Rundfunkanstalten platzieren Literaturberichterstattung in der Nische.

Literaturjournalismus: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk treibt "die Auflösung der Gesellschaft in Zielgruppen und Kundenprofile" voran, schreibt Felix Stephan in der "Süddeutschen". Während Verlage Autor*innen aus dem Digitalen in der Verlagswelt aufbauen, tauchen die Sender in digitale Milieus ab, meint er. Die Existenz einer allgemeinen Öffentlichkeit werde von den Anstalten geleugnet, die stattdessen die "spitze Zielgruppe" im Netz erreichen wollen. Anlass für Stephans Ausführungen ist eine Diskussion zur Zukunft der Literaturkritik im WDR.
sueddeutsche.de (Paid)

Basta: Hillary Clinton schreibt Polit-Thriller mit Realitätsanleihen.

Die Geister, die ich schrieb: Hillary Clinton schreibt einen Thriller, der im Herbst in den USA erscheinen soll. Ob sie für die Fiktion einfach die Namen austauscht, bleibt abzuwarten. Die Rahmenhandlung: Eine Außenministerin klärt eine Welle an Anschlägen auf – in einer Welt, die vom bisherigen US-Präsidenten vier Jahre lang heruntergewirtschaftet wurde und in der Teile der Regierung den Bezug zur Realität verloren haben.
faz.net, bild.de

Zitat: Thea Dorn kritisiert den Umgang der Medien mit der Krise.

"Finden Sie nicht, dass es im Journalismus die Tendenz gibt: Lieber eine Katastrophen-Schlagzeile zu viel als eine zu wenig?"

Autorin und Moderatorin Thea Dorn kritisiert im "Handelsblatt"-Interview, dass es "in Zeiten des Schlamassels" heikel ist, wenn die Grenze zwischen "realistischer Gefahrenbeschreibung" und "Dramatisierung im Interesse von Quote, Auflagenhöhe oder Klickzahlen" nicht klar erkennbar ist.
handelsblatt.com

Lese-Tipp: Persepolis-Zeichnerin Marjane Satrapi im Interview.

Lese-Tipp: "Es gibt ja auch dumme Frauen, so ist es ja nicht" - sie ist sicher keine: Marjane Satrapi (Foto), Zeichnerin des Graphic-Novel-Meisterwerks Persepolis, spricht im Interview mit Susan Vahabzadeh über Feminismus und ihre Kindheit im Iran. Satrapi, die mittlerweile als Regisseurin arbeitet, hat laut eigenen Worten außerdem "gern Angst: Dann funktioniert mein Gehirn."
sueddeutsche.de

Meinung: WDR verrät Kulturauftrag mit abgesetzter Literaturkritik.

Lese-Lücke: WDR begeht mit dem Zusammenstreichen seines Literaturprogramms "Verrat am Kulturauftrag", kritisiert Felix Stephan. Die "ganz rechte Infosphäre" freue sich über die entstehenden Lücken und dränge in den kulturellen Raum. Literaturkritik gehört laut Stephan gerade deshalb in den öffentlich rechtlichen Rundfunk, weil der keinen ökonomischen Druck habe und mit Literaturkritik nicht viel Geld zu machen ist. Er unterstellt dem WDR "Angst, als elitär zu gelten" – deshalb gebe es immer weniger "angeblich Kompliziertes" und stattdessen viel Gefühliges.
sueddeutsche.de

Hör-Tipp: Cornelia Funke über ihre Wahlheimat USA.

Hör-Tipp: "Je weiter weg ich gegangen bin, desto näher ist Deutschland mir gekommen", sagt die in den USA lebende Bestseller-Autorin Cornelia Funke. Im Wunderbar Together Podcast erzählt sie, dass der Umgang mit Amerika für Deutsche nicht leicht sei, "weil wir es so schwer mit Widersprüchen haben". In Zukunft könne sich Funke vorstellen, ihre Geschichten für andere Medienformate wie Podcasts zu verfassen. Mittlerweile schreibt Funke auch auf Englisch, weil die Sprache es erlaube, "tiefe Gefühle auf leichte Weise auszudrücken".
podigee.io (86-Min-Audio)

Lese-Tipp: Julius Deutschbauer interviewt Menschen zu Büchern, die sie nie gelesen haben.

Lese-Tipp: Künstler Julius Deutschbauer interviewt Menschen zu Büchern, die sie nie gelesen haben. Die Top 3 der Staubfänger im Regal sind Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften", James Joyce' "Ulysses" und die Bibel. Deutschbauer will u.a. wissen, welchen Imbiss die Protagonisten des ungelesen Buchs verdient hätten - und stellt bei seinen Gesprächen fest, dass Österreicher vor einer Antwort länger überlegen als Deutsche.
sueddeutsche.de (Paid)

Zitat: Dirk Roßmann würde sein Buch lieber im Buchhandel als in seinen Drogerien verkaufen.

"Mir wäre es viel lieber, wenn die Buchläden offen hätten und die Menschen dort auf den 'Spiegel'-Bestseller-Plakaten sehen, dass der Rossmann weit oben steht. So würden viel mehr Bücher gekauft."

Drogerie-Baron Dirk Roßmann sagt im "Buchreport", dass er durch den Verkauf seines Klima-Thrillers Der neunte Arm des Oktopus in den eigenen Filialen zwar einen "Heimvorteil" hat, dem Buchhandel aber keine weitere Konkurrenz machen will.
buchreport.de (Paid), buchreport.de (Auszug)

Jetzt lesen: Die turi2 edition #13 “Agenda 2021: Inspiration für den Neustart”.


200 Seiten Ermutigung: Ab sofort können Sie die turi2 edition #13 "Agenda 2021: Inspiration für den Neustart" kostenlos als E-Paper lesen! Bei 10.000 Meinungsmacher*innen legen wir sie fast zeitgleich gedruckt auf den Schreibtisch. Für das Buch haben wir mehr als 100 der wichtigsten Publizist*innen und Kommunikator*innen in Deutschland gefragt, was sie aus 2020 gelernt haben. Ihre Antworten stimmen uns zuversichtlich: 2021 wird ganz sicher besser. Das 950 Gramm schwere Jahrbuch der Kommunikation liefert inspirierende Gastbeiträge und große Interviews, u.a. mit "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, DFL-Kommunikationsmann Christian Pfennig, Newsletter-Publizistin Sham Jaff sowie Polit- und Reise-Reporter Thilo Mischke. Vor allem erlaubt es einen Blick nach vorn. Wir wünschen gutes Gelingen beim Neustart! Und viel Freude bei der Lektüre.
turi2.de (Inhalt), issuu.com (E-Paper), turi2.de (Print bestellen)

Thalia steigt aus Tarifbindung aus.

Buchhandel: Thalia steigt aus der Tarifbindung aus, um flexibler und schneller auf Veränderungen reagieren zu können - etwa auf die Corona-Krise. Angestellte, die bisher nach Tarif bezahlt werden, behalten ihr Einkommen. Künftig sollen Tariferhöhungen aber nicht mehr automatisch umgesetzt, sondern Gehaltserhöhungen an den Unternehmenserfolg gekoppelt werden.
wiwo.de

Rossmann beteiligt sich an Verlagsgruppe Bastei Lübbe.

Seiten-Ambitionen: Die Drogeriekette Rossmann ist über ihre Beteiligungs-Gesellschaft bei der Verlagsgruppe Bastei Lübbe eingestiegen. Sie hält nun 3,05 % der Aktien. Drogerie-Baron Dirk Roßmann, 74, hatte bei dem Verlag Ende 2020 seinen ersten Roman veröffentlicht, den Klimakrisen-Thriller Der neunte Arm des Oktopus, der auch in seinen Drogerien im Regal steht.
buchreport.de

Hör-Tipp: Thriller-Autor Veit Etzold gibt Tipps für spannendere Firmen-Vorträge.

Hör-Tipp: Im Podcast "Handelsblatt Disrupt" spricht der künftige Chefredakteur Sebastian Matthes mit Thriller-Autor Veit Etzold über Storytelling im Management. Er sagt, dass in Change-Prozessen erst ein Problem definiert werden muss, bevor Firmenchefs der Belegschaft die Lösung präsentieren. Wenn sich Führungskräfte an den Regeln des Storytellings orientieren würden, könnten Vorträge und Zoom-Konferenzen weniger ermüdend sein.
podcasts.apple.com (42-Min-Audio)

Buchverkäufe legen in Lockdown-Woche Achterbahnfahrt hin.

Hamstern mal anders: Vor dem verschärften Lockdown haben Buchläden deutlich mehr Ware umgesetzt, berichtet Börsenblatt.de. Im Tagesvergleich zu 2019 stieg der Umsatz am Montag, 14. Dezember, etwa um 69,4 %, am Folgetag lag das Plus noch bei 49,5 %. Am Lockdown-Mittwoch fiel der Wert schlagartig auf -74,1 % und hat sich danach nicht mehr erholt. Eine solche Bandbreite beim Umsatz habe es noch nie gegeben, schreibt das Fachmagazin. Insgesamt steht in den Dezember-Wochen ein Minus von 4,4 % zu Buche.
boersenblatt.net (Paid)

Bei Amazon tummelt sich QAnon- und Corona-Verschwörungslitaratur.

Fragwürdige Inhalte: Amazon ist ein Hotspot für Verschwörungsliteratur über das Coronavirus und QAnon, berichtet Politico auf Basis einer eigenen Analyse. Diese besagt, dass die Bücher teilweise als Bestseller in verschiedenen Gesundheits- und Politik-Kategorien geführt werden und über den Amazon-Algorithmus beworben werden. Viele der Titel seien zudem über die Abo-Angebote Kindle Unlimited und Audible verfügbar. Andere Tech-Riesen wie Facebook oder Google sind in den letzten Monaten gegen Verschwörungs-Content vorgegangen.
politico.eu via perlentaucher.de

Wir graturilieren: Verena Schörner wird 40.


Wir graturilieren: Verena Schörner, Verlegerin des Komplett Media Verlags, feiert heute 40. Geburtstag – corona-konform mit Kern- und Wahlfamilie und mit Essen von ihrem Lieblingsfranzosen. Das Beste am abgelaufenen Jahr war für Schörner neben familiärem Zusammenhalt der Kauf der restlichen Anteile an der Komplett-Media GmbH und die Gründung der Agentur Bookberry, die PR-Leistungen für Buchverlage, Autoren und Selfpublisher bietet. Für das kommende wünscht sie sich ein Stück Normalität zurück, besonders wieder mehr persönlichen Austausch, und Erfolg für ihr Buch Der Mamaplaner, das sie während des ersten Lockdowns geschrieben hat. Gratulationen sind auf allen Wegen willkommen, zum Beispiel via Linked-in.

Lese-Tipp: Nachruf auf John Le Carré, eine Legende des Spionageromans.

Lese-Tipp: Der am Sonntag mit 89 Jahren verstorbene Schriftsteller John Le Carré hat durch die Figur des Spions Egos George Smiley immer auch hinter die Fassaden des Weltgeschehens geschaut, schreibt Claudia Voigt in ihrem Nachruf. Le Carrés dominantes Thema war die moralische Ambivalenz, weshalb seine Geschichten vielschichtiger waren als andere Spionagethriller. Der Autor war selbst sechs Jahre lang britischer Geheimdienst-Agent, unter anderem in Deutschland.
spiegel.de

Heise Medien übernehmen den Rheinwerk Verlag.

Rheinwerk Verlag wird Teil der Heise Medien. Der Fachbuchverlag für digitale Themen soll jedoch als eigenständiges Unternehmen unter Führung der bisherigen Geschäftsführer Judith Stevens-Lemoine und Stephan Effertz fortbestehen. Tomas Wehren, bisher geschäftsführender Gesellschafter, scheidet aus. Der Rheinwerk Verlag hat seinen Sitz in Bonn und beschäftigt rund 70 Mitarbeitende.
presseportal.de

Digital-Angebote von Schulbuchverlagen profitieren von der Corona-Krise kaum.

Digitale Bildung: Die Corona-Krise hat den Digital-Angeboten von Schul­buch­verlagen keinen wesentlichen Schub gegeben. "Es wird mehr oder minder eingekauft wie vor der Krise", sagt Klett-Vorstand Ilas Körner-Wellershaus dem "Handelsblatt". Schuld sei fehlende digitale Ausstattung. Die drei Branchengrößen Klett, Cornelsen und Westermann bieten schon seit vielen Jahren digitale Lern-Angebote, die über das PDF des Buchs hinausgehen.
handelsblatt.com

Buchverlage überstehen 2020 weitestgehend unbeschadet.

Buchverlage verzeichnen 2020 stabile oder gar steigende Umsätze, schreiben Kai Spanke, Tilman Spreckelsen und Jan Wiele. Der Einbruch im ersten Lockdown sei über den Sommer fast bei allen aufgeholt worden. In vielen Verlagen sei dafür aber jeweils ein besonders erfolgreicher Titel verantwortlich. Innerhalb der Gattungen setzen besonders Kinder- und Jugendbücher den Aufschwung der vergangenen Jahre fort. Schlecht sieht es dagegen aus nahe liegenden Gründen im Reisebuchmarkt aus.
faz.net (Paid)

Bertelsmann übernimmt den US-Buchverlag Simon & Schuster.


König der Buchwelt: Markus Dohle kann einen weiteren, wolkenkratzerhohen Erfolg verbuchen – Bertelsmann shoppt den US-Buchverlag Simon & Schuster, bisher in der Auslage des Medienkonzerns Viacom CBS. Gütersloh legt stolze 2,175 Mrd Dollar in bar für die vollständige Übernahme auf den Tisch und integriert den Verlag als eigene Einheit unter dem Dach von Penguin Random House, dem Reich von Dohle. Bertelsmanns Buch-König ist ein Überzeugungstäter, im großen Interview mit turi2 sagte er 2019: "Leute, die sagen, das Buch ist tot, schauen nicht auf die Daten und Fakten." Den Beweis, dass sich mit Büchern Millionen verdienen lassen, trat Dohle nicht zuletzt mit den Bestsellern von Michelle und Barack Obama an.

Die Führung von Simon & Schuster lässt Bertelsmann zunächst, wie sie ist: Jonathan Karp bleibt Chef, Dennis Eulau verantwortet die Finanzen. Der Verlag macht 85 % seiner Umsätze in den USA. 2019 erwirtschafteten rund 1.500 Mitarbeitende 814 Mio Dollar Umsatz. Zu den Star-Autor*innen von Simon & Schuster zählen Hillary Clinton, John Irving, Stephen King und Bob Woodward. Bereits Ende September hatte Bertelsmann-Chef Thomas Rabe der "FAZ" gesagt, dass sein Konzern eine Übernahme von Simon & Schuster erwäge. Nun nennt er die Übernahme einen "strategischen Meilenstein" zur Stärkung der globalen Inhaltegeschäfte. "Das Buchgeschäft ist für Bertelsmann identitätsstiftend", so Rabe. (Foto: Johannes Arlt)
handelsblatt.com (Paid), buchmarkt.de, turi2.de (Background), turi2.de/edition/dohle (großes Interview, 2019)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Markus Dohle im Erfolgs-Fragebogen (05/2019)

Die Obamas vermarkten ihre Prominenz geschickt und Mio-schwer, meint Thomas Klemm.

Barack und Michelle Obama "versilbern ihre Prominenz wie kein anderes Paar", beobachtet Thomas Klemm. Ihre emsige Autoren-Tätigkeit fülle nicht nur die Familienkasse der Obamas mit Mio, sondern sei auch ein Gewinn für den "darbenden Buchhandel, der dringend neue Bestseller braucht". Klemm schätzt, dass Barack Ombama für A Promised Land, den ersten Teil seiner Memoiren, von Penguin Random House mindestens einen mittleren zweistelligen Mio-Betrag bekommt – beide Obamas hätten mit dem Verlag mehr Geld ausgehandelt als je zuvor für eine Politiker-Biografie gezahlt wurde.
"FAS", S. 24 (Paid)

Basta: der weiße, lesefaule Mann.

Lese-Empfehlung: Comedian Dieter Nuhr kritisiert in seiner ARD-Sendung das Buch von Journalistin Alice Hasters, mit dem sie über Rassismus aufklärt, als rassistisch für Weiße. Ihr Buch sei "in den USA ein Renner" und begünstige Trumps Erfolg. Da es dort nicht erschienen ist, erweist sich der Titel als selbsterfüllende Prophezeiung: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten.
t-online.de, stern.de, dirkvongehlen.de

Haufe verkauft seinen Geschäftsbereich Discovery an die A. Stein’sche Mediengruppe.

Haufe trennt sich von der Tochtergesellschaft Haufe Discovery. Die A. Stein’sche Mediengruppe übernimmt den Dienstleister und seine 45 Arbeitsplätze. "Es ist erkennbar, dass wir unsere hoch gesteckten Ziele mit unserem Engagement bei Haufe Discovery nicht erreichen konnten. Unsere strategischen Investitionen müssen einen nachhaltigen Beitrag für die gesamte Haufe Group leisten", begründet Haufe-Geschäftsführer Joachim Rotzinger den Verkauf. Haufe Discovery wurde 1991 als Literatur Service Leipzig und organisiert die Fachmedienbeschaffung für Unternehmen und Universitäten.
haufegroup.com

Meinung: Reisebuch-Verlage müssen auf Kooperationen und Digitales setzen.

Reisebuch-Verlage müssen wegen Corona noch schneller den digitalen Wandel schaffen, sagt Andreas Schulz von Vista Point. Er prognostiziert, dass Reisende sich künftig "sehr stark auf Sicherheitsaspekte und nach ständiger aktueller Information während der Reise" umschauen, was mit analogen Medien nicht zu schaffen sei. Durch die Krise kämen die Verlage, die auf Kooperationen, verlagsübergreifende Konzepte und digitale Ideen setzen.
buchmarkt.de

99. “Lucky Luke”-Band hat erstmals eine schwarze Hauptfigur.

Lucky Luke kämpft gegen Rassismus: Der 99. Band der Comic-Reihe ist der erste mit einer schwarzen Hauptfigur. Fackeln im Baumwollfeld behandelt die Geschichte der Sklaven in den Südstaaten der USA. An der Seite des Comic-Cowboys steht der schwarze Marshall Bass Reeves, den es wirklich gab. Bei den Zeichnungen haben die Autoren penibel darauf geachtet, keine rassistischen Sterotype zu bedienen.
tagesschau.de, sueddeutsche.de (Paid)

Iris Bode wechselt in die Geschäftsführung von Haufe.

Haufe holt Iris Bode in die Geschäftsführung. Ab November ist sie Geschäftsbereichsleiterin und kümmert sich insbesondre um den Vetrieb Buchhandel und das Publishing. Sie folgt auf Sandra Dittert, die zu Bastei Lübbe gewechselt ist. Bode war zuletzt selbstständig. Zuvor wirkte sie unter anderem bereits beim "Handelsblatt", der "Welt" und der "FAZ".
buchreport.de

Aus dem Arciv von turi2.tv: Iris Bode macht das “Handelsblatt” zur Marke für jede Lebenslage. (05/2017)

Das “Börsenblatt” startet eine Social-Media-Lounge für Buchhandlungen.

Internet-Futter: Das "Börsenblatt" startet in Zusammenarbeit mit der Agentur Medialike eine Social-Media-Lounge. In ihr können Buchhandlungen kostenfreies Bildmaterial zu aktuellen Titeln finden, das sie kostenfrei und rechtssicher in sozialen Medien nutzen können. Das "Börsenblatt" verspricht "kein Werbematerial, sondern authentisches Bildmaterial".
boersenblatt.net

Thalia-Chef nennt Berichterstattung über umstrittene China-Regale “einseitig”.

Thalia-Chef Michael Busch bezeichnet die Berichterstattung über die umstrittene Kooperation seiner Buchhandelskette mit einem chinesischen Staatsunternehmen im "Spiegel" als "einseitig". Thalia wolle "ein breites Spektrum von Meinungen abbilden", sodass sich Leser*innen selbst ein Bild machen könnten. Allerdings sei es ein "Fehler" gewesen, die betroffenen Regale nicht von Anfang an zu kennzeichnen. Die Kooperation werde sicher noch eineinhalb Jahre weiterlaufen, schätzt Busch.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Michael Busch erklärt seine Anti-Amazon-Strategie (November 2018).

Zitat: Markus Dohle über Literatur in Pandemie-Zeiten.

"Die Menschen wollen lesen, lernen, unterhalten werden - und sie wollen flüchten in die Welt der Geschichten, gerade in Krisenzeiten. Aufgrund der Pandemie haben sie auch mehr Zeit zum Lesen."

Markus Dohle, Chef von Penguin Random House, sagt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", seine Branche steuere mit Rekordwerten durch die Corona-Krise.
sueddeutsche.de (Paid), turi2.de (turi2-Interview Dohle 2019)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Markus Dohle 2019 im Erfolgs-Fragebogen zur turi2 edition #8: