Umfrage: Website ist für Unternehmen der wichtigste Marketingkanal.

Marketing: Die eigene Internetseite ist für Unternehmen der wichtigste Marketingkanal, ist das Ergebnis einer Umfrage der Berater von TCS. 98 % der befragten Unternehmen setzen für mehr Markenbekanntheit auf Online-Anzeigen, Printmedien kommen auf 89 %, Rundfunkwerbung auf 75 %. Bei Verbrauchermarken sind traditionelle Kanäle wie Print, Radio- oder Fernsehen besonders beliebt.
tcs.com

John Galvin wird Sales- und Marketing-Chef des deutschen Coca-Cola-Abfüllers.

Coca-Cola: Die deutsche Abfüll-Tochter des Getränkekonzerns holt John Galvin als Sales- und Marketing-Chef. Zuletzt machte Vorstandschef Frank Molthan den Job. Galvin war früher Außendienstler und stand zuletzt in Pakistan am Coca-Cola-Zapfhahn. Bei Coca-Cola Deutschland, dem Hüter der Marke, ist Michael Willeke Marketingchef.
wuv.de, pressmailing.net (PDF)

Video-Tipp: Michael Sandvoss im Erfolgs-Fragebogen.


Erfolgsarchitekt: Michael Sandvoss, bei Media Impact verantwortlich fürs Luxus-Marketing, feiert erste Erfolge im Kinderzimmer als Lego-Architekt. Später im Berufsleben agiert er nicht immer erfolgreich – vielleicht hätte er Immobilien kaufen sollen, statt einen Verlag zu gründen, sagt er im Erfolgs-Fragebogen von turi2 am Rande der Launchparty zur turi2 edition #8. Trotzdem ist er rückblickend zufrieden: "Heute habe ich ein ganz gutes Gefühl dafür, was funktioniert und wie man es vermarktet", auch wegen der Risiken, die er früher eingegangen ist.
turi2.tv (3-Min-Video)

Verena Bahlsen entschuldigt sich für ihre Zwangsarbeiter-Äußerungen.

Entschuldigung: Keks-Erbin Verena Bahlsen entschuldigt sich für ihre Zwangsarbeiter-Äußerungen. Nichts liege ihr ferner, als den Nationalsozialismus und seine Folgen zu verharmlosen, schreibt sie in einer persönlichen Erklärung. Sie wolle sich "intensiver mit der Historie des Unternehmens" auseinandersetzen.
handelsblatt.com (Paid), turi2.de (Background)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Wie Verena Bahlsen das Keks-Business umkrempelt (Archiv 12/2018).

Bahn und Hertha BSC zeigen gemeinsamen Spot für Vielfalt.

Deutsche Bahn positioniert sich mit Hertha BSC in einem politischen Werbespot für eine bunte Gesellschaft. Im Clip, entstanden bei Fischer Appelt, vermitteln Bahner und Herthaner mit Migrationshintergrund, dass in der Bahn und im Fußball alle gleich sind. Er läuft auf den Social-Media-Kanälen von Bahn und Hertha BSC sowie Samstag beim Heimspiel im Berliner Olympiastadion.
youtube.com (52-Sek-Video)

Porsche holt die Agenturen Anomaly und Proximity für Digitales an Bord.

Porsche entscheidet sich in seinem weltweiten Digitalpitch für die Agenturen Anomaly und Proximity. Sie betreuen künftig neben der Lead-Agentur UDG das digitale Marketing des Autobauers, berichtet wuv.de. Bei Porsche ist Oliver Hoffmann neuer Marketing- und Kommunikationschef, Vorgänger Robert Ader war im März 2018 zum Vice President Customer Relations aufgestiegen.
wuv.de

"Es ist wie in einer Beziehung" – DM-Kommunikationschef Mario Bertsch über Kooperationen mit Influencern.


Beziehungspflege: Das Anbahnen von Influencer-Kooperationen läuft wie in einer Beziehung, findet Mario Bertsch, beim Drogerie-Händler DM zuständig für Kommunikation und Influencer Marketing. Wie in einer Beziehung müsse man sich erst einmal kennenlernen, ein bisschen miteinander ausgehen und den anderen mal zum Essen einladen. "Das ist meistens ein langwieriger Prozess", sagt Bertsch im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande des Innovation Day Beauty von Gruner + Jahr.

Im Markenmix der Filialen konkurriere "jede Marke mit der anderen" aufgrund des begrenzten Platzangebots. Das Ziel sei, den Kunden immer "das relevanteste Sortiment anzubieten". Dazu gehörten eben auch "kleine Highlights" – in Form von eigenen Marken, oder aber einer "Innovation von einem Industriepartner".
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

"Vogue" macht jetzt auch Mode.

Vogue Deutschland will künftig nicht mehr nur über Mode schreiben, sondern sie auch selbst designen. Die Mode-Bibel kooperiert dafür mit Influencern, Designern und Marken. Zum Start legt das Condé-Nast-Magazin eine Kollektion mit Veronika Heilbrunner auf - die Influencerin schreibt bereits eine Kolumne bei Vogue.de. Parallel bietet die Zeitschrift unter dem Namen "Classics Edition" mit dem Vogue-Logo gebrandete Oberteile vor. Chefredakteurin Christiane Arp will die Marke "für den modebegeisterten Endkunden noch greifbarer" machen.
wuv.de

Keks-Erbin Verena Bahlsen weist Kritik nach OMR-Aussage zurück.

Widerspruch: Keks-Erbin Verena Bahlsen weist in "Bild" einen Zusammenhang zwischen ihren Aussagen bei der OMR-Konferenz ("Ich will Geld verdienen und mir Segel-Jachten kaufen") und dem Einsatz von Zwangsarbeitern bei Bahlsen im Zweiten Weltkrieg zurück. Bahlsen habe die Zwangsarbeiter "gut behandelt", sie selbst sei "noch nie auf einer Segel-Jacht" gewesen und habe auch nicht vor, "eine zu kaufen."
"Bild", S. 2 (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Wie Verena Bahlsen das Keks-Business umkrempelt (Archiv 12/2018).

"Ganzheitliches Marketing" – L’Oréal-Manager Stefan Geister will Mitarbeiter zu Influencern machen.


Haltung ist das neue Marketing: Stefan Geister, bei L'Oréal Deutschland verantwortlich für Apotheken-Marken wie Vichy und CeraVe, krempelt Führungsstruktur und Marketing im Konzern um. Im Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Innovation Day Beauty von Gruner + Jahr erklärt der Manager, wie L'Oréal sich zum nachhaltigen Unternehmen gewandelt hat. Sein Ziel: Jeder Mitarbeiter soll Botschafter der Marken und Influencer für die Kunden werden.

Nachhaltigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter lässt sich der Konzern im neuen Hauptquartier in Düsseldorf einiges kosten: Auf dem Dach summen Bienen, aus speziellen Wasserleitungen sprudelt Mineralwasser. Privilegien wie designierte Parkplätze und Chef-Büros sind abgeschafft, statt mit dem Flugzeug reisen Chefs und Mitarbeiter, wo immer es geht, mit der Bahn. "Unser Engagement muss von Herzen kommen und ehrlich gemeint sein", sagt Geister.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Wiederkehrende Sound-Logos stärken Vertrauen in Marken.

Audio-Branding wird für Marken mit der Verbreitung von Sprachassistenten und anderen rein audio-basierten Systemen zunehmend wichtiger, sagt Philipp Schweidler, Gründer der Schweizer Agentur Department of Noise. Ein Audio-Logo sei das "klangliche Destillat einer Marke, runtergedampft auf etwa drei Sekunden". Sound erzeuge unterbewusst Emotionen und trage bei Wiedererkennung zur Vertrauensbildung bei.
persoenlich.com

Lese-Tipp: OMR-Gründer Philipp Westermeyer helfen Todsünden beim Marketing.

Lese-Tipp: OMR-Gründer Philipp Westermeyer erklärt auf der Bühne seiner Konferenz Online Marketing Rockstars, was die Marketingbranche von den sieben Todsünden abschauen kann. Zum Thema Geiz sagt er, dass Marken heutzutage eine Strategie für Verkaufs-Events wie den Black Friday und für Deal-Plattform wie billiger.de bräuchten.
horizont.net

Aus dem turi.tv-Archiv: OMR-Chef Philipp Westermeyer über Influencer Marketing und Personal Branding. (01/2017)

Meinung: Unternehmen stehen nicht immer hinter ihren Werbebotschaften.

Werbung: Wenn Firmen Haltung zeigen, geht das wie am Beispiel Deutsche Bahn nicht immer gut, beobachtet Catrin Bialek im Gespräch mit Reputationsexperten. Unternehmen müssten sich vergegenwärtigen, in welchem Markt welche Botschaften problematisch werden könnten. Der Wunsch nach Aufmerksamkeit sei häufig größer als die verkündete gesellschaftliche Überzeugung.
handelsblatt.com

Aus dem turi2-Archiv: Wie Bahn-Chef Richard Lutz die Medien erlebt (02/2019).

Lese-Tipp: Philipp Westermeyer ist der digitale Zirkusdirektor, por­t­rä­tie­rt die "Zeit".

Lese-Tipp: OMR-Gründer Philipp Westermeyer ist Trend-Scout, Oberkontakter und "vielleicht auch ein bisschen Zirkusdirektor der digitalen Werbeindustrie", schreibt die "Zeit". Podcasts seien für Westermeyer "die neuen Late-Night-Hosts". Den Trend habe er mit seinen rund 50 vermarkteten Podcasts groß gemacht.
zeit.de

Aus dem turi.tv-Archiv: OMR-Chef Philipp Westermeyer über Influencer Marketing und Personal Branding. (01/2017)

Burda investiert in Bio-Tampons.

Burda wappnet sich für blutige Werbemärkte und investiert über den Venture-Arm Burdaprincipal zusammen mit Angel Capital einen einstelligen Mio-Betrag in das scherzfreudige Tampon-Startup The Female Company ("Läuft bei Dir?"), schreibt t3n. Advertorials auf Bunte.de hätten die Firmen einander näher gebracht. Die Bio-Tampons gibt es bisher nur per Post im Abo, demnächst aber auch in rund 900 DM-Filialen.
t3n.de

Meinung: Ein Verzicht auf Like-Zahlen könnte Influencer Marketing verbessern.

Influencer Marketing könnte sich professionalisieren, wenn Instagram auf öffentlich einsehbare Like-Counter verzichtet, schreibt Christian Erxleben. Sollte das Netzwerk seine Gedankenspiele umsetzen, würden langfristig eigentlich wichtige Kennzahlen wie Verkäufe oder Markenbekanntheit in den Fokus rücken. Für private Nutzer könnte der Schritt zudem ein Segen sein, da der aufgeblasene Markt geschwächt würde und es statt um Likes wieder mehr um Fotos und Videos ginge.
basicthinking.de

"Wiwo": Generation Z mischt die Welt der Marken auf.

Generation Z könnte mit ihrer Denkweise den Konsum stärker verändern als die Digitalisierung, schreibt die "Wirtschaftswoche". Menschen der Jahrgänge 1995 bis 2010 recherchieren ihre Infos selbst per Smartphone, wollen unkompliziert kaufen und vertrauen Communities. Sie suchen nach glaubwürdigen und sozial verantwortlichen Marken – klassische Werbung wird unwichtig.
wiwo.de

Gründer David Eicher verlässt Territory Webguerillas.

Territory verliert David Eicher, Gründer der Agentur Webguerillas. Die Gruner + Jahr-Tochter Territory hat Webguerillas 2016 mit damals 160 Mitarbeitern gekauft. Eichers Nachfolge bei den heutigen Territory Webguerillas übernehmen Köln-Bürochef Patrick Holtkamp und der bisherige zweite Geschäftsführer Martin Wittmann.
clap-club.de, horizont.net, turi2.de (Background)

"E-Mobilität muss man anders rüberbringen": Renault-Chef Uwe Hochgeschurtz im Auto-view.


Frankreich fährt vor: Das kleine gallische Auto-Dorf Renault zeigt deutschen Automobil-Römern die Rücklichter. Alle Hersteller wollen zu Elektro-Marken werden – "wir haben das bereits vor fünf Jahren gemacht", sagt Renaults Deutschland-Statthalter Uwe Hochgeschurtz beim "Focus" Inner Circle. Für "Horizont" und turi2.tv nimmt Hochgeschurtz Platz im Renault Zoe und sagt: Den Ottomotor-Normalverbraucher spreche er am effektivsten über den Fahrkomfort an.

Der geräumige Kleinwagen Zoe fahre sich "sehr angenehm". Anstelle eines röhrenden Auspuffs erwartet den Fahrer eine fast lautlose Automatik. "Man muss heutzutage Elektromobilität anders rüberbringen", sagt Hochgeschurtz und versucht gängige Vorurteile zu widerlegen. Mit einer realen Reichweite von 300 Kilometern komme der Zoe gut bis zur nächsten von 18.000 Ladestationen. Der Kaufpreis sei, abzüglich E-Auto-Bonus, nah an einem konventionellen Auto.
turi2.tv (4-Min-Interview)

Spanische La Liga kickt künftig mit Puma.

Puma sticht Nike als Ausrüster der obersten spanischen Fußball-Liga aus. Ab der Saison 2019/20 treten Kicker in der La Liga gegen Puma-Bälle, zudem laufen der FC Valencia und der FC Girona in Hemden aus Herzogenaurach auf. Die spanische Primera División soll jährlich 2,7 Mrd TV-Zuschauer erreichen. Puma setzt verstärkt auf die Strahlkraft des Fußballs: Auch Borussia Dortmund und bald Manchester City sind Partner.
manager-magazin.de

Xing-Studie: Marketer, PRler und Designer verdienen wenig.

Pinke-Pinke: In der Kommunikationsbranche gibts schlechte Löhne, sagt eine Studie von Xing. Das durchschnittliche Jahresgehalt für Marketer, PRler und Designer betrage 54.730 Euro brutto. Nur Erzieher und die Tourismus-Manager bekommen in dem von Xing untersuchten Berufe-Spektrum weniger Gehalt. Wer sich lieber eine goldene Nasen verdienen will, sollte sich in den Branchen Immobilien, Pharma und Medizintechnik oder Versicherungen umsehen.
horizont.net

Hör-Tipp: Podcastest du mich, dann podcaste ich dich.

Hörtipp: Katarzyna Mol-Wolf revanchiert sich bei Philipp Westermeyer (Foto) und lädt ihn in ihren Podcast. Der Hörer erfährt immerhin, dass Westermeyer früher bei der Schülerzeitung war und nicht programmieren kann - und, dass die Idee zu seiner Erfolgsreihe Online Marketing Rockstars eher zufällig kam.
soundcloud.com (57-Min-Audio), turi2.de (Background Vorgespräch)

Influencer regen jeden Fünften zum Kauf an.

Influencer Marketing bringt Absatz: Jeder fünfte Befragte einer Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft hat schon einmal Produkte aufgrund von Influencer-Empfehlungen gekauft. Bei den 16- bis 24-Jährigen sind es sogar 43 %. An bezahlter Werbung stören sich 22 % aller Befragten, 40 % finden Werbung okay, wenn sie gekennzeichnet ist.
horizont.net, bvdw.org (Studie)