Basta: Zu viel Transgender für die katholische Kirche?

Kein Thema für die Katholiken: Die Deutsche Bischofskonferenz setzt die Vergabe ihres Jugendbuchpreises aus – offiziell, weil sie keinen passenden Preisträger findet. Nun wird bekannt: Der Preisvorschlag der Jury hat "nicht den Kriterien" des Buchpreisen entsprochen. Dass es im Buch Papierklavier um ein Transgender-Kind geht, spielt laut dem PR-Arbeiter im Weinberg der Kirchenfürsten überhaupt keine Rolle.
ksta.de, boersenblatt.net (Dementi)

“Bild”-Buch: Wer Julian Reichelt widerspricht, hat es schwer.

Bild: "Man muss parieren – oder unter Julian Reichelt wird das Leben schwer", schreiben die Bildblog-Betreiber Mats Schönauer und Moritz Tschermak in ihrem neuen "Bild"-Buch, aus dem ein erster Text in der "FAS" zu lesen ist. "Dieses Gefallenmüssen oder Gefallenwollen" sei eine der Quellen für "verzerrte Berichterstattung", wird ein Mitglied der Redaktion zitiert. In einem Fall sei ein kompletter Kommentar von der Chefredaktion vorgegeben worden sein, "anschließend sei nach einem Mitarbeiter gesucht worden, der seinen Kopf hinhalten müsse".
"FAS", S. 43 (Paid), turi2.de (Background)

Basta: PR-Philosoph mit Entschuldigungssymptom.

Reuig mit Eigenlob: Philosophenfürst Jürgen Habermas verzichtet nach einem kritischen "Spiegel"-Artikel auf den Sheikh Zayed Book Award aus Abu Dhabi, dessen Schirmherr der mächtige Kronprinz ist. Die enge Verbindung mit dem politischen System habe er sich "nicht hinreichend klar gemacht". Dem Fazit von "Spiegel"-Autor Dietmar Pieper "Gewöhnlich gewinnt, wenn Geist und Macht aufeinander treffen, die Macht" widerspricht Habermas: Er glaube an die aufklärende Macht des kritischen Wortes, die "meine dankenswerterweise ins Arabische übersetzten Bücher" verbreiten.
boersenblatt.net

Annalena Baerbock veröffentlicht ihre Zukunftsvision als Buch bei Ullstein.

Grüne Schrift: Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock veröffentlicht am 14. Juni bei Ullstein ein Buch mit dem Titel "Jetzt. Wie wir unser Land erneuern". Darin erklärt Baerbock, wie sie Deutschland regieren würde und was das Land ihrer Meinung nach für eine gute Zukunft braucht. Sie will laut Verlag "Mut machen und Vertrauen schaffen in unsere Fähigkeiten als Gesellschaft".
boersenblatt.net

Moritz Tschermak und Mats Schönauer vom Bildblog schreiben Buch über die “Bild”.

Bildbashing: Moritz Tschermak (Foto) und Mats Schönauer vom Bildblog veröffentlichen im Mai das Buch Wie 'Bild' mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet. Sie haben dafür "mit Betroffenen und Opfern der 'Bild'-Berichterstattung" sowie aktuellen und ehemaligen Mitarbeiterinnen gesprochen. Sie wollen zeigen "wie die 'Bild'-Medien systematisch Ängste schüren".
bildblog.de

Rossmann erhöht seine Beteiligung an Bastei Lübbe.

Rossmann erhöht seinen Anteil am börsennotierten Verlag Bastei Lübbe von 3,05 auf 5,09 %. Die Beteiligungs­gesellschaft der Drogeriemarkt-Kette ist damit dritt­größter Teilhaber nach den Familien-Aktionären Birgit Lübbe (33,08 %) und Familie Roggen (9,02 %). Drogerie-Unternehmer Dirk Roßmann (Foto) hat bei Bastei Lübbe 2020 seinen Klimawandel-Thriller Der neunte Arm des Oktopus veröffentlicht.
buchreport.de, turi2.de (Background)

“Welt am Sonntag” befragt Prominente zum Beten.

Ostergruß: Die "Welt am Sonntag" befragt zehn berühmte Männer und zwei berühmte Frauen zur ihrem Verständnis vom Beten. Für "Tagesschau"-Moderator Constantin Schreiber (Foto) "sind Momente der Spiritualität bisher vor allem bestimmte Naturerlebnisse". Markus Söder sieht im Gebet "keinen Freifahrtschein". Die klaustrophobe Schriftstellerin Felicitas Hoppe betet im Fahrstuhl, singt aber eigentlich lieber. Und Sänger Sting meditiert und betet oft, "weiß nur nicht zu wem".
welt.de (Paid)

Buch-Bloggerin Mirai Mens will zum Lesen animieren.

Lesefieber: Mirai Mens, 14, rezensiert auf ihrem Instagram-Account lesehexemimi sowieso dem Blog Lass mal lesen Bücher für Kinder und Jugendliche. Mit sieben Jahren schrieb sie ihre erste Rezension, heute hat sie fast 6.000 Followerinnen auf Instagram. Mens will auf ihren Kanälen bislang unbekannte Autorinnen fördern und spricht u.a. über Gendermarketing in Buchhandlungen.
"FAS", S. 11 (Paid)

Funke veröffentlicht das Ratgeberbuch “Pflegekompass”.

Funke verkauft ab sofort das 320 Seiten umfassende Ratgeberbuch "Pflegekompass". In dem gemeinsam mit dem Hamburger Verlag Umsorgt Wohnen produzierten Buch geben u.a. Ärztinnen, Pflegerinnen und Heimbewohnerinnen Einblicke. Den "Pflegekompass" gibt es im Buchhandel, bei Amazon und in den Online-Shops der Funke-Zeitungen. Neben einer nationalen Ausgabe gibt es im jeweiligen Einzugsgebiet der Regionalzeitungen eine Ausgabe mit jeweiligem Branding.
funkemedien.de

Martin Suter schreibt biografischen Roman über Bastian Schweinsteiger.

Schweini-Fiktion: Schriftsteller Martin Suter schreibt im biografischen Roman "Einer von euch" über das Leben von Fußballer Bastian Schweinsteiger. Das Buch soll im September im Diogenes-Verlag erscheinen. Suter erzählt darin "Wahres und fast Wahres aus dem Leben des Mannes, dem es nicht in die Wiege gelegt war, alles zu erreichen, was man als Fußballer erreichen kann".
t-online.de, stern.de

Daniel Kehlmann erklärt, dass KI wegen Dramaturgie-Mangel nicht schreiben kann.

Autoren-Automat: Schriftsteller Daniel Kehlmann hat vergeblich versucht, mit einem Algorithmus Kurzgeschichten zu schreiben, erzählt er der "Süddeutschen Zeitung". "Wenn man das Experiment ernst nimmt, muss man es sich verbieten, als Lektor nachzuhelfen". Erzählen funktioniert laut Kehlmann nicht über "statistisch erwartbare Sprachmuster", weil der Algorithmus die Erwartungen der Leserinnen nicht dramaturgisch berücksichtigt. In Dialogen und Dichtung hingegen schlage sich KI gut.
sueddeutsche.de (Paid)

“Bild”: Amazon stoppt Verkauf von RT-Enthüllungsbuch.

Amazon hat das Buch "Inside RT Deutsch" nach nur vier Tagen aus seinem Sortiment genommen, meldet "Bild". Der Online-Händler habe den Verkauf "ausgesetzt", weil man sich "nicht an Auseinandersetzungen zwischen Dritten" beteiligen wolle. Ex-RT-Reporter Daniel Lange berichtet darin u.a. über Verbindungen von RT Deutsch zu Rechtsextremen. Der russische Staats-Sender habe eine Frankfurter Anwaltskanzlei damit beauftragt, den Handel mit dem Buch zu stoppen.
bild.de

Frankfurter Buchmesse ist 2021 wieder als Präsenzveranstaltung geplant.

Polarisierende Präsenzveranstaltung: Verlage können sich ab sofort für die Frankfurter Buchmesse 2021 anmelden. Messechef Jürgen Boos sagt, dass die Veranstaltung nicht in der üblichen Größenordnung stattfinden kann. Um den Andrang im Griff zu haben, sollen Besucher*innen schon freitags statt erst am Samstag Messe-Zugang erhalten. Bisher ist das Fachbesucher*innen vorbehalten. Großzügige Stornomöglichkeiten und niedrige Standgebühren sollen zusätzlich locken.
faz.net, turi2.de (Background)

Oetinger-Chefin Julia Bielenberg plädiert für mehr Wettbewerbsgleichheit.

Amazon kills the Book-Star: Der Staat sollte für mehr Wettbewerbsgleichheit sorgen und eine Monopol­stellung im Onlinehandel verhindern, sagt Julia Bielenberg, Chefin der Oetinger-Verlagsgruppe, im Interview mit der Welt. "Amazon ist es egal, ob der Konzern Bücher oder Toilettenpapier verkauft", sagt Bielenberg, betont aber auch, dass der Online-Händler als Vertriebskanal sehr wichtig ist. Auch Konzentrationen wie um die Handelskette Thalia machten es den Verlagen schwer in Konditionsverhandlungen.
welt.de

Rundfunkanstalten platzieren Literaturberichterstattung in der Nische.

Literaturjournalismus: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk treibt "die Auflösung der Gesellschaft in Zielgruppen und Kundenprofile" voran, schreibt Felix Stephan in der "Süddeutschen". Während Verlage Autor*innen aus dem Digitalen in der Verlagswelt aufbauen, tauchen die Sender in digitale Milieus ab, meint er. Die Existenz einer allgemeinen Öffentlichkeit werde von den Anstalten geleugnet, die stattdessen die "spitze Zielgruppe" im Netz erreichen wollen. Anlass für Stephans Ausführungen ist eine Diskussion zur Zukunft der Literaturkritik im WDR.
sueddeutsche.de (Paid)

Basta: Hillary Clinton schreibt Polit-Thriller mit Realitätsanleihen.

Die Geister, die ich schrieb: Hillary Clinton schreibt einen Thriller, der im Herbst in den USA erscheinen soll. Ob sie für die Fiktion einfach die Namen austauscht, bleibt abzuwarten. Die Rahmenhandlung: Eine Außenministerin klärt eine Welle an Anschlägen auf – in einer Welt, die vom bisherigen US-Präsidenten vier Jahre lang heruntergewirtschaftet wurde und in der Teile der Regierung den Bezug zur Realität verloren haben.
faz.net, bild.de

Zitat: Thea Dorn kritisiert den Umgang der Medien mit der Krise.

"Finden Sie nicht, dass es im Journalismus die Tendenz gibt: Lieber eine Katastrophen-Schlagzeile zu viel als eine zu wenig?"

Autorin und Moderatorin Thea Dorn kritisiert im "Handelsblatt"-Interview, dass es "in Zeiten des Schlamassels" heikel ist, wenn die Grenze zwischen "realistischer Gefahrenbeschreibung" und "Dramatisierung im Interesse von Quote, Auflagenhöhe oder Klickzahlen" nicht klar erkennbar ist.
handelsblatt.com

Lese-Tipp: Persepolis-Zeichnerin Marjane Satrapi im Interview.

Lese-Tipp: "Es gibt ja auch dumme Frauen, so ist es ja nicht" - sie ist sicher keine: Marjane Satrapi (Foto), Zeichnerin des Graphic-Novel-Meisterwerks Persepolis, spricht im Interview mit Susan Vahabzadeh über Feminismus und ihre Kindheit im Iran. Satrapi, die mittlerweile als Regisseurin arbeitet, hat laut eigenen Worten außerdem "gern Angst: Dann funktioniert mein Gehirn."
sueddeutsche.de

Meinung: WDR verrät Kulturauftrag mit abgesetzter Literaturkritik.

Lese-Lücke: WDR begeht mit dem Zusammenstreichen seines Literaturprogramms "Verrat am Kulturauftrag", kritisiert Felix Stephan. Die "ganz rechte Infosphäre" freue sich über die entstehenden Lücken und dränge in den kulturellen Raum. Literaturkritik gehört laut Stephan gerade deshalb in den öffentlich rechtlichen Rundfunk, weil der keinen ökonomischen Druck habe und mit Literaturkritik nicht viel Geld zu machen ist. Er unterstellt dem WDR "Angst, als elitär zu gelten" – deshalb gebe es immer weniger "angeblich Kompliziertes" und stattdessen viel Gefühliges.
sueddeutsche.de

Hör-Tipp: Cornelia Funke über ihre Wahlheimat USA.

Hör-Tipp: "Je weiter weg ich gegangen bin, desto näher ist Deutschland mir gekommen", sagt die in den USA lebende Bestseller-Autorin Cornelia Funke. Im Wunderbar Together Podcast erzählt sie, dass der Umgang mit Amerika für Deutsche nicht leicht sei, "weil wir es so schwer mit Widersprüchen haben". In Zukunft könne sich Funke vorstellen, ihre Geschichten für andere Medienformate wie Podcasts zu verfassen. Mittlerweile schreibt Funke auch auf Englisch, weil die Sprache es erlaube, "tiefe Gefühle auf leichte Weise auszudrücken".
podigee.io (86-Min-Audio)

Lese-Tipp: Julius Deutschbauer interviewt Menschen zu Büchern, die sie nie gelesen haben.

Lese-Tipp: Künstler Julius Deutschbauer interviewt Menschen zu Büchern, die sie nie gelesen haben. Die Top 3 der Staubfänger im Regal sind Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften", James Joyce' "Ulysses" und die Bibel. Deutschbauer will u.a. wissen, welchen Imbiss die Protagonisten des ungelesen Buchs verdient hätten - und stellt bei seinen Gesprächen fest, dass Österreicher vor einer Antwort länger überlegen als Deutsche.
sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Dirk Roßmann würde sein Buch lieber im Buchhandel als in seinen Drogerien verkaufen.

"Mir wäre es viel lieber, wenn die Buchläden offen hätten und die Menschen dort auf den 'Spiegel'-Bestseller-Plakaten sehen, dass der Rossmann weit oben steht. So würden viel mehr Bücher gekauft."

Drogerie-Baron Dirk Roßmann sagt im "Buchreport", dass er durch den Verkauf seines Klima-Thrillers Der neunte Arm des Oktopus in den eigenen Filialen zwar einen "Heimvorteil" hat, dem Buchhandel aber keine weitere Konkurrenz machen will.
buchreport.de (Paid), buchreport.de (Auszug)

Jetzt lesen: Die turi2 edition #13 “Agenda 2021: Inspiration für den Neustart”.


200 Seiten Ermutigung: Ab sofort können Sie die turi2 edition #13 "Agenda 2021: Inspiration für den Neustart" kostenlos als E-Paper lesen! Bei 10.000 Meinungsmacher*innen legen wir sie fast zeitgleich gedruckt auf den Schreibtisch. Für das Buch haben wir mehr als 100 der wichtigsten Publizist*innen und Kommunikator*innen in Deutschland gefragt, was sie aus 2020 gelernt haben. Ihre Antworten stimmen uns zuversichtlich: 2021 wird ganz sicher besser. Das 950 Gramm schwere Jahrbuch der Kommunikation liefert inspirierende Gastbeiträge und große Interviews, u.a. mit "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, DFL-Kommunikationsmann Christian Pfennig, Newsletter-Publizistin Sham Jaff sowie Polit- und Reise-Reporter Thilo Mischke. Vor allem erlaubt es einen Blick nach vorn. Wir wünschen gutes Gelingen beim Neustart! Und viel Freude bei der Lektüre.
turi2.de (Inhalt), issuu.com (E-Paper), turi2.de (Print bestellen)

Hör-Tipp: Thriller-Autor Veit Etzold gibt Tipps für spannendere Firmen-Vorträge.

Hör-Tipp: Im Podcast "Handelsblatt Disrupt" spricht der künftige Chefredakteur Sebastian Matthes mit Thriller-Autor Veit Etzold über Storytelling im Management. Er sagt, dass in Change-Prozessen erst ein Problem definiert werden muss, bevor Firmenchefs der Belegschaft die Lösung präsentieren. Wenn sich Führungskräfte an den Regeln des Storytellings orientieren würden, könnten Vorträge und Zoom-Konferenzen weniger ermüdend sein.
podcasts.apple.com (42-Min-Audio)

Buchverkäufe legen in Lockdown-Woche Achterbahnfahrt hin.

Hamstern mal anders: Vor dem verschärften Lockdown haben Buchläden deutlich mehr Ware umgesetzt, berichtet Börsenblatt.de. Im Tagesvergleich zu 2019 stieg der Umsatz am Montag, 14. Dezember, etwa um 69,4 %, am Folgetag lag das Plus noch bei 49,5 %. Am Lockdown-Mittwoch fiel der Wert schlagartig auf -74,1 % und hat sich danach nicht mehr erholt. Eine solche Bandbreite beim Umsatz habe es noch nie gegeben, schreibt das Fachmagazin. Insgesamt steht in den Dezember-Wochen ein Minus von 4,4 % zu Buche.
boersenblatt.net (Paid)

Bei Amazon tummelt sich QAnon- und Corona-Verschwörungslitaratur.

Fragwürdige Inhalte: Amazon ist ein Hotspot für Verschwörungsliteratur über das Coronavirus und QAnon, berichtet Politico auf Basis einer eigenen Analyse. Diese besagt, dass die Bücher teilweise als Bestseller in verschiedenen Gesundheits- und Politik-Kategorien geführt werden und über den Amazon-Algorithmus beworben werden. Viele der Titel seien zudem über die Abo-Angebote Kindle Unlimited und Audible verfügbar. Andere Tech-Riesen wie Facebook oder Google sind in den letzten Monaten gegen Verschwörungs-Content vorgegangen.
politico.eu via perlentaucher.de

Wir graturilieren: Verena Schörner wird 40.


Wir graturilieren: Verena Schörner, Verlegerin des Komplett Media Verlags, feiert heute 40. Geburtstag – corona-konform mit Kern- und Wahlfamilie und mit Essen von ihrem Lieblingsfranzosen. Das Beste am abgelaufenen Jahr war für Schörner neben familiärem Zusammenhalt der Kauf der restlichen Anteile an der Komplett-Media GmbH und die Gründung der Agentur Bookberry, die PR-Leistungen für Buchverlage, Autoren und Selfpublisher bietet. Für das kommende wünscht sie sich ein Stück Normalität zurück, besonders wieder mehr persönlichen Austausch, und Erfolg für ihr Buch Der Mamaplaner, das sie während des ersten Lockdowns geschrieben hat. Gratulationen sind auf allen Wegen willkommen, zum Beispiel via Linked-in.

Lese-Tipp: Nachruf auf John Le Carré, eine Legende des Spionageromans.

Lese-Tipp: Der am Sonntag mit 89 Jahren verstorbene Schriftsteller John Le Carré hat durch die Figur des Spions Egos George Smiley immer auch hinter die Fassaden des Weltgeschehens geschaut, schreibt Claudia Voigt in ihrem Nachruf. Le Carrés dominantes Thema war die moralische Ambivalenz, weshalb seine Geschichten vielschichtiger waren als andere Spionagethriller. Der Autor war selbst sechs Jahre lang britischer Geheimdienst-Agent, unter anderem in Deutschland.
spiegel.de

Heise Medien übernehmen den Rheinwerk Verlag.

Rheinwerk Verlag wird Teil der Heise Medien. Der Fachbuchverlag für digitale Themen soll jedoch als eigenständiges Unternehmen unter Führung der bisherigen Geschäftsführer Judith Stevens-Lemoine und Stephan Effertz fortbestehen. Tomas Wehren, bisher geschäftsführender Gesellschafter, scheidet aus. Der Rheinwerk Verlag hat seinen Sitz in Bonn und beschäftigt rund 70 Mitarbeitende.
presseportal.de

Digital-Angebote von Schulbuchverlagen profitieren von der Corona-Krise kaum.

Digitale Bildung: Die Corona-Krise hat den Digital-Angeboten von Schul­buch­verlagen keinen wesentlichen Schub gegeben. "Es wird mehr oder minder eingekauft wie vor der Krise", sagt Klett-Vorstand Ilas Körner-Wellershaus dem "Handelsblatt". Schuld sei fehlende digitale Ausstattung. Die drei Branchengrößen Klett, Cornelsen und Westermann bieten schon seit vielen Jahren digitale Lern-Angebote, die über das PDF des Buchs hinausgehen.
handelsblatt.com

Buchverlage überstehen 2020 weitestgehend unbeschadet.

Buchverlage verzeichnen 2020 stabile oder gar steigende Umsätze, schreiben Kai Spanke, Tilman Spreckelsen und Jan Wiele. Der Einbruch im ersten Lockdown sei über den Sommer fast bei allen aufgeholt worden. In vielen Verlagen sei dafür aber jeweils ein besonders erfolgreicher Titel verantwortlich. Innerhalb der Gattungen setzen besonders Kinder- und Jugendbücher den Aufschwung der vergangenen Jahre fort. Schlecht sieht es dagegen aus nahe liegenden Gründen im Reisebuchmarkt aus.
faz.net (Paid)