Wavemaker-Studie: Glaubwürdigkeit von Influencern sinkt.

Influencer: 55 % der Nutzer verbinden Influencer mit bezahlter Werbung, sagt eine Studie von Wavemaker. Ihre Glaubwürdigkeit sinke um 13 % im Vergleich zum Vorjahr, jeder dritte Befragte lehnt Kooperationen zwischen Marken und Influencern ab. Allerdings sagt noch fast jeder Zweite, dass er durch Influencer neue Produkte kennenlernt. Nutzer vertrauen Influencern, die eine erkennbare Linie in ihren Kooperationen haben und nicht in jedem Post werben.
wuv.de

Basta: Sänger Alexander Klaws macht Umschulung zum Versicherungsvertreter.

Alle Achtung im Recall? Die Kommunikationsagentur Achtung wirbt mit Sänger Alexander Klaws (Foto), erster "DSDS"-Sieger, für die Siemens-Betriebskrankenkasse. "Ihre Kritik ist Musik in unseren Ohren", zitiert Klaws singend Online-Bewertungen. Seine Ballade "Take Me Tonight" entpuppt sich als Motivationssong für Versicherungspolicen.
wuv.de, youtube.com (4-Min-Video)

Sahra Al-Dujaili von Otto: So machen wir vertikal Werbung auf Instagram und TikTok.


Social Media First: Das ist die Werbe-Strategie bei Otto – und Sahra Al-Dujaili füllt die Kanäle mit Bewegtbild-Inhalten. Im handyfreundlichen Hochkant-Video von turi2.tv erklärt Al-Dujaili, wie ihr Team die Kampagnen gestaltet. Die Instagram Story sei das Herzstück aller Überlegungen. Mit kleinen optischen Tricks versucht Otto, die Nutzer auf die eigene Seite zu locken.

Al-Dujaili verbucht eine Staubsauger-Story als Erfolg: Otto zeigte den Tag eines Staubsaugers aus dessen Perspektive und erreichte damit nach eigenen Angaben Millionen Nutzer. Stärker in den Fokus rückt nun TikTok. Über die bunte und junge Kurzvideo-App rief der Handelskonzern zur "Mach dich zum Otto"-Challenge auf und zeigte so Präsenz beim Hurricane Festival. Noch mehr Geschichten zu den Bewegtbild-Strategien bei Otto stehen in der turi2 edition #9, die am 25. Oktober erscheint.
turi2.tv (5-Min-Hochkant-Video, am Handy auf Vollbild gucken)

Hör-Tipp: Donata Hopfen spricht im OMR-Podcast über ihre Leidenschaft für Startups.

Hör-Tipp: Donata Hopfen (Foto), Ex-"Bild"-Verlagschefin und heute Digitalberaterin bei BCG Digital Ventures, spricht im OMR-Podcast über ihre Leidenschaft für Startups. "Wie würde man es machen, wenn man es heute neu machen würde?", sei für Gründer eine Schlüsselfrage. Dem Berliner Neu-Verleger Holger Friedrich, Hopfens Ex-Kollege bei Verimi, wünscht sie "ganz viel Glück bei diesem schwierigen Unterfangen".
omr.com (43-Min-Audio), turi2.de (Background)

Die Bahn sucht Ökostrom-Lieferanten.

Deutsche Bahn nimmt das vom Bund versprochene Geld in die Hand um sein Ökoimage aufzupolieren. Mit einem Bieterverfahren sucht der Konzern neue Lieferanten für Ökostrom. Insgesamt beläuft sich die Ausschreibung auf 500 Gigawattstunden. Damit soll der Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 auf 61 % steigen. Aktuell spricht die Bahn von 57 % Ökostrom-Anteil – der sich jedoch zum Teil durch den Kauf von Ökostromzertifikaten errechnet.
spiegel.de

Video-Tipp: Prinz Harry und Ed Sheeran werben für mentale Gesundheit.

Video-Tipp: Prinz Harry und Sänger Ed Sheeran (Foto) wollen auf ein verbreitetes Problem hinweisen. Sheeran erzählt von Witzen und fiesen Kommentaren, unter denen er litt – und will sich nicht länger wegen seiner roten Haaren mobben lassen. Harry, ebenfalls rotschöpfig, klärt auf, dass es den beiden um psychische Gesundheit geht.
instagram.com (2-Min-Video) via mashable.com, independent.co.uk

Wort & Bild Verlag gründet Tochterfirma für Content Marketing.

Wort & Bild Verlag gründet die Content-Marketing Tochter Isartal Health Media. Der Herausgeber u.a. der "Apotheken Umschau" will seine Kompetenz bei Gesundheitsthemen für neue Geschäftsfelder nutzen, u.a. Bücher, digitale Angebote und Events. Geschäftsführer der neuen Gesellschaft ist Ex-VDZ-Funktionär Alexander von Reibnitz.
presseportal.de, turi2.de (Background Reibnitz)

Zitat: Uber-Deutschland Christoph Weigler sieht beim Image Aufholbedarf.

"Man kann nicht einfach einen Mobilitätsdienst in San Francisco erfinden und ihn danach mal eben so in der ganzen Welt ausrollen."

Christoph Weigler, Deutschlandchef von Uber, sagt im "Horizont"-Interview, Mobilität sei ein lokales Geschäft. Wegen Fehlern in der Vergangenheit habe Uber beim Image Aufholbedarf.
horizont.net (Paid)


Aus dem Archiv von turi2.tv: "Das war ein Fehlstart" - Uber-Manager Christoph Weigler will auch Partner der Taxis sein. (4/2019)

“Brad Pitt finde ich unglaublich toll”: BMW-Markenchef Jens Thiemer im TV-Fragebogen.


Der Grenzgänger: BMW-Markenchef Jens Thiemer würde sein Leben in die Hände von Brad Pitt legen – jedenfalls im Falle einer Verfilmung. Im Video-Fragebogen zur turi2 edition #9 nennt Thiemer Samson aus der Sesamstraße als Vorbild aus Kindertagen und erzählt, dass sein TV-Programm heute aus YouTube- und Instagram-Videos besteht.
turi2.tv (79-Sek-Video auf YouTube)

Mehr Geschichten aus der Bewegtbildwelt: Die "turi2 edition #9" erscheint am 25. Oktober 2019 in der Reihe turi2 edition, Magazin für Medien, Wirtschaft und Politik. Sie können die Buchreihe hier abonnieren.

Themen:
Reportagen: Phänomen E-Sports, im WELT-Newsroom, ein Besuch im Kliemanns-Land
Essay: Die neuen Lagerfeuer
5 Marken, die Erfolg mit Bewegtbild haben
Große Interviews mit Frank Elstner, Nico Hofmann, Peter Kloeppel, Lisa Altmeier und Laura Karasek
20 Köpfe und 10 Trends: so bunt ist die neue Bewegtbild-Welt
Das Buchmagazin ist vernetzt mit Videos, Digital, Social Media und Launchparties in Köln und München. Außerdem gibt es das Buch auch als 45-Minuten-Film! Kontakt: edition@turi2.de

Lidl gibt Löffel ab.

Lidl beglückt Kunden ab einem Einkaufswert von 25 Euro mit einem verbeulten Löffel: Das Besteck-Stück fasst 20 % weniger als gewöhnliche Teelöffel und soll Kunden auf den Geschmack von weniger Salz und Zucker bringen. In seinen Eigenmarken will der Konzern den Zucker- und Salz-Einsatz bis 2025 und 20 % senken.
wuv.de

“Es gibt keinen Fünfjahresplan im Marketing” – Wie Carolin Gabor Check24 Paroli bieten will.


Auf der Überholspur: Wie greift man einen Riesen an? Mit Klasse statt Masse, findet Carolin Gabor. Die Chefin des neuen Vergleichsportals Joonko nimmt niemand geringeren als Check24 ins Visier und greift nicht über noch kleinere Preise und höhere Rabatte, sondern mit Qualität an: "Die Positionierung, dass es immer um den Preis geht, finde ich bei Finanzprodukten einfach zu kurz gesprungen", sagt Gabor im Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande des Innovation Day Finance der Ad Alliance. Sie will – zunächst im Bereich der KfZ-Versicherung – auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Tarife bieten. Wahrscheinlich kosteten die dann ein paar Euro mehr, "aber ich kann dann ruhig schlafen".

Und wie will Carolin Gabor das neue qualitätsgetriebene Vergleichsportal bekannt machen? "Testen, testen, testen", sagt sie. "Es gibt nicht mehr den Fünfjahresplan im Marketing, wo man Budgets für viele Jahre verabschiedet." Auf eine Werbeschlacht im Vorabendprogramm sollte sich also vorerst niemand einstellen. Aber: "Wir werden alle Kanäle ausprobieren", was bei der Zielgruppe am besten verfängt, werde gebucht.
turi2.tv (4-Min-Video)

Kommunikationschef Jörg Buddenberg verlässt Lobbyverband Vaunet.

Vaunet und sein Kommunikationschef Jörg Buddenberg gehen nach einem Jahr getrennte Wege, berichtet kress.de. Er verlasse den Privatsender-Lobbyverband "aus familiären Gründen", um sich das Pendeln zwischen München und Berlin zu ersparen. Buddenberg kam im Oktober 2018 zu Vaunet, war davor u.a. im Marketing von CNN International tätig.
kress.de, turi2.de (Background)

Basta: Influencer wirbt mit Baby-Delfin-Menü für Nachhaltigkeit.

Fishing for complaints: Der Influencer Inscope 21 verspeist vor laufender Kamera einen Baby-Delfin und kassiert natürlich einen Shitstorm. Der war aber einkalkuliert, der Baby-Delfin nur eine Attrappe, die Aktion soll für nachhaltigen Fischfang werben. Unverzeihlich wäre gewesen, er hätte ein Einhorn verspeist - denn die stehen auch nachhaltig gezüchtet ganz oben auf der Social-Media-Artenschutzliste.
horizont.net, wuv.de, youtube.com (8-Min-Video)

Nutri-Score soll Orientierung bei Lebensmittel geben, bleibt für Hersteller aber freiwillig.

Nutri-Score: Ernährungsministerin Julia Klöckner hat das Label als Ergebnis einer Umfrage verschiedener Symbole zur Kennzeichnung von gesunden Lebensmitteln vorgestellt. Sie selbst hat lange dagegen gekämpft. Für Hersteller soll die Einführung freiwillig sein. Das System aus Frankreich verrechnet Nährwerte wie Zucker, Salz, Eiweiß oder Fett zu einem Gesamtwert zwischen Dunkelgrün und Rot.
spiegel.de, augsburger-allgemeine.de, tagesschau.de

Basta: Luftfahrtshow enttarnt Tarnjet.

Konkurrenzbetrachtung: Die Luftfahrtausstellung ILA sollte im April 2018 eigentlich zur Verkaufshow für Lockheed Martin werden. Der US-Hersteller präsentierte vor Ort seinen aktuellen Tarnkappenbomber F-35. Dumm nur: Wie nun bekannt wurde, gelang es dem deutsche Rüstungsunternehmen Hensoldt just bei dieser Messe mit einem Überwachungssystem die Tarntechnik der F-35 bei deren Abreise zu umgehen.
spiegel.de

YouGov: “Made in Germany” hat weltweit den besten Ruf.

Made in Germany ist ein Verkaufsargument, so das Ergebnis einer Umfrage von YouGov im Kooperation mit der Cambridge University. 51 % hätten einen positiven Eindruck von Produkten aus Deutschland, nur 6 % ein negatives. Keinem anderen Land bescheinigten die Befragten aus 23 Ländern ein so gutes Image. Hinter Deutschland folgen Italien, Großbritannien und Frankreich. Schlusslicht ist China. Produkte "Made in China" haben bei 44 % der Befragten ein negatives Image und nur bei 15 % ein positives.
zeit.de

Werbeindustrie und Parteien könnten künftig mittels KI auf Fake-Gesichter setzen.

Künstliche Intelligenz kann künftig Fake-Gesichter (Foto) erschaffen, die kaum von realen Menschen zu unterscheiden sind, berichtet Deutschlandfunk Nova. Die Motive haben "kein Profil, keine Ecken, keine Kanten", was für die Werbeindustrie oder auch Parteien interessant sei. Reale Modelbilder sind häufig nicht für politische Zwecke freigegeben.
deutschlandfunknova.de, generated.photos (Foto)

Die Bundeswehr startet die YouTube-Serie “Die Rekrutinnen”.

Bundeswehr will mit ihrer neuen Webserie um weibliche Nachwuchskräfte werben. Am Montag startet auf YouTube "Die Rekrutinnen". Das Format begleitet in 63 Episoden, die jeweils montags bis donnerstags online gehen sieben Frauen in ihrer Grundausbildung. Bereits 2017 zeigte die Bundeswehr Soldaten in "Die Rekruten" in ihrer Grundausbildung.
horizont.net, youtube.com (1-Min-Trailer)

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Als Food Medienhaus erreichen wir Millionen Menschen mit unseren Marken: von der POS Präsenz im Supermarkt bis zum Influencer-Workshop. Wir sind DER Partner für alle, die sich im Kontext Food & Lifestyle inszenieren wollen. Von der Rezeptentwicklung bis zur medialen Ausspielung – alles aus einer Hand.
www.first-in-food.com

BMW überprüft interne Marketing-Strukturen.

BMW: Markenchef Jens Thiemer stellt nicht nur die Agenturbeziehungen, sondern auch das interne Marketing auf den Prüfstand, schreibt "Horizont". Unterstützung erhalte Thiemer dabei vom Berater KPMG sowie Ex-Agenturmanager Thomas Strerath. Ziel sei es, Doppelstrukturen abzubauen und das Marketing stärker aus der Münchner Zentrale zu steuern. Bisher agieren die BMW-Ländergesellschaften beim Marketing weitgehend autonom.
"Horizont" 39/2019, S. 6 (Paid), turi2.de (Background)

Die “FAZ” mottet die klugen Köpfe ein und wirbt künftig mit neuem Claim.


Der kluge Kopf ist nun frei: Die "FAZ" verpasst sich zum 70-jährigen Bestehen einen neuen Markenclaim. Statt "Dahinter steckt immer ein kluger Kopf" heißt es künftig "Freiheit beginnt im Kopf". Ergänzt wird der Claim durch den Spruch "Freiheit beginnt mit F", wobei das F das Fraktur-F der Zeitung zeigt. Verantwortlich für das neue Corporate Design ist Agentur Strichpunkt, die im Februar von der Zeitung als Branding-Lead engagiert wurde.

Laut "FAZ" sollen die Sprüche den Gründungsanspruch der Zeitung, den Freigeist der Redaktion und die Selbstbestimmung ihrer Leser" widerspiegeln. Der bisherige Markenclaim "Dahinter steckt immer ein kluger Kopf" existiert bereits seit den 50ern. Insbesondere seit 1995 unter Scholz & Friends mutierte der Spruch zu einem häufig eingesetzten und bekannten Werbespruch. Als Kampagnen-Claim soll er erhalten bleiben.
horizont.net, presseportal.de, turi2.de (Background)

Zitat: Unilever-Mediachef Luis di Como personalisiert Botschaften im großen Maßstab.

"Content ist King, aber Content plus Context ist King Kong."

Unilever-Mediachef Luis di Como sagt im "Horizont"-Interview, dass sich Personalisierung erfolgreich skalieren lässt, wenn die Teilzielgruppen einmalig in ihren Merkmalen, aber gleichzeitig noch groß genug sind. Beim Influencer Marketing stört ihn die Fokussierung auf Social Media.
horizont.net (Paid)

US-Bundesanwälte ermitteln gegen E-Zigaretten-Produzent Juul.

E-Zigaretten: US-Bundesanwaltschaft in Nordkalifornien ermitteln gegen den E-Zigaretten-Pionier Juul Labs. Die Firma beteuert, nicht für den Konsum durch Minderjährige geworben zu haben, in einer Studie sagten allerdings 28 % der befragten Highschool-Schüler, dass sie in den vergangenen 30 Tagen eine E-Zigarette benutzt hätten. Ein Drittel der Firma gehört dem Tabakkonzern Altria, besser bekannt unter dem alten Namen Philip Morris.
wsj.com (Paid)

Pinterest führt Shopping-Funktionen für Unternehmen ein.

Pinterest bringt die sogenannte Katalog-Funktion nach Europa. Ausgewählte Unternehmen, darunter Otto, Fossil und Home24, können ihren Produktkatalog bei Pinterest hochladen und die Artikel in kaufbare Produkt-Pins umwandeln. Nutzer bestellen direkt über das Pinterest-Profil und generieren Traffic für die Händlerseite.
horizont.net

Basta: Bielefeld bleibt Bielefeld und wird selbst Millionär.

Wer Bielefeld wird Millionär: Eine Million Euro versprach die Stadt Bielefeld öffentlichkeitswirksam für den Beweis, dass Bielefeld nicht existiere. Gewinner ist nur das Stadt-Marketing selbst und schlägt aus dem imaginären Image PR-Profit. Ein Gedenkstein solle die Verschwörungstheorie offiziell steinigen, teilt die Stadt mit - und Bielefeld bleibt Bielefeld.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Influencer Riccardo Simonetti will kein Blogger mehr sein.

Influencer Riccardo Simonetti will das Label "Blogger" ablegen und künftig breiter aufgestellt als Entertainer auftreten. Simonetti bringt Ende des Jahres sein zweites Buch heraus. Er will weiter in sozialen Medien aktiv sein – sie seien das "stärkste und persönlichste Sprachrohr, das man als öffentliche Person haben kann".
wuv.de

Aus dem Archiv: Anne-Nikolin Hagemann hat Simonetti für die turi2 edition8 porträtiert.
turi2.de

RTL Mediengruppe startet die senderübergreifende Umwelt-Aktionswoche.

RTL Mediengruppe startet die Aktionswoche "Packen wir's an", in der sich die Sendergruppe in zahlreichen Formaten mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen beschäftigt. Senderlogo und Station-IDs werden grün eingefärbt, spezielle Werbetrenner fordern die Zuschauer zur Plastikvermeidung auf. Der Konzern wolle mit der Kampagne im TV sowie online "Haltung zeigen".
dwdl.de

Metro will Gastronomie mit Digital-Marktplatz an sich binden.

Metro will die Gastronomie digitalisieren und startet heute eine Online-Plattform für Gastro-Equipment, von Tellern bis Tiefkühlern. Vorstandschef Olaf Koch will den Markt besetzen, bevor Amazon kommt, schreibt Henryk Hielscher in der "Wirtschaftswoche". Digital-Dienste wie eine Online-Tischreservierung sollen die Gastronomen an Metro binden.
"Wirtschaftswoche" 38/2019, S. 50 - 52 (Paid)

“Handelsblatt”: Unzufriedene Hersteller wollen das Konzept der Automesse IAA kippen.

Autoindustrie diskutiert über ein Ende der Frankfurter Messe IAA in ihrer jetzigen Form, berichtet das "Handelsblatt". Führende Hersteller planen für morgen eine Sitzung. Im Gespräch ist eine Neuausrichtung als "Mobilitätshappening" an wechselnden Orten, etwa Berlin und Köln. Die Zahl der Aussteller ist dieses Jahr um 20 % verglichen mit 2017 gesunken. Die IAA wäre nicht die erste große Messe, die ihr Ende findet: 2018 fand letztmalig die Computermesse Cebit statt.
handelsblatt.com

Zitat: Philipp Westermeyer liebt Veranstaltungen, weil sie digital sind.

"Wenn das gut gemacht wird, entwickelt sich ein Live-Format zu einer eigenen Medienmarke. (...) Weil die Leute auf deinem Live-Event ihre Handys rausholen, filmen und fotografieren, das wiederum posten. Events sind so sehr digital geworden, obwohl man sich noch in der echten Welt trifft."

Philipp Westermeyer sieht in guten Veranstaltungen die perfekte Verbindung in die digitale Welt – und sein OMR-Festival als Karl-May-Festspiele fürs digitale Marketing.
blog.bauermedia.com

Westermeyer über Influencer Marketing:

"Wir werden irgendwann eher von Accounts, statt von Influencern sprechen. Hinter den meisten großen Influencern stecken mehr als nur einzelne Personen – teilweise sind es 20, 30 Mitarbeiter. Eine Account-Plattform ist mehr oder weniger die neue Zeitschrift oder die neue Webseite."

Aus dem Archiv von turi.tv: OMR-Chef Philipp Westermeyer über Influencer Marketing und Personal Branding. (01/2017)