Hier finden Sie aktuelle Videos und Interviews vom Branchenfernsehen turi2.tv.

Wie geht’s den Künstler*innen, Christoph Amend?


Künstlerisch wertvoll: "Kultur ist systemrelevant und wir müssen alle gemeinsam etwas tun, damit das so bleibt", fordert Christoph Amend, Chefredakteur des "Zeit Magazins", im "Wie geht's"-Interview von turi2.tv. Hier sei aber nicht nur der Staat gefragt. Amend ruft auch dazu auf, die kleinen, unabhängigen Buchhandlungen zu unterstützen, auch wenn gerade durch Home Office und Kinderbetreuung vielleicht nicht so viel Zeit zum Lesen bleibt: "Bestellen Sie Bücher bei Ihrem Buchhandel um die Ecke und lesen Sie vielleicht später."

Christoph Amend und das "Zeit Magazin" haben zur Unterstützung der derzeit gebeutelten Kunst- und Kulturszene einen Newsletter ins Leben gerufen. Als Erweiterung des werktäglichen Abend-Newsletters Was für ein Tag erscheint nun täglich auch die morgendliche Sonderausgabe "Was für ein Morgen". Der Newsletter steht jeden Tag einer Künstlerin oder einem Künstler zur Verfügung – "damit wir eine Bühne bieten in Zeiten, in denen alle Bühnen leider geschlossen bleiben müssen".
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turi2.tv – die Top 10 des Branchenfernsehens im März 2020.


Prechtig geklickt: Krisenzeiten sind gute Zeiten für Journalisten, bei turi2.tv sind die Klicks höher denn je. Philosoph Richard David Precht vertritt im turi2.tv-Interview am 10. März noch die Ansicht, die Corona-Krise sei “etwas vergleichsweise Harmloses”. Mit dieser Aussage beim Focus Inner Circle polarisiert Precht – er kommt damit auf über 600.000 Video-Views bei YouTube, Facebook, Twitter und Linked-in – mehr als jedes andere Video bei turi2.tv. Zukunftsforscher Matthias Horx findet mit seinem Interview über Positives in der Corona-Krise mehr als 15.000 Zuschauer.
die ganze Top 10 anschauen, turi2.tv (die Top 10 in einer Playlist)

Wie geht’s der Außenwerbung, Kai-Marcus Thäsler?


Keiner mehr draußen: "Die Werbeindustrie ist eine, die maximal leidet", sagt Kai-Marcus Thäsler, Chef des Fachverbands Außenwerbung, im "Wie gehts"-Interview von turi2.tv. In der aktuellen Situation gebe es "eine Verschiebung dessen, was wir volkswirtschaftlich in den letzten Jahren erlebt haben". Thäsler zeigt sich aber dennoch überzeugt, dass sich nach der Corona-Krise einige Dinge "relativ schnell" wieder erholen, andere müssten hingegen länger warten.

In der Außenwerbung beobachtet Thäsler aktuell einen Trend: "Die Leute sind anders unterwegs und die Mobilität verschiebt sich." Daher seien aktuell besonders Angebote gefragt, die nicht auf die Herzen der zur Zeit leeren Innenstädte abzielen, sondern in die Peripherie gehen. So lasse sich die Krise ein Stückweit ausgleichen, vor allem bei den großen der Branche wie Ströer und Wall, was jedoch nur relativ zu verstehen sei. Denn die Lage bei Werbebuchung und aktueller Belegung sei trotz allem nicht befriedigend.
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Wie geht’s Rom, Michaela Namuth?


Corona-Knast: "Wir sind Luxus-Häftlinge, wir sind hier sehr privilegiert zu zweit in einer großen Wohnung", beschreibt die freie Korrespondentin Michaela Namuth ihre aktuelle Situation in Rom, wo die Ausgangsbeschränkungen nun in die vierte Woche gehen. Im "Wie gehts"-Interview von turi2.tv berichtet sie aber auch von Menschen, die die Zeit der Quarantäne zu sechst in einer Wohnung verbringen müssen – "da werden dann schon viele Leute nervös und pöbeln in den Schlangen vorm Supermarkt rum".

Sie beschreibt auch, dass die Stimmung der Hausarrestler bei weitem nicht mehr so gut ist, wie am Anfang. Eine Diskussion über die Aufhebung der Ausgangssperre, wie sie in Deutschland bereits geführt wird, gebe es in Italien aber nicht. Das liege auch an der "wirklich dramatischen Lage in der Lombardei". Für ihre Arbeit ändert sich aktuell durch die Quarantäne erst einmal nichts, sagt Namuth. Sie arbeite grundsätzlich an länger angelegten Reportagen, die aktuell alle auf Halde liegen. "Man kann nicht jeden Aspekt des Lebens auf das Corona-Virus runterbrechen", findet Namuth und hofft, dass bald wieder andere Themen aktuell werden.
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Wie geht’s der Modebranche, Petra Winter?


Hoffen auf Kauflust: Die Modebranche hat große Sorgen, sagt Petra Winter, Chefredakteurin der Luxus-Modezeitschrift "Madame", im "Wie geht's"-Interview von turi2.tv. Durch den Corona-bedingten Shutdown fehle es allen Modehändlern, die kein starkes Online-Geschäft haben, an Umsatz. Und selbst einige Online-Händler bekämen wegen der Schließung von Lagern Probleme. Das bedeutet auch für Luxus-Magazine wie "Madame" Umsatzeinbußen: "Das trifft uns hart", sagt Winter, und hofft darauf, dass der Konsum nach dem Shutdown wieder anspringt. Die Mode-Branche habe gar "Glück im Unglück", dass das Virus nicht im Herbst ausgebrochen ist. So bleibe immerhin noch das Herbst- und Weihnachtsgeschäft. Der Blick auf die Entwicklung in China bestätige diese Hoffnung.

Am Ende des Skype-Calls aus dem Home Office gibt Winter noch Mode-Tipps für die Arbeit von Zuhause: Sie findet, im Home Office könne man "sich schon ein bisschen mehr casual gönnen", da es ja keine Außentermine gäbe. Für Video-Konferenzen sollte man sich allerdings - zumindest obenrum - so anziehen, wie man es auch fürs Büro tut.
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Wie geht’s dem Silicon Valley, Marcus Schuler?


Wenig Hoffnung: Die Mitarbeiter*innen der Tech-Firmen im Silicon Valley arbeiten schon seit drei Wochen aus dem Home Office, sagt Marcus Schuler, Silicon Valley-Korrespondent der ARD, im "Wie geht's"-Interview von turi2.tv. Damit waren Google, Facebook und Co schneller und wohl auch weitsichtiger als die Politik in den USA, die erst später "eine Art Ausgangs-Beschränkung" ausgerufen hat. Ob die Konzerne am Ende zu den Gewinnern der Krise gehören, will er noch nicht abschätzen. Wo das Geschäft ungebrochen gut laufe, sei bei Streaming-Diensten wie Netflix und Disney+. Anders als in Europa, gibt es in den USA auch keine Bandbreiten-Beschränkungen. Wenig Hoffnungen hat Schuler, dass das US-Gesundheitssystem der Krise standhält.

Sich selbst schützt der ARD-Journalist dadurch, dass er ganz regulär im Home Office arbeitet und – wenn er zu Terminen geht – den Sicherheitsabstand einhält und das Mikrofon mit Plastik umwickelt, wie man es jetzt häufig im Fernsehen sieht. Schuler lobt die deutschen Medien, die anders als viele US-Medien, verlässliche Informationen liefern. Ein Lichtblick ist für ihn der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo. Im Gegensatz zu Präsident Trump, habe er seine Zahlen und Fakten parat und wisse, wo es zu Engpässen in der Versorgung kommen kann.
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Wie geht’s der Werbebranche, Martin Blach und Marcel Loko?


Zusammen weniger allein: "Mein Eindruck ist, dass diese Krise eine Kreativitäts-Explosion in der gesamten Gesellschaft auslöst", sagt Marcel Loko im "Wie geht's"-Doppelinterview mit Martin Blach, beide Gründer und CEOs der Hirschen Group. Durch Corona und firmenübergreifendes Home Office habe sich die Kommunikation mit Kund*innen und Kolleg*innen massiv beschleunigt. Loko ist überzeugt, dass am Ende "neue Wege, neue Formate und auch neue Märkte entstehen".

Auch Martin Blach erwartet "sehr viele positive Veränderungen", z.B. bei Digitalisierung und Mobilität. Seinen Kund*innen gibt Blach in der Corona-Krise zwei Kommunikations-Tipps: "empathisch kommunizieren und vertriebsmäßig denken" – so könne eine Marke mit mehr Profil aus der Krise kommen. Corona selbst würde er in der Werbung nicht explizit erwähnen, wohl aber zeigen, wie Firmen und Unternehmen sich in der Krise engagieren.
turi2.tv (7-Min-Video)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Martin Blach, Hirschen Group, übers Marketing der Verleger. (12/2015)

Wie geht’s dem Sportjournalismus, Pit Gottschalk?


Auf Ersatzdroge: "Die Situation ist schon sehr bedrückend", sagt Sport1-Chefredakteur Pit Gottschalk im "Wie geht's"-Interview von turi2.tv über den Corona-bedingten Shutdown nahezu aller Sport-Events. "Wir sind ja alle Sportjournalisten geworden, weil wir den Fußball oder den Sport so lieben. Und wenn man das nicht erleben kann, dann fehlt einem schon etwas in der DNA." Sport1 behilft sich im Programm aktuell mit Wiederholungen alter Sport-Ereignisse. "Es ist wie so eine Art Drogen-Ersatz. Man kommt über die Runden, aber die Live-Droge ist natürlich noch viel besser", räumt Gottschalk ein.

In seiner Sport1-Mannschaft, die fast komplett im Home Office trainiert, spürt Gottschalk ein starkes "Wir-Gefühl", Programm und Website am Laufen zu halten – auch im Hinblick darauf, in der Zeit nach Corona noch gut aufgestellt zu sein. Hoffnung gibt ihm, dass der Sport wieder seine "menschliche Seite" zeigt. Diskussionen über Beleidungen von Fußball-Funktionären, die noch vor wenigen Wochen die Schlagzeilen bestimmten, würden heute "nicht mehr in dieser Schärfe" geführt.
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Wie geht’s der Arbeitskultur, Ronald Focken?


Schaffe, schaffe... Video-Konferenz: "Die Digitalisierung wird gerade massiv beschleunigt", beobachtet Ronald Focken, Geschäftsführer und Gesellschafter von Serviceplan, im "Wie geht's"-Interview von turi2.tv. Dass die virtuelle Zusammenarbeit in der Corona-Krise so gut laufe, "haben wir vorher nicht für möglich gehalten". Wichtig seien "feste Ankerpunkte": Genaue Starttermine für Video-Konferenzen und Regeln wie "nur einer redet", die bei physischen Treffen allzu oft nicht funktionierten. Focken sieht nicht nur "eine wahnsinnige Effizienz-Steigerung in der Projekt-Abstimmung", sondern auch einen wachsenden Zusammenhalt innerhalb der Teams.

Außerdem ist Ronald Focken überzeugt, dass sich Geschäftsreisen auch nach der Corona-Krise deutlich reduzieren werden. Für Serviceplan sind Reisen einer der größten Kostenpunkte. Angesichts durch Corona wegbrechender Etats werde "eine gewisse Kosten-Ersparnis-Phase" kommen. Zudem arbeite die Agenturgruppe in diesem Jahr an einer Nachhaltigkeits-Strategie: "Da hatten wir das Thema ohnehin auf der Agenda. Durch Corona kriegt das nochmal eine andere Geschwindigkeit."
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Wie geht’s der Freiheit, Ulf Poschardt?


Welt in Quarantäne: "Die Freiheit wird gerade massiv eingeschränkt", sagt Ulf Poschardt im "Wie geht's"-Interview. turi2.tv erwischt den "Welt"-Chefredakteur am Donnerstagmorgen per Skype auf dem Weg zur nächsten Video-Konferenz im Home Office, aus dem er Springers Blaue Gruppe dieser Tage führt. Poschardt stört sich zwar an den Beschränkungen, denen die Gesellschaft angesichts der Corona-Krise unterliegt. Auf der anderen Seite beweise sich eine liberale Demokratie gerade, wenn sie fähig ist, Freiheit mit demokratischen Mitteln einzuschränken, "um die Schwächsten der Schwachen zu schützen".

Die These, dass die Politik angesichts der Corona-Krise mit strengen Regeln reagiert, die im Kampf gegen den Klimakollaps viel nötiger wären, findet Poschardt "so bescheuert, dass ich sie eigentlich gar nicht kommentieren will". Wer eine Pandemie mit der Klimakrise verwechsle, habe beides nicht verstanden. Die Diskussion wolle er lieber Jakob Augstein und Richard David Precht überlassen. Der Philosoph hatte in einem turi2.tv-Interview u.a. gesagt, "dass die Leute mehr Angst um ihr Leben haben als um das Überleben der Menschheit".
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Wie geht’s den Ärztinnen und Ärzten, Dr. med. Dennis Ballwieser?


Auf die Pandemie eingestellt: Dennis Ballwieser, Geschäftsführer des Wort & Bild Verlags und gelernter Anästhesist, macht allen Mut, die Angst vor einer Eskalation der Corona-Krise haben. Im "Wie geht's"-Interview von turi2.tv ist er überzeugt, dass unser Gesundheitssystem "bei allen Unkenrufen und aller Kritik" auf die kommende Krise eingestellt ist: "Wir haben eines der leistungsfähigsten Gesundheits-Systeme der Welt", sagt Ballwieser und verweist auf die bestens ausgebildeten Fachkräfte in Krankenhäusern, Praxen und Apotheken.

Ballwieser meldet sich vom fast verwaisten Sitz des Wort & Bild Verlags in Baierbrunn. Die meisten Mitarbeiter*innen sind im Home Office, berichtet er. Nur einige für die Technik zuständige Kolleg*innen sind noch vor Ort. Trotzdem liefert der Verlag online eine Menge Corona-Infos: Es gibt einen täglichen Podcast, Blogposts der Berlin-Korrespondentin und Videos, sagt Ballwieser. Außerdem hat der Verlag auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnittene Corona-Newsletter gestartet.

Für das Ende der Krise wünscht sich Ballwieser eine Diskussion über die gesellschaftliche Wertschätzung von Pflegekräften und Apotheker*innen vor Ort.
turi2.tv (9-Min-Video auf YouTube) #thinkpositive #actpositive

Wie geht’s dem Networking in Zeiten von Corona, Tijen Onaran?


Digital feiern: Tijen Onaran, Gründerin des Frauen-Netzwerks Global Digital Women, beobachtet, dass in Zeiten der physischen Trennung die Menschen digital zusammenrücken. Statt von "Social Distancing" spricht sie im "Wie geht's"-Interview von turi2.tv lieber von "Social Connecting" - nur eben digital – von der Nachbarschaftshilfe bis zur Party. Wenn sie am Mittwoch Geburtstag feiert, schaltet sie sich von München aus auf einen Ouzo mit Linda Zervakis zusammen, die "Tagesschau"-Sprecherin sitzt gerade in Hamburg in Quarantäne. Gut zu tun hat Onaran trotz Corona-Krise, sagt die Frontfrau der Frauen-Vernetzung: Unternehmen, für die sie sonst Employer Branding macht, fragen in Zeiten der Quarantäne nach "Employer Entertainment".

Und ihre Community hält Onaran, die eigentlich ungern telefoniert und skypt, dieser Tage mit Online-Liveschaltungen zusammen. Im neuen Format T-Talk auf YouTube spricht sie live mit erfolgreichen Frauen und lässt ihre Follower daran teilhaben. Und auch analoge Rituale wie das freitägliche Erfolgs-Meeting in ihrer Firma finden nun digital statt.
turi2.tv (5-Min-Video bei YouTube) #thinkpositive #actpositive

Wie geht’s der Fernsehbranche, Thomas Lückerath?


Allgemeine Verunsicherung: "Gestandene Medienmanagerinnen und -manager fragen nach Rat", sagt Thomas Lückerath im "Wie geht's"-Interview mit turi2.tv. Der Gründer und Geschäftsführer des TV-Branchendienstes DWDL.de nimmt die Fernsehbranche als durch Corona zutiefst verunsichert wahr. Etwa bei der Frage, wer bei ausgefallene Produktionen die Kosten übernimmt, fehle noch der Modus Operandi. "Jetzt ist nicht die Zeit für Taktik", appelliert Lückerath, "jetzt muss den Freien in der Branche geholfen werden." Die drohten nämlich, durchs Raster zu fallen bei den Hilfsmaßnahmen, die der Staat jetzt auflegt.

Zwar sei der Bedarf an Information und Unterhaltung so groß wie nie, auf fiktionale Unterhaltung spezialisierte Firmen haben es aber schwer, weiß Lückerath. Bei einer Quiz-Show könne man vor der Kamera die Abstände noch einhalten, wer Filme und Serien drehe, komme aber nicht ohne physische Nähe aus.

Thomas Lückerath warnt auch davor, dass die Medienunternehmen jetzt zu Beginn der ihr ganzes Pulver an Formten und Ideen bereits verschießen. Er wünscht sich soviel Aktionismus auch noch in der dritten, vierten oder fünften Woche.
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Wie sieht die Welt nach Corona aus, Matthias Horx?


Die Populisten halten das Maul: Sein Text über die Welt nach Corona ist in der vergangenen Woche viral gegangen, in der "Wie geht's?"-Reihe von turi2.tv spricht Zukunftsforscher Matthias Horx über unsere Gesellschaft mit dem Virus und stellt schon jetzt fest, dass die Hetzer und Trolle in den sozialen Medien deutlich leiser geworden sind. "Daran merkt man doch, dass eine neue Wirklichkeit im Entstehen ist", findet Horx und räumt der Idee, dass die Shitstorms, wie wir sie bis eben noch kannten, der Vergangenheit angehören, eine realistische Chance ein. Und er beobachtet schon jetzt eine "Renaissance von vernünftiger, inklusiver Politik", sieht, wie die AfD sich selbst zerlegt und prognostiziert, dass US-Präsident Trump nicht wiedergewählt werden wird.

Überhaupt stellt der Trend- und Zukunftsforscher fest, dass alle seine Bekannten, "selbst die pessimistischsten Menschen", inzwischen optimistisch in die Zukunft blicken, obwohl das Leben gerade disruptiert wurde. Auch Horx selbst saß noch bis vor Kurzem ständig im Flugzeug, nun arbeitet er aus seinem Wohn- und Arbeitshaus am Stadtrand von Wien. Die Zeit, die er nun gewonnen hat, will er nutzen, um "publizistisch in die Offensive zu gehen". Einen ersten Eindruck davon gibt es mit Texten und Videos unter diezukunftnachcorona.com.
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Wie geht’s den Journalist*innen bei den Sendern, Daniel Bouhs?


Vieles anders: Wie verändert die Corona-Krise die Arbeit der Meinungsmacher*innen? Diese Frage stellt turi2.tv den Akteur*innen der Kommunikationsbranche in der neuen turi2.tv-Serie "Wie geht's?". Am Freitag sprachen wir per Skype mit dem Berliner Journalisten Daniel Bouhs, der u.a. für "taz", ARD-Radios und Das Erste über Medien berichtet. Bouhs sieht Wissenschafts-Journalist*innen besonders gefragt und schwere Zeiten für alle, die über Sport und Kultur berichten. Heimarbeiter Bouhs ist auch betroffen, weil das TV-Magazin "Zapp" pausiert. Ihren kritischen Blick auf den Journalismus will die Redaktion aber behalten und an anderer Stelle einbringen.

Der Journalismus, glaubt Bouhs, wird sich durch die Corona-Krise stark verändern, weil öffentlich-rechtliche wie private Sender "mit einem Schlag" gezwungen waren, "mobil, autark" zu arbeiten. "Das sind Prozesse, die in den Sendern zum Teil verschleppt wurden, weil sie mit Sparmaßnahmen eher beschäftigt waren als mit technischer Innovation." Aber wenn es drauf ankommt, kann es auch schnell gehen: Inzwischen seien etwa Skype-Schalten statt teurer Satelliten-Übertragungen alltäglich. Beeindruckt hat Bouhs auch, wie schnell Radio, TV und Verlage Mitarbeiter*innen ins Home Office geschickt haben.
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“Schreiben, was ist” – “Focus”-Chefkorrespondent Daniel Goffart über den medialen Umgang mit Corona.


Am Rande der Krise: "Focus"-Chefkorrespondent Daniel Goffart attestiert den Medien, "von einigen Ausschlägen mal abgesehen", einen verantwortungsvollen Umgang mit der Corona-Krise. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande des Focus Inner Circle in Düsseldorf sagt Goffart, er habe nicht den Eindruck, "dass wir in erster Linie eine Sensations-Berichterstattung sehen". Vielmehr verhielten sich die meisten Medien nach dem Reporter-Motto: "Schreiben und berichten, was ist." Eine Verunsicherung beobachtet Goffart bei mittelständischen Unternehmen, um die es bei dem Event in Düsseldorf ging, an dem auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet teilnahm.

So seien hiesige Unternehmen von der Abriegelung Italiens und den Produktionsschwierigkeiten in China betroffen, weil Vorprodukte von Zulieferern fehlen. "Dass das eine Verunsicherung nach sich zieht, ist nun nicht verwunderlich, das ist sogar sehr gut verständlich." Gleichzeitig schätzt er, dass Deutschland für die Krise gut gerüstet ist. Die Maßnahmen der Gesundheitsämter und des Robert-Koch-Instituts klängen "nach einem großen und erprobten Plan".
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“Etwas vergleichsweise Harmloses” – Richard David Precht über die Corona-Panik.


Corona vs. Klima: Die Angst vor dem Corona-Virus schafft das, was der drohende Klimawandel nicht schafft, analysiert Richard David Precht im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Plötzlich könne der Staat eingreifen, verbieten und klare Grenzen setzen – Maßnahmen, zu denen sich die Gesellschaft angesichts des deutlich bedrohlicheren Klimawandels nicht hinreißen lässt. "Das weckt den Sinn für das Nachdenken", sagt Precht am Rande des Focus Inner Circle in Düsseldorf und kommt zu dem Schluss, "dass die Leute mehr Angst um ihr Leben haben als um das Überleben der Menschheit". Der Philosoph und Publizist befürchtet, "dass in der Generation unserer Kinder und Enkelkinder beides zusammenfällt" und die Kosten der Klimarettung steigen, je länger die Politik die Gegenmaßnahmen aufschiebt.

Im Umgang mit dem Corona-Virus stellt Precht Medien und Politik aber gute Noten aus: Die Maßnahmen des Gesundheitsministers findet er richtig und "die Medien, die ich gebrauche", bemühten sich, keinen "Katastrophismus auszulösen, sondern sachlich zu informieren". Precht selbst sagt, dass er "völlig unbefangen" auf Veranstaltungen wie den Focus Inner Circle geht, da er nicht zur Risikogruppe gehört, versteht aber die Politik, die von den schwächsten Gliedern der Gesellschaft ausgehen müsse.
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Video-Feature: Zeit-Verlag schließt 2019 mit ordentlichem Plus ab.


"Ohne viel Geschiss": Der Zeit-Verlag trotzt auch 2019 der Medienkrise und legt ein Umsatzwachstum von 3,1 % hin. Insgesamt nimmt der Verlag 227 Mio Euro ein – für Verlagschef Rainer Esser, der die "Zeit" seit 20 Jahren führt, das zwanzigste Wachstumsjahr in Folge. Vor allem die Vertriebs- und Abo-Erlöse wachsen auf ein Rekordniveau von 88 Mio Euro, verglichen mit 2018 ein Plus von 6 %. Die Umsätze mit Print-Anzeigen bleiben immerhin stabil, während Zeit Online, die Jobbörse Academics und ze.tt um 10 % zulegen und knapp 20 Mio Euro beitragen.

Im Video-Feature von "Horizont" und turi2.tv erklärt Rainer Esser: "Wir haben viele tolle Leute hier im Haus, die Ideen haben und die werden schnell auf die Straße gebracht, ohne Hierarchien und ohne großes Geschiss." Wie das geht, erzählt er am Beispiel von Zeit Verbrechen, das die Redaktion 2018 innerhalb von nur drei Monaten gelauncht hat. Anfangs verkauft das Magazin 20.000 Exemplare, heute – auch durch den Erfolg des "Zeit Verbrechen"-Podcasts angekurbelt – liegt "Zeit Verbrechen" bei rund 60.000 Auflage.

Esser widerspricht Medienberichten, wonach es den DvH Medien nur noch gut gehe, weil die Cashcow "Zeit" die Verluste der Konzern-Schwestern "Handelsblatt" und "Tagesspiegel" ausgleicht: Die "Zeit" profitiere von den Ideen, die in Düsseldorf und Berlin entstehen. Die Kollegen seien auf "einem guten Weg", auch wirtschaftlich "den Anschluss zu erreichen".

Im Video spricht außerdem Vize-Chefredakteurin und Crime-Podcasterin Sabine Rückert über Journalismus in Podcast-Form als Erfolgsrezept und "Streit"-Ressortleiterin Charlotte Parnack verrät, dass die "Zeit" das erst sechs Monate alte "Streit"-Ressort im April auf die Bühne bringen will.
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turi2.tv – die Top 5 des Branchenfernsehens im Februar 2020.


Zahlen, bitte: “Zeit Verbrechen”-Macherin Sabine Rückert ist mit ihrem Geständnis, dass sie mit Podcasts zunächst wenig anfangen konnte, an der Spitze unserer Video-Charts im Februar zu finden. Fast 3.500 Mal wurde das Gespräch mit ihr bei YouTube, Facebook und Twitter angesehen. Dahinter landet auf Platz 2 mit 1.679 Views Anja Stolz von der R+V Versicherung, gefolgt von unserem Feature über den Außenwerber Wall. Außerdem in der Top 5: Das Video mit BCN-Chef Michael Samak und das Interview mit Udo Heuser, Geschäftsführer der Parfüm-Vertriebsfirma Nobilis.
die ganze Top 5 anschauen, turi2.tv (die Top 5 in einer Playlist) –>

Video-Tipp: Michael Lohscheller im Agenda-Fragebogen.


Video-Tipp: Michael Lohscheller, Geschäftsführer von Opel Deutschland, freut sich in diesem Jahr privat auf einige "gute Marathonläufe". Beruflich ist er davon überzeugt, dass die E-Mobilität in diesem Jahrzehnt ihren Durchbruch erleben wird. Das sagt er im Agenda-Fragebogen zur turi2 edition #10 und ergänzt, dass er einen Teil dazu beitragen will, etwa mit neuen Modellen. Am Ende würde der Opel-Chef gerne die Schlagzeile lesen, dass sein Unternehmen der führende E-Autobauer ist.
turi2.tv (95-Sek-Video)

Bauer-Vermarktungschef Andreas Schilling setzt auf Print-Rückbesinnung und Content Marketing.


Schwarz auf weiß: Andreas Schilling, seit Oktober Geschäftsleiter von Bauer Advertising, beobachtet bei Werbekunden aus der Beauty- und Kosmetik-Industrie eine Rückbesinnung auf Print. Die Branche habe einen "extremen Shift" hin zur Digitalwerbung vollzogen und viel ausprobiert, doch nun kehre eine gewisse "Ernüchterung" ein, sagt Schilling im Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Prix de Beauté in Wiesbaden. "Wir verzeichnen zunehmend, dass die Beauty- und Kosmetik-Kunden wieder die Stärken von Print und die Möglichkeiten der Inszenierung über Print nutzen". Zugleich will Bauer ein Gesamtkonzept aus Print, Digital, Social Media und Live-Kommunikation bieten. "In der heutigen Zeit der Digitalisierung geht es gar nicht mehr, dass man nur einkanalig Möglichkeiten und Optionen anbietet."

Als neues Geschäftsfeld forciert Schilling das Content Marketing: Zusammen mit Serviceplan hat Bauer den Content-Marketing-Etat der AOK gewonnen - ohne bisher eine Content-Marketing-Tochter zu haben. "Wir machen das sehr überlegt, sehr sukzessive, ohne groß zunächst in Strukturen zu investieren", sagt Schilling. Der Etat wurde mit bestehenden Redaktionsmitteln gewonnen. Nun gehe es darum, "relativ schnell die Strukturen und Prozesse" darauf abzustimmen, um weitere Kunden zu gewinnen.
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Video-Tipp: Sara Nuru im Agenda-Fragebogen.


Video-Tipp: Model und Unternehmerin Sara Nuru zeigt sich im Agenda-Fragebogen zur turi2 edition #10 von ihrer Nerd-Seite: Sie will dieses Jahr töpfern lernen, so richtig auf einer Drehscheibe, verrät sie. Außerdem wünscht sie sich mehr reale Kontakte, abseits von Social Media und Smartphone. Als Unternehmerin – gemeinsam mit ihrer Schwester vermarktet sie nachhaltigen Kaffee unter dem eigenen Label nuruCoffee – will sie noch mutiger werden und u.a. auf Podien Haltung zeigen.
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Video-Tipp: Sabina Jeschke im Agenda-Fragebogen.


Beam me up: Sabina Jeschke beschreibt ihren Job als "B'Elanna Torres der Deutschen Bahn" – für alle Nicht-Trekkies übersetzen wir: Vorständin für Digitalisierung und Technik – und sagt: "Ich bin genau da, wo ich sein will." Die Professorin für Maschinenbau will sich 2020 mehr Zeit für Sport an der frischen Luft nehmen, schwimmen und Rad fahren, sagt sie im Agenda-Fragebogen zur turi2 edition #10. Sie plant außerdem, Portugiesisch zu lernen und wünscht sich, dass der 5G-Ausbau schneller geht als erwartet.
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Prix de Beauté: “Kein Erfolg ohne Print”.



Papier ist dufte: Udo Heuser, Geschäftsführer der Parfüm-Vertriebsfirma Nobilis Group, glaubt, dass gedruckte Magazine für die Kosmetik-Branche auch weiterhin ein wichtiges Medium bleiben, um den Absatz anzukurbeln. "Ein Erfolg ohne die Media-Unterstützung durch Print ist nicht möglich", sagt er im Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Prix de Beauté in Wiesbaden. "Allein der Duft, allein das Produkt-Design, allein der Erfolg am Regal reichen nicht aus." In vielen Alltagssituationen sei Print weiterhin stark präsent, beobachtet Heuser und denkt an Friseur-Salons oder das Wartezimmer beim Arzt.

Beim Kosmetik-Preis von Bauers "Cosmopolitan" hat das Parfüm Toy 2 der Nobilis-Marke Moschino in der Kategorie Liebling der Redaktion gewonnen. "Man merkt schon immer, wenn man eine Auszeichnung hatte und das auch im Regal oder in der Werbung spielt, dass dann der Abverkauf entsprechend ansteigt", sagt Heuser. Er lobt die Partnerschaft mit Bauer, der Verlag unterstütze die Branche "sehr intensiv dabei", "unsere Produkte in Szene zu setzen".
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Prix de Beauté: Lara Gonschorowski verzahnt bei “Cosmopolitan” Print und Digital.


Verzahnt und engagiert: Lara Gonschorowski ist seit rund einem Jahr Chefredakteurin der deutschen Cosmopolitan. Ihre Mission: Heft, Online, Podcast und Social Media zu verzahnen und die Marke "Cosmo" auf allen Kanälen erlebbar zu machen. Dazu gehört auch die neue Insta-Lounge beim Prix de Beauté im Kurhaus Wiesbaden. "Wir wollen unseren Leserinnen das Gefühl geben, sie sind hier live dabei", sagt Gonschorowski im Interview von "Horizont" und turi2.tv und deutet an, dass Bauers Kosmetik-Oscar womöglich keine reine B2B-Veranstaltung bleibt.

Wert legt Lara Gonschorowski auf den Gedanken des Female Empowerments, den "Cosmo" mit der Initiative #SupportHer bestärkt. Schon in den 1980er-Jahren habe "Cosmo" Karriere- und Geldgeschichten aufs Cover gebracht und für Gleichberechtigung gekämpft. Zum 40-jährigen Jubiläum der deutschen "Cosmopolitan" in diesem Jahr ist noch ein großes Jubiläums-Event geplant, auch beim "Cosmo"-Podcast steht ein Relaunch an.
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Video-Tipp: Christian Bachem im Agenda-Fragebogen.


Video-Tipp: Christian Bachem, geschäftsführender Gesellschafter der Strategieberatung Markendienst, wünscht sich für 2020 vor allem Durchblick. Beruflich will er "mindestens so viel Spaß haben wie im vergangenen Jahr", sagt Bachem im Video-Fragebogen am Rande der Launchparty zur turi2 edition #10. Wenn er sich eine Schlagzeile wünschen könnte, wäre das: "CO2- Staubsauger entwickelt – Klimakatastrophe fällt aus."
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Kampagnen für Außenwerbung sind dank Digitalisierung effizienter, analysiert Marc Marienfeld.




Digitale Datenausbeute: Außenwerbung erreicht spätestens 2021 einen Marktanteil von 10 %, prognostiziert Marc Marienfeld, Chef der Mediaagentur Kinetic. "Einige Kunden sagen sogar, der Mediamix der Zukunft besteht aus 50 % Digital, und davon 50 % Out of Home", so Marienfeld im Interview von "Horizont" und turi2.tv. Ein Schlüssel zum Erfolg sei der konsequente Ausbau digitaler Werbeflächen durch die großen Außenwerber in den vergangenen Jahren, ordnet Marienfeld ein. Dadurch könne man die Vorteile digitaler Werbung heute auch auf die Außenwerbung übertragen: "Wir sind in der Lage, die Zielgruppen unserer Kunden viel genauer anzusteuern, die Kampagnen effizienter zu machen. Wir haben hier Uplifts von bis zu 20 %, was die Zielgruppen-Genauigkeit angeht", so Marienfeld.

Die Mobilfunk-Bewegungsdaten dafür stellen der auf Außenwerbung spezialisierten GroupM-Tochter Partner zur Verfügung. "Diese nutzen wir, um festzustellen, wann die Zielgruppe überproportional am Touchpoint vorbeikommt und die Kampagne dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort auszusteuern", erklärt der Kinetic-Chef. Eine große Rolle spiele auch dynamischer Content: "Wir haben nicht mehr eine statische Werbebotschaft, sondern wir können die Zielgruppe je nach Wetter oder Tageszeit mit verschiedenen Motiven ansprechen. Das erzielt auch eine größere Wirkung."
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Video-Tipp: Alexander Antonoff im Agenda-Fragebogen.


Video-Tipp: Alexander Antonoff, Vize-Chef der Unternehmens-Kommunikation von Nestlé Deutschland, will das Jahr 2020 zu einem Jahr der Kommunikation machen. Er möchte mit den Menschen ins Gespräch kommen und gemeinsam nach Lösungen für gesellschaftliche Probleme suchen, sagt er im Video-Fragebogen am Rande der Launchparty zur turi2 edition #10. Am Ende würde er gerne die Schlagzeile lesen: "Wir sind alle ein gutes Stück vorangekommen."
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Von der Zeitschrift zum Ökosystem: Wie BCN-Chef Michael Samak Burdas neue Mio-Seller vermarktet.


Burdas neue "Blockbuster": Michael Samak, Chef des Burda-Vermarkters BCN, hat auf dem Deutschen Medienkongress seine neuen Millionen-Seller vorgestellt. Bereits am Markt ist die Apotheken-Kundenzeitschrift "MyLife" mit 2,3 Mio Heften pro Monat. Die runderneuerte "ADAC Motorwelt" wird im März mit "mindestens 5 Mio Auflage" erscheinen, sagt Samak im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv und erklärt an den Zeitschriften sein Vermarktungskonzept in "Ökosystemen".

"MyLife" etwa sei nicht einfach eine Zeitschrift, sondern ein Baustein im Ökosystem "Zukunftspakt Apotheke", mit dem Burda und die Apotheken-Einkaufsgemeinschaft Noweda die Vor-Ort-Apotheke stärken wollen. Dazu gehören auch das Portal mylife.de und die Apotheken-Bestellplattform IhreApotheken.de, mit dem sich der "Zukunftspakt" gegen die Online-Apotheken wappnet. Samak bietet Kunden auf allen Plattformen auch Werbeflächen an.

Bei der geschrumpften "ADAC Motorwelt" hat Burda die Generalunternehmerschaft übernommen, sagt Samak – von der Redaktion über den Druck bis hin zu Vermarktung und Marketing. Mit der Wiedereinführung der ADAC-Klub-Zeitschrift im März starten sowohl eine Kunden- als auch eine Geschäftskunden-Kampagne für das Magazin.

Insgesamt will Samak mit seinen neuen Blockbustern das Anzeigen- und Media-Geschäft von Burda kräftig ankurbeln. "Wir haben das Jahr gut begonnen", sagt Samak und sieht BCN "auf einem Wachstumskurs".
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turi2 edition #10: Wie die Wall GmbH die Außenwerbung digitalisiert.


Digital und draußen: Unseren Innenstädten gehen Lichter auf. Dort wo früher statische Plakatwände für Filme, Mode oder Reisen warben, sind es heute immer öfter große Digital-Screens, die im 10-Sekunden-Takt neue Werbebotschaften aussenden – und die unterscheiden sich je nach Wetter, Tageszeit und vermutetem Publikum. Treiber dieser Technisierung ist der Außenwerber Wall GmbH. Im Video-Feature zum Text in der turi2 edition #10 zeigt turi2.tv, wie die Außenwerbung immer digitaler wird: von der Montage der Riesen-Monitore, bis zur Produktion und Programmierung der Werbebotschaften in der Wall-Zentrale in Berlin. Weiterlesen …

turi2.tv – die Top 5 des Branchenfernsehens im Januar 2020.


Die Quoten bei turi2.tv: Unser Agendasetting-Talk setzt auch in der Rangliste der meistgeschauten Videos bei turi2.tv im Januar den Maßstab. Über 4.700 Mal Views entfallen auf den Mitschnitt bei YouTube, Facebook, Twitter und LinkedIn. Dahinter landet auf Platz 2 mit 983 Views Rainer Maria Schießler mit seinem TV-Fragebogen, gefolgt von unserem Interview mit Score-Chef Carsten Dorn. Außerdem in der Top 5: Unser Rückblick auf die Launchparty zur turi2 edition #10 sowie Teresa Bücker im Agenda-Fragebogen 2020.
die ganze Top 5 anschauen, turi2.tv (die Top 5 in einer Playlist) –>

Video-Tipp: Sabine Fäth im Agenda-Fragebogen.


Video-Tipp: Sabine Fäth, Gründerin und Chefin der Autoren-Vermittlung ScribersHub, will im Jahr 2020 ihr Netzwerk weiter ausbauen und dabei Menschen aus möglichst vielen unterschiedlichen Branchen und Lebensbereichen kennenlernen. Die frühere Frauenmagazin-Macherin verrät im Video-Fragebogen am Rande der Launchparty zur turi2 edition #10 außerdem, dass Ghostwriter im Moment "mega gefragt" sind – dem Trend zum Personal Branding sei Dank. Wenn sich die Journalistin und Unternehmerin eine Schlagzeile für 2020 wünschen könnte, wäre das: "Elon Musk schießt Donald Trump auf den Mond."
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“Diskussionen als Chance begreifen” – Facebook-Manager Jin Choi über Brand Safety und Transparenz.


Versuch und Irrtum: Facebook hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, sagt Facebook-Manager Jin Choi im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande des Deutschen Medienkongresses. So habe Facebook massiv in Sicherheit und Technologie investiert – nicht nur, um die Daten der Nutzer besser zu schützen, sondern auch um die Brand Safety für Werbekunden zu erhöhen. Die größten Prioritäten von Facebook seien in diesem Jahr Sicherheit, Transparenz und das Wohlempfinden der Nutzer. Dafür habe der Konzern 3,7 Mrd Dollar in Sicherheit und Technologie investiert.

Dem Eindruck, dass Facebook nicht zu den Konzernen gehört, die eine über Plattformen hinweg vergleichbare Video-Währung vorantreiben, widerspricht Jin Choi: "Wir stehen im konstanten Dialog mit der AGF und der OWM und versuchen gemeinsame Standards zu evaluieren." Das Anliegen von Facebook sei dabei, dass keine crossmediale Diskriminierung zwischen den Werbeformen entsteht – vom Bild über Videos bis hin zu VR.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Video-Tipp: Rainer Finke im Agenda-Fragebogen.


Video-Tipp: Rainer Finke, Geschäftsführer des Sport-Informations-Dienstes (SID), will in diesem Jahr viel ausprobieren – vor allem neue Geschäftsmodelle. Privat steht ein Familienurlaub in Brasilien an, das verrät er im Agenda-Fragebogen am Rande der Launchparty zur turi2 edition #10. Bei den Olympischen Spielen in Tokio würde er gerne Medaillen für die deutschen Schwimmer sehen, allzu große Hoffnungen, dass dieser Wunsch wahr wird, scheint Finke aber nicht zu haben.
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“Gegen Egoismus” – Anja Stolz zeigt den neuen Marken-Auftritt der R+V Versicherung.


Gemeinsam statt einsam: Die R+V Versicherung holt zum Marketing-Rundumschlag aus und gibt sich in diesen Tagen einen neuen Marken-Auftritt. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv zeigt Marketing-Chefin Anja Stolz die neue Kampagne für Print, TV, Online und Social Media und erklärt, dass die Versicherung sich mit dem Slogan "Du bis nicht allein" gegen Egoismus und für die Gemeinschaft ausspricht.

Mit der Purpose-Kampagne knüpft Stolz an die Wurzeln der Versicherung im 19. Jahrhundert und die Genossenschafts-Idee des Friedrich Wilhelm Raiffeisen an. Den Purpose habe sie nicht erst lange suchen müssen, "die R+V hat seit hundert Jahren in der DNA den genossenschaftlichen Gedanken", sagt Stolz, "wir heben es jetzt nur raus".

Dabei scheut sich die Versicherung auch nicht vor sonst im Marketing verpönten Negativ-Aussagen: Hinter der Aussage "für die Gemeinschaft" würde sich jeder sofort versammeln, findet Stolz, mit der Positionierung "gegen Narzissten und gegen Egoismen" wolle die Versicherung "sehr viel klarer und sehr viel selbstbewusster Kante zeigen".
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Aus Fakten Emotionen machen: Julian Reichelt im Bühnen-Talk mit Ulrike Simon.


Herz und Hirn: "Bild"-Chef Julian Reichelt erklärt im Bühnen-Talk mit Ulrike Simon auf dem Deutschen Medienkongress, wie das neue Live-Fernsehen von Bild.de funktioniert. In der aktuellen "sehr frühen Test-Phase", so Reichelt, entscheiden Dringlichkeit und Machbarkeit darüber, was in den ein bis zwei Stunden Live-Programm zu sehen ist. Die Themen der Sendung sollen die Menschen "emotional sofort erreichen". Wie der "Bild"-Chef findet, ein Erfolg: Bei einer Sendung über eine tödliche Familientragödie haben 200.000 Zuschauer eingeschaltet, durchschnittlich blieben sie 7 Minuten dabei.

Viel Programm will Reichelt künftig mit User-generated Content bestreiten – ein Widerspruch zum Fact-Checking? Reichelt widerspricht: "Das Blödsinn-Risiko steigt nicht, wenn man die Zahl der Journalisten reduziert." Journalisten redeten oft genug Blödsinn, findet Reichelt. Auch heißt User-generated Content nicht, irgendwen zu befragen, sondern etwa in einem Polittalk über die Rente möglichst viele Betroffene zu Wort kommen zu lassen.

Von Ulrike Simon auf die Verantwortung der "Bild" für die Polarisierung der Gesellschaft angesprochen, hebt Reichelt die konstruktive Rolle der "Bild" im Rahmen der Flüchtlingskrise hervor: "Davon war ich integraler Bestandteil und Treiber." Damit habe "Bild" mehr Verantwortung wahrgenommen als jede andere Boulevard-Zeitung auf der Welt. Reichelt hält es für "völlig legitim", aus Fakten Emotionen zu machen. "Was wir nur niemals machen dürfen, ist, aus Emotionen Fakten zu machen."
youtube.com (8-Min-Interview)

Video-Tipp: Boris Glatthaar im Agenda-Fragebogen 2020.


Video-Tipp: Boris Glatthaar, Chefredakteur des TätowierMagazins vom Huber Verlag, will in diesem Jahr mehr Zeit vor seinem Kamin verbringen – und dort ins Feuer und in Zeitschriften schauen. Beruflich steht, wie in den vergangenen Jahren auch, die Digitalisierung des Verlags im Fokus. "Das geht einfach immer weiter" – und mache Spaß, sagt Glatthaar im Agenda-Fragebogen am Rande der Launchparty zur turi2 edition #10. Auch seine eigenen Fähigkeiten sollen digitaler werden: Glatthaar will 2020 programmieren lernen.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Kino-Werbung: Warum Weischer-Chef Stefan Kuhlow Netflix toll findet.


Großes Kino: Stefan Kuhlow hat keine Angst vor Netflix, Amazon Prime Video & Co - im Gegenteil: "Wir finden Netflix toll. Menschen, die eine Filmleidenschaft haben, gehen auch weiterhin gerne ins Kino", betont der Geschäftsführer des Kinovermarkters Weischer im Interview mit "Horizont" und turi2.tv beim Deutschen Medienkongress. Bislang könne man nicht erkennen, dass das klassische Kino durch Streamingdienste unter Druck gerate, so Kuhlow. Die Besucherzahlen seien stabil.

Für 2020 ist der Chef der Weischer-Gruppe angesichts des 25. James-Bond-Films, der Anfang April in die Kinos kommt, besonders optimistisch: "Wir haben ein Bond-Jahr. Und Bond-Jahre sind für Werbevermarkter immer keine schlechten Jahre." Außerdem erklärt der Manager, warum die Firmen der Weischer Mediengruppe ab sofort nur noch unter der gemeinsamen Dachmarke auftreten und Namen wie Jost von Brandis oder WerbeWeischer verschwinden: "Die Branche hat zu Weischer schon immer Weischer gesagt, dann können wir auch Weischer draufschreiben."
turi2.tv (5-Min-Video bei YouTube)

Video-Tipp: Lena Wittneben im Agenda-Fragebogen 2020.


Video-Tipp: Lena Wittneben, Gedächtnistrainerin und Edutainerin, hat sich für 2020 vorgenommen, gesund und fokussiert zu bleiben. Im Job will sie ihren Kunden helfen, mentale Erholung zu finden – trotz digitalem Dauerrausch. Im Agenda-Fragebogen am Rande der Launchparty zur turi2 edition #10 sagt Wittneben außerdem, dass sie in diesem Jahr selbst noch mehr lernen will, innezuhalten und dass sie auf alle "ignoranten Spinner" verzichten kann, die nicht begriffen haben, wie sehr uns Vielfalt bereichert.
turi2.tv (84-Sek-Video auf YouTube)

Video-Tipp: Monika Schaller im Agenda-Fragebogen 2020.


Video-Tipp: Monika Schaller verantwortet seit einem halben Jahr die Kommunikation der Deutschen Post DHL Group, 2020 will die Wienerin in ihrer neuen Wahlheimat in Bonn genauso ankommen wie zuvor in Frankfurt. Beruflich will sie die Deutsche Post "noch nachhaltiger positionieren", sagt Schaller im Agenda-Fragebogen am Rande der Launch-Party zur turi2 edition #10. Außerdem verrät sie einen guten Vorsatz für dieses Jahr: Monika Schaller will geduldiger werden.
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Print bleibt der Schwerpunkt: Warum Score-Chef Carsten Dorn die Zeitungs-Zukunft positiv sieht.


Drucken, drucken, drucken: Carsten Dorn, Chef von Score Media, gibt sich voller Zuversicht und Tatendrang fürs noch neue Jahr. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Deutschen Medienkongress jubelt der Zeitungsvermarkter: "Wir liegen deutlich über Vorjahr in unseren Umsätzen." Dieses Jahr will er zusätzlich zu den 51 Mio Zeitungslesern pro Woche noch die bis zu 50 Mio Leser von Wochenblättern vermarkten und mit neuen Werbeformaten die Darstellungen von Werbung in E-Papers attraktiver machen.

Dorn sieht eine Rückbesinnung der Werbekunden auf die Tageszeitung – vor allem beim Thema Brand Safety. Die Kunden hätten in den vergangenen Jahren viel ausprobiert, nun würden viele sehen, dass ein Teil ihrer Budgets in Print gut aufgehoben ist.

Ob sich der Score-Chef auch angesichts des bevorstehenden Endes des großen Konkurrenten Media Impact von Springer und Funke im Aufwind fühlt? "Ich glaube, dass sich unsere Position ehrlicherweise gar nicht so stark verändert", sagt Dorn, glaubt aber auch, dass das Ende des Joint Ventures keine Nachteile für Score Media haben wird.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Mehr bei turi2.tv: Carsten Dorn im TV-Fragebogen zur turi2 edition #10 (10/2019)

Video-Tipp: Anne Meyer-Minnemann im Agenda-Fragebogen 2020.


Video-Tipp: Anne Meyer-Minnemann war viele Jahre lang Society-Journalistin bei der "Gala", nun nimmt sie sich das Thema Diversität beim "Gala"-Verlag Gruner + Jahr vor – und hat dafür "schon ganz viele Pläne". Im Agenda-Fragebogen am Rande der Launchparty zur turi2 edition #10 verrät Meyer-Minnemann außerdem, dass sie privat die Achtsamkeit in den Vordergrund rücken, weniger Zeit auf roten Teppichen und mehr auf der Yoga-Matte verbringen will. Für kurze Zeit will die Journalistin sogar abtauchen: Auf den Malediven, um endlich ihren Tauchschein zu machen.
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Video-Tipp: Harald Hamprecht im Agenda-Fragebogen 2020.


Video-Tipp: Harald Hamprecht, Kommunikationschef von Opel, hat sportliche Pläne für 2020. 4.000 Kilometer will er in diesem Jahr auf dem Fahrrad zurücklegen und damit überschüssige Kilos verlieren. Das verrät er im Agenda-Fragebogen am Rande der Launchparty zur turi2 edition #10. Wenn der Opel-PR-Mann nicht radelt, fährt er elektrisch mit einem Ampera und ist – wegen der starken Beschleunigung – der Held seiner Kinder. Nichts mehr hören will er in diesem Jahr von Autobahnstaus – ohne die beschleunigt es sich auch deutlich besser.
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Video-Tipp: Teresa Bücker im Agenda-Fragebogen 2020.


Video-Tipp: Teresa Bücker war Chefredakteurin beim feministischen Online-Magazin Edition F – nun arbeitet sie am "Leser der Zukunft" und bringt noch in diesem Jahr ihr zweites Kind zur Welt, verrät sie im Agenda-Fragebogen am Rande der Launchparty zur turi2 edition #10. Als freie Journalistin schreibt sie u.a. eine Kolumne für das "SZ Magazin", freut sich aber auch schon wieder auf größere Projekte. Zeit dafür hat sie ab Sommer wieder, denn ihr Freund übernimmt die Elternzeit.
turi2.tv (2-Min-Video bei YouTube)

Agenda-Talk 2020: Wie die Generation Greta Medien und Kommunikation verändert.


Talk im Museum: Zum Start der turi2 edition #10 hat turi2 am Dienstagabend zum Agendasetting-Treffen ins Museum für Kommunikation in Berlin eingeladen. Auf dem Podium diskutierten Gwendolyn Rautenberg von Fridays for Future, Marieke Reimann von Ze.tt, Monika Schaller von der Deutschen Post DHL Group, Florian Haller von Serviceplan und Philipp Welte von Burda über die Frage, wie die Generation Greta Medien und Kommunikation verändert. Im turi2.tv-Video sehen Sie die komplette Diskussionsrunde unter der Leitung von Peter Turi.

Darin befürwortet Post-Kommunikatorin Monika Schaller die Klima-Proteste, solange sie gewaltfrei ablaufen, und ist überzeugt, dass Fridays for Future mitgeholfen hat, die Klimadebatte auf die Agenda zu heben. Ze.tt-Chefredakteurin Marieke Reimann glaubt nicht, dass es eine "Generation Greta" überhaupt gibt, auch weil die Klimakrise aus ihrer Sicht kein Generationenproblem ist, denn sie betreffe alle Generationen.

Burda-Vorstand Philipp Welte sieht vor allem in der Meinungsmacht großer Internet-Konzerne wie Facebook und Google eine Gefahr für die Demokratie, weil sich Lügen und Fake News hier viel leichter verbreiten. Er fordert, dass sich die US-Konzerne auf einen ähnlichen Kodex verpflichten wie die Journalist*innen in Deutschland mit dem Pressekodex. Florian Haller, Inhaber der Agenturgruppe Serviceplan, widerspricht zum Teil: Die Demokratie war in analogen Zeiten nicht nur in Gefahr, sondern teilweise abgeschafft. Er erinnert an den Nationalsozialismus und auf der anderen Seite an den Arabischen Frühling, der ohne Social Media kaum möglich gewesen wäre.

Auch Gwendolyn Rautenberg weiß, dass Soziale Medien bei der Mobilisierung von Anhängern und der Organisation von Protesten helfen. Die Organisatoren von Fridays for Future setzen vor allem auf die Facebook-Tochter WhatsApp, arbeiten aber auch an eigenen Alternativen. E-Mails würden in ihrer Generation dagegen kaum mehr gelesen.
turi2.tv (68-Min-Video bei YouTube), turi2.podigee.io (69-Min-Audio im turi2 podcast)

Video-Kapitel:

00:03 Peter Turi begrüßt das Talk-Publikum im Museum für Kommunikation, Berlin

01:46 Gwendolyn Rautenberg von Fridays for Future: "Niemand ist eine Umweltsau."

09:11 Marieke Reimann, Chefredakteurin von Ze.tt: "Die Klimakrise ist kein Generationen-Problem."

17:47 Monika Schaller, Leiterin Konzernkommunikation Deutsche Post DHL Group, findet die FFF-Proteste gut, solange sie gewaltfrei bleiben.

25:12 Florian Haller, Inhaber Serviceplan, sagt, dass Greenwashing heute nicht mehr funktioniert.

32:19 Philipp Welte, Burda-Vorstand: "Facebook ist der Atomschlag gegen die Informationsfreiheit."

41:11 Florian Haller widerspricht Philipp Welte: Angriffe auf die Informationsfreiheit hat es auch schon lange vor den Sozialen Medien gegeben.

42:12 Marieke Reimann sieht Journalist*innen vor Drohungen und Angriffen im Netz schlecht geschützt.

46:14 Gwendolyn Rautenberg betrachtet alle internationalen Großkonzerne als Gefahr für die Demokratie.

48:55 Wie die Generation Greta die Medien nutzt.

53:08 Philipp Welte über die fehlende digitale Infrastruktur in Europa.

58:23 Gwendolyn Rautenberg und Monika Schaller über ihre unterschiedlichen Auffassungen über journalistische Einordnung.

62:56 Marieke Reimann über die Rolle der Journalist*innen in einem Medium für die junge Zielgruppe.

64:20 Schlussrunde: Was steht auf Eurer Agenda 2020?

Mehr von der Launchparty und dem Agendasetting-Talk:


Unser Mood-Video: Der Launch-Abend in 60 Sekunden

Die Lauchparty als Foto-Strecke >>>

Video-Tipp: Hermann-Josef Knipper im TV-Fragebogen.


Video-Tipp: Hermann-Josef Knipper, Kommunikationschef der R+V Versicherung, hatte als Kind erst spät einen Fernseher – die Mondlandung 1969 hat die achtköpfige Familie geschlossen bei den Nachbarn geguckt. Trotzdem kommt eines seiner wichtigen Vorbilder aus dem TV: der Journalist Fritz Pleitgen. Knipper war durch ihn inspiriert, selbst Journalist und Korrespondent zu werden, sagt er im TV-Fragebogen zur turi2 edition #9. Und auch heute hängt das Herz des früheren "Handelsblatt"-Journalisten an den Nachrichten: Die "Tagesschau" ist die Grundversorgung für den News-Junkie.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

Video-Tipp: Lisa Altmeier im TV-Fragebogen.


Video-Tipp: Viel fernsehen durfte Lisa Altmeier als Kind nicht, daher rekrutierte die freie Social-Media-Journalistin und Autorin ihre Vorbilder damals aus der Hörspielwelt, darunter die Reporterin Karla Kolumna. Heute ist Altmeier vor allem in sozialen Medien unterwegs, einen Fernseher hat sie nur, weil der auch Netflix kann. Erinnerungen ans Fernsehen hat sie trotzdem, wie sie im TV-Fragebogen zur turi2 edition #9 verrät – etwa den Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff.
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Video-Tipp: Rainer Maria Schießler im TV-Fragebogen.


Video-Tipp: Rainer Maria Schießler ist Münchens bekanntester Pfarrer, auch, weil er in seinem Amt oft in Fernseh-Serien wie "Dahoam is Dahoam" auftritt. Im TV-Fragebogen zur turi2 edition #9 beichtet er seine Fernsehleidenschaft: Er brauche TV zur Bildung, Aufklärung und Entspannung. Deswegen schaut er alles – von der Wissens-Doku bis zur Soap. Sein eindrucksvollstes TV-Erlebnis war die Mondlandung 1969, damals wurde im Wohnzimmer seiner Eltern trotz Renovierung ein Fernseher aufgestellt, um das Ereignis live mitverfolgen zu können.
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Video-Tipp: Nadine Bilke im TV-Fragebogen.


Video-Tipp: Nadine Bilke steht als Senderchefin von ZDFneo für spannenden Serienstoff, im TV-Fragebogen zur turi2 edition #9 verrät sie, dass sie schon als Kind viele Serien geschaut hat – ihr Vorbild damals: Hannibal vom "A-Team". Auch in ihrer heutigen TV-Diät spielen Serien eine wichtige Rolle, "am liebsten die von ZDFneo". Schlagkraft beweist Bilke aber nicht nur im Job als innovative Fernsehmanagerin, sondern auch beim Boxen: Noch schöner als ein Fernsehabend ist für sie das Training im Ring.
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