert Burda hat keine Sorge um die Zukunft des Gedruckten. Im Gastbeitrag zum 75-jährigen Jubiläum der "Bunte" schreibt er, Zeitschriften würden "in dieser globalisierten Welt immer wichtiger, weil sie Geschehnisse einordnen, Menschen Relevanz verleihen, die Spielregeln der Gesellschaft erklären".
bunte.de

“Süddeutsche”: Beiträge von Stern+ sollen künftig gedruckten “stern” speisen.

Richtungswechsel: Der gedruckte "stern" soll sich künftig aus Beiträgen von Stern+ speisen, die zuvor online erschienen sind, statt Print-Geschichten erst nach Erscheinen ins Netz zu stellen, hört Lisa Priller-Gebhardt aus Verlagskreisen. In diesem Zuge plane Chefredakteur Gregor Peter Schmitz die Aufhebung der bisherigen Trennung von Print- und Online-Redaktion. Geplant sei, dass eine große Redaktion, in der nur noch Menschen mit Digitalkompetenz arbeiten sollen, künftig alle Inhalte erstellt.
sueddeutsche.de (€)

Gericht verbietet Berliner Akademie der Künste die Herausgabe der Zeitschrift “Sinn und Form”.

Formaler Unsinn? Die Berliner Akademie der Künste darf ihre Literatur­zeitschrift Sinn und Form nicht mehr herauszugeben, entscheidet das Landgericht Berlin. Geklagt hatte der Konkurrent "Lettre International", der sich wettbewerbs­rechtlich benachteiligt sieht. Für die Heraus­gabe und Subvention der Zeitschrift fehlt der Akademie die rechtliche Grundlage, nämlich eine Gebühren­ordnung, urteilt das Gericht. Ungeklärt bleibt, ob die staatliche Institution überhaupt eine Zeitschrift heraus­geben darf.
sueddeutsche.de, berliner-zeitung.de, rbb-online.de (mit 6-Min-Audio)

“stern” holt drei neue Köpfe von extern an Bord, Sarah Schierack wird Kultur-Chefin.

Der "stern" bewegt: Das Nachrichtenmagazin verstärkt sich mit drei neuen Köpfen von extern. Sarah Schierack (Foto) übernimmt ab 1. März die Leitung des Kultur-Ressorts. Sie kommt ebenso wie "stern"-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz von der "Augsburger Allgemeinen", wo sie zuletzt als Digital-Chefin arbeitete. Marc Etzold, bislang Chefkorrespondent des "Focus" in Berlin, soll ab 1. Mai für den "stern" aus Washington berichten. Zudem schreibt künftig der freie Journalist Fabian Huber mit Sitz in Süddeutschland für das Magazin.
dwdl.de

NDR veröffentlicht gefälschte Hitler-Tagebücher und belegt Holocaust-Leugnung.

Hitler-Tagebücher: Die Fälschungen, die den "stern" 1983 in seine schwerste Krise stürzten, erscheinen heute in einer kritischen Edition unter Federführung des NDR: Der Sender veröffentlicht die Texte des Fälschers Konrad Kujau um 18 Uhr online und in der Sendung "Reschke Fernsehen". Darin wird offenbar klar, dass Kujau stärker als bisher bekannt in Neonazi-Strukturen eingebunden war, und mit seinen Texten Geschichtsfälschung betrieben hat. So werde in den gefälschten Tagebüchern der Massenmord an den Juden konsequent geleugnet. Der Tagebuch-Hitler habe sich stattdessen für "eine wohlwollende Lösung" für die Juden eingesetzt. Der "stern" hatte die vermeintlichen historischen Dokumente 1983 mit der Aussage beworben, dass die Geschichte des Dritten Reiches in großen Teilen neu geschrieben werden müsse. Das Magazin sagt, es habe die Tagebücher nicht für die Öffentlichkeit freigegeben, um Missbrauch zu verhindern.

Es ist nicht die erste Veröffentlichung der gefälschten Tagebücher: Bereits 2013 veröffentlichte "Bild" Auszüge der Kujau-Texte.
presseportal.de, bild.de (Faksimile von 2012)

Hinweis: Diese Meldung wurde nach Veröffentlichung aktualisiert.

Zitat: Klischees prägen das Bild von Frauen über 50 in den Medien, sagt Bettina Billerbeck.

"2022 bin ich 50 geworden. Es wird Zeit, dass man Frauen meines Alters in den Medien nicht mehr als weißhaarige Rentnerinnen darstellt, die Nordic Walking machen oder eine Tasse Tee umklammern."

Bettina Billerbeck, Journalistin und Herausgeberin der "Madame", kritisiert in der turi2 edition #20 klischeebehaftete Darstellungen ihrer Generation. Aus ihrer Sicht mangelt es auch an Aufklärung: "Frauen werden zu den Wechseljahren sehr schlecht beraten."
turi2.de, issuu.com (im kostenlosen E-Paper lesen), turi2.de/bestellen (E-Paper abonnieren)

Alle Geschichten der turi2 edition #20 – direkt hier im Browser als E-Paper:

turi2 edition #20: Warum brauchen die Wechseljahre eine Lobby, Bettina Billerbeck?


Eine Frage des Alters: In den Medien sind Frauen über 50 noch zu oft mit einer Tasse Tee in der Hand zu sehen, meint Bettina Billerbeck in der turi2 edition #20. Die Journalistin und Herausgeberin der “Madame” kritisiert klischeebehaftete Darstellungen und die fehlende Aufklärung ihrer Generation in Sachen Wechseljahre. Eine Initiative der Zeitschrift soll dagegen antreten.
Weiterlesen…, issuu.com (im kostenlosen E-Paper lesen), turi2.de/bestellen (E-Paper abonnieren)

Alle Geschichten der turi2 edition #20 – direkt hier im Browser als E-Paper:

Meedia hört von interner Nachfolge für “Focus”-Chefredakteur Robert Schneider.

Aus dem Schneider? Burda diskutiert offenbar eine "interne Lösung" für die Nach­folge von "Focus"-Chef­redakteur Robert Schneider, der zu "Bild" wechselt, hört Gregory Lipinski aus der Branche. Die besten Chancen auf den Chefsessel habe Thomas Tuma, der 2021 als Chef­autor vom "Handelsblatt" zum "Focus" kam und zudem Magazin-Erfahrung bei "Tango", "stern" und "Spiegel" hat. Im Rennen sei auch Vize-Chef Jörg Harlan-Rohleder, der 2016 auf Wunsch von Schneider zum "Focus" gewechselt ist, und zuvor u.a. die Magazine "Interview" und "Musik-Express" verantwortet hat. Burda will die Personal-Spekulationen nicht kommentieren.
meedia.de

Zitat: “Geo”-Fotochef Lars Lindemann erinnert an das letzte Porträt von Steve Jobs.

"Es gab diesen einen Moment, in dem die Fragilität des tod­kranken Mannes durchscheint – und diesen Moment zu dokumentieren, obwohl der Abgebildete eigentlich posiert, ist wirklich große Kunst."

"Geo"-Fotochef Lars Lindemann sagt im turi2-Interview, dass Fotografinnen bei einem Foto­shooting die Inszenierung umgehen können, indem sie den Moment abwarten, "in dem die Maske fällt". Ein Beispiel dafür sei das letzte Porträt­foto von Apple-Gründer Steve Jobs.
turi2.de

Promis statt Sixpacks: “Men’s Health” baut um.

Body-Building: Die "Men’s Health" der Motor Presse Hamburg hebt künftig Promis statt Sixpacks aufs Cover, liest Gregory Lipinski aus einer internen Ankündigung von Chefredakteur Arndt Ziegler. Das Heft soll im Zuge des Relaunchs "kompakter und handlicher" werden – und stets auf 10 bis 15 Seiten einen Schwerpunkt bieten. Im März soll es um Body Positivity gehen. Fitness soll Thema bleiben, laut Ziegler aber "weniger im Vordergrund" stehen.
meedia.de

Basta: Red Bull bringt ein Magazin mit Andreas Gabalier heraus.

Volks­belustigung: Red Bull widmet dem selbst­ernannten "Volks-Rock'n'Roller" Andreas Gabalier Ende April sein eigenes Magazin mit 140.000 Auflage. Während der heteroaffine Heimat-Aficionado und vermeintliche Hakenkreuz-Gymnast sein eigenes Heft bekommt, verschwinden die Magazine von Guido Maria Kretschmer und Barbara Schöneberger vom Kiosk. Schöne neue Medien­vielfalt.
wuv.de (€), kurier.at

Maja Brankovic wird Vize-Chefredakteurin der “Wirtschaftswoche”.

Wirtschafts­wachstum: Die "Wirtschafts­woche" macht Maja Brankovic ab November zur stell­vertretenden Chef­redakteurin und damit zur Vize des neuen Chefs Horst von Buttlar, der im März beginnt. Die 34-jährige Brankovic kommt von der "FAS". Zur Chef­redaktion der "Wirtschafts­woche" gehören außerdem Hauke Reimer, Sebastian Lange und Angela Kurzdörfer.
kress.de

Zitat: Petra Winter findet es “dämlich”, den Wert einer Marke verkommen zu lassen.

"Ich finde es fahrlässig, wenn Verlage den Wert ihrer Titel verkennen und starke Marken mit wirklichen Fans und Communities verkommen lassen. Das ist wirklich dämlich!"

Petra Winter ist seit 2021 nicht mehr nur Chef­redakteurin der "Madame", sondern auch Mit­eigentümerin. Im "Horizont"-Interview kritisiert sie, dass große Verlage "manchmal sehr erbarmungslos und menschen­feindlich" seien. "Wer nicht emphatisch denkt, kann aus Marken nichts machen", sagt sie.
horizont.net (€)

“Geo”-Fotochef Lars Lindemann über Inszenierung und Fälschung im Foto-Journalismus.


Bitte lächeln: Die Bilder von Klima-Aktivistin Greta Thunberg, die in Lützerath von der Polizei weggetragen wird, haben eine Debatte über inszenierte Pressefotos ausgelöst. Ob ein Bild gestellt ist oder nicht, lässt sich mitunter schwer erkennen, sagt “Geo”-Fotochef Lars Lindemann im Interview mit turi2-Redakteurin Nancy Riegel. “Gute Fotografen und Fotografinnen warten den Moment ab, in dem die Maske fällt.” Beim Magazin graben Factchecker mitunter tief, um Manipulationen zu erkennen – auch künftig unter den neuen Vorzeichen und Einsparungen bei Gruner + Jahr. Mit dem angekündigten Aus von “Geo Epoche” will sich auch Lindemann nicht abfinden.
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#GeoEpocheMussBleiben: Fans fordern Erhalt des Geschichtsmagazins.

#GeoEpocheMussBleiben: Unter diesem Hashtag formiert sich bei Twitter Protest von Fans des Geschichts­magazins, das Bertelsmann auf die Streich-Liste gesetzt hat. Angestoßen hat die Solidaritäts­aktion der Account @drguidoknapp, hinter dem Historiker Joachim Telgenbüscher steht, bisher Redaktions­leiter von "Geo Epoche". Er findet es unverständlich, "dass in diesen Zeiten ausgerechnet ein Magazin eingestampft wird, das historisches Wissen vermittelt, das erklärt und einordnet". Auch Magazin-Gründer Michael Schaper fordert, die Einstellung "noch einmal zu überdenken".
twitter.com/drguidoknapp via mdr.de, turi2.de (Background Schaper)

“Zeit”: “Geo”-Chefredaktion tritt nach G+J-Kahlschlag zurück.

Geo: Die Chefredakteure Markus Wolff und Jens Schröder, seit 2020 an der Spitze der "Geo"-Magazine von G+J, treten zurück. Laut "Zeit" kommen sie damit dem Personalabbau von Bertelsmann-Boss Thomas Rabe zuvor. "Man habe der Personalabteilung mitgeteilt, ab sofort nicht mehr länger tätig zu sein", schreibt die "Zeit". Am Abend bestätigt der Verlag turi2, dass künftig "stern"-Chef­redakteur Gregor Peter Schmitz auch die Verantwortung für die Marken "Capital" und "Geo" übernimmt, in das Chef­redaktions­team von RTL News wechselt und direkt an RTL-Programmgeschäftsführer Stephan Schmitter berichtet.
zeit.de (€, Wolff, Schröder), turi2.de (Schmitz)