Meinung: Die Jury der Miss Germany agiert kaufmännisch statt rein feministisch.

Miss Germany: Florian Boitin, Chefredakteur des "Playboy", hält den neu aufgestellten Schönheitswettbewerb für "kluge PR", am Ende aber für eine "Mogelpackung". Trotz komplett weiblicher Jury und der Streichung des Bikini-Laufs entsprächen alle Bewerberinnen demselben Schönheitsideal, sagt Boitin im Interview mit Deutschlandfunk Kultur.
deutschlandfunkkultur.de (mit 6-Min-Audio)

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Playboy"-Chefredakteur Florian Boitin beantwortet den Erfolgs-Fragebogen der turi2 edition #8 (Mai 2019).

Coca-Cola will mit einer Haltungskampagne Menschen zusammenbringen.

Coca-Cola will mit einer großen Kampagne unter dem Motto "Better when we're open" Haltung zeigen. Die Kampagne der Londoner Agentur Wieden + Kennedy läuft u.a. im Umfeld der Fußball-EM und soll helfen, Menschen in einer zunehmend gespaltenen Gesellschaft wieder näher zusammenzubringen. Zusätzlich spendet Coca-Cola rund 1 Mio Euro für europäische Community-Programme.
wuv.de, marketingweek.com, turi2.de (turi2 edition #8 über den Image-Wandel von Coca-Cola)

Springer will mehr eigene Events schaffen.

Springer will künftig stärker auf eigene Veranstaltungen setzen, schreibt Roland Pimpl. Die Zahl der größeren Events soll von zuletzt rund 12 auf 20 bis 25 steigen, sagt Knut Döring, beim Springer-Vermarkter Media Impact für Live-Experience zuständig.. Springer erhofft sich vor allem Einnahmen durch Werbekunden, denen der Konzern bei den Events persönliche Kontakte vermitteln kann.
horizont.net

Telekom muss Farbmarke aus der Schusslinie holen, sagt Markenchef Schwingen.

Telekom muss im Marketing auf gesellschaftlich relevante Themen setzen und "dabei helfen, eine zunehmend polarisierte Gesellschaft wieder ein Stück weit zusammenzuführen", sagt der scheidende Markenchef Hans-Christian Schwingen. Sein Nachfolger Ulrich Klenke müsse außerdem ein Lösung für die Farbmarke Magenta finden, die "markenrechtlich immer mehr unter Beschuss" gerät – Abhilfe könne vielleicht eine kombinierte Wort-Bild-Marke schaffen oder die österreichische Lösung, wo die Marke Magenta Telekom heißt.
wuv.de, turi2.de (Background)

Prix de Beauté: “Kein Erfolg ohne Print”.



Papier ist dufte: Udo Heuser, Geschäftsführer der Parfüm-Vertriebsfirma Nobilis Group, glaubt, dass gedruckte Magazine für die Kosmetik-Branche auch weiterhin ein wichtiges Medium bleiben, um den Absatz anzukurbeln. "Ein Erfolg ohne die Media-Unterstützung durch Print ist nicht möglich", sagt er im Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Prix de Beauté in Wiesbaden. "Allein der Duft, allein das Produkt-Design, allein der Erfolg am Regal reichen nicht aus." In vielen Alltagssituationen sei Print weiterhin stark präsent, beobachtet Heuser und denkt an Friseur-Salons oder das Wartezimmer beim Arzt.

Beim Kosmetik-Preis von Bauers "Cosmopolitan" hat das Parfüm Toy 2 der Nobilis-Marke Moschino in der Kategorie Liebling der Redaktion gewonnen. "Man merkt schon immer, wenn man eine Auszeichnung hatte und das auch im Regal oder in der Werbung spielt, dass dann der Abverkauf entsprechend ansteigt", sagt Heuser. Er lobt die Partnerschaft mit Bauer, der Verlag unterstütze die Branche "sehr intensiv dabei", "unsere Produkte in Szene zu setzen".
turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube)

Prix de Beauté: Lara Gonschorowski verzahnt bei “Cosmopolitan” Print und Digital.


Verzahnt und engagiert: Lara Gonschorowski ist seit rund einem Jahr Chefredakteurin der deutschen Cosmopolitan. Ihre Mission: Heft, Online, Podcast und Social Media zu verzahnen und die Marke "Cosmo" auf allen Kanälen erlebbar zu machen. Dazu gehört auch die neue Insta-Lounge beim Prix de Beauté im Kurhaus Wiesbaden. "Wir wollen unseren Leserinnen das Gefühl geben, sie sind hier live dabei", sagt Gonschorowski im Interview von "Horizont" und turi2.tv und deutet an, dass Bauers Kosmetik-Oscar womöglich keine reine B2B-Veranstaltung bleibt.

Wert legt Lara Gonschorowski auf den Gedanken des Female Empowerments, den "Cosmo" mit der Initiative #SupportHer bestärkt. Schon in den 1980er-Jahren habe "Cosmo" Karriere- und Geldgeschichten aufs Cover gebracht und für Gleichberechtigung gekämpft. Zum 40-jährigen Jubiläum der deutschen "Cosmopolitan" in diesem Jahr ist noch ein großes Jubiläums-Event geplant, auch beim "Cosmo"-Podcast steht ein Relaunch an.
turi2.tv (6-Min-Video bei YouTube)

Miss Germany Wahl: Alter und Familienstand egal, Social-Media-Kompetenz wichtig.

Miss Germany: Max Klemmer, 24 und Enkel des Misswahlen-Gründers, will mit dem Wettbewerb weg vom Schmuddelimage, schreibt Cathrin Bialek. Die Maße der Kandidatinnen werden unwichtiger, die Altersgrenze steigt von 29 auf 39 Jahre, der Familienstand ist egal. Wert legt Klemmer auf Social-Media-Kompetenz. 2021 will er den Jahresumsatz von aktuell 1,5 Mio Euro durch mehr Werbeeinnahmen verdoppeln.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Looping-Group arbeitet nicht mehr nur für Mercedes-Benz.

Looping Group von Ex-"stern"-Chefredakteur Dominik Wichmann hat still und leise weitere Kunden neben Mercedes-Benz gewonnen, schreibt Jürgen Scharrer. Die Looping Group arbeitet u.a. für die Allianz, die Messe München, Penguin Random House und Stage Entertainment und sei drauf und dran, eine der führenden Content-Agenturen der Republik zu werden. Der neue Newsletter Ping widmet sich der "redaktionellen Gesellschaft", in der nahezu jeder Akteur Sender und Empfänger ist.
horizont.net

Zitat: Keks-Kampagnen müssen konzentriert krümeln.

"In Deutschland ist Fernsehen zwar noch ein extrem reichweitestarkes Medium – gleichzeitig erreicht man spezielle Zielgruppen dort aber wenig bis gar nicht."

Bert Kriewolt, Marketer u.a. für Milka bei Mondelez, geht potenziellen Oreo-Käufern deshalb in sozialen Medien und mit Pop-up-Läden in Städten auf den Keks, erklärt er im Interview mit "Absatzwirtschaft".
absatzwirtschaft.de

“Gegen Egoismus” – Anja Stolz zeigt den neuen Marken-Auftritt der R+V Versicherung.


Gemeinsam statt einsam: Die R+V Versicherung holt zum Marketing-Rundumschlag aus und gibt sich in diesen Tagen einen neuen Marken-Auftritt. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv zeigt Marketing-Chefin Anja Stolz die neue Kampagne für Print, TV, Online und Social Media und erklärt, dass die Versicherung sich mit dem Slogan "Du bis nicht allein" gegen Egoismus und für die Gemeinschaft ausspricht.

Mit der Purpose-Kampagne knüpft Stolz an die Wurzeln der Versicherung im 19. Jahrhundert und die Genossenschafts-Idee des Friedrich Wilhelm Raiffeisen an. Den Purpose habe sie nicht erst lange suchen müssen, "die R+V hat seit hundert Jahren in der DNA den genossenschaftlichen Gedanken", sagt Stolz, "wir heben es jetzt nur raus".

Dabei scheut sich die Versicherung auch nicht vor sonst im Marketing verpönten Negativ-Aussagen: Hinter der Aussage "für die Gemeinschaft" würde sich jeder sofort versammeln, findet Stolz, mit der Positionierung "gegen Narzissten und gegen Egoismen" wolle die Versicherung "sehr viel klarer und sehr viel selbstbewusster Kante zeigen".
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Gericht: Check24 darf Versicherungsabschluss nicht mit Prämien versüßen.

Check24 darf Versicherungskunden nicht mit hohen Prämien locken, urteilt das Münchner Landgericht und bestätigte eine Klage des Bundesverbands deutscher Versicherungs­kaufleute. 2018 hatte das Vergleichsportal bei Abschluss einer Versicherung die Auszahlung von bis zu zwölf Monatsprämien versprochen - ein Verstoß gegen das Sondervergütungsverbot. Schon in zwei Wochen steht der nächste Gerichtstermin mit dem Kfz-Versicherer Huk Coburg an.
wiwo.de, turi2.de (Background)

Meinung: Beim Dresdner Opernball sind alle voneinander abhängig.

Dresdner Opernball veranschaulicht die "gefährliche Abhängigkeit" von Kultur, Politik, Medien und Wirtschaft, schreibt Matthias Meisner. Die Verleihung des St.-Georgs-Ordens an den ägyptischen Diktator Al Sisi sei nur "das jüngste Spektakel in einer langen Kette von Merkwürdigkeiten". Die Organisatoren inszenierten sich nun selbst als Opfer von Hass und Anfeindungen. Auf Orden wollen sie jetzt ganz verzichten.
tagesspiegel.de, t-online.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Audi-Vorstand Hildegard Wortmann setzt für Emotionen auf das Fernsehen.

Hör-Tipp: Audi-Vorstand Hildegard Wortmann macht sich "überhaupt keine Sorgen" über eine womöglich rückläufige TV-Nutzung, sagt sie im OMR-Podcast mit Philipp Westermeyer. Die digitalen Kanäle seien eine Ergänzung in der Mediaplanung, das lineare Fernsehen habe auch künftig eine Relevanz und sorge für Emotionen - auch beim Thema Nachhaltigkeit.
omr.podigee.io (52-Min-Audio)

Territory startet neues Kundenmagazin für Biohändler Dennree.

Territory produziert für den Bio-Händler Dennree das neue Kunden-Magazin "Kreo". Es startet am 1.2. mit einer Auflage von 200.000. Das Magazin erscheint vierteljährlich und verschreibt sich den Themen artgerechte Tierhaltung, Nachhaltigkeit und Verzicht auf Gentechnik. Zur Dennree-Gruppe gehören über 300 Denn's-Biomärkte und Bioläden der Biomarkt-Verbundgruppe.
cpmonitor.de

Greta Thunberg will “Fridays for Future” als Marke schützen lassen.

Fridays for Markenschutz: Klima-Aktivistin Greta Thunberg (Foto) will den Namen Fridays for Future als Marke schützen lassen, berichtet die "Zeit". Ihre in Schweden gegründete Stiftung habe kurz vor Weihnachten beim EU-Amt für geistiges Eigentum einen Antrag gestellt. Bereits Anfang November hat Janine O'Keeffe, eine Vertraute Thunbergs, den Markenschutz von "Fridays for Future" u.a. für Rucksäcke, Regenschirme und Mützen beantragt. Sie wolle damit kein Geld verdienen, sondern dem Missbrauch des Namens vorbeugen. Markenrechtler sehen den Versuch kritisch.
zeit.de (Paid), zeit.de (Kurzfassung), faz.net (Kritik)

Ford positioniert sich mit Kampagne “Bereit für morgen” als Elektro-Vorreiter.

Ford richtet seine Marken-Kampagne unter dem Slogan "Bereit für morgen" neu aus, E-Mobilität steht im Mittelpunkt. Drei TV-Spots der Agentur AMV BBDO inszenieren Ford als "Vorreiter für echte Veränderungen". Zu sehen ist der vollelektrische Ford Mustang Mach-E. Bis Ende 2020 will Ford 14 elektrifizierte Fahrzeuge auf den Markt bringen, wozu auch Hybrid-Autos gehören.
presseportal.de, youtube.com (1-Min-Video)

Immer mehr Prominente verdienen mit ihren eigenen Produkten im Handel.

Marketing: Rund jeder zehnte Fernsehspot setzt auf prominente Werbegesichter, beobachtet n-tv.de. Immer häufiger bringen Prominente sogar eigene Produkte in den Handel. Günther Jauch verkauft beispielsweise bei Aldi Wein, der rund einen Euro mehr als die übrigen Discounterweine kostet. Durch den prominenten Namen steige der gefühlte Wert des Produkts.
n-tv.de

Bastei Lübbe macht Sandra Dittert zum Vorstand für Marketing und Vertrieb.

Bastei Lübbe holt Sandra Dittert und Simon Decot neu in den Vorstand. Decot ist ab April für das Programm zuständig, Dittert ab August für Marketing und Vertrieb. Beide folgen auf Klaus Kluge, der bislang beide Bereiche verantwortet hat, seinen im September auslaufenden Vertrag jedoch nicht verlängert. Dittert kommt von Haufe, wo sie Geschäftsführerin ist. Decot ist bereits bei Lübbe - zuletzt als als Leiter der Programmstrategie
buchmarkt.de

Petra Mauß verstärkt den Vorstand der PR- und Künstleragentur Kick Media.

Kick Media, PR- und Künstler-Agenturgruppe von Alexander Elbertzhagen, erweitert mit Petra Mauß das Führungsgremium. Als Vorstand Artists betreut sie künftig alle Geschäftsbereiche des Künstlermanagements. Mauß bleibt Geschäftsführerin des Tochterunternehmens Pool Position, das u.a. Michelle Hunziker und Barbara Schöneberger vermarktet.
meedia.de

Lese-Tipp: Influencer Justin Fuchs inszeniert seine eigene Modemarke.

Lese-Tipp: Influencer Justin Fuchs gründete für seine über 1,3 Mio Follower eine erfolgreiche Modemarke, beobachtet OMR. Jede Kollektion kommt an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit auf den Markt und ist meist innerhalb weniger Minuten vergriffen. Diese Knappheit erzeugt wiederum einen Hype in den sozialen Netzwerken. Dazu interagiert der YouTuber stark mit seinen Followern.
omr.com

Verbraucherschützer küren Mirácoli zur Mogelpackung des Jahres.

Weniger für mehr: Die Verbraucherzentrale Hamburg verleiht der Nudel-Fertiggericht-Marke Mirácoli von Mars den Negativ-Preis Mogel­packung des Jahres 2019 aus. Mehr als zwei Drittel der rund 43.000 Teilnehmer haben für die Nudeln gestimmt, denen zum alten Preis nun der Käse fehlt, auch Tomaten­sauce und Gewürz­mischung hat Mars reduziert.
wdr.de, tagesspiegel.de, vzhh.de

P&G investiert 2019 am meisten Geld in Werbung, Amazon holt stark auf.

Procter & Gamble hat 2019 mit 1,06 Mrd Euro erneut so viel Geld für Werbung ausgegeben wie kein anderes Unternehmen in Deutschland. Der Konsumgüter-Hersteller investierte laut Horizont-Auswertung fast doppelt so viel Geld in Werbung, wie der Zweitplatziere Ferrero, der 515 Mio Euro ausgab. Amazon verdrängt L'Oreal von Platz 3 auf Platz 5, Lidl rangiert auf Platz 4. Am stärksten zurückgefahren haben ihre Werbe-Maßnahmen Kaufland und Media Saturn. Kino- und Außenwerbung haben am meisten zugelegt, Publikums- und Fachzeitschriften am stärksten verloren.
horizont.net (Paid)

Meinung: Fußballclubs profitieren vor allem von ihrer Marke.

Fußballclubs müssen sich als Marke begreifen, wollen sie zu den umsatzstärksten Teams zählen, schreibt Felix Eick. Die Liste der wertvollsten Club-Marken und der umsatzstärksten Clubs sei beinah identisch und hänge nur indirekt mit sportlichem Erfolg zusammen, da dieser eine Zeit lang nachhalle. Immer bedeutender würden auch einzelne Spieler, die selbst Marken sind und ganze Fangruppen zu einem Verein mitbringen können.
"Welt" (Paid)

Hör-Tipp: Tarek Müller spricht über Nachhaltigkeit im Modegeschäft.

Hör-Tipp: About-You-Gründer Tarek Müller wird Stammgast im OMR Podcast. Müller soll bei Philipp Westermeyer regelmäßig über aktuelle Entwicklung im Digital-Business sprechen. In der 250. Ausgabe skizziert er seine Vorstellung vom nachhaltigen Mode-Geschäft, verrät was About You in Sachen Second Hand plant und was den Reiz von Influencer-Brands ausmacht.
omr.com (73-Min-Audio)

Chinesischer Botschafter wollte deutsches Geld für besseres China-Image.


Sympathie-Spende: Der ehemalige chinesische Botschafter in Deutschland, Shi Mingde (Foto), hat im Februar 2019 versucht, bei deutschen Dax-Konzernen und Stiftungen 250.000 Euro für eine positivere China-Berichterstattung einzuwerben, berichteten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung". Der Botschafter warb für das Projekt "Chinareporter" der beiden deutschen Journalisten Wolfgang Hirn, damals Reporter für das "manager magazin", und Georg Blume, freier Mitarbeiter der "Zeit" und Pauschalist beim "Spiegel". Beide gelten als ausgewiesene China-Kenner.

Shi schreibt in seiner Spenden-Bitte, er müsse zum Ende seiner Amtszeit "ehrlich bilanzieren", dass es ihm "nicht ausreichend gelungen" sei, "den Deutschen ein besseres China-Bild zu vermitteln". Hirn und Blume seien "keine unkritischen Geister" und beherrschten "alle Regeln der aufgeklärten deutschen Öffentlichkeit", um das China-Bild in Deutschland "dauerhaft beeinflussen und objektiver gestalten können". Shis Nachfolger, der aktuelle chinesische Botschafter Wu Ken, legt in einem weiteren Schreiben Anfang Dezember nach: "Angesichts der einseitigen Medienberichterstattung hier in Deutschland über China ist die Vermittlung eines allseitigen, besseren China-Bildes in Deutschland immer aktueller und dringender geworden". Den Recherchen nach hat keines der angeschriebenen Unternehmen der Bitte der Botschaft nach Geld entsprochen. Umgesetzt wurde "Chinareporter" nie. (Archivfoto: picture alliance / Paul Zinken/dpa)
tagesschau.de, sueddeutsche.de, presseportal.de, ndr.de/zapp (4-Min-Video)

Audi verlängert vorzeitig beim FC Bayern und setzt Spieler-Autos unter Strom.


Elektro-G-Audi: Autobauer Audi und der FC Bayern München verlängern ihre Partnerschaft vorzeitig bis 2029. Laut "Bild" zahlt Audi dafür insgesamt rund 500 Mio Euro. Ab sofort fließen gut 50 Mio Euro jährlich aufs Konto der Bayern und damit gut 15 Mio Euro mehr pro Jahr als bisher - immerhin das Durchschnittsgehalte eines Top-Spielers. Über die Bayern will Audi vor allem das Thema Elektro­mobilität pushen und stattet dazu alle Spieler mit seinem Elektro-Auto E-Tron aus. Auch gemeinsame Marketing-Aktionen zur E-Mobilität sowie Ladesäulen und Probefahrten rund um die Allianz Arena sind geplant. Für die Audi-Mitarbeiter sieht die Partnerschaft u.a. Meet&Greet-Aktionen mit Bayern-Stars vor.

Audi ist seit 2002 exklusiver Automobil-Sponsor des FC Bayern. Konkurrent BMW wollte Audi diese Rolle streitig machen, für zehn Jahre war eine Summe von 800 Mio Euro im Gespräch. Auch Audi erhöhte daraufhin sein Angebot, von bis zu 60 Mio Euro im Jahr war die Rede. BMW schoss sich am Ende selbst ins Aus, weil die Münchner eine Rücktritssklausel in den Vertrag einbauen lassen wollten. Daraufhin beendete der Verein Verhandlungen. (Foto: Audi)
bild.de, tz.de, fcbayern.com, audi-mediacenter.com, turi2.de (Background)

Instagram testet Direct Messages über den Browser.

Instagram bringt seine Direktnachrichten in den Webbrowser. Bisher konnten Nutzer nur über die App Nachrichten verschicken und empfangen. Zunächst bekommt eine "kleine Prozentzahl" der weltweiten Nutzer Zugriff auf die neue Funktion, die sich u.a. an Firmen und Influencer richtet, die sehr viele Direktnachrichten erhalten.
theverge.com, techcrunch.com, cnet.com

Basta: Tesla verkauft T-Shirts mit zerbrochener Cybertruck-Scheibe.

Profitables Scheitern: Tesla verkauft nach dem Fauxpas bei der Präsentation seines Cybertrucks, wo die bruchsichere Scheibe durch eine Metall­kugel zerbrach, nun T-Shirts mit zerdepperter Scheibe auf der Brust. Bereits in Planung sind auch Shirts mit seltenen Kröten drauf, die Natur­schützer in der Nähe von Teslas geplantem Werk in Brandenburg sicher noch finden werden.
futurezone.at via mobilegeeks.de

Basta: Werbespruch von Sixt wandert in den Papierkorb statt ins Gelände.

Ausgebremst: Die Wettbewerbszentrale klagt erfolgreich vor dem Landgericht München gegen den Sixt-Werbespruch "Ab ins Gelände", weil die angepriesenen Mietwagen laut Geschäftsbedingungen gar nicht abseits der Verkehrswege gefahren werden dürfen. Statt ins Gelände wandern die Werbesprüche damit ab in den Papierkorb.
boerse.ard.de

Video-Tipp: “Zapp” beleuchtet das Geschäft mit Leser-Kreuzfahrten.

Video-Tipp: Kreuzfahrten sind für Verlage lukrative Nebengeschäfte, doch oft verwischen die Grenzen zwischen Verlags­geschäft und Journalismus, berichtet Sebastian Asmus bei "Zapp". Das "Hamburger Abendblatt" oder die "Zeit" schicken zur Unterhaltung der Passagiere hochrangige Redakteure an Bord und verdienten an dem, was die Redaktionen regelmäßig anprangern.
ndr.de (6-Min-Video)