Lese-Tipp: Tillmann Prüfer besucht ein Forschungszentrum für Roboter.

Lese-Tipp: Tillmann Prüfer besucht die Forscher der Personal Robots Group am MIT. Sie arbeiten daran, Roboter zum Alltagsbegleiter des Menschen zu machen – weg vom reinen Befehlsempfänger à la Alexa und Co. Besonders auffalend dabei sei, dass die Roboter alle "so niedlich" aussehen – Cynthia Breazeal, Leiterin der Forschergruppe, begründet das so: "Eine Technologie, die die Menschen annehmen sollen, muss ansprechend gestaltet sein".
"Zeit Magazin" 21/2019, S. 16-23 (Paid)

Lese-Tipp: P7S1-Chef Conrad Albert fordert einen staatlichen Medienfonds.

Lese-Tipp: Conrad Albert, Vize-Chef von ProSiebenSat.1, fordert einen staatlichen Medienfonds, um "Programme mit gesellschaftlich-relevanten Inhalten" zu produzieren. Der Fonds könnte laut Albert unabhängig von der Rundfunkgebühr laufen und ähnlich wie die Filmförderung funktionieren und jährlich einen mit 50 bis 100 Mio Euro gefüllten Topf zur Verfügung haben.
"FAZ", S. 21 (Paid)

Lese-Tipp: Julia Bönisch macht sich mit ihrem Text im "Journalist" keine Freunde, beobachtet Anne Fromm.

Lese-Tipp: Julia Bönisch, Chefredakteurin von SZ.de, hat sich mit ihrem Gastbeitrag im "Journalist" intern keine Freunde gemacht, beobachtet Anne Fromm. Kollegen und Betriebsrat hätten sich nach dem Text, der u.a. internen Konflikte thematisiert, von ihr distanziert. Bönisch spricht sich auch dafür aus, Redaktion und Verlag nicht mehr so strikt zu trennen. In vielen Medien ist das – Digitalisierung hin oder her – ein absolutes No-Go. In der SZ ist jene Trennung seit den 70er Jahren im Redaktionsstatut verankert, vereinbart wurde sie einst von Redaktion und Verlag. Der Betriebsrat sehe in dieser Forderung eine Verletzung des Redaktionsstatuts.
taz.de

Lese-Tipp: OMR-Gründer Philipp Westermeyer helfen Todsünden beim Marketing.

Lese-Tipp: OMR-Gründer Philipp Westermeyer erklärt auf der Bühne seiner Konferenz Online Marketing Rockstars, was die Marketingbranche von den sieben Todsünden abschauen kann. Zum Thema Geiz sagt er, dass Marken heutzutage eine Strategie für Verkaufs-Events wie den Black Friday und für Deal-Plattform wie billiger.de bräuchten.
horizont.net

Aus dem turi.tv-Archiv: OMR-Chef Philipp Westermeyer über Influencer Marketing und Personal Branding. (01/2017)

Lese-Tipp: Philipp Westermeyer ist der digitale Zirkusdirektor, por­t­rä­tie­rt die "Zeit".

Lese-Tipp: OMR-Gründer Philipp Westermeyer ist Trend-Scout, Oberkontakter und "vielleicht auch ein bisschen Zirkusdirektor der digitalen Werbeindustrie", schreibt die "Zeit". Podcasts seien für Westermeyer "die neuen Late-Night-Hosts". Den Trend habe er mit seinen rund 50 vermarkteten Podcasts groß gemacht.
zeit.de

Aus dem turi.tv-Archiv: OMR-Chef Philipp Westermeyer über Influencer Marketing und Personal Branding. (01/2017)

Seine Doku zeigt die Kraft des linearen Live-Fernsehens, sagt Thomas Kufus.

Lese-Tipp Die Doku "24h Europe – The Next Generation" zeigt einen Tag in Europa von jungen Menschen. Arte, RBB, BR und SWR räumen dafür ihren kompletten Samstag frei. Produzent Thomas Kufus sagt im DWDL-Interview, sie sei "durchaus pro-europäisch", dennoch lassen er und sein Team radikale Aussagen, z.B. von Salafisten und Rechtsextremisten, unkommentiert stehen. Es gehe darum, ein "ungeschöntes Bild von der realen Situation" zu zeigen – das ihn selbst erschüttert habe. Er hoffe auf die Kraft des linearen Live-Fernsehens, die sich sonst nur noch bei Sportübertragungen entfalte.
dwdl.de, arte.tv (Trailer)

Lese-Tipp: Das "Handelsblatt" beleuchtet die Bedeutung von Lauschsprechern.

Lese-Tipp: Auf acht Seiten behandelt das "Handelsblatt" heute das Thema Datenschutz im Zeitalter von Alexa und Co. Christof Kerkmann, Sebastian Matthes und Christian Rickens beschreiben Fälle, die zeigen, wie viel Internetkonzerne nicht zuletzt dank Spracherkennung über uns wissen. Kritiker nennen die Situation "Überwachungskapitalismus" oder "Spionage 4.0".
"Handelsblatt", S. 52

Lese-Tipp: Geht es dem E-Golf gut, geht es Wolfsburg gut.

Lese-Tipp: Der Umfang der im Golf eingesetzten Software steigt exponentiell und damit auch die Fehleranfälligkeit, schreibt Boris Schmidt über seinen Besuch des VW-Entwicklungszentrums. Geht es dem Golf gut, gehe es Wolfsburg gut. Doch Kunden scheinen für die E-Mobilität noch nicht bereit: 2018 fahren nur 2,7 % der verkauften Golf-Modelle rein elektrisch.
"FAS", S. 43 (Paid)

Lese-Tipp: Ein Bonner Zeitungskiosk kämpft sich zurück.

Lese-Tipp: Jürgen Rausch hat zu Zeiten der Bonner Politik den Zeitungskiosk "Bundesbüdchen" betrieben. Kohl und Lambsdorff waren Stammkunden, Joschka Fischer kaufte Asterix-Hefte, Norbert Blüm plauderte bei Bockwurst über die Familie. Das "SZ Magazin" porträtiert Rausch als von der Politik Zurückgelassenen, der sein denkmalgeschütztes Büdchen regelmäßig auf einem Industriehof besucht, wo es lagert. Er wird es bald an einem neuen Platz wiedereröffnen.
"Süddeutsche Zeitung Magazin", S. 8 (Paid)

Lese-Tipp: Susanne Haak von den Grünen verzichtet auf Wahlplakate.

Lese-Tipp: Susanne Haak, 53, Vorsitzende der Grünen im Landkreis Kusel mit rund 70.000 Einwohnern, verzichtet mit ihrer Partei auf Wahlplakate. Wer für den Umweltschutz kämpfe, solle auch selbst Müll vermeiden. Sie will auf Social Media, digitalen Werbetafeln und im direkten Gespräch werben. Die Kollegen in der Berliner Parteizentrale sind wenig begeistert, für die Plakate nutze die Partei recyceltes Material und man wolle den öffentlichen Raum nicht rechten Parteien überlassen.
zeit.de

Lese-Tipp: "Spiegel" besucht zum ersten Todestag das private Umfeld von DJ Avicii.

Lese-Tipp: "Spiegel"-Journalist Felix Hutt begibt sich ein Jahr nach dem Tod von Tim Bergling auf Spurensuche. Als DJ Avicii liebte der feinfühlige, talentierte Künstler seine Fans, doch das Rampenlicht scheute Bergling, poträtiert Hutt. Bei Berglings Tod schließen die Behörden ein Fremdverschulden aus. Bei der Frage nach dem Warum, verstumme sein familiäres Umfeld, "wie ein Fernseher, dem der Stecker gezogen wird".
spiegel.de (Paid)

Lese-Tipp: Christoph Neßhöver porträtiert Liverpool-Trainer Jürgen Klopp.

Lese-Tipp: Seit dem Start von Jürgen Klopp beim FC Liverpool hat sich der Wert des Vereins auf knapp 2 Mrd Dollar verdoppelt. Christoph Neßhöver porträtiert Klopp als Fußball-Manager, der weiß, "wie man sich bestmöglich verkauft". Der Toptrainer müsse inzwischen auch als Topmanager agieren, von dem Führungskräfte vieles lernen könnten.
"manager magazin" 05/2019, S. 30-37 (Paid)

Lese-Tipp: "Handelsblatt" analysiert Discounterpreise von Primark.

Lese-Tipp: Primark verkauft T-Shirts dreimal günstiger als H&M und verdient trotzdem daran, beobachtet Marius Wolf. Die Modekette verwende preiswerte Baumwolle, drücke die Lohnkosten und verzichte auf Zwischenhändler. Primark erreiche damit eine Marge von über 40 %, was die Pressestelle "aufgrund der hohen Anzahl an Anfragen" unbestätigt lässt. Wolfgang Krogmann, Deutschland-Chef von Primark, räumt ein, dass die Arbeitsverhältnisse in den Fabriken "bestimmt nicht perfekt" sind.
orange.handelsblatt.com

Lese-Tipp: Philip Morris hat lange um PR-Chefin Marian Salzman gebuhlt.

Lese-Tipp: Das Tabakunternehmen Philip Morris hat monatelang um die Aufmerksamkeit der heutigen Kommunikationschefin Marian Salzman gebuhlt – deren Vater an Lungenkrebs gestorben ist. Die überzeugte Nichtraucherin erzählt, wie das Unternehmen ihr immer wieder Infos zur eigenen Forschung und Produktentwicklung schickte. Schließlich nahm sie an, um an einer "rauchfreien Zukunft" mitzuarbeiten.
omr.com

Lese-Tipp: Verbands-Chef Torsten Löffler spricht über Bahnhofsbuchhändler.

Lese-Tipp: Torsten Löffler, gerade zum Vorsitzenden des Verbands Deutscher Bahnhofsbuchhändler gewählt, spricht in der "FAZ" mit Michael Hanfeld. Er erklärt, wie die Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften in den Läden ohne Anbindung an Presse-Grossisten zustande kommt. In der Branche habe gerade eine "gravierende Marktkonsolidierung" stattgefunden. Von günstigen Online-Flatrates hält Löffler nichts: Sie würden den Markt kaputt machen.
"FAZ", S. 17 (Paid)

Lese-Tipp: Deutschland-Chef von Amazon schließt männliche Alexa nicht aus.

Lese-Tipp: Ralf Kleber, Deutschland-Chef von Amazon, weist Vorwürfe von Marktmissbrauch im Interview mit der "Rheinischen Post" zurück. Nur jede zehnte Bestellung im deutschen Online-Handel betreffe Amazon. Künftig könnten auch Taxis Pakete zustellen. Alexas Sprachkenntnisse sollen zwei Jahre nach Einführung verbessert werden. "In dem Alter habe ich auch noch nicht alles verstanden," sagt Kleber, der eine männliche Alexa-Stimme nicht ausschließt.
rp-online.de

Lese-Tipp: Wie ein chinesischer Medizin-Investor "Bild" für umstrittenen PR-Coup nutzt.

Lese-Tipp: "Bild" bringt im Februar einen unausgereiften Brustkrebs-Bluttest auf die Titelseite und verhilft einem Uni-Startup an der Uni Heidelberg zu einem umstrittenen PR-Coup, schreibt "Spiegel". Wissenschaftler bemängeln fehlende Langzeituntersuchungen, doch der Aktienkurs des chinesischen Investors NKY Medical Holdings steigt um mehr als 35 %. Zu den Investoren gehöre auch der prominent vernetzte Jürgen Harder, Lebensgefährte von Franziska van Almsick.
"Spiegel" 14/2019, S. 102 (Paid)

Lese-Tipp: Funke erntete 2018 zu wenig Honig.

Lese-Tipp: Bei der Mediengruppe Funke fließt zu wenig Honig, findet das "manager magazin" heraus - die 20.000 Bienen auf dem Dach hätten in diesem heißen Sommer zu wenig produziert. Auch das Geschäft mit Zeitungen sei seit Jahren rückläufig, die Gewinne flößen "immer spärlicher". Deshalb seien bei Verlegerin Julia Becker jetzt nicht "Grandezza", sondern "Saniererinnenqualitäten" gefragt.
"manager magazin" 4/2019, S. 56-59 (Paid)

Lese-Tipp: Kress.de veröffentlicht die letzte Kolumne von Paul-Josef Raue.

Lese-Tipp: Posthum veröffentlicht kress.de die letzte Kolumne des letzte Woche gestorbenen Paul-Josef Raue. Darin plädiert Raue Angesichts der Relotius-Affäre für mehr Teamarbeit. Diese kombiniere Vertrauen und Kontrolle in der Recherche. Eine Ausbildung in einer Journalistenschule beuge ebenso vor. Um Vertrauen und Transparenz beim Leser zu erzielen, sollte ein "Making of" jede größere Reportage begleiten.
kress.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Buchbranchen-Akteure sprechen über ihre Zukunft.

Lese-Tipp: Der "Spiegel" fragt Branchenleute, welche Zukunft das Buch hat. Kerstin Gleba (Foto), Verlegerin von Kiepenheuer & Witsch, glaubt, Frauen spielen eine wichtige Rolle, als Leserinnen sowie Autorinnen. Thomas Rathnow von der Verlagsgruppe Random House glaubt nicht an "das Untergangsszenario" und blickt optimistisch in die Zukunft. Thalia-Chef Michael Busch glaubt, die Branche muss eine Allianz gegen Amazon bilden.
"Spiegel" 12/2019, S. 116 – 122 (Paid)

Meinung: Kinderprogramm wird in der Branche kaum wahrgenommen.

Lese-Tipp: Die Macher von Kinderprogramm werden in der TV-Branche kaum wahrgenommen, sagt Milena Maitz im DWDL.de-Interview. Sie ist Chefin von Studio TV Film, die Firma produziert z.B. "Löwenzahn" und "Siebenstein" , neuerdings auch Fiction-Inhalte für Erwachsene. Bei Kinderprogrammen werde Bildungsvermittlung verstärkt in unterhaltende Formen, "Löwenzahn" z.B. sei "spannender und erzählerischer" als früher, das Erzähltempo hat angezogen. Maitz bedauert, dass Kino ein schwieriges Geschäft sei – selbst mit einem Film wie "Toni Erdmann" verdiene man in Deutschland kaum Geld.
dwdl.de

Lese-Tipp: Instagram-Fahndungsfotos erhöhen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

Lese-Tipp: Fahndungsfotos von Instagram wie im Falle der in Berlin vermissten Rebecca (Foto) sind nicht optimal für die Fahndung, erhöhen die Aufmerksamkeit aber spürbar, sagt Medienpsychologe Joe Groebel. Die Familienangehörigen entscheiden über die Fotoauswahl. Von Rebecca soll es kaum Bilder ohne verfremdete Beauty-Filter geben.
welt.de

Lese-Tipp: Nordkorea lässt Hacker die Staatskasse aufbessern.

Lese-Tipp: Nordkorea schottet seine Einwohner vom Internet ab, beschäftigt aber rund 7.000 Hacker, schreibt Sonja Peteranderl. Sie sollen einerseits Dokumente erbeuten, Gegner schwächen und abschrecken, andererseits aber auch die Staatskasse aufbessern. Die Hacker lasse Kim Jong Un meist direkt in Nordkorea ausbilden – das Land habe zwar keinen eigenen internationalen Internetzugang, biete so aber auch kaum Angriffsfläche für digitale Gegenattacken.
spiegel.de

Lese-Tipp: Mark Zuckerbergs Sicherheit kostet Facebook 10 Mio Dollar im Jahr.

Lese-Tipp: Business Insider nimmt Facebooks Sicherheitsvorkehrungen unter die Lupe. Die Sicherheit von Mark Zuckerberg koste Facebook jährlich 10 Mio Dollar. Anfangs sei der Gründer des sozialen Netzwerks einfach verschwunden, seine Security-Leute seien damit beschäftigt gewesen, ihn wiederzufinden. Der Wahrheitsgehalt des Gerüchts, Zuckerberg hätte einen eigenen versteckten Fluchtweg unter einem Konferenzraum, konnte jedoch nicht geklärt werden.
businessinsider.de

Lese-Tipp: "Zeit" fährt mit Zeitungsbotin über die Dörfer.

Lese-Tipp: Martin Machowecz begleitet Dagmar Hauke durch den Harz – sie fährt frühmorgens Funkes "Thüringer Allgemeine" übers Land. Leser und Zusteller sind verunsichert, weil Funke ein Ende der täglichen Papierausgabe erwägt. Hauke fährt weite Strecken und wird in vier Orten noch 103 Zeitungen los. Nachmittags sitzt sie bei Rossmann an der Kasse.
"Zeit" 11/2019, S. 20 (Paid)

Lese-Tipp: Smartphone-Dauerblick macht die Generation Z zur Generation Brille.

Lese-Tipp: Starke Smartphone-Nutzung und wenig Tageslicht führen insbesondere bei jungen Menschen immer häufiger zu Fehlsichtigkeit, schreibt Jan Klauth. Das Problem sei in Asien besonders groß, wo Tablets längst zum digitalen Klassenzimmer gehörten. Unter den Studenten seien bis zu 90 % kurzsichtig, vor 20 Jahren trugen nur rund ein Fünftel aller Chinesen eine Brille.
welt.de

Lese-Tipp: EU-Politik darf Netflix nicht bevorzugen, schreibt Florian Weischer.

Lese-Tipp: Die deutsche Medienindustrie ist im Wettbewerb mit globalen Playern wie Netflix oder Facebook benachteiligt, schreibt Kinowerbe-Unternehmer Florian Weischer in einem "Wirtschaftswoche"-Gastbeitrag. Internationale Konzerne agierten in der EU, zahlten legal aber kaum Steuern, was unfair sei. Die EU-Politik müsse nicht nur debattieren, sondern handeln.
"Wirtschaftswoche" 9/2018, S. 12 (Paid)

Lese-Tipp: Patricia Riekel erinnert sich an ihre Begegnungen mit Karl Lagerfeld.

Lese-Tipp: Ex-"Bunte"-Chefredakteurin Patricia Riekel porträtiert im "Focus" ihren langjährigen Freund Karl Lagerfeld. Der Modezar sei ein Meister der Selbstinszenierung gewesen, der die Mechanismen erfolgreichen Marketings schon frühzeitig verstand. Er war bekennender Egoist, der quasi eine Maske als Schutzpanzer trug, Nähe konnte Lagerfeld nur schlecht ertragen. Sich selbst hielt er eigentlich für langweilig und spießig. Auch der "Spiegel" macht mit Lagerfeld auf.
"Focus" 9/2019, S. 20 - 31 (Paid), "Spiegel" 9/2019, S. 50 - 61 (Paid)

Lese-Tipp: Günter Böhling erzählt die Geschichte hinter "Der Mann auf der Bank".

Lese-Tipp: Günter Böhling, Vater von Branchenkarikaturist Peter "Bulo" Böhling (links im Bild), erzählt bei Focus Online, wie er während des Nationalsozialismus überlebte, obwohl er sich weigerte, Befehle zu befolgen - in einem Fall den, Menschen zu erschießen. Er sagt, man habe sich eben doch weigern können, musste dafür aber Mut aufbringen. Sein Sohn hat ihn als Der Mann auf der Bank in einer Reihe von kurzen Animationsfilmen für den Pay-Sender History gezeichnet.
focus.de

Aus dem Archiv von turi2.tv (10/2018): "Der Mann auf der Bank" erzählt Geschichten zur Zukunft der Vergangenheit.

Lese-Tipp: Social Media belohnt bewährte Posen mit vermeintlicher Kreativität.

Lese-Tipp: Die Inszenierung von Schönheit führt bei Social Media zu stereotypen Formen des Individuellen, beobachtet Markus Reuter. Die Fotomotive und Posen wiederholten sich immer wieder und würden im Netz dennoch mit vermeintlicher Kreativität in Form von Likes belohnt. Die ständige Inszenierung wirke sich negativ auf die Psyche der Influencer aus.
netzpolitik.org

Lese-Tipp: Gianna Niewel porträtiert "Titanic"-Chefredakteur Moritz Hürtgen.

Lese-Tipp: Im Januar hat Moritz Hürtgen die Chefredaktion der "Titanic" übernommen. Gianna Niewel porträtiert den "schmalen Mann mit schwarzem Rollkragenpulli". Hürtgen, der schon seine Bachelorarbeit über die "Titanic" geschrieben habe, spreche ruhig und klinge nur manchmal, als würde er die Texte aus dem Satire-Magazin vorlesen. Seinen neuen Job habe er nur, weil ihn sonst "niemand machen" wollte.
sueddeutsche.de

Lese-Tipp: Philipp Westermeyer ist Podcast-Vorreiter, schreibt Vera Vaubel.

Lese-Tipp: Philipp Westermeyer, 39, Gründer der Online Marketing Rockstars, träumte als Kind von einem Job als Sportjournalist, sucht sich dann aber doch lieber Online-Nischen, in denen er Unternehmen hochzieht und sie verkauft. OMR gründete er, weil er selbst nicht programmieren kann und nicht von Entwickler-Einschätzungen abhängig sein wollte. Vera Vaubel porträtiert Westermeyer als Podcast-Vorreiter Deutschlands.
changelog.blog.de, turi2.de (Background)

Aus dem turi.tv-Archiv: OMR-Chef Philipp Westermeyer über Influencer Marketing und Personal Branding. (01/2017)

Lese-Tipp: Der "stern" widmet sich den Bezos-Erpressungsvorwürfen.

Lese-Tipp: Der "stern" betrachtet in seiner aktuellen Titelgeschichte auf zehn Seiten die Erpressungsvorwürfe von Amazon-Chef Jeff Bezos gegenüber dem National Enquirer. Nicolas Büchse und Jens König beschreiben dabei die Feindschaft zwischen "Washington Post"-Besitzer Bezos und Donald Trump, die die öffentliche Ehekrise zu einer Staatsaffäre mache. Im Kampf "reich gegen mächtig" rückten Geschäftsbeziehungen und sogar der Khashoggi-Mord in den Fokus der Diskussionen.
"stern" 08/2019, S. 24 (Paid), turi2.de (Background)