Willkommen im Club: Oğuz Yılmaz.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Als Y-Titty-Mitglied hat Oğuz Yılmaz YouTube-Deutschland geprägt, heute managt er Influencerinnen wie Marie Nasemann oder Daria Daria. Yilmaz ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macherinnen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Matthias Bannert, Alexandra Jahr und Ralf Kleber.
turi2.de/koepfe (Profil Yilmaz)

Flyeralarm kündigt Sponsoring-Verträge mit dem DFB.


Rote Karte: Die Online-Druckerei Flyeralarm, Hauptgeldgeber der Würzburger Kickers in der 2. Bundesliga, beendet wegen mehreren vermeintlichen Schiedsrichter-Fehlentscheidungen ihren Vertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund nach 2023. "Nach elf spielentscheidenden Fehlentscheidungen kündige ich auf diesem Wege vorab in mündlicher Form – mit aller Gelassenheit und ohne Emotionen – sämtliche Verträge mit dem DFB", sagte Firmenchef Thorsten Fischer laut einer Mitteilung. Dies betreffe das "komplette Sponsoring für die Nationalmannschaft und den DFB".

"Ich habe den Glauben wie Hoffnung an eine Gleichbehandlung und seriöses Geschäftsgebaren verloren", so Fischer weiter. Laut der dpa geht es um Gelder von rund vier Mio Euro, vor allem für Bandenwerbung bei Länderspielen. Das seit 2019 laufende Namenssponsoring bei der Frauen-Bundesliga will Flyeralarm jedoch separat betrachten und prüfen, weil "die Frauen in dieser männerlastigen Domäne DFB überhaupt nichts dafür können".
sportschau.de, bild.de

Hör-Tipp: Florian Haller erklärt im FAW-Podcast, wie Werbung und Nachhaltigkeit zusammenpassen.

Hör-Tipp: Serviceplan-Chef Florian Haller spricht im FAW-Podcast mit Moderator Kai-Marcus Thäsler über die Vereinbarkeit von Nachhaltigkeit und Werbung. Haller will mit dem Green GRP den CO2-Fußabdruck der Werbebranche neutralisieren und wünscht sich "möglichst viele Kunden, die das Konzept als Planungsgrundlage übernehmen".
podigee.io (24-Min-Audio), turi2.de (Background)

Clubhouse-Tipp: Talk über Familienunternehmen, Media und Nachhaltigkeit.

Clubhouse-Tipp: Kann ein Familienunternehmen schneller und nachhaltiger agieren als ein Konzern? Was darf Nachhaltigkeit kosten? Wie wichtig ist eine nachhaltige Mediaplanung und –buchung? Und welche Verantwortung haben Werbetreibende für die Gesellschaft? Über diese und weitere Fragen diskutieren Peter Turi und Cocodibu-Chef Christian Faltin am Mittwoch, 14. April ab 12 Uhr bei Clubhouse mit Develey-CEO Michael Durach und Wolfgang Bscheid von Mediascale.
joinclubhouse.com (Kalenderlink)

Werberat rügt sechs kleine Firmen wegen sexistischer Werbung.

Deutscher Werberat spricht wegen sexistischer Werbung die ersten sechs Rügen des Jahres aus. Ein Möbelhersteller aus Sachsen-Anhalt hat etwa mit dem Spruch "Wir polstern Deine Alte auf!" geworben, ein Maler aus dem Saarland zeigt auf seinem Fahrzeug eine Frau mit nacktem Oberkörper, ohne jeglichen Produkt­bezug. GWA-Vizepräsidentin Larissa Pohl beobachtet, dass vor allem kleine Handwerksbetriebe mit sexuellen Anspielungen werben.
werberat.de, horizont.net (Paid)

Geschlechteridentität und Sexualität sind Trendthemen der Firmenkommunikation.

Soziale Verantwortung wird in der Unternehmens­kommunikation immer wichtiger, sagt eine Studie der Unternehmensberatung Net Federation. Den größten Schub im Vergleich zum Vorjahr macht das Thema Geschlechteridentität und Sexualität mit 48 % mehr Umfang. Die Studie betrachtet die Kommunikation zur sozialen Verantwortung der 50 größten deutschen Firmen. Net-Federation-Chef Christian Berens sagt, dass sich aktuell deutlich weniger verändert habe als 2019. Es fehle in der Kommunikation derzeit vor allem daran, nicht nur Klimaschutz, sondern auch "soziale und wirtschaftliche Aspekte" zu berücksichtigen. In diesem Jahr führt die Deutsche Telekom das Ranking der Studie an.
handelsblatt.com (Paid)

Maximilian Schöberl und Jens Thiemer erklären im “PR Magazin” den Schritt zur neuen BMW-Agentur “The Game Group”.


Feste Bindung: BMW-Kommunikationschef Maximilian Schöberl (Bild links) und Marketingleiter Jens Thiemer erklären im "PR Magazin" ihre Beweggründe, dem Autobauer mit "The Game Group" eine neue Agentur spendiert zu haben. Sie erhoffen sich von der neuen, auf fünf Jahre angesetzten Partnerschaft "kommunikativ einen ganz anderen Hebel" und berichten, dass ihre Entscheidung in der Branche für Aufsehen gesorgt hat: "Hinter vorgehaltener Hand sagt man: BMW geht den richtigen Weg", erzählt Schöberl, der aufgrund der Game-Group-Gründung viele Anrufe von internationalen Kommunikationschefs erhalten haben will. Jens Thiemer begründet den Schritt zur neuen Agentur mit einem Mangel an externen Alternativen: Bei der Verzahnung von PR und Marketing würden viele Agenturen behaupten, "beides zu liefern". Dennoch gebe es "meist eine historische Kernkompetenz, und das andere ist Beiwerk."

Schöberl bestreitet, The Game Group sei u.a. gegründet worden, um Kosten zu sparen – "obwohl es uns natürlich etwas bringt, wenn wir konsolidieren". Die enge Zusammenarbeit von PR und Marketing soll laut Thiemer nicht zu einer Vermischung der beiden Felder führen: "Das bleibt bei uns ganz klar in den jeweiligen Verantwortungsbereichen verortet. The Game ist ja auch kein bunter Haufen, wo jeder alles macht."
"PR Magazin" 4/21, S. 33 (Vorab, Paid), turi2.de (Background)

Bild: BMW/turi2

Willkommen im Club: Wolfgang Bscheid.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Seit der Mediascale-Gründung im Jahr 2002 steht Wolfgang Bscheid als Geschäftsführer und Managing Partner an der Spitze der Serviceplan-Agentur. Bscheid ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macherinnen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Andrea Wasmuth, Norbert Grundei und Elke Walthelm.
turi2.de/koepfe (Profil Bscheid)

Models werden durch die Pandemie zu Influencerinnen.

Pande-models: Corona macht klassische Models zu Influencerinnen, berichtet Cristina Criddle bei der BBC. Agenturen können sich kaum retten vor Anfragen nach Models, die ihren Content selbst aufnehmen können. 73 % aller Marken investieren laut der Agentur Takumi seit Pandemie-Beginn mehr Budget ins Influencerinnen-Marketing. Zentral für den Trend sei der Wunsch nach Authentizität, da "Influencerinnen Follower anziehen, die sich mit ihnen als Person verbunden fühlen".
bbc.com

Marketing-Vorstand Asim Naseer verlässt Beiersdorf.

Beiersdorf und der bisherige Marketing-Vorstand Asim Naseer, 51, gehen getrennte Wege. Seine Aufgaben übernimmt vorerst Vorstandsvorsitzender Stefan De Loecker, 53. Naseer hat sich vor allem um die Kernmarke Nivea gekümmert. Vor kurzem haben bereits Forschungschefin May Shana’a, 60, und Finanzchefin Dessi Temperley, 48, das Unternehmen verlassen.
manager-magazin.de, horizont.de

Vodafone startet neuen Markenclaim “Together we can”.

Vodafone findet in der Corona-Pandemie seinen bisherigen Slogan "Make the most of now" zu unangenehm treffend. Statt das Beste aus der Situation zu machen, setzt die Firma nun auf Zusammenhalt und wirbt in 30 Märkten mit den Slogan "Together we can". Kernstück des neuen Markenauftritts ist der Spot "The Irrepressible Girl", in dem eine Schülerin die großen Fragen der Zeit geklärt wissen will.
horizont.net (Paid), youtube.com (1-Min-Spot)

Procter & Gamble und Burda starten Ü-50-Kampagne.

FSK 50: Procter & Gamble und Burda wollen mit seiner neuen Kampagne ab Ostern "Glücksmomente mit Oma und Opa" zeigen. 100 ausgewählte Botschafterinnen, die sich zuvor bewerben konnten, posten in einer Social-Media-Kampagne unter dem Hashtag #GemeinsamStärker. Begleitet wird die Kampagne u.a. in den Burda-Medien SuperIllu und Freizeit Revue, in denen passende Artikel sowie Werbeanzeigen erscheinen.
burda.com

Scholz & Friends entwickelt FischerAppelt-Kampagne für das Bundesinnenministerium weiter.

Pitch Perfect: Scholz & Friends setzt die Kampagne "Für ein sicheres Deutschland" von der Agentur FischerAppelt fort. Der künftige Auftritt für das Bundesinnenministerium trägt den neuen Namen "Schutz geht nur gemeinsam". Schwerpunkt ist die Arbeit der Polizei- und Rettungskräfte in Corona-Zeiten. Scholz & Friends setzte sich in der Ausschreibung gegen mehrere Wettbewerber durch.
new-business.de, horizont.net (Paid)

Zitat: Für Willi Schalk haben Agenturen an der Börse nichts zu suchen.

"Fakt ist, dass die heutigen Holdingchefs gar keine andere Chance haben, als den Oberbuchhalter zu spielen."

Werbe-Urgestein und Omnicom-Mitbegründer Willi Schalk sieht den Börsengang einer Agentur als "spielentscheidenden Fehler". Im "Horizont"-Interview bemängelt er, die Holdingstruktur spüle Manager nach oben, die "nichts von Werbung und Kommunikation verstehen".
horizont.net

Willkommen im Club: Malte Hildebrandt.

Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Von TV will Ex-ProSiebenSat.1-Marketingchef Malte Hildebrandt nicht lassen – seit 2021 ist er Geschäftsführer der TV-Gattungsinitiative Screenforce. Hildebrandt ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macherinnen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Michael Wulf, Angela Merkel und Marcus Schuler.
turi2.de/koepfe (Profil Hildebrandt)

“Veränderung muss nicht per se negativ sein” – so lief das Clubfrühstück mit Quang Paasch und Wolfgang Bscheid.


Wohlstand neu gedacht: "Veränderung muss nicht per se negativ sein", sagt Klima-Aktivist Quang Paasch von Fridays For Future beim Clubfrühstück zur Klimakrise im turi2 Clubraum. "Jede Ebene unseres Lebens muss neu gedacht, reflektiert und transformiert werden." Das Überdenken der eigenen Lebensweise müsse jedoch nicht zwangsweise Verzicht bedeuten. Als Beispiel führt er an, statt vielen kurzen Reisen lieber eine längere zu machen. Zustimmung erhält Paasch von Wolfgang Bscheid, der sich bei Mediascale für Nachhaltigkeit in der Werbeplanung einsetzt: Marken und Werbung müssten es Konsumentinnen "leichter machen", indem sie "hochattraktive und sozial-akzeptierte Lebenswelten bauen", die es ermöglichen, einen hohen Lebensstandard zu haben, "der versucht, so wenig Schaden wie möglich anzurichten".

Bscheid appelliert: "Bitte unterschätzt mir nicht den enormen Einfluss, den der Konsument mit seiner kleinen Entscheidung am Regal auf die ganz großen Marken hat." Die Kaufentscheidungen seien der Treiber dafür, dass Gütesiegel und Aussagen zur Nachhaltigkeit in der Kommunikation an Bedeutung gewinnen. Die Mediascale-Mutter Serviceplan bietet Werbekunden nun an, die CO2-Emissionen ihrer Kampagnen auszugleichen. Klima-Aktivist Paasch warnt aber davor, sich mit Indivudal-Entscheidungen zu begnügen: "Dass Gefährliche ist, dass wir denken: 'Ich lebe jetzt vegan, ich habe mich gegen diese Reise entscheiden und habe ein nachhaltiges Produkt gekauft. Jetzt bin ich eine bessere Person, jetzt muss ich gar keine politischen Forderungen mehr stellen.'"
turi2.tv (62-Min-Podcast), turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de/clubraum (weiteres Programm)

Petra Gnauert übernimmt CEO-Posten bei IPG Mediabrands.

Wechsel vollzogen: Petra Gnauert ist ab sofort neue DACH-Chefin der Marketing-Agentur IPG Mediabrands. Sie löst Thorsten Schulz ab, der sich künftig privaten Projekten widmen will. Der Führungswechsel war bereits Anfang 2020 angekündigt worden, Schulz hatte IPG bis jetzt interimsweise geführt. Gnauert hat zuvor 20 Jahre bei Publicis Media gearbeitet, zuletzt als CEO.
wuv.de, new-business.de

16 Dax-Konzerne gendern oder wollen das tun.

Gendax: Zehn von 30 Dax-Konzernen setzen auf "geschlechtergerechte Sprache", sechs planen das zumindest, geben sie in einer Umfrage der Hochschule Darmstadt und der "FAZ" an. Zwei Dax-Unternehmen sagen, sie hätten sich dagegen entschieden, die übrigen zwölf haben auch auf Nachfrage nicht geantwortet. Die Firmen, die gendern, sagen, der Einsatz geschlechtergerechter Sprache entspreche "unserem Verständnis von diskriminierungs/shy;freiem Umgang miteinander". Gendern als "Zeit­phänomen" oder die Erwartung von Kundinnen, nennt kein Unternehmen als Grund.
faz.net (Paid),

Zitat: Malte Hildebrandt glaubt, dass Facebook und Co in Marketing-Fragen limitiert sind.

"Mir kann keiner erzählen, dass die US-Plattformen wirklich gut darin sind, ein Marken-Image zu transportieren."

Screenforce-Geschäftsführer Malte Hildebrandt erklärt im "Horizont"-Interview, dass YouTube und Facebook starkes Targeting und Performance Marketing ermöglichen, was aber "im Übermaß genossen ein süßes Gift" sei.
horizont.net (Paid)

Serviceplan setzt auf klimaneutrale Werbekampagnen.

Werbung for Future? Die Serviceplan-Gruppe bietet Kunden an, die CO2-Emissionen ihrer Kampagnen auszugleichen. Dafür arbeitet die Agentur Mediaplus mit der Münchner Firma Climate Partner zusammen. Dem Vorhaben namens Green GRP schließen sich u.a. Ad Alliance, Bauer Advance, Funke, Burda, Seven.One Entertainment und Ströer an. Die Zusatzkosten liegen zwischen 0,5 % und 1 % der Netto-Kampagnenkosten. Bis Mitte April will Serviceplan-Chef Florian Haller Green GRP in Mittel- und Südeuropa startklar machen, ab Juni auch in USA und Russland. China soll im Laufe des Jahres folgen.
meedia.de

Hör-Tipp: Raphael Brinkert sieht Parteien als Marken.

Hör-Tipp: "Parteien sind auch Marken und brauchen auch Markenführung", sagt Raphael Brinkert im Podcast vom "bekennenden Olaf-Scholz-Fan" Lars Haider. Brinkert glaubt, dass politische Kräfte von einer längerfristigen Zusammenarbeit mit Agenturen profitieren können. Er verantwortet den SPD-Werbe-Etat, hat aber nichts damit zu tun, dass Olaf Scholz keine Krawatte mehr trägt: "Ich bin nicht der Typ-Berater, ich bin die Werbeagentur."
abendblatt.de

Zalando verliert Marketing-Chefin Barbara Daliri-Freyduni.

Here to leave: Marketing-Chefin Barbara Daliri-Freyduni streicht die Segel bei Zalando, berichten Gründerszene und Business Insider. Ein Grund für ihren Abgang soll die geplante Zweiteilung ihres Aufgabenbereichs sein. Daliri-Freyduni hat bisher große Teile des Marketings von Zalando verantwortet, erst am Montag ist ihre "Here-to-Stay"-Kampagne für mehr Diversität gestartet. Ihre Marketing-Aufgaben übernehmen Ralph Rijks und Natalie Wills kommissarisch, Bruno Vanhoorickx leitet nun den Bereich "Märkte".
businessinsider.de

Michael Möller wird Director Digital beim Video-Vermarkter Visoon.

Visoon, Video-Vermarkter von Springer und Viacom CBS, macht Michael Möller zum Director Digital. Auf dem neu geschaffenen Posten soll er die "ganzheitliche Vermarktung" aller Digital-Plattformen im Portfolio vorantreiben. Möller kommt von der Video-Agentur ShowHeroes, wo er zuletzt als Sales Director den Vertrieb in Deutschland verantwortet hat.
new-business.de

Werbung mit Corona-Bezug boomt auf Facebook.

Facebook-LogoVirale Werbung: In den vergangenen 12 Monaten haben deutsche Facebook-Kundinnen rund 31.000 Anzeigen mit dem Schlagwort Corona geschaltet, berichtet die "Welt am Sonntag". Viele der reichweitenstärksten Anzeigen kommen von Bundes- und Landes­regierungen. So hat die Bundesregierung seit Ausbruch der Pandemie fast 1,4 Mio Euro für Anzeigen zum Virus in den sozialen Netzwerken ausgegeben. Aber auch zum Beispiel Greenpeace, Bayer und ein Querdenker haben bereits Werbung geschaltet.
"Welt am Sonntag" (Paid)

Ost-Aufstrich Nudossi triumphiert dank Palmöl-Verzicht auch im Westen.

Nutella des Ostens: Die DDR-Marke Nudossi mausert sich auch im Westen zum ernsthaften Konkurrenten des italienischen Originals – nicht zuletzt durch den Verzicht auf Palmöl. "Greta Thunberg ist unsere wichtigste Markenbotschafterin", scherzt Seniorchef Karl-Heinz Hartmann im "Handelsblatt". Ende der 1990er Jahre hat er dem MDR die Marken­rechte abgekauft, die sich die ARD-Anstalt für eine Kindersendung gesichert hatte.
handelsblatt.com (Paid)

“Walden” präsentiert ab sofort auch ein Bier.

Prost! "Walden", Outdoor-Ableger von Gruners "Geo", bringt gemeinsam mit der Brauerei ÜberQuell ein Lager-Bier auf den Markt. Das Walden Forest Lager wird am 24 März im Rahmen eines Live-Streams vorgestellt und verkostet. Interessierte können vorab für 14,99 Euro ein Probier-Paket bestellen, dass auch die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift enthält. Das Bier gibt es ab Ostern auch im Lebensmittelhandel in Hamburg und Umgebung.
wuv.de, facebook.com

Basta: Telekom-Chef Höttges will mehr Geld.

Zu wenig Gehal-T: Telekom-Chef Timotheus Höttges fühlt sich unterbezahlt, berichtet das "Manager Magazin". Für 2020 hat ihm der Konzern gut 7,2 Mio Euro überwiesen. Der Aufsichtsrat will seine Bezüge auf 8,5 Mio Euro im Jahr deckeln, er selbst wünscht sich 10 Mio. Vielleicht lässt Höttges sich auf eine Bezahlung in Telekom-Turnschuhen ein – die Wertentwicklung von Sneakern ist erfahrungsgemäß höher als die der T-Aktie.
manager-magazin.de (Paid)

Sponsoren zittern um die Fußball-EM 2021.

FussballFußball-EM: Die Sponsoren der Europameisterschaft 2021 zittern wegen Corona um ihre teuer bezahlten Werberechte, schreibt Ingo Rentz. TikTok, Coca Cola und Takeaway.com halten sich bedeckt oder geben an, sich gemeinsam mit der UEFA auf "verschiedene Szenarien vorzubereiten". Heineken, Vivo und Qatar Airways äußern sich gar nicht zu der Frage, ob sie tatsächlich werben werden. Sollte die EM nicht stattfinden, hätten die Sponsoren das bereits investierte Geld verbrannt.
horizont.net (Paid)

Unilevers Marketing ist nicht auf Höhe der Zeit.

Reaktionär: "Unilever hinkt dem Zeitgeist hinterher", wenn es das Wort "normal" erst jetzt nicht mehr nutzt, schreibt Kathrin Werner. Der Konzern reagiere vor allem, weil "politische Unkorrektheit Profit kosten" könne. Um Marketing-Fehler künftig zu vermeiden und Tuchfühlung mit der gesellschaftlichen Realität zu bekommen, brauche es mehr Diversität in Unternehmen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Lea-Sophie Cramer will nicht zu stark in der Öffentlichkeit stehen.

Hör-Tipp: "Je mehr du hast, desto weniger redest du" ist das Credo deutscher Unternehmerinnen, sagt Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer im OMR-Podcast mit Philipp Westermeyer. Daran sei auch Deutschlands Neid-Kultur Schuld. Sie selbst habe Respekt vor zu großer medialer Präsenz, die mit öffentlichen Angriffen einhergehen könne. Zuletzt habe Cramer ihre Social-Media-Aktivitäten reduziert, um sich wieder stärker dem Gründen zu widmen. Derzeit ist sie in der Findungsphase neuer Ideen und lässt sich dabei filmisch begleiten.
omr.podigee.io (72-Min-Audio)

Basta: Schottisches Craftbeer landet dank Marketing-Gag bei Aldi.

Da braut sich was zusammen: Aldi Süd verkauft nun ein Craftbeer der schottischen Brauerei Brewdog. Damit findet ein munterer Streit ein harmonisches Ende. Als Aldi 2020 ein Bier in England auf den Markt brachte, dessen Dose Brewdogs "Punk IPA" zum verwechseln ähnlich sah, konterte die Brauerei mit einem "Yaldi IPA". Die Kooperation trägt nun den Namen "Ald IPA". Prost!
horizont.net (Paid), wiwo.de

Kinder sind 15 mal täglich Werbung für ungesundes Essen ausgesetzt.

Ad-ipös: Kinder sehen durchschnittlich 15 Werbungen für ungesundes Essen pro Tag, sagt eine Studie der Uni Hamburg. Ihre Daten entstammen der Vor-Corona-Zeit und beziehen sich auf TV und Internet. Im Fernsehen sei die auf Kinder zielende Werbeintensität verglichen mit dem Jahr 2007 um 29 % gestiegen. Wissenschaft­lerinnen, Ärztinnen und der AOK-Bundesverband fordern daher, derlei Werbung zu verbieten. Der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft kritisiert die Studienergebnisse als "plakativ".
welt.de

Facebook entzieht InfluencerDB den Zugang zur Schnittstelle.

Facebook-LogoDatenstopp: InfluencerDB, eine Software, mit der Firmen ihre Influencer-Kampagnen analysieren können, verschwindet vom Markt. Laut Chef Robert Levenhagen verwehrt Facebook der Firma den Zugang zur Entwickler-Schnittstelle, sodass die Software keine Daten mehr auswerten kann. Facebook hat den Zugang zu Daten in den vergangenen Jahren bereits stark eingeschränkt.
horizont.net

Wir graturilieren: Kai-Marcus Thäsler wird 53.


Wir graturilieren: Kai-Marcus Thäsler, Chef des Fachverbands Außenwerbung, wird 53. Er feiert weder auf der Akropolis, noch im Dreisterne-Restaurant oder im Kreise seiner 1.000 Freunde, sondern zuhause mit einer Magnum-Flasche Dörflinger Nobling Extra Brut. Das Beste am abgelaufenen Lebensjahr ist, dass er mehr für die da sein konnte, die ihm wichtig sind. Außerdem hat Thäsler viele neue Rezepte ausprobiert und gelernt Sauerteig anzusetzen.

Für die Zukunft wünscht er sich die Freiheit, wieder tun zu können, was er für richtig hält und wieder reisen zu können, wohin er mag. Statt über Videokonferenztools freut sich Thäsler auf den Austausch von Angesicht zu Angesicht mit Menschen – beruflich wie privat. Gratulationen nimmt er am liebsten zuhause entgegen, gerne inklusive eines Blumenstraußes oder eines guten Buchs. Wenn‘s denn fernmündlich sein soll bitte ohne die Erwartung einer artigen Danksagung. Und bitte nicht über soziale Medien.