Lese-Tipp: Bei Bits and Pretzels gibt es Chinohosen und motivierende Sprüche.

Lese-Tipp: "So viele Gelfrisuren, Chinohosen und weiße Turnschuhe sieht man in München nicht einmal im P1", berichtet Clara Löffler von der Gründermesse Bits & Pretzels. Von der Bühne gebe es viele motivierende Sprüche, unter anderem auch von Arnold Schwarzenegger (Foto), der in Lederhosen an die Besuchenden appelliert: "Seid nützlich!" Die Gäste tummelten sich aber vor allem an den vielen Stehtischen oder auf den Sofas – "um noch ein bisschen mehr zu netzwerken".
sueddeutsche.de

Lese-Tipp: Warum Comedian Florian Schroeder mehr Medien­erziehung bei Älteren fordert.

Lese-Tipp: Bei Veranstaltungen bemerkt Florian Schroeder häufig, dass Schüler und Studenten im Umgang mit sozialen Medien kritischer sind als mittelalte und ältere Menschen. Der Comedian fordert, dass "wir Älteren uns ändern, statt die Jungen aufzufordern, das zu tun". Er als Kabarettist trage dazu bei, "indem ich den Leuten einen Spiegel vorhalte".
stuttgarter-zeitung.de

Lese-Tipp: Wie eine erfundene Zahl von “irgendeiner Carolina” die Runde macht.

Lese-Tipp: Die weltweite TV-Reichweite von 4,1 Mrd für das Queen-Begräbnis hat sich eine Bloggerin namens Carolina ausgedacht, recherchiert Stefan Niggemeier. Medien wie die "Daily Mail", AFP und RTL übernehmen die erfundene Zahl – und beziehen sich auf ungenannte TV-Analysten oder Medienberichte. Die "von irgendjemandem in den Raum geworfene Zahl" habe sich zur "etablierten, allgegenwärtigen Expertenschätzung" verwandelt.
uebermedien.de

Lese-Tipp: Markus Beckedahl sinniert über den Journalismus der Zukunft.

Lese-Tipp: Netzpolitik.org-Gründer Markus Beckedahl fordert vom Journalismus der Zukunft, sich um finanzielle Unabhängigkeit von Plattformen sowie einem "intransparenten Werbe-Ökosystem" zu bemühen. In der Organisation wie in der Verbreitung könnten neue Angebote auf eine Vielzahl an Möglichkeiten aufbauen. Er regt an, Journalismus in die Gemeinnützigkeits­zwecke aufzunehmen.
netzpolitik.org

Lese-Tipp: Oliver Welke und Oliver Kalkofe machen ihren Podcast aus “egoistischen Gründen”.

Lese-Tipp: "Mir ist natürlich klar, dass es ungefähr so aufregend ist, wie wenn wir uns in unserem Alter zum ersten Mal bei Facebook anmelden würden", sagt Oliver Welke über seinen neuen Podcast Kalk & Welk, den er zusammen mit Oliver Kalkofe macht. Im Interview mit DWDL erzählen die beiden, dass sie den Podcast vor allem aus "egoistischen Gründen" machen, "geistig miteinander im Bett liegen" werden und als Reaktionen auf "originelle Beleidigungen" hoffen.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Was der Tod der Queen für Nordirland bedeutet.

Lese-Tipp: Der Tod von Queen Elizabeth II hat in Nordirland besondere Auswirkungen, schreibt Pauline Stahl bei n-tv. Für Unionisten, die im Vereinigten Königreich bleiben wollen, stehe die Queen für traditionellere Werte als Nach­folger Charles III, sagt Politik­professorin Katy Hayward. Dies beeinflusse die Wahrscheinlichkeit einer mögliche Vereinigung mit Irland.
n-tv.de

Lese-Tipp: Wie russische Medien versuchen, indirekt über den Krieg zu berichten.

Lese-Tipp: Manche russische Redaktionen versuchen, das Kriegs-Thema zu umschiffen, indem sie über die "ökonomischen und sozialen Folgen für Russland" berichten, schreibt Angelina Dawydowa, Ex-Redakteurin der Tageszeitung Kommersant in der "Zeit". Viele Lokalmedien würden auch die Schicksale der Familie aufzeigen, "deren Söhne im Krieg kämpfen, oder berichten über inoffizielle Beerdigungen dieser jungen Männer". Generell schaffe der zunehmende politische und rechtliche Druck "eine Atmosphäre der Angst".
zeit.de

Lese-Tipp: Über den Mann an den Keys vom “ZDF Magazin Royale”.

Lese-Tipp: "Es ist wie eine kleine Show in der Show", sagt der Leiter des Rundfunk-Tanzorchesters Ehrenfeld, Lorenz Rhode, im DWDL-Porträt von Senta Krasser. Pro Jahr schreibt er eine dreistellige Zahl von Arrangements für das "ZDF Magazin Royale". Jan Böhmermann sei "nicht nur Initiator, sondern auch großer Förderer vom RTO". Er setze "uns so viel er kann ein", schwärmt Rhode.
dwdl.de

Lese-Tipp: Georgine Kellermann dankt Fritz Pleitgen.

Lese-Tipp: Die WDR-Journalistin Georgine Kellermann teilt auf Twitter ihre Erinnerungen an den verstorbenen ehemaligen Intendanten Fritz Pleitgen. Er habe veranlasst, dass der WDR sie eingestellt habe, obwohl sie nicht die richtigen Bedingungen erfüllt habe. Auf ihre Eröffnung, dass sie eine Frau sei, habe er "so unglaublich empathisch" reagiert. "Ich habe Ihnen mehr zu verdanken, Herr Pleitgen, als ihnen jemals bewusst war", schließt Kellermann.
twitter.com

Lese-Tipp: Wer fordert aus welchen Gründen ein TikTok-Verbot?

Lese-Tipp: Kritiker wie Mathias Döpfner sehen in TikTok eine "generelle Gefahr für die Demokratie", schreibt Florian Rinke (Foto) bei OMR und bezieht sich auf eine Rede bei der Code-Conference in Beverly Hills, in der der Springer-Chef ein Verbot forderte. Zwar seien "Welt" und "Bild" nicht in dem sozialen Netzwerk vertreten, das Springer-Portal Business Insider jedoch veröffentliche regelmäßig Beiträge.
omr.com

Lese-Tipp: Wie eine Sprachtrainerin Schauspielern Tolkiens Fantasiesprachen vermittelt.

Lese-Tipp: Am Set der Amazon-Prime-Serie "Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht" hat Leith McPherson den Schau­spielern die Tolkien-Sprachen Elbisch, Zwergisch und Orkisch beigebracht. Im "FAZ"-Interview erzählt die Sprach­trainerin, dass Darsteller häufig Zeit brauchen, "bis sie warm geworden sind mit der Sprache". Um sich wie der Schrift­steller J.R.R. Tolkien "so detail­reich eigene Sprachen auszudenken", müsse man "ein ziemlicher Sprach-Nerd sein".
faz.net

Lese-Tipp: Vom Journalisten zum Soldaten.

Lese-Tipp: RND-Autor Alexander Schmitt erzählt nach, wie der ukrainische Journalist Andrii Bashtovyi seinen Beruf mit dem Krieg verbunden hat. Der Instagram-Account von Bashtovyi sieht weiter unten recht gewöhnlich aus: "Reels aus dem Urlaub, Bilder seines Hundes, Porträts und Fotos mit Freunden." Dann beginnt der Überfall auf die Ukraine – und Bashtovyi lässt seine Follower an seinem Leben als Neusoldat teilhaben, ohne dabei seinen Humor zu verlieren.
rnd.de, instagram.com

Lese-Tipp: Der “Spiegel” über die “Tinder-Primetime” und weitere Fun-Facts zur Dating-App.

Lese-Tipp: Montags um 20 Uhr ist "Tinder-Primetime" in Deutschland, kramt "Spiegel"-Autor Carl Winterhagen anlässlich des zehnjährigen Tinder-Jubiläums zehn Fun-Facts zur Dating-App heraus. Montagabends seien die meisten Liebessuchenden aktiv, die meisten Likes vergeben Nutzer aus Stuttgart. 2021 hatte es sogar Versuche von Tierheimen gegeben, Hunde und Katzen über Tinder zu vermitteln.
spiegel.de

Lese-Tipp: CNN will zurück zur Mitte.

Lese-Tipp: Der US-Nachrichten­sender CNN hat in den letzten Jahren - wie viele andere Medien – vermehrt auf "Emotionalität und Empörung" gesetzt und will nun "zurück in die Mitte", berichtet ARD-Korrespondentin Nina Barth. In diesem Zug stellt der Sender das Medien­magazin "Reliable Sources" nach drei Jahrzehnten ein, auch ein Korrespondent im Weißen Haus ist seinen Job nach einem bissigen Kommentar in einer Live-Schalte los.
tagesschau.de

Lese-Tipp: Wie junge Journalisten die Krise beim ÖRR erleben.

Lese-Tipp: "Als würde ich gar nicht existieren", beschreibt ein freier RBB-Reporter seine Stellung im Haus und beklagt sich über fehlende Wertschätzung. Für die "taz" hat sich Larena Klöckner (Foto) umgehört, wie junge Journalisten die derzeitige ÖRR-Krise wahrnehmen. Mit Blick auf den Schlesinger-Skandal sei es "absurd zu sehen, wo gespart werden muss und was alles nicht bezahlt werden kann", sagt einer. Eine andere Journalistin kritisiert, dass Online-Formate nur als "Produkte nebenbei" verstanden würden und vor allem gut klicken müssten.
taz.de

Lese-Tipp: Business Insider durchleuchtet den Kommunikationschef von Christine Lambrecht.

Lese-Tipp: Der Kommunikationschef von Christine Lambrecht, Christian Thiels, wird für Verteidigungsministerin "immer mehr zur Belastung", schreibt der Business Insider. Er sei u.a. mitverantwortlich für das "Kommunikationsdesaster mit den 5.000 Helmen" für die Ukraine. Nicht wenige Spitzen-Beamte sähen Thiel inzwischen "mehr als Teil des Problems denn als Teil der Lösung".
businessinsider.de

Lese-Tipp: Wie TikTok die Welt verändert.

Lese-Tipp: TikTok verändert die Welt – sogar für alle, die nichts mit der App am Hut zu haben, schreibt Corinna Baier im "Focus". Auf TikTok brauche man keinen digitalen Freundeskreis, um mit einem Video Mio Menschen zu erreichen; der Algorithmus analysiere Mikrosignale, um passgenaue Inhalte für jeden auszuspielen. 40 % aller Jugendlichen nutzen TikTok wie eine Suchmaschine; die App bestimme zudem massiv, wer in der Musikindustrie Erfolg hat.
"Focus" 37/2022, S. 24 (€)

Lese-Tipp: Warum CNN sich in einem Umbruch befindet.

CNN Logo 150Lese-Tipp: Der neue Senderchef Chris Licht will CNN wieder in der Mitte ansiedeln und stößt damit auf wenig Gegenliebe in der Belegschaft, schreibt Nina Rehfeld in der "FAZ". Intern sei bisweilen die Rede von einer "Säuberung" von scharfen Trump-Kritikern – zwei namhafte Journalisten sind bereits mehr oder weniger freiwillig von Bord gegangen. Licht selbst hatte gesagt, er wolle den Sender weg von parteiischer Berichterstattung und zurück zu "harten" Nachrichten führen.
zeitung.faz.net (€)

Lese-Tipp: Wie man angemessen über Wetterextreme berichtet.

Lese-Tipp: "Immer wieder werden Beiträge zu gefährlichen Hitzewellen mit fröhlichen Menschen im Wasser bebildert", kritisiert die freie Klimajournalistin Leonie Sontheimer. In ihrem "journalist"-Gastbeitrag gibt sie vier Tipps zur angemessenen Berichterstattung zu Wetterextremen. Dazu gehört, Badespaß-Fotos bei Hitze-Meldungen zu vermeiden – und stattdessen Menschen in ihrem Alltag abzubilden, z.B. "eine Familie vor dem Ventilator, Pendler schwitzend in der U-Bahn".
journalist.de

Lese-Tipp: Zu Besuch bei Münchens Reporterlegende Karl Stankiewitz.

Lese-Tipp: Die "Abendzeitung" besucht ihren ältesten Reporter Karl Stankiewitz, 93, zu Hause im Münchner Lehel und blickt mit ihm gemeinsam auf 74 Jahre im Journalismus zurück. Seinen Schreibtisch kaufte Stankiewitz noch während des Zweiten Weltkriegs, die spannendste Zeit für ihn sei "ab 1966" gewesen: Nach der Zusage für die Olympischen Spiele sei München regelrecht "aufgeblüht". Er habe "einfach immer weitergeschrieben", sagt der Autor – nur aktuelle Zeitungstexte wird er künftig nicht mehr liefern.
abendzeitung-muenchen.de

Lese-Tipp: Die vielen Gesichter der Maja Göpel.

Lese-Tipp: Maja Göpel reagiert in Konflikt­situationen "besonders brillant", schreibt "FAZ"-Redakteurin Julia Encke. Es gebe viele Bücher, die mit Ghostwritern entstehen, bei denen die Frage der Autorschaft aber niemanden kümmere. Bei Göpel dagegen heißt es: "Darf die das?" Die Unsicherheit entstehe, weil nicht eindeutig ist, wer Göpel nun eigentlich sei: "Wissenschaftlerin, Beraterin, Aktivistin, Autorin – oder alles auf einmal?"
faz.net (€)

Lese-Tipp: “Fernsehgarten”-Moderatorin Andrea Kiewel ist die “wichtigste Volkstherapeutin”.

Lese-Tipp: ZDF-"Fernsehgarten"-Moderatorin Andrea Kiewel ist "ungewollt zur wichtigsten Volkstherapeutin" geworden, sagt Medienexperte Ferris Bühler im Interview mit dem "Hamburger Abendblatt". Kiewel sei "sich für nichts zu schade": Wenn sie über den Bildschirm strahle, "scheint in vielen deutschen Haushalten auch die Sonne". Nach mehr als 20 Jahren auf der "Fernsehgarten"-Bühne gehöre Kiewel quasi zum Inventar.
abendblatt.de

Lese-Tipp: TV-Richterin Barbara Salesch will ihrem Publikum Tipps geben.

Lese-Tipp: Richterin Barbara Salesch, die vor ihrem TV-Comeback steht, will ihrem Publikum Tipps geben, sagt sie im Interview mit dem "Standard": "Durch meine Sendung wird man nicht dümmer. Man wird immer etwas dazulernen, was im Alltag nützlich ist." Ihre Show sei nie "krawallig" gewesen – stattdessen könne Unterhaltung Menschen auch die Justiz näher bringen.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Wie es mit den Öffentlich-Rechtlichen weitergehen kann.

Lese-Tipp: "Die Öffentlich-Rechtlichen könnten sich gegen die Übermacht globaler und oft gesetzloser digitaler Player neu selbst begründen", schreibt TV-Produzent Friedrich Küppersbusch in der "Süddeutschen". Neben der "Konzentration auf Nachrichten, Zeitgeschehen, mehr Regionales" brauche es "auch den ganzen Krimi-RomCom-Fiction-Sport-Kram wie die Schokoglasur übers bittere Medikament".
sueddeutsche.de (€)

Lese-Tipp: “Spiegel”-Chef Steffen Klusmann erinnert sich an die Relotius-Affäre.

Lese-Tipp: "Spiegel"-Chefredakteur Steffen Klusmann erinnert sich im Interview mit dem "Journalist" an die Relotius-Affäre, die seinen Amtsantritt überschattete. Er hätte gern "auf so viel Originalität verzichtet" und habe sich gesorgt, ob die Marke "Spiegel" den Skandal überstehe. Die bald im Kino anlaufende Fälscher-Verfilmung hat Klusmann bereits gesehen – "zweimal muss ich nicht rein".
journalist.de

Lese-Tipp: Gorbatschow hat nur wegen des Geldes Werbung für Pizza Hut gemacht.

Lese-Tipp: Die Pizza-Hut-Werbung von 1997 war für Michail Gorbatschow "wie ein Pakt mit dem Teufel", sagt Tom Darbyshire, der sich den Spot damals ausgedacht hat. Gorbatschow habe erst zugesagt, als er plötzlich "kein Personal, kein Gehalt und kein Büro" mehr hatte. Dass er dann nicht mal in die Pizza beißen wollte, habe seine Enkelin wettgemacht.
wiwo.de, youtube.com (Werbespot)

Lese-Tipp: Wie die Clubs in der Bundesliga 2022/23 vermarktet sind.

Lese-Tipp: Sponsors zeigt in einer detaillierten Analyse, wie die 18 Bundes­ligisten in der Fußball-Saison 2022/23 vermarktet sind. Die Trikot­brust etwa bringt den Sponsoren der ersten Fußball-Bundes­liga-Clubs Erlöse zwischen rund drei Mio und 50 Mio Euro ein. In der Saison 2022/23 laufen drei Bundes­ligisten mit einem anderen Partner auf als in der vergangenen Spielzeit. Zudem nutzen immer mehr Vereine die Möglichkeit, Trikot-Ärmel doppelt zu vermarkten.
sponsors.de

Lese-Tipp: Wie die Yellow Press noch heute nicht von Prinzessin Diana loslassen kann.

Lese-Tipp: "Auch heute noch erscheint fast jede Woche irgendeine Diana-Geschichte" in den Klatschblättern, schreibt Mats Schönauer im Rahmen von "Topfvollgold" bei Übermedien. Viele der Storys seien uralte Gerüchte, "andere schlichtweg blanke Lügen". "Die Aktuelle" präsentiere in einer Sonderausgabe "verdrehte Fakten" und etliche Paparazzi-Fotos. Die Rolle der Medien in Dianas Leben werde dabei heruntergespielt.
uebermedien.de

Lese-Tipp: Franca Lehfeldt spricht über ihre Ehe und Interessenkonflikte.

Lese-Tipp: Könnte sie als Ehefrau des Finanz­ministers und zweiten Vize­kanzlers nicht mehr als politische Journalistin arbeiten, sei das "geradezu ein Berufs­verbot für Frauen", sagt Franca Lehfeldt im "Zeit"-Interview. Die "Welt"-Chef­reporterin lasse sich nicht ihren Job nehmen: "Ich bin einen langen Weg gegangen – und der hatte nichts mit Christian Lindner zu tun."
zeit.de (€)

Lese-Tipp: Royal-Experte über den Einfluss von Lady Diana.

Lese-Tipp: "Unnahbar und geheimnis­voll zu sein", wie es für die Royals üblich ist, kam für Lady Diana "nicht infrage", schreibt Maria Bode zum 25. Todestag der Prinzessin. Bis heute habe die "Königin der Herzen" eine Art Einfluss auf das Königs­haus. Royal-Reporter Norbert Loh ist sicher, dass es "zwei Dianas" gab: "Eine, die ich kannte, die die Presse kannte, und eine private Diana."
t-online.de

Lese-Tipp: “WiWo”-Redakteurin Jacqueline Goebel will herausfinden, warum Hafermilch so teuer ist.

Lese-Tipp: "Wirtschafts­woche"-Redakteurin Jacqueline Goebel bekommt in der Redaktion die Frage gestellt, warum Hafer­milch im Super­markt eigentlich so teuer ist. Selbstgemacht kostet die Milch-Alternative nämlich nur zwölf Cent pro Liter, "großzügig" gerechnet. Sie merkt schnell, dass sie als Hafermilch-Konsumentin einfach "zu ignorant gegenüber Preis­erhöhungen" ist.
wiwo.de

Lese-Tipp: Text-zu-Bild-Generierung zieht “Medien­revolution” nach sich.

Sebastian MeineckLese-Tipp: Software, die Texte in Bilder übersetzt, bedeutet den Beginn einer "Medienrevolution", schreibt Sebastian Meineck bei Netzpolitik. Mit dem Dienst StableDiffusion ist erstmals ein solches Programm frei verfügbar. Meineck stellt vier Zukunfts­prognosen auf, laut denen unser Leben u.a. "kreativer und bunter" wird und "halbherzig bebilderte Online-Artikel" bald Vergangenheit sind.
netzpolitik.org

Lese-Tipp: Ein Rückblick auf Bauers einstige Illustrierte “Quick”.

Lese-Tipp: Vor genau 30 Jahren stellt Bauer seine Illustrierte Quick ein – auf einen Schlag sind 50 Journalisten arbeitslos und 700.000 Auflage weg. Die damaligen Weltstars hätten sich "ganz normal" gegeben, blickt Peter Ehm, damals als Autor an Bord gewesen, zurück. Ein Treffen zwischen Mel Gibson und Unterhaltungschef Harald Stoffels sei ohne Vorgaben und ohne Bodyguards verlaufen: "Rechts die Zigarette, links eine Flasche Bier."
headline-1.de

Lese-Tipp: Die Elektrooffensive von Volkswagen stockt.

Lese-Tipp: Die Situation bei Volkswagen ist prekärer als bislang bekannt, schreibt Michael Freitag. Der scheidende Herbert Diess (Foto) habe seine Elektrooffensive kaum umgesetzt, es drohen Mehrkosten und Profiteinbußen. Fabriken könnten schon in wenigen Jahren nicht mehr ausgelastet sein, Tausende Arbeitsplätze seien gefährdet. Der Konzern müsse wahrscheinlich länger Verbrenner produzieren als geplant.
manager-magazin.de (€)

Lese-Tipp: Wie das Kino gerettet werden kann.

Lese-Tipp: Nur 33 Mio Kino-Tickets sind im 1. Halbjahr verkauft worden, über 20 Mio weniger als vor drei Jahren. Die "Süddeutsche" fragt bei Cineasten und Kino-Experten nach, wie das Kino wieder attraktiver werden könnte. Der YouTube-Filmkritiker Robert Hofmann etwa spricht sich für die Einführung von Benimmregeln aus, u.a. ein Handyverbot. Kultur-Bloggerin Lena Kettner fordert Freundeskreise für Kinos, "so wie es sie zum Beispiel für Theater gibt".
sueddeutsche.de (€)

Lese-Tipp: Wie zwei Brüder aus Indonesien den Fußball-Club Como 1907 retten.

Lese-Tipp: 2019 haben Robert Budi und Michael Bambang Hartono den Fußball-Club Como 1907 übernommen und kurzerhand zum reichsten des Landes gemacht. Spox-Autor Nino Duit beschreibt die Rettung des Vereins durch die indonesischen Brüder, die mit einem auf Nelken­zigaretten spezialisierten Tabak­konzern reich geworden sind und mit ihrer Streaming-Plattform Mola TV in Indonesien u.a. die Rechte an der Bundesliga, dem DFB-Pokal und der Serie B halten.
spox.com

Lese-Tipp: Wie der Frauenhasser Andrew Tate zum “schlimmsten Influencer der Welt” wurde.

Lese-Tipp: Am Wochenende haben Instagram und Facebook die Konten von Andrew Tate gelöscht, dem "schlimmsten Influencer der Welt". Matthias Schwarzer zeigt, wie der "Internet­guru" mit einem "rückwärts­gewandten Bild von Männlichkeit und abgrund­tiefem Frauen­hass" zur meist gegoogelten Person der Welt wurde – und nebenbei auch noch zum Multi­millionär.
rnd.de

Lese-Tipp: Warum Julian Reichelts YouTube-Kanal so erfolgreich ist.

Lese-Tipp: Der YouTube-Kanal von Julian Reichelt hebt sich u.a. dadurch ab, dass er und sein Team eine journalistische Ausbildung haben, erklärt Politik­wissenschaftler Jan Ratje auf tagesschau.de. In den 15- bis 20-minütigen Videos fänden sich vor allem "rechts­populistische Inhalte mit einer Tendenz ins Rechts­libertäre". Reichelt präsentiere sich als "Untergangs­prophet und reproduziert rechte Feind­bilder".
tagesschau.de via bildblog.de

Lese-Tipp: Wie Manager vom Schachspielen profitieren.

Lese-Tipp: "Man kann im Schach eine Menge Fähigkeiten entwickeln, die im Business wertvoll sind", sagt Schachgroßmeister Stefan Kindermann im "Süddeutsche"-Interview. Schach enthalte "ein riesiges Instrumentarium für Planer und Entscheider" – und helfe u.a. dabei, Entscheidungen unter Druck zu treffen. Ein guter Schachspieler nehme sich trotz Zeitdruck "unbedingt die Zeit, einen klaren Blick aufs Brett zu werfen".
sueddeutsche.de (€)

Lese-Tipp: Aurelie von Blazekovic porträtiert Bild-TV-Moderatorin Nena Schink.

Lese-Tipp: Bild-TV-Moderatorin Nena Schink (Foto) strahlt ein "Das-wird-man-wohl-noch-sagen-dürfen-Gefühl ohne den Anschein der Altmänner­haftigkeit" aus, schreibt Aurelie von Blazekovic in der "Süddeutschen". Schink bediene damit eine Marktlücke. Als Kind war Talk­masterin Sabine Christiansen noch Schinks Idol, als Studentin wollte sie Investigativ­reporterin werden. Nun akzeptiere sie: "Sie ist anders".
sueddeutsche.de (€)

Lese-Tipp: Liv von Boetticher berichtet von ihren zwei Monaten in Afghanistan.

Lese-Tipp: Zwei Monate lang recherchiert Reporterin Liv von Boetticher für eine RTL-Reportage in Afghanistan – und hat nach ihrer Rückkehr das Gefühl, sich von Deutschland "entfremdet" zu haben. Man habe dort "mit Problemen zu kämpfen, die uns in Europa völlig unbekannt sind". Sie sei überrascht gewesen, dass sie vor Ort "recht wenig Angst" haben musste, obwohl sie als Frau "nicht respektiert wurde".
showcase.teleschau.de

Lese-Tipp: Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk noch zu retten ist.

Lese-Tipp: "Spiegel"-Autor Christian Buß interpretiert das "furiose Distanzierungsfanal" der ARD-Anstalten vom RBB als "verklausulierten Hilferuf an die Politik". Nur durch die Vorgabe von "klaren Kontrollstrukturen" über die Beauftragung seien die Öffentlich-Rechtlichen noch zu retten, analysiert Buß. Problematisch sei etwa, dass die Sender die Kontrollinstanzen bisher aus ihrem eigenen Etat ausstatten müssen.
spiegel.de (Paid)

Lese-Tipp: Hexenverfolgung nimmt weltweit wieder zu.

Lese-Tipp: Die Hexenverfolgung nimmt weltweit wieder zu – Journalistin Katrin Hummel interviewt in der "FAZ" zwei Experten, die Auskunft über den erstarkenden Aberglauben geben. In mindestens 43 Ländern wurden in den letzten Jahrzehnten mehr "Hexen" verfolgt als zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert. Vor Zaubersprüchen fürchten sich die wenigsten Aggressoren: Ein Grund für Beschuldigungen sei u.a. Habgier.
faz.net

Lese-Tipp: Ein Guide für Investigativ-Recherchen.

Lese-Tipp: Journalisten neigen dazu, sich auf Infos zu stürzen, die ihre Thesen stützen, warnt der schwedische Investigativ-Journalist Nils Hanson in seiner Checkliste für Investigativ-Recherchen. Daher sollten sie sich u.a. die Frage stellen, ob sich die Fakten-Auswahl rechtfertigen lässt, "ohne dabei an Glaubwürdigkeit einzubüßen". Hanson listet drei Checkpoints auf, darunter ist der "zeilenweise Faktencheck".
netzwerkrecherche.org

Lese-Tipp: Robert Habeck zeigt in der Öffentlichkeit fünf Gesichter, analysiert der “Spiegel”.

Lese-Tipp: Für den "Spiegel" analysiert Dirk Kurbjuweit die "fünf Gesichter des Robert Habeck", die dieser bei öffentlichen Auftritten zeigt: der Zweifler, der Mann aus dem Stall, der Erzähler, Mister Wahrhaftig und der echte Mensch. Der Wirtschafts­minister müsse aufpassen, dass er in Zukunft nicht zur Karikatur seiner selbst wird, weil ihn "die Selbst­gefälligkeit dermaßen übermannt hat".
spiegel.de (Paid)

Lese-Tipp: Die Kulturtechnik der Promi-Statement-Videos.

Lese-Tipp: "Zeit"-Autorin Berit Dießelkämper analysiert die "neue Kulturtechnik" der Statement-Videos von Promis. Luke Mockridge etwa inszeniere sich vor einer "unschuldig weißen Wand". Das "hektische Umherlaufen" von Fynn Kliemann suggeriere: "Nichts hält mich auf; es und ich muss weiter gehen." Dießelkämper hält Statement-Videos für eine "hübsche Überschätzung aller Beteiligten und ihrer Bedeutung".
zeit.de

Lese-Tipp: Der NDR verschenkt seltene Schallplatten an ein Museum.

Lese-Tipp: Der NDR verschenkt mehr als 100.000 Schallplatten aus dem Archiv an das Schallplattenmuseum in Nortorf. Neben "polnischen Gewerkschaftsliedern, Klamauk von Mike Krüger" und "seltenen Jazz-Aufnahmen aus Hamburger Clubs" befinden sich darunter auch Schellackplatten, die über 100 Jahre alt sind. "Es ist ein Irrglaube, Spotify könnte einen solchen Schatz ersetzen", sagt NDR-Redakteur Andreas Gaertner.
deutschlandfunkkultur.de