Lese-Tipp: Das “Manager Magazin” über die Geschäftsmodelle von Medienanwälten.

Lese-Tipp: Das "Manager Magazin" gibt einen Einblick in juristische Streitereien über dessen Recherchen. Auf Anwaltsseite habe sich eine "kleine, aber hoch spezialisierte Industrie" geformt, wodurch die Intensität an Auseinandersetzungen zugenommen habe. Christian Schertz etwa habe es zu seinem Geschäftsmodell gemacht, "den Rahmen dessen, was als privat gelten und die Öffentlichkeit nichts angehen soll, so weit wie möglich zu ziehen".
manager-magazin.de (Paid)

Lese-Tipp: Das Männerproblem der Union.

Lese-Tipp: Die CDU sucht den Anschluss an die Moderne. Bloß: "Immer wenn es darum geht, mehr Frauen für wichtige Positionen in der Partei aufzustellen, dann scheint das Thema zu nerven", resümieren Milena Hassenkamp, Anna Clauß und Kevin Hagen im "Spiegel". Nun zeige sich, "dass Merkel ein Einzelfall war: Für den Parteivorsitz laufen sich ausschließlich Männer warm". Die Begründung, dass einfach zu wenige Frauen für die Posten kandidierten, klinge so, als seien sie "eigentlich selbst Schuld" am Männerüberschuss.
spiegel.de (Paid)

Lese-Tipp: Asterix-Autor Jean-Yves Ferri gibt Einblicke in die Seele des Galliers.

Lese-Tipp: Asterix-Autor Jean-Yves Ferri gibt im "stern" Einblicke in die Seele des Galliers. Asterix startete seine Karriere als eher mittelmäßiger Krieger, Esser und Trinker, sei aber im Lauf der Geschichten "unfehlbar" geworden. Einen "gealterten Asterix" hält Ferri für eine lustige Idee, scheitert aber am immer gleichen Ausgangspunkt der Geschichten: dem besetzten Gallien 50 vor Christus.
"stern" 43/2021, S. 82 (Paid)

Lese-Tipp: Auch deutsche Firmen lockern Urlaubsregeln.

Lese-Tipp: Netflix, bekannt dafür, Beschäftigten so viel Urlaub zu geben, wie sie wollen, findet auch in Deutschland Nachahmer, schreibt Hannah Scherkamp. Was in den USA dazu führt, dass Mitarbeitende mehr arbeiten und im Schnitt nur zehn Tage Urlaub pro Jahr nehmen, bewährt sich hierzulande u.a. bei Trivago. Die 1.000 Beschäftigten nehmen beim Reise-Unternehmen im Schnitt 30 Tage Urlaub pro Jahr.
zeit.de

Lese-Tipp: Was die Deutschen trotz hoher Kosten im Silicon Valley hält.

Lese-Tipp: Das Silicon Valley macht zurzeit wieder eine "Sinnkrise" durch, beobachtet "Wiwo"-Autor Matthias Hohensee. Namhafte Unternehmen ziehen weg, u.a. wegen hohen Lebenshaltungskosten, die es schwer machen würden, neue Talente zu gewinnen. Hohensee befragt fünf Deutsche, warum sie trotzdem dort wohnen bleiben. Die Befragten schätzen u.a. die Aufgeschlossenheit für Neues und die guten Chancen für Gründer ohne Connections.
wiwo.de

Lese-Tipp: Über den “undurchschaubaren Musikgeschmack” der Jungen Union.

Lese-Tipp: "Der Musikgeschmack der Jungen Union scheint so disparat zu sein, wie die Partei selbst sich im Moment uneinig ist", schreibt Nora Gantenbrink im "Spiegel". Auf dem JU-Deutschlandtag gibt es u.a. Udo Jürgens, Kanye West, Apache 207 und Willie Nelson zu hören. Gantenbrink vergleicht die Veranstaltung mit einer Jugendmesse der Neunziger und kommt zu dem Fazit: "Die Leute hier sind alles andere als per se unsympathisch, einige machen sich sehr souverän ab 14 Uhr Dosenbier in der Sitzung auf."
spiegel.de (Paid)

Lese-Tipp: Identitätspolitik spaltet nicht, schreibt Soziologin Gesa Lindemann in der “Zeit”.

Lese-Tipp: Eine rigorose Identitätspolitik führt "zu einer Art Überbietungswettbewerb, in dem immer feinere und subtilere Diskriminierungsformen entdeckt werden", schreibt die Soziologin Gesa Lindemann in der "Zeit". Sie sei aber "höchst begrüßenswert", weil sie den "Menschen als ein moralisches und kulturbildendes Wesen begreift." Kritisieren sollte man diese Politik trotzdem.
zeit.de

Lese-Tipp: Den “Revolverjournalismus” in Österreich gab es schon vor 100 Jahren.

Lese-Tipp: "Auch der Journalist auf Entlohnung von Seite der Personen Anspruch erheben könne, welchen er durch Publizieren, aber auch durch Verschweigen von Mitteilungen Dienste erwiesen habe." Dieser Satz ist rund 100 Jahre alt und doch brandaktuell, denn über eben jene mediale Gefälligkeiten ist Österreichs Kanzler Sebastian Kurz gestolpert. Der "Standard" porträtiert den Zeitungsgründer Imre Békessy, der 1918 die Grundlage für den "Revolverjournalismus" legte.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Debatte: Das Sparprogramm bei Condé Nast ist eine Chance für kleinere Magazine.

Glattgespart: Die Krise von Condé Nast und seinen Mode­magazinen "Vogue" und "GQ" ebnet den Weg für unbekanntere Hefte wie "032c" oder "Achtung Mode", schreibt Alfons Kaiser im "FAZ Magazin". Durch das Sparprogramm wirken die großen Player "konfektioniert" und "beliebig", wohingegen die kleinen Hefte mit Foto­strecken punkten, die "nicht drapiert, arrangiert, retuschiert" sind.
faz.net

Lese-Tipp: Die “FAZ” besucht eine TikTok-Villa auf Ibiza.

Lese-Tipp: Acht Influencerinnen leben in einer Villa auf Ibiza den "Traum einer ganzen Generation", schreibt die "FAZ" nach einem Besuch. Doch die Momente "routiniert gespielter guter Laune" mit Tänzen, Akrobatik und Modenschau für die App TikTok sind nur die virtuelle Wirklichkeit. Es herrscht "ein strenges Regiment" bis bis zu 14 Stunden Arbeit am Tag.
faz.net (Paid)

Lese-Tipp: Die “Zeit” ergründet Peter Thiels düstere Gesellschafts-Visionen.

Lese-Tipp: Ist der berühmt-berüchtigte Silicon-Valley-Investor Peter Thiel (Foto) mehr als nur ein Geldgeber, gar ein "apokalyptischer" Vordenker? Diese Frage analysiert Dirk Peitz in einem "Zeit"-Artikel mit der Überschrift "Der Düstere". "Thiels Zukunftsszenarien" fußen auf der Vorstellung "bereits laufender Kulturkämpfe", so der Autor. An die Rettung der Welt durch einen "Friedensschluss mit der Natur" glaube der Milliardär nicht.
zeit.de

Lese-Tipp: Der “Spiegel” porträtiert Elon Musk zwischen Genie und Wahnsinn.

Lese-Tipp: Der "Spiegel" nähert sich in seiner Titelgeschichte dem "Einstein des 21. Jahrhunderts", Elon Musk. Er gebe sich wie ein "Kumpel", der jederzeit erreichbar sei und sich wenig um das kümmert, was die Öffentlichkeit von ihm denkt. Dabei hat er seine Presseabteilung aufgelöst und lädt sich, wo er hin will, selbst ein. Das erinnere an Donald Trump. Seine Firmen seien ganz auf ihn zugeschnitten – die Ingenieure müssten damit leben, dass Musk sich in Details einmischt. Auch seine Ehen führe er wie Startups: "schnell gründen, und wenn's läuft, schnell skalieren, bei Nichterfolg schnell wieder dichtmachen".
spiegel.de (Paid)

Lese-Tipp: Die “Süddeutsche” porträtiert Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen.

Lese-Tipp: "Wir haben nur eine einzige Chance, etwas zu verändern", sagt Frances Haugen NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung". Der Investigativ-Verbund porträtiert die Facebook-Whistleblowerin, die am Dienstag vor einem Untersuchugs-Ausschuss des US-Senats über ihre Enthüllungen aussagt. Sie geht davon aus, dass Facebook es künftig zu verhindern weiß, dass noch mal eine Mitarbeiterin in so großem Stil interne Dokumente kopieren kann. Die "SZ" beschreibt die 37-Jährige als "Idealistin aus dem Mittleren Westen", die Facebook trotz allem nicht verteufeln will. "Die fühlen sich eh schon so verfolgt, und Menschen ändern selten ihr Verhalten, wenn man ihnen sagt, dass sie ein schlechter Mensch sind."
sueddeutsche.de (Paid)

Lese-Tipp: Der “Spiegel” stellt die U-25-Fraktion im neuen Bundestag vor.

Lese-Tipp: Sechs der 735 Abgeordneten im neuen Bundes­tag sind jünger als 25 Jahre. Der "Spiegel" stellt die SPD- und Grünen-Mitglieder vor. Mit dabei ist die 23-jährige Emilia Fester, die bereits "Erfahrung im Schmieden von Koalitionen" mitbringt; und Fabian Funke, 24, der aus dem tief­blauen Sachsen heraus für die SPD in den Bundestag einzieht.
spiegel.de

Lese-Tipp: Natalia Gamero del Castillo muss Condé-Nast-“Relikte” hinter sich lassen.

Lese-Tipp: Autor Seb Joseph porträtiert Natalia Gamero del Castillo, die erste Europa­chefin von Condé Nast. Ihre Rolle sei das "schweigende Eingeständnis", dass autonom agierende Condé-Nast-Marken ein "Relikt" seien. Erst als ihr Vater in den 90ern erkrankt, lässt die Spanierin von der Jura-Karriere ab und widmet sich ihrer Medien-Leidenschaft. Anders als der Ex-Auslandschef des Verlagshauses Wolfgang Blau übe sie sich eher in Zurückhaltung.
digiday.com

Lese-Tipp: Facebook-Werbung nutzt Angststörungen und Traumata aus.

Lese-Tipp: Die Autorin Rahel Lang zeigt bei Netzpolitik anhand einer Fallstudie, wie "'datenhungrige Algorithmen' die psychische Gesundheit von Menschen bedrohen". Ein Elternteil einer jungen Frau stirbt an Krebs. Facebook zeigt der Frau danach immer wieder Werbung zu den Themen Krebs und genetische Krankheiten an. Selbst eine Deaktivierung kann die Anzeigen nicht dauerhaft ausblenden.
netzpolitik.org

Lese-Tipp: Die 37-jährige Angela Merkel nimmt sich nicht so wichtig.

Lese-Tipp: Die "taz" kramt ein 30 Jahre altes Interview mit der damals 37-jährigen Frauenministerin Angela Merkel aus dem Archiv. Man sieht eine "ernste junge Frau mit kurzem Haar und strengem Blick", die zugibt, sich "in der CDU noch nicht sehr" auszukennen, schreibt Kolumnistin Isolde Charim. Aber sei's drum, immerhin sei es ihr "nicht wichtig, eine wichtige Politikerin zu sein".
taz.de

Lese-Tipp: Imre Grimm widmet sich augenzwinkernd dem Wahlabend im TV.

Lese-Tipp: Imre Grimm zappt in seiner Chronik des Wahlabends durch die TV-Sender und setzt humorvoll Spitzen gegen alle Beteiligten. In Summe rät er RTL und Sat.1 ganz auf die neue Seriösität, statt eine "koffein­arme Mischung aus Kloeppel und Killefitz" zu setzen. Die Quintessenz des Angebots von ARD und ZDF entspräche der des Wahlergebnisses selbst: "Hauptsache, es tut nicht weh."
rnd.de

Lese-Tipp: Robin Alexanders Aufstieg zur “Fernsehnase”.

Lese-Tipp: DWDL verfolgt nach, wie Welt-Journalist Robin Alexander zur "Fernsehnase" wurde. Bei "Markus Lanz" schaue er inzwischen öfter vorbei "als an der Pommesbude". Kritikerinnen bemängeln, er sollte sich als stellvertretender Chefredakteur lieber um die sinkende Auflage der "Welt" kümmern. Er fühle sich manchmal müde, wie Gandalf in "Herr der Ringe", sagt Alexander, doch politisch seien es gerade "total interessante Zeiten".
dwdl.de

Lese-Tipp: “Focus” widmet sich dem Phänomen der Taliban-Influencer.

Lese-Tipp: Der "Focus" interviewt in der aktuellen Ausgabe einen afghanischen Taliban-Kämpfer, der als Influencer und Propagandist für die selbsternannten Gotteskrieger in den Sozialen Netzwerken unterwegs ist. Auch in Afghanistan spielen die Online-Medien eine immer wichtigere Rolle, sind Smartphones weit verbreitet. Den Vormarsch der Taliban begleitete deshalb auch eine breit angelegte Online-Propaganda-Offensive, getragen von einer neuen technikaffinen Taliban-Generation, schreibt "Focus".
"Focus" 39/2021, S. 48-50 (Paid)

Lese-Tipp: Welche Anrufe heutzutage bei der Telefonauskunft 11880 ankommen.

Lese-Tipp: Die "Süddeutsche Zeitung" hört sich um, wie bei der inzwischen weitestgehend bedeutungslosen Telefonauskunft 11880 gearbeitet wird. Trotz Internet trudeln täglich noch etwa 6.000 Anrufe ein – obwohl die Callcenter-Mitarbeiterinnen im Wesentlichen bloß nach Infos googlen. Manche Anruferinnen wollen einfach mit wem reden, erzählt Telefonagentin Nicole Eingrieber – z.B. über den Wahlkampf oder das Wetter.
projekte.sueddeutsche.de (Paid)

Lese-Tipp: Bei den “Elefantenrunden” am Wahlabend verläuft nicht immer alles nach Plan.

Lese-Tipp: Deutschland­funk erinnert noch einmal an die legendärsten "Elefanten­runden" an den Wahl­abenden der vergangenen Jahrzehnte – inklusive leerem Studio und einem angetrunkenen Franz Josef Strauß. Dem früheren ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender (Foto) bleibt vor allem Gerhard Schröder in Erinnerung, der 2005 in Anwesenheit von Angela Merkel sagte, nur er könne eine stabile Regierung stellen.
deutschlandfunk.de

Lese-Tipp: Correctiv rekonstruiert die Welle der Falschinformationen vor der Bundestagswahl.

Correctiv Ausrufezeichen ohne Schriftzug-150Lese-Tipp: Die Faktenchecker von Correctiv haben über Monate hinweg die Desinformations- und Schmutzkampagnen zur Bundestagswahl beobachtet. Sie zeigen u.a. angebliche Medienberichte über Annalena Baerbock, die die Witwenrente abschaffen will, um das Geld Geflüchteten zu geben; oder gefälschte Wahlplakate der CDU.
correctiv.org via bildblog.de

Lese-Tipp: Die Liebes-Leidensjahre der Kanzlerin in der Boulevardpresse.

Lese-Tipp: Noch-Kanzlerin Angela Merkel produziert in den vergangenen 16 Jahren wenig Futter für Klatsch und Tratsch. Jene "dünnen Blättchen" wie "Freizeit Woche" oder "Frau aktuell" schaffen es trotzdem, "die mächtigste Frau Europas auf ihre Rolle als Gattin" zu reduzieren, zeigt Nils Markwardt in einem Regenbogen-Rundumschlag im "Freitag".
freitag.de

Lese-Tipp: Der “Spiegel” besucht den afghanischen Sender Tolo.

Lese-Tipp: Der "Spiegel" wirft einen Blick hinter die Kulissen des afghanischen TV-Senders Tolo, dem nach der Machtübernahme der Taliban eine ungewisse Zukunft bevorsteht. Türkische Seifenopern, die z.B. Alkoholkonsum zeigen, sind der Selbstzensur zum Opfer gefallen, auch Musik-Einspieler sind mittlerweile rar. 67 Angestellte der Sendergruppe haben Afghanistan bereits verlassen.
spiegel.de (Paid)

Lese-Tipp: Studie macht versteckte Umweltkosten von Kuhmilch sichtbar.

Lese-Tipp: Die versteckten Umwelt­kosten der deutschen Milch­produktion belaufen sich auf 7 bis 11 Mrd pro Jahr, errechnet das Umwelt­bunde­samtes. Eine zentrale Erkenntnis der Studie, aus der Correctiv vorab berichtet: Ein Kilogramm Rohmilch müsste fast doppelt so teuer sein wie der aktuelle Marktpreis von 36 Cent. Dass Kuhmilch dennoch ein positives Image hat und als gesundes Lebensmittel gilt, sei vor allem das Ergebnis von Lobbyarbeit und Marketing der Milchindustrie – auch mit Unterstützung der Politik.
correctiv.org

Lese-Tipp: Ströers Rückzug aus der politischen Werbung ist ein “schwerer Schlag für die politische Kultur”.

Lese-Tipp: Der angekündigte Rückzug des Außenwerbers Ströer aus der Parteien-Werbung ist "ein schwerer Schlag für die politische Kultur in Deutschland", findet MSL-Deutschlandchef Wigan Salazar. Plakatkampagnen gehören für ihn "zu einer gesunden politischen Debattenkultur dazu". Absender und Finanzierung von Unterstützerkampagnen, die nicht von Parteien angestoßen wurden, müssten aber "in Zukunft klar reguliert" werden.
pr-journal.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Wie Reality-TV-Stars in Wirklichkeit ticken.

Lese-Tipp: "FAZ"-Autorin Anna Prizkau versucht zu ergründen, wie Reality-TV-Protagonisten in Wirklichkeit ticken. Dabei trifft sie u.a. auf den ehemaligen Bachelorette-Teilnehmer Rafi Rachek (Foto), der im echten Leben ruhiger und weniger streitsüchtig wirkt, als im Fernsehen: "Sie filmen dich 24/7 und zeigen oft nicht die schönen, ruhigen Szenen", sagt er. Bachelor-Kandidat Oliver Sanne nennt Reality-TV eine "Scheinwelt", auf die er finanziell eigentlich nicht angewiesen sei: "Ich habe meine Ausbildung und meine Arbeit."
faz.net

Lese-Tipp: Frank Elstner hat noch immer Ideen für TV-Shows auf Lager.

Lese-Tipp: Trotz seiner Erkrankung an Parkinson verspürt Frank Elstner noch immer Lust aufs Moderieren, verrät der Show-Master dem "Spiegel". Nur Shows will er nicht mehr präsentieren: "Aus dem Alter bin ich raus." Zudem habe er noch "Konzepte in der Schublade" für TV-Sendungen: "Drei davon sind sehr konkret, eines ist eine Bombe, 20 weitere bislang nur Spielereien."
spiegel.de (Paid)

Lese-Tipp: 15-jährige fordert einen Image-Wechsel der Wissenschaft.

Lese-Tipp: Mit vier Jahren bekommt Gitanjali Rao einen Wissenschafts­koffer geschenkt – heute ist die 15-Jährige eine der bekanntesten Jung­forscherinnen der Welt. Im Interview mit dem "SZ-Magazin" ruft sie dazu auf, die Forschung in den Medien nicht so "ehrfurchtgebietend", männlich und alt darzustellen. Das führe nämlich dazu, dass sie immer wieder höre, sie sehe nicht aus "wie ein typischer Wissenschaftler". Das schrecke andere junge Menschen mit guten Ideen ab.
sz-magazin.sueedeutsche.de

Lese-Tipp: Der “Spiegel” porträtiert die junge CDU-Hoffnung Wiebke Winter.

Lese-Tipp: Die 25-jährige Wiebke Winter, Teil des Klimaschutz-Teams von Armin Laschet, verkörpert das, was die "oft so verstaubt daherkommende Union sein will, aber bisher eher selten ist", schreibt Kevin Hagen im "Spiegel". Sie sie "jung, attraktiv für Frauen" und "ein bisschen progressiv". Im Bundesvorstand gebe es zwar viel Bewunderung für Winters Leidenschaft, aber auch mal "irritierende Blicke", wenn sie spricht. Manche würden ihr vorwerfen, das Klima-Thema für ihren strategischen Vorteil einzusetzen.
spiegel.de (Paid)

Lese-Tipp: Reporter ohne Grenzen befragen Parteien zum Thema Pressefreiheit.

Lese-Tipp: Resporter ohne Grenzen hat die Parteien im Bundestag zum Thema Pressefreiheit befragt. Die acht Fragenkomplexe drehen sich bspw. um Übergriffe auf Medienschaffende und Überwachungsbefugnisse des Staats. Die Union spricht sich gegen humanitäre Visa für Journalistinnen aus, die Grünen fordern einen Sonderbeauftragten zum Schutz von Journalistinnen bei den Vereinten Nationen, die FDP will Whistleblowerinnen vor der Strafverfolgung durch ausländische Staaten schützen.
reporter-ohne-grenzen.de

Lese-Tipp: Ex-“SZ”-Chefredakteur Kurt Kister schreibt eine Theaterkritik zum Triell.

Lese-Tipp: Die am weitesten verbreiteten Theaterstücke sind noch immer Talkshows, schreibt Ex-"Süddeutsche"-Chefredakteur Kurt Kister – und arbeitet sich in Form einer Theaterkritik am zweiten TV-Triell ab. Armin Laschet habe eine Rolle gespielt, "die ihm nicht lag, nämlich den aggressiven Durchgreifer". Annalena Baerbock erinnere an "die Physiklehrerin damals, die auch gerne erstens, zweitens, drittens sagte". Olaf Scholz hatte die "eher angenehme Aufgabe", sich selbst zu spielen.
sueddeutsche.de (Paid)

Lese-Tipp: Der Aufstieg des libanesischen Nachrichtenkanals Megaphone.

Lese-Tipp: Der libanesische Nachrichtenkanal Megaphone feiert seinen Aufstieg bei den Protesten 2019, berichtet Lena Bopp in der "FAZ". "Scharf und zuweilen zynisch" berichte das Angebot im Netz "stets aus der Perspektive derer, die unter dem Niedergang des Landes am meisten leiden". Aus einem Hobby-Projekt weniger junger Leute ist mittlerweile eine Redaktion mit 15 festen und weiteren 15 freien Mitarbeiterinnen geworden. Mitbegründer Jean Kassir sagt, man berichte aus "einem kollabierenden Land mit einer skrupellosen politischen Klasse".
faz.net

Lese-Tipp: Der “Spiegel” erinnert an Armin Laschets Zeit als Kirchenzeitungs-Journalist.

Lese-Tipp: Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet war als Journalist Anfang der 90er-Jahre anders als heute "mutig und unangepasst", schreibt der "Spiegel". Als Chefredakteur der Kirchenzeitung Aachen habe er selten einen Konflikt gescheut und teilweise heftig gegen die Politik und Medien ausgeteilt – u.a. gegen die "Bild"-Zeitung, die in "besonders widerwärtiger Form" Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht habe.
spiegel.de (Paid)

Lese-Tipp: Jona Teichmann will das Deutschlandradio jünger, weiblicher und vielfältiger machen.

Lese-Tipp: Seit April ist Jona Teichmann (Foto) Programm­direktorin beim Deutschland­radio, ihre neuen Wirkungs­stätte kennt sie corona­bedingt überwiegend nur per Video­konferenz, schreibt Senta Krasser in ihrem Portät. Unter Teichmann soll der Sender "jünger, weiblicher und kulturell wie sozial vielfältiger" werden, hat Themen wir Diversität auch schon vor ihrer Ankunft in Angriff genommen: "Die müssen das nicht erst von mir lernen", sagt Teichmann. Mehr als drei Jahrzehnte war sie davor beim WDR, dabei wollte sie urspünglich zur Zeitung. Ihre Studenten­liebe hat sie damals zur Bewerbung für ein WDR-Volo ermutigt, seit 1990 sind beide verheiratet. Der Mann heißt Jörg Schönenborn.
dwdl.de

Lese-Tipp: Wie Gamer mit virtuellen Monstern echtes Geld verdienen.

Lese-Tipp: Das Online-Kartenspiel Axie Infinity ist der neue Stern im Blockchain-Gaming-Markt. Florian Heide stellt bei OMR die Plattform eines vietnamesischen Spieleherstellers vor, auf der sich täglich mehr als eine Mio Nutzerinnen tummeln. Spielerinnen bekommen für ihre Erfolge Geld in einer Kryptowährung und können mit den kugelförmigen Monstern, die im Mittelpunkt des Spiels stehen, handeln. Der Haken: Zum Mitspielen benötigt man mindestens drei eigene Monster, die aktuell rund 200 US-Dollar kosten.
omr.com

Lese-Tipp: El Salvador und sein riskantes Bitcoin-Experiment.

Lese-Tipp: El Salvador macht die Kryptowährung Bitcoin am Dienstag als weltweit erstes Land zum legalen Zahlungsmittel, berichtet das "Handelsblatt". Expertinnen sehen die Bitcoin-Einführung kritisch und bezeichnen sie als "verrückte Idee". Präsident Nayib Bukele habe dabei "mehr die Aufmerksamkeit der globalen Investoren und der Kryptogemeinde im Sinn gehabt als das Wohl der eigenen Bevölkerung".
handelsblatt.com (Paid)

Lese-Tipp: Die “Süddeutsche” begleitet DJU-Gewerkschafter Jörg Reichel bei einer Querdenken-Demo.

Lese-Tipp: "Ich habe fast 250 Demonstrationen besucht und weiß, wo meine Grenzen sind", sagt der Berliner DJU-Landeschef Jörg Reichel. Die "Süddeutsche Zeitung" begleitet ihn bei einer illegalen Querdenken-Demo. "Ich habe keine Angst", erzählt Reichel. Obwohl er Anfang August selbst Opfer einer gewaltsamen Attacke von Teilnehmenden geworden ist, bleibt er am Ball – und dokumentiert weiterhin Übergriffe auf Journalistinnen: "Mir geht es darum, Räume für Journalismus sicherzustellen."
sueddeutsche.de (Paid), turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Wie Angela Merkel mit ihrem Handy kommuniziert.

Lese-Tipp: Verbündete, Rivalinnen und Weggefährtinnen blicken im "SZ-Magazin" auf 16 Jahre Handy-Kommunikation mit Angela Merkel zurück. Markus Söder etwa erzählt, dass die Kanzlerin sofort auf eine SMS reagiert: "Ihr Stil ist angenehm klar und direkt, andere schreiben dagegen endlose Romane." Dorothee Bär bescheinigt Merkel einen mitunter "wahnsinnig coolen Humor" in ihren SMSen.
sz-magazin.sueddeutsche.de (Paid)

Lese-Tipp: Die “Süddeutsche Zeitung” blickt auf Journalismus zur Klimakrise.

Lese-Tipp: "Können Medien über die globale Klimakrise berichten, ohne aktivistisch zu werden?", fragen sich Thomas Balbierer und Carolin Gasteiger in der "Süddeutschen Zeitung". Andreas Winterer, Chefredakteur des Nachhaltigkeitsportals Utopia, erklärt, "kein radikales Öko-Medium" zu sein und "den Mainstream ans Thema Nachhaltigkeit heranführen" zu wollen. Das ziehe durchaus Kritik von Aktivistinnen nach sich.
sueddeutsche.de (Paid)

Lese-Tipp: Streitgespräch über Klimajournalismus.

Lese-Tipp: Die freie Journalistin und Umweltaktivistin Leonie Sontheimer und Charlie Grüneberg, Sprecher des Lobby­verbands der deutschen Gaswirtschaft, diskutieren im Interview mit "Journalist" über das Verhältnis von Lobbyismus, Journalismus und Aktivismus in der Klimaberichterstattung. Sontheimer wirft der Gasbranche Schönfärberei vor. Grüneberg kritisiert "missionarischen Eifer" bei Journalistinnen.
journalist.de

Lese-Tipp: Wie eine russische Journalistin mit ihrem Agentin-Status umgeht.

Lese-Tipp: "Ich möchte, dass die Leute verstehen, dass wir nichts falsch gemacht haben, sondern nur unseren Job", sagt die russische Video-Journalistin Sonja Groisman der "Süddeutschen Zeitung". Russland hatte sie vor rund einem Monat zu einer Auslandsagentin erklärt, vor jeder Veröffentlichung muss sie nun eine Art Warnhinweis stellen. Ihren alten Job hat sie dadurch verloren, nun spricht sie über ihr neues Leben in einem Podcast.
sueddeutsche.de (Paid)